PODCAST · history
Geschichtsmomente
by Museumslandschaft HSK
Der Podcast "Geschichtsmomente" von der Museumslandschaft des Hochsauerlandkreises widmet sich kulturhistorischen Themen aus dem Sauerland und geht spannenden Geschichten aus vergangenen Zeiten auf den Grund. Mit einer vielfältigen Museumslandschaft von über 30 Museen und Heimatstuben bleibt fast keine Frage unbeantwortet. Hör einfach mal rein, in die Geschichtsmomente des Sauerlandes!
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Wie kam der Wintersport ins Sauerland?
Der Wintersport hat sich im späten 19. Jahrhundert entwickelt und ist seitdem aus dem Freizeit- und Tourismusbereich, aber auch aus dem Wettkampfbereich nicht mehr wegzudenken. In Deutschland gibt es mehrere Regionen, die als Ski- und Wintersportgebiete gekennzeichnet sind, u.a. das Sauerland. Doch seit wann wird eigentlich Wintersport im Sauerland betrieben? Waren es die Förster, die hier das Ski fahren erfunden haben oder doch die Norweger, die aus Skandinavien den Ski zu uns brachten? Diesen und weiteren Fragen widmen wir uns in dieser Folge zusammen mit dem Wintersportmuseum in Neuastenberg und der amtierenden deutschen Olympiasiegerin im Bobfahren Laura Nolte.
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Franz Stock: Der Friedensstifter aus dem Sauerland
Der Priester Franz Stock wurde 1904 in Neheim geboren und steht sinnbildlich für die Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich. Seine Taten als Priester und Seelsorger in den Pariser Gefängnissen während des Zweiten Weltkrieges verhalfen viele zum Tode Verurteilten zum Seelenfrieden und dessen Familien zum letzten Abschied von ihren Liebsten. Während seiner Kriegsgefangenschaft bildete er viele Insassen zu Priestern aus, die anschließend in Deutschland den Frieden predigen sollten. Dafür erhielt er sogar die Ehrendoktorwürde. Gestorben ist er bereits im Alter von 43 Jahren im Pariser Krankenhaus, jedoch bleiben seine Taten unvergessen.
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Wie wird man ein Kulturbewahrer?
Was genau sind Kulturbewahrer und wie kann man selbst einer werden? Was bedeutet es eigentlich Kultur zu bewahren und welche Voraussetzungen muss man dafür erfüllen? Diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Sammeln, Bewahren und Kultur vermitteln widmen sich die Beraterinnen und Berater der zwei Landesmodellprojekte "Handwerk trifft Kultur" und "Kultur.Labor HSK". Unser Fazit: Jeder kann zum Kulturbewahrer werden!
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Unterstützung des Ehrenamtes: Zwei Modellprojekte stellen sich vor
Ehrenamtlich Engagierte im Kultursektor leisten für unsere Gesellschaft wertvolle Arbeit. Sie bewahren für uns ein Stück Kultur und um dies zu unterstützen gibt es in den Kreisen Minden-Lübbecke, Herford und dem Hochsauerlandkreis zwei Landesmodellprojekte. Mit "Handwerk triftt Kultur" und dem "Kultur.Labor HSK" werden ehrenamtliche Vereine und ehrenamtlich getragene Kultureinrichtungen, wie beispielsweise Museen, mit fachlicher Beratung unterstützt. Wie so eine Unterstützung aussieht und was alles hinter der fachlichen Beratung dieser Projekte steckt, erklären wir euch in dieser Podcastfolge.
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Femegerichte in Westfalen
Femegerichte oder auch Freigerichte bzw. Freistuhl genannt, lassen sich zeitlich in das Spätmittelalter einordnen. Für Westfalen ist belegt, dass es zwischen 1385 und 1500 Femegerichte gab. Westfalen war damals aufgeteilt in über 80 Freigrafschaften und ein Freigraf war der Oberhaupt des Femegerichts. Neben dem Freigraf zählten noch sogenannte Schöffen zum inneren Kreis des Gerichts, die über eine Anklage und das Strafmaß entschieden. Es ranken sich viele Geschichten und Mythen über das Thema der Femegerichte. Doch was sind die wahren Fakten über das Gerichtswesen im Spätmittelalter? Das Gerichtsmuseum in Bad Fredeburg klärt uns auf und mit dem Verkehrsverein Arnsberg geht es zum originalen ehemaligen Gerichtsplatz des Oberfreistuhl Arnsberg.
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Abschied vom Sauerland! Auswanderung im 19. Jahrhundert
Noch im Jahr 1800 lebten rund 80 Prozent der Bevölkerung von der Land- und Forstwirtschaft. Der handwerkliche Nebenerwerb wie Stricken und Drechseln half den Familien über die kalte Jahreszeit. Das änderte sich mit dem Beginn der Industrialisierung als die großen industriellen Maschinen das traditionelle Handwerk ersetzten. Viele Tagelöhner und Landarbeiter versuchten ihr Glück in den Städten mit einem Job in einer Fabrik. Andere verfielen der Armut und schöpften Hoffnung, in einem fremden Land ein neues Leben beginnen zu können. Als beliebtestes Auswanderungsland galt die USA, in die auch viele aus dem Sauerland hinzogen. Mit welchen wirtschaftlichen und politischen Umständen befassten sich damals die Menschen im Sauerland? Und aus welchen Gründen wanderten manche von ihnen aus? Das erfahren wir aus einem Brief eines Auswanderers aus Düdinghausen, der 1851 seiner Familie aus New York schrieb, vorgestellt von dem Museum Pastoren Scheune.
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Escape-Rooms in Museen
Escape-Room Spiele sind ein Trend aus Japan, der 2013 zu uns nach Deutschland kam. Relativ schnell boomte das Escape-Room Geschäft und seit ein paar Jahren gibt es sie auch in Museen und Science Centern. Sogenannte Serious Games bieten den Besuchern nicht nur Spaß und Erlebnis, sondern vermitteln auch auf spielerische Weise Wissen und Sachinformationen. Das Museum der Stadt Marsberg hat einen Escape-Room passend zur damaligen Sonderausstellung "Karl der Große. Sachsen und die Eresburg" entwickelt und berichtet nun über die Erfahrungen. Das Unternehmen Mystery Solutions hat sich auf die Entwicklung von Escape-Games sämtlicher Arten spezialisiert und lässt uns einen Blick hinter die Kulissen der Gestaltung werfen.
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Der letzte Brief von August Macke
Bereits als Jugendlicher war August Macke viel am Zeichnen und brach mit 17 Jahren gegen den Willen seines Vaters die Schule ab, um Künstler zu werden. Er begann ein Studium an der renommierten Kunstakademie in Düsseldorf. Am 26. September 1914 verstarb Macke an der französischen Front. Er hinterließ neben seiner Frau und seinen zwei Kindern noch zahlreiche künstlerische Werke, die in den Besitz von Elisabeth Macke übergingen. August Macke zählte zu den berühmtesten Künstlern des Expressionismus, der sich in die Zeit des frühen 20. Jahrhunderts datieren lässt. Welchen Einfluss hatte der Erste Weltkrieg auf die Menschen und insbesondere auf die Künstler und ihre Kunst? Was schrieb August Macke seiner geliebten Elisabeth in seinem letzten Brief bevor er starb?
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Beinahe verschüttet! Das Risiko eines Bergbauarbeiters
Wie risikoreich war der Beruf eines Bergbauarbeiters zur damaligen Zeit? Hat sich der Abbau von Eisenerz, Schiefer und Schwerspat im Sauerland wirtschaftlich gelohnt und was ist heute noch von den ehemaligen Stollen übriggeblieben? Zusammen mit den Museumsleitern des Sauerländer Besucherbergwerks in Ramsbeck und dem Schwerspatmuseum in Dreislar gehen wir diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Bergbau auf den Grund.
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Der Podcast "Geschichtsmomente" von der Museumslandschaft des Hochsauerlandkreises widmet sich kulturhistorischen Themen aus dem Sauerland und geht spannenden Geschichten aus vergangenen Zeiten auf den Grund. Mit einer vielfältigen Museumslandschaft von über 30 Museen und Heimatstuben bleibt fast keine Frage unbeantwortet. Hör einfach mal rein, in die Geschichtsmomente des Sauerlandes!
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Museumslandschaft HSK
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