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HörGut | Wolkensein, Tiefseemein, Erdendein
by Corinna Fröschke
Brauchen wir alle Gefühle in unserem Leben? Müssen wir uns mitunter selbst hinterfragen und unsere Dämonen aufarbeiten, die Dinge gar aus der Distanz betrachten - um gut und nachsichtig miteinander leben zu können? Und wo gehören wir hin? Wo sind der Ort und die Gemeinschaft, denen wir uns zugehörig fühlen? In drei Hörbüchern entdecken Kalle und Wilma nicht nur ihre magischen Fähigkeiten, sondern auch Antworten auf all diese Fragen. In ihren Sommerferien in Lummelunda, einem Ort auf Schwedens Insel Gotland inmitten der Ostsee, beginnt ihr Abenteuer in den Wolken, erstreckt sich weiter bis in die Tiefsee und findet final festen Boden auf der Erde. Die Bücher entstehen nach und nach.
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Tiefseemein | Kapitel 49
Emy ist auf der Suche nach den Rückkehrern aus der Tiefsee. Vorsichtig soll sie sein, haben Tante und Onkel gesagt: umsichtig - weil die anderen recht verstört seien. Die Erste, auf die Emy trifft, ist Wilma, doch die scheint so gar nicht verstört. Gut gelaunt, voller Energie und ganz ohne Mitgefühl macht sie Emy Angst. Hat Wilma in der Tiefsee ein Gefühl verloren oder wer ist dieses Mädchen, das so vollkommen fremd agiert?
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Tiefseemein | Kapitel 48
Luke und Trug sind allein, vollkommen auf sich gestellt. Ohne Kalle und nun auch ohne Pilou, denn den hat es von einer auf die andere Sekunde entschärft: Wie alle anderen Abermillionen Unruhegeister schwebt er bewusstlos, ja regungslos vor sich hin und bekommt nichts mit - auch nicht, als ein Echo auftaucht und durch die Tiefsee hallt... eines, dass das Wort "Ohren, Ohren, Oooohren" wie eine Welle vor sich hertreibt.
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Tiefseemein | Kapitel 47
"Ich bin zu weit gegangen. Ich habe sie alle traumatisiert." An der Steilküste trifft Leonore eine verzweifelte Lila, die ihre Taten bitter bereut. Aus Rachegefühlen gegenüber Oliana hat Kalles Mutter ganz bewusst eine dramatische Verkettung von Ereignissen verursacht und zu viele Seelen in die Tiefsee geschickt, die dort nicht sein sollten. Sie selbst hatte die Explosion der Tiefsee verursacht und alle in Gefahr gebracht. "Hab Vertrauen und lass das System sich selbst reparieren", beruhigt sie Leonore. "Manches erledigt die Zeit. Es liegt nicht mehr in unserer Hand."
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Tiefseemein | Kapitel 46
Brett für Brett, Schublade für Schublade von Fridolin trägt Wilma aus dem Haus, und während sie das tut, verändern sich ihre Gedanken. Die ursprünglich angebotene Hilfe wandelt sich in ein festes Vorhaben, das sich aus bösen Gedanken speist. Was sie hier gerade auseinander nimmt, soll neu erzählt werden: Fridolins (und damit Verdens) Geschichte. In der Zukunft, die Wilma plant, existiert der Küchenschrank der Molanders nicht.
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Tiefseemein | Kapitel 44 + 45
Rufus versucht, den kaputten Fridolin zu neuem Leben zu erwecken, also ihn zu reparieren. Er räumt in der Küche und bekommt überraschend Hilfe von Wilma, die sich ablenken muss und möchte - von dem jüngst Erlebten. Doch noch etwas passiert in diesem Moment im Haus der Molanders. Da freut sich eine rachsüchtige Stimme aus der Tiefsee, weil sie endlich einen Körper übernehmen konnte und nun auf Rache sinnt, und da plant auch Wilma Merkwürdiges: etwas Ungutes, das ihrem sonst so freundlichen Wesen nicht entspricht.
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Tiefseemein | Kapitel 43
Eine gewaltige Explosion erschüttert das Haus der Molanders, und aus dem Küchenschrank Fridolin platzt die Tiefsee. Rotes, heisses, dampfendes Wasser, in dem sie die paralysierte Helmi und die vollkommen erschütterte Wilma finden. Beide stammeln wirres Zeug. Als Adolphus tief in den Küchenschrank hinein kriecht, findet er auch Kalle und Pimpf: beide sind bewusstlos.
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Tiefseemein | Kapitel 42
Die Hitze in der Tiefsee erreicht ihren Höhepunkt. Der Wal Moneo zeigt erste Brandblasen: wie Geysire stossen kochende Fontäne in die Höhe und machen den Mädchen furchtbare Angst. Auch der Benderook versucht den glutheissen Fluten zu entkommen, doch vergebens: alles endet in einer grossen Explosion.
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Tiefseemein | Kapitel 40 + 41
Luke, Trug und der Unruhegeist Pilou bleiben allein zurück. Kalle hat sich ihrer entledigt. Zu stark, zu überfordernd waren all die Gefühle und Ausbrüche seines Grossvaters. "Wem gehören wir denn jetzt?", fragen die Ohrboten. "Werden wir Kalle wiedersehen?" Zur gleichen Zeit erwachen die Unruhegeister aus dem ersten Schlaf ihres Lebens, was sie nur noch unruhiger macht und die Hitze in der Tiefsee weiter ansteigen lässt. Das System steht kurz vor dem Exitus und droht kochend zu zerbersten.
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Tiefseemein | Kapitel 39
Arthur und Lulu finden sich im nächsten Bild - und nun in einem Krankenhaus - wieder. Der alte Mann und der Unruhegeist beobachten den kindlichen Arthur und dessen Eltern am Bett des kleinen Jonte. "Ihr Junge hat einen angeborenen Herzfehler", sagt die Ärztin, und alle Augen derer, die dieser Szene beiwohnen, füllen sich mit kellerdicken Tränen.
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Tiefseemein | Kapitel 38
"Schaut Euch die Irrlichter an", ruft der Benderook aufgeregt. "Sie schlafen!" Oliana, die ihrerseits aus dem Tiefschlaf erwacht ist, traut ihren Augen kaum. "Wieso schlafen sie? Das haben sie doch noch nie getan?"
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Tiefseemein | Kapitel 37
Wilma und Helmi berichten dem Wal Moneo, welche Umstände sie in die Tiefsee geführt haben. Die Drei lernen sich kennen, und die Mädchen erfahren dabei, dass Moneo singen kann. Eine Stimme, so lieblich und leise, so sanft und säuselnd, dass ihr niemand in der Tiefsee entgehen kann. Moneo singt sie alle in den Schlaf ...
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Tiefseemein | Kapitel 36
Kalle verschwindet in einer Wolke aus Gedanken und beamt sich in seine Fantasie. Zu stark sind die Eindrücke in der Tiefsee, zu beängstigend die Gefühle und Ausbrüche seines Grossvaters. Und weil Kalles junges Wesen all das weder vertragen noch verstehen kann, knipst er die Realität aus und flüchtet vor der Wahrheit in seine schönsten Gedanken. Weg ist er.
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Tiefseemein | Kapitel 35
Was ging hier vor sich? Warum herrschte plötzlich eine solche Unruhe an der Oberfläche? So viel Reibung, so viel Kollision. Seit gut einem Jahr war sie in der Tiefsee unterwegs und immer war die See doch seicht geblieben, keine grossen Ausschläge nach oben oder unten. Nur die Ausschläge, die sie selbst schürte: das Rot ihrer Wut und Rachegelüste, das Gelb ihrer Gier. Nun jedoch griff etwas Rastloses um sich und sie hatte grosse Mühe, sich davon abzuspalten. Sie musste einen kühlen Kopf bewahren - jetzt, da sie kurz davor stand, diesen Ort zu verlassen, und ihrer lodernden Wut Gestalt zu geben.
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Tiefseemein | Kapitel 34
Adolphus und der Clownsschank Fridolin machen sich Sorgen um das, was Lila in der Tiefsee angerichtet hat. Zu viele Seelen, die dort unten nicht sein sollten. Zu viel Reibung, zu viel Widerstand: der Grund, warum es so heiss geworden ist in der Tiefsee. Die Gesetze wollen es so, dass man diesen Ort nur freiwillig ergründet. Wer dorthin gezwungen wird, verliert mitunter sich selbst - so wie Kalle, der auf einmal verschwunden ist.
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Tiefseemein | Kapitel 33
Lulu treibt ihren Schabernack mit den Ohrboten. Ein riesen Glas-Labyrinth in absoluter Finsternis wird zu ihrem Gefängnis, bis Pilou auftaucht. "Lulu, da oben herrscht eine Unruhe. Du glaubst es nicht. Es sind wir. Wir Unruhegeister sind unruhig." "Unmöglich", keucht Lulu. "Und was machen wir jetzt? Tiefer abtauchen?" Sofort beginnt Kalles Grossvater bitterlich zu weinen. "Nein, bitte nicht. Ich will nicht noch tiefer in meine Seele abtauchen." Doch zu spät. Das nächste Bild hat sich bereits geöffnet.
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Tiefseemein | Kapitel 32
"Weisst du, wo Arthur ist?" Ein Zucken, ein Schreck: Daran hatte Lila gar nicht gedacht, dass sich der beste Freund ihres Schwiegervaters - Adolphus - irgendwann wundern und die gemeinsamen Spaziergänge vermissen würde. "Ich habe Pimpf und Kalle in die Tiefsee geschickt." Adolphus traut seinen Ohren nicht und grollt: "Bist du noch ganz bei Trost? Was, wenn sich sich dort unten verlieren und nie wiederkehren? Wolkenheim war ein Anfang, aber die Tiefsee ist vielleicht ihr Ende!"
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Tiefseemein | Kapitel 31
Die Vandervindts beziehen ihr Feriendomizil in Lummelunda - diesmal mit Oma Leonore, und während Papa Beno das Gepäck ins Haus schleppt, wundert er sich, wo die Mädchen sind. Die Wirkung der magischen Tonkabohnen lässt nach ...
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Tiefseemein | Kapitel 30
Gemeinsam mit dem Wal versuchen Helmi und Wilma herauszufinden, wo sie sind und warum sie an eben genau diesem Ort sein sollen. Wem werden sie helfen? Was retten? Der Wal erzählt den Mädchen, dass er 2000km weit hören kann und dass er jenes Gespräch belauscht hat, in dem Oliana und der Benderook planten, die Unruhegeister ruhig zu stellen. "Das ist es, warum wir hier sind! Wir müssen die Unruhe retten."
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Tiefseemein | Kapitel 29
Kalle und Pimpf befinden sich in einer Erinnerung des Grossvaters: Tief in dessen Vergangenheit wohnen sie einer Szene bei, in der Pimpf selbst noch ein kleiner Junge ist und seinen Bruder wickeln möchte. Kalle erschrickt: Sein Grossvater hat einen Bruder? Warum hat er ihm nie von ihm erzählt? Warum hat er sie nie besucht? Und was hat Pimpfs Ober-Unruhegeist Lulu mit all dem zu tun?
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Tiefseemein | Kapitel 28
Fridolin ist besorgt um Lila sowie um alle, die es in die Tiefsee verschlagen hat. Besorgt, weil Lila Empathie vermissen lässt - gegenüber ihrem Schwiegervater. Weil Lila ihn so rigoros zwang, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen und weil genau dieser Umstand furchtbar schief gehen gehen könnte - womöglich für alle.
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Tiefseemein | Kapitel 27
«Also, wie stellen wir das Flüstern und Flackern ab und machen mir die Farben gefügig?», fragt Oliana gierig den Benderook. "Wie bringen wir die Unruhegeister zum schweigen?" Doch darauf weiss der Köter (noch) keine Antwort. Er weiss nur, dass die kleinen Geister wie Moralapostel wirken, die den Menschen ständig flüstern, was sie nicht tun sollten. Brächte man sie zum schweigen, würde niemand mehr Oliana übel nehmen, dass sie sich die Farben und Gefühle der Wolklinge gewaltsam nahm.
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Tiefseemein | Kapitel 26
Gespräch zweier Unruhegeister über Unruhe: ein Zustand, den die kleinen Irrlichter zwar verbreiten, jedoch nie selbst unruhig sind. Was also ist passiert, dass sie nun ihrerseits Unruhe empfinden? Beunruhigend ist das...
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Tiefseemein | Kapitel 25
Helmi und Wilma baumeln an dem Seil, das aus dem Kinderzimmer bis in die Tiefsee reicht. Wie sollen sie sich retten? Wie an diesem Ort fortbewegen? Wilma entscheidet sich zur Flucht nach vorn und erzählt ihrer Freundin von ihren magischen Fähigkeiten.
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Tiefseemein | Kapitel 24
«Warum hast du Oliana damals von der Wolke gestossen», will Kalle von seinem Grossvater wissen. In einem Kokon aus weissen Irrlichtern ist Pimpf kaum mehr zu erkennen. «Ich hatte mich nicht im Griff. Ich habe mich von meinen Emotionen leiten lassen." Und noch während die Worte Pimpfs Lippen verlassen haben, formen die Unruhegeister unter ihnen ein Bild. Ein Bild aus Pimpfs Vergangenheit, in die er nie wieder zurückkehren wollte.
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Tiefseemein | Kapitel 23
So viele ahnungslose Seelen, die sich neu in der Tiefsee tummelten. So viele labile Gefühle zum Andocken. Sie musste in einer Art Glücksströmung gelandet sein und würde geradewegs in die offenen Arme eines Körpers treiben, dem längst noch nicht dämmerte, dass er sich bald mit ihr verbinden würde.
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Tiefseemein | Kapitel 22
"Leonore ist eine von uns", freut sich Lila gegenüber dem Clownsschrank. "Ich habe es gewusst." "Das war riskant", erwidert Fridolin. "Du spielst mit deinem Glück und dem aller anderen und hinterfragst dabei nicht deine Gefühle und Motive." "Papperlapp, ich habe getan, was getan werden musste. Jetzt haben wir sie alle da unten in der Tiefsee: Kalle, Pimpf, Helmi und Wilma." "Und Oliana mit ihnen", kommt es von Fridolin.
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Tiefseemein | Kapitel 21
Verzweifelt sucht Anni nach klaren Gedanken und nach ihrer Tochter. Wilma und Helmi sind nicht in den Zug nach Lummelunda gestiegen, daheim sind sie auch nicht. "Wo können sie sein?" Während Wilmas Eltern schier verrückt werden vor Sorge, braut sich in Leonores Küche etwas Magisches zusammen ...
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Tiefseemein | Kapitel 20
Kalle macht sich Sorgen, nie wieder aus der Tiefsee herauszufinden - nie wieder nach Lummelunda zurückkehren zu können, nie wieder seine Eltern umarmen zu dürfen. "Ist das eigentlich deine oder meine Tiefsee", fragt er seinen Grossvater. "Es ist unser aller Tiefsee", antwortet Pimpf, "und der einzige Weg aus ihr heraus, führt in sie hinein."
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Tiefseemein | Kapitel 19
Die Vandervindts kommen im Hause von Annis Mutter, bei Leonore, an: ein gemütliche Frau, die den Schalk im Nacken trägt, das Leben "gut genug" sein lässt und herzlich empfängt. Sofort sieht sie ihrer Tochter deren Sorgen um Wilma an der Nasenspitze an.
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Tiefseemein | Kapitel 18
Missmutig dümpelt Oliana in der Tiefsee: seit einem Jahr hängen sie und der Benderook hier fest - an diesem Ort, den sie tunlichst ein Leben lang vermeiden wollte. In der Tiefsee scheint die Zeit still zu stehen, scheint es kein Entkommen zu geben und keinen Weg zurück nach Wolkenheim - zurück zu den Farben, die ihre Augen so sehr begehren. Doch der Benderook hat eine Idee und flüstert Oliana einen Plan, mit dem sie sich IN der Tiefsee aller Farben auf der Welt bemächtigen können.
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Tiefseemein | Kapitel 17
Kalle findet zu Pimpf zurück, und mit ihm sind auch seine Ohrboten Luke und Trug wieder da, die dem Jungen unterstellen, sie absichtlich zurückgelassen zu haben. "Wo sind wir hier?", will Kalle wissen, und sein Grossvater beginnt, ihn in die Geheimnisse der Tiefsee einzuweihen: ein Ort, an dem wir uns selbst treffen.
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Tiefseemein | Kapitel 16
Anni kann Wilma nicht erreichen - ihr Mutterherz ist in Sorge. Während Papa Beno versucht, seine Frau zu beruhigen und von Wilmas Vernunft zu überzeugen, spürt Anni instinktiv, dass etwas nicht in Ordnung ist.
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94
Tiefseemein | Kapitel 15
Wilmas Eltern und ihr Bruder Tinus machen sich auf den Weg zur verletzten Oma. Wilma und Helmi hingegen bleiben nur noch wenige Stunden, um die lange Zugreise nach Stockholm anzutreten. Mama Anni ist schrecklich aufgeregt und kann die Mädchen kaum allein lassen. Ob auch wirklich alles gut gehen wird? Kaum sind die Eltern aus dem Haus, inspizieren Wilma und Helmi ein blaues Bild an der Wand. Ein Bild, das Wilma ganz sicher nicht gemalt hat und das ein Portal IN die Wand öffnet, sobald Wilma es berührt.
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93
Tiefseemein | Kapitel 14
Kalle lernt im Gespräch mit seinem Unruhegeist Pilou was es bedeutet, sich seine Unruhe direkt anzusehen: Panik, Atemnot, Herzrasen. Mag niemand gern! Deshalb schaut sich kaum jemand seine Unruhe genauer an. Kalle denkt darüber nach und erkennt, wie auch er sich vor seiner inneren Unruhe - ja Angst - geflüchtet hat.
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92
Tiefseemein | Kapitel 13
Die Veränderung war gewaltig und ganz eindeutig zu spüren. Ein Ungleichgewicht bahnte sich seinen Weg - eines zu ihren Gunsten. Immer neue Seelen drangen in ihre Welt – viel zu viele, um das System Tiefsee in gesunder Balance zu halten. Sie musste nur geduldig warten, bis sich etwas zum Andocken bot ...
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Tiefseemein | Kapitel 12
Als sich die Welt um ihn herum wieder beruhigt hat, erkennt Kalles Grossvater wo er sich befindet und wem er diese Reise auf genau diesem Weg zu verdanken hat. Wut keimt in ihm auf, doch ist ihm ebenso bewusst, dass es nur einen Weg gibt, der ihn von diesem Ort wieder wegbringen wird: der Weg durch seine eigenen Schatten.
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90
Tiefseemein | Kapitel 11
Mit geschlossenen Augen glaubt sich Kalle im Reich der Toten wiederzufinden? Fühlt sich das so an, wenn man ertrunken ist? Er wähnt sich unter Wasser, fühlt aber nichts Nasses oder Kaltes! Wo ist er? Was ist er? Wann ist er? Dann ... plötzlich fühlt er ein Tippen auf seiner Schulter und trifft auf den Unruhegeist Pilot.
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89
Tiefseemein | Kapitel 10
In Berlin müssen die Vandervindts ihre Urlaubspläne neu ordnen. Annis Mutter hat sich das Knie verrenkt und braucht Hilfe. Also, sollen Wilma und Helmi mit dem Zug vorfahren, was Mama Anni mit Sorgen erfüllt. Wilma hingegen kann ihr Glück kaum fassen: eine Anreise ohne Eltern. Herrlich! Selig in diesen Gedanken spachtelt sie sich weiter durch ihre Wand und trifft auf ein blaues Bild, das sie ganz sicher nicht gemalt hat. Aber wer sonst?
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Tiefseemein | Kapitel 9
Irgendwo, man weiss nicht wo, da wächst was Böses: etwas, das sich aus reiner Wut speist. Etwas, das fühlt, das seine Zeit schon bald kommen wird. Etwas, das ahnt, das es bald Gestalt gewinnen und sich an jenen rächen wird, die es nicht anders verdienen.
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Tiefseemein | Kapitel 8
Rufus beobachtet seine Frau Lila während sie gedankenversunken ein Bild von einem Mädchen malt, das Wilma täuschend ähnlich sieht. Ein Mädchen, das eine blaue Wand berührt, in die man hineingehen kann. Was ist Fantasie und was Wirklichkeit? Wer weiss... denn schliesslich lässt Lilas Magie beide verschwimmen.
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Tiefseemein | Kapitel 7
Binnen Sekunden stehen Kalle und sein Grossvater Pimpf auf ihrem Gehörgang kniehoch im Wasser. Sie wissen nicht wie ihnen geschieht und können ebenso wenig reagieren, um sich zu retten. Der Pegel steigt rasant, beide holen tief Luft und tauchen in dem Ohrboten ab.
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Tiefseemein | Kapitel 6
Während Kalle und sein Grossvater noch immer in einem der Ohrboten auf Gehörgang sind, schnappt sich Kalles Mutter eben jenen Ohrboten, lässt ihn schrumpfen und versenkt ihn einer mit Wasser gefüllten Vase. Wieso? Nun, weil das der Weg in die Tiefsee ist: ein Ort, an dem sich der Grossvater seiner Vergangenheit stellen soll ... an dem er sich selbst und seinen Ängsten begegnen wird.
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Tiefseemein | Kapitel 5
Noch immer auf Gehörgang in einem vom Pimpfs Ohrboten, gehen Kalle und sein Grossvater tiefer in ihn hinein. Weit hinten im Dunkeln findet sich eine weitere Erinnerung mit Oliana, die Pimpf seinem Enkel zeigen möchte, und in ihr lernt Kalle eine andere Seite seines Grossvaters kennen: unbesonnener, nervöser, atemloser - ein Teil von ihm, der am Ende jener Szene vollkommen die Nerven verliert.
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Tiefseemein | Kapitel 4
In Berlin kommt Wilmas beste Freundin Helmi zu Besuch. Alle freuen sich auf die gemeinsamen Ferien in Lummelunda, zu denen Helmi die Vandervindts in diesem Jahr begleiten wird. Was sie wohl diesmal alle erwartet, fragt sich Wilma. Eigentlich sollten es langweilige Ferien werden, jetzt da Oliana besiegt ist - allerdings hat Wilma eines gelernt: das Unerwartete zu erwarten.
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Tiefseemein | Kapitel 3
Kalle und sein Grossvater befinden sich auf einem Gehörgang, auf einem Spaziergang in die Vergangenheit. Es geht um eine ganz besonders wichtige Erinnerung des Grossvaters, die Kalle unbedingt kennen muss - auch um zu verstehen, welche früheren Ereignisse wie und warum bis heute nachhallen.
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Tiefseemein | Kapitel 2
Irgendetwas braut sich zusammen. Ganz sicher nichts Gutes. Etwas, das sich aus Wut speist, das sich in Gedankenspiralen verliert und so einzig nährt, was anderen schaden will ...
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Tiefseemein | Kapitel 1
Wilma Vandervindt spachtelt sich durch die Bilder an ihrer Wand: Bilder, die sie während ihrer Kindheit gemalt hat und die von ihren Eltern immer wieder mit weisser Tapete überklebt wurden. All diese Bilder sind ein Blick in ihre Vergangenheit. Schicht um Schicht werden sie kindlicher, und während Wilma spachtelt, erinnert sie sich an den vergangenen Sommer und ihre Abenteuer in Wolkenheim.
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Wolkensein | Kapitel 94
Die Sommerferien in Lummelunda gehen zu Ende. Kalle und Wilma und all die anderen müssen sich voneinander verabschieden. Allerdings ist der nächste Sommer bereits gebucht und irgendwie fühlt es sich schon jetzt wie die Rückkehr in ein weiteres Abenteuer an.
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78
Wolkensein | Kapitel 93
Lila und Kalle finden zueinander und in das Ende der Geschichte um Mathis. Gemeinsam lesen sie das letzte Kapitel jenes Buches und erfahren, wie die Dinge miteinander verbunden: Eine wichtige Botschaft für alle.
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Wolkensein | Kapitel 92
Kalle & Co. sind zurück und werden von Pimpf in Lummelunda empfangen. Ein rührseliges Wiedersehen, das für den alten Mann - und ebenso für Kalle - tief emotionale Überraschungen bereit hält.
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Brauchen wir alle Gefühle in unserem Leben? Müssen wir uns mitunter selbst hinterfragen und unsere Dämonen aufarbeiten, die Dinge gar aus der Distanz betrachten - um gut und nachsichtig miteinander leben zu können? Und wo gehören wir hin? Wo sind der Ort und die Gemeinschaft, denen wir uns zugehörig fühlen? In drei Hörbüchern entdecken Kalle und Wilma nicht nur ihre magischen Fähigkeiten, sondern auch Antworten auf all diese Fragen. In ihren Sommerferien in Lummelunda, einem Ort auf Schwedens Insel Gotland inmitten der Ostsee, beginnt ihr Abenteuer in den Wolken, erstreckt sich weiter bis in die Tiefsee und findet final festen Boden auf der Erde. Die Bücher entstehen nach und nach.
HOSTED BY
Corinna Fröschke
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