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Kritik zum neuen Verpackungsgesetz der Bundesregierung
„An gut sichtbarer Stelle“ auf einer gekauften PET-Flasche wird demnächst stehen, ob die Flasche hinterher geschreddert oder neu gefüllt wird. Zumindest wenn es nach der Bundesregierung geht. Die hat einen Entwurf für ein neues Verpackungsgesetz vorgelegt.Derzeit gibt es noch eine Zielquote von 80 Prozent für „ökologisch vorteilhafte Getränkeverpackungen“. Die würde demnächst wegfallen, sollte der Gesetzentwurf umgesetzt werden. „Ambitionslos und kontraproduktiv“ sagt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Und auch andere Umweltverbände kritisieren den Entwurf scharf. Sie fordern auch, dass die Wiederverwertung von Wertstoffen besser geregelt werde. Es werden immer noch viele Werstoffe als Restmüll verbrannt. Daraus ergibt sich die Frage, die auch die Taz in einem aktuellen Onlineartikel stellt: "Und wohin mit der alten Barbie?" Daraf muss eine Antwort her. Und die sollte nicht "Restmüll" heißen. Der BUND-Abfallexperte Dr. Rolf Buschmann weiss mehr zu dem aktuellen Entwurf des Verpackungsgesetzes und die aktuellen Bemühungen um eine Werstoffverwertung.
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Ägyptens Präsident hat ein umstrittenes Anti-Terror-Gesetz gebilligt.
Auf der Rangliste der Pressefreiheit befindet sich Ägypten auf Platz 158 von 180 Ländern. Dort wurde nun ein neues Anti Terror Gesetzt im Amtsblatt veröffentlicht,die schwerwiegende Folgen unter anderem für Journalist_Innen hat. Das Gesetz stand schon länger zur Diskussion und die ersten Entwürfe sorgten für Proteste. Nun wurde der Entwurf überarbeitet,aber die Kritik daran bleibt weiter bestehen. Was es mit dem neuen Anti Terror Gesetz auf sich hat, dass kann uns Christian Mihr von der Organisation Reporter ohne Grenzen sagen.
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Pluralismus in der Ökonomie
Wie in jeder Sozialwissenschaft gibt es in der Ökonomik die unterschiedlichsten Theorieschulen und Methoden. Diese Vielfalt von Erkenntnisansätzen wird jedoch im Wirtschaftswissenschaftlichen Studium nicht dargeboten. Das Studium lehrt fast nur eine Theorie - nämlich die Neoklassik. Angesichts der theoretischen Einseitigkeit im Studium der Wirtschaftswissenschaften rebellieren weltweit Studierende gegen die orthodoxe Herangehensweise mit der ihnen die Grundlagen der Ökonomie beigebracht werden. In Halle hat sich die neu gegründete Gruppe Initiative Neue Plurale Ökonomik die Aufgabe gesetzt diesen Protest an die Uni und unter die Studentierenden zu bringen. Tom Göhring, Magnus Neubert und Wilhelm Dargel von der Initiative Neue Plurale Ökonomik Halle haben uns im Corax Studio Besuch. Zunächst erklärt Magnus, was man sich unter den Begriff Plurale Ökonomik vorstellen kann. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.plurale-oekonomik.de/home/ https://www.facebook.com/pluraleoekonomikhalle https://blogs.urz.uni-halle.de/pluraleoekonomik/tag/plurale-oekonomik/ (Es handelt sich um ein Studiogespräch)
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Geschlechterrollen in virtuellen Spielen.
Es gibt derzeit eine breite Masse an digitalen Spielen. Kleine Daddelspiele fürs Smartphone oder größere Spiele für die Konsole und den Rechner. Dort werden meist Figuren gespielt, sogenannte Avatare. Was dabei auffällig ist, dass diese Avatare trotz guter grafischer Qualität oft nicht realistisch aussehen oder Stereotype verwenden. Die sind rassistisch, sexistisch, oder anderweitig abwertend. So gibt es bei Abenteuerspielen zum Beispiel in einer Avatargruppe das männliche, asiatische Technikgenie. Auch auffallend ist die Gestaltung von Geschlechtern. Frauen sind oft unterrepräsentiert oder dienen der optischen Aufwertung. An vielen Stellen werden die Klischees vom leichtbekleideten Busenwunder und dem heldenhaften Muskelprotz bedient. Hierzu haben wir mit der Bloggerin Ally gesprochen. Sie schreibt seit 5 Jahren auf ihrem Blog glamgeekgirl.net über die Charaktergestaltung in Videospielen.
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HoGeSa wollen morgen in Hannover demonstrieren.
Vor ein paar Wochen haben in Köln bis zu 5000 Menschen demonstriert. Sie bezeichnen sich selbst als Hooligans und wollten gegen Salafisten auf die Straße gehen. Abgekürzt nennt sich das Elend "HoGeSa" und war ein kruder Mix aus Neonazis und gewaltbereiten Fußballprolls, die den Vorwand einer Demonstration für ein Gewalterlebnis besonderer Art ausnutzten. Nachdem in Köln widerstandslos marodiert werden konnte, soll das morgen in Hannover anders laufen. Da haben die Hooligans gegen Salafisten wieder vor zu demonstrieren, aber nicht allein, auch Gegenprotest wird es geben. Wir sprachen dazu mit Ingo Mertens, Pressesprecher vom Bündnis gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus. Morgen HANNOVER 10 UHR // Steintor // Gemeinsam gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus Weitere Informationen gibt es unter: http://15n.blogsport.de/
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Der Koalitionsvertrag in Sachsen und seine Auswirkungen auf die freien Radios
Drei Zeilen Hoffnung. So könnte man das nennen, was sich aus den Koalitionsverhandlungen zwischen der sächsischen CDU und SPD für die freie Radio Landschaft in Sachsen ergeben hat. Drei Zeilen, die dazu führen könnten, dass freie Radios in Sachsen künftig nicht mehr ständig an ihrer bloßen Existenz arbeiten müssen. Die drei Zeilen könnten zu einer dauerhafteren finanziellen Förderung der sogenannten nichtkommerziellen lokalradios führen. Wir sprachen über den Koalitionsvertrag und den bisherigen Zustand in Sachsen mit Jörg Raune gesprochen. Er ist der Koordinator des freien Radio Ts in Chemnitz. Info: Vor einigen Tagen hat sich auch die Landesregierung hier in Sachsen-Anhalt über ihre Mediengesetzgebung Gedanken gemacht. Man hat sich nämlich dazu entschieden, die UKW-Frequenzen ein bisschen länger zu unterhalten. Vielleicht wissen Sie. Die Landesregierung hatte sich ambitionierterweise mal in den Kopf gesetzt das UKW-Signal eigentlich zum Ende dieses Jahres abschalten zu wollen. Das würde in den Augen der CDU aber dazu führen, dass Sie da zu Hause alle ihre Radioempfangsreäte in den Müll schmeißen würden. So zumindest lautet die Begründung dafür, dieses Abschalten von UKW-Frequenzen für die kommenden 11 Jahre aufzuschieben. Aufzuschieben deshalb, weil die Landesregierung und diejenigen die Vorteile daraus ziehen würden, hier trotzdem der festen Meinung ist, dass Digitalradio etwas besseres als das analoge Singal sei. Vielleicht geht es Ihnen aber auch so wie mir, und sie haben sich mit dem Phänomen Digitalradio noch nie befasst. Wäre also für freie Radios wi e unseres eine ziemlich fatale Sache, das Signal einfach in eine bisher unbekannte Bahn zu lenken. Ob Sie und Ich uns in elf Jahren von dem UKW-Signal verabschiedet haben sei hier mal neben die Frage gestellt, wer daran eigentlich verdienen und wer davon eigentlich Schaden nehmen würde.
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Die Antifanews für den 16. Oktober.2014
Heute in den Antifanachrichten geht es um: *Freiburg Wagenplatz sandimgetriebe.noblogs.org *Burschenschaftler Tag in Halle *Der Politikwissenschaftler Stephan Grigat hat ein neues Buch veröffentlicht,welches sich "Die Einsamkeit Israels" nennt. *Die Wilhelmshavener Landesbühne Nord spielt ein Stück über Abschiebungen und erhält daraufhin einen anonymen, rassistischen Brief.
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Geheimdienste runterfahren - Updates im Fall NSA und BND
Am 16.10 hat die Digitale Gesellschaft eine Demonstration vor dem Bundeskanzleramt angemeldet. Unter dem Motto "Geheimdienste runterfahren" reagieren die NetzaktivitInnen auf die jüngsten Enthüllungen des NSA-Untersuchungsausschusses. Dort war in den vergangenen Wochen klar geworden, dass der Bundesnachrichtendienst ganz klar mit dem US-Geheimdienst NSA zusammegearbeitet hat. Wir sprachen darüber mit Volker Tripp. Er ist Politischer Referent für die Digitale Gesellschaft und antwortete zunächst auf die Frage, ob in den vergangenen Wochen erstmals konkrete Ergebnisse auf die Zusammenarbeit zwischen den beiden Geheimdiensten hindeuteten.
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MeshCon 2014 - Fashion trifft auf Technik
Wir alle haben schon mal gesehen, wie Kleidung und Technik vermischt werden. Ob in Form von LED gürteln, oder selbstaufladenden Akku-Armbändern beim Joggen. In Berlin findet an diesem Wochenende zum ersten Mal eine Konferenz statt, die die Verbindung von Technik und Mode näher untersuchen möchte. Die MeshCon 2014 bringt Technikschaffende mit ModedesignerInnen zusammen um über Projekte wie intelligente Nähmaschinen oder Selbststrickende Open-Source Geräte nachzudenken und diese weiterzuentwickeln. Was nach Zukunftsvision klingt, könnte schon bald die Textilbranche revolutionieren. Wir haben uns über die Idee hinter der MeshCon mit Mario Behling unterhalten.
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Freiheit statt Angst - Gegen Überwachung auf die Straße gehen
Unter dem Motto 'Freiheit statt Angst' ruft ein breites Bündnis dazu auf, für Freiheit und den Schutz der Privatsphäre zu demonstrieren. Am 30. August wollen Menschen durch das Regierungsviertel in Berlin ziehen und gegen die massenhafte Überwachung durch Geheimdienste und Unternehmen protestieren. Wir sprachen dazu mit Padeluun vom Verein Digitalcourage.
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Vogel der Woche: Leierschwanz
Heute : der Leierschwanz aus Australien.
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Ferguson ist überall.
Am 9. August erschoß ein Polizist in der US-amerikanischen Kleinstadt Ferguson/Missouri den unbewaffneten schwarzen Jugendlichen Michael Brown. Während der Ku Klux Klan mehrere tausend Dollar für den suspendierten Polizisten gesammelt hat, kommt es in Ferguson seit Tagen immer wieder zu Demonstrationen und Unruhen. Professor Norbert Finzsch lehrt anglo-amerikanische Geschichte an der Universität Köln und hat zahlreiche Bücher zur Geschichte der USA herausgegeben. Wir haben mit ihm über die Hintergründe der Eskalation in Ferguson gesprochen.
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Jesiden und deren Verfolgung durch den Islamischen Staat.
Der Vormarsch des sogenannten Islamischen Staats IS im Irak geht einher mit der Flucht und der Vertreibung Zehntausender Menschen. Die religiöse Minderheit der jesidischen Kurden ist derzeit besonders davon betroffen Tausende Jesiden hatten im Sindschar-Gebirge Zuflucht vor dem IS gesucht und einige Hundert sollen auch bereits vom IS ermordet worden sein. Wer aber sind die Jesiden und wie ist ihre derzeitige Situation? Darüber haben wir erst vor wenigen Minuten mit der Islamwissenschaftlerin Irene Dulz gesprochen. Sie arbeitet seit zehn Jahren im Irak und ist derzeit dort für die Vereinten Nationen tätig.
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"Queere Bildung - Bundesverband für Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Bezug auf geschlechtliche und sexuelle Vielfalt"
Wenn es um die Diskriminierung von homosexuellen Menschen geht dann zeigt Deutschland gerne den Finger auf andere Länder wie zB. Russland oder Ghana. Dabei gerät immer wieder in Vergessenheit, dass erst vor 20 Jahren der Paragraf 175, der homosexuelle Männer kriminalisierte in Deutschland abgeschafften wurde. Selbst im Jahr 2014 scheint es noch massive Vorurteile und Diskriminierung gegenüber Homosexuellen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen zu geben. Das zeigte sich vor allem in Baden-Württemberg. Dort protestierten tausende Menschen gegen den Bildungsplan 2015. Dieser will sexuelle Vielfalt im Unterricht stärker verankern. Es wurde sogar eine Petition gestartet ,um den Bildungsplan zu verhindern. Mehr als 100.000 Menschen haben diese Petition unterzeichnet. Vor zwei Monaten hat sich ein Bundesverband für Bildungs - und Aufklärungsarbeit in Bezug auf geschlechtliche und sexuelle Vielfalt - kurz Queere Bildung gegründet. Über die Ereignisse rund um den Bildungsplan 2015 und die Gründung sowie Arbeit des Vereins sprachen wir mit Thea Wende. Sie gehört zum Vorstand des Bundesverbandes und arbeitet für den Verein Rosa Linde e.V. in Leipzig.
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Zur Berichterstattung von Ebola in Afrika
In den deutschsprachigen Medien wird zur Zeit ein Kampf ausgefochten gegen eine tödlichen Feind, gegen den es keine Waffen gibt. Ein Feind, der vor keiner Staatsgrenze halt macht, ein Feind der seine Opfer auf schreckliche Art zu Tode richtet. Noch drastischer kann es in diesem Fall nur noch die Bild ausdrücken, die in Großbuchstaben titelt: EBOLA-HORROR! Wie wird im deutschsprachigen Diskurs über Ebola berichtet und gesprochen? Darüber haben wir mit der Journalistin Katrin Gänsler gesprochen.
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