Die Welt von A bis A

PODCAST · society

Die Welt von A bis A

Autor Andreas Altmann ist ein ständig durch die Welt reisender Reporter – der sich gerne faszinieren lässt von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von den Menschen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  1. 65

    Die Todeswallfahrt oder der eisige Penis (Pahalgam, Indien)

    Aus ganz Indien sind sie gekommen: nach Pahalgam, nahe dem Himalaya, dem Ausgangspunkt der Wallfahrt. Seit einer Woche bin ich hier, um mich mit all den anderen, den so vielen, vorzubereiten: auf die 50 Kilometer hinauf in 4500 Meter Höhe, auf staubige Hitze und eisigen Wind, auf Schnee und Gletscher.Mich treibt es zu den Sadhus, den »heiligen Männern«, die ihre Familien verließen, ihren Beruf, ihren Besitz. Nackt oder in Fetzen verbringen sie ihr Leben. Auf der Suche nach Erlösung, nach dem Ende aller Wiedergeburt. Der Marsch wird ihnen guttun, sagen sie. Ist er doch ihrem Gott, Lord Shiva, geweiht. Seine Nähe wird ihr Glück vermehren, wird sie geduldig machen. Auch um ihr armseliges Dasein zu ertragen.

  2. 64

    Die schiefsten Typen der Stadt (New Orleans)

    KALDI‘s     Ich gehe ins Kaldi's, einem der abgerisseneren Cafés inLousiana. Obwohl New Orleans sich im bigottesten, stirnackigsten, judenfeindlichsten, homophobischten undinnigst Schwarze verachtenden Bundesstaat Amerikasbefindet, hat sich die Stadt selbst - dank seiner internationalen Geschichte - ein gehöriges Mass an Frechheitund Toleranz bewahrt.

  3. 63

    Ich bin der, der von Leichtigkeit nichts weiß

    An jedem Ende des Jahres ziehe ich Bilanz, notiere diegelungenen Taten und die anderen, die auf denHolzweg führten. Und die unentschiedenen, die, für dienoch kein Ergebnis vorliegt. Die Freude bringen oderTränen. Wunderlicherweise gebe ich nie auf. Das hatetwas Rührendes.Zuletzt, ganz unten, am Fuß der jährlichenAbrechnung, steht: „Désirs“. Das sind meine Vorsätze,meine Sehnsüchte für die kommenden zwölf Monate.Von den banalsten Dingen – Teppichboden legen undDusche neu streichen lassen – über die eheranstrengenderen – das Buch beenden und denvermaledeiten Rücken heilen – bis hin zur Mutter allerSehnsüchte: Leichtigkeit.

  4. 62

    Die Frau ist eine Goldgrube (Palästina)

    Mit einem Sammeltaxi nach Nablus. Eine Stunde lang mussich mich um nichts kümmern, brauche nur da zu sein undzu schauen. Vorne lenkt einer und hinten sitzt einer, derjetzt durch wuchtige Landschaften fahren darf, nein,gefahren wird. Auf die Frage nach seinem Beruf antworteteeinst Albert Londres, der Urvater aller französischenReporter: „Je suis un voyeur“, ich bin ein Sehender. Dasmuss ein Traumberuf sein: die Welt ansehen. Sofassungslos einen der Blick bisweilen zurücklässt. Aberder Reisende muss nicht in Akten wühlen, nicht dieStinklaunen seiner Arbeitgeber erdulden, nicht sich dabeiertappen, wie seine Lebenszeit bei einer Tätigkeitzuschanden kommt, von der er nie geträumt hat. Er schaut– und begreift sein Glück.

  5. 61

    Das Glück des Augenblicks (NewDelhi)

    Mira lernte ich in der indischen Hauptstadt kennen, wo sieam Goethe Institut arbeitete. Wie hilfsbereit sie war, wieschnell im Kopf, wie scheu. Ich war als Reporterunterwegs, und sie wusste so vieles, von dem ich keineAhnung hatte.Als sie mich Monate später im fernen Europa besuchenkam, wurde die Nähe intim. Und sie und Mira waren einDesaster. Eine erwachsene Frau, erfolgreicheLiteraturdozentin, mehrsprachig, so indisch schön,verfügte über das erotische Raffinement einerunglücklichen Nonne, eckig und linkisch, auch furchtsam,wohl Opfer – wie ich vermutete, und sie irgendwannbestätigte – einer typischen Tochtererziehung in ihremLand: Sex ist eher ruchlos, Männer meist Schweine undbeides zusammen der Nährboden endloser Katastrophen.

  6. 60

    Frida, Diego, Trotzky und das blaue Haus (Mexico City)

    Auf nach Coyoacán, das Viertel hat koloniales Flair undwenig Hungernde. Ich komme am weltberühmten „casaazul“ vorbei, in dem Frida Kahlo bis zur ihrem Tod 1954wohnte. Mit dem überdicken Diego Rivera, den sie alsFrosch mit weißlich-grüner Haut bezeichnete, mitwabbeligen Hängebrüsten. Der sie liebte und nebenbeieifrig mit anderen Frauen schlief. Was sie ihm mitzahlreichen Liebhabern (und Liebhaberinnen)heimzahlte. Sie heirateten zweimal und kamen nievoneinander los. „Ich vermisse uns“, soll er gesagthaben, als Antwort auf ihre Frage, warum er sie nichtverlassen könne...

  7. 59

    Der Preis der Leichtigkeit ( Kloster Thamkrabok, Thailand)

    Ich lerne Phra Hans kennen, Schweizer, Mönch, knapp60, wunderbar hilfsbereit und vom demleidenschaftlichen Willen bessessen, die Suche nachErlösung und Erleuchtung voranzutreiben. „Nochhänge ich am Kreuz“, sagt er, und da müsse erherunter. Denn noch fühle er sich von der Schwere desLebens gekreuzigt. Die er loswerden will, endlich. Dann,so phantasiert er, begänne die Leichtigkeit.

  8. 58

    Von Bannmeilen und Bettelgängen (Tag 1 der Wanderung von Berlin nach Paris)

    Nach einer halben Stunde verlasse ich Paris. Nichtskönnte der Stadt gleichgültiger sein. Keine vierzigMinuten sind vergangen und eine erste Depressionnagt. Jeffrey fällt mir ein. Ich merke, dass mein Hirnnach Erinnerungen sucht, die mich nähren, wenn essein muss, peitschen: Richtung Osten, Richtung Berlin.Habe ich Glück, dann treffen in meinem Kopf dierichtigen Bilder und Gedanken ein. Mit ihnen könnte iches schaffen.

  9. 57

    82 Behauptungen übers Reisen

    Kleines Vorwort: „Reisen bildet“, meinte unser aller Übervater Goethe. Nicht unbedingt. Ich kenne Leute, die haben schon mehrmals den Planeten umkreist und kamen dennoch einfältig wie eh zurück. Wer keine Neugier einpackt, der bleibt besser zu Hause. Da fällt mir ein, dass ich die Scheuen ebenfalls getroffen habe, die lieber hierbleiben und nicht fortgehen. Und so manche waren voller Esprit, wissenshungrig, teilnehmend am Lauf der Welt. Man kann folglich überall geistreicher werden, selbst in der stillsten Kammer. Ich mag beides, vollkommen allein sein zwischen vier Wänden und weglaufen in die Welt – hin zu den anderen. Aber ja, ihnen verdanke ich meinen Beruf. Ohne sie hätte ich nichts zu melden

  10. 56

    Die Sache mit der Sehnsucht

    Die Sehnsucht ist ein vielschneidiges Schwert. Und die Sehnsucht nach Liebe wohl die gefährlichste.Vor nicht langer Zeit erzählte mir ein Freund, dass er sich verliebt hatte. Auf einem Festival. Nach vier Tagen schworen sie sich gegenseitig Liebe. Dann mussten sie auseinander, jeder zurück in seine Stadt. Mit dem feurigen Versprechen, sich so bald, nein, so schnell wie möglich wiederzusehen.Zwei Wochen später besuchte er sie, die neue Liebe. Und nach zwei Stunden, so ungefähr, krachte es. Zu verschieden ihr beider Blick auf die Welt, zu diametral ihre Pläne für die Zukunft, zu rechthaberisch sie, zu rechthaberisch er.Ach, mit welchem Donner war er angereist. Und welch stille Heimfahrt.Ich umarmte meinen Freund und tröstete ihn mit dem Hinweis, dass derlei Desaster uns allen passieren. Weil wir Menschlein immer derselben Versuchung unterliegen: nicht das zu sehen, was ist, sondern das, was wir sehen wollen.

  11. 55

    Something beautiful will come your way (die letzte Kneipe vor der Grenze)

    In Canach kehre ich „Beim Manni“ ein, Wasser tanken und den nassen Körper ruhig stellen. Manni und drei Barflies sitzen im Dunklen vor dem Fernseher und zappen. Tour de Suisse, Wimbledon-Classics, eine Soap, Pokalspiele, Werbung für Fiat Punto, eine Soap, wieder Pokalspiele, wieder Wimbledon-Classics, eine dritte Soap, nochmal Tour de Suisse. Immer wieder leuchten die vier grün flimmernden Buchstaben „LIVE“ auf. Die drei wechseln sich beim Zappen ab, sie scheinen betrunken, jeder muss sich anstrengen, den Knopf zu finden. Ganz still und tot ist es in diesem Wirtshaus, nur vorne blinkt aus einem schwarzen Kasten „LIVE“. Das ist umwerfend komisch und unheimlich trostlos. „DEAD“ sollte blinken, das wäre auch trostlos, aber immer unheimlich wahr.

  12. 54

    Ein Hurra auf äußere Werte (Bodensee)

    Es gibt Bahnhöfe, an denen mehr Dicke aussteigen als anderswo. In Überlingen zum Beispiel. Es ist ein ergreifendes Bild, wenn die großen und kleinen Dicken aus dem ankommenden Zug klettern und sich Richtung Ausgang schleppen. Boshafterweise reicht die Breite der Tür nicht für ein Pärchen Dicker. Jeder muss – einzeln und mutterseelenallein – hindurch. Ist er durch, steht er im lieblichen Überlingen. Von Anfang an habe ich ihre Kühnheit bewundert: Männer und Frauen mit bis zu hundert Kilo Übergepäck reinster Fettschwarten kommen hier an, um sich bestrafen zu lassen. Ja, um Erlösung von ihren jahrzehntelangen Todsünden zu erbetteln.

  13. 53

    Pornokino und Erektionshilfen (Kolumbien)

    Auf dem langen Weg zurück drückt mir ein Junge einen Wisch in die Hand. Darauf steht die Adresse eines Detektivs, der sich darauf spezialisiert hat, flüchtige Verlobte oder Ehefrauen ausfindig zu machen. „¡No sufras más en silencio!“ – Leide nicht mehr im Stillen. Auf der Visitenkarte sieht man einen Lasso schwingenden Reitersmann, der eine (flüchtige) Frau einfängt. Ich lächle, Jorge nickt lässig mit dem Kopf nach hinten. Ich blicke auf: Ein Pornokino steht da. Verstanden, der Kleine arbeitet nebenbei als Zutreiber. Und tatsächlich, als ich eine Karte kaufe, bekommt er ein paar Pesos als Kommission.

  14. 52

    Das Geschirr im schwarzen Badewannenwasser

    Als ich zum ersten Mal in Paris lebte, hatte ich meine Wohnung in Deutschland vermietet. Ich war mir nicht sicher, ob mein Umzug nach Frankreich endgültig sein würde. Eines Morgens bestieg ich panikartig den Zug zurück nach M. Meine Untermieterin, so hatte ich nachts per Albtraum erfahren, war dabei, mein Hab und Gut zu ruinieren.

  15. 51

    Für einen Moment Master of the Universe

    Ein Sommertag, eine laue Brise und eine Temperatur, die nichts als Glück verheißt. Das kommen wird – wenn auch über Umwege. Ich sitze auf der Terrasse eines Cafés, das noch nicht offen hat. Eine Frau, wohl eine Angestellte, kommt und fordert barsch, mich zu entfernen. Sie müsse die Kette aufsperren, die die Stühle verbindet. Seltsam, denn das Schloss befindet sich fünf Meter entfernt. Mein Hinweis zählt nicht. So wenig wie der Wunsch, einen Espresso zu bestellen. Die Frau mit dem Schlüssel will ihre kleine Macht nicht hergeben, verstanden, hier wirtschaftet eine Unglückliche, die jetzt um 8.53 Uhr ihr Unglück mit mir teilt. Die toxische Luft vertreibt mich, ich gehe über die Straße, warte stehend.

  16. 50

    Andreas, der Bücherdieb

    Ich weiß bis heute nicht, ob das, was ich getan habe, schrecklich war, ziemlich schrecklich. Oder nicht, eher ein Akt, der sein musste. Der genau passte. Weil er mich frei und leicht machte. Vor Jahren habe ich eine Story mit dem Titel „DER DIEB / Eine Liebesgeschichte“ veröffentlicht. Ich beschreibe darin die unglaubliche Mühe, den endlosen Stress, die Schweißströme, die Hungertage, die Geldhaufen, den kriminellen Eifer, die detektivische Hartnäckigkeit und die Schmerzen am Körper. Sie alle waren der Preis, den ich vierzig Jahre lang zahlte: um mir eine Bibliothek aufzubauen. Von über achttausend Büchern.

  17. 49

    Nachtfahrt mit Bus (die Bahn streikte)

    Das ist eine Episode, für die ein Autor sich niederwerfen muss. Aus Dankbarkeit. Sie passiert ihm alle hundert Jahre, und wenn sie passiert, dann ist sie grandios: Ich bestieg um 23 Uhr einen Bus (die Bahn streikte), wollte zum nächsten Ort einer Lesung. Auf dem Weg zu den hinteren Plätzen kam ich an einer Frau vorbei, die das Buch las, das ich vor Wochen veröffentlicht hatte.

  18. 48

    Das Erste Mal, ein Desaster (München)

    Okay, gekrönt wurde ich nicht und ein richtiger Mann – einer, der trunken vor Freude seine Männlichkeit abfeuert – auch nicht. Und weit und breit keine, die mich begehrt und bejubelt hätte. Nur ein verbrauchtes Weib und ein Jüngling, der peinsam unbeholfen in sie hineinfuhr.

  19. 47

    Im Obdachlosenheim Trier oder "Überleben im Dschungel"

    Ich bekomme ein Handtuch, ein Leintuch, zwei Bezüge für Kopfkissen und Decke. In dem mir zugewiesenen Zimmer liegen schon zwei Männer, die Fenster stehen weit offen und trotzdem schlägt mir ein heftiger Turnhallenduft entgegen. Einer sitzt und stellt sich als Hellmut vor, der andere hat sich bereits unter seinem Plumeau verkrochen. Im selben Augenblick erinnere ich mich an ein Gefängnis in Amerika, wo ich an einem Weihnachtsvorabend mit einem zum Tode Verurteilten ein langes Gespräch in seiner Zelle führte. Und Michael P. sprach davon, dass eine der wichtigsten Handlungen bei Ankunft in einem Gefängnis darin bestehe, sich einen Freund zuzulegen. Um „im Dschungel zu überleben“.

  20. 46

    Wenn Brasilien dir nicht nur den Atem raubt

    An einem solchen Ort kann man nur ein Unglück ausbrüten, und wir tun es. Auf zum Strand, rein ins Auto und los Richtung Stella Maris. Dort soll es am schönsten sein. Heute ist ein Feiertag und die restlichen vier Millionen Einwohner von Rio denken dasselbe. So wälzt sich mehrspurig eine Blechlawine zur anderen Seite der Halbinsel. Am Schluss werden es neunzig Minuten für 23 Kilometer sein.

  21. 45

    Anna und die unheimliche Macht der Frauen

    Ich floh in ein Internat. Vorne in der neuen Klasse saß Anna, und ich saß ganz hinten. Müsste ich einen der Gründe angeben, warum ich ein schlechter Schüler war, ich würde auf die 18-Jährige deuten. Selbstverständlich trug sie Pullover, die wie eine zweite Haut ihre Formen nachzeichneten. Millimetergenau. Um das Leid auf Erden noch zu vergrößern. Wie alle Busenwunder wusste sie, dass sich etwas an ihrem Körper befand, wovon eine ungeheure Faszination ausging.

  22. 44

    Schambehaftet in der Subway (New York)

    Es gibt Peinlichkeiten, ganz und gar allein verschuldet, die man sich nicht verzeiht. Sie folglich nie vergisst. Sie sitzen im Kopf wie eine Kugel, die man nicht entfernen kann. Man nimmt sie mit ins Grab. In der linken Hand hielt ich ein Buch, mit der rechten umklammerte ich die Querstange über mir. Ich las eine schmale Gedichtsammlung von Robert Bly, der berühmt ist und den keiner in Amerika kennt. Er soll namentlich erwähnt werden, denn auf bizarre Weise ist er verantwortlich für das, was nun kommt. Und es kommt rasend schnell...

  23. 43

    Ein amerikanisches Wunderkind (Palästina)

    Um halb neun kommt Danielle Marie Gram zum Frühstück. Ein amerikanisches Wunderkind. Schon ihr zuzuhören fordert Nerven. Jeden, den sie trifft, beschenkt sie. Entweder mit ihrer Großzügigkeit oder, wie jetzt, mit ihrer Geschichte. Hier stehen, aus Platzmangel, nur Auszüge aus der fulminanten Biografie einer so außergewöhnlichen, so jungen Frau.

  24. 42

    Von Paris nach Berlin zu Fuß und ohne Geld- Tag 1

    Stiller, klarer Morgen, Paris s’éveille, Paris erwacht. Zwei Strassenkehrer öffnen einen Gully, Wasser spritzt, die Sonne leuchtet auf ihre schwarze Haut. Nach dreizehn Minuten lege ich den ersten Pump an. Ich mag den Ausdruck, er steht bei Henry Miller, der zehn Jahre in Paris gelebt hat und bisweilen die Hand ausstrecken musste, um über den Tag zu kommen. Ich muss umgehend lernen, mich zu überwinden. Und die Scham auszuhalten, das Ausgeliefertsein, das ranzige Mitleid. Als Anfänger betrete ich die erste Bäckerei und sage „Guten Morgen“ und „Haben Sie etwas altes Brot für mich, bitte?“

  25. 41

    Die Liebesfähigkeit der Greisin

    Ich lese einen Bericht über eine 82-jährige Greisin, die ab sechs Uhr morgens durch ihr Stadtviertel zieht und armen Schluckern etwas zum Essen bringt, tagaus, jahrein. Ich werde irgendwann begreifen, dass die beiden Meldungen viel von diesem Land berichten, ja sein Herz beschreiben: das voll mörderischen Zorn ist, und grausam und kalt sein kann. Und so verwirrend oft großzügig ist, mitfühlend, fürsorglich. Ich beschließe, die Greisin zu besuchen..

  26. 40

    Weltuntergang (Cancun)

    Ein denkwürdiger Tag, ich will mich nicht beklagen. Der Spaziergang wird ungemütlich, denn jäh – von null auf (kleiner) Weltuntergang – verdunkelt sich der Himmel, und Regen fällt auf die Erde. In rekordverdächtigen Ausmaßen.

  27. 39

    Leben ändern (Mariella)

    Eine gute Geschichte, die tatsächlich davon erzählt, was uns Rilke schon vor Urzeiten aufgetragen hat: „Du musst dein Leben ändern!“ Und das beginnt mit der Sprache. Sprache als Herzschrittmacher. So ist nun die Stunde von Mariella gekommen, die mir eine erstaunliche Mail schrieb, ihr erster Satz: „Sie haben mich infiziert, Herr Altmann.“

  28. 38

    Der Platz der Holzhütten (Cancun)

    Der Reisereporter erzählt von einem Platz in Mexiko, der hässlich ist. Aber ! Aber manchmal wird er schön .,..

  29. 37

    Der Augenblick, der mein Leben veränderte (Ramallah)

    Reisereporter Andreas Altmann erzählt von Herrn Aref, einem Palästinenser. Natürlich hat er sein Leben nicht verändert. Aber er hat es beschwingt, so oft mit Staunen erfüllt. Von ihm muss nun berichtet werden:

  30. 36

    Der Heilige Abend und das 23 Uhr Desaster

    Reisereporter Andreas Altmann mit einer Geschichte aus seinem autobiografischen Buch "Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend"

  31. 35

    Die fehlenden 1 Million Stunden Schlaf

    Ein Kapitel aus dem neuen Buch MORNING HAS BROKEN. Erstaunlich, mit wie wenig Schlaf man auskommen kann. Für uns, Nicht für Andreas Altmann, der in seinem Leben schon in 3000 verschiedenen Betten geschlafen hat.

  32. 34

    "Erleichtert" in Mexiko

    Noch ein letzter Kraftakt, am letzten Tag vor meiner Abreise: Metro, Rushhour, so viele Leiber, dass ich mit meiner linken Hand nicht nach unten zu meiner Oberschenkeltasche komme. Um sie, zusätzlich zum Reißverschluss, zu „sichern“. Die Frau neben mir lächelt mich an, ich lächle zurück. Bei der nächsten Station, „Cuauhtémoc“, fluten Leute raus, sie auch, in derselben Sekunde greife ich nach der Tasche: LEER!!! Pass, der Nachweis der Einreise, 500 Euro cash, Führerschein, TAN-Listen, Impfausweis – weg!

  33. 33

    Von Neugierde und Freibädern (Altötting)

    Reisereporter Andreas Altmann mit einem Kapitel aus seinem "Scheiß"-Buch, wie er sein autobiografisches Buch liebevoll nennt.

  34. 32

    Der entführte Bruder (Paris / Mexiko)

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  35. 31

    Lügen muss sein ("Immer Andreas Altmann sein finde ich unfassbar langweilig")

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  36. 30

    Auf dem Kirchenstrich

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  37. 29

    Mit geheimnisvoller Anwältin auf dem Bärenweg (Finnland)

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  38. 28

    Einer gegen den Untergang der Welt (in den Slums von Nairobi)

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  39. 27

    Dorfleben zu Zeiten von Jesus (Nazareth Village)

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  40. 26

    Die Dandys der Slums (Brazzaville)

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  41. 25

    Der Tanz über das Feuer (Griechenland)

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  42. 24

    Von Affen, Menschen und Berührungen

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  43. 23

    Das Zenkloster und wie das Leben ins Fleisch zurückkehrte

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  44. 22

    Bohrer, Brüste und eine Bücherverschlingerin

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  45. 21

    Ein Stern namens Marcelline (Paris)

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  46. 20

    Der feucht träumende Taxifahrer (München)

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  47. 19

    Ganz unten in Wien und wie es weiterging

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  48. 18

    Das Gewusel in Kairo

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  49. 17

    Die Ziegen und das Gold des Himalayas

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

  50. 16

    Von Paris nach Berlin zu Fuß und ohne Geld

    Autor Andreas Altmann reist ständig durch die Welt und lässt sich gerne faszinieren von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von all denen, die ihn besonders beeindruckt haben.

Type above to search every episode's transcript for a word or phrase. Matches are scoped to this podcast.

Searching…

No matches for "" in this podcast's transcripts.

Showing of matches

No topics indexed yet for this podcast.

Loading reviews...

ABOUT THIS SHOW

Autor Andreas Altmann ist ein ständig durch die Welt reisender Reporter – der sich gerne faszinieren lässt von den Menschen, die er unterwegs trifft. Hier erzählt er mit viel Herzblut von den Menschen, die ihn besonders beeindruckt haben.

HOSTED BY

Andreas Altmann

URL copied to clipboard!