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„First in Music“ – Der Podcast von Breitkopf & Härtel

„First in Music“ – das gilt für den ältesten Musikverlag der Welt seit 1719.Breitkopf & Härtel verknüpft zeitgemäß Vergangenheit und Zukunft. Schier unerschöpfliche musikgeschichtliche Facetten prägen das Verlagsprogramm – hörbar in unserem Podcast aus verschiedenartigen Perspektiven. Zu Wort kommen Herausgeber*innen, Interpret*innen, Wissenschaftler*innen und für sich selbst sprechen musikalische Zitate – gestaltet von Magdalene Melchers.Entdecken Sie unsere Geschichte auf https://www.first-in-music.com/

  1. 28

    Der Komponist Kareem Roustom – frei von Etiketten

    Musik spricht für sich und doch weitet es Hörerlebnis und Verständnis, die Persönlichkeit der Kunstschaffenden kennen zu lernen. Der syrisch-amerikanische Komponist Kareem Roustom verschiebt Grenzen – sowohl innere als auch die etikettierter Genres. Das europäische und das arabische Musiksystem beherrschend entstehen Werke, die Welten mit allem Respekt für deren Konturen vereinen. Im Kontakt mit dem Dirigenten und Produzenten Victor Muenzer sowie dem Klarinettisten und Verlagskomponisten Kinan Azmeh werden seit Jahren Nuancen abgewogen – musikalisch und inhaltlich. Beim Verlag Breitkopf & Härtel werden Roustoms Werke seit 2026 veröffentlicht – im Zusammenspiel mit Lektor Erich Hermann. Autorin: Magdalene Melchers

  2. 27

    Hörbares Fest – das Oster-Oratorium von Johann Sebastian Bach

    Mit gebündelter Expertise legt Altus und Musikwissenschaftler David Erler BWV 249 bei Breitkopf & Härtel als Fassung letzter Hand erstmals als Urtext-Ausgabe mit vollständigem Aufführungsmaterial vor. Von den drei Oratorien Bachs steht zu Weihnachten eines zuverlässig auf jeglichen Programmen, doch diese neue Ausgabe lädt ein, zu Ostern ein Fest mit Tönen und Texten zu feiern, das Entdeckungen bietet – musikalisch und inhaltlich. Autorin: Magdalene Melchers

  3. 26

    Freiheit in Tönen – Kompositionen von Kinan Azmeh

    Der Klarinettenvirtuose und Komponist Kinan Azmeh bringt die Freiheit zu Improvisieren in Partituren. Geprägt durch eine klassische Musikausbildung und Konzerte mit dem Deutschen Sinfonie-Orchester oder dem West-Eastern Divan Orchestra und umgeben von arabischen Klängen in Syrien in seiner Kindheit und Jugend, verschmelzen Tonsysteme und Musikwelten. Diese einzigartige Musiksprache lässt Noten erlebbar werden – für Interpretierende und Hörende. Autorin: Magdalene Melchers

  4. 25

    Helmut Lachenmann zuhören – Musik hören

    Die Musiksprache von Helmut Lachenmann wandelt einzelne Töne in Klangspektren, überwindet gewöhnliche Klanggefüge und bleibt ein Leben lang auf der Suche nach ihm Unbekanntem. Ganz gleich aus welchem Jahr des Schaffens, die Kompositionen verlangen Aufmerksamkeit bis ins Detail – von den Interpretierenden und Hörenden. Es öffnen sich Klangkosmen, die aufgrund ihrer Vielgestaltigkeit kaum vertraut werden können, doch unentwegt neue Entdeckungen bieten – Werk für Werk. "Ein Komponist der weiß was er will, der will ja nur was er weiß.“ (Helmut Lachenmann) Autorin: Magdalene Melchers

  5. 24

    Zärtlich ausgelotete Kontraste – der Komponist Shen Ye

    Der chinesische Komponist Shen Ye (*1977) verbindet voneinander weit entfernt liegende Klangwelten in einem zeitgemäßen Verständnis von interkultureller Musik. Seine Zwischentöne bieten musikalisch und gleichermaßen inhaltlich nachklingende Akzente. Autorin: Magdalene Melchers

  6. 23

    Zeitgenössisch individuell – der Komponist Christian Mason

    Die meisterliche Musiksprache von Christian Mason ist inmitten zeitgenössischer Kompositionen unverkennbar. Neben der gestalterischen Variabilität zeichnen sich seine Werke durch philosophisch umtreibende Gedanken aus. Der kürzlich mit dem "Grawemeyer Award" ausgezeichnete Brite bietet grund- und vorsätzlich klangliche Entdeckungen und Denkanstöße, so auch in seinem im Mai 2025 uraufgeführten Werk "The Oddity Effect". Autorin: Magdalene Melchers

  7. 22

    Zwischen Bleistift und KI – zeitgemäße Kompositionen von Johannes Maria Staud

    Partituren entstehen handschriftlich – mit charakteristischer Strahlkraft bringt Johannes Maria Staud drängende Themen der Zeit in seine Musiksprache. Der Komponist mit stilistisch eindrucksvoller Bandbreite beschreibt es als Staatsbürgerpflicht, Werke zu schaffen, die seine Gegenwart reflektieren. Stauds Präzision im Notentext verlangt von Interpretierenden eine differenzierte Beschäftigung Takt für Takt und vom Lektor einen kenntnisreichen Überblick und nuancierte Abwägungen. Autorin: Magdalene Melchers

  8. 21

    OperAria – Bühne frei für individuelle Stimmen

    Endlich widmet sich eine Repertoiresammlung nicht allgemeinen Stimmfächern, sondern den naturgemäß verschiedenartigen Stimmtypen. Das 16-bändige Editionsprojekt OperAria vereint erforderliche Expertisen und präsentiert Stimm- und Rollenanaforderungen gemäß passende Partien. Das jedem unterschiedlich mitgegebene Instrument des Jahres 2025, die Stimme, sollte die Literaturauswahl bestimmen.  Das Spektrum bedachter Aspekte von OperAria orientiert sich an zeitgemäßer Theaterpraxis. Autorin: Magdalene Melchers

  9. 20

    Glanzvoll in Bachs Schatten – Johann Kuhnau

    Johann Kuhnau lebt von 1660 bis 1722 und komponiert als Thomaskantor von 1701 bis zu seinem Tode wöchentlich Kantaten – bevor Johann Sebastian Bach nicht nur ihn in den Schatten stellt. Der Komponist, Organist, Musiktheoretiker, Schriftsteller, Jurist, Theologe und Universalgelehrte ist zu Lebzeiten ein hochverehrter Zeitgenosse, gerät jedoch beinahe in Vergessenheit. So ebnet die erste Urtextausgabe der Vokalwerke Johann Kuhnaus, ediert von David Erler nach authentischen, handschriftlichen Quellen, im 21. Jahrhundert den Weg zu erhellenden Hörerlebnissen barocker Vokalwerke – zu einem inspirierenden Fundus für professionelle Chöre sowie Laien. Autorin: Magdalene Melchers

  10. 19

    Zurück zu den Ursprüngen: Das neue Köchel-Verzeichnis

    Einem strukturierten Kosmos gleich präsentiert das neue Köchel-Verzeichnis von Breitkopf & Härtel in Kooperation mit der Internationalen Stiftung Mozarteum nach jahrzehntelanger akribischer leidenschaftlicher Arbeit das Gesamtwerk von Wolfgang Amadé Mozart übersichtlich auf 1392 Seiten – basierend auf aktuellen Ergebnissen der internationalen Mozart-Forschung. Der Hauptteil enthält nun nach dem Requiem KV 626 Neueinträge für mehr als 90 Werke – überwiegend Fragmente und verschollene Kompositionen Mozarts, die in bisherigen Auflagen fehlten oder nur beiläufig erwähnt wurden. Feierlich kommt es so in Salzburg bei der Präsentation des neuen Köchel-Verzeichnisses zu einer Welturaufführung der bisher unentdeckten, unerhörten Mozartschen Komposition Serenate ex C KV 648. Autorin: Magdalene Melchers

  11. 18

    Zwischen Vergangenheit und Fortschritt – der Komponist Carl Reinecke

    Ein langjähriger Berater von Breitkopf & Härtel war Komponist, Pianist und Dirigent – Gewandhauskapellmeister, Direktor des Leipziger Musik Konservatoriums und Vater von neun Kindern. Carl Reinecke bietet 200 Jahre nach seinem Geburtstag noch unentwegt musikalische Neuigkeiten, denn bisher gehören seine Werke nicht zum Standard-Konzertrepertoire. Ein Versäumnis – betont, wer seine Werke ergründet!

  12. 17

    Geheimtipp zur Entdeckung – „Die Bezaubernde“ von Tschaikowsky

    Wer an Pjotr Iljitsch Tschaikowsky denkt, kann zumeist spontan Melodien summen, doch nicht so aus seiner Oper „Die Bezaubernde“, die er selbst in einem Tagebucheintrag als „Meine beste Oper" bezeichnet. Dank der neuen Urtext-Ausgabe auf der Basis des Autographs mit Übersetzungen des Librettos und der Handlungsanweisungen gelingt es, dieses Stück Musikgeschichte auf die Bühne zu lotsen, wo es sich ins gegenwärtige Zeitgeschehen einzumischen versteht.

  13. 16

    Johann Sebastian Bachs Magnificat: Das Unvergleichliche unter vielen

    Johann Sebastian Bachs Vertonung des Magnificat-Textes steht in einer langen Tradition und gilt im Schaffen des Komponisten als Meilenstein. Im Leipziger Musikleben seiner Zeit entstehen traditionell zu alljährlichen Aufführungen an Marienfesten und zu Weihnachten Lobpreisungen Mariens in diversen kompositorischen Sprachen. Die Aussagekraft dieses – von Herausgeber David Erler für die neue Urtext-Ausgabe akribisch überarbeiteten – Magnificats sucht seinesgleichen und ebnet Wege zu bedenkenswerten Sicht- und Hörweisen.

  14. 15

    Zeitgeist im Musikverlagswesen – Nachwuchs im Fokus

    Musik ist rund um die Welt und zu jeder Zeit verfügbar – ganz gleich in welchem Genre Vorlieben liegen. Höchste Zeit einmal genauer hinzusehen und zu hören, auf welcher Basis zuverlässig verfügbar wird, was Komponierende über Jahrhunderte zu Papier bringen. Die Grenzen digitaler Notenausgaben zählen ebenso dazu, wie die Frage nach kompetentem Nachwuchs in Musikverlagen. An der Hochschule für Musik Detmold spielt das Hochschulorchester kritisch von Tablets und an der Universität Kassel gibt es den Studiengang "Musikverlagswesen".

  15. 14

    Längst an der Zeit – die „zentrale Kulturfigur“ Ferruccio Busoni

    Welten von Komponierenden liegen brach, bis sie erklingen. Es ist Glück, Fügung oder Zufall, wenn Werke in die Hände von Weltklassekünstler*innen gelangen. Der Pianist Prof. Kirill Gerstein bekommt zehnjährig ein Buch über Ferruccio Busoni von seinem Klavierlehrer empfohlen. Das entfachte eine anhaltende Neugier für einen Künstler, der beinahe im Schatten seines eigenen Erfolges steht, denn Bach-Busoni – die Bearbeitungen Busonis Bachscher Werke sind berühmt, doch seine Schaffenskraft als Komponist kommt weit seltener zum Ausdruck. Autorin: Magdalene Melchers

  16. 13

    Musikalisches Mosaik – Chormusik aus der jüdischen Tradition

    Manche jüdische Melodien wie Hava Nagila zählen zum vertrauten Repertoire von Sängerinnen und Sängern, doch wie viele Lieder dieser weltweit verbreiteten jüdischen Kultur gehören noch zum gängigen gegenwärtigen Liedgut? Arrangements für gemischten Chor bei Breitkopf & Härtel ebnen den Zugang zu aschkenasischen und sephardischen Liedern, zu jiddischen Weisen und bieten weit mehr als musikalische Momentaufnahmen. Autorin: Magdalene Melchers

  17. 12

    Lebenskunst in Kompositionen – Nicola Campogrande

    Diskurse über zeitgenössische Musik richten sich zumeist an ein Fachpublikum. Nicola Campogrande lädt dessen ungeachtet alle Menschen in seine Musikwelten ein, um hörend Kraft zu finden, Licht in düsteren Zeiten zu sehen und auf den Geschmack zu kommen, Konzerte aus diversen Perspektiven zu genießen. Das Kompositionsmaterial von Nicola Campogrande besteht nicht nur aus Noten und Takten – seine italienische Lebensweise, seine differenzierte Wahrnehmung der Welt und eine beharrliche Freude an Musik und am Leben geben den Ton an. Autorin: Magdalene Melchers

  18. 11

    Sounds Good – Die Kunst des pädagogischen Arrangierens

    Erst ein Arrangement bereitet einer Komposition den Weg zum Konzert. Für jegliche Besetzung gilt es ein Stück maßzuschneidern. Besondere Herausforderungen birgt dabei das musikpädagogische Arrangieren. Ob in Musikschulen, Schulen, jeglichen Ensembles oder Bands – in allen Genres gelten vergleichbare Prinzipien. Sie zu kennen, bedeutet Zeit zu sparen. Das detailverliebte Nachschlagewerk für Strategien und Techniken Sounds Good vereint jahrzehntelange didaktische Erfahrungen des Komponisten Felix Janosa und des Musikpädagogen Jörg Sommerfeld. Mit unzähligen Tipps und Tricks wird der arbeitsreiche Prozess zum Vergnügen. Autorin: Magdalene Melchers ► Zur Ausgabe: https://www.breitkopf.com/work/20391

  19. 10

    Selbstverständlich (k)ein Thema – Komponistinnen

    Seit Hildegard von Bingen – geboren 1098 gibt es in der Musikgeschichte stilistische Veränderungen, es entstehen neue musikalische Ausdrucksformen und diverse Weiterentwicklungen im Instrumentenbau werden mitbestimmt vom technischen Fortschritt. Die Musikwissenschaft weitet die Perspektivenpalette und die Digitalisierung ist schon längst nichts Neues mehr. Werke komponierender Frauen prägen seit Jahrhunderten die Epochen, kommen allerdings im Konzertrepertoire des 21. Jahrhunderts weit weniger vor, als Ohrwürmer männlicher Kollegen. Sichtweisen und Standpunkte verdeutlichen Ausgangspunkte. Autorin: Magdalene Melchers

  20. 9

    Kultureller Austausch durch Musik: Das Chorbuch „Women of Our World“

    Vielerorts wird nach mehr Verständigung und Integration verlangt – das Chorbuch „Women of Our World“ ermöglicht diese Ziele künstlerisch zu verwirklichen. Seit vielen Jahren widmet sich die marokkanische Sängerin und Gesangspädagogin (HfM Köln) Hayat Chaoui interkultureller Chorarbeit und ließ Erfahrungen und Erkenntnisse nun als Herausgeberin in die einzigartige Sammlung von 40 Arrangements für Frauenstimmen in 25 verschiedenen Sprachen aus mehr als 30 Ländern einfließen. Die Auszeichnung mit dem „Deutschen Musikeditionspreis 2021/22“ bekräftigt die gesellschaftsrelevante Bedeutung dieser Edition, da zweifellos „gemeinsames Singen verbindet und zur Verständigung und Integration beiträgt“. Autorin: Magdalene Melchers

  21. 8

    Aus Gustav Mahlers Welten – das „Lied von der Erde“

    Kompositionen von Gustav Mahler zählen zum festen Konzertrepertoire rund um den Globus. Seit 2019 widmet sich Breitkopf & Härtel seinen Symphonien in einer textkritischen Neuedition und folgt so einem Anliegen des Komponisten, das als Dokument im Archiv des Verlages entdeckt wurde. Unlängst erschien „Das Lied von der Erde“ – seine „Symphonie in Gesängen“. Ein Werk, das er selbst nicht mehr dirigieren oder nur hören konnte – eine Herausforderung besonders für den Herausgeber, sich auch diesem Werk Note für Note zu nähern. Unsere Autorin Magdalene Melchers folgte den Spuren Gustav Mahlers bis zum Entstehungsort.

  22. 7

    Monumentaler Meilenstein – das neue Bach-Werke-Verzeichnis

    Als im Bachschen Jubiläumsjahr 1950 das erste thematisch-systematische Verzeichnis der musikalischen Werke von Johann Sebastian Bach (BWV) bei Breitkopf & Härtel erschien, da wirkte digitaler Datentransfer wie Science fiction. 40 Jahre später wurde eine überarbeitete Auflage dieses inzwischen international anerkannten Referenzwerks veröffentlicht, gefolgt von einer sogenannten "kleinen Fassung" mit weiteren Aktualisierungen im Jahr 1998. Im Rahmen des Leipziger Bachfests 2022 wurde das Bach-Werke-Verzeichnis nun in seiner dritten, erweiterten Neuausgabe der Öffentlichkeit präsentiert. In Zusammenarbeit mit dem Bach-Archiv Leipzig entstand eine neu konzipierte Ausgabe, die den veränderten Wissens- und Nutzungsstrukturen des 21. Jahrhunderts gemäß jeden anspricht, der in verschiedenartiger Weise mit der Musik von Johann Sebastian Bach lebt.

  23. 6

    Die Einzigartigkeit der Stimme – wegweisende Gesangspädagogik

    Ein Instrument, das niemand erlernen muss, ist die Stimme. Jeder spricht, summt oder singt von Kindesbeinen an. Wer jedoch frühzeitig dem unverwechselbaren eigenen Ton Aufmerksamkeit schenkt, wird ein Leben lang davon profitieren. Gesangspädagogik beinhaltet weit mehr als nur das Erlernen richtiger Tonhöhen und Rhythmen. Ein Blick ins Verlagsrepertoire von Breitkopf & Härtel bietet Einladungen – von einem Singfrosch in seine Musikwelt, auf die Wege romantischer Lieder oder in „Die Geistige Klangvorstellung“.

  24. 5

    Ravels »Daphnis et Chloé« – Ein Meisterwerk der impressionistischen Instrumentationskunst

    Daphnis und Chloé – dieses Klangfarben-Feuerwerk komponierte Maurice Ravel für die Ballets Russes. Die Liebesgeschichte einer Hirtin und eines Hirten mit unzähligen Nuancen an Stimmungen und Stimmen. Ein Chor ohne Worte und ein Instrumentarium, das mitreißende und berührende akustische Entdeckungen birgt. Den Dirigenten François-Xavier Roth begleitet dieses Werk seines Landsmannes ein Leben lang, dennoch gilt seine besondere Freude der neuen Urtext-Ausgabe bei Breitkopf & Härtel.

  25. 4

    Joachim Raff – Wiederentdeckung eines großen Komponisten

    Neben künstlerischer Genialität sind es viele Faktoren, die Einzelne zu namhaften Protagonisten der Musikgeschichte machen. Sich Joachim Raff anlässlich seines 200. Geburtstages zu widmen, verspricht heutzutage Neues aus alten Zeiten entdecken zu können. Die Wertschätzung von Musizierenden und Wissenschaftler*innen sowie das verlegerische Engagement rücken diesen Schweizer Komponisten (endlich) ins Rampenlicht und ebnen ihm Wege in die gegenwärtige Musikwelt. Autorin: Magdalene Melchers

  26. 3

    Welten aus Noten – der große Romantiker Richard Strauss

    Werke von Richard Strauss zu hören ist ein Genuss, sich inhaltlich anzunähern eine lohnende Herausforderung. Seit 2020 erscheinen im Verlag Breitkopf & Härtel gewichtige Werke dieses überragenden Komponisten in neuen Urtextausgaben. In dieser Folge unseres Podcasts sprechen Nick Pfefferkorn (Verlagsleiter von Breitkopf & Härtel), Dr. Dominik Šedivý (Leiter des Richard-Strauss-Instituts) sowie Marc Gruber (Solohornist des hr-Sinfonieorchesters) über die Strauss'schen Noten-Welten, welche mit unzählbaren Farb-Tönen Landschaften und Gedankengebilde entstehen lassen. Autorin: Magdalene Melchers

  27. 2

    Harald Vogel – Ein Wegbereiter der Orgelmusik von Dieterich Buxtehude

    Dieterich Buxtehude gilt als der bedeutendste norddeutsche Orgelkomponist der Barockzeit. In unserem Podcast spricht der renommierte Orgelexperte und Herausgeber Harald Vogel – ausgezeichnet mit dem Buxtehude-Preis der Hansestadt Lübeck – über weit mehr als die neue kritische Quellenedition der freien Orgelwerke im Verlag Breitkopf & Härtel. Die dreibändige Urtext-Ausgabe beruht auf einer Neubewertung der Handschriften des 17. und 18. Jahrhunderts und verarbeitet die neuesten Erkenntnisse zu Leben und Werk Buxtehudes. Autorin: Magdalene Melchers

  28. 1

    Pauline Viardot-García: Weit mehr als Sängerin und Komponistin – Kulturvermittlerin

    Sie war eine der berühmtesten und vielseitigsten Musikerinnen des 19. Jahrhunderts: die französische Sängerin, Pianistin und Komponistin Pauline Viardot-García. Zu ihrem 200. Geburtstag veröffentlicht Breitkopf & Härtel die erste kritische Edition von ausgewählten Liedern der bedeutenden Vertreterin des Belcanto. ► English transcript: https://www.breitkopf.com/assets/pdf/Pauline-Viardot_Podcast_Transkript-EN.pdf Autorin: Magdalene Melchers

  29. 0

    Itallegro – Italienische Begriffe von A-Z in der Musik und im Alltag

    Jutta Eckes ist aus Leidenschaft Italianistin, Dozentin, Dolmetscherin, Übersetzerin und Lehrbuchautorin. Itallegro weitet auf unterhaltsame Weise den Blick auf die italienische Sprache. Das vom Künstler Mehrdad Zaeri illustrierte Buch führt an die 400 musikalische Begriffe auf, übersetzt, erläutert und ergänzt sie. Autorin: Magdalene Melchers

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