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Friedrichs Flaschenpost
by Friedrichs Flaschenpost
Seit 2019 veröffentlicht das Regionalbüro für Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) den Podcast „Friedrichs Flaschenpost – Der Politikpodcast aus Norddeutschland“. Jede Folge behandelt ein politisches Thema in, aus und für die drei norddeutschen Bundesländer in denen wir arbeiten: Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Unser Podcast schlägt Brücken zwischen Menschen und politischen Themen aus Norddeutschland und trägt diese in die Welt hinaus. Die Flaschenpost wird in alle Richtungen verschickt, um Themen wie Gute Arbeit, Demokratie und Fußball und die Erbschaftssteuer zu diskutieren.
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Folge 96 „Was gibt Orientierung in globalen Krisenzeiten, Ursula Schröder?"
Versteht ihr auch manchmal die Welt nicht mehr? Kein Wunder, verändert sie sich doch in einer rasenden Geschwindigkeit. Eine vergleichsweise breit akzeptierte regelbasierte Ordnung gehört der Vergangenheit an und Herausforderungen von Kriegen bis zur Klimakrise stellen Regierungen und Bevölkerungen auf die Probe. Es ist schwierig, die Zusammenhänge zu entwirren und bei den mitunter erratisch handelnden Akteuren Umgang und Ausweg zu erkennen. Das betrifft nicht nur die internationalen zwischenstaatlichen Beziehungen, wir alle spüren Auswirkungen. Dass sich viele Menschen in dieser Situation Orientierung wünschen, ist verständlich. Diese können Friedens- und Konfliktforscher:innen geben und Hamburg hat mit dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) eine der renommiertesten Einrichtungen Deutschlands in diesem Feld. Geleitet wird es von der Professorin Ursula Schröder, die in dieser Folge von Friedrichs Flaschenpost zu Gast ist. Wir sprechen mit ihr darüber, wie sie auf die herausfordernden Zeiten schaut, wie sie Entscheidungsträger:innen berät, aber auch warum sie den Dialog mit der Gesellschaft und gerade mit jungen Menschen so wichtig findet. Es geht um ihr neustes Buch „Schutz in Krisenzeiten“, das ein Plädoyer ist für eine von der Gesellschaft mitgetragene solidarische Resilienz. Auch erfahrt ihr, wer eigentlich verantwortlich war dafür, dass Ursula Schröder so sehr für das Feld der Politikwissenschaft und Sicherheitspolitik brennt – Jahre bevor das Metier so stark nachgefragt wurde wie heute. Hört gerne rein – vielleicht hilft diese Flaschenpost, die Welt wenigstens ein kleines bisschen besser zu verstehen.
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Folge 95 „Worum geht's am 1. Mai, Laura Pooth?"
Der 1. Mai steht kurz bevor. Die Gewerkschaften gehen mit einigen Forderungen auf die Straße, die vom Acht-Stunden-Tag über Sozialpolitik bis zum bezahlbaren Leben reichen. Es geht dabei um teils sichergeglaubte gesellschaftliche Errungenschaften, die vermehrt Angriffen ausgesetzt sind. Das ist Anlass für uns mit Laura Pooth, der Vorsitzenden des DGB Bezirks Nord, zu sprechen. In dieser Folge von Friedrichs Flaschenpost unterstreicht sie, warum es gerade aktuell so nötig ist, sich einzusetzen gegen den Rückbau des Sozialstaats und den Abbau von Arbeitnehmer*innenrechten. Wir sprechen über die Bedeutung des 1. Mai als Feier- und vor allem als Kampftag, und über die Rolle und das Selbstverständnis von Gewerkschaften angesichts der Herausforderungen der Transformation und politischer Verschiebungen. Zudem verrät uns Laura Pooth, was sie an ihrer Aufgabe so motiviert und welchen anderen Berufsweg sie auch gerne eingeschlagen hätte, wäre sie nicht Lehrerin und dann Gewerkschaftsvorsitzende geworden. Also: Reinhören und dann raus zum 1. Mai!
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Folge 94 „Was tun gegen Gewalt gegen Frauen*, Anne Faltmann?"
Auch in diesem Jahr zum Weltfrauentag ist eines der größten Anliegen: Gewalt gegen Frauen* muss enden. Ob häusliche Gewalt, (digitales) Stalking oder sexualisierte Übergriffe: Geschlechtsspezifische Gewalt kommt in vielen Formen daher und ist weiterhin leider Alltag und nicht Ausnahme, auch in Deutschland. Was Betroffenen dieser Gewalt helfen kann, wie sie einbezogen werden können in diese Maßnahmen aber natürlich auch, wie die Gewalt selbst eingedämmt werden kann, darüber sprechen wir in unserer aktuellen Folge von Friedrichs Flaschenpost mit Anne Faltmann von der Bremer Landeskoordinierungsstelle Istanbul-Konvention. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen arbeitet sie bei der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz daran, dass die von Deutschland ratifizierte Istanbul Konvention in Bremen umgesetzt wird. Dafür hat die Koordinierungsstelle auch einen Betroffenenbeirat einberufen, der aus vielfältigen Perspektiven die Maßnahmen begleitet. Im Podcast erzählt Anne Faltmann was den Betroffenenbeirat so wertvoll macht, aber auch, welche Maßnahmen Betroffenen besonders helfen können. Aber vor allem: wo wir alle ansetzen müssen, die Gewalt gegen Frauen* zu beenden. Eine Folge definitiv nicht nur für Frauen* und nicht nur für Bremer*innen!
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Folge 93: „Was hat Kunst mit Demokratie zu tun, Dan Thy Nguyen?“
Kunst und künstlerische Freiheit sind ebenso abhängig von Demokratie und funktionierenden staatlichen Strukturen wie es auch umgekehrt der Fall ist. So zumindest unsere Arbeitshypothese für die neue Podcastfolge. Warum beide sich brauchen und gegenseitig auch bedingen, dem wollten wir nachspüren. Dazu haben wir Dan Thy Nguyen zum Gespräch eingeladen: Der Hamburger Universalkünstler ist Theaterregisseur, Schauspieler, Sänger und Lyriker, vor allem aber auch Kurator unter anderem beim Hamburger Festival fluctoplasma. Warum er sich als Klempner im Kulturbetrieb versteht, ob er Kunst oder Politik wichtiger findet und was seiner Ansicht nach beide Sphären voneinander lernen könnten, das berichtet er in diesem Podcast. Als Kind vietnamesischer Boat People erzählt er uns aber auch vom verheerenden Rassismus in seiner Kindheit, davon, was er von Geflüchteten aus Sarajevo über das Theater lernen durfte und was seinen Weg zum politischen Künstler sonst noch geprägt hat. Eine Folge, die es in sich hat. Also: Hört gerne rein!
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Folge 92: "Was sollten wir über den Widerstandskämpfer Julius Leber wissen, Bettina Greiner?"
Julius-Leber-Forum – so hieß unser Büro bis 2024. Wir als Friedrich-Ebert-Stiftung in Norddeutschland fühlen uns dem sozialdemokratischen Widerstandskämpfer aus Lübeck sehr verbunden. Sein Leben und sein Kampf für die Demokratie, für den er von den Nationalsozialisten ermordet wurde, stehen so eindrücklich für Haltung und Überzeugung, dass wir der Erinnerung an Leber große Bedeutung schenken. Dabei wissen viele Menschen vielleicht gar nicht allzu viel über den Lübecker Sozialdemokraten. Daher haben wir in unserer neusten Folge von Friedrichs Flaschenpost mit Dr. Bettina Greiner gesprochen. Sie leitet das Willy-Brandt-Haus in Lübeck und berichtet im Podcast über das Leben und Wirken von Julius Leber. Auch sprechen wir darüber, was sein Leben und die Vergangenheit uns heute lehren können und warum es an uns allen liegt, auch die Zukunft unserer Demokratie zu gestalten. Zudem hören wir in „Friedrich fragt“ ein für Lübeck angemessenes Votum für Marzipan! Hört gerne rein!
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Folge 91: „Warum stellt ihr „Care“ im Museum der Arbeit aus, Jenni Boie und Mario Bäumer?“
Ab heute, Mittwoch, den 29. Oktober, ist im Hamburger Museum der Arbeit die Ausstellung „CARE! Wenn aus Liebe Arbeit wird“ zu sehen. „Care-Arbeit hält unsere Gesellschaft am Laufen. Dabei bleibt sie oft unsichtbar und wenig wertgeschätzt“, schreibt das Museum der Arbeit zur neuesten Sonderausstellung. Wir haben mit dem Projektleitungsteam, Mario Bäumer und Jenni Boie, für die neueste Folge von Friedrichs Flaschenpost gesprochen. Kurz vor der Eröffnung berichten die beiden aus dem Werkraum einer Ausstellung: Wie entsteht eine solche Schau – und woher kommen die Ideen? Welche Rolle spielte Care-Arbeit – bezahlt wie unbezahlt – bisher im Museum der Arbeit, und welche wird sie künftig spielen? Wie stark war bisher in den Ausstellungen von „Männer- und Frauenarbeit“ die Rede, und wie sehr wandeln sich diese Konnotationen? Wie politisch ist eine Ausstellung zu Care-Arbeit, und was erhofft sich das Museum davon, das Thema so prominent zu platzieren? Aber auch: Wie verändert sich Care-Arbeit aktuell, und welche Rolle werden beispielsweise Roboter-Robben in der Pflege spielen? All das hört ihr in der neuen Folge! Ein Hinweis noch von uns: Auch uns bei der Friedrich-Ebert-Stiftung beschäftigt das Thema. Deshalb kooperieren wir in diesem Jahr mit dem Museum der Arbeit für unser jährliches Feministisches Barcamp Hamburg unter dem Titel „Who cares?!“ Am Samstag, den 8. November, sind wir ab 13 Uhr vor Ort. Es sind noch einige wenige Plätze frei – eine Anmeldung ist erforderlich! Am Abend (8. November, ab 19.30 Uhr) findet im Rahmen des Barcamps als Abschlussveranstaltung ein FLINTA-Poetry-Slam „Who cares?!“* statt. Dieser ist nach Anmeldung auch einzeln besuchbar.
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Folge 90: „Was tun gegen Rechtsaußen, MBT?“
Der Rechtsruck ist in unserer Gesellschaft immer deutlicher spürbar. Ob Rassismus, Antisemitismus oder Transfeindlichkeit: Immer häufiger werden diese Ideologien verbreitet, gewaltvolle Übergriffe verübt und die Grenzen des Sagbaren nach rechts verschoben, hin zu immer mehr Abwertungen von vermeintlich „Anderen“. Die zunehmende Stärke von Rechtspopulist*innen und Rechtsextremist*innen weltweit und die schnelle Verbreitung der Inhalte durch Social Media befeuern diesen Trend auch in Deutschland. Das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hamburg (MBT) ist erste Anlaufstelle für Personen und Institutionen, die mit rechtsextremem Gedankengut in Hamburg konfrontiert sind. Die Zahlen der benötigten Beratungen steigen dabei immer weiter an. Im letzten Jahresbericht gab das MBT an, fast 30 Prozent mehr Anfragen für Beratungen in 2024 bekommen zu haben, als noch im Vorjahr. Um welche konkreten Themen und Vorfälle es dabei ging, welche Gegenstrategien er und seine Kolleg*innen empfehlen und warum er dennoch daran glaubt, dass die liberale Gesellschaft letztlich die Oberhand behalten wird, berichtet uns Jay vom Beratungsteam in der aktuellen Folge von „Friedrichs Flaschenpost“.
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Folge 89: „Wie steht’s um die transatlantischen Beziehungen, Metin Hakverdi?“
Dass die transatlantischen Beziehungen seit November 2024 nicht einfacher geworden sind, wissen wir alle. Doch was bedeutet das für die Rolle des Transatlantik-Koordinators der Bundesregierung und was erwartet dieser von den kommenden Jahren unter der Trump-Administration? Der Hamburger Bundestagsabgeordnete Metin Hakverdi hat diese Funktion in der neuen Legislaturperiode übernommen und er erklärt uns in der aktuelle Folge von Friedrichs Flaschenpost, warum die Zusammenarbeit zwar herausfordernd, aber aufgrund der vielfältigen Verbindungen auch von großer Bedeutung ist. Außerdem verrät er, warum er trotz allem „verhalten optimistisch“ ist und beantwortet uns die US Edition von „Friedrich fragt“, bevor er seine Flaschenpost in den rauen Ozean der Weltpolitik wirft.
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Folge 88: „Was passierte mit Hamburger Sozialdemokrat*innen in der NS-Zeit, Hans-Peter Strenge?“
August Bebel nannte Hamburg einst die „Hauptstadt des Sozialismus“, doch auch hier kamen die Nazis 1933 an die Macht und Sozialdemokrat*innen wurden verfolgt. Dies bedeutete Haft, Untergrund, Exil und manchmal auch Tod – und schließlich für einige die Rückkehr in die Hansestadt und ihre Politik nach 1945. Über diesen Aspekt der nationalsozialistischen Herrschaft und darüber, warum man in den 1950ern und 1960ern nicht in jedes Taxi stieg, haben wir mit Hans-Peter Strenge, Staatsrat a.D. und Sprecher der Hamburger Arbeitsgruppe von „Gegen Vergessen für Demokratie e.V.“, in der aktuellen Folge von Friedrichs Flaschenpost gesprochen. Es geht um Verfolgung und die Schwierigkeit, Widerstand gegen das NS-Regime zu leisten. Aber wir gucken auch auf heute und darauf, warum die Arbeit von „Gegen Vergessen“ und zivilgesellschaftliches Engagement insgesamt für Demokratie so wichtig sind.
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Folge 87: „Was bedeutet heute noch Bildungsaufstieg, Jutta Günther?“
Woher kommt unsere Idee von Bildungsaufstieg? Was hat sich daran seit den 1970er Jahren verändert? Wie hängen Bildungsaufstieg und Chancengerechtigkeit zusammen? Diese und viele weitere Fragen besprechen wir in unserer neuen Folge von „Friedrichs Flaschenpost“ mit Prof. Dr. Jutta Günther, der Rektorin der Universität Bremen. In dieser Live-Folge, aufgezeichnet auf dem Bremer Domshof, berichtet sie von ihrem persönlichen Werdegang, der über Ausbildung, anschließende Berufstätigkeit und den zweiten Bildungsweg zum Hochschulstudium führte. Sie erklärt, was ihr persönlich auf diesem Weg geholfen hat und was Universitäten und Hochschulen dafür tun können, dass Menschen aus nicht-akademischen Familien an diese Bildungseinrichtungen kommen und sich dort auch wohl fühlen. Als Rektorin setzt sie selbst die Schwerpunkte bei Vorbildern insbesondere unter den Lehrenden und bei möglichst viel sozialer Unterstützung innerhalb der Universität. An der Uni Bremen hat das Thema zudem Tradition: Sie ist als Reformuniversität in den 1970er Jahren gegründet worden. Bis heute hat die Universität Bremen einen hohen Anteil an Erstakademiker*innen und ihre Rektorin betrachtet dies als einen wichtigen Faktor ihrer diversen Identität.
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Folge 86: "Wie ist der Weg von der Westküste in den Bundestag, Truels Reichardt?"
Diese Podcastfolge widmet sich dem neu konstituierten Deutschen Bundestag und der Frage wie es ist, dort einer der (wenigen) Neuen in der SPD-Fraktion zu sein. Dafür sprachen wir mit Truels Reichardt, Mitglied des Bundestages aus Nordfriesland. Truels ist erstmalig angetreten und über die Landesliste der schleswig-holsteinischen SPD in den Bundestag eingezogen. Er ist schon im nordfriesischen Kreistag und auch in der Mildstedter Gemeindevertretung aktiv. Mit 30 gehört er nun zu den jüngeren Abgeordneten im 21. Deutschen Bundestag. Er berichtet uns, warum es ihn in die Politik zog, was er als Sozialpädagoge dort einbringen will und warum er vom Kommunal- zum Bundespolitiker wurde. Außerdem erzählt er davon, wie sich sein Leben nun verändert hat, pendelnd zwischen Mildstedt und Berlin. Wie er die Stimmung im Bundestag erlebt, was er von den Koalitionsverhandlungen erwartet und auch was er selbst ganz konkret für Schleswig-Holstein erreichen will, all das verriet er in der neuen Folge von „Friedrichs Flaschenpost“.
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Folge 85: "Was macht Ungleichheit mit unserer Gesellschaft, Bettina Kohlrausch?"
In Folge 85 von Friedrichs Flaschenpost sprechen wir über ein grundlegendes Thema: Ungleichheit. Aber es geht nicht nur darum, wie Ungleichheit ganz unmittelbar unserem Gerechtigkeitsempfinden widerspricht. Wir wollen auch wissen: Was macht Ungleichheit mit unserer Gesellschaft, unserer Demokratie und unserem Zusammenhalt? Die Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung Prof. Dr. Bettina Kohlrausch erklärt im Podcast die Zusammenhänge: Eine zu große Ungleichheit führt zu weniger gesellschaftlichem Zusammenhalt und stellt eine Gefahr für unsere Demokratie dar. Wir erfahren etwas über die Gründe für diesen Zusammenhang und die materiellen Voraussetzungen gesellschaftlicher Teilhabe. Wir sprachen auch darüber, was Arbeit und vor allem Gute Arbeit damit zu tun hat und darüber, welche politischen Gestaltungsmöglichkeiten genutzt werden müssten, um die Ungleichheit abzubauen und gleichzeitig unsere Demokratie zu stärken.
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Folge 84: Was tut ihr für politisch Verfolgte, Martina Bäurle?
Diese Folge von Friedrichs Flaschenpost widmet sich der Arbeit der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, die Kämpfer*innen für Menschenrechte weltweit unterstützt. Wir kooperieren schon seit einigen Jahren mit der Stiftung und bieten ihren Gästen die Möglichkeit, über ihre Themen zu sprechen und über die Lage in ihren Ländern zu berichten. Im Gespräch mit der Geschäftsführerin Martina Bäurle erfahren wir im Podcast, wie die Stiftung arbeitet. Es geht darum, warum diese Arbeit wichtig ist, aber auch um das, was sie erschwert. Martina Bäurle erzählt uns spannende Geschichten über die Stipendiat*innen und was für viele von ihnen das Leben in Hamburg, in Freiheit ausmacht. Das Stipendium ist ein „Auszeit“-Stipendium und die Menschenrechtler*innen gehen danach in der Regel zurück in ihre Heimat, um weiter für Demokratie, für Meinungs- und Pressefreiheit einzutreten. Auch davon berichtet Martina Bäurle und wie es mit einigen der Stipendiat*innen weitergeht. In der Folge erzählt sie zudem, wie sie zu ihrer Position kam und was für sie das Schönste an ihrem Job als „Chancengeberin“ ist. Zur Seite der Stiftung geht es hier: https://www.hamburger-stiftung.de/
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Folge 83: Wie schaffen wir Mobilität für alle, Dirk Kienscherf?
Hamburg ist groß und die Hamburger*innen sind in Bewegung – zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, zu Arzt und Ärztin, zum Sport. Die Wege sind vielfältig, ebenso wie die Fortbewegungsmittel: Ob zu Fuß, mit dem Rollstuhl, mit dem Fahrrad, Auto, Bus und Bahn – es gilt viele Interessen zu berücksichtigen, um den öffentlichen Raum gerecht gemeinsam zu nutzen. Doch wie erreichen wir in unserer wachsenden Stadt und Metropolregion Mobilität für alle? Wie nehmen wir alle mit bei der Mobilitätswende? Wie gelingt es, sozial, inklusiv, sicher und klimaschonend eine Großstadt in Bewegung zu halten? Diese Fragen haben wir mit Dirk Kienscherf, Verkehrspolitiker und Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion in der Bürgerschaft besprochen. Wir wollten aber auch wissen: Wie steht es um die U 5 und mag Dirk Kienscherf lieber die Alster oder die Elbe? Es geht außerdem in dieser Folge um das Deutschlandticket, Hamburg als Fahrradstadt und um autonomes Fahren. Die Folge war unsere Live-Premiere: Erstmals haben wir Friedrichs Flaschenpost vor und mit Publikum aufgezeichnet – entsprechend ist sie ein bisschen länger als gewohnt.
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Folge 82: Wie kann Zukunft in Hamburg gelingen, Rainer Faus?
Die Zukunft in Deutschlands zweitgrößter Stadt - Was meinen Sie, wie wird die aussehen? Wird sie gelingen? Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellten die Autor*innen Leonie Schulz, Lutz Ickstadt und Rainer Faus die repräsentative Studie „Wie kann Zukunft in Hamburg gelingen?“ (https://www.fes.de/julius-leber-forum) und genau das fragten wir einen der Autoren, Rainer Faus. Er berichtet über die Ergebnisse der Studie, Ängste, Hoffnungen und Ziele der Menschen in Hamburg und darüber, wie sie damit dastehen im Bundestrend. Warum die Hamburgerinnen und Hamburger so viel „Lust auf Zukunft“ haben, wollten wir von ihm wissen und warum Zukunftsinvestitionen einen so hohen Stellenwert genießen. Aber auch, was die Top Zukunftsthemen der Stadt sind: Mobilität, Soziales und Klimawandel.
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Folge 81: Wie ist die politische Stimmung in Schleswig-Holstein, Richard Hilmer?
Krisenzeiten: Das Wort hören wir seit Monaten immer wieder. Wir haben einmal nachgefragt und eine Analyse dazu verfassen lassen: „Auswirkungen multipler Krisen auf die politische Stimmung in Schleswig-Holstein“ heißt sie und ist veröffentlicht auf https://library.fes.de/pdf-files/bueros/jlf/21501.pdf . Vorab, sozusagen als kleiner Vorgeschmack sprachen wir mit dem Autoren der Analyse, dem renommierten Meinungsforscher Richard Hilmer über die Notwendigkeit von Meinungsforschung, über die Ergebnisse der Analyse und auch über die Beziehung der politischen Stimmung in Schleswig-Holstein und dem Bund. Nicht zuletzt wollten wir von ihm wissen, wie wir wieder zuversichtlicher werden – denn Lust auf Zukunft, das braucht unsere Demokratie. In Schleswig-Holstein und auch sonst. Die Analyse wird am Montag, 14. Oktober 2024 in Kiel öffentlich vorgestellt. Es sind noch Plätze frei: Anmeldung unter: https://www.fes.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetail/277620
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Folge 80: Wie wird dein erstes Filmfest Hamburg, Malika Rabahallah?
Heute geht es los und dauert bis zum 5. Oktober 2024: das [32. Filmfest Hamburg](https://www.filmfesthamburg.de). Erstmalig ist es unter der Leitung von Malika Rabahallah. Die Gelegenheit haben wir genutzt, mit der Deutsch-Französin über das Programm beim Filmfest zu sprechen und über den Arbeitsalltag einer Filmfestleiterin. Wir fragen sie: Wie politisch ist Film und wie politisch soll er sein? Was macht ein Filmfest politisch, wie wird es nachhaltig und wie kann das Filmfest Hamburg alle Hamburgerinnen und Hamburger ansprechen? Dabei nutzen wir auch die Chance über die Sektion [„Veto!“](https://www.filmfesthamburg.de/ffhh-programm/sektionen/veto/) zu sprechen. Die Filme dieser Sektion zeichnet ein besonders hoher politischer Anspruch aus und seit 2013 sind sie jeweils nominiert für unseren Preis [„Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung“](https://www.fes.de/julius-leber-forum/themen/der-politische-film). Wir sind gespannt auf das Votum der Jury! Alle Informationen und Tickets zum Filmfest finden sich hier: https://www.filmfesthamburg.de
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Folge 79: Was verbindet Fußball und Demokratie, Yvonne Leyk?
Gerade haben wir 75 Jahre Grundgesetz gefeiert und damit unsere Demokratie. Wir haben uns dabei auch erinnert, dass es sie zu verteidigen gilt, immer und überall. Bei der Arbeit, auf der Straße und in der Freizeit: Überall müssen wir Mitbestimmung einfordern und ausüben, Teilhabe für alle verteidigen und uns gegen antidemokratische Tendenzen wehren. Fußballstadien und die aktive Fanszene bringen sehr viele Menschen zusammen und sind deswegen ein guter Ort, für Demokratie Flagge zu zeigen. Holstein Kiel hat im Mai erstmals den Aufstieg in die Erste Bundesliga geschafft und wird zukünftig vermutlich noch mehr Fans ins Stadion und zum Verein bringen. Mit Yvonne Leyk, der stellvertretenden Leiterin des AWO Fanprojektes Kiel sprachen wir deshalb über die Freude über den Aufstieg der Holsteiner und den Verein. Sie erklärt, was Fanprojekte machen, warum Fußball nicht unpolitisch ist, wie Fans Teilhabe und Mitbestimmung einfordern und nutzen und was gegen antidemokratische Strömungen im Fußball hilft.
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Folge 78: Wie kommen Menschen gut in Arbeit, Melanie Schlotzhauer?
Arbeit ist mehr als nur die verbrachte Zeit zwischen dem sprichwörtlichen 9 bis 17 Uhr. Sie bietet idealerweise Selbstwirksamkeit, die Möglichkeit, das eigene Leben zu finanzieren, soziale Kontakte, Integration und Sinn. Für viele Menschen und Gruppen ist es allerdings gar nicht so leicht, Arbeit zu finden. Insbesondere Gute Arbeit ist dabei ein großes Ziel für die Menschen. Dabei herrscht andererseits Arbeitskräfte und Fachkräftemangel. Wir sprachen mit Melanie Schlotzhauer, Senatorin für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg darüber, warum es ihr so wichtig ist Menschen in Arbeit zu bringen. Wir sprachen darüber, warum Menschen auch längerfristig arbeitslos sind, was ihnen helfen kann, eine gute Stelle zu finden und natürlich welche Rolle Arbeitgeber*innen und Arbeitsmarkt-Politik dabei spielen.
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Folge 77: Wie bleibt und wird Wohnen in Bremen bezahlbar, Özlem Ünsal?
Um ein altes Sprichwort ein wenig abzuwandeln: Ohne Wohnungen ist kein Staat zu machen. Wem ein Zuhause fehlt, in dem für alle auch genug Platz ist, dem mangelt es wirklich am Elementaren. Und selbst wenn Bürgerinnen und Bürger zwar eine Wohnung haben, dafür aber einen Großteil ihres Einkommens aufwenden müssen, dann fehlt das Geld woanders und zwar jeden Monat aufs Neue. Die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum ist damit eine der größten Sozialen Fragen unserer Zeit. Besonders seitdem die multiplen Krisen auch die Bauwirtschaft erreicht haben, Baukosten und Zinsen hoch sind, wird dabei Neubau immer schwieriger. Besonders Großstädte sind vom Wohnungsmangel betroffen. Grund genug mit Özlem Ünsal, der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung der Freien Hansestadt Bremen, ins Gespräch zu kommen. Sie ist seit Sommer 2023 im Amt. Von ihr wollten wir wissen, wie der Zwei-Städte-Staat sich im bundesweiten Vergleich schlägt, was eine Bausenatorin, was eine Landesregierung, gegen Mangel an Wohnung im bezahlbaren Segment tun kann und wie die Zusammenarbeit mit der Bundesebene läuft. Sie stand uns bei einer Online-Veranstaltung am 22. Februar 2024 Rede und Antwort und verriet unter anderem, was die Vorteile eines kleinen Bundeslandes sind. Diese Folge von Friedrichs Flaschenpost ist ein Zusammenschnitt der Veranstaltung.
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Folge 76: Wie hält Solidarität zusammen, Cornelius Torp?
Solidarität ist ein Grundpfeiler unseres Zusammenlebens: Gerade, aber sicher nicht nur in Zeiten der Krise rücken Menschen zusammen, unterstützen andere auf unterschiedlichste Art und zeigen und sagen das auch. Solidarisch zu sein bedeutet, sich als Teil einer Gruppe zu sehen, in der man sich gegenseitig unterstützt und auch darauf vertrauen zu dürfen, im Notfall von der Gruppe unterstützt zu werden. Genau das kennzeichnete die Arbeiterbewegung und machte sie stark. Bis heute ist Solidarität Kernbestandteil der sozialen Demokratie. Für 2023 haben wir im Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung uns den Wert zum Thema unserer Jahresreihe gemacht. „Wie Solidarität zusammenhält“ danach fragten und fragen wir in zahlreihen Veranstaltungen. Über die Geschichte des Begriffs aber vor allem auch die solidarische Praxis in Geschichte und Gegenwart sprachen wir mit dem Bremer Historiker Prof. Dr. Cornelius Torp. Er erklärt uns in der neuen Folge von Friedrichs Flaschenpost, warum Hilfe nicht gleich Solidarität ist und welche Karriere Begriff und Konzept von den französischen Denkern nach der Französischen Revolution bis hin in unsere Social-Media-Zeit gemacht haben. Zur Reihe „Wie Solidarität zusammenhält“: https://www.fes.de/julius-leber-forum/themen-und-angebote/reihe-wie-solidaritaet-zusammenhaelt#c313010
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Folge 75: Was motiviert die Menschen im Norden zu wählen, Christoph Döbele und Sophia McDonnell?
Hand auf's Herz: Haben Sie schon einmal eine Wahl verpasst? Das geht leider vielen so, und ungern sprechen wir darüber. Dabei zeigen die Zahlen deutlich, dass eben nicht immer alle Wahlberechtigten von ihrem Recht Gebrauch machen. Damit Demokratie gelingt und alle vertreten werden, ist die Beteiligung an Wahlen aber unerlässlich. Um rauszufinden, was Menschen zum Wählen bringt, haben wir Kantar Public mit einer Studie dazu beauftragt: "Ich geh' Sonntag wählen! Und Du? Was Menschen in Hamburg und Schleswig-Holstein zur Wahl motiviert und was sie daran hindert." In der aktuellen Folge sprechen wir mit den Autorinnen der Studie: Moin bei Friedrichs Flaschenpost & Herzlich Willkommen Christoph Döbele und Sophia McDonnell.
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Folge 74: Warum ist der CSD politisch, Jermaine Greene?
Im Sommer findet seit vielen Jahrzehnten und inzwischen weltweit der CSD statt, der Christopher-Street-Day, mancherorts auch Pride Parade genannt. Inzwischen gibt es ihn auch fast überall in Deutschland, bunte Paraden ziehen durch die Straßen, Musik, Tanz, Spaß, gute Laune und Toleranz. Dafür steht der CSD. Doch der Ursprung des CSD, seine Geschichte, ist eine von Unterdrückung und Selbstermächtigung. Darüber, wie beides zusammengehört, ob feiern politisch sein kann und welche politischen Forderungen die LSBTIQ*-Community in Norddeutschland stellt, sprechen wir in der aktuellen Folge von Friedrichs Flaschenpost. Unser Gast ist Jermaine Greene, Pressesprecher des Vereins Christopher Street Day (CSD) Bremen + Bremerhaven e. V. Übrigens: Am Samstag, 26. August 2023 findet der Bremer CSD statt, unter dem Motto: „The first Pride was a riot!“. Der hat Tradition: In Bremen wurde schon am 30. Juni 1979 von der Schwulen Aktion Bremen einer der ersten Christopher-Street-Days in Deutschland begangen.
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Folge 73: Wie steht es um das Demokratievertrauen im Norden, Sandra Fischer und Frank Decker?
Demokratie lebt davon, dass die Menschen sich vertreten fühlen und darauf vertrauen, dass die Demokratie funktioniert und gute Ergebnisse liefert - gerade in Krisenzeiten. Genau das untersucht die neue Studie "Demokratievertrauen in Krisenzeiten. Wie blicken Menschen in Deutschland auf Politik, Institutionen und Gesellschaft?"[Link hinterlegen: https://www.fes.de/studie-vertrauen-in-demokratie], die die Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben hat. Bundesweit zeigten sich dabei 48,7 Prozent der Befragten zufrieden mit der Demokratie – ein Wert, der immerhin stabil ist. Interessant sind dabei auch die Unterschiede der Menschen – zwischen ärmeren und reicheren und aber auch regional. So ist die Demokratiezufriedenheit in Norddeutschland mit 58 Prozent bundesweit am höchsten. Genau darüber, wie insbesondere die Ergebnisse in Norddeutschland aussahen sprachen wir mit Dr. Sandra Fischer und Prof. Dr. Frank Decker, zwei der vier Studienautor*innen. Sie erklären uns in der neuen Folge von Friedrichs Flaschenpost, wo die Unterschiede in Demokratievertrauen und –zufriedenheit deutschlandweit lagen, und welche Bundestrends es gibt - gerade bei den großen Zukunftsfragen wie Soziale Gerechtigkeit, Steuerpolitik und Klimawandel. Zur Studie: https://www.fes.de/studie-vertrauen-in-demokratie
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Folge 72: Bremen hat gewählt – und nu, Andreas Klee und Reinhold Wetjen?
Bremen hat gewählt! Am 14. Mai war es soweit: Die Menschen in Bremerhaven und Bremen haben ihre Bürgerschaft gewählt. Als Siegerin ging die SPD mit dem Spitzenkandidaten Andreas Bovenschulte hervor, die nun wieder vor der CDU landete. Die Linke blieb in ihren Werten stabil, die Grünen verloren kräftig und die BiW (Bürger in Wut) erhielten fast zehn Prozent der Stimmen. Die FDP indessen schaffte gerade eben die Fünf-Prozent-Hürde. Was zu diesen Ergebnissen führte und was daraus folgt, darum geht es in dieser Folge von Friedrichs Flaschenpost.
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Folge 71: Warum ist die jetzige Erbschaftssteuer ungerecht, Tim Klüssendorf?
118 Milliarden Euro wurden allein im Jahr 2021 in Deutschland vererbt. Die Hälfte davon ging an die reichsten 10 Prozent der Gesellschaft. Eine Erbschaftssteuer wird dabei vor allem auf kleine Erbschaften gezahlt, da es für große Beträge viele Ausnahmeregelungen gibt. Wie viel Geld dem Staat dadurch verloren geht, berechnet die Erbschaftssteueruhr der Friedrich-Ebert-Stiftung. Wie man diese ungerechte Besteuerung ändern sollte, schildert der Lübecker Bundestagsabgeordnete Tim Klüssendorf in der aktuellen Flaschenpost. Außerdem sprechen wir über ungerechte Vermögensverteilung in Deutschland und warum das die Demokratie gefährdet, die Erfolge des FC Bundestag auf dem Fußballplatz und Tims Podcast „Kopfsteinpflaster“.
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Folge 70: Was bringen Tarifverhandlungen für gute Arbeit, Sandra Goldschmidt?
2023 ist auch ein Jahr der Tarifverhandlungen – wie wir alle an Warnstreiktagen mitbekommen haben. Im öffentlichen Dienst zeichnet sich nach dem Schlichterspruch eine Einigung ab, die einen langen Arbeitskampf verhindert und den Beschäftigten in Inflationszeiten spürbare Lohnerhöhungen bringt. Mit Sandra Goldschmidt, Vorsitzende des ver.di Landesbezirks Hamburg, sprechen wir über die wichtigsten Ziele von ver.di in den Tarifverhandlungen, wie es gegenwärtig Beschäftigte in den unteren Lohngruppen geht und über die Bedeutung von Tarifbindung für gute Arbeit – nicht zuletzt im vergleichsweise teuren Hamburg. Außerdem blicken wir auf die Aktionen der Gewerkschaften am diesjährigen Tage der Arbeit am 1. Mai voraus, der unter dem Motto „ungebrochen solidarisch“ steht.
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Folge 69: Wie funktionieren Bildung und Begegnung in Hamburgs Bücherhallen, Frauke Untiedt?
In Hamburgs 32 öffentlichen Bücherhallen passiert viel: Natürlich können die rund 226.000 Nutzerinnen und Nutzer Bücher und andere Medien entleihen. Aber die Bücherhallen sind auch Begegnungsorte für Menschen aller Generationen, Geldbeuteldicke und Herkunft. Es gibt Veranstaltungen, viele Kurse und auch die Möglichkeit, in einer gemütlichen Ecke direkt zu lesen. Mit Bibliotheksdirektorin Frauke Untiedt sprechen wir in der neuen Folge darüber, was ein gutes Buch ausmacht, wie man junge Menschen für das Lesen und Lernen begeistert, wie die Bücherhallen es schaffen, inklusive Orte für die Hamburgerinnen und Hamburger geworden zu sein – und welche Rolle Reiseführer gerade in Hamburg spielen.
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Folge 68: Wie geht es mit der Gesundheitsversorgung im Norden weiter, Gerwin Stöcken?
Wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitssystem ist, haben wir alle während der Pandemie erlebt. Zugleich wurden viele längerfristige Probleme im Gesundheitssektor deutlich, was in Schleswig-Holstein zu einer aktuellen Krise führt: Die Imland-Kliniken in Rendsburg und Eckernförde sind insolvent, was die medizinische Versorgung im Kreis in Frage stellt. Das Städtische Krankenhaus Kiel bietet eine Fusion der drei Kliniken an, um gemeinsam eine bessere Patientenversorgung zu sichern. Wir sprechen mit dem Kieler Stadtrat für Gesundheit Gerwin Stöcken über die Fusionspläne, die er in diesen Tagen mit den anderen Akteuren verhandelt, warum er nichts von Gewinnorientierung im Gesundheitswesen hält und welche Anforderungen eine moderne Gesundheitsversorgung in Stadt und Land an die Kommunalpolitik stellt.
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Folge 67: Wie entwickeln sich die Quartiere in Bremen, Falk Wagner?
In vielen Bremer Quartieren findet ein großer Wandel statt: Es wird gebaut, die Nachfrage nach Wohnungen steigt, was die öffentliche Infrastruktur (ÖPNV, Schulen, etc.) herausfordert – und all das in Zeiten überall gestiegener Preise. Über Beispiele guter Stadtentwicklung – etwa in Woltmershausen – , die Zukunftsideen der SPD und den verkehrspolitischen Ärger um die Martinistrasse sprechen wir mit Falk Wagner, MdBB und Sprecher für Stadtentwicklung, Wohnen und Bau der SPD-Fraktion. Welche Rolle dabei ein Azubi-Wohnheim, das Vorgehen gegen sog. Schrott-Immobilien und ein spezielles Heimspiel von Werder Bremen im Jahr 2010 spielen, hört Ihr in der aktuellen Folge von Friedrichs Flaschenpost.
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Folge 66: Was bedeutet das 49-Euro-Ticket für den ÖPNV, Dorothee Martin?
Das 49-Euro-Ticket kommt. Auch wenn die Verhandlungen dazu noch laufen und das Startdatum noch nicht feststeht, wird es im kommenden Jahr ein einheitliches Ticket für den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr in ganz Deutschland geben. Das ist eine Revolution für den ÖPNV, ermöglicht durch die – teil guten, teils chaotischen – Erfahrungen mit dem 9-Euro Ticket in diesem Sommer. Wie aus dem Ticket ein Schub für klimafreundliche Mobilität wird, welche Weichenstellungen in der Verkehrspolitik mit dem neuen Ticket erfolgen und welche Hamburger Mobilitätsprojekte zukunftsweisend sind, sagt uns Dorothee Martin, MdB aus Hamburg und verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, in der aktuellen Flaschenpost.
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Folge 65: Sprechen wir über Bremens Zukunft, Reinhold Wetjen
Bremen wählt in einem halben Jahr eine neue Bürgerschaft und diese dann einen neuen Senat. Dass bedeutet, dass in diesen Wochen alle Parteien ihre Ideen für die Zukunft des zwei-Städte-Bundeslandes entwickeln und mit Bürger_innen sowie Expert_innen diskutieren. Die Bremer SPD hat dafür kürzlich den Entwurf eines „Zukunftsprogramms“ vorgelegt und wir sprechen mit dem Landesvorsitzenden Reinhold Wetjen über dessen zentrale Vorhaben – sozialer Zusammenhalt und klimafreundliche Transformation – über die politische Dauerbaustelle Innenstadtbelebung und darüber, warum der Bremer SPD-Vorsitz (fast) das schönste Amt neben dem Papst ist.
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Folge 64: Hamburgs Gebäude klimaneutral – wie soll das gehen, Dorothee Stapelfeldt?
Zu Hamburgs ehrgeizigen Klimaschutzzielen gehört, dass Gebäude weniger CO2 ausstoßen und energetisch effizienter werden. Wie das schrittweise in den kommenden Jahrzehnten gelingen soll, zeigt eine Studie der Stadtentwicklungsbehörde, die kürzlich erschienen ist – und in Hamburg kontrovers diskutiert wird. Senatorin Dorothee Stapelfeldt spricht in der neuen Flaschenpost über den Start dieser Sanierung bei den Nachkriegsbauten, dass Mieter zwar mehr werden bezahlen müssen, aber unmöglich die immensen Kosten allein tragen können, warum die Neubauoffensive in Hamburg nicht vorbei ist und wo in den kommenden Jahren eine spezifisch soziale Stadtentwicklung in Hamburg zu sehen sein wird.
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Folge 63: Wie steht es um die Hamburger Energieversorgung, Verena Faber?
Energie ist ein politisches top-Thema dieser Tage: Woher bekommen wir Energie? Wie gelingt trotz der weltpolitischen Lage der Umstieg auf eine klimafreundliche Energieversorgung? Und wie bleiben die Energiekosten beherrschbar? Antworten mit Blick auf Hamburg gibt in der neuen Flaschenpost Dr. Verena Faber von den Hamburger Energiewerken. Sie erklärt, wie mit industrieller „Abwärme“ Wohnungen geheizt werden, was die Ampel-Bundesregierung im Energiesektor auf den Weg gebracht hat und dass Wasserstoff als Energieträger keine ferne Hoffnung, sondern ein reales Projekt ist.
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Folge 62: Wie geht bezahlbares und klimafreundliches Wohnen zusammen, Dietmar Walberg?
Wohnen ist zumindest in Großstädten die soziale Frage unserer Zeit geworden. Zu den Mietsteigerungen der vergangenen Jahre kommen jetzt noch steigende Energiepreise und stockender Neubau hinzu. Dennoch sind die ambitionierten Wohnungsbauziele zumindest mittelfristig erreichbar, sagt Prof. Dietmar Walberg von der „Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen Schleswig-Holstein“. Warum man dafür nicht immer neu bauen muss, warum niedrigere Klimastandards aktuell besser sind als höhere und warum eine Kappungsgrenze für Mieter_innen interessanter ist als eine Mietpreisbremse, erklärt der Bauexperte in der neuen Flaschenpost.
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Folge 61: Was bedroht und was schafft Sicherheit, Ulrich Mäurer?
Es gibt aktuell viele Bedrohungen unserer Sicherheit: Krieg in Europa, die sich permanent wandelnde Kriminalität, Umweltzerstörung und die Folgen der Erderwärmung sowie die Verwahrlosung des öffentlichen Raums. Über diese Sicherheitsrisiken sprechen wir mit Bremens Innensenator Ulrich Mäurer und darüber, wie die Stadt darauf reagiert, um Sicherheit für die Bremer_innen zu gewährleisten. Zugleich erklärt Mäurer, dank welcher Maßnahmen sich die innere Sicherheit in den vergangenen Jahren verbessert hat – auch am Bremer Hauptbahnhof, wo allerdings die reale Lage und das Sicherheitsgefühl der Menschen noch weit auseinander liegen. Schließlich sprechen wir in der Podcastfolge über Erfolge im Kampf gegen die organisierte Kriminalität in Bremen dank der sog. Enchrochat-Dateien und warum Deutschlands dienstältester Innenminister noch nicht fertig ist mit seinem Amt.
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Folge 60: Was macht Armut – und was hilft dagegen, Kristin Alheit?
Armut ist ein Dauerbrenner unter den politischen Themen. Nach zweieinhalb Jahren Pandemie und angesichts der seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine stark steigenden Preise ist Armut zugleich eine sehr aktuelle Bedrohung für viele Menschen – auch in Hamburg. Kristin Alheit, geschäftsführende Vorständin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Hamburg, erklärt in unserem Podcast, was es für die Betroffenen bedeutet, im eigentlich reichen Hamburg arm zu sein, welche Menschen warum besonders von Armut bedroht sind und warum allgemeine Maßnahmen wie z.B. die Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel nicht gegen Armut helfen. Was sie stattdessen vorschlägt, ob man als Sozialministerin oder Paritäts-Chefin mehr gegen Armut tun kann und warum die norddeutsche Friedrich-Ebert-Stiftung in diesem Jahr das Schwerpunktthema „Was Armut macht“ gewählt hat, hört ihr in der neuen Flaschenpost.
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Folge 59: Wie regulieren Sie die Medien, Eva-Maria Sommer?
„Die Medien“ fehlen in keiner politischen Diskussion. Einerseits werden sie viel und gern kritisiert, andererseits beziehen wir alle unsere Informationen ganz überwiegend aus ihnen. Die Medienanstalt Hamburg/ Schleswig-Holstein hat die Aufgabe, private TV- und Radiosender sowie das Internet in Norddeutschland zu regulieren. Die MA HSH reagiert bei Verstößen, macht aber auch Angebote, die Medienkompetenz speziell von jungen Menschen zu verbessern. Mit der gut 100 Tage im Amt befindlichen neuen Direktorin der MA HSH Eva-Maria Sommer sprechen wir über den schwierigen Spagat zwischen Meinungsfreiheit und Diskriminierungsverbot, über den komplexen, aber immer wieder auch erfolgreichen Kampf gegen Hass im Netz und darüber, wie sich der konstruktive Umgang mit Medien erlernen lässt.
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Folge 58: Schleswig-Holstein hat gewählt – und nu, Sönke Rix und Wilhelm Knelangen?
Am 8. Mai haben die Wählerinnen und Wähler in Schleswig-Holstein einen neuen Landtag bestimmt. Das Ergebnis ist in mehrerer Hinsicht historisch – für die Einen im positiven, für die Anderen im negativen Sinn. Beides verlangt nach Erklärungen Offen ist zudem auch eine Woche nach der Wahl die Frage, welche Koalition das Land in Zukunft regieren wird. Diese Flaschenpost ist der Zusammenschnitt einer FES-Diskussion zwischen dem Politologen Wilhelm Knelangen und dem stv. SPD-Landesvorsitzenden Sönke Rix, MdB. Sie analysieren das Wahlergebnis, nennen Faktoren, die es erklären und diskutieren, welche Folgen sich daraus für die Landespolitik und die Parteienlandschaft ergeben.
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Folge 57: Was kann Deutschland in einer unruhigen Welt bewegen, Niels Annen?
Eine „Zeitenwende“ ist der Krieg in der Ukraine auch für die internationale Politik – mit weitreichenden Folgen auch in anderen Weltregionen. Der Hamburger Bundestagsabgeordneten Niels Annen gestaltet als parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) die deutsche Außenpolitik mit. Er spricht mit uns über drohenden Hunger und wie man ihn bekämpfen kann, über Entwicklungshilfe in Zeiten der Aufrüstung, über Chancen und Grenzen der Diplomatie, natürlich auch über seine Einschätzung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und darüber wie die politische Arbeit in Hamburg-Eimsbüttel und die internationale Politik zusammen gehören.
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Folge 56: Warum sollten wir den 1. Mai „geMAInsam“ begehen, Tanja Chawla?
Am „Tag der Arbeit“ organisieren Gewerkschaften Demonstrationen und Kundgebungen – nach zwei Pandemiejahren endlich wieder in Präsenz unter dem dazu passenden Motto „geMAInsam die Zukunft gestalten“. Mit der neuen Hamburger DGB-Vorsitzenden Tanja Chawla sprechen wir über das, was Gewerkschaften und Arbeitnehmer_innen in Hamburg derzeit bewegt: der sozial gerechte Umbau der Wirtschaft für mehr Klimaschutz, die aktuell hohen Energiepreise und dieversen ökonomischen Unsicherheiten, der Krieg in der Ukraine und die Aufnahme ukrainischer Geflüchteter hier. Wir sprechen zudem über die Erfolge von Gewerkschaftsarbeit, die Bedeutung der Mitbestimmung für erfolgreiche Unternehmen und den Wert von geMAInsamen politischen Aktionen.
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Folge 55: Wie gehen wir mit Nachrichten konstruktiv um, Ronja von Wurmb-Seibel?
Nachrichten bestimmen, „wie wir die Welt sehen“. So lautet auch der Titel eines frisch erschienenen Buches, in dem Ronja von Wurmb-Seibel aufzeigt, warum uns schlechte Nachrichten ohnmächtig machen. Dabei bleibt das Buch aber nicht stehen, sondern die Autorin zeigt Wege zu einem konstruktiven Umgang mit Nachrichten auf. Angesichts des Krieges in der Ukraine, wieder steigender Coronazahlen und der weiterhin schwelenden Klimakrise wohl das richtige Buch zur richtigen Zeit! Und dann gibt es ja auch noch die zur Zeit weniger beachteten Krisenregionen, wie etwa Afghanistan – ein Land, zu dem unsere Gesprächspartnerin eine besondere Beziehung hat.
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Folge 54: Wie hängen Meeres- und Klimaschutz zusammen, Antje Boetius?
Die Meere speichern Wärme, prägen das globale Klima und versorgen uns mit Nahrung. Dennoch belasten wir das Ökosystem Meer stark und schaden damit gleichzeitig massiv dem Klimaschutz. Prof. Dr. Antje Boetius, eine der weltweit profiliertesten Meeresforscher_innen, erklärt im Podcast die zentrale Rolle der Ozeane für die Temperaturentwicklung der gesamten Erde und zeigt auf, wie sehr der Mensch seit den 1960er Jahren das Klima verändert und die Meere geschädigt hat. Als begnadete Wissenschaftskommunikatorin weckt sie aber zugleich Begeisterung für den Lebensraum Meer, teilt mit uns ihre Faszination für die Tiefsee und blickt konstruktiv-kritisch auf die aktuelle Umwelt- und Klimaschutzpolitik sowohl in Deutschland als auch auf Ebene der Vereinten Nationen (#cop26).
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Folge 53: Was muss die nächste Landesregierung für Wirtschaft und Arbeit umsetzen, Laura Pooth?
Seit rund zweieinhalb Monaten ist Laura Pooth die neue Bezirksvorsitzende des DGB Nord. Mit uns spricht sie mit Blick auf die näher rückende Landtagswahl im Mai über die Lage auf dem schleswig-holsteinischen Arbeitsmarkt und die wirtschaftlichen Aussichten des Landes. Dabei erklärt sie, wie die Landespolitik die Tarifbindung stärken kann, warum es mehr öffentliche Investitionen in Schleswig-Holstein braucht, fordert eine Ausbildungsoffensive ein und begründet, warum Unternehmen mit starken Betriebsräten erfolgreicher sind, als ohne. Es gibt aus Gewerkschatfssicht viel zu tun für die nächste Landesregierung!
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Folge 52: Was brauchen junge Geflüchtete zum Ankommen, Sandy Alqas Botros?
Sandy Alqas Botros flüchtete mit ihrer Familie 2015 aus dem Irak. In Hamburg kämpfte sie für ihren Schulbesuch, machte ein sehr gutes Abitur, studiert heute Jura und engagiert sich für junge Geflüchtete, die nach ihr nach Deutschland gekommen sind. Mit ihr sprechen wir in der aktuellen Folge darüber, was junge Geflüchtete brauchen, um ankommen zu können, warum Kontakte zu Hamburger_innen so wichtig sind und was ihre Gedanken zur aktuellen Integrationspolitik sind.
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Folge 51: Was tut die Hamburger Tafel, damit niemand hungern muss, Jan Henrik Hellwege?
Seit mehr als 25 Jahren tut die Hamburger Tafel das Naheliegende: Sie sammelt übrig bleibende Lebensmittel in Supermärkten oder Hotels ein und sorgt dafür, dass diese an Menschen in Hamburg ausgegeben werden, die sie brauchen. Zugleich zeigt diese Lange Geschichte der Tafel: Es gibt soziale Not, ja sogar Hunger auch in der reichen Stadt Hamburg, auch heute. Mit dem Geschäftsführer der Hamburger Tafel sprechen wir über die aktuelle Situation bedürftiger Hamburger_innen im schon zweiten Corona-Winter, über die Arbeit der Hamburger Tafel und darüber, wie man mit Geldspenden oder ehrenamtlich die Tafel unterstützen kann. Hier geht es direkt zur Seite: https://hamburger-tafel.de/
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Folge 50: Wie ist die Lage an der belarussisch-polnischen Grenze, Christopher Forst?
Die Lage der geflüchteten Menschen an der belarussisch-polnischen Grenze ist schockierend. Mit dem FES-Repräsentanten für Belarus, Christopher Forst, sprechen wir darüber, was im Grenzgebiet aktuell passiert, über die politischen Hintergründe des gezielten Transports von Menschen dorthin, die politischen Einflussmöglichkeiten von EU und Bundesregierung sowie über die Kräfteverhältnisse zwischen dem belarussischen Regime und der oppositionellen Demokratiebewegung. Zur 50. Folge von „Friedrichs Flaschenpost“ blicken wir also mal wieder über Norddeutschland hinaus und erfüllen mir dieser Folge gern einen Themenwunsch von unseren Hörerinnen und Hörern.
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Folge 49: Wann sind Gewerkschaften erfolgreich, Katja Karger?
Zum ersten Mal kommt ein Gast zum zweiten Mal: Mit Katja Karger vom DGB Hamburg - Gast der allerersten Flaschenpost - sprechen wir über die angespannte Situation von Arbeitnehmer_innen in Hamburg nach vielen Pandemiemonaten, über Bedingungen für erfolgreiche Gewerkschaftsarbeit und über ihre Bilanz nach rund acht Jahren als Hamburger DGB-Vorsitzende kurz vor ihrem voraussichtlichen Wechsel zum DGB Berlin-Brandenburg.
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Folge 48: Was passiert jetzt im neu gewählten Deutschen Bundestag, Bengt Bergt?
Bengt Bergt ist einer von 736 Abgeordneten, die wir alle Ende September in den neuen Bundestag gewählt. Der bisherige Betriebsrat einer Windenergie-Firma hat seinen Wahlkreis Segeberg/ Stormarn-Mitte direkt gewonnen ist nun einer von über 100 neuen Gesichtern in der SPD-Bundestagfraktion. Der 20. Deutsche Bundestag konstituiert sich in dieser Woche (am 26.10.) offiziell und dies nehmen wir zum Anlass, um mit Bengt über seine ersten Eindrücke im Bundestag zu sprechen und über seine ersten politischen Handlungen dort. Außerdem geht es – natürlich – um die beginnenden Koalitionsverhandlungen, was er sich ganz persönlich in den kommenden Jahren politisch vornimmt und warum die SPD am Wahlabend deutlich besser dastand, als viele es vor drei Monaten noch gedacht hätten.
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Folge 47: Wer hat warum den FES-Filmpreis 2021 gewonnen, Caroline Mutz und Didi Danquart?
Der Preis „Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung“ geht 2021 an Teodora Ana Mihai, Regisseurin des Films „La Civil“. Der Film erzählt die Geschichte von Cielo, einer Mutter in Mexiko, die ihre von einem Kartell entführte Tochter sucht und dabei das Ausmaß einer von kriminellen Strukturen durchzogenen Gesellschaft erfährt. Über die politische Botschaft und die filmischen Stärken von „La Civil“, über weitere sehenswerte Filme in der Sektion politischer Filme beim gerade zu Ende gegangenen Filmfest Hamburg und darüber, was einen Film politisch macht, sprechen wir mit zwei Jurymitgliedern: Der Filmredakteurin beim Sender arte, Caroline Mutz und mit dem Berliner Filmemacher Didi Danquart.
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ABOUT THIS SHOW
Seit 2019 veröffentlicht das Regionalbüro für Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) den Podcast „Friedrichs Flaschenpost – Der Politikpodcast aus Norddeutschland“. Jede Folge behandelt ein politisches Thema in, aus und für die drei norddeutschen Bundesländer in denen wir arbeiten: Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Unser Podcast schlägt Brücken zwischen Menschen und politischen Themen aus Norddeutschland und trägt diese in die Welt hinaus. Die Flaschenpost wird in alle Richtungen verschickt, um Themen wie Gute Arbeit, Demokratie und Fußball und die Erbschaftssteuer zu diskutieren.
HOSTED BY
Friedrichs Flaschenpost
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