PODCAST · education
Herr Fechner lädt zum Gespräch - Der Bildungspodcast
by Marco Fechner
Mein Name ist Marco Fechner und ich spreche in diesem Podcast mit Expertinnen und Experten und vielen Beteiligten darüber, wie wir unser Bildungssystem verbessern können und warum "Bildung" so viel mehr ist, als Schulunterricht.
-
112
#111 Beate Maedebach, Interessenverband Berliner Schulleitungen e.V.
Die Arbeitszeit und Überlastung von Lehrkräften und auch Schulleitungen ist immer wieder in der Debatte. Jüngster Auslöser war eine Studie der Universität Göttingen zur Lehrkräfte- und Schulleitungsarbeitszeit in Berlin, die herausgearbeitet hat, dass Lehrkräfte und auch Schulleitungen regelmäßig die gesetzliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden überschreiten. Eine der daraus abgeleiteten Forderungen ist die Einführung einer Arbeitszeiterfassung. Mit Beate Maedebach vom "Interessenverband Berliner Schulleitungen e.V." sprach ich darüber, was ihr Verband sich von einer solchen verspricht, warum der Job so arbeitsintensiv ist und wie Schulleitungen entlastet werden können. Vielen Dank für das Gespräch und die Einblicke!
-
111
#110 Bettina Stobbe, Pestalozzi-Fröbel-Verband
Bald kommt der gesetzliche Anspruch auf Ganztagsbetreuung in den Grundschulen. In diesem Jahr greift er ab Klasse 1, in den Folgejahren wird er jährlich um eine Jahrgangsstufe erweitert. Derzeit ist es so, dass für die Schulen und für die bisherige "Hort"-Betreuung unterschiedliche Rechtsnormen und damit auch unterschiedliche Erwartungen an die jeweiligen Einrichtungen galten. Für die Schulen sind die Schulgesetze der Länder maßgeblich. Für die "Hortbetreuung" das Sozialgesetzbuch VIII. Diese Anpassung ist nicht nur eine formaljuristische Frage, sondern sie zieht auch viele Fragen des Bildungsverständnisses und -Auftrags, Fragen nach der Ausstattung der Einrichtungen sowie Fragen des Kinderschutzes nach sich, der in beiden Rechtskreisen mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen ausgelegt wurde. Wie das zusammengebracht werden kann und was das für Kinder, Familien und Bildungsträger bedeutet, habe ich mit der Leiterin der Berliner Geschäftsstelle des Pestalozzi-Fröbel-Verbands, Bettina Stobbe, besprochen. Vielen Dank für das Gespräch, Frau Stobbe!
-
110
#109 Liz Heid, Geschäftsführerin Teachfirst Deutschland
Wie gerecht ist Schule in Deutschland und was braucht es, um Chancengleichheit zu ermöglichen und Schulen weiterzuentwickeln? Im Dezember traf ich Liz Heid, die Geschäftsführerin von Teach First Deutschland, für ein Gespräch über ihre Bildungsbiografie zwischen München, Singapur und Chicago und die unterschiedlichen Bildungssysteme, über Bildungsungleichheiten in Deutschland und über Schulen in herausfordernder Lage. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs standen engagierte Lehrkräfte, alternative Wege in den Lehrkräfteberuf und Leadership im Bildungssystem. Es ging um die Frage, warum Potenziale von Kindern oft nicht an Begabung, sondern an Systemgrenzen scheitern und wie Teach First Talente fürs Klassenzimmer gewinnen, Schulen stärken und langfristig Veränderung im Bildungssystem anstoßen möchte. Vielen Dank für das Gespräch!
-
109
#108 Prof. Dr. Karin Garske und Andriana Noack, Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung (BEKI)
Was macht gute frühkindliche Bildung heute aus und warum brauchen Kitas gute Bildungsprogramme? In der ersten Episode in diesem Jahr sprach ich mit Prof. Dr. Karin Garske und Andriana Noack vom Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung (BEKI) über die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von guter frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung, darüber, was es bedeutet, „dem Kind zu folgen“ und warum frühe Bildung keine Checkliste ist. Wir sprachen über historische Entwicklungen von Kita und Schule, verglichen unsere persönlichen Erfahrungen mit 2 ½ verschiedenen Bildungssystemen und sprachen über Übergänge in die Grundschule, Vorschulkonzepte, Bildungsungleichheit und die Rolle(n) von Eltern. Eine sehr dichte Episode, wie ich finde, in der wir zudem noch über Einsamkeitsgefühle von Kindern sprachen und darüber, dass Kinder nicht nur unsere Zukunft sind, sondern dass sie auch „ein Recht auf den heutigen Tag“ haben. Vielen Dank dafür!
-
108
#107 Dieter Dohmen, Geschäftsführer des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FIBS)
Dr. Dieter Dohmen vom Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FIBS) war zum dritten Mal zu Besuch bei mir im Podcast und diesmal sprachen wir darüber, wie Jugendliche den Weg in die Berufsausbildung finden und woran es häufig scheitert. Es ging um die Fragen, warum der viel behauptete Akademisierungswahn nicht existiert und warum die Debatte vom eigentlichenThema ablenkt ist. Er legte dar, weshalb das duale Ausbildungssystem zunehmend an seine Grenzen stößt und warum Betriebe und Jugendliche immer häufiger aneinander vorbeireden. Dieter Dohmen erklärt eindrücklich, wie sehr sich die Lebenswelt junger Menschen verändert hat – digital, sozial und ökonomisch – während Schule, Berufsorientierung und Ausbildung oft noch in der Vergangenheit verharren. Was passiert, wenn jeder vierte Jugendliche die Schule ohne ausreichende Basiskompetenzen verlässt? Warum kann TikTok für viele Betriebe kein „nice to have“, sondern ein echter Rekrutierungskanal sein und weshalb sollten wir dringend aufhören, Jugendliche nach Schulnoten statt nach Kompetenzen zu bewerten? Dieses Gespräch ist kein Jammern über „die Jugend von heute“, sondern ein analytischer Blick auf strukturelle Versäumnisse. Und ein Appell, Ausbildung, Schule und Arbeitswelt neu zu denken. Vielen Dank dafür!
-
107
#106 Andrea Franke, Schulleiterin der Willy Brandt-Teamschule
Andrea Franke leitet die Willy Brandt-ISS im Berliner Gesundbrunnen, der zu den ärmsten Kiezen der Stadt gehört, sie wurde 2024 mit dem 1. Preis des Deutschen Lehrkräftepreises in der Kategorie "Vorbildliche Schulleitung" ausgezeichnet und arbeitet zudem erfolgreich im Bereich der beruflichen Orientierung ihrer Schülerinnen und Schüler. Sie hat es in den vergangenen Jahren geschafft, die Quote der Schülerinnen und Schüler, die die Schule ohne Abschluss verlassen, zu halbieren. Gesprächsstoff gab es also mehr, als genug und tatsächlich wurde diese Folge eine der zeitlängsten der vergangenen 106 Episoden dieses Podcasts. Wir trafen uns Anfang Oktober in ihrem Büro und hatten beide Zeit im Gepäck sowie Kaffee auf dem Tisch. Und ich hatte viele Fragen dabei. Unter Anderem sprachen wir darüber was sie für ihren Job motiviert und was Teamarbeit für sie bedeutet wie ihre Schule die Jugendlichen motiviert und fördert, wenn diese unter erschwerten Bedingungen ins Leben starten Wie berufliche Orientierung in Schulen gelingen kann wie Elternvertretung an ihrer Schule funktioniert und über vieles mehr. Es war mir eine große Freude. Vielen Dank!
-
106
#105 Lilo Kranich, Vorsitzende des Bezirksschüler*innenausschusses Pankow
"Was treibt Schüler:innen derzeit um", war meine Leitfrage für das Gespräch mit der Vorsitzenden des Bezirksschülerausschusses Pankow (BSA), Lilo Kranich. Wir sprachen über Rechtsextremismus an Berliner Schulen, darüber, ob ihre Generation sich gesehen fühlt und was es bedeutet, wenn die verpflichtenden Klassenräte nicht in allen Schulen durchgeführt werden. Außerdem sprachen wir darüber, was sie von der Idee von Smartphoneverboten für Schülerinnen und Schüler hält. Es war mir eine Freude, liebe Lilo. Vielen Dank!
-
105
#104 Jörn Pasternack (CDU), Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Facility Management (Pankow)
Die Versorgung der Berliner Kinder und Jugendlichen mit Schulplätzen ist seit Jahren ein Dauerthema. Besonders betroffen ist seit Jahren der Bezirk Pankow und seit Jahren bangen Schüler:innen und ihre Eltern insbesondere beim Wechsel an die weiterführenden Schulen darum, dass - wenn es schon nicht die Wunschschule wird - wenigstens eine Schule innerhalb des Bezirks zugewiesen wird und dass die Überbelegung der künftigen Klasse nicht allzu groß ausfällt. Mit dem zuständigen Pankower Bezirksstadtrat Jörn Pasternack (CDU) sprach ich deshalb in dieser Woche darüber, was das Bezirksamt Pankow unternimmt, um die Lage für die Schüler:innen zu verbessern und wie die "gesamtstädtische Steuerung" verbessert werden könnte. Angesichts diverser Entscheidungen wie der angewiesenen Eröffnung einer jahrgangshomogenen Klasse an einer jahrgangsübergreifend arbeitenden Schule und der kurzfristigen Streichung der "Schwimmbusse" zur Überraschung vieler Schulgemeinschaften wollte ich wissen, wie die Zusammenarbeit und Abstimmung des Bezirksamts mit den betroffenen Schulen aussieht. Darüber hinaus wollte ich angesichts drastisch sinkender Belegungen in den Pankower Kitas wissen, welche Prognose Herr Pasternack daraus für den Schulbau ableitet.
-
104
#103 Taylan Kurt, MdA (Bündnis '90/Die Grünen)
Moabit, Wedding, Mitte: Ortsteile voller Gegensätze und Berlin im Brennglas, komprimiert auf 40 Km²: lebendige Vielfalt, starke Nachbarschaften, aber auch Armut, prekäre Wohnlagen und marode Schulen. Mit Taylan Kurt von der Berliner Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus sprach ich in dieser Episode über seinen Wahlkreis und den Bezirk Mitte insgesamt, sowie über die Ursachen von Armut, die daraus resultierenden Folgen und die nötigen politischen Antworten. Ich wollte wissen, wie Berlin aus grüner Perspektive sozialer und gerechter werden kann. Die Themen im Überblick: - Moabit im Wandel: Vielfalt, Spaltung und Solidarität - Ursachen der Armut: Strukturwandel, Arbeitslosigkeit und hohe Kinderarmut - Was bedeutet es, in Armut aufzuwachsen? - Social Media und Desinformation: Wie prägen sie Jugendliche? - Schulen als Schlüssel im Kampf gegen Armut - Verdeckte Kinder- und Familienarmut in Berlin - Wohnungslosigkeit in Berlin und ihre drohende Verdopplung bis 2030 - Wie weiter mit dem Spardruck in Berlin - Politische Kommunikation: die Friedrichstraße und die Eispreisbremse. Vielen Dank für das Gespräch!
-
103
#102 Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der IHK Berlin
In Kürze beginnt das neue Ausbildungsjahr und auch in diesem Jahr wird im bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Berlin unter Anderem darüber debattiert, wie Ausbildungsplätze geschaffen werden können, wie potentielle Azubis und Ausbildungsbetriebe zusammenfinden, mit welchen Herausforderungen "beide Seiten" zu kämpfen haben und wie die Quote der vorzeitigen Ausbildungsabbrüche gesenkt werden kann. Das "Bündnis für Ausbildung", welchem unter Anderem der Berliner Senat, aber auch die Kammern und Arbeitnehmer- und Sozialverbände angehören, hat sich auf das Ziel verständigt, zum kommenden Ausbildungsjahr 2000 Ausbildungsverträge mehr zu schließen, als im vergangenen Jahr. Der Senat hat angekündigt, beim Verfehlen dieses Ziels eine Ausbildungsumlage einzuführen, in die alle Betriebe einzahlen müssen und aus der diejenigen Betriebe finanziell unterstützt werden sollen, die ausbilden. In einer Koalitionsklausur hat sich die Berliner Koalition wenige Wochen vor den Sommerferien darauf verständigt, die Weichen für eine Umlage bereits jetzt zu stellen. Andere Partner aus dem Bündnis für Ausbildung zeigten sich irritiert, da voraussichtlich erst im kommenden Winter festgestellt werden kann, ob das Ziel erreicht wurde. Mit der Hauptgeschäftsführerin der IHK Berlin, Manja Schreiner, sprach ich über die Sicht der IHK auf die geplante Umlage, die Frage, welche Alternativen die IHK sieht, um Jugendliche mit Ausbildungsplätzen zu versorgen und wir sprachen über das von der Koalition und der Senatsbildungsverwaltung ins Leben gerufene "11. Pflichtschuljahr", welches von der IHK auch personell unterstützt wird. Vielen Dank für das Gespräch!
-
102
#101 Constanze Rosengart, Schulleiterin
Das Schuljahr neigte sich dem Ende zu, es verschlug mich Anfang Juli (mal wieder) nach Spandau und mein Mikro nahm ich gleich noch mit, um mich auch für den Podcast mal wieder updaten zu lassen, wie sich die Havel-Grundschule zwei Jahre nach dem Start entwickelt hat, wie es der Schulgemeinschaft und Constanze Rosengart aktuell geht, was klappt und was sie im Aufbau unterschätzt hat. Wir sprachen über Teamfindung und Hofaufsichten, über Mikrofortbildungen und 3- oder 5-Tagewochen, über Gelungenes und Mittagessenausschreibungen und Vieles mehr. Es war mir eine Freude. Erneut.
-
101
#100 Marie Gründel, Charlotte Noack, Jonah Karberg & Robert Mühling, Gemeinnützige Bildungsinitiative "mehr als lernen"
Es wurde Episode 100, ich war unfassbar gespannt drauf und ich freute und freue mich, in dieser Episode das Team von "mehr als lernen e.V." (oder zumindest einen Teil von diesem) hinter meinen Mikrofonen begrüßen zu dürfen. Mit Marie, Charlotte, Robert und Jonah sprach ich über die Arbeit der Bildungsinitiative mit den Berliner Schülervertretenden, darüber, wie es diesen aktuell geht und welche Themen die Berliner Schüler:innen aus Sicht von "Mehr als Lernen" aktuell umtreiben. Wir sprachen darüber, ob sich die Themen in den letzten Jahren verändert haben und über die Frage, ob und wie man in den Schulen die Weltrevolution ausrufen kann, oder doch zumindestens einen Schritt dorthin gehen kann. Es war mir eine Freude. Wer noch mehr von "mehr als lernen" hören möchte, dem sei auch Episode 25 dieses Podcasts wärmstens ans Herz gelegt. Danke für den warmen Empfang, das Gespräch und die Blumen!
-
100
#99 Der Vorstand des Landeselternausschuss Schule Berlin
Zu meiner Freude stand das mittlerweile schon alljährliche Gespräch mit dem Vorstand des Landeselternausschusses (LEA) vor der Tür und die Themenliste war lang. Ich wollte von Norman Heise, Katja Ahrens, Jan Krebs und Carsten Rudolph unter Anderem wissen, wie es den Eltern und den Elternvertretungen aus Sicht des LEA derzeit geht. Wir sprachen über Frust durch Haushaltsunsicherheiten, Gesetzesänderungen und drohende Kürzungen und der Vorstand des LEA konstatierte eine Strategielosigkeit bei den anstehenden Haushaltskürzungen. Wir sprachen über die wahrgenommene Strategie der Bildungsverwaltung in der aktuellen Haushaltsdebatte und den Wegfall von Leistungen wie Schulsozialarbeit, Schülerbeförderungen und Schulstationen. Der LEA konstatiert eine Entpolitisierung der Bildungsdebatte durch Reduktion auf technische Haushaltsfragen statt gesellschaftliche Prioritäten und wir sprachen in dem Zuge auch darüber, was das auch für die Motivation von Eltern(vertretenden) bedeutet. Viel Raum hat das Thema Inklusion eingenommen und die Frage, wie es sein kann, dass es zur Inklusion verschiedene Begriffsdeutungen gibt und wie das geändert werden kann. Darüber hinaus wollte ich wissen, wie das erste Fazit des LEA zum Probeunterricht und zur Neuregelung der Übergänge nach Klasse 7 aussieht. Heikel: auch der LEA beobachtet durch die Neuregelungen eine noch stärkere Segregierung unter den Integrierten Sekundarschulen. Wir sprachen über die Wünsche des LEA für das kommende Schuljahr und am Ende hatte Norman Heise noch einen besonderen "Fahndungsaufruf" von Norman Heise. Vielen Dank für das Gespräch!
-
99
#98 Katja Ahrens und Harald Voß, AG Schulmittagessen beim Landeselternausschuss Berlin
Kurz vor den Sommerferien sprach ich mit Katja Ahrens und Harald Voß von der AG Schulmittagessen des Landeselternausschusses Berlin über ein Thema, das regelmäßig zu Debatten führt: das Schulmittagessen. Was lief schief bei der jüngsten Vergabe der Mittagessenverträge in Berlin, warum scheitern Qualitätsansprüche an bürokratischen Hürden und wie beeinflusst der Schulalltag, ob das Mittagessen überhaupt gegessen wird? Katja und Harald sind bzw. waren langjährige Elternvertreter:innen und wir sprachen über die Kostenbeteiligung, weggeworfenes Essen und warum das gemeinsame Essen viel mehr ist als bloße Nahrungsaufnahme. Viel Spaß beim Reinhören!
-
98
#97 Katharina Queisser, Bundeselternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege (BEVKI)
Wie geht's den Eltern von Kitakindern derzeit, wie ist die Lage in den einzelnen Bundesländern und wie vertritt man Eltern auf der Bundesebene und warum eigentlich? Um diese und viele andere Fragen zu besprechen, traf ich mich mit Katharina Queisser von der "Bundeselternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege" (BEVKI). Wir sprachen über Kitaqualität, die Einbindung von Eltern in die tägliche Arbeit und den Austausch mit den Fachkräften, aber auch über die Einbindung in den Elternvertretungen. Ich wollte von ihr wissen, wie die BEVKI auf Kostenbeteiligungen und die finanzielle Ausstattung der Einrichtungen schaut und wir diskutierten darüber, was eigentlich der Auftrag von Kitas ist oder sein sollte. Da sich zwei langjährige Elternvertretende gegenübersaßen, kamen wir auch um unsere jeweiligen Erfahrungen in der Elternvertretung nicht herum und überlegten gemeinsam, wie das Engagement in den Elternvertretungen aufrecht erhalten und gut und wirksam organisiert werden kann und was eigentlich "gleichwertige Lebensverhältnisse" und "bestmögliche Startbedingungen" meinen oder meinen könnten. Es war inhaltlich ein sehr dichtes Gespräch und mir persönlich auch eine Freude. Vielen Dank Katharina!
-
97
#96 Jeanett Tschiersky, Deutscher Kitaverband
Mit Jeanett Tschiersky vom Deutschen Kitaverband sprach ich über die aktuelle Situation und Herausforderungen im Bereich der frühkindlichen Bildung in Berlin. Im Fokus unseres Gesprächs standen die Arbeit des Deutschen Kitaverbands und welche Vorschläge er hat, um dem Fachkräftemangel, mangelhaften Sprachkompetenzen bei vielen Kindern und dem Auswirkungen des Auslaufens des Berliner Landessprachprogramms zu begegnen. Wir sprachen über die Novellierung des Kita-Förderungsgesetzes, die Digitalisierung in Kitas und Verwaltung, Sprachförderung, die Integration ausländischer Fachkräfte sowie die zwischen den Bezirken unterschiedliche Verfügbarkeit von Kitaplätzen. Herzlichen Dank für das Gespräch!
-
96
#95 Prof.'in Dr. Katrin Velten, Professorin für Bildung in der Kindheit
Beim „Bildungsgipfel 2025" unter dem Titel "Kita und Schule zusammendenken“ bei FRÖBEL traf ich unter Anderem auf Frau Prof. Dr. Katrin Velten, die als Professorin für Bildung in der frühen Kindheit an der Alice-Salomon-Hochschule lehrt. Exakt dort trafen wir uns im Mai zur Aufzeichnung dieser Episode und sprachen unter Anderem darüber, wie kindliche Lernprozesse funktionieren, was ein Kind braucht, um lernen zu können, wie Lernangebote aussehen müssen, damit sie nicht nur intrinsisch funktionieren und wie der Übergang von der Kita zur Grundschule besser gestaltet werden kann. Vielen Dank für dieses Gespräch!
-
95
#94 Katharina Günther-Wünsch (CDU), Senatorin für Bildung, Jugend und Familie
Das Schul- und Kitajahr neigt sich dem Ende zu und es ist viel passiert (nicht zuletzt durch die Bundestagswahl und die Koalitionsverhandlungen), weshalb ich verschiedene Fragen an Berlins Bildungs- Familien- und Jugendsenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) hatte. In den letzten zwei Jahren ging es in Berlin viel um Sprachförderung und Schulstrukturen, offen blieben für mich aber insbesondere Fragen zum gesellschaftlichen und familiären Zusammenhalt. Und da die Senatorin auch an den Koalitionsverhandlungen der Bundesregierung beteiligt war, nahm ich diese und den "Berliner Familienbericht 2025" auch gleich zum Anlass einer Interviewanfrage, weshalb wir immer wieder auch "zwischen den politischen Ebenen" sprangen. Unter Anderem wollte ich wissen: - Wo sollen Kinder verschiedenster Lebensrealitäten zusammenfinden, wenn nicht in der Schule und warum bauen wir wieder Förderzentren und Schulen speziell für Geflüchtete? - Wie möchte sie der zunehmenden Diskriminierung armutsbetroffener Menschen, insbesondere Kindern, begegnen? - Was hält sie als Familiensenatorin von der Kanzlerforderung nach einem Ende von "4-Tage-Woche und Work-life-balance"? - Wie läuft es in der Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner SPD? - Wo wären ihre roten Linien beim Sparkurs des Senats? - Wie möchte sie als Dienstherrin mit Mitarbeitenden verfahren, die Mitglied einer vom Verfassungsschutz als "gesichert rechtsextremistisch" eingestuften Partei sind? - Welche Wünsche hat sie für den Rest der Legislatur? Vielen Dank für das Gespräch!
-
94
#93 Thilo Klingebiel, Weltverband Deutscher Auslandsschulen
“Wenn Sie balancieren wollen und sie gucken sich auf die Füße dabei, dann fallen Sie vom Seil. Wenn Sie den Blick heben und ganz weit in die Entfernung schauen und einen Punkt fixieren “da will ich hin”, dann können Sie Ihre Balance halten. Wir schauen uns (als Deutsches Bildungswesen, Anm.) zu sehr auf die Füße […]” sprach mein Gast in dieser Episode, in der wir nicht "nur" auf das Bildungswesen, sondern auch in die Ferne schauten. Thilo Klingebiel vom Weltverband der Deutschen Auslandsschulen traf ich Anfang Mai in der Geschäftsstelle des WDA im Berliner Nikolaiviertel unweit vom Auswärtigen Amt, weil ich mir "das mit den Deutschen Auslandsschulen" mal aus der Nähe anschauen und erklären lassen wollte. Ich wollte erfahren, wie eine Schule zur Deutschen Auslandsschule werden kann und was sie ausmacht, welche Voraussetzungen man als Lehrkraft mitbringen müsste, um an einer zu arbeiten, wie die Schulen sich finanzieren und wer die Schüler:innen und Eltern sind, die man dort antrifft. Mit Blick auf die Rahmenlehrplan- und Schulstrukturdebatten allein zwischen den 16 Bundesländern hat mich insbesondere auch interessiert, wie die Lehrplaninhalte international so koordiniert werden, dass die mit dem Deutschen Schulsystem kompatibel sind. Vielen Dank für den interessanten Austausch!
-
93
#92 Dr. Maja Lasić (SPD), Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, Bildungspolitische Sprecherin
Das zurückliegende bildungspolitische Jahr war beileibe nicht arm an Themen und es kommen auch ständig neue hinzu, so dass die Themenliste für dieses Gespräch erst am Abend zuvor wirklich fertig wurde. Mit Dr. Maja Lasić von der SPD-Fraktion sprach ich darüber, wie sie die Zusammenarbeit innerhalb der Berliner Koalition beurteilt und über den sich abzeichnenden Vorwahlkampf. Auch vor dem Hintergrund des jüngsten Gutachtens des Verfassungschutzes sprachen wir über Rechtsextremismus in Berliner Schulen und den Umgang mit Mitgliedern einer gesichert rechtsextremen Partei im Schuldienst. Ich wollte erfahren, wie es mit der Sprachförderung in den Berliner Grundschulen weitergeht, ob die "Hauptstadtzulage" für die Beschäftigten der freien Träger noch kommt und was sie bei den in diesem Winter viel diskutierten Prüfungen zum Übergang an die Gymnasien anders gemacht hätte. Vielen Dank für das Gespräch!
-
92
#91 Stefan Spieker, Geschäftsführer FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH
Erneut neigt sich ein Kitajahr dem Ende zu, die neue Koalition im Bund ist im Amt und die Berliner CDU-SPD-Senatskoalition befindet sich rund eineinhalb Jahre vor der nächsten Wahl. Mit FRÖBEL-Geschäftsführer Stefan Spieker konnte ich jüngst darüber sprechen, wie er den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung bewertet und was von der Kinder- und Jugendpolitik der Ampel aus seiner Sicht bleibt. Mich hat interessiert, wie er auf die demografische Entwicklung bei den Kindern, aber auch bei den Beschäftigten der Kitas blickt, wie es mit der Sprachbildung bei den jüngsten vorangeht und ich wollte von ihm wissen, welche Impulse er sich bis zur Wahl im Herbst 2026 noch vom aktuellen Berliner Senat erhofft. Vielen Dank für das Gespräch!
-
91
#90 Brigitte Zypries & Angela De Giacomo, WunderNova Bildungswerk gGmbH
"Lassen Sie uns über die Wichtigkeit von Vorbildern sprechen!" war das Vorhaben, das am Beginn der Vorbereitung für diese Podcastepisode stand. Angela De Giacomo initiierte 2019 das WunderNova Bildungswerk, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, Jugendliche, die auf dem Weg zum Abitur sind, mit Menschen zusammenzubringen, die sich in ihrem Berufsfeld besonders hervorgetan haben und die für die Jugendlichen gleichermaßen Vorbild, Inspiration und Ratgeber sein können. Das Bildungswerk verfügt über ein Kuratorium aus sechs Persönlichkeiten, von denen eine die Bundesministerin a.D. Brigitte Zypries ist. Mit Angela De Giacomo und Brigitte Zypries konnte ich für diese Podcastepisode unter Anderem darüber sprechen, was der Anlass der Gründung von WunderNova gewesen ist, wir sprachen über Frauen in Führungspositionen, darüber, nach welchen Kriterien WunderNova seine Vorbilder aussucht, über den Ablauf der Veranstaltungen und darüber, was eine gute Führungskraft bzw. ein gutes Vorbild ausmacht. Vielen Dank für die Möglichkeit des Gesprächs!
-
90
#89 Engin Çatık, Schulleiter der Friedrich-Bergius-Schule
Ein "Brandbrief" des Kollegiums der Friedrich Bergius-Schule führte im zurückliegenden Winter zu hitzig geführten Debatten in der Öffentlichkeit und auch in der Politik, aber auch zu einem Schulleitungswechsel. Der neu eingesetzte Schulleiter, Engin Çatık, war mir schon in seiner früheren Tätigkeit als Schulleiter an der Johanna Eck-Schule ins Bewusstsein gerückt und ich hatte ihn auch schon länger auf meiner "Ich frage mal nach einem Interview an-Liste". Nun gab es noch ein weiteres Thema und ich freue mich, dass wir in der zweiten Osterferienwoche in seinem Büro im ersten Stock der Friedrich Bergius-Schule zusammengefunden haben. Wir sprachen darüber, wie man eine Schulgemeinschaft zu einer Gemeinschaft macht, über die besonderen Herausforderungen von Integrierten Sekundarschulen, über die Ergebnisse der Vera8-Vergleichsarbeiten, Schulhofsprachen und darüber, was die Autorität als Schulleiter ausmacht und wann man sie braucht. Ich wollte von ihm wissen, wie man Schülerinnen und Schüler fördert und empowert, deren persönliche und soziale Rahmenbedingungen eher schwierig sind und ich wollte von Engin Çatık wissen, wie man Kindern ein positives Selbstbild vermittelt, denen permanent gespiegelt wird, dass sie kein bedingungslos akzeptierter Teil dieser Gesellschaft sind. Wir sprachen über Vorurteile und Schubladen und darüber, wie man die Diskriminierung (in diesem Fall an den Übergängen zwischen ISS und Oberstufe) zumindest etwas mildern kann. Als Elternvertreter (an anderen Schulen) hat mich auch interessiert, wie er die Zusammenarbeit mit Eltern gestaltet und gestalten möchte, aber auch, wie er die Schülerinnen und Schüler einbindet und diese "beteiligungsfit" macht. Er verriet mir, welchen Wunsch er an die öffentliche Debatte hat und zwischendurch gab es sogar ein Lob für die Bildungsverwaltung. Vielen Dank für dieses Gespräch!
-
89
#88 Louis Krüger (Bü´90/Die Grünen), Bildungspolitischer Sprecher
Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu, die CDU-SPD-Koalition hat eine ganze Reihe an Weichenstellungen vorgenommen und deshalb gibt es auch in diesem Jahr eine kleine Jahresabschlussunde geben. In den verbleibenden Wochen bis zu den Sommerferien werde ich deshalb immer wieder Personen zu Wort kommen lassen, die aus ihrer jeweiligen Perspektive zurückschauen. Den Anfang macht Louis Krüger, der bildungspolitische Sprecher der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Ich wollte von ihm wissen, wie er auf die Arbeit der Koalition schaut, was die Grünen anders machen würden, wo das Geld für grüne Vorhaben herkommen könnte, mit welchen gesellschaftlichen Partnerinnen und Partnern er Bildungspolitik machen würde, würden die Grünen den nächsten Bildungssenator stellen und warum es seiner Fraktion, die sich sonst für Gemeinschaftsschulen einsetzt, zuletzt so wichtig war, dass viele Kinder aufs Gymnasium gehen können.
-
88
#87 Dr. Tobias Ernst, Stiftung Kinder forschen
Die MINT-Bildung von Kindern und Jugendlichen ist auch im Jahr 2025 ein wichtiges Thema, weshalb ich es sinnvoll fand, mal wieder bei der Stiftung Kinder forschen vorbeizuschauen (ich war auch in Episode 30 und Episode 54 schonmal mit dem Stiftungsvorstand im Gespräch), die sich insbesondere im Bereich der MINT-Bildung in der früen Kindheit engagiert. Von Dr. Tobias Ernst wollte ich wissen, Was die Stiftung macht (an dieser Stelle eine kleine Wiederholung für diejenigen Hörerinnen und Hörer, die die anderen beiden Episoden noch nicht kennen), wie aufnahmefähig die Kultuspolitik für Impulse von außen in seiner Wahrnehmung ist, wie man mit dem Thema MINT-Bildung in einer Zeit wachsender Wissenschaftsfeindlichkeit durchdringt und wie er es beurteilt, dass die Kultuspolitik insbesondere im Bereich der frühkindlichen Bildung den Fokus auf "Lesen, schreiben, rechnen" legt und ob er dies für einen Nachteil im Bezug auf MINT-Bildung hält. Außerdem sprachen wir über den Bildungsauftrag der Kitas und welche Verantwortung diese haben, um die Kinder "Schulfähig" zu machen. Herzlichen Dank für das Gespräch und die Möglichkeit, mal wieder vorbeizuschauen!
-
87
#86 Christina Mersch und Florian Mannchen, Sarah Wiener Stiftung
Beim "Frühpädagogischen Plenum 2024" von FRÖBEL und der Sarah Wiener Stiftung in den Räumlichkeiten der IHK sprach Sarah Wiener vom "Kochen als revolutionärer Akt". Auch ein Grund, mal nachzuhaken. Im Februar saß ich mit der Geschäftsführerin der Stiftung, Christina Mersch und dem Leiter Bildungsprogramme, Florian Mannchen zusammen. Wir sprachen über Ernährungsbildung, die Angebote der Stiftung für Kinder und Bildungseinrichtungen und darüber, was eine Stiftung den Kampagnen der Nahrungsmittelindustrie entgegenzusetzen hat. Vielen Dank für das Gespräch!
-
86
#85 Heiko Mezger, Kitakoch sowie Praxisberater Küche und Ernährung (FRÖBEL)
Üblicherweise geht es hier im Podcast um Themen, die sehr unmittelbare Bildungsthemen berühren, heute wird sich das Gespräch hingegen um´s Essen drehen, konkreter: um das Essen in Kitas. Heiko Mezger ist gelernter Koch und arbeitet als Praxisberater Küche und Ernährung bei FRÖBEL in Köln. Üblicherweise geht es hier im Podcast um Themen, die sehr unmittelbare Bildungsthemen berühren, heute wird sich das Gespräch hingegen um´s Essen drehen, konkreter: um das Essen in Kitas. Heiko Mezger ist gelernter Koch und arbeitet als Praxisberater Küche und Ernährung bei FRÖBEL in Köln. Ich wollte von ihm wissen, wie man ein Gericht zubereitet, welches Kinder auch mögen, wie man das für viele Kinder gleichzeitig hinbekommt und welche Voraussetzungen eine gute Kitaküche braucht. Und auch, warum - da schließt sich der Kreis - auch Lebensmittel und ihre Zubereitung ein Teil der frühkindlichen Bildung sind. Vielen Dank für das Gespräch, Heiko!
-
85
#84 Katja Hintze und Rainald Manthe, Stiftung Bildung
Es ist schon sechs Wochen her, dass Katja Hintze (Vorstandsvorsitzende), Rainald Manthe (Vorstandsmitglied) und ich in den Räumlichkeiten der "Stiftung Bildung Deutschland" zusammensaßen, um über die Arbeit der Stiftung und ihre Programme zu sprechen, die sie für Schüler:innen, Eltern und Bildungseinrichtungen anbieten, aber dann warf der Februar meinen Kalender durcheinander (mea culpa), weshalb diese Episode heute erst erscheint. Wir sprachen unter Anderem über die demokratische Befähigung von Kindern und Jugendlichen, darüber, was "Bildung" eigentlich ist und wie sie verbessert werden kann und auch darüber, wie die Stiftung Geflüchteten Kindern die Integration erleichtern möchte. Vielen Dank für das Gespräch!
-
84
#83 Derviş Hızarcı, Autor
Was müssen wir als Migrationsgesellschaft lernen? Mit dieser Frage hat sich Derviş Hızarcı in seinem neuen Buch auseinandergesetzt und dieses jüngst im Pfefferberg-Theater vorgestellt. Ich freue mich, dass wir uns ein paar Wochen später erneut hinter meinen Mikros trafen (er war in Episode 14 schon mal da). Es war ein persönliches Gespräch über Antisemitismus, seinen Blick auf das Zusammenleben in dieser Stadt, über das Anrühren von Joghurt und die Frage "Was, wenn es gelingt?" Vielen Dank dafür!
-
83
#82 Lars Bocian (CDU), Sprecher für äußere Schulangelegenheiten
Im November wurden die Sparpläne des Berliner Senats bekanntgegeben. Einer hitzigen Debatte im Abgeordnetenhaus folgte mein Termin mit Lars Bocian, der für die CDU-Fraktion den Bereich der äußeren Schulangelegenheiten verantwortet. Dies meint insbesondere den Schulbau. Ich wollte von ihm wissen, weshalb ausgerechnet dringend benötigte Schulneubauten im Norden Pankows und im angrenzenden Reinickendorf aus dem aktuellen Haushalt gestrichen wurden, wie es mit dem Thema Klassenfahrten weitergeht (Stand 22.11.2024), wir sprachen darüber, ob Radwege "Heiße Luft" sind, die man aus dem Haushalt gelassen habe (CDU-Fraktionschef Stettner), über Schulwegsicherheit und über Herrn Bocians Wahlkreis im Norden Pankows und dessen Bedarfe. Danke für das Gespräch. Shownotes und ein Nachtrag zum Gespräch zum Thema Klassenfahrten unter www.MarcoFechner.de
-
82
#81 Ewa Tränkner, Geschäftsführerin der Landesagentur Duales Studium Berlin
Auf dem „BXB-Festival für eine bessere Bildung“ der Industrie- und Handelskammer Berlin hatte ich die Freude, mit Ewa Tränkner über die qualitative Stärkung dualer Studiengänge und die Stärkung ihrer öffentlichen Wahrnehmung ins Gespräch zu kommen. Sie leitet die Landesagentur Duales Studium Berlin der gleichnamigen Dachmarke und wir verabredeten uns, das Gespräch im Podcast fortzusetzen. Die Gesprächsthemen (u.A.) waren: - Was ist die Landesagentur Duales Studium Berlin und was sind ihre Ziele? - Was hebt ein duales Studium von klassischen Studienformaten ab? - Was sind die Vorteile eines dualen Studiums? - Wann sollte man als künftig Studierende:r ein duales Studium in Betracht ziehen und wann nicht? - Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen Studierenden, Betrieben und Hochschulen? - Welche Anforderungen und Herausforderungen bringt ein duales Studium für alle Beteiligten mit? - Für welche Qualitätskriterien stehen die Dachmarke und ihre Landesagentur? Vielen Dank für die Möglichkeit des Gesprächs!
-
81
#80 Matthias Graf von Kielmansegg, Geschäftsführer der Vodafone-Stiftung Deutschland
Die Vodafone-Stiftung hat eine Jugendstudie in Auftrag gegeben, die u.A. zu dem Befund kam, dass sich eine große Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland Sorgen um ihre zukünftige Freiheit macht. Dies nahm ich zum Anlass, hier mal genauer nachzufragen, weshalb ich mich gefreut habe, mit dem Geschäftsführer der Vodafone-Stiftung, Matthias Graf von Kielmannsegg, hierüber im Podcast ins Gespräch gekommen zu sein. Wir sprachen insbesondere auch über die Rolle der sozialen Medien, die Wahrnehmung von Jugendlichen zum Stand der Meinungsfreiheit und über die Rolle, die Schulen in einer Zeit ausfüllen müssen, in der Freiheitsrechte, aber auch die Demokratie und gesellschaftliche Gewissheiten in Frage gestellt werden. Ein weiterer Punkt im Gespräch war die Beteiligung der Vodafone-Stiftung an der Initiative #NeustartBildungJetzt, zu der eine dreistellige Zahl an Stiftungen, Bildungsträgern und weiteren Akteurinnen und Akteuren aus dem Bereich der Bildung angehören und die sich an die Kultuspolitik wendet. Vielen Dank für das ausführliche und angenehme Gespräch!
-
80
#79 Franziska Brychcy (DIE LINKE), Sprecherin für berufliche Bildung
Nachdem ich in der Episode der vergangenen Woche mit Marian Schreier von der IHK Berlin sprach, um unter Anderem den Ausbildungsstart 2024 aus Sicht der IHK zu beleuchten, traf ich für diese Episode mit Franziska Brychcy (DIE LINKE) zusammen. Mich hat interessiert: - wie schaut ihre Partei auf das von der Koalition eingeführte elfte Pflichtschuljahr und wo fordert sie ggf. Nachbesserungen, - ob "IBA" eher auf Anschlüsse, oder auf Abschlüsse hin orientieren sollte, - wie die Berufsorientierung in den Schulen gestärkt werden kann - wie sie die Aussagekraft von Schulabschlüssen beurteilt, - warum sie die vom Senat geplante Ausbildungsplatzumlage unterstützt, - wie Wohnungen für Azubis geschaffen werden können, - welche Perspektiven die Senatskoalition für schulpflichtige Geflüchtete schaffen muss - und, wie Berlin aus Sicht ihrer Partei wieder Gestaltungsspielräume in der Haushaltspolitik erlangen könnte. Und mich hat interessiert, welche Prioritäten die Linke bis zur kommenden Wahl in der Bildungspolitik sieht. Vielen Dank für das Gespräch!
-
79
#78 Marian Schreier, Industrie- und Handelskammer Berlin
Die Ferien neigen sich dem Ende zu, das neue Schuljahr beginnt in Kürze, ebenso das Ausbildungsjahr und aus diesem Grunde traf ich mich mit dem Geschäftsführer Wirtschaft und Politik der IHK Berlin, Marian Schreier. Wir sprachen unter Anderem - über den Start des Ausbildungsjahres aus Sicht der IHK Berlin, - darüber, weshalb viele Jugendliche ihre Ausbildung wieder abbrechen, - über die sich daraus ergebenden Probleme für Betriebe und Azubis, - wir sprachen über berufliche Orientierung, - das „Elfte Pflichtschuljahr“, welches die Koalition auf Landesebene vorsieht, - über die Möglichkeiten, den Ausbildungsstandort Berlin zu stärken, - über die von der Koalition geplante Ausbildungsplatzumlage, - darüber, welche Branchen bei Azubis derzeit besonders beliebt und auch zukunftsträchtig sind - und die Frage, ob das Berliner Schulwesen zu viele Abiturient:innen hervorbringt. Vielen Dank für das Gespräch!
-
78
#77 "Corona-Rückblick" mit Constanze Rosengart, Schulleiterin
Schon seit Längerem haben Constanze Rosengart und ich uns vorgenommen, mal im Podcast auf die Corona-Zeit zurückzublicken, aus Schulleiterinnen- und Eltern(vertreter)perspektive zu überlegen, was man hätte anders machen können und wie diese Zeit das Bildungswesen und insbesondere auch den Blick auf die Schulen verändert hat. Es war ein sehr persönlicher und individueller Rückblick, der insofern auch keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt, aber es hat mich sehr gefreut, dass wir hierfür zusammengekommen sind. Wir sprachen darüber, wie sie mit der Schließung ihrer Schule im März 2020 umgegangen ist, was das Team getan und versucht hat, um die Schülerinnen und Schüler dennoch zu „erreichen“, wir sprachen über Kinderschutz, „Schulisch angeleitetes Lernen zu Hause“, die Kommunikation zwischen Schule(n) und Eltern, über Probleme, die in vielen Elternhäusern in dieser Zeit entstanden sind, über das Programm „Stark trotz Corona“, die Auswirkungen, die diese Zeit bis heute in den Schulen hat, über die Kommunikation der Bildungsverwaltung zum damaligen Zeitpunkt und sehr vieles mehr. Wir haben das Gespräch im Mai aufgezeichnet und wollten es eigentlich schon damals ausstrahlen, haben uns aber kurzfristig entschieden, es in die „Sommerpause“ dieses Podcasts zu packen. Es wurden rund zwei Stunden und zwanzig Minuten. Wir haben das eine oder andere Resumé zu ziehen versucht und mehr als einmal dennoch keine eindeutige Antwort gefunden, weil die Widersprüchlichkeiten dieser Zeit auch mit 4 Jahren Abstand nicht eindeutiger werden. Für mich ist das eine der Kernerkenntnisse nicht nur dieses Gesprächs, sondern auch der vergangenen Jahre. Aber natürlich haben wir auch darüber nachgedacht, was man im „Jetzt“ besser machen könnte und das eine oder andere „Danke“ an Menschen ausgesprochen, mit denen wir diese Zeit in unseren jeweiligen Zusammenhängen (Schulleiterin und Vater/Elternvertreter) zu tun hatten. Anmerkung insofern: wir sprechen hier nicht für Schulleitungen oder Eltern/Elternvertreter im jeweiligen Allgemeinen, sondern über unsere jeweilige persönliche Sichtweise.
-
77
#76 Katharina Günther-Wünsch (CDU), Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie
Von Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch wollte ich zum Schuljahresende erfahren, wie sie die Stimmung in den Schulgemeinschaften auch vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts wahrnimmt, welche Unterstützung die Bildungsverwaltung den Schulen anbietet, welche Rolle die Träger der Demokratiebildung dabei spielen, ob es hilfreich ist, die Trägerlandschaft als "Wildwuchs" zu bezeichnen und welche Qualitätskriterien die Bildungsverwaltung künftig für die Vergabe von Ausschreibungen in dem Bereich anlegt. Ich wollte von ihr erfahren, wie eine zusätzliche Sprachförderung in den Schulen stattfinden soll, da die bisher von der Koalition ins Feld geführte Argumentation für eine Verengung der Förderprognose keine Förderung, sondern eine Segregation ist, wie insbesondere in den Integrierten Sekundarschulen eine Förderung stattfinden soll und wie der Senat dabei unterstützen möchte. Außerdem ging es um die Neuregelungen bei der Ruhendstellung und Aufhebung der Schulpflicht im Rahmen der neu gefassten Pararaphen 43 bis 43b Schulgesetz, die Frage, welche Unterstützung und Angebote Kinder und Familien dann erhalten und ob sie es als Kapitulation des Bildungswesens vor dem jeweiligen Kind ansieht, wenn man es aus der Schulpflicht entlässt. Wir sprachen über ihre Hoffnungen in das Kitachancenjahr und auch darüber, welche Rolle es angesichts der Dimension der desaströsen IQB-Ergebnisse auch des letzten Jahres in der Gesamtschau spielen kann. Angesichts der Debatten in der Koalition über die "Willkommensschule" in Tegel wollte ich erfahren, ob eine Integration Geflüchteter ins allgemeine Schulsystem wirklich beabsichtigt ist und wir sprachen zum Ende des Gesprächs noch über verschiedene Fragen zur Ausgestaltung des geplanten Religionsunterrichts. Danke für die Möglichkeit des Gesprächs.
-
76
#75 Susanne Vieth-Entus, Journalistin (Tagesspiegel Berlin)
Für die vorletzte Episode des Schuljahres habe die Journalistin Susanne Vieth-Entus gewinnen können. Ich wollte von ihr unter Anderem erfahren, wie sie auf die Kommunikation der Bildungsverwaltung, der Senatorin und der Koalition schaut, ob die Koalitionspartner ihre jeweiligen Rollen gefunden haben und ob sie, nachdem sie in der Vergangenheit häufig über fehlende Transparenz der Bildungsverwaltung berichtet hat, nach dem Wechsel in der Hausspitze eine Veränderung wahrnimmt.
-
75
#74 Der Vorstand des Landesschülerausschusses Berlin
"Wie geht es eigentlich den Schülerinnen und Schülern derzeit" war eine Frage, die mich auch zum Ende dieses Schuljahres beschäftigt hat und ich wollte wissen, wie der Landesschülerausschuss auf die Schulgesetzänderungen schaut. Mit Aimo Görne, Dade Neinaß und Orcun Ilter sprach ich über diese Fragen, wir sprachen über die Folgen der Social-media-Nutzung durch Schülerinnen und Schüler und notwendige Schutzmaßnahmen und darüber, wie es ist, in diesen krisengeschüttelten Zeiten erwachsen zu werden. Wir sprachen über Schüler:innenbeteiligung und darüber, an welcher Stelle die aktuelle Koalition Fehler vermieden hätte, hätte sie den Landesschülerausschuss gefragt. Es war ein gutes und bisweilen auch sehr persönliches Gespräch. Vielen Dank dafür!
-
74
#73 Karina Jehniche, Vorsitzende des IBS e.V. und Schulleiterin
Karina Jehniche ist Vorsitzende des "Interessenverband Berliner Schulleitungen e.V." und Schulleiterin der Christian-Morgenstern-Grundschule in Berlin-Spandau. Ich freue mich, dass wir für diese Episode zusammengefunden haben, um mal einen Blick auf die Positionierungen ihres Verbands zur Schulgesetznovelle der Berliner Koalition zu werfen, aber auch, um darüber zu sprechen, welche spezifischen Lebenslagen ihre Schülerinnen und Schüler mit in die Schule bringen, wie sie und ihre Kolleginnen und Kollegen mit diesen umgehen und welche Herausforderungen es gibt. Wir sprachen über Sprachbarrieren, den Umgang mit Kindern und Eltern, über den Zusammenhang von Bildung und Armut, die Schaffung von Perspektiven, den Konsum sozialer Medien durch Kinder, die Ausgestaltung des gebundenen Ganztags an ihrer Schule und die Möglichkeiten, die dieser bietet. Außerdem schauten wir auf das Vorhaben des Kitachancenjahres, den geplanten Religionsunterricht, sprachen über das Neutralitätsgesetz, das Startchancenprogramm, das kostenfreie Schulmittagessen, die Brennpunktzulage für Erzieher:innen in Schulen, die Notwendigkeit der Steuerung der Lehrkräfteverteilung, die Kürzungen beim Profilbedarf II und einiges mehr. Es war ein bunter Strauß an Themen, dessen verbindendes Element die Schaffung von Bildungs- und Lebenschancen von Kindern ist. Vielen Dank dafür.
-
73
#72 Louis Krüger (Bü´90/Grüne), Schulpolitischer Sprecher
Der Senat sagt derzeit auch im Bezug auf die Bildungspolitik, "Die Richtung stimmt". Von Louis Krüger als schulpolitischem Sprecher der größten Oppositionsfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus wollte ich wissen, was er derzeit als Richtung der Bildungspolitik unter Schwarz/Rot erkennt, was aus Sicht der Berliner Grünen besser läuft und auch, in welchen Bereichen er Kritik übt. Mich hat u.A. interessiert: - Was derzeit der Oppositionskurs der Grünen im Abgeordnetenhaus ist, - ein Antrag für kleinere Lerngruppen, den die Grünen kürzlich ins Abgeordnetenhaus eingebracht haben, - die Position der Grünen zu den Änderungen der Koalition beim schulischen Ganztag - die gemeinsame Forderung von GEW und Grünen nach Abschaffung der Hausaufgaben - der Blick der Grünen auf den Stand und die Entwicklung der schulischen Inklusion sowie auf das Vorhaben der Koalition zur Neuregelung der Übergänge von Grund- zu weiterführenden Schulen. - Wir sprachen darüber, ob oder warum die Grünen das Bildungsressort in der Vergangenheit nicht selbst beansprucht haben sowie - über das geplante elfte Pflichtschuljahr und - das kostenfreie Schulmittagessen sowie die aktuell laufenden Haushaltsverhandlungen. Vielen Dank für das Gespräch!
-
72
#71 Katja Kleiber & Peter Lange, Arbeitsgemeinschaft freier Schulen Berlin
Stimmt die Richtung in der Bildungspolitik, wie es der Berliner Senat erklärt? In dieser Folge wollte ich das aus der Perspektive der freien Schulen erfahren, weshalb ich mich freue, Katja Kleiber und Peter Lange für die "Arbeitsgemeinschaft freier Schulen Berlin" hinter meinem Mikrofon begrüßen zu dürfen. Wir sprachen unter Anderem darüber, warum es eigentlich freie Schulen braucht, wie diese sich in ihrem Angebot im Vergleich zu Schulen in öffentlicher Trägerschaft unterscheiden, wie sie sich finanzieren, darüber, warum sie es so schwer haben, den Ruf als "Schulen für eine zahlende Elite" loszuwerden und über Elternmitwirkung. Und natürlich über ihren Blick auf die aktuelle Senatspolitik sowie die Kundgebung der freien Schulen vor dem Abgeordnetenhaus in dieser Woche. Vielen Dank für das interessante Gespräch und die Einblicke.
-
71
#70 Tom Erdmann, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Die Leitfrage dieser kleinen Schuljahresabschlussstaffel "Der Senat sagt, in der Bildungspolitik würde die Richtung stimmen: stimmt sie wirklich?" habe ich in Episode 70 dieses Podcasts an Tom Erdmann, den Berliner Landesvorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft weitergegeben. Wir sprachen über den schulischen Ganztag, über Inklusion und die Pläne des Senats zum Ruhen der Schulpflicht unter bestimmten Voraussetzungen, über die Frage der Zugangsgerechtigkeit zu weiterführenden Schulen und er gab mir einen Kontrapunkt zur Episode 62 mit, in der ich mit dem Bundeswehr-Jugendoffizier Hauptmann Czarnitzki über die Frage gesprochen habe, was die Bundeswehr in Schulen macht und wie sie mit Jugendlichen arbeitet. Eingangs ging es allerdings um die seit zwei Jahren anhaltenden Warnstreiks der GEW Berlin für kleinere Lerngruppen und die Frage, welche Strategie die GEW verfolgt, ob sie neben Streiks noch weitere Möglichkeiten sieht, ihre Forderungen durchzusetzen und welche Möglichkeiten sie sieht, für die Warnstreiks noch stärker zu mobilisieren. Danke für das Gespräch!
-
70
#69 Der Vorstand des Landeselternausschusses Berlin
Mittlerweile ist es fast schon eine kleine Tradition, dass der Vorstand des Landeselternausschusses Berlin und meine Wenigkeit zum Schuljahreswechsel in diesem Podcast zusammenkommen und mal zurück- und/oder vorausschauen. Diesmal ging es insbesondere um die geplante Schulgesetznovelle. Am Ende dieses arbeitsreichen und wechselvollen Schuljahres hatte ich unter Anderem folgende Fragen an Norman Heise, Dörthe Engelhardt, Jan Krebs und Carsten Rudolph: - Wie geht’s den Berliner Elternvertretenden derzeit? - Wie blickt der LEA auf den Weggang der Qualitätsbeauftragten der Senatsbildungsverwaltung? - (Wie) hat sich die Zusammenarbeit mit der SenBJF unter der neuen Hausspitze verändert? - Wie kam es zum gemeinsamen Schreiben des LEA mit den Schulleiterverbänden zum Profilbedarf II? - Wie berurteilt der Landeselternausschuss die Neuregelung der Übergänge zwischen den Grundschulen und den weiterführenden Schulen? - Was ist der Auftrag der Schulen aus LEA-Sicht und ist er mit der Neuregelung der Übergänge vereinbar? - Wie beurteilt der Landeselternausschuss die beabsichtigte Einführung des Fachs Religion als reguläres Wahlpflichtfach? - Wie schaut der LEA auf das Kitachancenjahr und das 11. Pflichtschuljahr? - Ist eine diskriminierungsfreie Schule, wie sie im Koalitionsvertrag gefordert wird, möglich? - Lobt sich der neue Senat zurecht für die derzeitigen Schuleröffnungen im Rahmen der Schulbauoffensive? - Wie steht der LEA zu den Forderungen und den Warnstreiks der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft? - Warum möchte der LEA sich mit dem Ersetzen von Ziffernoten beschäftigen? - Und wir sprachen über das neue Berliner Landesinstitut ("BERLI") und der LEA hatte noch einige Danksagungen. Es war mal wieder ein gutes Gespräch. Vielen Dank dafür!
-
69
#68 Lars Békési, Verband der Kleinen und Mittelgroßen Kitaträger e.V.
Der Senat sagt mit Blick auf das zu Ende gehende Kitajahr, die Richtung in der Bildungspolitik würde stimmen. Ob die kleinen und mittelgroßen Kitaträger in Berlin das genauso sehen, wollte ich vom Geschäftsführer des VKMK, Lars Békési, wissen. Wir sprachen unter Anderem - über das Kitachancenjahr, - darüber, wie er die Zusammenarbeit mit der neuen Hausspitze und ihrer Verwaltung einschätzt, - über eine "Spandauer Mottenkiste", - die Frage, ob und ggf. wer für das Hin und Her bei der Hauptstadtzulage die ggf. auch personelle Verantwortung übernehmen müsste, - die Finanzierungslücken im Landeshaushalt und was diese für die Kitas bedeuten und - wo er Einsparpotentiale sieht.
-
68
#67 Stephanie Loos & Janine Schott, Berliner Bündnis für schulische Inklusion
Warum ist das "Berliner Bündnis für schulische Inklusion" unzufrieden mit der Politik des Berliner Senats, warum gehört die Inklusion aus seiner Sicht ins Berliner Schulgesetz, was ist eigentlich "Inklusion" und was macht es mit Schüler:innen und Eltern, wenn eine inklusive Beschulung nicht möglich ist? Über diese und etliche andere Fragen sprach ich mit Stephanie Loos und Janine Schott per Videokonferenz und bin dankbar, dass sie sich die Zeit genommen haben, um diese 11-Teilige Abschlussreihe zum Ende des Schul- und Kitajahres um die Perspektive derjenigen zu ergänzen, die allzu häufig bei Debatten über Bildung und auch in ihrer praktischen "Umsetzung" übersehen werden. Ich habe auch selbst wieder viel gelernt. Vielen Dank für das Gespräch!
-
67
#66 Dr. Maja Lasić (SPD), Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, Bildungspolitische Sprecherin
In den kommenden 12 Episoden bis zu den Sommerferien werde ich mit verschiedensten Gästen aus der Berliner Bildungslandschaft darüber sprechen, ob das Urteil des Berliner Senats über sich selbst, dass „Die Richtung stimmt“, tragfähig ist und auch die geplante Schulgesetznovelle aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Für den Beginn dieser Reihe habe ich mir eine der beiden bildungspolitischen Sprecher:innen des Koalitionspartners eingeladen. Mit Maja Lasić sprach ich unter Anderem über folgende Themen: Ist die Erhöhung der Hürden zur Erlangung eines Gymnasialplatzes vereinbar mit dem Anspruch auf Bildungsgerechtigkeit? Ist die Reduzierung der Förderprognose auf drei Fächer (Mathematik, Deutsch, erste Fremdsprache) sinnvoll? Was hätte sie selbst anstelle der Kürzungen beim Profilbedarf II getan? Wie passt die Prüfung eines neuen Förderzentrums durch die SPD Neukölln zum Anspruch der Inklusion? Die Notwendigkeit einer besseren Lehrkräfteverteilung im Stadtgebiet und ihre Umsetzung. Die Beschulung der ukrainischen Geflüchteten in Tegel und die Debatte in der Koalition hierüber. Schulische Perspektiven für Geflüchtete, bei denen die allgemeine Schulpflicht vor Erreichen eines Abschlusses endet. Ob die „IBA“ das geeignete Instrument ist, um Geflüchtete zum Schulabschluss zu bringen. Die Ausgestaltung des 11. Pflichtschuljahres und die Erwartung der Koalition an die Oberstufenzentren. Wie sie auf die Verhandlungen zur Auflösung der „pauschalen Minderausgaben“ blickt und wo sie Einsparungsnotwendigkeiten prognostiziert. Die Gebührenfreiheit im Bildungswesen und die Debatte darüber innerhalb der Berliner SPD. Außerdem verriet sie mir, Warum das „Kitachancenjahr“ entgegen der Darstellung des Koalitionspartners CDU keine „Vorschule“ ist, sondern eine „proaktive Versendung von Gutscheinen“, was sie an der Bildungssenatorin schätzt, warum sie im derzeitigen Kurs keine Abkehr vom Kurs unter R2G erkennt und warum ihre Antwort auf meine Frage „Sind Sie froh, dass Sie das (Bildungs)Ressort los sind?“ ein unumwundenes „Ja“ ist. Vorankündigung: die nächste Episode dieser Reihe erscheint bereits am 07.06.2024 und wird sich um Inklusion drehen.
-
66
#65 Anna Schmidt, Mobile Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus Berlin
Rechtsextremismus ist ein gesamtgesellschaftliches Thema, weshalb es auch nicht verwundern kann, dass er auch in Schulen und deren Umfeld zu beobachten ist. Vor einigen Wochen machten auch die Landesschüler:inneräte der ostdeutschen Bundesländer gemeinsam auf dieses Problem aufmerksam und forderten zum Handeln auf. In Berlin ist zudem verstärkt zu beobachten, dass die Jugendvereinigung einer rechtsextremen Kleinpartei vor Schulen gezielt Jugendliche anspricht. Mit Anna Schmidt von der "Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus Berlin" sprach ich unter Anderem über folgende Fragen und Aspekte: Allgemein: - Was ist Rechtsextremismus und was kennzeichnet ihn? - Rechtsextreme Konstanten in der BRD und DDR - Wie haben sich das Erscheinungsbild und das Auftreten von Rechtsextremen in den vergangenen Jahren verändert, in welchen Zusammenhängen ist es gleich geblieben? - Welche Kommunikationsstrategien und psychologischen Anknüpfungspunkte nutzen Rechtsextemisten, um Jugendliche zu erreichen? - Welche Agitationskanäle nutzen Rechtsextreme heute? - Welche Kommunikationsstrategien nutzen Rechtsextreme, um in den sozialen Medien Kinder und Jugendliche zu erreichen? - Welche Rolle spielen Sportvereine in dem Zusammenhang? - Was sind die Anknüpfungspunkte des Rechtsextremismus, um im konservativen Spektrum Anhänger zu finden und diese zu radikalisieren? - Was können Eltern tun, um ihre Kinder zu sensibilisieren? Wie können Eltern und Schulen sich selbst für die immer defizileren Kommunikationsstrategien der extremen Rechten sensibilisieren? - Wie können Schulen mit dem Thema umgehen? Welche Ansprechpartner:innen, Beratungs- und Unterstützungsangebote gibt es? - Wie können und sollten Schüler:innen damit umgehen, wenn sie mit gezielter Ansprache vor Schulen (wie durch den III. Weg derzeit) oder im Netz damit konfrontiert werden? - Wann ist die Einschaltung der Polizei ratsam? Berlin: - In welchen Bezirken sind derzeit „Schwerpunktlagen“ erkennbar? - (Wie) unterscheiden sich die Bezirke voneinander im Auftreten und in den Kommunikationsstrategien von Rechtsextremen? - Welche Akteure sind im Zusammenhang mit der Ansprache Jugendlicher derzeit besonders aktiv? - Gibt es Angebote für Schulen? - Gibt es Fortbildungsangebote für Pädagog:innen und Eltern zur Erkennung von rechtsextremen Symboliken?
-
65
#64 Doreen Siebernik, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Ab dem Schuljahr 2026 haben Grundschüler:innen einen gesetzlichen Anspruch auf einen Ganztagsschulplatz. Die Bundesländer sind beim hierfür nötigen Ausbau der Plätze unterschiedlich weit und haben auch unterschiedliche Vorstellungen davon, was "Ganztag" sein soll. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat deshalb ein Forderungspapier bzw. Vorschläge für die Ausgestaltung des schulischen Ganztags veröffentlicht. Hierüber sprach ich mit Doreen Siebernik, Mitglied des Hauptvorstands der GEW und in diesem zuständig für die Bereiche Jugendhilfe und Sozialarbeit.
-
64
#63 Klaus Lederer, Berliner Kultursenator a.D., Abgeordneter, Autor
Der ehemalige Berliner Kultursenator Klaus Lederer hat nach dem Ausscheiden aus dem Senatorenamt ein Buch mit dem ambitionierten Titel "Mit links die Welt retten" geschrieben und ich hatte Fragen dazu. Wir trafen uns an einem sonnigen Donnerstag in seinem Bürgerbüro am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte, er nahm sich zwei Stunden Zeit und wir sprachen nicht nur darüber, wie er "links sein" versteht, sondern auch darüber, wie er auf Gegenwart und Zukunft blickt und wo die Dringlichkeit herkommt, die man in seinem Buch spürt. Es ging unter Anderem um linke und gesamtgesellschaftliche Selbsterzählungen, seine Zeit im Senat, die Frage, wo angesichts einer sich zerfasernden Öffentlichkeit geeignete Orte der demokratischen Aushandlung, Beteiligung und Willensbildung sein können und um sein Hadern mit der eigenen Partei sowie seine Hoffnung in die gesellschaftliche Linke.
-
63
#62 Hauptmann Jan Czarnitzki, Jugendoffizier der Bundeswehr beim Landeskommando Berlin
Wenn man einen Podcast über Bildung, Schulen und Kitas startet, ist die Bundeswehr vielleicht nicht sofort der erste Ansprechpartner, der einem in den Sinn kommt, aber auch sie ist ein Träger von Bildungsangeboten. Die Jugendoffiziere der Bundeswehr stehen der Zivilgesellschaft, beispielsweise auch Schulen, mit Schulungsangeboten zu Fragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik zur Verfügung. Insbesondere der Einsatz in Schulen ist immer wieder Gegenstand von Debatten über die Fragen, was die Bundeswehr in den Schulen vermittelt, wo Schulungen aufhören und Werbung für den Beruf des Soldaten anfängt, wer eigentlich die Inhalte festlegt, die die Jugendoffiziere in den Schulen vermitteln und wie sichergestellt wird, dass Jugendliche nicht "indoktriniert" werden. Das und noch mehr wollte ich gern herausfinden, weshalb ich mich freue, dass Hauptmann Jan Czarnitzki für ein Gespräch zur Verfügung stand. Wir sprachen über die genannten Fragen und einiges mehr.
No matches for "" in this podcast's transcripts.
No topics indexed yet for this podcast.
Loading reviews...
ABOUT THIS SHOW
Mein Name ist Marco Fechner und ich spreche in diesem Podcast mit Expertinnen und Experten und vielen Beteiligten darüber, wie wir unser Bildungssystem verbessern können und warum "Bildung" so viel mehr ist, als Schulunterricht.
HOSTED BY
Marco Fechner
Loading similar podcasts...