PODCAST · news
Das RNZ-Forum - Heidelberger Gespräche
by Klaus Welzel
Im RNZ-Forum bittet die Rhein-Neckar-Zeitung regelmäßig an unterschiedlichen Orten Heidelbergs und der Region zum Gespräch und zur offenen Diskussion. Im Heidelberger Theater, Karlstorbahnhof, dem DAI oder auch mal an der Hotelbar wird prominenten Gästen oder Experten zu speziellen Themen auf den Zahn gefühlt. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an [email protected]!
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mit Florence Brokowski-Shekete
Von Buxtehude bis Nigeria, vom Klassenzimmer in die Bestsellerlisten: Florence Brokowski-Shekete über Prägungen, Perspektivwechsel und Zusammenhalt. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an [email protected]!
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"Alles, was nicht in der Zeitung steht" mit Holger Schultze und Klaus Welzel
"Alles, was nicht in der Zeitung steht": Das RNZ-Forum mit Revue zu nie gedruckten Leserbriefen und Karikaturen. Nie gedruckte Leserbriefe, Karikaturen, die nach Meinung der Redaktion, „zu scharf“ sind: Zum Programm gehören neben den Briefen, die von Schauspielern des Theaters vorgetragen werden, auch Musikstücke – und eine kleine Überraschung. Durch den Abend führen RNZ-Chefredakteur Klaus Welzel gemeinsam mit Theaterintendant Holger Schultze. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an [email protected]!
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Nico Hofmann im RNZ-Forum
Nico Hofmann spricht im RNZ-Forum über gute Stoffe, Quote und Verantwortung, seine Karriere und warum Recherche, Haltung und Geschichte gutes Fernsehen prägen. „Der Stoff muss immer größer sein als die Wirklichkeit.“ Dieser Satz bringt die Haltung von Nico Hofmann auf den Punkt – und steht sinnbildlich für eine der erfolgreichsten Karrieren im deutschen Film- und Fernsehgeschäft. Im RNZ-Forum „Heidelberger Gespräche“ spricht der Produzent und Regisseur offen über seine Arbeit, seine Prägungen und die Mechanismen einer Branche, in der Quote wichtig ist, Qualität aber unverzichtbar bleibt. Im Gespräch mit RNZ-Chefredakteur Klaus Welzel geht es um Hofmanns Weg vom Elternhaus zweier profilierter Journalisten über erste Theatererlebnisse in Mannheim und Heidelberg bis hin zu großen Mehrteilern wie Unsere Väter, unsere Mütter, Charité oder Ku’damm 77. Hofmann erklärt, warum er oft schon nach wenigen Minuten weiß, ob ein Stoff trägt, welche Rolle gründliche Recherche spielt und weshalb historische Themen für ihn bis heute zentral sind. Auch kritische Aspekte spart er nicht aus: Machtmissbrauch in der Filmbranche, persönliche Erfahrungen mit prägenden Figuren des Betriebs und sein Blick auf eine neue, selbstbewusste Generation von Filmschaffenden kommen ebenso zur Sprache wie seine Überzeugung, dass gute Geschichten immer aus Haltung entstehen. Ein kluges, unterhaltsames und vielschichtiges Gespräch über Film, Verantwortung und das Erzählen von Wirklichkeit. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an [email protected]!
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Alban von Stockhausen im RNZ-Forum
Alban von Stockhausen erzählt, forscht und erneuert – und verwandelt das Heidelberger Völkerkundemuseum in einen lebendigen Ort voller Geschichten. Ein unscheinbarer Spazierstock, geschnitzt als Krähenparadiesvogel, wird zum Schlüssel für ein Leben zwischen Welten: Alban von Stockhausen erzählt, wie dieses Objekt Heimat, Fremde und die eigene Familiengeschichte verknüpft – und warum darin sein gesamtes Verständnis moderner Museumsarbeit steckt. Der Direktor des Heidelberger Völkerkundemuseums spricht über jenes ferne nepalesische Dorf, in dem ein Schamane, ein hinduistischer Priester und ein buddhistischer Lama ein Ritual für seinen schwerkranken Vater vollzogen. Und darüber, wie dieser Moment ihn lehrte, dass Objekte mehr sind als Artefakte: Sie tragen Erinnerungen, Beziehungen, Bedeutungen. Der Podcast begleitet ihn außerdem durch die ungewöhnlichen Wendungen seiner Laufbahn: vom jungen Studenten, der mit kaum mehr als einer Wegbeschreibung allein nach Nepal reiste, zum Forscher, der mit Familie zweieinhalb Jahre im Himalaja lebte und die Geschichten eines 200-Seelen-Dorfes dokumentierte. Und er erzählt, warum er 2023 aus einem komfortablen Job in Bern nach Heidelberg wechselte: ein Museum mit undichtem Dach, zu wenig Personal – aber 40.000 Objekten, deren Geschichten darauf warten, neu entdeckt zu werden. Wie er das Haus öffnet, Besucherzahlen verdreifacht, den Garten in ein Kino verwandelt, Hip-Hop ins Palais holt und mit Audiotouren und KI-Projekten neue Wege der Vermittlung geht. Ein Gespräch über Mut, Neugier, über die Suche nach dem Verbindenden des Menschseins – und darüber, wie ein kleiner Krähenparadiesvogel aus Holz dabei helfen kann, fünf neue Arten zu finden, auf die Welt zu blicken. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an [email protected]!
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Gerda Tschira im RNZ-Forum
Mit 84 Jahren ist Gerda Tschira noch immer voller Energie: für Bildung, Kultur und soziale Gerechtigkeit. Im RNZ-Podcast spricht sie über ihr bewegtes Leben. Was treibt einen Menschen an, auch im hohen Alter noch voller Energie Bildungsprojekte zu fördern, Museen aufzubauen und soziale Gerechtigkeit zu leben? In dieser besonderen Ausgabe des RNZ-Podcasts trifft Chefredakteur Klaus Welzel auf die Heidelberger Mäzenin Gerda Tschira – eine Frau, die mit leisem Charme, klarem Verstand und einem großen Herzen seit Jahrzehnten das gesellschaftliche Leben in der Region prägt. Gerda Tschira erzählt offen von ihrer Kindheit zwischen Flucht und Fürsorge, von der tiefen Bindung zu ihrem Großvater und vom frühen Verlust ihrer Eltern. Sie berichtet, wie sie als junge Frau ihren späteren Ehemann Klaus Tschira kennenlernte und wie sie ihn zunächst vom SAP-Gründertraum abbringen wollte. Zum Glück ohne Erfolg. Mit Anekdoten aus der wilden Anfangszeit des Softwareunternehmens, dem Leben mit wenig Geld, viel Herz und legendärem Kartoffelsalat führt das Gespräch durch Jahrzehnte persönlicher und gesellschaftlicher Entwicklung. Dabei lüftet sie auch das Geheimnis hinter dem ungewöhnlichen Namen ihrer eigenen Stiftung "ODWIN". Doch das Herz dieser Folge schlägt dort, wo Gerda Tschira von ihren heutigen Projekten spricht: Bildung für alle, Hilfe für Alleinerziehende, Schutz für das kulturelle Erbe – alles selbst ausgewählt, alles mit echter Überzeugung unterstützt. Eine Begegnung, die berührt. Eine Frau, die inspiriert. Und ein Abend, der zeigt: Man muss nicht laut sein, um viel zu bewegen. Jetzt reinhören – in ein Gespräch voller Lebensweisheit, Humor und Zukunftslust. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an [email protected]!
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Achim Wambach im RNZ-Forum
Achim Wambach in der Politik des US-Präsidenten auch Chancen für Europa und sogar Deutschland – wenn Kanzler Merz "liefert". Donald Trump war auch beim RNZ-Forum mit Achim Wambach allgegenwärtig. Der Präsident des renommierten Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hatte zur Politik des US-Präsidenten eine Menge zu sagen. Allen voran zur umstrittenen Zollpolitik, mit der Trump einen seiner Meinung nach „unfairen Handel“ beenden will. Er dürfte unter anderem deutsche Autobauer empfindlich treffen. Doch der Ökonom sieht in Trumps Politik auch Chancen für Europa und sogar Deutschland – allerdings nur, wenn die neue Koalition "liefert". Dabei müsste ein Kanzler Friedrich Merz vor allem Europa zu Chefsache machen. Wie ein geeintes Europa im neuen Konzert der Weltmächte auf die Siegerseite gelangen könnte: Auch dazu hat ZEW-Chef Wambach einige Vorschläge.
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Andreas Stenger im RNZ-Forum
Besser als jeder "True Crime"-Podcast: Der Chef des Landeskriminalamts Baden-Württemberg, Andreas Stenger, plauderte beim RNZ-Forum aus dem Nähkästchen. Besser als jeder True Crime-Podcast war das Gespräch mit dem Chef des Landeskriminalamts Baden-Württemberg, Andreas Stenger. Bei den Heidelberger Gesprächen mit RNZ-Chefredakteur Klaus Welzel plauderte der Chef von 1400 Beamten aus dem Nähkästchen. Darunter waren etliche skurrile Fälle, wie der Heidelberger Handtaschenräuber, für den 100 Polizisten im tiefsten Winter auf der Lauer liegen mussten. Oder wie er in Mannheim mit einem Pizza-Bäcker über die Mafia scherzte, der sich einige Jahre später als Mafia-Boss entpuppte. Begeistert berichtet er über den technischen Fortschritt bei den Ermittlungsmethoden, die es heute ermöglichen durch Teile von Hautschuppen, Fälle zu lösen, die mehrere Jahrzehnte zurückliegen. Auch als Chef hat Stenger ungewöhnliche Methoden: Statt Mitarbeiterbefragungen in Auftrag zu geben, läuft er durch die Gänge seiner Behörde und "quatscht" die Leute in ihren Büros an. Oder geht ins LKA-Fitnessstudio. Ein Gespräch über Teamgeist, ungewöhnliches Denken und Begeisterung für die Polizeiarbeit. Sie haben Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreiben Sie uns an [email protected]!
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Holger Schultze im RNZ-Forum
Über die Facetten seines Wirkens am Stadttheater Heidelberg steht Intendant Holger Schultze im Gespräch mit RNZ-Chefredakteur Klaus Welzel Rede und Antwort. Intendant Holger Schultze ist ein Kämpfer für die Kunst. Er strahlt eine ganz große Portion Optimismus aus. Und er hat jede Menge Anekdoten parat. Diese drei Eckpfeiler bestimmen das Wesen des Heidelberger Theaterchefs Holger Schultze. 90 Minuten lang gab es ein Verbal-Pingpong der besonderen Art. Schultzes Credo dabei: „Theater ist gelebte Demokratie.“ Wer an seinen Grundfesten rüttele, ziehe unserer Gesellschaft den Boden unter den Füßen weg. „Das sehen wir doch in kulturfernen Regionen, in denen es keine Theater, keine Kneipen, keine Kinos mehr gibt.“ Dort hätten radikale Populisten ein leichtes Spiel. Klaus Welzel leuchtet während des Podiumsgesprächs ganz viele Winkel in Schultzes Künstlerbiografie aus – bis hin zur Kindheit. Nach seiner Schulzeit ackerte Schultze an kleinen und kleinsten Bühnen, bald auch an größeren in Kaiserslautern, Stuttgart, Mannheim oder Potsdam. Sehr geprägt hat ihn der Brecht-Schüler Peter Palitzsch, „der mich während seiner Recherche für eine Turrini-Inszenierung in ein Stuttgarter Domina-Studio, zu einem Porno-Produzenten und zu einem Redenschreiber geschickt hat.“ Während seiner ebenso prägenden Zeit in Paderborn, traf er auf einen heute wieder sehr bekannten Namen: Boris Pistorius, heute Verteidigungsminister und damals Oberbürgermeister der Stadt, der ein ganz großer Freund des Theaters war – aber der auch mal richtig sauer werden konnte.
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Bernhard Schlink im RNZ-Forum
Ein Gespräch über Politik in Deutschland und den USA, die Liebe zur Juristerei und warum er noch nie über Themen, sondern immer nur Geschichten geschrieben hat. Bernhard Schlink hatte beim RNZ-Forum ein Heimspiel. Im Hörsaal 13 der Neuen Uni traf ihn RNZ-Chefredakteur Klaus Welzel zum "Heidelberg Gespräch". Jenem Saal, in dem Schlink während seines Jura-Studiums etliche Stunden verbracht hatte. Der in Heidelberg aufgewachsene, nun 79-jährige Autor hatte vor 30 Jahren mit „Der Vorleser“ seinen literarischen Durchbruch, der auch Dank eines US-Talkshow-Stars zum Weltbestseller wurde. In den eineinhalb Stunden ging es nicht nur um seine Zeit als Kind in der Heidelberger Weststadt, Abitur und Jura-Studium, sondern auch seine Wirrungen im weiteren Lebensweg. Nach einem Ausreißer nach Berlin ging es wieder zurück an den heimischen Neckar, wo er seine Liebe zu Jura entdeckte. Allerdings mitten in der Zeit der Studentenproteste, mit denen Schlink nichts anfangen konnte. Neben dem Schreiben an sich ging es auch um seine Karriere als Hochschullehrer, die ihn auch in die DDR führte, an deren Verfassung er mitarbeitete, aus der dann bekanntermaßen nichts wurde. Seit 1972 Jahren in der SPD, erklärt er, wie er "an seiner Partei" leider, aber warum er sie trotzdem nicht verlassen kann. Kurz vor seinem 80. Geburtstag gibt Schlink auch Einblicke in das politische Leben der Vereinigten Staaten vor der Präsidentenwahl.
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Ingrid Noll im RNZ-Forum
Die Weinheimer Bestsellerautorin Ingrid Noll zog beim RNZ-Forum das Publikum von der ersten Minute an in ihren Bann. Mehr als 20 Bücher hat die mittlerweile 88-Jährige veröffentlicht. Ein halbes Dutzend wurde auch verfilmt, allen voran der in Heidelberg spielende Roman „Die Apothekerin“. Warum sie so erfolgreich ist? „Ich schreibe so, wie die Menschen sprechen. Ich höre genau hin, im Supermarkt zum Beispiel oder beim Fernsehen.“ Was sie dort aufschnappe, präge ihre Romane. Auch abseits vom Schreiben hat die Weinheimerin ein bewegtes Leben hinter sich. Ein "Roadmovie“ – „bloß in umgekehrter Richtung", sagt sie. 1935 in Shanghai geboren, als 14-Jährige mit der Familie nach Deutschland geflüchtet und im idyllischen Weinheim sesshaft geworden. Doch damit waren die Abenteuer noch nicht vorbei: Das Familienleben, die Unterstützung ihres Mannes, die Arbeit als Schulsekretärin, später auch die Pflege ihrer Mutter, die 106 Jahre alt wurde – all das prägte einen langen Lebensabschnitt Ingrid Nolls. Und dabei hat sie ihren ganz eigenen Humor entwickelt und über die Jahre nicht verloren.
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Igor Levit im RNZ-Forum
Im RNZ-Forum sprach Ausnahmepianist Igor Levit über gesellschaftspolitischen Themen, seine Motivation, seine Herkunft und seine Ansprüche an die Gesellschaft. Konkret beschäftigt den im russischen Gorki geborenen Spross einer jüdischen Familie der allgegenwärtige und wiedererstarkte Antisemitismus im Land. Seit die Hamas am 7. Oktober 2023 das blutigste Massaker an Juden seit dem Holocaust verübte, fühlt sich Levit verlassen in seiner Wahlheimat Deutschland. Ihm fehlt die Empathie. Ihm fehlt der Zusammenhalt, von dem er eigentlich dachte, er sei immer vorhanden gewesen. Doch gerade die Kulturszene – oftmals international geprägt – schlägt sich auffallend auf die Seite der Palästinenser und vernachlässigt dabei die Opferperspektive von Juden. Unmittelbar nach dem grausamen Hamas-Massaker, dem 1200 Menschen zum Opfer fielen, organisierte Levit einen Solidaritätsabend im Berliner Ensemble, spielte ein Album ein, dessen Erlös zwei Organisationen zugutekommt, die konsequent Antisemitismus bekämpfen. Er nutzt seine Kunst, um die Welt ein bisschen besser zu machen.
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Boris Palmer im RNZ-Forum
Ein Gespräch über politische Erfolge und Niederlagen mit und ohne die Grünen, die Lust auf Debatten und die Notwendigkeit eines "Common Sense". Außerdem erklärt Palmer, warum er so oft sehenden Auges in "Shitstorms" rennt und wieso er eine Rückkehr zum "Gesunden Menschenverstand" als Leitbild in der Politik für dringend notwendig hält.
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Klaus Staeck im RNZ-Forum
Der 85-Jährige erklärt, warum die Gesellschaft an einem Kipppunkt ist, um die Demokratie schon immer gekämpft werden musste und wie die AfD-Wähler ticken. „Glück gehabt“, so könnte das Lebensmotto Klaus Staecks lauten. Der Heidelberger Politgrafiker, Jurist, SPD-Wahlkämpfer und ehemalige Berliner Akademie-Präsident hat zwei ganz wesentliche Eigenschaften für sich gepachtet: Zuversicht und Hartnäckigkeit. Dafür steht der 85-Jährige, und genau das vermittelt er auch beim RNZ-Forum im Gespräch mit Chefredakteur Klaus Welzel. Gut eineinhalb kurzweilige Stunden lang geht es um die "mindestens drei" bewegten Leben, seine Feindschaft mit den 68ern und warum man ihn nicht auf die Grünen ansprechen sollte - auch wenn es da ein paar nette gibt. Noch immer bewegt ihn die Tagespolitik, auch wenn er sich nach einer Nachrichtensendung derzeit erstmal sammeln muss, weil sie ihn körperlich mitnimmt. Staeck berichtet, warum er die kleinbürgerliche Wählerklientel der AfD so gut verstehe, warum er die Sozialen Medien für gefährlich hält. Zwar sieht er die Demokratie in Gefahr, allerdings sei das schon immer so gewesen. Das heutige Problem sieht er weniger in den Bedrohungen, als dass zu wenige dafür kämpfen, keine Verantwortung übernehmen und sich lieber "wegducken" wollen, bis alle vorbei ist. Dass er nicht so sei, verdanke er seiner Familie. Hier packt der ehemalige "Ossi" einigen Anekdoten aus. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an [email protected]!
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Ingo Autenrieth und Rainer Kern im RNZ-Forum
"Music was my first Love" - Was bedeutet das für Ingo Autenrieth, Geschäftsführer des Uniklinikums Heidelberg, und Rainer Kern, Intendant von Enjoy Jazz?
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Aleida und Jan Assmann im RNZ-Forum
Die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und der Ägyptologe Jan Assmann sprachen über die Liebe (zur Wissenschaft) und kulturelle Konstruktionen.
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Gabriele Krone-Schmalz im RNZ-Forum
Am 14. Dezember 2022 war die bekannte Journalistin Gabriele Krone-Schmalz zu Gast bei Chefredakteur Klaus Welzel im RNZ-Forum.
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RNZ-Forum zur Heidelberger OB-Wahl 2022
Sebastian Riemer (Leiter RNZ-Stadtredaktion) im Gespräch mit den OB-Kandidaten Eckart Würzner, Theresia Bauer und Sören Michelsburg am 6. Oktober 2022.
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RNZ-Forum: Stille Nacht?
Die Öffnungszeiten der Heidelberger Kneipen sind ein Dauerstreit-Thema. Beim RNZ-Forum stritten Vertreter von Stadt, Gastronomie und Anwohnerinitiativen dazu.
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Beate Weber-Schuerholz im RNZ-Forum
Was macht die ehemalige Oberbürgermeisterin heute? Neben einem Rückblick auf ihre Amtszeit gab es auch Ideen für eine bessere Heidelberger Verkehrssituation.
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An der Bar mit Denis Scheck
Eloquent, zugewandt, witzig: Denis Scheck ist leidenschaftlicher Ironiker - und zeigt das in der knappen halben Stunde beim Talk.
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"Was ist Populismus?" mit Paul Kirchhof
Gegen "Fake News" hilft vor allem ein klarer Verstand, sagt Paul Kirchhof. Ein Gespräch über die AfD, Thilo Sarrazin, Steuergesetze und die "Ehe für alle".
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Im RNZ-Forum bittet die Rhein-Neckar-Zeitung regelmäßig an unterschiedlichen Orten Heidelbergs und der Region zum Gespräch und zur offenen Diskussion. Im Heidelberger Theater, Karlstorbahnhof, dem DAI oder auch mal an der Hotelbar wird prominenten Gästen oder Experten zu speziellen Themen auf den Zahn gefühlt. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an [email protected]!
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Klaus Welzel
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