PODCAST · science
Digital Public Health Podcast
by Digital Public Health
In einer Welt, in der digitale Technologien tief in unseren Alltag eingebettet sind, steht die öffentliche Gesundheit an der Schwelle zu einer bedeutenden Transformation. Der "Digital Public Health Podcast" öffnet Dir die Tür zu den vielschichtigen Facetten dieses faszinierenden Wandels. In jeder Episode führen wir Gespräche mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Politikerinnen und Politikern sowie Pionierinnen und Pionieren aus der Start-up-Szene, die an der Schnittstelle von digitaler Innovation und öffentlicher Gesundheitsförderung wirken. Gemeinsam beleuchten wir nicht nur die Chancen, die digitale Gesundheitslösungen bieten – von verbesserter Informationsverfügbarkeit über die Stärkung präventiver Maßnahmen bis hin zum Kampf gegen globale Gesundheitskrisen. Wir setzen uns auch kritisch mit den Herausforderungen auseinander, die diese Technologien mit sich bringen, wie Ungleichheiten beim Zugang, Datenschutzprobleme und die Gefahr sinnloser Zus
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Warum 75 % an Gesundheitsinfos scheitern und was KI damit zu tun hat (Prof. Dr. Kai Kolpatzik)
In dieser Folge des Digital Public Health Podcasts geht es um eine der zentralen Fragen unserer Zeit: Wie finden wir verlässliche Gesundheitsinformationen – und warum fällt uns das oft so schwer? Host Rasmus Cloes spricht mit Prof. Dr. Kai Kolpatzik über Gesundheitskompetenz als unterschätzten Schlüssel für bessere Gesundheit und funktionierende Prävention. Kopfschmerzen googeln und beim Hirntumor landen. Ausgehend von dieser Alltagssituation wird schnell klar: Mehr Informationen bedeuten nicht automatisch bessere Entscheidungen. Im Gegenteil: Rund drei Viertel der Menschen in Deutschland haben Schwierigkeiten, Gesundheitsinformationen richtig zu verstehen, zu bewerten und für sich zu nutzen. Woran liegt das? Wir schauen uns an, wie sich die Informationssuche verändert hat – von der Apotheken Umschau über Google bis hin zu KI-gestützten Antworten und Social Media. Welche Chancen entstehen dadurch, wo liegen die Risiken und warum wird Vertrauen in Quellen immer wichtiger? Besonders spannend: Was passiert gerade, wenn KI Inhalte zusammenfasst und klassische Gesundheitsportale an Sichtbarkeit verlieren? Außerdem diskutieren wir, warum Gesundheitskompetenz nicht nur eine individuelle Aufgabe ist, sondern auch politisches Handeln erfordert. Von Nutri-Score über Prävention bis hin zu strukturellen Veränderungen im Gesundheitssystem: Welche Maßnahmen können wirklich etwas verändern? Eine Folge über die Zukunft der Gesundheitsinformation und darüber, was wir brauchen, um uns in einer immer komplexeren digitalen Welt gut orientieren zu können. Wir sind live! Am 30.05.2026 diskutieren wir mit euch in der Kassenhalle im Forum am Domshof in Bremen über ein mögliches Social-Media- und Smartphoneverbot für Kinder. Der Eintritt ist frei und im Anschluss gibt es kostenlose Snacks & Drinks. Außerdem wird das gesamte Panel live auf unserem Youtube-Kanal gestreamt! https://www.youtube.com/@DigitalPublicHealthPodcast Jetzt anmelden – die Plätze sind begrenzt! https://eveeno.com/digitalhealthtalks Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Kontext des Wissenschaftsjahr 2026 gefördert.
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How digital public health actually works
In the latest episode of the Digital Public Health Podcast, host Rasmus Cloes talks to Professor Dr. Hajo Zeeb about the first comprehensive handbook on digital public health. The book captures the spirit of the times, but only touches on one important topic. In the conversation, Hajo explains how the handbook is structured: It begins with overarching topics such as equality, inequality, and justice, then introduces key challenges such as data protection and ethics, and finally focuses on technological perspectives. Digitalization offers opportunities, but also risks. Hajo describes a ratio of “55:45 in favor of opportunities” – but only if risks are actively addressed. The limitations of digital tools are also discussed. Hajo emphasizes that health is an area of trust in which personal interaction continues to play a major role. Digitalization can support, but does not replace, all analog forms. At the same time, the handbook shows how important a common language is in interdisciplinary teams – from the campus glossary to the question of what a data lake actually means. Another key topic of discussion is what is missing from the handbook: cybersecurity and evaluation. Hajo describes both areas as crucial for the future, but they are only touched upon in the book. Evaluation is becoming increasingly important—not only in terms of effectiveness, but above all in terms of usage, suitability for everyday use, and real effects on health. Digitalization is developing rapidly, and traditional study designs are often no longer sufficient. Finally, they talk about future scenarios. The handbook paints optimistic and pessimistic pictures of a digital health world. Science sees itself as a designer and companion that tests developments, combats misinformation, and observes social acceptance. Digitalization is happening – the question is how we shape it. This is exactly what the new handbook aims to provide guidance on.
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Was Bildschirme mit Deinem Gehirn machen
Im Gespräch mit Host Rasmus Cloes erzählte Louisa Kulke, Professorin für Entwicklungspsychologie an der Universität Bremen, wie digitale Technologien unsere Wahrnehmung, unser Lernen und die Entwicklung sozialer Fähigkeiten beeinflussen – von Babys vor dem Tablet bis hin zu Erwachsenen in der KI-Ära. Louisa Kulke erklärt, dass schon Babys den Unterschied zwischen realer und virtueller Welt erkennen. In Experimenten zeigte ihr Team: Selbst drei Monate alte Kinder merken, dass man mit Menschen am Bildschirm anders interagiert als mit echten Personen. Babys zeigen Interesse, halten aber soziale Regeln ein, sie starren zum Beispiel Fremde in der Realität nicht an, obwohl sie neugierig wären. Kleine Kinder lernen nicht über Bildschirme – auch nicht mit „Peppa Pig“ auf Englisch. Erst echte soziale Interaktion ermöglicht Spracherwerb und Lernen. Dieses „Medien-Defizit“ nimmt mit dem Alter ab. Gleichzeitig warnt Kulke: Digitale Medien können süchtig machen, vor allem, wenn das Gehirn – noch in der Entwicklung – die Selbstkontrolle nicht vollständig beherrscht. In ihrer Forschung vergleicht Louisa echte soziale Interaktionen mit Video-Calls und virtuellen Szenarien. Ergebnis: Selbst Video-Gespräche oder Virtual Reality erreichen nicht die emotionale Tiefe realer Begegnungen. Das Gehirn reagiert anders und soziale Regeln wie gegenseitiges Wegsehen oder nonverbale Signale funktionieren digital kaum. Louisa Kulke beschreibt, wie sich das Gehirn an digitale Reize anpasst. Wenn Kinder oder Erwachsene ständig 30-Sekunden-Videos sehen, gewöhnt sich das Gehirn an kurze Aufmerksamkeitszyklen – der „Dauerlauf“ langer Texte fällt schwerer. Trotzdem warnt sie vor Alarmismus: Jede neue Technik – vom Buchdruck bis zum Fernsehen – wurde zuerst verteufelt. Entscheidend sei, kritisch zu prüfen, was stimmt, ob bei TikTok, ChatGPT oder Tante Erna. Kinder sollten digitale Medien erst unter Begleitung nutzen. Sie plädiert für frühe Medienbildung: Kinder sollen lernen, digitale Inhalte zu hinterfragen und selbst kreativ zu nutzen. Ihr Ausblick: Künftig will sie untersuchen, wie soziale Interaktionen mit Robotern funktionieren und ob Maschinen irgendwann menschliche Regeln wirklich verstehen können. Timestamps Chapters 00:00:00 Echte Welt vs. Bildschirm 00:04:10 Lernen braucht Interaktion 00:08:15 Warum Zoom & VR keine echten Begegnungen ersetzen 00:15:05 TikTok, KI & das aufmerksame Gehirn 00:21:12 Wann Kinder Medien nutzen sollten – und was Babys schon wissen Staff: Host: Rasmus Cloes Producer: Maren Emde Video Producer: Sebastian Budde Abonniere den Kanal, um keine Folge zu verpassen, und hinterlasse uns gerne Feedback in den Kommentaren oder folge uns auf Instagram @digitalpublichealth #PublicHealth #healthtech #gesundheit #digitalpublichealth
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Health Briefing Bremen: Die Digitalisierung im Gesundheitswesen mit Prof. Dr. Hajo Zeeb
Wenn es darum geht das deutsche Hashtag#Gesundheitswesen für die Zukunft fit zu machen, ist die Hashtag#Digitalisierung eines der wichtigsten Themen. In unserem neuen Health Briefing haben wir mit Prof. Dr. Hajo Zeeb (Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS) darüber gesprochen ✅ was sich bereits in diesem Bereich getan hat ❔ vor welchen Herausforderungen wir aktuell stehen und 📝 womit sich die neue Bundesregierung beschäftigen muss. ---- Das Health Briefing Bremen ist eine gemeinsame Produktion der Health Sciences Bremen und des Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS Redaktion: Rasmus Cloes und Maren Emde Videoproduktion: Rasmus Cloes und Thomas Leleko
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Health Briefing Bremen: Die Finanzierung der Langzeitpflege, mit Prof. Dr. Heinz Rothgang
Dass die #Finanzierung der #Pflegeversicherung eines der akutesten gesundheitspolitischen Probleme darstellt, haben viele vermutlich in den letzten Wochen und Monaten gehört. Doch wo genau liegen die Herausforderungen? Welche politischen Handlungsmöglichkeiten gibt es? Darüber spricht Prof. Dr Heinz Rothgang, Gesundheits- und Pflegeökonom am SOCIUM der Universität Bremen, in unserem ersten Health Briefing. In seinem Statement erklärt Prof. Rothgang: 🚨 wo der dringendste Handlungsbedarf für die Politik besteht ❔ vor welchen Herausforderungen wir in der Finanzierung der #Pflege stehen 💡 was eine #Pflegebürgervollversicherung ist und inwiefern sie eine Lösung sein kann 📢 welche Vorschläge Parteien im #Wahlkampf machen ---- Das Health Briefing Bremen ist eine gemeinsame Produktion der Health Sciences Bremen und des Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS Redaktion: Maren Emde Videoproduktion: Thomas Leleko
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Neues Format: Health Briefing Bremen
Vor welchen Herausforderungen steht die zukünftige Bundesregierung in der Gesundheitspolitik? Diese Frage möchten wir mit unserem neuen Format „Health Briefing Bremen“ begleiten. In kurzen Statements geben Wissenschaftler:innen aus den Bremer Gesundheitswissenschaften Einschätzungen zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen. Wo steht dringender Handlungsbedarf? Wie sehen sinnvolle Reformvorschläge aus? (Wie) Greifen die Parteien diese Themen in ihren Wahlprogrammen auf? Auf diese Fragen geben unsere Expert:innen in kommenden Wochen Antworten und ordnen unterschiedliche Themen für euch ein. Idee und Konzept: Rasmus Cloes und Maren Emde Kamera und Schnitt: Sebastian Budde und Thomas Leleko
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