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Die Filmanalyse

Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse.Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!

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  1. 349

    Ep. 329: Ein filmisches Wunder: VATERLAND – Kritik & Analyse

    Was kann man in 82 Minuten erzählen? Fast alles, zeigt uns Regisseur Paweł Pawlikowski mit seinem Schwarz/Weiß-Film „Vaterland“, in dem Hanns Zischler als Thomas Mann und Sandra Hüller als dessen Tochter Erika Mann zu erleben sind. Dieser herausragende Film erzählt in fiktionalisierter Form und Verdichtung von dem Literaturnobelpreisträger, der 1949 nach Deutschland reist, um zunächst in Frankfurt am Main und dann in Weimar einen Goethe-Preis entgegenzunehmen und in seinen Dankesreden ein anderes Deutschland heraufzubeschwören, das nicht todestrunken ist. Seine Tochter Erika, die in Wahrheit diese Reise nicht begleitete, unterstützt ihren Vater, gerät aber bald aneinander mit ihm, als Thomas Mann selbst dann noch seine Reise und alles Zeremonielle fortsetzt, als die Nachricht von Klaus Manns Tod eintrifft. Werden in den Goethe-Reden Humanität und menschliche Ideale heraufbeschworen, zeigt sich der Dichterfürst privat kalt und grausam. „Vaterland“ ist eine hochinteressante Reflexion über die Rolle des Intellektuellen in der Gesellschaft und im Staat. Mehr dazu in der Filmanalyse von Wolfgang M. Schmitt! Das gesamte Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  2. 348

    Q&A 10 (Teaser): ODYSSEE: Nolan im Interview, Serie THE SHARDS (Bret Easton Ellis), Klassenkampf: COLUMBO

    Im neuen Q&A beschäftigen wir uns noch einmal ausführlich mit der ODYSSEE von Christopher Nolan. Ein Hörer hat eine interessante Frage parat, danach geht es um das viral gegangene Interview, das die chinesische Podcasterin Zhong Shu mit Christopher Nolan geführt hat. Hat er Homers Erzählung christianisiert? Wofür stehen die Götter? Welche Konventionen des Erzählens gibt es? Anschließend geht es um die Disneyplus-Serie THE SHARDS, eine Verfilmung des großartigen gleichnamigen Romans von Bret Easton Ellis. Dieses Projekt, so viel lässt sich bereits nach vier Folgen sagen, ist komplett gescheitert. Zu klären ist aber, weshalb diese Serie ein solches Desaster geworden ist und warum der Roman sich derart grandios liest. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Kult-Krimireihe COLUMBO mit Peter Falk. War der Polizist im Trenchcoat eigentlich ein Klassenkämpfer? Diese und weitere Fragen beantworte ich im neuen, 100-minütigen Q&A der Filmanalyse plus! Mein Letterboxd-Profil: https://letterboxd.com/wolfMschmitt/Das Interview mit Christopher Nolan: https://www.youtube.com/watch?v=wa4I8Ch2TRoDas gesamte Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  3. 347

    Ep. 328: Nietzsche! STAR WARS 9: DER AUFSTIEG SKYWALKERS - Kritik & Analyse

    Die „Star Wars“-Saga hat ein Ende, zumindest ein vorläufiges. Denn #Disney plant bereits weitere Filme, doch mit „Star Wars: Der Aufstieg der Skywalkers“ endet nun die neue Trilogie. Noch einmal hat J. J. Abrams die Regie übernommen, wenngleich von seiner eigenen Handschrift, die er in „Das Erwachen der Macht“ zeigte, jetzt nur noch wenig zu sehen ist. Teil 9 wirkt wie ein Best-of der Reihe, doch das macht #TheRiseOfSkywalker nicht zu einem guten Film. Vieles ist beliebig, wagemutig ist wenig. Faszinierend aber sind die düsteren Szenen mit dem #Imperator, bei denen wir uns einmal mehr fragen, was ist es eigentlich, was ihn, der allen leiblichen Genüssen entsagt hat, für den der Körper nunmehr Hülle ist, so leidenschaftlich zur Macht zieht? Rey, Poe und Finn kämpfen derweil unermüdlich gegen diese dunkle Seite der Macht an, unterstützt werden sie dabei von vielen Altstars. Aber auch diese Welt ist nur vermeintlich bunt, denn die erotische Liebe ist in ihr merkwürdig abwesend. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Chantal Mouffe: Das demokratische Paradox. Turia + Kant.Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra. Kritische Studienausgabe, sämtliche Werke Bd. 4. DTV.

  4. 346

    Ep. 327: Das reicht nicht: THE END OF OAK STREET – Kritik & Analyse

    Der Regisseur von „Under the Silver Lake“ und „It Follows“ ist zurück und hat Dinosaurier mitgebracht: David Robert Mitchell erzählt in „The End of Oak Street“ von einer amerikanischen Vorstadtfamilie, deren scheinbar gewöhnlicher Alltag durch ein unerklärliches kosmisches Ereignis zerstört wird. Die Oak Street wird aus ihrer vertrauten Umgebung herausgerissen und in eine prähistorisch anmutende Welt versetzt. Plötzlich leben die Bewohner zwischen gefräßigen Dinosauriern. Ein Kampf ums Überleben beginnt. Anne Hathaway und Ewan McGregor spielen ein Ehepaar, das sich zusammenraufen muss, um sich und die Kinder zu retten. Steven Spielberg und Brian De Palma stehen ästhetisch Pate, einmal mehr erleben die 1980er-Jahre ein Revival. Der Film ist nicht schlecht, aber gut ist er auch nicht. Hollywood steckt noch immer in der Krise. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!   Den zweistündigen DeepDive zu den Pasolini, Kubrick, David Robert Mitchell und den Epstein-Files gibt es bei Apple, Patreon, Steady oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft: YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=LnP7vP9n0CcSteady: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/posts/f34deb92-f8ee-41bc-b455-69c66c55a3cdPatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmitt/posts/deepdive6-was-zu-153947883?collection=1813128Apple: https://podcasts.apple.com/lu/podcast/deepdive6-was-die-epstein-files-mit-kubricks-eyes-wide/id1586115282?i=1000757363933 

  5. 345

    Ep. 326: Feminismus? CAPTAIN MARVEL - Kritik & Analyse

    Das Marvel-Universum ist wieder um einen Film gewachsen: Geld für gute Drehbuchautoren hat man sich auch diesmal gespart, aber sei's drum! Mit "Captain Marvel" gibt es nun auch die von vielen Fans lang ersehnte Superheldin als Protagonistin. Doch ist durch eine weibliche Hauptfigur "Captain Marvel" gleich ein feministischer Film? Und welchen Stellenwert haben eigentlich in solchen Blockbustern noch Schauspieler, wenn sie wie hier Samuel L. Jackson digital um 20 Jahre verjüngt werden? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Nick Bostrom: Superintelligenz. Szenarien einer kommenden Revolution. Suhrkamp.Den zweistündigen DeepDive zu David Lynch gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  6. 344

    Ep. 325: Ein zeitgenössisches Meisterwerk: EVERYTIME – Kritik & Analyse

    Dieser Film wird bleiben: „Everytime“ von Sandra Wollner erzählt eine Geschichte, die man zwar in Worten wiedergeben kann, womit man aber das Eigentliche verfehlt. Ein Mädchen stirbt, zurück bleiben Mutter, Schwester und Freund. Der Kameramann von „Aftersun“ bricht mit der Regisseurin in neue Bildwelten auf und irritiert unser Verhältnis zur Welt nachhaltig. Das herausragende Schauspielerensemble, bestehend aus Birgit Minichmayr, Tristán López, Carla Hüttermann und Lotte Shirin Keiling, wird eingefasst von Bildern, die zwischen Realismus und Surrealismus changieren, die Computerspiellandschaften und echte Gesteinsblöcke, Smartphone-Bilder und Projektionen eines trauenden Bewusstseins verbinden. Jedes Mal, jeder Zeit, jede Zeit! So etwas gab es noch nicht im Kino zu sehen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Den zweistündigen DeepDive zu David Lynch gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  7. 343

    Ep. 324: Pure Ideologie: DER HERR DER RINGE - Kritik & Analyse

    „Star Wars“, „Indiana Jones“, „Harry Potter“ – die Populärkultur liebt das Mythische, es ist daher kein Wunder, dass Peter Jacksons dreiteilige Verfilmung von „Der Herr der Ringe“ ebenso opulent wie erfolgreich war. #Tolkien schuf aus den Versatzstücken aus nordischen Sagen ein eigenes #Fantasy-Universum, das zum einen heidnisch anmutet, zum anderen jedoch stark vom Katholizismus des Autors geprägt ist. Diese Welt ist eingeteilt in Gut und Böse – Sauron ist der dunkle Herrscher, der nach der Macht strebt und mit dem Ring alle unterjochen will. Der #Hobbit Frodo Beutlin und die Seinen versuchen dies zu verhindern und begeben sich auf eine lange, abenteuerliche Reise, kämpfen brutale Schlachten und wachsen über sich hinaus. Das manichäische Weltbild jedoch, das der Trilogie zugrunde liegt, ist mehr als fragwürdig, ja, es ist zutiefst ideologisch. Parallelen zur Geopolitik der vergangenen zwei Jahrzehnte drängen sich auf, aber auch innenpolitisch kommen wir der Ideologie der Film sehr nahe. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Chantal Mouffe: Das demokratische Paradox. Turia + Kant.Carl Schmitt: Der Nomos der Erde im Völkerrecht des Jus Publicum Europaeum. Duncker & Humblot.Den zweistündigen DeepDive zu David Lynch gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  8. 342

    Ep. 323: Nicht auszuhalten! SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY – Kritik & Analyse

    Zweieinhalb Stunden quält uns Regisseur Destin Daniel Cretton mit „Spider-Man: Brand New Day“: Tom Holland spielt erneut Peter Parker, der ein Doppelleben als Spider-Man führt. Jedoch kann sich in seinem Freundeskreis niemand mehr an die Existenz von Peter Parker erinnern. MJ und seine Freunde haben ihn vergessen, unklar ist, ob er in ihnen wieder die Erinnerung wecken kann. Das Leben schwer macht ihm jedoch Jean Grey, die mit ihren telepathischen Kräften sein Umfeld manipulieren kann. Außerdem ist seine Work-Life-Balance durcheinandergeraten, schlüpft er doch die meiste Zeit in die Rolle von Spider-Man und nimmt sich nicht genügend Zeit, Peter Parker zu sein. Schwerfällig und schwermütig hüpfen wir mit Spidey durch einen trostlosen Film, der typisch ist für die aktuelle depressive Kulturindustrie. Übersehen sollten wir dabei nicht, wie sehr sich der Protagonist mit den staatlichen Institutionen identifiziert und Massenüberwachung umsetzt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Judith Butler: Psyche der Macht. Das Subjekt der Unterwerfung. Suhrkamp. Den zweistündigen DeepDive zu David Lynch gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  9. 341

    DeepDive 10 (Teaser): David Lynchs ERASERHEAD, MULHOLLAND DRIVE und LOST HIGHWAY

    David Lynch ist einer der bedeutendsten Regisseure der Filmgeschichte. Er schuf neue Bildwelten aus roten Vorhängen, nachtschwarzen Wohnzimmerecken, eigenartigen Lichtquellen, unheimlichen Fluren, Stimmen, die sich vom Körper lösen, und durch Soundkulissen, die ständiges Unbehagen auslösen. Die Räume, durch die wir schreiten, sind Reisen ins labyrinthisch aufgebaute Bewusstsein. Wer es sich zur Aufgabe macht, die David-Lynch-Filme zu ordnen, Stringenz und Linearität herstellen will, wird bald auf nicht lösbare Paradoxien treffen. David Lynch entzieht sich damit einer auf den Plot ausgerichteten Interpretation, was jedoch die Filme nicht beliebig werden lässt. Auffallend ist die Wiederkehr von Formen und Mustern und von Themen wie Ekel, Verwandlung und reale Imagination beziehungsweise imaginierte Realität. Schon in seinem Langfilmdebüt „Eraserhead“ finden wir dies, mit einem Umweg über „The Elephant Man“ führt Lynch uns auf den „Lost Highway“ und den „Mulholland Drive“. Im aktuellen DeepDive geht es um diese zutiefst irritierenden Meistwerke von David Lynch!Den zweistündigen DeepDive zu David Lynch gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  10. 340

    Ep. 322: DER SCHACHT: Wo der Film richtig und wo er falsch liegt - Kritik & Analyse

    Als die Kinos geschlossen waren, diskutierte man über diesen Netflix-Film: „Der Schacht“ reihte sich ein in eine Vielzahl von Filmen, die den Kapitalismus beim Wort nehmen. Wie in „Snowpiercer“ und „Parasite“ soll auch hier ein Machtsystem exemplarisch, reduziert auf das Notwendigste illustriert werden. Eingenommen wir ein wirklich globaler Blick auf die Welt, auch wenn alles nur in einem Turm spielt. Die Höhe von Bong Joon-ho erreicht Regisseur Galder Gaztelu-Urrutia allerdings nicht, wenngleich der Film sehenswert ist und sich von vielen #Streaming-Angeboten positiv abhebt. Doch der englische Titel „The Platform“ legt einen blinden Fleck des Films bloß: In „Der Schacht“ ist das Essen nicht per se knapp, es ist nur falsch verteilt. Doch wie funktioniert Knappheit heute eigentlich in der digitalen Ökonomie der Unknappheit? Und haben wir es hier wirklich mit einer #Dystopie zu tun? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast! Literatur:David Harvey: Siebzehn Widersprüche und das Ende des Kapitalismus. Ullstein.

  11. 339

    Ep. 321: Dieser Film wird (leider) übersehen

    Jessica Chastain spielt eine reiche US-Amerikanerin, die sich alles leisten kann. Zu arbeiten braucht sie nicht, das Familienerbe wirft genug ab, um sich nur um die Familienstiftung kümmern zu können, die zugleich ordentliche Steuererleichterungen bietet. Auch die Liebe zu einem mexikanischen Balletttänzer, der aufsteigen und in San Francisco Karriere machen will, kann sie sich leisten. Solange die Öffentlichkeit davon keinen Wind bekommt. Isaac Hernández, ein Star des Balletts, übernimmt die Rolle des Aufsteigers und Verführers. Diese ungleiche Beziehung ist nicht als Dark Romance angelegt, sondern „Dreams: Gefährliches Verlangen“ lotet intelligent Klassenfragen aus und zeigt, wie man durch die Staatsbürgerschaft entweder privilegiert oder gestraft ist. 2025 lief der Film bei der Berlinale, jedoch wurde kaum jemand auf dieses analytisch starke, brillant gespielte Werk aufmerksam. Auch jetzt droht der Kinostart sang- und klanglos unterzugehen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Branko Milanovic: The World Under Capitalism: Observations on Economics, Politics, History, and Culture. Polity.Thomas Piketty: Das Kapital im 21. Jahrhundert. C.H. Beck. Das komplette Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans  

  12. 338

    Q&A 9 (Teaser): Uwe Bolls CITIZEN VIGILANTE, Opernfilme, JACKASS, SUPERGIRL

    Verboten ist Uwe Bolls „Citizen Vigilante“ nicht, auch wenn dies gerade gern kolportiert wird. Der Rache-Thriller mit Armie Hammer in der Hauptrolle hat jedoch keine FSK-Freigabe erhalten, wodurch der Film öffentlich nicht beworben oder angepriesen darf, auch sind die Vertriebswege eingeschränkt. Was aber erzählt dieser Film? Und wie konnte die FSK zu einer solchen Entscheidung kommen? Der Protagonist greift zur Selbstjustiz und der Film verhält sich dazu affirmativ, mehr noch: die Gewalt richtet sich auch gegen den Staat selbst. Der migrationsfeindliche Film kann als der erste AfD-Film beschrieben werden, denn nicht nur Migration, sondern auch das Eigentum spielt eine wichtige Rolle. Gewiss, Uwe Boll gilt als der schlechteste Regisseur der Welt, aber politisch ist damit zunächst einmal nichts gesagt. Vor zehn Jahren habe ich Uwe Boll einmal getroffen, es war ein angenehmes Gespräch, auch wenn ich seinen Werken wenig abgewinnen kann. Das war nicht meine einzige Begegnung mit Bolls Filmen: In einem Dokumentarfilm über Boll, der nie veröffentlicht wurde, habe ich mich zu der mangelnden Systemkritik in den Filmen geäußert und warum der Regisseur oft einen richtigen Schritt, aber immer in die falsche Richtung geht. Eine Stunde spreche ich über Boll und „Citizen Vigilante“ im 9. Q&A der Filmanalyse plus. Außerdem geht es um JACKASS, SUPERGIRL, Opernfilme, Abstraktion und Film und die Darstellung von Gewalt. Das komplette Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  13. 337

    Ep. 320: Der "verbotene" Disney-Film: SONG OF THE SOUTH - Kritik & Analyse

    Wenn jetzt überall in der Welt das Streamingportal #Disneyplus verfügbar ist, werden dort alle Klassiker des Studios, die man bereits den Konkurrenzplattformen entzogen hat, zu sehen sein. Ein Film, so zeigt sich jetzt bereits in den USA, wird aber fehlen: "Song Of The South" (#OnkelRemusWunderland). Der Film erschien 1946, Zeichentrickfiguren treffen darin auf Schauspieler, die technischen Innovationen sind enorm - und für das heute immer noch bekannte Lied "Zip-a-Dee-Doo-Dah" gab es einen Oscar, auch der schwarze Hauptdarsteller James Baskett wurde mit einem Academy-Award ausgezeichnet. Heute geht der Disney-Konzern zu diesem Film, der auf einer Plantage im 19. Jahrhundert in Georgia spielt, auf Distanz - beziehungsweise Disney duckt sich einfach feige weg. Der Film, lautet der Vorwurf, stelle die Schwarzen auf hochgradig diskriminierende Weise dar und verkläre deren Situation auf den Plantagen. Stimmt, doch es ist noch viel schlimmer: In dem Film ist sehr transparent, wie die #Ideologie von Disney grundsätzlich funktioniert. Aber wie sollte man mit diesem heiklen Filmerbe umgehen? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Roland Barthes: Mythen des Alltags. Suhrkamp.Die DeepDives zu PSYCHO und DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  14. 336

    Ep. 319: Wie ist DIE ODYSSEE von Christopher Nolan zu deuten? – Kritik & Analyse

    Matt Damon, Anne Hathaway, Robert Pattinson, Zendaya, Tom Holland und viele weitere Stars schlüpfen in antike Gewänder, um in Christopher Nolans Verfilmung von Homers „Odyssee“ mitzuspielen. Knapp drei Stunden dauert „Die Odyssee“, mit der Nolan sein filmisches Erzählen mit einem der wichtigsten Ursprungstexte der Weltliteratur verbindet. Odysseus, gespielt von Matt Damon, soll nach dem Trojanischen Krieg heimkehren, um die Freier an seinem Hof, die seine Frau Penelope bedrängen, zu bekämpfen. Dieser große Bogen ist durchsetzt mit Binnenerzählungen, Erinnerungen und Irrfahrten. Nolan zeigt keinen Helden, sondern einen Mann, der mit seinen Taten hadert und selbst kaum noch weiß, weshalb er heimkehren soll. Bildgewaltig und dröhnend laut ist dieser Film, der nicht nur berühmte Episoden des Epos illustriert, sondern einen eigenen Zugang findet. Politische Botschaften, wenn auch nie explizit gemacht, enthält „Die Odyssee“ ebenfalls. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse! Literatur:Erich Auerbach: Die Narbe des Odysseus. Horizonte der Weltliteratur. Berenberg.Homer: Die Odyssee. Übersetzt von Kurt Steinmann. Penguin.  Die DeepDives zu PSYCHO und DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  15. 335

    Ep: 318: Wie eine Bahnfahrt: DER HOBBIT - Kritik & Analyse

    Selbst viele „Herr der Ringe“-Fans sind mit „Der Hobbit“ nicht besonders glücklich. #PeterJackson hat den gerade einmal 300 Seiten umfassenden Roman „Der kleine Hobbit“ von #Tolkien auf acht Stunden gestreckt und damit zwar dem Werk keinen Gefallen getan, sondern lediglich Profitinteressen verfolgt. Um die Schwachstellen der Handlung zu kompensieren, hat man beim Marketing vor allem auf die neue Technik gesetzt: statt 24 nun 48 Frames. Doch ist die Trilogie nur das das Vorspiel zu „Der Herr der Ringe“? Keineswegs, der Film beinhaltet einen ganz anderen ideologischen Kern, dieser ist in der der Erzählweise zu finden. Das #Fantasy-Genre verspricht einen Ausweg aus der Realität, ja, eine Gegenwelt – sieht man sich „Der Hobbit“ allerdings genauer, das heißt, kontraintuitiv an, dann wird einem plötzlich klar, dass die technische und funktionale Welt der Moderne hier lediglich in ein anderes Gewand gekleidet ist. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Die Filmanalyse+ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans   

  16. 334

    Ep. 317: Disney ist tot! VAIANA – Kritik & Analyse

    Zehn Jahre ist es her, dass der Animationsfilm „Vaiana“ („Moana“) in die Kinos kam. Die Titelfigur will sich nicht der väterlichen Ordnung fügen, will nicht auf der Insel bleiben, sondern in See stechen, um auf diese Weise auch die Natur und ihr Volk, deren Herrscherin sie einmal sein wird, wiederzubeleben. Disney variiert einmal mehr die Heldenreise. Nun ist die Realverfilmung in den Kinos gestartet, in den Hauptrollen zeigen sich Dwayne Johnson und Catherine Laga’aia. Das ist aber auch fast der einzige Realitätsbezug, den es gibt. Ja, die Schauspieler existieren wirklich. Die anderen Bildwelten aber sind keineswegs real, sondern digital erzeugt, sodass sich die Frage aufdrängt: Ist das ein live-action-movie oder doch eher ein Animationsfilm mit ein paar echten Schauspielergesichtern? Wir begeben uns mit diesem schrecklichen Film jedenfalls mitten hinein in unsere generellen Digitalisierungserfahrungen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Dirk Baecker: Digitalisierung. Suhrkamp.Die Filmanalyse+ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  17. 333

    Ep. 316: Zeigen oder zensieren? VOM WINDE VERWEHT - Kritik & Analyse

    Der US-Sender #HBO hat den Klassiker „Vom Winde verweht“ (#GoneWithTheWind) vorerst von seiner Streamingplattform gelöscht. Er soll irgendwann später wieder veröffentlich werden, dann jedoch neu kuratiert, kommentiert und möglicherweise mit Triggerwarnungen versehen. Vorausgegangen war diesem Vorgang der Protest eines berühmten HBO-Abonnenten: John Ridley, der unter anderem das mit einem #Oscar ausgezeichnete Drehbuch zu „12 Years a Slave“ schrieb, hatte in einem Artikel in der „Los Angeles Times“ gefordert, dass HBO das von David O. Selznick prodozierte Melodram nicht wie jeden anderen Film behandeln dürfe, da die Darstellung von Schwarzen massiv diskriminierend sei und überdies die Sklaverei in den Südstaaten des 19. Jahrhunderts verherrlicht werde. Diese Erkenntnis ist keineswegs neu, nicht nur in der Filmwissenschaft wird seit Jahrzehnten Kritik an dem Kultfilm geübt, doch aufgrund gegenwärtiger Ereignisse ist die Debatte neu entflammt. Wie sollte man sich also zu „Vom Winde verweht“ verhalten? Darf und soll der Film noch gezeigt werden? Und wenn ja, wie? Das knapp vierstündige Werk ist vieldeutig, auf eine Triggerwarnung lässt es sich jedenfalls nicht reduzieren. Ignoriert werden darf auch nicht, dass hier nicht bloß die Vergangenheit romantisiert, sondern zugleich der Beginn der Moderne – personifiziert von Rhett Butler (Clark Gable) und Scarlett O’Hara (Vivien Leigh) – zelebriert wird. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Das komplette Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans  

  18. 332

    Ep. 315: Über den Militarismus der MINIONS

    In „Minions and Monsters“ kehren die kleinen gelben Männlein zurück auf die Leinwand, um eine alternative Geschichte von Hollywood zu erzählen. Was bislang niemand wusste: Die Minions waren früher in der Traumfabrik als Schauspieler und Regisseure tätig. Diese an sich harmlose Geschichte erzählt der neue Film, jedoch hat die Sache einen Haken. Nach etwa 50 Minuten wird aus Spaß plötzlich Ernst. Ein Feindbild muss her, dieses kreiert man mit dem Monster Irene. Jetzt muss dieses bekämpft werden – auch Roboter Dort (gesprochen von Bill Kaulitz) und angelehnt an den Roboter GoRT aus „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ eilt aus der Luft zu Hilfe. Dieser so albern daherkommende Film verbreitet sehr offen eine militaristische Ideologie – für Kinder und Erwachsene. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Das komplette Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  19. 331

    Ep. 314: Über die Liebe: DIE BRÜCKEN AM FLUSS und BEGEGNUNG - Kritik & Analyse

    Zwei große Liebesgeschichten, die uns viel über das Wesen der Liebe und das Begehren erzählen: „Begegnung“ („Brief Encounters“) von David Lean und „Die Brücken am Fluss“ („The Bridges of Madison County“) von Clint #Eastwood sind nicht nur phantastische Filme, sie sind auch ideal miteinander vergleichbar, da sie beide von Liebesaffären handeln, die enden müssen. Rückblickend berichten die beiden Filme von der ganz großen Liebe: In David Leans #Melodrama von 1945 treffen sich Celia Johnson und Trevor Howard heimlich einmal in der Woche in der Stadt, obwohl beide verheiratet sind. In dem #Liebesfilm von 1995 sind es Meryl Streep und Clint Eastwood, die sich zufällig begegnen und wenige intensive Tage miteinander verleben. Wie die Geschichten enden, erfahren wir Zuschauer in beiden Klassikern gleich am Anfang, dennoch fiebern, leiden, lachen und weinen wir mit den Liebenden mit. Die Filme verraten uns viel über unser Begehren, und warum es sich so schwerlich verewigen lässt.Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Tristan Garcia: Das intensive Leben. Eine moderne Obsession. Suhrkamp.Kurt Tucholsky „Danach (Happy End)“: https://www.faz.net/aktuell/feuilleto...Slavoj Žižek: Ich höre dich mit meinen Augen. Anmerkungen zu Oper und Literatur. Konstanz University Press.Den kompletten, über zweistündigen DeepDive gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  20. 330

    Q&A 8 (Teaser): Scary Movie, Kir Royal, Robin Hood, Toy Story, He-Man, No Country for Old Men

    Im neuen Q&A der Filmanalyse plus spreche ich ausführlich über aktuelle Kinofilme, die den momentanen Zeitgeist widerspiegeln: In „Masters of the Universe“ hat der Held, der seinen Heimatplaneten lange nicht gesehen hat, einige Mühen im progressiv regierten Großraumbüro. Bald kann der dem entfliehen. Ist He-Man also nun ein anti-woker Kulturkämpfer? Nicht ganz, die Männlichkeit wird auch im Laufe des Films immer wieder ironisch gebrochen, zugleich muss er seine Wehrhaftigkeit unter Beweis stellen. In „The Death of Robin Hood“ wird zwar die Heldenerzählung dekonstruiert, doch auch hier muss man sich schlussendlich gegen Feinde wappnen. Vulgärer, blöder, aber doch mutiger ist hingegen „Scary Movie“. Zwar setzt die Horror-Parodie sich zunächst zwischen alle Stühle, doch die Veralberung trifft vor allem jene, die sich auf der rechten Seite äußerst ernst nehmen. Es geht im neuen Q&A aber auch um Klassiker: Ich analysiere die berühmte Szene mit Mario Adorf in „Kir Royal“ und ich spreche über meine Sicht auf „No Country for Old Men“, mit dem die Coen-Brüder den Neoliberalismus porträtieren. Literatur: Peter Sloterdijk: Kritik der zynischen Vernunft. Suhrkamp. Das komplette 90-minütige Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  21. 329

    Ep. 313: Was ist dran am Hype um OBSESSION? – Kritik & Analyse

    Curry Barker erobert mit einem Film die Kinocharts, der lediglich 750.000 Dollar gekostet hat. Der durch seinen YouTube-Kanal bekannt gewordene Regisseur mischt mit „Obsession“ Hollywood auf, wo man sich in den vergangenen Jahren immer häufiger an überteuren Produktionen verhoben hatte. Barker legt seinem Horrorfilm eine simple Prämisse zugrunde: Ein schüchterner Mann wünscht sich, dass die Frau, die er lange schon anhimmelt, ihn unbedingt liebt – „mehr als alles andere auf der Welt“. Durch eine kleine Wunschmaschine, einen One-Wish-Willow, wird dies Realität, kehrt sich aber bald schon gegen den Protagonisten selbst. Denn die Frau folgt der erwünschten Unbedingtheit in einer gruseligen Konsequenz: Niemand anderes als er zählt noch in ihrem Leben, was im Gegenzug auch bedeutet, dass er ganz und gar sie lieben muss – und zwar ununterbrochen. „Obsession“ ist ein Film über eine grausame Beziehungsdynamik. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!Literatur:Ödön von Horváth: Geschichten aus dem Wiener Wald.Catherine Millet über Eifersucht: https://www.herlindekoelbl.de/pdf/ZM_Catherine_Millet.pdfFriedrich Schiller: Die Glocke.Den kompletten, über zweistündigen DeepDive gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  22. 328

    Ep. 312: Verschwörung & Simulation: DIE TRUMAN SHOW - Kritik & Analyse

    #Verschwörungstheorien sind derzeit beliebter denn je, oft steht dahinter ein Weltbild, wie wir es auch in Peter Weirs Kultfilm „Die Truman Show“ beobachten können: Es wird davon ausgegangen, dass alles von einem Menschen gelenkt wird – derzeit haben sich diverse Verschwörungstheoretiker auf #BillGates festgelegt. Ihm lassen sie eine Rolle zukommen, die der des „Truman Show“-Regisseurs und -Erfinders Christof gleicht, der die Show, in der Truman (#JimCarrey) unwissentlich der Protagonist ist, gänzlich unter seiner Kontrolle hat. Doch was hat die Dystopie uns außerdem heute zu sagen? Geht es hier lediglich um eine Medienkritik am Reality-TV? So sehr wir auch mit Truman sympathisieren, sollten wir doch erkennen, dass wir, die wir uns ständig freiwillig filmen, wenig mit ihm zu tun haben. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Jean Baudrillard: Amerika. Matthes & Seitz.Martin Heidegger: Sein und Zeit. Max Niemeyer Verlag.Den kompletten, über zweistündigen DeepDive gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos⁠Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans  

  23. 327

    Ep. 311: Was uns alle an BACKROOMS fasziniert – Kritik & Analyse

    Es gibt sie noch, die richtigen Kinowunder. Nicht He-Man oder irgendeine „Star-Wars“-Auskopplung, sondern ein 21-jähriger YouTube sorgt für einen Hype auf der großen Leinwand. „Backrooms“ ist ein Phänomen – zu Recht! Was als 4chan-Post begann und später als YouTube-Serie fortgesetzt wurde, erscheint nun als Spielfilm. Kane Parsons entführt seine Protagonisten und uns in eine Welt hinter der Welt, die nach anderen physikalischen Gesetzen zu funktionieren scheint und in der uns vertraute Gegenstände unheimlich werden. Endlose Gänge, übergroße leere gelbe Räume, winzige Türen und unscheinbare Portale zeigt die Kamera Wie ist das zu deuten? Die Protagonisten haben seelische Schieflagen zu verarbeiten, aber die Trauma-Erzählung allein genügt nicht, eine psychoanalytische Deutung ist nicht hinreichend, um die Faszination zu verstehen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse! Literatur:Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Suhrkamp.Juliane Rebentisch: Theorien der Gegenwartskunst. Junius.  Den kompletten, über zweistündigen DeepDive gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans  

  24. 326

    DeepDive 9 (Teaser): Wenders, Kinski, Tatort und das schwere Filmerbe der 70er

    Ein zweites Mal ist Wim Wenders in diesem Jahr in die Schlagzeilen geraten. Nach der Berlinale und der Diskussion um Politik und Film debattiert man nun über ein Frühwerk des Regisseurs. Beim Deutschen Filmpreis nahm er die Lola für sein Lebenswerk entgegen und bezog Stellung zu „Falsche Bewegung“, in dem die damals 13-jährige Nastassja Kinski in einer Szene mit entblößtem Oberkörper zu sehen ist. Kinski hatte über Jahre Kontakt zu Wenders gesucht, damit diese Szene aus dem Film geschnitten wird. Wenders hielt eine lange Rede über sein junges Künstler-Ich, das Filmerbe und nachträgliche Schnitte. Inzwischen hat Wenders den Film von allen Streaming-Plattformen genommen. Dies ist ein guter Anlass, um über das Filmerbe nachzudenken, über die eigenartigen 70er-Jahre mit ihrer Bigotterie, über das Recht von Schauspielern und die Grenzen der Kunst. Die Figur der Kindfrau wurde nicht allein von Kinski in den 70ern verkörpert, sondern auch von Brooke Shields und Jodie Foster. Wir müssen deshalb auch über „Pretty Baby“ und „Taxi Driver“ sprechen. Außerdem geht es um den legendären Tatort „Reifezeugnis“, in dem Kinski als 15-jährige Verführerin inszeniert wird und der nun ebenfalls aus den Mediatheken verschwunden ist. Darum geht es im neuen DeepDive der Filmanalyse plus! Filme:FALSCHE BEWEGUNG (1975) von Wim WendersTAXI DRIVER (1976) von Martin ScorseseTATORT: REIFEZEUGNIS (1977) von Wolfgang Petersen PRETTY BABY (1978) von Louis MalleGOSSENKIND (1991) von Peter KernPRETTY BABY: BROOKE SHIELDS (2023) von Lana WilsonIM LETZTEN SOMMER (2023) von Catherine BreillatDen kompletten, über zweistündigen DeepDive gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  25. 325

    Ep. 310: Männlichkeit, Identität, Familie: GRAN TORINO - Kritik & Analyse

    Mit „Gran Torino“ wendet sich Clint Eastwood noch einmal den Themen zu, die ihn seine gesamte Karriere lang beschäftigt haben: Familie, Männlichkeit, kulturelle Identität und die Grenzen des Rechts und die Möglichkeiten des Opferns. Ob in den #Western oder den Polizei-Filmen – immer setzte sich #Eastwood auch mit dem amerikanischen Selbstverständnis auseinander, bisweilen affirmativ, häufig aber subversiv. Das Drama aus dem Jahr 2008 ist zugleich eine kritische Variation, ja, vielleicht sogar eine Revision von Eastwoods #DirtyHarry-Image. Noch einmal will hier ein Einzelgänger Rache üben, doch diesmal ist doch alles anders. „Gran Torino“ ist, auch wenn Eastwood noch immer Filme dreht, so etwas wie ein Schlussstein in seiner eindrucksvollen Filmographie. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Terry Eagleton: Opfer. Selbsthingabe und Befreiung. Promedia.Joan Riviere: Weiblichkeit als Maskerade, in: Liliane Weissberg (Hrsg.): Weiblichkeit als Maskerade.Fischer. Alexander Hurst über Vigilanten: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/januar/nach-trump-aussichten-auf-den-buergerkriegMit einem Abo der Filmanalyse plus gibt es Zugang zu allen aktuellen und vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  26. 324

    Ep. 309: Spielbergs Kitsch: DISCLOSURE DAY – Kritik & Analyse

    Steven Spielberg ist zurück, und er hat auch gleich den 94-jährigen John Williams mitgebracht, der die Streicher Verklärung tremolieren lässt. Alles wie immer. Auch das Thema ist für Spielberg nicht neu: Aliens. Diese existieren, was jedoch seit 80 Jahren vor der Weltöffentlichkeit verborgen gehalten wird. Ein Cybersecurity-Experte will dies nun ändern, schließlich habe die Menschheit ein Recht auf die Wahrheit. Bei dieser Enthüllung hilft ihm – zunächst widerwillig – eine TV-Wettermoderatorin, die nach dem Besuch eines roten Vogels plötzlich alle Sprachen sprechen kann und durch die die Aliens zu den Menschen kommunizieren. Ein staatskapitalistisches Unternehmen namens Wardex stellt sich diesem Enthüllungsversuch jedoch entgegen, ein langwieriges Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem Spielberg zugleich die großen Fragen der Menschheit beantworten will, aber letztendlich doch wieder nur im eigenen Kinderzimmer ankommt. Emily Blunt, Josh O’Connor und Colin Firth reißen dazu ihre Augen weit auf. „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ ist ein furchtbarer Film, an dem man Spielbergs Fabrikation von Kitsch gut studieren kann. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Bret Easton Ellis: American Psycho. KiWi.  Mit einem Abo der Filmanalyse plus gibt es Zugang zu allen aktuellen und vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  27. 323

    Ep. 308: Cancel Culture: CUTIES / MIGNONNES - Kritik & Analyse

    Es ist schon ulkig, dass jene, die eben noch für die totale Meinungs- und Redefreiheit plädierten und sich ganz groß #FreeSpeech auf die Fahnen schrieben, plötzlich einen Film oder am liebsten gleich die gesamte Plattform, auf der er zu sehen ist, entfernen wollen. Der Hastag #CancelNetflix war tagelang in den Trends. „Cuties“ (französischer Originaltitel: #Mignonnes) von Maïmouna Doucouré erhielt, als er 2020 auf dem Sundance Festival zu sehen war, freundliche Kritiken, nichts Skandalöses lag in der Luft. Doch #Netflix beging tatsächlich einen Fehler, indem man das ursprüngliche Filmplakat gegen ein sensationslüsternes austauschte, auf dem die 11-jährigen Protagonistinnen nun in hypersexualisierten Posen zu sehen sind. Gewiss, das Bild und auch die anderen, in den asozialen Medien geteilten Fotos stammen aus dem Film, doch der Kontext ist ein völlig anderer. Aber wie schon im Fall „Otto – Der Film“ zeigt sich einmal mehr, dass es inzwischen wohl zu viel verlangt ist, sich einen Film komplett anzusehen und dann zu urteilen. Doch was ist die eigentliche Botschaft des Films? Oder ist die Darstellung von Minderjährigen möglicherweise doch problematisch? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast. Literatur:Gabriel de Tarde: Die Gesetze der Nachahmung. Suhrkamp. Laura Mulvey: Visuelle Lust und narratives Kino, in: Franz-Josef Albersmeier (Hrsg.): Texte zur Theorie des Films. Reclam.Den kompletten, über zweistündigen DeepDive zu „Das Schweigen der Lämmer“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  28. 322

    Ep. 307: Diesen Film muss man gesehen haben!

    Dieser Film ist eine der großen Überraschungen des Kinojahres. 90 intensive Minuten, die mitreißen, wütend machen und begreifen lassen. Der deutsche Film „Ich verstehe ihren Unmut“ wirkt auf den ersten Blick wie ein Dokumentarfilm, ist jedoch keiner: Gezeigt wird die Arbeit von Gebäudereinigern und Raumpflegern, im Mittelpunkt steht die Objektleiterin Heike, die auf die 60 zugeht und in einer Mittlerposition zwischen Chef, Mitarbeitern und Kunden steht. Ihr bürdet man die Quadratur des Kreises auf. Mit Heike und den Kameramännern Frederik Seeberg und Louis Dickhaut hasten wir durch Gänge, schleppen uns Treppen hinauf oder verweilen wir in kleinen Pausenräumen. Regisseur Kilian Armando Friedrich entscheidet sich mit seinem Film „Ich verstehe ihren Unmut“ für einen verdichteten Realismus, der empathisch und analytisch zugleich ist. Dabei erleben wir ein schauspielerisches Wunder: Heike wird von Sabina Thalau gespielt, die keine Schauspielerin, sondern Objektleiterin ist. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse! Literatur:Jana Costas: Im Minus-Bereich. Reinigungskräfte und ihr Kampf um Würde. Suhrkamp. Das Buch „Selbst schuld“, das ich mitherausgegeben habe, ist jetzt auch als Taschenbuch erschienen: https://shop.autorenwelt.de/products/selbst-schuld?  Den kompletten, über zweistündigen DeepDive zu „Das Schweigen der Lämmer“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  29. 321

    Ep. 306: Die woke Ideologie: HAMILTON - Kritik & Analyse zum Musical bei Disneyplus

    Auch am #Broadway in New York kann momentan nicht der übliche Spielbetrieb stattfinden, deshalb hat sich #Disneyplus entschieden, die Aufzeichnung von „Hamilton“, deren Veröffentlichung eigentlich erst für 2021 vorgesehen war, bereits jetzt zu zeigen. Das #Musical ist seit Jahren ein Hit, nicht nur das typische Musical-Publikum ist begeistert, auch Politiker wie Barack Obama und die Feuilletons bedeutender Zeitungen feiern das Stück für seine #Diversity. Erzählt wird die weitgehend vergessene Geschichte des US-Gründervaters Alexander Hamilton, der längst nicht so bekannt ist wie George Washington oder Thomas Jefferson. Doch er war der erster Finanzminister der USA und schrieb maßgeblich an der Verfassung mit. Der eigentliche Coup von Lin-Manuel Miranda, aus dessen Feder das Musical stammt und der auch in der Titelrolle zu sehen ist, liegt jedoch in der Besetzung, die bis auf eine Ausnahme aus nicht-weißen Darstellern besteht, die zudem noch im HipHop- und R&B-Stil von den frühen Glanztagen Amerikas singen. Warum aber ist das Musical ein derart großes popkulturelles Phänomen? An der Qualität kann es wahrlich nicht liegen! In Wahrheit spiegeln sich in ihm gleich mehrere Ideologien unserer Zeit wider – progressiv ist das Werk weder inhaltlich noch ästhetisch, aber damit passt es ausgezeichnet in unsere Gegenwart. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast! Literatur:Theodor W. Adorno: „Kulturkritik und Gesellschaft“, in: Ders: Kulturkritik und Gesellschaft I, Gesammelte Schriften, Bd. 10.1.Den kompletten, über zweistündigen DeepDive zu „Das Schweigen der Lämmer“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  30. 320

    Ep. 305: Kultivierte Barbarei: Die Hannibal-Lecter-Filme – Kritik & Analyse

    Mit „Das Schweigen der Lämmer“ schrieb Jonathan Demme Filmgeschichte: Dieses Meisterwerk der Erzählkunst etablierte zudem mit Hannibal Lecter eine mörderische Figur, die so ganz anders ist als die sonstigen Serienkiller aus Horrorfilmen. Dr. Lecter ist kultiviert und barbarisch zugleich. Dieser Charakter fasziniert das Publikum, weshalb es nicht bei dem Film von 1991 geblieben ist. Es folgten drei weitere: „Hannibal“, „Roter Drache“ und „Hannibal Rising“. Noch zweimal übernahm Anthony Hopkins die Rolle des sinisteren Gentlemans, anschließend spielte Gaspard Ulliel den jungen Hannibal, um die Genese des Killers zu erzählen. Was lernen durch diese Filme über das Erzählen und über diesen ungewöhnlichen Charakter, der sich interessanterweise in intelligenten FBI-Agents widerspiegeln kann? Häufig übersehen wird bei den Hannibal-Lecter-Filmen Michael Manns „Manhunter – Roter Drache“ aus dem Jahr 1986, der ganz eigene Qualität hat. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse, die eine Ergänzung zum aktuellen DeepDive zu „Das Schweigen der Lämmer“ bildet!  Literatur:Norbert Elias: Über den Prozess der Zivilisation. Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen. Bd. 1. Wandlungen des Verhaltens in den weltlichen Oberschichten des Abendlandes. Suhrkamp.Thomas Harris: Das Schweigen der Lämmer. Heyne.Robert McKee: Story. Die Prinzipien des Drehbuchschreibens. Alexander Verlag Berlin. Den kompletten, über zweistündigen DeepDive zu „Das Schweigen der Lämmer“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans  

  31. 319

    DeepDive 8 (Teaser): DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER und die Kunst des Erzählens

    Geht man aktuell regelmäßig ins Kino, fällt einem immer wieder auf, wie schlecht viele Filme erzählt sind. Hollywood konnte es einmal besser – und im Jahr 1991 wurde die Messlatte für filmisches Erzählen besonders hoch gelegt: Regisseur Jonathan Demme bracht seine Romanverfilmung „Das Schweigen der Lämmer“ („The Silence of the Lambs“) in die Kinos, basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Thomas Harris. Als der Drehbuchautor Ted Tally den Roman zum ersten Mal las, war ihm klar, dieses Werk muss verfilmt werden und könnte so gewichtig wie „Der Pate“ werden. Harris‘ Buch ist 430 Seiten lang – die Kunst des Erzählens beginnt folglich mit der Kunst des Weglassens. Ted Tally verdichtete die Geschichte, Jonathan Demme trieb eine Hitchcock-Technik ins Extrem und Jodie Foster und Anthony Hopkins spielten um ihr Leben. Anhand von „Das Schweigen der Lämmer“ lässt sich studieren, was eine gute Filmerzählung ausmacht und wie das Publikum manipuliert werden kann, auch wenn oder gerade weil man ihm einen Wissensvorsprung gibt. Mehrere Erzählungen verschränken sich in diesem Film, leicht könnte alles zusammenbrechen. Aber die Konstruktion steht fest. Wie ist das zu erklären? Darum geht es im neuen DeepDive der Filmanalyse plus! Den kompletten, über zweistündigen DeepDive zu „Das Schweigen der Lämmer“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  32. 318

    Ep. 304: Polanskis Feminismus: ROSEMARY’S BABY – Kritik & Analyse

    Mit seiner Mieter-Trilogie hat Regisseur Roman Polanski nicht nur drei grandiose #Horrorfilme beziehungsweise #Psychothriller geschaffen, sondern auch drei ausgesprochen feministische Filme: Ob in „Ekel“, „Der Mieter“ oder „Rosemary’s Baby“ – immer muss die Frau unter der bürgerlichen Gesellschaft und unter den patriarchalen Verhältnissen leiden. Polanski beschäftigt sich auf geniale Weise mit der Frage: Wie brutal, gruselig und repressiv ist das, was man für gewöhnlich Normalität nennt? #RosemariesBaby ist mit Mia Farrow, John Cassavetes, Ruth Gordon und Sidney Blackmer hervorragend besetzt, auch ästhetisch setzt Polanski für das Horrorgenre neue Maßstäbe. Was aber sagt uns der Film heute, mehr als 50 Jahre nach seinem fulminanten Kinostart? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video! Literatur:Louis Althusser. Ideologie und Ideologische Staatsapparate. Bd 1. VSA.Das neue Q&A zu David Hain VS. Filmfans, CIA- und Nato-Propaganda in Filmen, dem Horrorklassiker „Cat People“ u.v.m. ist jetzt erschienen. Das komplette 100-minütige Q&As gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  33. 317

    Ep. 303: Das Allerletzte! STAR WARS: THE MANDALORIAN AND GROGU – Kritik & Analyse

    Mit „The Mandalorian and Grogu“ kehrt die „Star Wars“-Saga auf die große Leinwand zurück. In den vergangenen Jahren wurde das Universum lediglich durch Serien erweitert und fortgesetzt. Pedro Pascal spielt den Mandalorian, jedoch bekommt man den Schauspieler nur für wenige Minuten zu Gesicht, die meiste Zeit über trägt er einen Helm mit geschlossenem Visier. An Mandos Seite watschelt Baby Joda Grogu, das Ziehkind und Merchandise-Plüschtier, das außer Kindchenschema wenig zu bieten hat. Die Mission der beiden: Widersacher der neuen Republik aus dem Weg räumen und zwischendurch Unsinn reden. Der Film ist ein einziges Fiasko. Schlechter kann Storytelling nicht mehr werden. Regisseur Jon Favreau lehnt sich hilflos an die „Star Wars“-Filme von J.J. Abrams an, Ludwig Göransson an John Williams. Ein abgeschmacktes Bild folgt dem nächsten. Es ist unerträglich. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Das neue Q&A zu David Hain VS. Filmfans, CIA- und Nato-Propaganda in Filmen, dem Horrorklassiker „Cat People“ u.v.m. ist jetzt erschienen. Das komplette 100-minütige Q&As gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans  

  34. 316

    Q&A 7 (Teaser): BeHaind vs. Fans, NATO-Propagandafilme, Cat People, Normal, Bait, Daniel Kehlmann

    Im neuen Q&A der Filmanalyse plus geht es zunächst ausführlich um ein Video des YouTube-Filmkritikers David Hain, in dem er seinen Unmut über Filmfans kundtut, die ihn mit hämischen Kommentaren attackieren. Weitere Filmkritiker werden erwähnt, die diese zornigen Reaktionen ebenfalls beklagen und bisweilen aufgehört haben, überhaupt noch Kommentaren zu lesen. Wie damit umgehen? Und woran liegt es, dass insbesondere Fans derart wütend reagieren? Und wie gehe ich persönlich mit solchen Angriffen um? Anschließend berichte ich von guten und schrecklichen Kinoerlebnissen, von der Serie „Bait“, dem Klassiker „Cat People“. Es geht überdies um Künstler und deren Opportunismus – davon handelt ein lesenswerter Roman von Daniel Kehlmann. Außerdem hat der „Guardian“ Informationen darüber erhalten, dass die NATO sich derzeit vielfach mit Filmschaffenden trifft. Worum geht es? Ich länger darüber nachgedacht und pitche ein paar NATO-Propagandafilme. Das und mehr im 100-minütigen Q&A der Filmanalyse!Das Video von David Hain: https://www.youtube.com/watch?v=dLq4iqdBAdYDas komplette 100-minütige Q&As gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  35. 315

    Ep. 302: Warum Loriot fehlt: ÖDIPUSSI & PAPPA ANTE PORTAS – Kritik & Analyse

    Kaum zu glauben, aber man konnte tatsächlich einst im deutschen Kino lachen. Mit „Ödipussi“ und „Pappa Ante Portas“ hat Loriot (Vicco von Bülow) zwei komödiantische Meisterwerke gedreht, deren Dialoge ins kollektive Gedächtnis eingegangen sind. Nicht nur wegen der Formulierungskunst der großen Humoristen, sondern auch wegen der grandiosen Stimmen, genannt seien hier vor allem: Katharina Brauren, Edda Seipel, Dagmar Biener, Ortrud Beginnen, Irm Hermann. Und selbstverständlich Loriots kongeniale Drehpartnerin Evelyn Hamann, die in beiden Filmen brilliert und komplexe und ungeheuer komische Frauenfiguren auf die Leinwand zaubert. Heute ist ein solcher Humor weit und breit nicht in Sicht. Es wird zwar auf Bühnen und in YouTube-Video wie blöd permanent gelacht, dennoch leben wir eigentlich in humorlosen Zeiten, nicht zuletzt, weil das Handwerk, auf das Loriot größten Wert legt, nicht mehr beherrscht, ja, es sogar geringgeschätzt wird. Doch auch neben Loriots Talent und Disziplin gibt es einen Grund, warum es solche Komödien heute nicht mehr geben kann. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Sigmund Freud: „Der Humor“, in: Ders.: Studienausgabe, Bd. IV.Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo.Außerdem gibt es nun auch die Möglichkeit einer YouTube-Kanalmitgliedschaft: https://www.youtube.com/watch?v=WgLmCvsyi-EDer RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans⁠Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home 

  36. 314

    Ep. 301: Höcke, Göring und die Podcasts: NÜRNBERG – Kritik & Analyse

    Interview-Podcasts, in denen sich Politiker, Wirtschaftsführer und andere mächtige Akteure als Menschen präsentieren können, sprießen wie Pilze aus dem Boden und werden immer beliebter. Gemenschelt wird immer – ob mit Springer-Chef Döpfner oder AfD-Politiker Höcke. Das Publikum ist wiederum ergriffen von so viel Selbstergriffenheit. Allerweltsemotionen treffen auf Hörer, die nicht gern denken, sondern lieber fühlen. Da trifft es sich gut, dass Regisseur James Vanderbilt mit „Nuremberg“ einen Film über die Nürnberger Prozesse und die Rolle von Hermann Göring vorlegt, der über weite Strecken wie ein Interview-Podcast aufgebaut ist. Russell Crowe spielt mit dem Reichsmarschall die Rolle seines Lebens – und wir hören ihm gern zu, zu gern. Der Film tappt damit in Görings Falle, auch wenn er noch so hemdsärmelig bemüht ist, historische Kontexte zu erklären und die Taten des zweiten Mannes im NS-Staat aufzulisten. Das Kino funktioniert anders. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!  Literatur:Douglas M. Kelly: 22 Zellen in Nürnberg. Im Denken der Nazis. Editions du Cercle.Andreas Molitor: Hermann Göring. Macht und Exzess. Die Biografie. C.H. Beck.Harald Welzer: Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden. Fischer.  Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo.Außerdem gibt es nun auch die Möglichkeit einer YouTube-Kanalmitgliedschaft: https://www.youtube.com/watch?v=WgLmCvsyi-EDer RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home

  37. 313

    Ep. 300: Ich lobe Til Schweiger! MANTA, MANTA - Kritik & Analyse

    Ja, auch dieser Film hat #Kinogeschichte geschrieben, wenngleich man ihn gern als Klamauk belächelt. Viele Szenen aus „Manta, Manta“ sind legendär, ebenso im Gedächtnis geblieben ist die Besetzung: Tina Ruland, Michael Kessler und – last but not least – Til Schweiger. Als Manta-Fahrer Bertie erlebte Schweiger seinen Durchbruch, ist dieser auch in der schauspielerischen Leistung begründet? Ja, Til Schweiger spielt den stolzen wie gekränkten Manta-Fahrer, dem als Konkurrenten ein Mercedes- und ein Ferrari-Fahrer gegenüberstehen, hervorragend. Wolfgang Bülds „Manta, Manta“ war 1991 nicht der einzige Film, der dem Kultauto und seinen Fahrern ein Denkmal setzte: Die #Komödie „Manta – Der Film“ konzentrierte sich allerdings etwas mehr auf die Milieubeschreibung, während wir in „Manta, Manta“ einen wahren Klassenkampf erleben können. Wir sollten uns dem Film erneut stellen, um zu erkennen, dass diese so seicht daherkommende Komödie auch eine gesellschaftspolitische Dimension hat. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Vivek Chibber: Das ABC des Kapitalismus. Brumaire Verlag.Den kompletten DeepDive zu Jim Carrey gibt es wie immer mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple. Jetzt ist die Filmanalyse plus auch über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Auch die vergangenen Q&As und DeepDives sind nun über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  38. 312

    Ep. 299: Ein Meisterwerk über die Freiheit: ROSE – Kritik & Analyse

    Sandra Hüller ist eine der aufregendsten Schauspielerinnen unserer Zeit. Nun schlüpft sie für „Rose“ in eine Hosenrolle, um einen Soldaten während des Dreißigjährigen Krieges zu spielen, der kriegsmüde geworden ist und sich am Rande eines Dorfes niederlassen möchte. Rose heißt der unbekannte Mann, der keiner ist, was jedoch von den Dorfbewohnern niemand erfahren darf. Auch seine Frau Suzanna (Caro Braun) wird mit einem hölzernen Phallus getäuscht, wird dennoch schwanger. Die österreichisch-deutsche Produktion „Rose“ von Markus Schleinzer spielt zwar vor circa 400 Jahren, spricht jedoch zu uns heute – auch die Figuren bedienen sich einer Sprache, die zwar barocke Anlehnungen aufweist, aber in die Gegenwart verweist. Rose ist ein modernes Subjekt, gewissermaßen eine Künstlerin, die sich selbst entwirft und damit in den Augen der Gemeinschaft zum Feind erklärt werden muss. Dieser Historienfilm bleibt nicht in der Geschichte stecken, vielmehr überbrückt er die Jahrhunderte bis zu uns hin auf erschütternd schöne Weise. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Judith Butler: Kritik, Dissens, Disziplinarität. Diaphanes. Den kompletten DeepDive zu Jim Carrey gibt es wie immer mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  39. 311

    Ep. 298: Rassistisch? Nein, genial! OTTO - DER FILM - Kritik & Analyse

    In Ost- und West-Deutschland begeisterte dieser Film im Jahr 1985 ein Millionenpublikum. Ja, man kann mit Fug und Recht behaupten, dass „Otto – Der Film“ ins kollektive Gedächtnis eingegangen ist. Selbst wenn man den Film nach mehr als einem Jahrzehnt sich wieder ansieht, kann man sich plötzlich an beinahe jede einzelne Szene erinnern. Xaver Schwarzenberger und Otto Waalkes haben hier eine großartige #Komödie geschaffen, die allerdings jetzt unter #Rassismus-Verdacht steht. Die Debatte entzündet sich an einer einzigen Szene, doch die Kritiker, die nur auf ein Wort sich konzentrieren wollen, sind nicht in der Lage, die wahre Botschaft der Szene zu dechiffrieren, geschweige denn sind sie fähig und willens, die Szene in den filmischen Gesamtzusammenhang zu stellen. Zweifellos ist „Otto – Der Film“ geprägt vom Blödelhumor, doch zugleich ist der Film anti-rassistisch und setzt sich überraschend tiefgründig mit der deutschen Geschichte auseinander. Die Komödie handelt nicht allein vom Alltagsrassismus der Deutschen, sondern auch von der deutschen NS- und Kolonialvergangenheit. Otto setzt bei all dem auf die Kraft der #Satire und des Klamauks. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Gustav Radbruch: Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht, in: Ders: Rechtsphilosophie. Studienausgabe. C. F. Müller.Gustav Radbruch: 5 Minuten Rechtsphilosophie, in: Ders: Rechtsphilosophie. Studienausgabe. C. F. Müller.Jetzt ist die Filmanalyse plus auch über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Auch die vergangenen Q&As und DeepDives sind nun über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansVielen Dank für die Unterstützung!

  40. 310

    Ep. 297: Woran DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2 scheitert – Kritik & Analyse

    Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci schlüpfen zwanzig Jahre später – und von der fortschreitenden Zeit offenbar unberührt – in ihre altbewährten Rollen, um „Der Teufel trägt Prada“ fortzusetzen. Kaum ein Film wurde derart sehnsüchtig erwartet, das Ergebnis enttäuscht jedoch. Die Leichtigkeit ist dahin, schwerfällig manövriert Regisseur David Frankel die Figuren von einer Wiedersehensszene zur nächsten, um danach einen müden Plot um die Kapitalgeber der Zeitschrift „Runway“ zu inszenieren. Miranda ist zwar noch immer Chefredakteurin, doch ihr Handlungsspielraum ist erheblich eingeschränkt. Was damals originell und neu war, kann nun nur noch als Vintage durchgehen. Pointen aus zweiter Hand und Dialoge vom Wühltisch der Gefühle bestimmen den Film. Unfreiwillig lernen wir jedoch manches über die drei Typen legitimer Herrschaft, wie Max Weber sie analysiert hat. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansVielen Dank für die Unterstützung! 

  41. 309

    DeepDive 7 (Teaser): Jim Carrey – oder: Wir alle spielen Theater!

    Im neuen DeepDive der Filmanalyse plus geht es 120 Minuten lang um den großartigen Schauspieler Jim Carrey. In den 90er-Jahren zählte er zu den bestbezahlten Stars in Hollywood. Seine Art zu spielen, fallen, grimassieren und sich zu verbiegen ist unnachahmlich. Er ist der letzte große Slapstick-Komiker der Filmgeschichte. Interessanterweise erzählen alle Jim-Carrey-Filme Geschichten von Ich-Spaltung, Entfremdung, Masken, falschen Identitäten und Statusverlust. In „Ich, beide und sie“, „Der Dummschwätzer“, „Dick und Jane“ oder „Bruce Allmächtig“ und „Der Ja-Sager“ spielt Carrey stets Lohnabhängige, die in einem System gefangen sind. Die Gesellschaft erwartet perfekte Fassaden und kohärentes Rollenspiel. Carrey aber bricht mit seinen Figuren daraus aus. In der „Truman Show“ wird dieses Prinzip auf die Spitze getrieben. Der Soziologe Erving Goffman beschreibt in seinem Buch „Wir alle spielen Theater“, wie soziale Interaktion immer ein Rollenspiel ist und stets gibt es eine Vorder- und Hinterbühne. Jim Carrey lässt diese Ordnung kollabieren und reißt in „Der Mondmann“ schließlich auch die Trennung zwischen Fiktion und Realität ein. Im DeepDive schreiten wir durch die beeindruckende Filmographie von Jim Carrey.Den kompletten DeepDive gibt es wie immer mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple. Jetzt ist die Filmanalyse plus auch über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Auch die vergangenen Q&As und DeepDives sind nun über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansVielen Dank für die Unterstützung.

  42. 308

    Ep. 296: Morricone & Leone forever: ES WAR EINMAL IN AMERIKA - Kritik & Analyse

    Sergio Leone und Ennio Morricone haben gemeinsam Werke für die Ewigkeit geschaffen. „Es war einmal in Amerika“ (#OnceUponATimeInAmerica) von 1984 war ihre letzte Zusammenarbeit und zugleich Leones letzter Film. 250 Minuten erzählt der Film mit Robert De Niro in der Hauptrolle keineswegs ein Märchen, sondern die blutige Geschichte eines Gangster-Clans. 1922, 1932 und 1968 spielt dieser Film, die Zeitebenen verbindet Morricone mit herzzerreißenden Melodien und Leone übertrifft sich noch einmal selbst: Er dekonstruiert nicht bloß den American Dream, sondern auch das Genre #Gangsterfilm so gründlich, dass am Ende wirklich nur noch die Müllabfuhr kommen kann. „Es war einmal in Amerika“ ist ein außergewöhnliches Meisterwerk, das zunächst in Europa hymnische Kritiken erhielt, dann jedoch in den USA floppte, nachdem die Produktionsfirma den Film zurechtgestutzt hatte. #EnnioMorricone, der mehr die Musik für mehr als 500 Filme schrieb, legt mit diesem Soundtrack eine seiner bedeutendsten Arbeiten vor. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Max Horkheimer: „Die Rackets und der Geist“, in: Ders.: Gesammelte Schriften. Bd 12. S. Fischer.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  43. 307

    Ep. 295: Wenn Anwälte Regie führen: MICHAEL – Kritik & Analyse

    Die Biopic-Produktion überschwemmt das Kino. Während die Superheldenfilme seltener werden, bleibt das Prinzip ähnlich: Geistiges Eigentum (Intellectual Property) wird neu verwertet und auf der großen Leinwand ausgeschlachtet. Es schlägt die Stunde der Lizenzverwalter und Rechtsanwälte. Besonders transparent – und deshalb auch besonders grauenhaft – zeigt dies Antoine Fuquas Film über den King of Pop Michael Jackson. Alle heiklen Themen werden umgangen, Janet Jackson hat sich offenbar gleich ganz aus dem Film herausgeklagt, die Dialoge sind generisch und handzahm, einzig Michaels Konflikt mit seinem Vater Joseph wird thematisiert, um die für Biopics typische Befreiungsgeschichte zu erzählen. Mehr Langeweile war selten. „Michael“ ist ein lächerlicher Film, aber auch ein Lehrstück über den Kapitalismus mit seiner Kulturindustrie. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Karl Marx, Friedrich Engels: Die deutsche Ideologie. MEW 3.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  44. 306

    Ep. 294: Der totale Staat: BRAZIL - Kritik & Analyse zum Kultfilm von Terry Gilliam

    Terry Gilliams „Brazil“ schrieb Filmgeschichte in zweifacher Hinsicht: Zum einen als herausragende #Dystopie einer bürokratischen, totalen Gesellschaft – mit Referenzen an den Film noir sowie an Huxleys „Schöne neue Welt“ und Orwells „1984“. Zum anderen ist die Geschichte um die Veröffentlichung des Films völlig absurd und einmalig: Universal wollte den Film des #MontyPython-Mitglieds 1985 nicht in die Kinos bringen, sie wollten Gilliam zu einem Happy End nötigen, doch der stellte sich stur, ja, er lehnte sich mit Einfallsreichtum und Kampfgeist gegen die kulturindustriellen Vorgaben Hollywoods auf. Mit einer Guerilla-Marketing-Strategie gelang es Gilliam, das übermächtige Studio derart unter Druck zu setzen, dass es nachgeben musste: Der Film konnte so, wie vom Regisseur vorgesehen, erscheinen. Gilliam verhielt sich in seinem Vorgehen ähnlich wie die anarchische Figur Tuttle (Robert De Niro) – und das mit Erfolg, das ist in einer verwalteten Welt eine Seltenheit. „Brazil“ ist eine präzise Dokumentation über den #Neoliberalismus der 1980er-Jahre und eine schwarzhumorige Zukunftsvision, die heute gegenwärtiger denn je ist. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Theodor W. Adorno: „Kultur und Verwaltung“, in: Ders.: Soziologische Schriften I. Suhrkamp.Max Weber: Wirtschaft und Gesellschaft. Herrschaft. Studienausgabe. J.C.B. Mohr Tübingen.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Das neue Q&A ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  45. 305

    Ep. 293: Ich habe Fragen: DER SUPER MARIO GALAXY FILM – Kritik & Analyse

    Filmkritiker sind entsetzt: „Der Super Mario Galaxy Film“ habe im Prinzip keine Handlung, sei eine wirre Aneinanderreihung von halbgaren Gags in einer knallbunten Welt, in der alle Figuren aus dem Nintendo-Kosmos sich ein kurzes Stelldichein geben. Zweifellos trifft die Beschreibung auf den ersten Blick zu: Viele Szenen funktionieren kontextlos, wie Brainrot-Content aus dem Netz. Übersehen wird jedoch rasch, dass dieser Film nicht zu wenig, sondern zu viel Handlung hat. Tatsächlich gibt es mehrere ausgedehnte Handlungsbögen, in denen Super Mario, Luigi, Prinzessin Rosalina und weitere Figuren gegen Bowser Jr. und dessen Vater kämpfen, die nach der Herrschaft über die Galaxie streben. Bemerkenswerterweise tragen die Schurken die Züge von Donald Trump und Elon Musk, zugleich erinnern sie an Protagonisten der Manosphere. Merkwürdig ist, wie diese an sich klar Struktur aber unter einem Wust von unnützen Details, Nebenhandlungssträngen und platten Scherzen vergraben wird. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!  Das neue Q&A ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  46. 304

    Q&A 6 Teaser: The Drama, der Hype um Mikro-Dramen, Alexander Kluge, Kino-Standards, gute Biopics

    Im neuen Q&A der Filmanalyse plus geht es über 100 Minuten lang um Fragen aus dem Publikum und um aktuelle Trends in der Bewegtbildproduktion. 2020 floppte die Kurzfilm- und Serien-App Quibi, doch jetzt plötzlich sind Mikro-Dramen – gemeint sind Produktionen, die deutlich unter 10 Minuten lang sind – das nächste große Business. Wie ist das Phänomen einzuordnen? Welche Bedeutung haben Kurzfilme? Weiter geht es um den kürzlich verstorbenen Filmemacher und Multikünstler Alexander Kluge, um gute Biopics von Richard Linklater und das Problem mit diesem Genre. Darüber hinaus spreche ich über Kristoffer Borglis Film „The Drama“, in dem Robert Pattinson und Zendaya ein Paar kurz vor der Hochzeit spielen, die jedoch auf der Kippe steht, als ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit enthüllt wird. Schließlich geht es ausführlich um das Thema Latenz im Film. Der Begriff der Latenz ist im Zuge der KI wieder in aller Munde. Es lohnt sich, über Latenz in Filmen von Maximilian Schell, Michael Haneke und anderen nachzudenken. Mehr dazu im neuen Q&A der Filmanalyse plus! Literatur:Martin Walser. Der Augenblick der Liebe. Rowohlt.https://www.dwdl.de/industry/106121/branchentrend_sind_mikrodramen_ein_megabusiness/Die kompletten 95 Minuten des neuen Q&As gibt es wie immer mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansWas es mit einem Plus-Abo gibt: 1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen. 2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

  47. 303

    Ep. 292: Verschwörungstheorie? VERGIFTETE WAHRHEIT - Kritik & Analyse

    In der aktuellen Krise haben sogenannte Verschwörungstheorien Hochkonjunktur, die Erzählungen werden immer absurder und ihre Anhänger immer extremer. Sie setzen der Komplexität der Welt einfache Denkmodelle gegenüber. Dagegen stehen die Kritiker dieser Strömung, sie spotten zu Recht über die Ideologen und ihre Mitläufer, doch auch sie machen es sich mitunter viel zu einfach, wenn sie bloß einfältige Loblieder auf „die Wissenschaft“ oder „die Demokratie“ anstimmen. Diesen blinden Fleck legt nun der großartige Film von #ToddHaynes bloß: „Vergiftete Wahrheit“ (#DarkWaters) könnte auch die Illustration einer Verschwörungstheorie sein, doch es ist eine wahre Geschichte, die in den 1960er-Jahre begann. Ein Chemiekonzern vergiftet das Trinkwasser von Tausenden Menschen, gekaufte Wissenschaftler und Politiker spielen das schmutzige Spiel mit. Mark Ruffalo spielt einen heroischen Anwalt, der nicht aufgibt und gegen die mächtigen Konzerninteressen ankämpft. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:David Graeber: Bullshit-Jobs. Vom wahren Sinn der Arbeit. Klett Cotta.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about⁠Apple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  48. 302

    Ep. 291: Das System Putin und wir: DER MAGIER IM KREML – Kritik & Analyse

    Jude Law schlüpft in die Rolle von Vladimir Putin, Paul Dano spielt seinen amoralischen Berater. Die außer Kontrolle geratene Jelzin-Ära befindet sich in ihrem Endstadium, als ein Oligarch sich einen unscheinbar wirkenden KGBler namens Putin als nächsten Präsidenten der Russischen Föderation auswählt. „Der Magier im Kreml“ erzählt rückblickend den Aufstieg Putins und analysiert die Manifestation seiner Macht durch seinen gewieften Berater Baranow, eigentlich Surkow. Olivier Assayas, bekannt durch die Serie „Carlos – Der Schakal“ inszeniert die Chronologie der Tyrannei nüchtern und schlaglichtartig, jedoch erkennen wir darin in den besten Momenten des Films auch in verzerrter Weise uns selbst. Putin ist zweifellos das Extrem, aber dieses lässt offenbar werden, was man als Dilemma – selbst in einer Demokratie – bezeichnen darf: Die Diskrepanz zwischen Staat und Bevölkerung. Der Polit-Thriller demonstriert zudem: Die Macht ist leer, sie blickt in einen Abgrund, aber dennoch ist sie mächtig. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!  Literatur:Jörg Baberowski: Am Volk vorbei. Zur Krise der liberalen Demokratie. C.H. Beck.Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben: Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute. Suhrkamp. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  49. 301

    Ep. 290: Ist Gier gut? WALL STREET - Kritik & Analyse

    Dieser Film ging nach hinten los: Eigentlich wollte #OliverStone mit „Wall Street“ Kritik am #Kapitalismus, vor allem an den Finanzmärkten üben, die in den 1980er-Jahre boomten und die Klasse der Yuppies hervorbrachten. Doch der Regisseur hatte die Rechnung ohne seinen Protagonisten gemacht, denn eine Figur wie #GordonGekko (grandios gespielt von Michael Douglas) mag zwar moralisch zweifelhaft sein, doch gerade deshalb fasziniert sie uns. Es ist wenig verwunderlich, dass sich viele Zuschauer damals Gekko zum Vorbild nahmen. Doch das ist nicht das einzige Problem mit Stones Kapitalismuskritik, denn im Gegensatz zu seiner Hauptfigur scheint er das Wirtschaftssystem nicht richtig zu verstehen und konzentriert sich bloß auf einen Nebenkriegsschauplatz. Aber wie ist es nun mit der berühmten „Gier ist gut“-Rede, die der gefürchtete Börsenmakler auf einer Aktionärsversammlung hält? Gekko klagt die Trägheit der Vorstandsvorsitzenden an, er wettert gegen die Bürokratie innerhalb des Unternehmens und sagt außerdem, dass die USA nur noch eine zweitrangige Weltmacht ist. Hat er Recht? Und wie ist es eigentlich mit der Gier? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:David Graeber: Bullshit-Jobs. Vom wahren Sinn der Arbeit. Klett Cotta.Stephan Kaufmann, Antonella Muzzupappa: Crash Kurs Krise. Wie die Finanzmärkte funktionieren. Eine kritische Einführung. Bertz + Fischer.Ludwig von Mises: Die Bürokratie. Academia Verlag.Die DeepDive zu den Romantischen Komödien von Meg Ryan, zu Hitchcocks „Psycho“ und zu Kubricks „Eyes Wide Shut“ und den Epstein-Files gibt es via Steady, Patreon und Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  50. 300

    Ep. 289: Der provokanteste Film des Jahres: PILLION – Kritik & Analyse

    Harry Melling und Alexander Skarsgård sind in einer der ungewöhnlichsten Romantischen Komödien der Filmgeschichte zu erleben. Mit „Pillion“ wird aus der RomCom eine DomCom. Melling spielt den verschüchterten Colin, der ein, wie er selbst sagt, Talent zur Hingabe hat. Damit ist er der richtige Partner für den von Skarsgård gespielten Biker Ray, der Befehle erteilen will, die widerspruchslos ausgeführt werden. Regisseur Harry Lighton erzählt die Geschichte dieses Dom/Sub-Verhältnisses abwechselnd mit Leichtigkeit und Härte. Der Film schlägt und streichelt uns. Lighton geht dabei bis an unsere Schmerzgrenze – und manchmal über Colins Schmerzgrenze hinaus. Eine neue Liebesordnung wird hier verhandelt – in einem post-patriarchalen Arrangement, das dennoch von Hierarchien geprägt ist. In diesem reizvoll inszenierten Extrem spiegeln wir unsere eigenen Beziehungen.Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!Die DeepDive zu den Romantischen Komödien von Meg Ryan, zu Hitchcocks „Psycho“ und zu Kubricks „Eyes Wide Shut“ und den Epstein-Files gibt es via Steady, Patreon und Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

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Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse.Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!

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