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Die Filmanalyse

Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse.Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!

  1. 349

    Ep. 313: Was ist dran am Hype um OBSESSION? – Kritik & Analyse

    Curry Barker erobert mit einem Film die Kinocharts, der lediglich 750.000 Dollar gekostet hat. Der durch seinen YouTube-Kanal bekannt gewordene Regisseur mischt mit „Obsession“ Hollywood auf, wo man sich in den vergangenen Jahren immer häufiger an überteuren Produktionen verhoben hatte. Barker legt seinem Horrorfilm eine simple Prämisse zugrunde: Ein schüchterner Mann wünscht sich, dass die Frau, die er lange schon anhimmelt, ihn unbedingt liebt – „mehr als alles andere auf der Welt“. Durch eine kleine Wunschmaschine, einen One-Wish-Willow, wird dies Realität, kehrt sich aber bald schon gegen den Protagonisten selbst. Denn die Frau folgt der erwünschten Unbedingtheit in einer gruseligen Konsequenz: Niemand anderes als er zählt noch in ihrem Leben, was im Gegenzug auch bedeutet, dass er ganz und gar sie lieben muss – und zwar ununterbrochen. „Obsession“ ist ein Film über eine grausame Beziehungsdynamik. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!Literatur:Ödön von Horváth: Geschichten aus dem Wiener Wald.Catherine Millet über Eifersucht: https://www.herlindekoelbl.de/pdf/ZM_Catherine_Millet.pdfFriedrich Schiller: Die Glocke.Den kompletten, über zweistündigen DeepDive gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  2. 348

    Ep. 312: Verschwörung & Simulation: DIE TRUMAN SHOW - Kritik & Analyse

    #Verschwörungstheorien sind derzeit beliebter denn je, oft steht dahinter ein Weltbild, wie wir es auch in Peter Weirs Kultfilm „Die Truman Show“ beobachten können: Es wird davon ausgegangen, dass alles von einem Menschen gelenkt wird – derzeit haben sich diverse Verschwörungstheoretiker auf #BillGates festgelegt. Ihm lassen sie eine Rolle zukommen, die der des „Truman Show“-Regisseurs und -Erfinders Christof gleicht, der die Show, in der Truman (#JimCarrey) unwissentlich der Protagonist ist, gänzlich unter seiner Kontrolle hat. Doch was hat die Dystopie uns außerdem heute zu sagen? Geht es hier lediglich um eine Medienkritik am Reality-TV? So sehr wir auch mit Truman sympathisieren, sollten wir doch erkennen, dass wir, die wir uns ständig freiwillig filmen, wenig mit ihm zu tun haben. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Jean Baudrillard: Amerika. Matthes & Seitz.Martin Heidegger: Sein und Zeit. Max Niemeyer Verlag.Den kompletten, über zweistündigen DeepDive gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos⁠Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans  

  3. 347

    Ep. 311: Was uns alle an BACKROOMS fasziniert – Kritik & Analyse

    Es gibt sie noch, die richtigen Kinowunder. Nicht He-Man oder irgendeine „Star-Wars“-Auskopplung, sondern ein 21-jähriger YouTube sorgt für einen Hype auf der großen Leinwand. „Backrooms“ ist ein Phänomen – zu Recht! Was als 4chan-Post begann und später als YouTube-Serie fortgesetzt wurde, erscheint nun als Spielfilm. Kane Parsons entführt seine Protagonisten und uns in eine Welt hinter der Welt, die nach anderen physikalischen Gesetzen zu funktionieren scheint und in der uns vertraute Gegenstände unheimlich werden. Endlose Gänge, übergroße leere gelbe Räume, winzige Türen und unscheinbare Portale zeigt die Kamera Wie ist das zu deuten? Die Protagonisten haben seelische Schieflagen zu verarbeiten, aber die Trauma-Erzählung allein genügt nicht, eine psychoanalytische Deutung ist nicht hinreichend, um die Faszination zu verstehen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse! Literatur:Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Suhrkamp.Juliane Rebentisch: Theorien der Gegenwartskunst. Junius.  Den kompletten, über zweistündigen DeepDive gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans  

  4. 346

    DeepDive 9 (Teaser): Wenders, Kinski, Tatort und das schwere Filmerbe der 70er

    Ein zweites Mal ist Wim Wenders in diesem Jahr in die Schlagzeilen geraten. Nach der Berlinale und der Diskussion um Politik und Film debattiert man nun über ein Frühwerk des Regisseurs. Beim Deutschen Filmpreis nahm er die Lola für sein Lebenswerk entgegen und bezog Stellung zu „Falsche Bewegung“, in dem die damals 13-jährige Nastassja Kinski in einer Szene mit entblößtem Oberkörper zu sehen ist. Kinski hatte über Jahre Kontakt zu Wenders gesucht, damit diese Szene aus dem Film geschnitten wird. Wenders hielt eine lange Rede über sein junges Künstler-Ich, das Filmerbe und nachträgliche Schnitte. Inzwischen hat Wenders den Film von allen Streaming-Plattformen genommen. Dies ist ein guter Anlass, um über das Filmerbe nachzudenken, über die eigenartigen 70er-Jahre mit ihrer Bigotterie, über das Recht von Schauspielern und die Grenzen der Kunst. Die Figur der Kindfrau wurde nicht allein von Kinski in den 70ern verkörpert, sondern auch von Brooke Shields und Jodie Foster. Wir müssen deshalb auch über „Pretty Baby“ und „Taxi Driver“ sprechen. Außerdem geht es um den legendären Tatort „Reifezeugnis“, in dem Kinski als 15-jährige Verführerin inszeniert wird und der nun ebenfalls aus den Mediatheken verschwunden ist. Darum geht es im neuen DeepDive der Filmanalyse plus! Filme:FALSCHE BEWEGUNG (1975) von Wim WendersTAXI DRIVER (1976) von Martin ScorseseTATORT: REIFEZEUGNIS (1977) von Wolfgang Petersen PRETTY BABY (1978) von Louis MalleGOSSENKIND (1991) von Peter KernPRETTY BABY: BROOKE SHIELDS (2023) von Lana WilsonIM LETZTEN SOMMER (2023) von Catherine BreillatDen kompletten, über zweistündigen DeepDive gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  5. 345

    Ep. 310: Männlichkeit, Identität, Familie: GRAN TORINO - Kritik & Analyse

    Mit „Gran Torino“ wendet sich Clint Eastwood noch einmal den Themen zu, die ihn seine gesamte Karriere lang beschäftigt haben: Familie, Männlichkeit, kulturelle Identität und die Grenzen des Rechts und die Möglichkeiten des Opferns. Ob in den #Western oder den Polizei-Filmen – immer setzte sich #Eastwood auch mit dem amerikanischen Selbstverständnis auseinander, bisweilen affirmativ, häufig aber subversiv. Das Drama aus dem Jahr 2008 ist zugleich eine kritische Variation, ja, vielleicht sogar eine Revision von Eastwoods #DirtyHarry-Image. Noch einmal will hier ein Einzelgänger Rache üben, doch diesmal ist doch alles anders. „Gran Torino“ ist, auch wenn Eastwood noch immer Filme dreht, so etwas wie ein Schlussstein in seiner eindrucksvollen Filmographie. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Terry Eagleton: Opfer. Selbsthingabe und Befreiung. Promedia.Joan Riviere: Weiblichkeit als Maskerade, in: Liliane Weissberg (Hrsg.): Weiblichkeit als Maskerade.Fischer. Alexander Hurst über Vigilanten: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/januar/nach-trump-aussichten-auf-den-buergerkriegMit einem Abo der Filmanalyse plus gibt es Zugang zu allen aktuellen und vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  6. 344

    Ep. 309: Spielbergs Kitsch: DISCLOSURE DAY – Kritik & Analyse

    Steven Spielberg ist zurück, und er hat auch gleich den 94-jährigen John Williams mitgebracht, der die Streicher Verklärung tremolieren lässt. Alles wie immer. Auch das Thema ist für Spielberg nicht neu: Aliens. Diese existieren, was jedoch seit 80 Jahren vor der Weltöffentlichkeit verborgen gehalten wird. Ein Cybersecurity-Experte will dies nun ändern, schließlich habe die Menschheit ein Recht auf die Wahrheit. Bei dieser Enthüllung hilft ihm – zunächst widerwillig – eine TV-Wettermoderatorin, die nach dem Besuch eines roten Vogels plötzlich alle Sprachen sprechen kann und durch die die Aliens zu den Menschen kommunizieren. Ein staatskapitalistisches Unternehmen namens Wardex stellt sich diesem Enthüllungsversuch jedoch entgegen, ein langwieriges Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem Spielberg zugleich die großen Fragen der Menschheit beantworten will, aber letztendlich doch wieder nur im eigenen Kinderzimmer ankommt. Emily Blunt, Josh O’Connor und Colin Firth reißen dazu ihre Augen weit auf. „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ ist ein furchtbarer Film, an dem man Spielbergs Fabrikation von Kitsch gut studieren kann. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Bret Easton Ellis: American Psycho. KiWi.  Mit einem Abo der Filmanalyse plus gibt es Zugang zu allen aktuellen und vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  7. 343

    Ep. 308: Cancel Culture: CUTIES / MIGNONNES - Kritik & Analyse

    Es ist schon ulkig, dass jene, die eben noch für die totale Meinungs- und Redefreiheit plädierten und sich ganz groß #FreeSpeech auf die Fahnen schrieben, plötzlich einen Film oder am liebsten gleich die gesamte Plattform, auf der er zu sehen ist, entfernen wollen. Der Hastag #CancelNetflix war tagelang in den Trends. „Cuties“ (französischer Originaltitel: #Mignonnes) von Maïmouna Doucouré erhielt, als er 2020 auf dem Sundance Festival zu sehen war, freundliche Kritiken, nichts Skandalöses lag in der Luft. Doch #Netflix beging tatsächlich einen Fehler, indem man das ursprüngliche Filmplakat gegen ein sensationslüsternes austauschte, auf dem die 11-jährigen Protagonistinnen nun in hypersexualisierten Posen zu sehen sind. Gewiss, das Bild und auch die anderen, in den asozialen Medien geteilten Fotos stammen aus dem Film, doch der Kontext ist ein völlig anderer. Aber wie schon im Fall „Otto – Der Film“ zeigt sich einmal mehr, dass es inzwischen wohl zu viel verlangt ist, sich einen Film komplett anzusehen und dann zu urteilen. Doch was ist die eigentliche Botschaft des Films? Oder ist die Darstellung von Minderjährigen möglicherweise doch problematisch? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast. Literatur:Gabriel de Tarde: Die Gesetze der Nachahmung. Suhrkamp. Laura Mulvey: Visuelle Lust und narratives Kino, in: Franz-Josef Albersmeier (Hrsg.): Texte zur Theorie des Films. Reclam.Den kompletten, über zweistündigen DeepDive zu „Das Schweigen der Lämmer“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  8. 342

    Ep. 307: Diesen Film muss man gesehen haben!

    Dieser Film ist eine der großen Überraschungen des Kinojahres. 90 intensive Minuten, die mitreißen, wütend machen und begreifen lassen. Der deutsche Film „Ich verstehe ihren Unmut“ wirkt auf den ersten Blick wie ein Dokumentarfilm, ist jedoch keiner: Gezeigt wird die Arbeit von Gebäudereinigern und Raumpflegern, im Mittelpunkt steht die Objektleiterin Heike, die auf die 60 zugeht und in einer Mittlerposition zwischen Chef, Mitarbeitern und Kunden steht. Ihr bürdet man die Quadratur des Kreises auf. Mit Heike und den Kameramännern Frederik Seeberg und Louis Dickhaut hasten wir durch Gänge, schleppen uns Treppen hinauf oder verweilen wir in kleinen Pausenräumen. Regisseur Kilian Armando Friedrich entscheidet sich mit seinem Film „Ich verstehe ihren Unmut“ für einen verdichteten Realismus, der empathisch und analytisch zugleich ist. Dabei erleben wir ein schauspielerisches Wunder: Heike wird von Sabina Thalau gespielt, die keine Schauspielerin, sondern Objektleiterin ist. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse! Literatur:Jana Costas: Im Minus-Bereich. Reinigungskräfte und ihr Kampf um Würde. Suhrkamp. Das Buch „Selbst schuld“, das ich mitherausgegeben habe, ist jetzt auch als Taschenbuch erschienen: https://shop.autorenwelt.de/products/selbst-schuld?  Den kompletten, über zweistündigen DeepDive zu „Das Schweigen der Lämmer“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  9. 341

    Ep. 306: Die woke Ideologie: HAMILTON - Kritik & Analyse zum Musical bei Disneyplus

    Auch am #Broadway in New York kann momentan nicht der übliche Spielbetrieb stattfinden, deshalb hat sich #Disneyplus entschieden, die Aufzeichnung von „Hamilton“, deren Veröffentlichung eigentlich erst für 2021 vorgesehen war, bereits jetzt zu zeigen. Das #Musical ist seit Jahren ein Hit, nicht nur das typische Musical-Publikum ist begeistert, auch Politiker wie Barack Obama und die Feuilletons bedeutender Zeitungen feiern das Stück für seine #Diversity. Erzählt wird die weitgehend vergessene Geschichte des US-Gründervaters Alexander Hamilton, der längst nicht so bekannt ist wie George Washington oder Thomas Jefferson. Doch er war der erster Finanzminister der USA und schrieb maßgeblich an der Verfassung mit. Der eigentliche Coup von Lin-Manuel Miranda, aus dessen Feder das Musical stammt und der auch in der Titelrolle zu sehen ist, liegt jedoch in der Besetzung, die bis auf eine Ausnahme aus nicht-weißen Darstellern besteht, die zudem noch im HipHop- und R&B-Stil von den frühen Glanztagen Amerikas singen. Warum aber ist das Musical ein derart großes popkulturelles Phänomen? An der Qualität kann es wahrlich nicht liegen! In Wahrheit spiegeln sich in ihm gleich mehrere Ideologien unserer Zeit wider – progressiv ist das Werk weder inhaltlich noch ästhetisch, aber damit passt es ausgezeichnet in unsere Gegenwart. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast! Literatur:Theodor W. Adorno: „Kulturkritik und Gesellschaft“, in: Ders: Kulturkritik und Gesellschaft I, Gesammelte Schriften, Bd. 10.1.Den kompletten, über zweistündigen DeepDive zu „Das Schweigen der Lämmer“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  10. 340

    Ep. 305: Kultivierte Barbarei: Die Hannibal-Lecter-Filme – Kritik & Analyse

    Mit „Das Schweigen der Lämmer“ schrieb Jonathan Demme Filmgeschichte: Dieses Meisterwerk der Erzählkunst etablierte zudem mit Hannibal Lecter eine mörderische Figur, die so ganz anders ist als die sonstigen Serienkiller aus Horrorfilmen. Dr. Lecter ist kultiviert und barbarisch zugleich. Dieser Charakter fasziniert das Publikum, weshalb es nicht bei dem Film von 1991 geblieben ist. Es folgten drei weitere: „Hannibal“, „Roter Drache“ und „Hannibal Rising“. Noch zweimal übernahm Anthony Hopkins die Rolle des sinisteren Gentlemans, anschließend spielte Gaspard Ulliel den jungen Hannibal, um die Genese des Killers zu erzählen. Was lernen durch diese Filme über das Erzählen und über diesen ungewöhnlichen Charakter, der sich interessanterweise in intelligenten FBI-Agents widerspiegeln kann? Häufig übersehen wird bei den Hannibal-Lecter-Filmen Michael Manns „Manhunter – Roter Drache“ aus dem Jahr 1986, der ganz eigene Qualität hat. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse, die eine Ergänzung zum aktuellen DeepDive zu „Das Schweigen der Lämmer“ bildet!  Literatur:Norbert Elias: Über den Prozess der Zivilisation. Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen. Bd. 1. Wandlungen des Verhaltens in den weltlichen Oberschichten des Abendlandes. Suhrkamp.Thomas Harris: Das Schweigen der Lämmer. Heyne.Robert McKee: Story. Die Prinzipien des Drehbuchschreibens. Alexander Verlag Berlin. Den kompletten, über zweistündigen DeepDive zu „Das Schweigen der Lämmer“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans  

  11. 339

    DeepDive 8 (Teaser): DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER und die Kunst des Erzählens

    Geht man aktuell regelmäßig ins Kino, fällt einem immer wieder auf, wie schlecht viele Filme erzählt sind. Hollywood konnte es einmal besser – und im Jahr 1991 wurde die Messlatte für filmisches Erzählen besonders hoch gelegt: Regisseur Jonathan Demme bracht seine Romanverfilmung „Das Schweigen der Lämmer“ („The Silence of the Lambs“) in die Kinos, basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Thomas Harris. Als der Drehbuchautor Ted Tally den Roman zum ersten Mal las, war ihm klar, dieses Werk muss verfilmt werden und könnte so gewichtig wie „Der Pate“ werden. Harris‘ Buch ist 430 Seiten lang – die Kunst des Erzählens beginnt folglich mit der Kunst des Weglassens. Ted Tally verdichtete die Geschichte, Jonathan Demme trieb eine Hitchcock-Technik ins Extrem und Jodie Foster und Anthony Hopkins spielten um ihr Leben. Anhand von „Das Schweigen der Lämmer“ lässt sich studieren, was eine gute Filmerzählung ausmacht und wie das Publikum manipuliert werden kann, auch wenn oder gerade weil man ihm einen Wissensvorsprung gibt. Mehrere Erzählungen verschränken sich in diesem Film, leicht könnte alles zusammenbrechen. Aber die Konstruktion steht fest. Wie ist das zu erklären? Darum geht es im neuen DeepDive der Filmanalyse plus! Den kompletten, über zweistündigen DeepDive zu „Das Schweigen der Lämmer“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  12. 338

    Ep. 304: Polanskis Feminismus: ROSEMARY’S BABY – Kritik & Analyse

    Mit seiner Mieter-Trilogie hat Regisseur Roman Polanski nicht nur drei grandiose #Horrorfilme beziehungsweise #Psychothriller geschaffen, sondern auch drei ausgesprochen feministische Filme: Ob in „Ekel“, „Der Mieter“ oder „Rosemary’s Baby“ – immer muss die Frau unter der bürgerlichen Gesellschaft und unter den patriarchalen Verhältnissen leiden. Polanski beschäftigt sich auf geniale Weise mit der Frage: Wie brutal, gruselig und repressiv ist das, was man für gewöhnlich Normalität nennt? #RosemariesBaby ist mit Mia Farrow, John Cassavetes, Ruth Gordon und Sidney Blackmer hervorragend besetzt, auch ästhetisch setzt Polanski für das Horrorgenre neue Maßstäbe. Was aber sagt uns der Film heute, mehr als 50 Jahre nach seinem fulminanten Kinostart? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video! Literatur:Louis Althusser. Ideologie und Ideologische Staatsapparate. Bd 1. VSA.Das neue Q&A zu David Hain VS. Filmfans, CIA- und Nato-Propaganda in Filmen, dem Horrorklassiker „Cat People“ u.v.m. ist jetzt erschienen. Das komplette 100-minütige Q&As gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  13. 337

    Ep. 303: Das Allerletzte! STAR WARS: THE MANDALORIAN AND GROGU – Kritik & Analyse

    Mit „The Mandalorian and Grogu“ kehrt die „Star Wars“-Saga auf die große Leinwand zurück. In den vergangenen Jahren wurde das Universum lediglich durch Serien erweitert und fortgesetzt. Pedro Pascal spielt den Mandalorian, jedoch bekommt man den Schauspieler nur für wenige Minuten zu Gesicht, die meiste Zeit über trägt er einen Helm mit geschlossenem Visier. An Mandos Seite watschelt Baby Joda Grogu, das Ziehkind und Merchandise-Plüschtier, das außer Kindchenschema wenig zu bieten hat. Die Mission der beiden: Widersacher der neuen Republik aus dem Weg räumen und zwischendurch Unsinn reden. Der Film ist ein einziges Fiasko. Schlechter kann Storytelling nicht mehr werden. Regisseur Jon Favreau lehnt sich hilflos an die „Star Wars“-Filme von J.J. Abrams an, Ludwig Göransson an John Williams. Ein abgeschmacktes Bild folgt dem nächsten. Es ist unerträglich. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Das neue Q&A zu David Hain VS. Filmfans, CIA- und Nato-Propaganda in Filmen, dem Horrorklassiker „Cat People“ u.v.m. ist jetzt erschienen. Das komplette 100-minütige Q&As gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans  

  14. 336

    Q&A 7 (Teaser): BeHaind vs. Fans, NATO-Propagandafilme, Cat People, Normal, Bait, Daniel Kehlmann

    Im neuen Q&A der Filmanalyse plus geht es zunächst ausführlich um ein Video des YouTube-Filmkritikers David Hain, in dem er seinen Unmut über Filmfans kundtut, die ihn mit hämischen Kommentaren attackieren. Weitere Filmkritiker werden erwähnt, die diese zornigen Reaktionen ebenfalls beklagen und bisweilen aufgehört haben, überhaupt noch Kommentaren zu lesen. Wie damit umgehen? Und woran liegt es, dass insbesondere Fans derart wütend reagieren? Und wie gehe ich persönlich mit solchen Angriffen um? Anschließend berichte ich von guten und schrecklichen Kinoerlebnissen, von der Serie „Bait“, dem Klassiker „Cat People“. Es geht überdies um Künstler und deren Opportunismus – davon handelt ein lesenswerter Roman von Daniel Kehlmann. Außerdem hat der „Guardian“ Informationen darüber erhalten, dass die NATO sich derzeit vielfach mit Filmschaffenden trifft. Worum geht es? Ich länger darüber nachgedacht und pitche ein paar NATO-Propagandafilme. Das und mehr im 100-minütigen Q&A der Filmanalyse!Das Video von David Hain: https://www.youtube.com/watch?v=dLq4iqdBAdYDas komplette 100-minütige Q&As gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeYouTube:https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videosDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  15. 335

    Ep. 302: Warum Loriot fehlt: ÖDIPUSSI & PAPPA ANTE PORTAS – Kritik & Analyse

    Kaum zu glauben, aber man konnte tatsächlich einst im deutschen Kino lachen. Mit „Ödipussi“ und „Pappa Ante Portas“ hat Loriot (Vicco von Bülow) zwei komödiantische Meisterwerke gedreht, deren Dialoge ins kollektive Gedächtnis eingegangen sind. Nicht nur wegen der Formulierungskunst der großen Humoristen, sondern auch wegen der grandiosen Stimmen, genannt seien hier vor allem: Katharina Brauren, Edda Seipel, Dagmar Biener, Ortrud Beginnen, Irm Hermann. Und selbstverständlich Loriots kongeniale Drehpartnerin Evelyn Hamann, die in beiden Filmen brilliert und komplexe und ungeheuer komische Frauenfiguren auf die Leinwand zaubert. Heute ist ein solcher Humor weit und breit nicht in Sicht. Es wird zwar auf Bühnen und in YouTube-Video wie blöd permanent gelacht, dennoch leben wir eigentlich in humorlosen Zeiten, nicht zuletzt, weil das Handwerk, auf das Loriot größten Wert legt, nicht mehr beherrscht, ja, es sogar geringgeschätzt wird. Doch auch neben Loriots Talent und Disziplin gibt es einen Grund, warum es solche Komödien heute nicht mehr geben kann. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Sigmund Freud: „Der Humor“, in: Ders.: Studienausgabe, Bd. IV.Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo.Außerdem gibt es nun auch die Möglichkeit einer YouTube-Kanalmitgliedschaft: https://www.youtube.com/watch?v=WgLmCvsyi-EDer RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans⁠Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home 

  16. 334

    Ep. 301: Höcke, Göring und die Podcasts: NÜRNBERG – Kritik & Analyse

    Interview-Podcasts, in denen sich Politiker, Wirtschaftsführer und andere mächtige Akteure als Menschen präsentieren können, sprießen wie Pilze aus dem Boden und werden immer beliebter. Gemenschelt wird immer – ob mit Springer-Chef Döpfner oder AfD-Politiker Höcke. Das Publikum ist wiederum ergriffen von so viel Selbstergriffenheit. Allerweltsemotionen treffen auf Hörer, die nicht gern denken, sondern lieber fühlen. Da trifft es sich gut, dass Regisseur James Vanderbilt mit „Nuremberg“ einen Film über die Nürnberger Prozesse und die Rolle von Hermann Göring vorlegt, der über weite Strecken wie ein Interview-Podcast aufgebaut ist. Russell Crowe spielt mit dem Reichsmarschall die Rolle seines Lebens – und wir hören ihm gern zu, zu gern. Der Film tappt damit in Görings Falle, auch wenn er noch so hemdsärmelig bemüht ist, historische Kontexte zu erklären und die Taten des zweiten Mannes im NS-Staat aufzulisten. Das Kino funktioniert anders. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!  Literatur:Douglas M. Kelly: 22 Zellen in Nürnberg. Im Denken der Nazis. Editions du Cercle.Andreas Molitor: Hermann Göring. Macht und Exzess. Die Biografie. C.H. Beck.Harald Welzer: Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden. Fischer.  Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo.Außerdem gibt es nun auch die Möglichkeit einer YouTube-Kanalmitgliedschaft: https://www.youtube.com/watch?v=WgLmCvsyi-EDer RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home

  17. 333

    Ep. 300: Ich lobe Til Schweiger! MANTA, MANTA - Kritik & Analyse

    Ja, auch dieser Film hat #Kinogeschichte geschrieben, wenngleich man ihn gern als Klamauk belächelt. Viele Szenen aus „Manta, Manta“ sind legendär, ebenso im Gedächtnis geblieben ist die Besetzung: Tina Ruland, Michael Kessler und – last but not least – Til Schweiger. Als Manta-Fahrer Bertie erlebte Schweiger seinen Durchbruch, ist dieser auch in der schauspielerischen Leistung begründet? Ja, Til Schweiger spielt den stolzen wie gekränkten Manta-Fahrer, dem als Konkurrenten ein Mercedes- und ein Ferrari-Fahrer gegenüberstehen, hervorragend. Wolfgang Bülds „Manta, Manta“ war 1991 nicht der einzige Film, der dem Kultauto und seinen Fahrern ein Denkmal setzte: Die #Komödie „Manta – Der Film“ konzentrierte sich allerdings etwas mehr auf die Milieubeschreibung, während wir in „Manta, Manta“ einen wahren Klassenkampf erleben können. Wir sollten uns dem Film erneut stellen, um zu erkennen, dass diese so seicht daherkommende Komödie auch eine gesellschaftspolitische Dimension hat. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Vivek Chibber: Das ABC des Kapitalismus. Brumaire Verlag.Den kompletten DeepDive zu Jim Carrey gibt es wie immer mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple. Jetzt ist die Filmanalyse plus auch über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Auch die vergangenen Q&As und DeepDives sind nun über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  18. 332

    Ep. 299: Ein Meisterwerk über die Freiheit: ROSE – Kritik & Analyse

    Sandra Hüller ist eine der aufregendsten Schauspielerinnen unserer Zeit. Nun schlüpft sie für „Rose“ in eine Hosenrolle, um einen Soldaten während des Dreißigjährigen Krieges zu spielen, der kriegsmüde geworden ist und sich am Rande eines Dorfes niederlassen möchte. Rose heißt der unbekannte Mann, der keiner ist, was jedoch von den Dorfbewohnern niemand erfahren darf. Auch seine Frau Suzanna (Caro Braun) wird mit einem hölzernen Phallus getäuscht, wird dennoch schwanger. Die österreichisch-deutsche Produktion „Rose“ von Markus Schleinzer spielt zwar vor circa 400 Jahren, spricht jedoch zu uns heute – auch die Figuren bedienen sich einer Sprache, die zwar barocke Anlehnungen aufweist, aber in die Gegenwart verweist. Rose ist ein modernes Subjekt, gewissermaßen eine Künstlerin, die sich selbst entwirft und damit in den Augen der Gemeinschaft zum Feind erklärt werden muss. Dieser Historienfilm bleibt nicht in der Geschichte stecken, vielmehr überbrückt er die Jahrhunderte bis zu uns hin auf erschütternd schöne Weise. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Judith Butler: Kritik, Dissens, Disziplinarität. Diaphanes. Den kompletten DeepDive zu Jim Carrey gibt es wie immer mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  19. 331

    Ep. 298: Rassistisch? Nein, genial! OTTO - DER FILM - Kritik & Analyse

    In Ost- und West-Deutschland begeisterte dieser Film im Jahr 1985 ein Millionenpublikum. Ja, man kann mit Fug und Recht behaupten, dass „Otto – Der Film“ ins kollektive Gedächtnis eingegangen ist. Selbst wenn man den Film nach mehr als einem Jahrzehnt sich wieder ansieht, kann man sich plötzlich an beinahe jede einzelne Szene erinnern. Xaver Schwarzenberger und Otto Waalkes haben hier eine großartige #Komödie geschaffen, die allerdings jetzt unter #Rassismus-Verdacht steht. Die Debatte entzündet sich an einer einzigen Szene, doch die Kritiker, die nur auf ein Wort sich konzentrieren wollen, sind nicht in der Lage, die wahre Botschaft der Szene zu dechiffrieren, geschweige denn sind sie fähig und willens, die Szene in den filmischen Gesamtzusammenhang zu stellen. Zweifellos ist „Otto – Der Film“ geprägt vom Blödelhumor, doch zugleich ist der Film anti-rassistisch und setzt sich überraschend tiefgründig mit der deutschen Geschichte auseinander. Die Komödie handelt nicht allein vom Alltagsrassismus der Deutschen, sondern auch von der deutschen NS- und Kolonialvergangenheit. Otto setzt bei all dem auf die Kraft der #Satire und des Klamauks. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Gustav Radbruch: Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht, in: Ders: Rechtsphilosophie. Studienausgabe. C. F. Müller.Gustav Radbruch: 5 Minuten Rechtsphilosophie, in: Ders: Rechtsphilosophie. Studienausgabe. C. F. Müller.Jetzt ist die Filmanalyse plus auch über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Auch die vergangenen Q&As und DeepDives sind nun über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansVielen Dank für die Unterstützung!

  20. 330

    Ep. 297: Woran DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2 scheitert – Kritik & Analyse

    Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci schlüpfen zwanzig Jahre später – und von der fortschreitenden Zeit offenbar unberührt – in ihre altbewährten Rollen, um „Der Teufel trägt Prada“ fortzusetzen. Kaum ein Film wurde derart sehnsüchtig erwartet, das Ergebnis enttäuscht jedoch. Die Leichtigkeit ist dahin, schwerfällig manövriert Regisseur David Frankel die Figuren von einer Wiedersehensszene zur nächsten, um danach einen müden Plot um die Kapitalgeber der Zeitschrift „Runway“ zu inszenieren. Miranda ist zwar noch immer Chefredakteurin, doch ihr Handlungsspielraum ist erheblich eingeschränkt. Was damals originell und neu war, kann nun nur noch als Vintage durchgehen. Pointen aus zweiter Hand und Dialoge vom Wühltisch der Gefühle bestimmen den Film. Unfreiwillig lernen wir jedoch manches über die drei Typen legitimer Herrschaft, wie Max Weber sie analysiert hat. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansVielen Dank für die Unterstützung! 

  21. 329

    DeepDive 7 (Teaser): Jim Carrey – oder: Wir alle spielen Theater!

    Im neuen DeepDive der Filmanalyse plus geht es 120 Minuten lang um den großartigen Schauspieler Jim Carrey. In den 90er-Jahren zählte er zu den bestbezahlten Stars in Hollywood. Seine Art zu spielen, fallen, grimassieren und sich zu verbiegen ist unnachahmlich. Er ist der letzte große Slapstick-Komiker der Filmgeschichte. Interessanterweise erzählen alle Jim-Carrey-Filme Geschichten von Ich-Spaltung, Entfremdung, Masken, falschen Identitäten und Statusverlust. In „Ich, beide und sie“, „Der Dummschwätzer“, „Dick und Jane“ oder „Bruce Allmächtig“ und „Der Ja-Sager“ spielt Carrey stets Lohnabhängige, die in einem System gefangen sind. Die Gesellschaft erwartet perfekte Fassaden und kohärentes Rollenspiel. Carrey aber bricht mit seinen Figuren daraus aus. In der „Truman Show“ wird dieses Prinzip auf die Spitze getrieben. Der Soziologe Erving Goffman beschreibt in seinem Buch „Wir alle spielen Theater“, wie soziale Interaktion immer ein Rollenspiel ist und stets gibt es eine Vorder- und Hinterbühne. Jim Carrey lässt diese Ordnung kollabieren und reißt in „Der Mondmann“ schließlich auch die Trennung zwischen Fiktion und Realität ein. Im DeepDive schreiten wir durch die beeindruckende Filmographie von Jim Carrey.Den kompletten DeepDive gibt es wie immer mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple. Jetzt ist die Filmanalyse plus auch über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Auch die vergangenen Q&As und DeepDives sind nun über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansVielen Dank für die Unterstützung.

  22. 328

    Ep. 296: Morricone & Leone forever: ES WAR EINMAL IN AMERIKA - Kritik & Analyse

    Sergio Leone und Ennio Morricone haben gemeinsam Werke für die Ewigkeit geschaffen. „Es war einmal in Amerika“ (#OnceUponATimeInAmerica) von 1984 war ihre letzte Zusammenarbeit und zugleich Leones letzter Film. 250 Minuten erzählt der Film mit Robert De Niro in der Hauptrolle keineswegs ein Märchen, sondern die blutige Geschichte eines Gangster-Clans. 1922, 1932 und 1968 spielt dieser Film, die Zeitebenen verbindet Morricone mit herzzerreißenden Melodien und Leone übertrifft sich noch einmal selbst: Er dekonstruiert nicht bloß den American Dream, sondern auch das Genre #Gangsterfilm so gründlich, dass am Ende wirklich nur noch die Müllabfuhr kommen kann. „Es war einmal in Amerika“ ist ein außergewöhnliches Meisterwerk, das zunächst in Europa hymnische Kritiken erhielt, dann jedoch in den USA floppte, nachdem die Produktionsfirma den Film zurechtgestutzt hatte. #EnnioMorricone, der mehr die Musik für mehr als 500 Filme schrieb, legt mit diesem Soundtrack eine seiner bedeutendsten Arbeiten vor. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Max Horkheimer: „Die Rackets und der Geist“, in: Ders.: Gesammelte Schriften. Bd 12. S. Fischer.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  23. 327

    Ep. 295: Wenn Anwälte Regie führen: MICHAEL – Kritik & Analyse

    Die Biopic-Produktion überschwemmt das Kino. Während die Superheldenfilme seltener werden, bleibt das Prinzip ähnlich: Geistiges Eigentum (Intellectual Property) wird neu verwertet und auf der großen Leinwand ausgeschlachtet. Es schlägt die Stunde der Lizenzverwalter und Rechtsanwälte. Besonders transparent – und deshalb auch besonders grauenhaft – zeigt dies Antoine Fuquas Film über den King of Pop Michael Jackson. Alle heiklen Themen werden umgangen, Janet Jackson hat sich offenbar gleich ganz aus dem Film herausgeklagt, die Dialoge sind generisch und handzahm, einzig Michaels Konflikt mit seinem Vater Joseph wird thematisiert, um die für Biopics typische Befreiungsgeschichte zu erzählen. Mehr Langeweile war selten. „Michael“ ist ein lächerlicher Film, aber auch ein Lehrstück über den Kapitalismus mit seiner Kulturindustrie. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Karl Marx, Friedrich Engels: Die deutsche Ideologie. MEW 3.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  24. 326

    Ep. 294: Der totale Staat: BRAZIL - Kritik & Analyse zum Kultfilm von Terry Gilliam

    Terry Gilliams „Brazil“ schrieb Filmgeschichte in zweifacher Hinsicht: Zum einen als herausragende #Dystopie einer bürokratischen, totalen Gesellschaft – mit Referenzen an den Film noir sowie an Huxleys „Schöne neue Welt“ und Orwells „1984“. Zum anderen ist die Geschichte um die Veröffentlichung des Films völlig absurd und einmalig: Universal wollte den Film des #MontyPython-Mitglieds 1985 nicht in die Kinos bringen, sie wollten Gilliam zu einem Happy End nötigen, doch der stellte sich stur, ja, er lehnte sich mit Einfallsreichtum und Kampfgeist gegen die kulturindustriellen Vorgaben Hollywoods auf. Mit einer Guerilla-Marketing-Strategie gelang es Gilliam, das übermächtige Studio derart unter Druck zu setzen, dass es nachgeben musste: Der Film konnte so, wie vom Regisseur vorgesehen, erscheinen. Gilliam verhielt sich in seinem Vorgehen ähnlich wie die anarchische Figur Tuttle (Robert De Niro) – und das mit Erfolg, das ist in einer verwalteten Welt eine Seltenheit. „Brazil“ ist eine präzise Dokumentation über den #Neoliberalismus der 1980er-Jahre und eine schwarzhumorige Zukunftsvision, die heute gegenwärtiger denn je ist. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Theodor W. Adorno: „Kultur und Verwaltung“, in: Ders.: Soziologische Schriften I. Suhrkamp.Max Weber: Wirtschaft und Gesellschaft. Herrschaft. Studienausgabe. J.C.B. Mohr Tübingen.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Das neue Q&A ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  25. 325

    Ep. 293: Ich habe Fragen: DER SUPER MARIO GALAXY FILM – Kritik & Analyse

    Filmkritiker sind entsetzt: „Der Super Mario Galaxy Film“ habe im Prinzip keine Handlung, sei eine wirre Aneinanderreihung von halbgaren Gags in einer knallbunten Welt, in der alle Figuren aus dem Nintendo-Kosmos sich ein kurzes Stelldichein geben. Zweifellos trifft die Beschreibung auf den ersten Blick zu: Viele Szenen funktionieren kontextlos, wie Brainrot-Content aus dem Netz. Übersehen wird jedoch rasch, dass dieser Film nicht zu wenig, sondern zu viel Handlung hat. Tatsächlich gibt es mehrere ausgedehnte Handlungsbögen, in denen Super Mario, Luigi, Prinzessin Rosalina und weitere Figuren gegen Bowser Jr. und dessen Vater kämpfen, die nach der Herrschaft über die Galaxie streben. Bemerkenswerterweise tragen die Schurken die Züge von Donald Trump und Elon Musk, zugleich erinnern sie an Protagonisten der Manosphere. Merkwürdig ist, wie diese an sich klar Struktur aber unter einem Wust von unnützen Details, Nebenhandlungssträngen und platten Scherzen vergraben wird. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!  Das neue Q&A ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  26. 324

    Q&A 6 Teaser: The Drama, der Hype um Mikro-Dramen, Alexander Kluge, Kino-Standards, gute Biopics

    Im neuen Q&A der Filmanalyse plus geht es über 100 Minuten lang um Fragen aus dem Publikum und um aktuelle Trends in der Bewegtbildproduktion. 2020 floppte die Kurzfilm- und Serien-App Quibi, doch jetzt plötzlich sind Mikro-Dramen – gemeint sind Produktionen, die deutlich unter 10 Minuten lang sind – das nächste große Business. Wie ist das Phänomen einzuordnen? Welche Bedeutung haben Kurzfilme? Weiter geht es um den kürzlich verstorbenen Filmemacher und Multikünstler Alexander Kluge, um gute Biopics von Richard Linklater und das Problem mit diesem Genre. Darüber hinaus spreche ich über Kristoffer Borglis Film „The Drama“, in dem Robert Pattinson und Zendaya ein Paar kurz vor der Hochzeit spielen, die jedoch auf der Kippe steht, als ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit enthüllt wird. Schließlich geht es ausführlich um das Thema Latenz im Film. Der Begriff der Latenz ist im Zuge der KI wieder in aller Munde. Es lohnt sich, über Latenz in Filmen von Maximilian Schell, Michael Haneke und anderen nachzudenken. Mehr dazu im neuen Q&A der Filmanalyse plus! Literatur:Martin Walser. Der Augenblick der Liebe. Rowohlt.https://www.dwdl.de/industry/106121/branchentrend_sind_mikrodramen_ein_megabusiness/Die kompletten 95 Minuten des neuen Q&As gibt es wie immer mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansWas es mit einem Plus-Abo gibt: 1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen. 2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

  27. 323

    Ep. 292: Verschwörungstheorie? VERGIFTETE WAHRHEIT - Kritik & Analyse

    In der aktuellen Krise haben sogenannte Verschwörungstheorien Hochkonjunktur, die Erzählungen werden immer absurder und ihre Anhänger immer extremer. Sie setzen der Komplexität der Welt einfache Denkmodelle gegenüber. Dagegen stehen die Kritiker dieser Strömung, sie spotten zu Recht über die Ideologen und ihre Mitläufer, doch auch sie machen es sich mitunter viel zu einfach, wenn sie bloß einfältige Loblieder auf „die Wissenschaft“ oder „die Demokratie“ anstimmen. Diesen blinden Fleck legt nun der großartige Film von #ToddHaynes bloß: „Vergiftete Wahrheit“ (#DarkWaters) könnte auch die Illustration einer Verschwörungstheorie sein, doch es ist eine wahre Geschichte, die in den 1960er-Jahre begann. Ein Chemiekonzern vergiftet das Trinkwasser von Tausenden Menschen, gekaufte Wissenschaftler und Politiker spielen das schmutzige Spiel mit. Mark Ruffalo spielt einen heroischen Anwalt, der nicht aufgibt und gegen die mächtigen Konzerninteressen ankämpft. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:David Graeber: Bullshit-Jobs. Vom wahren Sinn der Arbeit. Klett Cotta.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about⁠Apple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  28. 322

    Ep. 291: Das System Putin und wir: DER MAGIER IM KREML – Kritik & Analyse

    Jude Law schlüpft in die Rolle von Vladimir Putin, Paul Dano spielt seinen amoralischen Berater. Die außer Kontrolle geratene Jelzin-Ära befindet sich in ihrem Endstadium, als ein Oligarch sich einen unscheinbar wirkenden KGBler namens Putin als nächsten Präsidenten der Russischen Föderation auswählt. „Der Magier im Kreml“ erzählt rückblickend den Aufstieg Putins und analysiert die Manifestation seiner Macht durch seinen gewieften Berater Baranow, eigentlich Surkow. Olivier Assayas, bekannt durch die Serie „Carlos – Der Schakal“ inszeniert die Chronologie der Tyrannei nüchtern und schlaglichtartig, jedoch erkennen wir darin in den besten Momenten des Films auch in verzerrter Weise uns selbst. Putin ist zweifellos das Extrem, aber dieses lässt offenbar werden, was man als Dilemma – selbst in einer Demokratie – bezeichnen darf: Die Diskrepanz zwischen Staat und Bevölkerung. Der Polit-Thriller demonstriert zudem: Die Macht ist leer, sie blickt in einen Abgrund, aber dennoch ist sie mächtig. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!  Literatur:Jörg Baberowski: Am Volk vorbei. Zur Krise der liberalen Demokratie. C.H. Beck.Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben: Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute. Suhrkamp. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  29. 321

    Ep. 290: Ist Gier gut? WALL STREET - Kritik & Analyse

    Dieser Film ging nach hinten los: Eigentlich wollte #OliverStone mit „Wall Street“ Kritik am #Kapitalismus, vor allem an den Finanzmärkten üben, die in den 1980er-Jahre boomten und die Klasse der Yuppies hervorbrachten. Doch der Regisseur hatte die Rechnung ohne seinen Protagonisten gemacht, denn eine Figur wie #GordonGekko (grandios gespielt von Michael Douglas) mag zwar moralisch zweifelhaft sein, doch gerade deshalb fasziniert sie uns. Es ist wenig verwunderlich, dass sich viele Zuschauer damals Gekko zum Vorbild nahmen. Doch das ist nicht das einzige Problem mit Stones Kapitalismuskritik, denn im Gegensatz zu seiner Hauptfigur scheint er das Wirtschaftssystem nicht richtig zu verstehen und konzentriert sich bloß auf einen Nebenkriegsschauplatz. Aber wie ist es nun mit der berühmten „Gier ist gut“-Rede, die der gefürchtete Börsenmakler auf einer Aktionärsversammlung hält? Gekko klagt die Trägheit der Vorstandsvorsitzenden an, er wettert gegen die Bürokratie innerhalb des Unternehmens und sagt außerdem, dass die USA nur noch eine zweitrangige Weltmacht ist. Hat er Recht? Und wie ist es eigentlich mit der Gier? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:David Graeber: Bullshit-Jobs. Vom wahren Sinn der Arbeit. Klett Cotta.Stephan Kaufmann, Antonella Muzzupappa: Crash Kurs Krise. Wie die Finanzmärkte funktionieren. Eine kritische Einführung. Bertz + Fischer.Ludwig von Mises: Die Bürokratie. Academia Verlag.Die DeepDive zu den Romantischen Komödien von Meg Ryan, zu Hitchcocks „Psycho“ und zu Kubricks „Eyes Wide Shut“ und den Epstein-Files gibt es via Steady, Patreon und Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  30. 320

    Ep. 289: Der provokanteste Film des Jahres: PILLION – Kritik & Analyse

    Harry Melling und Alexander Skarsgård sind in einer der ungewöhnlichsten Romantischen Komödien der Filmgeschichte zu erleben. Mit „Pillion“ wird aus der RomCom eine DomCom. Melling spielt den verschüchterten Colin, der ein, wie er selbst sagt, Talent zur Hingabe hat. Damit ist er der richtige Partner für den von Skarsgård gespielten Biker Ray, der Befehle erteilen will, die widerspruchslos ausgeführt werden. Regisseur Harry Lighton erzählt die Geschichte dieses Dom/Sub-Verhältnisses abwechselnd mit Leichtigkeit und Härte. Der Film schlägt und streichelt uns. Lighton geht dabei bis an unsere Schmerzgrenze – und manchmal über Colins Schmerzgrenze hinaus. Eine neue Liebesordnung wird hier verhandelt – in einem post-patriarchalen Arrangement, das dennoch von Hierarchien geprägt ist. In diesem reizvoll inszenierten Extrem spiegeln wir unsere eigenen Beziehungen.Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!Die DeepDive zu den Romantischen Komödien von Meg Ryan, zu Hitchcocks „Psycho“ und zu Kubricks „Eyes Wide Shut“ und den Epstein-Files gibt es via Steady, Patreon und Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  31. 319

    Ep. 288: Blöder als die Republikaner: BORAT 2 Subsequent Moviefilm - Kritik & Analyse

    Kurz vor der US-Wahl schickt Sacha Baron Cohen noch einmal seine Figur Borat los, um sich in die US-amerikanische Politik und Gesellschaft einzumischen. Zunächst muss man sagen: Borat rannte bereits im ersten Teil vor allem weit offenstehende Türen ein, längst war der Bruch mit Konventionen, das Ignorieren von Anstand und Manieren zum absoluten Mainstream verkommen – wie ein jeder tagtäglich in der Öffentlichkeit und im Reality-TV beobachten kann. Das Prinzip Borat funktionierte schon damals kaum, doch jetzt ist es noch viel schlimmer: „Borat Anschluss Moviefilm“ („Borat Subsequent Moviefilm“) ist ein empörend dummer Film, der sich seiner Sache – die, was sonst, die der Demokraten ist – viel zu sicher ist, ja, eigentlich spielt dieses Machwerk den Republikanern noch in die Hände. So wird Borats Tochter auf den Trump-Freund und den ehemaligen New Yorker Bürgermeister #RudyGiuliani angesetzt, schon weil sie die neue #Melania #Trump werden will und weil man offenbar selbst nach vier Jahren Trump nichts gelernt hat und noch immer davon ausgeht, dass Republikaner über Skandale stolpern. Doch exakt dies stimmt eben nicht, gerade durch Skandale scheinen Trump und die Seinen beim Wähler nur noch beliebter zu werden. Guiliani soll in eine kompromittierende Situation manövriert werden bzw. sich selbst manövrieren, die eine versteckte Kamera festhält. Den 130-minütigen DeepDive zu Kubrick, Pasolini und den Epstein-Files gibt es bei Steady, Patreon und Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  32. 318

    Ep. 287: Hape Kerkelings Abstieg: HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK

    Eigentlich hätte man sich freuen können, dass Horst Schlämmer, seines Zeichens stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tageblatts, zurückkehrt, war doch sein Lebensmotto „Macht Euch nicht verrückt“. Dieses möchte man tatsächlich jenen entgegenrufen, die sich nur noch ereifern, ohne irgendein Interesse an Erkenntnis. Der Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“ von Sven Unterwaldt hat jedoch eine größere Mission: Schlämmer fällt nach den Corona-Lockdowns auf, dass die Menschen in Deutschland angeblich alle schlechte Laune haben. Dies gilt es zu ändern, den Menschen will der Minipli- und Trenchcoat-Träger wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Zunächst aber möchte er ergründen, wo der Schuh drückt. Dafür reist er quer durch Deutschland und trifft dabei auch den bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Nach wenigen Minuten wird klar, dieser Film wird nicht nur pointenfrei bleiben, sondern auch völlig desinteressiert an den eigentlichen Umständen sein. Gepredigt wird ein radikaler Glücksindividualismus, wobei nicht selten Klischees Ressentiments weichen müssen. Der Film ist eine Frechheit. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Den 130-minütigen DeepDive zu Kubrick, Pasolini und den Epstein-Files gibt es bei Steady, Patreon und Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  33. 317

    DeepDive6 Teaser - Was die EPSTEIN-Files mit Kubricks EYES WIDE SHUT, Pasolinis SALÒ zu tun haben

    Die Epstein-Files offenbaren unglaubliche Seilschaften, entsetzliche Straftaten, überraschende Konstellationen und ein elitäres System der Ausbeutung. Diese reale Verschwörung lädt sowohl ein zu wirren Theorien wie zu systematischen Analysen. Auffällig ist, dass mehrere Filme gerade neu vor dem Hintergrund der Enthüllungen betrachtet werden: „Eyes Wide Shut“ von Stanley Kubrick, „Salò – Die 120 Tage von Sodom“ von Pier Paolo Pasolini und „Under the Silver Laker“ von David Robert Mitchell. In nicht wenigen Podcasts und YouTube-Videos wird darüber spekuliert, ob diese Werke geheime Botschaften enthalten, um den Fall Epstein näher zu beleuchten. Besonders um Kubricks Werk, dessen Erscheinen der Meisterregisseur nicht mehr miterleben konnte, ranken sich Verschwörungen und Spekulationen. Tatsächlich lohnt es sich, diese Filme erneut zu betrachten, zum einen, um das System Epstein zu begreifen, zum anderen, um die strukturelle Macht zu verstehen. Als hilfreich erweisen sich zudem drei weniger bekannte Filme: „The Riot Club“, „Under The Silver Lake“ und „The Good Sheperd“. Im neuen DeepDive der Filmanalyse plus spricht Wolfgang M. Schmitt über die Epstein-Files und über fünf Filme, die Licht ins Dunkel bringen können.Den 130-minütigen DeepDive gibt es bei Steady, Patreon und Apple. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  34. 316

    Ep. 286: Ein Film wie Joe Biden: THE TRIAL OF THE CHICAGO 7 - Kritik & Analyse

    Kurz vor der US-Wahl veröffentlicht #Netflix einen Film, mit dem Hollywood spät ein vor vier Jahren gegebenes Versprechen einlösen will: Mit kritischen Filmen wollte Hollywood Donald #Trump und dessen Regierung unter Druck setzen. „The Trial of The Chicago 7“ erzählt die Geschichte eines berühmten Prozesses, der 1969 die US-Öffentlichkeit in Atem hielt, der in Europa jedoch nicht so bekannt ist. Friedensaktivisten demonstrierten im Zuge der unter dem demokratischen Präsidenten Johnson noch weiter verschärften Bombardements in Vietnam gegen den Krieg. Es kam zu gewalttätigen Ausschreitungen, die von der Polizei ausgegangen waren. Nun aber, so beginnt das Gerichtsdrama, müssen auf der Anklagebank nicht die Polizisten, sondern sieben Anführer der verschiedenen Gruppierungen Platz nehmen, ihnen wird vorgeworfen, die Demokratie und die Staatssicherheit zu gefährden. Das Drehbuch geschrieben und umgesetzt hat Aaron Sorkin, der sich einmal mehr als Routinier zu erkennen gibt. Der Film ist recht belanglos und wird schnell wieder vergessen sein, doch aufschlussreich ist der dennoch, denn wir sehen hier sehr genau, wie handzahm Hollywood mit seiner Kritik ist. Es ist ein Konsensfilm für Joe Biden, den Konsenskandidaten der Demokraten.Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Das neue Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  35. 315

    Ep. 285: Die Leere der Demokratie: LA GRAZIA von Paolo Sorrentino – Kritik & Analyse

    Paolo Sorrentino stellt nach „Il Divo“ und „Loro“ erneut einen Staatsmann in den Mittelpunkt: Toni Servillo schlüpft erneut in die Rolle eines großen Mannes, aber dieser will gar nicht groß sein. Mutig ist er nicht, eher technokratisch; entschlussfreudig ist er auch nicht, er zaudert und zögert, auch wenn alle anderen ihn zu raschem Handeln bringen wollen. In „La Grazia“ erlebt der Präsident Italiens seine letzten Monate im Amt: Ein Gesetz zur Sterbehilfe soll von ihm unterzeichnet werden, außerdem kann er Gefangene begnadigen. Aber sein Kopf steht woanders, denn er grübelt noch immer darüber, mit wem seine verstorbene Frau Aurora ihn damals vor 40 Jahren betrogen hat. „La Grazia“ ist zurückgenommener als die früheren Filme von Sorrentino. Melancholisch blickt der Film auf einen Regierungsstil, der heute immer weniger anzutreffen ist. Dabei wird jedoch nicht einfach die liberale Demokratie glorifiziert, sondern sichtbar wird auch, wie vormoderne Anschauungen von Autorität und Souveränität sich erhalten haben. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse! Literatur:Carl Schmitt: Der Leviathan in der Staatslehre des Thomas Hobbes. Sinn und Fehlschlag eines politischen Symbols. Klett-Cotta.  Das neue Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  36. 314

    Q&A 5 Teaser: Oscar-Gala: Kuschen vor Trump? UNDER THE SILVER LAKE, KI-Filmanalysen, Scream 7, Roy Andersson

    Im neuen Q&A der Filmanalyse plus geht es schwerpunktmäßig um die Oscar-Verleihung. „Marty Supreme“ ging leer aus, es gewannen „One Battle After Another“ und „Blood + Sinners“ – leider. Viel interessanter jedoch ist, wie sich die Stars zur aktuellen Politik von Donald Trump verhalten haben. Nämlich so gut wie gar nicht. Trumps Name bringt niemand mehr über die Lippen, auch jene, die sonst lauthals kritisierten, sind verstummt. Das hat möglicherweise auch mit Warner Bros. zu tun – das legendäre Filmstudios ist jetzt in die Hände der Ellison-Familie gefallen, die Trump unterstützt. Weiter geht es um zwei aktuelle Kinofilme: „Scream 7“ und „Per Aspera Ad Astra“. Anschließend widmen wir uns der großen Frage, ob die KI mich bald ersetzen kann: Sind KI-Filmanalysen die Zukunft? Machen wir den Test. Darüber hinaus beantworte ich Fragen zu UNDER THE SILVER LAKE, dem Werk von Roy Anderson und meinen Lieblingsparfums. Die kompletten 95 Minuten des neuen Q&As gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansWas es mit einem Plus-Abo gibt: 1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen. 2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

  37. 313

    Ep. 284: Entstehung des Kapitalismus: THERE WILL BE BLOOD - Kritik & Analyse

    Paul Thomas Anderson hat in diversen Interviews beteuert, dass sein großartiger Film „There Will Be Blood“ keine Geschichte über den #Kapitalismus sei, stattdessen ginge es ihm um archaische Kräfte, um Mann gegen Mann. Der Film sei auch nicht politisch zu verstehen. Das alles ist, wenn man sich den Film ansieht, natürlich Unsinn. Entweder hat der Regisseur seinen Film nicht verstanden oder aber er will durch diese Irreführung die filmische Kapitalismuskritik nachträglich abschwächen. „There Will Be Blood“ knüpft nicht nur an die Ära des Classical Hollywood an, sondern verfilmt das 24. Kapitel aus Marxens „Kapital“, in dem die Entstehung des Kapitalismus erklärt wird. Die „ursprüngliche Akkumulation“ war keineswegs so idyllisch, wie bürgerliche Ökonomen meinten, sondern Blut, Feuer und Gewalt sorgten dafür, dass das Wirtschaftssystem entstehen konnte. Zugleich sorgte dies aber auch für eine relative Freiheit der Individuen. Auch von solchen Individualisierungsprozessen handelt der Film von #PaulThomasAnderson – denn es ist in erster Linie ein Werk über zwei Unternehmer: einen Ölbaron und einen Prediger. Mit seinen Hauptdarstellern #DanielDayLewis und Paul Dano schafft Anderson zudem großes Schauspielerkino. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast. Literatur:Karl Marx: Das Kapital, Band 1, MEW 23, Dietz.Die gesamte „Q&A“-Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  38. 312

    Ep. 283: Lausig schlecht: DER ASTRONAUT – PROJECT HAIL MARY – Kritik & Analyse

    Ryan Gosling wird von Sandra Hüller auf Weltrettungsmission und Himmelfahrtskommando geschickt: In „Der Astronaut – Project Hail Mary“ von Phil Nord und Chris Miller ist die Menschheit bedroht, da eine unbekannte Spezies sich im Weltall ausbreitet und die Sonne in absehbarer Zeit verdunkeln wird. Ryan Gosling spielt einen Lehrer, der einst in Molekularbiologie promoviert hat, jedoch die akademische Laufbahn verlassen musste. Jetzt kann er sich möglicherweise als der Retter der Menschheit erweisen. Sandra Hüller ist als ESA-Mitarbeiterin zu sehen, die den ehemaligen Wissenschaftler anheuert, um an rettendes Wissen zu gelangen. Bald stellt sich jedoch heraus, dass er nicht im Labor bleiben kann, sondern selbst in ein anderes Sonnensystem reisen muss. „Project Hail Mary“ spielt zu großen Teilen in einem Raumschiff, in dem der einsame Astronaut sich bald mit einem Alien namens Rocky anfreundet. Science-Fiction und Buddy-Komödie verbinden sich zu einem kruden Werk, das unfreiwillig das Verhältnis von Staat und Bürger klärt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Die Filmanalyse zu DOG: https://www.youtube.com/watch?v=wCgyU-e_b1o&t Die gesamte „Q&A“-Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans⁠

  39. 311

    Ep. 282: Die GRAUENHAFTE Welt der Amélie

    Das Kuschel-Arthaus-Kino hat einen Ursprung: 2001 kam der Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ (Le fabuleux destin d’Amélie Poulain) mit #AudreyTauTou in die Kinos. Ein Sensationserfolg – nicht nur in #Frankreich, sondern auch in den deutschsprachigen Ländern. Die Programmkinos sowie die Produktionsfirmen erkannten im Possierlichen und Niedlichen nun eine Lücke: Es gibt ein Publikum, dem Kunst zu anstrengend, aber Hollywood zu doof ist, und dieses konnte so fabelhaft erreicht werden. Und bis heute erscheinen monatlich „Amélie“-Epigonen. Doch was ist so falsch an einem Film wie #DieFabelhafteWeltderAmélie, der zu Herzen gehen möchte, mit so einer reizend verschrobenen Hauptfigur und so vielen netten Menschen? Nun, diese Nettigkeit ist typisch für die Kulturindustrie, wie es schon Adorno beschrieben hat. Jean-Pierre Jeunet gibt sich dabei kunstsinnig und pseudo-individuell, ja, er greift sogar Bruchstücke des postmodernen Erzählens auf, um schließlich alle Gegensätze zu harmonisieren und in eine Zuckerguss-Welt zu überführen, die durch und durch konservativ ist. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Theodor W. Adorno: „Résumé über Kulturindustrie“, in: Ders.: Kulturkritik und Gesellschaft I. Suhrkamp.Wer Die Filmanalyse unterstützen möchte, kann die Plus-Inhalte abonnieren. Die Filmanalyse plus bietet die regulären Filmanalyse ohne Werbung, jeden Monat ein Q&A zu Publikumsfragen und einen DeepDive mit einer zweistündigen Analyse zu einem filmischen Thema.Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  40. 310

    Ep 281: Meinungsfreiheit? Der Berlinale-Sieger GELBE BRIEFE – Kritik & Analyse

    Mit dem Goldenen Bären wurde „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak auf der diesjährigen Berlinale ausgezeichnet. Nach dem großartigen Lehrstück „Das Lehrerzimmer“ legt der Regisseur erneut ein Lehrstück vor; dieses Mal geht es um die schwindende Meinungs- und Kunstfreiheit in einem Staat, der immer autoritärer wird. Dieser Staat ist die Türkei – oder etwa doch nicht? Interessanterweise wurde der Film nicht in der Türkei gedreht, sondern die Szenen in Ankara spielen in Berlin, die Szenen in Istanbul wurden in Hamburg realisiert. Die deutschen Städte sind dabei deutlich zu erkennen. İlker Çatak arbeitet – ähnlich wie Bertolt Brecht – mit dem Verfremdungseffekt, sodass wir plötzlich unsere Verhältnisse, die schrittweise immer autoritärer werden, in diesem Film erkennen können. Die Freiheit schwindet, wo die ökonomische Unabhängigkeit angetastet wird. „Gelbe Briefe“ bleibt bewusst uneindeutig und wird dadurch grundsätzlich. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!Der Monitor-Beitrag: https://www.youtube.com/watch?v=rh5Tws9D-EQ (https://deref-web.de/mail/client/38IKgqXn4rM/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Drh5Tws9D-EQ)Literatur:Heinrich Böll: Nachwort zu „Das Ende einer Dienstfahrt“. DTV.Wer Die Filmanalyse unterstützen möchte, kann die Plus-Inhalte abonnieren. Die Filmanalyse plus bietet die regulären Filmanalyse ohne Werbung, jeden Monat ein Q&A zu Publikumsfragen und einen DeepDive mit einer zweistündigen Analyse zu einem filmischen Thema.Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about (https://deref-web.de/mail/client/SBP-FTrqd7M/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fsteady.page%2Fde%2Fdie-filmanalyse-abo%2Fabout)Apple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 (https://deref-web.de/mail/client/wehOrvIN85I/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fpodcasts.apple.com%2Fde%2Fpodcast%2Fdie-filmanalyse%2Fid1586115282)Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home (https://deref-web.de/mail/client/s3pdp-MjnPM/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.patreon.com%2Fc%2Fwolfgangmschmitt%2Fhome)Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans (https://deref-web.de/mail/client/cNM1Gsc33r0/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fsteady.page%2Fde%2Fdie-filmanalyse-abo%2Fgift_plans)

  41. 309

    Ep. 280: Animal Farm VS Ein Schweinchen namens Babe - Kritik & Analyse

    Was haben die Filme „Animal Farm“ („Die Farm der Tiere“) und „Ein Schweinchen namens Babe“ miteinander gemein? Klar, in beiden spielen Schweine eine wichtige Rolle, in beiden können Tiere sprechen, doch darüber hinaus eint die Filme, dass sie sich mit Herrschaftsformen und Rebellion auseinandersetzen. George #Orwell verfasste mit seinem Märchen „Animal Farm“ eine Dystopie, die er in der Sowjet-Union verwirklicht sah, doch immer wieder wird der Text sowie auch der 1954 veröffentlichte Film falsch rezipiert. „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher“, zitieren viele gern den berühmtesten Satz, ohne ihn richtig einzuordnen. Stattdessen soll er ein Beweis dafür sein, dass die Idee der Gleichheit an sich falsch sei. Das deckt sich aber weder in Orwells Text noch mit der #Zeichentrick-Verfilmung. Hingegen spielt die Gleichheit aller in „Babe“ gar keine Rolle, vielmehr wird in dem beliebten #Kinderfilm aus dem Jahr 1995 der Individualismus hochgehalten, während das eigentliche Elend nur gleich am Anfang kurz zu sehen ist: die Massentierhaltung. Das niedliche Schweinchen aber wird aus den Verhältnissen dank eines Zufalls gerettet – das muss genügen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast.Literatur:Hannah Arendt: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft: Antisemitismus. Imperialismus. Totale Herrschaft: Antisemitismus, Imperialismus, Totalitarismus. Piper.George Orwell: Die Farm der Tiere. Ein Märchen. Diogenes.Zum neuen Q&A und zum DeepDive zur Berlinale-Diskussion: Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: ⁠https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans⁠ 

  42. 308

    Ep. 279: Mein Oscar-Favorit: MARTY SUPREME – Kritik & Analyse

    Josh Safdie, der bereits mit seinem Bruder Benny die großartigen Filme „Good Time“ und „Uncut Gems“ drehte, bringt mit „Marty Supreme“ eine atemlose tragikomische Geschichte auf die Leinwand, in der Timothée Chalamet in der Hauptrolle brilliert. Für neun Oscars ist der Film nominiert. Chalamet spielt Marty Mauser, der 1952 sein täglich Brot in Lower Manhattan im Schuhgeschäft seines Onkel verdienen muss. Das soll aber nicht seine Zukunft werden, stattdessen strebt Marty nach einer Karriere als Tischtennisspieler, ja, er will der beste Spieler der Welt werden, um so den Sport auch in den USA populär zu machen. Das ließe sich leicht als ein typisches Biopic inszenieren, an dessen Ende Ruhm und Reichtum stehen. Josh Safdie aber parodiert das Genre, hintergeht das Sportlerdrama durch den Kraftaufwand, die Taktik und die Ausdauer, die nötig sind, um an Geld zu kommen, damit Marty sich die Flüge zu den Auswärtsspielen leisten kann. Immer grotesker und verworrener wird die Geschichte, die der Kapitalismus selbst schreibt. „Marty Supreme“ bietet bei aller Pointen und nervenaufreibenden Verwicklungen eine glasklare Analyse der Gesellschaft. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Joseph A. Schumpeter: Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie. UTB. Zum neuen Q&A und zum DeepDive zur Berlinale-Diskussion: Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282⁠Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans⁠ 

  43. 307

    Ep. 278: Unsere Zukunft oder Gegenwart? SOYLENT GREEN - Kritik & Analyse

    Richard Fleischer schuf mit „Soylent Green“ („… Jahr 2022 … die überleben wollen“) einen Klassiker des #ScienceFiction-Films, den man sich nicht nur aus filmhistorischen Gründen ansehen sollte. Weit sind wir von der Zukunft, in der die #Dystopie spielt, nicht mehr entfernt. Auch wenn New York heute nicht so aussieht, wie es der Film darstellt, sind Parallelen zu unserer Gegenwart dennoch unübersehbar. Zudem diskutieren wir noch immer und intensiver denn je über die Zerstörung der Natur durch unsere imperiale Lebensweise, über Ernährungskonzepte und über die Grenzen des Wachstums. In „Soylent Green“ erleben wir #CharltonHeston in einer ungewöhnlichen Rolle: Als Detective Thorn soll er eigentlich nur ein Verbrechen aufklären, doch er muss bald feststellen, dass es offenbar eine große Verschwörung gibt. Um diese aufzudecken, muss Thorn herausfinden, aus was dieses ominöse Soylent Green, das aller ernährt, eigentlich gemacht ist. Fleischers Kultfilm ist nicht nur eine finstere Zukunftsprognose, er ist auch ein Film über die Dialektik des Kinos. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Eva von Redecker: Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen. S. Fischer Verlag.Jetzt ist der neue DeepDive erschienen. Es geht um die Berlinale-Debatte, Wim Wenders, Ethan Hawke, Neil Patrick Harris und die Frage, wie (un)politisch Filme und Künstler sein können. Die gesamte Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus.Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: ⁠https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  44. 306

    Q&A 4 (Teaser): Sind Schauspieler heute zu schön? Mehr Filmförderung, AFTERSUN, BLOW UP, Filmtipps u.v.m.

    Im neuen Q&A der Filmanalyse+ diskutiere ich hochinteressante Fragen aus dem Publikum: Wir sprechen ausführlich über die These, die gerade im Netz kursiert: Schauspieler sehen heute alle „perfekt“ und ewig jung aus, weshalb die Figuren, die sie spielen, oft unglaubwürdig werden. Es geht außerdem um Klassiker des deutschen Expressionismus, um Antonionis „Blow Up“, um „Battle Royale“ und um den Film, der eigentlich eine Filmanalyse dringend verdient hätte: „Aftersun“. Weiter empfehle ich gute Krimis – auch einen ganz aktuellen. Thematisiert wird außerdem die Reform der deutschen Filmförderung, die auch US-Streamingdienste dazu bringen will, mehr Geld in Deutschland und Europa zu investieren. Diese und weitere Frage bespreche ich im neuen, 100-minütigen Q&A.Das Video von Archer Green: https://www.youtube.com/watch?v=BzKXF0T75psDie gesamte „Q&A“-Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansWas es mit einem Plus-Abo gibt: 1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen. 2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

  45. 305

    Ep. 277: Das Phänomen HEATED RIVALRY analysiert!

    Die kanadische Serie „Heated Rivalry“ ist eine Low-Budget-Produktion, die sich zu einem globalen Phänomen entwickelt hat. Millionen Clips geistern durch die Sozialen Medien, vor allem ein weibliches Publikum ist von der Geschichte der schwulen Eishockey-Spieler Shane und Ilya angezogen. Die bis dato unbekannten Schauspieler Hudson Williams und Connor Storrie sind über Nacht zu Stars geworden. Tatsächlich sind sie es, die der sonst eher dürren Geschichte Intensität verleihen. Ins Auge fallen vor allem die expliziten Szenen, die für eine Mainstream-Produktion eher ungewöhnlich sind. Was aber sagt uns der Erfolg über das Verhältnis von Verbot und Befreiung aus? Geht es hier wirklich um eine Coming-Out Geschichte, die sich für mehr Liberalisierung einsetzt? Wie blicken wir mit Sigmund Freud und Michel Foucault auf die Serie? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse! Literatur:Michel Foucault: Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit 1. Suhrkamp.Michel Foucault: Die Sorge um sich. Sexualität und Wahrheit 3. Suhrkamp.Sigmund Freud: „Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens“, in: Sexualleben, Studienausgabe Bd. 5, Fischer.  Jetzt ist der neue DeepDive erschienen. Es geht um die Berlinale-Debatte, Wim Wenders, Ethan Hawke, Neil Patrick Harris und die Frage, wie (un)politisch Filme und Künstler sein können. Die gesamte Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  46. 304

    DeepDive5 (Teaser): Berlinale-Skandal – wie politisch müssen Künstler & Filme sein? (Wenders, Harris, Godard)

    Aufregung auf der Berlinale: Der Journalist Tilo Jung fragte bei den Festival-Pressekonferenzen die Filmschaffenden zu politischen Themen – von Gaza bis Trump. In der Festspiel-Jury kam sichtbar blanke Panik auf. Wim Wenders ließ sich zu der irrsinnigen Aussage hinreißen: „Wir müssen uns aus der Politik heraushalten.“ Dabei lobte er selbst die Berlinale in der Vergangenheit dafür, dass sie sich politisch einmischt. Überhaupt ist Wenders das, was man einen staatstragenden Künstler nennen könnte. Interessanterweise denken sogar Filmkritiker jetzt laut darüber nach, Tilo Jung von der nächsten Berlinale auszuschließen. Willkommen im deutschen Kulturbetrieb! Wie aber ist es mit Schauspielern wie Ethan Hawke oder Neil Patrick Harris? Was offenbaren ihre Antworten über die politische Kraft von Filmen? Es ist ein heikles Thema, weil eindeutige Antworten so schwerfallen. Es lohnt sich, über Jean-Luc Godard nachzudenken und bei Bertolt Brecht, Marcel Mauss, Anton Jäger und Alain Badiou nachzulesen, um die Dimensionen des politischen Films und der Statement-Hyperpolitik zu entfalten. Im neuen DeepDive der Filmanalyse Plus spricht Wolfgang M. Schmitt 95 Minuten – ausgehend vom Berlinale-Skandal – über das Verhältnis von Filmen und Künstlern zum Politischen. Links:Tilo Jung fragt Wenders: https://www.youtube.com/watch?v=QqjOw7QXrxsTilo Jung fragt Harris: https://www.youtube.com/watch?v=lBhx0K1deWgTilo Jung fragt Hawke: https://www.youtube.com/watch?v=Z8SmAdI1TwIDie gesamte DeepDive-Folge über das Politische und den Film ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansWas es mit einem Plus-Abo gibt: 1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen. 2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

  47. 303

    Ep. 276: Die GameStop-Rebellion: V wie Vendetta

    Alle blicken plötzlich auf die Börse, denn dort ist ein bislang nie dagewesenes Schauspiel zu erleben. Die Aktie von GameStop, eine große Einzelhandelskette für Computerspiele, dümpelte jahrelang auf niedrigem Niveau vor sich hin. Die Glanzzeiten schienen vorüber zu sein, und #Hedgefonds-Manager schlossen Wetten darauf ab, dass der Kurs der Aktie weiter fallen wird – sie setzten auf #Leerverkäufe. Doch dann kam alles anders, als sich Abertausende Klein- und Hobby-Aktionäre auf #Reddit und in anderen Foren zusammenschlossen, um möglichst viele GameStop-Aktien zu kaufen, um so den Kurs nach oben zu treiben und die Hedgefonds-Manager verlieren zu lassen. Von Schwarm, Community und Multitude ist nun die Rede, dieser Börsen-Aktivismus ist die finanzialisierte Variante dessen, was 2008 bei der Protestbewegung Occupy Wallstreet auf den Straßen zu beobachten war. Damals und auch heute beziehen sich Akteure dabei auf einen Film, der 2005 in die Kinos kam und seitdem die Pop- und Protestkultur prägt wie kein anderer: „V wie Vendetta“ von James McTeigue. Die Comicverfilmung erzählt nicht nur die Geschichte eines mysteriösen revolutionären Anführers, sondern auch die eines Schwarms aus Bürgern, die sich zusammentun, die Guy-Fawkes-Maske aufsetzen und die herrschenden Verhältnisse umstürzen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Jeremy Rifkin: Der globale Green New Deal. Warum die fossil befeuerte Zivilisation um 2028 kollabiert – und ein kühner ökonomischer Plan das Leben auf der Erde retten kann. Campus.Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home

  48. 302

    Ep. 275: Seggs sells? „WUTHERING HEIGHTS“ v. Emerald Fennell – Kritik & Analyse

    Ein Film, der die Gemüter erhitzt: nicht nur wegen einiger pikanter Szenen, sondern vor allem durch den doch sehr freien Zugriff auf den literarischen Klassiker. Emerald Fennell verfilmt „Wuthering Heights“ von Emily Brontë halb und halbgar. Der Titel steht sogar in Anführungszeichen. Nun, nichts ist schlimmer als eine Verfilmung, die wie die Illustration des Buches daherkommt. Wichtig ist stattdessen, dass eine Verfilmung einen eigenen, originellen Zugriff auf den Stoff hat. Der Roman von 1847 wird jedoch verflacht, seine subversiven Elemente und seine raffinierte Erzählperspektive müssen einer zwar bildgewaltigen, aber doch konventionellen Erzählung weichen, die sich marktgängig an BookTok orientiert. Daneben gibt es gleich zwei Fehlbesetzungen: Margot Robbie als Catherine und Jacob Elordi als Heathcliff. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Emily Brontë: Die Sturmhöhe. Übersetzt von Grete Rambach. Insel. Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home  

  49. 301

    Ep. 274: DOGVILLE - Warum der Film kein Abbild der Realität sein sollte - Kritik & Analyse

    Lars von Trier gehört zweifellos zu den größten Filmemachern der Gegenwart. Er setzt sich nicht nur mit intrikaten Fragen mit ungeheurer Radikalität auseinander, sondern auch mit dem Medium Film an sich. Während das Dogma-Manifest das Kino revolutionieren sollte, ist „Dogville“ aus dem Jahr 2003 trotz der experimentellen Form in erster Linie eine Verneigung vor Hollywood und seinen Stars – wie Lauren Bacall, Nicole Kidman und James Caan. „Dogville“ knüpft an die #Filmnoir-Tradition der 1940er-Jahre an, doch zugleich verunreinigt Lars von Trier diese produktiv, indem er sich dezidiert auf #BertoltBrecht, dessen Theatertheorie und das Lied der Seeräuber-Jenny aus der „Dreigroschenoper“ bezieht. Keineswegs haben wir es bei diesem Film nur mit abgefilmtem Theater zu tun – was viele Theaterregisseure offenbar nicht begreifen wollen, wenn sie diesen Film wiederum für die Bühne adaptieren. Vielmehr ist „Dogville“ ein Film, der uns anzeigt, wo wir als Zuschauer stehen, wenn wir das Kino genießen und uns einer Illusion hingegeben, an die wir nicht glauben können, aber glauben wollen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Bertolt Brecht: Die Dreigroschenoper, Suhrkamp.Bertolt Brecht: Schriften zum Theater 3, Suhrkamp. Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home

  50. 300

    Ep. 273: Klassenkampf? NO OTHER CHOICE und SEND HELP – Kritik & Analyse

    Die Lohnabhängigkeit kann zu einem existenziellen Drama werden, wenn man ihm nicht mit Humor begegnet, wie Park Chan-wook und Sam Raimi es in ihren neuen Filmen tun. Damit gerät der Arbeitskampf auf die große Leinwand: In „No Other Choice“ von Park Chan-wook will sich der ehemalige Angestellte einer Papierfabrik auf eine neue Stelle bewerben, auf die es jedoch auch andere qualifizierte Mitbewerber abgesehen haben. Der Familienvater, der heftigen Statusverlust erlitten hat, greift deshalb zur Waffe, um sich im Konkurrenzsystem durchzusetzen. In der Robinsonade „Send Help“ von Sam Raimi rächt sich eine Angestellte bei ihrem arroganten Chef, als sie gemeinsam auf einer einsamen Insel stranden und sie im Gegensatz zu ihm genau weiß, wie man in der Wildnis überlebt. Beide Filme eint der satirische Ton, den jedoch beide Regisseure nicht gleichermaßen gut treffen. Zudem sind beide Filme von einem tiefen Fatalismus geprägt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse.Literatur: Nicole Mayer-Ahuja: Klassengesellschaft akut. Warum Lohnarbeit spaltet - und wie es anders gehen kann. C.H. Beck. Werbung:HBO Max ist ab sofort verfügbar – Jetzt losstreamen auf hbomax.com Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo.Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Bei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home

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Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse.Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!

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