PODCAST · news
Die Woche in den Schweizer Sprachregionen
by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Jeweils am Wochenende berichtet SRF 4 News darüber, welche Themen und News die Romandie und das Tessin Schweiz beschäftigt und einmal im Monat auch über Themen aus der rätoromanischen Schweiz.
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Waadt will mehr Menschen überzeugen, im Gefängnis zu arbeiten
Im Kanton Waadt fehlt Aufsichtspersonal für Gefängnisse. Darum geht der Kanton nun neue Wege, um beispielweise auch Kinderbetreuerinnen davon zu überzeugen, in den Strafvollzug zu wechseln. Damit hat auch der Kanton Tessin schon Erfahrungen. Die weiteren Themen: · Im Tessin hat das Parlament beschlossen, wie es die beiden Krankenkassen-Initiativen von Lega und SP umsetzen will – und dazu musste die Linke in den sauren Apfel beissen. · Die Entlassung eines Pöstlers aus Vevey nach 42 Jahren bei der Post sorgt für Empörung. Diese Woche Dario Brander, Journalist bei «20 Minutes» in Lausanne, und mit Martina Kobiela, Journalistin bei der «Tessiner Zeitung».
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Das Genfer Burkini-Gesetz sorgt für Verwirrung
Im Kanton Genf regelt ein neues Gesetz, welche Kleidung beim Schwimmen in den Badis erlaubt ist. Eigentlich zielt es auf die sogenannten Burkinis ab. Nun aber betrifft es zum Beispiel auch die beliebten Shirts und Anzüge mit UV-Schutz. Weitere Themen: · Die neue RTR-Direktorin: Wie Simona Caminada in der Rumantschia ankommt. · Der tiefe Fall des Pascal Jaussi: Dem Weltraumpionier droht eine langjährige Haftstrafe. Mit seinem Unternehmen Swiss Space Systems wollte er die Schwerelosigkeit für alle erlebbar machen. · Der Pionier des rätoromanischen Rock, Paul Nuotclà, ist tot. Seine Lieder gehören zum Kulturgut in der Rumantschia. · Gäste: Eva Hirschi, freie Journalistin in Lausanne Fadrina Hofmann, Journalistin bei der Engadiner Post.
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Temperatur-Rekord für Mai im Tessin gemessen
Es ist heiss in der ganzen Schweiz. Das Tessin spürt die hohen Temperaturen besonders. Diese Woche wurde im Tessin die erste Tropennacht im Mai seit Messbeginn verzeichnet. Und es gab eine erste Hitzewarnung. Was unternimmt das Tessin gegen die zunehmende Hitze? Weitere Themen: · Der G7-Gipfel in Evian steht vor der Türe und in Genf sind dazu Anti-G7-Demonstrationen geplant. Doch noch ist nicht klar, wo die Route der Demo genau durchführt. Dürfen die Demonstranten die bekannte Mont-Blanc-Brücke beim Jet d’Eau benützen? · Der französische Sänger Patrick Bruel hätte mehrere Konzerte in der Westschweiz spielen sollen. Doch nach Vergewaltigungs-Vorwürfen haben die Veranstalter sein Konzert in Freiburg verschoben und beim Paléo-Festival in Nyon hat Bruel ab sofort ein Auftrittsverbot. Wie kam es dazu? · In Locarno ist die Konzert-Reihe "Moon&Stars" seit Jahren ein Publikumsmagnet. Nun schrieb die Stadt den Anlass neu aus. Unter den interessierten Bewerbern sind auch bekannte Namen. Zu Gast: Philippe Reichen, SRF-Westschweiz-Korrespondent und Martina Kobiela, Journalistin bei der Tessiner Zeitung.
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Umbau im Güterverkehr: Lässt die SBB das Tessin im Stich?
Die SBB wollen den Güterverkehr aus den roten Zahlen bringen. Dies betrifft 200 Stellen, 40 davon im Tessin. Die Gewerkschaften wollen sich wehren. Die SBB solle Verantwortung wahrnehmen. Weitere Themen: · Endlose Baustelle: Seit Jahrzehnten wird an der Autobahn A9 im Wallis gebaut. Ein Bericht zeigt nun, dass der Kanton überhöhte Rechnungen genehmigt haben soll. Die Verantwortlichen rechtfertigen sich. Die Geschichte der ewigen Baustelle geht weiter. · Velo-Tag der besonderen Art: Die 16. Etappe des weltbekannten Velorennens «Giro Italia» führt durchs Tessin- von Bellinzona über das Bleniotal hinauf nach Carì. Eine Chance für das Tessin, sich als Paradies für Berg-Velofahrten zu präsentieren. Doch die Bevölkerung muss sich am Renntag einschränken. Zu Gast: Eva Hirschi, freie Journalistin in Lausanne, und Martina Kobiela, Redaktorin bei der «Tessiner Zeitung».
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Bally beendet Schuhproduktion im Tessin
Bally beendet Ende August die Schuhproduktion in der Schweiz: Das Tessin verliert so Arbeitsplätze und auch ein Stück Tradition. Was bedeutet das fürs Fashion-Valley? Weitere Themen: · Volle Züge in der Westschweiz: In der Romandie sind die Züge stärker ausgelastet als in der Deutschschweiz und im Tessin. Das zeigt eine Auswertung von RTS. Allerdings sind vor allem einzelne Verbindungen davon betroffen. Wie beliebt ist der öffentliche Verkehr in der Westschweiz ganz allgemein? · Dialekte in der Westschweiz und im Tessin: Vom Greyerzerland über das Wallis bis an den Genfersee: Mehrere Kantone fördern mit „Patoisromands.ch“ die traditionellen Dialekte der Romandie. Doch im Alltag verschwindet das «Patois» zunehmend – genauso der Tessiner Dialekt. Zu Gast: Patricia Michaud, freie Westschweiz-Journalistin und Iwan Santoro, SRF-Tessin-Korrespondent.
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Genf in Sorge: Drohen beim G7-Gipfel wieder Ausschreitungen?
Genf bereitet sich auf den G7‑Gipfel in Évian-les-Bains vor. Vor 23 Jahren sind in Genf Proteste gegen einen G8‑Gipfel ausgeartet. Es gab Krawalle und Sachschaden in Millionenhöhe, auch Menschen sind verletzt worden. Das soll sich nicht wiederholen. Doch die Massnahmen der Behörden sind umstritten. Weitere Themen in dieser Sendung: · Im Tessin hat die Regierung ihren Plan vorgestellt, wie sie die beiden angenommenen Initiativen zu den Krankenkassenprämien umsetzen will. So richtig zufrieden ist damit aber niemand, das zeigt eine erste Besprechung in der vorberatenden Kommission. · Bei einem Helikopterabsturz im Tessin sind sechs Menschen verletzt worden. Beim Rettungseinsatz der REGA kam erschwerend dazu, dass dieser von einer Drohne gestört wurde. Was unternimmt man im Tessin – und auch in der Westschweiz – gegen Drohnen, die solche und andere Einsätze gefährden? · Der Freiburger Paulus-Medienkonzern hat angekündigt, dass er Redaktionen zusammenlegt und 18 Leute entlässt. Es ist ein weiterer Verlag, der in der Westschweiz Zeitungen zusammenlegt. Was bedeutet das für die Westschweizer Medienlandschaft? Gäste in dieser Folge: Aus der Westschweiz: Philippe Reichen, SRF-Westschweizkorrespondent Aus dem Tessin: Martina Kobiela, Redaktorin Tessiner Zeitung
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Freiburger Meistertitel: Wie Eishockey den Röstigraben überwindet
Zum ersten Mal in seiner Geschichte ist der HC Fribourg-Gottéron Schweizer Meister im Eishockey. Der Club verbindet nicht nur die Stadt, sondern den ganzen Kanton Freiburg und die Region. Entsprechend wird der Meistertitel auch emotional gefeiert und das über Sprachgrenzen hinweg. Weitere Themen in dieser Sendung: · Die Waadtländer Staatsrätin Valérie Dittli steht wieder mal in der Kritik. Zum wiederholten Mal. Diese Woche hat das Parlament einen Vorstoss angenommen, der ihr nahelegt, dass sie doch zurücktreten soll. Das Parlament kann keine Staatsräte zum Rücktritt zwingen. · Der Zürcher Christian J. Jenny ist seit 2019 Gemeindepräsident von St. Moritz. Bei den Wahlen im Juni tritt er nicht mehr an. Jenny ist eine schillernde Figur, die weit über St. Moritz hinaus bekannt ist. Drei Personen wollen ihn nun beerben: zum ersten Mal überhaupt eine Frau, ein Deutscher und ein Sportler. Diese Woche wird der Wahlkampf mit einem Podium lanciert. · Die Trinkhalle «Büvetta Tarasp» ist eine einzigartige Zeitzeugin. Königinnen und Adelige kamen vor über 100 Jahren ins Engadin zu Trinkkuren. Dies begründete den Tourismus in der Region. Die meisten Trinkhallen aus dieser Zeit sind zerfallen, auch die «Büvetta Tarasp» steht vor dem Zerfall. Jetzt soll sie für 18 Millionen Franken saniert werden. Der Bund, der Kanton und die Gemeinde beteiligen sich an den Kosten. · «Pogimania» in der Westschweiz. Diese Woche ist die Tour de Romandie und alle Augen sind auf den Radsuperstar Tadej Pogačar gerichtet, der zum ersten Mal an der TDR teilnimmt. Pogi soll offenbar mehr Zuschauer:innen anziehen als damals der Schweizer Fabian Cancellara – und trotzdem hat die TDR ein Problem, es fehlt ein Sponsor für das Maillot jaune – und damit rund 300'000 – 500'000 Franken. Link zum Tagesgespräch mit Christian J. Jenny: https://www.srf.ch/audio/tagesgespraech/christian-jott-jenny-das-ende-seiner-politischen-karriere?id=AUDI20260401_NR_0015 Gäste in dieser Folge: Aus der Westschweiz: Eva Hirschi, freie Journalistin in der Westschweiz Aus der Rumantschia: Fadrina Hofmann, Redaktorin Engadiner Post
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Metro-Ausbau in Lausanne: Streit um Tunnel
Der Kanton Waadt investiert über 800 Millionen Franken in den Ausbau der Metro Lausanne. Besonders umstritten: eine Fussgängerunterführung beim Bahnhof, die politisch für heftige Debatten sorgt. Weitere Themen: · Aufregung in Tessiner Parlament: Regierungsmitglied Claudio Zali warnt vor Polizeigesetz, das er selbst vertreten müsste. Wir besprechen, was dahintersteckt. · Angst vor Invasion: Der selbst ernannte «König der Schweiz» Jonas Lauwiner aus Bern stösst in der Westschweiz neue Gesetze an. Die Angst geht um, er könnte Land erwerben, das laut Grundbuch niemandem gehört. · 40 Jahre nach Lawinen-Verschüttung: In Mogno jährt sich der Lawinen-Niedergang, bei der auch die Kirche verschüttet worden ist. Die heutige Kirche ist zwar architektonisch ein Anziehungspunkt. Trotzdem löst sie bei Einheimischen immer noch Kritik aus. Zu Gast: Martina Kobiela, Redaktorin bei der Tessiner Zeitung, und Philippe Reichen, Westschweizkorrespondent von Radio SRF.
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Smartphone-Verbot bringt wieder mehr Leben auf Pausenplätze
Die meisten Westschweizer Kantone kennen inzwischen ein Verbot von Smartphones an Schulen. Und die ersten Erfahrungen damit sind gut, sagen Schülerinnen und Lehrer. Und auch im Tessin gilt seit kurzem ein umfassendes Verbot. Die weiteren Themen: · Die Tessiner Regierung hat erklärt, wie sie die beiden Krankenkassen-Initiativen umsetzen will, die das Volk letzten Herbst angenommen hat. Die eine legt fest, dass sich alle Prämienkosten von den Steuern abziehen lassen, die andere deckelt Prämien auf einen Zehntel des steuerbaren Einkommens. Beide Vorlagen kosten viel Geld, das im Kanton Tessin ohnehin schon knapp ist. · Vier Unterwalliser-Gemeinden führen Bürger-Wächterinnen ein. Sie sollen als Freiwillige dafür sorgen, dass Naturgefahren rechtzeitig bemerkt werden. Diese Woche mit Eva Hirschi, freie Journalistin in Lausanne, und mit Iwan Santoro, Tessin-Korrespondent von SRF.
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Osterstau: Mit einer «Blue Line» gegen verstopfte Dörfer
Die Bündner Gemeinde Domat/Ems hat an Ostern eine sogenannte «Blue Line» getestet. Damit sollen Einheimische den Osterstau umfahren können. Wir sprechen darüber, wie es geklappt hat und was die Menschen im Dorf davon halten. Weitere Themen in dieser Sendung: · Kampf gegen neue Droge: Der Kanton Genf bereitet sich auf die synthetische Droge Fentanyl vor, die in den USA schon viel Leid angerichtet hat. · So viele Kandidierende wie noch nie: Am 14. Juni sind im Kanton Graubünden Grossrats- und Regierungsratswahlen. 522 Personen wollen einen Sitz im 120-köpfigen Parlament ergattern. · Kunst zum Mitmachen: Der Basler Künstler Thomas Hirschhorn verwandelt in Genf einen Pavillon in ein partizipatives Monument für die französische Intellektuelle Simone Weil. Link zur Folge mit dem Drogenkonsumraum in Chur: https://www.srf.ch/audio/die-woche-in-den-schweizer-sprachregionen/pilotprojekt-im-waadtlaender-wald-menschen-kompostieren?id=AUDI20260306_NR_0083 Gäste in dieser Folge: Aus der Westschweiz: Dario Brander, Redaktor bei 20 Minutes in Lausanne Aus der Rumantschia: David Truttmann, Chefredaktor der rätoromanischen Medienstiftung FMR
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Der Kanton Wallis schliesst 13 Campingplätze per sofort
Im Wallis müssen mehrere Campingplätze wegen Naturgefahren schliessen. Auf den betroffenen Plätzen ist die Aufregung gross. Der Kanton jedoch gibt zu bedenken, dass er schon vor Jahren auf die Situation aufmerksam gemacht habe. Weitere Themen: · Der zweifache Frauenmörder Claude D. kämpft für seine Freiheit. Er forderte vor einem Waadtländer Bezirksgericht seine Haftentlassung. · Claudio Zali lanciert den Tessiner Wahlkampf: Der Staatsrat der Lega will 2027 erneut kandidieren - und das könnte zum Bruch mit der Bündnispartnerin SVP führen. · Fast 20 Jahre eine Stimme bei den «Sprachregionen»: Wir sagen «arrivederci e grazie» Gerhard Lob! Gäste: · Philippe Reichen, Westschweizkorrespondent SRF. · Gerhard Lob, freier Journalist in Locarno. Link zum Radio-Projekt «Die Anderen, les autres, gli altri, ils auters - le tour de Suisse»: https://www.srf.ch/radio-srf-1/interregionales-radioprojekt-die-schweizreise-mit-und-zu-den-anderen
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Geldwäscherei im Misox: Mafia-Strukturen fliegen auf
In Graubünden sollen vier Personen Geld aus Drogengeschäften gewaschen haben. Einer der Verdächtigen hatte im Tessin zuvor keine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Der Fall wirft die Frage auf, wie die Kantone die Aufenthaltsbewilligungen vergeben. Weitere Themen: · G7-Gipfel bei Genf: Das Treffen der grössten westlichen Wirtschaftsmächte findet im Juni in Évian-les-Bains statt. Die Regierung des Kantons Genf fordert von Frankreich, Demonstrationen auf eigenem Gebiet zu ermöglichen. Sie will gewaltsame Proteste wie beim Gipfel von 2003 verhindern. Der internationale Grossanlass wird eine Herausforderung für die ganze Region rund um den Genfersee. · Vernier GE: Nach monatelanger Unsicherheit kann das Parlament der zweitgrössten Genfer Stadt erstmals tagen. Trotz Hinweisen auf Wahlunregelmässigkeiten sieht das Bundesgericht keinen Grund, die Arbeit des Parlaments zu stoppen Für die Gewählten war es ein besonderes Zusammentreffen – auch mit einigen Unsicherheiten. · Tourismus im Tessin: Mit einer neuen Kampagne will Ticino Turismo gezielt unbekannte Orte bewerben. Doch genau das sorgt auch für Kritik – aus Angst vor neuen Touristenströmen, wie einst im Verzascatal. Zu Gast: · Gerhard Lob, freier Journalist im Tessin · Philippe Reichen, Westschweiz-Korrespondent von Radio SRF
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Polit-Urgestein Roger Nordmann von junger Frau ausgebremst
Bei der Wahl der Waadtländer Kantonsregierung kommt es zu einem zweiten Wahlgang. Am meisten Stimmen gemacht hat Jean-François Thuillard (SVP). Roger Nordmann (SP) landete auf Platz 2. Stimmen abgejagt hat ihm eine linke, junge Frau. Weitere Themen: ⦁ Sparen im Asylwesen im Tessin: Junge Erwachsene sollen neu in sogenannten Jugendzentren untergebracht werden. So braucht es weniger Betreuende pro Person. Statt für vier Jugendliche ist ein Erzieher dort für 13 junge Erwachsene zuständig. ⦁ Die Stadt Lugano hat grosse Pläne: Sie möchte zur Krypto-Hauptstadt Europas werden. Dazu hat die Stadt Lugano die Zusammenarbeit mit einer privaten Krypto-Firma verlängert. Doch es gibt auch Kritik. Zu Gast: Eva Hirschi, freie Journalistin in Lausanne und Martina Kobiela von der Tessiner Zeitung.
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Pilotprojekt im Waadtländer Wald: Menschen kompostieren
"Pilotprojekt an geheimem Ort": Forschende aus der Romandie testen Kompostierung als neue Bestattungsform für Menschen. Wie das geht und warum in Zukunft Friedhöfe allgemein anders gedacht werden dürften. · Drogen-Konsumraum: Mitte März eröffnet in Chur der erste Konsumraum. Die Stadt erhofft sich damit das Ende der offenen Drogenszene im Churer Park Stadtgarten. Doch viele sind noch skeptisch. · Chalandamarz im Engadin: Der erste März ist der Fixpunkt in der Agenda vieler Engadinerinnen und Engadiner - auch solcher, die nicht mehr in der Region leben. Warum dieser Anlass mehr ist als Schellenursli und Kinderumzug. Aus der Westschweiz: Patricia Michaud, Freischaffende Journalistin Aus der rätoromanischen Schweiz: Flavio Bundi, Chefradaktor RTR Moderation: Silvia Staub
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Vom teuren Skipass kommt in der Waadt wenig an bei Angestellten
Wie steht’s um die Löhne von denen, die in Skigebieten die Lift-Bügel hinhalten oder den Schnee von den Sessellift-Polstern wischen? Das war jetzt Thema in der Westschweiz, genauer gesagt im Waadtland. Denn vom vielen Geld, dass die Skipässe kosten, kommt bei den Angestellten offenbar nur wenig an. Die weiteren Themen: · Im Tessin wollen Kleinparteien im Grossen Rat mehr Mitsprache. Dazu soll die Mindestgrösse für eine Fraktion gesenkt werden, fordert eine Kleinpartei – und läuft damit auf bei den Grossen. · Bei der Jagd gelten im Tessin bald neue Regeln: Die giftige Bleimunition wird bald verboten, und künftig dürfen dort auch Jägerinnen aus anderen Kantonen auf die Pirsch – wenn auch nur mit spezieller Gast-Erlaubnis. Diese Woche mit Philippe Reichen, Westschweiz-Korrespondent von SRF und mit Martina Kobiela, Redaktorin bei der Tessiner Zeitung. Die Sendung über den grossen Einfluss des kleinen Movimento per il Socialismo findet sich hier: https://www.srf.ch/audio/die-woche-in-den-schweizer-sprachregionen/die-tessiner-kleinstpartei-mit-grossem-einfluss?id=AUDI20251121_NR_0030
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Kabelbrand im Bahnhof Lausanne: Wie weiter gegen Fangewalt?
Ein mutmasslich durch Fussball-Fans gezündeter Feuerwerkskörper legt den Bahnverkehr um Lausanne zwei Tage lang lahm. Die Diskussion um Fan-Gewalt ist neu lanciert. Weitere Themen: · Bundesasylzentren: Es gibt harsche Kritik aus dem Tessin am geplanten Pilotprojekt zur getrennten Unterbringung auffälliger Asylsuchender in Balerna/Chiasso. Nach einem Treffen von dieser Woche mit Vertretern vom Kanton Tessin und den Gemeinden will das Staatssekretariat für Migration nun über die Bücher. Wir ordnen die Resultate ein und fragen, welche Erfahrungen aus Les Verrières im Kanton Neuenburg gezogen werden können. Dort wurde letztes Jahr ein ähnliches Projekt abgebrochen. · Konzertsaal im Tessin: Das Auditorio Stelio Molo in Lugano schliesst vorübergehend. Was bedeutet das für das Orchestra della Svizzera italiana und welche Bedeutung hat der wohl beste Konzertsaal des Tessins? · Fasnachtstraditionen: Im Tessin wird der Risotto gefeiert, im Wallis soll es eine bestimmte Fasnacht auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes schaffen. Zu Gast: Eva Hirschi, freie Journalistin in Lausanne, und Gerhard Lob, freier Journalist im Tessin.
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Ein umstrittener Personalentscheid schlägt im Tessin hohe Wellen
Bereits zum zweiten Mal pfeifft das Tessiner Verwaltungsgericht das Erziehungsdepartement von Marina Carobbio zurück. Ein Chefposten wurde mit zwei Personen besetzt, die nicht über die nötige Berufserfahrung verfügten. Weitere Themen: · Die SVP des Kantons Waadt hat mit Hilfe von KI-Werbung für einen Kandidaten gemacht. Allerdings ist dabei die Waadtländer Kantons-Fahne nicht korrekt herausgekommen. Die Fehler blieben bis zur Veröffentlichung unbemerkt. · In den Freiburger Skigebieten Charmey und Moléson hört man seit diesem Jahr vermehrt Schweizerdeutsch auf der Piste. In Charmey hat sich der Anteil an Deutschschweizer Schneesportlerinnen und -sportler verdoppelt. Grund: Dank Magic Pass probieren mehr Deutschschweizer ein Freiburger Skigebiet aus. · Umstrittene Schneekanonen im Skigebiet Leysin-Les Mosses. Das Skigebiet will schneesicherer werden und neu 175 Schneekanonen aufstellen. Gegen das Projekt gingen über 500 Einsprachen ein. Zu Gast: Eva Hirschi, freie Journalistin in der Westschweiz und Gerhard Lob, freier Journalist aus dem Tessin.
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Rassismus-Problem: Polizei in Lausanne reagiert
Lausanner Stadt-Polizisten haben sich in internen Chats rassistisch, frauenfeindlich und antisemitisch geäussert. Das Corps zieht nun Konsequenzen: Wechsel beim Personal, eine neue Polizeikultur und Diskriminierung soll frühzeitig erkannt werden. Weitere Themen: · Grosse Entscheidung fürs Spital im Oberengadin: Seit Anfang Jahr stehen das Spital Oberengadin ohne Geld der Gemeinden da. Der Konkurs droht. In diesen Tagen entscheiden die Einwohnenden der elf Gemeinden, ob das Spital eine neue Zukunft erhält. Unsere Journalistin vor Ort sagt, welche Bedeutung das Spital für die rätoromanische Region Oberengadin hat. · Tram kommt mit Verspätung an: Ein weiterer Schritt für den öffentlichen Verkehr zwischen Lausanne und Renens. Ein erstes Fahrzeug ist angekommen. Allerdings ein halbes Jahr zu spät. Wir fragen nach, ob die Linie doch Ende Jahr in Betrieb genommen werden kann, und welche Bedeutung sie hat. · Film zu mysteriösem Hotel-Brand: Ein neuer Dokumentarfilm erzählt die Geschichte des legendären Hotels Waldhaus in Vulpera, das vor 37 Jahren abbrannte. Der Film blickt zurück auf Verlust und Erinnerung. Wir sprechen darüber, wieso der Hotelbrand noch heute die Menschen in der Region berührt. Zu Gast: Fadrina Hofmann, Redaktorin bei der «Engadiner Post», und Philippe Reichen, SRF-Westschweiz-Korrespondent.
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VD: Alkohol im Parlament - "Einige sind ziemlich betrunken"
Ein paar Gläser Wein während der politischen Debatte vormittags um 11 Uhr? Oder mit ein bisschen Promille ans Rednerpult? Das sei im Kantonsparlament des Kantons Waadt gang und gäbe sagt der grüne Grossrat Oleg Gafner. Mit einer Motion will er den Alkoholausschank im Parlament einschränken. Fehlende Geburten im Kanton Tessin: Im Tessin fehlen die Kinder. Die Rede ist von einem historischen Tiefstand der Geburtenrate. Das Thema hat die Tessiner Politik diese Woche stark beschäftigt. Zahlreiche Vorstösse lagen auf dem Tisch, um gegen den Geburtenrückgang anzukämpfen. Doch das Geld fehlt. Freiburgs berühmter Strassenwischer geht in Pension: Als Mitarbeiter der Stadtreinigung hat Michel Simonet das Stadtbild in Freiburg fast 40 Jahre lang geprägt. Bekannt wurde er für die Rose, die er jeden Tag frisch am Putzwägeli montierte. Noch bekannter später durch Tiktok und sein Buch «un balais et une rose». Im Buch schreibt er über seine Beobachtungen als Strassenwischer. Nun gibt er das Putzzeug ab – wird aber weiter in Freiburg aktiv bleiben. Aus der Romandie: Eva Hirschi, freischaffende Journalistin in Lausanne Aus dem Tessin: Gerhard Lob, freischaffender Journalist in Locarno Moderation: Silvia Staub
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Valérie Dittli entschuldigt sich
Die umstrittene Waadtländer Staatsrätin Valérie Dittli (Mitte) sagt Entschuldigung für die Waadtländer Steueraffäre – oder doch nicht? Darüber debattiert das Waadtländer Parlament anlässlich eines Untersuchungsberichts zur Affäre. Die weiteren Themen: Mehr als drei Wochen nach dem katastrophalen Brand in der Bar Le Constellation in Crans-Montana in der Silvesternacht sind die Folgen im Wallis und darüber hinaus bis ins Tessin spürbar. Das Genfer Strafgericht hat diese Woche einen Streit zwischen zwei Rocker-Banden, den Hells Angels und den Bandidos, verhandelt – alles andere als Alltag für die Genfer Justiz. Gut ein Jahr nach der Einweihung des Schweizer Supercomputers ALPS in Lugano stellen wir die Frau vor, die am Centro Svizzero di Calcolo Scientifico (CSCS) dafür sorgt, dass die die Berechnungen der Wissenschaftler auch tatsächlich laufen auf der hochgezüchteten Hardware. Zu Gast sind diese Woche Martina Kobiela, Redaktorin der Tessiner Zeitung, und Philippe Reichen, Westschweiz-Korrespondent von SRF.
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Brand in Crans-Montana: Harsche Kritik aus Italien bewegt Tessin
Italiens Aussenminister Antonio Tajani spricht beim Unglück von Crans-Montana von fahrlässigem Verhalten. Das kommt im Tessin nicht gut an. Währenddessen gehen in der Westschweiz die Wogen hoch wegen Karikaturen vom Satiremagazin «Charlie Hebdo». Eine Strafanzeige wurde eingereicht. Weitere Themen: · Entscheid mit Ausnahmewert: Im Tessin könnte es schon bald eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) geben. Die zuständige Kommission hat grünes Licht gegeben. Das kommt im Tessin und in der Schweiz nur selten vor. Die PUK soll den Fall «Hospita» aufklären, bei dem mutmasslich viel gemauschelt wurde und bei dem die Lega stark in der Kritik steht. · Bericht und Ankündigung mit Brisanz: In der Waadtländer Steueraffäre kommt es zu einem Strafverfahren. Manche Reiche haben zwischen 2009 und 2021 zu wenig Steuern bezahlt. Wie es dazu kam, wird jetzt von der Justiz untersucht. Ausserdem kritisiert ein Bericht des Parlaments Regierungsmitglied Valérie Dittli scharf. Zu Gast: Patricia Michaud, freie Journalistin in Bern, und Gerhard Lob, freier Journalist im Tessin.
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