Dolomitenstadt Podcast

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Dolomitenstadt Podcast

Der Dolomitenstadt Podcast ist ein akustisches Magazin, das die Redaktion von dolomitenstadt.at in Lienz zusammenstellt. Das Themenspektrum ist breit und beschränkt sich nicht nur auf die Region. Wir stellen spannende Projekte vor, widmen uns den Künsten und der Kunst des Lebens, schauen in Kochtöpfe und über den Tellerrand, greifen heiße Eisen an und diskutieren die Themen unserer Zeit mit Menschen, die etwas zu sagen haben.

  1. 148

    „Die Kinder tragen einen Schaden davon"

    Reisen im Campingbus, Erfahrungen in der Natur – Stephanie Blase erinnert sich lebhaft an ihre eigene Jugend und bedauert, dass heutigen Jugendlichen dieser Erfahrungsschatz vielfach fehlt. Sie gamen, vergleichen sich auf Social Media und scrollen durch Reels.Stephanie Blase ist Mitbegründerin des Vereins „Smartphone Freie Kindheit Österreich“, der Eltern ermutigt, mit der Anschaffung eines Smartphones für ihre Kinder bis zum 14. Geburtstag zu warten. In Vorträgen wird über die massiven Risiken des Smartphonegebrauchs aufgeklärt. Worum es dabei geht, was ihr eigener Sohn von seinem „Simple Phone“ hält und wie ernst die Regierung das Thema nimmt, erzählt Stephanie Blase im Dolomitenstadt-Podcast.

  2. 147

    Backyard Ultra: Wer schafft die letzte Runde?

    Mit dem „Dolomite Last Loop“ kommt am 23. Mai ein neues Lauf-Format nach Toblach im Südtiroler Pustertal. Rund um den Toblacher See findet ein „Backyard Ultra“ statt. In diesem Dolomitenstadt Podcast sprechen Kathrin Burgmann und Gregor Sieder mit Lea Marie Steinwandter über die Trandsportart, die derzeit die Welt erobert: Backyard Ultra. Die beiden passionierten Läufer erklären die Faszination dieses Wettkampfprinzips, bei dem es nicht um klassische Bestzeiten, sondern um Durchhaltevermögen geht, um Strategie und den Umgang mit Erschöpfung. Wer an den Start geht, muss bereit sein, immer wieder neu anzutreten, Runde für Runde, Stunde für Stunde.

  3. 146

    „Der Drogenkonsum ist stark gestiegen“

    Dass Osttirol keine „Insel der Seligen“ ist - und diese wohl auch nie war - das spüren die sozialen Einrichtungen im Bezirk tagtäglich bei ihrer Arbeit mit suchtkranken Menschen. Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung bei der Einrichtung pro mente tirol in Lienz, wo immer mehr junge Menschen mit psychischen Problemen und zusätzlicher Suchterkrankung Hilfe suchen, wie Leiterin Maria Auer im Podcastgespräch berichtet. In der Folge geraten bestehende Angebote an ihre Grenzen – fachlich, personell und strukturell.

  4. 145

    Thomas Schäfer über die „Generation Farmfluencer“

    Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Besonders junge Bäuerinnen und Bauern schlagen neue Wege ein und experimentieren mit anderen Formen des Wirtschaftens, Produzierens und Zusammenlebens. Mit dem Netzwerk „Farmfluencers of Southtyrol“ will Thomas Schäfer genau diese Entwicklungen sichtbar machen.

  5. 144

    Antholz unter den fünf olympischen Ringen

    Am 6. Februar 2026 beginnen die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026, die auch Antholz zu einem zentralen Schauplatz machen. Hier werden die Biathlon-Bewerbe ausgetragen. Einerseits ist die Vorfreude in der Region groß, andererseits mehren sich jedoch auch kritische Stimmen. Im Gespräch mit Alexander Messner werden Chancen und Kritikpunkte aufgegriffen und aus regionaler Perspektive eingeordnet. Messner ist Lehrer an einem Gymnasium und ehemaliger Gemeindevertreter von Antholz. Im Dolomitenstadt Podcast erklärt er seine Bedenken rund um Olympia in seinem Heimatdorf.

  6. 143

    380-kV-Leitung im Gespräch: Stimmen zum Großprojekt

    „Wir sind für den Ausbau der Stromversorgung. Wir fordern aber eine optimale Lösung“, betonten die Verantwortlichen der Bürgerinitiative Irschen im Rahmen ihrer Informationsveranstaltung im Dezember 2025. Zahlreiche Einheimische sowie Bürger:innen aus den Nachbargemeinden und aus Osttirol folgten der Einladung und füllten den örtlichen Saal. Als Sprecher traten Klaus Slamanig, Eberhard Faust und Michael Steiner auf. Steiner erläuterte dabei, warum die bestehende 220-kV-Leitung für die Region ausreichend sei und welche Lösungsansätze darüber hinaus möglich wären. Alexandra Hassler war mit dem Mikrofon vor Ort und sprach sowohl mit den Vortragenden als auch mit den Veranstaltern und Zuhörer:innen. 

  7. 142

    „Tirolerisch isch nit lei oans – Oschtirolerisch schon gor et“

    In diesem Podcast dreht sich alles um Sprache und zwar um jene Sprache, die uns am nächsten ist: Mundart, also das gesprochene Wort, das – im Gegensatz zur einheitlichen Schriftsprache – Identität stiftet und Nähe signalisiert. Die Universität Innsbruck, die einmal jährlich als „Universität im Dorf“ im Osttiroler Villgratental ihre Zelte aufschlägt, widmete sich im Dezember 2025 der Vielfalt der Sprache und einer Osttiroler Besonderheit: in diesem gebirgigen Bezirk ist die Dialektviefalt besonders groß! Warum erzählt im Podcast mit Silvia Ebner unter anderem die Dialektforscherin Yvonne Kathrein. 

  8. 141

    Brandheiß: Frauen und die Wechseljahre

    Rinnt Ihrer Kollegin plötzlich der Schweiß von der Stirn, hat sie Blackouts, leidet unter Gelenkschmerzen und ist um die 50? Dann gehört sie wahrscheinlich zu den rund einer Million Frauen in Österreich, die sich gerade in den Wechseljahren befinden.Umgerechnet für Osttirol sind das etwa 5.300 Frauen. Kein Wunder also, dass schon der erste Mädelsabend „Für Frauen in der Lebensmitte“ in einem Lienzer Café ein großer Erfolg war. Die Idee, eine Möglichkeit zu schaffen, um endlich offen über diese Themen zu sprechen, kam von Michaela Häusler-Monitzer, selbst von Wechselbeschwerden betroffen, und Gynäkologin Maria Castellan.Mit dem gut gemeinten Tipp von Michaelas Mutter: „Einfach nicht an dich ranlassen“, wollte sie sich nicht zufriedengeben – und damit, dass „wir Frauen da einfach durch müssen“, schon recht nicht. Die Mädels haben für ihr Treffen bewusst einen öffentlichen Ort gewählt. „Es ist so wichtig, unsere Weiblichkeit leben zu dürfen, deshalb müssen wir offen darüber reden“, sagt Michaela im Podcastgespräch. 

  9. 140

    Miriam Taschlers Körpersprache

    Zeitgenössischer Tanz als Forschungsraum, Bühne als Resonanzkörper gesellschaftlicher Themen, Bewegung als Einladung zum Mitfühlen. Dieses Gespräch mit Miriam Taschler öffnet Türen zu einer Welt, in der Kunst mehr ist als Ästhetik. Miriam stammt aus Toblach, wohnt jetzt in Berlin und erzählt in diesem Dolomitenstadt-Podcast von Wegen zwischen Psychologie, Gender Studies und Bühne, von frühen Impulsen, die in Südtirol entstanden sind, und von der Suche nach Ausdrucksformen für Themen, die uns alle betreffen.

  10. 139

    Diabetes Typ 1: Leben mit einer Autoimmunerkrankung

    In Osttirol erkranken jedes Jahr zwei bis drei Menschen an Diabetes Typ 1. Im Gegensatz zum weit verbreiteten Typ 2 ist Diabetes Typ 1 eine Autoimmunerkrankung, die nichts mit Ernährung und Lebenswandel zu tun hat. Das eigene Immunsystem richtet sich fehlgesteuert gegen den Körper und zerstört Insulin produzierende Zellen. Katharina Unterlechner ist Mutter eines erkrankten Jugendlichen, hat eine Selbsthilfegruppe gegründet und erzählt im Podcast von den großen Herausforderungen für die Erkrankten und deren Familien.Der Kinder- und Jugendfacharzt Robert Kovacic erkrankte als junger Medizinstudent selbst völlig überraschend an Diabetes Typ 1 und betreut in seiner Praxis auch Menschen, die längst dem Jugendalter entwachsen sind. Ihm liegt die Früherkennung der Symptome besonders am Herzen. Kovacic betont, dass ein gutes und erfülltes Leben mit dieser Krankheit heute dank moderner Therapien sehr gut möglich ist. 

  11. 138

    Liz Gruden – eine Polizistin schreibt Detektivgeschichten

    Liz Gruden hat ihre Kindheit und Jugend in Sillian verbracht und gar nicht gerne Bücher gelesen. Heute, Jahre später, schreibt sie Bücher. Sie ist Autorin und arbeitet als Polizistin, zwei Rollen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und sich in ihren Geschichten dennoch wunderbar ergänzen. Als Kriminalbeamtin kennt sie die Realität des Alltags, als Autorin erschafft sie Fantasiewelten für vor allem junge Leser:innen.Die gebürtige Osttirolerin schreibt Detektivgeschichten. Die Handlungen spielen in Innsbruck und begleiten Tom, Lilly und die weiße Schäferhündin Miss Marple auf Spurensuche. „Ich habe schon immer gerne geschrieben“, erinnert sich Liz Gruden. Im Podcast spricht sie mit Alexandra Hassler darüber, was ihr die Fantasie bedeutet, wie sie das Schreiben mit ihrem Berufsalltag verbindet, an welchen neuen Projekten sie derzeit arbeitet und ob sich gelegentlich ein Heimatbesuch ausgeht.

  12. 137

    Cortina d’Ampezzo: Rückkehr auf die große Bühne

    Bereits 1956 fanden in Cortina Olympische Winterspiele statt. Fast 70 Jahre später soll die Region erneut im internationalen Rampenlicht stehen. Anfang Oktober 2025 haben wir die Stadt in den Dolomiten besucht und ein Stimmungsbild eingefangen. Wie weit sind die Bauarbeiten wirklich? Welche Stimmung herrscht vor Ort? Und wie blickt die Bevölkerung auf das Großereignis?

  13. 136

    Ibo Mohamed: Vom Flüchtling zum Klima-Aktivisten

    Als Jugendlicher musste Ibo Mohamed aus Syrien fliehen. Heute lebt der junge Aktivist in Bamberg, ist Pressesprecher von Fridays for Future Deutschland und engagiert sich in zahlreichen Initiativen für Klima- und Menschenrechte. Im Dolomitenstadt-Podcast spricht er über seinen Weg vom politisch aktiven Jugendlichen in Syrien zum Klimaaktivisten in Deutschland. Schon früh habe er erlebt, was es bedeutet, unterdrückt zu werden, erzählt er. Mit zwölf Jahren ging er zu Demonstrationen gegen das Assad-Regime, wenig später war er gezwungen, sein Heimatland zu verlassen. Die Erfahrung von Flucht und Krieg, sagt Ibo, habe ihn geprägt und zu dem Menschen gemacht, der er heute ist.Im Podcast spricht Ibo auch über Frust und Hoffnung. Über die Schwierigkeit, Menschen heute noch für Demos zu mobilisieren. Über Populismus, der einfache Antworten verspricht. Aber auch über seine Zuversicht, dass Engagement etwas bewirken kann. 

  14. 135

    Über das Paddeln, die Verletzlichkeit und die Kunst

    Fanny Zinell ging im September 2025 an ihre Grenzen, als eine von wenigen Frauen, die sich dem „härtesten Teambewerb der Welt“ stellten, dem Dolomitenmann in Lienz. Die 28 Jahre alte Künstlerin hatte eben erst eine Krebserkrankung überstanden. Im Podcastgespräch mit Silvia Ebner spricht sie über diese Entscheidung, über das Paddeln, das Malen, ihre Pläne für die Zukunft und ein paar sehr prägende Gedanken. 

  15. 134

    Diverkstatt – Kultur in der Kaserne

    Im Westen Brunecks, zwischen Schul- und Industriezone, steht die alte Kaserne Enrico Federico. Betritt man das Gelände durch das Tor, scheint der Stadttrubel weit entfernt: eine riesige Fläche, Bäume und leerstehende Magazingebäude. Hier trifft Lea Marie Steinwandter Thomas Pircher und Elisa Golser, zwei junge und kreative Kulturschaffende, die den Verein „Diverkstatt“ leiten. Dieser mehrsprachige Kulturverein veranstaltet das ganze Jahr über Events, die Sprachen und Kulturen verbinden sollen. Eines davon ist das heuer zum zweiten Mal stattfindende Open-Air-Festival „Funk Town“, das auf dem Kasernenareal über die Bühne geht. 

  16. 133

    Die Eichholzsiedlung wächst und wächst

     Das Café „Bittersüß“ in Lienz schließt eigentlich um 18:00 Uhr. Heute bleibt es für uns ein wenig länger offen, denn wir treffen uns dort, um in Ruhe über einen der größten Stadtteile von Lienz zu sprechen: die Eichholzsiedlung - und über sie gibt es tatsächlich sehr viel zu erzählen. Der Mann, der neben Lokalpolitiker Charly Kashofer wohl mehr als alle anderen über diese Siedlung zu berichten weiß, ist Hansjörg Temmel, ein wahrer Chronist seines Wohnortes, der selbst schon seit 60 Jahren dort lebt. Damals hieß Eichholz übrigens noch Pfarrsiedlung und Hedi Schieder war eine der ersten Bewohnerinnen. Auch sie weiß manche Geschichte aus vergangenen Tagen. 

  17. 132

    „Trotz der Umstände darf man nicht verzweifeln.“

    In diesem Podcast spricht Lea Seifter mit Sofiia, einer jungen Ukrainerin, die vor dem Krieg nach Lienz geflohen und nun in ihre Heimatstadt Schytomyr zurückgekehrt ist. Sofiia reflektiert über ihre Erfahrungen in Österreich und Litauen, ihre Herausforderungen während des Krieges und ihre Hoffnungen für die Zukunft. Sofiia teilt aber auch ihre sehr grundsätzlichen Gedanken über Freundschaft, Unterstützung und die Bedeutung von Zuversicht in schwierigen Zeiten.

  18. 131

    Transgeschlechtlichkeit: „Jeder Mensch ist anders.“

     Im Podcast sprechen Moderatorin Evelin Gander, Alex Schmidbauer und Ramanie Ramalingam von der Beratungsstelle Courage über die Notwendigkeit, die eigene Identität leben zu dürfen.  

  19. 130

    Vom schönen Leben im Lienzer Moarfeld

    Silvia Ebner sitzt diesmal in einer gemütlichen Runde in der Lienzer Moarfeld-Siedlung. Franz Seiwald, Erni Feldner und Martha und Karl Bachmann sind „Ureinwohner“ in diesem großen, grünen Wohnareal. Sie leben seit Mitte der siebziger Jahre hier und schwelgen nicht nur in Erinnerungen, sondern machen sich auch Gedanken über die Zukunft ihres Stadtteils.

  20. 129

    Über den Widerstand und gegen das Vergessen

     Helga Emperger wurde 1928 in Lienz geboren und wuchs in Villach auf, wo sie als Jugendliche im Krieg die Widerstandsarbeit ihrer Eltern und die zahlreichen Inhaftierungen ihres Vaters miterlebte. Sie selbst wurden im November 1944 inhaftiert. Kurz darauf wurde ihre Mutter in Graz enthauptet.  Im Podcast Gespräch erinnert sich Helga Emperger, begleitet  von Tochter Dagmar, nicht nur an diese dramatischen Tage und ihr eigenes Überleben. Weise und wach erzählt die 96-Jährige ihre weitere Lebensgeschichte, geleitet von einem Versprechen, das sie ihrer Mutter gab: Stark zu bleiben und ein anständiger Mensch zu sein. 

  21. 128

    Ein feines Platzl und viel Frieden in der Siedlung

     Silvia Ebner ist wieder in Lienz unterwegs, um Menschen zu treffen, die etwas über ihre Straße, ihren Wohnblock und ihre Siedlung erzählen können. Diesmal trifft Silvia auf einem ganz besonderen „Kaffeehaus-Platzl“ an der Salurnerstraße eine unterhaltsame Runde langjähriger Bewohner:innen der Friedensiedlung. 

  22. 127

    Demokratie kann man erlernen und üben

    Über mehr als ein Jahr lang fanden an 20 Osttiroler Schulen Workshops und Diskussionsformate statt – mit dem Ziel, jungen Menschen den Wert von Demokratie nicht nur zu erklären, sondern erlebbar zu machen. Expert:innen besuchten zehn Volksschulen, neun Mittelschulen und das Gymnasium Lienz und informierten die Schüler:innen spielerisch und erzählerisch über Themen wie „Fake News“, „Krieg und Frieden“ oder „Raumordnung“. Dann trafen Schüler:innen aus jeweils zwei Schulen aufeinander, um über Demokratie im Alltag zu sprechen. Sie brachten persönliche Gegenstände mit, die für sie Demokratie symbolisieren, und diskutierten über ihre Vorstellungen, Ängste und Wünsche.

  23. 126

    Der letzte Bauernhof mitten in Lienz

    In diesem „Stadtgespräch“ unterhält sich Silvia Ebner mit Ludwig Unterluggauer, der vor 87 Jahren auf dem Bauernhof seiner Eltern in der Lienzer Beda Weber-Gasse geboren wurde und immer noch dort lebt. Als Zeitzeuge erinnert er sich eine Epoche, in der der Stadtteil „Rindermarkt“ seinem Namen noch gerecht wurde und sich ein Bauernhof an den nächste reihte, wo sich heute die Stadt ausdehnt. Und auch die Kriegs- und Nachkriegsjahre leben in diesem Gespräch und Unterluggauers Erinnerung wieder auf. Ein hörenswertes Zeitdokument. 

  24. 125

    Über das Schweben jenseits der Leichtigkeit

     Das Gefühl von fehlender Sicherheit oder Identität vieler junger Menschen oder vielleicht auch einer gesamten Generation beschreibt die 35-jährige österreichische Autorin Amira Ben Saoud in ihrem ersten Roman „Schweben“. Und wie vielen Literat:innen ihrer Zeit geht es ihr verstärkt um jene Frauen, die neue Rollenbilder nicht nur vehementer einfordern, sondern auch hinterfragen, erforschen, verstehen wollen – vor allem, weil sie um die Gefahr wissen, sich in diesen vielen möglichen Rollen auch verlieren zu können. 

  25. 124

    Osteoporose: Die „stille Krankheit“

     Osteoporose entwickelt sich oft unbemerkt und schmerzfrei, obwohl sie zu einer verringerten Knochendichte und erhöhtem Frakturrisiko führt. Erste Anzeichen können Rückenschmerzen oder eine Abnahme der Körpergröße sein. Was tun? Darüber sprechen Evelin Gander und Elisabeth Feichter in dieser Folge von „Reden hilft“. Prävention ist wichtig, Ernährung, Bewegung und Nichtrauchen spielen eine zentrale Rolle. Elisabeth Feichter von der Selbsthilfe Osttirol verrät, wie Vorbeugung aber auch die Bewältigung bei persönlicher Betroffenheit gelingen kann. 

  26. 123

    40 Tage ohne Insta & Co. – ein Detox-Versuch

     Die Fastenzeit vor Ostern bietet einen guten Anlass, auf etwas zu verzichten, das sonst einen festen Platz in unserem Alltag hat. In unserer digitalen Welt ist die Nutzung von sozialen Medien für viele Menschen alltäglich geworden – so auch für uns. Aus diesem Grund haben wir gewisse Social-Media-Apps am Aschermittwoch gelöscht und 40 Tage ohne sie verbracht. Nun ziehen wir Bilanz! Außerdem reden wir über Erinnerungen an unsere ersten Erfahrungen mit sozialen Medien und teilen Tipps zur Regulierung der Handynutzung. 

  27. 122

    Kaffee und Kuchen bei Hilde Reiter

    Hilde Reiter lebt seit 70 Jahren in einem geschichtsträchtigen Stadtteil von Lienz: der Südtiroler Siedlung mit 196 Wohnungseinheiten in sechs Quergassen. Sie wurde in den Vierzigerjahren des vorigen Jahrhunderts für „Optanten“ aus Südtirol erbaut. Seit 1955 wohnt Hilde Reiter in einem der lang gezogenen Häuser. 60 Quadratmeter misst die Bleibe der 93-Jährigen, die hier fünf Kinder großzog. Silvia Ebner traf Hilde zu einem Plausch bei Kaffee und Kuchen.

  28. 121

    „Die ÖVP ist machtbewusst, aber auch machtbesessen.“

     Seine berufliche Laufbahn als Journalist prägt die politische Arbeit von Markus Sint, Klubobmann der Liste Fritz im Tiroler Landtag. Fragen zu stellen, ist die politisch effektivste Waffe des profilierten Oppositionellen, der seine Anfragen an die Landesregierung minutiös vorbereitet und recherchiert. In diesem Gespräch mit Dolomitenstadt-Chefredakteur Gerhard Pirkner geht es auch um die demokratische Kultur in Tirol, vor dem Hintergrund einer scheinbar übermachtigen ÖVP, die seit 80 Jahren ohne Unterbrechung das Land regiert. Markus Sint bemüht sich um Differenzierung, zählt positive Leistungen der Regierenden auf, ist aber der Meinung, dass gerade die aktuelle Schwäche der ÖVP zu noch mehr Klientelpolitik führt. Im Wordrap verrät der 51-Jährige seine Positionen zu Windrädern, Skischaukel Sillian, Wolf und Plöckenpass. 

  29. 120

    Sternenkinder – über die Kraft der Trauer

     Wenn ein Kind stirbt, zerbrechen alle Träume und Hoffnungen. Unsere Gesellschaft ist nicht ausreichend sensibilisiert für die Trauer um so früh verstorbene Kinder, daher fühlen sich die Eltern in ihrem Schmerz oft allein gelassen. Monika Pucher-Schweiger leitet gemeinsam mit Maria Radziwon die Selbsthilfegruppe „Sternenkinder“ in Lienz. Dort finden alle Menschen einen sicheren Raum für ihre Trauer um ein Kind, unabhängig davon, wie alt das Kind bei seinem Tod war und wie lange dies zurückliegt. 

  30. 119

    MCI-Rektor Andreas Altmann im Klartext

     Andreas Altmann ist Mitbegründer und Rektor des MCI, hat die „unternehmerische Hochschule“ innerhalb von drei Jahrzehnten von einem 6-Personen-Experiment zu einer akademischen Einrichtung mit klarer Alleinstellung und mehr als 3000 Studierenden weiter entwickelt und ist nach wie vor der wortgewaltigste Botschafter des Management Centers Innsbruck. Im Gespräch geht es aber nicht nur um Erfolge, sondern auch um Rückschläge wie den abgesagten MCI-Neubau und um wissenschaftliche Ethik, Anwendungsorientierung in der Forschung, die Abgrenzung zu den großen Universitäten und die MCI-Pläne in Lienz.  

  31. 118

    Tirols Anwalt für die Umwelt im Gespräch

    In diesem Podcast kommt ein Mann zu Wort, dessen Rolle und Amt zum einen nicht allen bekannt und zum anderen bei nicht bei allen beliebt ist: Johannes Kostenzer ist Tiroler Umweltanwalt. „Wir sind eine Organisation des Landes Tirol, arbeiten aber völlig ohne Einflüsterungen oder Vorgaben. Was wir an Leitlinien haben, das ist unser Gewissen und unser Fachwissen. Und das leben wir“, erklärt er im Gespräch. Warum viele Unternehmen sehr konstruktiv mit der Umweltanwaltschaft zusammenarbeiten und wie man die Verfahren optimieren könnte, ist ebenso Thema im Podcast, wie die durchaus philosophische Frage, ob und wie „die Natur“ überhaupt Mandant vor einem Gericht sein kann? 

  32. 117

    Prostatakrebs: Über Vorsorge, Selbsthilfe und Sex

    In dieser Podcast-Episode spricht Evelin Gander mit Urologe Christoph Buchberger, und Werner Greil, Leiter der Selbsthilfegruppe Männergesundheit, über die Themen Prostata, Vorsorge, Selbsthilfe und Sexualität. Werner berichtet von seiner eigenen Erfahrung mit Prostatakrebs und wie er nach erfolgreicher Operation wieder genesen ist. Christoph Buchberger erklärt die Funktion der Prostata und die Risiken von Prostatakrebs, der im Frühstadium meist symptomlos ist und daher oft spät erkannt wird. Ein Schwerpunkt dieses sehr offenen Podcastgesprächs liegt auf dem Umgang mit den Auswirkungen der Krankheit auf das Sexualleben. Werner Greil und Christoph Buchberger betonen die Bedeutung der Kommunikation mit der Partnerin und das Üben neuer Formen von Intimität. 

  33. 116

    „In unserer Familie wurde immer politisiert“

     Birgit Obermüller ist Klubobfrau der Neos im Tiroler Landesparlament, gebürtige Osttirolerin und bekam das Interesse für Politik buchstäblich in die Wiege gelegt. Die Osttiroler Politiklegende Franz Kranebitter war der Cousin von Obermüllers Vater, der selbst auch Gemeindepolitiker und in der fünfziger Jahren Bürgermeister von Oberlienz war.  „In unserer Familie wurde immer politisiert“, erzählt die Neos-Abgeordnete, die an den Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und Neos auf Bundesebene teilnahm. Um die Gründe des Scheiterns dieser Verhandlungen geht es in diesm Podcast ebenso, wie um das große Thema der in Kufstein lebenden Lehrerin und ehemaligen Schuldirektorin: Bildung in allen Facetten, vom Kindergarten, über die Schule bis zur Tiroler Universitätspolitik. 

  34. 115

    Julia Rosa Peer – die vielseitige Brückenbauerin

    In diesem Podcast spricht Silvia Ebner mit der vielseitigen Künstlerin Julia Rosa Peer über ihre Erfahrungen als Schauspielerin, Autorin und angehende Ärztin. Die beiden lernten sich bei der Premiere von „Der Spitzname“ kennen, einem Film von Sönke Wortmann, der in Osttirol gedreht wurde. Im Podcast geht es um aktuelle Projekte von Julia Rosa Pehr, darunter die Serie „School of Champions“ und der Film  Kurzfilm „Bluatstilln“, in dem sie nicht nur eine der beiden Hauptrollen spielt, sondern den sie auch selbst kreierte und produzierte. Julia reflektiert über die Bedeutung von Heimat, Identität und auch über die Brücke zwischen Kunst und Medizin. 

  35. 114

    Chronisch entzündeter Darm – ein Tabuthema!

     Entzündliche Darmerkrankungen galten noch vor gut 20 Jahren als typische psychosomatische Erkrankungen. Heute weiß man, dass dies nicht der Fall ist. Es kann jeden treffen, auch Kinder und Jugendliche. In Österreich sind offiziell 60.000 bis 80.000 Menschen betroffen, die Dunkelziffer dürfte viel höher liegen. In diesem Podcast geht es neben Diagnose, Therapieverfahren und  Vorbeugung vor allem um das Leben mit CED. Noch sind chronisch entzündliche Darmerkrankungen nicht heilbar, aber es gibt Unterstützung, die ein gutes Leben mit dieser Diagnose möglich machen. Neben kompetenter ärztlicher Betreuung hilft Betroffenen das Gespräch mit anderen Erkrankten, um die Krankheit zu akzeptieren und familiäre wie soziale Probleme zu bewältigen. 

  36. 113

    Franz Fischler und seine Vision von Europas Zukunft

    Ein soziales und ökologisches Gewissen, politische Moral, die Fähigkeit zu vernünftigen Kompromissen und eine starke, auch auf kulturelle Wurzeln gegründete Erzählung – das könnte der Weg sein, um den nationalistischen Populismus in Europa zu überwinden, die Demokratie zu stärken und gemeinsam die großen Aufgaben der Zukunft zu stemmen. Davon ist Franz Fischler überzeugt. Auch mit 78 Jahren spürt man noch Tatkraft und Optimismus, Eigenschaften, die ihm schon als Bauernbub in Absam manchen Vorteil verschafften, wie der ehemalige Minister und EU-Kommissar in diesem Podcast-Gespräch augenzwinkernd verrät.

  37. 112

    „If you can dream it, you can do it!“

     Kurt Matzler ist Professor für Strategisches Management an der Universität Innsbruck und auf dem Gebiet von Innovation, Leadership und Strategie ein weltweit anerkannter Wissenschaftler. Er ist Autor von mehr als 20 Büchern und über 300 in führenden internationalen Zeitschriften veröffentlichten Artikeln. Neben dieser außergewöhnlich Berufslaufbahn hat Matzler ein sehr zeitintensives Hobby, in dem er ebenfalls zu den absolut Besten der Welt gehört. Er liebt den Extremradsport und ist er einer der wenigen Menschen, die bereits fünfmal das 5.000 Kilometer lange „Race Across America“ geschafft haben. In diesem Podcast geht es um Leistung und Leidenschaft, Disziplin, Mentaltraining und eine positive Lebenseinstellung. 

  38. 111

    Sigi Fink: „Nichts begeistert mich mehr als Schneefall“

    Wer mit dem Ö3-Wecker in den Tag startet kennt ihn auf jeden Fall akustisch. Spätestens seit er auch in der ZIB 2 gelegentlich das Wetter moderiert, wird Sigi Fink auch auf der Straße angesprochen. Im Podcastgespräch mit Anja Kofler lernen wir ihn besser kennen. Der zweifache Buchautor erzählt von seiner Kindheit und Jugend in Bozen und verrät, dass er neben dem Moderieren und Schreiben als Obstbauer die Weingärten und Apfelplantagen der Familie pflegt, seit sein Vater verstorben ist. Wie sich durch dieses Ereignis sein Verhältnis zum Tod veränderte, warum er italienische Musik liebt und gelegentlich Stress mit dem „Vierziger“ hat – all das erfahren wir neben vielen Details über das Thema Nummer 1: Das Wetter! 

  39. 110

    „Wir können probieren, einfach Mensch zu sein“

    Was ist toxische Männlichkeit? Wie kann man den Gender Pay Gap schließen? Und wie überwindet man das Patriarchat? Sehr schwierige Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Paul Scheibelhofer, Assistenz-Professor an der Uni Innsbruck, forscht und lehrt an mehreren Universitäten zum Thema Männlichkeit und entwickelt hochspannende Gedankenexperimente, die sich mit der Rolle von Männern in unserer Gesellschaft beschäftigen. Außerdem gibt der Soziologe Einblick auf einen möglichen Trend zurück zum traditionellen Familien- und Rollenbild. Eine hochspannende halbe Stunde, jetzt im Dolomitenstadt Podcast.

  40. 109

    „Männer töten“ – Ein Podcast mit Eva Reisinger

    Ihr Roman beginnt treffenderweise mit einer Triggerwarnung: „In diesem Buch sterben Männer. Es finden Beschreibungen von patriarchaler, sexueller und psychischer Gewalt statt.“ Diese zwei Sätze sagen schon einiges über die folgende Erzählung aus, lassen aber bei weitem nicht erahnen, mit wie viel Mut, Humor und Sprachgewandtheit die junge, oberösterreichische Schriftstellerin Eva Reisinger darin typische Rollenbilder vertauscht und Frauen in einem kleinen österreichischen Dorf in ihre matriarchalische Stärke führt. 

  41. 108

    „Wir müssen kommunizieren, warum wir relevant sind.“

    Matthias Wasinger, gebürtiger Wiener, Jahrgang 1980, ist ein Karrieresoldat und macht auch kein Hehl daraus. Das Engagement in Lienz sieht der Oberst des Generalstabsdienstes als Zwischenschritt seiner Karriere. Ein wichtiger Schritt, wie er sagt, „um die Bodenhaftung nicht zu verlieren.“ Im Podcastgespräch erklärt der Gründer und Herausgeber des militärische Fachjournals „The Defence Horizon Journal“ warum Kommunikation das Um und Auf bei der militärischen Verteidigung ist. Spannend wird das Gespräch beim Thema „kognitive Kriegsführung“ am Beispiel des russischen Überfalls auf die Ukraine. Wir erfahren aber auch, in welchen Sportarten der ranghöchste Soldat in Osttirol besonders gut ist und was er liest.

  42. 107

    Andreas Ferner – ein Lehrer nimmt die Schule mit Humor!

    Andreas Ferner ist lustig. Und er weiß, wovon er spricht. Das sind schon einmal zwei hervorragende Voraussetzungen für einen Kabarettisten. Wenn sich das Programm dann auch noch um ein Thema dreht, zu dem tatsächlich jeder und jede etwas sagen kann, möchte und auch tut, dann ist der Erfolg vorprogrammiert. Mit seinen beiden Programmen „Nie mehr Schule“ und „Stundenwiederholung“ füllt der humorvolle Pädagoge Andreas Ferner landauf landab die Säle. Silvia Ebner, selbst Lehrerin, hat sich mit ihm über sein Leben als Lehrer und Kabarettist unterhalten.

  43. 106

    Tinneke Gies: „Man hat hier eine sehr hohe Lebensqualität.“

    Seit Kurzem führt Tinneke Gies die Geschäfte der Österreich-Niederlassung des Waffelhersteller Loacker im Osttiroler Heinfels. Die neue Managerin stammt aus Belgien, heuerte bereits 2009 in Wien beim internationalen Lebensmittelkonzern Lekkerland an und wollte ursprünglich nur zwei Jahre in Österreich bleiben. Doch es kam anders. Warum es sie aus dem Osten die Berge zog, mit welchen Herausforderungen die Süßwarenindustrie konfrontiert ist, wie Belgien in Osttirol wahrgenommen wird und was ihre bevorzugte Freizeitbeschäftigung ist, das erzählt Tinneke Gies in diesem Podcastgespräch.

  44. 105

    Wer hilft den Angehörigen psychisch erkrankter Menschen?

    Über psychische Erkrankungen wird nicht gerne gesprochen, vor allem dann nicht, wenn die eigene Familie betroffen ist. Dabei ist gerade für Angehörige das Darüber-Reden-Können ein wichtiger erster Schritt zur Begleitung psychisch erkrankter Menschen im engsten Umfeld. Eine hochkarätige Expertin für dieses Thema ist Elisabeth Wagner, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin in Wien. Mit ihr und mit Sabine Buchberger, Leiterin der Selbsthilfegruppe HPE in Lienz, spricht Evelin Gander in diesem Podcast über die besonderen Belastungen und Fragen, mit denen Angehörige von psychisch Erkrankten konfrontiert sind. 

  45. 104

    „Ich bin Künstlerin, Autistin und noch vieles mehr!“

    Sarah Blaßnig hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Für die 20-Jährige ist die Kunst jedoch mehr als nur eine Passion, denn Sarah ist Autistin und findet beim Zeichnen ihre innere Ruhe. Bis zu 50 Stunden pro Woche arbeitet sie an manchen Werken. Zeichnen, die Zeichenmaterialien und die abgebildete Tierwelt zählen zu Sarahs sogenannten „special interests“. Diese besonderen Interessen sind für Menschen mit Autismus typisch. Für Sarah hat die Kunst einen emotionalen Wert, der sie auch durch schwierige Lebensphasen getragen hat. Im Podcast gibt die Künstlerin einen Einblick in ihren Alltag mit Autismus und verrät, warum sie während der Arbeit manchmal einen Handstand macht!

  46. 103

    Medizin im Wandel: Schlagen Frauenherzen anders?

    Ein Sommersymposium am Institut für Gesundheitsbildung in Lienz lieferte das Thema für einen Dolomitenstadt-Podcast mit medizinischem Schwerpunkt:  Wir werfen einen Blick auf einen neuen Zugang zur Behandlung von Patient:innen unterschiedlichen Geschlechts. In der personalisierten, geschlechtersensiblen Medizin geht es darum, Menschen viel individueller als in der Vergangenheit zu diagnostizieren und zu therapieren. Gefragt sind neue Denkansätze, Aufklärung und Information.

  47. 102

    Vater und Sohn auf dem Gipfel des Mount Everest

    Am 22. Mai 2024 erreichten der Osttiroler Arzt und Virologe Gernot Walder und sein Sohn Erich gemeinsam den höchsten Punkt der Erde, den Gipfel des 8.849 Meter hohen Mount Everest. Neben der außergewöhnlichen bergsteigerischen Leistung hat dieser Gipfelsieg einige besondere Aspekte: Erich Walder ist erst 19 Jahre alt und damit der jüngste Österreicher, der je auf dem Everest stand. Auf dem Gipfel angelangt, spielten die Walders eine Partie Schach (!) und sie fanden beim Auf- und Abstieg die Zeit, Schnee- und Wasserproben zu sammeln, die im heimischen Labor im Osttiroler Villgratental ausgewertet werden. Das sind nur einige der erstaunlichen Geschichten, die das Vater-Sohn-Duo in diesem Podcast zum Besten gibt. Absolut hörenswert!

  48. 101

    Über eine „Rindsrevue“ und die Kunst als Intervention

     In  diesem Podcast trifft Silvia Ebner zwei spannende junge Künstlerinnen. Schauspielerin Marlene Hauser – sie spielt auch in einem in Osttirol gedrehten „Landkrimi“ eine Hauptrolle – und Szenografin Flora Besenbäck lassen nicht nur ihre außergewöhnliche Performance „Rindsrevue“ in Osttirol noch einmal Revue passieren, sondern sprechen über Tierisches und Menschliches, Kunst als Reflexion und Intervention, Karrierepläne und die Besonderheiten eines Berufes, der immer auch Berufung ist.  

  49. 100

    Kowalski: „Eigentlich war ich immer schon Künstler“

     Wolfi Mair war Profifußballer, bevor er seinem Leben eine Wendung gab und zum Künstler mit dem Namen Kowalski wurde. „To live a creative life we must lose our fear of being wrong“ dieser Satz des amerikanischen Autors Joseph Chilton Pearce steht auf der letzten Seite eines Kunstbandes, den Mair selbst gestaltete und präsentiert. Mit Silvia Ebner spricht er über seine Intentionen als Künstler und wie es dazu kam, dass selbst Superstar Neymar ein Bild von ihm besitzt. 

  50. 99

    „Trauern ist nicht das Problem, sondern die Lösung!“

    Ein Podcast über die ver-rückte Welt der Trauernden und darüber, wie wir trauernden Menschen begegnen können. Evelin Gander, selbst ausgebildete Hospizbegleiterin, trifft sich zu diesem Gespräch mit der Sozialpädagogin Susanne Resl und Marlen Resinger, zwei Frauen, die sich als Trauerbegleiterinnen ehrenamtlich in mehreren Osttiroler Selbsthilfegruppen engagieren. „Es führt kein Weg an der Trauer vorbei, nur durch sie hindurch.“ Dieses Zitat von Jorges Canacakis beschreibt gut, worum es bei der gemeinsamen Bewältigung von Trauer geht. Wir können der Verzweiflung, Angst und Hoffnungslosigkeit nichts entgegensetzen. Aber wir können uns Trauernden zur Seite stellen und Mitgefühl zeigen, zuhören, da sein und aushalten. 

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Der Dolomitenstadt Podcast ist ein akustisches Magazin, das die Redaktion von dolomitenstadt.at in Lienz zusammenstellt. Das Themenspektrum ist breit und beschränkt sich nicht nur auf die Region. Wir stellen spannende Projekte vor, widmen uns den Künsten und der Kunst des Lebens, schauen in Kochtöpfe und über den Tellerrand, greifen heiße Eisen an und diskutieren die Themen unserer Zeit mit Menschen, die etwas zu sagen haben.

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