PODCAST · education
Campus Report 2015
by Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Für den »Campus Report« der Baden-Unis Heidelberg, Mannheim, Freiburg und Karlsruhe produziert die Radio-KIT-Redaktion wöchentlich einen populärwissenschaftlichen Beitrag. Die Sendungen laufen montags bis freitags um 19.10 Uhr im Programm von »Radio Regenbogen«.
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Seltene Pflanzen und Tiere mitten in Karlsruhe - womit beschäftigt sich die Stadtökologie? - Campusreport am 29.12.2015
Zwei Drittel aller Menschen in Deutschland leben in Städten. Tendenz steigend. Städte sind aber auch für Tiere und Pflanzen zu einem wichtigen Lebensraum geworden. Das dichte Nebeneinander von ganz unterschiedlichen Arten der Bebauung und Nutzung hat beispielsweise in Karlsruhe zu einer ungewöhnlichen Artenvielfalt im Stadtgebiet geführt.
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Menschenrechte Fehlanzeige - Das Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft thematisiert die Weltmacht China - Campusreport am 22.12.2015
In gerademal zwei Jahrzehnten ist China zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt geworden. In keinem anderen Entwicklungsland hat der Wohlstand der Menschen derart rasch zugenom-men. Was allerdings die Menschenrechte angeht, sieht die Bilanz ernüchternd aus. China belegt Spitzenplätze, was Hinrichtungen an-geht, eine freie Presse existiert nicht und gewaltsame Übergriffe der Polizei sind an der Tagesordnung.
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Beendet Paris die Epoche fossiler Brennstoffe? - Eine Einschätzung des KIT-Nachhaltigkeitsexperten Prof. Armin Grunwald - Campusreport am 15.12.2015
Es flossen Tränen der Rührung am vergangen Samstag in Paris, als der französische Außenminister Laurent Fabius die Klimakonferenz der Vereinten Nationen beendete. Von einem historischen Abkommen war die Rede. Der Vertreter von Greenpeace erklärte, damit sei das Ende der Epoche fossiler Brennstoffe eingeleitet. Pa-ris wurde weltweit als Durchbruch in der Klimapolitik gefeiert.
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Nur ein verbindlicher Vertrag wäre ein Erfolg - KIT-Experte Prof. Andreas Fink zur Pariser Klimakonferenz - Campusreport am 08.12.2015
Seit gestern ist die Klimakonferenz der Vereinten Nationen in der Zielgeraden. In dieser Woche müssen die Minister die verbleibenden offenen Fragen abarbeiten, damit am Samstag ein für alle Seiten akzeptabler Kompromiss verabschiedet werden kann. Die größte Hürde bildet nach wie vor die rechtliche Verbindlichkeit des Abschlussdokuments: kann man sich in Paris auf einen einklagbaren Vertrag einigen, wie es das Kyoto-Protokoll war, oder nur auf unverbindliche Absichtserklärungen?
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Flucht und Vertreibung - Karlsruher Hochschulgruppe „Enactus“ dokumentiert Flüchtlingsschicksale - Campusreport am 01.12.2015
Was bedeutet es, wenn man seine Heimat verlassen muss? Was bedeutet es, wenn ganze Familien ihre Existenz irgendwo anders von Null an neu aufbauen müssen? Studierende der Karlsruher Hochschulgruppe Enactus wollten dem Schicksal der Flüchtlinge, die zu Hundertausenden bei uns Schutz suchen, ein Gesicht geben. Mit ihrem Bildband „Flüchtlingszeit“ möchten sie Aufklärung über die Fluchtursachen betreiben und Vorurteile abbauen.
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Artensterben in den Ozeanen - C02 Emissionen führen zur Versauerung der Weltmeere (zu COP21) - Campusreport am 24.11.2015
Nächste Woche beginnt in Paris die Klimakonferenz der Vereinten Nationen COP21. Bis zum 11. Dezember werden Politiker aus 190 Ländern erbittert um ein neues Abkommen zum Klimaschutz ringen. Ein wichtiges Argument für eine drastische Einschränkung von CO2-Emissionen ist der Anstieg der Meeresspiegel, den Wis-senschaftler gegenwärtig weltweit beobachten. Durch ihn drohen Länder wie Bangladesch vollständig von der Landkarte zu verschwinden. Aber auch das Leben in den Ozeanen selbst ist durch den Klimawandel bedroht.
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Das Chaos mathematisch fassen - Sonderforschungsbereich will Wettervorhersagen verbessern - Campusreport am 17.11.2015
Eine möglichst zuverlässige Wettervorhersage wird immer wichtiger. Und das nicht nur weil wir gern wissen wollen, ob am Wo-chenende die Grillparty steigen kann. Jede wetterbedingte Unter-brechung des Verkehrs etwa kostet die Industrie Millionen, weil zur Produktion benötigte Teile nicht mehr rechtzeitig geliefert werden können. Und auch die Warnung vor Extremwetterlagen, kann in Zei-ten des Klimawandels mögliche Schäden begrenzen. Meteorologen in Karlsruhe, München und Mainz haben sich deshalb vorgenom-men, Wettervorhersagen entscheidend zu verbessern.
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Tropische Innenstädte - KIT Meteorologin erforscht Wärme-Inseleffekt im sommerlichen Karlsruhe - Campusreport am 10.11.2015
2015 war ein Hitzesommer vergleichbar nur mit dem Jahrhundertsommer im Jahr 2003. Und wieder zeigte sich, dass Karlsruhe eine der wärmsten Städte Deutschlands ist. Im August wurden am Stadtrand Spitzenwerte um die 40 Grad gemessen. Im Stadtzent-um lag die Temperatur in manchen Nächten sogar 6 Grad höher. Diesen „Wärmeinseleffekt“ der Stadt erforscht eine Meteorologin am Karlsruher Institut für Technologie.
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Leuchtende Fenster - Organische Leuchtdioden (OLEDs) werden bald in unseren Wohnzimmern Einzug halten - Campusreport am 03.11.2015
Wer heute im Supermarkt nach Glühbirnen sucht, findet eine verwirrende Vielzahl von Möglichkeiten. Energiesparlampen bei-spielsweise, die noch vor kurzem für jeden umweltbewussten Kon-sumenten ein Muss waren, sehen ziemlich alt aus. Für fast jeden Lampentyp gibt es inzwischen passende LEDs, die mit wenigen Watt ganze Wohnungen taghell erleuchten. Jetzt ist die nächste Licht-Revolution im Anmarsch: es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis OLEDs in unseren Wohnzimmern Einzug halten.
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Autos aus Plastik sind gut für das Klima - am Karlsruher Institut für Technologie werden kostengünstige Verfahren zur Herstellung von Carbon entwickelt - Campusreport am 27.10.2015
Die Zukunft im Automobilbau heißt Carbon. Das hat die i-Reihe von BMW schon mal vorgemacht. Gerade beim Elektroauto zählt jedes Gramm an Gewicht, das eingespart werden kann. Wie bisher nur bei Flugzeugen sollen deshalb auch tragende Teile des Fahrzeugs nicht mehr aus schwerem Stahl hergestellt werden sondern aus Kunststoffen, die mit Kohlefasern verstärkt sind. Das Problem: Carbon ist ziemlich teuer.
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Aus dem Hörsaal in die Praxis - die Hochschulgruppe Delta e.V. feiert ein Jubiläum - Campusreport am 20.10.2015
Grau ist alle Theorie hatten sich Studierende der Wirtschaftswissenschaften gedacht und Delta e.V. gegründet. Heute kann die Hochschulgruppe am Karlsruher Institut für Technologie auf 10.000 Arbeitstage erfolgreicher Unternehmensberatung zurückblicken. Ein Gewinn für beide Seiten: die Unternehmen können hochmotivierte Berater zum Schnäppchenpreis für sich arbeiten lassen, die Studierenden von Delta e.V. erhalten eine Megadosis Praxis.
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Spielkultur der Zukunft - die studentische Tagung „Ludi-Tech“ vom 30.- 31. Oktober 2015 in Karlsruhe - Campusreport am 13.10.2015
125 Milliarden Dollar Umsatz erreicht die Spiele-Industrie in diesem Jahr weltweit. Gleichgültig ob auf Spielkonsolen, auf Smartphones oder PCs: Computerspiele sind allgegenwärtig. Es ist eine regelrechte Gaming Kultur entstanden, die sich nicht nur zur Unterhaltung einsetzen lässt. Auch Lehrinhalte beispielsweise lassen sich spielerisch vermitteln. Am 30. und 31. Oktober treffen sich internationale Spiel-Experten in der IT-Stadt Karlsruhe zu „Ludi-Tech“, der ersten studentischen Tagung rund um Videospiele.
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Näher an der verarbeitenden Industrie - Das zweite Standbein des Karlsruher Cyberforums in Baden-Baden - Campusreport am 06.10.2015
Rund 1000 Existenzgründungen hat das Cyberforum Karlsruhe erfolgreich begleitet. In den 18 Jahren seit seiner Gründung hat es sich in enger Zusammenarbeit mit Hochschulen wie dem Karlsruher Institut für Technologie zum größten Netzwerk von Unternehmen im Hightech-Bereich entwickelt. Ende September wurde nun in Baden-Baden ein zweites Büro des Cyberforums eingeweiht. Junge Unternehmensgründer sollen mit ihren IT-Startups näher an einen Zukunftsmarkt herangeführt werden.
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Das Dilemma des Dieselmotors - KIT-Motorenexperte zum Skandal bei Volkswagen - Campusreport am 29.09.2015
11 Millionen betroffene Dieselfahrzeuge weltweit, 2,8 Millionen allein in Deutschland. Die Dimensionen des VW-Skandals sind wahrhaft atemberaubend. Inzwischen melden die Marken AUDI, SKODA und SEAT, dass auch in einigen ihrer Modelle die betrügerische Software eingebaut wurde. Die jetzt anstehenden Rückruf- und Entschädigungsaktionen könnten nicht nur die Kapitalkraft des größten Automobilkonzerns der Welt bedrohen, möglicherweise ist es zugleich das Aus für den Dieselmotor überhaupt.
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Gewaltiges Labor für absolute Leichtgewichte - Der Aufbau des KATRIN-Experiments geht in die Zielgerade - Campusreport am 22.09.2015
25 Tonnen schwer, 16 Meter lang und 4 Meter hoch: was da am 11. September auf dem Campus Nord des Karlsruher Institut für Technologie angeliefert wurde, war eine Laborausrüstung der Superlative. Das Karlsruher Neutrino Experiment gehört schon in seinen Dimensionen zu den weltweit gewaltigsten Großforschungsprojekten. Das fertige Labor wird einmal 70 Meter lang sein und mehre-re Gebäude umfassen. Gemessen werden soll dort das Gewicht von Neutrinos, den leichtesten Bestandteilen der Materie.
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Städtische Freiräume für mehr Lebensqualität - Das Forschungsprojekt „Urban Voids“ - Campusreport am 15.09.2015
Wie kann man die Lebensqualität in einer Stadt wie Karlsruhe steigern, ohne dass man dafür neue Flächen im Umland opfern muss? Das ist eine der Aufgaben, die sich die Stadtplaner am Karls-ruher Institut für Technologie gestellt haben. Ihre Arbeit haben sie unter die Devise „erhaltende Erneuerung“ gestellt.
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Blick über den Tellerand - Eine Hochschulgruppe leistet Entwicklungshilfe für die indische Urbevölkerung - Campusreport am 08.09.2015
Mehr als nur einen Blick über den eigenen Tellerrand wagen: das ist die Motivation der „Ingenieure ohne Grenzen“, einer Hochschulgruppe am Karlsruher Institut für Technologie. Rund um den Globus von Haiti bis Uganda leistet die Gruppe pragmatische Entwicklungshilfe. In Indien laufen derzeit insgesamt vier Projekte. In diesem November startet ein neues Projekt im Dorf Hudisahi im Nordosten Indiens.
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Pendeln zwischen zwei Wohnorten - Ein Viertel der Studierenden am Karlsruher Institut für Technologie lebt „multilokal“ - Campusreport am 01.09.2015
Die Karlsruher Oststadt in unmittelbarer Nähe zur Hochschule ist auch Anfang September noch im Ferienmodus: jede Menge Parkplätze, am Morgen kaum Warteschlangen beim Bäcker und viele Rollläden fest geschlossen. Der Grund: viele Studierende sind während der Semesterferien in ihre Heimatorte gereist. Sie kommen in der Regel erst zu Beginn des Wintersemesters zurück. Eine jetzt veröffentlichte Studie zeigt: ein Viertel aller Studierenden lebt nur während des Semesters in Karlsruhe.
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Keine Katze im Sack kaufen! - KIT-Tests bringen Klarheit auf dem Markt der Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen - Campusreport am 25.08.2015
Wer mit der Sonne auf seinem Dach Strom erzeugen will, braucht auch eine leistungsfähige Batterie, um zuviel erzeugten Strom zwischenzuspeichern. Aber der Markt für die gängigen Lithium-Ionen-Batterien ist alles andere als übersichtlich. 4000 Euro und mehr muss man durchschnittlich für so einen Heimspeicher an-legen. Ob der seinen Preis auch wirklich wert ist oder ob man die Katze im Sack gekauft hat, ist allerdings für die meisten Hausbesit-zer völlig unklar.
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Power to Gas - KIT-Pilotanlage „Demo SNG“ verknüpft Gas- und Stromversorgung - Campusreport am 18.08.2015
„Power to Gas“, „Strom zu Gas“, das ist die Zauberformel, ohne die die Energiewende nicht gelingen wird. Wie kann man den an Sonnentagen üppig fließenden Solarstrom mit möglichst wenig Verlusten für die kalte Jahreszeit speichern? Die Antwort: man verwandelt den Strom in Methangas und speist es in das in Deutsch-land weit verzweigte Gasnetz ein.
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Wissen macht Spaß! - Die Kinderuni des KIT hat begonnen - Campusreport am 11.08.2015
Wenn die letzten Klausuren geschrieben sind. Wenn sich der Campus langsam leert und die Sommerpause beginnt, erobern seit Jahren lärmende Kinder Hörsäle und Laboratorien am Karlsruher Institut für Technologie. Vergangene Woche startete dort die 13. Kinderuni. Und die Begeisterung der 7 bis 14Jährigen kannte wie-dereinmal keine Grenzen.
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Kühlende Vulkane - Klimatologen weisen bremsende Wirkung von Vulkanausbrüchen auf die Klimaerwärmung nach - Campusreport am 04.08.2015
Vulkanausbrüche sorgen für ein kühleres Klima. Das ist das Ergebnis einer Messkampagne eines internationalen Wissen-schaftlerteams. Seit 2005 fliegt in interkontinentalen Flügen der Lufthansa regelmäßig ein Messcontainer der Klimaforscher mit. Die Daten zeigen jetzt, dass durch die relativ häufigen Vulkanausbrüche in den Tropen zwischen 2008 und 2011 die Klimaerwärmung zwischen 5 und 10 Prozent geringer ausfiel, als nach den Klimamodellen erwartet.
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Nüchterne Einschätzung der Risiken - Karlsruher Geologe plädiert für Fracking als Brückentechnologie - Campusreport am 28.07.2015
Auf die Zeit nach der Sommerpause wurde der Gesetzentwurf der Berliner Koalition zum sogenannten Fracking verschoben. Das Verfahren, Erdöl und Erdgas mit hohem Druck aus tiefen Ge-steinsschichten zu fördern, ist in Deutschland nach wie vor sehr umstritten. Man befürchtet eine Verunreinigung des Grundwassers oder auch kleinere Erdbeben, die durch die Bohrungen ausgelöst werden könnten. Dabei ist das Verfahren keineswegs neu. Erdgas- oder Ölförderung ist in den allermeisten Fällen mit Fracking verbunden.
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Mit Strom Asche fangen - Karlsruher Wissenschaftler entwickeln Filter für Holzfeueranlagen - Campusreport am 21.07.2015
Holz als Brennstoff feiert ein Comeback. Vor allem als kleine Kügelchen, sogenannte Pellets wird Sägespäne gegenwärtig in rund 15 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland verfeuert. Tendenz steigend. Holz ist ein nachwachsender Energieträger und damit grundsätzlich umweltfreundlich. Doch es gibt auch Schattenseiten. Die Holzheizungen produzieren nicht nur wohlige Wärme, sondern auch jede Menge Aschestaub. Schon für die kommende Heizperiode könnte das für die Besitzer von Holz-Heizungen zum Problem werden.
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Gedachte Sprache lesen - Interdisziplinärem Forscherteam am KIT gelingt Rekonstruktion von Sprache aus Gehirnströmen - Campusreport am 14.07.2015
Wenn wir sprechen, senden bestimmte Areale des Großhirns elektrische Impulse aus. Am Karlsruher Institut für Technologie ist es jetzt gelungen, diese Impulse mit Elektroden direkt im Gehirn aufzuzeichnen und per Computer als Text auszugeben. Das weltweit einzigartige Verfahren der Spracherkennung aus Gehirnströmen macht all jenen Hoffnung, die aufgrund einer Krankheit oder Lähmung in ihrer Sprechfähigkeit behindert sind.♠
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Träume werden wahr - Die KIT Crowdfunding-Plattform - Campusreport am 30.06.2015
Rockbands finanzieren damit ihre nächste CD, Filmemacher ihr nächstes Video, Journalisten die nächste Recherchereise. Mit Crowdfunding können in allen möglichen Bereichen buchstäblich Träume wahr werden. Jetzt gibt es auch am Karlsruher Institut für Technologie eine Plattform für Crowdfunding. Studierende können im Netz ihre geniale Erfindung oder smarte Geschäftsidee vorstellen und hoffen, dass sie möglichst viele Interessierte finden, die ihnen das Startkapital spenden. Im optimalen Fall gibt es zusätzlich Geld aus einem Innovationsfond.
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Drei Dinge braucht man für eine Wolke - Das Wolkenlabor AIDA des KIT - Campusreport am 23.06.2015
Es steht auf dem Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie, hat die Höhe von vier Stockwerken, sieht aus wie einüberdimensionaler Zuckerstreuer aus Aluminium und hört auf den poetischen Namen AIDA. Im Inneren werden Wolken gemacht. Die Klimaforscher wollen verstehen unter welchen Bedingungen sie entstehen, denn Wolken spielen eine zentrale Rolle für die Entwick-lung des Klimas.
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Bürgerbeteiligung und Energieversorgung - Ganzheitlicher Forschungsansatz sucht nach der lebenswerten Stadt der Zukunft - Campusreport am 09.06.2015
Unsere Städte, wie werden sie in Zukunft wohl aussehen? Das Bundeswissenschaftsministerium hat das Jahr 2015 unter das The-ma „Stadt der Zukunft“ gestellt. Da trifft es sich gut, dass das Karlsruher Institut für Technologie im April die Koordinierung einer groß angelegten Forschungsinitiative zum Thema Stadt übernommen hat. Das Besondere: alle Dimensionen der Stadt der Zukunft sollen erforscht werden. Von der Bürgerbeteiligung bis zur Energie-versorgung, vom Verkehrssystem bis zum betreuten Wohnen.
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Intelligente Ampeln & kommunizierende Maschinen - Organic Computing wird den Alltag leichter machen - Campusreport am 16.06.2015
Mitten in der Nacht kein Fahrzeug weit und breit und dennoch zwingt eine rote Ampel zu minutenlangem Warten: Dieses Geduld-spiel für den müden Autofahrer dürfte bald der Vergangenheit angehören. Organic Computing heißt das Zauberwort. Tatsächlich ist die Natur das Vorbild, wenn Verkehrsampeln anfangen, eine ganz eigene Intelligenz zu entwickeln und sogar miteinander zu reden.
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Verlustfrei bei minus 200 Grad - Halbzeit bei der Testphase des Essener Supraleitungsprojekts "Ampacity" - Campusreport am 26.05.2015
Vor einem Jahr wurde in Essen das weltweit längste Supraleiterkabel in Betrieb genommen. Das Karlsruher Institut für Technologie stellt während des zweijährigen Testbetriebs die wissenschaftliche Begleitung des "AmpaCity" Projekts. Das Keramikkabel von einem Kilometer Länge ersetzt bei Temperaturen von minus 200 Grad eine herkömmliche 110.000-Volt-Leitung.
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Konstruieren und Fliegen - die Akademische Fliegergruppe „Akaflieg Karlsruhe“ baut ein Nurflügel-Segelflugzeug - Campusreport am 05.05.2015
Die sprichwörtlich „grenzenlose“ Freiheit über den Wolken: Studierende am Karlsruher Institut für Technologie können sie ganz direkt erfahren. Wer gerne selbst am Steuerknüppel eines Segelflug-zeuges sitzen möchte, wird ganz einfach Mitglied der Akademischen Fliegergruppe „Akaflieg“. Dort können Studentinnen und Studenten nicht nur den Segelflugschein machen, sondern auch ganz neue Flugzeugtypen entwerfen und bauen.
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Fracking gefährdet auch die Luft - KIT Meteorologen führen Messkampagne an US-Förderanlagen durch - Campusreport am 28.04.2015
Der vorliegende Gesetzentwurf der Bundesregierung verbietet das sogenannte Fracking, wenn das Schiefergas in Schichten oberhalb von 3000 Metern Tiefe liegt. Hintergrund ist die Sorge um eine Kontamination des Grundwassers durch die Frackingflüssigkeit, die mit hohem Druck in tiefe Gesteinschichten gepumpt wird. Messungen, die eine Gruppe von Meteorologen des Karlsruher Instituts für Technologie in den USA durchgeführt haben, zeigen jetzt , dass es auch ein erhebliches Risiko durch Gasemissionen gibt.
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Wann rechnet sich die energetische Sanierung? - Der Forschungsschwerpunkt Energieoptimiertes Bauen (EnOB) berechnet Wirtschaftlichkeit - Campusreport am 12.05.2015
90 % aller Gebäude in Deutschland sind so gut wie überhaupt nicht wärmegedämmt. Soll die Energiewende gelingen, muss sich das im Zukunft grundlegend ändern. Bei fallenden Preisen für Heizöl und Gas stellt sich aber für manchen Hausbesitzer die Frage: machen sich eine Wärmedämmung oder der Einbau einer effizienteren Heizung auch im Portemonnaie bemerkbar. Der Forschungsschwerpunkt Energieoptimiertes Bauen sucht darauf eine wissenschaftliche Antwort.
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Kein Erdbeben ist wie das andere - Eine wissenschaftliche Vorhersage von Beben wie in Nepal ist nach wie vor unmöglich - Campusreport am 19.05.2015
Über 8000 Opfer forderte das Erdbeben in Nepal. Mit einer Stärke von 7.8 erbebte die Erde Ende April östlich der Hauptstadt Katmandu. Drei Wochen später, am vergangen Dienstag erschütterte ein zweites starkes Beben die Region. Schwächere Nachbeben waren erwartet worden, nicht aber ein zweiter Erdstoß in nahezu gleicher Stärke. Trotz jahrelanger intensiver Forschung ist die Wis-senschaft immer noch nicht in der Lage, Erbeben auch nur annä-hernd vorherzusagen.
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Der Golfstrom schwächelt - Klimaforscher befürchten Auswirkungen auf Europa und Afrika - Campusreport am 14.04.2015
Er ist die größte, wärmste und schnellste Wärmepumpe auf unserem Planeten. Unaufhörlich pumpt der Golfstrom warmes Meerwasser aus den Tropen in den Nordatlantik. Ohne ihn wären unsere Winter im Durchschnitt 5 bis 10 Grad kälter. Karge, eisbedeckte Landschaften wären die Folge. Kein Wunder also, wenn die Nachricht aus Potsdam Ende März die Alarmglocken schrillen ließ: der Golfstrom hat sich deutlich verlangsamt.
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Auf der Jagd nach der schwarzen Materie - In Genf startet der LHC Teilbeschleuniger zur zweiten Runde - Campusreport am 17.03.2015
Die Spannung wächst unter den Physikern in Genf. Der Teilchenbeschleuniger LHC des CERN ist mächtig aufgerüstet worden. Wenn er Ende des Monats nach zweijähriger Pause wieder anläuft, werden die Protonen mit der doppelten Energie im 28 Kilometer großen unterirdischen Tunnelkreis aufeinanderprallen. Damit gibt es zum ersten Mal eine reelle Chance, dem Geheimnis der so-genannten Dunklen Materie auf die Spur zu kommen.
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Eine Stunde Schwitzen pro Tag - In Karlsruhe beginnt der Kongress „Wie bringen wir Kinder und Jugendliche in Bewegung?“ - Campusreport am 10.03.2015
Die Zahl der dicken oder krankhaft übergewichtigen Kinder hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Fastfood und ein Leben vor Bildschirmen sind die Hauptursachen. Wenn dieser Trend anhält, werden in der heranwachsenden Generation spätestens in 30 Jahren Diabetes und schwere Herz-Kreislauferkrankungen der Regelfall sein . Die Sportwissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie haben deshalb bereits 2009 einen Kongress ins Leben gerufen, der Anregungen geben soll, wie man diesen unheilvollen Trend stoppen kann. Am kommenden Freitag startet in Karlsruhe die 6. Ausgabe unter dem Titel „Wie bringen wir Kinder und Jugendliche in Bewegung?“.
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Milliardengeschäfte mit unseren Daten - Die Informationsindustrie schafft die Privatsphäre ab - Campusreport am 31.03.2015
Wenn wir im Internet surfen oder eine der praktischen Apps auf dem Smartphone nutzen, wenn wir unsere Bilder auf Facebook posten oder einen Chatroom besuchen: überall hinterlassen wir Datenspuren. Die Internetkonzerne sammeln all diese Daten begierig und zeichnen sie bis ins kleinste Detail auf. Denn sie sind im wörtlichen Sinne Gold wert. Die so entstandenen riesigen Datensamm-lungen rund um den Globus sind der Grund, warum Google und Facebook an der Börse inzwischen mehr wert sind als die großen Erdölkonzerne.
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Maschinenwartung mit Smartphone oder Tablet - Erweiterte Realität in der intelligenten Fabrik - Campusreport am 24.03.2015
Industrie 4.0, die intelligente Fabrik, das war auf der CEBIT, der weltweit größten Computermesse in Hannover in der vergangenen Woche in aller Munde: Maschinen, die über Internet selbstständig miteinander kommunizieren, die den Techniker automatisch rufen, lange bevor sie ausfallen. Wenn der Techniker dann kommt packt er erst mal sein Smartphone oder sein Tablet aus.
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Das Ende ist absehbar - KIT Forscher messen die Verdunstung am Toten Meer - Campusreport am 07.04.2015
Ende Februar haben Israel und Jordanien ein Abkommen über die gemeinsame Nutzung des Jordanwassers unterzeichnet. Wenn nichts geschieht, wird es das Tote Meer mit seiner einzigartigen Naturlandschaft in einigen Jahrzehnten nicht mehr geben. Um gut 30 Meter ist der Wasserspiegel in den letzten 30 Jahren gefallen. Die Anrainerstaaten Jordanien und Israel entnehmen dem Jordan als wichtigstem Zufluss des Toten Meeres so viel Wasser, dass die natürliche Verdunstung nicht mehr ausgeglichen werden kann. Das konnten die Messungen der Karlsruher Meteorologen jetzt erstmals nachweisen
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Wenn die Bürgermeister die Welt regieren - Die Zukunft der Stadt war am vergangenen Wochenende Thema der 19. Karlsruher Gespräche - Campusreport am 03.03.2015
Wie wäre es, wenn die Bürgermeister die Welt regieren würden? Bürgermeister sind Pragmatiker, sie wissen genauer als Präsidenten oder Premierminister, wo die Menschen der Schuh drückt. Am vergangenen Wochenende bei den 19. Karlsruher Gesprächen des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft stellte der prominente amerikanische Soziologe Benjamin Barber sein Projekt eines internationalen Parlaments der Städte als eine Möglichkeit zur Wiederbelebung der Demokratie vor.
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Architektur in der Nanosphäre - KIT-Materialwissenschaftler entwickelt Hochleistungs-Leichtmaterial - Campusreport am 24.02.2015
Ein Material, das federleicht ist und zugleich so belastbar wie der härteste Stahl: das ist seit langem der Wunschtraum aller Ingenieure. Wie viel Energie könnten beispielsweise Autos oder Flugzeuge sparen, die aus einem solchen Traummaterial gefertigt wären. Einem jungen Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie ist jetzt ein erster Schritt zur Verwirklichung dieses Traums gelungen. Das Hochleistungs-Leichtmaterial, das er entwickelt hat, entsteht durch eine Art Hausbau in der Sphäre des unendlich Kleinen.
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Spiel mit Identitäten - Der Karlsruher Philosoph Heinz-Ulrich Nennen zu Masken und Kostümen im Karneval - Campusreport am 17.02.2015
Bis zum Aschermittwoch hält uns König Karneval noch fest im Griff. Dann ist der Mummenschanz zu Ende und die graue Realität des Alltags hat uns wieder. Woher kommt diese Lust am Verkleiden, warum setzen wir so gern die Narrenkappe auf oder verstecken uns hinter den Masken der schwäbisch-alemannischen Fasnacht? Der Karlsruher Philosoph Heinz-Ulrich Nennen hat sich mit der Funktion von Masken und Kostümen beschäftigt.
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Früherkennung der Gelenkbelastung - Am Institut für Sport und Sportwissenschaft will man durch Bewegungsanalyse beginnende Arthrose erkennen - Campusreport am 10.02.2015
Die Arthrose zählt heute zu den großen Zivilisationskrankheiten. Oft genug geraten Arthrosepatienten in einen gefährlichen Teufelskreis: wenn die Hüften oder Knie schmerzen, verzichtet so man weit wie möglich auf Bewegung. Bewegungsmangel führt zu Übergewicht, das Übergewicht belastet die Gelenke und verstärkt die Arthrose. Am Ende bleibt oft nur noch ein künstliches Gelenk. Eine Früherkennung der sich schleichend entwickelnden Krankheit ist deshalb entscheidend.
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Lotuseffekt auch für Öl - Am KIT entwickelter Werkstoff könnte das Putzen bald überflüssig machen - Campusreport am 03.02.2015
Autos, die nicht schmutzig werden, Hemden, die keine Rotweinflecken bekommen können, Fenster, die man nicht mehr putzen muss. Der sogenannte Lotuseffekt ist ein klassisches Beispiel für das, was die Technik von Mutter Natur lernen kann. Bisher gab es den Lotuseffekt nur für Wasser. Ein junger Materialwissenschaftler aus Karlsruhe hat jetzt eine Oberfläche hergestellt, bei der der Lotuseffekt auch mit Öl funktioniert.
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Expertenwissen auf Abruf - Der Business-Klub des KIT - Campusreport am 27.01.2015
Was nützen Forschungsergebnisse, wenn sie nur in der Schublade landen? Was nützt die geballte Kompetenz der Professoren, wenn niemand sie nachfragt? Damit Wissenschaft zu neuen Produkten und besseren Dienstleistungen führen kann, brauchen Unternehmen einen möglichst direkten Zugang zu dem, was in den Forschungslaboratorien geschieht. Der Business Klub des Karlsruher Instituts für Technologie versteht sich deshalb als direkte Schaltstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.
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Ein Massaker zuviel! - Wie Studierende aus Mexiko die Ereignisse in ihrer Heimat erfahren - Campusreport am 20.01.2015
43 Studenten, die seit Ende September spurlos verschwunden sind. Ein korrupter Bürgermeister und dessen Frau, die der Beihilfe zum Massenmord beschuldigt werden. Drogenbanden, die ihre Opfer zuerst foltern dann hinrichten und die Leichen schließlich verbrennen. Mexiko hat für viele Mexikaner aufgehört, ein Rechtsstaat zu sein. Und auch mexikanische Studenten in Karlsruhe verfolgen mit Bestürzung, was in ihrer Heimat geschieht.
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Früchte des Forschens gedruckt und im Internet - Der Wissenschaftsverlag des Karlsruher Instituts für Technologie feiert zehnjähriges Bestehen - Campusreport am 13.01.2015
Publish or perish! Publiziere oder stirb! lautet die Devise für jede wissenschaftliche Karriere. Das fängt spätestens mit der Masterarbeit an und kann für junge Wissenschaftler ganz schön teuer werden. Wissenschaftliche Texte enthalten jede Menge Formeln und Abbildungen. Wissenschaftliche Verlage verlangen deshalb einen erheblichen Druckkostenzuschuss von ihren Autoren. Es kann also nur von Vorteil sein, wenn die Hochschule einen eigenen Verlag besitzt. Der Wissenschaftsverlag des Karlsruher Instituts für Technologie feierte 2014 sein zehnjähriges Bestehen.
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Das gute Leben in der Stadt - Das Wissenschaftsjahr 2015 thematisiert unsere Zukunft in der Großstadt - Campusreport am 06.01.2015
Bis 2050 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in städtischen Metropolen leben. In Deutschland wohnen schon heute drei von vier Menschen in Städten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat deshalb das Wissenschaftsjahr 2015 der Zukunftsstadt gewidmet. Zwölf Monate lang werden Bürger, Politiker und Wissenschaftler die Möglichkeit haben, sich über Visionen und Ideen zum guten Leben in der Stadt auszutauschen. Vor allem die Stadtplaner stehen bei dieser rasanten Entwicklung vor enormen Herausforderungen.
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