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PODCAST

Gehörschnecke

Die Gehörschnecke ist nicht nur eine Sendung zum Zuhören, sondern auch zum Thema "Zuhören". Dabei geht es um das Zuhören und Hören im weitesten Sinn: Hören als sinnliche Erfahrung, Hören als Mittel der Orientierung, Hören als Quelle des Wissens und der Erfahrung, Hören als sozialer Sinn ...Das Gehör ist eigentlich ein Tastorgan, das von Schallwellen berührt wird. In dieser Weise ist es sehr intim und persönlich und ungeschützt den Geräuschen und Klängen der Umwelt ausgeliefert. In der Gehörschnecke – der Colchea – im Innenohr kommt das gesamte hörbare Klangspektrum ungefiltert an, und wird dort erst in elektrische Impulse umgewandelt und anschließend im Gehirn verarbeitet. Hören und Zuhören sind somit Prozesse, die im Gehirn passieren und gelernt, trainiert und verlernt werden.Anliegen der Sendung sind das bewusste Hören, das aufmerksame (Zu)Hören, das Aufbrechen von Hörgewohnheiten, das kritische Hören und das Zuhören als soziale Kompetenz. Besonders in einer immer stärker visuell

  1. 25

    Gehörschnecken Reprisen: Der Feind in meiner Gehörschnecke.

    In dieser Ausgabe der Gehörschnecke hören wir in einem Beitrag aus dem Herbst 2020 vieles, das wir lieber nicht hören wollen. Es geht nämlich um das polarisierende Thema Lärm – und zwar an jenem Ort, wo man am liebsten niemand anderen hört: in der eigenen Wohnung. Peter Androsch vom Linzer Labor für Raum Gesellschaft und Akustik Hörstadt erklärt, warum uns gerade Schallereignisse besonders erschüttern und warum man im Französischen „bruit“ und im Englischen „noise“ sagt. Und Claudia Huemer von der Einrichtung Wohnpartner des Wohnservice Wien erzählt, was Lärmempfinden mit nachbarschaftlicher Kommunikation zu tun hat. Die Aufnahmen entstanden in einem Sechziger-Jahre-Wohnhaus in Ottakring. Besonderer Dank für die Aufzeichnung der Bauarbeiten in seiner Nachbarwohnung geht an Pawel Kaminski.

  2. 24

    Gehörschneckengeschichten

    In dieser Sendung hören wir, wie Menschen Gesichter bekommen. Bei einem Besuch der Hauptbücherei Wien tauchen wir ein in die Welt der Erzählcafés. Eine bunte Runde erzählt sich dort unter der Moderation von Gert Dressel Geschichten aus dem eigenen Leben. Dabei erfahren wir einiges über das Inspirierende und Verbindende beim Zuhören, den Drang zu erzählen und die Faszination für Geschichten.   Links: Netzwerk-Erzählcafé Schweiz Sorgenetz Achsamer 8. gehoerschnecke.at

  3. 23

    Die Passion der Gehörschnecke

    In dieser Folge der Sendung zum Zuhören lauschen wir unsichtbaren Klängen. Die Leidenschaft der Gehörschnecke ist ja die Musik. Oder eigentlich: das Musikalische – die Musik, die im Moment entestht, wenn sich die Geräusche und Klänge vermischen oder geschickt vermischt werden. Und deswegen gehen wir wieder einmal in den Darkroom des Café Max in Wien Hernals, wo am 13.12.2021 Alexander Yannilos, Susanna Gartmayer und Lukas Aichinger experimentieren, improvisieren und unsichtbare Klanggemälde malen. Links knh-Darkroom Lukas Aichinger Susanna Gartmayer Alexander Yannilos gehoerschnecke.at      

  4. 22

    Das Gehörschnecken-Tagebuch

    In dieser Ausgabe der Sendung zum Zuhören lauschen wir dem Wechsel der Jahreszeiten. Seit 2019 sammelt die Gehörschnecke im Sound-Kalender monatlich Geräusche, die ihr über die Spur rattern, knurren, klingeln, zischen, gluckern, säuseln oder sich sonst irgendwie akustisch ausdrücken. In dieser Sendung blättern wir im Geräusch-Tagebuch des Jahres 2021 und lauschen dabei nicht nur der Vielfalt der klingenden Sphäre, sondern auch ihrem Wandel über das Sonnen-Jahr. Links Sound-Kalender 2021 gehoerschnecke.at

  5. 21

    Die achtfache Gehörschnecke

    In dieser Ausgabe hören wir alles mit unvoreingenommenen Ohren. Auf einem Ausflug ins Buddhistische Zentrum am Fleischmarkt in Wien treffen wir Hannes Huber und Tina Draszczyk, die über das achtsame Hören in der Einsichtsmeditation sprechen. Dabei erfahren wir, was es bedeutet, das Hören im Hören zu hören, wieviel wir eigentlich wirklich hören und wieviele Geschichten wir zu jedem Hörerlebnis erfinden, und wie entspannend es sein kann, einfach nur zuzuhören. Dazu hören wir ratternde Heizrohre, mahlende Müllwägen und Herz-Sutra-Rezitationen aus dem Zendo am Fleischmarkt. Links gehoerschnecke.at Schulen im Buddhistischen Zentrum Wien: karma-kagyu.at www.theravada-buddhismus.at bodhidharmazendo.at  

  6. 20

    Die Gehörschnecke schlägt zurück

    In dieser Ausgabe rauscht, raschelt und plappert es und klirrt das Kaffeegeschirr im Hintergrund. Drei Jahre ist es nun schon her, dass ein unterbezahlter Radiomacher sich mit seinem neu angeschafften Aufnahmegerät in die mitteleuropäischen Laubwälder aufmachte. Wir lauschen zurück in diese Zeit der Ursprünge der Sendung zum Zuhören, wo Eichen und Buchen mit ihrem Laub die Wälder besingen. Und wir hören Peter Androsch erzählen vom wundersamen Feld der akustischen Ökologie.   Links: gehoerschnecke.at

  7. 19

    Zurück in die Gehörschnecke

    In dieser Ausgabe lauschen wir den Geräuschen in der eigenen Gehörschnecke und dem Geplapper der Drauquelle. Die Gehörschnecken-Reprisen bringen diesmal Beiträge aus dem Jahr 2019. Begleitet von einem Tinitus zu einem Besuch beim HNO-Arzt, sprechen wir mit dem Hörakustiker David Wanderer über politische Missverständnisse und Sprachbananen und erfahren einiges über den Sinn im Unsinn der Freiburger Sprachverständnisschule. Zwischen Hochtönen und Dadaismus reisen wir dabei tief ins Innere des Innenohrs, begleitet von der ausgebildeten Stimme von Bernd Satzinger. Im zweiten Teil der Sendung plätschern wir nahe Toblach/Dobbiaco aus der Drauquelle ins Flussbett hinab.

  8. 18

    Auf der Suche nach der verlorenen Gehörschnecke

    In dieser Ausgabe hören wir einige Marktschreie, Straßenbahngeratter und Spielplatzrhythmen. Wir lauschen zurück ins Frühjahr 2020, in eine Zeit, in der wir unseren Alltag noch nicht „Normalität“ genannt haben. In einem Gespräch mit Clemens Miggitsch erforschen wir auf der Thaliastraße in Wien den „Lärm“ der Großstadt mit einer wissenschaftlichen, forschenden und interessierten Haltung. Denn erst wenn man genau zuhört, nicht zwischen schönen und hässlichen Geräuschen unterscheidet, kann man die Geschichten, die einem das Leben ständig mit seiner Klangkulisse erzählt, ein bisschen besser verstehen.

  9. 17

    Frühling, Sommer, Herbst, Winter … und die Gehörschnecke

    In dieser Sendung hören wir Klänge von näheren und ferneren Orten, gesammelt bei Ausbrüchen in Zeiten der Pandemie. In fünf Episoden begegnen wir Geräuschen von fern und nah, gesammelt an Orten außerhalb der eigenen vier Wände. Die Gehörschnecke ist nämlich ein Zugtier und so hat sie auch 2020 jede Gelegenheit zwischen den lokal wechselnden Lockdowns genutzt, hinauszuziehen, Grenzen zu überschreiten und neue Klanglandschaften zu erforschen – natürlich stets ohne das eigene Gehäuse zu verlassen. Daraus entstanden ist ein Hörspiel über den Ausbruch, in dem die Klanglandschaften dies- und jenseits der immer schwerer zu überwindenden Grenzen die Hauptdarstellerinnen sind. Und eine Motivation, einmal wieder hinauszugehen.

  10. 16

    Der Feind in meiner Gehörschnecke

    In dieser Ausgabe der Gehörschnecke hören wir vieles, das wir lieber nicht hören wollen. Es geht nämlich um das polarisierende Thema Lärm – und zwar an jenem Ort, wo man am liebsten niemand anderen hört: in der eigenen Wohnung. Peter Androsch vom Linzer Labor für Raum Gesellschaft und Akustik Hörstadt erklärt, warum uns gerade Schallereignisse besonders erschüttern und warum man im Französischen „bruit“ und im Englischen „noise“ sagt. Und Claudia Huemer von der Einrichtung Wohnpartner des Wohnservice Wien erzählt, was Lärmempfinden mit nachbarschaftlicher Kommunikation zu tun hat. Die Aufnahmen entstanden in einem Sechziger-Jahre-Wohnhaus in Ottakring. Besonderer Dank für die Aufzeichnung der Bauarbeiten in seiner Nachbarwohnung geht an Pawel Kaminski.

  11. 15

    Die Gehörschnecke räumt auf

    In dieser Ausgabe hören wir viel Umgebung und schließen gleich doppelt ab.   Grazer Soundscape Teil 3 Zuerst hören wir den letzten Ausschnitt aus des Beitrags, den Tobias Dankl und Adele Knall im Rahmen des Projekts „Grazer Soundscapes“ des Radiosenders Helsinki gestaltet haben. Besucherinnen und Besuchern aus Graz Dennegnhof lassen uns darin in die Klänge ihres Alltag hineinlauschen.   Radreise letzter Teil Im zweiten Teil der Sendung schließen wir unsere spätsommerlich-frühherbstliche Reise am Tagliamento entlang in Richtung Venedig ab – von den Brunnen vpon San Vito vorbei an zwitschernden Telefonmasten bis hin zur brausenden und rauschenden Küste des adriatischen Meeres.   Links: https://grazersoundscapes.helsinki.at/  

  12. 14

    Die Unendliche Gehörschnecke

    In dieser Ausgabe schreitet und zwitschert es ausgiebig.   Fünfundzwanzigster Teil: Westpaläarktis In diesem Teil der endlosen Serie wandeln wir gemeinsam mit dem Amateur-Ornithologen Helmut Pfeifenberger durch den Schwarzenbergpark. Die österreichweite Nummer 8 unter den Vogelsichtern (Stand Juli 2020) erzählt uns vom Abenteuer des Suchens und Findens, von Nebel- und Rabenkrähen und von der Sound-Verschmutzung. Die Aufnahmen entstanden alle in Wien, Hernals.

  13. 13

    G – Eine Stadt sucht eine Gehörschnecke

    In dieser Ausgabe der Gehörschnecke hören wir Laute in und um Graz. Grazer Soundscapes – Denngenhof (Teil2) Im zweiten Teil der Sendung von Tobias Dankl und Adele Knall, die im Rahmen des Projekts „Grazer Soundscapes“ des Radiosenders Helsinki entstanden ist, tauchen wir wieder in Grazer Klangwelten ein. Wir laufen Berge hinab, lauschen der friedlichen Stille auf Friedhöfen und wandeln durch Parks und über Straßen. Alle Informationen zum Projekt Grazer Soundscapes finden Sie unter: https://grazersoundscapes.helsinki.at/  

  14. 12

    Im Rausch der Gehörschnecke

    In dieser Ausgabe der Gehörschnecke wagen wir uns über unsere Grenzen hinaus in rauschende Gefilde.   Grazer Soundscapes – Denngenhof (Teil 1) Und obendrein begeben wir uns aural nach Graz, wo dieses Jhr unter Leitung von Radio Helsinki das Projekt ‚Grazer Soundscapes‘ stattfindet. In einem Beitrag von Adele Knall und Tobias Dankl hören wir Aufnahmen von Besuchern und Besucherinnen des Stadtteilzentrums Denngenhof, die ihre Stadt mit den Ohren erforscht haben – über Berge bis in die Hinterhöfe und die Küchen. Mehr dazu unter: https://grazersoundscapes.helsinki.at/   Vierundzwanzigster Teil: Der sonographische Atlas Folge 1: Das Gesäuse Wie schon der 2000 verstorbene und als Jazzpapst bekannte Musikjournalist Joachim Ernst Berendt bemerkt hat, ist die Welt, durch die wir uns bewegen eine klingende und schwingende Welt. Alles was sich bewegt, was sich verändert, gibt Geräusche von sich, und das an unterschiedlichen Orten auf unterschiedliche Weisen. Manche dieser Klänge lassen sich nur an bestimmten Orten vernehmen, und manche Orte zeichnen sich gerade durch ihre typische Geräuschkulisse aus. In dieser Serie wollen wir diese Plätze aufsuchen und hinlauschen, was sie so von sich geben. Die Eröffnung in diesem sonographischen Atlas macht eine Landschaft, die so heißt, wie sie klingt: Das Gesäuse. Rauschend und brausend stürzt sich dort die Enns in die Schlucht. Eine interaktive Karte zu den Klängen der Welt gibt es hier: https://aporee.org/maps/  

  15. 11

    Die Gehörschnecke zieht aus

    In dieser Ausgabe der Gehörschnecke lauschen wir knatternden Traktoren, schneidenden Sägen, zirpenden Grillen und rauschenden Bächen. Dreiundzwnzigster Teil: Landfrische Auf einem Ausflug innerhalb der epidemisch geschlossenen Grenzen und der eingeschränkten Aussichten erforscht die Gehörschnecke das weite Feld der Landlaute. Wer glaubt, die Ruhe am Land habe irgendetwas mit Stille zu tun, der irrt. In einer kleinen Systemtik der Landlaute wird in dieser Folge Ordnung in die Vielfalt der rurlen Geräuschkulisse gebracht. Die Aufnahmen zu dieser Sendung entstanden in Wien Ottakring, im oberösterreichischen Hausruckviertel, in Ober- und Mittelkärnten sowie an der slowenischen Küste.

  16. 10

    Die Gehörschnecke fährt hoch

    Es tickt und plätschert im ewigen Kreislauf der Geräusche. Eine Reprise aus dem Jahr 2019 in überarbeiteter Form …   Elfter Teil: Die Vermessung der Zeit (OV) In diesem Teil der unendlichen Serie entführt uns Tabea Rude in das Uhrenmuseum am Schulhof in Wien und erklärt uns den Ursprung des Tickens und welche Rolle diese in der Zeitmessung spielen. Wir hören 500 Jahre alte Uhrengeschichten über Anker, Paletten, Pendel und Unruhen und lernen, was der Unterschied zwischen Tick und Tack ist.   Zwölfter Teil: „Ach“ (Director’s Cut) Auf dem Fahrrad strömen wir die Drau hinab, von der Quelle in Südtirol bis nach Lavamünd, wo sie die Grenze übertritt und in Slowenien zur Drava wird. Dabei durchqueren wir einige Orte mit der schönen Endung –ach, die im süddeutschen Rum ein häufiges Suffix von Ortsnamen ist, die an Fließgewässern liegen. Währenddessen rollt der Fluss über Steine und Schwellen, bricht sich an Felsen und Brückenpfeilern wird von ruschenden Bächen gefüttert und bringt Kraftwerksturbinen zum Rotieren.   Die Aufnahmen zu dieser Sendung entstanden in Süd- und Osttirol, Ober- und Unterkärnten und im ersten Wiener Gemeindebezirk.   Links zur Sendung: Informationen zum Uhrenmuseum sowie einige Bilder der zu hörenden Gehwerke finden sich hier: https://www.wienmuseum.at/de/standorte/uhrenmuseum.html Eine wunderbare Grafik zur österreichweiten Ach-Verbreitung gibt es hier: http://ortsnamen.datenfakten.at/

  17. 9

    Die Jäger der verlorenen Gehörschnecke

    In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem Hupen und Knattern, dem Sprachengewirr und den Takten des Lebens.   Einundzwanzigster Teil: Thaliastraße Am 5. September 2019 treffe ich Clemens Miggitsch mit einem Audiorecorder auf der Thaliastraße in Wien. Eineinhalb Jahre lang ist er diese immer wieder auf- und abspaziert um sie mit seinem Aufnahmegerät zuvermessen und die Geräusche zu sammeln, die  vom Rhythmus der Straße und den Menschen erzählen, die dort und unterwegs sind. Und Clemens berichtet davon, wie man an den Stimmen der Passanten und Passantinnen die Bezirke unterscheiden kann, wie man Jahreszeiten hört, woran man das Ende des Markttages erkennt und was den ersten Samstag im Oktober von den anderen Samstagen unterscheidet. Dazu hören wir den Sound der Thaliastraße. Die Aufnahemen zur Sendung wurden am 5. September 2019 von Clemens Miggitsch auf der Thaliastraße in Wien gemacht.   Literatur: Schafer, R. Murray (1977). The Soundscape: Our Sonic Environment and the Tuning of the World.Alfred Knopf.  

  18. 8

    Im Schatten der Gehörschnecke

    In dieser Ausgabe der Gehörschnecke geht es heiß zu. Zwanzigster Teil: Kamingeflüster Passend zur unwirtlichen Kälte grauer Jännertage gibt es Kaminfeuerklänge im Director’s Cut, ohne störenden Kommentar des Regisseurs. Es knistert und knackst das Buchenholz, Altes wird verbrannt, Platz und Energie für Neues geschaffen und die Glut bläst durch den Schornstein in den Himmel hinauf. Die Aufnahme zu dieser Sendung entstand neben einem Buchenholzfeuer in einem Kachelofen im oberösterreichischen Hausruckviertel.

  19. 7

    Die Reise zum Mittelpunkt der Gehörschnecke

    In dieser Ausgabe der Gehörschnecke befassen wir uns mit den unangenehmen Seiten des Hörens – dem Schwerhören und den Störgeräuschen –, aber auch dem entspannendem Gerausche.   Sechzehnter Teil: Freiburger Sprachverständnis (feat. Bernd Satzinger) Im sechzehnten Teil der unendlichen Serie machen wir, begleitet von einem Tinitus, einen Besuch beim HNO-Arzt, sprechen mit dem Hörakustiker David Wanderer über politische Missverständnisse und Sprachbananen und erfahren einiges über den Sinn im Unsinn der Freiburger Sprachverständnisschule. Zwischen Hochtönen und Dadaismus reisen wir dabei tief ins Innere des Innenohrs.   Seibzehnter Teil: Schallquelle Im zweiten Teil der Sendung hören wir dann entspannendere Klänge aus dem Gehörschnecken-Projekt Schallquelle, das von Ende Juli bis Anfang September 2019 in einer Telefonzelle im 16.Bezirk zu Gast war. Ein Angebot, sich in die Ferne zu hören …   Die Aufnahmen zur Sendung entstanden in Wien Leopoldstadt, Ottakring und Favoriten, sowie an der Slowenischen Adria. Bernd Satzinger hat freundlicherweise den Freiburger Sprachverständnistest eingesprochen, das Original wurde von Westra Elektroakustik zur Verfügung gestellt. Die Tinitus-Klänge wurden auf einer E-Gitarre in einer Wohnung im 16. Wiener Gemeindebezirk eingespielt.   Links zur Sendung https://www.westra.de/hoerdiagnostik/audiologische-tests-fuer-erwachsene/ Schallquelle  

  20. 6

    Die Rückkehr der Gehörschnecke

    In dieser Ausgabe der Gehörschnecke lauschen wir dem Sommer und vergangenen Zeiten.   Fünfzehnter Teil: Sommerklänge Wie klingt der Sommer? Und kann man sich den Sommer herbeihören? Aus dem stetig wachsenden Gehörschneckenarchiv hören Beispiele von frühmorgens bis spätnächtens, von kühlem Erwachen bis zu drückender Hitze. Zwitschernd, zirpend, ratternd und kreischend macht sich der Sommer in den Gehörgängen breit.   Übergänge (Wdh) Ein Beitrag vom April 2019, wo wir uns mit Mike Busboom durch den 8. Wiener Gemeindebezirk lauschen und das Geheimnis der akustischen Ampel erforschen.   Die aufnahmen zur Sendung entstanden an der slowenischen Küste, in Südkärnten, den albanischen Alpen, Wien Favoriten, Döbling und Josefstadt.

  21. 5

    Die Gehörschnecke macht blau. Spezialsendung

    In dieser Sommer-Spezialausgebe lehnt sich die Gehörschnecke zurück und macht akustischen Raum für andere Radiomacher und -innen frei. Wir hören einen Beitrag den Jasemin Khaleli und Immanuel de Gilde 2018 für die Radiosendung Eigenklang produziert haben. Auf einer akustischen Spurensuche durch Wien treffen die beiden auf vernachlässigte und an den Rand gedrängte Geräusche, die sie in liebevoller Kleinarbeit zu einem abwechslingsreichen Feauture zusammenfügen. Im zweiten Teil der Sendung erzählen sie von ihrem Ansatz und der Entstehung des Beitrages. Dazu gibt es Meeresrauschen aus Piran.   Links: Eigenklang, die Sendung des IVE Mehr Meeresrauschen und sonstige Wassergeräusche

  22. 4

    Die Gehörschnecke ist nicht zu bremsen.

    In dieser Ausgabe der Gehörschnecke lauschen wir dem Rascheln, Rauschen, Prasseln, Tröpfeln und Plätschern.   Dreizehnter Teil: Blätterrauschen – Ahorn und Birke In Folge 4 von Blätterrauschen widmen wir uns wieder einmal der Frage, welche Bäume um uns herum rascheln und wie man sie am Geräusch unterscheiden kann. Diesmal sind es das A und B des Baumalphabets – der Ahorn und die Birke. Berg- und Spitzahorn sind zwar von Holz, Standort und Lebenserwartung verschieden, ihre Blätter ähneln einander aber in der Form sehr stark und ihr plätscherndes Rascheln überwölbt viel Parkanlagen und Alleen. Die Hängebirke hingegen ist ein quasi onomatopoetischer Baum, dessen silbrig-klimperndes Rascheln seine weiße und leicht Erscheinung widergibt.   Vierzehnter Teil: Wolkenbruch in Ottakring Manchmal ist es genug, einfach zuzuhören – wie bei dieser Aufnahme, die zufällig an einem schwülen Sommertag entstand.   Die Aufnahmen zur Sendung entstanden bei windigem, heiterem und regnerischem Wetter zu allen erdenklichen Tages- und Nachtzeiten in Wien Döbling, Ottakring, in Ebensee am Traunsee, zwischen Innichen und Toblach in Südtirol und beim Slap Savica in Slowenien.   Literatur und Hörmaterial zur Sendnung: Engländer, Friedgard/Pap, Robert 2002. Von Schicksalsbaum und Weltenesche. Wesen und Mythos unserer Bäume. Kosmos Hecker, Ulrich 2006. Bäume und Sträucher. Blv Buchverlag Schulze, Andreas. 2000: Vogelstimmen. 7 CDs. Ample Musikverlag.

  23. 3

    Eine Gehörschnecke kommt selten allein.

    In dieser Ausgabe der Gehörschnecke sind wir unterwegs auf den Spuren des Tick, des Tack und des Plätscherns und Rauschens der Drau.   Elfter Teil: Die Vermessung der Zeit In diesem Teil der unendlichen Serie entführt uns Tabea Rude in das Uhrenmuseum am Schulhof in Wien und erklärt uns den Ursprung des Tickens und welche Rolle diese in der Zeitmessung spielen. Wir hören 500 Jahre alte Uhrengeschichten über Anker, Paletten, Pendel und Unruhen und lernen, was der Unterschied zwischen Tick und Tack ist.   Zwölfter Teil: „Ach“ Auf dem Fahrrad strömen wir die Drau hinab, von der Quelle in Südtirol bis nach Lavamünd, wo sie die Grenze übertritt und in Slowenien zur Drava wird. Dabei durchqueren wir einige Orte mit der schönen Endung –ach, die im süddeutschen Rum ein häufiges Suffix von Ortsnamen ist, die an Fließgewässern liegen. Währenddessen rollt der Fluss über Steine und Schwellen, bricht sich an Felsen und Brückenpfeilern wird von ruschenden Bächen gefüttert und bringt Kraftwerksturbinen zum Rotieren.   Die Aufnahmen zu dieser Sendung entstanden in Süd- und Osttirol, Ober- und Unterkärnten und im ersten Wiener Gemeindebezirk.   Links zur Sendung: Informationen zum Uhrenmuseum sowie einige Bilder der zu hörenden Gehwerke finden sich hier: https://www.wienmuseum.at/de/standorte/uhrenmuseum.html Eine wunderbare Grafik zur österreichweiten Ach-Verbereitung gibt es hier: http://ortsnamen.datenfakten.at/

  24. 2

    Die Gehörschnecke … jetzt erst recht!

    In dieser vierten regulären Ausgabe der Gehörschnecke lauschen wir dem Rascheln, dem Plappern und dem Dröhnen.   Neunter Teil: Blätterrauschen 3 (feat. die unglaubliche Familienfeier) Im neunten Teil der unenendlichen Serie wandeln wir an Flüssen und durch Auen, lauschen der Pappel Rauschen und der Weide geflüster – zwei Zeit- und Bodengenossinnen, die unterschiedlicher nicht rascheln können, aber die die gemeinsame Liebe zum Wasser vereint. Zehnter Teil: Die Wand Im zehnten Teil setzen wir das Gespräch mit Peter Androsch vom Verein Hörstadt in Linz fort. Er erzählt von der Wirkung von Stille und Lärm und wir erforschen das Phänomen der Subbässe im städtischen Lebensraum.   Die Aufnahmen zu dieser Sendung entstanden in Novi Sad, in der Fruška Gora, im Kuglhof in Salzburg, zwischen Donauinsel und Donau-Ufer-Autobahn und in einer Wohnung in Ottakring.   Links zur Sendung: https://hoerstadt.at/   Literatur und Hörmaterial zur Sendnung: Dreier, Eva-Maria. 2005: 100 Bäume. Heimische Arten kennen und bestimmen. Franckh-Kosmos Verlag Hase, Andreas. 2018: Bäume. Tief verwurzelt. Kosmos Verlag Hecker, Ulrich 2006. Bäume und Sträucher. Blv Buchverlag Hecker, Ulrich 2012: Bäume und Sträucher. Treffsicher bestimmen in drei Schritten. Blv Buchverlag Schulze, Andreas. 2000: Vogelstimmen. 7 CDs. Ample Musikverlag.

  25. 1

    Die Gehörschnecke legt los

    In dieser allerersten Ausgabe der Gehörschnecke lauschen wir raschelnden Blättern, hinkenden Uhrzeigern und den wabernden Frequenzen von Glockenklängen. Erster Teil: Blätterrauschen Folge 1 – Buche und Eiche Nachdem ich mir in einem Anflug von Begeisterung verschiedenste Vogelstimmentrainer in der städtischen Bücherei ausgeborgt hatte, kam mir der Gedanke, ob man nicht auch Bäume am Geräusch ihrer Blätter im Wind erkennen kann. Auf Spaziergängen durch die Mischwälder Mitteleuropas versuchen wir in dieser ersten Folge der mehrteiligen Serie Buche und Eiche – der Königin und dem König des Waldes – an ihrem Rascheln im Blätterrausch der letzten Herbsttage zu unterscheiden. Zweiter Teil: Die Uhr Tickende Uhren scheiden die Geister. Manche können nicht einschlafen, wenn ein Wecker im Raum ist, andere bemerken es nicht. Wieder andere leben davon, wie der Uhrmacher, den ich besucht habe, nachdem meine Taschenuhr steckengeblieben war. Ob er das auch hören kann, wenn eine Uhr falsch geht? Dritter Teil: Die Glocken von Steinhof Die langwährende Begeisterung für Glockenklänge treibt mich regelmäßig kurz vor der vollen Stunde auf Kirchenplätze, um dort Aufzeichnungen zu machen. Die Glocken von Steinhof wurden kurz vor sieben Uhr abends im Sommer/Herbst 2018 aufgezeichnet. Anschließend habe ich verschieden Höhen-Filter darüber gelegt und eine Soundkollage gebastelt, die an einer stelle nur die tiefen Frequenzen der Glockenschwingung überlässt. Der Wechsel von der großen zur kleinen Glocke klingt dadurch besonders spannend.   Literatur und Hörmaterial zur Sendnung: Dreier, Eva-Maria. 2005: 100 Bäume. Heimische Arten kennen und bestimmen. Franckh-Kosmos Verlag Hase, Andreas. 2018: Bäume. Tief verwurzelt. Kosmos Verlag Hecker, Ulrich 2006. Bäume und Sträucher. Blv Buchverlag Hecker, Ulrich 2012: Bäume und Sträucher. Treffsicher bestimmen in drei Schritten. Blv Buchverlag Schulze, Andreas. 2000: Vogelstimmen. 7 CDs. Ample Musikverlag.

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