PODCAST · music
Die hr2-Hörbar
by hr2
Musik grenzenlos und global - Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich
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The Hero's Journey & mehr Musik grenzenlos
"Eine der aufregendsten Stimmen des spanischen Jazz" schreibt die Zeitschrift Jazz Thing über den Jazzpianisten Daniel García - der bisher vor allem mit seinem Trio von sich Reden gemacht hat. Doch dann hat das Label ACT ihn gefragt, was er denn von einem Solo-Album halten würde. Und wer sagt da schon nein?! Also hat Daniel sich ans Klavier gesetzt und seiner Inspiration freien Lauf gelassen. "Es fällt mir schwer, meine Musik zu kategorisieren", sagt er. "Das ist, als wollte man das Meer in eine Schachtel stecken - es läuft einfach über! Ich liebe klassische Musik, ich liebe Musik aus dem Nahen Osten, ich liebe Rock, ich liebe Singer-Songwriter. Inspiration kann von überallher kommen." Und wie sie gekommen ist! Das Ergebnis legen wir heute auf: "The Hero's Journey". Das und noch mehr Musik grenzenlos aus allen Kontinenten an der Hörbar in hr2-kultur.
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Cécile McLorin Salvant hat die Lizenz zur großen Jazz-Diva
Dass Cécile McLorin Salvant das Potential dazu hat, war schon bei ihren Vorgängeralben zu ahnen. Ihr großartiges, neues Songbook-Album mit opulenten Orchester-Arrangements ist jetzt der Beweis dafür. “With Every Breath I Take” ist intensiv und voller Leidenschaft. Wir legen’s auf - heute an der Hörbar. Außerdem diesmal mit dabei: finnische Klänge mit Päivi Hirvonen, a cappella mit Maybebop oder auch kubanischer Son mit den Sons of Buena Vista. Das und noch viel mehr Musik grenzenlos im frischen Mix!
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Jazz, Pop, Liedermacherkunst und mehr Musik grenzenlos zum Wochenende
Die Wochenendausgabe der Hörbar, das ist eine gute Stunde Musik ohne Scheuklappen, Schubladen oder sonstige Trenner. Denn Musik ist dann am besten, wenn sich verschiedene Traditionen befruchten und inspirieren. Musik, die offen ist und gemeinsam feiert. Dafür stehen die Banjo-Virtuosin Rhiannon Giddens mit ihrer Band, den Carolina Chocolate Drops, genauso wie der spanische Musiker Javier Ruibal, der seit jeher zwischen andalusischer Tradition, Jazz, Rock und Pop wandelt. Der deutsche Songschreiber Stefan Stoppok ist ebenfalls kein Freund von Purismen; mit seiner Musik feiert er die Unangepasstheit als solche. Manche mögen sich erinnern: als Bob Dylan seine Gitarre elektrifizierte, sorgte das unter Folk-Puristen noch für einen Aufschrei - was heute mehr kaum jemand nachempfinden kann. The OhOhOhs hingegen verbinden den Konzertsaal mit dem Clubraum: auch so ein gelungenes Experiment. Offene Türen, offene Ohren, in der Hörbar am Wochenende.
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Birds On A Wire: neue Farben für bekannte Songs & und mehr Musik grenzenlos
Das Duo nutzt seine klassische Ausbildung ganz ohne Scheuklappen und bedient sich bei Musik aus aller Welt und allen Epochen. Purcell steht da neben Pop, ein vietnamesisches Antikriegslied neben einer Kanzone aus der Renaissance. Covern klang nie schöner! Birds On A Wire sind die französisch-amerikanische Sängerin Rosemary Standley und die französisch-brasilianische Cellistin Dom La Nena. Die beiden haben sich vor etwas über einem Jahrzehnt zusammengetan mit der Mission, ihre Lieblingssongs von anderen Künstlerinnen und Künstlern nicht nur nachzuspielen - sondern richtig reinzuschlüpfen. Sie sich zu eigen machen. Und dabei Neues zu schaffen. Ihre ergreifenden Neuinterpretationen streifen durch die Jahrhunderte und Kulturen. Im Zentrum steht dabei der Dialog zwischen Stimme und Cello. Heraus kommt ein Songbook über alle Grenzen. Außerdem an der Hörbar heute: der Tuaregmusiker Bombino aus Niger, Hippie-Legende Graham Nash, die israelische Band Sababa 5, Wiener Soul von 5/8erl in Ehren - und mehr!
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60 Jahre Raumpatrouille Orion & und mehr Musik grenzenlos
Wir reisen ins Jahr 1966 und ins All! Dieses Jahr feiert die deutsche Kult-Science Fiction-Serie "Raumpatrouille Orion" großes Jubiläum, mit dem bahnbrechenden Originalsoundtrack von Peter Thomas und seinem Sound Orchester - immer noch cool und originell. Die Musik zu diesem Straßenfeger mit Dietmar Schönherr als "Commander McLane" war schon damals ein Hinhörer. Sie hat die Popkultur über Jahrzehnte hinweg beeinflusst, wurde zig mal gesampelt und remixt. Film- und TV-Komponist Peter Thomas war hier genauso experimentell unterwegs wie die Trickfilmer der Serie, die mit Reiskörnern einen Materiesturm simulierten oder einen Eisportionierer zum Roboter-Arm machten. Schnallen Sie sich an, der Countdown läuft für eine Stunde Space Sounds an der Hörbar. Neben "Raumpatrouille" durchs All flitzen u.a. Alin Coen, Rivers of England, Berrogüetto, David Bowie, Air und Fjarill.
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Turtelnde Gitarren: Ella Zirina, Teis Semey & und mehr Musik grenzenlos
Die aus Lettland stammende Gitarristin Ella Zirina und der dänische Gitarrist Teis Semey haben sich für ein außergewöhnliches Album zusammengetan. Auf "Dark Yellow" lassen sie ihre Instrumente einander umgarnen, interagieren und zu zweit Risiken eingehen. Mal akustisch, mal verstärkt an der Steckdose loten sie auf "Dark Yellow" Klangfarben und -räume aus. Zu ihren Einflüssen gehören Nick Drake, Joni Mitchell und Bert Jansch - aber eben auch die großen Jazzgitarristen wie Al Di Meola, Pat Metheny und John McLaughlin. Für Teis Semey ist diese Zusammenarbeit etwas Besonderes: "Mit Ella zu spielen, hat eine magische Qualität. Ein Duo ist ein sehr nacktes Format, es exponiert die Person hinter dem Instrument. Aber manchmal hebt es alles auch auf ein ganz anderes Level, und mit Ella fühle ich genau das." Weitere Höhepunkte der heutigen Hörbar sind u.a. das Retro-selige Moka Efti Orchestra, die libanesische Musikpionierin Tania Saleh, der französische Chansonnier Thomas Dutronc und die Londoner Multikulti-Institution Grupo Lokito.
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Coco Aikura: Songs gegen Rollenbilder & und mehr Musik grenzenlos
Mit der Band Yalta Club machte die Sängerin Elektro-Pop mit einem Touch Melancholie, auf Deutsch, Französisch und Englisch. Seit drei Jahren ist sie nun solo unterwegs. Der Sound ist reduzierter, aber man erkennt Cocos Handschrift: Indiepop mit Haltung! Coco Aikura stammt aus Lüneburg, aber schon mit 19 hat sie sich auf den Weg um die Welt gemacht und als Straßenmusikern in Mexiko City, Sydney oder auf Bali verdingt. Auf ihrem neuen Minialbum "Lust in the Mirror" präsentiert sie einen filigranen Mix aus Indie-Sound, atmosphärischen Synthies und ihrem warmen Gesang. Der rote Faden: es sind Songs gegen starre Rollenbilder, gegen Anpassungsdruck. Denn das Albumkonzept nimmt bewusst die FLINTA*-Perspektive ein - das heißt, eine Position der Stärke von Frauen, Lesben, intergeschlechtlichen, nicht-binären, trans und agender Personen. Außerdem an der Hörbar heute: Neues von Fatoumata Diawara aus Mali, Elektro-Chanson vom Duo Carrousel aus der Schweiz, Loungejazz von Matt Bianco aus UK, die Pianokünste von Michel Camilo - und mehr.
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93
Moondog – der bunte Hund des Jazz & mehr Musik grenzenlos
Heute erinnern wir an Moondog, den blinden US-Musiker, dessen Bühne die Straßen von New York waren. Hier lebte, komponierte und spielte er als imposante Figur im Wikinger-Fantasiekostüm mit selbstgebauten Instrumenten: Avantgarde, wie sie im Buche steht. Vor 110 Jahren in Kansas zur Welt gekommen, nach einem Unglück mit 16 erblindet, entdeckte Louis Thomas Hardin alias Moondog auf der Blindenschule die Musik. In ihm steckte ein unbändiger Freiheitsdrang, zeitweise lebte er ohne Obdach. Aus den Straßen New Yorks zog der mit Philip Glass und Steve Reich befreundete Exzentriker seine Kraft, ihren Lärm und ihre Poesie machte er zu Musik. Viele seiner Tracks sind bis heute Kult. 1974 verschwand Moondog dann auf einmal aus New York. Manche wähnten ihn tot - dabei hatte der hr ihn zu einem Sonderkonzert der Reihe "Avantgarde und Pop" nach Frankfurt eingeladen, ins Funkhaus am Dornbusch. Moondog gefiel es in Germany so gut, dass er blieb - bis zu seinem Tod 1999 im Alter von 83 Jahren. Weitere Höhepunkte an der Hörbar sind heute der Chansonnier Thomas Fersen, der deutsche Liedermacher Pohlmann, sefardische Musik von Liona & Serena Strings sowie die koreanische Sängerin Youn Sun Nah.
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Neue Stimmen, weite Räume – & mehr Musik grenzenlos
Frische Impulse setzt in dieser Hörbar der ein oder andere neue Song: Gleich zu Beginn: Aaron Rowe aus Dublin mit "John’s Song", ein klassisch-irischer Folk-Track, der ganz auf Stimme und eine gute Geschichte setzt. Auch Lambchop-Mastermind Kurt Wagner meldet sich zurück mit neuer Musik: "Stella" ist ein Vorbote des für August angekündigten Albums Punching The Clown - leise gebaut, fast wie eine Traumsequenz, mit Banjo, Stimmen und viel Raum dazwischen. Und aus Berlin kommt ein ganz anderer Blick aufs Hier und Jetzt: The Composer’s Orchestra Berlin versteht sich als offenes Kollektiv - große Besetzung, viele Stimmen, viele Ideen, die sich ständig neu mischen und weiterdrehen. Dazwischen entfaltet sich eine Hörbar, die von Calypso Rose aus Trinidad über Kino-Atmosphäre mit dem Moka Efti Orchestra bis hin zu kammermusikalischer Feinheit beim Galatea Quartet und stillen Chor-Momenten mit Paul Lay reicht.
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High Fiddelity – Jazz trifft Kammermusik & mehr Musik grenzenlos
Fünf Musikerinnen, elf Eigenkompositionen und ein Album. Das bietet "Spring Again", das neue Werk der Münchner Formation High Fiddelity. Der Name verrät: hier wird gefiedelt, und zwar auf hohem Niveau. Johanna, Corinna, Natalia und Bea bilden ein Streichquartett, allerdings nicht, um Haydn, Beethoven oder Schubert zu spielen (das vielleicht bei anderer Gelegenheit auch). Bei diesem Projekt sind sie sozusagen die Band für eine Sängerin und langjährige Freundin aus Wien: Karin Bachner. Gemeinsam gehen die fünf auf eine vielseitige Klangreise zwischen Jazz, Pop und Kammermusik, angetrieben von den Kompositionen ihrer Bratschistin, Natalia Brunke. Die hat wirklich ein Händchen für feine Streicher-Arrangements und authentische Songtexte, ihre Lieder erzählen von Begegnungen und Aufbruch, von Zweifel und Mut, von Reisen und Momenten der Leichtigkeit - und vom immer wiederkehrenden Frühling. Der ist ja nun durch, aber das Album "Spring Again" von High Fiddelity ist noch ganz frisch und hallt lange nach. Auch hier an der Hörbar mit Musik grenzenlos, u.a. dann auch mit Neuem von Sänger Max Berend, Pianist Justus Rümenapp und Jazzmeister John Beasley.
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90
Achtung: hier kommt Uwaga! & mehr Musik grenzenlos
Genregrenzen haben dieses Quartett noch nie interessiert. Uwaga! (polnisch für "Achtung!") setzt gerne Ausrufezeichen - nicht nur hinter ihren Namen, sondern auch hinter ihre musikalischen Projekte. Und die sind vielfältig. Gerade haben sich Christoph König, Maurice Maurer, Miroslav Nisic und Jakob Kühnemann mit der Neuen Philharmonie Westfalen zusammengetan für ein ganz besonderes Crossover: Berühmte Opernmelodien, neu arrangiert für zwei Violinen, Akkordeon, Kontrabass und Orchester. Das Ergebnis ist ein völlig neuer, überraschend frischer Opernsound, der bei allen Modernisierungen die unbedingte Liebe zum Original durchscheinen lässt. Freuen sie sich auf den Toreromarsch aus Bizets Carmen und auf Verdis Gefangenenchor - ganz im Uwaga-Style, versteht sich! Zusätzliche Vielfalt bietet diese Hörbar mit einem neuen Song von Danger Dan und der ebenfalls deutschsprachigen Band Buhai aus Berlin, während Hazmat Modine aus New York erdigen Groove einbringen.
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89
Der Klang der Wolken mit Tovte & mehr Musik grenzenlos
Wie klingt eigentlich eine Wolke? Seltsame Frage vielleicht. Aber die Band Tovte aus dem Kölner Raum hat sich das tatsächlich mal gefragt und ist zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen: Wolken und Winde sind so vielfältig und lassen sich mit etwas Fantasie wunderbar in Töne übersetzen. "Cumulus", die klassische Quellwolke, hat dem neuen Album des Quintetts seinen Namen gegeben. Aber auch die hochfliegenden feinen Cirrus-Wolken bekommen ihr musikalisches Portrait, wie auch berühmte Winde wie der Passat oder der Mistral. Mit dem Flug über die Wolken erhebt sich Tovte auch in neue musikalische Sphären: Zu den gewohnten Klezmer- und Balkan-Anleihen treten Elemente aus Minimal und Jazz. In gemeinsamen Sessions haben die Fünf einen neuen, spontaneren Stil entwickelt und frischen Wind hereingelassen. Außerdem: Richard Bona & Huong Thanh verbinden afrikanische und vietnamesische Klangwelten, Estampie führen in mittelalterliche Sphären, während das Absinto Orkestra und The Shin folkloristische Energie neu aufladen. Dazu ein kurzer Blick zu Milton Nascimento & Esperanza Spalding und ein ruhiger Moment mit Iiro Rantala. Das und mehr heute an der Hörbar - nehmen Sie gerne Platz!
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Abschied und Nachklang – Abdullah Ibrahim & mehr Musik grenzenlos
Mit dem Tod von Abdullah Ibrahim verliert die Musikwelt eine ihrer prägenden Stimmen - einen Pianisten, dessen Spiel weit über den Jazz hinauswirkte. Geboren in Kapstadt, wurde er zum musikalischen Erzähler der südafrikanischen Geschichte: geprägt von Spiritualität, vom Kampf gegen Apartheid und von einer tiefen Verbindung zu afrikanischen Traditionen. Sein reduziertes, oft meditatives Klavierspiel verband Jazz mit Gospel, Township-Rhythmen und klassischer Form - und schuf eine unverwechselbare Klangsprache. In der Hörbar erinnern wir daran mit Aufnahmen wie "Calypso Minor", "The Mountain of the Night", "Moniebah" oder "African Market" - Musik von großer Ruhe und innerer Kraft. Außerdem: Oquestrada eröffnen mit leichtfüßigem Folk-Charme aus Portugal, Patent Ochsner und Chantal Acda setzen Akzente, während Anoushka Shankar und Acetre globale Klangräume öffnen. Dazu kommen feinsinnige Pop- und Chansonfarben von Melissmell, neues von The Ediacaran & Raquel Lúa sowie afrikanische Energie von Mokoomba und vieles mehr.
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87
Die Welt in Vierteltönen: Ibrahim Maalouf & mehr Musik grenzenlos
Es gibt viele gute Trompeter auf der Welt. Aber nur ganz wenige verstehen sich darauf, die Töne zwischen den Tönen zu treffen mit ihrem Instrument, das ja nur drei Ventile besitzt. Eigentlich. Denn Ibrahim Maalouf, der französisch-libanesische Trompeter, hatte das Glück, dass sein Vater nicht nur ein Musikliebhaber, sondern auch ein Tüftler war. Er fügte ein viertes Ventil hinzu und erfand die Viertelton-Trompete, mit der es erstmals möglich war, auch arabische Tonskalen korrekt zu spielen. Ibrahim Maaloufs erstaunliche Karriere zwischen Jazz und World Music fußt zu einem guten Teil auf dieser Erfindung. Und er möchte diese Spielweise gerne weitergeben, in der Welt verbreiten, die nahöstliche und westliche Klangwelt ein Stück näher zusammenbringen. "Trumpets of Michel-Ange" hat er sein künstlerisch-pädagogisches Projekt genannt und unter diesem Titel jetzt schon das zweite Album zusammengestellt. Wir hören rein in die überaus farbige und lebensfrohe Klangwelt des Ibrahim Maalouf und seiner Freunde. Dazu gibt’s an der Hörbar wie gewohnt einen bunten Querschnitt durch die grenzenlose Welt der Musik.
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Dalaras, Touchwood, Wildes Holz & mehr Musik grenzenlos
George Dalaras hat sich vor gut 20 Jahren mit dem albanischen Akkordeonisten Dasho Kurti zusammengetan und erkundet musikalisch die nordgriechische Grenzregion. Das deutsch-irische Duo "Touchwood" erzählt uns die Geschichte von "Sovay", die beinahe ein tödliches Ende genommen hätte, und das Trio "Wildes Holz" ist mit einer wirklich aparten Version von "Popcorn" zu hören. Das war jener Instrumental-Hit vom Moog-Synthesizer-Pionier Gershon Kingsley von 1969, den wir zwar alle kennen, uns dann aber immer fragen: wie heißt das Ding eigentlich noch mal? Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
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85
Jazz-Nostalgie mit Jeff Goldblum & mehr Musik grenzenlos
Der in erster Linie als Schauspieler bekannte Jeff Goldbum gibt wieder den Jazz-Crooner mit seinem Mildred Snitzer Orchestra und legt mit "Night Blooms" das Nachfolgealbum zum letztjährigen "Still Blooming" vor. Auch diesmal mit dabei die "Wicked"-Kolleginnen Cynthia Erivo und Ariana Grande. Dreimal ist der Chef am Klavier diesmal als Sänger zu hören, ansonsten hat er sich wieder illustre Gäste eingeladen wie Melody Gardot oder Scarlett Johansson, und sie präsentieren neben Songs aus dem "Wicked"-Musical echte Jazz-Evergreens wie "Mean to me", "As time goes by" oder "Stella by starlight". Jazz-Nostalgie vom Feinsten. Außerdem nimmt uns Sigrid Moldestad mit zu einem beschaulichen Herbstabend an der norwegischen Küste, für den Afrikaner Balla Tounkara ist die Welt verrückt, Mahsa Vardat aus dem Iran erinnert an die Vergänglichkeit des Seins, und Eckart Breitschuh demonstriert, dass Jacques Brel auch auf Deutsch überzeugt.
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Brillante Jazz-Instrumentals mit Andy Gillmann & mehr Musik grenzenlos
Der 1963 in Wiesbaden geborene Drummer Andy Gillmann präsentiert ein grandios besetztes und aufspielendes Quartett mit Klavier, Akkordeon und Kontrabass, und als Gaststar bei einigen Tracks zusätzlich Joscho Stephan an der Gitarre. Sehr gut gemachte Instrumentals, mal dezidiert jazzig, mal aber auch mit weltmusikalischem Einschlag, mal mit Drive und flott groovend, mal aber auch schöne, ruhige Balladen. Das meiste komponiert von Gillmann selber, aber auch Stücke von Richard Galliano und Astor Piazzolla sind vertreten, und mit "La vie en rose" gibt’s zudem einen Edith-Piaf-Klassiker. Außerdem klären wir auf über den rätselhaften Namen der kolumbianischen Formation "Los 50 de Joselito", Helene Blum singt ein Loblied auf den Storch und den kommenden Sommer, das Amstel Quartett blickt Tan Duns entfliehenden Wolken nach, und Dona Rosa ist sich nicht sicher, ob ihre Pferde nicht nur in ihrem Kopf existieren. Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
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83
Polnischer Ethno-Pop mit Slavyk & mehr Musik grenzenlos
Im oberschlesischen Bytom hat sich die Band "Slavyk" zusammengefunden, ein Quartett mit zwei Sängerinnen, Gitarren, Kontrabass, etwas Klavier und viel Body-Percussion. Und die vier bieten auf ihrem Debutalbum "11 Songs of Love & Suffering" - auf der Grundlage serbischer und schlesischer Musiktraditionen - einen sehr unterhaltsamen Mix aus Ethno-Folk, akustischem Indie-Pop und ein wenig Ambient und Jazz. Ein neuer Name in der polnischen Weltmusik-Szene, den man sich wird merken müssen. Außerdem zeigen "AfroCubism", wie Kuba und Mali musikalisch zusammenfinden können, Empire Brass spielt mit einer Gigue aus der Spätrenaissance zum Tanz auf, Idan Raichel freut sich auf seine Freundin und sein Zuhause, und Eartha Kitt ist diesmal auf Französisch vertreten. Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
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Brasilianische Gitarre mit Angelo da Silva & mehr Musik grenzenlos
Nicht nur lateinamerikanische Gitarrenkunst ist auf dem neuen Solo-Album "Mundo plastico" des Brasilianers Angelo da Silva zu hören... Alle selbst komponierten Stücke zeigen ebenso klassische wie weitere weltmusikalische Einflüsse, etwa Flamenco, für den der Gitarrist seit seiner Jugend ein besonders Faible hat. Seit gut 15 Jahren lebt da Silva in Wien, nicht verwunderlich also, wenn sich da auch ein Walzer eingeschlichen hat. Außerdem erteilt der der dänische Singer/Songwriter Jacob Bellens allerliebste Ratschläge, mit Arthur Rimbaud und Christophe Bourdoiseau geht‘s aufs Wasser, ein Rondo für Pippi Langstrumpf gibt’s von Fjarill, und Maria Moramarco widmet sich vergessenen apulischen Pilgerliedern. Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
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Jazzige Duette mit Simone Kopmajer und Viktor Gernot & mehr Musik grenzenlos
"You wonderful you" heißt das neue und erste gemeinsame Album von Simone Kopmajer und Viktor Gernot, beide aus Österreich wie auch ihr vorzügliches Quartett mit Klavier, Saxophon, Bass und Schlagzeug. Vollgepackt ist die Scheibe mit jazzig-swingenden Duetten mit vielen Klassikern, etwa "Come fly with me", "Tea for two", oder "Take five", aber auch ein paar neuere Songs aus dem Great American Songbook und zwei eigene Stücke sind vertreten. Empfehlenswert vor allem für Fans des gepflegten Old-School-Jazz. Außerdem erklärt uns die skandinavische Band "Víík", wie das Leben und die Berge zusammenhängen, Haindling alias Hans-Jürgen Buchner wirft einen neuen Blick auf Vivaldis "Jahreszeiten", partytauglichen Brasil-Pop gibt’s von Flavia Coelho und Carla Bruni besingt uns den wirklich schönsten Jungen ihres Viertels. Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
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Musik grenzenlos, u.a. mit Echoes Of Swing, Lepaseree, Gisela João
Ob Lieder aus Estland oder Global Umpa aus Freiburg, Steeldrums aus Kamerun oder treibende Rhythmen von Mr. Bongo - wie servieren Ihnen heute wieder einen Cocktail mit Zutaten aus aller Welt - im frischen Mix und für jeden Geschmack. Und die Cocktailkirsche als Krönung: das sind SIE! Also: Einschalten, die Hörbar mit Musik grenzenlos!
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"Music for Walking" & mehr Musik grenzenlos
Ein Cello, ein gutes Paar Schuhe - und die stille Weite Islands: Mit Eyþór Arnalds kann man unendlich lang durch Klanglandschaften wandern. "Music for Walking" heißt sein Album, und das ist durchaus beim Wort zu nehmen. Als Cellist und Komponist bewegt sich Eyþór Arnalds zwischen zeitgenössischer Klassik, Minimalismus und cineastischer Ambient-Musik. Wir wandern mit an der Seite von Eyþór Arnalds - durch Island und um den Globus mit noch mehr Musik grenzenlos.
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78
"Piano of Peace" & mehr Musik grenzenlos
Wie kann Musik zu einem Ort der Verständigung werden? Am besten, indem man hinter’m eigenen Horizont schaut und Grenzen überwindet. Der Österreicher Jonathan Lucas Hauser macht genau das. Als ausgebildeter Ingenieur hat er die aktuellen Krisengebiete dieser Welt kennengelernt und für sich selbst beschlossen: Töne sagen mehr als Worte. Und weil Jonathan Lucas Hauser auch das Klavierspiel meisterhaft beherrscht, hat er einen neuen Weg eingeschlagen: "Piano of Peace" heißt sein Album mit Eigenkompositionen. Eine musikalische Mission - die hören wir uns heute an! Außerdem an der Hörbar: Klänge aus Indonesien, Kolumbien, Frankreich, dem Kongo, Schweden, Chile und noch viel mehr Musik grenzenlos…
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77
"In Light" mit Batila & mehr Musik grenzenlos
Batila steht heute im Fokus unserer Hörbar mit Musik grenzenlos. Bantu Soul nennt er seine Musik, ein Mix aus kongolesischen Rhythmen, Reggae und Soul - immer mit einer gut geerdeten Portion Ruhe - um nicht zu sagen Trance. Seine neue EP "In Light" vereint Songs wie aus Balsam, mit warmen Melodien und Rhythmen wie ein Ritual. Lust auf eine Auszeit? Hörbar einschalten!
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Poesie und Widerstand & mehr Musik grenzenlos
Leise Zuversicht in lauten Zeiten - das ist Sarah Lesch. Seit einigen Monaten schon tourt sie mit ihren neuen Liedern durch die Republik - und jetzt gibt es auch das Album dazu: "Poesie und Widerstand". Lieder mit einer gewachsenen klanglichen Tiefe, kein lautes Manifest, sondern ein leises, starkes Versprechen: dass Sanftheit auch Stärke ist. Dass Poesie Widerstand sein kann. Und dass Lieder noch immer etwas verändern dürfen. Wir hören rein - heute an der Hörbar! Außerdem dabei: ein Dachbodenfund, eine russische Taverne, Klänge aus Finnland und ein Libellentanz! Jede Menge Musik grenzenlos. Also: Einschalten!
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75
Totó La Momposina & mehr Musik grenzenlos
Sie war die "Königin des Cumbia" - die Kolumbianerin Sonia Bazanta Vides, besser bekannt als Totó La Momposina. Die Sängerin und Tänzerin aus Santa Cruz de Mompós war weit über Kolumbien hinaus bekannt, spätestens seit ihrer Zusammenarbeit mit Peter Gabriel. Die zweifache Latin-Grammy-Preisträgerin hat ihr gesamtes Leben der traditionellen kolumbianischen Musik gewidmet, sie hat indigene und afrokaribische Einflüsse in ihrer Musik vereint und vor allem die Klänge der Karibikküste bewahrt und weitergetragen. Vor kurzem ist Totó La Momposina im Alter von 85 Jahren gestorben. Aber in ihrer Musik ist sie lebendiger denn je! Außerdem heute an der Hörbar: der Cantautore Sergio Cammariere, die Band Jütz mit deutschem Liedgut im neuen Gewand, Klänge aus Kenia mit Nina Ogot und noch viel mehr Musik grenzenlos!
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74
Optimaler Sommersound & mehr Musik grenzenlos
Die Hörbar am Wochenende macht einen Rundflug in ferne und nahe Urlaubsgefilde: Wir starten im Piemont, tänzeln nach Brasilien und Mexiko. Und von Südafrika mit seiner Acapella-Tradition geht’s zurück nach Deutschland - zu einem anarchischen Liedermacher. Aus Asti kommt der italienische Cantautore Paolo Conte, der an der Hörbar die Jazz-Muse beschwört, die sich in blauer Nacht nähert und wunderbare Musikmomente beschert. In Brasilien machen wir bei Bebel Gilberto Halt. Die trägt nicht nur einen großen Namen, sondern führt das Familienerbe auch musikalisch fort. Aus Mexiko beehrt Lila Downs die Hörbar - mit einer Stimme, die in ihrer Wucht und Wandelbarkeit glatt an Yma Suma erinnert, während die Band The Joy aus KwaZulu-Natal die feinen Gesangsharmonien der Zulu hochleben lassen. Zum Schluss landen wir dann wieder in Deutschland, bei Funny van Dannen mit seiner feinen Melancholie.
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73
Das neue Fatoumata Diawara-Album "Massa" – und mehr Musik grenzenlos
Die Singer-Songwriterin und Gitarristin aus Mali lebt aktuell in Italien, aber ihr Link nach Westafrika ist nie gebrochen. Statt Afro-Folklore möchte Fatou Traditionen ins Jetzt transponieren und alte Rollenbilder über Bord werfen. Auch gerne mal mit Pop! Tatsächlicher ist "Massa" viel poppiger und eingängiger ausgefallen, als man Fatoumata bisher kannte, doch ihre Themen haben Substanz: ihre Gefühle als Mutter; der verstorbene Vater; die Probleme der Polygamie; Kinder, die unter den Kriegen in der Welt leiden. Auf "Massa" singt sie von ihrer Spiritualität und davon, dass Schicksal nicht unabänderlich ist. Außer Fatoumata Diawara mit ihrem Mix aus Afrobeat, Pop, Rock und Mandinka-Rhythmen haben wir heute auch den Bluesman Eric Bibb, die deutsche Liedermacherin Anna Depenbusch, A-cappella von 6-Zylinder und Bonnie"Prince" Billy zu Gast.
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72
Joe Webb: der junge Wilde – und mehr Musik grenzenlos
Während die Freunde des 12jährigen Joe Webb HipHop oder Indie hörten, in Wales, pilgerte er lieber zum Jazz-Unterricht. Heute ist der 1991 geborene Joe Webb mit seinem frechen Stil einer der vielversprechendsten Namen in der jungen britischen Jazz-Szene. Joe Webbs letztes Album "Hamstrings & Hurricanes" war für den Mercury Prize nominiert. Jetzt gibt’s Neues von ihm: Wir hören rein in das frisch erschienene Album "Neath Beat", das er im Trio mit Will Sach am Kontrabass und Schlagzeuger Sam Jesson eingespielt hat. Darauf spielt Improvisation eine große Rolle: "Ich liebe es, Melodien auf unerwartete Weise zu spielen", so Joe in einem Interview. "Da zeigt sich deine wahre Persönlichkeit." Zu seinen Idolen zählen Art Tatum, Oscar Peterson und Duke Ellington - aber eben auch Oasis. Weitere Highlights an der heutigen Hörbar sind unter anderem Songhoy Blues aus Mali, Júlia Kozáková aus der Slowakei, der Songwriter Ezio und die algerische Sängerin Souad Massi.
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"Love Myself": Tal Arditis musikalisches Tagebuch & mehr Musik grenzenlos
Der israelische Singer-Songwriter, Jazz- und Fusionmusiker Tal Arditi geht auf seinem neuen Album weg vom zarten akustischen Fingerpicking, hin zu üppigeren, ja: poppigeren Arrangements. Zugleich findet er: Diese Platte ist seine bisher intimste. "Love Myself" ist ein Manifest der Selbstliebe, gegen die Zweifel, gegen das Gefühl, nie genug zu sein. Als ganz junger Mann hat Tal sich in Berlin als Jazztalent etabliert, ist jede Nacht von Jamsession zu Jamsession geflitzt. Dann kam die Corona-Pandemie - und Tal wurde seine eigene Band, mit Loop Station und elektronischen Texturen. Dass er vom Jazz kommt, klingt immer wieder durch, wenn auch auf unerwartete Weise: Seine Jazz-Idole heißen Keith Jarrett und Brad Mehldau - beides Pianisten. "Ich wollte die Gitarre so spielen wie ein Klavier", hat Tal Arditi dazu im Deutschlandfunk erzählt. Weitere Highlights an der heutigen Hörbar sind u.a. Chansonnière Juliette Gréco, die Brüsseler Band Va Van Fahre, die französischen Tram des Balkans und die estnische Crossover-Akkordeonistin Tuulikki Bartosik.
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Axel Fischbacher Trio: Jazz mit Message & mehr Musik grenzenlos
Musik machen ist bei Fischbacher & Co. ein durch und durch demokratischer, freier Prozess. So trägt das neue Album "normal II" auch das Peacezeichen von 1969 auf dem Cover - als Hinweis, dass die Vorstellung von Frieden mal als radikal und unbequem galt. "Jazz is a Call for Freedom" ist das Motto des Axel Fischbacher Trios. Dessen neues Album "normal II" schreibt die Geschichte von "normal" von 2015 weiter. Es geht um Dialog und Offenheit, gegenseitige Befruchtung und gelebten Respekt. Bestandteile, aus denen - genau! - Jazz wird. Im Zentrum stehen weiter Axel Fischbacher an der Gitarre, Nico Brandenburg am Bass und Tim Dudek am Schlagzeug. Neu sind Sängerin Tamara Lukasheva und der Saxophonist Ohad Talmor. Außerdem an der Hörbar heute: die Weltmusiklegenden Bratsch aus Frankreich, Celtic Folk von Calibourdaine aus Berlin, die Oud-Kunst des israelischen Musikers Yinon Muallem, die walisische Songwriterin Judith Owen - und mehr.
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Robinson Khoury: Singen mit der Posaune & mehr Musik grenzenlos
Der Posaunist, Sänger und Komponist ist einer der Rising Stars der französischen Jazz- und Crossover-Szene. Sein neues Album "Transara" in Trio-Formation bewegt sich magisch zwischen Orient und Okzident, akustisch flankiert von spannenden Synthie-Klängen. Die Musik ist Robinson Khoury in die Wiege gelegt worden: Mutter Sängerin, Vater Pianist, am Konservatorium der Jazz-Stadt Vienne. Robinson spielte beim Pariser World-Jazz-Sextett Sarāb und war Solist im niederländischen Metropole Orkest. Sein erstes Album hieß "MŸA“ - und mit dieser Besetzung hat er auch das neue "Transara“ veröffentlicht. Zur arabischen Musik hat Khoury erst als Erwachsener gefunden, nun bildet ihre Tonalität einen festen Teil seiner Kompositionen. Er liebt an ihr besonders den Gesang: "Diesen auf die Posaune zu übertragen, fühlte sich sehr natürlich an, da sie für mich wie eine zweite Stimme ist." Weitere Gäste an der Hörbar sind heute u.a. die Frankfurter Liedermacherin Fee., das Hamburger Kaiser Quartett, die Latin-Band Ozomatli aus dem Schmelztiegel Los Angeles und die brasilianische Sängerin Adriana Calcanhotto.
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Kleine Songs mit großer Wirkung & mehr Musik grenzenlos
"Quiet is the new loud" - das war Anfang der 2000er der Slogan einer neuen Singer/Songwriter*innen-Generation, die sich vom lauten Rockgehabe abgrenzen wollten. Gute Idee! Hört man auch heute noch so bei Sarah Lesch, Billie Bird und den Milk Carton Kids. Die Wochenendausgabe der Hörbar bietet einen grenzenlosen Mix: Zum einen die positive, kraftvolle Musik von Cheikh Ibra Fam aus dem Senegal, den Gospel-getränkten Jazz von Gregory Porter, den panafrikanischen Groove der Musikerin Coco Mbassi - aber eben auch die ruhigen Songs mit großer Wirkung. Zum Beispiel: neue handgemachte Musik von den amerikanischen Milk Carton Kids. Oder von der schweizerischen Folkpop-Musikerin Billie Bird, die von der Kraft des Alleinseins singt. Oder: der bretonische Pianist Yann Tiersen, bekannt vom "Amélie"-Soundtrack, der heute auch mal singt. Das und mehr am Wochenende an der Hörbar.
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Ost trifft West: der persische Weltjazz des Mahan Mirarab & mehr Musik grenzenlos
Der iranische Gitarrist und Komponist verbindet persische Musik und orientalische Mikrotonalität mit Jazz-Einflüssen. Das Ergebnis sind träumende, atmende, agile Stücke voller Farben. Sein neues Album "Unspoken" ist ein musikalischer Dialog mit Gästen. Neben den raffinierten Solostücken an der eigens für Mirarab gebauten Doppelhalsgitarre (ein Hals mit, einer ohne Bünde!) kommt es zu spannenden Kollaborationen mit Cellist Kian Soltani, Bassist Lars Danielsson und der Sängerin Golnar Shahyar. Durch die Undergroundszene in Teheran kam Mirarab mit Jazz und Prog Rock in Berührung, viel davon auf Kassetten vom Schwarzmarkt. Dafür konnte und kann man in Iran im Gefängnis landen, doch die Neugier auf diese fremde Musik war stärker. Heute wohnt er in Wien und baut mit seiner Musik Brücken zwischen Ost und West. Weitere Highlights der heutigen Hörbar: die Buena Vista-Diva Omara Portuondo, Layori aus Nigeria, das legendäre Orchestra Baobab aus Senegal und die amerikanische Songschreiberin Suzanne Vega.
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Cristiana Verardo: Musik aus dem Spiegel & mehr Musik grenzenlos
Die Cantautrice aus dem süditalienischen Salento webt ein Netz aus verschiedenen Instrumenten und Stimmungen - kleinteilig, akustisch, elektronisch, komplex und trotzdem eingängig. Ihr neues Album "L’Avversaria“ ist ein persönlicher Blick in den Spiegel. L’Avversaria", die Widersacherin: So nennt Cristiana jenen Teil ihres Egos, der ängstlich, distanziert und störrisch ist. Dieser Gegnerin stellt sie sich - poetisch, nachdenklich, mit akustischen Instrumenten und alten Synthies. Das Ergebnis ist lyrischer, handgemachter Liedermachersound mit kraftvollen Pop-Elementen. Weitere Gäste an der Hörbar sind u.a.: der französische Chansonnier Benjamin Biolay, der Brasil-Experte Ahmed El-Salamouny, die Norwegerin Annbjørg Lien, bekannt für ihr virtuoses Spiel auf Nyckelharpa und Hardangerfiedel, sowie der Aborigine-Musiker Gurrumul.
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Johanna Summers "Dialoge": Zwei Flügel für ein Halleluja & mehr Musik grenzenlos
Johanna Summer, Jahrgang ‘95, ist eine Grenzgängerin. Sie nimmt die großen Klavierwerke der klassischen Musik als Sprungbrett und spinnt sie weiter. Auch auf ihrem neuen Album im Klavierduo mit Claire Huangci, Danae Dörken, Kit Armstrong und Igor Levit. Die Idee entstand, als Johanna bei einem Festival in Luzern mit Igor Levit zusammen in eine wilde Improvisation über Robert Schumann geriet. Die beiden beflügelten einander, nichts war abgesprochen. Und auch auf dem neuen Album haben ihre Partnerinnen und Partner größtmögliche Freiheit: "Ich bat sie", erklärt Johanna, "Stücke mitzubringen, mit denen sie sich identifizieren können. Und es sollte in Ordnung sein, wenn ich dann noch etwas hinzufüge." Aus Bereicherung wird wechselseitiger Ansporn, zu hören auf dem Album "Dialoge", mit Stücken vom 14. Jahrhundert über Robert Schumann bis Mikis Theodorakis. Außerdem an der Hörbar: Dreiviertelblut aus Oberbayern, die franko-algerische Musikerin Souad Massi, Vokalkunst von Bobby McFerrin, eine Ode an die innere Schönheit von Ayọ - und mehr!
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The Milk Carton Kids: Lobpreis der Kleinen Dinge & mehr Musik grenzenlos
Melancholische, handgemachte Singer-Songwriter-Sounds im Stil von Simon & Garfunkel: Das ist die Stärke der amerikanischen Milk Carton Kids. Auf seinem neuen, siebten Album widmet sich das Duo den kleinen Momenten, die man festhalten und wertschätzen muss. Seit 2011 begeistern Kenneth Pattengale und Joey Ryan mit ihren Gesangsharmonien und versonnenem Fingerpicking; bei ihnen fängt sogar das sonst eher flotte Bluegrass-Banjo an, ruhig zu schnurren. Auf ihrem siebten Studioalbum "Lost Cause Lover Fool" präsentieren The Milk Carton Kids Songs, die das Tempo rausnehmen und den Moment konservieren. "Die Magie dieses Duos entsteht, weil sich hier zwei Stimmen auf der allerkleinsten Ebene verbinden", urteilt das Musikmagazin Rolling Stone in seiner Rezension: "Beim Hören hält man den Atem an, weil man den Vortrag nicht stören will." Weitere Highlights an der Hörbar kommen heute von dem deutschen Pianisten Lambert, der österreichischen Jazzkombo Shake Stew und der marokkanischen Sängerin Oum.
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In bester Gesellschaft mit überraschender Musik grenzenlos (Teil 3 des hr2-Pfingstprogramms)
Manchmal ist die beste Gesellschaft die, von der man vorher noch gar nicht weiß, wer alles dazukommt. Genau darauf setzen wir heute und laden Sie ein zu einem Blind Date an der Hörbar, die sich Stück für Stück entfaltet -Begegnung für Begegnung. Musik aus aller Welt, Stimmen und Instrumente, die sich zueinander gesellen, sich widersprechen, ergänzen, umarmen - vielleicht unerwartet, vielleicht vertraut, ganz sicher aber inspirierend und anregend anders. Mehr verraten wir nicht, nur so viel: Es lohnt sich mal wieder, sich einfach eine Weile auf den Klangwellen treiben zu lassen -keine Sorge, sie sind in allerbester Gesellschaft!
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Gemeinsam unterwegs & mehr Musik grenzenlos (Teil 2 des hr2-Pfingstprogramms)
Auch diese Hörbar kreist heute im Pfingstprogramm von hr2-kultur um das, was verbindet - auf sehr unterschiedlichen Wegen. Ella Fitzgerald und Louis Armstrong stellen gleich zu Beginn die Frage "Can’t we be friends?" und geben damit den Ton vor. Johnny Clegg erinnert mit "Asimbonanga" an Gemeinschaft im politischen Sinn, während Songs wie "Together Forever" oder "With a Little Help From My Friends" das Miteinander ganz selbstverständlich ins Zentrum rücken. Dazwischen gibt es viele weitere musikalische Facetten von Nähe: ein "Forgotten Friend" bei der Gruppe Mammal Hands, das klare "Wir" bei Malte Vief, oder die leise Verbundenheit in Amadou & Mariams "Je pense à toi". Auch traditionelle und globale Perspektiven - von Oumou Sangaré bis Taraf de Haïdouks - erzählen von Gemeinschaft als gelebter Erfahrung. Und am Ende steht die einfache Frage von Akkordeonist Servais Haanen: "Wer wenn nicht wir?" - eine Hörbar, die das Miteinander nicht umständlich erklärt, sondern einfach hörbar macht.
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In bester Gesellschaft – Freundschaft, Nähe & mehr Musik grenzenlos (Teil 1 des hr2-Pfingstprogramms)
Diese Hörbar steht ganz im Zeichen des Miteinanders. Musik kann verbinden - Zeiten, Orte und Menschen. Schon Heinrich VIII. wusste um die Kraft des Zusammenseins, Amarcord erinnern daran mit "Pastyme with good companye". Barbora Xu greift das Thema mit "Together" direkt auf und Keb’ Mo’ zeigt, wie viel ein einziger Freund bedeuten kann. Auch im Jazz bleibt das Thema präsent: Charlie Parker mit "Just Friends", später Valerie Joyce ganz klassisch mit "That’s What Friends Are For". Dazwischen wird Gemeinschaft hörbar gelebt: im Zusammenspiel von Mariza und Buika, im kollektiven Impuls von Prinzessin & Rebell ("Zusammen!") oder bei Bill Frisell, der seine Musik "like a family" klingen lässt. Selbst instrumentale Momente - etwa bei Wynton Marsalis oder Klaus Doldinger - erzählen vom Aufeinandertreffen und Weitergehen. Eine Sendung über Nähe, Austausch und das gute Gefühl, nicht allein zu hören.
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Zwischen Martinique und Moderne: Grégory Privat & mehr Musik grenzenlos
Der Pianist Grégory Privat bewegt sich auf seinem neuen Album "Darling" souverän zwischen modernem Jazz und karibischen Klangfarben. Seine Musik stammt aus zwei Welten: geprägt von klassischer Ausbildung und Improvisation, zugleich tief verwurzelt in den Rhythmen seiner Heimat Martinique. Daraus entsteht ein eleganter, oft sehr intimer Sound, der sich Zeit lässt und dennoch unmittelbar wirkt. In der Hörbar hören wir daraus u. a. "Darling", "Les roses de la vie", "Là-haut", "Palaviré" und "An tjè mwen" - Musik, die leise erzählt und lange nachhallt. Auch sonst bleibt die Sendung in Schwingung: Natacha Atlas bringt eine markante Cover-Version von James Brown mit, Lokua Kanza sorgt für warme Songpoesie, während Kouglof und Gulaza traditionelle Linien in neue Kontexte setzen. Dazu nordische Farbigkeit bei Johanna Juhola, ein sanfter Pop-Moment mit Ayo und zum Ausklang Neues vom Soundrise Quartet - ein weiter Bogen zwischen Jazz, Weltmusik und offenen Klangräumen.
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Leléka: Zwischen Jazz und ESC & mehr Musik grenzenlos
Am Ende war es dann Platz 9 in Wien. Nicht schlecht für eine ESC-Teilnehmerin, die aus einem vom Krieg gebeutelten Land stammt, in Deutschland lebt und eigentlich World-Jazz macht: Viktoria Leléka, die Ukrainerin, erlebt gerade bewegte Zeiten. Mit ihrer gleichnamigen Band kann sie in diesem Jahr auch noch 10-jähriges Bestehen feiern. Das Quartett Leléka hat sich 2016 in Berlin zusammengefunden und ist seitdem einen bemerkenswerten Weg miteinander gegangen. Im Zentrum: Viktoria Leléka, die mit ihrer zauberhaft-ätherischen Stimme die Tonalität des Ensembles vorgibt und erst möglich macht, dass sich ukrainische Volksmelodien mit jazziger Improvisation verbinden. Zeit für eine kleine Rückschau auf "10 Years of Leléka", wie der Titel einer Doppel-LP heißt, der jetzt exklusiv auf Vinyl (und natürlich digital im Netz) erscheint. Außerdem an der Hörbar: Neues von einer Band mit dem skurrilen Namen Fruchtiger Beigeschmack, virtuose Gitarrenakzente von Marcin und raubeinige Energie vom Haidouti Orkestar. Joe Sample beschert uns einen klassischen Jazz Moment, während Kroke und Chilly Gonzales & Bonnie Banane zwischen Melancholie und feinem Pop changieren.
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Zärtlichkeit und Nähe mit Neha! & mehr Musik grenzenlos
Neha! Dieses rein weibliche Vokalsextett aus der Slowakei geht seinen eigenen Weg. "Neha" bedeutet "Zärtlichkeit" und die leben die Sechs auch in ihrer eigenen Gruppe durch besondere Achtsamkeit und gegenseitige Unterstützung. Bei Konzerten gehen die Sängerinnen ganz bewusst in den kreativen Austausch mit dem Publikum. Und auch auf ihrem Longplayer "Svetu" steht das Miteinander im Mittelpunkt. Stilistisch vereint das Sextett traditionelle Lieder aus sechs Ländern des ost- und südosteuropäischen Raums. Ihre Stimmen tragen die Musik gemeinsam - mal dicht verwoben, mal transparent geführt - und lassen eine archaische Kraft entstehen, die dabei überraschend frisch wirkt. Die übrige Playlist führt uns noch weiter: von Dave Lofts und Ibrahim Maalouf über die große Stimme von Susana Baca bis hin zum Haidouti Orkestar und FatsO, dem Projekt des kolumbianischen Bassisten, Sängers und Songwriters Daniel Restrepo. Dazu kammermusikalische Linien mit Uwaga! und Adam Bałdych.
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Songgewordenes Mutterglück: Abigail Lapell & mehr Musik grenzenlos
Eine der strengsten Fristen im Leben einer Mutter ist die Schwangerschaft. Abigail Lapell, Songwriterin aus Toronto, hat diese Frist kreativ genutzt und während ihrer eigenen Schwangerschaft neun Songs aufgenommen - einen für jeden Monat. Zusammengebunden zu einem Album ("Shadow Child"), ergibt sich ein buntes Kaleidoskop von Gedanken und Stimmungen, die diese intensive Zeit so abbilden, wie sie ist: aufwühlend, umwälzend, ein echter Einschnitt im Leben. Lapell wählt dafür (im Unterschied zu ihren vorigen Arbeiten) einen bewusst akustischen, sparsam instrumentierten Sound, um die Unmittelbarkeit ihrer Beziehung zu dem kleinen Wesen auszudrücken, das da in ihr heranwächst. Und: sie hat sich als Gäste im Studio einige ihrer Lieblingssängerinnen aus Kanada eingeladen, die eines eint: sie sind selbst Mütter. Außerdem spannt die Sendung einen weiten Bogen über Kontinente und Stile: mit Neuigkeiten von Angélique Kidjo, europäischen Klangbildern von Toasaves aus Belgien über den Bassisten Renaud García Fons bis zu erzählerischen Chanson Tönen von Les Ogres de Barback. Dazu kommen kubanische Eleganz mit Roberto Fonseca, die warme Stimme der Kongolesin Gasandji und einem instrumentalen Akzent aus Deutschland vom Duo Mehr Als Wir.
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Kadri Voorand: Songs zum Festhalten & mehr Musik grenzenlos
Die estnische Sängerin und Pianistin Kadri Voorand und ihr musikalischer Partner Mihkel Mälgand zeigen auf dem neuen Album "Songs To Hold You", wie viel Kraft in der Reduktion liegen kann. Im Duo entsteht ein enger, wacher Dialog: Stimme, Bass und Klavier greifen ineinander, wechseln zwischen Nähe und Offenheit, zwischen spielerischer Leichtigkeit und konzentrierter Ruhe. Fast wirken die Stücke, als entstünden sie im Moment des Hörens. In der Hörbar begegnen uns davon u. a. "Let Me Hold You", "… Soo" und "Tunnistus". Auch jenseits des Duos öffnet die Sendung zahlreiche Klangräume: Goran Bregovic bringt gleich zu Beginn Balkan-Energie an die Hörbar, BartolomeyBittmann verbinden Klassik und Groove, afrikanische Farben leuchten bei Baye Magatte und den Ethio Stars um Mulatu Astatke. Dazu kommen kammermusikalische Präzision beim Efim Jourist Quartett, chorische Weite mit Martin Kohlstedt und eine virtuose Spur beim Signum Saxophon Quartett - ein vielstimmiger Fluss bis hin zu Manu Delagos Ausklang.
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Songs zum Tanzen, Zuhören, Träumen & mehr Musik grenzenlos
Die Zeiten sind hart, Herz und Kopf verlangt es nach einer kleinen Auszeit? Da helfen wir an der Hörbar gern! Mit relaxter und beschwingter Musik, etwa von George Ringsgwandl, Derya Yıldırım, Uusikuu, Matti Klein, Malte Viefs Kammer und Lucas Santtana. Ex-Kardiologe, zärtlicher Grantler, Bluesman: Der 77jährige Georg Ringsgwandl hat die Finger am Puls des täglichen und globalen Irrsinns, macht daraus aber ganz und gar freundliche Musik, auf seinem Dachboden überm Staffelsee. Groovy wird’s bei Jazzpianist Matti Klein aus Berlin. Er ist kein Freund der Social Media-Blasen, die uns vereinzeln. Mit seinem Soul Trio und dem jüngsten Album "Bouncin‘ in Bubbleverse" bläst er lieber regenbogenbunte Musikblasen. Die deutsch-finnische Gruppe Uusikuu rollt dagegen die musikalische Picknick-Decke aus. "Piknik" heißt ihre aktuelle Veröffentlichung - und da schmausen sie sich durch Humppa-Sound, den Volkstanz Jenkka oder den berühmten finnischen Tango. Das alles und mehr an der Wochenend-Hörbar.
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Cheikh Ibra Fam: Afro-Groove voller Seele & mehr Musik grenzenlos
Der Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalist aus Senegal, jetzt auf La Réunion, mischt auf seinem neuen Album "Adouna" Afro-Pop, Soul und die traditionellen Musikstile Westafrikas. Die Platte vereint Musiker*innen aus Afrika, Frankreich und Kanada. Ein "gamechanger" für Cheikh Ibra Fam persönlich war seine Zeit mit dem Orchestra Baobab - da hat er das Singen in den Sprachen Wolof und Bambara für sich entdeckt. "Baobab hat das Afrika in mir geweckt", erinnert sich Cheikh Ibra Fam und nennt speziell seine Mentoren, die Baobab-Legenden Balla Sidibé und Issa Sissokho. Als Anhänger eines Sufi-Ordens ist ihm wichtig, die Musik von friedfertiger Philosophie durchdringen zu lassen: "Es geht nicht um mich", so Cheikh Ibra Fam. "Es geht um die Botschaften - Liebe, Toleranz, Verständnis, Gerechtigkeit und den Mut, seine Situation zu ändern." Weitere Höhepunkte an der Hörbar sind heute u.a.: die schwedische Jazzsängerin Ida Sand, die Buena Vista-Diva Omara Portuondo mit Jorge Drexler, die israelische Liedermacherin Irit Dekel und die Schweizer Band Black Sea Dahu.
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Der zarte Blues des Roddy McKinnon & mehr Musik grenzenlos
Der schottische Musiker hat sich vor Jahren in die französische Sprache verliebt, ist aus Glasgow weggezogen und hat die Sonne gesucht. Aber dann musste er eine Krebsdiagnose bewältigen. Sein neues Album "Lake" verbindet nun Melancholie und Lebenswillen.
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Lambert: Der Mann hinter der Maske & mehr Musik grenzenlos
Der in Berlin beheimatete Pianist hat sich im soften Neoklassik-Sound der Playlisten bisher vor allem durch seine exzentrische Maske hervorgetan. Auf seinem neuen Album legt er sie ab und schreibt wunderschöne Songs für seinen singenden Freund*innenkreis.
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Bluegrass mit der Burnett Sisters Band & mehr Musik grenzenlos
Die Gruppe, bestehend aus drei jungen Frauen und einem Mann, stammt aus dem Herzen der Appalachen und wurde bereits mit Newcomerpreis der "International Bluegrass Music Association" ausgezeichnet. Jetzt ist ihr Debütalbum "Easy Come, Easy Go" erschienen.
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