Die Filmanalyse

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Die Filmanalyse

Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse.Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!

  1. 337

    Ep. 299: Ein Meisterwerk über die Freiheit: ROSE – Kritik & Analyse

    Sandra Hüller ist eine der aufregendsten Schauspielerinnen unserer Zeit. Nun schlüpft sie für „Rose“ in eine Hosenrolle, um einen Soldaten während des Dreißigjährigen Krieges zu spielen, der kriegsmüde geworden ist und sich am Rande eines Dorfes niederlassen möchte. Rose heißt der unbekannte Mann, der keiner ist, was jedoch von den Dorfbewohnern niemand erfahren darf. Auch seine Frau Suzanna (Caro Braun) wird mit einem hölzernen Phallus getäuscht, wird dennoch schwanger. Die österreichisch-deutsche Produktion „Rose“ von Markus Schleinzer spielt zwar vor circa 400 Jahren, spricht jedoch zu uns heute – auch die Figuren bedienen sich einer Sprache, die zwar barocke Anlehnungen aufweist, aber in die Gegenwart verweist. Rose ist ein modernes Subjekt, gewissermaßen eine Künstlerin, die sich selbst entwirft und damit in den Augen der Gemeinschaft zum Feind erklärt werden muss. Dieser Historienfilm bleibt nicht in der Geschichte stecken, vielmehr überbrückt er die Jahrhunderte bis zu uns hin auf erschütternd schöne Weise. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Judith Butler: Kritik, Dissens, Disziplinarität. Diaphanes. Den kompletten DeepDive zu Jim Carrey gibt es wie immer mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  2. 336

    Ep. 298: Rassistisch? Nein, genial! OTTO - DER FILM - Kritik & Analyse

    In Ost- und West-Deutschland begeisterte dieser Film im Jahr 1985 ein Millionenpublikum. Ja, man kann mit Fug und Recht behaupten, dass „Otto – Der Film“ ins kollektive Gedächtnis eingegangen ist. Selbst wenn man den Film nach mehr als einem Jahrzehnt sich wieder ansieht, kann man sich plötzlich an beinahe jede einzelne Szene erinnern. Xaver Schwarzenberger und Otto Waalkes haben hier eine großartige #Komödie geschaffen, die allerdings jetzt unter #Rassismus-Verdacht steht. Die Debatte entzündet sich an einer einzigen Szene, doch die Kritiker, die nur auf ein Wort sich konzentrieren wollen, sind nicht in der Lage, die wahre Botschaft der Szene zu dechiffrieren, geschweige denn sind sie fähig und willens, die Szene in den filmischen Gesamtzusammenhang zu stellen. Zweifellos ist „Otto – Der Film“ geprägt vom Blödelhumor, doch zugleich ist der Film anti-rassistisch und setzt sich überraschend tiefgründig mit der deutschen Geschichte auseinander. Die Komödie handelt nicht allein vom Alltagsrassismus der Deutschen, sondern auch von der deutschen NS- und Kolonialvergangenheit. Otto setzt bei all dem auf die Kraft der #Satire und des Klamauks. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Gustav Radbruch: Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht, in: Ders: Rechtsphilosophie. Studienausgabe. C. F. Müller.Gustav Radbruch: 5 Minuten Rechtsphilosophie, in: Ders: Rechtsphilosophie. Studienausgabe. C. F. Müller.Jetzt ist die Filmanalyse plus auch über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Auch die vergangenen Q&As und DeepDives sind nun über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansVielen Dank für die Unterstützung!

  3. 335

    Ep. 297: Woran DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2 scheitert – Kritik & Analyse

    Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci schlüpfen zwanzig Jahre später – und von der fortschreitenden Zeit offenbar unberührt – in ihre altbewährten Rollen, um „Der Teufel trägt Prada“ fortzusetzen. Kaum ein Film wurde derart sehnsüchtig erwartet, das Ergebnis enttäuscht jedoch. Die Leichtigkeit ist dahin, schwerfällig manövriert Regisseur David Frankel die Figuren von einer Wiedersehensszene zur nächsten, um danach einen müden Plot um die Kapitalgeber der Zeitschrift „Runway“ zu inszenieren. Miranda ist zwar noch immer Chefredakteurin, doch ihr Handlungsspielraum ist erheblich eingeschränkt. Was damals originell und neu war, kann nun nur noch als Vintage durchgehen. Pointen aus zweiter Hand und Dialoge vom Wühltisch der Gefühle bestimmen den Film. Unfreiwillig lernen wir jedoch manches über die drei Typen legitimer Herrschaft, wie Max Weber sie analysiert hat. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansVielen Dank für die Unterstützung! 

  4. 334

    DeepDive 7 (Teaser): Jim Carrey – oder: Wir alle spielen Theater!

    Im neuen DeepDive der Filmanalyse plus geht es 120 Minuten lang um den großartigen Schauspieler Jim Carrey. In den 90er-Jahren zählte er zu den bestbezahlten Stars in Hollywood. Seine Art zu spielen, fallen, grimassieren und sich zu verbiegen ist unnachahmlich. Er ist der letzte große Slapstick-Komiker der Filmgeschichte. Interessanterweise erzählen alle Jim-Carrey-Filme Geschichten von Ich-Spaltung, Entfremdung, Masken, falschen Identitäten und Statusverlust. In „Ich, beide und sie“, „Der Dummschwätzer“, „Dick und Jane“ oder „Bruce Allmächtig“ und „Der Ja-Sager“ spielt Carrey stets Lohnabhängige, die in einem System gefangen sind. Die Gesellschaft erwartet perfekte Fassaden und kohärentes Rollenspiel. Carrey aber bricht mit seinen Figuren daraus aus. In der „Truman Show“ wird dieses Prinzip auf die Spitze getrieben. Der Soziologe Erving Goffman beschreibt in seinem Buch „Wir alle spielen Theater“, wie soziale Interaktion immer ein Rollenspiel ist und stets gibt es eine Vorder- und Hinterbühne. Jim Carrey lässt diese Ordnung kollabieren und reißt in „Der Mondmann“ schließlich auch die Trennung zwischen Fiktion und Realität ein. Im DeepDive schreiten wir durch die beeindruckende Filmographie von Jim Carrey.Den kompletten DeepDive gibt es wie immer mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple. Jetzt ist die Filmanalyse plus auch über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Auch die vergangenen Q&As und DeepDives sind nun über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansVielen Dank für die Unterstützung.

  5. 333

    Ep. 296: Morricone & Leone forever: ES WAR EINMAL IN AMERIKA - Kritik & Analyse

    Sergio Leone und Ennio Morricone haben gemeinsam Werke für die Ewigkeit geschaffen. „Es war einmal in Amerika“ (#OnceUponATimeInAmerica) von 1984 war ihre letzte Zusammenarbeit und zugleich Leones letzter Film. 250 Minuten erzählt der Film mit Robert De Niro in der Hauptrolle keineswegs ein Märchen, sondern die blutige Geschichte eines Gangster-Clans. 1922, 1932 und 1968 spielt dieser Film, die Zeitebenen verbindet Morricone mit herzzerreißenden Melodien und Leone übertrifft sich noch einmal selbst: Er dekonstruiert nicht bloß den American Dream, sondern auch das Genre #Gangsterfilm so gründlich, dass am Ende wirklich nur noch die Müllabfuhr kommen kann. „Es war einmal in Amerika“ ist ein außergewöhnliches Meisterwerk, das zunächst in Europa hymnische Kritiken erhielt, dann jedoch in den USA floppte, nachdem die Produktionsfirma den Film zurechtgestutzt hatte. #EnnioMorricone, der mehr die Musik für mehr als 500 Filme schrieb, legt mit diesem Soundtrack eine seiner bedeutendsten Arbeiten vor. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Max Horkheimer: „Die Rackets und der Geist“, in: Ders.: Gesammelte Schriften. Bd 12. S. Fischer.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  6. 332

    Ep. 295: Wenn Anwälte Regie führen: MICHAEL – Kritik & Analyse

    Die Biopic-Produktion überschwemmt das Kino. Während die Superheldenfilme seltener werden, bleibt das Prinzip ähnlich: Geistiges Eigentum (Intellectual Property) wird neu verwertet und auf der großen Leinwand ausgeschlachtet. Es schlägt die Stunde der Lizenzverwalter und Rechtsanwälte. Besonders transparent – und deshalb auch besonders grauenhaft – zeigt dies Antoine Fuquas Film über den King of Pop Michael Jackson. Alle heiklen Themen werden umgangen, Janet Jackson hat sich offenbar gleich ganz aus dem Film herausgeklagt, die Dialoge sind generisch und handzahm, einzig Michaels Konflikt mit seinem Vater Joseph wird thematisiert, um die für Biopics typische Befreiungsgeschichte zu erzählen. Mehr Langeweile war selten. „Michael“ ist ein lächerlicher Film, aber auch ein Lehrstück über den Kapitalismus mit seiner Kulturindustrie. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Karl Marx, Friedrich Engels: Die deutsche Ideologie. MEW 3.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  7. 331

    Ep. 294: Der totale Staat: BRAZIL - Kritik & Analyse zum Kultfilm von Terry Gilliam

    Terry Gilliams „Brazil“ schrieb Filmgeschichte in zweifacher Hinsicht: Zum einen als herausragende #Dystopie einer bürokratischen, totalen Gesellschaft – mit Referenzen an den Film noir sowie an Huxleys „Schöne neue Welt“ und Orwells „1984“. Zum anderen ist die Geschichte um die Veröffentlichung des Films völlig absurd und einmalig: Universal wollte den Film des #MontyPython-Mitglieds 1985 nicht in die Kinos bringen, sie wollten Gilliam zu einem Happy End nötigen, doch der stellte sich stur, ja, er lehnte sich mit Einfallsreichtum und Kampfgeist gegen die kulturindustriellen Vorgaben Hollywoods auf. Mit einer Guerilla-Marketing-Strategie gelang es Gilliam, das übermächtige Studio derart unter Druck zu setzen, dass es nachgeben musste: Der Film konnte so, wie vom Regisseur vorgesehen, erscheinen. Gilliam verhielt sich in seinem Vorgehen ähnlich wie die anarchische Figur Tuttle (Robert De Niro) – und das mit Erfolg, das ist in einer verwalteten Welt eine Seltenheit. „Brazil“ ist eine präzise Dokumentation über den #Neoliberalismus der 1980er-Jahre und eine schwarzhumorige Zukunftsvision, die heute gegenwärtiger denn je ist. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Theodor W. Adorno: „Kultur und Verwaltung“, in: Ders.: Soziologische Schriften I. Suhrkamp.Max Weber: Wirtschaft und Gesellschaft. Herrschaft. Studienausgabe. J.C.B. Mohr Tübingen.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Das neue Q&A ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  8. 330

    Ep. 293: Ich habe Fragen: DER SUPER MARIO GALAXY FILM – Kritik & Analyse

    Filmkritiker sind entsetzt: „Der Super Mario Galaxy Film“ habe im Prinzip keine Handlung, sei eine wirre Aneinanderreihung von halbgaren Gags in einer knallbunten Welt, in der alle Figuren aus dem Nintendo-Kosmos sich ein kurzes Stelldichein geben. Zweifellos trifft die Beschreibung auf den ersten Blick zu: Viele Szenen funktionieren kontextlos, wie Brainrot-Content aus dem Netz. Übersehen wird jedoch rasch, dass dieser Film nicht zu wenig, sondern zu viel Handlung hat. Tatsächlich gibt es mehrere ausgedehnte Handlungsbögen, in denen Super Mario, Luigi, Prinzessin Rosalina und weitere Figuren gegen Bowser Jr. und dessen Vater kämpfen, die nach der Herrschaft über die Galaxie streben. Bemerkenswerterweise tragen die Schurken die Züge von Donald Trump und Elon Musk, zugleich erinnern sie an Protagonisten der Manosphere. Merkwürdig ist, wie diese an sich klar Struktur aber unter einem Wust von unnützen Details, Nebenhandlungssträngen und platten Scherzen vergraben wird. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!  Das neue Q&A ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  9. 329

    Q&A 6 Teaser: The Drama, der Hype um Mikro-Dramen, Alexander Kluge, Kino-Standards, gute Biopics

    Im neuen Q&A der Filmanalyse plus geht es über 100 Minuten lang um Fragen aus dem Publikum und um aktuelle Trends in der Bewegtbildproduktion. 2020 floppte die Kurzfilm- und Serien-App Quibi, doch jetzt plötzlich sind Mikro-Dramen – gemeint sind Produktionen, die deutlich unter 10 Minuten lang sind – das nächste große Business. Wie ist das Phänomen einzuordnen? Welche Bedeutung haben Kurzfilme? Weiter geht es um den kürzlich verstorbenen Filmemacher und Multikünstler Alexander Kluge, um gute Biopics von Richard Linklater und das Problem mit diesem Genre. Darüber hinaus spreche ich über Kristoffer Borglis Film „The Drama“, in dem Robert Pattinson und Zendaya ein Paar kurz vor der Hochzeit spielen, die jedoch auf der Kippe steht, als ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit enthüllt wird. Schließlich geht es ausführlich um das Thema Latenz im Film. Der Begriff der Latenz ist im Zuge der KI wieder in aller Munde. Es lohnt sich, über Latenz in Filmen von Maximilian Schell, Michael Haneke und anderen nachzudenken. Mehr dazu im neuen Q&A der Filmanalyse plus! Literatur:Martin Walser. Der Augenblick der Liebe. Rowohlt.https://www.dwdl.de/industry/106121/branchentrend_sind_mikrodramen_ein_megabusiness/Die kompletten 95 Minuten des neuen Q&As gibt es wie immer mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansWas es mit einem Plus-Abo gibt: 1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen. 2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

  10. 328

    Ep. 292: Verschwörungstheorie? VERGIFTETE WAHRHEIT - Kritik & Analyse

    In der aktuellen Krise haben sogenannte Verschwörungstheorien Hochkonjunktur, die Erzählungen werden immer absurder und ihre Anhänger immer extremer. Sie setzen der Komplexität der Welt einfache Denkmodelle gegenüber. Dagegen stehen die Kritiker dieser Strömung, sie spotten zu Recht über die Ideologen und ihre Mitläufer, doch auch sie machen es sich mitunter viel zu einfach, wenn sie bloß einfältige Loblieder auf „die Wissenschaft“ oder „die Demokratie“ anstimmen. Diesen blinden Fleck legt nun der großartige Film von #ToddHaynes bloß: „Vergiftete Wahrheit“ (#DarkWaters) könnte auch die Illustration einer Verschwörungstheorie sein, doch es ist eine wahre Geschichte, die in den 1960er-Jahre begann. Ein Chemiekonzern vergiftet das Trinkwasser von Tausenden Menschen, gekaufte Wissenschaftler und Politiker spielen das schmutzige Spiel mit. Mark Ruffalo spielt einen heroischen Anwalt, der nicht aufgibt und gegen die mächtigen Konzerninteressen ankämpft. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:David Graeber: Bullshit-Jobs. Vom wahren Sinn der Arbeit. Klett Cotta.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about⁠Apple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  11. 327

    Ep. 291: Das System Putin und wir: DER MAGIER IM KREML – Kritik & Analyse

    Jude Law schlüpft in die Rolle von Vladimir Putin, Paul Dano spielt seinen amoralischen Berater. Die außer Kontrolle geratene Jelzin-Ära befindet sich in ihrem Endstadium, als ein Oligarch sich einen unscheinbar wirkenden KGBler namens Putin als nächsten Präsidenten der Russischen Föderation auswählt. „Der Magier im Kreml“ erzählt rückblickend den Aufstieg Putins und analysiert die Manifestation seiner Macht durch seinen gewieften Berater Baranow, eigentlich Surkow. Olivier Assayas, bekannt durch die Serie „Carlos – Der Schakal“ inszeniert die Chronologie der Tyrannei nüchtern und schlaglichtartig, jedoch erkennen wir darin in den besten Momenten des Films auch in verzerrter Weise uns selbst. Putin ist zweifellos das Extrem, aber dieses lässt offenbar werden, was man als Dilemma – selbst in einer Demokratie – bezeichnen darf: Die Diskrepanz zwischen Staat und Bevölkerung. Der Polit-Thriller demonstriert zudem: Die Macht ist leer, sie blickt in einen Abgrund, aber dennoch ist sie mächtig. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!  Literatur:Jörg Baberowski: Am Volk vorbei. Zur Krise der liberalen Demokratie. C.H. Beck.Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben: Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute. Suhrkamp. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  12. 326

    Ep. 290: Ist Gier gut? WALL STREET - Kritik & Analyse

    Dieser Film ging nach hinten los: Eigentlich wollte #OliverStone mit „Wall Street“ Kritik am #Kapitalismus, vor allem an den Finanzmärkten üben, die in den 1980er-Jahre boomten und die Klasse der Yuppies hervorbrachten. Doch der Regisseur hatte die Rechnung ohne seinen Protagonisten gemacht, denn eine Figur wie #GordonGekko (grandios gespielt von Michael Douglas) mag zwar moralisch zweifelhaft sein, doch gerade deshalb fasziniert sie uns. Es ist wenig verwunderlich, dass sich viele Zuschauer damals Gekko zum Vorbild nahmen. Doch das ist nicht das einzige Problem mit Stones Kapitalismuskritik, denn im Gegensatz zu seiner Hauptfigur scheint er das Wirtschaftssystem nicht richtig zu verstehen und konzentriert sich bloß auf einen Nebenkriegsschauplatz. Aber wie ist es nun mit der berühmten „Gier ist gut“-Rede, die der gefürchtete Börsenmakler auf einer Aktionärsversammlung hält? Gekko klagt die Trägheit der Vorstandsvorsitzenden an, er wettert gegen die Bürokratie innerhalb des Unternehmens und sagt außerdem, dass die USA nur noch eine zweitrangige Weltmacht ist. Hat er Recht? Und wie ist es eigentlich mit der Gier? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:David Graeber: Bullshit-Jobs. Vom wahren Sinn der Arbeit. Klett Cotta.Stephan Kaufmann, Antonella Muzzupappa: Crash Kurs Krise. Wie die Finanzmärkte funktionieren. Eine kritische Einführung. Bertz + Fischer.Ludwig von Mises: Die Bürokratie. Academia Verlag.Die DeepDive zu den Romantischen Komödien von Meg Ryan, zu Hitchcocks „Psycho“ und zu Kubricks „Eyes Wide Shut“ und den Epstein-Files gibt es via Steady, Patreon und Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  13. 325

    Ep. 289: Der provokanteste Film des Jahres: PILLION – Kritik & Analyse

    Harry Melling und Alexander Skarsgård sind in einer der ungewöhnlichsten Romantischen Komödien der Filmgeschichte zu erleben. Mit „Pillion“ wird aus der RomCom eine DomCom. Melling spielt den verschüchterten Colin, der ein, wie er selbst sagt, Talent zur Hingabe hat. Damit ist er der richtige Partner für den von Skarsgård gespielten Biker Ray, der Befehle erteilen will, die widerspruchslos ausgeführt werden. Regisseur Harry Lighton erzählt die Geschichte dieses Dom/Sub-Verhältnisses abwechselnd mit Leichtigkeit und Härte. Der Film schlägt und streichelt uns. Lighton geht dabei bis an unsere Schmerzgrenze – und manchmal über Colins Schmerzgrenze hinaus. Eine neue Liebesordnung wird hier verhandelt – in einem post-patriarchalen Arrangement, das dennoch von Hierarchien geprägt ist. In diesem reizvoll inszenierten Extrem spiegeln wir unsere eigenen Beziehungen.Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!Die DeepDive zu den Romantischen Komödien von Meg Ryan, zu Hitchcocks „Psycho“ und zu Kubricks „Eyes Wide Shut“ und den Epstein-Files gibt es via Steady, Patreon und Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  14. 324

    Ep. 288: Blöder als die Republikaner: BORAT 2 Subsequent Moviefilm - Kritik & Analyse

    Kurz vor der US-Wahl schickt Sacha Baron Cohen noch einmal seine Figur Borat los, um sich in die US-amerikanische Politik und Gesellschaft einzumischen. Zunächst muss man sagen: Borat rannte bereits im ersten Teil vor allem weit offenstehende Türen ein, längst war der Bruch mit Konventionen, das Ignorieren von Anstand und Manieren zum absoluten Mainstream verkommen – wie ein jeder tagtäglich in der Öffentlichkeit und im Reality-TV beobachten kann. Das Prinzip Borat funktionierte schon damals kaum, doch jetzt ist es noch viel schlimmer: „Borat Anschluss Moviefilm“ („Borat Subsequent Moviefilm“) ist ein empörend dummer Film, der sich seiner Sache – die, was sonst, die der Demokraten ist – viel zu sicher ist, ja, eigentlich spielt dieses Machwerk den Republikanern noch in die Hände. So wird Borats Tochter auf den Trump-Freund und den ehemaligen New Yorker Bürgermeister #RudyGiuliani angesetzt, schon weil sie die neue #Melania #Trump werden will und weil man offenbar selbst nach vier Jahren Trump nichts gelernt hat und noch immer davon ausgeht, dass Republikaner über Skandale stolpern. Doch exakt dies stimmt eben nicht, gerade durch Skandale scheinen Trump und die Seinen beim Wähler nur noch beliebter zu werden. Guiliani soll in eine kompromittierende Situation manövriert werden bzw. sich selbst manövrieren, die eine versteckte Kamera festhält. Den 130-minütigen DeepDive zu Kubrick, Pasolini und den Epstein-Files gibt es bei Steady, Patreon und Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  15. 323

    Ep. 287: Hape Kerkelings Abstieg: HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK

    Eigentlich hätte man sich freuen können, dass Horst Schlämmer, seines Zeichens stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tageblatts, zurückkehrt, war doch sein Lebensmotto „Macht Euch nicht verrückt“. Dieses möchte man tatsächlich jenen entgegenrufen, die sich nur noch ereifern, ohne irgendein Interesse an Erkenntnis. Der Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“ von Sven Unterwaldt hat jedoch eine größere Mission: Schlämmer fällt nach den Corona-Lockdowns auf, dass die Menschen in Deutschland angeblich alle schlechte Laune haben. Dies gilt es zu ändern, den Menschen will der Minipli- und Trenchcoat-Träger wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Zunächst aber möchte er ergründen, wo der Schuh drückt. Dafür reist er quer durch Deutschland und trifft dabei auch den bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Nach wenigen Minuten wird klar, dieser Film wird nicht nur pointenfrei bleiben, sondern auch völlig desinteressiert an den eigentlichen Umständen sein. Gepredigt wird ein radikaler Glücksindividualismus, wobei nicht selten Klischees Ressentiments weichen müssen. Der Film ist eine Frechheit. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Den 130-minütigen DeepDive zu Kubrick, Pasolini und den Epstein-Files gibt es bei Steady, Patreon und Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  16. 322

    DeepDive6 Teaser - Was die EPSTEIN-Files mit Kubricks EYES WIDE SHUT, Pasolinis SALÒ zu tun haben

    Die Epstein-Files offenbaren unglaubliche Seilschaften, entsetzliche Straftaten, überraschende Konstellationen und ein elitäres System der Ausbeutung. Diese reale Verschwörung lädt sowohl ein zu wirren Theorien wie zu systematischen Analysen. Auffällig ist, dass mehrere Filme gerade neu vor dem Hintergrund der Enthüllungen betrachtet werden: „Eyes Wide Shut“ von Stanley Kubrick, „Salò – Die 120 Tage von Sodom“ von Pier Paolo Pasolini und „Under the Silver Laker“ von David Robert Mitchell. In nicht wenigen Podcasts und YouTube-Videos wird darüber spekuliert, ob diese Werke geheime Botschaften enthalten, um den Fall Epstein näher zu beleuchten. Besonders um Kubricks Werk, dessen Erscheinen der Meisterregisseur nicht mehr miterleben konnte, ranken sich Verschwörungen und Spekulationen. Tatsächlich lohnt es sich, diese Filme erneut zu betrachten, zum einen, um das System Epstein zu begreifen, zum anderen, um die strukturelle Macht zu verstehen. Als hilfreich erweisen sich zudem drei weniger bekannte Filme: „The Riot Club“, „Under The Silver Lake“ und „The Good Sheperd“. Im neuen DeepDive der Filmanalyse plus spricht Wolfgang M. Schmitt über die Epstein-Files und über fünf Filme, die Licht ins Dunkel bringen können.Den 130-minütigen DeepDive gibt es bei Steady, Patreon und Apple. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  17. 321

    Ep. 286: Ein Film wie Joe Biden: THE TRIAL OF THE CHICAGO 7 - Kritik & Analyse

    Kurz vor der US-Wahl veröffentlicht #Netflix einen Film, mit dem Hollywood spät ein vor vier Jahren gegebenes Versprechen einlösen will: Mit kritischen Filmen wollte Hollywood Donald #Trump und dessen Regierung unter Druck setzen. „The Trial of The Chicago 7“ erzählt die Geschichte eines berühmten Prozesses, der 1969 die US-Öffentlichkeit in Atem hielt, der in Europa jedoch nicht so bekannt ist. Friedensaktivisten demonstrierten im Zuge der unter dem demokratischen Präsidenten Johnson noch weiter verschärften Bombardements in Vietnam gegen den Krieg. Es kam zu gewalttätigen Ausschreitungen, die von der Polizei ausgegangen waren. Nun aber, so beginnt das Gerichtsdrama, müssen auf der Anklagebank nicht die Polizisten, sondern sieben Anführer der verschiedenen Gruppierungen Platz nehmen, ihnen wird vorgeworfen, die Demokratie und die Staatssicherheit zu gefährden. Das Drehbuch geschrieben und umgesetzt hat Aaron Sorkin, der sich einmal mehr als Routinier zu erkennen gibt. Der Film ist recht belanglos und wird schnell wieder vergessen sein, doch aufschlussreich ist der dennoch, denn wir sehen hier sehr genau, wie handzahm Hollywood mit seiner Kritik ist. Es ist ein Konsensfilm für Joe Biden, den Konsenskandidaten der Demokraten.Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Das neue Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  18. 320

    Ep. 285: Die Leere der Demokratie: LA GRAZIA von Paolo Sorrentino – Kritik & Analyse

    Paolo Sorrentino stellt nach „Il Divo“ und „Loro“ erneut einen Staatsmann in den Mittelpunkt: Toni Servillo schlüpft erneut in die Rolle eines großen Mannes, aber dieser will gar nicht groß sein. Mutig ist er nicht, eher technokratisch; entschlussfreudig ist er auch nicht, er zaudert und zögert, auch wenn alle anderen ihn zu raschem Handeln bringen wollen. In „La Grazia“ erlebt der Präsident Italiens seine letzten Monate im Amt: Ein Gesetz zur Sterbehilfe soll von ihm unterzeichnet werden, außerdem kann er Gefangene begnadigen. Aber sein Kopf steht woanders, denn er grübelt noch immer darüber, mit wem seine verstorbene Frau Aurora ihn damals vor 40 Jahren betrogen hat. „La Grazia“ ist zurückgenommener als die früheren Filme von Sorrentino. Melancholisch blickt der Film auf einen Regierungsstil, der heute immer weniger anzutreffen ist. Dabei wird jedoch nicht einfach die liberale Demokratie glorifiziert, sondern sichtbar wird auch, wie vormoderne Anschauungen von Autorität und Souveränität sich erhalten haben. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse! Literatur:Carl Schmitt: Der Leviathan in der Staatslehre des Thomas Hobbes. Sinn und Fehlschlag eines politischen Symbols. Klett-Cotta.  Das neue Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  19. 319

    Q&A 5 Teaser: Oscar-Gala: Kuschen vor Trump? UNDER THE SILVER LAKE, KI-Filmanalysen, Scream 7, Roy Andersson

    Im neuen Q&A der Filmanalyse plus geht es schwerpunktmäßig um die Oscar-Verleihung. „Marty Supreme“ ging leer aus, es gewannen „One Battle After Another“ und „Blood + Sinners“ – leider. Viel interessanter jedoch ist, wie sich die Stars zur aktuellen Politik von Donald Trump verhalten haben. Nämlich so gut wie gar nicht. Trumps Name bringt niemand mehr über die Lippen, auch jene, die sonst lauthals kritisierten, sind verstummt. Das hat möglicherweise auch mit Warner Bros. zu tun – das legendäre Filmstudios ist jetzt in die Hände der Ellison-Familie gefallen, die Trump unterstützt. Weiter geht es um zwei aktuelle Kinofilme: „Scream 7“ und „Per Aspera Ad Astra“. Anschließend widmen wir uns der großen Frage, ob die KI mich bald ersetzen kann: Sind KI-Filmanalysen die Zukunft? Machen wir den Test. Darüber hinaus beantworte ich Fragen zu UNDER THE SILVER LAKE, dem Werk von Roy Anderson und meinen Lieblingsparfums. Die kompletten 95 Minuten des neuen Q&As gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansWas es mit einem Plus-Abo gibt: 1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen. 2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

  20. 318

    Ep. 284: Entstehung des Kapitalismus: THERE WILL BE BLOOD - Kritik & Analyse

    Paul Thomas Anderson hat in diversen Interviews beteuert, dass sein großartiger Film „There Will Be Blood“ keine Geschichte über den #Kapitalismus sei, stattdessen ginge es ihm um archaische Kräfte, um Mann gegen Mann. Der Film sei auch nicht politisch zu verstehen. Das alles ist, wenn man sich den Film ansieht, natürlich Unsinn. Entweder hat der Regisseur seinen Film nicht verstanden oder aber er will durch diese Irreführung die filmische Kapitalismuskritik nachträglich abschwächen. „There Will Be Blood“ knüpft nicht nur an die Ära des Classical Hollywood an, sondern verfilmt das 24. Kapitel aus Marxens „Kapital“, in dem die Entstehung des Kapitalismus erklärt wird. Die „ursprüngliche Akkumulation“ war keineswegs so idyllisch, wie bürgerliche Ökonomen meinten, sondern Blut, Feuer und Gewalt sorgten dafür, dass das Wirtschaftssystem entstehen konnte. Zugleich sorgte dies aber auch für eine relative Freiheit der Individuen. Auch von solchen Individualisierungsprozessen handelt der Film von #PaulThomasAnderson – denn es ist in erster Linie ein Werk über zwei Unternehmer: einen Ölbaron und einen Prediger. Mit seinen Hauptdarstellern #DanielDayLewis und Paul Dano schafft Anderson zudem großes Schauspielerkino. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast. Literatur:Karl Marx: Das Kapital, Band 1, MEW 23, Dietz.Die gesamte „Q&A“-Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  21. 317

    Ep. 283: Lausig schlecht: DER ASTRONAUT – PROJECT HAIL MARY – Kritik & Analyse

    Ryan Gosling wird von Sandra Hüller auf Weltrettungsmission und Himmelfahrtskommando geschickt: In „Der Astronaut – Project Hail Mary“ von Phil Nord und Chris Miller ist die Menschheit bedroht, da eine unbekannte Spezies sich im Weltall ausbreitet und die Sonne in absehbarer Zeit verdunkeln wird. Ryan Gosling spielt einen Lehrer, der einst in Molekularbiologie promoviert hat, jedoch die akademische Laufbahn verlassen musste. Jetzt kann er sich möglicherweise als der Retter der Menschheit erweisen. Sandra Hüller ist als ESA-Mitarbeiterin zu sehen, die den ehemaligen Wissenschaftler anheuert, um an rettendes Wissen zu gelangen. Bald stellt sich jedoch heraus, dass er nicht im Labor bleiben kann, sondern selbst in ein anderes Sonnensystem reisen muss. „Project Hail Mary“ spielt zu großen Teilen in einem Raumschiff, in dem der einsame Astronaut sich bald mit einem Alien namens Rocky anfreundet. Science-Fiction und Buddy-Komödie verbinden sich zu einem kruden Werk, das unfreiwillig das Verhältnis von Staat und Bürger klärt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Die Filmanalyse zu DOG: https://www.youtube.com/watch?v=wCgyU-e_b1o&t Die gesamte „Q&A“-Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans⁠

  22. 316

    Ep. 282: Die GRAUENHAFTE Welt der Amélie

    Das Kuschel-Arthaus-Kino hat einen Ursprung: 2001 kam der Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ (Le fabuleux destin d’Amélie Poulain) mit #AudreyTauTou in die Kinos. Ein Sensationserfolg – nicht nur in #Frankreich, sondern auch in den deutschsprachigen Ländern. Die Programmkinos sowie die Produktionsfirmen erkannten im Possierlichen und Niedlichen nun eine Lücke: Es gibt ein Publikum, dem Kunst zu anstrengend, aber Hollywood zu doof ist, und dieses konnte so fabelhaft erreicht werden. Und bis heute erscheinen monatlich „Amélie“-Epigonen. Doch was ist so falsch an einem Film wie #DieFabelhafteWeltderAmélie, der zu Herzen gehen möchte, mit so einer reizend verschrobenen Hauptfigur und so vielen netten Menschen? Nun, diese Nettigkeit ist typisch für die Kulturindustrie, wie es schon Adorno beschrieben hat. Jean-Pierre Jeunet gibt sich dabei kunstsinnig und pseudo-individuell, ja, er greift sogar Bruchstücke des postmodernen Erzählens auf, um schließlich alle Gegensätze zu harmonisieren und in eine Zuckerguss-Welt zu überführen, die durch und durch konservativ ist. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Theodor W. Adorno: „Résumé über Kulturindustrie“, in: Ders.: Kulturkritik und Gesellschaft I. Suhrkamp.Wer Die Filmanalyse unterstützen möchte, kann die Plus-Inhalte abonnieren. Die Filmanalyse plus bietet die regulären Filmanalyse ohne Werbung, jeden Monat ein Q&A zu Publikumsfragen und einen DeepDive mit einer zweistündigen Analyse zu einem filmischen Thema.Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

  23. 315

    Ep 281: Meinungsfreiheit? Der Berlinale-Sieger GELBE BRIEFE – Kritik & Analyse

    Mit dem Goldenen Bären wurde „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak auf der diesjährigen Berlinale ausgezeichnet. Nach dem großartigen Lehrstück „Das Lehrerzimmer“ legt der Regisseur erneut ein Lehrstück vor; dieses Mal geht es um die schwindende Meinungs- und Kunstfreiheit in einem Staat, der immer autoritärer wird. Dieser Staat ist die Türkei – oder etwa doch nicht? Interessanterweise wurde der Film nicht in der Türkei gedreht, sondern die Szenen in Ankara spielen in Berlin, die Szenen in Istanbul wurden in Hamburg realisiert. Die deutschen Städte sind dabei deutlich zu erkennen. İlker Çatak arbeitet – ähnlich wie Bertolt Brecht – mit dem Verfremdungseffekt, sodass wir plötzlich unsere Verhältnisse, die schrittweise immer autoritärer werden, in diesem Film erkennen können. Die Freiheit schwindet, wo die ökonomische Unabhängigkeit angetastet wird. „Gelbe Briefe“ bleibt bewusst uneindeutig und wird dadurch grundsätzlich. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!Der Monitor-Beitrag: https://www.youtube.com/watch?v=rh5Tws9D-EQ (https://deref-web.de/mail/client/38IKgqXn4rM/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Drh5Tws9D-EQ)Literatur:Heinrich Böll: Nachwort zu „Das Ende einer Dienstfahrt“. DTV.Wer Die Filmanalyse unterstützen möchte, kann die Plus-Inhalte abonnieren. Die Filmanalyse plus bietet die regulären Filmanalyse ohne Werbung, jeden Monat ein Q&A zu Publikumsfragen und einen DeepDive mit einer zweistündigen Analyse zu einem filmischen Thema.Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about (https://deref-web.de/mail/client/SBP-FTrqd7M/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fsteady.page%2Fde%2Fdie-filmanalyse-abo%2Fabout)Apple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 (https://deref-web.de/mail/client/wehOrvIN85I/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fpodcasts.apple.com%2Fde%2Fpodcast%2Fdie-filmanalyse%2Fid1586115282)Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home (https://deref-web.de/mail/client/s3pdp-MjnPM/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.patreon.com%2Fc%2Fwolfgangmschmitt%2Fhome)Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans (https://deref-web.de/mail/client/cNM1Gsc33r0/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fsteady.page%2Fde%2Fdie-filmanalyse-abo%2Fgift_plans)

  24. 314

    Ep. 280: Animal Farm VS Ein Schweinchen namens Babe - Kritik & Analyse

    Was haben die Filme „Animal Farm“ („Die Farm der Tiere“) und „Ein Schweinchen namens Babe“ miteinander gemein? Klar, in beiden spielen Schweine eine wichtige Rolle, in beiden können Tiere sprechen, doch darüber hinaus eint die Filme, dass sie sich mit Herrschaftsformen und Rebellion auseinandersetzen. George #Orwell verfasste mit seinem Märchen „Animal Farm“ eine Dystopie, die er in der Sowjet-Union verwirklicht sah, doch immer wieder wird der Text sowie auch der 1954 veröffentlichte Film falsch rezipiert. „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher“, zitieren viele gern den berühmtesten Satz, ohne ihn richtig einzuordnen. Stattdessen soll er ein Beweis dafür sein, dass die Idee der Gleichheit an sich falsch sei. Das deckt sich aber weder in Orwells Text noch mit der #Zeichentrick-Verfilmung. Hingegen spielt die Gleichheit aller in „Babe“ gar keine Rolle, vielmehr wird in dem beliebten #Kinderfilm aus dem Jahr 1995 der Individualismus hochgehalten, während das eigentliche Elend nur gleich am Anfang kurz zu sehen ist: die Massentierhaltung. Das niedliche Schweinchen aber wird aus den Verhältnissen dank eines Zufalls gerettet – das muss genügen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast.Literatur:Hannah Arendt: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft: Antisemitismus. Imperialismus. Totale Herrschaft: Antisemitismus, Imperialismus, Totalitarismus. Piper.George Orwell: Die Farm der Tiere. Ein Märchen. Diogenes.Zum neuen Q&A und zum DeepDive zur Berlinale-Diskussion: Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: ⁠https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans⁠ 

  25. 313

    Ep. 279: Mein Oscar-Favorit: MARTY SUPREME – Kritik & Analyse

    Josh Safdie, der bereits mit seinem Bruder Benny die großartigen Filme „Good Time“ und „Uncut Gems“ drehte, bringt mit „Marty Supreme“ eine atemlose tragikomische Geschichte auf die Leinwand, in der Timothée Chalamet in der Hauptrolle brilliert. Für neun Oscars ist der Film nominiert. Chalamet spielt Marty Mauser, der 1952 sein täglich Brot in Lower Manhattan im Schuhgeschäft seines Onkel verdienen muss. Das soll aber nicht seine Zukunft werden, stattdessen strebt Marty nach einer Karriere als Tischtennisspieler, ja, er will der beste Spieler der Welt werden, um so den Sport auch in den USA populär zu machen. Das ließe sich leicht als ein typisches Biopic inszenieren, an dessen Ende Ruhm und Reichtum stehen. Josh Safdie aber parodiert das Genre, hintergeht das Sportlerdrama durch den Kraftaufwand, die Taktik und die Ausdauer, die nötig sind, um an Geld zu kommen, damit Marty sich die Flüge zu den Auswärtsspielen leisten kann. Immer grotesker und verworrener wird die Geschichte, die der Kapitalismus selbst schreibt. „Marty Supreme“ bietet bei aller Pointen und nervenaufreibenden Verwicklungen eine glasklare Analyse der Gesellschaft. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Joseph A. Schumpeter: Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie. UTB. Zum neuen Q&A und zum DeepDive zur Berlinale-Diskussion: Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282⁠Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans⁠ 

  26. 312

    Ep. 278: Unsere Zukunft oder Gegenwart? SOYLENT GREEN - Kritik & Analyse

    Richard Fleischer schuf mit „Soylent Green“ („… Jahr 2022 … die überleben wollen“) einen Klassiker des #ScienceFiction-Films, den man sich nicht nur aus filmhistorischen Gründen ansehen sollte. Weit sind wir von der Zukunft, in der die #Dystopie spielt, nicht mehr entfernt. Auch wenn New York heute nicht so aussieht, wie es der Film darstellt, sind Parallelen zu unserer Gegenwart dennoch unübersehbar. Zudem diskutieren wir noch immer und intensiver denn je über die Zerstörung der Natur durch unsere imperiale Lebensweise, über Ernährungskonzepte und über die Grenzen des Wachstums. In „Soylent Green“ erleben wir #CharltonHeston in einer ungewöhnlichen Rolle: Als Detective Thorn soll er eigentlich nur ein Verbrechen aufklären, doch er muss bald feststellen, dass es offenbar eine große Verschwörung gibt. Um diese aufzudecken, muss Thorn herausfinden, aus was dieses ominöse Soylent Green, das aller ernährt, eigentlich gemacht ist. Fleischers Kultfilm ist nicht nur eine finstere Zukunftsprognose, er ist auch ein Film über die Dialektik des Kinos. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Eva von Redecker: Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen. S. Fischer Verlag.Jetzt ist der neue DeepDive erschienen. Es geht um die Berlinale-Debatte, Wim Wenders, Ethan Hawke, Neil Patrick Harris und die Frage, wie (un)politisch Filme und Künstler sein können. Die gesamte Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus.Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: ⁠https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  27. 311

    Q&A 4 (Teaser): Sind Schauspieler heute zu schön? Mehr Filmförderung, AFTERSUN, BLOW UP, Filmtipps u.v.m.

    Im neuen Q&A der Filmanalyse+ diskutiere ich hochinteressante Fragen aus dem Publikum: Wir sprechen ausführlich über die These, die gerade im Netz kursiert: Schauspieler sehen heute alle „perfekt“ und ewig jung aus, weshalb die Figuren, die sie spielen, oft unglaubwürdig werden. Es geht außerdem um Klassiker des deutschen Expressionismus, um Antonionis „Blow Up“, um „Battle Royale“ und um den Film, der eigentlich eine Filmanalyse dringend verdient hätte: „Aftersun“. Weiter empfehle ich gute Krimis – auch einen ganz aktuellen. Thematisiert wird außerdem die Reform der deutschen Filmförderung, die auch US-Streamingdienste dazu bringen will, mehr Geld in Deutschland und Europa zu investieren. Diese und weitere Frage bespreche ich im neuen, 100-minütigen Q&A.Das Video von Archer Green: https://www.youtube.com/watch?v=BzKXF0T75psDie gesamte „Q&A“-Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansWas es mit einem Plus-Abo gibt: 1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen. 2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

  28. 310

    Ep. 277: Das Phänomen HEATED RIVALRY analysiert!

    Die kanadische Serie „Heated Rivalry“ ist eine Low-Budget-Produktion, die sich zu einem globalen Phänomen entwickelt hat. Millionen Clips geistern durch die Sozialen Medien, vor allem ein weibliches Publikum ist von der Geschichte der schwulen Eishockey-Spieler Shane und Ilya angezogen. Die bis dato unbekannten Schauspieler Hudson Williams und Connor Storrie sind über Nacht zu Stars geworden. Tatsächlich sind sie es, die der sonst eher dürren Geschichte Intensität verleihen. Ins Auge fallen vor allem die expliziten Szenen, die für eine Mainstream-Produktion eher ungewöhnlich sind. Was aber sagt uns der Erfolg über das Verhältnis von Verbot und Befreiung aus? Geht es hier wirklich um eine Coming-Out Geschichte, die sich für mehr Liberalisierung einsetzt? Wie blicken wir mit Sigmund Freud und Michel Foucault auf die Serie? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse! Literatur:Michel Foucault: Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit 1. Suhrkamp.Michel Foucault: Die Sorge um sich. Sexualität und Wahrheit 3. Suhrkamp.Sigmund Freud: „Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens“, in: Sexualleben, Studienausgabe Bd. 5, Fischer.  Jetzt ist der neue DeepDive erschienen. Es geht um die Berlinale-Debatte, Wim Wenders, Ethan Hawke, Neil Patrick Harris und die Frage, wie (un)politisch Filme und Künstler sein können. Die gesamte Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans 

  29. 309

    DeepDive5 (Teaser): Berlinale-Skandal – wie politisch müssen Künstler & Filme sein? (Wenders, Harris, Godard)

    Aufregung auf der Berlinale: Der Journalist Tilo Jung fragte bei den Festival-Pressekonferenzen die Filmschaffenden zu politischen Themen – von Gaza bis Trump. In der Festspiel-Jury kam sichtbar blanke Panik auf. Wim Wenders ließ sich zu der irrsinnigen Aussage hinreißen: „Wir müssen uns aus der Politik heraushalten.“ Dabei lobte er selbst die Berlinale in der Vergangenheit dafür, dass sie sich politisch einmischt. Überhaupt ist Wenders das, was man einen staatstragenden Künstler nennen könnte. Interessanterweise denken sogar Filmkritiker jetzt laut darüber nach, Tilo Jung von der nächsten Berlinale auszuschließen. Willkommen im deutschen Kulturbetrieb! Wie aber ist es mit Schauspielern wie Ethan Hawke oder Neil Patrick Harris? Was offenbaren ihre Antworten über die politische Kraft von Filmen? Es ist ein heikles Thema, weil eindeutige Antworten so schwerfallen. Es lohnt sich, über Jean-Luc Godard nachzudenken und bei Bertolt Brecht, Marcel Mauss, Anton Jäger und Alain Badiou nachzulesen, um die Dimensionen des politischen Films und der Statement-Hyperpolitik zu entfalten. Im neuen DeepDive der Filmanalyse Plus spricht Wolfgang M. Schmitt 95 Minuten – ausgehend vom Berlinale-Skandal – über das Verhältnis von Filmen und Künstlern zum Politischen. Links:Tilo Jung fragt Wenders: https://www.youtube.com/watch?v=QqjOw7QXrxsTilo Jung fragt Harris: https://www.youtube.com/watch?v=lBhx0K1deWgTilo Jung fragt Hawke: https://www.youtube.com/watch?v=Z8SmAdI1TwIDie gesamte DeepDive-Folge über das Politische und den Film ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansWas es mit einem Plus-Abo gibt: 1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen. 2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

  30. 308

    Ep. 276: Die GameStop-Rebellion: V wie Vendetta

    Alle blicken plötzlich auf die Börse, denn dort ist ein bislang nie dagewesenes Schauspiel zu erleben. Die Aktie von GameStop, eine große Einzelhandelskette für Computerspiele, dümpelte jahrelang auf niedrigem Niveau vor sich hin. Die Glanzzeiten schienen vorüber zu sein, und #Hedgefonds-Manager schlossen Wetten darauf ab, dass der Kurs der Aktie weiter fallen wird – sie setzten auf #Leerverkäufe. Doch dann kam alles anders, als sich Abertausende Klein- und Hobby-Aktionäre auf #Reddit und in anderen Foren zusammenschlossen, um möglichst viele GameStop-Aktien zu kaufen, um so den Kurs nach oben zu treiben und die Hedgefonds-Manager verlieren zu lassen. Von Schwarm, Community und Multitude ist nun die Rede, dieser Börsen-Aktivismus ist die finanzialisierte Variante dessen, was 2008 bei der Protestbewegung Occupy Wallstreet auf den Straßen zu beobachten war. Damals und auch heute beziehen sich Akteure dabei auf einen Film, der 2005 in die Kinos kam und seitdem die Pop- und Protestkultur prägt wie kein anderer: „V wie Vendetta“ von James McTeigue. Die Comicverfilmung erzählt nicht nur die Geschichte eines mysteriösen revolutionären Anführers, sondern auch die eines Schwarms aus Bürgern, die sich zusammentun, die Guy-Fawkes-Maske aufsetzen und die herrschenden Verhältnisse umstürzen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Jeremy Rifkin: Der globale Green New Deal. Warum die fossil befeuerte Zivilisation um 2028 kollabiert – und ein kühner ökonomischer Plan das Leben auf der Erde retten kann. Campus.Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home

  31. 307

    Ep. 275: Seggs sells? „WUTHERING HEIGHTS“ v. Emerald Fennell – Kritik & Analyse

    Ein Film, der die Gemüter erhitzt: nicht nur wegen einiger pikanter Szenen, sondern vor allem durch den doch sehr freien Zugriff auf den literarischen Klassiker. Emerald Fennell verfilmt „Wuthering Heights“ von Emily Brontë halb und halbgar. Der Titel steht sogar in Anführungszeichen. Nun, nichts ist schlimmer als eine Verfilmung, die wie die Illustration des Buches daherkommt. Wichtig ist stattdessen, dass eine Verfilmung einen eigenen, originellen Zugriff auf den Stoff hat. Der Roman von 1847 wird jedoch verflacht, seine subversiven Elemente und seine raffinierte Erzählperspektive müssen einer zwar bildgewaltigen, aber doch konventionellen Erzählung weichen, die sich marktgängig an BookTok orientiert. Daneben gibt es gleich zwei Fehlbesetzungen: Margot Robbie als Catherine und Jacob Elordi als Heathcliff. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Emily Brontë: Die Sturmhöhe. Übersetzt von Grete Rambach. Insel. Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home  

  32. 306

    Ep. 274: DOGVILLE - Warum der Film kein Abbild der Realität sein sollte - Kritik & Analyse

    Lars von Trier gehört zweifellos zu den größten Filmemachern der Gegenwart. Er setzt sich nicht nur mit intrikaten Fragen mit ungeheurer Radikalität auseinander, sondern auch mit dem Medium Film an sich. Während das Dogma-Manifest das Kino revolutionieren sollte, ist „Dogville“ aus dem Jahr 2003 trotz der experimentellen Form in erster Linie eine Verneigung vor Hollywood und seinen Stars – wie Lauren Bacall, Nicole Kidman und James Caan. „Dogville“ knüpft an die #Filmnoir-Tradition der 1940er-Jahre an, doch zugleich verunreinigt Lars von Trier diese produktiv, indem er sich dezidiert auf #BertoltBrecht, dessen Theatertheorie und das Lied der Seeräuber-Jenny aus der „Dreigroschenoper“ bezieht. Keineswegs haben wir es bei diesem Film nur mit abgefilmtem Theater zu tun – was viele Theaterregisseure offenbar nicht begreifen wollen, wenn sie diesen Film wiederum für die Bühne adaptieren. Vielmehr ist „Dogville“ ein Film, der uns anzeigt, wo wir als Zuschauer stehen, wenn wir das Kino genießen und uns einer Illusion hingegeben, an die wir nicht glauben können, aber glauben wollen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Bertolt Brecht: Die Dreigroschenoper, Suhrkamp.Bertolt Brecht: Schriften zum Theater 3, Suhrkamp. Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home

  33. 305

    Ep. 273: Klassenkampf? NO OTHER CHOICE und SEND HELP – Kritik & Analyse

    Die Lohnabhängigkeit kann zu einem existenziellen Drama werden, wenn man ihm nicht mit Humor begegnet, wie Park Chan-wook und Sam Raimi es in ihren neuen Filmen tun. Damit gerät der Arbeitskampf auf die große Leinwand: In „No Other Choice“ von Park Chan-wook will sich der ehemalige Angestellte einer Papierfabrik auf eine neue Stelle bewerben, auf die es jedoch auch andere qualifizierte Mitbewerber abgesehen haben. Der Familienvater, der heftigen Statusverlust erlitten hat, greift deshalb zur Waffe, um sich im Konkurrenzsystem durchzusetzen. In der Robinsonade „Send Help“ von Sam Raimi rächt sich eine Angestellte bei ihrem arroganten Chef, als sie gemeinsam auf einer einsamen Insel stranden und sie im Gegensatz zu ihm genau weiß, wie man in der Wildnis überlebt. Beide Filme eint der satirische Ton, den jedoch beide Regisseure nicht gleichermaßen gut treffen. Zudem sind beide Filme von einem tiefen Fatalismus geprägt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse.Literatur: Nicole Mayer-Ahuja: Klassengesellschaft akut. Warum Lohnarbeit spaltet - und wie es anders gehen kann. C.H. Beck. Werbung:HBO Max ist ab sofort verfügbar – Jetzt losstreamen auf hbomax.com Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo.Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Bei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home

  34. 304

    Ep. 272: Der US-Propagandafilm: DAS STREBEN NACH GLÜCK - Kritik & Analyse

    Auch wenn es drastisch klingt, ist es doch genau die richtige Bezeichnung: Propaganda. Das Kino wird hier für übelste Zwecke missbraucht: „Das Streben nach Glück“ #ThePursuitofHappyness mit #WillSmith ist ein reiner Propagandafilm, der die Lüge des amerikanischen Traums in einer Weise auf der Leinwand ausbreitet, dass keine Ambivalenzen, keine Doppeldeutigkeiten oder andere Sichtweisen mehr möglich sind. Friss oder stirb, lautet die Devise. Der Film hämmert dem Zuschauer die Botschaft ein: Jeder kann es schaffen, wenn er sich nur genügend anstrengt – und wer es nicht geschafft hat, der hat sich eben nicht genug bemüht. Will Smith spielt in diesem Machwerk von Gabriele Muccino, das 2006, ausgerechnet ein Jahr vor der Finanzkrise, erschien, den Vertreter Chris Gardner, der aufgrund einer Fehlinvestition in ein medizinisches Gerät sozial immer weiter absteigt, bis er und sein Sohn sogar obdachlos werden. Wo jetzt Widerstand gegen ein durch und durch unsoziales, auf Ungerechtigkeit basierendes System angebracht wäre, tut der Film genau das Gegenteil, indem er die herrschenden Verhältnisse manifestiert und propagiert. Denn zugleich winkt Chris eine Chance: Chris bewirbt sich für ein unbezahltes Praktikum als Investmentbanker. Und im Fernsehen erklärt auch noch Ronald Reagan, warum #Amerika dringend einen sozialen Kahlschlag braucht. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Benjamin Graham: Intelligent investieren. FBV.Werbung:HBO Max ist ab sofort verfügbar –Jetzt losstreamen auf hbomax.comDie Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home 

  35. 303

    Ep. 271: Was bei der MELANIA-Doku übersehen wird – Kritik & Analyse

    Melania Trump ist erneut First Lady der USA. Der Dokumentarfilm „Melania“ begleitet Trumps Gattin zwanzig Tage lang bei ihren Vorbereitungen für den erneuten Einzug ins Weiße Haus. Mit der Inauguration endet der Film, der seine Protagonistin inszeniert wie in einen Hollywood-Star. Makellos muss jedes Bild sein, Weichzeichner und warmes Licht überall – das Leben als Blockbuster, untermalt mit einem Soundtrack wie aus einem Märchenfilm. „Melania“ von „Rush Hour“-Regisseur Brett Ratner ist ein groteskes Propaganda-Dokument der zweiten Trump-Amtszeit, dennoch übersehen viele Kritiker des Films entscheidende Punkte: Wir müssen zwischen dem Besonderen und dem Allgemeinen unterscheiden. Ja, Melania klingt roboterhafter als jede KI, ja, es ist eine Ansammlung größter Belanglosigkeiten, aber wir sehen auch, wie Herrschaft generell funktioniert. Der Film lässt offenbar werden, was sonst verdeckt bleibt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Den DeepDive „Mein traurigstes Kinoerlebnis (können wir bitte die 90er wiederhaben?)“ gibt es mit einem Filmanalyse +Abo.Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home 

  36. 302

    DeepDive4 (Teaser): Mein traurigster Kinobesuch (Können wir bitte die 90er wiederhaben?)

    Im Mai 2024 wollte ich mir einen neuen Film ansehen. Es wurde das traurigste Kinoerlebnis meines Lebens. Der Film war nicht gut. Das kann vorkommen. Es war der Versuch eines Comebacks, aber ein gescheiterter, wie sich nach Minuten herausstellte. Aber auch das war nicht das eigentliche Problem. Im Mai 2024, als sich die Konflikte überall zuspitzten und die medialen Diskurse immer irrer wurden, ging ich ins Kino, um nicht nur für zwei Stunden dieser Wirklichkeit zu entfliehen, ja, ich hoffte, dass nach dem Kinobesuch draußen wieder die 90er-Jahre zurück sind, von denen viele, die sie damals bewusst erlebten, sagen, sie seien fröhlich gewesen. Nicht in irgendeinen Film, sondern den neuen Meg-Ryan-Film hatte ich mir ausgesucht. Ich stellte mir vor, dieser Film könnte eine Zeitmaschine sein, die uns drei Jahrzehnte zurückreisen lässt. Die Schauspielerin Meg Ryan, die seit über 20 Jahren in keinem relevanten Film mehr aufgetreten war und die wie kaum eine andere die Leichtigkeit der 90er-Jahre verkörperte, führte nun selbst Regie und spielte die Hauptrolle, um noch einmal neu durchzustarten und um an eine Zeit anzuknüpfen, die uns heute beinahe unwirklich vorkommt. Oder sind das Illusionen von Spätgeborenen oder Nostalgikern? Die 90er-Jahre mit ihren romantischen Komödien kamen jedenfalls nicht zurück, aber wir sollten sie erneut betrachten, jetzt, da das Ende vom Ende der Geschichte gekommen ist. 120 Minuten widme ich mich diesem Thema im neuen DeepDive der Filmanalyse Plus!Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home

  37. 301

    Ep. 270: Oscars 2026: Die besten Filme – Ein schlechter Jahrgang!

    Der Oscar-Jahrgang 2026 ist kein guter. Das liegt zum einen daran, dass es gar nicht so viele gute Filme gab, die man hätte nominieren können, zum anderen aber ist die Auswahl das Problem: Die beiden wunderbaren Filme „Materialists“ und „The Roofman“ fehlen leider. Auch der deutsche Beitrag hat es nicht ins Rennen um einen Academy Award geschafft. Nominiert in der Kategorie „bester Film“ sind:Sinners (Ryan Coogler)One Battle After Another (Paul Thomas Anderson)Frankenstein (Guillermo del Toro)Marty Supreme (Josh Safdie)Sentimental Value (Joachim Trier)Hamnet (Chloé Zhao)Bugonia (Yorgos Lanthimos)F1 (Joseph Kosinski)The Secret Agent (Kleber Mendonça Filho)Train Dreams (Clint Bentley)Warum hat „Sinners“ 16 Nominierungen erhalten? Weshalb steht „Frankenstein“ überhaupt auf der Liste? Sollte man wirklich bei „Hamnet“ viele Tränen verdrücken? In der neuen Filmanalyse geht es um 9 der 10 Filme. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der aktuellen Folge! Die Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home 

  38. 300

    Ep. 269: Slavoj Žižek in BLISS - Kritik & Analyse

    Regisseur Mike Cahill bewegt sich gern zwischen zwei Welten: Schon in seinem Film „Another Earth“ spielte er mit der Idee, dass es dort draußen noch eine weitere Erde geben könnte, auf der Doppelgänger von uns leben. In seinem neuen, auf #AmazonPrime zu sehenden Film „Bliss“ geht es wieder um zwei Welten, diesmal um eine virtuelle und eine reale. Selbstverständlich denkt man bei dieser Prämisse gleich an „Matrix“, doch „Bliss“ lässt die Hauptdarsteller #SalmaHayek und #OwenWilson in eine andere Richtung gehen. Die Wüste des Realen mutet hier eher himmlisch an: es ist ein mediterraner Ort mit gut gekleideten Menschen, einem Bedingungslosen Grundeinkommen von 500.000 Dollar im Jahr und vielen Robotern, die alle lästigen Arbeiten übernehmen. Während die fiktionale Welt, die von einer Brainbox erzeugt wird, wie unsere Wirklichkeit aussieht, nur noch ein wenig grauer und trister. Hayek und Wilson müssen dort einige Abenteuer erleben, ehe sie zurückkehren können in den vermeintlichen Himmel, der die eigentliche Realität sein soll. Der Film ist recht vertrackt und es gibt etliche Mängel in der Plotkonstruktion, dennoch ist „Bliss“ sehenswert und keineswegs so schlecht, wie die Filmrating-Seiten vermuten lassen. Interessanterweise wurde von vielen Kritikern der Gastauftritt von Slavoj Žižek entweder ignoriert oder bloß registriert und nicht weiter interpretiert, dabei liefert der Philosoph einen wichtigen Schlüssel zu diesem rätselhaften Film.Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Die Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):⁠https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home⁠ 

  39. 299

    Q&A 3 : Literaturverfilmungen, Fassbinder, Happy Ends, Gibt es Antikriegsfilme? (Teaser)

    Die dritte „Q&A“-Ausgabe beginnt mit meinen Kinoerfahrungen der vergangenen Tage – von „Der Fremde“ bis „Rental Family“. Anschließend beantworte ich ausführlich hochinteressante Fragen aus dem Publikum. Es geht unter anderem um die besten Filme von Rainer Werner Fassbinder, um Kriegsfilme und ihre Wirkung, um Wasserspiele in „Eine verhängnisvolle Affäre“, Filme in der Schulbildung, gute Genreliteratur und Dialoge, in denen dem Publikum erklärt wird, was die Figuren schon wissen. Darüber hinaus präsentiere ich einen kleinen Essay von mir zu der Frage: Was macht eine gelungene Literaturverfilmung aus? Am Ende müssen wir klären: Warum wird eigentlich beim Happy End abgeblendet? Warum läuft der Film nicht weiter? Insgesamt über 80 Minuten diskutiere ich in der neuen Folge die Fragen der Filmanalyse-Plus-Community. Die gesamte „Q&A“-Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansWas es mit einem Plus-Abo gibt: 1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen. 2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

  40. 298

    Ep. 268: THE HOUSEMAID: Neue Feminismus-Welle oder Backlash in der Kulturindustrie?

    „The Housemaid“ von Paul Feig fügt sich nahtlos in eine auffällige Strömung der aktuellen Kulturindustrie ein, bei der wir fragen können: Erleben wir gerade eine neue feministische Welle oder eher einen Backlash im weiblichen Gewand? Auffällig ist jedenfalls, wie viele zeitgenössische Geschichten von attraktiven Männern erzählen, die sich zugleich extrem toxisch verhalten und von Frauen, die irgendwann Widerstand leisten. Diese männlichen Figuren sind begehrenswert und gefährlich zugleich, Objekte der Begierde wie der Angst, und sie dominieren narrative Räume, die vor allem von einem weiblichen Publikum konsumiert werden. Spätestens seit „Fifty Shades of Grey“ und befeuert durch BookTok verkaufen sich Stoffe über freiwillige wie auch erzwungene weibliche Unterwerfung ausgesprochen gut. Auch Freida McFaddens Bestseller „The Housemaid“ folgt diesem Muster. Der Film, mit Amanda Seyfried, Brendan Sklenar und Sydney Sweeney ist durchaus raffiniert, vor allem aber ist er Ausdruck der Geschlechterpolarisierung. Literatur:Jessica Benjamin: Die Fesseln der Liebe. Psychoanalyse, Feminismus und das Problem der Macht. Klostermann/Nexus.Werbung:HBO Max ist ab sofort verfügbar –Jetzt losstreamen auf hbomax.com Die Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home  

  41. 297

    Ep. 267: 10 Filme, die ich liebe

    Dieses Jahr war schwierig, nicht zuletzt auch für das Kino. Es gab 2020 einfach zu wenige Filme zu sehen, auch die Streaming-Plattformen haben zwar für ein paar Hypes gesorgt, doch wirkliche Glanzlichter waren rar gesät. Gewiss, Filme wie „Tenet“ und „1917“ werden bleiben – und Werke wie die #Disney-Realverfilmung von „Mulan“ oder die misslungene Satire „Jojo Rabbit“ sind hoffentlich sehr bald vergessen. Doch lassen wir das Klagen, begreifen wir die Zeit ohne Kinos und ohne aktuelle Filme eher als Chance, um sich mit dem Wahren, Schönen und Guten der #Filmgeschichte zu befassen. In diesem Video soll es um zehn Meisterwerke gehen, die uns zeigen, was filmisch alles möglich ist, wie berührend, körperlich und augenöffnend Filme sein können. Von Dsiga Wertow bis Howard Hawks, von Jean-Luc #Godard bis Tom Ford und Sofia Coppola – all diese großen Filmemacher eint, dass sie uns neu über den Film nachdenken lassen, dass sie neue Wege beschritten haben und zeitlose Werke schufen, die die Qualität vieler aktueller Werke relativieren. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Die Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home 

  42. 296

    Ep. 266: Wovon PLURIBUS wirklich handelt

    Vince Gilligan, der Showrunner von „Breaking Bad“, präsentiert auf AppleTV seine neue, aufsehenerregende Serie: „Pluribus – Glück ist ansteckend“ unternimmt den kühnen Versuch, ein völlig neues Szenario zu entwerfen: Wie könnten alle Menschen glücklich sein? Indem sie ihre Individualität gänzlich aufgeben und nur noch im Kollektiv existieren, könnten sie ewiges Glück erlangen und zugleich umweltschonend leben. Sie tun dies allerdings nicht freiwillig. Durch ein Virus verbreitet sich die Glückskollektivierung, aber 13 Personen weltweit bleiben immun. Im Mittelpunkt der Serie steht die Fantasy-Bestseller-Autorin Carol (Rhea Seehorn), die sich dem Kollektiv nicht unterwerfen will, wenngleich sie durchaus die Annehmlichkeiten, die ein widerspruchsloser Rundum-Service bietet, für sich zu nutzen weiß. „Pluribus“ ist eine hochinteressante Serie über KI, über Kommunikation und eine Zeit, in der die liberale Demokratie unhaltbar erscheint. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Elena Esposito: Kommunikation mit unverständlichen Maschinen. Residenz.Ingolfur Blühdorn: Unhaltbarkeit. Auf dem Weg in eine andere Moderne. Suhrkamp. Die Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home 

  43. 295

    Ep. 265: Unsere Krise: ZOMBIE - DAWN OF THE DEAD - Kritik & Analyse

    George A. Romero hat mit seinen Zombie-Filmen das Horrorgenre revolutioniert. Es begann mit dem Schwarz/Weiß-Film „Die Nacht der lebenden Toten“ („Night of the Living Dead“) im Jahr 1968, darauf folgte zehn Jahre später „Zombie – Dawn of the Dead“ (oder auch: „Zombies im Kaufhaus“), der jedoch rasch indiziert wurde. Verschiedene Fassungen kursierten, unter anderem eine 139-minütige, die als Director’s Cut bezeichnet wird und sich für die ostentative Zurschaustellung der Konsumhölle mehr Zeit lässt. Nun ist der Klassiker endlich vom Index verschwunden und die Dario-Argento-Fassung, circa 118 Minuten lang, auch in Deutschland erhältlich. Was aber macht diesen #Romero-Film so bedeutsam? „Dawn of the Dead“ spielt vorwiegend in einem Einkaufzentrum: Eine Frau und drei Männer haben sich dort verschanzt, um vor der Zombie-Apokalypse sicher zu sein. Vorräte und sonstige Waren sind ausreichend vorhanden, jedoch trotten durch die Shopping-Mall zahlreiche Zombies, die sich gar nicht so sehr von üblichen Konsumenten zu unterscheiden sind. Gewiss, Romero liefert hier einen zynischen Kommentar zur #Konsumindustrie und ihre durch Werbung und andere Formen der Ideologie fremdgesteuerten Akteure, doch darüber hinaus konfrontiert der Film uns auch mit einer grundsätzlicheren Krise des #Kapitalismus. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Karl Marx: Das Kapital, Bd. 2, MEW Bd. 24.Émile Zola: Das Paradies der Damen. Dtv.Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home  Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen - vielen Dank!PayPal: http://www.paypal.me/filmanalyse Wolfgang M. SchmittSparkasse NeuwiedIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWD

  44. 294

    Ep. 264: FLOP 10: Die schlechtesten Filme des Jahres 2025

    Schlechte Filme gab es auch im Jahr 2025 nicht wenig. Deutsche Regisseure quälten das Publikum ebenso wie seelenlose Blockbuster, die vor allem ein Lizenzgeschäft verfolgen. Noch immer beherrscht der Glanz vergangener Filme gegenwärtige Produktionen. Blicken wir auf ein Jahr des Abklatsch- und des Mehltau-Kinos zurück. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!  Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen - vielen Dank!PayPal: http://www.paypal.me/filmanalyse Wolfgang M. SchmittSparkasse NeuwiedIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWD 

  45. 293

    Die Filmanalyse DeepDive (Teaser): Wie genial Hitchcocks PSYCHO funktioniert (und manipuliert)

    Alfred Hitchcocks „Psycho“ ist Psychothriller, Horrorfilm, Familiendrama und Roadmovie, vor allem aber, darauf legte der Master of Suspence wert, ist es ein Film für Filmemacher. Tatsächlich lehrt uns Hitchcock das Fürchten und zeigt, was geschieht, wenn die Hauptfigur nach der Hälfte des Films abhandenkommt. Wenn wir die Struktur dieses Meisterwerks analysieren, erkennen wir, warum das so gut funktioniert. Es liegt nahe, bei diesem Plot ganz auf eine psychoanalytische Deutung zu setzen, jedoch übersehen wir dann, dass ja der Polizeipsychologe selbst diese Deutung am Ende des Films schon umfassend darlegt. Hitchcock kommt also dieser Interpretation zuvor. Viel spannender wird es jedoch, wenn wir uns bei der Analyse auf das Verhältnis von Bewegung und Stillstand konzentrieren. So erkennen wir nicht nur das Wesen dieses Films, sondern können ein Wesensmerkmal des Kinos selbst herausarbeiten. Form und Inhalt verschränkt Hitchcock auf bis heute faszinierende und gespenstische Weise. Im neuen DeepDive analysiere ich zwei Stunden lang dieses besondere Werk der Filmgeschichte, das uns schließlich zu der berühmten „Halloween“-Reihe von John Carpenter führt bzw. fährt.Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutBei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home

  46. 292

    Ep. 263: TOP 10: Die besten Filme des Jahres 2025

    Das Kino bleibt der wichtigste Ort für relevante Filme – trotz der starken Streaming-Konkurrenz. Auch wenn noch immer Remakes und Sequels sowie behäbige Blockbuster die Filmbranche dominieren und damit das Neue verhindern oder verdrängen, und auch wenn so manch etablierte Regisseure in diesem Jahr eher enttäuschten, gibt es sie nach wie vor: herausragende, wichtige, schöne Filme.Ich bedanke mich ganz herzlich für die Treue und die Unterstützung. Glücklich macht mich besonders, dass bereits so viele sich für ein Abo der „Filmanalyse plus“ entschieden haben. Es ist eine Freude, sich intensiv mit Publikumsfragen zu beschäftigen und jeden Monat für den DeepDive tief in ein Thema einzutauchen. Ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein schönes Filmjahr 2026! Die Flop 10 erscheint Anfang des neuen Jahres. Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home  Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen - vielen Dank!PayPal: http://www.paypal.me/filmanalyseWolfgang M. SchmittSparkasse NeuwiedIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWD

  47. 291

    Ep. 262: Kriegstüchtig werden: AVATAR – FIRE AND ASH – Kritik & Analyse

    James Cameron hat sich leider in die blaue Pandora-Welt verliebt und verbringt jetzt sein Leben nur noch damit, die Geschichte der Na’vi weiter zu erzählen. 197 Minuten braucht er dafür in „Avatar – Fire and Ash“: In Geduld muss man sich üben, um diese hochtrabend daherkommende, im Grunde aber simple Geschichte zu verstehen. Es geht allein darum, eine Generalmobilmachung zu erwirken und zu rechtfertigen. Das gute, moralisch integre Volk der Na’vi wird von den bösen Himmelsmenschen und vom bösen Asche-Volk angegriffen, weshalb es sich zu verteidigen gilt. Dafür aber muss man einige Widerstände überwinden: Vor allem drei Formen des Pazifismus müssen überwältigt werden, damit am Ende auch Kinder mit Gewehr bei Fuß stehen. Es ist ein Film, der perfekt in eine Zeit passt, in der gerade alle sich einen anti-imperialistischen Anstrich geben, um gerechte Kriege für die gute Sache kämpfen zu können. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse! Literatur:Die „Friedensdenkschrift“ der EKD: https://www.ekd.de/friedensdenkschrift-2025-91393.htmIm Salon der NEUEN ZWANZIGER stelle ich die evangelische Pickelhaubentheologie ausführlich vor: https://steady.page/de/neuezwanziger/posts/ba30bea6-947f-477b-acc8-84b26f8e3f20 Ich freue mich sehr, wenn Sie bzw. ihr die Filmanalyse Plus mit einem Abo unterstützt und den Deep Dive mit mir wagt!Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeVielen Dank für die Unterstützung!

  48. 290

    Q&A 2 Trailer: Subjektive Kritik & Rankings, Körperfresser, Filmgewalt, Drehbücher, schlechte Komödien

    In der zweiten „Q&A“-Folge beantworte ich rund 100 Minuten lang kluge Fragen aus dem Publikum: Zunächst geht es anhand von vier Fragen um jene Filmkritik, die mit Sternchen oder Rankings arbeitet sowie um die Frage nach der Subjektivität meiner Top- und Flop-Listen. Anschließend wird nach der Bedeutung von Drehbüchern für einen Film gefragt und weshalb so selten Komödien in der Filmanalyse besprochen werden. Ausführlich spreche ich über ein Meisterwerk des iranischen Regisseurs Jafar Panahi und über den Horrorfilm „Die Körperfresser kommen“ von 1978. Und wie ist es eigentlich, wenn ich allein oder zu zweit ins Kino gehe? Welche Horrorfilme sollte man gesehen haben? Diese und weitere Fragen gibt es im neuen Q&A!Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansIch freue mich sehr, wenn Sie bzw. ihr die Filmanalyse Plus mit einem Abo unterstützt und den Deep Dive mit mir wagt!Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeWas es mit einem Abo gibt: 1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen. Die ersten beiden Folgen handeln von Donald Trumps Lieblingsfilm und von Slavoj Zizeks Filmtheorien. 2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

  49. 289

    Ep. 261: Guter Populismus: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel - Kritik & Analyse

    Für viele Menschen gilt: Nur mit „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Václav Vorlíček ist wirklich #Weihnachten. Dabei handelt es sich bei der Märchenadaption von 1973, produziert von der DDR und der Tschechoslowakei, gar nicht um einen Weihnachtsfilm – lediglich spielen viele Szenen in einer romantischen Schneelandschaft. Sonst wird das berühmte Märchen – in der Version von Božena Němcová – erzählt, das jedoch bei genauem Hinsehen auch die Weihnachtsbotschaft enthält. Und mehr noch: Das Märchen vom #Aschenputtel und der bösen Stiefmutter, die nicht alle Untergebenen schikaniert, ist auch ein glänzendes Beispiel für einen positiven Populismus. Gern wird darauf hingewiesen, dass sowohl die Politik als auch die Wirtschaft viel zu komplex seien, um mit einfachen Lösungen zu kommen. Wer von Umverteilung spricht, der handelt sich gerade vom linksliberalen und konservativen Establishment den Vorwurf ein, er sei populistisch. Doch stimmt das wirklich? Was, wenn die Welt – gerade während dieser Krise zeigt sich dies – doch gar nicht so komplex ist, sondern der Kampf der Reichen gegen die Armen so simpel wie in diesem #Märchenfilm ist? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Chantal Mouffe: Für einen linken Populismus. Suhrkamp.Zusätzlich gibt es jetzt zwei neue Formate: DeepDive & ein monatliches Q&A. Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse-deepdive-wie-slavoj-%C5%BEi%C5%BEek-filme-analysiert/id1586115282?i=1000738660587Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home 

  50. 288

    Ep. 260: Kanzler Merz als Film: STROMBERG – WIEDER ALLES WIE IMMER – Kritik & Analyse

    Vor 21 Jahren startete die erste Staffel der „Stromberg“-Serie, nach fünf Staffeln und einem Kinofilm im Jahr 2014 treffen sich nun Bernd Stromberg und seine Kollegen Ulf, Tanja, Ernie und weitere wieder, jedoch nicht im Büro der Capitol-Versicherung, sondern auf dem Studiogelände eines Fernsehsenders, der eine Wiedersehensshow mit den Protagonisten inszenieren will. Das Drehbuch stammt erneut von Ralf Husmann, was tatsächlich verwunderlich ist, denn er entscheidet sich für eine völlig falsche Prämisse. Gierig will „Stromberg – Wieder alles wie immer“ den Zeitgeist aufsaugen und glaubt, sich in den Kulturkampf begeben zu müssen. Nach dem Motto: So etwas kann man ja heute wohl nicht mehr machen/sagen!? Dabei war die Serie nie anti-woke und die alten Folgen sind keineswegs schlecht gealtert. Bemerkenswert ist auch, dass die Parallelen zu Kanzler Friedrich Merz überdeutlich sind, der Film sich jedoch an dieses heiße Eisen nicht heranwagt. Im Gegenteil: Stromberg soll nun zum Vorbild für die deutsche Politik werden. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Zusätzlich gibt es jetzt zwei neue Formate: DeepDive & ein monatliches Q&A. Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutDie Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse-deepdive-wie-slavoj-%C5%BEi%C5%BEek-filme-analysiert/id1586115282?i=1000738660587Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home

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Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse.Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!

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Wolfgang M. Schmitt

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