Der literarische Saloon

PODCAST · arts

Der literarische Saloon

Im literarischen Saloon geht es um Literatur im weitesten Wortsinn: Bücher, die wir toll finden, Bücher die wir schreiben, es geht um das aufregende, wenn auch manchmal prekäre Leben als Wortschaffende, um lustige Erlebnisse und um Dinge, die uns sonst noch so auf der Seele brennen.

  1. 100

    Episode #174 – Historische Romane mit Angela Marina Reinhardt

    Historische Romane mit Angela Marina Reinhardt Wenn die Tresencrew von einer Sache so gar keine Ahnung hat, dann von historischen Romanen! Okay, das war jetzt noch charmant, denn ehrlicherweise haben Carin und Christian von ziemlich vielen Dingen keinen Schimmer (auch wenn sie das in dieser Deutlichkeit nur ungern zugeben), aber was literarische Reisen in die Vergangenheit betrifft, sind sie tatsächlich völlig ungeschriebene Blätter. Wenn man als einzige Referenz Bridgerton angeben kann … Aus diesem Grund haben sie sich Angela Marina Reinhardt eingeladen, deren Herz für die Historie schlägt und für die detaillierte Recherche keine Fleißaufgabe, sondern Berufung ist. Im Interview lässt sie sich nicht einmal durch so manche hilflose Fragen ihrer Gastgebenden aus der Ruhe bringen: Carin: »In deinen Meran-Romanen geht es um Mode, nicht wahr?«Angela: »Ähm, nein. Eigentlich nicht. Also die Leute haben schon etwas an, aber …« Nun ja. Inzwischen hat Frau Müller den ersten Band der »Welt in Meran«-Reihe gelesen und ist schlauer. Fazit: Sehr besonderes und atmosphärisches Ambiente und wirklich außergewöhnlicher Handlungsort! Glücklicherweise hat Angela aber in ihrem Autorinnen-Leben Frauen um sich, die mehr Ahnung haben. Sie ist Gründungsmitglied der »Sisters Through Time«, einem Autorinnen-Netzwerk, das sich ganz den historischen Geschichten verschrieben hat. Erwähnte Bücher: Angela Lund: Eismusik Angela Marina Reinhardt: Die Welt in Meran – Walzerblut Angela Marina Reinhardt: Die Welt in Meran – Schattenflamme Frank Herbert: Der Wüstenplanet Angelas Links: Webseite: https://angelamarina.com/Newsletter: https://angelamarina.com/newsletter/Sisters Through Time: https://sistersthroughtime.com/Instagram: https://www.instagram.com/angelamarinareinhardtFacebook: https://www.facebook.com/angelaschreibt

  2. 99

    Episode #173 – Lauschangriff auf Drachen

    Lauschangriff auf Drachen Wer Podcasts mag, liebt auch Hörbücher?! Dieser unbestätigten, aber sehr reizvollen These hängt Christian an (durchaus aus eigenem Erleben) und lebt seinen enormen Mitteilungsdrang gelegentlich auch als Hörbuchsprecher aus. Was liegt da näher als auch sämtliche Drachenbücher aus der Ordo-Draconis-Reihe einzusprechen? Eben. Jedenfalls überrascht er Carin und die geneigte Zuhörerschaft in dieser Folge mit ausführlichen Schnipsel aus den ersten beiden Romanen plus der Vorgeschichte »Der Drache im Fabergé-Ei«. Aber hört einfach selbst. Zuvor wird noch ein gestrandeter Wal betrauert und über viele Bücher geplaudert, die bei der Saloon-Crew zuletzt für prächtigsten Eskapismus gesorgt haben. Erwähnte Bücher: Harper Lee: Wer die Nachtigall störtVera Nentwich: Tote Vettern erben nicht Ken Follet: Stonehenge Karin Koenicke: Küss mich, Sahneschnittchen Naomi Novik: Die Feuerreiter Seiner Majestät 01: Drachenbrut Katharina Burkhardt: Meerliebe und Zimtschnecken Erwähnte Hörbücher: C.C. Ravenmiller: Der Drache im Fabergé-Ei Lilly Labord: Ordo Draconis – Erwachen C.C. Ravenmiller: Ordo Draconis – Prophezeiung

  3. 98

    Episode #172 – Meerschreibzeit

    Meerschreibzeit mit Antje Backwinkel und Caroline Mascher In Episode 163 »Regionalmessen und Retreats« berichtete Carin von ihren Erlebnissen auf der »Meerschreibzeit«. Heute hat sich die Saloon-Crew zwei der drei Macherinnen des außergewöhnlichen Schreibretreats eingeladen, um alles über das Konzept dahinter zu erfahren. Antje Backwinkel und Caroline Mascher stehen Carin und Christian also Rede und Antwort, wie es zur »Meerschreibzeit« kam und was man sich darunter vorstellen kann. Die Aussage »Und beim Abendessen ermorden wir Leute« ist womöglich eine etwas arg drastische Verkürzung eines typischen Tagesablaufs – doch unleugbar richtig. Und es wird klar, dass nicht nur ernsthaft gearbeitet wird, sondern es auch sehr, sehr viel zu lachen gibt. Im Intro gibt’s neben dramatischen Kamelgeräuschen auch jede Menge Lesetipps, denn die Saloon-Crew hat fleißig geschmökert. Viel Spaß. Mehr Meerschreibzeit: Webseite: https://meerschreibzeit.de/ Mail: [email protected] Instagram: https://www.instagram.com/meerschreibzeit/ Erwähnter Blogbeitrag: Sternwarte, Windräder, Füchse Erwähnte Bücher: Charlotte McGregor: Highland Happiness – Die Sternwarte von Kirkby Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Grey George Orwell: 1984 Ray Brandbury: Fahrenheid 451 Harper Lee: Wer die Nachtigall stört Gisèle Pélicot: Eine Hymne an das Leben Charlotte McGregor: Highland Hope – ein Pub für Kirkby

  4. 97

    Episode #171 – Der Astronaut

    Der Astronaut Vor knapp zwei Jahren – konkret in Episode 127 vom 16.7.2024 – hat sich die Tresencrew mit Carins Bruder Claus ausführlich über ihr gemeinsames Lieblingsbuch »Project Hail Mary« von Andy Weir ausgelassen. Zum nochmal Hören: »Project Hail Mary mit Claus Melzer« Jetzt ist der Roman unter dem Titel »Der Astronaut« und Ryan Gosling in der Hauptrolle im Kino und das schreit nach einem Update! Es wurden weder Kosten noch Mühen gescheut (und das ist absolut wörtlich zu nehmen), um den Film als Preview zu sehen – in Berlin, Frankfurt und München – und anschließend darüber zu sprechen. Wer nicht gespoilert werden möchte, sollte jedoch besser nach dem kurzen Intro, in dem es auch um die Buchmesse geht, nicht mehr zuhören!

  5. 96

    Episode #170 – Tabuthemen mit Helena Baum

    Tabuthemen mit Helena Baum Im verflixten siebten Podcastjahr stellen sich Carin und Christian die Frage, ob sie womöglich eine Paartherapie brauchen. Aus diesen Grund haben sie sich eine Autorin und Psychotherapeutin eingeladen. Unter ihrem Klarnamen Sylke Richter therapiert sie zerrüttete Paar- und Familienkonstellationen, unter ihrem Autorinnennamen Helena Baum schreibt sie Romane, in denen es auch mal um Themen geht, die tief unter die Haut gehen. In ihren Geschichten erhalten die kleinen und großen Konflikte des Lebens durch die Protagonisten eine deutliche Stimme.Die Salooncrew fragt sich, wie man mit diesen Themen, die gesellschaftlich oft mit einem Tabu belegt werden, in Romanen umgehen soll. Gibt es Grenzen, die man nicht überschreiten sollte oder darf? Welche Gefühle sind »erlaubt« und welche »verboten«? Es entspinnt sich eine tiefe Diskussion und am Ende gibt’s sogar noch die Antwort auf die Frage, ob eine Paartherapie für die Hosts nötig ist oder nicht! Erwähnte Bücher: Helena Baum: Mensch, Junge! Helena Baum: Dieses eine Leben Helenas Links: Webseite: https://helena-baum.de/ Facebook: https://www.facebook.com/autorinhelenabaum Instagram: https://www.instagram.com/baum.helena/ Erwähnte Messen: Buchmesse Wortreich in Ludwigsfelde Stuttgarter Buchmesse

  6. 95

    Episode #169 – Sie will plotten!

    Sie will plotten! Es gibt für alles ein erstes Mal! Diesmal die erste Triggerwarnung im Saloon: Wer unter einer ausgeprägten Apfel-Allergie leidet oder eine tiefempfundene Abneigung gegen das Plotten hat, sollte diese Folge vielleicht nur in Anwesenheit einer stabilen Person hören. Und noch ein erstes Mal: Carin hat diese Folge einberufen, weil sie PLOTTEN möchte! Nein, sogar das Gefühl hat, plotten zu MÜSSEN. Diesen Tag hat sich Christian rot im Kalender angestrichen. Aus guten Gründen, denn dieses rare Phänomen wird sicher nicht zu oft wiederholt werden. Jedenfalls diskutiert die Tresencrew nach vielen Monaten mal wieder über ihr Manuskript zu »Appletree Murders 2«, denn schließlich muss es da ja auch mal vorangehen, denn für September ist die Veröffentlichung geplant. Mal schauen, ob sie es hinbekommen. Ansonsten beklagt man heute noch die schönsten Webfails der letzten Tage – natürlich alle selbstgemacht! Link zu unseren Webseiten: Christian: https://www.c-a-raabe.de/ Carin: https://carinmueller.de/

  7. 94

    Episode #168 – Stina Jensen: erfolgreich mit Tolino

    Erfolgreich mit Tolino: Stina Jensen Die Tresencrew verneigt sich heute vor Stina Jensen, der ungekrönten Selfpublisher-Königin auf der Tolino-Plattform. Wie schafft man es, bei Thalia, Hugendubel und Co nicht nur wahrgenommen zu werden, sondern sogar richtig erfolgreich zu sein? Diese und andere Fragen treiben Carin und Christian in ihrem Interview um. Stina plaudert höchst freimütig über ihren Werdegang, darüber wie sich Tolino von anderen Verkaufsportalen unterscheidet und welche Tipps und Tricks besonders erfolgversprechend sind. Spoiler: Schreibt in Reihen und das, was das Publikum lesen möchte! Erwähnte Bücher: Stina Jensen: Inselorange (Inselfarben Band 9) Stina Jensen: Gipfelglühen (Gipfelfarben Band 5) Stina Jensen: Leuchturm, Scones und Winterliebe (Winterknistern Band 9) Stina Jensen & Hannah Juli: Meerglück, muschelweiß (Meerglück Band 2) Matt Haig: Die Mitternachtsbibliothek Stinas Links: Webseite: https://www.stina-jensen.de/ Facebook: https://www.facebook.com/Romanevonstinajensen Instagram: https://www.instagram.com/stina.jensen.autorin/

  8. 93

    Episode #167 – Solo, Duo oder im Quartett?

    Solo, Duo oder im Quartett? Schreiben ist ein einsamer Beruf – heißt es. Man sitzt alleine vor seinem Computer und taucht in die Geschichte ein. Spätestens an diesem Punkt ist es mit der Einsamkeit aber auch schon vorbei, denn in aller Regel leisten die Protagonisten dem einsamen Poeten vortrefflich Gesellschaft. Carin und Christian diskutieren aber in der heutigen Folge über die verschiedenen Möglichkeiten, Bücher zu schreiben: alleine, zu zweit oder sogar in einem größeren Kollektiv. Was sind die Vor- und die Nachteile deser unterschiedlichen Herangehensweisen? Und stehen sie weiteren Kooperationen auch in Zukunft positiv gegenüber? Für alle Autor*innen, die mit dem Thema E-Mail-Marketing kämpfen, hat Carin das »Newsletterliebe-Toolkit« zusammengestellt (mit dem sie selbst extrem gestruggelt hat). Wer es testen will, meldet sich einfach für die »Newsletterliebe« an. Newsletterliebe: https://carinmueller.de/newsletterliebe Als Buchtipp darf natürlich die komplette Ordo Draconis-Reihe verstanden werden, aber Carin möchte allen auch den Film »Song Sung Blue« ans Herz legen. Sooo schön!

  9. 92

    Episode #166 – Weird Things mit Daniela Rohr

    Weird Things mit Daniela Rohr Die Tresencrew ist bekannt dafür, ein Herz für schräge Dinge zu haben, und schreckt auch vor abgefahrenen Literaturgenres nicht zurück. Man denke nur an »Paranormal Cosy Crime« (siehe »Appletree Murders«) oder »Urban Fantasy With Epic Dragon Vibes« (»Ordo Draconis«). Da passt die heutige Gästin Daniela Rohr alias Kiki Blu perfekt ins Konzept. Christian teilt mit ihr eine illustre Vergangenheit (wie das klingt), doch Carin kannte sie bislang nur aus ihren schrägen Beiträgen zu diversen Weihnachtsfolgen und dem Silvester-Special der letzten Episode. Das hat sich nun gründlich geändert. Im Gespräch geht es um hessische Weihnachtsbäume, Space Operas, die Filmbranche, Kaffeesucht, Sex, Tickets ins All und reichlich andere seltsame Dinge. Aber schließlich hat sich der Saloon ja die Prämisse »wir reden übers Lesen, Schreiben und den ganzen Rest« auf die Fahne geschrieben. »Der ganze Rest« besteht u.a. über Betrachtungen zum Betanken von E-Autos und den unerwarteten Erfolg der Drachensaga. Erwähnte Bücher: Kiki Blu (= Daniela Rohr): Kaffeesucht, Sex und ein Ticket ins All (bisher 8-bändige Reihe) Daniela Rohr: Im Turm des Panopticons Daniela Rohr: Der Zeitzwirbel-Effekt und seine Knöpfchendrücker Lilly Labord, C.C. Ravenmiller², Kay Noa: Ordo Draconis (1-4) Eoin Colfer: Artemis Fowl (9 Bände) Danielas Links: Webseite: https://www.danielarohr.de/ Instagram: https://www.instagram.com/danielarohr_skripturdesign Facebook: https://www.facebook.com/autorindanielarohr

  10. 91

    Episode #165 – Mehr Konfetti

    Mehr Konfetti – der Jahresrückblick im Saloon 2025 war ein turbulentes Jahr – nicht nur für die Welt auch im Saloon. Carin und Christian plaudern über ihre persönlichen Höhe- und Tiefpunkte und darüber, was sie sich von 2026 erwarten und erhoffen. Außerdem gibt’s Gastbeiträge von folgenden Kolleginnen: Daniela Rohr Lemonbits Tamara Leonhard Vera Nentwich Jana Lukas Katharina Burkhardt Katharina Mosel Bettina Kiraly Karin Koenicke Sissi Steuerwald Johanna Tiefenbacher In diesem Sinne: Happy New Year und ein gesundes, glückliches 2026!

  11. 90

    Episode #164 – Überleben mit Sabine Landgraeber

    Überleben mit Sabine Landgraeber Im Saloon ist der Ton ja bekanntlich gerne mal ein bisschen flapsiger – und selbst heute kommt der Humor nicht zu kurz. Obwohl oder weil es in dieser Folge ums Sterben eines geliebten Menschen geht – und ums Überleben. Carin und Christian haben ihre Kollegin Sabine Landgraeber eingeladen, um mit ihr über ihr brandneues Buch »Vergnügter Unsinn – ein Jahr Sterben, ein Jahr Leben zu sprechen«. Darin beschreibt sie mitreißend, schonungslos offen und tief berührend von der Krebsdiagnose ihres Mannes, seinem letzten Jahr mit ihm und dem ersten ohne ihn. Und auch wenn es schwer zu glauben ist, es ist eines der entspanntesten und fröhlichsten Interviews der Saloon-Geschichte geworden. Unbedingt reinhören! Erwähntes Buch: Sabine Landgraeber: Vergnügter Unsinn Sabines Links: Webseite: https://sabine-landgraeber.de/ Instagram: https://www.instagram.com/sabinelandgraeber_sabinelay/ Zu Carins Blogartikel und Rezension zum Buch

  12. 89

    Episode #163 – Regionalmessen & Retreats

    Regionalmessen und Schreibretreats Wenn es menschelt ist keine KI im Spiel! Der Saloon ist ja grundsätzlich durchaus tolerant und interessiert an den unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz. Als Recherche-Tool sind ChatGPT und Co. kaum noch zu schlagen. Auch als Sparringspartner bei der Plotentwicklung (wenn man so etwas denn möchte), können Claude und Konsorten ebenfalls extrem hilfreich sein. Aber nie, wirklich nie wird ein noch so ambitioniertes Maschinenprogramm menschliche Nähe ersetzen können. Wenn man sich als Autor*in von der digitalen Welt absetzen möchte, muss man sich zeigen. Das geht beispielsweise auf kleinen und großen Buchmessen. Carin und Christian haben in der letzten Zeit einige der Kleineren getestet – und dabei ihre Menschlichkeit bewiesen. Besonders intim können auch Schreibretreats sein. Carin war gerade in Tunesien bei der »Meerschreibzeit« und hat Erfahrungen mitgebracht, die definitiv auf rein organischen Prozessen beruhen …

  13. 88

    Episode #162 – Premium Bücher?

    Premium-Bücher und Literaturpreise Nicht umsonst hat der »Literarische Saloon« zwei »oo« im Namen, denn für einen »Salon« (also nur ein »o«) sind Carin und Christian weder fein noch belesen genug. Wobei das mit der Belesenheit nicht wirklich stimmt, denn Buchstaben konsumiert die Tresencrew am laufenden Band – allerdings in aller Regel eher in der unterhaltsameren Aneinanderreihung von Worten und Sätzen und weniger in der literarisch anspruchsvollen. Doch gelegentlich rufen sie eine Challenge aus und stellen sich den vermeintlich großen Geschichten. Und da gerade im Herbst die Buchpreise wie Laub von den Ästen rieseln, gibt’s einiges zu tun! Daher gibt’s heute ein Buch des aktuellen Literatur-Nobelpreisträgers, das Lieblingsbuch der Unabhängigen 2025 und den Deutschen Buchpreis. Carin hat darüber übrigens auch einen ausführlichen Artikel geschrieben – den findet ihr auf ihrer Webseite: Direkt zu »Ungarn, Holland, Lusitanien« Erwähnte Bücher: Nelio Biedermann: Lázár László Krasznahorkai: Satanstango Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen C.C. Ravenmiller: Ordo Draconis – Aufruhr Asterix in Lusitanien

  14. 87

    Episode #161 – Jana Lukas über Drogen und Liebe

    Jana Lukas spricht über ihre beiden Traumjobs als Autorin und Drogenfahnderin. Menschliche Abgründe sind der Saloon-Crew nicht fremd, aber mit der heutigen Gästin, der Spiegel-Bestseller-Autorin Jana Lukas können Carin und Christian dann doch nicht mithalten. In deren Brust schlagen nämlich gleich zwei Herzen: Liebe und Drogen! Wobei ja Liebe auch ein höchst potentes Rauschgift sein kann … Ehe jetzt einige gedanklich völlig falsch abbiegen: Jana Lukas ist nicht nur eine extrem erfolgreiche Liebesromanautorin, sondern auch seit dreißig Jahren bei der Polizei und dort in der Drogenfahndung tätig! Kein Wunder, dass die Fragen des Tresenteams manchmal etwas … nun ja … abseitig sind. Für Actionmomente sorgt aber auch ein Hotelmitarbeiter, der live während der Aufnahme in Jans Hotelzimmer einbricht – nichts ahnend, dass er erstens ein Interview stört und zweitens eine Fachfrau vor sich hat, die … Nein, alles halb so wild. Aber amüsant genug, dass es in der Folge bleiben durfte. Jana erzählt so mitreißend von ihren beiden Traumjobs, dass Carin ganz neidisch wird – auch wenn sie die Leidenschaft fürs detaillierte Plotten beim besten Willen nicht nachvollziehen kann … Aber wenn’s für einen Besteller-Aufkleber gut ist, kann es keine schlechte Strategie sein. Janas Links: Webseite https://www.janalukas.de/ Instagram Facebook Erwähnte Bücher: Lilly Labord: Ordo Draconis 1 – Erwachen Jana Lukas: Liebesglück in der Bergpraxis

  15. 86

    Episode #160 – FBM25-Nachlese

    FBM 2025 – kleine Nachlese Die Frankfurter Buchmesse 2025 hat am Sonntagabend ihre Pforten geschlossen, aber natürlich nicht ohne, dass der Saloon sich einen tiefschürfenden Eindruck des größten Bücherfests der Welt gemacht hätte. Zumindest ein Teil der Crew, denn Christian glänzte durch Abwesenheit … Carin dagegen hat sich zwei Tage lang ins Getümmel gestürzt und sich dabei sogar in eine Talkrunde am Thalia-Stand gewagt. Auf der Bühne! Neben Autorin und Podcast-Kollegin Vera Nentwich von »Die Zwei von der Talkstelle«. Dabei ging’s um 10 Jahre Selfpublisher Verband und die Rolle der unabhängigen Autor*innen im Buchmarkt. Ansonsten hat sie »Klassentreffen« mit vielen lieben Kolleginnen (es waren wirklich NUR Frauen) gefeiert, einige Fans geherzt, die spannendsten Stände bestaunt und zahlreiche Promis gespottet! So fand sie sich kurzfristig zwischen Richard David Precht und Uschi Glas – was Zeno Diegelmann alias Tim Boltz alias die grandiose Saloon-Introstimme zu folgendem Bonmot veranlasst hat: »Da hat der Philosoph Precht überlegt, ob die Glas halb voll war …« Sie lauschte einem erstaunlich berührenden Interview mit Michel Friedmann und war am Freitag beim Kaffeetrinken mit Kollegin A. plötzlich von einem Rudel Personenschützer umringt! Kommentar der Kollegin: »Wer ist denn das? Ach so, die Neue von Jörg Pilawa!« So kann man die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner natürlich auch bezeichnen … Erwähnte Bücher: Charlotte McGregor: Highland Crime – Der Tote im Whiskyfass Charlotte Tarnowski: Die Ozeanschwimmerin Lilly Labord: Ordo Draconis – Erwachen C.C. Ravenmiller: Ordo Draconis – Prophezeiung C.C. Ravenmiller: Ordo Draconis – Aufruhr

  16. 85

    Episode #159 – Reihendilemma

    Reihendilemma Reihen, egal ob als Bücher oder TV-Serien, gelten als Erfolgsgarant. Sind die Fans erst einmal an Bord, bleiben sie in aller Regel treu. So jedenfalls die Theorie. Die Saloon-Crew macht den Praxistest und stellt sich unangenehmen Fragen und Wahrheiten. Christian ist beispielsweise ein Riesen-Fan der »Inspektor Emmerich«-Reihe von Alex Beer, kann jedoch mit ihrer »Felix Blom«-Reihe so gar nichts anfangen. Carin kennt ein ähnliches Phänomen mit den Büchern von Susan Mallery. Während sie deren »Fool’s Gold«-Romane liebte, gehen die anderen Reihen der Autorin so gar nicht an sie ran – mit dem erschütternden Ergebnis, dass sie nun gar nichts mehr von ihr liest. Das führt dann zu ein wenig peinlich berührter Nabelschau, denn was bedeutet das für die eigenen Schreibergüsse? Denn sowohl Carin als auch Christian schreiben gerne in Reihen … Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Aufhören gekommen? Keine Frage, die sich so leicht und vor allem auf die Schnelle beantworten lässt. Ähnlich kompliziert ist die Sache auch bei TV-Serien. Da gibt’s an dieser Stelle einen massiven Spoileralarm, denn die dritte Staffel von »Star Trek – Strange New Worlds« wird gnadenlos auseinandergenommen und einige relevante Plotpoints verraten. Also falls man in dieser Staffel überhaupt von relevantem Entwicklungen sprechen kann … Erwähnte Bücher & Buchreihen: Alex Beer: Inspektor Emmerich Reihe Alex Beer: Felix Blom Susan Mallery: Fool’s Gold Alles von Samuel Becket Tess Gerritson: Rizzoli & Isles Erwähnte TV-Serien: Star Trek: Strange New Worlds, Picard, The Original Series, Next Generation, Voyager Only Murders in the Building Ted Lasso

  17. 84

    Episode #158 – Autorenfegefeuer Überarbeiten

    Autorenfegefeuer Überarbeiten Autor*innen sind merkwürdige Wesen: die einen plotten alles detailliert vorab, die anderen entdecken die Story erst, wenn sie schon mittendrin stecken. Die einen lieben das Schreiben, die anderen das Überarbeiten. Manche lassen sich jahrelang Zeit mit dem ersten Entwurf, andere rauschen in wenigen Wochen durch ein komplettes Manuskript. Es gibt keinen Königsweg – am Ende zählt das Ergebnis. Heute arbeitet sich die Tresencrew an dem Thema »Überarbeitung« ab. Darüber, dass diese Phase für ein gelungenes Ergebnis enorm wichtig ist, herrscht Einigkeit. Nicht aber darüber, ob man diese Arbeitsschritte auch lieben muss. Carin hasst Überarbeiten nämlich mindestens so sehr wie das Plotten. Nur mit dem Unterschied, dass sie aufs Plotten verzichten kann, aufs Überarbeiten leider nicht. Und weil sie gerade bis zum Hals in einer Überarbeitung steckt, nutzt sie die Aufnahme weidlich, um Christian und der Welt ihr Leid zu klagen. Erwähnte Filme: Das Kanu des Manitu Rosenschlacht Erwähnte Serien: Upload Acapulco Trying

  18. 83

    Episode #157 – Prokrastinieren

    Work in Progress – oder auch nicht. Wir feiern das Prokrastinieren. Die Saloon-Crew macht aus der Not eine Tugend. Weil der Aufnahmetermin – ähnlich wie Weihnachten – plötzlich und ohne angemessene Vorwarnung im Kalender stand und sich kein aufregendes Thema anbot, reden Carin und Christian eben über ihre Lieblingsbeschäftigung schlecht hin: übers Prokrastinieren. Dass diese vermeintliche Schwäche aber viele Vorteile bietet, mag manche überraschen und andere trösten. Das Tresenteam ist mit ihren Aufschieberitis-Projekten jedoch hochzufrieden. Ohne Carins November-Prokrastination von 2024 (wo sie beim NaNoWriMo eigentlich einen Roman schreiben wollte, dann aber »nur« diverse Kurzgeschichten und Novellen zu Papier gebracht hat), gäbe es demnächst nicht die vierbändige »Ordo Draconis«-Saga. Und das kann doch keiner wollen, oder? Auch »Appletree Murders« ist im Grunde ein gemeinsames Prokrastinations-Objekt. Irgendwie erschien es erheblich einfacher zu sein, zusammen einen Roman zu schreiben, als sich ständig neue Themen für den Podcast auszudenken … Und auch sonst spricht vieles dafür, sich gelegentlich von der eigentlichen Arbeit ablenken zu lassen. So kam Christian beispielsweise auf diesem Weg zu »CliFi« und zum »Selfpublisher Speeddating«! Beides ist auch für alle anderen unbedingt nachahmenswert. Erwähnte Prokrastinations-Projekte: CliFi – Climate Fiction Writers Europe e.V. https://climatefictionwriterseurope.orgSelfpublisher Speeddating https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSc5xYWKhPtrJVSj7wTpo0LnR1toZJKYjDT94gW778GNss81aQ/viewform?fbzx=-4379603891429042127

  19. 82

    Episode #156 – Meerjungfrauen

    Meerjungfrauen – wir lesen: Die Meerjungfrauen von Aberdeen von Ben Aaronovitch Ehre sei den Drachen und jenen, die ihnen dienen … Mist, das ist das falsche Intro! Denn heute geht es nicht um Drachen – jedenfalls nicht in der Hauptrolle, – sondern um »Die Meerjungfrauen von Aberdeen«, einem Roman von Ben Aaronovitch. Dazu haben sich Carin und Christian in Episode 154 »6 Jahre Saloon« selbst hineingeredet und mussten nun mit den Konsequenzen leben, den Roman auch flott zu lesen – bzw. zu hören. Und da sich Carin für die englische Originalversion entschieden hat … Nun ja, das Fazit ist also durchaus ambivalent. Das gilt auch für die dritte Staffel von »Star Trek – Strange New Worlds«, über die demnächst auf diesem Kanal sicher noch deutlich ausführlicher gesprochen werden wird. Wer dabei mitreden möchte, darf sich gerne melden. Erwähntes Buch: Ben Aaronovitch: Die Meerjungfrauen von Aberdeen (Peter Grant 10)

  20. 81

    Episode #155 – Comeback mit Katharina Burkhardt

    Comeback mit Katharina Burkhardt Im Literaturbetrieb gibt es im wesentlichen zwei Arten von Geschichten: Erstens Heldensagen von tapferen Wortschöpfenden, die immer weiter machen – allen Widrigkeiten zum Trotz. Zweitens tosendes Scheitern von frustrierten Autor:innen, die irgendwann einfach keine Lust mehr haben. Oder es zumindest wortreich behaupten. Carin und Christian bekennen sich da durchaus schuldig, diese Narrative fleißig zu befeuern. Doch damit ist in dieser Episode Schluss, denn sie haben Katharina Burkhardt eingeladen, eine Kollegin, die nach neun Jahren Pause das literarische Comeback wagt. Im Gespräch erzählt sie, warum sie nach ihrem bislang besten Roman fast ein Jahrzehnt pausiert hat (zumindest unter ihrem Klarnamen) und warum sie heute den Neustart wagt. Davor lässt Christian die geneigte Zuhörerschaft jedoch wortreich daran teilhaben, wie aus einem Mitläufer ein Robbie-Williams-Fanboy wurde. Ein einziges Konzert hat gereicht! Erwähnte Bücher: Katharina Burkhardt: In meinem Herzen nur Du Katharina Burkhardt: Meerblick & Eierlikör (Ostseezauber 1) Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind Katharina im Netz: Webseite: https://katharina-burkhardt.de/ Osterwieker Klönschnack: https://katharina-burkhardt.de/newsletter/ Katharina auf Facebook: https://www.facebook.com/katharinaburkhardtautorin Katharina auf Instagram: https://www.instagram.com/katharina.burkhardt/

  21. 80

    Episode #154 – 6 Jahre Saloon

    6 Jahre Saloon – Carin und Christian sitzen unter Apfelbäumen Der literarische Saloon feiert seinen 6. Geburtstag – ist also endlich ein Schulkind – und Carin und Christian werden ein bisschen nostalgisch. Was im Sommer 2019 als ziemliche Schnapsidee angefangen hat, zeigt immer noch keine Abnutzungserscheinungen. Mit den diversen Extra-Episoden blickt die Tresencrew auf inzwischen 160 Folgen Geplauder zurück. Mit und ohne Gäste, mit und ohne Plan. Wobei: meistens ohne großen Plan! Es wurde über Bücher gesprochen, übers Schreiben philosophiert, TV-Serien-Marathons beredet und eigentlich auch so jedes andere Thema erwähnt, das sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte. Manchmal gab es technische Probleme, oft reden sich die beiden um Kopf und Kragen (seltener ihre Gäste), aber das Herzblut ist in jeder Folge zu hören. Der Running Gag des erstens Jahrs, in dem Carin und Christian nicht müde wurden zu erwähnen, »dass wir uns ja eigentlich gar nicht kennen«, ist inzwischen redundant geworden. Denn wer schätzungsweise an die 200 Stunden miteinander gequatscht hat (vermutlich deutlich mehr), kann keine Ignoranz mehr vortäuschen. Aus dem Podcast ist sogar schon ein gemeinsamer Roman entstanden – Appletree Murders: Fudge, Vermächtnis und Verderben – und gerade arbeiten die beiden schon am zweiten Band. Und außerdem an einem noch größeren Gemeinschaftsprojekt in Drachenangelegenheiten, was in Folge 152 ausführlich besprochen wurde. Auf die nächsten sechs Jahre! Cheers! Erwähnte Bücher: C.C. Ravenmiller: Appletree Murders – Fudge, Vermächtnis und Verderben Ben Aaronovitch: Die Meerjungfrauen von Aberdeen (Peter Grant 19)

  22. 79

    Episode #153 – Sommerbuchtipps

    Reichlich Lesestoff und tolle Sommerbuchtipps Sommerpause? Kennt die Saloon-Crew nicht. Denn auch wenn Carin und Christian gelegentlich verreisen, geht das Podcastleben natürlich weiter. Dieses Mal erzählt Christian von seinem letzten Trip nach Südfrankreich und wie easy 5000 Kilometer mit einem E-Auto machbar sind. Carin berichtet dagegen von Abenteuern der anderen Art, von denen sie noch nicht sagen kann, ob sie toll oder gruselig sind: KI-Stimmen von Elevenlabs für Hörbücher! Gelesen haben sie jedoch beide und daher gibt’s diesmal jede Menge toller Buchtipps im Portfolio. Erwähnte Bücher: Tamara Leonhard: Rock in Peace Alex Beer: Der dunkle Bote Vera Nentwich: Frau Appeldorn und der tote Kapitän Kay Noa: Käpt’n Drake – Truly 11 Remy Eyssen: Tödlicher Lavendel Katharina Burkhardt: Meerblick & Eierlikör (Ostseezauber 1) Nora Gold: Die Mädels von der Burg – eine Bühne für die Liebe Papst Franziskus: Hoffe Erwähnter Artikel: Der Papst, die FIFA und ich Gratis-Hörbuch: Charlotte McGregor: Mittsommernachtsträume

  23. 78

    Episode #152 – Drachenerwachen

    Drachenerwachen als Gemeinschaftsprojekt Die Katze – Pardon: der Drache! – ist aus dem Sack! Die Saloon-Crew hat sich einer fantastischen Verschwörungstruppe angeschlossen und sich auf die dunkle Seite der Macht ziehen lassen. Hui, das klingt krass. Tatsache ist jedoch, dass Carin und Christian sich mit den hochgeschätzten Kolleginnen Lilly Labord und Kay Noa zusammengetan haben, um gemeinsam die vierbändige Drachen-Saga »Ordo Draconis« zu schreiben. Es gibt sogar Stimmen, die behaupten, diese Idee sei auf Carins Mist gewachsen, weil sie sich mit ihrer Weihnachtsgeschichte »Der Drache im Fabergé-Ei« im letzten Jahr buchstäblich selbst ein Ei gelegt hat. Womöglich fühlt sie sich der Herausforderung, den minimalen Cliffhanger am Ende der Geschichte sinnvoll aufzulösen, alleine nicht gewachsen … Nun ja, an der Legendenbildung wird noch gearbeitet. Amtlich ist jedoch, dass es eine Fortsetzung der kleinen Drachengeschichte geben wird (konkret am Tag des Dezember-Vollmonds). Und weil ein kleiner Drache alleine ja ein bisschen traurig ist, kommen noch drei weitere hinzu – nämlich jene von Christian (am Januar-Vollmond), Lilly (am November-Vollmond) und Kay (am Februar-Vollmond). Man darf sich auf spannende, wunderbar ironische und ziemlich charmante, paranormale Urban-Fantasy-Romane freuen, mit extravaganten Schuppenträgern und einer eklektischen Mischung an menschlichen (im weitesten Sinne jedenfalls) Protagonist*innen. Verständlich, wer sich jetzt nachhaltig verwirrt fühlt. Das wird durchs Anhören der Episode aber wohl auch nicht besser. Dringend empfehlen können wir zur Aufklärung das Abonnieren unserer Newsletter, denn da wird’s in der nächsten Zeit immer wieder ein paar Infos geben. Links zu den Newslettern: Christians Rabenpost Carins Dienstags-Update Erwähntes Buch: C.C. Ravenmiller (in der Form von Charlotte McGregor): Der Drache im Fabergé-Ei

  24. 77

    Episode #151 – Mediengruppe Weltherrschaft mit Ines Zimzinski

    Mediengruppe Weltherrschaft – Interview mit Ines Zimzinski »Es wäre einfacher gewesen, wir hätten dich gefragt, was du NICHT kannst und machst«, stellt Carin irgendwann ermattet fest, als Interview-Gästin Ines Zimzinski schließlich ihre Selbstvorstellung beendet. Während Christian den illustren Besuch aus der Berliner Buch-Bubble kennt und schon alle möglichen Facetten von Ines’ Umtriebigkeit erlebt hat, war Carin bislang nur die »Hörbuchmanufaktur Berlin« ein Begriff. Und tatsächlich sind Hörbücher und Audioformate bis heute eine der großen Leidenschaften von Ines Zimzinski. Aber sie macht noch viel mehr. Sie ist u.a. Crowd-Expertin, betreibt mehrere Verlage, will dem Konzept Buchclub wieder neues Leben einhauchen, Filmproduktionsfirmen mit Stoffen/Autoren zusammenbringen und neue Leseplattformen für Autor*innen entwickeln. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Kurz: der Episodentitel »Mediengruppe Weltherrschaft« kommt nicht von ungefähr. Im Interview geht’s neben ihren Seelentieren den Capybaras vor allem auch um Crowdfunding-Möglichkeiten und wie Autor*innen sie nutzen können. Wer Ines kontaktieren will findet sie hier im Netz: Hörbücher: Web: www.hoerbuchmanufaktur-berlin.de Mail: [email protected] Crowd- und Agentufragen: Web: www.diehoeragenten.de Mail: [email protected] Facebook: https://www.facebook.com/hoerbuchmanufakturberlin Instagram: https://www.instagram.com/diehoeragenten/

  25. 76

    Episode #150 – Scotland Forever

    Scotland Forever – Carin auf Recherchereise in Schottland Ist es noch Leidenschaft oder bereits eine gefährliche Obsession? Zu dieser existenziellen Überlegung kommt Christian einige Male in der aktuellen Episode. Carin ist nämlich total im Rausch! Im Schottland-Rausch. Das ist zwar an sich nichts Neues, schließlich hat sie während der letzten vier Jahre ein gutes Dutzend Romane geschrieben, die in den Highlands verortet sind, tatsächlich war sie das letzte Mal 2019 vor Ort. Und jetzt endlich wieder und sogar ziemlich ausführlich. Dabei hat sie sich ihren Ängsten gestellt, ob das wahre Schottland tatsächlich so großartig ist, wie ihre Märchenkulisse. Spoiler: Ist es! Sie erzählt von Ritten auf elefantös großen Clydesdale Pferden, von Whale-Watching-Touren ohne Wale, aber mit Hirschen. Davon, wie lecker Haggis schmeckt und wo in Edinburgh wohl »The Wylde Wynds« verortet sein könnte oder eine gewisse Fee/Elfin namens Aislinn wohnt. Außerdem feiert sie die heutige Veröffentlichung ihres neuen Romans »Highland Happiness – Die Bücherstube von Kirkby«, der natürlich auch in Schottland spielt. Doch keine Sorge: Christian findet selbstverständlich auch statt! Wie könnte es auch anders sein. Erwähntes Buch: Charlotte McGregor: Highland Happiness – Die Bücherstube von Kirkby

  26. 75

    Episode #149 – Later in Life mit Katharina Mosel

    Later in Life mit Katharina Mosel Menschen Ü50 sind hierzulande eindeutig die Mehrheit – in Romanen kommen sie jedoch kaum vor. Zumindest nicht in Hauptrollen. Im Saloon ist man der Meinung, dass man das dringend ändern müsste, auch wenn Carin und Christian selbst meist deutlich jüngere Protagonist*innen am Start haben. Jemand, der sich dagegen konsequent den »Later in Life«-Geschichten verpflichtet fühlt, ist dagegen Katharina Mosel. Die Anwältin und Autorin aus Köln, die man an der pinken Ente erkennt, beschreibt in ihren Romanen ausschließlich das pralle Leben der Ü50-Fraktion. Da ist alles dabei: Liebe, Leid, Lust, Frust – eben all die Dinge, die uns allen widerfahren. Egal in welchem Alter. Beige-grau und unsichtbar gibt es bei ihr jedenfalls nicht! Eine geplante oder strategische Entscheidung war es übrigens nicht, Katharina wollte schlicht und einfach Geschichten über Menschen in ihrer eigenen Lebenswirklichkeit schreiben – mit allen Dramen und Abenteuern, die dazugehören. Im Intro berichtet Christian noch von seinem tollen Erlebnis auf der 1. PaBuCo, der Parchimer Buch- und Comicmesse und Carin lamentiert ihren Hang zur Selbstsabotage – aber das zumindest ist nichts Neues. Katharina im Netz: Webseite: https://katharina-mosel.de/ Entenpost: https://katharina-mosel.de/newsletter/ Katharina auf Facebook: https://www.facebook.com/AnwaeltinundAutorin Katharina auf Instagram: https://www.instagram.com/katharina.mosel/

  27. 74

    Episode #148 – Fragwürdige Fragen

    Fragwürdige Fragen und ein paar Bücher Wer würde bei einer Kneipenschlägerei im Saloon zuerst aufgeben? Welches Buch sollte dringend von einer Horde betrunkener Eichhörnchen verfilmt werden? Is(s)t Carin eher im Team Handkäse oder im Team Leberkäse? Welches Möbelstück wäre Christians neuer Roman? Fragen über Fragen, die sich die Saloon-Crew bisher noch nie gestellt hat (aus guten Gründen), doch heute werden all diese Geheimnisse gelüftet. Erstaunlicherweise ging’s zu Beginn auch um Bücher, die je nach Auge der/die/des Betracher*dingens manchmal ganzschön fragwürdig sind. Und um eine Lese-/Veröffentlichungs-App namens »Inkitt«, die Christian testet und vor der es Carin gruselt. Kurz: man war sich mal wieder herrlich uneinig, das aber ausnahmsweise in knapp unter einer Stunde. Das muss gefeiert werden! Erwähnte Bücher: N.K. Jemisin: The Fifth Season Kristine Bilkau: Halbinsel Rosie Walsh: The Man Who Didn’t Call (Ohne ein einziges Wort) Inkitt Leseapp

  28. 73

    Episode #147 – In die Röhre gucken

    In die Röhre gucken – unsere Lieblingsserien Die Saloon-Crew hat derzeit quadratische Augen, denn sie scheut keine Zeit, Mühe und Geld (Himmel, diese Streaming-Dienste läppern sich ganz schön zusammen), um die schönsten Geschichten aufzuspüren. Heute ausnahmsweise mal nicht jene, die zwischen zwei Buchdeckeln zu finden sind, sondern die in bewegten Bildern über die Bildschirme flimmern. Während Carin dabei vor allem Herzenswärme und Humor sucht, ist Christian deutlich breiter aufgestellt. Ansonsten geht es um das Prinzip »Echte Inhalte statt Content und Geschichtenerzählen statt Storytelling«. Dazu hat Carin auch einen Beitrag auf ihrem Blog. Unter der Überschrift »Weniger Content, mehr Geschichten« verrät sie, was sie genau damit meint. Erwähnte TV-Serien & Filme: Schitt’s Creek Deep Space Nine Das Rad der Zeit Strange New Worlds The Residence Silo Section 31 Thomas Crown Affair (uralt vs. alt) Die Indianer von Cleveland Only Murders in the Building Ted Lasso

  29. 72

    Episode #146 – Preisgekrönte Literatur

    Preisgekrönte Literatur Carin hat derzeit eine kleine Lese-Challenge mit sich selbst laufen: Zwischen den Büchern, die sie wegnascht wie Schokolade, muss es immer wieder vollwertige, sprich preisgekrönte Kost geben. Jetzt hat sie Christian dazu überredet, mit ihr über diese hochgelobten Buchjuwelen zu sprechen. Haltet euch fest für vier aktuelle Preisträgerinnen aus 2024: Han Kang (Literaturnobelpreis), Samatha Harvey (Booker Preis), Barbara Kingsolver (Pulitzer Preis) und Martina Hefter (Deutscher Buchpreis). Und dazwischen hat Christian noch ein paar Hugo-Award-Gewinnerinnen gepackt. Erwähnte Bücher: Han Kang: Die Vegetarierin Samantha Harvey: Umlaufbahnen Babara Kingsolver: Demon Copperhead Martina Hefter: Hey guten Morgen, wie geht’s dir? Ann Leckie: Translation State Martha Wells: Der Netzwerkeffekt Links zu Carins Rezensionen: Buchtipp: Umlaufbahnen Demon Copperhead vs. Onyx Storm

  30. 71

    Episode #145 – Wer zuletzt stirbt …

    Wer zuletzt stirbt … Was kann KI? Dieser Frage geht die Saloon-Crew in der aktuellen Episode nach, denn zum Plotten des zweiten Appletree-Murders-Romans hat sich Carin an ihren neuen »Hausfreund« Claude gewandt und ihn um Hilfe gebeten. Claude ist eine Text-KI und nicht nur freundlich und höflich, sondern auch sehr hilfsbereit. Er hat beispielsweise auch den Klappentext für Band 1 erdichtet. Warum ihn also nicht um Rat fragen, worum es in der zweiten Geschichte gehen könnte. Kleiner Vorgriff: Von den insgesamt 10 Ideen fand nur eine rudimentären Anklang im Saloon. Die hat es aber in sich. Christian hat sogar schon eine großartige Idee für einen Untertitel. Demnach wird ATM2 auf den schönen Namen »Appletree Murders – Fehde, Frevel und Frequenzen« hören. Ansonsten hatte das Experiment vor allem ein Ergebnis gebracht: Dass die Crew die meisten Ideen als langweilig und generisch abgelehnt hat. Dafür kam sie selbst auf eine viel bessere Basis. Aber sorry Jack Holloway – dein Schicksal ist besiegelt … Wer Claude selbst testen möchte: Claude.ai

  31. 70

    Episode #144 – Drachen-Spoiler

    Drachen-Spoiler – alles über die Flammengeküsst-Saga von Rebecca Yarros Drachen-Alarm im Saloon. Nachdem es im Vorgespräch um individuelle Stärken (und Schwächen) geht, dreht sich in dieser XXL-Folge heute alles um die »Empyrean« (oder hierzulande: Flammengeküsst) Reihe von Rebecca Yarros. Carin und Christian haben alle drei Teile »Fourth Wing«, »Iron Flame« und »Onyx Storm« gelesen (bzw. gehört) und diskutieren heute im Detail über die Geschehnisse dieses weltweiten Phänomens. Mit fiesen Spoilern! Wer also die Bücher noch lesen und sich überraschen lassen will, sollte womöglich die Finger davon lassen. Christians Newsletter Carins Artikel über Drachen: Im Bann der Drachen Demon Copperhead vs. Onyx Storm Erwähnte Bücher: Rebecca Yarros: Fourth Wing Rebecca Yarros: Iron Flame Rebecca Yarros: Onyx Storm

  32. 69

    Episode #143 – Newsletter-Lebenshilfe

    Newsletter Lebenshilfe Herr Raabe hat ein Problem! Er will mit seiner Leserschaft kommunizieren, weiß aber nicht wie, wieso, worüber und in welcher Form. Also gibt’s heute im Saloon live Lebenshilfe von Carin für verzweifelte Kolleg*innen, die mit dem Konzept Newsletter hadern. Sie erklärt Schritt für Schritt, was gutes eMail-Marketing kann (und was nicht), wo die Vorteile und die Fallstricke liegen und dass man es auf gar keinen Fall komplizierter machen sollte, als nötig. Spoiler: Es ist WIRKLICH nicht besonders kompliziert! Banaler Trick, der aber sensationell funktioniert: Stell dir vor, du schreibst einen Brief an deine beste Freundin! Es lohnt sich übrigens bis zum Schluss dranzubleiben, denn dort gibt’s unser Ständchen für unseren befreundeten Podcast »Die Zwei von der Talkstelle«! Newsletter-Links: Carins Dienstags-Update (inkl. Saloon-News) Letters from Kirkby Christian (bald wird da was kommen) Carins WhatsApp-Kanal Talkstelle: Die Zwei von der Talkstelle Episode 250 Buchbubble-Bulletin Empfohlenes Buch: Tammi Labreque: Newsletter Ninja

  33. 68

    Episode #142 – Loungen und Rütteln mit Sissi Steuerwald

    Loungen und Aufrütteln mit Sissi Steuerwald Sissi Steuerwald ist Autorin, Lektorin – und eine Vollblutunternehmerin, die die Buch- und Autor:innenwelt mal so richtig aufrütteln möchte. Digital und sehr real. In Oppenheim eröffnet am 22. Februar ihre »Literatur- und Kulturlounge«, in der es womöglich auch Lesestoff der Saloon-Crew zu bewundern (und kaufen) geben wird. Am selben Tag geht auch die digitale »Autor:innenlounge«, die sie zusammen mit Tamara Leonhard betreut ans Netz. Zwei Begegnungsstätten für Buch- und Kulturschaffende (und Konsumenten), mit unterschiedlichen Ansätzen. Wie genau diese Projekte aussehen, erklärt sie Carin und Christian im sehr ausführlichen Gespräch. Sissis Links: Literatur- und Kulturlounge: Web: https://literaturkulturlounge.de Instagram: https://www.instagram.com/literaturkulturlounge/ Youtube: https://www.youtube.com/@sissis_literaturkulturlounge Autor:Innenlounge: Web: http://autorinnenlounge.de/ Instagram: https://www.instagram.com/autorinnenlounge/ Linkedin: https://www.linkedin.com/company/autorinnenlounge/ Sissi Steuerwald: Web: https://www.sissisteuerwald.de/ Instagram: https://www.instagram.com/autorin_sissi.steuerwald/

  34. 67

    Episode #141 – Appletree 2.0

    Appletree Murders 2.0?! Nachdem 2025 mit einer XXL-Folge gestartet ist (danke noch einmal an Vera und Tamara von Die Zwei von der Talkstelle) wirkt die Saloon-Crew in dieser Folge etwas ermattet. Das liegt vor allem an an dem – aus guten Gründen – nicht mitgeschnittenen Vorgespräch von Carin und Christian, in dem sie über ein Projekt gesprochen haben, das so groß und so geheim ist, … dass es auch hier keine Erwähnung findet. Stattdessen verständigen sie sich auf einen zweiten Teil von Appletree Murders, aber keine Panik: Diese Geschichte wird NICHT komplett im Podcast erdacht und geschrieben, sondern nur punktuell erzählt. Die Tresencrew braucht dabei DRINGEND Unterstützung. Wer Ideen zu Mordopfer, Mörder und sonstigen Ereignissen hat, möge sie uns bitte mitteilen. Entweder als Kommentar auf unserer Webseite, unter den Social-Media-Beiträgen oder per Direktnachricht oder Mail. Danke! Immerhin wurde auch viel gelesen – es gibt also einige Empfehlungen für euch. Erwähnte Bücher: C.A. Raaven: Appletree Murders – Fudge, Vermächtnis und Verderben James Corey: Leviathan erwacht Rebecca Yarros: Fourth Wing Axel Hacke: Aua! Die Geschichte meines Körpers Barbara Kingsolver: Demon Copperhead

  35. 66

    Episode #140 – Aussichten auf 2025 mit den Zweien von der Talkstelle

    Aussichten auf 2025 mit den Zweien von der Talkstelle – Tamara Leonhard und Vera Nentwich Zwischen Punk und Schlager, zwischen Commander Riker und MacGyver – Tamara Leonhard und Vera Nentwich vom Podcast »Die Zwei von der Talkstelle« überraschen die Saloon-Crew mit völlig unbuchigen Dingen, die sie für 2025 im Visier haben. Im Laufe des Gesprächs legen sich aber beide noch auf jeweils zwei Buchveröffentlichungen in 2025 fest. Wir werden das am Ende des Jahres kontrollieren! Carin weiß jetzt schon von acht Veröffentlichungen – und musste dafür nicht einmal ein Wort schreiben (vier Neuveröffentlichungen und vier Übersetzungen), verspricht aber zusätzlich mindestens zwei Schottland-Abenteuer. Und Christian? Der fragt sich, ob seine innere Christine Corbeau jemals wieder ein Lebenszeichen geben wird oder ob er nach dem überraschenden Erfolg von »Appletree Murders – Fudge, Vermächtnis und Verderben« ganz auf C.C. Ravenmiller einschwenken soll. Mehr dazu wird’s in den nächsten Folgen geben. Was aber auf alle Fälle als gesichert gelten darf: Sowohl der Saloon als auch die Talkstelle werden 2025 weitermachen! Links: Die Zwei von der Talkstelle BuchBubbleBulletin (Talkstellen-Newsletter) Vera Nentwich Veras Welt (Newsletter) Tamara Leonhard Tamaras Backstage-Report (Newsletter) Carins Dienstags-Update Autor*innen-Lounge von Tamara Leonhard und Sissi Steuerwald

  36. 65

    Episode #139 – Saloon-Silvester

    Silvester im Saloon Zum Jahresendspurt fasst sich die Saloon-Crew ausnahmsweise kurz. Carin und Christian plaudern über ihre Jahreshighlights 2024 und darüber was sie 2025 vorhaben. Womöglich eine neue Folge von Appletree Murders? Vielen Dank all unseren Zuhörenden – es ist uns eine unglaubliche Freude, dass ihr uns immer noch in eure Ohren einladet und unserem Gesabbel lauscht. Wir würden gerne versprechen, dass wir im neuen Jahr seriöser oder relevanter werden, aber das wäre eine Lüge. Ganz sicher werden wir aber weiterhin mit Enthusiasmus und schrägen Ideen am Start sein und die Dinge, die uns bewegen, ungeschminkt mit euch teilen. Danke für eure Treue und einen guten Start in ein hoffentlich friedliches, gesundes und glückliches 2025. Erwähnte Gratis-Kurzgeschichte: Wintersonnwende in Kirkby

  37. 64

    Episode #138 – Drachige Weihnachten

    Drachige Weihnachten Bei der sechsten (ist das zu fassen??) Weihnachtsfolge aus dem Saloon ist alles anders. Während in den früheren Jahren vor allem andere Kolleginnen und Kollegen mit Wort- und Tonbeiträgen zu hören waren, haben sich Carin und Christian diesmal auf die Kraft der zwei Herzen (also ihrer eigenen Kreativität) verlassen. Daher gibt’s heute kein buntes Allerlei an Weihnachtsanekdoten, sondern eine gar nicht mal so kurze Geschichte, die Carin exklusiv für diese Folge geschrieben hat und die Christian auf seine ihm eigene Art vorträgt. Und darum geht’s in »Der Drache im Fabergé-Ei«: Eine magische Verwechslung mit ungeheuerlichen Folgen Liam Mackenzie hat ein Problem. Als Chefauktionator von Edinburgh Fine Arts & Antiquities sollte er sich eigentlich auf den größten Deal seiner Karriere konzentrieren: Die Versteigerung eines legendären Fabergé-Eis für mehrere Millionen Pfund. Stattdessen steht er vor der Frage, was man einem Drachen-Baby zum Abendessen serviert – denn genau das ist aus besagtem Ei soeben geschlüpft. Während Liam noch an seiner Realitätswahrnehmung zweifelt und seine Töchter bereits Namen für den unerwarteten Mitbewohner diskutieren, macht sich die geheimnisvolle Aislinn Silvermist auf die Jagd nach dem verschwundenen »Heilsbringer« der magischen Welt. Dass ausgerechnet ein pragmatischer Kunstexperte, zwei Teenager-Mädchen und ein sehr entspannter Corgi ihre Mission durchkreuzen könnten, hatte die sonst so clevere Fee allerdings nicht eingeplant. Eine Geschichte über das Aufeinanderprallen von Vernunft und Magie, Prophezeiungen und freiem Willen – und darüber, dass das Leben die besten Geschichten schreibt. Selbst wenn niemand sie später glauben wird. Die Geschichte gibt’s natürlich auch zum Selbstlesen und zum Nochmal-Nachhören auf Carins Webseite. Zum Gratis-Download auf Carins Seite! Erwähnte Bücher: C.C. Ravenmiller: Der Drache im Fabergé-Ei (Kaufversion) Charlotte McGregor: Highland Christmas – sieben schottische Weihnachtsgeschichten Christian hat jedoch nicht nur wunderbar gelesen, sondern auch reichlich gesungen. Das Weihnachtsintro der Folge oder auch das stimmungsvolle Outro. Letzteres allerdings zusammen mit dem Lighthill Gospel Chor unter der Leitung von Jaret Choloon. Wer ihn und den Chor life hören möchte, hat dafür am 22.12. die Gelegenheit: Am 4. Advent, Sonntag, den 22.12. um 18 Uhr gibt es auch ein schönes GospelChurch Gottesdienst in der Erlöserkirche (Nöldnerstr. 43, 10317 Berlin) mit denSänger*innen vom jüngsten Lighthill-Workshoptag. Alle sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist ja frei. Und noch ein finales Christian-Goodie: In folgendem Youtube-Video singt er sein liebstes Weihnachtslied – und zwar ein ganz anderes als Carin vermutet hat: Mary did you know? https://www.youtube.com/watch?v=8S7nRcUkf-Q

  38. 63

    Episode #137 – Mindsetwriting mit Sabine Steck

    Mindsetwriting mit Sabine Steck Dass aus der Bankerin und Betriebswirtin Sabine Steck einmal die Autorin Laura Gambrinus wird, hätte sie wohl selbst am wenigsten geglaubt. Dass sie 12 Jahre nach ihrem Buchdebüt wieder zu ihrem Klarnamen zurückkehrt, wohl auch nicht. Heute stellt sie sich als Autorin, Lektorin, Schreibberaterin und ganz neu als Coachin für »Mindesetwriting« vor. Was das genau ist, fragen sie Carin und Christian und lernen eine Menge darüber, was Schreiben mit der richtigen Einstellung zu tun hat. Neben ihren eigenen Romanen will Sabine in Zukunft Frauen dabei begleiten, selbst ein Buch zu schreiben – und bietet dafür hochindividuelle Ansätze an, schließlich haben unterschiedliche Menschen sehr verschiedenartige Bedürfnisse. Sabines Links: Mailadressen: [email protected] oder [email protected] Facebook-Profil: https://www.facebook.com/profile.php?id=61556159574646 Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/unstoppable.frauenpower/ Instagramt: https://www.instagram.com/coaching_sabine_steck/ Coaching-Webseite: https://www.romanufaktur.net/ Autorinnen-Webseite: https://www.lauragambrinus.de/ LinkedIn-Account: https://www.linkedin.com/in/sabine-steck-4666b627b/ Folge 101 mit Sabine Steck zum Thema »Schreibretreats« nachhören: https://literarischer-saloon.de/episode-101-schreibretreat-mit-sabine-steck/ Erwähnte Bücher: Sabine Steck: Mörderische Delikatessen

  39. 62

    Episode #136 – Die Zukunft von C.C. Ravenmiller

    Die Zukunft von C.A. Ravenmiller Das kommt davon, wenn man die Dinge nicht zu Ende denkt. Carin und Christian heben mal eben – und ohne über die Konsequenzen nachzudenken – das Pseudonym »C.C. Ravenmiller« aus der Taufe – und die Buchwelt fordert mehr! Dabei passen paranormale Geschichten so gar nicht zu Carin (in ihrer Charlotte-Form) bzw. zu Christian (in seiner düsteren C.A. Raaven-Erscheinung). Eigentlich. Doch was, wenn es großen Spaß macht? Soll man dem Ruf der Berufung folgen oder lieber den alten Trott weiterlaufen? Darüber philosophiert die Saloon-Crew und wirft schon mal das Netz für die anstehende Weihnachtsfolge aus, die in diesem Jahr ganz anders aussehen wird, als sonst. Dabei wird es eine brandneue Geschichte von C.C. Ravenmiller geben: »Der Drache im Fabergé-Ei« Geschrieben von Carins innerer Charlotte, vorgetragen von Christian in seiner unvergleichlichen Art. Daneben haben sich die beiden über den »NaNoWriMo«, den National Novel Writing Month, unterhalten. Carin erwähnt ihre neueste Lieblings-KI (perplexitiy.ai) und um Bücher geht’s glücklicherweise auch wieder. Und zwar gar nicht mal so wenige. Erwähnte Bücher: C.C. Ravenmiller: Appletree Murders – Fudge, Vermächtnis und Verderben Kay Noa: Truly’s Crimes 10 – Mad Mara Volker Kutscher: Rath (Gereon Rath-Reihe 10) Abby Jiminez: Yours Truly Andy Weir: Artemis

  40. 61

    Episode #135 – Textshine mit Alexander Seifert

    Textshine mit Alexander Seifert Feierstimmung im Saloon! Carin und Christian haben es tatsächlich fertiggebracht, innerhalb von fünf Tagen drei Bücher zu veröffentlichen. Jeweils ein eigenes und das lang erwartete Gemeinschaftsprojekt »Appletree Murders«. Dass dieser Kraftakt einiges an Nerven gekostet hat, versteht sich von selbst – allerdings waren einige Probleme durchaus selbstgemacht … Darüber diskutieren die beiden im Intro und verweisen auf Carins Auftritt im Podcast »Die Zwei von der Talkstelle«, wo sie ausführlich über die Entstehung des gemeinschaftlichen Romans berichtet. Direkt zur Podcast-Folge von »Die Zwei von der Talkstelle« mit Carin: Außerdem bereiten damit ihrem Interview Gast Alexander Seifert die Bühne: Alexander hat die Software »Textshine« entwickelt, eine vollautomatische Korrekturlösung, die Chaoten wie der Saloon-Crew das Leben erleichtert und aus »Appletree Murders« ein lesbares Buch gemacht hat. Für mehr Details hat Carin auch einen Blogartikel auf ihrer Webseite geschrieben. Direkt zur Textshine: Nach dem sehr hörenswerten Interview gibt’s übrigens noch einen »Deep Talk«, den die KI »NotebookLM« über »Appletree Murders« erstell hat. Ein bisschen gruselig, aber gut. Erwähnte Bücher: C.C. Ravemmiller: Appletree Murders – Fudge, Vermächtnis und Verderben C.A. Raaven: Connnect Charlotte McGregor: Highland Crime – Der tote Golfer Transkript des Interviews: 00:00:16 – Carin Müller:Ja, herzlich willkommen bei uns im Salon, lieber Christian Seifert von Textshine. 00:00:21 – Christian Raabe:Hallöchen, auch von mir, aus Berlin. 00:00:25 – Alexander Seifert:Hallo, aus Wien, Alexander Seifert. 00:00:27 – Christian Raabe:Ja, genau, vielleicht sollten wir das einfach nochmal neu machen, weil du hast versucht, mich zu begrüßen. Du hast uns beide begrüßt in einem. Ja, sorry, völlig gaga. Kein Problem, aber… 00:00:45 – Carin Müller:Das war wirklich der Klassiker, weil das ist so die… Das ist gut. 00:00:50 – Christian Raabe:Dann mache ich mal ganz kurz, sind wir alle noch mal kurz still und ich fahre das Jingle noch mal ab. Hoffentlich muss ich da jetzt nicht lachen. 00:01:00 – Carin Müller:Ja, ich hoffe auch. Das war der Applaus für unseren heutigen Gast. Herzlich willkommen, lieber Alexander Seifert aus Wien. Herzlich willkommen auch von mir. Danke für die Einladung. Hallo. Sehr schön. Wir haben es in unserem Intro ja schon erwähnt. Ich bin total begeistert von dem Programm, das du entwickelt hast und darüber wollen wir jetzt mal ausführlich mit dir sprechen. Das Wundertool, mit dem wir gerade unseren aktuellen Roman, unseren gemeinsamen aktuellen Roman Apple Tree Murders hübsch und veröffentlichungsfit gemacht haben, heißt Textshine und jetzt wollen wir von dir wissen, was genau ist Textshine? 00:02:00 – Alexander Seifert:Ja, danke für diese lobenden Worte, freut mich sehr. Textshine ist eine vollautomatische Korrekturlösung, die ich entwickelt habe aus dem eigenen Bedarf heraus. Wir haben oder meine Eltern haben vor 20 Jahren einen Buchverlag gegründet, in dem ich seither tätig bin für ein kleines Familienunternehmen. Ich bin aber im Hauptberuf Entwickler und seit bald zehn Jahren KI-Entwickler und so habe ich diese Korrekturlösung entwickelt, um im Prinzip dieses unter Anführungszeichen einfache sprachliche Korrektorat, nämlich Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, Also es ist ganz schön kompliziert, aber es ist nicht zu vergleichen mit dem stilistischen, inhaltlichen Lektorat, aber diese einfachen Fehler, um die automatisch korrigieren lassen zu können. Und das macht Textshine. Und mittlerweile ist das schon auf einem ganz respektablen Niveau angelangt. Ich glaube, insbesondere auch für Self-Publisher sehr, sehr interessant, weil natürlich das Korrektorat eine sehr zeitintensive Aufgabe ist und entsprechend natürlich auch nicht ganz billig sein kann, wenn das ein Mensch macht, der sich da oft dutzende Stunden hinsetzt. 00:03:31 – Christian Raabe:Absolut, eben. Und sind wir mal ehrlich, auch das Korrektorat ist ja letztendlich etwas, was jede lesende Person auch direkt wahrnimmt. Wenn das nicht vernünftig gemacht wurde, dann ärgert man sich manchmal über irgendwelche beständigen Rechtschreib- oder Grammatikfehler oder Wörter, die eigentlich richtig sind, aber an der falschen Stelle manchmal noch mehr als über irgendwelche, ja weiß ich nicht, logischen Unschärfen oder so oder wie siehst du das Karin? 00:04:06 – Carin Müller:Ja, sehe ich genauso. Das ist auch, also ich bin auch zum Beispiel persönlich wahnsinnig schlampig. Jetzt würde ich mal behaupten, dass ich eigentlich schon relativ sattelfest bin, was Rechtschreibung und Grammatik angeht, aber ja, man vertippt sich dann eben auch schnell und dann wird aus einem dem ein den oder aus einem mit ein mir oder sie oder sei. Also so diese ganzen Sachen, die ja wirklich nichts mit einer persönlichen Inkompetenz zu tun haben, sondern einfach mit Ein bisschen Schludrigkeit, Schlamperei und das fällt aber jetzt so einem normalen Programm wie Word oder auch Papyrus Auto natürlich überhaupt nicht auf. Und mir fällt das auch überhaupt nicht auf. Ich kann den Text hundertmal lesen mit den Fehlern drin und es fällt mir einfach nicht auf. Also deswegen, das finde ich total bemerkenswert und das wäre dann nämlich auch meine nächste Frage, lieber Alexander. Wie kann das Programm das? Also wie unterscheidet es sich jetzt eben von einem, also zum Beispiel Papyrus Autor, kennst du wahrscheinlich auch, dieses Schreibprogramm, das ja auch durchaus hochentwickelt ist, das aber eben nicht in der Lage ist, solche Dinge zu finden. 00:05:15 – Alexander Seifert:Ja, darf ich ganz kurz noch anschließen an das, was du vorher gesagt hast. Auch wenn du den Text hundertmal gelesen hast, man findet die Fehler nicht. Ich würde sogar sagen, gerade weil man den Text hundertmal gelesen hat, findet man die Fehler nicht, weil man den irgendwann schon so weit auswendig kennt und die ganzen Dinge einfach schon so oft gelesen hat, dass man drüber liest. Das heißt, es muss eigentlich jemand anderer den Text lesen. Genau. Warum findet Textshine diese Fehler, die andere Programme nicht finden? Im Prinzip ist es eine Technologie, die einfach sehr jung ist. Das Ganze wäre vor drei, vier Jahren noch gar nicht möglich gewesen. Ich meine, Also konkret seit 2019 arbeite ich an Textshineen. Da hat sich erstmals abgezeichnet eine Entwicklung, die mittlerweile in diesen Tools wie ChatGPT und so weiter gemündet ist. Nämlich diese allerersten großen Sprachmodelle oder die zugrunde liegende Technologie. Und das ist jetzt einfach aus meiner Biografie heraus. Ich war einerseits… durch die Arbeit im familiengeführten Verlag ganz nah am Korrektorat und diesen Problemen dran. Andererseits war mein Hauptberuf einfach die Entwicklung von KI-Produkten und deswegen habe ich den Stand der Technik sehr, sehr nah verfolgt und habe einfach da etwas entwickelt, was es so noch nicht gibt in der Form. Andere Tools arbeiten jetzt ganz einfach ausgedrückt mit Wörterbüchern und mit einer Reihe von einer Menge von Regeln. Und unsere Sprache ist einfach wahnsinnig komplex und mit Wörterbüchern und einem Regelset kommt man ein Stück weit, aber Naja, es gibt einfach so eine große Vielfalt von Sätzen, die wir produzieren können, dass eigentlich die Menge der Sätze, die nicht abgebildet sind, meistens größer ist. Und deswegen machen viele Leute diese Erfahrung, dass die anderen Tools zwei einfache Vertipper finden können, weil dann ein Wort entsteht, das zwar nicht im Wörterbuch vorhanden ist, Gleichzeitig aber auch merken, naja, die ganzen Personen und Ortsnamen in ihren Krimis, Fantasygeschichten etc. ja auch nicht in den Wörterbüchern vorkommen. Das heißt, auch ein Haufen Dinge unterwählt werden oder als falsch markiert werden, die ja eigentlich richtig sind. Und dann sprechen wir noch gar nicht von komplexeren Dingen wie grammatikalischen, grammatischen Fehlern etc., Kommasetzung. Genau, da stoßen einfach die herkömmlichen Tools an ihre Grenzen. Und das geht wirklich erst, seit es diese mächtigeren KI-Modelle gibt im Wesentlichen oder diese Technologien. Die erlauben uns jetzt sozusagen auf einem Niveau zu korrigieren, das eigentlich an das Niveau eines professionellen Korrektors schon herankommt. 00:08:43 – Carin Müller:Ja, also das heißt, Textshine basiert auf einem dieser großen Sprachmodelle, also ChatGPT oder irgendwie was anderem? Also du wirst ja wahrscheinlich nicht from scratch dein eigenes Modell programmiert haben oder korrigiere mich, wenn es anders ist. Mhm. 00:09:01 – Alexander Seifert:Die Antwort wechselt, je nachdem, wann du mich fragst. Ich habe tatsächlich begonnen, ich habe tatsächlich 2019, da gab es ja diese ganzen großen Sprachmodelle noch nicht in der Form, da habe ich mein eigenes Modell trainiert. Das war mir möglich, weil wir ja aus 20 Jahren Verlags waren. bestehen, auch eigene Daten hatten, mit denen ich arbeiten konnte. Und da ist damals einfach mal diese Idee entstanden. Und das war noch nicht reif für den Produktiveinsatz und noch weit entfernt vom heutigen Niveau. Aber ich habe tatsächlich begonnen mit einem eigentrainierten Modell. Es kam aber dann irgendwann der Punkt, wo sozusagen auch die frei verfügbaren Modelle so mächtig geworden sind, dass die zu einem Baustein in meinem System geworden sind. Das heißt, heute ist das ein relativ komplexes System, wo ein Baustein davon auch so ein LLM ist, dass man auch sozusagen als Normalsterblicher auf das zugreifen kann. Genau. 00:10:13 – Carin Müller:Also cool, dann ist es sozusagen eine Mischung aus unterschiedlichen Quellen, Programmquellen, also selbstgemachte und Open-Source-Modellen. 00:10:23 – Alexander Seifert:Ganz genau. Und man wird typischerweise dann feststellen, also einer der beliebten Use-Cases auch von ChatGPT und so weiter ist ja auch tatsächlich Rechtschreibkorrektur. Aber man stellt dann relativ schnell fest, wo diese Einheit, generalistischen Sprachmodelle halt an ihre Grenzen stoßen. Das beginnt einmal bei, naja, damit dass Formatierungen nicht richtig übernommen werden, dass natürlich keine Word-Dokumente korrigiert werden können, dass die Modelle dazu neigen, Sätze auch umzuformulieren, was ja typischerweise in dem Feld, in dem wir uns bewegen, nämlich bei den Autorinnen und Autoren, die sich sehr gut überlegen, wie sie die Sätze formulieren, formulieren wollen dann oft auf wie soll ich sagen halt einfach die akzeptanz dann in den sinken lässt auch längere texte alle diese diese dinge und und man verliert auch schnell einmal den überblick was wurde denn eigentlich verändert und das sind so alles dinge wo wir uns mit Textshine einfach absetzen Das heißt, für die 0815-Gebrauchstexte, wenn ich jetzt eine einfache E-Mail habe, dann reicht es wahrscheinlich, ChatGPT zu verwenden. Da reicht womöglich sogar eines der klassischen Tools, weil da ist auch die Korrekturqualität gar nicht so an oberster Stelle. Aber ich glaube, wie ihr eingangs schon erwähnt habt, bei einem Text, für den letztendlich Leute zahlen, erwarten sie einfach eine gewisse Qualität, auch was die sprachliche Korrektheit betrifft. Und es macht kein gutes Bild, wenn man einen Roman aufschlägt und auf den ersten drei Seiten schon fünf Fehler findet, weil man sich dann denkt, naja, erstens einmal habe ich dafür Geld bezahlt, da Da erwarte ich mir auch was dafür. Und zweitens, was macht das für ein Bild auf die, wie soll ich sagen, Sorgfalt und die Ernsthaftigkeit des Autors oder der Autorin? 00:12:35 – Christian Raabe:Ja, stimmt. So nach dem Motto, wie schlimm kann das noch werden, wenn es schon auf den ersten zwei Seiten so viel ist? Dann verbringe ich ja womöglich meine kostbare Lebenszeit damit, nicht nur die Geschichte zu versuchen zu verstehen, sondern mich auch noch permanent über solche Fehler zu ärgern. Und das will ja keiner. 00:12:56 – Alexander Seifert:Genau. Und es ist ganz interessant, man wird, glaube ich, auch als Autorin, als Autor, wie auch, also ich habe sehr viel auch mit Tageszeitungen zu tun, die zwar oft noch eigene Korrektorate haben, nicht mehr immer, aber auch dort, die erzählen mir eigentlich immer dasselbe. Das ist ganz witzig. Es ist weniger schlimm, wenn irgendwo ein inhaltlicher Fehler durchrutscht, weil das merkt keiner. Aber die Rechtschreibfehler, wenn Sie da einen Tippfehler in der Überschrift haben, dann kann man sich sicher sein, dass es zornige Anrufe und E-Mails gibt. Und auch dort ist es dann so, dass einfach die Leserinnen und Leser, die vielleicht keine Fachexperten sind für das einzelne Ressort, Die aber merken, okay, wenn da schlampig gearbeitet wurde, was die Rechtschreibung angeht, dann ist das oft ein Symbol oder ein Zeichen dafür, dass halt vielleicht auch sonst nicht so sauber gearbeitet wurde. Also man überträgt das sozusagen auf andere Bereiche. 00:14:13 – Carin Müller:Vielleicht müssen wir das mal für unsere Zuhörerschaft erklären, wie das grundsätzlich funktioniert. Also man lädt bei Textshineen ein ganz normales Word-Dokument hoch und man bekommt ein Word-Dokument wieder zurück. Und zwar sieht das genauso aus, wie man es von der eigenen Korrektorin oder dem eigenen Korrektor bekommt. Also mit allen Änderungen, die sind markiert, also in der Änderungsverfolgung, man kann die annehmen, man muss sie nicht annehmen. Also ich habe, kleiner Disclaimer, ich habe alle mal angenommen. Aber es sieht wirklich genauso aus, wie man es gewohnt ist, wie man sein Dokument aus dem Korrektorat zurückkommt. Also das fand ich schon auch wirklich spannend. Total beeindruckend, weil es eben nicht so ist wie die übliche Textwüste. Also wenn man jetzt mit irgendwie einem dieser großen Sprachmodelle arbeitet, was ich ja gerne mache, aus den unterschiedlichsten Gründen, aber da bekommt man dann einfach Text zurück. Meistens halt in dieser Dialogbox und den kann man dann irgendwo reinkopieren. Aber dann, wenn man da anfangen müsste, jetzt zu gucken, wo sind da Änderungen, was hat sich geändert und so weiter, das ist ja praktisch unglaublich. Und eben wie du auch sagtest, es sind keine Formatierungen drin, gerne werden irgendwelche Dinge behauptet, die so nicht drin standen, weil ChatGPT und auch die anderen Modelle plötzlich irgendwie Kreativitätsschübe oder was auch immer kriegen, Wahnsinn oder man weiß es nicht. 00:15:40 – Christian Raabe:Was ich auch interessant fand war, ich bin ja auch diese Datei noch einmal von oben bis unten durchgegangen, um… Erstmal zufrieden festzustellen, dass das Gro der bei uns zu korrigierenden Sachen eben halt tatsächlich Formatierungsart war. Also dass diese drei gesetzten Punkte letztendlich in dieses eine Zeichen, was drei Punkte beinhaltet, umgesetzt wurde. Ja. Und das finde ich wunderbar, weil das ist ja auch eine Sache, die einem gerne durchflutscht und auch wenn dann hintendran noch ein Fragezeichen zum Beispiel ist, stoßen da andere Programme ja auch gerne mal an ihre Grenzen. Und wenn ich mich recht erinnere, habe ich sogar ein paar Punkte gesehen, wo ein als kursiv markierter Text aus Gründen tatsächlich entweder verlängert oder verkürzt wurde. Weil also das Wort, was hinten dran war, letztendlich eigentlich gar nicht mehr kursiv gehört hätte. Und das hat das Programm auch gemerkt. Das fand ich schon mal extrem interessant. 00:16:53 – Alexander Seifert:Ja, Dankeschön. Das sind dann so die Feinheiten und das hat sicher auch damit zu tun, dass ich ja selber aus der Buchproduktion auch und aus dem Umfeld komme und Ich habe erzählt, dass ich im eigenen Verlag mitgearbeitet habe und da habe ich in erster Linie den Buchsatz gemacht. Also neben natürlich den IT-Dingen, das ist sowieso klar als Informatiker, habe ich aber immer den Buchsatz ganz früh in LaTeX, das ist so ein für Techniker Textsatzprogramm und später dann in InDesign. Und ich glaube, ich habe über 200 Bücher gesetzt und da lernt man natürlich diese mikrotypografischen Dinge auch, die Das Auslassungszeichen, das Ellipsis, das statt den drei Punkten zu setzen ist und so, der Bindestrich, der eigentlich ein Gedankenstrich ist in vielen Fällen, geschützte Leerzeichen und so, das sind dann so Dinge, die, ja, vielleicht für manchen ist das egal, aber ich glaube, das macht dann den Unterschied aus und auch die, wie soll ich sagen, die Liebe zum Handwerk auch. Und das kennt man dann den Produkten am Ende an, wenn man da auch die letzten paar Prozent versucht herauszuholen. 00:18:11 – Carin Müller:Also ich finde, als du uns vor ein paar Wochen angeschrieben hast, das hatte ich dir ja im Vorgespräch auch schon erzählt, da war ich schon drauf und dran, wieder die übliche Absage zu schreiben. Ja. Weil wir eigentlich nie jetzt in dem Sinne Werbung machen oder sonst was, sondern weil das ist ja unser Podcast und wir besprechen genau die Dinge, die wir besprechen wollen und so weiter. Wir wollen uns dann auch niemanden verpflichtet fühlen und sowas. Aber dann dachte ich mir, für unser Gemeinschaftsprojekt klingt das doch jetzt mal ganz interessant und dann haben wir uns ja auch unterhalten. Und ich muss jetzt wirklich sagen, ich bin total geflasht, wirklich. Es hat mich so umgehauen, was da rauskam. Ich habe es ja auch schon an ein paar Blogartikeln von mir ausprobiert, von denen ich, weil die sind ja nicht so umfangreich und da habe ich mir gedacht, naja gut, so ein Blogartikel, den… Also da passieren mir ja auch immer so ein paar Ungenauigkeiten, aber meistens sind sie schon auf einem ziemlich guten Niveau. Aber selbst bei diesen Texten, das war dann echt total peinlich zu sehen, was da doch noch für kleine Fehlerchen immer drin sind. Und die kann ich damit auch alle ausmerzen und das ist wirklich, das ist ein ganz tolles Gefühl, aber richtig beeindruckend war das eben bei diesem Buchmanuskript. Irgendwie knapp 60.000 Wörter, Also ein richtiger Roman und innerhalb von, ja lass mich nicht lügen, ich glaube es hat fünf Minuten gedauert, war das komplette Korrektorat da. Also das ist, ich meine, das ist ja wirklich menschlich, also wird durch einen menschlichen Korrektor oder eine Korrektorin ja überhaupt nicht darstellbar, also nicht mal einsatzweise. Das fand ich ganz, ganz großartig und habe jetzt auf der Frankfurter Buchmesse auch jedem, der es hören wollte und auch nicht hören wollte, erzählt. Du hast mir ja auch erzählt, dass es schon viele Leute nutzen, aber ihr so ein bisschen ein Sichtbarkeitsthema habt, beziehungsweise dass eben auch viele Lektorinnen und Lektoren, die eben auch Korrektorat anbieten, das Programm zwar nutzen, aber damit nicht unbedingt hausieren gehen möchten, weil sie halt Angst vor Depressionen oder sowas haben. Deswegen habe ich mich auch mit einigen dieser Leute unterhalten, unter anderem mit einer sehr netten Lektorin, die ich schon seit Jahren kenne und habe ihr von dem Programm erzählt und die hat es wiederum auch schon beim VFLL, also die ist im Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren, Auch engagiert, da kursiert das ja auch schon, hast du mir auch schon erzählt, also die kennen das alle, aber naja und ich habe ihr dann davon erzählt und wie toll es war und wie gut ich es fand und dann war sie wirklich dann erst so ein bisschen, ja aber meine Kunden erwarten ja, dass ich es mache, sage ich, ja das können sie ja auch, aber es tut doch keinen Schmerz dabei, wenn du dir auch die Arbeit erleichterst. und dir schon mal sozusagen erstmal ein sauberes Dokument besorgst, dann geht es ja auch von deiner Seite her nochmal viel schneller. Das fand sie dann bemerkenswert und eindrucksvoll auch. Ich habe vor der Buchmesse mit einer anderen Korrekturin gesprochen, die erst total ablehnend war, weil sie sagt, ja also, Mir macht ja korrigieren Spaß, was ich persönlich überhaupt nicht verstehen kann. Also es gibt ja nichts, was mehr Soulcrushing ist als Korrektorat. Also ich meine, da ist ja auch überhaupt keine Kreativität mehr dabei. Das ist ja wirklich nur stumpfes Regeln abarbeiten und dann scannen nach Fehlern. Aber gut, soll ja sein, dass es so Leute gibt, die da Freude dran haben. Und dann habe ich ihr erzählt, ja gut, aber weißt du, es gibt ja da wahrscheinlich Millionen Anwendungsbeispiele, wie das deine Arbeit ja auch erleichtern kann. Und dann kam sie witzigerweise selbst auf die Idee. Sie hat gesagt, sie hat einen Schweizer Kunden, der einfach, wenn er Texte schreibt, die inhaltlich sehr gut sind, die aber halt in einer sehr extravaganten, wie soll ich sagen, Sprache formuliert sind, also einfach, weil er so ein bisschen Schweizerdeutsch auch schreibt und das ist natürlich jetzt kein Schriftdeutsch streng genommen und da hat sie gemeint, das wäre ja vielleicht dann doch mal auch ein guter Ansatzpunkt. Jetzt mal meine Frage, wäre Textstand in der Lage, da solche regionalen Dinge dann auch auszumerzen oder zu erkennen? 00:22:42 – Alexander Seifert:Ich habe tatsächlich jetzt eine Medienmesse in Augsburg und da habe ich die ersten Interessenten aus der Schweiz auch kennengelernt und da gerade heute habe ich telefoniert dazu und meine vorläufige Antwort ist, ich weiß es nicht. Fürs Schweizer Hochdeutsch, beziehungsweise für die Schweizer Dialekte. Ich habe sehr viele Kunden im Raum Österreich und Deutschland und da funktioniert das alles wunderbar. Es werden auch, also man kann sich auch vorstellen, natürlich bei Krimis und so weiter wird ja auch viel Umgangssprache, wenn man dann den Bösewicht irgendwie in Umgangssprache sprechen lässt und so. Damit kommt Textshine gut zurecht. Das sind aber Erfahrungswerte. Ich kann nicht genau sagen, wie es mit dem Schweizer Hochdeutschen ist. Das weiß ich einfach nicht. Aber ich fand das wahnsinnig spannend, was du berichtet hast von den Korrektorinnen. Das denkt sich auch mit meiner Erfahrung. Und auch, dass es auch bei den Leuten, die ja prinzipiell gern korrigieren, trotzdem viele Anwendungsfälle gibt. So neben dem genannten Beispiel mit dem Schweizer Autorenkorrektor, Ganz viele machen ja studentische Arbeiten, die in höchst unterschiedlicher sprachlicher Qualität daherkommen. Also Bachelor-, Masterarbeiten bis hin zu Dissertationen, wo halt oft auch Leute sind, die Deutsch nicht als Muttersprache haben. Und wo der sozusagen, die eine Abschlussarbeit zur Studie, zum Korrektorat, manchmal sogar zum Lektorat, aber meistens zum Korrektorat bekommen und in Wahrheit das fast ablehnen müssen manche Arbeiten, weil der Aufwand so viel höher ist als bei einer Arbeit, die mehr oder weniger sauber ist, dass die Kunden das dann oft gar nicht bezahlen können. Und wenn da Textshine einfach einmal drüber arbeitet, in einem ersten Aufwaschen, wenn den allergrößten Teil der Fehler schon einmal bereinigt, dann bleibt sehr viel Raum meiner Meinung nach auch noch für das Korrektorat danach, das von den Korrektorinnen durchgeführt wird. Und ein guter Korrektor, eine gute Korrektorin, muss man auch sagen, ist natürlich noch einmal ein Stück besser, kann auch auf individuelle Bedürfnisse des Kunden oder der Kundin eingehen, auf Hausregeln der Unternehmen etc. Also ich glaube, dass Textshine auch für hauptberufliche Korrektorinnen eine große, große Arbeitserleichterung sein kann, wenn man sich dem halt nicht verschließt. Und weil du den VFLL erwähnt hast… Ich weiß, dass da Textshine kursiert, aber ich weiß auch, dass halt das Verhältnis dazu sehr zwiegespalten ist. Dass es da auch Leute gibt, die das halt, oder so wie du vorhin erzählt hast, mit der zweiten Person, die halt das einfach einmal kategorisch ablehnen. Und das muss man auch verstehen und respektieren, dass es natürlich auch eine sehr menschliche Haltung ist, wenn sozusagen dein Brotberuf irgendwie oder wenn plötzlich da eine Software daherkommt, die das sehr weit zu einem sehr hohen Grad auch automatisieren kann, dann ist natürlich zunächst einmal auch eine gewisse Angst da. Das verstehe ich auch irgendwie. Und witzigerweise ist ja vielleicht der Der Ort, wo die KI wirklich am allerweitesten vorgedrungen ist in den Arbeitsalltag, ist wahrscheinlich die Softwareentwicklung. Ich weiß nicht, ob das Leuten bewusst ist, die nicht selber programmieren, aber ein typischer Programmierer arbeitet Tag ein, Tag aus mit so großen Sprachmodellen, die die großen Teile des Codes heute schon automatisiert produzieren. Also es ist auch etwas, was uns als Programmierer sehr stark auch begegnet im Alltag und auch unsere eigenen Jobs verändert. Ich möchte nicht sagen, obsolet macht, aber es wird sich natürlich verändern. Davon bin ich schon überzeugt. 00:27:14 – Christian Raabe:Ich denke mal, ihr habt dadurch dann mehr Chance, euch, ja weiß ich nicht… den größeren programmiertechnischen Problemen zu widmen, indem ihr euch diesen Hassle nicht macht und kleine Minischnipsel oder wie auch immer, wie groß die nun sind, irgendwie erstellen zu lassen, die nur eine bestimmte Funktion herstellen sollen, die du dann letztendlich ja benutzt. Also kann ich gut nachvollziehen, dass das, es ändert sich, aber ja, wir sind jetzt halt in dieser Situation, Umbruchphase, wo vermutlich auch der eine oder andere Schmerz damit verbunden ist. 00:27:59 – Alexander Seifert:Kann ich nur zustimmen, ja. Es gibt einfach in jedem, wahrscheinlich in jedem Job zu unterschiedlichem großen Anteil gewisse Teile, die sehr repetitiv und die wirklich, wie soll ich sagen, in Zukunft wahrscheinlich automatisch gehen werden und andere Teile, die wo es den Menschen braucht und wo man einen großen Hebel hat. Und ich glaube, das Wichtige ist, dass man erkennt, was was ist und dass man sich entsprechend mit verändert, weil dann sind diese Tools, glaube ich, eine riesengroße Hilfe. 00:28:35 – Carin Müller:Ja, das denke ich auch. Und ich denke, das betrifft wahrscheinlich die allermeisten Jobs in Zukunft zumindest. Diejenigen, die im weitesten Sinne auch was mit technischer Unterstützung zu tun haben. Also ich meine, die allermeisten Bürojobs werden davon betroffen sein, wie kreative Jobs, so wie hier wir Autorinnen. sowieso ihr als Programmierer diese ganzen Geschichten, das ist ja einer ständigen Evolution unterliegen. Also ich meine, vor 100 Jahren haben die Autoren vielleicht mit einer Schreibmaschine, mit einer mechanischen gearbeitet. Die gab es, glaube ich, vor 100 Jahren schon. Aber selbst ich kann mich noch erinnern, am Anfang meiner Berufstätigkeit, als ich mit Journalismus angefangen habe, habe ich noch auf einer Schreibmaschine, auf einer elektrischen immerhin, getippt. Immerhin. Dann kam erstmal so langsam die Computer. Ich weiß noch, bei meinem allerersten Radiopraktikum, da gab es einen Computer, der stand dem aktuellen CVD immer zur Verfügung und dann hat man gesagt, ja, weiß man noch nicht, ob sich das lohnt, dann für alle Arbeitsplätze Computer anzuschaffen, ob sich das durchsetzen wird. Ja, wirklich. Und ich meine, das ist jetzt… Das ist jetzt nicht 100 Jahre her, das war jetzt vor, weiß ich nicht, 30 Jahren oder sowas. Das ist wirklich unfassbar. Und selbst wir haben jetzt schon diese Evolution kennengelernt und dann das Internet und mit E-Mail und so weiter. Also das ist ja noch alles nicht so alt insofern. Ich kann einerseits diese Ängste bis zum gewissen Punkt auch verstehen. Auf der anderen Seite denke ich mir, Leute, Ihr seid doch jetzt auch schon alle ein paar Tage auf der Welt und das ist der Lauf der Dinge. Ganz vieles ändert sich und es ist nicht zwangsläufig immer zum Schlechteren. Und gerade jetzt auch die hauptberuflichen Korrektoren, die könnten es ja jetzt zum Beispiel auch mal positiv sehen. Die können ja nämlich viel mehr Aufträge damit machen. wenn sie zum Beispiel ein Tool wie Textshine nutzen und können in der Zeit, die sie zur Verfügung haben, einfach einen viel größeren Durchlauf bearbeiten. Also die konkrete Anwendung muss ja wahrscheinlich dann auch jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich, und da kann ich jetzt natürlich nur für mich sprechen, mich hast du wirklich überzeugt, ich fand das toll, also in unserem Buch steht Textshine im Impressum drin, da steht Korrekturat mit Textshine.com. Weil ich habe mir auch gedacht, es ist einfach, ja, es ist, ja, aber es ist ja auch die Wahrheit. Ich hätte ja jetzt keinen echten, ich hätte ja jetzt niemanden reinschreiben können, weil faktisch, da hat kein Mensch hier ein Korrektorat gemacht in diesem Buch, sondern ausschließlich dieses Programm. Und ich kann mir wirklich gut vorstellen, auch in Zukunft für meine self-published Bücher, dass ich, bevor ich meinen Text an meine Lektorin, die also im Grunde macht die ja so ein, so eine Mischung aus Lektorat, Korrektorat und weil sie auch meine Schlampereien und sowas auch alles kennt, das korrigiert sie alles mit, die wird dankbar sein, wenn die ein sauberes Manuskript kriegt, weil dann kann sie sich nämlich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren und muss sich nicht wirklich ständig auf jeder dritten Seite darüber aufregen, dass ich wieder mal ein Wort vergessen habe, weil sowas wie ein Bindewort, so wie und oder er oder diese ganzen regionalen Begriffe. Naja, die man mir unterstellt. Ja, egal. Also jedenfalls, ich bin ein echter Fan, aber ich habe jetzt natürlich, weil ich ahne schon, dass gewisse Leute jetzt wieder schreien, die Frage, was passiert mit den Daten, die ich jetzt zum Beispiel bei dir bei Textshine hochlade. Nutzt ihr die zum Training? Was macht ihr damit? Was passiert damit? 00:32:05 – Alexander Seifert:Ja, danke für die Frage, weil das ist, glaube ich, brennt den Leuten sicher unter den Nägeln, das zu wissen. Natürlich trainieren wir nicht auf den Daten und es ist auch so, dass die Daten nach der Verarbeitung gelöscht werden. Das ist auch der Grund dafür, warum wir einen relativ, ich würde mal sagen, unkonventionellen Prozess, Weg gewählt haben, wie das auch abläuft, nämlich man lädt ein Dokument hoch, dann dauert es ein paar Sekunden, ein Word-Dokument, dann dauert es ein paar Minuten, bis es korrigiert wird und dann bekommt man das per E-Mail zurückgeschickt. Das heißt, Anders als bei vielen anderen Diensten bekommt man nicht einen Download-Link, sondern man bekommt es ins E-Mail-Postfach. Und der Grund dafür ist der, dass ich zu dem Zeitpunkt, wo die E-Mail hinausgegangen ist, das Dokument nicht mehr aufbewahren muss. Und nur so kann ich sicherstellen, dass ich die Dokumente auch gleich wieder löschen kann. Weil sonst könnte es ja auch eintreten, dass du eine Korrektur in Auftrag gibst, Und dann, ich weiß nicht, zwei Wochen nicht herunterlädst und ich müsste die Dokumente aufbewahren. Und damit ich eben gewährleisten kann, dass ich innerhalb von 24 Stunden alle Dokumente automatisch lösche, sende ich die sozusagen zurück an den Auftraggeber und man kann sich sicher sein, dass das Dokument dann nicht mehr aufbewahrt wird. 00:33:42 – Carin Müller:Sehr gut, das sollte ja glaube ich schon für viele eine enorme Beruhigung sein. Ich finde das auch toll. Jetzt noch die absolute Gretchenfrage, wie viel kostet denn der Spaß? Ja, 00:33:57 – Alexander Seifert:Die Abrechnung oder das Preismodell funktioniert so, es gibt einen Basispreis. Also man hat entweder die Möglichkeit, zeichengenau abzurechnen. Das heißt, man zieht das Dokument auf Textshine.com in so ein Feld hinein. Dann wird gezählt, wie viele Zeichen drin sind und man bekommt… einen Preis pro 1000 Zeichen sozusagen, der dann zeichengenau in dem Dokument bestimmt ist. Das sind aktuell 50 Cent netto pro 1000 Zeichen. Wenn man weiß, man möchte ein ganzes Buch von, was weiß ich, 300.000, 400.000 Zeichen hochladen, dann kann man auch Zeichenpakete kaufen und bekommt einen entsprechend günstigeren Preis. Manche Self-Publisher, habe ich gelernt, sind ja wirklich extrem fleißig und schreiben alle ein, zwei Monate einen neuen Titel. Ich habe in 20 Jahren Verlagstätigkeit selten wen getroffen, der vom Schreiben leben kann, aber jetzt schon ein paar Self-Publisher getroffen, die einfach sehr viel schreiben. Und das heißt, wenn man Wenn man Zeichen im Paket kauft, dann geht das runter bis auf 28 Cent pro 1000 Zeichen. Und das Wichtige ist, dieses Zeichenguthaben verfällt nicht. Das heißt, man hat dann nicht den Stress, dass man das innerhalb, ich weiß nicht, bis Monatsende irgendwie aufbrauchen muss oder so. Sondern wenn man weiß, man schreibt über das Jahr immer wieder mal Texte oder man möchte nächstes Jahr gleich den Folgeroman veröffentlichen, dann kann man auch im Paket kaufen und das wird entsprechend günstiger. 00:35:45 – Christian Raabe:Zählen denn Leerzeichen auch als Zeichen in dem Sinne? 00:35:52 – Carin Müller:Ja, naja, klar. 00:35:55 – Christian Raabe:Ich wollte bloß die Frage nochmal gestellt haben, weil das garantiert eben auch eine Frage ist, die bei der einen oder anderen Person, die das jetzt hört oder bei dir liest, sich selber fragen könnte. 00:36:10 – Carin Müller:Ja, ich sage jetzt einfach auch nochmal, also wir haben jetzt für unseren Roman, der ich glaube, als ich das hochgeladen habe, da waren jetzt eben nicht diese Leseproben, die wir noch reingetan haben dabei. Also ich glaube, das Manuskript hatte knapp 60.000 Wörter, als wir es hochgeladen haben. Das waren ungefähr dann umgerechnet 360.000 oder 370.000 Zeichen. Und dafür hast du uns, Alex, ja das Paket für 500.000 Zeichen zur Verfügung gestellt und das kostet, wenn man das regulär bei euch bestellt, kostet das 200 Euro. Und ich sage jetzt mal ganz ehrlich, wer hat jemals ein Korrektorat für einen richtigen Roman, 60.000 Wörter Roman, für umgerechnet wahrscheinlich 160 Euro bekommen? Also es ist, glaube ich, ausgeschlossen, dass man das so kriegt. Damit will ich jetzt auch nicht sagen, dass jetzt jeder nur noch auf Automatismen setzen muss, aber ich denke, es ist gerade für Self-Publisher auf jeden Fall eine gute Option, die sagen, ja, ich kann es mir einfach nicht leisten, Lektorat plus Cover plus auch noch ein Korrektorat zu finanzieren, bevor ich überhaupt einen Cent an dem Buch verdient habe. Dann denke ich, ist das wirklich ein ganz, ganz toller Kompromiss. 00:37:23 – Alexander Seifert:So sieht es aus. Genau, danke. Ich glaube, es ist tatsächlich so, dass wenn man so viel Schweiß und Blut in ein Projekt investiert, das oft ein Jahr geht oder darüber hinaus, wo man an den Arbeiten nach einem anstrengenden Alltag noch schreibt, dass es dann eigentlich schade ist, wenn aus budgetären Gründen man dann auf ein Korrektorat verzichten muss. Und ein manuelles Korrektorat ist einfach wahnsinnig zeitintensiv. Deswegen glaube ich, dass Textshine mit dem automatischen Korrektorat da wirklich eine schöne Lücke füllen kann, wo man wirklich niederschwellig zu einem leistbaren Preis ein Korrektorat auf hohem Niveau sich besorgen kann. dass man halt in Kürze kriegt und das wirklich auch schon auf einem sehr guten Niveau einfach schon korrigiert. Und das muss jetzt nicht die Welt kosten. Aber ich glaube, ganz ohne Korrektorat sollte man, glaube ich, das ist meine Meinung, korrigiert mich, wenn ihr das anders seht, ein Buch nicht herausbringen. Es ist schade um die ganze Arbeit. 00:38:44 – Carin Müller:Ja, absolut, hundertprozentig würde ich auch unterschreiben und liebe Leute, wenn ihr euch selbst ein Bild machen wollt, ihr könnt das Programm auch kostenlos testen, ich glaube 10.000 Zeichen sind für jeden frei, kann man einfach mal ausprobieren, das reicht mal für, was weiß ich, ein Kapitel oder ein halbes Kapitel oder ein Blogartikel oder was auch immer, da kann man das schon mal ausprobieren. Und das ist schon beeindruckend. Und ansonsten könnt ihr euch gerne mal unser Apple Tree Murders Fatschvermächtnis und Verderben kaufen und schauen. Und könnt ihr mal eine kleine Challenge, wer jetzt noch Fehler findet, der möge sich bei uns melden. Nein, aber das ist wirklich, also ich meine, wir haben es jetzt auch ganz transparent gemacht, also wir haben das, es gab kein anderes Korrektorat als Textshine für dieses Buch und da kann sich jetzt jeder sein Bild machen und der kleine Lackmustest, wie man ja immer so schön sagt, dann kann jeder mal schauen, ob sich da doch noch irgendwelche fatalen Dinge drin verborgen haben. Also lieber Alex, ich bin begeistert von dem Programm und möchte es allen Zuhörenden, die ihr Autorinnen seid und Autoren ans Herz legen, auch die Korrektoren und Korrektorinnen unter euch. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch in vielen Verlagen schon in den Lektoraten genutzt wird, weil die auch keinen Bock haben, irgendwelche schlampigen und solche Sachen. Manuskripte immer durchzuarbeiten, sondern da erstmal irgendwie durch das Programm jagen und dann arbeiten sie mit einfach einem sauberen Manuskript, was ja das Leben viel angenehmer macht. Also ich glaube, Anwendungsmöglichkeiten gibt es für dieses Programm unendlich viele. 00:40:25 – Alexander Seifert:Jawohl. Dann sage ich danke für die Einladung, danke für das nette Gespräch. 00:40:31 – Carin Müller:Ja, wir haben zu danken. Es war uns ein Vergnügen. Ja, danke, dass wir es ausprobieren durften. Also es war wirklich ein ganz tolles Erlebnis und ich werde dich sicherlich jetzt ansprechen, welches Paket du mir jetzt dann für meine zukünftigen Projekte empfehlen wirst. Ja, super. Ich weiß ja auch, wo du wohnst. Das machen wir aber offline. 00:40:50 – ohne Sprecher:Das geht fast wie eine Drohung. 00:40:51 – Alexander Seifert:Alles klar. Ja, cool. 00:40:59 – Carin Müller:Wir packen die Links zu deinem Programm natürlich in die Shownotes, dann können alle Leute mal draufklicken und es ausprobieren. Und ja, Alex, liegt dir noch was auf dem Herzen? Möchtest du noch was loswerden, was wir nicht gesagt haben, was wir nicht bearbeitet haben? 00:41:14 – Alexander Seifert:Nein, also ich wollte nochmal echt Danke sagen, dass du da, also erstens für die Einladung, zweitens, dass ihr das getestet habt, dass ihr uns ins Impressum geschrieben habt und dass ihr auch… naja, von euren Erfahrungen so lobend berichtet habt, auch auf der Messe. Ich nehme an, in Frankfurt, oder? 00:41:34 – Carin Müller:Ja, genau, jetzt gerade auf der Frankfurter Buchmesse. Also wir nehmen jetzt für unsere Zuhörenden direkt am Tag nach der Buchmesse auf. Da sind die Eindrücke jetzt noch ganz frisch und da habe ich wirklich mit vielen Leuten darüber gesprochen. Also mir liegt das Thema KI ja sowieso am Herzen und ich finde, es wird wirklich… auf einem Niveau verteufelt, das untragbar ist, dass man viele Dinge kritisch sehen kann und muss, ist klar, aber dieses Programm hat mich wirklich vollends überzeugt und da sehe ich nichts, was irgendwie fishy ist oder wo man drüber schimpfen müsste. 00:42:09 – Christian Raabe:Danke. Na prima, dann legen wir uns mal wieder hin, würde ich sagen. 00:42:15 – Carin Müller:Genau. Einen schönen Abend, einen schönen Tag, ihr Lieben, wo auch immer und wann ihr immer uns zuhört. Wir reiten jetzt alle in den Sonnenuntergang und feilen an unseren Texten mit Textshine.

  41. 60

    Episode #134 – Nobelpreisverdächtige TV-Shows?

    Nobelpreisverdächtige TV-Shows Der diesjährige Literatur-Nobelpreis geht an die Südkoreanerin Han Kang und Carin hat sich eines ihrer Bücher vorgenommen, um mitreden zu können. Ansonsten geht’s heute weniger um hohe Literatur. Immerhin darf die Saloon-Crew vermelden: Appletree Murders ist fertig und wird pünktlich erscheinen. Auf besonderen Wunsch von Christian dreht sich die aktuelle Folge vorwiegend um bemerkenswerte Fernsehserien. Ob die (Nobel)preisverdächtig sind, liegt natürlich im Auge der Betrachtenden, aber gute Unterhaltung liefern sie allemal. Erwähnte Bücher: Han Kang: Die Vegetarierin Erwähnte Serien: 4. Staffel Only Murders in the Building (auf Disney) Becoming Karl Lagerfeld (auf Disney) KAOS (auf Netflix) Ringe der Macht (auf Amazon Prime) Ein neuer Sommer/The perfect couple (auf Netflix) Halo Loudermilk (auf Netflix und Pro7)

  42. 59

    Episode #133 – Mal was mit Büchern

    Ausnahmsweise mal was mit Büchern … Die Saloon-Crew ist verschnupft. Und verhustet. Aber ansonsten bester Stimmung. Und sie hat gelesen. SEHR viel gelesen (und gehört). Daher geht’s in Episode 133 ausnahmsweise mal (fast) vollständig um Bücher, die nichts mit den eigenen zu tun haben. Wenn man von einem sehr kurzen Diskurs zu Appletree Murders am Anfang mal absieht. Ach ja, Carin rezitiert dann auch noch das Oktober-Motto: »Sorge dich nicht um dein mittelmäßiges Aussehen. Dein Charakter ist viel schlimmer.« Das kann Christian natürlich nichts anhaben, denn schließlich ist alles eine Frage der Perspektive … Aber nun zu den – Trommelwirbel! – 13 Büchern! Erwähnte Bücher: Lilly Labord: Über irischen Wiesen Marion Zimmer-Bradley: Die Nebel von Avalon Abby Jiminez: Just for the Summer (englisch) Abby Jiminez: Just for the Summer (deutsch) Tess Gerritsen: Abendruh Abby Jiminez: The Friend Zone (englisch) Abby Jiminez: The Friend Zone – Sie sind nur Freunde. Eigentlich … (deutsch) Tess Gerritsen: Der Schneeleopard Christina Lauren: The Paradise Problem (englisch) Martha Wells: Artificial Condition Martha Wells: Rogue Protocol Martha Wells: Exit Strategy Vera Nentwich: Tote singen selten schief Sabin Tambrea: Vaterländer Ray Nayler: The Mountain in the Sea (englisch) Ray Nayler: Die Stimme der Kraken (deutsch) Erwähnter Buchladen: Der fantastische Buchsalon Tolino: Charlotte McGregor ist Autorin des Monats Oktober – juhuuuu!

  43. 58

    Episode #132 – Recherche vor Ort

    Recherche vor Ort in Fowey Fragt man Carin, was sie am Romaneschreiben besonders mag, lautet die Antwort: Die Recherche vor Ort! Daher wählt sie die Schauplätze ihrer Geschichten auch immer besonders sorgfältig aus, damit auch immer mal ein cooler Urlaub drin ist. Fragt man sie dagegen, was sie besonders hasst an ihrem Job, dann sagt sie: Überarbeiten! So trifft es sich für die aktuelle Folge höchst ungünstig, dass Christian gerade von einer ausgedehnten Reise zurückkommt, bei der er u.a. Fowey besucht hat, den Handlungsort des gemeinsamen Saloon-Krimis. Carin dagegen hat die letzten Wochen ausschließlich mit unterschiedlichen Überarbeitungsphasen von sieben verschiedenen Büchern verbracht. Bedeutet: miese Laune und Neid auf der Frankfurter Seite des Mikros. Die Berliner Seite dagegen schwärmt wortreich von feuchten englischen Spästommertagen und der SilentLesung auf der BuchBerlin. Mehr über die Silent-Lesung: https://meinelesung.de/

  44. 57

    Episode #131 – Biografischer Roman mit Marie Sand

    Biografischer Roman mit Marie Sand Marie Sand kann eher auf Schokolade verzichten als aufs Schreiben! Carin ist sich nicht so sicher, ob sie diesen Satz so unterschreiben würde, Christian erkennt die Wahrheit dahinter deutlich schneller. Gesünder ist diese Prämisse natürlich allemal, aber hey: Schokolade! Doch darum geht es in der heutigen Folge nur am Rande. Stattdessen dreht sich im Interview alles um zwei große Themen: Wie schreibt man einen biografischen Roman (und welche besonderen Verpflichtungen kommen dabei mit ins Spiel)? Was ist Schönheit? Dabei entspinnt sich eine angeregte Diskussion übers Schreiben und über das Leben. Über Schönheit und Krankheit – und dass zwischen alldem eigentlich keine großen Unterschiede existieren. Davor verplaudert sich die Crew allerdings ein wenig über ihr aktuelles Gemeinschaftsprojekt und die Bücher, die sie gerade gelesen bzw. gehört haben. Erwähnte Bücher: Marie Sand: Und morgen wieder schön Marie Sand: Ein Kind namens Hoffnung Ali Hazelwood: Bride Andy Weir: Artemis Martha Wells: Der Netzwerkeffekt Tia Willams: A Love Song for Ricki Wilde Maries Links: Website: https://www.mariesand.de/ Instagram: https://www.instagram.com/mariesand_autorin/ Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?id=100085194439287

  45. 56

    Episode #130 – Quo vadis Appletree

    Quo vadis Appletree Murders? Lange nichts mehr vom Gemeinschaftsprojekt der Saloon-Crew gehört, was? Nun, das hat ein Ende, denn es geht nun rasant voran mit dem Gemeinschaftsprojekt von Carin und Christian oder von »C.C. Ravenmiller«, wie sie sich als Duo nennen wollen. Nicht dass die Geschichte schon völlig fertig wäre, Gott bewahre, aber sie haben sich vor Zeugen die Daumenschrauben angezogen und einen Veröffentlichungstermin festgelegt: Am 1.11.2024 wird es die Geschichte überall zu lesen geben. Und zwar als eBook und Taschenbuch – das Hörbuch (ja, das wird es auch geben und zwar von Christian persönlich eingesprochen) folgt dann ein paar Wochen später. Bis dahin gibt es allerdings noch einiges zu tun: Das Buch muss fertig geschrieben werden (da ist vor allem Carin gefordert …) Ein finaler Titel muss gefunden werden (Vorschläge werden dankbar angenommen) Ein Klappentext muss her (#panikschockschwerenot) Wer macht das Cover und wie wird es aussehen? Das Manuskript muss lektoriert und korrigiert werden Unerschrockene Testlesende wollen entdeckt werden (ihr könnt euch gerne freiwillig melden) Wird es eine Leserunde geben? Welche Marketing-Maßnahmen sind unverzichtbar? Kann eine KI den Korrektoratsdurchgang übernehmen?

  46. 55

    Episode #129 – Opfer der Werbung

    Opfer der Werbung?! Marketing ist die dunkle Seite des Bücherschreibens – doch »wer nicht wirbt, der stirbt«. Das wissen natürlich auch Carin und Christian, auch wenn sie trotzdem oft genug mit ihren eigenen Marketing-Bemühungen hadern und nicht selten sogar damit scheitern. Also ist es Zeit, das Pferd mal von hinten aufzuzäumen und eine schonungslose Selbstbeobachtung zu starten, auf welche Form von Werbung sie selbst am besten anspringen. Es folgt ein ausgedehnter Spaziergang durch die aktuelle Werbelandschaft: TV- und Kino-Spots, Social-Media-Werbung, Anzeigenblätter, Flyer, Postkarten, Newsletter, persönliche Empfehlung. Was funktioniert am besten? Klare Antwort: Kommt darauf an! Von Häkelanleitungen über Fakirkissen, von Matratzen über Technik-Kram ist so gut wie alles dabei. Und natürlich Bücher. Sooooo viele Bücher. Erwähnte Bücher: Emily Henry: Funny Story Lucy Score: Things We Never Get Over Barry Eisler: Einsame Auferstehung Stefan Schwarz: Bis ins Mark

  47. 54

    Episode #128 – Schicksal oder Unfähigkeit?

    Schicksal oder Unfähigkeit? Viren, Sonnenflecken, defekte Router. Um ein Haar hätte es eine erzwungene Sommerpause gegeben, doch in buchstäblich letzter Sekunde hatte die Technik ein Einsehen – und die Saloon-Crew gibt alles, um Folge 128 doch noch zu retten. Eigentlich hätte es in dieser Folge wieder ein Interview geben sollen – doch das scheiterte an rätselhaften technischen, womöglich virusbedingten Problemen der Gästin (wird nachgeholt!). Ein weiteres Interview für September scheiterte an Christians Router, der ein Opfer von Sonnenflecken oder bösartigen Updates wurde. Langsam breitete sich das Gefühl aus, dass das Juli-Motto von Carins fiesem Kalender wahr werden könnte: »Wenn du glaubst es geht nicht schlimmer, dann unterschätzt du deine Unfähigkeit.« Doch ganz kampflos wollte sich dann doch niemand dem Schicksal hingeben. Denn Sommerpausen sind schön und gut, aber nur, wenn sie einen guten Grund wie Urlaub haben. Christian hat also alles gegeben, um die Technik in den Griff zu bekommen und voilà – hier sind wir. Nicht nur die Widrigkeiten sind heute Thema, sondern auch die zahllosen Verlockungen und Verheißungen der Werbung. Wer ist das das größere Opfer der beiden? Und gelesen wurde tatsächlich auch. Erwähnte Bücher: Joe Abercrombie: Last Argument of Kings Barry Eisler: A clean kill in Tokio (Sanfter Tod in Tokio) C.A. Raaven: Connect – Wettlauf nach H.E.A.V.E.N. (noch nicht erschienen) Charlotte McGregor: Highland Happiness – Die Schmiede von Kirkby Charlotte McGregor: Highland Crime – Der tote Golfer

  48. 53

    Episode #127 – Project Hail Mary mit Claus Melzer

    Project Hail Mary mit Claus Melzer Es ist ein rares Ereignis, wenn die Saloon-Crew sich so einig ist wie beim bereits mehrfach erwähnten Roman »Project Hail Mary« von Andy Weir. Carin hat den Tipp vor ein paar Monaten von ihrem Bruder Claus erhalten und dann prompt nicht nur Christian mit Astrophagen (das ist ein Insider!) infiziert, sondern eine ganze Menge anderer Menschen. Grund genug, dem Phänomen heute einmal besonders gründlich auf den Zahn zu fühlen. Daher ist eben jender Bruder Claus zu Besuch, der hoffentlich Licht ins Dunkel darüber bringt, warum er einst gesagt hat: »So ein schönes Buch!« Carins Blogartikel zum Thema: Buchtipp: Der Astronaut Erwähnte Bücher: Andy Weir: Project Hail Mary Andy Weir: Der Astronaut Andy Weir: Der Marsianer Andy Weir: Artemis Erwähnte Hörbücher: Andy Weir: Project Hail Mary C.A. Raaven: OFFF – Spherope 1 OFFF auf Spotify Mehr zu Andy Weir: Webseite: https://andyweirauthor.com/ Über Claus Melzer: Augenoptiker, Informatiker, Science-Fiction-Fan, Voll-Nerd, Bassist, Social Media Phobiker und Familienvater. Außerdem ein wenig kontaktscheu. Wenn man ihn aber wirklich, also so wirklich WIRKLICH erreichen möchte, dann auf diesem Weg: Mastodon @[email protected]

  49. 52

    Episode #126 – Schöner Lesen mit Emilia de Luca

    Schöner Lesen mit Emilia de Luca Lesungen sind ja so eine Sache. Manche lieben sie, mache hassen sie – und zwar auf allen Seiten. Dabei können sie zu beglückendesten Erlebnissen überhaupt gehören – ebenfalls für alle Beteiligten. Wie das funktionieren kann will die Saloon-Crew heute von Emila de Luca wissen. Sie ist Autorin, Podcasterin, Lesecoach, Veranstalterin der LeseBühne und: Entspannungstherapeutin! Letzteres ist vor allem für Carin interessant, denn die ist bei Lesungen nicht immer total Zen, sondern ganz schön aufgeregt – und lange nicht so souverän wie Christian. Trotzdem freuen sich beide wie verrückt auf die »Parkbank-Poet:innen 2024«, dem Open-air Lesefestival in Friedrichshagen am Müggelsee, das am 13.7.2024 zwischen 14 bis 18 Uhr alle Interessierten einlädt. Der Eintritt ist frei – und Carin wird sich (halbwegs) professionell vorbereiten. Christian natürlich sowieso. Vielleicht bekommen die beiden in dieser Folge sogar schon ein kleines Coaching von Emilia de Luca, die nämlich eine ganz eigene Philosophie bei Lesungen vertritt. Mehr zu den Parkbank-Poet:innen: https://www.parkbank-poetinnen.de/ Erwähntes Buch: Regine Sonnleitner: Halt’s Maul, Paul Emilias Links: Webseiten: https://meinelesung.de https://meinelesung.de/lesebuehne https://meinetalkshow.de https://emiliadeluca.de Instagram: https://www.instagram.com/emilia.deluca_autorin https://www.instagram.com/meinelesung Facebook: https://facebook.com/meineLesung https://facebook.com/autorinemiliadeluca

  50. 51

    Episode #125 – KI in der Buchbranche mit Sandra Thoms

    Sandra Thoms über KI in der Buchbranche Kaum ein Thema erregt die Welt derzeit so sehr wie Künstliche Intelligenz – kurz: KI. Nun ja, jedenfalls neben desaströsen Wahlen, Fluten und Kriegen. In der Buchblase wird besonders hitzig über das scheinbare Übel diskutiert. Wobei auch das nicht stimmt, denn Diskussionen kommen in den wenigsten Fällen zustande. Meist ist es ein Clash unvereinbarer Meinungen. Die Saloon-Crew – tendenziell aufgeschlossen, was neue Werkzeuge betrifft – will das Thema heute mal gründlich beleuchten. Also haben sich Carin und Christian Verstärkung an den Trensen geholt: Sandra Thoms, ihres Zeichens Verlegerin, Buchhändlerin, KI-Interessierte und Titanic-Bändigerin. Mit ihr geht es um die heißesten Eisen und größten Ängste. Erwähnte Blogartikel: Künstliche Intelligenz ist unser Untergang Keine Angst vor KI Erwähnte Bücher: Klaus N. Frick: Wie künstlich ist Intelligenz? Oscar Wilde: Der Sozialismus und die Seele des Menschen Caroline Wahl: 22 Bahnen Sandra Thoms: Webseite Verlag: https://bedey-thoms.de/Webseite Buchladen: https://der-fantastische-buchladen.de/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sandra-thoms-45551b206/Instagram: https://www.instagram.com/der_fantastische_buchladen/

Type above to search every episode's transcript for a word or phrase. Matches are scoped to this podcast.

Searching…

We're indexing this podcast's transcripts for the first time — this can take a minute or two. We'll show results as soon as they're ready.

No matches for "" in this podcast's transcripts.

Showing of matches

No topics indexed yet for this podcast.

Loading reviews...

ABOUT THIS SHOW

Im literarischen Saloon geht es um Literatur im weitesten Wortsinn: Bücher, die wir toll finden, Bücher die wir schreiben, es geht um das aufregende, wenn auch manchmal prekäre Leben als Wortschaffende, um lustige Erlebnisse und um Dinge, die uns sonst noch so auf der Seele brennen.

HOSTED BY

Carin Müller & Christian Raabe

URL copied to clipboard!