PODCAST · health
Denkfabrik Medizin
by Dr. Ingo Krenz & Dr. Andreas Klinge
In diesem Podcast geht es um das ärztliche Denken. Insbesondere um Aspekte, wie Ärzte eine Diagnose stellen und was auf dem Weg der Diagnosestellung für Fallstricke und häufige Denkfehler auftreten können. Dazu gehören so spannende Fragen wie:- wie werden Diagnosen gestellt oder gar gemacht?- was sind die Unterschiede zwischen Mustererkennung und analytischem Denken?- welche Tests setzen wir zur Diagnosefindung ein und wie bewerten wir die Ergebnisse?- und nicht zuletzt: wie gehen wir mit der Neigung unseres Gehirns um, Denkfehlern aufzusitzen?Mit all diesen Fragen beschäftigen wir uns im Podcast. Dabei stellen wir immer ein Fallbeispiel aus unserer eigenen Praxis vor.Wir beide, Ingo Krenz und Andreas Klinge sind Internisten aus Hamburg. Nachdem wir unsere Weiterbildung in Hamburger Krankenhäusern absolviert haben, sind wir beide seit mehr als 20 Jahren in der Praxis tätig. Ingo mit einem Schwerpunkt in der Nephrologie und Andreas mit einem Schwerpunkt in der Diabetologie.Der P
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Folge 38: Fehler gehen unter die Haut - wir sprechen mit H.U. Schmidt über Scham- und Schuldgefühle i.d. Medizin
Scham und Schuld – die heimlichen Begleiter ärztlichen Handelns. Ingo und Andreas widmen sich einem Thema, über das in der Medizin viel zu selten offen gesprochen wird. Zu Gast ist Dr. Hans-Ulrich Schmidt, Facharzt für psychosomatische Medizin und Leiter der ärztlichen Psychotherapie im Ambulanzzentrum des UKE. Gemeinsam gehen die drei der Frage nach, was Scham von Schuld unterscheidet, wo diese Gefühle im ärztlichen Alltag entstehen – und wie wir besser mit ihnen umgehen können. Am Ende steht eine klare Botschaft: Wer offen über Scham und Schuld spricht, entlastet nicht nur sich selbst – sondern tut den Kolleginnen und Kollegen einen Gefallen. Denn vom offenen Umgang profitieren alle Beteiligten, auch die Patientinnen und Patienten. So entsteht echte Lernkultur. Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Buchhinweis: Hans Ulrich Schmidt & Ulrich Lamparter (Hrsg.), „Wirklich psychisch bedingt?“ – Somatische Differenzialdiagnosen in der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie Schattauer Verlag – ISBN 978-3608401844
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Folge 37: Über die Niere in die große weite Welt
Eine Patientin in ihren 70ern wird mit persistierend erhöhten Kaliumwerten bei Ingo vorgestellt. Über Monate hinweg liegen die Werte stabil im pathologischen Bereich – und das bei völligem Wohlbefinden. Eine echte Hyperkaliämie? Oder steckt etwas anderes dahinter? Ingo und Andreas machen sich auf den Weg durch die Differenzialdiagnostik – von der klassischen TANTE-PIAV- Liste bis hin zu „first principles“. Dabei wird schnell klar: Hyperkaliämie ist kein einfaches Muster, sondern fordert strukturiertes Denken. Schließlich nimmt der Fall eine unerwartete Wendung: Ein auffälliges Blutbild führt schließlich zur entscheidenden Spur – und zu einer Diagnose, die weit über die Nephrologie hinausgeht. Am Ende steht nicht nur die Auflösung eines kniffligen Falls, sondern auch eine wichtige Botschaft: Häufiges ist häufig – aber manchmal steckt hinter einem „banalen“ Laborwert eine ganz andere Erkrankung. Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 36: Nobody is perfect
Fehler passieren – auch in der Medizin. In dieser persönlichen Folge verlassen Ingo und Andreas bewusst die Rolle der Analytiker und werden selbst zu Fallbeispielen: Sie berichten offen von Fehldiagnosen, organisatorischen Versäumnissen und Denkfehlern – und davon, was diese emotional auslösen. Denn schnell wird klar: Scham, Schuld und Rechtfertigung sind ständige Begleiter, weshalb zu selten darüber gesprochen wird. Anhand konkreter Fälle diskutieren die beiden unter anderem: - eine übersehene Lungenembolie bei einer jungen Patientin - einen überlesenen CT-Nebenbefund mit gravierenden Folgen - eine seltene Erkrankung mit atypischer Präsentation - die Gefahr diagnostischer Sicherheit („thinking stops when the diagnosis is made“) - warum sich Fehler im Team fortpflanzen können - einen klassischen Hierarchiefehler, bei dem Autorität kritisches Denken ersetzt Am Ende steht eine Einladung: Diese Folge soll Mut machen, über Fehler zu sprechen – im Team, unter Kolleginnen und Kollegen und auch mit Patienten. Denn nur so entsteht echte Lernkultur. Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 35: Wie sicher ist sicher?
Eine 67-jährige Patientin entwickelt innerhalb weniger Tage eine dramatische Luftnot – so ausgeprägt, dass sie schließlich nicht einmal mehr vom Stuhl zur Toilette gehen kann. Was steckt dahinter? Andreas und Ingo nehmen euch mit in einen diagnostischen Prozess, der exemplarisch zeigt, wie mächtig klinisches Denken sein kann – ganz ohne Technik. Ausgehend von einer strukturierten TANTE PIAV-Liste und ersten Hypothesen arbeiten sich die beiden Schritt für Schritt voran und diskutieren dabei konsequent Prätestwahrscheinlichkeiten. Dabei wird deutlich: Schon wenige gezielte Informationen können die Wahrscheinlichkeit einer Diagnose massiv verändern. Im Zentrum der Folge steht die Frage: Wann wissen wir genug – und wann brauchen wir noch einen Test? Doch damit nicht genug: Im Rahmen der Diagnostik zeigt sich ein unerwarteter Zufallsbefund. Plötzlich steht eine ganz neue Frage im Raum: Zufall ohne Bedeutung oder Hinweis auf eine ernsthafte zweite Erkrankung? Die Folge wirft damit auch ein Schlaglicht auf ein häufiges Dilemma im klinischen Alltag: Wie gehen wir mit Incidental Findings um? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Links und Tipps: McGee's Evidence-Based Physical Diagnosis 6. Auflage 2025 – ISBN 978-0443250132 Likelihood Ratios – Die Grafik von McGee und mehr: https://clinicalproblemsolving.com/2020/02/09/clinical-reasoning-corner-likelihood-ratios/
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Folge 34: Prätestwahrscheinlichkeiten – erst denken, dann testen
Eine 35-jährige Patientin kommt mit Husten, Fieber und Tachykardie in die Praxis. Hat sie eine Pneumonie? Vielleicht. Aber wie wahrscheinlich ist das eigentlich – bevor wir ein Röntgenbild machen? In dieser Folge der Denkfabrik Medizin sprechen Ingo und Andreas über ein Konzept, das für die Diagnostik zentral ist – im Medizinstudium aber kaum gelehrt wird: die Prätestwahrscheinlichkeit. Die beiden zeigen, warum kein Test eine Diagnose beweist oder ausschließt, sondern lediglich Wahrscheinlichkeiten verschiebt. Und warum diagnostische Tests ohne vorherige Einschätzung der Wahrscheinlichkeit oft mehr Schaden als Nutzen bringen. Außerdem stellen Ingo und Andreas eine praktische Merkhilfe vor: den „BETTKASDEN“ – zehn Tests, die man bei niedriger Prätestwahrscheinlichkeit besser gar nicht erst anfasst. Am Ende bleibt eine wichtige Erkenntnis: Gute Diagnostik beginnt nicht mit einem Test – sondern mit einer klugen Einschätzung der Wahrscheinlichkeit. Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Links und Tipps: McGee's Evidence-Based Physical Diagnosis 6. Auflage 2025 – ISBN 978-0443250132 Accuracy of Practitioner Estimates of Probability of Diagnosis Before and After Testing, Daniel J. Morgan et al. JAMA Intern Med. 2021;181(6):747-755. doi:10.1001/jamainternmed.2021.0269 Likelihood Ratios – Die Grafik von McGee und mehr https://clinicalproblemsolving.com/2020/02/09/clinical-reasoning-corner-likelihood-ratios/
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Folge 33: Der Fall stinkt zum Himmel!
Ein 24-jähriger Medizinstudent stellt sich mit arterieller Hypertonie vor. Vier Antihypertensiva sind notwendig, um Werte um 130/80 mmHg zu erreichen. Die Vordiagnostik an einer universitären Hochdruckambulanz ist beeindruckend umfangreich: Endokrinologie, Autoimmunserologie, Duplexsonographie, Speziallabor. Ergebnis: kein Hinweis auf sekundäre Ursachen – außer einer leichten Proteinurie, die als Hochdruckfolge aufgefasst wird. Und gerade deswegen: Irgendetwas an diesem Fall „stinkt zum Himmel“. Ingo und Andreas arbeiten sich durch den Fall – mit Heuristiken, mit der TANTE-PIAV-Liste und mit einem Blick auf Prätestwahrscheinlichkeiten. Sie diskutieren, warum „viel Diagnostik“ nicht automatisch „viel Erkenntnis“ bedeutet und wie man durch strukturiertes Denken Ungewissheit reduziert. Die entscheidende Wendung bringt am Ende kein High-End-Test! Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Link zum Amboss-Podcast mit Philip Winhart Folge mit Ingo zum Urinstix: https://amboss.podigee.io/133-nierenerkrankungen
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Folge 32: Was können wir von Tierärzten lernen? - Wir sprechen mit Christiane Reichel-Saar
Eine Katze verliert Gewicht, frisst wie verrückt und trinkt ungewöhnlich viel. Für Ingo klingt das nach Diabetes – doch der Urinstix bleibt negativ. Die Lösung bringt erst der Besuch bei der Tierärztin. Dieser Fall ist der Einstieg in eine Folge, die den Blick weitet: weg von der Humanmedizin, hin zur Tiermedizin. Ingo und Andreas sprechen mit der Tierärztin Christiane Reichel-Saar, die über viele Jahre eine große tierärztliche Praxis in Hamburg geführt hat. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie Diagnostik funktioniert, wenn der Patient nichts erzählen kann. Taucht mit ein in die Welt der Tiermedizin und die Frage, wo es denn Ähnlichkeiten und wo Unterschiede zur Humanmedizin gibt. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 31: Den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen
Ein Blick ins Labor am Morgen – und ein einzelner Wert fällt auf: Ein Kalzium von 2,7 mmol/l bei einem 81-jährigen Patienten. Nicht dramatisch. Aber erklärungsbedürftig. Andreas stellt Ingo den Patienten vor: ein älterer Mann mit Typ-2-Diabetes, kardiovaskulären Vorerkrankungen und eingeschränkter Nierenfunktion. Gemeinsam mit Ingo beginnt eine strukturierte Differenzialdiagnose mit Hilfe von TANTE PIAV. Doch im Verlauf zeigt sich: Nicht fehlendes Wissen ist das Problem, sondern ein klassischer Denkfehler. Oder anders gesagt: Manchmal liegt die Lösung nicht im nächsten Speziallabor – sondern im genauen Hinschauen. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Link zum Amboss-Podcast mit Philipp Winghart: - Folge mit Ingo zu Hyperkalzämie: https://amboss.podigee.io/154-hyperkalzaemie - Folge mit Andreas zu oralen Antidiabetika: https://amboss.podigee.io/177-antidiabetika
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Folge 30: Worte sind Biochemie – der Nocebo-Effekt
Eine 33-jährige Frau kommt mit Flankenschmerzen in die Notaufnahme. Unter dem Verdacht einer Nephro- /Urolithiasis wird ein CT gemacht. Ein Stein findet sich nicht – aber Zysten in beiden Nieren. Der Urologe kommentiert: „Ich fürchte, mit 60 sind Sie an der Dialyse.“ Was dieser Satz im Körper und im Leben der Patientin anrichten kann, ist Thema dieser Folge. Ingo und Andreas sprechen über den Nocebo-Effekt – die Kehrseite des Placebo-Effektes. Sie zeigen, wie ärztliche Worte, Blicke und Aufklärungsbögen Symptome, Ängste und sogar Therapieabbrüche auslösen können. Anhand vieler Beispiele aus dem Praxisalltag diskutieren die beiden: - wie Nocebo körperliche und psychische Symptome erzeugt - warum Angst ein schlechter Motivator ist - wie Framing, Beipackzettel und Aufklärungsbögen wirken - und warum eine gute Arzt-Patient-Beziehung der beste Schutz vor Nocebo ist Am Ende geht es um ein großes ethisches Dilemma: Wie kann man ehrlich aufklären, ohne Schaden anzurichten? Jetzt reinhören – und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 29: Ingo hat ein Problem – Likelihood Ratios bringen die Lösung
Ingo muss sich einer Hüft-TEP Op unterziehen. Da er schon eine Prothese hat, die gewechselt werden muss, werden bereits vor der OP einige Tests zum Ausschluss/Nachweis einer periprothetischen Infektion gemacht. Diese sind glücklicherweise zunächst alle negativ. Doch dann kommt ein positiver Befund zurück. Verändert dieser positive Befund die gesamte Sichtweise? Muss das gerade implantierte Material wieder entfernt werden? Andreas und Ingo zeigen euch, wie man in einer solchen komplexen Situation einen klaren Kopf behält. Sie stellen euch das Konzept der Likelihood Ratios vor, die eine (posttest) Berechnung der Wahrscheinlichkeit einer Infektion erlauben. Und dabei kommt erstaunliches heraus! Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Verlinkungen: - Link zum Rechenbogen: https://tinyurl.com/564yjjpv - Likelihood Ratio bei DocCheck Flexikon: https://tinyurl.com/3pt4veya - Fagan-Nomogramm bei Wikimedia-Commons: https://tinyurl.com/5x8p4vwu McGee's Evidence-Based Physical Diagnosis 6. Auflage ISBN 978-0443250132
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Folge 28: Die verlorene Kunst des Heilens
In ihrer diesjährigen Folge zu Weihnachten und Chanukka stellen Ingo und Andreas wieder ein Buch vor. Dieses Jahr ist es „Die verlorene Kunst des Heilens“ von Bernard Lown. Auch dies Buch hat die beiden tief bewegt und ihren Umgang mit Patientinnen und Patienten nachhaltig verändert. Bernard Lown war ein berühmter Kardiologe aus Boston. Er hat den Gleichstrom-Defibrillator entwickelt, den wir noch heute nutzen, der mittlerweile an zahlreichen Stellen auch im öffentlichen Raum zu finden ist, und der die modernen, implantierbaren Defis erst möglich gemacht hat. Neben diesem sehr somatischen Arbeit als Rhythmologe hat sich Lown aber auch sehr mit dem Verhältnis zwischen Ärztinnen und Patientinnen beschäftigt. Viele seiner Gedanken haben bei Ingo und Andreas Eingang in die Art ihrer täglichen Arbeit gefunden. Wenn ihr Interesse an diesem Buch habt, hört doch einfach mal rein. Vielleicht lasst ihr auch von dem einen oder anderen Gedanken auch anstecken. Am 1. Januar 2026 folgt dann die nächste Folge mit einer diesmal sehr persönlichen Patientengeschichte. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Bernard Lown Die verlorene Kunst des Heilens – Anleitung zum Umdenken Suhrkamp Verlag ISBN 978-3518455746
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Folge 27: Wie würden Sie entscheiden?
Andreas lernt einen Patienten kennen, bei dem plötzlich ein schmerzloser Ikterus aufgetreten ist. Sowohl Ingo als auch Andreas können eigentlich nur an ein Malignom als Ursache denken. Aber mit einer TANTE PIAV-Liste kommen noch weitere Differenzialdiagnosen zum Vorschein. Die richtige Diagnose war bei Andreas Patienten rasch gestellt und dann folgten mehrere Operationen. Ingo und Andreas diskutieren die Frage, ob das denn sinnvoll war, und ob man in ähnlichen Situationen nicht mit mehr Zeit und Ruhe, zu einer anderen Entscheidung gekommen wäre. Ein Fall von Action-Bias? Jetzt reinhören und mitdenken. Und überlegen: wie hättet ihr entschieden? Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 26: Diagnose: Denkfehler! Wir sprechen mit Matthias Janneck über ärztliches Denken.
Schon häufig haben Ingo und Andreas über ärztliche Denkfehler gesprochen. Diese kognitiven Fehlleistungen sind nicht auf Ärztinnen und Ärzte beschränkt. Eigentlich jeder Mensch unterliegt diesem Problem fast täglich. Im medizinischen Kontext sind die Folgen im Zweifel aber sehr viel relevanter als im täglichen Leben. Für diesen Folge haben Ingo und Andreas zum ersten Mal einen Gast eingeladen. Dr. Matthias Janneck ist Internist und Nephrologen. Er war lange Oberarzt im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und leitet seit einigen Jahren die Abteilung für Allgemeine Innere Medizin und Nephrologie am Albertinen-Krankenhaus in Hamburg. Matthias beschäftigt sich schon viele Jahre mit dem ärztlichen Denken und den Denkfehlern. Mit ihm als Spezialisten sprechen Ingo und Andreas nicht nur über Denkfehler, sondern auch, wie man ihnen möglichst wenig aufsitzt. Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Leseliste Ärztliche Denkfehler: 1. J. Kassirer, J. Wong, R. Kopelmann: Learning Clinical Reasoning , Wolters Kluwer 2010 (Lehrbuchklassiker des Clinical Reasonings in Englisch. Es werden die einzelnen Schritte auf dem Weg zur Diagnose beschrieben und mit Fällen illustriert.) 2. Rolf Dobelli: Die Kunst des klaren Denkens, Hanser Verlag 2011 (Beschreibung von menschlichen Denkfehlern, die sich häufig auf das ärztliche Denken übertragen lassen in einer leicht lesbaren Form) 3. N. Donner-Banzhoff: Die ärztliche Diagnose – Erfahrung-Evidenz-Ritual Hogrefe Verlag 2022 (Kommentar: Umfassendes Buch zur ärztlichen Diagnose, nicht immer leicht zu lesen, kritische Auseinandersetzung mit Denkfehlern.) 4. U. Frey, J. Frey: Fallstricke – Die häufigsten Denkfehler in Alltag und Wissenschaft, Verlag C.H. Beck 3. Auflage 2011 (Kurzweilige Beschreibung von menschlichen Denkfehlern aus Medizin, Technik und Physik) 5. D. Kahnemann: Schnelles Denken, langsames Denken, Penguin Verlag 2012 (englisches Original 2011) 6. J. Howard: Cognitive Errors and Diagnostic Mistakes: A Case-Based Guide to Critical Thinking in Medicine, Springer Verlag 2018 (Beschreibung von Denkfehlern anhand vieler Fälle, spannend und leicht (auf englisch) zu lesen)
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Folge 25: Long time no see
Bei einem Patienten von Ingo treten akut Gelenkschmerzen in fast allen Gelenken auf. Am schlimmsten ist es nach ein paar Tagen in beiden Schultern. Weder Schmerzmedikamente noch Prednisolon oder Leflunamid bringen eine wirkliche Besserung. Was kann das sein? Andreas und Ingo bilden eine TANTE PIAV Liste, bei der die richtige Diagnose zwar vorkommt, aber nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Liste der Differenzialdiagnosen aufgenommen wird. Die Lösung bringt am Ende die Vorstellung des Patienten in einer speziellen Hamburger Einrichtung. Hier ist die seltene Erkrankung des Patienten gar nicht so selten, und die Kollegin erkennt ein Muster. Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 24: Der Teufel steckt im Detail – Finerenone plus Empagliflozin bei Menschen mit Typ 2 Diabetes
Hier kommt eine weitere Folge unseres neuen Formats zu Studien. Es geht wieder um eine Arbeit aus dem New England Journal in der diesmal Patienten mit Typ 2-Diabetes und chronischer Nierenerkrankung untersucht wurden. 800 Patienten erhielten entweder Finerenone, oder Empagliflozin, oder beides. Ingo stellt Andreas die Studie vor und dann besprechen beide gemeinsam, welche Erkenntnisse man aus dieser Arbeit ziehen kann, und welche auch nicht. Brauchen jetzt alle Patienten mit Proteinurie eine Kombinationsbehandlung? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Finerenone with Empagliflozin in Chronic Kidney Disease and Type 2 Diabetes N Engl J Med 2025;393:533-43. DOI: 10.1056/NEJMoa2410659 Link: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2410659
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Folge 23: Typ 1,5-Diabetes?
Andreas stellt Ingo einen Patienten vor, der auf den ersten Blick einen Typ 1-Diabetes entwickelt hat. Im Verlauf des diagnostischen Prozesses treffen Befunde ein, die Zweifel an der sichergeglaubten Diagnose aufkommen lassen. Kann ein einzelner Test die Diagnose Typ 1-Diabetes ausschließen? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] AMBOSS-Podcasts mit Ingo und Andreas: - Nierensteine mit Dr. Krenz – Worauf es in der Praxis ankommt: https://amboss.podigee.io/168-nierensteine - Schwangerschaftsdiabetes: Richtig testen, richtig helfen. Mit Dr. Klinge und Prof. Dr. Schäfer-Graf: https://amboss.podigee.io/166-gestationsdiabetes Links - Diabetes Care (Diagnosis and Classification of Diabetes: Standards of Care in Diabetes—2025) https://diabetesjournals.org/care/article/48/Supplement_1/S27/157566/2-Diagnosis-and-Classification-of- - Diabetes DOI: https://doi.org/10.2337/dc25-S002 - Deutsche Diabetes Gesellschaft – S3-Leitlinie Therapie des Therapie des Typ 1-Diabetes 2023 - AWMF-Registernummer: 057-013: https://www.ddg.info/fileadmin/user_upload/05_Behandlung/01_Leitlinien/Evidenzbasierte_Leitlinien/2023/S3-LL-Therapie-Typ-1-Diabetes-Version-5-20230922.pdf - Diabetes Care - Guidelines and Recommendations for Laboratory Analysis in the Diagnosis and Management of Diabetes Mellitus - Diabetes Care. 2023;46(10):e151-e199. doi:10.2337/dci23-0036. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10516260/pdf/dci230036.pdf
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Folge 22: Am Nebentisch sitzt…
Ingo war im Urlaub und hat beim Essen im Restaurant am Nebentisch Menschen gesehen, die möglicherweise oder ganz offensichtlich ein medizinisches Problem hatten. Ihm kamen sofort Differenzialdiagnosen in den Sinn. Als Arzt und Ärztin kann man anscheinend auch im Urlaub nicht verhindern, ärztlich zu denken. Ingo stellt Andreas die Personen vor, denen er am Nebentisch und auf einem Spaziergang begegnet ist. Kann Andreas mit so wenigen Informationen eine Differenzialdiagnose stellen? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 21: Nur einmal im Leben
Andreas stellt Ingo eine Patientin vor, die er noch in seiner Weiterbildungszeit im Krankenhaus behandelt hat. Eigentlich war sie bei den Chirurgen in Behandlung, aber unter einer elektiven Operation kam es zu einer hypertensiven Blutdruckentgleisung. So kam sie direkt aus dem OP in die internistische Abteilung. Nach den ersten Details der Fallpräsentation, kann Ingo sich kaum von einer ersten Verdachtsdiagnose lösen. Die Schilderungen lösen bei ihm sofort die Erkennung eines Musters aus. Aber stimmt der Verdacht, und ist nur der Blutdruck aus dem Lot geraten? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 20: Pattern is Paramount
Diesmal stellt Ingo Andreas einen Patienten vor. Der 33-jährige Mann klagt über plötzlich aufgetretene Schmerzen im Handgelenk. Verbund sind die Schmerzen mit einer Rötung und Schwellung. Was kann das sein? Anstelle einer TANTE PIAV Liste schlägt Ingo Andreas diesmal eine Art „Rasterfahndung“ nach der richtigen Diagnose vor. Was ist das denn? Und hilft es in diesem Fall wirklich weiter? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 19: Statine die Zweite
Wir haben viel Feedback und Fragen zur Folge 17 zu den Statinen bekommen. Wo verläuft denn die Grenze zwischen Primär- und Sekundär-Prävention? Hilft ein Kardio-CT oder die Bestimmung des Lipoprotein (a)? Und: wann sind Nicht-Statine wie Bempedoinsäure oder PCSK9-Hemmer sinnvoll? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich Ingo und Andreas in dieser Folge. Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 18: Ein Grenzgänger: Unter der Norm, aber über der Schwelle
Andreas stellt Ingo einen 38-jährigen Patienten vor. Er hat keinen Diabetes, aber sehr merkwürdige Körperzustände, wenn er lange nichts isst. Können das Unterzuckerungen sein? Und wann ja, warum hat der Patient sie, wo er doch gar keine Medikamente einnimmt? Ingo und Andreas erstellen eine TANTE PIAV-Liste für Ursachen von Unterzuckerungen für Menschen mit und ohne Diabetes. Ist das Problem des Patienten in dieser Liste enthalten? Und kann man dem Mann helfen? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 17: Was Statine wirklich leisten. Studien vs Leitlinien
In dieser Folge setzen sich Andreas und Ingo mit dem Thema Cholesterinsenkung mit Statinen auseinander. Was wissen wir gesichert aus Studien und was machen manche Fachgesellschaften daraus? Ein spannender Ausflug in die Welt von Dichtung und Wahrheit, oder wie aus wenig Wahrheit viel Dichtung gemacht werden kann. Und wir lernen auch etwas über unser ärztliches Tun: wir neigen dazu, lieber aktiv etwas zu tun, als zurückhaltend zu sein. Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Links: ESC Guideline 2019 Behandlung der Fettstoffwechselstörungen https://academic.oup.com/eurheartj/article/41/1/111/5556353?login=false AkdÄ Leitfaden Medikamentöse Cholesterinsenkung zur Vorbeugung kardiovaskulärer Ereignisse https://www.akdae.de/arzneimitteltherapie/lf/leitfaden-cholesterinsenkung/inhalt#c20387
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Folge 16: Der Hals ist länger als du denkst!
Ingo stellt Andreas eine 49-jährige Patientin vor. Sie beklagt langsam zunehmende Halsschmerzen. Gemeinsam erstellen die beiden hierzu eine TANTE PIAV Liste. Dann wird es spannend. Denn Andreas bewegt sich mit seinem Denken erstmal nur in eine ganz bestimmte Richtung, weil er den Begriff „Halsschmerzen“ sehr eng fasst. Dabei gerät die eigentliche Diagnose aus dem Fokus. Wird er noch auf den richtigen Pfad kommen? Und was meinen denn unsere Patienten, wenn sie von Halsschmerzen sprechen? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 15: Der Teufel steckt im Detail – Blutdruckziele bei Menschen mit Typ 2 Diabetes
Wir haben uns ein neues Format überlegt: In lockerer Folge wollen wir, kurz und prägnant, wichtige Studienergebnisse an- und durchschauen. Wir starten mit einer Studie aus dem New England Journal in der zwei unterschiedliche Blutdruckziele in einer Kohorte von mehr als 12.000 Patienten verglichen wurde. Ingo stellt Andreas die Studie vor und dann besprechen beide gemeinsam, welche Erkenntnisse man aus dieser Arbeit ziehen kann, und welche auch nicht. Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Intensive Blood-Pressure Control in Patients with Type 2 Diabetes N Engl J Med 2025;392:1155-1167, DOI: 10.1056/NEJMoa2412006 Link zur Studie: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2412006
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Folge 14: Murder your darling
Andreas stellt Ingo einen Patienten vor, der wegen einer IgA-Nephritis seit ein paar Monaten Budenosid einnimmt. Jetzt sind erhöhte Blutzuckerwerte aufgefallen. Was ist die Ursache? Einige Befunde sprechen für eine seltene Erkrankung. Aber kann das wirklich sein? Durch die Angaben von Andreas kann sich auch Ingo kaum von dem Verdacht der seltenen Erkrankung lösen. Ist da vielleicht ein kognitiver Denkfehler im Spiel und es ist ganz anders als zunächst gedacht? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 13: Freud und Leid mit Leitlinien
In dieser Folge geht es mal wieder nicht um die Geschichte eines Patienten, sondern um Leitlinien. Diese gibt es in großer Vielzahl und von unterschiedlichen Herausgebern. Teilweise werden sie in Arztbriefen zitiert, als seien es Gesetze und müssten in jeder Situation befolgt werden. Aber ist das wirklich so? Darf man auch von Leitlinien abweichen und sich auf seine eigenen Erfahrungen verlassen? Gibt es Qualitätsunterschiede zwischen Leitlinien und wie findet man heraus, auf welche Leitlinien man sich verlassen kann? Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema der Leitlinien versuchen Ingo und Andreas im Gespräch zu klären. Jetzt reinhören und gerne kommentieren unter [email protected]
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Folge 12: Best of five
Ingo stellt Andreas einen 62-jährigen Patienten vor. Auch unter 5 verschiedenen Antihypertensiva ist sein Bluthochdruck nicht gut eingestellt. Warum wirken die Medikamente bei diesem Patienten nicht? Mit Ingos Informationen macht sich Andreas auf den Weg zu einer Liste von Differenzialdiagnosen. Dabei kommt diesmal eine Abkürzung zur TANTE PIAV-Liste ins Spiel – die Differenzialdiagnose über die Erkennung eines Syndroms. Kommt Andreas mit Ingos Hilfe auf die richtige Spur? Und was genau ist denn eine Syndrom-Diagnose? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 11: Zebradämmerung
Andreas berichtet Ingo von einer Patientin, die er vor zwei Jahren kennengelernt hat. Zu dem Zeitpunkt war sie schwer betroffen von einer Granulomatose mit Polyangiitis. Unter einer Kortisontherapie traten im Verlauf hohe Blutzuckerwerte auf, und es musste eine Insulintherapie begonnen werden. Die Granulomatose besserte sich langsam, aber es kam ein neues Symptom hinzu: die Patientin entwickelte Knochenschmerzen. Besteht ein Zusammenhang mit der Behandlung des Grunderkrankung? Mit den Angaben von Andreas und der Hilfe des TANTE PIAV-Schemas erstellt Ingo eine Liste von Differenzialdiagnosen. Dabei ist es gar nicht so leicht, sich von der ersten Verdachtsdiagnose, die beiden spontan eingefallen ist, zu lösen. Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 10: Es geschieht in der Nacht
Viele medizinische Probleme treten tagsüber auf. Bei einem Patienten von Ingo ist das aber ganz anders. Seit einiger Zeit ist seine Nachtruhe gestört, weil er alle 2 h zur Toilette gehen muss. Verständlicherweise ist der Patient davon schwer genervt. Ingo stellt Andreas diesen Patienten vor. Gibt es noch andere mögliche Ursachen als die häufigen Prostata-Probleme älterer Männer? Wie kann man ihm helfen? Mit Hilfe des TANTE PIAV-Schemas erstellt Andreas eine Liste von Differenzialdiagnosen. Es stellt sich heraus, dass es wohl kein Prostata-Problem ist. Aber was ist es dann? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Link zum Artikel: https://journals.lww.com/cjasn/citation/2006/03000/my_doctor_said_i_should_drink_a_lot_.24.aspx
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Folge 9: How Doctors Think – Unser Weg zum Podcast
In dieser Folge zu Weihnachten und Chanukka geht es einmal nicht um die Geschichte eines Patienten. Anhand des Buchs von Jerome Groopman „How Doctors Think“ (im Deutschen „Wie Ärzte ticken“) erzählen Ingo und Andreas ihren Weg zum Podcast. Das Buch, das die beiden vor gut 15 Jahren bei einem Fortbildungskurs in Boston für sich entdeckt haben, hat viele Anstöße für das ärztliche Denken der beiden gegeben. Für beide hat sich dadurch auch ihr Handeln in der täglichen Praxis verändert. Und für einige Jahre ist hieraus ein Kurs für Medizin-Studenten am Hamburger Universitätsklinikum entstanden, den die beiden gemeinsam mit Sigrid Harendza und Matthias Janneck entwickelt und durchgeführt haben. Wenn ihr Interesse an diesem Buch und der Geschichte von Ingo und Andreas habe, hört doch einfach mal rein. Am 1. Januar 2025 folgt dann die nächste Folge mit einer Patientengeschichte. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 8: Trügerische Sicherheit
Bei einem Patienten von Andreas fallen hohe Leberwerte auf. Ein halbes Jahr davor waren sie noch völlig normal. Dazu kommt, dass der Patient sich nicht richtig gesund fühlt. Trotz seiner 80 Jahre war der Patient bis vor kurzem noch vital und leistungsfähig. Seit einigen Wochen ist auch ein beständiges Räuspern und leichter Husten aufgetreten. Ingo konstruiert aus diesen und noch weiteren Informationen eine Differenzialdiagnose. Und wieder kommt das TANTE PIAV-Schema dabei zur Anwendung. Am Ende sind sich Ingo und Andreas sehr sicher, die richtige Diagnose gefunden zu haben. Aber stimmt die wirklich? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Hier der Link zur Datei mit TANTE PIAV: https://tinyurl.com/24edjy7q Hier der Link zu LiverTox: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK547852/
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Folge 7: Zurück ins Leben
Ein fast 80-jähriger Patient von Ingo bemerkt seit einigen Wochen einen Leistungsknick. Auch schwitzt er fast jede Nacht sehr stark und hat in den letzten Wochen ungewollt 6 kg an Gewicht abgenommen. Was kann die Ursache für die Beschwerden sein? Ingo stellt Andreas den Fall vor und gibt ihm weitere Informationen zu den Untersuchungsbefunden. Mit Hilfe von TANTE PIAV erstellt Andreas eine Liste von Differenzialdiagnosen. Kommt er dabei auf die richtige Spur? Und kann man dem Patienten helfen? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Hier der Link zur Datei mit TANTE PIAV: https://tinyurl.com/24edjy7q
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Folge 6: Zuckervariationen
Eine 52-jährige Frau ist bisher gesund gewesen. Bei der Arbeit fühlt sie sich plötzlich unwohl. Der Blutdruck ist in dieser Situation etwas zu hoch und der Blutzucker liegt bei über 400 mg/dl (22 mmol/l). Mit dem Rettungswagen geht es ins nahgelegene Krankenhaus. Was kann es für ein Diabetes sein? Gibt es noch mehr Möglichkeiten als Typ 1- oder Typ 2-Diabetes? Andreas behandelt die Patientin seit der Entlassung aus dem Krankenhaus. Auch wenn alles sehr klar zu sein scheint, gehen Ingo und Andreas das TANTE-PIAV-Schema durch. Dabei entdecken sie spannende Differenzialdiagnosen, an die sie so gar nicht gedacht hatten. Wie sieht in dieser Situation die richtige Behandlung aus? Die Patientin hat vor dem Krankenhausaufenthalt keine Medikamente regelmäßig eingenommen. Im Entlassungsbrief werden 6 verschiedene Substanzen empfohlen. Davon 4 allein zur Diabetesbehandlung. Sind die wirklich alle nötig? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Hier könnt ihr Ingo im AMBOSS-Podcast hören: - Folge 125: go.amboss.com/denkfabrik--amboss-hypertonie - Folge 133: go.amboss.com/denkfabrik-bei-amboss
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Folge 5: Blut ist nicht gleich Blut
Zwei Patienten von Ingo haben scheinbar dasselbe Problem: sie haben Blut im Urin. So wenig, dass man es mit dem bloßen Auge nicht erkennen kann. Aber der Urin-Stix zeigt es ohne Zweifel. Die beiden Patienten sind sehr unterschiedlich. Der eine ist noch jung und bisher gesund. Der andere ist hoch betagt und leidet an mehreren chronischen Erkrankungen. Was kann die Ursache bei den beiden Männern sein? Gemeinsam gehen Ingo und Andreas das TANTE PIAV-Schema durch. Wird Andreas herausfinden, was bei den beiden Patienten die Ursache für die Hämaturie ist? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected] Hier könnt ihr Ingo im AMBOSS-Podcast hören: - Folge 125: go.amboss.com/denkfabrik--amboss-hypertonie - Folge 133: go.amboss.com/denkfabrik-bei-amboss
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Folge 4: Ist das wirklich Rheuma?
Eine junge fitte Frau berichtet über einen zunehmenden Leistungsabfall. Über Monate bleibt dieser unerklärt. Dann kommen springende Gelenkschmerzen in großen Gelenken dazu. Die junge Frau ist verzweifelt, bisher konnte ihr niemand helfen. Als die Beschwerden mal wieder unerträglich sind hält ihr Partner die Tatenlosigkeit nicht mehr aus, trägt sie kurzerhand in sein Auto und fährt direkt in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses. Andreas kennt die junge Frau persönlich und schildert Ingo den Verlauf. Kommt Ingo auf die richtige Fährte? Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter [email protected]
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Folge 3: Eine einzige Tablette brachte die Wende
Eine Patientin von Ingo muss an der Bandscheibe operiert werden. Direkt danach geht es ihr sehr schlecht und es wird einfach nicht besser. Sie wird kurz nach der OP entlassen. Aber Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und eine allgemeine Schwäche sind so gravierend, dass sie schon nach zwei Tagen erneut ins Krankenhaus muss. Was ist da passiert? Und vor allem: wie kann man ihr helfen?
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Folge 2: Herzinfarkt! – oder vielleicht doch nicht?
In dieser Folge stellt Andreas Ingo eine 89-jährige Patientin vor, die mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht wird. Es besteht der Verdacht auf einen Herzinfarkt. Aber ist das wirklich das Problem der alten Dame? Jetzt reinhören und mitdenken!
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Folge 1: Dicke Beine – was kann das sein?
In dieser Folge stellt Ingo Krenz Andreas Klinge einen 68-jährigen Patienten mit Knöchelödemen vor. Eine Kardiologin hat bereits eine Herzinsuffizienz ausgeschlossen und versucht die Ödeme auszuschwemmen. Das hat aber nicht geklappt. Was kann es denn noch sein? Jetzt reinhören und mitdenken!
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Das erwartet euch bei Denkfabrik Medizin
In diesem Podcast geht es um das ärztliche Denken. Insbesondere um Aspekte, wie Ärzte eine Diagnose stellen und was auf dem Weg der Diagnosestellung für Fallstricke und häufige Denkfehler auftreten können. Dazu gehören so spannende Fragen wie: - wie werden Diagnosen gestellt oder gar gemacht? - was sind die Unterschiede zwischen Mustererkennung und analytischem Denken? - welche Tests setzen wir zur Diagnosefindung ein und wie bewerten wir die Ergebnisse? - und nicht zuletzt: wie gehen wir mit der Neigung unseres Gehirns um, Denkfehlern aufzusitzen? Mit all diesen Fragen werden wir uns im Podcast beschäftigen. Dabei stellen wir immer ein Fallbeispiel aus unserer eigenen Praxis vor. Wir beide, Ingo Krenz und Andreas Klinge sind Internisten aus Hamburg. Nachdem wir unsere Weiterbildung in Hamburger Krankenhäusern absolviert haben, sind wir beide seit mehr als 20 Jahren in der Praxis tätig. Ingo mit einem Schwerpunkt in der Nephrologie und Andreas mit einem Schwerpunkt in der Diabetologie. Der Podcast wird alle 4 Wochen erscheinen und richtet sich an Medizinerinnen und Mediziner. Wir denken dabei an ärztliche Kolleginnen und Kollegen, die am Denken und den Fehlermöglichkeiten, die dabei auftreten können, interessiert sind. Wir denken aber auch an Studierende in den klinischen Semestern, die gerade dabei sind, das Diagnosestellen zu erlernen. Unsern Podcast kann auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt abonniert werden.
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ABOUT THIS SHOW
In diesem Podcast geht es um das ärztliche Denken. Insbesondere um Aspekte, wie Ärzte eine Diagnose stellen und was auf dem Weg der Diagnosestellung für Fallstricke und häufige Denkfehler auftreten können. Dazu gehören so spannende Fragen wie:- wie werden Diagnosen gestellt oder gar gemacht?- was sind die Unterschiede zwischen Mustererkennung und analytischem Denken?- welche Tests setzen wir zur Diagnosefindung ein und wie bewerten wir die Ergebnisse?- und nicht zuletzt: wie gehen wir mit der Neigung unseres Gehirns um, Denkfehlern aufzusitzen?Mit all diesen Fragen beschäftigen wir uns im Podcast. Dabei stellen wir immer ein Fallbeispiel aus unserer eigenen Praxis vor.Wir beide, Ingo Krenz und Andreas Klinge sind Internisten aus Hamburg. Nachdem wir unsere Weiterbildung in Hamburger Krankenhäusern absolviert haben, sind wir beide seit mehr als 20 Jahren in der Praxis tätig. Ingo mit einem Schwerpunkt in der Nephrologie und Andreas mit einem Schwerpunkt in der Diabetologie.Der P
HOSTED BY
Dr. Ingo Krenz & Dr. Andreas Klinge
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