PODCAST · education
Hirnfutter für Lehrer*innen
by Hannah E.
Dieser Podcast ist für alle begeisterten Lehrer*innen und Neugierigen unter euch, die mehr darüber erfahren wollen, wie effektives Lernen aus neurowissenschaftlicher Perspektive funktioniert. Wir nehmen dich mit durch eine kleine Reise im Gehirn, teilen verständliche Wissenshäppchen aus der Hirn- sowie Lehr-und-Lern-Forschung mit dir und geben dir jede Menge Hirnfutter für deine nächste Unterrichtsstunde. Hier erfährst du, wie du neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in deinen Unterricht übertragen kannst, mit praxisnahen Beispielen und Impulsen für wirksameres Lernen. Wir sind Hannah, Laura und Luzia – und studieren aktuell Lehramt und Changing Education an der Universität in Helsinki.
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Fühlen(d) Lernen - Emotionen und Emotionsregulation unter die Lupe genommen
In dieser Podcast-Folge geht es um Emotionen und ihre Bedeutung für Lernprozesse aus psychologischer und neurowissenschaftlicher Perspektive. Wir klären zunächst, was Emotionen eigentlich sind und warum sie weit mehr als nur „Gefühle“ darstellen. Dabei wird deutlich: Lernen ist kein rein kognitiver Prozess – Emotionen begleiten jede Lernsituation.Wir erklären, was unter Emotionsregulation verstanden wird und stellen das Prozessmodell von James Gross vor. Du erfährst, welche Strategien Kinder nutzen können, um mit Nervosität, Frustration oder Angst umzugehen, und warum insbesondere die kognitive Neubewertung im schulischen Kontext eine wichtige Rolle spielt.Außerdem werfen wir einen Blick auf das Konzept der akademischen Emotionen nach Pekrun und zeigen, wie Kontrollerleben und subjektiver Wert Lernemotionen beeinflussen.Abschließend geben wir dir konkrete Impulse für deinen Unterricht: Wie können Emotionen sichtbar gemacht, konstruktiv begleitet und Regulationsstrategien gezielt gefördert werden?Alle Inhalte sind wissenschaftlich fundiert und praxisnah aufbereitet.Navarro Rincón, A., Carrillo López, M. J., SolaGross, J. J. (2015). Emotion regulation: Current status and future prospects. Psychological Inquiry, 26(1), 1–26. https://doi.org/10.1080/1047840X.2014.940781Pekrun, R. (2006). The control-value theory of achievement emotions: Assumptions, corollaries, and implications for educational research and practice. Educational Psychology Review, 18(4), 315–341. https://doi.org/10.1007/s10648-006-9029-9Pekrun, R., Goetz, T., Titz, W., & Perry, R. P. (2002). Academic emotions in students’ self-regulated learning and achievement: A program of qualitative and quantitative research. Educational Psychologist, 37(2), 91–105. https://doi.org/10.1207/S15326985EP3702_4McRae, K. (2016). Cognitive emotion regulation: A review of theory and scientific findings. Current Opinion in Behavioral Sciences, 10, 119–124. https://doi.org/10.1016/j.cobeha.2016.06.004Music by Maksym Malko from Pixabay
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Kleine Töne, große Wirkung – Musik und Neuroplastizität im Kindesalter
In dieser Podcast-Folge geht es um die Wirkung von Musik auf das kindliche Gehirn aus neurowissenschaftlicher Perspektive. Wir schauen uns an, was Neuroplastizität bedeutet und warum musikalische Aktivitäten besonders im Kindesalter nachhaltige Veränderungen in der Gehirnstruktur bewirken können.Wir erklären, weshalb es kein einzelnes „Musikzentrum“ im Gehirn gibt und warum Musik stattdessen mehrere Hirnareale gleichzeitig aktiviert – auditive, motorische, kognitive und emotionale Bereiche. Genau diese gleichzeitige Aktivierung stärkt neuronale Netzwerke und unterstützt Lernprozesse.Außerdem erfährst du, welche Transfereffekte musikalisches Training auf Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprachverarbeitung und soziale Kompetenzen haben kann und warum regelmäßige, kurze musikalische Impulse im Unterricht besonders wirksam sind.Bringe mit kleinen musikalischen Ritualen, Rhythmusübungen oder gemeinsamem Singen neuen Schwung in dein Klassenzimmer und entdecke, wie Musik als pädagogisches Werkzeug Lernprozesse nachhaltig fördern kann.Alle Inhalte sind wissenschaftlich fundiert und praxisnah aufbereitet.Navarro Rincón, A., Carrillo López, M. J., SolaFlecker, G. (2024). Musik und Neuroplastizität: Wie sich musikalisches Training auf die Gehirnentwicklung von Kindern auswirkt. wissen schaffen.lernen, 11(4). https://doi.org/10.53349/resource.2024.i4.a1285Music by Maksym Malko from Pixabay
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Ein Gehirn – viele Sprachen. Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft für einen besseren Zweitsprachenunterricht
In dieser Podcast-Folge geht es um das Sprachenlernen aus neurowissenschaftlicher Perspektive. Wir nehmen den Mythos zum kritischen Alter unter die Lupe und betrachten näher, warum Emotionen eine essenzielle Rolle beim Sprachenlernen spielen. Anhand des “Emotional Approach” erklären wir dir, was Dopamin mit erfolgreichem Lernen zu tun hat und wie du diese wissenschaftlichen Erkenntnisse in deinen Sprachenunterricht übertragen kannst. Bringe deinen Sprachenunterricht auf das nächste Level und erfahre, welche Methoden besonders neuro-effektiv für deine Schüler*innen sind.Alle Inhalte sind wie immer wissenschaftliche fundiert und wenn du mehr erfahren möchtest, empfehlen wir dir folgende Literatur.Navarro Rincón, A., Carrillo López, M. J., Solano Galvis, C. A., & Isla Navarro, L. (2022). Neurodidactics oflanguages: Neuromyths in multilingual learners. Mathematics, 10(2), 196. https://doi.org/10.3390/math10020196Lucas-Oliva, I., Vega, G., & Núñez-Román, F. (2022). From neurodidactics to language teaching and learning: The emotional approach. Theory and Practice in Language Studies, 12(8), 1457–1467. https://doi.org/10.17507/tpls.1208.01Sánchez, M., & Quesada, M. A. (2025). Neuroscience and language acquisition and learning: A systematicliterature review. Journal of Neuroeducation (JONED), 6(1), 30–45. https://doi.org/10.1344/joned.v6i1.49974Music by Maksym Malko from Pixabay
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Dieser Podcast ist für alle begeisterten Lehrer*innen und Neugierigen unter euch, die mehr darüber erfahren wollen, wie effektives Lernen aus neurowissenschaftlicher Perspektive funktioniert. Wir nehmen dich mit durch eine kleine Reise im Gehirn, teilen verständliche Wissenshäppchen aus der Hirn- sowie Lehr-und-Lern-Forschung mit dir und geben dir jede Menge Hirnfutter für deine nächste Unterrichtsstunde. Hier erfährst du, wie du neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in deinen Unterricht übertragen kannst, mit praxisnahen Beispielen und Impulsen für wirksameres Lernen. Wir sind Hannah, Laura und Luzia – und studieren aktuell Lehramt und Changing Education an der Universität in Helsinki.
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