PODCAST · society
Düsseldorfer Schauspielhaus
by Düsseldorfer Schauspielhaus
Der Theaterpodcast des Düsseldorfer Schauspielhauses. Mit Audioeinführungen zu ausgewählten Stücken, Interviews, Beiträgen des Ensembles und Hintergrundgesprächen zu den aktuellen Inszenierungen.
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Audioflyer zu »Das grüne Königreich« von Cornelia Funke und Tammi Hartung
Eigentlich würde Caspia ihren Sommer viel lieber zu Hause mit ihren Freundinnen verbringen. Aber dieses Jahr kommt alles anders: Ihr Vater muss beruflich für die gesamten Sommerferien nach New York. Und das bedeutet: elf Wochen Brooklyn! Wie soll sie die Zeit nur überbrücken? Doch plötzlich entdeckt Caspia ein dickes Bündel Briefe mit fantasievollen Pflanzenrätseln, die sich zwei Schwestern in den 1960er-Jahren geschrieben haben. Die blinde Rosalinde reiste mit ihrem Vater, einem berühmten Botaniker, durch die Welt und berichtete ihrer Schwester Minna in den Briefen von ihren Entdeckungen.Der Reihe nach löst Caspia Rosalindes Pflanzenrätsel und erkundet auf der Suche nach Zimt, Löwenzahn und Minze die Stadt. Dabei macht sie Bekanntschaft mit den unterschiedlichsten Menschen und merkt gar nicht, wie schnell die Zeit auf einmal vergeht, wenn man anfängt, an einem Ort Wurzeln zu schlagen.
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»The Drop« — Gespräch mit Lutz Hübner
In »The Drop – Beat. Break. Believe.« verschmelzen Klassik und Clubkultur zu einem mitreißenden Erlebnis: Zwei Opernsänger:innen stehen gemeinsam mit Schauspieler: innen des Jungen Schauspiels auf der Bühne – begleitet von pulsierenden Beats, berührenden Begegnungen und einer bildstarken Ausstattung in Bühne und Kostüm. Lutz Hübner und Sarah Nemitz zählen zu den meistgespielten Autor:innen der Gegenwart. Nach zahlreichen Gesprächen mit Jugendlichen und Wissenschaftler:innen entwickelten sie für das Junge Schauspiel mit »The Drop« einen Text mit starken Dialogen, lebensnahen Figuren, viel Humor und einer Portion Zuversicht.
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Einführung zu »The Drop – Beat.Break.Believe.« von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Benny ist im Club ausgerastet und liegt jetzt im Krankenhaus. Seine Freund:innen fragen sich, warum er das getan hat. Hätten sie es verhindern können oder driften sie jetzt einfach auseinander? Was hat sie die letzten Jahre so verändert, welche Leben hätten sie leben können ohne die ganzen Hiobsbotschaften der letzten Jahre?In »The Drop« verschmelzen Klassik und Clubkultur zu einem mitreißenden Erlebnis: Zwei Opernsänger:innen stehen gemeinsam mit Schauspieler: innen des Jungen Schauspiels auf der Bühne.
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»Der Fall McNeal« — Ayad Akhtar im Gespräch mit Philipp Rosendahl und Daniel Bracker
Der vielfach ausgezeichnete New Yorker Dramatiker Ayad Akhtar war zur Premiere seines Stücks »Der Fall McNeal« zu Gast im D’haus und sprach mit Regisseur Philipp Rosendahl und dem Philosophen Daniel Bracker über die Inszenierung, Künstliche Intelligenz und Autor:innenschaft. Welche Rolle spielte KI in der Entstehung des Textes und der Produktion hier am Haus? Wie kann man die Präsenz von KI auf der Bühne spürbar machen? Wo liegen die Grenzen? Und ist die Nutzung von KI eher eine Chance oder ein Risiko? Moderiert wurde das Gespräch von Tina Lorenz.
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Düsseldorfer Reden 2025 — Saša Stanišić — »Bedrängnisse anderer«
1978 in einer bosnischen Kleinstadt geboren und 1992 mit seinen Eltern nach Deutschland geflohen, gehört Saša Stanišić heute zu den renommiertesten deutschen Autoren seiner Generation. Für seine Texte, die sich häufig in autobiographischer Färbung mit den Themen der Herkunft und der Identität befassen, wurde er in den vergangenen Jahren vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Leipziger Buchmesse (»Vor dem Fest«, 2014) und dem Deutschen Buchpreis (»Herkunft«, 2019). Seit 2021 veröffentlicht Stanišić auch Kinderbücher, die sich gleichfalls großer Beliebtheit erfreuen. Das Vorlesebuch »Panda-Pand« erschien 2023 und wurde zum Bestseller und für den Kinderroman »Wolf« erhielt Stanišić im Oktober 2024 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Beide Texte werden am Jungen Schauspiel des D’haus aufgeführt. In seiner Rede im April 2025 hat sich der Autor unter dem Titel »Bedrängnisse anderer« Gedanken gemacht über den Einfluss, den wir auf das charakterliche, demokratische und emphatische Denken nachfolgender Generationen haben können. Er sprach über den Krieg der Herkünfte, den Ort des Widerstands gegen ihre Fetischisierung und über Krisenbewältigung als pädagogisches Konzept.
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Longings and Belongings — Sind die 90er zurück?
Debatten um Migration, Angriffe auf Wohnungen und Menschen, Naziaufmärsche, Baseballschläger. Begriffe, die wir in die 90er verbannen wollen. Sind die 90er zurück? Oder haben sie niemals aufgehört? Am 30. April diskutierten der Rapper Kutlu Yurtseven, die politische Bildnerin Gamze Kubaşık und der Sozialwissenschaftler Ali Şirin aus den Perspektiven von Aktivismus und Journalismus im Kleinen Haus. Sie versuchten herausfinden, was es braucht, um in einer solidarischen Gesellschaft der Vielen zusammenzuleben. In dieser Ausgabe von »Longings and Belongings« wurden zudem Ausschnitte aus der mit dem Deutschen Theaterpreis »Der Faust« ausgezeichneten Inszenierung »Solingen 1993« gezeigt.
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Düsseldorfer Reden 2025 — Svenja Flaßpöhler — »Zusammenbleiben – Wie Streit Verbindung stiftet«
Nach der Eröffnung der Reihe durch Igor Levit und Armin Laschet im Februar war am 9. März Svenja Flaßpöhler zu Gast, Philosophin und Chefredakteurin des »Philosophie Magazins«. Die Journalistin und Autorin veröffentlicht seit vielen Jahren zu philosophischen, literarischen und gesellschaftlichen Themen. Als Moderatorin hatte sie eigene Sendungen auf 3sat (»Buchzeit«) und Deutschlandfunk Kultur (»Sein und Streit«) und war Mitbegründerin von »Philo.live! Das Philosophie-Festival in Berlin«. Ihre Streitschrift »Die potente Frau. Für eine neue Weiblichkeit« wurde ein Bestseller. Regelmäßig ist sie Talkgast im Fernsehen und nimmt an der öffentlichen Debatte teil. Zuletzt erschien ihr Buch »Streiten«, in dem sie über die Kultur der Auseinandersetzung und die Produktivität des Streitens als Abgrenzung zum viel beschworenen Diskurs nachdenkt. Auf diesen Denkansatz bezog sie sich, als sie in Düsseldorf unter dem Titel »Zusammenbleiben – Wie Streit Verbindung stiftet« sprach. Eine Kooperation mit der Rheinischen Post.
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Zoom in: Düsseldorf — Folge 2 – Verschwunden in der Altstadt
Bei dem Podcast-Projekt »Zoom in: Düsseldorf« erschließen sich die Hosts Denise Hafermann und Lasse Scheiba vom Stadt:Kollektiv jede Folge einen neuen Düsseldorfer Stadtteil. Das Besondere: Sie werden dabei von einem seiner Bewohner:innen geführt. Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten gibt es so auch Einblicke in Kindheitserinnerungen, Lieblingscafés und versteckte Schätze. Den Podcast können Sie ganz gemütlich auf dem Sofa hören oder Sie spazieren anhand des Podcasts durch den Stadtteil und laufen die Route mit. Folge 2 – Verschwunden in der Altstadt Alle Tourist:innen, die nach Düsseldorf kommen, besuchen sie: Tagsüber voll mit Kunst und Shops, nachts voll mit Bars und Feiernden – unsere Altstadt. Martin, der Gast unserer zweiten Folge, bietet eine ganz besondere Tour an: Hier lernt man viel über große Kunst und geschichtsträchtige Gebäude, aber vor allem muss man das Verschwinden einer jungen Kunststudentin aufklären. Denise und Lasse sind mit Martin die Stationen seiner Krimi-Tour abgelaufen und erfahren dabei, wie prägend Kunst für unsere Stadt ist und wieso Martins Herz für Düsseldorf schlägt.
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Longings and Belongings — Alice Hasters liest aus »Identitätskrise«
Die Bestsellerautorin Alice Hasters eröffnete am 23. März mit einer Lesung aus ihrem Buch »Identitätskrise« und einem Gespräch mit unserer Referentin für Diversität Dilan Deniz Kılıç die Veranstaltungsreihe »Longings and Belongings – Über Sehnsüchte und Zugehörigkeiten«. Die Begriffe unserer Zeit sind Krise und Identität. In dem Buch »Identitätskrise« von Alice Hasters es heißt: »Wir sind klimabewusst. Wir haben eine Erinnerungskultur. Freiheit und Frieden sind westliche Tugenden. Das erzählen wir uns über uns selbst und über die Gesellschaft, in der wir leben. Doch diese Geschichte stimmt nicht ganz, oder? Wir kaufen in Sweatshops hergestellte Kleidung, schrecken vor unserer Familiengeschichte zurück, und in unserer Gesellschaft grassieren Rechtsradikalismus und Polizeigewalt. Unsere Selbsterzählung stimmt nicht mit der Realität überein. Kein Wunder also, dass wir in einer Identitätskrise stecken. Es ist Zeit, sich dieser Identitätskrise zu stellen und herauszufinden, wer wir wirklich sind. Denn nur so können sich Menschen und Gesellschaften verändern.« Das tägliche Dasein in unserer postmigrantischen Gesellschaft ist geprägt von Sehnsüchten und Fragen nach Zugehörigkeiten. Wer wird gehört, was wird gesehen, wessen Geschichten werden erzählt? In unserer neuen Veranstaltungsreihe »Longings and Belongings – Über Sehnsüchte und Zugehörigkeiten« wollen wir plurale, vielschichtige und intersektionale Realitäten hören, sehen, besprechen und erfahrbar machen.
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Zoom in: Düsseldorf — Folge 1 – Eine Kindheit in Gerresheim
Bei dem Podcast-Projekt »Zoom in: Düsseldorf« erschließen sich die Hosts Denise Hafermann und Lasse Scheiba vom Stadt:Kollektiv jede Folge einen neuen Düsseldorfer Stadtteil. Das Besondere: Sie werden dabei von einem seiner Bewohner:innen geführt. Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten gibt es so auch Einblicke in Kindheitserinnerungen, Lieblingscafés und versteckte Schätze. Den Podcast können Sie ganz gemütlich auf dem Sofa hören oder Sie spazieren anhand des Podcasts durch den Stadtteil und laufen die Route mit. Folge 1 – Eine Kindheit in Gerresheim Woran denken Sie, wenn Sie an Gerresheim denkt? Denise und Lasse mussten direkt an Waldspaziergänge denken. Definitiv aber nicht an eine über 1.000-jährige Geschichte, antifaschistische Arbeiter:innenbewegung und die besten italienischen Restaurants in Düsseldorf. Zum Glück haben sie Lou an ihrer Seite, der ihnen seinen Geburts- und Wohnort näherbringt.
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Wer die Wahl hat — Dîlan Deniz Kılıç
Wer die Wahl hat — Eine Audioausstellung mit Menschen, die zum ersten Mal wählen und Menschen, die gar nicht wählen dürfen Am 23. Februar 2025 sind vorgezogene Neuwahlen für den Bundestag. Zuletzt gab es 2005 vorgezogene Bundestagswahlen in Deutschland. Artikel 38 des Grundgesetzes und das Bundeswahlgesetz regelt, wer wahlberechtig ist. Doch wer kann nicht wählen? Wer hat nicht die Wahl? Und woran liegt es, dass diese Menschen nicht wählen können? Wie fühlt es sich an, von politischer Teilhabe ausgeschlossen zu werden? Wir wollen uns Stimmen dieser Gesellschaft anhören. Stimmen, die vom Nichtwählen erzählen, Stimmen von Menschen, die zum ersten Mal wählen können, und von Menschen, die an mehr als einem Ort wählen können. »Ich würde mich für eine Wahlpflicht aussprechen.« — Dîlan Deniz Kılıç Dîlan hat die deutsche und die türkische Staatsangehörigkeit. Obwohl sie nie in der Türkei gelebt hat, wählt sie auch dort, weil sie in beiden Ländern nie die hundertprozentige Gewissheit haben kann, für immer sicher zu sein.
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Wer die Wahl hat — Miriam Owusu-Tutu
Wer die Wahl hat — Eine Audioausstellung mit Menschen, die zum ersten Mal wählen und Menschen, die gar nicht wählen dürfen Am 23. Februar 2025 sind vorgezogene Neuwahlen für den Bundestag. Zuletzt gab es 2005 vorgezogene Bundestagswahlen in Deutschland. Artikel 38 des Grundgesetzes und das Bundeswahlgesetz regelt, wer wahlberechtig ist. Doch wer kann nicht wählen? Wer hat nicht die Wahl? Und woran liegt es, dass diese Menschen nicht wählen können? Wie fühlt es sich an, von politischer Teilhabe ausgeschlossen zu werden? Wir wollen uns Stimmen dieser Gesellschaft anhören. Stimmen, die vom Nichtwählen erzählen, Stimmen von Menschen, die zum ersten Mal wählen können, und von Menschen, die an mehr als einem Ort wählen können. »Es werden die ganze Zeit Ängste geschürt.« — Miriam Owusu-Tutu Miriam ist in Deutschland geboren, darf hier aber nicht wählen. Sie dürfte in Ghana wählen, möchte aber nicht bei Wahlen mitentscheiden, von deren Konsequenzen sie nicht betroffen ist.
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Wer die Wahl hat — Florian und Marco
Wer die Wahl hat — Eine Audioausstellung mit Menschen, die zum ersten Mal wählen und Menschen, die gar nicht wählen dürfen Am 23. Februar 2025 sind vorgezogene Neuwahlen für den Bundestag. Zuletzt gab es 2005 vorgezogene Bundestagswahlen in Deutschland. Artikel 38 des Grundgesetzes und das Bundeswahlgesetz regelt, wer wahlberechtig ist. Doch wer kann nicht wählen? Wer hat nicht die Wahl? Und woran liegt es, dass diese Menschen nicht wählen können? Wie fühlt es sich an, von politischer Teilhabe ausgeschlossen zu werden? Wir wollen uns Stimmen dieser Gesellschaft anhören. Stimmen, die vom Nichtwählen erzählen, Stimmen von Menschen, die zum ersten Mal wählen können, und von Menschen, die an mehr als einem Ort wählen können. »Es ist auch unsere Aufgabe, auf Missstände aufmerksam zu machen.« — Florian Florian ist Sozialarbeiter bei den franzfreunden in der Notschlafstelle. Er ist froh darüber, dass er seine Klient:innen darin unterstützen kann, ihr Wahlrecht auszuüben. »Der Wahlprozess ist so gar nicht niedrigschwellig.« — Marco Marco ist Student der Sozialen Arbeit. Er wünscht sich von der Politik, dass sie ihre Wahlversprechen hält und Rahmenbedingungen für sozialen Wohnraum schafft.
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Wer die Wahl hat — Arno und Konrad
Wer die Wahl hat — Eine Audioausstellung mit Menschen, die zum ersten Mal wählen und Menschen, die gar nicht wählen dürfen Am 23. Februar 2025 sind vorgezogene Neuwahlen für den Bundestag. Zuletzt gab es 2005 vorgezogene Bundestagswahlen in Deutschland. Artikel 38 des Grundgesetzes und das Bundeswahlgesetz regelt, wer wahlberechtig ist. Doch wer kann nicht wählen? Wer hat nicht die Wahl? Und woran liegt es, dass diese Menschen nicht wählen können? Wie fühlt es sich an, von politischer Teilhabe ausgeschlossen zu werden? Wir wollen uns Stimmen dieser Gesellschaft anhören. Stimmen, die vom Nichtwählen erzählen, Stimmen von Menschen, die zum ersten Mal wählen können, und von Menschen, die an mehr als einem Ort wählen können. »Wählen gehen ist mein gutes Recht.« — Arno Arno ist Wählen gehen sehr wichtig. Er hat das Gefühl, dass ihm als wohnungslose Person viele Steine in den Weg gelegt werden. Um wählen zu dürfen, muss er sich aktiv um seine Wahlbenachrichtigung kümmern. »Wir müssen mehr Solidarität füreinander zeigen.« — Konrad Konrad ist seit einem Jahr wohnungslos und hat aufgrund seiner polnischen Staatsangehörigkeit kein Wahlrecht für den deutschen Bundestag. Er engagiert sich politisch durch Ehrenamt und Demonstrationen.
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Wer die Wahl hat — Anahit Grigorian
Wer die Wahl hat — Eine Audioausstellung mit Menschen, die zum ersten Mal wählen und Menschen, die gar nicht wählen dürfen Am 23. Februar 2025 sind vorgezogene Neuwahlen für den Bundestag. Zuletzt gab es 2005 vorgezogene Bundestagswahlen in Deutschland. Artikel 38 des Grundgesetzes und das Bundeswahlgesetz regelt, wer wahlberechtig ist. Doch wer kann nicht wählen? Wer hat nicht die Wahl? Und woran liegt es, dass diese Menschen nicht wählen können? Wie fühlt es sich an, von politischer Teilhabe ausgeschlossen zu werden? Wir wollen uns Stimmen dieser Gesellschaft anhören. Stimmen, die vom Nichtwählen erzählen, Stimmen von Menschen, die zum ersten Mal wählen können, und von Menschen, die an mehr als einem Ort wählen können. »Ich sehe nicht, dass man gehört wird von der Politik.« — Anahit Grigorian Anahit kam mit 14 Jahren nach Deutschland. Sie glaubt nicht daran, dass es eine »echte Demokratie« gibt. Ihr fehlendes Wahlrecht hält sie nicht davon ab, politisch aktiv zu sein.
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Wer die Wahl hat — Yuliia Birzul
Wer die Wahl hat — Eine Audioausstellung mit Menschen, die zum ersten Mal wählen und Menschen, die gar nicht wählen dürfen Am 23. Februar 2025 sind vorgezogene Neuwahlen für den Bundestag. Zuletzt gab es 2005 vorgezogene Bundestagswahlen in Deutschland. Artikel 38 des Grundgesetzes und das Bundeswahlgesetz regelt, wer wahlberechtig ist. Doch wer kann nicht wählen? Wer hat nicht die Wahl? Und woran liegt es, dass diese Menschen nicht wählen können? Wie fühlt es sich an, von politischer Teilhabe ausgeschlossen zu werden? Wir wollen uns Stimmen dieser Gesellschaft anhören. Stimmen, die vom Nichtwählen erzählen, Stimmen von Menschen, die zum ersten Mal wählen können, und von Menschen, die an mehr als einem Ort wählen können. »Ich versuche verschiedene politische Instrumente zu nutzen.« — Yuliia Birzul Yuliia ist vor 3 Jahren aus der Ukraine geflohen. Sie würde sich wünschen, dass auch Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft wenigstens bei den Themen mitbestimmen dürfen, die sie betreffen.
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Wer die Wahl hat — Luise Knecht
Wer die Wahl hat — Eine Audioausstellung mit Menschen, die zum ersten Mal wählen und Menschen, die gar nicht wählen dürfen Am 23. Februar 2025 sind vorgezogene Neuwahlen für den Bundestag. Zuletzt gab es 2005 vorgezogene Bundestagswahlen in Deutschland. Artikel 38 des Grundgesetzes und das Bundeswahlgesetz regelt, wer wahlberechtig ist. Doch wer kann nicht wählen? Wer hat nicht die Wahl? Und woran liegt es, dass diese Menschen nicht wählen können? Wie fühlt es sich an, von politischer Teilhabe ausgeschlossen zu werden? Wir wollen uns Stimmen dieser Gesellschaft anhören. Stimmen, die vom Nichtwählen erzählen, Stimmen von Menschen, die zum ersten Mal wählen können, und von Menschen, die an mehr als einem Ort wählen können. »Die Hoffnung sollte man trotzdem nicht aufgeben.« — Luise Knecht Luise ist dieses Jahr 18 geworden. Damit kann sie 2025 zum ersten Mal den Bundestag wählen. Allerdings konnte sie schon bei der Europawahl mit 16 Jahren ihre Stimme abgeben. Wählen ist für sie eine Selbstverständlichkeit.
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Wer die Wahl hat — Renas Sido
Wer die Wahl hat — Eine Audioausstellung mit Menschen, die zum ersten Mal wählen und Menschen, die gar nicht wählen dürfen Am 23. Februar 2025 sind vorgezogene Neuwahlen für den Bundestag. Zuletzt gab es 2005 vorgezogene Bundestagswahlen in Deutschland. Artikel 38 des Grundgesetzes und das Bundeswahlgesetz regelt, wer wahlberechtig ist. Doch wer kann nicht wählen? Wer hat nicht die Wahl? Und woran liegt es, dass diese Menschen nicht wählen können? Wie fühlt es sich an, von politischer Teilhabe ausgeschlossen zu werden? Wir wollen uns Stimmen dieser Gesellschaft anhören. Stimmen, die vom Nichtwählen erzählen, Stimmen von Menschen, die zum ersten Mal wählen können, und von Menschen, die an mehr als einem Ort wählen können. »Wir können für Menschenrechte arbeiten ohne rechte Menschen.« — Renas Sido Renas ist seit 10 Jahren in Deutschland. Für seine Einbürgerung fehlen Dokumente, die für ihn aufgrund der politischen Situation in Syrien unerreichbar sind. Daher darf er immer noch nicht wählen, obwohl er gerne würde.
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Wer die Wahl hat — Mila Moinzadeh
Wer die Wahl hat — Eine Audioausstellung mit Menschen, die zum ersten Mal wählen und Menschen, die gar nicht wählen dürfen Am 23. Februar 2025 sind vorgezogene Neuwahlen für den Bundestag. Zuletzt gab es 2005 vorgezogene Bundestagswahlen in Deutschland. Artikel 38 des Grundgesetzes und das Bundeswahlgesetz regelt, wer wahlberechtig ist. Doch wer kann nicht wählen? Wer hat nicht die Wahl? Und woran liegt es, dass diese Menschen nicht wählen können? Wie fühlt es sich an, von politischer Teilhabe ausgeschlossen zu werden? Wir wollen uns Stimmen dieser Gesellschaft anhören. Stimmen, die vom Nichtwählen erzählen, Stimmen von Menschen, die zum ersten Mal wählen können, und von Menschen, die an mehr als einem Ort wählen können. »Ich denke, es ist Teil des Problems, dass Viele nicht wählen.« — Mila Moinzadeh Mila ist Mehrstaatenbürger:in und kann die iranische Staatsangehörigkeit nicht ablegen. Auch nach der Einbürgerung mit 18 Jahren hat Mila wegen eines fehlenden Zugehörigkeitsgefühls lange nicht gewählt.
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Wer die Wahl hat — Malak El Mawla
Wer die Wahl hat — Eine Audioausstellung mit Menschen, die zum ersten Mal wählen und Menschen, die gar nicht wählen dürfen Am 23. Februar 2025 sind vorgezogene Neuwahlen für den Bundestag. Zuletzt gab es 2005 vorgezogene Bundestagswahlen in Deutschland. Artikel 38 des Grundgesetzes und das Bundeswahlgesetz regelt, wer wahlberechtig ist. Doch wer kann nicht wählen? Wer hat nicht die Wahl? Und woran liegt es, dass diese Menschen nicht wählen können? Wie fühlt es sich an, von politischer Teilhabe ausgeschlossen zu werden? Wir wollen uns Stimmen dieser Gesellschaft anhören. Stimmen, die vom Nichtwählen erzählen, Stimmen von Menschen, die zum ersten Mal wählen können, und von Menschen, die an mehr als einem Ort wählen können. »Parteien müssen sich ja gar nicht um meine Stimme bemühen.« — Malak El Mawla Malak ist sehr frustriert darüber, dass sie als in Deutschland aufgewachsener Mensch kein politisches Mitspracherecht hat. Wählen sieht sie als die einzige Möglichkeit gehört zu werden.
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Wer die Wahl hat — Lev Gonopolskiy
Wer die Wahl hat — Eine Audioausstellung mit Menschen, die zum ersten Mal wählen und Menschen, die gar nicht wählen dürfen Am 23. Februar 2025 sind vorgezogene Neuwahlen für den Bundestag. Zuletzt gab es 2005 vorgezogene Bundestagswahlen in Deutschland. Artikel 38 des Grundgesetzes und das Bundeswahlgesetz regelt, wer wahlberechtig ist. Doch wer kann nicht wählen? Wer hat nicht die Wahl? Und woran liegt es, dass diese Menschen nicht wählen können? Wie fühlt es sich an, von politischer Teilhabe ausgeschlossen zu werden? Wir wollen uns Stimmen dieser Gesellschaft anhören. Stimmen, die vom Nichtwählen erzählen, Stimmen von Menschen, die zum ersten Mal wählen können, und von Menschen, die an mehr als einem Ort wählen können. »Es wird nur auf die Wirtschaft und das eigene Ego geschaut.« — Lev Gonopolskiy Lev hat seit März 2024 die deutsche Staatsangehörigkeit und darf damit 2025 zum ersten Mal den Bundestag wählen. Zuvor war er staatenlos und davor hatte er die russische Staatsangehörigkeit.
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Düsseldorfer Reden 2025 — Igor Levit im Gespräch mit Armin Laschet
Als Pianist ist er weltweit bekannt und gilt als einer der Besten unserer Zeit: Igor Levit. Dabei geht sein Wirken weit über die Musik hinaus: Er erhebt seine Stimme gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Art von Menschenhass. Der Terrorakt der Hamas vom 7. Oktober 2023 und seine Folgen, die aktuelle Weltlage, das Klima der umfassenden Verunsicherung, die Ratlosigkeit und Aggression dieser Tage haben Igor Levit in eine Art von Sprachlosigkeit fallen lassen. Eine übliche Rede zu halten, erscheint ihm unter all diesen Eindrücken unmöglich zu sein. Dennoch hatte er das Bedürfnis, öffentlich auf der Düsseldorfer Bühne ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam und im Dialog dieser Verunsicherung Herr zu werden – und eine gemeinsame Perspektive zu beschreiben. Dafür wünschte er sich als Gesprächspartner Armin Laschet, und der frühere Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen sagte sofort zu. So haben die Düsseldorfer Reden mit einem ungewöhnlichen, aber wichtigen Dialog zu den großen Fragen unserer Zeit begonnen. Die Düsseldorfer Reden sind eine Kooperation mit der Rheinischen Post.
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»Was wird hier gespielt, Jan Bonny?«
»Was wird hier gespielt, Jan Bonny?« — Zu Gast: Regisseur Jan Bonny — Der Programm-Podcast mit Martina Aschmies Der Regisseur und Autor Jan Bonny ist einem größeren Publikum vermutlich vor allem durch seine filmische Arbeit ein Begriff – beispielsweise durch die Netflix-Serie »King of Stonks«, die in Düsseldorf spielt. Jetzt hat er zusammen mit seinem Co-Autor Jan Eichberg auf Grundlage des »Mephisto«-Romans von Klaus Mann ein Stück geschrieben, das am 18.10. im Kleinen Haus seine Uraufführung feiert: »Man muss sich Mephisto als einen glücklichen Menschen vorstellen – Gründgens, Mann und die deutsche Seele«. Im Gespräch mit Martina Aschmies spricht er über die Aktualität des Stoffes und über die grundsätzliche Frage, wie man aus einer Romanvorlage eine neue und eigenständige Arbeit für das Theater macht, über offene und brüchige Ästhetik und welche Verantwortung Künstler:innen in Zeiten ideologischen Wandels haben.
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»Was wird hier gespielt, Team ›Glaube, Liebe, Fußball‹?«
zu Gast: Leonhard Koppelmann, Bettina Lamprecht, Florian Lange, Lazaros Kokoras, Stefan Fischer-Fels, Cornelia Walter — Der Programm-Podcast mit Martina Aschmies Vierzig – nein, sogar fünfzig Fußballfans – zählt man die professionellen Schauspieler:innen mit – stehen auf der Bühne von »Glaube, Liebe, Fußball«, der diesjährigen Open-Air-Inszenierung des D’haus für Fußball- UND Theaterfans. »Man kann es sich vorstellen wie ein echtes Fußballspiel, nur witziger«, kommentierte die WDR Lokalzeit. Im D’radio-Studio zu Gast sind Leonhard Koppelmann, der mit seinem Autoren- und Regiekollegen Peter Jordan den Abend inszeniert hat, Schauspielerin Bettina Lamprecht, Ensemblemitglied Florian Lange und Lazaros Kokoras, stellvertretend für die vielen anderen Mitspieler:innen. Sie sprechen zwei Tage vor der Premiere mit Martina Aschmies über die ungewöhnliche Perspektive dieser Inszenierung – von einer Zuschauer:innentribüne auf die Fantribüne eines Fußballstadions – über die Rolle der Fans auf dem Theater und beim Fußball, welchen Einfluss sie haben, wie sie zum Gelingen des Spiels beitragen und vieles mehr. Im Anschluss an das Gespräch kommen noch Stefan Fischer-Fels und Cornelia Walter aufs Feld und erzählen, was es rund um die UEFA EURO 2024 in und um die Fan Zone Schauspielhaus bis Mitte Juli noch zu sehen und zu erleben gibt.
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»Was wird hier gespielt, Toshiki Okada, Makiko Yamaguchi und Matthias Lilienthal?«
»Was wird hier gespielt, Toshiki Okada, Makiko Yamaguchi und Matthias Lilienthal?« Der Programm-Podcast mit Martina Aschmies — zu Gast: »Homeoffice«-Regisseur Toshiki Okada und die Dramaturg:innen Makiko Yamaguchi und Matthias Lilienthal Es ist im doppelten Sinne eine Premiere für den international arbeitenden und gefeierten Regisseur und Autor Toshiki Okada: Am 20. April kommt »Homeoffice« im Schauspielhaus zur Uraufführung – seine erste Arbeit am D’haus. Toshiki Okada gehört zu den einflussreichsten Theatermacher:innen Japans. Gemeinsam mit seiner Kompanie »chelfitsch« wird er bereits seit vielen Jahren zu internationalen Gastspielen eingeladen. Dabei begeisterte Okadas eigene, unverkennbare Ästhetik die europäische Theaterwelt von der ersten Begegnung an. Mit der japanischen Dramaturgin Makiko Yamaguchi und dem deutschen Intendanten und Dramaturgen Matthias Lilienthal verbindet ihn eine enge und kontinuierliche Zusammenarbeit. Wir freuen uns, dass wir alle drei noch während der Endproben zu »Homeoffice« zu uns ins D’haus-Podcast-Studio einladen konnten.
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Які вистави тут грають? — З Юлією Бірзул і Стасом Жирковим
У цьому українському випуску подкасту D'radio »Які вистави тут грають?« журналістка Юлія Бірзул розмовляє з куратором фестивалю Стасом Жирковим про фестиваль »Fokus Ukraine – Europäisches Theaterfestival, 777 TAGE ДНІВ DAYS«. Фестиваль проходитиме з 11 по 17 квітня 2024 року в Дюссельдорфському Драматичному Театрі. »Was wird hier gespielt, Juliia Birzul und Stas Zhyrkov?« — Der Programm-Podcast — zu Gast: Journalistin Juliia Birzul und Festivalkurator Stas Zhyrkov In dieser ukrainischen Ausgabe des D’radio-Podcasts »Was wird hier gespielt?« spricht Journalistin Juliia Birzul mit dem Kurator Stas Zhyrkov über das Festival Fokus Ukraine – Europäisches Theaterfestival, 777 TAGE ДНІВ DAYS, das vom 11. bis 17. April 2024 im Düsseldorfer Schauspielhaus stattfindet.
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Positionen und Perspektiven — Meron Mendel im Gespräch mit Abdul Kader Chahin
Am 28. März fand im Kleinen Haus die dritte Ausgabe der Gesprächsreihe »Positionen und Perspektiven« statt. Meron Mendel, der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank und Autor sprach darin mit dem deutsch-palästinensischen Comedian und Podcaster Abdul Kader Chahin über palästinensische und jüdische Identitäten, über Ängste hier und den Krieg dort. Eine menschliche Begegnung in Zeiten, in denen die Debatte immer unversöhnlicher wird. Das Live-Gespräch wurde aufgezeichnet und Sie können es im D’radio als Podcast nachhören.
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»Was wird hier gespielt, Birgit Lengers?«
Der Programm-Podcast mit Martina Aschmies — Festivaledition — zu Gast: Festivalleiterin Birgit Lengers Ein besonderes Highlight des Monats April ist das Festival »Fokus Ukraine – Europäisches Theaterfestival – 777 TAGE ДНІВ DAYS«. Es findet vom 11. bis 17. April im Düsseldorfer Schauspielhaus statt und zeigt vielstimmige Theaterproduktionen, die in den vergangenen zwei Jahren in der Ukraine und dem europäischen Exil entstanden sind. Birgit Lengers leitet das Festival und hat es gemeinsam mit Regisseur Stas Zhyrkov kuratiert. Im Gespräch mit Martina Aschmies gibt sie Einblicke in ihre Arbeit und stellt das Programm des interdisziplinären Festivals vor.
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Düsseldorfer Reden 2024 — Herfried Münkler
Die Düsseldorfer Reden widmen sich den großen Themen unserer Zeit und werden jährlich in Kooperation mit der Rheinischen Post veranstaltet. Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft, Gesellschaft und Medien sind eingeladen, ihre Gedanken zu unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Themen mit dem Publikum zu teilen. Den Auftakt der diesjährigen Redenreihe machte der Politologe Herfried Münkler. Er lehrte bis 2018 als Professor an der Berliner Humboldt-Universität und hat zahlreiche Werke zur politischen Ideengeschichte und zur Theorie des Krieges veröffentlicht. Zuletzt erschienen von ihm 2023 die Bände »Die Zukunft der Demokratie« sowie »Welt in Aufruhr. Die Ordnung der Mächte im 21. Jahrhundert«. Vorgestellt wurde er von Lothar Schröder, dem Leiter der Kulturredaktion der Rheinischen Post. Die Live-Aufzeichnung vom 25. Februar 2024 aus dem Großen Haus können Sie jetzt als Podcast im D’radio nachhören.
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»Was wird hier gespielt, Heiko Raulin?«
»Was wird hier gespielt, Heiko Raulin?« Der Programm-Podcast mit Martina Aschmies — zu Gast: Schauspieler Heiko Raulin »Wilhelm Tell«, »Der Besuch der alten Dame« und »Peer Gynt«: In diesen drei Theaterklassikern steht Heiko Raulin in großen Rollen auf der Bühne des Schauspielhauses, seit Beginn dieser Spielzeit gehört er zum D’haus-Ensemble. Was ihn herausfordert, was ihn an den Charakteren interessiert, wie er sich den dunklen Seiten von Figuren nähert und welche Aufgabe für ihn das Theater hat, erzählt er in der neuen Ausgabe des Programm-Podcasts »Was wird hier gespielt?«. Außerdem freut er sich auf die anstehende Premiere der Studierenden des Düsseldorfer Schauspielstudios »Das Sparschwein / Die Kontrakte des Kaufmanns« und berichtet in diesem Atemzug, wie er von der Ausbildung an der Schauspielschule in den Beruf gefunden hat.
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»Peer Gynt« — Kilian Ponert liest norwegische Märchen
»Ich glaube gar, der Teufel war in der Nuss.« — Schauspieler Kilian Ponert liest norwegische Märchen, die Henrik Ibsen zu »Peer Gynt« inspirierten.
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Einführung zu »Peer Gynt« von Henrik Ibsen
»Branntwein hilft. Und Fantasie.« — Mit »Peer Gynt« von Henrik Ibsen in der Regie von Bernadette Sonnenbichler feiern wir die erste klimaneutrale Premiere am Düsseldorfer Schauspielhaus. In der Audioeinführung hören Sie Dramaturg David Benjamin Brückel im Gespräch mit Regisseurin Bernadette Sonnenbichler über das Stück »Peer Gynt«, die Kraft der Imagination und warum niemand niemals nie nur ein Ich hat.
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»Was wird hier gespielt, Felix Krakau?« — 12/2023
»Was wird hier gespielt?« — 12/2023 Der Programm-Podcast mit Marion Troja — im Dezember zu Gast: Regisseur und Autor Felix Krakau Er springt von Sophokles zu Schiller, von Fortuna-Fangesängen zu Verschwörungsgeschichten: Autor Felix Krakau liebt klassische Texte und große Geschichten, um sie als Regisseur in seinen Inszenierungen elegant und mit eigenem Sound ins Heute zu ziehen. Diesmal hat er sich Schiller und »Die Räuber« vorgenommen, die er in einer Bearbeitung für alle ab 14 im Jungen Schauspiel auf die Bühne bringt. Im Podcast erzählt er davon, warum er es liebt, von Literatur auch mal überfordert zu sein und verrät ein paar Tricks, wie sich auch alte und komplexe Dramen knacken lassen. Das emotionale Zentrum seiner »Räuber« ist die Bande selbst, die durch die Böhmischen Wälder zieht und sich gegen die Konventionen »dieses schlappen Jahrhunderts« richtet. Wie so eine Gemeinschaft funktioniert, wie sich Aufbrechen und Verrennen anfühlt, davon gibt es schon vor der Premiere am 3. Dezember in der Münsterstraße einen Hör-Eindruck in diesem Podcast. Gespannt ist Felix Krakau als Zuschauer auf »Prima Facie«, an vielen Häusern ein Saisonhit 2023. Ab 1. Dezember ist Lou Strenger auf der großen Bühne mit diesem Monolog zu erleben. Und was hat ihn zum Theater gebracht? Selber spielen in einem Theaterclub. Welche Möglichkeiten das Stadt:Kollektiv, die partizipative Sparte am D’haus, dafür im Dezember bietet, das ist zudem Thema dieser Folge. Hören Sie rein!
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»Was wird hier gespielt, Thomas Wittmann?« — 11/2023
»Was wird hier gespielt?« — 11/2023 Der Programm-Podcast mit Marion Troja — im November zu Gast: Schauspieler Thomas Wittmann In neun verschiedenen Inszenierungen steht Thomas Wittmann im November auf den D’haus-Bühnen. An 16 Vorstellungstagen. Proben, Spielen, Text lernen – dieser Dreiklang bestimmt seine Zeit. Das ist selbst für den Vollprofi Wittmann, der seit 40 Jahren an vielen großen Häusern engagiert ist, eine besondere Situation. Ab 18. November wird er Willy Loman in Arthur Millers »Tod eines Handlungsreisenden« verkörpern, was ihn ganz besonders freut. Unbedingt wollte er diese Rolle und erzählt im Podcast von seinem Handlungsreisenden, der den Blick auf die Realität nicht erträgt und sich lieber in die Vergangenheit träumt oder eine völlig unmögliche Zukunft voraussagt. Thomas Wittmann zitiert einen seiner eigenen Lieblingssätze von Samuel Beckett, der auch für sein Spiel gilt: »Nichts ist komischer als das Unglück.« Und ganz nebenbei erfahren Sie, warum die legendäre »Macbeth«-Inszenierung von Jürgen Gosch 2006 am Düsseldorfer Schauspielhaus bei ihm bis heute nachwirkt und was Thomas Wittmann sich unbedingt noch als Zuschauer im D’haus anschauen will. Klicken Sie sich rein.
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»Was wird hier gespielt, Kilian Ponert?« — 10/2023
»Was wird hier gespielt?« — 10/2023 Der Programm-Podcast mit Marion Troja — im Oktober zu Gast: Schauspieler Kilian Ponert Mit weit geöffneten Armen empfangen die Schauspieler:innen in »Keine Sorge (Religion)«, der neuen Inszenierung von Autor und Regisseur Bonn Park und Komponist Ben Roessler (»Rückkehr zu den Sternen (Weltraumoper)«), das Publikum. Und nicht nur sie: Auf der Bühne wird zudem ein Chor von etwa 30 Menschen auftreten. Das Publikum wohnt in dieser Inszenierung dem Gottesdienst einer neuen (und natürlich erfundenen) Religion bei: Die Spieler:innen, Chorsänger:innen, Prophet:innen wenden sich den Sinnsuchenden zu, um bei all den fordernden Fragen des Lebens – von Kriegen und Klimakatastrophen, Vereinzelung und Verzweiflung – Zusammenhalt und Beruhigung zu bieten. Mit Musik, die Herzen erreicht und Geborgenheit schafft. Wie diese Stückentwicklung, die am 20. Oktober im Großen Haus uraufgeführt wird, entsteht, erklärt Schauspieler Kilian Ponert in der neuen Ausgabe des Programm-Podcasts »Was wird hier gespielt?«. Was ihn als Spieler auszeichnet und ihn gesellschaftlich umtreibt gibt er ebenso preis, wie seinen ultimativen Tipp zu Halloween. Neugierig?
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»Was wird hier gespielt, Rosa Enskat?« — 9/2023
Der Programm-Podcast mit Marion Troja — im September zu Gast: Schauspielerin Rosa Enskat Ob als Fräulein Schneider in »Cabaret«, als »Mutter Courage« oder eben ab 30. September 2023 als Claire Zachanassian in Dürrenmatts »Der Besuch der alten Dame«: Rosa Enskat spielt im Düsseldorfer Schauspielhaus die großen Rollen auf der großen Bühne. Warum ihre tragi-komischen Figuren unbedingt in eine Not kommen müssen und wie viel Unvorhergesehenes es für sie braucht, damit aus Theater Magie wird, verrät sie in der ersten Programm-Podcast-Folge der neuen Spielzeit. Einem Racheengel im Western gleich kehrt Rosa Enskat als Claire Zachanassian unter der Regie von Laura Linnenbaum in ihre Geburtsstadt Güllen zurück und fordert Vergeltung für ein Unrecht von einst. Rache ist ein Gefühl, das die Schauspielerin in der Kunst großartig findet, für sich persönlich aber nicht bedeutsam. Sie verrät, worauf sie sich gerne mal einlassen möchte: auf eine echte Klipp-Klapp-Komödie und das intime Spiel mit Kolleg:innen im Kleinen Haus. Diese Bekenntnisse und weitere Tipps zum September-Spielplan gibt es in dieser Programm-Podcast-Folge zu hören.
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»Was wird hier gespielt, Caroline Cousin & Moritz Klaus?« — 6/2023
»Was wird hier gespielt?« — 6/2023 Der Programm-Podcast mit Marion Troja — im Juni zu Gast: Schauspieler:innen Caroline Cousin und Moritz Klaus Sie sind die Super 8 des Düsseldorfer Schauspielhauses: Die acht Studierenden des Schauspielstudios, die ihre letzten beiden Ausbildungsjahre an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig am D’haus absolviert haben. Sie spielten sich mit ihren Auftritten im Großen und Kleinen Haus, auf dem Vorplatz und im Unterhaus in sehr viele Herzen. Jetzt steht der Abschied an, ihre Ausbildungszeit ist beendet. Caroline Cousin, Blanka Winkler und Moritz Klaus werden den Fans in der kommenden Spielzeit als feste Ensemblemitglieder des D‘haus erhalten bleiben. Aber vorher wird es noch tränenreiche letzte Male geben: In »Der Zauberberg« sind sie alle noch einmal am 25. Juni im Kleinen Haus zu erleben, im Unterhaus zeigen sie ihren allerletzten Studioabend am 24. Juni. Warum das Publikum beim »Zauberberg« auf den Nagellack achten sollte, was das Besondere einer Hexen-Glatze ist und warum Caroline Cousin und Moritz Klaus erstmal Shakespeare statt Schiller den Vortritt lassen würden, das erzählen sie in unserem letzten Podcast dieser Spielzeit. Und erfahren Sie zudem schon jetzt – wie es weitergehen wird nach den Theaterferien.
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»Solingen 1993« — Sonderfolge zum 30. Jahrestag des Brandanschlags
Am 29. Mai 1993 verübten vier rechtsextreme junge Männer aus Solingen einen rassistischen Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç. Zum Zeitpunkt des Anschlags waren 19 Menschen im Haus, von denen fünf junge Frauen und Mädchen starben: Gürsün Ince (26), Hatice Genç (18), Gülüstan Öztürk (12), Hülya Genç (9) und Saime Genç (4). Die Stadt:Kollektiv-Inszenierung »Solingen 1993« lädt seit April zu einer theatralen Busreise in die Vergangenheit ein, begibt sich gemeinsam mit dem Publikum auf vier Routen durch die Stadt und beschäftigt sich mit Motiven und Themen der Tatnacht, den Hintermännern, mit den Stimmen der Stadt sowie mit den betroffenen Familien. Anlässlich des 30. Jahrestages des Anschlags können Sie in einer D’radio-Sonderausgabe Ausschnitten und Stimmen der Opfer aus der Inszenierung nachhören. Solingen ist ein Teil deutscher Geschichte. Niemand wird vergessen und nicht nur heute gedenken wir Gürsün, Hatice, Gülüstan, Hülya und Saime.
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»Was wird hier gespielt?« — Special zum D’haus Open Air 2023
»Was wird hier gespielt?« — Special zum D’haus Open Air 2023 Der Programm-Podcast mit Marion Troja — und Rheinpegel, dem Düsseldorf Podcast der Rheinischen Post Der Platz vor dem Schauspielhaus ist eine riesige Bühne – für Passant:innen, Skater:innen und Selbstdarsteller:innen dieser Stadt und während unserer diesjährigen Open-Air-Inszenierung für die Komödie »Figaros Hochzeit oder Der tolle Tag« – Premiere ist am 20. Mai. In einem Special des Programm-Podcasts »Was wird hier gespielt?« präsentieren Marion Troja vom Düsseldorfer Schauspielhaus und Helene Pawlitzki von der Rheinischen Post schon jetzt eine kleine Hörprobe. Sie kommen mit Regisseur Andreas Kriegenburg und Intendant Wilfried Schulz ins Gespräch über die Herausforderungen an ein luftig-leichtes Sommertheater und über den Witz der Komödie von Beaumarchais, die schon Mozart inspiriert hat. In einem Rundumblick vom Gustaf-Gründgens-Platz beschreibt Uwe-Jens Ruhnau, Chefreporter in der RP-Lokalredaktion Düsseldorf, wie sich die Umgebung um die großen Architektur-Ikonen in den vergangenen Jahren verändert hat und was Sie zu sehen bekommen, wenn Sie Ihren Sommerabend auf der Tribüne vor dem Schauspielhaus verbringen. Hören Sie rein – bei uns oder in den Rheinpegel, dem Podcast der Rheinischen Post.
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»Was wird hier gespielt, Pauline Kästner?« — 5/2023
»Was wird hier gespielt, Pauline Kästner?« — 5/2023 Der Programm-Podcast mit Marion Troja — im Mai zu Gast: Schauspielerin Pauline Kästner Sonne, Wind, Regen oder Schnee: Pauline Kästner ist vorbereitet. Sie spielt die schwer umworbene Susanne in unserer diesjährigen Open-Air-Inszenierung »Figaros Hochzeit oder Der tolle Tag« vor dem Schauspielhaus. Von der Premiere am 20. Mai bis zur letzten Vorstellung am 2. Juli ist sie etwa 20-mal in der zurzeit entstehenden Parkanlage als PR-Chefin der Tech-Firma »Tomorrow Inc.« in Aktion. Denn Regisseur Andreas Kriegenburg wird die Eleganz, die französische Lust an der Konversation und die vergnügliche Figurenzeichnung der Komödie von Beaumarchais aus dem Jahr 1784 erhalten, die Geschichte jedoch ins Heute verlegen. Warum sie trotzdem zuweilen in Reimen spricht, was das Bühnenbild mit Rollrasen und Hotdog-Bude so reizvoll macht und welche weiteren Premieren und Highlights im Mai auf dem Spielplan stehen, verrät Pauline Kästner in unserer aktuellen Podcast-Folge.
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»Was wird hier gespielt, Minna Wündrich?« — 4/2023
»Was wird hier gespielt, Minna Wündrich?« — 4/2023 Der Programm-Podcast mit Marion Troja — im April zu Gast: Schauspielerin Minna Wündrich Für sie ist es ein Wiedertreffen mit der Hauptrolle in Brechts »Der gute Mensch von Sezuan«. Schon in der Schauspielschule spielte Minna Wündrich die Prostituierte Shen Te und ihr imaginiertes Alter Ego Shui Ta. Allerdings musste sie sich damals die Rolle noch mit drei Mitstudierenden teilen. Ab 22. April ist Minna Wündrich, seit 2016 Ensemblemitglied im D’haus, in der Inszenierung von Oberspielleiterin Bernadette Sonnenbichler auf der Großen Bühne zu erleben. Im Podcast erzählt sie, wie sie Brechts emotionale Seite entdeckt hat und was ihr die Verwandlung auf der Bühne bedeutet. Warum ist es nur so schwer, gut zu allen und zu sich selbst zu sein? Und warum ist es so teuer, in dieser Welt gut zu leben? Um Fragen wie diese geht es ihr in diesem Stück. Wie sehr sich das Zeitgefühl in den acht Wochen Probenprozess verändern kann, erfahren Sie in der April-Ausgabe unseres Programm-Podcasts.
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Einführung zu »Johann Holtrop« nach dem Roman von Rainald Goetz
»Abriss der Gesellschaft«, so lautet der Untertitel von Rainald Goetz’ Roman »Johann Holtrop«. Die deutsche Angestelltenkultur und die Selbstverachtung der Gesellschaft werden sprachgewaltig analysiert und seziert. »Johann Holtrop« erzählt die Geschichte vom beispiellosen Aufstieg und Fall eines fiktiven Spitzenmanagers Anfang der 2000er-Jahre. Der Roman hat nun, elf Jahre nach seinem Erscheinen, den Weg auf die Theaterbühne gefunden. Die Uraufführung ist als Koproduktion mit dem Schauspiel Köln in einer Inszenierung von Kölner Intendant und Regisseur Stefan Bachmann entstanden und aktuell im Großen Haus am D’haus zu erleben. In der nun verfügbaren Audioeinführung gibt Dramaturg Robert Koall Hintergrundinformationen zur Geschichte des Romans, Einblicke in den Goetz’schen Gestus und die Inszenierung von Stefan Bachmann.
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»Was wird hier gespielt, Robert Koall?« — 3/2023
»Was wird hier gespielt, Robert Koall?« — 3/2023 Der Programm-Podcast mit Marion Troja — im März zu Gast: Chefdramaturg Robert Koall Lange hat Rainald Goetz sich gesträubt, seinen 2012 veröffentlichten Roman »Johann Holtrop – Abriss der Gesellschaft« für die Bühne freizugeben. Für eine gemeinsame Produktion vom Schauspiel Köln und dem Düsseldorfer Schauspielhaus hat er eine Ausnahme gemacht. Gezeigt wird die Uraufführung in der Regie von Stefan Bachmann an beiden Häusern – am 11. März als Premiere auf der Bühne im Großen Haus. In der neuen Podcast-Folge erzählt Chefdramaturg Robert Koall warum und outet sich als großer Rainald-Goetz-Fan. Er spricht über den besonderen Sound dieser Sprache, die in »Johann Holtrop« machtvolle Finanzjongleure und lächerliche Männerposen entstehen lässt und zugleich vorführt. Welche Rituale sich zudem hinter den Kulissen am Theater durchs Jahr ziehen und wer neben Goetz zu seinen literarischen Säulenheiligen gehört – das verrät Robert Koall in dieser Podcast-Folge.
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Подорож до Одіссеї — Епізод 3
Від першої ідеї до спільних репетицій та прем’єри – ми супроводжуємо українсько-німецький мистецький колектив на шляху до постановки «Одіссеї». В останньому випуску 3-серійного подкасту акторка Юлія Бірзул розмовляє зі своїми колегами Іриною Марченко та Олександрою Долобовською: Як ми почувалися, коли ділилися своїми особистими історіями одна з одною та з глядачами? Якою була реакція глядачів? Яким був для нас час в театрі і які наші подальші плани? Усі епізоди «Подорожі до Одіссеї» можна також послухати німецькою мовою.
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Die Reise zur Odyssee — Folge 3
Von der ersten Idee über die gemeinsamen Proben bis nach der Premiere – wir begleiten das ukrainisch-deutsche künstlerische Team auf dem Weg ihrer Inszenierung der »Odyssee«. In der letzten Folge der dreiteiligen Podcast-Reihe spricht Kulturjournalistin Elisabeth Luft mit den Spielerinnen Olha Fish und Viktoria Gershevskaya über ihre Zeit am Schauspielhaus und darüber, wie es sich anfühlt, ihre Geschichten auf der Bühne mit dem Publikum zu teilen. Wie haben die Zuschauer*innen reagiert? Kann das Theater besonders in Krisenzeiten ein heilsamer Ort und eine Kraftquelle sein? Und wie geht es jetzt weiter, nach der Odyssee? Alle Folgen von »Die Reise zur Odyssee« sind auch auf Ukrainisch zu hören. Die Stadt:Kollektiv-Produktion »Odyssee« von Pavlo Arie frei nach Homer – Eine Inszenierung mit Menschen aus der Ukraine und aus Düsseldorf ist jetzt am Düsseldorfer Schauspielhaus zu sehen.
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»Was wird hier gespielt, Florian Lange?« — 2/2023
»Was wird hier gespielt, Florian Lange?« — 2/2023 Der Programm-Podcast mit Marion Troja – im Februar zu Gast: Schauspieler Florian Lange Wann ist ein Einzelner gefordert, für die Freiheit einer Gemeinschaft zu kämpfen? Und wann darf sich ein Einzelner ins Private zurückziehen, wenn rund um ihn Ungerechtigkeit oder Krieg herrscht? Schauspieler Florian Lange spielt die Titelrolle in Friedrich Schillers »Wilhelm Tell« und hat sich genau diese Fragen in der Vorbereitung auf die Inszenierung von Regisseur Roger Vontobel gestellt. Premiere ist am 11. Februar im Großen Haus. In der neuen Folge unseres Monats-Podcasts erzählt das Ensemblemitglied zudem von seiner Begegnung mit dem ukrainischen Autor Pavlo Arie, der Homers »Odyssee« für das D’haus überschrieben hat – eine weitere Premiere im Februar. Wenn Sie auch wissen wollen, warum Florian Lange sich für die Schönheit von Augen interessiert, was nachts beim ihm im Kopf abläuft und warum es für ihn in »Wilhelm Tell« hoch hinaus geht, hören Sie am besten einfach mal rein.
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Подорож до Одіссеї — Епізод 2
Від першої ідеї до спільних репетицій та прем’єри 10 лютого – ми супроводжуємо українсько-німецький мистецький колектив на шляху до постановки «Одіссеї». У другому випуску 3-серійного подкасту акторкаЮлія Бірзул розмовляє зі своєю колегою Мартою Безпалюк та режисером постановки Стасом Жирковим: Чому почалася ця війна, і як надзвичайна гуманітарна ситуація впливає на нас і наші сім’ї? І як через нашу спільну роботу в театрі змінюється наш погляд на війну? Як під час репетицій виникає легкість і що дає нам силу? Усі епізоди «Подорожі до Одіссеї» можна також послухати німецькою мовою. Прем’єра вистави «Одіссея», вільної адаптації Павла Ар’є за мотивами Гомера, у виконанні проєкту Stadt:Kollektiv (Місто: колектив) за участю акторів з України та Дюссельдорфа, відбудеться у Дюссельдорфському театрі 10 лютого 2023 року.
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Die Reise zur Odyssee — Folge 2
Von der ersten Idee über die gemeinsamen Proben bis hin zur Premiere am 10. Februar – wir begleiten das ukrainisch-deutsche künstlerische Team auf dem Weg zu ihrer Inszenierung der »Odyssee«. In der zweiten Folge der dreiteiligen Podcast-Reihe spricht Kulturjournalistin Elisabeth Luft mit den Spielerinnen Olha Fish und Alrun Göttmann und der Dramaturgin Birgit Lengers darüber, wie sich ihr Blick auf die Ukraine durch die Theaterarbeit verändert. Welche aktive Rollen übernehmen Frauen in diesem Krieg und wie unterscheidet sich ihr Warten auf sein Ende von Penelopes Zustand? Wie sprechen wir mit unseren Kindern über diesen Ausnahmezustand und wie stellen wir uns die Zukunft für die nächste Generation vor? Ein Gespräch auch über das kraftspendende Proben und das miteinander Lachen. Alle Folgen von »Die Reise zur Odyssee« sind auch auf Ukrainisch zu hören. Die Stadt:Kollektiv-Produktion »Odyssee« von Pavlo Arie frei nach Homer – Eine Inszenierung mit Menschen aus der Ukraine und aus Düsseldorf hat am 10. Februar 2023 am Düsseldorfer Schauspielhaus Premiere.
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Einführung zu »Die fünf Leben der Irmgard Keun« von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Irmgard Keun war eine der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Weimarer Republik, wurde von den Nazis verboten, musste 1933 ins Exil fliehen und konnte nach ihrer Rückkehr nie an ihren ersten Erfolg anschließen. Erst in den 1970er-Jahren wurde sie wiederentdeckt. Ihre »fünf Leben« werden jetzt in einem Stück von Lutz Hübner und Sarah Nemitz gewürdigt. Regisseurin Mina Salehpour inszeniert diese Lebensgeschichte auf der großen Bühne und doch in einem intimen Raum: Die Zuschauer*innen sitzen mit auf der Drehbühne und das Ensemble spielt um sie herum. In der Audioeinführung mit Dramaturg David Benjamin Brückel und Regisseurin Mina Salehpour bekommen Sie einen ersten Einblick in das Leben von Irmgard Keun und in diese sehr besondere Inszenierung.
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Einführung zu »Rückkehr zu den Sternen (Weltraumoper)« von Bonn Park und Ben Roessler
Seit März 2022 können Sie gemeinsam mit uns zu den Sternen reisen! Besser gesagt: Mit der Crew der U.S.S. Wassong unter der Leitung von Captain Jean Luc Yešilyurt, gespielt von Serkan Kaya. Mit seiner Weltraumoper hat Regisseur Bonn Park ein galaktisches Kunstwerk auf der Großen Bühne inszeniert, das ganz im Geiste von Star Trek über die aufklärerische Utopie einer gemeinsamen, speziesvereinenden Zukunft erzählt. Im Podcast trifft nun die Dramaturgin der Inszenierung, Janine Ortiz, auf Regisseur Bonn Park und Komponist Ben Roessler, die Einblicke in die Geschichte und Entstehung dieses großen, musikalischen Abends geben. Inklusive Hör-Kostproben.
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