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HörGut | Wolkensein, Tiefseemein, Erdendein
by Corinna Fröschke
Brauchen wir alle Gefühle in unserem Leben? Müssen wir uns mitunter selbst hinterfragen und unsere Dämonen aufarbeiten, die Dinge gar aus der Distanz betrachten - um gut und nachsichtig miteinander leben zu können? Und wo gehören wir hin? Wo sind der Ort und die Gemeinschaft, denen wir uns zugehörig fühlen? In drei Hörbüchern entdecken Kalle und Wilma nicht nur ihre magischen Fähigkeiten, sondern auch Antworten auf all diese Fragen. In ihren Sommerferien in Lummelunda, einem Ort auf Schwedens Insel Gotland inmitten der Ostsee, beginnt ihr Abenteuer in den Wolken, erstreckt sich weiter bis in die Tiefsee und findet final festen Boden auf der Erde. Die Bücher entstehen nach und nach.
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Tiefseemein | Kapitel 90 + 91
Die Unruhegeister, die sich nicht entscheiden können, wer von ihnen zu Wilma oder Emy gehört, beobachten die Mädchen in deren Streit in der Tiefsee. Irrlicht 1: "Was tun die da? Weshalb checken sie nicht, wer wer ist?" Irrlicht 2: "Das werden sie. Keine Sorge. Richtige Erinnerungen bedeuten fester Boden. Falsche Erinnerungen bedeuten Bruchwerk. Wer nicht aufhört, sich falsch zu erinnern, fällt in die Tiefsee und wird zu einem Schatten."
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Tiefseemein | Kapitel 89
In dem fragilen Konstrukt der Tiefsee verhandeln Wilma und Emy weiter lautstark und verzweifelt über ihre Erinnerungen. "Ich bin Emy", schreit Wilma und hinterlässt bei Emy und Helmi ein absolut bizarres Gefühl. Wieso behauptet ihre Freundin so vehement, jemand zu sein, der sie nicht ist? Und noch etwas passiert: Jedes Mal, wenn Wilma von sich als Emy erzählt, bricht ein Stück der neu konstruierten Tiefsee um sie zusammen. Mit jeder falschen Erinnerung fällt Wilma tiefer und tiefer.
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Tiefseemein | Kapitel 88
Erinnerungen schaffen Verbindung und Zugehörigkeit. Das haben Kalle und seine Ohrboten gelernt und weil das so ist, stupsen Kalle und sein Grossvater in einer grossen Runde am Lagerfeuer all jene Erinnerungen an, die sie mit Wilma verbinden. Die Vandervindts, Lila, Leonore und auch Rufus reihen sich: sie teilen ihre schönsten Erinnerungen, die sie alle miteinander verbinden. Erinnerungen, die hoffentlich auch den Mädchen in der Tiefsee helfen, sich richtig zu erinnern.
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Tiefseemein | Kapitel 86 + 87
Kalle und seine Ohrboten werden sich der Macht der Erinnerungen bewusst. Erinnerungen verbinden alles. Sie führen Emotionen mit sich. "Erinnerungen machen uns zu den Menschen, die wir sind : in Licht und Schatten, doch man muss sich richtig erinnern", da sind sich alle einig. Doch genau damit haben drei Mädchen in der Tiefsee zu kämpfen. Wer ist Emy und wer ist Wilma? Wer führt die richtigen Erinnerungen mit sich und wer wird von etwas Fremden bestimmt?
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Tiefseemein | Kapitel 84 + 85
Zwei Unruhegeister sind vollends verwirrt. Keiner von ihnen weiss, zu wem sie gehören. Zu Emy oder zu Wilma? Irgendwie fühlen sie sich beiden zugehörig, aber eigentlich heisst es "ein Unruhegeist, ein Mensch". Was geht hier vor sich? Auch die Mädchen sehen sich - zurück in der Tiefsee - einem inneren Chaos gegenüber. Alles sieht verändert aus. Sie kämpfen mit sich, mit ihren wirren Gefühlen und so auch gegeneinander.
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Tiefseemein | Kapitel 81 + 82 + 83
Die Dinge ereignen sich rasant und zeitgleich: Emy, Helmi und Wilma taumeln in die Tiefsee. Arthur versucht im Zwiegespräch mit seinen Ohrboten zu verstehen, welche übergeordnete, grössere Rolle Oliana und Verden spielen und Lila erfährt von Wilmas Omas, dass es ihre Magie war, die die Mädchen zurück in die Tiefsee geschickt hat. Dorthin, wo sich ihre Persönlichkeiten wieder entheddern müssen.
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Tiefseemein | Kapitel 80
Arthur, Lila, Kalle und Rufus inspizieren Fridolin: seine lackierte Oberfläche, seinen Riss. "Ich habe ihn nicht lackiert", sagt Rufus und klettert in den Clownsschrank hinein. Was er dort findet, kann er selbst kaum glauben, denn es ist ein riesen Haufen Termiten, die es in Skandinavien eigentlich gar nicht gibt und die sich schon überall ausgebreitet haben.
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Tiefseemein | Kapitel 79
Helmi und Wilma lesen im Garten der Vandervindts und beobachten sich argwöhnisch. Helmi will heim, denn ihre Freundschaft scheint am Boden und sie fühlt sich allein. Als Emy sich zu ihnen gesellt, wird die Stimmung noch angespannter, denn Emy fragt Wilma nach dem "Spiel der Sprichwörter", das Wilma gar nicht kennen kann. Leonore hat an diesem Punkt genug von den Streitereien der Mädchen und schlägt vor, Versöhnungsplätzchen zu backen. Magische Plätzchen, die den Mädchen einen Neuanfang ermöglichen sollen.
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Tiefseemein | Kapitel 78
Lila, Leonore, Adolphus und Daisy Donnelly finden im Haus der Molanders zusammen und bringen ihre Entdeckungen zueinander. Puzzleteil für Puzzleteil setzen sie die Ereignisse um Emy und Wilma, die Tiefsee und den Riss zusammen und rekonstruieren, wie sich alles ereignet haben muss. Plötzlich hören sie zwei ihnen nur allzu vertraute Stimmen ...
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Tiefseemein | Kapitel 77
Eine kleine Philosophie rund um Erinnerungen
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Tiefseemein | Kapitel 76
Kalles Grossvater stellt sich seiner letzten Erinnerung. Der Erinnerung, in der er Lulu kennenlernte. Der Erinnerung, in der er seine Unruhe traf und die er seither nie wieder gehen liess. Der Erinnerung, die sein Selbstvertrauen brach und die er sich nie wieder anschauen wollte.
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Tiefseemein | Kapitel 74 + 75
Emy versteht weiterhin nicht, woher Wilma ihr Spiel mit den Sprichwörtern kennt. Ein Spiel, das sie in Wolkenheim erfunden hatten. Sie spricht mit Adolphus und Daisy über Wilmas Veränderung - die Tatsache, dass sie wie "die Wut in Person" aus der Tiefsee zurückgekehrt ist. Nun werden Tante und Onkel mehr als hellhörig. Derweil wachen in der Tiefsee immer mehr Unruhegeister auf, die einander wiedererkennen und doch nicht wissen wer sie sind. Irgendetwas ist noch immer absolut krumm.
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Tiefseemein | Kapitel 73
Lila blättert in einem wandelnden Lexikon und sucht nach den Gesetzen der Tiefsee: was findet Halt, wann und warum? Was passiert mit losem Treibgut? Wie findet alles wieder seinen Weg aus der Tiefsee heraus? Zeile für Zeile versucht sie sich einen Reim darauf zu machen, was mit Emy und ihrer Wut geschehen sein könnte und stösst dabei auf ihr Irrlicht Boo, das ihr erzählt, wie die Unruhegeister die Tiefsee wieder reparieren wollen.
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Tiefseemein | Kapitel 72
Leonore beobachtet die Ostseewellen und denkt nach. Was hatte die kleine Emy im Tausch geben müssen, als sie aus Wolkenheim auf die Erde zurückkehrte? Wenn das Wissen um Wolkenheim nicht - wie es die Gesetze vorsahen - im Schlaf aus ihr herausgesickert war, dann musste der Tausch ad hoc stattgefunden haben. Irgendetwas war regelrecht von ihr abgeplatzt und hatte so einen Riss im Universum verursacht, aber was?
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Tiefseemein | Kapitel 71
Emy trifft auf Wilma und beharrt darauf, endlich miteinander zu reden: "Was ist los mit dir", will sie wissen. "Was ist in der Tiefsee passiert?" Doch Wilma kann nur unfreundlich ätzen. Sie will ihre Ruhe. Während die eine also versucht, zu fliehen und die andere versucht, zu bleiben, offenbart Wilma etwas, dass sie gar nicht wissen kann. Etwas, das nur Emy in den Wolken erlebt hat und von dem sie Wilma nie erzählte. Aber wie kann das sein?
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Tiefseemein | Kapitel 70
In der Tiefsee bemühen sich Luke und Trug Kalles Erinnerungen richtig zusammenzusetzen. Sie diskutieren und streiten und wechseln Perspektiven, bis sie sich einig sind. Mit jeder Erinnerung erwachen mehr Irrlichter und mit den Irrlichtern kommt das Licht zurück in die Tiefsee. Es ist eine Aufgabe, die sie nur gemeinsam erledigen können. Wie schon vor einem Jahr in Wolkenheim, können sie sich nur als Gemeinschaft retten.
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Tiefseemein | Kapitel 69
Während Kalle noch immer schläft und spürt, dass es im Schlaf eine letzte Aufgabe mit dem Grossvater zu erledigen gilt, geraten seine Gedanken wieder und wieder durcheinander. Erinnerungen an das Wiedersehen mit seiner Mutter mischen sich in seine Träume und er kann sie nur schwer verdrängen. Dabei ist Fokus doch jetzt gerade so wichtig: Fokus auf seinen Opa und Fokus auf das Positive.
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Tiefseemein | Kapitel 68
Pilou erklärt Kalles Ohrboten Luke und Trug wie man Erinnerungen rekonstruiert: dass es Richtige und Falsche gibt und dass man Perspektiven austauschen muss, um der Wahrheit möglichst nah zu kommen. Auch, dass sich Erinnerungen wie Dominosteine verhalten. Man denkt AN andere, weil eine Erinnerung meistens mehrere Personen betrifft. So wollen sie - Erinnerung für Erinnerung - die Tiefsee wieder aufbauen.
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Tiefseemein | Kapitel 67
Als Rufus vom Fischfang auf der Ostsee zurückkehrt, trifft er Lila und Adolphus in Visby. Die See hat Rufus ins Denken gebracht, ins Philosophieren gar. Er spricht über neue Perspektiven und stupst so eine Idee bei Lila und Adolphus an: Was, wenn sie IN die Tiefsee müssen, um selbst ihre Perspektive zu verändern? Würden sie dann eine Lösung finden, um alles Gespaltene wieder zusammenfügen zu können?
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Tiefseemein | Kapitel 66
Es ist Tag 6, an dem Kalle und sein Grossvater noch immer nicht aus ihrem Schlaf erwacht sind. Lila liegt neben ihrem Sohn im Bett und sinniert über die jüngsten Ereignisse. Sie schämt sich für das, was sie getan hat. Sie erzählt dem schlafenden Kalle von Pimpfs Mutter, von deren Leben und deren Stolz. Ein Stolz, der sich auch auf Kalles Grossvater auswirkte und der seinen Glauben an sich selbst erschütterte. Mitten in diese Geschichte platzt Adolphus, und gemeinsam mit Lila macht er eine ganz erstaunliche Entdeckung: Zusammen lösen sie das Rätsel um Emy und den Riss.
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Tiefseemein | Kapitel 65
Leonore, Helmi, Adolphus und Miss Donnelly treffen einander zufällig in einem Café: "Wieso ist Emy der einzige Wolkling, der MIT all seinem Wissen aus Wolkenheim auf die Erde zurückkehren konnte?" Vollkommen arglos, fast schon naiv stellt Helmi jene Frage und löst dabei, ohne es zu ahnen, eine Schockwelle in allen Gesichtern aus. "Mein Gott, das ist der Riss", entfährt es Adolphus. "Wir haben Emy einfach mit auf die Erde genommen, und dabei die Gesetzmässigkeiten gedehnt." "Und was man unendlich dehnte, das riss", ergänzte Daisy Donnelly. Mit der Rückkehr Emys auf die Erde hatten sie ein ganzes Universum gespalten.
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Tiefseemein | Kapitel 64
Lila, Helmi, Emy und Tinus spielen "Mensch, ärgere dich nicht". Tinus gibt den grossen Magier und zaubert sich alle Spielzüge so, dass nur er gewinnen kann. Er missachtet sämtliche Regeln und verzaubert seine Würfel: sie fallen, wie er es braucht. Das verärgert alle, ausser Emy. Warum bleibt sie so gelassen und reagiert nicht mit kindlicher Wut?
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Tiefseemein | Kapitel 63
Die Ohrboten Luke und Trug lernen den Wal Moneo kennen, der nur noch als Spiegelbild existiert. "Ich bin noch hier, weil sich irgendwer an mich erinnert", erklärt der Wal. "Nur mein Körper fehlt." "Dann erinnert sich auch irgendjemand an uns", erkennen Luke und Trug mit rosigen Wangen. "Erinnerungen sind der Schlüssel zur Tiefsee", flüstert ihnen der Unruhegeist Pilou. "Jede richtige Erinnerung bringt ein Stück Tiefsee zurück."
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Tiefseemein | Kapitel 62
"Emy ist der Riss." Adolphus dreht und wendet die Worte Fridolins und kann sich doch keinen Reim darauf machen. Wie soll ein elfjähriges Mädchen ein ganzes Universum spalten? Gemeinsam mit Miss Donnelly geht er der Sache auf den Grund.
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Tiefseemein | Kapitel 61
Wilma beendet ihr Werk, das zum Tode Fridolins führen wird. Ihr Bild des Clownsschrankes ist gemalt, der Haufen an Termiten in ihrer Zeichnung verewigt. Aushöhlen werden sie ihn, so wie Verden Schuld daran trug, dass auch sie einst ausgehöhlt wurde. Wilma läuft zum Haus der Molanders und gibt ihrem Plan den letzten Schliff: Mit Lack wird sie Fridolin den Mund versiegeln und zum Schweigen bringen, doch kurz bevor dies geschieht, erkennt er Wilmas wahres Ich.
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Tiefseemein | Kapitel 59 + 60
In diesen beiden Kapiteln zeigt sich Kalle und Pimpf das ganze Bild. Das ganze Bild, was mit Jonte geschah als Arthur 15 Jahre alt war und Jonte 7. Das ganze Bild, das Kalles Grossvater seither tief in sich verschlossen und nie wieder angeschaut hatte. Das ganze Bild, zu dem ihm Kalle nun endlich verhilft, indem er der furchtbaren Schuld, die Arthur in sich fühlt, vollkommen neue Blickwinkel hinzufügt.
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Tiefseemein | Kapitel 58
Am Strand versucht Helmi das Erlebte und all das Übernatürliche zu verarbeiten - doch ohne grossen Erfolg. Auch, weil sie nicht versteht, was mit Wilma geschehen ist. Seit ihrer Rückkehr aus der Tiefsee zeigt ihre beste Freundin ein böses, abweisendes Verhalten. In dieser Verfassung trifft Helmi auf Wilmas Oma und alles bricht aus ihr heraus ...
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Tiefseemein | Kapitel 57
Das Echo der Ohren ist zurück, doch Luke und Trug finden seine Quelle nicht. Ein riesiger Schatten taucht unter ihnen hindurch - körperlos. Nichts und niemand lässt sich ausmachen, das oder der den Schatten verursacht - BIS sich plötzlich etwas Grosses auf den metallen Oberflächen der Ohrboten spiegelt.
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Tiefseemein | Kapitel 56
Die Vandervindts sind im Wald spazieren, Helmi und Wilma schweigen sich weiter an. Schlimmer noch: sie ätzen sich an. Keine kann die andere ertragen. Tinus hingegen hat Spass in der Natur und stolpert in einen Ameisenhaufen. Ein Wink des Schicksals, denn plötzlich ist Wilma gar nicht mehr so genervt von allen. Plötzlich liefert ihr dieser Haufen DIE zündende Idee, wie sie Fridolin für immer zerstören kann.
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137
Tiefseemein | Kapitel 55
Adolphus spricht mit dem frisch zusammengesetzten Fridolin. "Irgendetwas wurde falsch zusammengesetzt", sagt der Küchenschrank. "Eine Wut und grosse Rache, die nicht zu ihrer Quelle passen. Es wirkt gespalten." Mehr weiss Fridolin nicht und eben das macht Adolphus grosse Sorgen. Wenn nicht einmal Fridolin weiss, woher die Gefahr droht, wie sollen sie ihr dann begegnen?
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136
Tiefseemein | Kapitel 54
Wilma beobachtet Rufus, wie er Fridolin Stück für Stück wieder zusammensetzt. Jedes Teil des Küchenschrankes, das Rufus instand setzt, malt Wilma ebenso auf ihrem Bild. Doch nicht nur das: Die Zeichnung birgt auch einen bösen Plan. Was Wilma zu Papier bringt, wird Fridolin den Garaus machen und ihn von innen heraus dahinsiechen lassen.
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135
Tiefseemein | Kapitel 53
Arthur und Lulu sind die letzten Verbliebenen in der Tiefsee. Was passiert ist, wissen sie nicht - doch da ist nichts mehr, absolut nichts - ausser ihnen beiden. Lulu selbst scheint einen Wackelkontakt zu haben: sie flackert hier und flackert dort und kann sich nicht dauerhaft materialisieren. Towu und Baho sind derweil zurück: nicht in Gestalt, aber in Stimme und gemeinsam mit seinen Ohrboten gelingt es Arthur, das Geheimnis um seine Verbindung zu Lulu zu erkennen - verbunden mit der Gewissheit, dass auch Lulu ihn verlassen wird.
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134
Tiefseemein | Kapitel 52
Wilma kann die Nähe zu ihrer Familie - und auch zu ihrer Freundin Helmi - immer weniger ertragen. Sie weiss, sie gehört zu diesen Menschen, aber sie fühlt es nicht. Oberste Priorität haben Fridolin und dessen Ende. Die Wut, die sich mehr und mehr in Wilma entfalten will, bleibt Leonore nicht verborgen. Was ist mit den Mädchen in der Tiefsee passiert? Was, das sie tief gespalten hat?
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Tiefseemein | Kapitel 51
Leonore und Lila unterhalten sich mit der kleinen Emy, die ihnen von einer wütenden und bösen Wilma erzählt. Wilma - böse? Das sieht dem Mädchen gar nicht ähnlich, wundert sich Leonore. Sie nimmt sich fest vor, ihre Enkelin im Auge zu behalten. Adolphus schlägt vor, Baho wieder hinter Pimpfs Ohr zu stecken, um die Ohrboten zu einen. So könnten sie Pimpf unterstützen, bis er hoffentlich wieder zurückfand.
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Tiefseemein | Kapitel 50
Kalle ist zurück. Zurück in Baho. Ohne seinen Grossvater begibt er sich auf die Reise durch Pimpfs Erinnerungen. Was hat ihn zu dem Menschen gemacht, der er heute ist? Wovor hat er Angst und was verunsichert ihn? Baho zeigt Kalle mehr Ereignisse aus Pimpfs Kindheit, und ganz allmählich beginnt der Junge Einiges besser zu verstehen.
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131
Tiefseemein | Kapitel 49
Emy ist auf der Suche nach den Rückkehrern aus der Tiefsee. Vorsichtig soll sie sein, haben Tante und Onkel gesagt: umsichtig - weil die anderen recht verstört seien. Die Erste, auf die Emy trifft, ist Wilma, doch die scheint so gar nicht verstört. Gut gelaunt, voller Energie und ganz ohne Mitgefühl macht sie Emy Angst. Hat Wilma in der Tiefsee ein Gefühl verloren oder wer ist dieses Mädchen, das so vollkommen fremd agiert?
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Tiefseemein | Kapitel 48
Luke und Trug sind allein, vollkommen auf sich gestellt. Ohne Kalle und nun auch ohne Pilou, denn den hat es von einer auf die andere Sekunde entschärft: Wie alle anderen Abermillionen Unruhegeister schwebt er bewusstlos, ja regungslos vor sich hin und bekommt nichts mit - auch nicht, als ein Echo auftaucht und durch die Tiefsee hallt... eines, dass das Wort "Ohren, Ohren, Oooohren" wie eine Welle vor sich hertreibt.
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129
Tiefseemein | Kapitel 47
"Ich bin zu weit gegangen. Ich habe sie alle traumatisiert." An der Steilküste trifft Leonore eine verzweifelte Lila, die ihre Taten bitter bereut. Aus Rachegefühlen gegenüber Oliana hat Kalles Mutter ganz bewusst eine dramatische Verkettung von Ereignissen verursacht und zu viele Seelen in die Tiefsee geschickt, die dort nicht sein sollten. Sie selbst hatte die Explosion der Tiefsee verursacht und alle in Gefahr gebracht. "Hab Vertrauen und lass das System sich selbst reparieren", beruhigt sie Leonore. "Manches erledigt die Zeit. Es liegt nicht mehr in unserer Hand."
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128
Tiefseemein | Kapitel 46
Brett für Brett, Schublade für Schublade von Fridolin trägt Wilma aus dem Haus, und während sie das tut, verändern sich ihre Gedanken. Die ursprünglich angebotene Hilfe wandelt sich in ein festes Vorhaben, das sich aus bösen Gedanken speist. Was sie hier gerade auseinander nimmt, soll neu erzählt werden: Fridolins (und damit Verdens) Geschichte. In der Zukunft, die Wilma plant, existiert der Küchenschrank der Molanders nicht.
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Tiefseemein | Kapitel 44 + 45
Rufus versucht, den kaputten Fridolin zu neuem Leben zu erwecken, also ihn zu reparieren. Er räumt in der Küche und bekommt überraschend Hilfe von Wilma, die sich ablenken muss und möchte - von dem jüngst Erlebten. Doch noch etwas passiert in diesem Moment im Haus der Molanders. Da freut sich eine rachsüchtige Stimme aus der Tiefsee, weil sie endlich einen Körper übernehmen konnte und nun auf Rache sinnt, und da plant auch Wilma Merkwürdiges: etwas Ungutes, das ihrem sonst so freundlichen Wesen nicht entspricht.
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Tiefseemein | Kapitel 43
Eine gewaltige Explosion erschüttert das Haus der Molanders, und aus dem Küchenschrank Fridolin platzt die Tiefsee. Rotes, heisses, dampfendes Wasser, in dem sie die paralysierte Helmi und die vollkommen erschütterte Wilma finden. Beide stammeln wirres Zeug. Als Adolphus tief in den Küchenschrank hinein kriecht, findet er auch Kalle und Pimpf: beide sind bewusstlos.
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Tiefseemein | Kapitel 42
Die Hitze in der Tiefsee erreicht ihren Höhepunkt. Der Wal Moneo zeigt erste Brandblasen: wie Geysire stossen kochende Fontäne in die Höhe und machen den Mädchen furchtbare Angst. Auch der Benderook versucht den glutheissen Fluten zu entkommen, doch vergebens: alles endet in einer grossen Explosion.
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Tiefseemein | Kapitel 40 + 41
Luke, Trug und der Unruhegeist Pilou bleiben allein zurück. Kalle hat sich ihrer entledigt. Zu stark, zu überfordernd waren all die Gefühle und Ausbrüche seines Grossvaters. "Wem gehören wir denn jetzt?", fragen die Ohrboten. "Werden wir Kalle wiedersehen?" Zur gleichen Zeit erwachen die Unruhegeister aus dem ersten Schlaf ihres Lebens, was sie nur noch unruhiger macht und die Hitze in der Tiefsee weiter ansteigen lässt. Das System steht kurz vor dem Exitus und droht kochend zu zerbersten.
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Tiefseemein | Kapitel 39
Arthur und Lulu finden sich im nächsten Bild - und nun in einem Krankenhaus - wieder. Der alte Mann und der Unruhegeist beobachten den kindlichen Arthur und dessen Eltern am Bett des kleinen Jonte. "Ihr Junge hat einen angeborenen Herzfehler", sagt die Ärztin, und alle Augen derer, die dieser Szene beiwohnen, füllen sich mit kellerdicken Tränen.
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Tiefseemein | Kapitel 38
"Schaut Euch die Irrlichter an", ruft der Benderook aufgeregt. "Sie schlafen!" Oliana, die ihrerseits aus dem Tiefschlaf erwacht ist, traut ihren Augen kaum. "Wieso schlafen sie? Das haben sie doch noch nie getan?"
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Tiefseemein | Kapitel 37
Wilma und Helmi berichten dem Wal Moneo, welche Umstände sie in die Tiefsee geführt haben. Die Drei lernen sich kennen, und die Mädchen erfahren dabei, dass Moneo singen kann. Eine Stimme, so lieblich und leise, so sanft und säuselnd, dass ihr niemand in der Tiefsee entgehen kann. Moneo singt sie alle in den Schlaf ...
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Tiefseemein | Kapitel 36
Kalle verschwindet in einer Wolke aus Gedanken und beamt sich in seine Fantasie. Zu stark sind die Eindrücke in der Tiefsee, zu beängstigend die Gefühle und Ausbrüche seines Grossvaters. Und weil Kalles junges Wesen all das weder vertragen noch verstehen kann, knipst er die Realität aus und flüchtet vor der Wahrheit in seine schönsten Gedanken. Weg ist er.
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Tiefseemein | Kapitel 35
Was ging hier vor sich? Warum herrschte plötzlich eine solche Unruhe an der Oberfläche? So viel Reibung, so viel Kollision. Seit gut einem Jahr war sie in der Tiefsee unterwegs und immer war die See doch seicht geblieben, keine grossen Ausschläge nach oben oder unten. Nur die Ausschläge, die sie selbst schürte: das Rot ihrer Wut und Rachegelüste, das Gelb ihrer Gier. Nun jedoch griff etwas Rastloses um sich und sie hatte grosse Mühe, sich davon abzuspalten. Sie musste einen kühlen Kopf bewahren - jetzt, da sie kurz davor stand, diesen Ort zu verlassen, und ihrer lodernden Wut Gestalt zu geben.
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Tiefseemein | Kapitel 34
Adolphus und der Clownsschank Fridolin machen sich Sorgen um das, was Lila in der Tiefsee angerichtet hat. Zu viele Seelen, die dort unten nicht sein sollten. Zu viel Reibung, zu viel Widerstand: der Grund, warum es so heiss geworden ist in der Tiefsee. Die Gesetze wollen es so, dass man diesen Ort nur freiwillig ergründet. Wer dorthin gezwungen wird, verliert mitunter sich selbst - so wie Kalle, der auf einmal verschwunden ist.
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Tiefseemein | Kapitel 33
Lulu treibt ihren Schabernack mit den Ohrboten. Ein riesen Glas-Labyrinth in absoluter Finsternis wird zu ihrem Gefängnis, bis Pilou auftaucht. "Lulu, da oben herrscht eine Unruhe. Du glaubst es nicht. Es sind wir. Wir Unruhegeister sind unruhig." "Unmöglich", keucht Lulu. "Und was machen wir jetzt? Tiefer abtauchen?" Sofort beginnt Kalles Grossvater bitterlich zu weinen. "Nein, bitte nicht. Ich will nicht noch tiefer in meine Seele abtauchen." Doch zu spät. Das nächste Bild hat sich bereits geöffnet.
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