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Teaser zur Reihe "Kunst / Spektakel / Revolution"
- Teaser zur Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution" - Die Weimarer Veranstaltungsreihe "Kunst, Spektakel & Revolution" geht in die vierte Runde. Ab dem 07. Juni beschäftigen wir uns erneut mit dem Verhältnis von Ästhetik und Gesellschaftskritik - diesmal geht es um die Beziehung der Dichtung zu einer (nicht-)revolutionären Wirklichkeit. Unter dem Titel "Die Verwirklichung der Poesie" finden in der ACC Galerie Weimar folgende Veranstaltungen statt: 07. Juni 2012 FRIEDRICH HÖLDERLIN und das Werden im Vergehen Vortrag mit Bersarin 12. Juli 2012 LAUTRÉAMONT und das Programm einer neuen Dichtung Vortrag mit Stefan Hackländer 13. Juli 2012 HEINRICH HEINE und der Präcommunismus Vortrag mit Klaus Briegleb 09. August 2012 ARTHUR RIMBAUD und das Verstummen der Poesie Vortrag mit Helmut Dahmer 10.-12. August 2012 Wochenendseminar zur Pariser Commune von 1871 23. August 2012 CHARLES BAUDELAIRE und das Blitzen in den Augen Blanquis Vortrag mit Jan Sieber Weitere Infos unter: http://spektakel.blogsport.de
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Theorie der Avantgarde: Peter Bürger im Gespräch
Die zehnte Ausgabe der Sendereihe "Wutpilger-Streifzüge" enthielt ein Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Peter Bürger ("Theorie der Avantgarde", "Das Altern der Moderne", "Sartre. Eine Philosophie des Als-ob"), welches im Vorfeld seines Vortrages am 07.10.2010 in Weimar geführt wurde. Das Interview dreht sich um die Themen autonome Kunst, künstlerische Subjektivität und um das Vermächtnis der Avantgardebewegungen.
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Kunst, Spektakel und Revolution - Interview
Lisa von Reibungspunkt (Radio F.R.E.I.) spricht mit Lukas vom Bildungskollektiv über die Reihe "Kunst, Spektakel und Revolution", die seit 2009 in der ACC Galerie Weimar stattfindet. Themen des Interviews sind die Besonderheit der Kunst in der bürgerlichen Gesellschaft und die Widersprüchlichkeit des Versuchs der Avantgarden, die Kunst aufzuheben. Es gibt zudem Infos über den gegenwärigen Themenblock der Reihe und die aktuellen Veranstaltungen. http://spektakel.blogsport.de http://reibungspunkt.blogsport.de
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Heike Schmitz über ihr Buch "Unsereiner Kriegsundführerkinder"
In ihrem Roman „Unsereiner Kriegsundführerkinder“ erzählt Heike Schmitz von einer Kontinuität des Nationalsozialismus, die als Haltung, Ich-Zurichtung, Wir-Halluzination und Trauma über die Generationen hinweg weiter gegeben wurde. Die Wiederkehr des Verdrängten äußert sich in diesem Roman, der weniger Erzählung, viel mehr Traumbild ist, in einer rasanten Geschwindigkeit der Sprache – es ist zum einen das leere Vorwärts des Wiederaufbaus, zum Anderen das plötzliche, blitzhafte Aufbrechen von Erinnerungen; eine traumartige Gleichzeitigkeit von Stillstand und Raserei. Am kommenden Freitag, den 03. Dezember 2010, wird Heike Schmitz in der ACC Galerie Weimar aus ihrem Buch lesen. Wir haben uns mit ihr getroffen und uns mit ihr über „Unsereiner Kriegsundführerkinder“ unterhalten. http://spektakel.blogsport.de
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Peter Bürger über den Umgang mit den Avantgardebewegungen
Vortrag von Peter Bürger, gehalten am 07.10.2010 in Weimar: „In Jeder Epoche muß versucht werden, die Überlieferung von neuem dem Konformismus abzugewinnen, der im Begriff steht, sie zu überwältigen.“ Benjamins Satz aus seinen Thesen „Über den Begriff der Geschichte“ gilt auch für die Avantgardebewegungen. Ausgehend von einer Kritik an neuerdings zu beobachtenden Tendenzen, die Unterscheidung zwischen Avantgarde und künstlerischer Moderne einzuebnen, sollen im Anschluß an Benjamins Überlegungen zum „Augenblick der Erkennbarkeit“ eines geschichtlichen Phänomens angestellt und auf die historischen Avantgardebewegungen bezogen werden. Daraus wird sich die Überlegenheit des in der „Theorie der Avantgarde“ entwickelten spezifischen Avantgarde-Begriffs gegenüber einer unspezifischen Begriffsverwendung ergeben, die Avantgarde mit künstlerischer Moderne gleichsetzt. Im Anschluß daran soll der Frage nachgegangen werden, wie heute mit den Avantgarden umzugehen wäre. Peter Bürger, Jahrgang 1936, hat bis Ende 1998 an der Universität Bremen Literaturwissenschaft und ästhetische Theorie gelehrt. Geprägt von der Frankfurter Schule, hat er in mehreren Arbeiten die Umrisse einer Ästhetik nach Adorno skizziert – zuletzt in Das Altern der Moderne (Suhrkamp 2001). Daneben hat er sich seit dem Ende der 80er Jahre der zeitdiagnostischen Lektüre postmoderner Philosophie zugewandt – zuletzt in Ursprung des postmodernen Denkens (Velbrück Wiss. 2000). Im Jahre 2007 erschien im Suhrkamp Verlag seine Studie über den engagierten Intellektuellen: Sartre. Eine Philosophie des Als-ob. http://spektakel.blogsport.de/
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Roger Behrens über FLORIDA
"Eigentlich kann man überhaupt nicht mehr wohnen." [Theodor W. Adorno, "Asyl für Obdachlose", Minima Moralia] In Hamburg ist kürzlich eine Zeitung erschienen welche den Titel "Florida - Beiträge für das Leben nach der Stadt" trägt und zahlreiche Texte, u.a. von Franz Kafka, Aristoteles, Georg Simmel, Henri Lefebvre, Thomas Morus, Edgar Allen Poe, Guy Debord und Friedrich Engels enthält, die sich allesamt mit dem Phänomen der Stadt auseinandersetzen. Neben diesen historischen Texten sind in der Zeitschrift Beiträge von und mit Silke Kapp, Wolfgang Bock und Roger Behrens enthalten. Außerdem will sich die Zeitung als künstlerische Arbeit verstanden wissen - Sie wurde gestaltet von "Schroeter und Berger" und enthält eine Fotostrecke von Daniel Poller. Das Ganze ist ein Projekt des Vereins Maknete e.V. und wurde in Zusammenarbeit von Corinna Koch, Alexandra Waligorski und Roger Behrens verwirklicht. Die Zeitschrift wird kostenlos verteilt und kann unter http://florida.maknete.org heruntergeladen werden. Ihr hört ein Gespräch mit Roger Behrens, der die Zeitschrift mitinitiiert hat, über das Zeitschriftprojekt, die Begriffe Stadt und (Post-)Urbanismus sowie über das Wohnen im Kapitalismus.
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Utopie Spiel Menschenmaschine
Vortrag von Tilman Reitz über Charles Fourier und die surrealistische Avantgarde - gehalten am 15.04.2010 im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kunst Spektakel Revolution", in der ACC Galerie Weimar. Eine Gesellschaft, die auf dem Spiel- oder Formtrieb aufbaut, hätte vermutlich starke zeremonielle, von ‚Sinn’ entlastete, aber strukturell gestaltete Anteile. Charles Fourier hat dieses Motiv in seiner frühsozialistischen Utopie konsequent durchgeführt: Er arrangiert Produktionsweisen, soziale Rangordnungen, Wohn- und Geschlechterverhältnisse so, dass ein Maximum künstlicher Ordnung höchste Abwechslung für die Beteiligten verspricht. Seine formalen Muster entnimmt Fourier Mythologie, Mathematik und Militär – die zentrale Produktionseinheit des ‚Palanstère’ leitet sich von der Phalanx, der antiken Schlachtreihe her – sein Formungsgegenstand sind die menschlichen Leidenschaften – die er selbst vorrangig als Triebe zu Spiel und Variation begreift. Die Ergebnisse lassen wenig von den gewohnten, bürgerlichen oder auch nur ‚realistischen’ Prinzipien von Vergesellschaftung übrig: Alle Arbeit soll attraktiv, die Konkurrenz ästhetisch, das Geschlechtsleben polymorph werden. Man muss sich daher kaum über das Interesse der Surrealisten an Fourier wundern. Neben seiner Fusionierung von Kunst und Leben dürfte für sie nicht zuletzt sein technischer, konstruktivistischer Umgang mit dem Begehren anziehend gewesen sein, der zwischen Befreiungsversprechen und planerischer Grausamkeit oszilliert (Benjamin und Barthes ziehen denn auch vergleichend de Sade heran). Fouriers Utopie kann als Traum wie als Alptraum erscheinen. Im Vortrag wird es darum gehen, was die anti-naturalistische, anti-bürgerliche und kunstkritische Avantgarde konkret mit Fourier anfangen konnte oder könnte – und wie seine eigenen Impulse zwischen der sozialtechnischen Tradition, der neuen Warenästhetik und dem utopischen Horizont des 19. Jahrhundert verortet sind. Tilman Reitz schrieb über Ideologiekritik im historisch-kritischen Wörterbuch des Marxismus, promovierte zu „Bürgerlichkeit als Haltung“ und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Weiter Informationen unter http://spektakel.blogsport.de/
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Magnus Klaue - SARKASMEN - zum poetischen Interventionismus in Paul Celans Spätwerk
Vortrag von Magnus Klaue, gehalten am 17.06.10 in Weimar, im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kunst, Spektakel, Revolution". Ankündigungstext: Daß Paul Celans Lyrik entgegen verbreiteten Klischees über deren vermeintliche Hermetik ihrer Formgestalt nach als ‚engagierte Dichtung‘ verstanden werden muß, ist spätestens seit Ende der siebziger Jahre zunehmend ins Bewußtsein der akademischen Forschung, aber auch der feuilletonistischen Rezeption seines Werks getreten. Nolens volens haben die dezidiert politischen Interpretationen von Celans Lyrik seiner Vereinnahmung als ‚Dichter des Holocaust‘ durch diverse derridistisch-heideggerianische Gedächtnisexperten womöglich sogar vorgearbeitet. Im Mittelpunkt solchen Interesses stehen indes die Lyrikbände aus Celans mittlerer Schaffensperiode, v.a. „Sprachgitter“ und „Die Niemandsrose“. Der Vortrag möchte demgegenüber der Frage nachgehen, inwiefern Celans späte Gedichte, die sich sowohl in ihrer Entstehungsweise wie in ihrer immanenten Formsprache deutlich von den früheren unterscheiden, sich bereits als Reaktion auf verschiedene Weisen der politischen Vereinnahmung seines Werks deuten lassen. Die spezifische Form des Engagements, wie sie seinen früheren Dichtungen immanent ist, wird dabei zugespitzt in einem polemischen Interventionismus, der in bislang ungekannter Weise auf ‚pragmatische‘ Formen wie Sentenz und Epigramm zurückgreift, zugleich aber jede Art politischer ‚Gebrauchsdichtung‘, wie sie zur gleichen Zeit etwa von Enzensberger vertreten wurde, scharf zurückweist. Für die besondere Formsprache, die durch die Verschränkung von Elementen ‚eingreifender‘ und ‚absoluter‘ Dichtung im Spätwerk entsteht, schlägt der Vortrag den Begriff des Sarkasmus vor. Im Mittelpunkt stehen Gedichte aus den Bänden „Fadensonnen“, „Lichtzwang“ und „Schneepart“. http://spektakel.blogsport.de
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Roger Behrens und Kerstin Stakemeier über die Expressionismusdebatte
"Wir verwandeln uns in Kritiker und lesen als Konstrukteure" hatte Bert Brecht 1938 in einem seiner unveröffentlichten Beiträge zur Expressionismusdebatte geschrieben. "Wir lesen und schreiben als Konstrukteure" ist die Überschrift des aktuellen Blocks der Veranstaltungsreihe "Kunst//Spektakel//Revolution" in Weimar. Am 13. Mai 2010 werden Kerstin Stakemeier und Roger Behrens einen Vortrag über die Expressionismusdebatte halten - ein Streit über das literarische Erbe und den Realismus. Im Vorfeld haben die beiden einige Fragen zum Thema beantwortet. http://spektakel.blogsport.de
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Verführerische Kälte - Die Ästhetik des Dandyismus und ihre postmoderne Abschaffung
In diesem Vortrag, den Magnus Klaue am 04.02.2010 im Rahmen der Reihe "Kunst/Spektakel/Revolution" gehalten hat, wird die Rezeption der Emokultur im neu erschienenen Sammelband "Emo - Porträt einer Szene" (Ventil Verlag) kritisiert. Klaue stellt dem Emo die Figur des Dandys entgegen.
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Interview mit Jan C. Watzlawik: Punk, paradox.
Das Bildungskollektiv Erfurt und die ACC-Galerie Weimar richten am 29. Januar einen Vortrag mit Jan C. Watzlawik zum Thema "Punk, paradox. Von der Kritik der Warengesellschaft zur Ware der Kritikgesellschaft" aus. Ein Interview mit Jan C. Watzlawik zum Verhältnis von Punk und Avantgarde.
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"Gegen Ohne Für" - Kunst, Avantgarde und gesellschaftliche Emanzipation
Diskussionsrunde über Kunst, Avantgarde und gesellschaftliche Emanzipation. Organisiert von der Gruppe Kritikmaximierung. Podiumsdiskussion vom Samstag, den 19.09.2009 in der Roten Flora. Es diskutieren: Autor und Filmemacher Stephan Geene (b_books, Berlin), Till Gathmann (Künstler, Leipzig), Rosa Perutz (antinationale Organisierung in der Kunst) und Kerstin Stakemeier (Kunsthistorikerin, Berlin). Moderation: Roger Behrens (Hamburg) siehe: http://www.kritikmaximierung.de/veranstaltungen/kunst/ update: die anschließende diskussionsrunde versteckt sich hier: http://www.sendspace.com/file/8ns1wd
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Jingle: Gegen Ohne Für
Kunst, Avantgarde und gesellschaftliche Emanzipation Podiumsdiskussion am Samstag, den 19.09.2009 um 16 Uhr in der Roten Flora . Es diskutieren: Katja Diefenbach (Theoretikerin, b_books, Berlin), Till Gathmann (Künstler, Leipzig), Rosa Perutz (antinationale Organisierung in der Kunst) und Kerstin Stakemeier (Kunsthistorikerin, Berlin). Moderation: Roger Behrens (Philosoph, Hamburg)
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Ein Gespräch mit Esther Leslie über Walter Benjamin
Am 4. August hielt Esther Leslie (Birkbeck University London, Militant Esthetix) im ACC in Weimar einen Vortrag über Walter Benjamin und "das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit". Ich habe mich am folgenden Tag mit ihr im Weimarer Goethepark getroffen und mit ihr über Benjamins "Berliner Kindheit um 1900" und seine Auseinandersetzung mit Baudelaire, Bertolt Brecht und den Surrealisten gesprochen.
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Kunst, Spektakel, Revolution
Bereits seit April richtet das Bildungskollektiv in Weimar eine achtteilige Veranstaltungsreihe unter dem Motto »Kunst, Spektakel, Revolution« aus. Es ist der Versuch dem emanzipatorischen Potential der Kunst nachzugehen. Wir hören im Folgenden ein Gespräch mit einem der Organisatoren der Reihe über das Verhältnis von Avantgarde und revolutionären Bewegungen.
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