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Einfall im Recht💡
by Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Einfall im Recht ist der Jura-Podcast der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf: In jeder Folge präsentieren zwei Mitarbeiter:innen ein Gerichtsurteil aus dem Zivilrecht – ganz normale Fälle. Wir zollen den Richterinnen und Richtern an Amts- und Landgerichten Tribut, die es mit dem ungefilterten Alltag zu tun haben. Unser Motto: Jura kann auch Spaß machen! Den Link zur Lösungsskizze (mit Link zur Entscheidung) findet Ihr auf unserer Webseite. Über neue Folgen informiert Euch das Team von Prof. Dr. Rupprecht Podszun auf seinem Instagram-Kanal!
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124 I Ferrari verspätet, Grrr…
Über viele Dinge im Leben kann man sich ärgern – wenige von uns werden aber wohl schon einmal die Erfahrung gemacht haben, auf einen bestellten und schon angezahlten Ferrari warten zu müssen. Das ist aber unserem Kläger im heutigen Fall passiert. Er hatte 2020 einen Kaufvertrag geschlossen und wartete seit dem auf die Lieferung seines Ferrari. Nach zwei Jahren hatte dann auch unser geduldiger Kläger genug und erklärte seinen Rücktritt. Das wies der Verkäufer aber zurück, denn wenn er sich so die WhatsApp-Nachrichten anschaue, dann gehe aus diesen ganz klar hervor, dass der Kläger einer Fristverlängerung der Lieferung zugestimmt hatte. Und das auch mit explizitem Verweis auf die verwendeten Emojis – Grrr…Wie sich Emojis im juristischen Kontext auslegen lassen und worauf ihr dabei achten müsst, erfahrt ihr in dieser Folge von Einfall im Recht mit Klara Dresselhaus und Anna Patzer.Nach dem Urteil: OLG München, Endurteil v. 11.11.2024 – 19 U 200/24 e
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123 I KI, Quatsch und Paragraphen
In der neuen Folge von Einfall im Recht wird’s ein bisschen absurd: Was passiert, wenn eine KI selbstbewusst Unsinn erzählt und dabei echten Schaden anrichtet? Und vor allem: Wer muss dafür geradestehen – die Maschine oder die Menschen dahinter?Nour El Houda Moussaoui und Sefqan Bendes schauen sich zwei Fälle an, in denen falsche KI-Aussagen für ordentlich Ärger sorgen – vom politisch aktivistischen Verein bis zum mittelständischen Unternehmen, dessen Ruf plötzlich auf wackligen Beinen steht.Eine Folge über smarte Technik, dumme Fehler und die ziemlich menschliche Frage nach Verantwortung im digitalen Zeitalter.
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122 I Keine Angst vor der DriSchaLi!
F arbeitet fast ein Jahrzehnt lang für B, teilweise 60 bis 80 Stunden pro Woche und das für gerade einmal 1.000 € im Monat. Als B irgendwann einfach aufhört zu zahlen verlangt F ihr Geld zurück: stolze 22.000 €. Eigentlich eine klare Sache, oder?Nicht ganz. Denn B kontert, F habe nach Vertragsende einfach die Büroräume weiter genutzt und dadurch sei ein Schaden entstanden. Allerdings nicht bei ihm selbst, sondern bei „seiner“ GmbH. Und genau hier wird’s examensrelevant: Kann man fremde Schäden einfach „mitnehmen“? Willkommen bei der DriSchaLi!Leon Wardelmann und Rojda Sonnenwald klären in dieser Folge: Was steckt hinter der Drittschadensliquidation, kann man mit einem fremden Schaden überhaupt aufrechnen und warum entscheidet am Ende ein eher unscheinbares Aufrechnungsverbot den ganzen Fall?Nach dem Fall BGH, Urteil vom 11.9.2025, Az. III ZR 274/23
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121 I wenn der Junior in Papas Play Store zuschlägt
Da überlässt man als fürsorglicher Vater im Rahmen der „allgemeinen Medienerziehung“ dem Sohn das Tablet samt Zugang zum Nutzerkonto für den Play Store und 20 Monate später fällt dann auf, dass 33.748 € vom Konto weg sind. Genau das ist dem Kläger in unserer neuen Folge von Einfall im Recht passiert. Er möchte jetzt aber das Geld zurück haben – und zwar, wie er sagt, weil er die Einkäufe des Sohnes nie gebilligt oder genehmigt hatte. Hinzu kommt, dass unser Junior gerade eben erst sieben Jahre alt geworden ist. Wie in Fällen von Einkäufen digitaler Inhalte mit der Stellvertretung umzugehen ist, was es eigentlich mit dem Handeln unter fremdem Namen auf sich hat, und wie sich in solchen Fällen die Minderjährigkeit des Sohnes niederschlägt, erfahrt ihr in dieser Folge mit Klara Dresselhaus und Anna Patzer. Nach dem Urteil: LG Karlsruhe Urteil vom 24.9.2025 – 2 O 64/23
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120 I Augen auf im RechtsVerkehr
In dieser Folge von Einfall im Recht nehmen euch Leon Wardelmann und Rojda Sonnenwald mit in einen spannenden Leasing-Fall: L hat 2023 ein Auto geleast, wollte es privat und beruflich nutzen – und fast drei Jahre später erklärt er plötzlich: „Ich widerrufe den Vertrag!“Unsere Hosts klären: Wer ist Verbraucher, welche Widerrufsrechte gelten bei Kilometerleasing und hat man mit einem Widerruf nach Jahren überhaupt dennoch Chancen?Spannend für alle, die wissen wollen, wo die Grenzen des Verbraucherschutzes liegen und warum Kilometerleasing für Anbieter besonders sicher ist. Nach dem Fall BGH, Urteil vom 25.9.2024, Az. VIII ZR 58/23 und BGH, Urteil vom 24.02.2021, Az. VIII ZR 36/20
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119 I Das gibt 'ne Schelle!"
Wenn Ihr eine Sache im Besitz habt, dann dürft Ihr diesen Besitz auch grds. verteidigen. Aber wie weit kann diese Verteidigung eigentlich gehen? In unserer heutigen Folge besprechen Klara Dresselhaus und Anna Patzer zwei Fälle, die sich um den sog. possessorischen Besitzschutz drehen.Im ersten Fall stellen wir uns die Frage, ob man sich bei einer Besitzstörung auch mit einer Ohrfeige wehren darf und im zweiten, wann eine Besitzstörung gegeben ist, wenn eine vermeintlich entgegenstehende Klausel im Vertrag vereinbart wurde.Die Antworten darauf gibt’s in der Folge!Nach dem Urteil: OLG Dresden, Urt. v. 24. März 2020 – 4 U 45/20 und AG Brandenburg, Urt. v. 13. Juni 2013 – 31 C 153/13
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118 I Billig Wohnen - Teuer Streiten
In dieser Folge von Einfall im Recht dreht sich alles um ein Examensklassiker-Thema: Mietvertrag, Vertretungsmacht und die Grenzen des Innen- und Außenverhältnisses bei einer GmbH.Mieterin M und ihr Lebensgefährte L beziehen 2017 eine geräumige Wohnung der WohnenPlus GmbH. Alles gut? Fast. Der damalige Geschäftsführer D handelte ohne Absprache mit den Gesellschaftern, der neue Geschäftsführer N möchte die Mieter nun loswerden. Und das alles, obwohl die Wohnung doch für M und L ein echter „Schnapper“ war.Leon Wardelmann und Rojda Sonnenwald analysieren Schritt für Schritt, warum der Mietvertrag wirksam zustande kam, welche Rolle die Ausnahmen Kollusion und Evidenz spielen und warum die Mieter am Ende rechtlich geschützt sind. Ideal für alle, die verstehen wollen, wie BGH-Rechtsprechung praktisch auf Examensklausuren übertragen wird.Ein Fall, der zeigt: Innen Chaos, aber außen zählt. Nach dem Fall BGH, Urteil vom 26.3.2025, Az. VIII ZR 152/23
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117 I Opas Covershooting verletzt mein APR!
Warnung vorweg: Diese Folge von Einfall im Recht widmet sich zumindest am Rande einem sehr sensiblen Thema. Der siebzehnjährige Kläger in diesem Fall ist in seiner Kindheit womöglich Opfer von Kindesmissbrauch gewesen. Ob dies tatsächlich so stattgefunden hat ist unklar, allerdings behauptet eine Heilpraktikerin, diese traumatische Erfahrung im Unterbewusstsein des Klägers gefunden zu haben. Täter soll der Großvater der Familie gewesen sein.Das sofort eingeleitete Ermittlungsverfahren wurde recht schnell wieder beendet, die Gerüchteküche im Dorf brodelt aber natürlich weiter. Um seinen Ruf wiederherzustellen wagt der Großvater die Flucht nach vorn und gibt einer überregionalen Tageszeitung ein Interview unter Klarnamen und abgedruckten Foto vor seiner Haustür. Der Enkel erhält zwar ein Alias, dennoch beschleicht ihn die Sorge in dem Interview als vermeintliches Opfer identifiziert werden zu können. Er sieht sein allgemeines Persönlichkeitsrecht verletzt und wendet sich nun gerichtlich gegen seinen Großvater.Wie hier das öffentliche Recht und das Zivilrecht zusammenkommen, welche die richtige Anspruchsgrundlage ist und wie das Allgemeine Persönlichkeitsrecht in der Prüfung sauber eingebettet wird, besprechen Elisabeth Wondracek und Moritz Hörnig mit Euch in der neuen Folge von Einfall im Recht!Nach dem Urteil: BGH, 17.12.2024 – VI ZR 311/23
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116 I Guten Rutsch!
Was passiert, wenn der Spaß im Wasserpark ein dramatisches Ende nimmt?In der letzten Folge der Reihe „Neujahr in Gefahr“ widmen sich Nour Moussaoui und Sefqan Bendes der Haftung für Produktfehler nach dem Produkthaftungsgesetz und der Verkehrssicherungspflicht anhand eines schweren Unfalls auf einer Wasserrutsche.Ein Besucher entscheidet sich trotz klarer Warnhinweise dafür, die Wasserrutsche kopfvoran zu benutzen. Was als kurzer Adrenalinkick beginnt, endet in einer Katastrophe: Am Beckenrand kommt es zum Aufprall, zurück bleibt eine schwere Querschnittslähmung. Trägt der Hersteller der Rutsche trotzdem Verantwortung, obwohl gegen die Nutzungsregeln verstoßen wurde?Zum Schluss wird es noch einmal besonders interessant: Was passiert, wenn der Sicherheitscheck selbst das Problem war – haftet dann der Prüfer, und kommt sein Chef ungeschoren davon?Das alles hört Ihr in der neuen Folge von Einfall im Recht!
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115 I Taximord
Mord? Diebstahl? Nein, Ihr habt euch nicht verlesen! Natürlich bleibt dies aber ein Podcast, der sich ausschließlich dem Zivilrecht widmet. In der neuen Folge von Einfall im Recht führen Nour Moussaoui und Sefqan Bendes ihre Reihe „Neujahr in Gefahr!“ zur Gefährdungshaftung weiter. Der Schwerpunkt dieses Sachverhalts ist die Haftung für Fahrzeugführer und -Halter nach einem tödlichen Verkehrsunfall. Was eigentlich einfach wirkt, birgt jedoch ein paar Tücken; der Unfallwagen wurde von der hauptschuldigen Partei gestohlen, der Ersatzschlüssel befand sich in der Mittelkonsole und das Opfer war als Beifahrer nicht angeschnallt. Wie Ihr all diese Aspekte in Eurer Lösungsskizze sauber unterbringt, erfahrt Ihr in der neuen Folge von Einfall im Recht!Nach dem Urteil: LG Hamburg, 28.11.2024 – 323 O 330/20
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114 I Sturz durch Hundeleine
Überraschung! Natürlich sind wir uns bei Einfall um Recht bewusst, dass fleißige Jurastudierende auch zwischen den Jahren die Examensvorbereitung nicht ruhen lassen können und melden uns deshalb schon früher aus der kleinen Weihnachtspause zurück. Und damit nicht genug – unsere Hosts Sefqan Bendes und Nour Moussaoui leiten mit dieser Folge zum ersten Mal in der Geschichte dieses Podcasts eine aufeinander aufbauende Themenreihe ein! Thema dieser dreiteiligen Reihe werden die verschiedenen Gebiete der Gefährdungshaftung sein. Die Folgen sind für Einsteiger genau so gut geeignet wie für Examenskandidaten, die das speziellere Deliktsrecht etwas stiefmütterlich behandelt haben.In der heutigen Folge widmen sich die beiden zunächst der Tierhalterhaftung und konfrontieren dabei ihre Angst vor Hunden, deren Haltern und komplizierten Deliktsrecht-Klausuren. Hört also rein und macht euch mit den Grundlagen und Spezialproblemen der Gefährdungshaftung vertraut!Nach dem Urteil: BGH, 11.6.2024, VI ZR 381/23
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113 I Anweisung, Zuwendung, Klageabweisung?
„Fürchtet Euch nicht!“ – aber es ist nicht die Weihnachtsgeschichte, sondern das Bereicherungsrecht.In unserem heutigen, zugegeben, etwas komplizierteren Fall widmen sich Klara Dresselhaus und Anna Patzer der Frage, ob der Kläger von der beklagten Bank seine bereits bezahlten Darlehensrückzahlungen zurückverlangen kann. Es handelt sich also um einen bereicherungsrechtlichen Anspruch im Drei-Personen-Verhältnis beim „Doppelmangel“ mit dem Zusatzproblem der Kondiktion der Kondiktion.Noch nicht abgeschreckt? Perfekt! Dann hört rein und erfahrt, wie sich unser Fall auflöst und wie ihr im Examen und in euren Klausuren am besten mit solchen Situationen umgehen könnt.Eine Personenskizze gibt es diesmal auch für Euch – ihr findet sie in der Lösungsskizze! Nach dem Urteil: OLG Stuttgart vom 15.06.2021, 6 U 656/20
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112 I Mit freundlichen Grüßen, E.
In der neuen Folge von Einfall im Recht geht es um einen Fall, der zeigt, dass selbst ein simpler Wasserschaden schnell in rechtlich tiefes Fahrwasser geraten kann.Eine Versicherungsnehmerin fordert Ersatz sämtlicher Folgeschäden nach einem Leitungswasserschaden – doch die Versicherung verweist auf einen bereits geschlossenen Abfindungsvergleich. Die entscheidende Frage: Ist dieser Vergleich überhaupt wirksam, wenn die E-Mail, die alles ins Rollen brachte, gar nicht von der Versicherungsnehmerin selbst verschickt wurde?Leon Wardelmann und Rojda Sonnenwald tauchen ein in die Welt von Stellvertretung, Anscheinsvollmacht und § 779 BGB. Sie diskutieren, wann ein Vergleich wirklich „alles erledigt“ – und wann Treu und Glauben (§ 242 BGB) doch noch ein Türchen offenlassen.Ein spannender Fall zwischen Versicherungsrecht, BGB AT und digitaler Kommunikation. Ein perfektes Beispiel dafür, wie ein Klick auf „Senden“ über 10.000 € entscheiden kann.Nach dem Fall OLG Zweibrücken, Urteil vom 15.1.2025, Az. 1 U 20/24
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111 I Undicht in jeder Hinsicht
In dieser Folge nehmen wir Euch mit in einen Fall, der harmlos beginnt, aber sich Schicht für Schicht als juristische Überraschungsbox entpuppt: die Klägerin kauft ein frisch errichtetes Einfamilienhaus, freut sich auf den Einzug und stößt darauf auf ein Problem, das buchstäblich im Fundament steckt. Der Keller ist feucht, die Abdichtung fehlt, und schnell steht die Frage im Raum: Wer muss das eigentlich beheben?Doch damit nicht genug. Zu allem Pech vereinbarten die Käuferin und Verkäuferin einen Haftungsausschluss. Die Klägerin entdeckt auch noch, dass das Haus mit einer Schwarzbau-Abrede zwischen der Verkäuferin und der Bauunternehmerin errichtet wurde.Was bedeutet dies für die Rechte der Käuferin? Hat dieser Verstoß Einfluss auf Gewährleistung, Haftung oder die Wirksamkeit eines vereinbarten Haftungsausschlusses?Diese und andere Fragen beantworten Euch Sefqan Bendes und Nour El Houda Moussaoui in der neuen Folge von Einfall im Recht!Nach dem Urteil: BGH, 28.5.2021 – V ZR 24/20.
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110 I Kranarme müssen gesichert werden!
Die neue Folge von Einfall im Recht widmet sich tieferen Problemen des Schadensrechts! Hier kam es bei einem Unfall auf einer Baustelle zum Einsturz eines Krans, der Verletzungen bei der Klägerin und den tragischen Tod ihrer Tochter zur Folge hatte. Die Klägerin wendet sich nun gegen die Bauherrin, die Firma der Kranvermietung und einen Sachverständigen Kranprüfer. Wer haftet nun für die Heilbehandlungs- und Bestattungskosten? Kann die Klägerin auch ein Schmerzensgeld für ihre seelischen Schmerzen verlangen? Gelten die Vorschriften für die Haftung des Grundstücksbesitzers auch für Kräne?All diese Fragen beantworten Elisabeth Wondracek und Moritz Hörnig und klappern dabei unter anderem nochmal die Übernahme von Verkehrssicherungspflichten, die Grundsätze des VSD und die Haftung für Schockschäden ab. Bei diesem schadensrechtlichen Rundumschlag sollte also auch für Examenskandidaten etwas Neues dabei sein!Nach dem Urteil: OLG Frankfurt, 15.09.2023, Az. 29 U 50/24
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109 I Das Trojanische Pferd
In unserem neuen Fall ist die Klägerin K begeisterte Hobbyreiterin und will sich endlich den Traum eines eigenen Pferdes erfüllen. Sie wird fündig bei der Beklagten B.Zunächst scheint das Pferd perfekt zu sein. Doch dann stellt sich heraus, dass das Pferd lahmt. Es kann aus tierärztlicher Sicht nicht mehr geritten werden – aus der Traum? Oder kann die K von der B im Wege des Rücktritts jedenfalls Rückzahlung des Kaufpreises verlangen?Die Beklagte verneint und verweist insofern auf einen vertraglich geschlossenen Haftungsausschluss. Demgegenüber verweist die K allerdings auf eine vereinbarte Beschaffenheitsvereinbarung, die diesem Ausschluss entgegenstehen würde.Wie sich der Fall auflöst, welche Abrede hier Vorrang genießt und wie man eine Beschaffenheitsvereinbarung bzgl. einer Kaufsache überhaupt vereinbaren kann, erfahrt ihr hier in der neuen Folge mit Klara Dresselhaus und Anna Patzer. Nach dem Urteil: LG Frankenthal, Urteil vom 01.08.2025 – 7 O 257/22
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108 I Des einen Gold…
Normalerweise findet man beim Aufräumen alte Bilder, Mottenkugeln oder ein vergessenes Sparschwein – aber bestimmt keine 600.000 EUR in Windelpackungen!In der neuen Folge von Einfall im Recht begleiten wir eine Rentnerin, die umzieht, und einen ehrlichen Entrümpler, welcher auf ein wahres Vermögensversteck stoßt. Doch wem gehört das Geld am Ende? Oder gibt es vielleicht sogar einen Finderlohn?Leon Wardelmann und Moritz von Seggern diskutieren anhand dieses spannenden Falls den Eigentumserwerb durch AGB-Klauseln, die Grenzen des Finderrechts und die Frage, ob man Bargeld in der eigenen Wohnung eigentlich „verlieren“ kann.Ein Fall voller Überraschungen zwischen Bayern, Köln und dem BGB. Nach dem Urteil: LG Köln, 08.05.2025, Az. 15 O 56/25
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107 I Auto als Fundsache?
Als laienhafte Regel gilt häufig: „Wer’s gefunden hat, darf’s auch behalten!“ Aber ist das wirklich so? In unserem neuen Fall für Einfall im Recht besprechen Klara Dresselhaus und Anna Patzer den gesetzlichen Eigentumserwerb des Finders. Der Beklagte hatte vorliegend geltend gemacht, einen am Straßenrand geparkten Pkw gefunden zu haben und meldete Eigentumsansprüche an. Die Klägerin verweigerte diesen Anspruch und klagte auf Feststellung. Ob man einen Pkw eigentlich wirklich finden kann und gegebenenfalls unter welchen Umständen, erfahrt ihr hier! Nach dem Urteil: OLG Celle, Urteil vom 26.2.2025, Az. 14 U 53/24
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106 I Spoileralarm!
In der heutigen Ausgabe von Einfall im Recht gibt es neben einem spannenden neuen Fall auch ein neues Team! Unser Team an Hosts wird um Nour Moussaoui und Sefqan Bendes ergänzt – wir freuen uns, dass die beiden nun auch mit an Bord sind! In ihrer ersten Folge widmen sich die beiden einem Fall, welchen der BGH zuletzt entscheiden musste. Hier hatte sich der Kläger mit seinem PKW in eine Waschstraße begeben. Nach der Reinigung musste er jedoch feststellen, dass sich in der Waschstraße der Heckspoiler seines extravaganten Wagens verabschiedet hatte. Wie dieses Unglück geschah, konnte nicht aufgeklärt werden.Der Betreiber der Waschstraße weist jegliche Schuld von sich, hatte er doch die Behandlung von Autos mit Spoiler in seinen AGB‘s untersagt. Wieso der Fall nicht so einfach ist wie er zunächst erscheint und wieso jeder kleinste Hinweis im Sachverhalt ausgewertet werden sollte, erfahrt ihr in der neuen Folge von Einfall im Recht! Nach dem Fall BGH, 21.11.2024 - VII ZR 39/24 #Schadensrecht #AGB # #Schadensersatz #Schmerzensgeld #Waschanlage #Heckspoiler #Examensvorbereitung #jura #Klausurtipps
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105 I Leasingwagen im Rückgewähr-Gang
Die neue Ausgabe von Einfall im Recht widmet sich einem bei vielen Examenskandidaten eher unbeliebten Thema; dem Leasing! Genauer gesagt besprechen Elisabeth Wondracek und Moritz Hörnig die leasingtypische Dreieckskonstellation aus Leasingnehmer, –Geber und Händler. Hier hatte der Leasingnehmer nach Vertragsschluss einen Unfallschaden an dem geleasten Fahrzeug gefunden und war nun vertraglich befugt und verpflichtet für die Leasinggeberin etwaige Ansprüche gegen die Händlerin aus abgetretenem Recht geltend zu machen.Probleme treten dabei dann insbesondere später im Rückgewährschuldverhältnis und bei der Aufrechnung der jeweiligen Ansprüche auf. Gemeinsam mit euch versuchen unsere Hosts, die recht verworrene Beziehung zwischen den jeweiligen Parteien strukturiert aufzuarbeiten und euch Tipps an die Hand zu geben, wie ihr auch kompliziertere Verhältnisse mit kühlem Kopf auflöst! Nach dem Urteil: BGH, 13.11.2024 – VIII ZR 168/23
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104 I Doppelt Enterbt!
Stellt euch vor, eure Eltern vereinbaren mit euch in einem Erbvertrag, dass nach ihrem Ableben nur euer Bruder ein Erbe erhalten wird. Ihr und eure Schwester verpflichtet euch vertraglich dazu, auf euren Pflichtteil zu verzichten, sollt dafür aber eine Gegenleistung erhalten. Euer Bruder verstirbt jedoch noch kurz vor eurer Mutter, sodass der vertraglich geregelte Fall gar nicht eintritt. Nun melden sich aber seine Kinder mit der Auffassung, dass das Erbe der Mutter ihnen, als Erben eures Bruder zustehen würde. Als wäre die Situation nicht schon verzwickt genug, taucht dann noch ein handschriftlich verfasster Zettel auf, auf welchem die Mutter vermerkt, ihr Nachlass solle vollumfänglich an eure Schwester vererbt werden. In der neuen Folge von Einfall im Recht widmen sich Leon Wardelmann und Moritz von Seggern genau diesem recht komplizierten Sachverhalt und arbeiten sich dabei komplett durch die Basics und fortgeschritteneren Probleme des Erbrechts. Der Fall lohnt sich somit also sowohl für Erbrechts-Einsteiger, als auch Examenskandidaten, die ihr Wissen wiederholen oder auffrischen wollen! Nach dem Urteil: BGH, 26.03.2025, Az. IV ZB 15/24
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103 I Gülle-Gate
Das Versprechen von Urlaub im Ländlichen: schöne Aussicht auf die grüne Natur, eine leichte Brise bei schönem Sonnenschein und … Gülle? Im Allgäu ist der Betreiberin einer Ferienanlage genau das passiert – ein Bauer wollte sein direkt angrenzendes Feld güllen. Die Gülle landete jedoch nicht nur auf dem Feld, sondern auch auf der Anlage. Der Bauer meint, Schuld sei der auffrischende Wind. Ob und in welchem Umfang die Betreiberin nun vom Bauern den Schaden ersetzt bekommen kann, erklären Euch Klara Dresselhaus und Anna Patzer in der neuen Einfall-im-Recht-Folge! Nach dem Urteil: LG Kempten v. 23.12.2024 – 12 O 1063/24
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102 I Urlaub im Unfallwagen
In der neuen Ausgabe von Einfall im Recht tauchen Leon Wardelmann und Moritz von Seggern tief ins Schadensrecht ein.Genauer geht es im neuen Fall um einen Autounfall, nach welchem der Geschädigte ein Gutachten erstellen lässt, wie teuer die Reparatur seines Autos werden soll. Aber anstatt den PKW direkt reparieren zu lassen, fährt er mit eben diesem Wagen in den Urlaub in die Türkei. Dort angekommen sucht er eine Werkstatt auf und lässt die Reparatur während seiner Urlaubszeit für einen - so behauptet er - deutlich geringeren Preis durchführen.In Deutschland angekommen verlangt er dann jedoch Schadensersatz in Höhe des Preises, welchen das Gutachten veranschlagt hat. Ist dies so möglich oder handelt es sich nur um eine dreiste Masche, um mehr "Gewinn" herauszuschlagen?Dieser Frage widmen sich Leon und Moritz und machen dabei einen schadensrechtlichen Rundumschlag inklusive fiktiver Schadensabrechnung und versicherungsrechtlichem Einschlag.Nach dem Urteil: BGH, 28.01.2025, Az. VI ZR 300/24
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101 I Kaffeekannen-Katastrophe
Nach 100 Folgen Einfall im Recht hätten wir uns eigentlich mal einen Urlaub verdient - ähnlich wie der Familienvater der neuen Ausgabe dieses Podcasts! Dieser wollte mit seiner Familie einen entspannten Urlaub in einer Ferienwohnung auf einer Nordseeinsel verbringen. Beim ersten gemeinsamen Frühstück geht jedoch alles schief: Der Henkel der Kaffeekanne löst sich ab, der Kaffee schwappt heraus und landet auf dem Oberkörper seiner Tochter, was schwere Verbrennungen bei ihr hinterlässt.Nun wendet sich die Tochter gegen das Portal, welches die Wohnung vermittelt hat und verlangt Schadensersatz für die Heilbehandlungskosten sowie Schmerzensgeld. Welche Besonderheiten ergeben sich bei der Haftung für Vermieter? Ist die Vermittlungsagentur überhaupt Vertragspartnerin der Tochter geworden oder nicht doch eher die Eigentümerin? Können die AGB der Agentur eine etwaige Haftung vielleicht vertraglich ausschließen? Und was waren nochmal die Voraussetzungen des VSD? Diese und viele weitere Fragen beantworten Elisabeth Wondracek und Moritz Hörnig in der neuen Ausgabe von Einfall im Recht!
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Special I 100 Folgen Einfall im Recht
Wie Ihr sicher letzte Woche schon bemerkt habt, feierte dieser Podcast mit der letzten Ausgabe ein besonderes Jubiläum; es erschien die 100. Folge von Einfall im Recht!Da sind wir nicht nur mächtig stolz drauf, sondern freuen uns auch sehr, dass so viele von Euch jede zweite Woche einschalten, dass wir so viele Folgen produzieren konnten! Anlässlich dessen, haben Elisabeth Wondracek und Moritz Hörnig eine kleine Sonderfolge aufgenommen, in der wir ein kleines bisschen hinter die Kulissen schauen und in Erinnerungen schwelgen. Dabei tauchen ein paar altbekannte Gesichter - oder besser – Stimmen auf und berichten, wo es Sie nach dem Ende der Podcast-Karriere hingetrieben hat und welche vielfältigen Möglichkeiten nach dem Jurastudium auf Euch warten!
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100 I Paukenschlag im EBV
Lange Zeit galt bei Studierenden: „das Sachenrecht ändert sich nicht!“ Doch nun hat der BGH in einer seiner neuesten Entscheidungen das alles mal auf den Kopf gestellt. Das Eigentümer-Besitzer-Verhältnis wird nicht mehr das gleiche sein danach.Es geht um den Fall, der in den Medien gerne als „Rangsdorfer Hausdrama“ bezeichnet wurde: eine Familie baut ein Eigenheim auf einem fremden Grundstück. Sie wussten lange nicht, dass ihnen das Eigentum an dem Grundstück nicht zusteht, und als dann der Eigentümer von der Grundbuchänderung erfährt, verlangt er Abriss des Hauses und Herausgabe des Grundstücks… Wie genau der BGH nun seine jahrzehntelange Rechtsprechung abändert und welche Folgen das für die zukünftigen Examensklausuren hat, erfahrt ihr in der neuen Folge Einfall im Recht mit Klara Dresselhaus und Anna Patzer. Nach dem Urteil: BGH, Urt. v. 14. März 2025 – V ZR 153/23
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99 I Unbillige Unterkunft
Sicherlich wohnen einige von Euch auch zur Untermiete - vielleicht in einer WG, nur übergangsweise, oder in anderen Konstellationen. Ähnlich geht es dem Protagonisten im heutigen Fall der neuen Folge von Einfall im Recht! Er lebte mit seiner vierköpfigen Familie zur Untermiete in einer kleinen Wohnung zu günstigen Konditionen. Zu seinem Pech war dies dem Vermieter der Hauptmieterin nicht bekannt, weshalb dieser die Familie kurzerhand rauswirft. Glücklicherweise schreitet das Sozialamt ein und findet für die Familie eine Notunterkunft in einer Obdachlosenunterkunft. Hier tut sich ein neues Problem auf: Dem Amt entstehen für die Unterbringung Kosten in Höhe von etwa 42.000€! Kann das Amt diese beträchtliche Summe vom ehemaligen Vermieter oder seiner Mieterin, die die Wohnung damals an die Familie untervermietet hatte, verlangen? Diese knifflige Ausgangssituation lösen Leon Wardelmann und Moritz von Seggern gemeinsam mit Euch in der neuen Ausgabe von Einfall im Recht! Dabei tauchen immer wieder unbekanntere Probleme des Mietrechts auf und wir werfen – vermutlich das erste Mal - einen Blick ins SGB II.Nach dem Beschluss BGH, 21.06.2023, Az. VIII ZR 303/21
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98 I Erblich bedingte Irrtümer
In der aktuellen Folge von Einfall im Recht widmen sich Elisabeth Wondracek und Moritz Hörnig mal wieder einem unserer liebsten Nebengebiete: dem Erbrecht!In diesem Fall hatte die Klägerin das Erbe ihrer Großmutter in dem Glauben ausgeschlagen, dieses sei überschuldet. Wie sich später herausstellen sollte, lag sie mit dieser Annahme vollkommen falsch, weshalb die Klägerin die Ausschlagung aufgrund ihres Irrtums anfechten möchte. Ist dies einfach so möglich? Welche Voraussetzungen gelten bei der Anfechtung im Erbrecht? Handelt es sich hier nicht vielleicht um einen Motivirrtum und wenn ja, könnte dieser etwa ausnahmsweise beachtlich sein? All diese Fragen und Besonderheiten der Erbausschlagung werden Euch in der neuesten Folge von Einfall im Recht beantwortet! Nach dem Urteil: OLG Zweibrücken, 14.08.2024, Az. 8 W 102/23
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97 I Tanzkönig und Filmriss
Die Karnevalssaison neigt sich dem Ende … Passend dazu stellen Euch Klara Dresselhaus und Anna Patzer in der neuen Folge von Einfall im Recht zwei deliktsrechtliche Fälle vor! Es geht darum, ab wann man für einen Sturz beim Paartanz verantwortlich gemacht werden kann und was eigentlich ein Filmriss ist. Außerdem erfahrt ihr, wann eine alkoholbedingte Schuldunfähigkeit im Rahmen des § 823 I BGB iVm § 827 BGB in Betracht kommt. Nach den Urteilen: OLG Frankfurt a. M., 2.8.2017, Az. 13 U 222/16 und AG Bocholt, 26.06.2013, Az. 11 C 195/12
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96 | Stolperfalle E-Scooter
Die neueste Ausgabe von Einfall im Recht wird Euch von unserem neuen Sprecher-Duo präsentiert! Unsere Mitarbeiter Leon Wardelmann und Moritz von Seggern ergänzen das EIR-Team und sprechen in ihrer ersten Ausgabe über einen Fall, wie er alltäglicher nicht sein könnte.Hier ist ein blinder Fußgänger über zwei an einer Hauswand abgestellten E-Scooter gefallen und fordert nun Schadensersatz sowie Schmerzensgeld vom E-Scooter Unternehmer ein.Um die verschiedenen Anspruchsgrundlagen durchzuprüfen, wiederholen Leon und Moritz mit Euch kurz die Grundlagen deliktischer Haftungen und Verkehrssicherungspflichten und machen dabei Abstecher in die StVG und sogar das Verwaltungsrecht! Die Folge lohnt sich also besonders, um auch abseits der Standardkonstellationen des Deliktsrechts Querbezüge herzustellen und verschiedene Rechtsgebiete verknüpfen zu können. Nach dem Beschluss: OLG Bremen, 15.11.2023, Az. 1 U 15/23YouTube Link zum Beitrag mit Prof. Dr. Looschelders (ab Minute 21:46): https://m.youtube.com/watch?v=PgdfcdR5cU8
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95 I Die Abwehrketten des Immaterialgüterrechts
In der neuen Folge von Einfall im Recht widmen sich Elisabeth Wondracek und Moritz Hörnig mal wieder einem – zumindest für diesen Podcast – neuen Rechtsgebiet: dem Immaterialgüterrecht! Was umfasst das Immaterialgüterrecht überhaupt alles? Welche Rechte lassen sich schützen und wer kann diese durchsetzen? Stellt das Muster der Wandfliesen einer U-Bahnstation, das sich in ähnlicher Weise auf dem Trikot einer Fußballmannschaft findet einen Verstoß gegen das Immaterialgüterrecht dar? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen gewerblichem Rechtsschutz und dem Urheberrecht? All diesen Fragen widmen sich Elisabeth und Moritz heute und versuchen euch dabei einen Überblick über die verschiedenen Teilgebiete des Immaterialgüterrechts zu verschaffen.
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Special I Sagen und Mythen des Jura-Studiums
„Das Jurastudium ist trocken!“ – „Muss man nicht alle Gesetze auswendig lernen?“ – „Juristen erkennt man in der Uni doch bereits am Anzug oder Polohemd!“ Solche und ähnliche Sätze habt ihr über das Jura-Studium vor Studienbeginn sicher schon das ein oder andere Mal gehört. Viele dieser Mythen sind so fest verankert, dass sie sich auch noch in den Köpfen von Studierenden der ersten Semester festhalten! Deswegen hat es sich unser neues Duo Leon Wardelmann und Moritz von Seggern zur Aufgabe gemacht, zuerst die Jura-Erstis der Heinrich-Heine-Universität nach all den ihnen bekannten Mythen zu fragen, sie zu untersuchen und dann entweder mit ihnen aufzuräumen oder sie vielleicht sogar zu bestätigen! Welche Jura-Mythen es gibt und was tatsächlich an ihnen dran ist, erfahrt ihr in dieser Sonderfolge von Einfall im Recht!
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94 I Lichterkette als Kündigungsgrund?
Schon alles weihnachtlich dekoriert? Der Baum geschmückt, Geschenke eingepackt, die Lichterketten aufgehangen? Einigen Vermietern passte das nicht! Sie kündigten ihren Mietern mehrfach und unter anderem auch, weil die Mieter in der Weihnachtszeit eine Lichterkette an der Außenfassade angebracht hatten. Ob das zur Kündigung ausreicht und worauf sich die Vermieter noch versucht haben für die Kündigung zu berufen, erfahrt ihr in der neuen Folge Einfall im Recht mit Klara Dresselhaus und Anna Patzer. Nach dem Urteil: LG Berlin, Urteil vom 01.06.2010 - 65 S 390/09 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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93 | Haftet nur der Komplementär ganz schwer?
Der Komplementär haftet ganz schwer! Doch wie sieht es mit der Haftung des Kommanditisten aus und was ist überhaupt eine Kommanditgesellschaft? In der neuen Folge von Einfall im Recht besprechen Philipp Offergeld und Anna Kronenberg all diese Haftungsfragen rund um die Kommanditgesellschaft. Nach dem Urteil: Bundesgerichtshof, 11.12.1978, Az. II ZR 245/77 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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92 I Pool-ordnungsgemäßes Verhalten
In der aktuellen Folge entfliehen wir der novemberlichen Winterkälte in Deutschland und treten gemeinsam mit unserem Kläger den wohlverdienten Rhodos-Urlaub im All-Inclusive-Club an! Die Pauschalreise ist bezahlt, der Flug verlief ohne Turbulenzen und der Entspannung steht eigentlich nichts mehr im Wege – wenn da doch nicht die anderen Hotelgäste wären… Zum Ärgernis des Klägers belegen diese nämlich schon früh morgens die Liegen am Pool mit ihren Handtüchern, um sich ihren Platz in der Sonne zu sichern. Dabei schreibt doch die Poolordnung klar vor, dass diese Praktik verboten ist! Ob und wie der Kläger deswegen einen Reisemangel geltend machen kann und dieser zur Minderung berechtigt, klären Elisabeth Wondracek und Moritz Hörnig in der neuesten Ausgabe von Einfall im Recht! Nach dem Beschluss: AG Hannover, 20.12.2023, Az. 553 C 5141/23 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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91 I Waschbär im Dach!!!!!!!
Ihr wolltet schon immer mal ein Haustier haben? Aber wenn dann die Kratzgeräusche in der Dachverkleidung anfangen, ist man sich nicht mehr so sicher… In unserem heutigen Fall hatte der Kläger ebensolche ungebetenen Gäste – Waschbären im Dach! Und das, seiner Auffassung nach, weil der Beklagte, Inhaber eines Heizungs- und Sanitärbetriebs, bei seinen letzten Wartungsarbeiten eine Holzöffnung nicht wieder geschlossen hatte. Was ist also eigentlich Teil der geschuldeten Leistung, wenn der Heizungsmechaniker eures Vertrauens eine defekte Wasserleitung austauscht? Und kann man Schadensersatz verlangen, wenn sich durch eine bei der Reparatur geschaffene Öffnung Waschbären euer Dach als neue Bleibe aussuchen? Das klären Klara Dresselhaus und Anna Patzer für Euch in der neuesten Folge von Einfall im Recht! Nach dem Urteil: LG Frankfurt, 17.5.2024, Az. 2-02 O 578/23 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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90 I Handelsregister: Gesellschafter hassen diesen Trick!
Premiere bei Einfall im Recht: Was hat es mit dem Handelsregister auf sich? In der heutigen Folge wurde bei einer GmbH vergessen, die Abberufung des Geschäftsführers ins Handelsregister einzutragen. Ob er nun dennoch einen Vertrag im Namen der GmbH schließen kann und ob die Grundsätze des Missbrauchs der Vertretungsmacht auch im Rechtscheinstatbestand des § 15 Abs. 1 HGB Anwendung finden, klären Philipp Offergeld und Anna Kronenberg in der neuen Folge von Einfall im Recht! Nach dem Urteil: Bundesgerichtshof, 9.1.2024, Az. II ZR 220/22 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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89 I Doppelmord – Who cares?!
Stellt euch vor, ihr kauft eine Immobilie und findet nach dem Einzug heraus, dass in eurem neuen Eigenheim vor gut 20 Jahren ein grauenhafter Doppelmord stattgefunden hat… Die ehemalige Eigentümerin hat euch vor dem Hauskauf natürlich nicht darüber aufgeklärt. Wäre sie dazu verpflichtet gewesen? Könnt ihr den Kaufvertrag aufgrund arglistiger Täuschung anfechten? Handelt es sich bei der Geschichte einer Immobilie überhaupt um eine Eigenschaft, die der Immobilie anhaftet und läge dann nicht vielleicht eher ein Sachmangel vor? All dies klären Elisabeth Wondracek und Moritz Hörnig in der neuesten Ausgabe von Einfall im Recht! Nach dem Beschluss: LG Coburg, 06.10.2020, Az. 11 O 92/20 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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88 I Geheimzutat Plastik?
Reicht schon der Verdacht von Plastik in eingekauften Jalapeños, um gegen den Verkäufer vorzugehen? Wie grenzt man Schadensersatz statt und neben der Leistung ab? Welche Besonderheiten gelten beim Handel unter Kaufleuten? All dies klären Klara Dresselhaus und Anna Patzer, unser neues Podcast-Team, in der neuen Folge von Einfall im Recht! Nach dem Beschluss: BGH, 23.4.2024, Az. VIII ZR 35/23 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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87 I Rückgabe von individualisierten Produkten
Einfall im Recht ist zurück aus der Sommerpause! Zum Auftakt widmen sich Anna Kronenberg und Philipp Offergeld einem brandaktuellen Urteil mit hoher Examensrelevanz! Wann können über das Internet bestellte Produkte zurückgeschickt werden und geht das auch, wenn das Produkt eigens konfiguriert wurde? Nach dem Urteil: OLG Brandenburg, 16.7.2024, Az. 7 U 133/23 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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86 I Gültigkeit von automatischen Vertragsverlängerungen
Mit Folge 86 von Einfall im Recht verabschieden wir uns für’s Erste in die Sommerpause, freuen uns aber natürlich schon auf neue Folgen ab September! Vorher sprechen Tristan Rohner und Klara Dresselhaus in der aktuellen Ausgabe aber noch über Verträge, die sich nach Ablauf der Vertragszeit automatisch verlängern, hier bei einer Online-Partnervermittlung. Die Klägerin hatte ein Premium-Abo bei einer Online-Datingseite abgeschlossen, welches nach einer Laufzeit von 12 Monaten ohne Zutun der Klägerin um weitere 12 Monate verlängert wurde. Deshalb buchte die Anbieterin über die Kreditkarte der Klägerin circa 600€ für die verlängerte Jahresmitgliedschaft ab, wobei der Monatspreis für die Premiummitgliedschaft in der Zwischenzeit erhöht wurde. Die Klägerin kündigte entsetzt den Vertrag und verlangt nun Rückzahlung der bereits abgebuchten 600€. Besteht darauf ein Anspruch gegen die Anbieterin? Was für eine Leistung ist überhaupt geschuldet? Handelt es sich bei Dating-Plattformen vielleicht um Heiratsvermittlung i.S.d. § 656 BGB? Und darf sich ein Vertrag einfach automatisch um ein weiteres Jahr verlängern? All diese Fragen klären Tristan und Klara in der neuesten Ausgabe von Einfall im Recht! Nach dem Urteil: AG Hamburg, 06.04.2017, Az. 25b C 383/16 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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85 I Was muss ein Nachbar aushalten?
Es reißt nicht ab mit den Examensklassikern: In unserem heutigen Fall verursacht der vom Nachbar beauftragte Dachdecker auf dessen Haus einen Brand, der auf das Haus des Klägers übergreift. Der Dachdecker muss haften, klar, der ist aber leider insolvent. Kann der Kläger von seinem Nachbarn Schadensersatz bekommen? Die hierfür relevanten Besonderheiten und Probleme des Nachbarrechts besprechen Anna Kronenberg und Philipp Offergeld in der neuen Folge Einfall im Recht! Nach dem Urteil: Bundesgerichtshof, 9.2.2018, Az. V ZR 311/16 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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84 I Abgeschleppt!
In der neuen Folge von Einfall im Recht werden wir unserem Motto mal so richtig treu und besprechen einen richtigen Fall aus dem echten Leben! Die Klägerin wehrt sich nämlich dagegen, die Kosten, die durch das Abschleppen ihres eigenen Wagens entstanden sind, zu bezahlen. Ihren Wagen stellte sie zuvor auf dem Kundenparkplatz eines Supermarktes ab, ohne jedoch Kundin dieses Supermarktes zu sein. Daraufhin hat die Supermarktleitung ein Abschleppunternehmen damit beauftragt, den PKW abschleppen zu lassen, die Klägerin musste bei der Abholung die Abschleppkosten bezahlen. Da sie der Meinung ist, gar nicht hätte abgeschleppt werden dürfen, verlangt sie ihr Geld nun zurück. Ob das Abschleppen zulässig war und welche Ansprüche dabei in Frage kommen, besprechen Elisabeth Wondracek und Moritz Hörnig in der neuen Folge von Einfall im Recht! Nach dem Urteil: AG Erding, Urteil vom 27.01.2011 – 1 C 1110/10 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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83 I Wettlauf der Sicherungsgeber!
In dieser Folge besprechen wir mal wieder einen absoluten Examensklassiker! Der Kläger und die Beklagte in unserem heutigen Fall sind Eheleute und Gesellschafter einer GmbH. Eine Bank gewährte der GmbH ein Darlehen, wollte zur Sicherung des Rückzahlungsanspruchs aber Sicherheiten. Der Kläger verbürgte sich daraufhin persönlich für die Schuld der GmbH, seine Ehefrau bestellte zugunsten der Bank eine Hypothek an ihrem Grundstück. Als die GmbH insolvent geht, verlangt die Bank von dem Kläger aus dem Bürgschaftsvertrag Zahlung, der Kläger kommt dem auch nach. Nun möchte er auf den Kosten nicht allein sitzen bleiben, immerhin hat seine Frau mit der Hypothek auch eine Sicherheit gegeben. Ob und wie der Bürge von seiner Ehefrau Zahlung verlangen kann, das besprechen Anna Kronenberg und Philipp Offergeld in der neuen Folge Einfall im Recht! Nach dem Urteil: Bundesgerichtshof, 29.6.1989, Az. IX ZR 175/88 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun #Bürgschaft #Hypothek #Sachenrecht #Gesamtschuldner #Kreditsicherheit #Podcast #Examensvorbereitung #jura #Klausurtipps
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82 I Pferd kaputt
Pferd kaputt! Für Nichts klagen die Deutschen so gerne wie Autos – außer für Pferde. Heute widmen sich auch Klara Dresselhaus und Tristan Rohner der Welt des Reitsports und tauchen dabei in die Tiefen der Auslobungs-Systematik ein. Kann ein einseitiges Rechtsgeschäft Schutzwirkungen zu Gunsten Dritter entfalten? Und inwiefern können AGB hier miteinbezogen werden, obwohl faktisch gar kein Vertrag zwischen den Parteien besteht? All das beantworten Klara Dresselhaus und Tristan Rohner in der heutigen Folge von Einfall im Recht! Nach dem Urteil: Bundesgerichtshof, 23.9.2010, Az. III ZR 246/09 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun Zur Vertiefung der Modifizierung des Mitverschuldensmaßstabs: Weber/Herb, JURA 2023, S. 541-548 #Reitsport #Auslobung #AGB #VSD #Reitunfall #Podcast #Examensvorbereitung #jura #Klausurtipps
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81 I Das Filetiermesser und die Kündigung
Vorsicht, Messer! In der neuen Folge von Einfall im Recht begeben wir uns in das Arbeitsrecht – genauer gesagt: In den Kündigungsschutz. Reicht ein Filetiermesser in der Nähe des Halses einer Kollegin als Grund für eine ordentliche oder sogar für eine außerordentliche Kündigung aus? Wie unterscheiden sich diese beiden Formen der Kündigung und was waren nochmal die Voraussetzungen der Kündigungsschutzklage? All dies besprechen Elisabeth Wondracek und Moritz Hörnig in der neuen Folge von Einfall im Recht. Dabei eignet sich die Folge sowohl für Arbeitsrecht-Einsteiger als auch für die Wiederholung der Basics vor dem Examen! Nach dem Urteil: LAG Schleswig-Holstein, 13.7.2023, Az. 5 Sa 5/23 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun #Arbeitsrecht #Kündigung #Kündigungsschutz #Fristlos #Filetiermesser #Examensvorbereitung #jura #Klausurtipps
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80 I Ohne Arbeit kein Werklohn?
Kein Aprilscherz: Eine neue Folge von Einfall im Recht ist da! Stellt euch vor: Ihr werdet beauftragt, ein lustiges Video für eine Firmenfeier zu produzieren und bekommt auch eine Vorlage: „So ungefähr soll es sein!“. Zwei Wochen vor der Feier liefert ihr das Video ab. Zurecht weist euch die Auftragsgeberin darauf hin, dass es 2 Minuten zu lang ist und auch sonst nicht den Vorgaben entspricht. Wie genau das Video geändert werden soll, sagt euch jedoch niemand. Zwei Wochen vergehen, die Firmenfeier findet statt – ohne Video. Könnt ihr den Werklohn für das Video verlangen? Hier stellen sich Fragen des Werkvertragsrechts, des Unmöglichkeitsrechts und der Gefahrtragungsregeln. Anna Kronenberg und Philipp Offergeld besprechen all dies in der neuen Folge von Einfall im Recht! Nach dem Urteil: OLG Köln, 14.11.2018, Az. 11 U 71/18 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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79 I „Ware gut, Versandkosten Wucher!!“
Der Beklagte in unserem heutigen Fall hat etwas bei eBay gekauft und war zwar mit dem Produkt zufrieden, aber nicht mit dem „Versandkosten Wucher!!“. Der Verkäufer klagte daraufhin auf Unterlassung der Äußerung, die er als unsachlich bezeichnete. Welche Rolle die eBay-AGB und die Grundrechte in diesem Fall spielen, das besprechen Klara Dresselhaus und Tristan Rohner in der heutigen Folge von Einfall im Recht! Nach dem Urteil: Bundesgerichtshof, 28.9.2022, Az. VIII ZR 319/20 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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78 I Der besonders günstige Handwerker
Dass der ein oder andere schon einmal Ärger mit Handwerkern hatte, ist ja bekannt. In dem Fall aus der aktuellen Folge von „Einfall im Recht“ wurden die Rollen aber getauscht: Hier erklärte der Kläger dem Handwerker den Widerruf, trotz vollständig erbrachter Leistung! Er verlangt den gezahlten Werklohn heraus, ohne aber etwas zurückgewähren zu wollen. Ob der Unternehmer wirklich leer ausgeht, besprechen Elisabeth Wondracek und Moritz Hörnig in der neuen Folge von Einfall im Recht! Nach dem Urteil: OLG Karlsruhe, 14.4.2023, Az. 8 U 17/23 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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77 I Augen zu beim Karnevalsumzug?
Für uns Jecken im Rheinland ist der Rosenmontagszug ja eigentlich etwas ganz Tolles. Das galt bestimmt auch für die Klägerin in unserem heutigen Fall. Leider wurde sie dabei von einem geworfenen Schokoriegel am Auge getroffen und verletzt. Daraufhin klagte sie gegen den Karnevalsverein, von dem der Riegel kam. Ob sie Schmerzensgeld wegen der Verletzung verlangen kann, besprechen Anna Kronenberg und Philipp Offergeld in der neuen Folge von Einfall im Recht! Nach dem Urteil: AG Köln, 7.1.2011, Az. 123 C 254/10 Lösungsskizzen/Instagram/Impressum: https://linktr.ee/ls.podszun
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ABOUT THIS SHOW
Einfall im Recht ist der Jura-Podcast der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf: In jeder Folge präsentieren zwei Mitarbeiter:innen ein Gerichtsurteil aus dem Zivilrecht – ganz normale Fälle. Wir zollen den Richterinnen und Richtern an Amts- und Landgerichten Tribut, die es mit dem ungefilterten Alltag zu tun haben. Unser Motto: Jura kann auch Spaß machen! Den Link zur Lösungsskizze (mit Link zur Entscheidung) findet Ihr auf unserer Webseite. Über neue Folgen informiert Euch das Team von Prof. Dr. Rupprecht Podszun auf seinem Instagram-Kanal!
HOSTED BY
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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