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  1. 15

    Ein neues Wirtschaftswunder ist möglich: ökologisch und sozial

    Der Ökonom Heiner Flassbeck sprach auf Einladung von attac und Grüner Jugend über die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Kehrtwende - und warum diese momentan nicht zu erwarten ist.

  2. 14

    Die «Alternative für Deutschland» nach den Wahlen

    Anatomie einer rechtspopulistischen/rechtsextremen Partei Der Alternative für Deutschland (AfD) ist seit ihrer Spaltung im Sommer 2015 ein erstaunliches Comeback gelungen. Drohte die Partei nach dem Weggang von Gründer Bernd Lucke und seiner Gefolgsleute in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden, befindet sie sich seit Monaten im Umfragehoch. Bei den Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt ist es ihr aus dem Stand gelungen mit zweistelligen Ergebnissen in die Landtage einzuziehen und dabei zum Teil mehr Stimmen zu erringen als die SPD in Baden-Württemberg oder DIE LINKE in Sachsen-Anhalt. Ausgehend von den Ergebnissen der Landtagswahlen am 13. März referierte Sebastian Friedrich auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg zur Klassenbasis der AfD und den Ursachen für den Aufstieg der Rechtspartei. Anschließend ging es um die Frage, wie Linke mit einer sich rechts der Union etablierenden Partei umgehen sollen. Sebastian Friedrich ist Redakteur der linken Monatszeitung analyse & kritik (ak) sowie von kritisch-lesen.de. Von ihm erschien 2015 das Buch «Der Aufstieg der AfD. Neokonservative Mobilmachung in Deutschland».

  3. 13

    Fabio de Masi: Stopp TTIP und CETA!

    Fabio de Masi MdEP berichtet über Hintergründe und Debatten zu TTIP Schon lange wird über die von den USA und der europäischen Union geplante transatlantische Freihandelszone diskutiert. Dabei argumentieren vor allem Wirtschaftsvertreter immer mit diversen Vorteilen und versprechen, TTIP bringe mehr Wohlstand durch Wachstum. Während Lobbyisten und Konservative für das Freihandels- und Investitionsschutzabkommen plädieren, warnen so ziemlich alle Organisationen und Bewegungen davor, die sich im weitesten Sinne noch dem "linken" oder "grünen" Spektrum zurechnen lassen. Aber auch Gemeinden und Städte, sowie Kulturschaffende befürchten Nachteile durch TTIP, da beispielsweise öffentliche Zuschüsse an Kultureinrichtungen im Sinne des Abkommens künftig als Wettbewerbsverzerrung verboten werden könnten. Auch die Partei "Die Linke" gehört zu den Gegnern von TTIP. Deren Europa-Abgeordneter Fabio de Masi sitzt für die Europäische Linke im Europa-Parlament und war am Donnerstag, dem 21. Januar 2016 auf Einladung der Tübinger Linken im Gemeindehaus Lamm, um über die Freihandelsabkommen TTIP und CETA zu sprechen.

  4. 12

    Was heißt es, Marxist_in zu werden, Marxist_in zu sein und Marxist_in zu bleiben?

    Wir dokumentieren einen Vortrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit Wolfgang Fritz Haug am 16. Juni 2015 in der Neuen Aula an der Universität Tübingen. Ausgangspunkt des Vortrags war Wolfgang Fritz Haugs Artikel über das «Marxistsein/Marxistinsein» als geschichtliche Individualitätsform in Band 8/II des historisch-kritischen Wörterbuches des Marxismus. Im Vortrag sollte es entsprechend um die Frage gehen, was es heißt, heute Marxist zu sein, welche vielfältigen Wege in den Marxismus und welche vielfältigen Verständnisse von Marxismus es historisch gegeben hat und gegenwärtig gibt und was die Kernsubstanz eines Marxismus-Verständnisses sein könnte, das diese Pluralität fundiert. Es ging also um die Subjekte mit ihren Motiven und Erfahrungen, die Gründe fürs Marxist(in)-Werden und -Bleiben, die Widersprüche, Konflikte, aber auch das Produktive dieser Existenzform.

  5. 11

    Kapitalismus, Wachstum und Naturzerstörung Einblicke und Ausblicke aus politisch-ökonomischer Sicht

    Kapitalismus, Wachstum und Naturzerstörung Einblicke und Ausblicke aus politisch-ökonomischer Sicht Vortrag und Diskussion mit Dr. Athanasios Karathanassis, Autor von „Kapitalistische Naturverhältnisse – Ursachen von Naturzerstörung” Wenn von Naturzerstörungen, vom Klimawandel oder Umweltschutz die Rede ist, geht es sowohl in öffentlichen Diskursen als auch im wissenschaftlichen „Mainstream“ zumeist um Fragen der technischen „Beherrschbarkeit“ von Natur. Dabei wird insbesondere die Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz thematisiert und über politische Forderungen oder über normative und moralische Leitbilder gesprochen, aus denen die Schonung der Natur folgen soll. Eine zumeist ausgeblendete oder verkürzt gestellte, aber unerlässliche Frage, ist die nach den politisch-ökonomischen Ursachen bisheriger Naturzerstörungen. Oder anders gefragt: In welchem Zusammenhang stehen die Praxis des kapitalistischen Systems und die Logiken, die ihr zugrunde liegen, mit den gegenwärtigen Prozessen des Raubbaus an der Natur und der Vernichtung der natürlichen Lebensgrundlagen? Athanasios Karathanassis ist Politikwissenschaftler, promovierter Soziologe und Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie der Leibniz Universität Hannover und der Universität Hildesheim. Sein aktuelles Buch „Kapitalistische Naturverhältnisse – Ursachen von Naturzerstörung“ ist in diesem Jahr erschienen. Der Vortrag am 9. Juni 2015 im Hörsaal 23 des Kupferbau an der Universität Tübingen wurde organisiert von der Antispeziesistischen Aktion, der linken Liste / [‘solid].SDS und der Grünen Jugend. Die Kosten der Veranstaltung wurden zum größten Teil vom Tübinger Studierendenrat finanziert. http://tuebingen.solid-sds.de/linksjugend/kapitalismus-wachstum-und-naturzerstoerung/

  6. 10

    Kritik am rassistischen Logo der Firma Neger aus Mainz

    Das Logo des Betriebs von Thomas Neger zeigt einen stilisierten Schwarzen mit wulstigen Lippen und großen Ohrringen, der einen Hammer in der Hand hält, der wie ein Mordinstrument wirkt. Die Darstellung eines Schwarzen steht hier in der Tradition kolonialistischer Vorstellungen vom "Wilden", was spätestens in Kombination mit dem Nachnamen des Mainzer Dachdeckers als rassistisch empfunden werden muss. Seit den 70er-Jahren gibt es in Mainz Kritik an dieser Form von Alltagsrassismus, doch erst vor vergleichsweise kurzer Zeit lebte die Debatte so auf, dass der CDU-Stadtrat und Fasnachts-Aktive Thomas Neger über Mainz hinaus bekannt wurde. Fabian Everding sprach mit Sarina vom Fachschaftsrat am Institut für Ethnologie und Afrikastudien über die Kritik der Studierenden am Motiv von Negers Logo, das in Mainz an vielen Baugerüsten im öffentlichen Raum zu sehen ist und damit regelmäßig die Gefühle schwarzer Menschen verletzt.

  7. 9

    Tübingen: Die "Kritische Uni" im Sommersemester 2015

    Dieser Beitrag ist wohl nur interessant für Kolleg*innen bei der Wüsten Welle in Tübingen. "Postkapitalismus. Theorien zu nachkapitalistischen Gesellschaften." Das ist das Themenfeld eines selbstorganisierten Seminars der "Kritischen Uni" in Tübingen, einer studentischen Initiative, die ursprünglich aus dem Bildungsstreik hervorgegangen ist.

  8. 8

    Verflechtungen von Privatwirtschaft und staatlichen Universitäten

    Vor einigen Tagen wurde die Seite Hochschulwatch.de neu aufgelegt. Fabian Everding sprach mit Daniel Gaittet vom fzs über den Relaunch und wollte wissen, wie private Unternehmen Einfluss auf die Hochschulen zu nehmen versuchen.

  9. 7

    Andrej Hunko: Frieden für die Ukraine?

    Am Dienstag, den 9. Dezember 2014 in Tübingen referierte Andrej Hunko, MdB die Linke und Mitglied des Europarates über den Krieg in der Ukraine. Wie sieht die aktuelle Lage in der Ukraine aus, welche Interessen haben die NATO- Staaten und welche Möglichkeiten gibt es für eine friedliche Lösung des Ukraine- Konfliktes?

  10. 6

    Der NSU-Komplex

    Robert Andreasch sprach am 16. Oktober beim Alternativen Dies Universitatis an der Uni Tübingen über die Hintergründe zum sogenannten "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU).

  11. 5

    Jürgen Wertheimer über Elite-Unis, Drittmittel-Beschaffung und Literatur als Mittel der Kritik

    Der Tübinger Literaturwissenschaftler sprach anlässlich der Bildungsproteste im Mai 2014 über Probleme der Wissenschaft in Zeiten von Drittmittel-Forschung und dem Wettbewerb der Universitäten untereinander im Kampf um den Exzellenz-Status.

  12. 4

    Andrej Holm über Gentrifizierung

    Der Stadtsoziologe Andrej Holm sprach am 25. September 2014 in der Tübinger Volkshochschule über Gentrifizierung oder warum Wohnen immer teurer wird.

  13. 3

    Interview zum geplanten Bildungsstreik 2014

    Am vergangenen Wochenende war an der Uni Halle ein bundesweites Vernetzungstreffen gegen Kürzungen an den Hochschulen. Vom 4. bis zum 6. April haben sich dort Studierende aus ganz Deutschland getroffen um über eine Neuauflage des Bildungsstreiks zu sprechen. Wir haben einen Tag nach dem Treffen mit Anne Geschonneck vom "Aktionsbündnis MLU - Perspektiven gestalten" in Halle darüber gesprochen, welche Probleme den Studierenden derzeit unter den Nägeln brennen und mit welchen Aktionen sie in diesem Sommer auf die Politik von Bund und Ländern einwirken wollen. Anne Geschonneck ist Referentin für äußere Hochschul- und Bildungspolitik beim Studierendenrat der Uni Halle und aktiv beim Studierendenverband "Die Linke.SDS" in Halle.

  14. 2

    Innenminister Gall begründet mit Gesinnungs-Fragebogen die Berufsverbotspolitik neu

    Interview mit Lothar Letsche vom geschäftsführenden Vorstand der VVN Baden Württemberg (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes), GEW-Gewerkschafter und Betroffener der Berufsverbote der 1970er Jahre in Baden-Württemberg zum Gesinnungsfragebogen des Innenministeriums Baden Württemberg für angehende Polizist_innen.

  15. 1

    Schulfach "Glück"

    Es gibt da seit einiger Zeit eine regelrechte Invasion der Lobbygruppen in den Alltag der Schulen – alle fordern neue Schulfächer. Ob Yoga, Feuerwehrkunde, Denkmalschutz, Drogenkunde oder Konfliktmanagement, all das, so heißt es, fehlt im Lehrplan, die Schulen, so die „Reformpädagogen“, sind einfach nicht mehr uptodate. Gut, daß inzwischen jede Menge Upgrades im Angebot sind, immer nach dem schlichten Prinzip: Was fehlt, muß Schulfach werden! Kaum ein Lobbyflüsterer, der in den letzten Jahren nicht seine Stimme für einschneidende Reformen erhoben. Selbst die Bundeswehr will zeigen, wie „schön bund“, bund natürlich mit „d“ und wie trendy ihre Einsätze sind, ….was in aufgeklärten Schulen nicht immer auf Gegenliebe stößt. Macht aber nichts, es sind ja genügend andere „Reformer“ da. Auch solche, die mit dem neuen Schulfach – hört-hört- „Glück“ unterwegs sind. Die ersten Forschungsergebnisse zum Erfolg dieses Faches hat Alex Bertrams vorgelegt - Zitat Pressererklärung: „Universität Mannheim. Die ersten Forschungsergebnisse von Alex Bertrams belegen: Das Schulfach „Glück“ hat einen positiven Effekt auf das subjektive Wohlbefinden der Schüler. Der Juniorprofessor hält das Fach prinzipiell für sinnvoll – Zitat: „Im Endeffekt geht es beim Schulfach Glück ja darum, dass Schüler lernen, sich mit ihrer emotionalen Seite auseinanderzusetzen und in gewisser Weise Lebenskompetenz zu erwerben. Das halte ich für genauso wichtig wie Mathematik.“ Recht hat er. Meint Ernst Fritz-Schubert. Der ehemalige Schulleiter aus Heidelberg hat als Pionier mit seinem Engagement für das „Schulfach: Glück“ einen regelrechten Boom ausgelöst. Eltern interessieren sich heftig, Lehrer nehmen in großer Zahl an den Fortbildungen seines Instituts teil und immer mehr Schulen im Südwesten und Westen Deutschlands, aber gerade auch in Österreich haben das Schulfach „Glück“ im Angebot. Alle machen die gleiche theoretische Ansage: „Ziel ist es, in der Schule einen festen Bereich für Persönlichkeitsentwicklung, Selbstwirksamkeit und kreatives Schaffen zu verankern, einen Bereich, der neben dem kognitiven Lernen die körperliche, die emotionale und die soziale Entwicklung des Kindes im Fokus hat.“ Dann wollen wir mal hören. Detlef Berentzen hat das Glück gehabt, Ernst Fritz-Schubert zu treffen. Und er hatte sein Mikrofon dabei.

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