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Die Kolpingstunde – politisch, sozial und nah am Menschen

„Schön reden tut´s nicht, die Tat ziert den Mann (und die Frau)“ – nach diesem berühmten Motto Adolf Kolpings engagieren sich Menschen für ein gerechtes und solidarisches Miteinander. Perspektiven schaffen für junge Menschen, Gesellschaft und Politik mitgestalten - das sind die Themen dieses Podcasts.

  1. 36

    "Keiner darf verloren gehen"

    Tausende Schülerinnen und Schüler in Bayern brauchen Unterstützung in der Schule und in der Ausbildung. Das Kolping Bildungswerk tut genau das seit 50 Jahren: es hilft benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, ihren Weg ins Berufsleben zu finden. Aber auch Angebote in der Erwachsenenbildung prägen das Engagement des Bildungswerkes. Seit seinem Start 1975 ist das Kolping Bildungswerk kontinuierlich gewachsen. Über 400 Mitarbeitende hat es heute. Sie leben an Ausbildungsstätten wie der Adolf-Kolping-Berufsschule oder dem Sankt Theresia Ausbildungshotel in München den Leitsatz: "Keiner darf verloren gehen". Kathrin Raps (Bild), Vorstand im Kolping Bildungswerk München und Oberbayern, berichtet in diesem Podcast über die vielfältigen Bildungs- und Forbildungsangebote im Kolping Bildungswerk.

  2. 35

    Neue Kursleitende für die Kolpingjugend

    Das Ehrenamt bei Kolping ist jung! Im neuen Kolpingstunde Podcast gibts dafür den lebendigen Beweis. Zu Gast ist Emilia Neuchl. Die Münchnerin studiert Jura und in ihrer Freizeit hat sie gerade den aufwändigen Theorie-Teil der Kursleitenden-Ausbildung bei der Kolpingjugend absolviert. Fehlt nur noch ein Praktikum bei einem Gruppenleiterkurs, dann kann Emilia in Zukunft ehrenamtlich bei der Kolpingjugend Gruppenleiter ausbilden. In diesem Podcast erzählt die 20-Jährige, was sie motiviert, Kursleiterin zu werden. Außerdem berichtet sie, dass es in der Ausbildung nicht nur ums Theorie pauken ging. Emilia hat auch praktische Dinge gelernt: mit ihrem Team musste sie zum Beispiel zwei Flöße bauen, mit denen es dann auf abenteuerliche Floßfahrt ging. Über Ablauf und Inhalte der Kursleitenden-Ausbildung informiert in diesem Podcast Matthias Antonin, der als Jugendbildungsreferent für die Ausbildung der angehenden Kursleitenden zuständig ist.

  3. 34

    175 Jahre Kolping

    Das Kolpingwerk wird heuer 175 Jahre alt. Um das zu feiern, haben sich am ersten Maiwochenende gut 7.000 Mitglieder, Mitarbeitende und Gäste zum großen Jubiläumsfest in Köln versammelt. Mit dabei waren auch zehn Mitarbeitende des Kolping Jugendwohnheimes Entenbach in München. Angeführt wurde die Gruppe von Betriebsleiterin Anna-Theresa Lehmann. Sie erzählt in diesem Podcast, wie das Mitarbeiter-Team die drei Jubiläumstage erlebt hat. Mit dabei war auch Jessica Meier. Die junge Sozialpädagogin hat den Stand des Jugendwohnheims auf der "Orange-Table-Meile" in der Kölner Fußgängerzone mitorganisiert. Bayerisch-bunt ging es dort zu - unter anderem mit einem Wettbewerb im Maßkrug-Stemmen. Auch das Meer der Fahnenträger und die Tanznacht der Kolpingjugend werden Jessica Meier noch lange in Erinnerung bleiben.

  4. 33

    #Demokratie

    Im Rahmen des Jahresmottos "DemokratieJA" des BDKJ fand Anfang April der Josefstag der Kolpingjugend zum Thema „DemokraTISCH – setz Dich dazu!“ im Clubraum des Kolpinghauses München Zentral statt. Rund 14 Jugendliche und junge Erwachsene setzten sich einen Abend lang mit der Situation der Demokratie in Deutschland auseinander: Wieso wählen junge Leute extremistische Parteien, warum gibt es Stadt-Land-Unterschiede bei Wahlen, wie kann man die Demokratie schützen und welchen Einfluß haben soziale Medien auf das Wahlverhalten - darum ging es an den vier "DemokratieTischen". Jeder Tisch war mit einem Plakat ausgestattet, auf dem die Diskussionsergebnisse nieder geschrieben wurden. Wir waren beim Demokratie-Abend mit dabei und haben die Teilnehmenden nach ihren Eindrücken gefragt. Fazit des Abends von Teilnehmer Alex: "Im Grundkern geht es uns allen um das Gleiche: Demokratie zu schützen und zu stärken. Die Wege dahin sind so vielfältig wie die Leute hier".

  5. 32

    Der Trostkoffer

    Trauer gehört zu den stärksten Formen von Stress, denen ein Mensch ausgesetzt sein kann. Der Trostkoffer der Kolpingsfamilie Berchtesgaden will Eltern in der Trauersituation, die oft von Sprachlosigkeit und innerer Lähmung geprägt ist, nicht alleine lassen. Familien-Seelsorger Martin Kienast gehört zum Vorstand der Kolpingsfamilie und hat den Trostkoffer mitkonzipiert. Er erklärt in diesem Podcast, wie der Trostkoffer funktioniert und wie er die betroffenen Familien erreicht. Auch in der Kolpingingsfamilie Isen ist der Trostkoffer schon mehrere Male zum Einsatz gekommen. Annegret Scholz erzählt, wie die Kolpingsfamilie ihren eigenen Trostkoffer gestaltet hat und wie die Familien dort auf den Koffer reagiert haben.

  6. 31

    Eine neue Rolle im Leben finden

    Raphael Hupe (Bild) hat eine Leidenschaft für Rollenspiele, beruflich wie privat. Als Religionslehrer an der Adolf-Kolping-Berufsschule München nutzt er Rollenspiele als pädagogisches Konzept, um seine Förderschüler zum Nachdenken über ihre bisherige Rolle im Leben anzuregen, damit diese gegebenenfalls eine neue Rolle finden, mit der ihr Weg ins Berufsleben besser gelingen kann. Außerdem engagiert sich Raphael Hupe im Rahmen seiner Kolpingsfamilie München-Giesing als Laiendarsteller. Für das zurückliegende Bistumsjubiläum "1300 Jahre Korbinian in Freising" hat sich der Theologe ein sechsteiliges Modul mit interaktiven Rollenspielen ausgedacht, die weiterhin gebucht werden können über legenden-rollenspiel.de. Egal ob Schule oder interaktive Heiligenlegende: Raphael Hupe plädiert dafür, dass jeder über seine Rolle im Leben nachdenken sollte, denn Rollenspiele können weiterhelfen, unserem Leben eine neue positive Richtung zu geben.

  7. 30

    Zusammen Demokratie stärken

    Am 23. Februar wird ein neuer Bundestag gewählt. Laut Umfragen weiß noch gut ein Drittel der Wähler nicht, bei welcher Partei es das Kreuzchen machen wird. Für alle, die sich bei ihrer Wahlentscheidung noch orientieren, hat das Kolpingwerk eine Handreichung zur Bundestagswahl herausgegeben. Zusammen Demokratie stärken, heißt das Papier, das zu einzelnen Politikfeldern Probleme und Lösungsansätze aufzeigt. In diesem Podcast sprechen wir vor allem über die Politikbereiche, für die sich Kolping traditionell einsetzt und die deshalb in der Handreichung auch thematisiert werden. Der stellvertretende Diözesanvorsitzende und frühere Präsident des Bezirkstages von Oberbayern, Josef Mederer (Bild), ordnet für uns die politischen Themen ein und erklärt, in welchen Politikfeldern der Handlungsbedarf besonders hoch ist.

  8. 29

    Glitzer, Drinks und Demo-Schilder

    "Hört uns! Seht uns! Glauben leben" – unter diesem Motto sind dieses Jahr wieder rund 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene auf den Freisinger Domberg gepilgert, um gemeinsam Jugendkorbinian zu feiern. Traditionell beteiligt sich auch die Kolpingjugend am Programm der Jugendwallfahrt. Was die sich heuer für die jungen Pilger alles ausgedacht hat, darüber berichten in diesem Podcast Sonja Fiebig und Johannes Ismair (Bild) von der Diözesanleitung der Kolpingjugend. Beide haben zusammen mit einem Team die Angebote der Kolpingjugend bei Jugendkorbinian gemanagt: von der Fotobox über umweltfreundliches Glitzer-Schminken bis hin zum Beschriften von Demo-Schildern mit politischen Slogans. Und nicht zu vergessen: die alljährliche, legendäre Kolpingjugend-Bar.

  9. 28

    Warum die Demokratie uns alle braucht

    Im Rahmen des Festaktes zum Kolping-Gedenktag im Kolpinghaus München Zentral hielt Kardinal Reinhard Marx den Festvortrag zum Thema: „Warum eine starke Demokratie uns alle braucht“. Den Vortrag des Erzbischofs von München und Freising können Sie in diesem Podcast in voller Länge nachhören.

  10. 27

    Lernen durch Engagement

    Schüler denken über den Unterricht hinaus und setzen ihr Wissen gezielt für andere ein: Darum geht es beim Unterrichtsformat "Lernen durch Engagement". Der Unterricht wird dadurch lebensnah, die Schüler können das Gelernte umsetzen und erwerben damit auch soziale Kompetenzen. Von dieser Idee hat sich auch Berufsschullehrer Patrick Oberdörfer (Bild) begeistern lassen. Für seine "Lernen durch Engagement" Projekte an der Adolf-Kolping-Berufsschule gab es bereits Auszeichnungen. Im Podcast erzählt der Lehrer, was man bei "Lernen durch Engagement" alles beachten muss, und wie das Lernprinzip das Miteinander von Schülern und Lehrern an der Adolf-Kolping-Berufsschule verändert hat. Erstveröffentlichung dieses Podcasts: April 2024.

  11. 26

    VISION 2026

    So weitermachen wie bisher oder doch Rundumerneuerung? Vor dieser Frage stehen die meisten Kolpingsfamilien im Erzbistum München und Freising. Die Vision 2026 soll die Kolpingsfamilien nun anregen, ihre Arbeit auf den Prüfstand zu stellen. Was die Initiative an Veränderungsmöglichkeiten vorschlägt, und wie der Prozess der Neuorientierung ablaufen soll, das erklären in diesem Podcast Diözesan-Referentin Marion Martin und Diözesanpräses Christoph Wittmann.

  12. 25

    Mit Quereinsteigern gegen die Personalnot in Kitas

    Eltern mit Kleinkindern können ein Lied singen vom Fachkräftemangel in bayerischen Kitas. Mit Quereinsteigern will die Staatsregierung jetzt gegensteuern. Wer Fachkraft in einem Kindergarten werden will und bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann sich zur Kita-Fachkraft weiterbilden lassen. Auch die Kolping Akademie München bietet solche Kurse an. Wie die Weiterbildung zur Kita-Fachkraft funktioniert und für wen sie in Frage kommt, das erklärt in diesem Podcast Monika Rörig, sie hat die Fachbereichsleitung berufliche Bildung bei der Kolping Akademie inne.

  13. 24

    Auftrag Familie

    Das kostbarste, das der Mensch im Leben besitzt, ist die Familie. Nach diesem Grundsatz hat Adolph Kolping das Kolpingwerk aufgebaut. Das Prinzip Familie prägt die Verbandsarbeit bis heute. Auch wenn der Familienbegriff von Zeit zu Zeit einem Update unterzogen wird, wie bei der Diskussion um das erweiterte Kolping Leitbild. Wie sich Kolping heute als Familienverband definiert, darum geht es in dieser Kolpingstunde mit dem Kolping Diözesan- und Landespräses Christoph Wittmann und der Diözesanleiterin der Kolpingjugend, Monika Pauli. Wir sprechen darüber, wie Kolping sich selbst als Familie versteht und gleichzeitig den Familien mit verschiedensten Angeboten, wie z. B. der Mehrkindfamilienkarte für Bayern, hilft. Außerdem in diesem Podcast: Die aktuellen Kolping Verbandsnachrichten. (Erstveröffentlichung des Talks für diesen Podcast: August 2023)

  14. 23

    Zehn Goldene Regeln

    Der 1. August ist heuer der Earth Overshoot Day (Erdüberlastungstag). Das ist der Tag, an dem die Menschheit alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht hat, die die Erde innerhalb eines Jahres zur Verfügung stellen kann. Ab dem 1. August verbrauchen wir also wieder mehr Ressourcen, als wir haben. Diese Entwicklung lässt sich nur mit einer nachhaltigen Lebensweise eindämmen. Die diözesane Kommission „nachhaltig leben“ bei Kolping hat sich deshalb Gedanken gemacht, wie man in der Verbandsarbeit Ressourcen schonen kann. Herausgekommen sind „Zehn Goldene Regeln der Nachhaltigkeit“. Stefan Schirm gibt im Podcast einen Überblick über das Regelwerk, an dem er als Mitglied der Kommission „nachhaltig leben“ mitgefeilt hat und dabei auch Erfahrungen aus seiner Kolpingsfamilie in Trostberg einfließen lassen konnte.

  15. 22

    Zwischen Familie und den Nöten der Zeit

    Im Diözesanvorstand des Kolpingwerkes gibt es neue Gesichter: Emil Schneider aus Germering ist Ende April von der Diözesanversammlung zum Vorsitzenden gewählt worden. Ebenfalls neu im Vorstand ist Barbara Purschke aus Ebersberg. Beide stammen aus unterschiedlichen Generationen und bringen nun ihre bisherigen Erfahrungen bei Kolping im Vorstand ein. Mit welchen Ideen Emil Schneider und Barbara Purschke (Bild) Kolping in die Zukunft führen möchten, verraten sie in diesem Podcast.

  16. 21

    Die Welt ein Stückchen besser machen

    Im April haben katholische Jugendverbände die größte Sozialaktion Deutschlands auf die Beine gestellt. Zehntausende Kinder und Jugendliche haben sich an der 72-Stunden-Aktion ihres Dachverbands BDKJ beteiligt. Auch die Kolpingjugend im Erzbistum München und Freising hat die Initiative mit acht kreativen Projekten bereichert. Zwei davon stellen wir in diesem Podcast ausführlich vor: den Zukunftsgarten der Kolpingjugend Berchtesgaden (Bild) und die Plakatwände gegen Rechtsradikalismus der Kolpingjugend Ebersberg.

  17. 20

    Mit Fachwissen anderen etwas Gutes tun

    Schüler denken über den Unterricht hinaus und setzen ihr Wissen gezielt für andere ein. Darum geht es beim Unterrichtsformat "Lernen durch Engagement". Der Unterricht wird dadurch lebensnah, die Schüler können das Gelernte umsetzen und erwerben damit auch soziale Kompetenz. Von dieser Idee hat sich auch Berufsschullehrer Patrick Oberdörfer (Bild) begeistern lassen. Für seine "Lernen durch Engagement" Projekte an der Adolf-Kolping-Berufsschule gab es bereits Auszeichnungen. Im Podcast erzählt der Lehrer, was man bei "Lernen durch Engagement" alles beachten muss, und wie das Lernprinzip das Miteinander von Schülern und Lehrern an der Adolf-Kolping-Berufsschule verändert hat.

  18. 19

    Nachhaltiges Shopping-Erlebnis

    Alte Kleider machen Leute! Secondhand-Kleidung ist längst nicht mehr verpönt, sondern hip. Wirtschafts-Experten sagen voraus, dass im Jahr 2027 ein Fünftel des Kleidermarktes in Deutschland Second-Hand-Ware sein wird. Die Kolpingsfamilie in Berchtesgaden nutzt diesen Trend für ihr soziales Engagement und betreibt seit gut vier Jahren einen eigenen Second-Hand-Markt. Von der Unterhose bis zum Abendkleid gibt es dort fast alles zu kaufen. Maria Schmidt und Birgit Deißenbeck vom Organisations- und Verkaufsteam berichten im Podcast, wie der Second-Hand-Markt funktioniert und in welche sozialen Projekte die Einnahmen aus dem Kleiderverkauf fließen.

  19. 18

    Herausforderung Drogenkrieg

    Mit Notstandsdekret und Armee-Einsätzen versucht man in Ecuador zurzeit, den Terror der Drogenkartelle in den Griff zu bekommen. Noch bis Anfang März gilt der Ausnahmezustand. Kolping ist Kooperationspartner des Internationalen Freiwilligendienstes im Erzbistum München und Freising. Im Rahmen dieses Freiwilligenprogramms arbeitet Marlene Koller (Bild) aus Freilassing derzeit im Bildungszentrum Encuentro in Puyo am Amazonasbecken. Im Kolpingstunde Podcast erzählt die 19-jährige, wie sich die Gewalt im Land auf ihren Alltag auswirkt, und wie sie damit umgeht. David Zurita von der Kolpingjugend Ecuador kam 2021 im Rahmen des Freiwilligendienstes nach München, mittlerweile absolviert er dort eine Berufsausbildung. Im Podcast berichtet er, wie in seiner Kindheit und Jugend Gewalt und Drogenkriminalität zur Normalität in seiner Heimat geworden sind, und wieso er nicht an einen schnellen Erfolg beim Kampf gegen die Drogenkartelle glaubt.

  20. 17

    Was wird aus Europa?

    Markus Ferber (CSU) ist seit 30 Jahren Abgeordneter im Europaparlament. Bei der Europawahl im Juni tritt er noch einmal an. Und das aus Überzeugung. Er ist sich sicher: nur die EU kann die adäquaten Antworten auf die Fragen unserer Zeit geben. Mit dem Kolping-Mitglied sprechen wir über aktuelle europapolitische Themen wie Jugendarbeitslosigkeit, Sicherheit, Bürokratieabbau oder Migration. Markus Ferber erklärt aber auch die christlichen Grundlagen, die Europa bis heute prägen und aus seiner Sicht unverzichtbar sind. Der bayerische Landesvorsitzende des Kolpingwerkes, Erwin Fath, stellt im Vorfeld der Europawahl die Erklärung von KOLPING EUROPA für ein demokratisches, solidarisches und soziales Europa vor. Und diskutiert mit Markus Ferber, ob die EU letzten Endes zu viele politische Entscheidungen an sich gezogen hat. Außerdem spricht Erwin Fath den Wertewandel an, der sich auch auf die Familien auswirkt.

  21. 16

    Kolping neu denken

    Diözesan-Präses Christoph Wittmann hat als Delegierter an der zurückliegenden Generalversammlung von Kolping International teilgenommen. Der Austausch mit Kolping Vertretern aus 43 Ländern hat ihn dazu angeregt, eine Vision für die eigenen Kolpingsfamilien zu entwickeln. Um mehr Projektarbeit soll es dabei gehen, mit der andere Menschen willkommen geheißen und integriert werden. „Ich sehe eine große Chance in der Projektarbeit, darauf sollten wir die Energie setzen und uns nicht verlieren in vielen kleinen Aktionen, die es immer schon gab, wir sollten Neues entwickeln und neue Schwerpunkte setzen“, so Wittmann. Eine Vision, die noch am Anfang steht und in den kommenden Jahren fortgeschrieben werden soll.

  22. 15

    Aktiver Klimaschutz: das Kolping-Klimamobil

    Seit Anfang Juni tourt das Kolping-Klimamobil durch Deutschland. Mit dem Klimamobil möchte Kolping die Menschen für die Klimakrise sensibilisieren und bietet Lösungsvorschläge, wie wir den Klimawandel aufhalten können. Mitte Oktober hat das Kolping-Klimamobil auf dem Wochenmarkt im oberbayerischen Geretsried Station gemacht. Wir haben das Klimamobil dort besucht. Andreas Lessmann (Foto), der mit dem Elektro-Bus durch Bayern unterwegs war, hat uns den Info-Stand vor dem Klimamobil mit den unterschiedlichen Materialien und Mitmach-Angeboten zu verschiedenen Aspekten der Klimathematik vorgestellt.

  23. 14

    Dringend gesucht: Kinderpfleger/innen

    In den Kitas gibt es zu wenig Personal. Die Kolping-Bildungsagentur will das ändern und hat einen neuen Ausbildungs-Kurs für angehende Kinderpfleger/innen kreiert. Der ist vor allem für Frauen mit Migrationshintergrund gedacht, sie will man verstärkt für den Beruf der Kinderpfleger/in gewinnen, erklärt Monika Rörig, Fachbereichsleiterin Berufliche Bildung bei der Kolping-Bildungsagentur. Der Wechsel auf den ersten Arbeitsmarkt sei entscheidend für die gesellschaftliche Integration dieser Frauen. Der Kinderpfleger/innen-Kurs der Kolping-Bildungsagentur startet im November.

  24. 13

    Auftrag Familie

    Das kostbarste, das der Mensch im Leben besitzt, ist die Familie. Nach diesem Grundsatz hat Adolph Kolping das Kolpingwerk aufgebaut. Das Prinzip Familie prägt die Verbandsarbeit bis heute. Auch wenn der Familienbegriff von Zeit zu Zeit einem Update unterzogen wird wie vor kurzem bei der Diskussion um das erweiterte Kolping Leitbild. Wie sich Kolping heute als Familienverband definiert, darum geht es in dieser Kolpingstunde mit dem Kolping Diözesan- und Landespräses Christoph Wittmann und der Diözesanleiterin der Kolpingjugend, Monika Pauli. Wir sprechen darüber, wie Kolping sich selbst als Familie versteht und gleichzeitig den Familien mit verschiedensten Angeboten hilft, wie z. B. der Mehrkindfamilienkarte für Bayern, die im Juli in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Sozialministerium an den Start gegangen ist.

  25. 12

    Kolping Repair-Café Rosenheim

    Egal ob Laptop, Nähmaschine oder Kleidung: was kaputt ist, wird immer am ersten Donnerstag im Monat im Repair-Café der Kolpingsfamilie Rosenheim im Bürgerhaus Miteinander von ehrenamtlichern Helfern kostenlos repariert. Und wenn’s mal etwas länger dauert, kann man bei Kaffee und Kuchen mit anderen ratschen. Lebendige Eindrücke aus dem mit dem Umwelt-Preis der Stadt Rosenheim ausgezeichneten Kolping Repair-Café hören Sie in diesem Kolpingstunde Podcast.

  26. 11

    Wählen ab 16

    Um wählen zu dürfen, muss man volljährig sein. Dieses Prinzip gilt bei uns in Bayern bis heute. Das könnte jetzt aber ins Wanken geraten. Denn "Vote 16", ein Bündnis aus verschiedenen Organisationen, das auch von Kolping unterstützt wird, sammelt zurzeit Unterschriften für ein Volksbegehren, in dem über die Absenkung des Wahlalters abgestimmt werden soll. Wählen mit 16 ist das Ziel. Aber ist das wirklich sinnvoll, so jung schon wählen zu gehen? In der aktuellen Kolpingstunde überprüfen wir, was für das Wählen ab 16 spricht. Zusammen mit Anja Leineweber, Diözesanleiterin der Kolpingjugend, und Erwin Fath, Landesvorsitzender Kolping Bayern.

  27. 10

    Anderen Gutes tun und die Umwelt schützen

    Sechs Altkleider-Container hat die Kolpingsfamilie Neubiberg aufstellen lassen. Und hat damit kaum Arbeit. Denn die erledigt die Kolping Recycling GmbH in Fulda. Stephan Kowoll ist Geschäftsführer des Kolping Recycling Unternehmens. Er erklärt, wie der globale Altkleidermarkt funktioniert und versichert, dass keines der Neubiberger Altkleidersammelstücke in der Münchner Müllverbrennungsanlage landet. Die Kolpingsfamilie Neubiberg bekommt für die gesammelten Kleidungsstücke Geld von der Kolping Recycling GmbH, das sie für soziale Projekte einsetzt. Welche das sind, verrät Vorsitzender Sebastian Stiegler.

  28. 9

    „Die Arbeit mit Jugendlichen ist kein Luxus“

    Gut 30 Jahre Jugendsozialarbeit bei Kolping im Erzbistum liegen hinter Jutta Kienzle. Davon viele Jahre als Geschäftsführerin der Kolping-Bildungsagentur. In der Kolpingstunde erzählt die Diplom-Pädagogin, wie sie Anfang der neunziger Jahre mit einer Hand voll Mitarbeiter begonnen hat, die Unterstützungsangebote für junge Menschen aus schwierigen sozialen Verhältnissen zu entwickeln. Sie berichtet, wie sich die Coronakrise und die Unterstützung junger Flüchtlinge auf die Jugendsozialarbeit ausgewirkt haben und kritisiert die zunehmende Bürokratisierung, die dafür sorgt, dass Probleme nicht mehr individuell, sondern nach Kennzahlen gelöst werden. Jetzt geht Jutta Kienzle in den Ruhestand und appelliert an die Politik: „Wenn wir als Gesellschaft konkurrenzfähig bleiben wollen, dürfen wir bei den Jugendlichen nicht das Sparen anfangen“.

  29. 8

    Mehr Öffnung wagen

    Kolping hat in einem mehrjährigen Beratungsprozess sein Leitbild erweitert. Susanne Knobloch von der Kolpingsfamilie Rosenheim hat als Diözesanvorstandsmitglied an der Aktualisierung des Leitbildes mitgearbeitet. In der Kolpingstunde berichtet sie über die Debattenkultur in dem zurückliegenden Prozess und erklärt, wie sich Kolping in Zukunft für neue Mitglieder und Familienmodelle öffnen will.

  30. 7

    Kolping wählen bei der Sozialwahl 2023

    Die Sozialversicherungen in Deutschland dürfen sich selbst verwalten. Alle sechs Jahre entscheiden deshalb die Versicherten und Rentner, wer sie in der Rentenversicherung und bei den Krankenkassen in den Sozialparlamenten vertritt. Heuer ist es wieder soweit: Von April bis Ende Mai findet die Sozialwahl statt. Wie die funktioniert, was Selbstverwaltung genau bedeutet und wieso das Kolpingwerk im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) bei der Sozialwahl antritt, das klären wir in der Kolpingstunde für Sie mit Hilfe unseres Studiogastes Johann Maier, Leiter des Kolping Diözesanfachausschusses Arbeitswelt und Soziales.

  31. 6

    Jugendliche an die Wahlurne

    In Bayern könnte es im Jahr der Landtagswahl ein Volksbegehren zur Absenkung des Wahlalters geben. Das überparteiliche Bündnis „Vote 16“ setzt sich dafür ein, dass ab 2026 auch 16- und 17-jährige bei Kommunal- und Landtagswahlen abstimmen dürfen. Der Kolping Landesverband Bayern entscheidet im März, ob er sich der Kampagne anschließt. Anja Leineweber vertritt die Kolpingjugend in der "Arbeitsgruppe zum Thema Wahlalter" des Kolping Landesverbands. In der Kolpingstunde erklärt sie zusammen mit dem Landesvorsitzenden von Kolping Bayern, Erwin Fath, wieso nicht nur der demographische Wandel es notwendig macht, junge Menschen gleichberechtigt mitbestimmen zu lassen.

  32. 5

    Die Regenwald-Retter

    Im Rahmen des Klima- und Umweltpreises der Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck wurde die Kolpingsfamilie mit einem Sonderpreis für ihre Regenwaldrettung geehrt. Das Afrika-Team um Rainer Widmann und Peter Kiefer konnte verhindern, dass ein Gebiet, das etwa so groß ist wie der S-Bahn Bereich München, abgeholzt wird. Die Initiative kam zustande, weil in dieser Regenwaldregion am Äquator seit über 40 Jahren der Missionar und Pfarrer Josef Aicher lebt. Die Olchinger unterstützen ihren ehemaligen Kaplan seit jeher bei den verschiedensten Projekten für die Menschen im Regenwald.

  33. 4

    Neuer Kolping-Präses Christoph Wittmann

    Anfang September dieses Jahres hat Christoph Wittmann sein neues Amt als Kolping Diözesan- und Landespräses angetreten. Seitdem sind fast 100 Tage vergangen. Für uns in der Kolpingstunde der Anlass nachzufragen, wie Christoph Wittmann in seine neue Aufgabe gestartet ist und was er mit den Kolping-Geschwistern schon alles erlebt hat. Außerdem spricht der neue Präses über seine ganz persönlichen Wurzeln bei Kolping und wie er sich die Zukunft des breit aufgestellten Verbandes vorstellt. Mit dem vor kurzem beschlossenen erweiterten Leitbild von Kolping, das die Aufnahme von "Nicht-Christen" vorsieht und "jede Art von Lebensform und Familienmodell" anerkennt, hat Christoph Wittmann keine Berührungsängste. Auch wenn der Synodale Weg in Deutschland bzw. der Synodale Prozess in der Weltkirche noch nicht abgeschlossen sind, könne Kolping "als Verband die Chance haben, einen Schritt voraus zu sein in vielerlei Hinsicht, manche Dinge zu setzen und festzuschreiben". Für den neuen Kolping-Präses steht außer Frage: "Die Vielfalt der Lebensformen anzuschauen und wertzuschätzen, ist einfach zeitgemäß".

  34. 3

    Nachhaltig leben

    Die Diözesan-Kommission "Nachhaltig leben" möchte vor allem den Kolpingsfamilien vor Ort Tipps und Hilfestellungen geben, wie man mit Aktionen und Initiativen das Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit in der eigenen Gemeinschaft und in der Pfarrei schärfen kann. Zu Gast sind die Kommissions-Mitglieder Hans-Georg Anders und Kai Platz.

  35. 2

    Bayerns bester Bäckergeselle

    Es klingt fast wie ein Märchen: ein junger Mann aus Nigeria schlägt sich alleine unter Lebensgefahr nach Europa durch, landet dann in Oberbayern in einer fremden Kultur, ohne deutsch zu sprechen und natürlich auch ohne deutschen Schulabschluss. Sechs Jahre später gehört dieser Mann zu Bayerns besten Bäckergesellen. Idemudia Trust Osadolor hat die Gesellenprüfung im Bäckerhandwerk mit Bestnoten bestanden. Geholfen hat ihm dabei Roswitha Triller. Sie ist Lehrerin für berufsbegleitenden Förderunterricht beim Kolping-Bildungswerk in Bad Tölz.

  36. 1

    Nüchtern statt hackedicht

    Fast jeder 15jährige in Bayern hat schon Alkohol konsumiert. Da ist guter Rat teuer, wie man die Kontrolle über Bier, Wein oder Sekt behält. Deshalb hat die Adolf-Kolping-Berufsschule in München den Schauspieler Eisi Gulp mit seinem Hackedicht-Projekt eingeladen. In seiner Show versucht der Komödiant auf seine Art, den Jugendlichen seine Meinung zum Thema Alkohol näher zu bringen. Romana Gehl ist zweite Konrektorin an der Adolf-Kolping-Berufsschule und hat das Hackedicht-Projekt mitinitiiert. In der Kolpingstunde berichtet sie, wie es ihr gelungen ist, den vielbeschäftigten Eisi Gulp auf die Schulbühne zu bekommen, wie die Schüler auf seinen Auftritt reagiert haben und wie die Aktion mit Eltern und Verantwortlichen aus den Ausbildungsbetrieben nachbereitet wurde.

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