Das letzte Stündchen

PODCAST · society

Das letzte Stündchen

Gespräche über das Sterben und den Tod. Und damit: übers Leben. Mit Menschen aus allen möglichen Lebensbereichen, die dazu etwas zu sagen haben. Denn, ja: Wir sollten übers Sterben reden. Weil wir schliesslich bis ganz zum Schluss leben wollen – und das so gut und so selbstbestimmt wie möglich.Elena Ibello führt die Gespräche (auf Schweizerdeutsch) mit ihren Gästen in der Hoffnung, damit andere zum Reden übers Sterben anzuregen. Und aus lauter Neugierde. Elena ist Mitherausgeberin verschiedener Bücher zum Thema. Unter anderem: "Zu Ende denken. Worte zum Unausweichlichen" (Wörterseh Verlag) oder "Reden über Sterben" (Sachbuchverlag rüffer & rub). Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit Lebensende, Sterben und Tod, meist mit Fokus reden und schreiben darüber. Und nie, ohne das Lachen ganz zu vergessen.www.dasletztestuendchen.chDies ist ein Podcast von Onda Productions, einem gemeinnützigen Verein. Dieser will dazu beitragen, dass wir offen über das Leben reden, mit allem, was daz

  1. 72

    Lieblingsfolge: Peter Schneider über Sterblichkeit

    💚 🎧💚 Wir haben verschiedene Lieblingsfolgen der letzten Jahre ausgewählt, um sie noch mehr Menschen zugänglich zu machen. Hier kommt die Lieblingsfolge mit Peter Schneider: Der Psychoanalytiker, Satiriker und Autor Peter Schneider spricht in diesem «letzten Stündchen» mit Elena Ibello über das Altwerden und die einzige Richtung, die das Leben zuverlässig nimmt: zu einem Ende hin. Ein inspirierendes, leichtfüssiges, aber in jedem Sinne ernst gemeintes Gespräch.

  2. 71

    Live im Reusspark: #55 mit Karin Rippstein und Helen Schnider

    Ein Gespräch über Abschiede. Karin Rippstein, Fachexpertin Palliative Care, und Helen Schnider, Witwe und ehemalige Pflegefachfrau, reden mit Elena über die vielen Abschiede von der Diagnose bis zum Tod – und über die letzte Lebensphase in Pflegeheim und Hospiz.

  3. 70

    Im Einsatz für Herzensbilder: #54-2 mit Laura Kissling

    Die Familienfotografin Laura Kissling engagiert sich seit der Gründung beim Verein Herzensbilder. Wenn ein Kind oder ein Elternteil schwer krank ist, schafft sie mit ihrer Kamera etwas, das später unschätzbar werden kann: liebevolle Erinnerungsbilder für Familien in einer Ausnahmesituation. Im Gespräch erzählt Laura Kissling, wie sie diese intensiven Begegnungen erlebt, was sie aus den vielen Einsätzen gelernt hat und warum sie Familien mitten im Sturm unterstützt.

  4. 69

    Erinnerungen festhalten: #54-1 mit Mirjam Liechti

    In dieser Folge spricht Elena mit Mirjam Liechti über die Begleitung von Familien in Zeiten von Krankheit, Abschied und Trauer – und über die besondere Arbeit des Vereins Herzensbilder. Herzensbilder ermöglicht professionelle Erinnerungsfotografien für Familien, die ein Kind verlieren – oder einen Elternteil. Die Bilder entstehen in Ausnahmesituationen und werden für viele Angehörige zu einem bleibenden Anker. Dies ist die erste von zwei Folgen über die Arbeit von Herzensbilder. Die Fotografin Laura Kissling ist regelmässig für Herzensbilder im Einsatz und spricht in der zweiten Folge über ihre Erfahrungen.

  5. 68

    Vorsorgen statt Nachsehen: #53 mit Sarah Parrini und Dagmar Dörig

    Die beiden Juristinnen Sarah Parrini und Dagmar Dörig klären auf über Fragen, die im Todesfall in der Schweiz beschäftigen. Sie führen eine eigene Kanzlei und haben es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere Frauen zu begleiten und unterstützen. Sarah und Dagmar regen dazu an, vorzusorgen und zeigen, dass auch bei dieser eher nüchternen Seite des Themas viel Empathie und Fingerspitzengefühl gefragt ist. Wie schön, gibt es Juristinnen wie sie, die dieses Gefühl haben! Dies ist eine bezahlte Partnerschaft mit der Rosenhof Legal GmbH.

  6. 67

    Bonustrack zu #52

    Céline Humm liest aus ihrem Buch «Suizid – Reden wir darüber» ein Brief an ihre verstorbene Mutter. Bonustrack zur Folge #52, in der Céline mit Elena darüber spricht, wie sie mit dem Suizid der Mutter umgegangen ist und warum es ihr so wichtig ist, dass wir mehr über Suizid reden.

  7. 66

    Über Suizid reden : #52 mit Céline Humm

    Céline Humm war 34, als ihre Mutter sich das Leben nahm. Seither ist nichts mehr wie vorher. Trotz des Unfassbaren, trotz der Trauer lebt Céline das volle Leben – mit Haut und Haar. Um mit ihrer Geschichte einen guten Umgang zu finden, begann sie bald nach dem Tod ihrer Mutter, mit anderen Menschen zu reden, die einen Suizid im Umfeld erlebten. Entstanden ist daraus das Buch «Suizid – Reden wir darüber». Es ist ein wichtiges Buch, das Hinterbliebenen eine Stimme gibt und gleichzeitig jene aus dem Schatten holt, die erst auf den zweiten Blick mitbetroffen sind. Ein Buch, das der Sprachlosigkeit und dem Schweigen über Suizid etwas entgegensetzt. Eines, in dem die ganze Palette der Gefühle Platz findet und das es gleichzeitig schafft, Hoffnung und Dankbarkeit zu verbreiten. So wie dieses Gespräch mit Céline. Danke.

  8. 65

    Live im Krematorium Nordheim: #51 mit Celina Schneider

    Live-Gespräch mit der Bestatterin Celina Schneider im Krematorium Nordheim Zürich. Host: Elena Ibello

  9. 64

    Wenn Männer trauern: #50 mit Thomas Feldmann

    Wie trauern Männer? Wie prägen unsere Vorstellungen von Männlichkeit den Umgang mit Verlust? Elena Ibello spricht mit dem Therapeuten und Trauerbegleiter Thomas Feldmann über den Umgang mit Verlust, über Rollenbilder – und darüber, wie sich Trauer zeigen darf.

  10. 63

    Abschied von Tabus : #49 mit Gian-Marco Schmid (Gimma)

    Elena Ibello spricht mit Gian-Marco Schmid, früher bekannt als Rapper Gimma, heute Autor. Nach dem Tod seiner suchtkranken Mutter hat er das Buch «Abschiede von Mutter» geschrieben. Ein Gespräch über Tabus rund um Sucht und Trauer, über das Schreiben als Verarbeitung. Und naütrlich übers Sterben und das Leben überhaupt.

  11. 62

    Leben erzählen : #48 mit Schriftstellerin Doris Büchel

    Die Schriftstellerin Doris Büchel spricht mit Elena Ibello über die Erfahrungen, die sie macht, wenn sie die Würdezentrierte Therapie bei unheilbar kranken Menschen anwendet. Sie erzählt vom Zuhören, vom Erinnern und Würdigen. Davon, wie diese Arbeit sich auf ihr eigenes Schreiben auswirkt und wie es zum aktuellen Buch gekommen ist. Einer persönlichen, literarischen Auseinandersetzung mit der Endlichkeit, die leicht und tief zugleich ist.

  12. 61

    Fussnote #2: Was läuft?

    Die zweite «Fussnote» kommt mitten in der Sommerpause. Darin erzählt Host Elena, was eigentlich neben dem, was im letzten Stündchen zu hören ist, auch noch läuft.

  13. 60

    Authentische Begegnungen: #47 mit Bestatter Gyan Härri

    Der Bestatter Gyan Härri erzählt im Gespräch mit Elena Ibello von seinem Beruf und seiner Berufung, von schwierigen und berührenden Momenten und von seinem ganz eigenen Umgang mit Trauer und allem, was dazu gehört. Ein ehrliches, persönliches, berührendes Gespräch.

  14. 59

    Mut machen zum Reden übers Leben: Sonderfolge mit Gabriela Meissner und Elena Ibello

    Einen Beitrag leisten, dass wir offen über existenzielle Themen sprechen können. Das will «Onda Productions». Die Gründerinnen Gabriela Meissner und Elena Ibello reden darüber, warum sie das wichtig finden.

  15. 58

    Lebensgrund: #46 mit Barbara Lehner

    «Würdigung ist ein Schlüsselwort», sagt Barbara Lehner. Die freischaffende Theologin, Trauerbegleiterin, Ritualgestalterin und Ausbilderin. Zusammen mit ihrer Partnerin Antoinette Brem, ebenfalls Theologin und Trauerbegleiterin, hat sie vor über 20 Jahren die «Lebensgrund GmbH» gegründet. Über diese Arbeit und ihre langjährige Erfahrung spricht Barbara Lehner im Letzten Stündchen ebenso offen wie über eigene Verluste und ihre persönliche Suche nach dem Tragenden, nach dem Lebensgrund.

  16. 57

    Geburt und Tod: #45 mit Mireille Zindel

    Die Autorin Mireille Zindel spricht mit Elena Ibello über die Notwendigkeit, über Sterben, Tod und Trauer zu reden und zu schreiben – auch öffentlich. Sie erzählt von den Tagen mit ihrer Tochter Zoé, vom Schmerz und vom Abschied. Und natürlich spricht sie auch über ihren Roman "Bald wärmer".

  17. 56

    Reden ist wichtig : #44 mit Beat Glogger

    «Weltzerstörend schrecklich» sei es, sein Kind zu verlieren, schreibt Beat Glogger in einem Beitrag für die «Zeit». Der Journalist und Autor hat genau das erlebt. Im Sommer 2024 starb sein Sohn Sebastian mit 29 Jahren. Dieser hatte eine Mehrfach-Behinderung und war bis zu seinem Tod auf Unterstützung im Alltag angewiesen. Beat hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass das Leben mit einem behinderten Kind anstrengend ist. Er mag es nicht, wenn Dinge schöngeredet werden. Und so spricht er auch sehr offen im Letzten Stündchen über das Leben mit Sebastian, über dessen Tod und über den Umgang mit der Trauer um ihn.

  18. 55

    Menschen mit Behinderung am Lebensende: #43 mit Daniela Ritzenthaler und Tanja Wulff

    In dieser Folge spricht Elena mit Dr. phil. Daniela Ritzenthaler, Heilpädagogin, Erwachsenenbildnerin und klinische Ethikerin und mit Tanja Wulff, Institutions-Leiterin des Wohnheims «Höchmatt» in Schwarzenegg BE und Pflegefachfrau. Die beiden haben schon gemeinsam Menschen mit kognitiver Behinderung und deren Familien in schwierigen Phasen am Lebensende begleitet und berichten über positive und weniger gute Erfahrungen dabei. Sie geben Einblick in die Herausforderungen in Institutionen für Menschen mit Behinderung, im Umgang mit Schmerz, Sterben, Tod und Trauer.

  19. 54

    Mut zur Verletzlichkeit: #42 mit Sara Satir, Mutter eines Kindes mit Behinderung

    Sara Satir ist Coach, Supervisorin und Podcasterin und sie hat einen Sohn mit einer Behinderung. Wie sie dafür sorgt, dass er die Unterstützung bekommt, die er auch später brauchen wird, wenn sie selbst einmal nicht mehr lebt, wie sie von lieben Menschen in ihrem Leben Abschied genommen hat und wie sie mit der Trauer und mit dem Glück im Leben umgeht, davon erzählt Sara in diesem berührenden Gespräch im letzten Stündchen.

  20. 53

    Über die Liebe: #41 mit Sarah Berger

    Von einem Tag auf den andern verlor Sarah Berger ihre grosse Liebe für immer. Und fand später eine neue grosse Liebe. Wie sie und ihre vier Kinder mit dem Verlust umgehen und wie Sarah heute zusammen mit ihrem neuen Partner die Patchwork-Familie lebt, erzählt sie im letzten Stündchen.

  21. 52

    Tröstende Worte: #40 mit Rachel Honegger und Gabriela Meissner

    Können Worte trösten? Wie? Und wie vielleicht gerade nicht? Ja, Worte können trösten. Und auch gemeinsam schweigen kann tröstend sein. Das sind zwei von vielen Erkenntnissen aus diesem Gespräch. Die Gesprächsrunde «Tröstende Worte – reden und schreiben übers Sterben» fand in den Kornhausbibliotheken Bern im Rahmen des Stadtfestivals «endlich.menschlich» statt. Ein angeregter, lebendiger Austausch in wundervoller Atmosphäre mit Gabriela Meissner, Rachel Honegger und Elena Ibello.

  22. 51

    Abschlussfest «08/15 – Der Tod als Alltag»: gewinne Tickets!

    Die Torunee mit Pop Up-Installation zum Film «08/15 – Der Tod als Alltag» ist zu Ende. Künstlerin und Filmemacherin Sarah Elena Schwerzmann lädt zum Abschluss ins Kino Rex in Bern ein! Für ihr Abschlussfest verlost sie im letzten Stündchen 2x2 Tickets!

  23. 50

    Wie geht es Eltern schwerkranker Kinder? #39 über die SPhAERA Studie

    Wie geht es Familien mit schwerkranken Kindern, die von Fachpersonen in Kinderspitälern begleitet werden? Mit Dr. Anne-Kathrin Gerber, die zu dieser Frage forschte, und mit Miriam Loosli und Harald Harrer, die sechst Jahre lang mit ihrer schwerkranken Tochter Mena lebten, gehen wir dieser Frage auf den Grund. Anne-Kathrin berichtet auch von Ergebnissen der aktuellen SPhAERA Studie.

  24. 49

    Reden über Kinderkrebs: #38 mit Christina Häberli und Angelo Berwert – LIVE in der «Rodtegg»

    Live aus der «Rodtegg»: Christina Häberli und Angelo Berwert sprechen über ihre Erfahrungen mit Kinderkrebs. Christinas Tochter starb an der Erkrankung im Alter von zehn Jahren. Angelo ist im Alter von Christinas Tochter, heute erwachsen. Er war zur selben Zeit im selben Spital in Behandlung und hat den Kinderkrebs überlebt. Danke an die Rodtegg für die Möglichkeit, dieses intime Gespräch in diesem Rahmen zu führen. Danke an Christina und Angelo für die Offenheit.

  25. 48

    Fussnote #1: Was läuft?

    Neuerdings gibt es ab und zu hier eine «Fussnote». Darin erzählt Host Elena, was eigentlich neben dem, was im letzten Stündchen zu hören ist, auch noch läuft.

  26. 47

    Gefühle leben lernen: #37-2 mit Monica Lonoce

    Monica Lonoce sagt, wenn wir alle besser mit den grossen Veränderungen in unseren Leben, mit Verlust und Trauer umgehen könnten - auch als Mitglieder einer Gesellschaft - dann würden weniger Menschen krank, wenn sie einen Trauerfall erlebten. Teil 2 eines tiefen Gesprächs über Monicas eigene Erfahrung mit dem Verlust ihrer Töchter und ihre Rolle als Fachfrau für Trauer und Ausbildnerin für Fach- und Führungspersonen.

  27. 46

    Wenn Kinder sterben: #37-1 mit Monica Lonoce

    Monica Lonoce gründete die Schule für Trauerbegleitung und befähigt bis heute Fach- und Führungspersonen, Menschen in Trauer zu begegnen und Gefühlen im Alltag Platz zu geben. Im letzten Stündchen spricht sie über ihre ganz persönliche Erfahrung mit der Krankheit und dem Verlust ihrer Töchter, über die grossen Veränderungen im Leben und natürlich über ihre Berufung. Dies ist der erste von zwei Teilen dieser Podcastfolge.

  28. 45

    Kinder in der Trauer ernst nehmen: #36 mit Familientrauerbegleiterinnen vom «Seelentrösterli»

    Dominique Dreier und Petra Vocat, zwei Familientrauerbegleiterinnen, erzählen von ihren Erfahrungen mit trauernden Kindern und mit eigenen Verlusten.

  29. 44

    Zwischen Geburt und Tod: #35 mit Bea Brandenberger, Mutter und Witwe

    Bea Brandenberger ist 42 und verwitwet. Ihre Kinder sind sechs und sieben Jahre alt. Die Diagnose «Hirntumor» kam bei ihrem Mann Rafael zwei Wochen nach der Geburt des ersten Kindes. Die frisch gebackenen Eltern rechneten damit, dass Rafael noch sechs Monate zu leben hätte. Es wurden sechs Jahre.

  30. 43

    Den Tod verstehen: Wie Künstlerin Sarah Elena sich und andere zum Nachdenken anregt

    Sarah Elena Schwerzmann war 14 Jahre alt, als ihr Vater plötzlich starb. Diese Erfahrung prägt sie bis heute. Die Künstlerin und Filmemacherin tourt mit ihrem Kunstprojekt «0815 – Der Tod als Alltag» durch die Lande und sorgt damit auf öffentlichen Plätzen für Gelegenheit zum Austausch über Sterben, Tod und Trauer. – Und manchmal auch für ein klein wenig Empörung.

  31. 42

    «Ich bin wieder ein glücklicher Mensch»: Zurück ins Leben nach dem Tod des Sohnes

    Thomas Wermelinger erzählt von seinem Sohn Liam und dessen Krebsdiagnose. Von den schwierigen Monaten der Krankheit, die die gesamte Familie zu grossen Teilen im Spital verbrachte und die mit viel Schmerz und Angst verbunden waren. Es waren aber auch schöne Monate, betont Thomas. Die Eltern und Grosseltern waren stets an Liams Seite und genossen die Zeit, die sie mit ihm hatten. Kurz nach Liams Tod gründeten seine Eltern die Stiftung «Little Big Hero». Diese will Kindern und ihren Eltern, die wie Liam lange im Spital sind, mit verschiedenen Angeboten den Spitalaufenthalt erleichtern. Jeder gespendete Franken fliesst zu 100 Prozent in die Projekte.

  32. 41

    Deine Stimme für Das letzte Stündchen: Publikumspreis Suisse Podcast Awards

    Das letzte Stündchen ist nominiert für den PUBLIKUMSPREIS der SUISSE PODCAST AWARDS! Wow. Jetzt zählt jede einzlene Stimme. Hier geht’s direkt zum Voting: https://suisse-podcast.ch/award-vote-das-letzte-stuendchen/ <3

  33. 40

    Neues Leben: Nach einer Krebserkrankung ist nichts, wie es war

    Wie reden über Krankheit, mitten im Leben? Wie übers Sterben reden? Übers eigene Sterben und mit den eigenen Kindern? Solche Fragen beschäftigen Katharina Friederich. Mit 42 bekam sie Krebs. Heute ist sie geheilt und dennoch ist nichts, wie es einmal war. Ein ermutigendes und sehr persönliches Gespräch über Katharinas Weg und darüber, wie wir Menschen mit schwerer Krankheit unterstützen können.

  34. 39

    Das letzte Stündchen #31 mit Anja und Zita

    Anja Niederhauser und Zita Langenstein haben zusammen einen «Trauer-Knigge» geschrieben. Die beiden erfahrenen Trauernden sind dazu das perfekte Autorinnen-Paar: Zita Langenstein ist ausgebildete Butler und arbeitet regelmässig am britischen Königshaus. Darüber hinaus ist sie Trainerin für Business-Etikette, Führung und Dienstleistungsorientierung bei GastroSuisse. Zita verlor vor zwei Jahren ihren Lebensparter. Anja Niederhauser ist reformierte Pfarrerin, Seelsorgerin und Psychologin. Als Trauer-Coach arbeitet sie im eigenen Zürcher Trauerinstitut. Sie hat auch Zita begleitet und kennt die Herausforderungen von Trauernden und ihrem Umfeld.

  35. 38

    Das letzte Stündchen #30 mit Karin Billeter und Alex Hamann (Blaulicht)

    Eine Rettungssanitäterin und ein Polizist erzählen, wie sie in ihrem Alltag mit Sterben und Tod umgehen, wie sie über das Sterben reden, Angehörige in Ausnahmesituationen begleiten und was sie tun, um sich selbst bei alldem nicht zu vergessen.

  36. 37

    Das letzte Stündchen #29 mit Gabriela Meissner

    Alles gehört zum Leben! Keine Tabus, keine Berührungsängste: Onda Productions fördert den Diskurs über existenzielle Themen. Und du kannst mithelfen.

  37. 36

    Das letzte Stündchen #28-3 über Suizid in Kunst und Kultur

    Wie kann Kunst und Kultur, wie können Medien Suizid verantwortungsvoll und offen thematisieren - und dabei sogar einen Beitrag zur Prävention leisten? Sabrina Tannen ist Schauspielerin, Regisseurin und Co-Kuratorin des Festivals «Hallo, Tod!». Zusammen mit dem Kollektiv «Stick Around» arbeitet sie an einer Produktion zum Thema Jugendsuizidalität. Im letzten Stündchen erzählt sie von dieser Arbeit.

  38. 35

    Das letzte Stündchen #28-2 über Suizid: Ursula Bregenzer über Prävention

    Dass Menschen erst auf die Idee kommen würden, sie könnten sich das Leben nehmen, wenn man sie darauf anspricht, ist ganz klar ein Mythos. Das zeigen zahlreiche Ergebnisse aus der Forschung. Mit diesem und mit anderen Mythen sollten wir aufräumen. Denn wenn wir dem Thema Suizid und vor allem den betroffenen Menschen offener begegnen, können wir viel bewirken. Suizidprävention ist möglich. Das zeigt dieses Gespräch mit Ursula Bregenzer. Sie ist Psychiatrie-Pflegefachfrau und befasst sich seit vielen Jahren intensiv mit Suizidalität und Suizidprävention.

  39. 34

    Das letzte Stündchen #28-1 über Suizid: Jörg Weisshaupt über Trauer

    Ein Verlust durch Suizid löst eine komplexe Trauer aus. Jörg Weisshaupt unterstützt Menschen nach einem Verlust durch Suizid. Der ehemalige Lehrer und Seelsorger hat vor vielen Jahren die Hinterbliebenen-Gruppen «Trauernetz» (für Erwachsene) und «Nebelmeer» (für Jugendliche) gegründet und erzählt im Podcast von seinen Erfahrungen mit Betroffenen. Dieses Gespräch ist der zweite Teil einer mehrteiligen Episode zum Thema Suizid

  40. 33

    Das letzte Stündchen #28 über Suizid: Rasmus erzählt

    Zwei seiner engsten Familienmitglieder verlor Rasmus an Suizid. Den ersten Verlust erlitt er, als er gerade mal acht Jahre alt war. Beim zweiten war er 25. Heute, mit 44, steht er fest im Leben und kann über seine Geschichte offen reden. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag. Denn wir sollten dringend mehr über Suizid reden. Reden kann retten. Das ist die erste von mehreren Teil-Episoden zum Thema Suizid. Es folgen Gespräche mit Expert:innen und Kulturschaffenden.

  41. 32

    Das letzte Stündchen : #27 mit Pascal Haag

    Pascals Freundin Larissa erkrankte an Krebs. Die Diagnose kam, als die beiden sich gerade verliebten. Mit 33 starb Larissa. Sie und Pascal sprachen über das Leben, das sie leben wollten und sie sprachen auch über den nahenden Tod, als klar war, dass «Heilung» nicht mehr zu erwarten war. In diesem Gespräch erzählt Pascal, wie er die Zeit mit Larissa erlebte, wie er sie bis in den Tod begleitete und wie es ihm seither ergangen ist und heute geht. Ein sehr berührendes Gespräch über Tod, Trauer und Trost. Danke, Pascal!

  42. 31

    Das letzte Stündchen: #26 mit Michael Schmieder

    Wie sterben Menschen mit Demenz? Was brauchen sie am Lebensende? Wie können Wünsche von Menschen mit Demenz bis ganz zuletzt gesehen und berücksichtig werden? Und: Wie finden wir als Gesellschaft zu einem sinnvollen Umgang mit Demenz? Auf der Suche nach Antworten mit Demenzexperte und Pionier Michael Schmieder.

  43. 30

    Das letzte Stündchen: #25 mit Vincenzo Paolino

    Dass Menschen bis ganz zuletzt als einzigartige Individuen geschätzt werden und ihr Leben gestalten können, ist auch in Pflegeinstitutionen möglich! Es braucht dazu die passenden Rahmenbedingungen. Insbesondere: gute Führung. Darüber und über viele andere Fragen rund um Sterben und Tod oder über das Lebensende und Trauern als Mitglied der queeren Community spricht er mit Elena Ibello im letzten Stündchen.

  44. 29

    Das letzte Stündchen: #24 mit Heidi Schmid und Christian Labhart

    Das Regie-Paar Christian Labhart und Heidi Schmid reden über ihren Dokfilm «Röbi geht». Im Gespräch mit Elena Ibello erzählen sie, wie sie diese filmische Begleitung erlebten und was die Arbeit in ihrer je eigenen Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Abschied bewegte.

  45. 28

    Das letzte Stündchen: #23 mit Martha Mauchle

    «Hoffnung hatten wir immer. Bis zuletzt», sagt Martha Mauchle über die intensive und emotionale Zeit, in der ihr Mann René mit der Diagnose Krebs lebte. Sie erzählt in dieser Folge, wie sie ihren Mann in den Jahren der Krankheit und zuletzt im Sterben begleitet hat. Sie war immer an seiner Seite, ohne dabei zu vergessen, ihr Leben zu leben. Ihr Umgang mit der Situation und mit dem Verlust ist inspirierend. «Ich bin dankbar für diese Kraft, die ich irgendwoher bekomme», sagt Martha.

  46. 27

    Spezial: bitte abstimmen

    Danke für eure Stimme! Das letzte Stündchen ist in der Auswahl für den Community-Award von Suisse Podcast! Was für eine Freude 😊. Jetzt braucht es noch einmal ganz, ganz viele Stimmen, damit wir der Schweiz zeigen können, dass man über das Sterben reden kann. Es bringt uns nicht um, es bringt uns weiter. Das Thema gehört in die Mitte der Gesellschaft. Eine Nomination von «Das letzte Stündchen» für den Community-Award wäre ein grandioser Beitrag zum leichteren Umgang mit dem Sterben. Macht mit! Hier könnt ihr ganz einfach abstimmen (einmal klicken, abschicken, fertig): https://www.blick.ch/community/suisse-podcast-awards-welcher-podcast-hat-den-community-award-verdient-id18355235.html

  47. 26

    Ausschnitt aus «Ein letztes Buch»: Bonus zu #22 mit Corina Caduff

    In diesem Bonus zur Podcast-Folge mit Corina Caduff gibt es einen Ausschnitt aus Caduffs Band «Ein letztes Buch» zu hören. Erschienen im Januar 2023 im Verlag rüffer & rub.

  48. 25

    Das letzte Stündchen: #22 mit Corina Caduff

    «Sterbende sind Expert:innen fürs Gesundheitswesen», sagt Corina Caduff. Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin untersucht seit vielen Jahren literarische Texte von Schriftsteller:innen, die über ihre eigene Krankheit und ihr eigenes Sterben schreiben. Gerade hat Corina Caduff dazu ein neues Buch beim Verlag rüffer & rub herausgegeben: «Ein letztes Buch. Autorinnen und Autoren schreiben über ihr Sterben».

  49. 24

    Das letzte Stündchen: #21 mit Elena Ibello

    Zum 2. Geburtstag gibt es im «letzten Stündchen» einen Rollentausch: Alva Hagner, Gast in der allerersten Folge dieses Podcasts, übernimmt die Rolle der Gastgeberin. Elena Ibello, üblicherweise Host, beantwortet ihre Fragen rund um Sterben und Tod sowie zum Podcast «Das letzte Stündchen».

  50. 23

    Das letzte Stündchen: #20 mit Gabriela Meissner und Franziska von Grünigen

    Gabriela Meissner und Franziska von Grünigen haben gemeinsam den Verein «Hörschatz» gegründet, der es Eltern mit einer tödlich verlaufenden Krankheit ermöglicht, ihren minderjährigen Kindern einen Hörschatz zu hinterlassen. Die beiden sind auch neben diesem Engagement als Audiobiografinnen und Podcasterinnen unterwegs. Im Gespräch mit Elena Ibello erzählen sie von ihrer Arbeit mit und für «Hörschatz», aber auch von persönlichen Erlebnissen, Gedanken und Wünschen in Sachen Sterben und Tod. Und von der Freundschaft, die die beiden verbindet, seit sie den Hörschatz gemeinsam aufgebaut haben.

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HOSTED BY

Elena Ibello

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