PODCAST · health
Das VCA Hanf Gespräch
by Christiane Neubaur
Interviews mit Patient:innen, Ärzt:innen und Apotheker:innen zum Thema Cannabis in der Medizin. Ich bin Apothekerin und Geschäftsführerin des Verbandes der Cannabis-versorgenden Apotheken. In diesem Podcast sollen vor allem Patient:innen eine Stimme bekommen und von ihren Therapieerfahrungen mit medizinischem Cannabis berichten. Zusätzlich sollen hier die Erfahrungen von Ärzt:innen und Apotheker:innen mit einfließen. Vor welchen Herausforderungen stehen sie?
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 95 - Patientenstimmen Daniela und Marc /BdCan
Daniela und Marc engagieren sich ehrenamtlich als Vorstände im Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan). Seit dem 30.07.2026 steht das Telefon nicht mehr still und das Mail-Postfach ist überlaufen. Denn viele schwerkranke Cannabis-Patientinnen und -Patienten sind verzweifelt, weil ihnen von einem Tag auf den anderen ihre Medikation in Form von Cannabisblüten entzogen wurde. Auf der Website des BDCan befinden sich viele wichtige Informationen und Tipps für betroffene Patientinnen und Patienten. Zur Klärung des Sachverhaltes hat Daniela einige IGF-Anfragen gestellt, deren Beantwortung für alle Betroffenen wichtige Informationen liefern kann. Im Moment herrscht Chaos bei allen Beteiligten wie Apotheken, der Ärzteschaft und allen voran bei den schwerkranken Menschen, die direkt betroffen sind. Die Auslegung des Gesetzes wird dringend erwartet, damit es nicht zu unterschiedlichen Interpretationen durch den GKV-Spitzenverband und die KBV kommt. Der ACM und BDCan unterstützen eine Petition, für die 50.000 Unterschriften gesammelt werden müssen. Alle Links finden Sie hier:https://bdcan.de/cannabisblueten-gkv/https://monitoring.bdcan.de/https://media.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/Unterschriftenliste_Petition2026.pdfhttps://fragdenstaat.de/anfrage/wissenschaftliche-und-fachliche-grundlagen-fuer-den-ausschluss-von-cannabisblueten-aus-ss-31-abs-6-sgb-v/
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Das VCA Hanf Gespräch - Patientenstimmen Meike
Meike hat seit ihrem 12. Lebensjahr starke Regelschmerzen bis hin zur Ohnmacht. Erst viele Jahre später kam die Diagnose...Endometriose. "Man wird einfach nicht ernst genommen!" so beschreibt es Meike. Aufgrund zahlreicher OPs hat Meike starke neuropathische Schmerzen. Die Leitlinien- konforme Behandlung hat sie erfolglos hinter sich gebracht. Danach wurde sie auf ölige Cannabis-Extrakte eingestellt, die nicht so intensiv wirkten, wie die Blütentherapie, auf die sie umgestellt wurde. Jetzt hat man ihr diese Medikation genommen, denn sie kann sich die Blütentherapie nicht selbst leisten. "Wir sind keine Kiffer auf Rezept" - Meike fühlt sich stigmatisiert und fühlt sich nicht ernstgenommen. Denn Cannabis ist für sie eine Therapie und kein Freizeitvergnügen.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 93 - Patientenstimmen Volker
Volker hat seit dem Jugendalter Morbus Bechterew, eine chronische Entzündung der Wirbelsäule und der Kreuz-Darmbein-Gelenke, was starke Schmerzen und Morgensteifigkeit zur Folge hat. Als Jugendlicher hat er schon gemerkt, dass ihm Cannabis bei seinen Schmerzen hilft. Die Diagnose erhielt er allerdings erst 16 Jahre später. In Folge der Medikation mit einem Schmerzmittel kam es zu einem Rückenmarksinfarkt, was zu einer Lähmung führte und ihn in den Rollstuhl zwang. Langsam und mit viel Geduld und Kraftanstrengungen hat sich Volker ins Leben und die Mobilität zurückgekämpft. Geholfen haben ihm Cannabisblüten, die er sich damals noch illegal besorgen musste. Von 2017 bis 2020 dauerte es, bis sich Volker endlich in die legale Versorgung geklagt hatte. Seine Krankenkasse hielt ihn für nicht austherapiert und verlangte weitere Therapieversuche mit Standardtherapien. Die Opioide und das Spasmolytikum bewirkten aber eher Rückschritte bei seinen Bemühungen sich wieder in die Mobilität zurück zu kämpfen. Erst nach diesen zahlreichen vergeblichen Therapieversuchen bekam er Cannabisblüten für seine Therapie. Jetzt leidet er wieder unter starken Ängsten und befindet sich im Krisenmodus, da seine Krankenkasse die Kosten für seine Blütentherapie nicht mehr übernimmt. Auch Volker kann sich seine Therapie mit Cannabisblüten nicht selbst leisten. Auch er wird wieder klagen müssen. Zu hören und zu sehen ist die Folge auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 92 - Patientenstimmen Marguerite Arnold
Marguerite Arnold hat eine Dystonie, eine seltene neurologische Bewegungsstörung, die zu Muskelkrämpfen führt. Sie schränkt ihre Bewegungsfähigkeit ein und ihre Fähigkeit zu sprechen. Sie ist fortschreitend und Marguerite beschreibt, dass die Erkrankung in der Symptomatik zwischen Parkinson und Multipler Sklerose liegt. Seit 2008 bekommt sie Cannabisblüten, die als einzige Option ihre Symptome lindert, denn sie braucht für ihre Spastiken einen schnellen Wirkeintritt über die inhalative Form der Einnahme. Durch eine Darm-OP kann sie nicht umgestellt werden auf ölige Extrakte. Auch Marguerite kann sich ihre Medikation nicht selbst leisten, denn erhält Bürgergeld. Sie hat schon einen Eilantrag beim Sozialgericht eingereicht.Auch diese Folge ist zu hören und zu sehen auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 91 - Patientenstimmen Michael Nitschke
Michael Nitschke bekommt seit 2019 Cannabisblüten. Er hat nach einem schweren Verkehrsunfall ein Polytrauma mit Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Es entwickelte sich daraus ein generalisierte myofasziales Schmerzsyndrom, was zu Muskelkrämpfen vom Kopf bis zu den Füßen führt. Durch Cannabisblüten wurde der Teufelskreis von Muskelkämpfen - Schmerzen - erneute Muskelkrämpfe und stärkere Schmerzen durchbrochen. Michael ist auch noch ein Clusterkopfschmer-Patient. Dank der Cannabisblüten-Therapie ist dieser Schmerz von einem Monster zu einem "kleinen Mädchen" geworden, wie es Michael beschreibt. Zusätzlich kommt noch eine Grand-mal Epilepsie hinzu, deren Anfallshäufigkeit massiv zurückgegangen ist.Diese Folge ist zu hören und zu sehen auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Seite des VCA.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 90 - Patientenstimmen Eva Scheffler
"Meine Diagnosen sind u.a. sekundär progrediente MS ohne Spastiken, Fibromyalgie, Restless legs und Posttraumatische Belastungsstörung. Ich habe einen GdB von 70 Prozent und den Pflegegrad 2. Ich bin 65 Jahre alt und seit letztem Jahr in Schwerbehinderten-Altersrente." Das schrieb mir Frau Scheffler bevor ich sie zu dem Patientengespräch eingeladen habe. Seit der Therapie mit Cannabis-Blüten hatten sich ihr Leben zum Positiven verändert. Die Aufnahme fand ein Tag vor der Veröffentlichung des Beitragsstabilisierungsgesetzes statt. Jetzt will man ihr diese Therapieform nicht mehr erstatten. Zu hören ist der Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 89 - Patientenstimmen Kerstin Klee
Kiki ist chronische Schmerzpatientin aufgrund eines Bandscheibenvorfalls, der nicht sofort diagnostiziert wurde. Es kam dann zu Notfall-Operationen. Danach wurde sie nach Schmerzleitlinie behandelt und bekam unter anderem Tilidin und Oxycodon, beides Opioide. Das Absetzen der Opioide war schwer und kräftezehrend. Erst ein Schmerztherapeut konnte Kiki helfen. Dank der Therapie mit Cannabis-Blüten ist sie wieder arbeitsfähig. Sie zahlt Sozialbeiträge und Krankenkassenbeiträge genau an die Kasse, die ihr jetzt die Kostenübernahme ihrer Therapie versagt. Auch diese Geschichte zeigt, wie sehr chronisch schwererkrankte Patientinnen betroffen sind von der Herausnahme der Cannabis-Blüten aus der Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen. Zu hören und zu sehen ist das Gespräch auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 88 - Patientenstimmen Karl-Heinz Menges
Karl-Heinz Menges ist Clusterkopfschmerz-Patient und hat zusätzlich eine Polyneuropathie. Die Aufnahme fand 2 Tag vor In-Kraft-Treten des Gesetzes statt. Für ihn sind die Kosten für seine Medikation nicht selbst finanzierbar. Ohne die Möglichkeit weiterhin seine inhalative Medikation der Cannabis-Blüten zu erhalten, denkt Herr Menges eher an einen Freitod, als noch einmal solche Schmerzen zu ertragen. Ein erschütterndes Gespräch mit einem chronisch schwerkranken Patienten. Zu hören und zu sehen ist Folge auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 87 Patientenstimmen - Apotheker Alexander Daske
Diese Folge beschreibt die Sichtweise der Apotheke auf die Situation der neuen Gesetzgebung (GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz). Es bleiben viele Fragen offen für Patient*innen und Apotheken sowie für Ärzt*innen. Welchen Sinn macht dieses Gesetz, wenn die inhalative Anwendungsform durch ein orales Arzneimittel ersetzt werden soll? Muss ein Off-Label Antrag gestellt werden. Viele Fragen, die sich stellen, denn ab Morgen d. 30.07. 2026 tritt das Gesetz in Kraft. Zu hören und zu sehen ist die Folge auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA
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Das VCA Hanfgespräch - Folge 86 - Patientenstimmen Mirco
Mirco erzählt in dieser Folge, was die Herausnahme von Cannabisblüten aus der Kostenerstattung der GKV für ihn bedeutet. Denn Mirco ist Clusterkopfschmerz-Patient und schildert eindrücklich, was für ihn ein Clusterkopfschmerz-Anfall bedeutet. Er ist auf die schnelle Anflutung der Wirkstoffe angewiesen und benötigt deshalb die inhalative Form von Cannabis. Diese eindrucksvolle Geschichte verdeutlich wieder einmal, dass es hier um chronisch schwerkranke Menschen geht, denen man die Versorgung mit ihrer Medikation versagt.Der Podcast ist zu hören und zu sehen außer auf Spotify auf Apple Podcasts, NRWision, und der Website des VCA.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 85 - Patientenstimmen Melanie
Heute spreche ich mit Melanie. Sie hat eine chronische intestinale Pseudo-Obstipation (CIPO). Dank Cannabisblüten-Therapie kann sie am Leben teilnehmen und sogar arbeiten. Auch für sie wäre die Streichung der Cannabisblüten aus der GKV-Verordnung eine Katastrophe. Echte Schicksale chronisch schwer erkrankter Patienten sind von dem GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz betroffen. Patienten müssen ihre Stimme erheben können, damit sie gesehen werden.
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Das VCA Hanf Gespräch- Folge 84 - Patientenstimmen_Hildegard Miesen
Das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz wird viele GKV-Patient*innen von der Versorgung mit Cannabisblüten ausschließen, obwohl sie diese aufgrund ihrer Erkrankung und Symptomatik dringend benötigen. Es geht um den Kampf, dass es einen Schutz von Bestandspatient*innen geben muss. Denn ein Therapieabbruch hätte katastrophale Folgen für diesen Patienten. In dieser Folge spreche ich mit der ersten Patientin, die ich gesprochen habe.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 83 Special- Cannabis-Patienten und das Beitragsstabilisierungsgesetz
Ich spreche heute mit Daniela Joachim und Marc Ziemann. Daniela ist die Vorstandvorsitzende von dem Bund deutscher Cannabis Patienten kurz BdCan. Marc engagiert sich dort als Kassenwart.Beide sind Cannabis Patienten und über die Verbandstätigkeit vertreten sie Anliegen zahlreicher Cannabis-Patientinnen und Patienten. Wir sprechen heute aus einem besonderen Grund, denn es geht um das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz, was am 10.07., also am Freitag in die 2. und 3. Lesung gehen soll, um dann verabschiedet zu werden. Das Gesetz beinhaltet unter anderem, dass Cannabis-Blüten aus dem GKV-Leistungskatalog herausgenommen werden sollen. Als wenn das nicht schon genug ist, um schwer kranke Menschen von ihrer medizinischen Versorgung auszuschließen, die gut eingestellt sind auf die Blüten. Es kommt noch schlimmer, denn es gibt weitere Änderungen. Im Wortlaut heißt es in dem Entwurf: Es wird festgelegt, dass die Verordnung von cannabishaltigen Rezepturen grundsätzlich erst nacheinem mindestens sechsmonatigen Therapieversuch mit einem zugelassenen cannabishaltigen Fertigarzneimittel zulässig ist.• Die Regelung trägt dem Umstand Rechnung, dass zugelassene Fertigarzneimittel gegenüber nicht zugelassenen Rezepturarzneimitteln grundsätzlich die zweckmäßigere Versorgungsform darstellen. Was das für alle Cannabis Patientinnen und Patienten bedeutet, die gut eingestellt sind, besprechen wir in dieser aktuellen Sonderfolge des VCA Hanf Gespräch.Zu hören und zu sehen ist der Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 82 - Bertan Türemis - Studienkatalog
Heute geht es noch einmal um das Thema Studien. Ich spreche mit Bertan Türemis, der als Medical Science Liaison Manager arbeitet, abgekürzt MSL. Dies ist ein wissenschaftlicher Experte, der in pharmazeutischen Unternehmen arbeitet, die in diesem Fall medizinisches Cannabis herstellen oder vertreiben.Medical Science Liaison Manger bilden eine Wissenschaftliche Brücke. Sie fungieren als Bindeglied zwischen Cannabis-Herstellern und medizinischen Fachkreisen wie Ärzten, Apothekern und Kliniken. Er spricht auch von HCPs, den Healthcare Professionals. Das sind Angehörige der oben genannten Gesundheitsberufe. Zusammenfassend ist ein MSL im Cannabis-Bereich ein wissenschaftlicher Experte, der medizinisches Fachpersonal (HCP) bei der Anwendung von Cannabisarzneimitteln berät. Nebenbei katalogisiert er Studien zu Cannabis. Über seine Plattform findet man zahlreiche Studien, die unter anderem nach Krankheitsbildern katalogisiert sind. Auf der Plattform werden der Evidenzgrad, Studientypen, Endpunkte, Vergleichsgruppen, Interventionen, Populationen beleuchtet und verglichen. Zu finden ist die Plattform unter https://www.mechoulam.deIm Moment ist es noch eine Beta-Version, die sich stetig weiterentwickelt und verbessert. Bertan freut sich über ein Feedback.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 81 - Kaeli Zimmermann - Teil 2 Sicht der Neurowissenschaflterlin
Ich spreche noch einmal mit der Neurowissenschaftlerin Kaeli Zimmermann. Wir steigen in dieser Folge noch tiefer ein in das Thema Studien zu Cannabis-basierten Arzneimitteln. Wie sollten ernstzunehmende Studien aussehen? Wie erfolgt die Auswahl der Probanden? Welche Studienlänge sollten mindestens eingehalten werden?Welches Krankheitsbild soll überhaupt untersucht werden? Spielt der Placeboeffekt eine Rolle bei der Wirkung? Welchen Einfluss hat das Geschlecht der Probanden? Über diese Fragen und über andere Themen sprechen wir in dieser Folge. Wie immer ist diese Folge zu hören auf Spotify, Apple Podcast, NRWision und natürlich auf der Website des VCA.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 80 - Kaeli Zimmermann - Sicht der Neurowissenschaftlerin
In dieser Folge unterhalte ich mich mit Kaeli Zimmermann über Cannabis-Studien, die viel zitierte Evidenzlücke. Außerdem sprechen wir über die Änderung des MedCanG und den Entourage-Effekt. Lösen Terpene vielleicht zusätzlich einen Placebo-Effekt aus? Auch darüber sprechen wir. Diesmal ist der Podcast in "Wort und Bild"!Wie immer zu sehen und zu hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 79 – Prof. Anke Stallwitz- Studie zum Cannabis-Konsumverhalten
Heute spreche ich mit Frau Prof. Anke Stallwitz. Sie ist Professorin für Sozialpsychologie an der Evangelischen Hochschule Freiburg. Als Drogenforscherin hat sie sich international einen Namen als Spezialistin für Drogenszenen erarbeitet. Im Juni 2024 hat sie in Montreal auf der Konferenz der International Society for the Study of Drug Policy über die Erfahrungen verschiedener Länder im Umgang mit Cannabis und die möglichen Learnings für Deutschland gesprochen. Sehr wichtig sind ihr die Aufklärung und die Suchtprävention von Jugendlichen. Sie hat im August dieses Jahres zusammen mit Bernd Werse und Larissa Steimle von dem Institut für Suchtforschung in Frankfurt einen Projektbericht zu der Veränderung für Konsumierende von Cannabis durch das Konsum-Cannabisgesetz veröffentlicht. Wir werden uns jetzt über die Ergebnisse dieser interessanten Studie unterhalten. Dieses sehr interessante und erkenntnisreiche Gespräch ist wie gewohnt zu hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA. Es wird eine kleine Weihnachtspause geben und die nächste Folge wird dann wieder Mitte Januar zu hören sein. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig. Hier der Link zu der Studie: https://www.frankfurt-university.de/fileadmin/standard/ISFF/KonCanG_Projektbericht.pdf
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 78 - Apotheker Benjamin und die Gesetzesänderung
Auch in dieser Folge diskutiere ich wieder über die Änderung des MedCanG und die Stellungnahme des Bundesrates. Diesmal spreche ich mit dem Apotheker Benjamin Wende, der in einer Cannabis- versorgenden Apotheke in Leipzig arbeitet.Die Hauptpunkte, die Patientinnen und Patienten betreffen, sind die restriktive Einschränkung der Telemedizin und das Versandverbot von Cannabisblüten durch Apotheken. Wer mehr dazu wissen möchte, sollte sich die Folge 77 anhören. Da diskutiere ich mit Dr. Thomas Vaterrodt über die Thematik. Unter anderem sprechen wir über das Versandverbot, über die Einhaltung der Arzneimittelpreisverordnung und über die Einhaltung des Heilmittelwerbegesetzes. Wir hoffen, dass durch die Gesetzesänderung nicht wieder Patientinnen und Patienten auf den Schwarzmarkt getrieben werden, die auf Cannabisblüten als Medizin angewiesen sind. Der Podcast wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören ist. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 77 - Änderung MedCanG mit Dr. Thomas Vaterrodt
In dieser Folge diskutierte ich mit dem Neurologen Dr. Thomas Vaterrodt über die geplante Gesetzesänderung des Medizinal Cannabis Gesetz. Dieser Entwurf beinhaltet Ineinschränkende Voraussetzung für die Telemedizinische Verschreibung von Cannabisblüten und ein Verbot des Versandes von Cannabisblüten durch Apotheken. Dr. Thomas Vaterrodt schaut aus dem Blickwinkel eines Cannabis verschreibenden Arztes auf den Gesetzentwurf und ich schaue als Apothekerin darauf. Es gibt sicherlich zahlreiche weitere Blickwinkel und Ansichten zu diesem Thema. Deshalb erhebt unsere Diskussion keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir haben versucht aus unserer Sicht die Folgen der Gesetzesänderung zu beleuchten. Die einfachste Lösung wäre, einen legalen Zugang für Cannabis Konsumentinnen und Konsumenten zu schaffen. Klar kontrolliert mit einem Track and Trace-System und transparenten Lieferketten. Zusätzlich sollte ein eigener Qualitätsstandard für Konsumcannabis festgelegt werden, der eingehalten werden muss.Modellprojekte wären am einfachsten umsetzbar, aber bitte nicht als Flickenteppich, sondern wir brauchen den legalen Zugang in allen Bundesländern. Der Podcast ist zu auch zu hören auf Apple Podcasts, YouTube, NRWision und natürlich auf der Website des VCA. In diesem Sinne - bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 76 -Telemedizin und Gesetzentwurf - Vlad Gavril
Ich spreche in dieser Folge mit Dr. medic Vlad Gavril. Er ist Arzt und arbeitet in einer Praxis in Wuppertal. Dort werden auch telemedizinische Sprechstunden für Cannabis- Patientinnen und Patienten angeboten. Vlad beschreibt den Ablauf einer telemedizinischen Sprechstunde, die es Patientinnen und Patienten ermöglicht mit einem Arzt zu sprechen, der sich mit einer Cannabistherapie auskennt, denn es gibt zu wenige Ärztinnen und Ärzte, die vor Ort sind und sich mit der Cannabinoid basierten Therapie auskennen oder die sich für diese Therapieform öffnen wollen. Es gibt in der Ärzteschaft immer noch sehr viel Ablehnung gegen eine Cannabinoid basierte Therapie.In unserem Gespräch unterhalten wir uns auch über den Gesetzentwurf zur Änderung des Medizinal-Cannabis-Gesetzes. Dieser Entwurf beinhaltet ein Verbot der Telemedizin für Cannabisblüten und ein Verbot des Versandes von Cannabisblüten durch Apotheken. Verständlicherweise löst das eine gewisse Panik bei Patientinnen und Patienten aus, denn gerade im ländlichen Raum finden sie weder einen Arzt noch eine Apotheke in der Nähe, die Cannabis versorgend ist. Auch schwerkranke und immobile Patientinnen und Patienten wären dann von der Versorgung ausgeschlossen.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 75 - Teil 2/Nicolas - Was bedeutet Qualität?
Die heute Folge ist die Fortsetzung meines Gespräches mit Nicolas Enriques. Wer den ersten Teil noch nicht gehört hat, sollte sich die Folge 74 zuerst anhören. Da unterhalten wir uns über die Krankengeschichte von Nicolas und darüber, wie er zum Cannabis-Patient wurde. Auch sein weiterer beruflicher Werdegang hat direkt mit seiner Cannabistherapie zu tun. Bei dem letzten Gespräch haben wir uns zu einer Fortführung unseres Gespräches entschieden und somit geht es heute um das Thema Qualität von Cannabisblüten. Wir haben festgestellt, dass die mikrobiologische Qualität von Cannabisblüten sehr unterschiedlich ausfällt. Diese Sache schauen wir uns heute einmal an.Der Podcast ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 74 - Nicolas und die Folgen der Covid-Infektionen
Heute spreche ich mit Nicolas.Er ist 31 Jahre alt und ist inzwischen ein Unternehmer, medizinischer Berater und Dozent. Bevor sich Nicolas als Unternehmer und Dozent selbstständig gemacht hat, war er Kinderkrankenpfleger auf der Intensivstation einer Kinder-Kardiologie. Nicolas leidet unter anderem an einer chronischen Migräne, die nach einer Covid-Infektion auftrat. Es kam dann noch eine Psoriasis-Arthritis hinzu. Nach der 3. Corona-Infektion im Jahr 2024 entwickelten sich weitere neurologischen Symptome. Nicolas verlor sein Gehvermögen und erlitt Lähmungen im linken Bein. Die Störung seines Bewegungsapparates führte dazu, dass er auf einen Rollstuhl angewiesen war. Es kamen starke Schmerzen und Spastiken hinzu, sowie eine Fatigue, also ein chronischer Erschöpfungszustand. Nicolas wurde mit allem behandelt wurde, was die Leitlinien-Therapie hergab. Nichts davon half ihm nachhaltig. Schließlich hat sein Psychiater ihm vorgeschlagen Cannabis als Therapieform auszuprobieren, was außergewöhnlich war, da er absoluter Gegner von Cannabis als Medizin war. Der lange Leidensweg von Nicolas hat ihn aber dazu bewogen diese Empfehlung auszusprechen. So wurde Nicolas zum Cannabis-Patienten.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 73 - Gregor - Patient mit zahlreichen Symptomen
Ich spreche heute mit Gregor. Er ist 38 Jahre alt, gelernter Erzieher und ist Cannabis-Patient. Gregor engagiert sich aber auch politisch für Cannabis als Medizin und berät und unterstützt andere Patientinnen und Patienten. Hierfür hat er sich extra ausbilden lassen. Gregor leidet an Migräne, er hat eine chronische Sehnenscheidenentzündung und im Jahr 2020 wurde eine Divertikulitis mit wiederkehrender Polypenbildung diagnostiziert. Später kam dann noch eine Schuppenflechte hinzu. Durch seine Divertikulitis war er von der Möglichkeit am sozialen Leben teilzunehmen, geradezu ausgeschlossen. Seit 2021 therapiert er mit Medizinal-Cannabis. Durch diese Therapieform hat er die Möglichkeit wieder am sozialen Leben teilzunehmen, was seine Lebensqualität deutlich verbessert hat.Diese Geschichte zeigt wieder einmal, wie Medizinal-Cannabis als Therapieform bei vielschichtigen Symptomatiken unterstützend helfen kann.Das Gespräch ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch- Folge 72 - Alexander Daske und die CAMFIT Studie
Ich spreche heute mit dem Apotheker Alexander Daske über eine Studie, die sich mit der Behandlung mit Medizinal-Cannabis bei Fibromyalgie beschäftigt. Die Studie nennt sich CAMFIT und Alexander Daske unterstützt als Apotheker diese Studie. CAMFIT steht für „Cannabis basierte Arzneimittel in der Behandlung des Fibromyalgie Syndroms“. Es ist eine nicht interventionelle, multizentrische, prospektive Beobachtungsstudie.Bisher wurden 45 Patientinnen in die Studie eingeschlossen und Cannabis wird als ad on gegeben. Das bedeutet, dass Cannabis zusätzlich zu der schon vorhandenen Medikation eingesetzt wird. Es sollen am Ende mindestens 100 Patientinnen eingeschlossen werden. Die Datenerhebung folgt über den behandelnden Arzt mittels eines Fragebogens. Primäre Endpunkte sind: Betrachtung der Symptomveränderung, Veränderung der Schmerzintensität, Veränderung der Lebensqualität. Sekundärer Endpunkt: wie kann die Dosierung der bestehenden Leitlinien-Medikation durch die Ad-On-Therapie mit Cannabis herabgesetzt werden.Fazit ist: Wir brauchen mehr Studien, um Cannabis als Therapieoption zu integrieren. Nur so kann es in die ärztlichen Leitlinien aufgenommen werden. Da Ärztinnen und Ärzte meist Leitlinien-orientiert therapieren, ist dieser Schritt wichtig. Das Gespräch ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 71 - Patient und Aufklärer
Ich spreche heute mit Maximilian Pollux. Er ist Cannabis-Patient aufgrund einer spät diagnostizierten ADHS und einer PTBS also eines Posttraumatischen Belastungssyndrom. Seine Geschichte ist eine besondere, denn er war Dealer und war deshalb 10 Jahre im Gefängnis. Heute ist er in der Jugendarbeit tätig und engagiert sich dafür, dass Jugendliche nicht auf die sogenannte „schiefe Bahn“ geraten.Seine Geschichte hören sie jetzt und wie er das Thema soziale Arbeit und Aufklärung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen angeht. Dieses Gespräch ist wie gewohnt zu hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 70 - Cannabis und Telemedizin
Ich spreche heute mit Grischa Judanin. Er ist Arzt und Gründer der Telemedizinischen Plattform 5Swan. Dieses Gespräch wurde vor der Veröffentlichung des Referentenentwurfes des BMG aufgenommen. Aus diesem Grund nehmen wir auch keinen Bezug auf den Referenten-Entwurf zur Änderung des Medizinal-Cannabis-Gesetzes. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Entwurfes war für uns alle sehr überraschend, da wir erst nach der Evaluierung des Cannabis Gesetzes im Herbst damit gerechnet hatten. Nun kam der Entwurf aber doch schon vor der Sommerpause des Bundestages. Zusammengefasst beinhaltet er zwei Hauptänderungen des MedCanG. Cannabisblüten dürfen nicht mehr telemedizinisch verordnet werden und es soll ein Versandverbot für Cannabisblüten erlassen werden. Der Versand wird nur von deutschen Apotheken durchgeführt, die alle gleichzeitig eine Vor-Ort-Apotheke sind. Telemedizin in Bezug auf die Cannabisblütenverschreibung steht also im Fokus der Kritik. Deshalb ist dieses Gespräch von besonderer Bedeutung, denn nicht jeder Telemediziner sollte in ein schlechtes Licht gerückt werden. Wir sollten nicht vergessen, dass sich unter den schwarzen Schafen auch weiße Schafe befinden.Dieses Gespräch ist wie gewohnt zu hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 69 - Mikrobiologische Qualität von Blüten
Ich spreche heute wieder mit Alexander Daske, der schon öfter mein Gast beim VCA Hanf Gespräch war. Wir haben schon viele Themen miteinander diskutiert. Heute sprechen wir über mein persönliches Herzensthema, nämlich die Mikrobiologische Qualität von Cannabis Blüten. Wir steigen hier sehr tief fachlich ein in das Thema, deshalb ist diese Folge nicht für jeden Zuhörer und Zuhörerin geeignet. Man sollte für diese Folge gute Vorkenntnisse zum Thema Cannabis als Medizin aus der Apotheke haben und deshalb möchten wir hauptsächlich Apothekerinnen und Apotheker ansprechen. Alex steckt hier sehr tief drin im Thema, genauso wie ich. Deshalb freue ich mich umso mehr mit ihm darüber zu sprechen. Wem die Folge zu fachspezifisch ist, gerne in eine der vielen anderen Folgen reinhören, die schon online sind. Aber warum ist das Thema Mikrobiologische Qualität so wichtig? Das erfahren Sie in dieser Folge.Wie gewohnt zu hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 68 - Cedric - Morbus Crohn
Heute spreche ich mit Cedric. Er ist 30 Jahre alt und seit 8 Jahren Cannabis-Patient. Er hat Morbus Crohn. Das ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die den gesamten Verdauungstrakt betreffen kann. Also vom Mund bis zum After. Die Diagnose Morbus Crohn wurde bei Cedric erst spät gestellt. So kam er auch zu Cannabis. Wie viele andere Cannabis-Patienten startete er seine Therapie als Selbsttherapie mittels Cannabis vom Schwarzmarkt. Seit 8 Jahren ist er „offizieller Cannabis-Patient“.Das Gespräch war für mich wieder einmal eine Bereicherung. Wie gewohnt ist diese Folge auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 67 - Sina - Autismus
Heute spreche ich mit Sina. Sie ist Apothekerin und seit einem Jahr Cannabis-Patientin. Sina hat eine Autismus-Spektrum-Störung, die bei ihr erst in einem Alter von 40 Jahren festgestellt wurde.Eine Neurodivergenz umfasst neurologische Unterschiede und Variationen, wozu die Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und ADHS gehören. Menschen mit diesen Diagnosen werden als neurodivergent bezeichnet, da ihre Gehirne anders funktionieren als bei neurotypischen Menschen. Wir unterhalten uns unter anderem über zukünftige Anwendungsformen und Inhalationsmöglichkeiten von Cannabis, unabhängig von der Cannabis-Blüte.Dieses Gespräch ist wie immer zu hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRWision und natürlich auf der Website des VCA. In diesem Sinne...bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Sina - Autismus
Heute spreche ich mit Sina. Sie ist Apothekerin und ist seit einem Jahr Cannabis-Patientin. Sina hat eine Autismus-Spektrum-Störung, die bei ihr erst mit 40 Jahren festgestellt wurde.Eine Neurodivergenz umfasst neurologische Unterschiede und Variationen, wozu die Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und ADHS gehören. Menschen mit diesen Diagnosen werden als neurodivergent bezeichnet, da ihre Gehirne anders funktionieren als bei neurotypischen Menschen. Sina hat außerdem eine intellektuelle Hochbegabung, was vor 3 Jahren festgestellt wurde. Wir unterhalten uns unter anderem über zukünftige Anwendungsformen und Inhalationsmöglichkeiten von Cannabis, unabhängig von der Cannabis-Blüte.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 66 - Michael Sassano - Ein kritischer Blick
Heute spreche ich mit Michael Sassano. Er ist kein Patient, sondern der CEO der Firma Somai, die in Portugal unter anderem Cannabis-Extrakte herstellt. Ich stelle Michael in diesem Gespräch ein paar kritische Fragen zu der Entwicklung des deutschen Medizinal-Cannabis Marktes. Das Gespräch ist auf Englisch.In diesem Gespräch wird es um die Veränderungen gehen, die seit April 2024 eingetreten sind. Es gibt mehr als 800 angemeldete Blütensorten auf dem Markt. Wer kennt sich da noch aus? Die Preise für Blüten sind stark gefallen und damit leider auch bei einigen die Qualität. Wir haben es zunehmend mit Dekontaminationsmethoden zu tun, die nicht validiert sind und nicht auf den beigefügten Zertifikaten angegeben werden. Für die Apotheke und die Patient:innen ist dies ein Problem, was nicht jedem bewusst ist. Michael Sassano hat sich meinen kritischen Fragen gestellt. Dieses Gespräch ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören.In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 65 - Alexander Daske und innovative Dareichungsformen
Heute spreche ich mit dem Apotheker Alexander Daske. Er stellt neue Darreichungsformen für medizinisches Cannabis vor, insbesondere Kapseln befüllt mit einem Cannabis-Granulat. Er erklärt deren Vorteile wie die verbesserte Dosierbarkeit und Verträglichkeit. Es geht in dem Gespräch auch um die Entwicklung verschiedener Konzentrationen und Kombinationen von THC und CBD für unterschiedliche Behandlungszwecke sowie über gerade laufende Studien zur Bioverfügbarkeit und die Notwendigkeit, inhalative Formen weiterzuentwickeln. In diesem Zusammenhang betont er die Wichtigkeit der Apotheke bei der Weiterentwicklung innovativer Therapieformen für eine Cannabinoid-basierte Therapie. Dieses Gespräch ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 64 - Mario - Depressionen und Schmerz
Heute spreche ich mit Mario. Er hat schon lange Erfahrung mit Cannabis, da er schon als Freizeitkonsument festgestellt hat, dass der Konsum von Cannabis ihm guttut. Man könnte sagen, dass Mario sich auf diese Weise unbewusst therapiert hat. Er erzählt uns von seinen Depressionen, mit denen er viele Jahre unentdeckt und unbehandelt gelebt hat. Später kam bei Mario noch ein zusätzliches Krankheitsbild hinzu, starke und chronische Rückenschmerzen. Die Schmerzen wurden mit Opioiden behandelt. Auch hier hatte er wieder das Gefühl, wie auch schon bei den unterschiedlichen Antidepressiva, nicht mehr derselbe zu sein. Er vergleicht es mit der Geschichte von Timm Thaler, der sein Lachen verkaufte. Wie er offizieller Cannabis-Patient wurde erzählt uns in dieser Folge.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 63 - Simon - Ein Schweizer MS Patient
Heute blicken wir nochmals über die Landesgrenze hinaus. Ich spreche mit Simon. Er ist MS Patient und therapiert seine Symptome mit Cannabisextrakten oral und für die Schmerzspitzen verwendet er die Blüte als inhalative Anwendungsform. Wer mehr zu dem Thema Multiple Sklerose wissen möchte, sollte sich Folge 3 mit Christian und Folge 33 mit Manuel anhören.Simon hatte nach Diagnosestellung 3 Jahre lang einen sehr aggressiven Verlauf seiner MS-Erkrankung und litt in dieser Zeit unter zahlreichen Schüben. Er hatte viele Ausfallerscheinungen und war zeitweise ans Bett gefesselt. Simon bekam zahlreiche Arzneimittel, die ihm aber nicht dauerhaft geholfen haben. Diese Medikamente hatten so starke Nebenwirkungen, dass er beschloss, grundlegend etwas zu ändern. So stieß er auf einen Schweizer Cannabis-Patienten-Verein. Hier konnte er von der Erfahrung anderer Patientinnen und Patienten profitieren und mit der Therapieform Cannabis beginnen. In dem Verein ist er jetzt seit 10 Jahren aktiv.Durch die Therapie mit Cannabis kann Simon seine Symptome lindern und hat endlich wieder eine gute Lebensqualität erreicht.Dieser Blick über den Tellerrand zeigt, dass Cannabispatienten in den unterschiedlichen Ländern oft mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben und ein Zusammenschluss wichtig ist im Sinne dieser Therapieoption.Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 62 - Der Apotheker Alexander Daske - Blütenqualität und mehr
Heute spreche ich mit dem Apotheker Alexander Daske. Neben seiner Tätigkeit als Teamleiter in der Collini Apotheke ist er auch im Bereich Cannabis als Berater und Referent tätig. Er befasst sich vor allen Dingen mit dem Bereich Strain Analyse und auf Terpen basierten Therapien bei bestimmten Indikationen. Durch seine langjährige Tätigkeit im Bereich Cannabis weiß er wie einen Analysenzertifikat aussehen sollte. Diese Zertifikate werden jeder Cannabis-Charge, die in der Apotheke ankommt, beigelegt, damit die Apotheke die Möglichkeit hat die Qualität der Cannabisblüten zu überprüfen. Natürlich gilt dies auch für Extrakte. Aber warum ist eine gute mikrobielle Qualität für Blüten so besonders wichtig? Die Blüten werden von Patientinnen und Patienten mit Hilfe eines Vaporisators inhaliert. Die Lunge ist ein großes, aber auch empfindliches Organ. Der Vorteil der Inhalation ist, dass die Wirkstoffe sehr schnell anfluten und ihre Wirkung im Körper entfalten. Bei Mikrobiologischen Verunreinigungen z. B. mit Schimmelpilzen oder Pilzsporen oder gar Schimmelpilzgiften, wie Aflatoxinen, kann dies für Patienten schädlich sein, besonders, wenn das Immunsystem eingeschränkt reagiert. In diesem Gespräch werden wir uns über Lieferketten, Lagerhaltung, Quantität der Blütensorten und mikrobiologische Qualität sowie die Intransparenz von Zertifikaten unterhalten.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 61 - Monika die Krankenschwester
Heute spreche ich mit Monika. Sie ist keine Cannabispatientin, sondern ehemalige Krankenschwester. Durch ihre Beobachtungen während eines Aufenthaltes in einer Reha und durch ihre Tätigkeit bei einem Pflegedienst hat sie erlebt, wie gut es Cannabispatientinnen und Patienten gehen kann, dank dieser Therapieform. Während eines Reha-Aufenthalts beobachtete Monika einen MS Patienten, der sich mühsam mithilfe eines Rollators durch den Speisesaal bewegte. Die Ärzte schlugen diesem Patienten eine Cannabistherapie vor. Ein paar Tage später beobachtete Monika, dass der Patient ohne Rollator durch den Speisesaal gehen konnte. Das hat sie so begeistert, dass sie sich intensiver mit dieser Therapieform beschäftigte. Auch während ihrer Tätigkeit im Pflegedienst einer ambulanten Palliativpflege lernte sie eine Cannabis-Patientin kennen, die dank dieser Therapieform viel besser vor den starken Schmerzen abgeschirmt wurde. Die Begeisterung über diese Therapieform wollte Monika gerne in dem Podcast mit uns teilen. Wie gewohnt ist der Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 60 - Timo und der inhalierbare Extrakt
Heute spreche ich mit Timo. Er ist 50 Jahre alt und arbeitet zurzeit als 2. Vorstand einer Cannabispatienten-Selbsthilfevereins.Er hat 2 Berufe erlernt. Er ist Metallbauer und hat als Bauschlosser gearbeitet. Aufgrund von Bandscheibenvorfällen konnte er diese Tätigkeit nicht länger ausführen und hat eine Umschulung zum Bürokaufmann gemacht. Da seine Schmerzen mit der leitliniengetreuen Therapie nicht in den Griff zu bekommen waren, wurde er Cannabispatient.. Er therapiert mit einem neu zugelassenen Rohextrakt, der inhalierbar ist. Dieser Extrakt ist hochkonzentriert und enthält außer THC und CBD auch ein gut konzentriertes Terpenprofil.Dieses Gespräch zeigt, dass die Wissenschaft weiter voranschreitet und es eine Alternative zu der Inhalation der Blüte gibt. Es ist absolut wichtig neue inhalative Darreichungsformen oder auch andere Darreichungsformen, wie nasale, transdermale und oromucosale Formen, die schnell anfluten, auf den Markt zu bringen. Timo, der jahrelang Blüten geraucht und damit therapiert hat, ist begeistert von einem inhalierbaren Extrakt. Das sollte Mut machen, dass Patientinnen und Patienten durchaus bereit sind sich von der Blüte auf andere Darreichungsformen umstellen zu lassen. Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 59 - Sabi - Schweizer Patientin mit CMT
Heute spreche ich mit Sabi. Sie kommt aus der Schweiz, wie auch schon Franziska, mit der ich in der Folge 57 gesprochen habe. Wer die Folge noch nicht kennt, sollte sich diese anhören. Somit schauen wir wieder über die Landesgrenze hinaus in die Schweiz, um einen weiteren Einblick in den Umgang mit Medizinalcannabis in der Schweiz zu bekommen. Sabi ist 40 Jahre alt und leidet an der seltenen Erkrankung Charcot-Marie-Tooth-Erkrankung, kurz CMT. CMT ist ein vererbbarer Gendefekt, der sich meist schon im Kindesalter bemerkbar machen kann. Die meisten Patienten werden zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr symptomatisch. Die Schwere der Erkrankung ist sehr variabel und reicht von sehr milden Verläufen, die unerkannt bleiben können, bis hin zu erheblicher Schwäche und Behinderung. Sabi therapiert ihre Symptome mit einem Cannabisextrakt und kann so wieder am Leben teilnehmen. Die Kosten für den Extrakt muss sie selbst tragen. Auch diese Folge zeigt mal wieder sehr deutlich, dass Patientinnen keine Kiffer auf Rezept sind und auch in der Schweiz Patientinnen und Patienten vor vielen Hürden stehen. Es gibt zu wenig Ärztinnen und Ärzte sowie Apotheken, die sich gut mit Cannabis als Medikation auskennen. Auch in der Schweiz haben Cannabis-Patientinnen und Patienten gegen Stigmatisierungen und Vorurteile zu kämpfen. Deshalb ist der offene Umgang mit dieser Therapieform sehr wichtig. Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch Folge 58 - Bianca - Mastzellenaktivierungssyndrom und mehr
Heute spreche ich mit Bianca. Sie ist 38 Jahre alt und multisystemisch erkrankt, so dass sie seit April 2023 frühberentet wurde. Bianca hat ein Mastzellenaktivierungssyndrom, ein Ehlers-Danlos-Syndrom, ein Angioödem und weitere Begleiterkrankungen wie Asthma, eine Kolitis, Arthrose, Migräne und ein myelodysplastisches Syndrom, kurz MDS. Vorab erkläre ich in der Folge die Erkrankungsbilder, damit man die schwere ihrer Erkrankungen besser verstehen kann. Da sie aufgrund des Mastzellenaktivierungssyndroms unter einer dauerhaften Allergie leidet und durch das Ehlers-Danlos-Syndrom chronische Schmerzen hat, ist die Behandlung der Schmerzen problematisch. Denn Bianca verträgt Schmerzmittel nicht. Cannabis ist für sie die einzige Möglichkeit mit ihren dauerhaften Schmerzen klarzukommen. Durch Cannabis kann sie sich die schmerzende Muskulatur entspannen. Trotz ihrer anerkannten Schwerbehinderung von 90% hat sie immer noch keine Kostenübernahme von der Krankenkasse. Sie zahlt ihre Cannabis-Medikation selbst. Sie hofft, dass das Gericht ihr recht gibt, denn sie klagt gegen ihre Krankenkasse. Denn jeder Versuch einen neuen Antrag auf Kostenübernahme zu stellen, scheiterte trotz der schweren chronischen Erkrankungen. Patientinnen sind keine Kiffer auf Rezept, das zeigt auch diese Folge ganz deutlich. Wie gewohnt ist diese Folge zu hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA.
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Das VCA Hanf Gespräch-Folge 57 - Franziska die Schweizer Patientin
Heute spreche ich mit Franziska. Sie ist 49 Jahre alt und kommt aus der Schweiz. Im Jahr 2009 hatte sie einen schweren Unfall beim Gleitschirm fliegen. Seitdem ist sie querschnittsgelähmt und leidet unter starken neuropathischen Schmerzen und Spastiken. Seit 9 Jahren ist sie die Präsidentin des Medical Cannabis Vereins in der Schweiz, der in diesem Jahr sein 10jähriges Jubiläum feiert. In dieser Funktion berät sie zahlreiche Patientinnen und Patienten. Franziska therapiert ihre Schmerzen und Spastiken jetzt schon seit 15 Jahren. Da es in der Schweiz erst seit August 2022 erlaubt ist, Cannabis als Medizin zu verschreiben, war sie auf den Schwarzmarkt angewiesen. Franziska sagt ganz klar, dass Cannabis kein Wunderheilmittel ist, dank dieser Therapie hat sie eine gute Abschirmung vor ihrem chronischen Schmerz, sie kann besser entspannen und hat keine Nebenwirkungen, unter denen sie während der klassischen Therapie litt. Franziska setzt sich sehr aktiv europaweit für Cannabis als Medizin ein durch eine gute Vernetzung des Schweizer Patientenverbandes und anderer Patientenverbände in Europa. Natürlich haben wir uns auch zu den Schweizer Modellprojekten ausgetauscht. Hören Sie also unbedingt in diesen Blick über den Tellerrand rein. Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch-Folge 56-Andreas-Bandscheibenvorfall C6/C7
Heute spreche ich mit Andreas. Er ist chronischer Schmerzpatient aufgrund eines Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäule. Sein Bandscheibenvorfall ist zwischen den Wirbeln C6 und C7 lokalisiert, also ungefähr auf der Höhe des Schulterbereiches. Er hatte trotz Schmerztherapie starke Schmerzen. Auch eine OP konnte Ihm nicht helfen. Schwache Schmerzmittel brachten keine Besserung, deshalb verschrieb der Arzt ihm Opioide. Es entwickelte sich eine starke Abhängigkeit. Dieses Gefühl fremdgesteuert und abhängig zu sein von den Opiaten wollte Andreas nicht mehr. Er fühlte sich wie ein Junkie, wie er erzählt. Er machte einen Entzug in einer Klinik und therapiert seitdem nur noch mit Cannabis. Diese Therapie schirmt ihn gut ab von den Schmerzen und sein Schlaf hat sich verbessert. Er schläft jetzt wie ein Baby, wie er berichtet. Ich denke auch diese Folge hat mal wieder gezeigt, dass Patientinnen und Patienten keine Kiffer auf Rezept sind. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 55 - Jasmin - Multiple Sklerose
Heute spreche ich mit Jasmin. Sie hat 2012 die Diagnose Mutiple Sklerose, abgekürzt MS, erhalten. Wer mehr erfahren möchte über Multiple Sklerose kann in die Folge 3 mit Christian reinhören. Dort erkläre ich im Intro der Folge die Entstehung und die Auswirkungen einer MS Erkrankung. Als Jasmin die Diagnose MS erhielt, war sie gerade erst Mitte 20. Die ersten Symptome äußerten sich in einem Taubheitsgefühl in der rechten Gesichtshälfte. Verständlicherweise hat sie das auch psychisch aus der Bahn geworfen. Sie bekam eine Leitlinientherapie bestehend aus Immunsuppressiva und Cortison für die Schübe. All das hat sie nicht gut vertragen und konnte die Symptomatik nicht ausreichend behandeln. Durch Zufall stieß sie auf Cannabis als Therapieform. Das brachte für sie in der Therapie den Durchbruch. Mein Fazit wie immer ist: Cannabis-Patientinnen sind keine Kiffer auf Rezept. Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA zu hören. In diesem Sinne - bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 54 - Rebecca - Endometriose
Heute spreche ich mit Rebecca. Sie ist 47 Jahre alt und ist Journalistin. Rebecca litt seit ihrer Jugend unerkannt an Endometriose. Für die starken Regelschmerzen bekam sie Hormone von ihrem Arzt, die den Zyklus unterdrückten. Das half ihr eine Zeitlang. Viele Jahre später wurde über eine Laparoskopie endlich die Diagnose Endometriose gestellt. Auf die Therapieform Cannabis ist sie durch das VCA Hanf Gespräch Folge 14 gekommen. Da spreche ich mit Janosch Kratz, der sich an der Charité in Berlin als Arzt mit dem Thema Cannabistherapie und Endometriose beschäftigt. Die Therapie begann mit Dronabinol, also ölige Tropfen mit reinem THC zur Nacht und mit Blüten zur Inhalation bei Schmerzspitzen. Inzwischen nimmt sie einen ausbalancierten Extrakt, der die gleiche Konzentration von THC und CBD enthält. Auch dieser Fall zeigt mal wieder, wie wichtig Cannabis als Therapieform sein kann. Gerade bei Erkrankungen wie die Endometriose sollte diese Möglichkeit in Betracht gezogen werden. Mein Fazit wie immer ist: Cannabispatientinnen sind keine Kiffer auf Rezept. Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA zu hören. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 53 - Sascha - Fibromyalgie
Heute spreche ich mit Sascha. Er ist 50 Jahre alt und im Jahr 2019 erhielt er die Diagnose Fibromyalgie. Die Diagnosestellung erfolgte allerdings erst nach einem Arztmarathon mit zahlreichen Untersuchungen und vielen Therapieversuchen. Fibromyalgie betrifft Frauen häufiger als Männer. Das hatte wahrscheinlich auch bei Sascha einen Einfluss auf die lange Zeit bis zu der Diagnose der Fibromyalgie. Denn die ohnehin schwierige Diagnosestellung führt oft zu langen Leidensjahren, bei dem der Patient nicht weiß, was der Grund für seine Symptome ist. Erst als er sich im Jahr 2021 in einer Selbsthilfegruppe mit jemanden anfreundete, der Cannabispatient ist, kam der Durchbruch. Denn der riet ihm Cannabis für die Behandlung seiner Symptome auszuprobieren. Seit der Therapie mit Cannabis kann Sascha wieder am Familienleben teilnehmen und ein normales Sozialleben führen. Er kann wieder schlafen, hat seine Schmerzen im Griff und auch andere Begleiterkrankungen haben sich verbessert ohne, dass Sascha noch andere Medikamente einnehmen muss. Sascha wünscht sich für die Zukunft, dass der Zugang für Patientinnen und Patienten zu der Therapieform Cannabis erleichtert wird. Hierzu brauchen wir weiterhin Forschung und eine Weiterentwicklung von Anwendungsformen, um noch mehr Evidenz zu erhalten. Auch dieses Gespräch hat mal wieder gezeigt, wie wichtig Cannabis als Medizin ist und wie es schwerkranken Patientinnen und Patienten hilft ins Leben zurückzukehren. Mein Fazit wie immer ist: Cannabispatienten sind keine Kiffer auf Rezept. Wie gewohnt erscheint alle 14 Tage eine neue Folge. In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 52 - Knud - Narkolepsie und weitere Diagnosen
Heute spreche ich mit Knud. Er ist 47 Jahre alt und er arbeitet als Berufsmusiker und im Bereich der Tonstudiotechnik. Im Alter von 6 Jahren traten schon die ersten Symptome der Schlafstörungserkrankung Narkolepsie auf. Diese zeigten sich über eine Alptraumstörung. Allerdings erfolgte die Diagnose Narkolepsie erst 24 Jahre später im Alter von 30 Jahren. Im Alter von 12 Jahren trat dann noch die Diagnose einer weiteren Erkrankung auf, die Spondylitis ankylosans, besser bekannt unter Morbus Bechterew. Gepaart damit trat noch die chronisch entzündliche Darmerkrankung Colitis ulcerosa auf, die sich zu einem Morbus Crohn entwickelte. Wie er zu der Therapie mit Cannabis gekommen ist und wie ihm diese Therapieform geholfen hat, hören Sie in dieser Folge. Diese interessante und aufschlussreiche Folge zeigt uns wieder, wie wichtig Cannabis als Therapieform ist. Chronisch schwer kranke Patienten sind keine „Kiffer auf Rezept“. Diese Patientengespräche sind heute noch wichtiger geworden, da kritische Pressemitteilungen immer wieder zu Stigmatisierungen der Patienten führen. Gerade deshalb müssen diese Stimmen gehört werden. Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA zu hören. In diesem Sinne … bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch - Folge 51 - Daniela – der kritische Blick einer Cannabis-Patientin
Heute spreche ich mit Daniela. Wer dem Podcast regelmäßig folgt, kennt Daniela schon. Sie war mein erster Gast in diesem Podcast und war auch noch einmal zusammen mit einer anderen Patientin in Folge 32 dabei. Da ging es um den Gesetzentwurf des neuen Cannabis Gesetzes. Daniela leitet das VCA-Büro und setzt sich außerdem im Bund deutscher Cannabispatienten kurz BdCan für andere Patientinnen und Patienten ein. Da sie selbst Cannabis-Patientin ist, wirft sie in diesem Gespräch einen kritischen Blick auf die momentane Situation von vielen Patientinnen und Patienten. Daniela berichtet uns von ihren Schwierigkeiten einen Arzt oder eine Ärztin zu finden, die sie in der Therapie mit Cannabis begleitet. Ihre Ärztin, die sie bis jetzt hatte, behandelt nur noch Privatpatienten. Da Daniela eine Kostenübernahme ihrer gesetzlichen Krankenkasse hat, benötigt sie eine Ärzt:in mit Kassensitz. Wie schwierig dies ist, beschreibt sie sehr eindrücklich. Daniela wirft auch einen kritischen Blick auf den leichten Zugang zu Medizinalcannabis über zahlreiche Telemedizinanbieter. Das führt zu Lieferengpässen. Viele Patientinnen und Patienten, die auf eine bestimmte Blütensorte eingestellt sind, haben Probleme diese in der Apotheke zu erhalten. Teilweise kommt es zu langen Wartezeiten, bis die Sorte wieder verfügbar ist. Gerade die Hochprozentigen Sorten, also die mit einem hohen THC-Gehalt, sind oft vergriffen. Genauso eine Sorte braucht Daniela. Auch die Bewerbung von Cannabis als Medizin hat sehr überhandgenommen und das, obwohl die Bewerbung von Rezeptpflichtigen Arzneimittel gegenüber Endverbrauchern durch das Heilmittelwerbegesetz verboten ist. Dieses Gespräch zeigt eindrücklich die Schwierigkeiten, vor denen viele Patientinnen und Patienten heute stehen. Ein interessantes und kritisches Gespräch…in diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch Folge 50 - Roman - ADHS mit Sucht und Ordnung
Heute spreche ich mit Roman. Er ist 39 Jahre alt und betreibt einen eigenen Podcast, der sich der Präventionsarbeit auf Augenhöhe widmet. Er hat selbst eine langjährige Drogenkarriere, wie er sagt, hinter sich. Dies war auch der Grund, weshalb er sich in seinem Podcast mit dem Thema Sucht auseinandersetzt. Den Link zu seinem Podcast setze ich in die Shownotes. Als Cannabis-Patient hat er eine besondere Sicht auf die Dinge, wie sich Cannabis als Medizin durch die aktuelle Gesetzgebung verändert hat. Roman erzählt in dieser Folge seine Krankheitsgeschichte. Seit seinem 16. Lebensjahr kam Roman mit zahlreichen Drogen in Kontakt und entwickelte eine Substanzgebrauchsstörung. Durch einen Entzug kam er aus dieser Abhängigkeit heraus. Erst vor 2 Jahren bekam er die Diagnose ADHS. Also ist auch Roman ein spät diagnostizierter ADHSler. Diese mangelnde Diagnostik hat ihn wahrscheinlich auch in den Drogenabusus getrieben. Schon in der Jugend hatte er festgestellt, dass Cannabis ihm hilft ruhiger zu werden. Nach seiner ADHS-Diagnose suchte er einen Arzt, der ihn bei seiner Therapie mit Cannabis begleitet. Allerdings erwies sich die Arztsuche als schwierig. Er landete schließlich bei einem Telemediziner. Ihm fehlt bei der Telemedizin allerdings der persönliche, physische Kontakt, der gerade in der Medizin wichtig ist. Dank der Therapie mit Cannabis kommt Roman abends zur Ruhe und auch sein Schlaf hat sich deutlich verbessert. Für die Zukunft erhofft sich Roman neue Arzneiformen mit Cannabinoiden, deren Kosten dann auch von den Krankenkassen übernommen werden. Er glaubt an eine spannende Zukunft im Bereich alternativer Therapieformen insbesondere bei psychischen Erkrankungen. Auch dieses interessante Gespräch mit Roman trägt wieder zur Aufklärung bei und zeigt, wie wichtig Cannabis als Therapieform ist. Die Patientenstimmen sollten gehört und verbreitet werden. In diesem Sinne…bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig. https://open.spotify.com/episode/73PTqZ6wvt1jQJ1pUku7jr?si=20iYX0ACT1urUFYcVjjJ_w
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Das VCA Hanf Gespräch- Folge 49 - Verkehrspsychologin Petra Dahl - THC und Straßenverkehr
Diese Folge beschäftigt sich mit dem neuen Grenzwert für THC im Straßenverkehr. Was bedeutet dieser Grenzwert für Konsumenten? Schützt mich ein Patientenstatus vor Führerscheinentzug und MPU? Kann ich als regelmäßiger Konsument überhaupt unter den 3,5 ng Grenzwert THC pro Milliliter Blutserum kommen? Mit all diesen Fragen befasst sich diese Folge. Eine sehr hörenswerte und interessante Folge, die für Aufklärung sorgt. Wie gewohnt ist diese Folge auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich der Website des VCA zu hören ist. In diesem Sinne … bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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Das VCA Hanf Gespräch Folge 48 - Wenke - Colitis ulcerosa
Heute spreche ich mit Wenke. Direkt nach der Geburt ihres Sohnes im Jahr 2009 wurde bei ihr Colitis ulcerosa diagnostiziert. Wenke hat eine mittelschwere bis schwere Form der Colitis ulcerosa. Sie wurde anfangs mit Cortison behandelt und dann mit einem Immunsupressivum. Zusätzlich bekam sie das Medikament Salofalk. Mit dieser Kombination konnte sie mehrere Jahre beschwerdefrei leben. Im Jahr 2018 hatte Wenke einen Burnout und ihre Darmerkrankung verschlechtere sich rapide. Alle Medikamente versagten. Leider kamen dann schwere Schmerzen und Lebensmittelunverträglichkeiten hinzu. Selbst die Einstellung auf ein neues Immunsupressivum brachte keine Besserung. Das ging so weit, dass es ihr an vielen Tagen kaum möglich war aufzustehen, da die Schmerzen so stark auf Rücken und Beine ausgestrahlten.Als ihr Arzt ihr eine Behandlung mit Opiaten vorschlug, lehnte sie dies ab, stattdessen schlug sie einen Therapieversuch mit Medizinalcannabis vor. Ihr behandelnder Arzt ließ sich darauf ein... Auch dieses Gespräch hat gezeigt, dass Cannabis als Therapieoption schwerkranken Patientinnen und Patienten wieder ein normales soziales Leben ermöglichen kann. Wie immer ist der Podcast zu hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Seite des VCA. In diesem Sinne…bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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VCA Hanf Gespräch Folge 47 - Gero - Cannabispatient mit vielen Diagnosen
Heute spreche ich mit Gero. Er ist 44 Jahre alt und hat Soziologie studiert. In seiner sozialen Arbeit hat er sich um kranke und unterprivilegierte Menschen gekümmert. Er ist ein Cannabispatient mit vielen Diagnosen. Gero litt seit 2007 an chronischen Schmerzen und Muskelverspannungen. Die erste Diagnose, die er bekam, war das Restless-Leg-Syndrom. Später bekam er noch weitere Diagnosen wie Fibromyalgie, rheumatoide Arthritis und er war ein spätdiagnostizierter ADHSler. Im Jahr 2012 und 2013 hat ihm sein Arzt eine Therapie mit Dronabinol, denn Gero war zu diesem Zeitpunkt austherapiert. Der Antrag wurde abgelehnt und Gero musste seine Medikation selbst bezahlen. Das Dronabinol half ihm, aber er hatte gemerkt, dass seine Symptome viel besser auf eine Inhalation mit Cannabisblüten ansprachen. Er stellte also einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung, damit er Cannabisblüten über eine Apotheke beziehen dürfte. Gleichzeitig trat er im Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin kurz SCM ein. Hier erhielt er wertvolle Tipps für seine Antragstellung. In 2014 ging dann endlich der Antrag durch und er fand auch eine Apotheke, die sich auf dieses Abenteuer einließ. Gero bekommt natürlich längst regelmäßig seine verordnete Cannabis-Medikation und er setzt sich im SCM täglich für Patientinnen und Patienten ein, die jetzt von seinem großen Erfahrungsschatz profitieren können. Auch diese Geschichte von Gero zeigt, wie lang der Leidensweg von Patienten sein kann und der in einer Zeit beginnt, weit vor der Möglichkeit, dass Cannabis als Therapieform zugelassen war. In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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ABOUT THIS SHOW
Interviews mit Patient:innen, Ärzt:innen und Apotheker:innen zum Thema Cannabis in der Medizin. Ich bin Apothekerin und Geschäftsführerin des Verbandes der Cannabis-versorgenden Apotheken. In diesem Podcast sollen vor allem Patient:innen eine Stimme bekommen und von ihren Therapieerfahrungen mit medizinischem Cannabis berichten. Zusätzlich sollen hier die Erfahrungen von Ärzt:innen und Apotheker:innen mit einfließen. Vor welchen Herausforderungen stehen sie?
HOSTED BY
Christiane Neubaur
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