PODCAST · business
Inno-Talk - Flexpack-Wissen
by Innoform, Karsten Schröder
Neues und Interessantes aus der Flexiblen Verpackungsindustrie, den Abpackern, Lebensmittelherstellern, Markeninhabern und dem Handel. Karsten Schröder spricht mit Experten entlang der Lieferketten der Flexpack-Industrie über Trends und Geschichten aus dem wahren #flexpack Leben. Persönliche Hintergrundinformationen, Produktneuheiten aber auch teils politische Einordnungen sind das Salz in der Suppe.
-
112
7C-Flexodruck in der Praxis
Wie Coppenrath & Wiese Qualität, Kosten und Nachhaltigkeit verbindetn dieser Episode des Innoform Podcasts spricht Karsten Schröder mit Stephan Richter, verantwortlich für Qualitätssicherung Verpackung bei Coppenrath & Wiese, über die erfolgreiche Einführung von ECG bzw. 7C-Multicolor im Flexodruck.Ausgehend von einer gravierenden Reklamation im Folienbereich wurde bei Coppenrath & Wiese der komplette Verpackungsdruck auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis: konsequente Standardisierung, eine eigene zentrale Qualitätskontrolle – und messbare wirtschaftliche wie qualitative Vorteile.Warum Coppenrath & Wiese auf 7C / Extended Color Gamut gesetzt hatReduktion von Sonderfarben, Rüstzeiten und DruckplattenStandardisierung über mehrere Druckereien hinwegRolle von Zentralrepro, Fingerprints und Remote-ProofingFlexodruck auf BOPP-Folien bei extrem hohen VoluminaWeniger Reklamationen und stabile Druckqualität im RegalWirtschaftliche Effekte und EinsparpotenzialeNachhaltigkeit durch geringeren Farbverbrauch und weniger AusschussVoraussetzungen und typische Hürden bei der Einführung von 7CKlare Empfehlungen an Markenartikler und Druckereien7C-Flexodruck ist kein Selbstläufer – aber bei konsequenter Umsetzung ein äußerst wirksames Werkzeug, um Qualität, Kostenkontrolle und Prozessstabilität im Verpackungsdruck nachhaltig zu verbessern.Ein Podcast aus der Praxis – für Markenartikler, Druckereien und alle, die sich mit hochwertigem Flexpack-Druck beschäftigen.
-
111
PPWR, rPP & Supply Chain Druck | FlexPack.news mit Max Haschke
Die Flexpack-Industrie steht unter massivem Veränderungsdruck:Neue Regulatorik, steigende Anforderungen an Recyclingfähigkeit und wirtschaftliche Herausforderungen treffen gleichzeitig auf neue Chancen durch Innovation und Marketing.In dieser Folge von FlexPack.news spricht Max Haschke über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen und ordnet ein, was sie konkret für Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette bedeuten.Food-Grade rPP:Recyceltes Polypropylen erreicht Lebensmittelkontakt – was das für Mono-Material-Lösungen und Verfügbarkeit bedeutetPPWR & Regulierung:Warum die neuen Vorgaben jetzt in der Praxis ankommen und Unternehmen zum Handeln zwingenDesign for Recycling (CEN-Norm):Wie Standardisierung die Spielregeln für Verpackungsdesign verändertMarktdruck & Konsolidierung:Werksschließungen und steigende Kosten als Zeichen struktureller VeränderungenVerpackung als Marketing-Tool:Warum Packaging zunehmend Teil von Social-Media-Strategien wirdVerpackung entwickelt sich vom Kostenfaktor zur strategischen StellschraubeRegulierung wird konkreter und zwingt zu schnellen AnpassungenNicht jeder Nachhaltigkeitstrend ist industriell skalierbarSupply-Chain-Denken wird für Flexpacker immer wichtigerFür Entscheider, Entwickler und Vertriebsverantwortliche in der Verpackungsindustrie – insbesondere im Bereich flexibler Verpackungen.🔍 Themen der Folge🎯 Key Takeaways🎧 Für wen ist die Folge relevant?
-
110
Lebensmittelrecht für Ein- und Aufsteiger
Warum Kunststoffverpackungen sicher sind – ein Deep Dive hinter die KulissenWarum schmeckt ein Sandwich nach Käse und nicht nach Kunststoff?Was verhindert, dass Additive, Weichmacher oder Rückstände aus Verpackungen in unsere Lebensmittel migrieren?In dieser Podcast‑Episode nehmen wir Sie mit hinter die Kulissen des europäischen Lebensmittelrechts für Kunststoff‑ und Folienverpackungen. Verständlich erklärt, praxisnah eingeordnet und auch für Nicht‑Juristen gut hörbar.Was bedeutet das Prinzip der Inertheit im EU‑Lebensmittelrecht?Warum Geruch und Geschmack rechtlich genauso wichtig sind wie ToxikologieAktive Verpackungen: strenge Ausnahme statt RegelMultilayer‑Folien & funktionelle Barrieren (z. B. EVOH) einfach erklärtWarum hinter Barrieren auch nicht zugelassene Stoffe erlaubt sein könnenDie Rolle von CMR‑Stoffen und NanomaterialienGesamt‑ und spezifische Migrationsgrenzwerte (GML & SML)Warum im Labor keine Salami, sondern Simulanzien getestet werdenFettige Lebensmittel, Simulanz D2 & der Fettreduktionsfaktor (FRF)Worst‑Case‑Prüfungen bei Hitze, Zeit und BelastungDie Konformitätserklärung (DoC) als „Pass“ der VerpackungGeteilte Verantwortung entlang der gesamten LieferketteAusblick: Recycling, Rezyklate & EU‑Verordnung 2022/1616 – neue Herausforderungen für Food Contact MaterialsEin‑ und Aufsteiger in der Verpackungs‑ und LebensmittelindustrieQualitätsmanagement, Einkauf, Entwicklung & Regulatory AffairsLebensmittelhersteller und MarkenartiklerAlle, die verstehen wollen, warum Verpackungssicherheit kein Zufall istHinter einer scheinbar einfachen Käseverpackung steckt ein hochkomplexes Zusammenspiel aus Chemie, Recht und Analytik.Dieses streng regulierte System schützt Verbraucher – und stellt mit dem zunehmenden Einsatz von Rezyklaten gleichzeitig neue, spannende Fragen für die Zukunft.Wie gefällt Ihnen dieses KI‑unterstützte Podcast‑Format?Ist es verständlich, zu technisch oder genau richtig?👉 Feedback‑Link 👉 INNO-NEWS-Artikel👉 Kontakt: Karsten Schröder – [email protected] auch Sie Teil der Initiative für mehr Wissen rund um flexible Verpackungen werden möchten, melden Sie sich gern.
-
109
Ein enstpannterer Blick auf Krisen - mit Heiko Schenck
Julian Thielen spricht im Interview mit Heiko Schenck - einem ausgewiesenen Experten für Folien und deren Anwendungen.Heiko war lange für DOW und DuPont beschäftigt und einige Krisen erlebt. Dadurch hat er einen durchaus entspannteren Blick auf aktuelle Krisen und weiß auch, dass es danach auf meist normalem Niveau weitergehen kann.
-
108
Strong Partnership – Smart Solutions
m Gespräch mit Nils Beermann (Bischof + Klein)Wie gelingt nachhaltige Verpackung wirklich – jenseits von Buzzwords, Einzelmaßnahmen und kurzfristigem Kostendenken?In dieser Podcast‑Episode spricht Karsten Schröder mit Nils Beermann, Director Group Procurement bei Bischof + Klein, über den tiefgreifenden Wandel im Einkauf und im Lieferantenmanagement der Verpackungsindustrie. Im Mittelpunkt stehen Partnerschaft, Offenheit und langfristiges Denken entlang der gesamten Wertschöpfungskette.Wer ist Bischof + Klein heute – und wie hat sich das Unternehmen entwickelt?Vom klassischen Einkauf zum strategischen Gestalter der LieferketteWarum Nachhaltigkeit im Einkauf aktiv gesteuert werden mussSupplier Days Mut zur Offenheit gegenüber Lieferanten und TechnologiepartnernKollaboration statt Einbahnstraße – wie nachhaltige Innovation entstehtRecyclingfähigkeit, Monomaterialien und der Ausstieg aus MultimaterialverbundenErfahrungen aus konkreten Entwicklungsprojekten mit RezyklatenWarum Nachhaltigkeit ein Marathon ist – und kein SprintLieferantenbewertung neu gedacht: Entwicklungsfähigkeit und Nachhaltigkeit als KriterienUmgang mit Schutzrechten, Vertrauen und InnovationsängstenPPWR, regulatorische Dynamik und der Blick Richtung 2030Mehrweg, neue Systeme und die Bereitschaft, bestehende Lösungen infrage zu stellenWarum „sich auf die Socken machen“ mehr ist als nur ein BildNachhaltige Verpackungslösungen entstehen nicht im Alleingang.Sie erfordern starke Partnerschaften, Transparenz, gegenseitiges Vertrauen und Durchhaltevermögen.Oder, wie es bei Bischof + Klein heißt:Strong Partnership – Smart SolutionsNils BeermannUnseren englsichsprachigen Feed finden Sie hier: https://inno-talk.de/en/podcast/Und hier geht es zu weiteren Flexpack.News: https://inno-talk.de/news/
-
107
Explodierende Rohstoffpreise, Paperization & Interpack | FlexPack.news mit Marcus Holland
Zweite Ausgabe der FlexPack.news! Aktuelle Themen für Flexpacker eingeordnet - heute mit Marcus Holland.Die Themen:Die Lieferketten sind schon gestörtBel startet weltweite Umstellung auf PapierverpackungenSappi passt Preise erneut anApollo steigt bei Syntegon einSiegwerk kauft indischen Druckfarbenhersteller Hi-Tech Inks
-
106
Chrissi Holzmann packt aus
Chrissi Holzmann packt in ihrem Unverpackt-Laden aus. Erfahren Sie, wie in diesen Geschäften Verpackungen systematisch vermieden werden, was das mit einer bestimmten Weltanschauung zu tun hat und warum wir als Flexpacker dabei eine große Rolle spielen.Steigen Sie in den Zug Richtung Zukunft ein und erfahren Sie von Chrissi, wie viel Enthusiasmus und Liebe zum Produkt in einem Unverpackt-Laden stecken und wie wir mit unseren flexiblen Verpackungen dazu beitragen können, dass noch weniger Verpackungen unkontrolliert in die Umwelt gelangen.Profitieren Sie wie ich von dieser ganz anderen Sicht auf verpackte Lebensmittel, das Einkaufen und den Nutzen für uns alle. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei dieser Episode.Mehr zur Episode: https://inno-talk.de/en/news/Den englischen Podcast-Feed finden Sie unter:https://inno-talk.de/en/podcast/
-
105
FlexPack 2030 - Eine Audio-Reportage vom INNO-Meeting 2026
FlexPack 2030 – Wie sieht die flexible Verpackung der Zukunft aus?Wie sieht sie aus – die flexible Verpackung im Jahr 2030?Auf dem Event FlexPack 2030 treffen Visionen auf Realität:Nachhaltigkeit ist längst kein Differenzierungsmerkmal mehr, neue Materialien stoßen an physikalische Grenzen, und die Regulierung stellt die Branche vor enorme Herausforderungen.In dieser Audio-Reportage fangen wir Stimmen, Stimmungen und zentrale Diskussionen der Veranstaltung ein – von Marketingperspektiven über Materialforschung bis hin zur politischen Dimension der PPWR.👉 Ein Feature über Widersprüche, Innovationen – und die Frage, wie ehrlich Nachhaltigkeit wirklich ist.🎙 In dieser Episode hörst du unter anderem:Warum Nachhaltigkeit kein Wettbewerbsvorteil mehr istWie datenbasierte Analysen Materialeinsatz reduzieren könnenWelche Herausforderungen Rezyklate heute noch mit sich bringenWarum der Papier-Hype an Grenzen stößtWeshalb Produktschutz das wichtigste Nachhaltigkeitskriterium bleibtWelche Auswirkungen die PPWR auf Unternehmen hatWarum der digitale Produktpass eine Schlüsselrolle spielen könnte🤝 Sponsor dieser Episode:Diese Folge wird unterstützt von Packa von Packmatic.🎧 Über dieses Format:Dieses Audio-Feature ist eine journalistische Aufarbeitung eines Branchenevents – mit Fokus auf Atmosphäre, Einordnung und echte Stimmen aus der Industrie.💬 Feedback & Kontakt:Wie siehst du die Zukunft der flexiblen Verpackung?Welche Rolle spielen Daten, Regulierung und Materialinnovationen aus deiner Sicht?Schreib mir gerne oder vernetze dich mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julianthielen/🔁 Teilen & WeiterempfehlenWenn dir dieses Format gefällt, freue ich mich, wenn du die Folge teilst – besonders mit Kolleg:innen aus der Verpackungsbranche.
-
104
KI-Experiment – Die PPWR-Debatte zu Artikel 29
In dieser besonderen Episode wagt Karsten Schröder ein Experiment: Eine KI-generierte Diskussion basierend auf dem Fachvortrag von Benedikt Kauertz (Ifeu-Institut), gehalten auf dem 23. Inno-Meeting in Osnabrück. Im Fokus steht die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR) und die kontroverse Debatte um Mehrwegquoten bei Transportverpackungen.Artikel 29 PPWR: Der regulatorische Druck auf Transport- und Sekundärverpackungen (40 % bis 70 % Mehrwegquote).Ökobilanz im Check: Warum der erzwungene Umstieg auf Mehrweg bei Transportverpackungen laut Analyse zu 31,7 Millionen Tonnen zusätzlichem CO₂ in Europa führen könnte.Physik vs. Regulatorik: Die Effizienz von 150g Einweg-Stretchfolie im Vergleich zu schweren Mehrweg-Systemen und das Problem des „Lufttransports“.Item-Based Calculation: Kritik an der granularen Bewertung einzelner Verpackungsschichten.Innovation vs. Realität: Können Lösungen wie PET-Mesh-Sleeves die physikalischen Grenzen von Ladungssicherung und Gewicht sprengen?Handelt es sich bei diesem KI-Format um eine wertvolle Ergänzung für den InnoTalk oder bevorzugst du klassische Interviews? Stimme jetzt ab und diskutiere mit uns.Abstimmung (< 60s): Hier klickenBlogbeitrag : www.inno-talk.de/newsFeedback per E-Mail: [email protected] der Episode:Deine Meinung ist gefragt!
-
103
FlexPack.news - mit Jan Grevè und Daniel Zimmermann
Startschuss in ein neues Podcast-Format.FlexPack.news bringt einmal imMonat die aktuellen News für Flexpacker eingeordnet auf die Ohren. Mit wechselnden Gästen aus der Praxis.Episode 1 "live" von INNO-Meeting 2026 aus Osnabrück.Mit dabei:Jan Grevè von ppg und Daniel Zimmermann von Felix Schoeller.Die News:https://packaging-journal.de/verpackdg-das-aendert-sich-mit-dem-neuen-verpackungsgesetz/ Das neue VerpackDG setzt die PPWR national um.https://www.euwid-recycling.de/news/politik/neue-eu-vorgaben-sollen-recyclingquoten-unter-mitgliedstaaten-vergleichbarer-machen-180226/ Neue EU-Vorgaben sollen Recyclingquoten unter Mitgliedstaaten vergleichbarer machenhttps://www.packaginginsights.com/news/henkel-acquires-stahl-specialty-coatings.html Henkel kauf Stahl für 2 Mrd. EUR
-
102
7C-Druck zwischen Anspruch und Realität – Chancen, Grenzen und die Zukunft des Verpackungsdrucks
In dieser Episode spricht Karsten Schröder mit Udo Linke von der WKA B2P GmbH über das hochaktuelle Thema 7C‑Multikolordruck. Während 7C häufig als Fortschritt gefeiert wird, zeigt die Praxis ein deutlich differenzierteres Bild. Linke, seit den 1970er‑Jahren tief im Flexodruck verwurzelt, gibt einen offenen Einblick in Chancen, Risiken und die Auswirkungen neuer regulatorischer Anforderungen wie der PPWR.• WKA B2P – Brand to Print erklärtWKA übernimmt die komplette Verantwortung von der Repro bis zur Maschine und macht First‑Time‑Right zum realen Prozessversprechen.• Udo Linkes Weg im FlexodruckErfahrungen aus fünf Jahrzehnten: Von frühen Flexo‑Pioniertagen bis zur Einführung moderner Repro‑Standards für internationale Brands.• 7C vs. 4C: Theorie und RealitätWarum 7C einen größeren Farbraum ermöglicht – und gleichzeitig deutlich komplexer und weniger fehlertolerant ist.• Maschinenparameter & ProzesskonstanzWarum Rasterwalzen, Farbkonstanz, Klischees und Substrate bei 7C absolut stabil sein müssen – und wie schnell Abweichungen sichtbar werden.• Auswirkungen der PPWR auf DruckfarbenNeue PU‑freie Bindemittel verändern Übertragung, Flächendeckung und Reproduzierbarkeit – eine zusätzliche Herausforderung für 7C.• Flexo, Tiefdruck, Digitaldruck im VergleichWeshalb der Flexodruck international wieder wächst, welche Rolle der Digitaldruck bei 7C spielt und wo Tiefdruck weiterhin punktet.• Praxis: Wie 7C wirklich funktioniertKalibrierung, Testandruck, Messung, Lookup‑Tabellen, feste Farbreihenfolge – 7C ist kein Plug‑and‑Play‑System.• Für wen sich 7C lohntÖkologische Argumente, Effizienz bei vielen Motiven und standardisierte Prozesse – aber auch deutliche Grenzen bei feinen Motiven und hellen Tönen.• Zukunft des VerpackungsdrucksSocial‑Media‑Budgets verdrängen Verpackungsgestaltung, hochwertige Effekte werden seltener – und Haptik wird wichtiger.• Empfehlung für Druckereien7C ja – aber nur mit passenden Kunden und stabilen Prozessen. Für viele Anwendungen bleibt 4C + Sonderfarben die wirtschaftlichere Option.7C ist ein High‑End‑Prozess für hochstandardisierte Umgebungen – nicht für jede Verpackung geeignet.Flexodruck bleibt ein global wachsendes Verfahren, trotz steigender Anforderungen.PPWR stellt die Branche vor neue Herausforderungen, vor allem bei Farben und Reproduzierbarkeit.Marken müssen Fehlerfreiheit, Standardisierung und Prozesssicherheit stärker mitdenken.4C + Sonderfarben ist für viele Produkte weiterhin stabiler und zuverlässiger.Udo LinkeGeschäftsführer WKA B2P GmbHExperte für Flexodruck, Repro, Farbmanagement und Brand‑to‑Print‑Prozesse.Unsere englischen Podcasts hören Sie hier: https://inno-talk.de/en/podcast/
-
101
Solvent free flexo printing - with Dieter Niederstadt from Asahi Photoproducts
In dieser Episode des Innoform Podcasts spricht Julian Thielen mit Dieter Niederstadt von Asahi Photoproducts über aktuelle Innovationen im Flexodruck, wasserwaschbare Druckplatten und die Automatisierung in der Flexodruckplattenproduktion.Im Mittelpunkt des Gesprächs steht der Wandel hin zu Solvent Zero – also der Ersatz lösemittelbasierter Plattenverarbeitung durch wasserbasierte Auswaschtechnologie und geschlossene Recyclingkreisläufe. Mit bis zu 90 % Wasserwiederverwendung und ohne VOC-Emissionen wird die Flexodruckplattenverarbeitung deutlich nachhaltiger – bei gleichzeitig uneingeschränkter industrieller Leistungsfähigkeit.Ein weiteres zentrales Thema ist die vollständige Automatisierung flexografischer Workflows. Gemeinsam mit Partnern wie Esko und Allstein verbinden integrierte Systeme heute Bebilderung (CDI), LED-Belichtung (XPS), Auswaschen, Trocknung und Zuschnitt in einem automatisierten Prozess. Das Ergebnis: standardisierte Qualität, geringere Abhängigkeit vom Bedienpersonal und verkürzte Durchlaufzeiten.Außerdem werden folgende Themen diskutiert:Wasserbasierte Druckfarben in der flexiblen VerpackungFlexodruck vs. TiefdruckBedruckung von PCR- und MDO-SubstratenAuswirkungen der europäischen PPWR-VerordnungDiese Episode richtet sich an Converter, Verpackungshersteller, Druckexperten und Markeninhaber, die Nachhaltigkeit, Produktivität und Druckqualität in der flexiblen Verpackung verbessern möchten.Registration – Flexo Symposium (Esko – Asahi – Allstein – Follmann)https://go.esko.com/FlexoSymposium2026Video – Flexodruck Automationhttps://youtu.be/FYoUZKDGqvQ
-
100
Biokunststoffe mit Verantwortung - FKUR
Wo biologisch abbaubar wirklich Sinn ergibtAuf der Fachpack 2025 spricht Niklas Voß, stellvertretender Vertriebsleiter bei FKuR, über den verantwortungsvollen Einsatz biologisch abbaubarer Polymere. Das Unternehmen mit Sitz in Willich zählt zu den Pionieren für biobasierte und biologisch abbaubare Kunststoffe. Der Fokus: Anwendungen finden, bei denen der ökologische Mehrwert wirklich relevant ist.Voß betont, dass biologisch abbaubare Kunststoffe nicht pauschal die bessere Wahl sind. Entscheidend sei, wo ein Material nach Gebrauch verbleibt. In geschlossenen Stoffkreisläufen, etwa bei Lebensmittelverpackungen oder technischen Produkten, sei Recycling oft sinnvoller.Anders sieht es dort aus, wo ein Kunststoff unvermeidlich in der Umwelt verbleibt – etwa in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder bei Outdoor-Events. In diesen Fällen bieten abbaubare Materialien einen realen ökologischen Nutzen.FKuR liefert Biopolymere für Anwendungen, bei denen Materialrückführung nicht möglich ist: Pflanztöpfe, Mulchfolien oder Produkte für temporäre Veranstaltungen. Ein Beispiel ist ein sogenannter Matschlauf, bei dem tausende Teilnehmer kompostierbare Utensilien verwenden, um Müllansammlungen zu vermeiden.Voß verdeutlicht: „Wenn Kunststoffe in der Natur bleiben, müssen sie vollständig biologisch abbaubar sein – das ist echte Nachhaltigkeit.“Neben Biopolymeren integriert FKuR inzwischen auch Rezyklate in sein Sortiment. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz: biobasiert, abbaubar, recycelt – je nach Anwendung. Dieses Denken in Materialfamilien statt Einzellösungen zeigt, wie stark sich der Markt differenziert.FKuR steht für einen pragmatischen, anwendungsorientierten Einsatz nachhaltiger Materialien. Biologisch abbaubare Kunststoffe sind kein Allheilmittel, aber dort, wo sie am Ende ihres Lebenszyklus in der Natur verbleiben, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Umweltentlastung.Gezielter Einsatz statt GreenwashingPraxisbeispiele aus Natur und FreizeitPortfolioerweiterung mit RezyklatenFazit
-
99
Digital Sealing – Präzises Siegeln für Monomaterialien
Marcus Stein von Wattron erklärt auf der Fachpack 2025, wie das neue Siegelkonzept Digital Sealing die Prozesskontrolle beim Verbinden flexibler Verpackungsmaterialien revolutioniert. Die Technologie basiert auf einem pixelgenauen Heizsystem, das Wärme präzise dort erzeugt, wo sie tatsächlich benötigt wird – und nicht mehr flächig über eine gesamte Siegelbacke verteilt.Vom Heizelement zum PixelWährend konventionelle Siegelwerkzeuge mit langen Heizpatronen und einem zentralen Temperatursensor arbeiten, besteht die Wattron-Lösung aus vielen einzeln ansteuerbaren Heizelementen. Jedes dieser „Pixel“ kann separat geregelt werden. Das erlaubt eine dynamische, ortsgenaue Temperatursteuerung und minimiert thermische Über- oder Unterbelastung des Materials.Vorteil für MonomaterialienBesonders vorteilhaft ist diese Präzision bei Monomaterialien, deren Verarbeitungsfenster deutlich schmaler ist als bei klassischen Verbundfolien. Eine stabile, reproduzierbare Siegelnaht wird damit auch bei empfindlichen Materialien möglich – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu rezyklierbaren Verpackungslösungen.Fehlererkennung durch digitale Parameter-ErfassungMarcus erläutert am Beispiel von Joghurtbechern, dass durch die digitale Erfassung der Prozessparameter an den einzelnen Pixeln sogar Kontaminationen der Siegelnaht und damit potenzielle Siegelfehler erkannt werden können. Ein echter Beitrag für sicherere Lebensmittelverpackungen!Nachrüstbar in bestehenden AnlagenDas System kann in bestehende Maschinen integriert werden, ohne deren Grundaufbau zu verändern. Beispiele aus der Praxis, etwa bei Nestlé (Maggi), zeigen, dass sich vorhandene Produktionslinien mit Digital Sealing auf den neuesten Stand bringen lassen – effizient, präzise und zukunftssicher.FazitDigital Sealing von Wattron ist ein konkreter Beitrag zur Verbindung von Nachhaltigkeit und Prozesssicherheit. Die Kombination aus lokaler Temperaturregelung, schneller Reaktion und Nachrüstbarkeit macht das System zu einem der spannendsten Trends im Bereich Verpackungsdruck und Siegeltechnologie.www,innoform.de
-
98
Prüfgerät für Peelverpackungen: René Sarau (PITSID)
Auf der Fachpack 2025 stellt René Sarrau von PITSID ein neues Trennkraft-Messgerät vor, das speziell für Peelverpackungen entwickelt wurde. Das kompakte Gerät ermöglicht die Prüfung von Öffnungskräften direkt an der Maschine oder beim Kunden vor Ort – ohne aufwendige Zugprüfmaschine.„Unser Ziel war, ein handliches System zu schaffen, das schnelle und reproduzierbare Ergebnisse liefert“, erklärt Sarau. Während klassische Prüfmaschinen meist in Laboren stehen, erlaubt das PITZID-Gerät Messungen in der Produktion. So können Hersteller unmittelbar erkennen, ob ihre Peel- oder Siegelnähte den Spezifikationen entsprechen.Hintergrund und EntwicklungPITZID ist ursprünglich in der Druck- und Verarbeitungsindustrie beheimatet. Die Entwicklung von Messtechnik gehört dort seit Langem zum Kerngeschäft. Das neue System entstand aus einer bestehenden Plattform zur Zugkraftmessung. Die Ingenieure adaptierten sie für Verpackungsanwendungen und erweiterten die Mechanik, sodass konstante Prüfgeschwindigkeiten und präzise Messwerte auch ohne großen Maschinenaufbau möglich sind.Anwendung in der PraxisDie Messung erfolgt über ein einfaches Einspannen der Probe zwischen zwei Klemmbacken. Anschließend wird die Trennbewegung manuell oder halbautomatisch ausgeführt. Das Gerät erfasst die maximale und mittlere Peel-Kraft und gibt sie direkt digital aus.Typische Einsatzorte sind:Linienabnahmen und In-Process-KontrollenUrsachenanalyse bei ÖffnungsproblemenQualitätsprüfungen bei Folien- und BeutelherstellernSarau betont den Nutzen für Produktionsbetriebe, die Zeit und Material sparen, weil Prüfungen unmittelbar vor Ort möglich sind.Bedeutung für die BrancheGeräte wie das PITSID-System unterstützen den Trend zu dezentraler Qualitätsprüfung. Besonders bei recycelbaren und dünneren Folienstrukturen sind reproduzierbare Öffnungskräfte entscheidend, um Konsumentenkomfort und Produktschutz zu gewährleisten.René Sarau fasst zusammen: „Je flexibler unsere Prüfmittel, desto schneller können Verpackungsentwickler reagieren, wenn eine Naht zu stark oder zu schwach ist.“Das Interview führte Innoform Coaching im Rahmen der Fachpack 2025.
-
97
Dieter Niederstadt: Vollautomatisierte Wasserwaschbare Flexoplatten und Montage
Im aktuellen Innoforum-Podcast spricht Karsten Schröder während des 10. Expertentreffs Verpackungsdruck Inno-PrintPack mit Dieter Niederstadt von Asahi Kasei über ein Thema, das Flexodrucker seit Jahren beschäftigt:Wie lassen sich Qualität, Produktivität und Nachhaltigkeit in der Druckformherstellung vereinen?Asahi setzt auf das AWP Water Washable Ecosystem – ein Ansatz mit weniger Lösemitteln, mehr Automatisierung und stabileren Druckergebnissen. Im Gespräch erfährst du:Warum wasserwaschbare Flexodruckplatten die Prozesszeiten drastisch verkürzenWie Automatisierung den Fachkräftemangel kompensiertWelche Vorteile flache Platten für Qualität und Registerstabilität bringenTechnische Insights zur Oberflächenspannung und FarbübertragungNachhaltigkeitsaspekte: weniger Lösemittel, weniger Energie, mehr SicherheitFazit: Wer heute auf AWP-Platten und moderne Automatisierung setzt, kann bei Qualität, Produktivität und Nachhaltigkeit spürbare Fortschritte erzielen.
-
96
Digitale Wasserzeichen - Wipak setzt auf Digimarc
Auf der Fachpack 2025 erläutert Florian Constabel, Leiter des Innovation Centers „Wipak Next“, wie digitale Wasserzeichen den nächsten Entwicklungsschritt in der Verpackungsdigitalisierung markieren. Unter dem Dachkonzept Digital Choice treibt Wipak die Integration unsichtbarer Informationen direkt in Verpackungsgrafiken voran – in enger Partnerschaft mit dem US-Technologieanbieter Digimarc.Constabel erklärt, dass Wipak bereits seit 2018 als offizieller Digimarc-Partner aktiv ist und heute zahlreiche Großkunden mit dieser Technologie unterstützt. Alle auf der Messe gezeigten Verpackungen enthalten bereits ein digitales Wasserzeichen. Diese kaum sichtbaren Codes sind in das Design integriert und können über spezielle Scanner oder Smartphones ausgelesen werden. Sie machen die Verpackung zu einem interaktiven Informationsträger und ermöglichen vielfältige Anwendungen entlang der Wertschöpfungskette.Im Fokus stehen dabei drei Hauptnutzen:Recycling und Sortierung: Wasserzeichen unterstützen moderne Sortieranlagen bei der präzisen Materialerkennung – ein entscheidender Hebel für die Erfüllung der PPWR-Vorgaben.Transparenz und Rückverfolgbarkeit: Marken können Produktinformationen, Chargendaten oder Nachhaltigkeitskennzahlen digital hinterlegen.Kundenkommunikation: Verbraucher erhalten über die Verpackung direkten Zugang zu Hintergrundinformationen, Gebrauchsanweisungen oder Rücknahmesystemen.Besonderes Augenmerk legt Wipak auf die Kombination von digitaler Innovation mit nachhaltigem Materialeinsatz. „Wir sehen die Zukunft der Verpackung nicht nur im Material, sondern auch in der intelligenten Informationsverknüpfung“, so Constabel. Die Technologie eröffne völlig neue Perspektiven – etwa bei der Vernetzung von Maschinen- und Verbrauchsdaten, bei interaktiven POS-Lösungen oder in der Kreislaufwirtschaft.Mit Digital Choice will Wipak ein Ökosystem schaffen, das Design, Produktion, Logistik und Recycling verbindet. Digimarc-Wasserzeichen sind dabei der Schlüssel, um physische Verpackungen in digitale Kommunikationsplattformen zu verwandeln – unsichtbar, aber mit hohem Impact.www.innoform.de
-
95
Wipf setzt Maßstäbe bei CO₂-freier Produktion
Auf der Fachpack 2025 berichtet Stefano Di Maiolo von der Wipf AG über den erfolgreichen Produktionsstart einer neuen lösemittelfreien Triplex-Kaschieranlage. Vor einem Jahr war das Projekt noch Theorie, heute läuft die Maschine im industriellen Dauerbetrieb – ein Meilenstein für nachhaltige Hochbarriere-Verpackungen.Die von Nordmeccanica entwickelte One-Shot-Triplex-LF-Anlage ist die erste ihrer Art in zweiter Generation. Sie ermöglicht, drei Folienschichten in einem einzigen Durchgang zu kaschieren – vollständig lösemittelfrei (LF) und ohne CO₂-Emissionen. Damit entfällt das mehrfache Aufwickeln und erneute Zuführen der Folien, das bisher bei Duplex-Anlagen notwendig war.„Triplex-Kaschierung an sich ist nicht neu, aber lösemittelfrei in einem Schritt – das ist der Fortschritt“, erklärt Di Maiolo. Die neue Technik löst zentrale Herausforderungen der LF-Kaschierung:Prozessstabilität bei gleichbleibender KlebstoffverteilungEnergieeffizienz durch verkürzte TrocknungswegeProduktivität durch einen geschlossenen, kontinuierlichen ProduktionsablaufNeben der Prozessinnovation steht die ökologische Wirkung im Vordergrund. Durch den Verzicht auf Lösemittel und CO₂-Emissionen erfüllt Wipf nicht nur die PPWR-Vorgaben, sondern reduziert auch den Energieverbrauch erheblich. Das Unternehmen sieht darin einen entscheidenden Schritt hin zu nachhaltiger Hochbarriereverpackung ohne Qualitätsverlust.Die neue LF-Triplex-Technologie eröffnet insbesondere Anwendungen im Bereich Kaffee, Tiernahrung, Pharma und Food neue Möglichkeiten. Di Maiolo betont, dass sich Barriereleistung, Optik und Haptik auf gewohnt hohem Niveau bewegen – bei deutlich verbesserter Umweltbilanz.Mit dieser Investition zeigt Wipf, wie sich Technologie und Nachhaltigkeit vereinen lassen: maximale Effizienz, stabile Performance und ein klarer Beitrag zur CO₂-Reduktion.
-
94
PCR aus der haushaltsnahen Sammlung jetzt auch in Wickelstretchfolie - Mika Sang
Auf der Fachpack 2025 spricht Mika Sang über den nächsten Schritt in der nachhaltigen Folienentwicklung: den erfolgreichen Einsatz von Post-Consumer-Rezyklat (PCR) aus der haushaltsnahen Sammlung in Wickelstretchfolien. Nur ein Jahr nach seiner letzten Präsentation zeigt Sang, wie aus der Idee nun ein marktreifes Produkt geworden ist. Sein Team konnte erstmals eine Wickelstretchfolie mit 20 Mikrometern Dicke entwickeln, die 35 Prozent PCR-Anteil gemäß PPWR enthält – davon 10 Prozent aus haushaltsnaher Sammlung (gelber Sack). Das Material wurde nicht nur produziert, sondern auch erfolgreich auf vollautomatischen Wickelautomaten verarbeitet und im hauseigenen Technologiezentrum auf Herz und Nieren getestet. Damit erfüllt die Folie gleich zwei zentrale Anforderungen: hohe Materialeffizienz (auch im Vergleich zu aktuell diskutieren Mehrweglösungen) und echte Kreislauffähigkeit durch den Einsatz von Rezyklat. Im Interview betont Sang, dass diese Innovation kein Zufallsprodukt ist. Sie basiert auf enger Abstimmung zwischen Folien- und Maschinenhersteller. Entscheidend sei das Zusammenspiel aus Folie, Rezeptur und Wickeltechnik, um trotz Rezyklateinsatz gleichbleibende Stabilität und Dehnbarkeit zu erreichen. Dabei helfen dem Unternehmen jahrzehntelange Erfahrung als Anbieter von Verpackungsmaschinen und praxisnahe Tests unter realen Transportbedingungen. Im Markt beginnt damit eine neue Entwicklungsphase: Wickelstretchfolien, die bislang auf Neuware setzten, können künftig einen signifikanten Anteil recycelter Kunststoffe integrieren. Für viele Anwender ist das ein wichtiger Schritt, um eigene Nachhaltigkeitsziele und regulatorische Vorgaben der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) zu erfüllen. Sang weist darauf hin, dass die 20-µ-Variante nur ein Zwischenschritt sei. Ziel ist es, die Folienstärke weiter zu senken, ohne Prozesssicherheit einzubüßen. Stretchfolien aus kommerziell, sortenrein gesammeltem PCR bietet DUO PLAST bereits ab 12 µm an – in diesen Bereich sei man mit der neuen Innovation durch die geringere Sortenreinheit des Materials aus der haushaltsnahen Sammlung jedoch noch nicht. Parallel arbeiten Forschung und Entwicklung an der Optimierung der Extrusionsprozesse und qualifizieren noch homogenere Rezyklate, um Prozessschwankungen zu reduzieren. Das Beispiel zeigt, wie sich Kreislaufwirtschaft und technischer Fortschritt gegenseitig befruchten: Recyclingmaterialien werden leistungsfähiger, Maschinen adaptiver, und Hersteller gewinnen Vertrauen in den industriellen Einsatz. Wickelstretchfolien mit PCR sind damit kein Laborprojekt mehr, sondern Realität auf der Fachpack 2025. Das Interview mit Mika Sang verdeutlicht: Rezyklate gehören längst in den Maschinenraum der Verpackungsindustrie.www.innoform.de
-
93
Unternehmerischer Mut und Teamgeist: PEKU Folien im Wandel
Auf der Fachpack sprachen wir mit Gerd Fricke, Geschäftsführer und Inhaber von Pekufolien, und Ina Führlein, Business Development Managerin. Beide geben Einblick, wie das mittelständische Familienunternehmen den Markt für flexible Verpackungen prägt – zwischen Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit.Vom Mitarbeiter zum UnternehmerVor über elf Jahren übernahm Gerd Fricke das Unternehmen von seinem Gründer. Der Einstieg war kein Zufall: Nach einem Jahr bewusster Suche nach einer passenden Firma fand er über seinen Steuerberater PEKU Folien – und erkannte sofort das Potenzial. Die Entscheidung fiel schnell. Im April 2013 übernahm er den Betrieb mit klarer Vision: Bewährte Werte erhalten und zugleich zukunftsfähige Strukturen schaffen.Wachstum durch Know-how und Nähe zum MarktMit der Übernahme begann eine neue Entwicklungsphase. Unter Frickes Leitung investierte PEKU Folien in Technik, Personal und Kundenbeziehungen. Ina Führlein, die kurz nach der Übernahme dazustieß, kam aus dem technischen Vertrieb und fand in der Folienwelt eine neue Leidenschaft. Heute verantwortet sie das Geschäftsfeld Business Development – mit Fokus auf kundenspezifische Lösungen und enge Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette.Nachhaltigkeit als strategisches ZielBeide betonen, dass Nachhaltigkeit längst Kern des Geschäfts ist. Ob bei recyclingfähigen Strukturen, Materialeinsparung oder CO₂-Reduktion – PEKU Folien verfolgt den Ansatz, ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Effizienz zu verbinden. Kooperationen mit Kunden, Rohstofflieferanten und Forschungseinrichtungen sorgen dafür, dass Innovationen praxisnah umgesetzt werden.Zukunft mit PerspektiveGerd Fricke und Ina Führlein sehen den Markt für flexible Verpackungen im Wandel. Gesetzliche Vorgaben wie die PPWR fordern neue Materialkonzepte, während Kunden zunehmend transparente, nachvollziehbare Lösungen verlangen. Pekufolien reagiert darauf mit klaren Prozessen, starken Partnerschaften und einem Team, das Fortschritt lebt.„Wir wollen zeigen, dass Mittelstand und Innovation kein Widerspruch sind“, fasst Fricke zusammen. Damit steht Pekufolien beispielhaft für viele erfolgreiche Unternehmen in der Flexpack-Branche.
-
92
PE & PP 2030
Neue Wege für recyclingfähige Verpackungen bei ppg >Auf der Fachpack stellt ppg > innovative Verpackungslösungen vor, die den Wandel zu einer vollständig recyclingfähigen Folienwirtschaft bis 2030 sichtbar machen.Im Gespräch mit Jan Grevé wurde deutlich, wie stark die Entwicklungen bei PE- und PP-Materialien, neuen Beutelkonstruktionen und PET-Recycling das Design künftiger Verpackungen prägen.PE und PP im Fokus: Sortierströme 2030ppg > hat auf der Messe erstmals eine grafische Darstellung der erwarteten Sortierströme für PE- und PP-Verpackungen gezeigt.Ziel ist, die Materialflüsse der Zukunft besser zu verstehen und neue Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erproben – von Rohstoffherstellern über Maschinenbauer bis zu Konvertern.Gerade bei PP zeigt sich laut Grevé eine wachsende Vielfalt an Anwendungen und Musterstrukturen, die den Markt differenzieren werden.Neue PE-Beutel mit verbesserter PerformanceEin Highlight am Stand: neu entwickelte PE-Beutel, entstanden in Kooperation mit Partnern aus Maschinenbau, Rohstoffhandel und Konvertierung.Diese Folien laufen nicht nur stabiler auf den Anlagen, sondern erfüllen auch strengere Anforderungen an Recyclingfähigkeit und Materialeffizienz.Damit reagiert ppg > auf steigende Anforderungen aus Handel und Markenindustrie, Verpackungen kreislauffähiger zu gestalten.PET im Wandel: Echte Tray-to-Tray-LösungenEin weiteres Augenmerk galt PET, das in Deutschland lange ein Nischendasein im Flexpack-Segment führte.ppg > bietet hier eine neue Oberfolie für die echten Tray-to-Tray-PET-Lösungen des niederländischen Unternehmens Ferch.Dabei wird recyceltes Material direkt wieder in neue Trays eingebracht – ein wichtiger Schritt für mehr Closed-Loop-Recycling in Europa.Ein Nebeneffekt: die Verpackung ist nicht mehr vollständig transparent. Laut Grevé wird dies bereits von ersten Kunden akzeptiert, da der ökologische Mehrwert überwiegt.In Ländern wie Dänemark sind diese Lösungen bereits im Einsatz und werden in Bezug der Lizenzentgelte gefördert.AusblickMit dem Leitthema „Prepare for 2030“ positioniert sich ppg > als einer der Treiber für recyclinggerechtes Verpackungsdesign.Der Messeauftritt zeigte: echte Kreislaufwirtschaft im Bereich flexibler Verpackungen ist keine Vision mehr, sondern praktische Entwicklungsarbeit – quer durch Europa.www.innoform.de
-
91
Wiederverschluss ohne Zusatzmaterial - Rovema auf der Fachpack
Auf der Fachpack 2025 präsentierte Rovema eine Innovation, die das Thema Wiederverschluss in flexiblen Verpackungen neu denkt. Dr. Anina Leipold und Steffen Bamberger zeigten im Gespräch mit Innoform Coaching eine Lösung, die den Trend zu materialeffizienten, recyclingfähigen Monomaterialien konsequent fortsetzt – die sogenannte Smart Reclosable Pouch.Im Zentrum steht eine einfache, aber wirkungsvolle Idee: Der Beutel benötigt kein zusätzliches Zipper- oder Klebematerial. Stattdessen nutzt das System die bestehende Längsnaht der Verpackung als integralen Wiederverschluss. Durch gezielte Anpassung der Längsnaht lässt sich der Beutel nach dem ersten Öffnen wieder sicher verschließen. Damit entfällt der Einsatz separater Komponenten wie Klebestreifen oder Zusatzfolien, die bisher die Recyclingfähigkeit und Materialbilanz beeinträchtigten.Steffen Bamberger beschreibt den Ansatz als „nachhaltige Lösung ohne Zusatzstoffe“, die vollständig auf den vorhandenen Maschinen umgesetzt werden kann.Dr. Anina Leipold ergänzt, dass das Konzept sowohl für Papier- als auch Folienverpackungen geeignet ist. Besonders interessant sei die Kombination mit beschichteten Papieren, da diese häufig noch Herausforderungen beim Wiederverschluss bieten. Hier zeigt die Rovema-Technologie, dass auch papierbasierte Lösungen praxistauglich und ressourcenschonend gestaltet werden können.Ein weiterer Vorteil liegt im Verbrauchererlebnis: Der Wiederverschluss funktioniert intuitiv, ohne Zusatzteile oder Hilfsmittel. Das steigert die Alltagstauglichkeit und reduziert gleichzeitig die Materialvielfalt.Die Smart Reclosable Pouch steht damit exemplarisch für den Wandel der Verpackungsindustrie hin zu mehr Einfachheit, Funktionalität und Nachhaltigkeit. Sie zeigt, wie maschinenintegrierte Lösungen helfen, Recyclingfähigkeit und Produktschutz zu vereinen – ein zentrales Thema der aktuellen europäischen Verpackungsverordnung (PPWR).Mit Entwicklungen wie dieser leistet Rovema einen Beitrag zur Diskussion um „Design for Recycling“ und zeigt, dass echte Innovation häufig dort entsteht, wo vermeintlich kleine technische Details konsequent neu gedacht werden.
-
90
Digital trifft nachhaltig – Wipak zeigt, wie Verpackung beides kann
Auf der Fachpack 2025 sprach Karsten Schröder mit Michael Martin, Commercial Director Food Division bei Wipak. Das Thema: Wie sich Verpackungen im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit und Digitalisierung verändern. Für Marken und Abpacker ist klar – die Anforderungen steigen, Lösungen müssen einfacher und zugleich intelligenter werden.Recyclingfähigkeit ist Standard – digitale Identität der nächste SchrittWipak gehört zu den Pionieren bei der Umstellung auf recyclingfähige Folien. Fast alle Produkte basieren inzwischen auf PE- oder PP-Monomaterialien, die sich sortenrein verarbeiten lassen. Diese Entwicklung war nötig, um regulatorische Vorgaben wie den Mindeststandard der ZSVR und die kommende PPWR zu erfüllen. Doch Martin betont: „Recyclingfähigkeit allein reicht künftig nicht mehr. Verpackungen müssen auch digitale Informationsträger sein.“Gemeint ist die Integration von unsichtbaren Digimarc-Codes direkt in die Druckbilder. Diese unsichtbaren digitalen Wasserzeichen speichern Daten zu Produkt, Charge, Recyclingfähigkeit und CO₂-Fußabdruck. Für Marken eröffnen sich damit neue Möglichkeiten der Rückverfolgbarkeit, für Abpacker Vorteile in der Qualitätssicherung und Prozesssteuerung.Mehr Transparenz im WertschöpfungsnetzwerkDurch die digitale Kennzeichnung kann jede Folie eindeutig identifiziert werden – vom Extruder über den Druck bis zum Endkunden. Scanner im Handel oder in Sortieranlagen erkennen die Digimarc-Informationen sekundenschnell. Damit entsteht Transparenz über den gesamten Lebenszyklus. Markenverantwortliche können nachvollziehen, wie ihre Verpackungen genutzt, gesammelt und recycelt werden.Für Abpacker bedeutet das: weniger manuelle Prüfaufwände, sicherere Materialzuordnung und vereinfachte Dokumentation der Nachhaltigkeitskennzahlen. Gerade in Zeiten wachsender Berichtspflichten (CSRD, PPWR, ZSVR) liefert die digitale Verpackung erstmals objektive Daten statt Schätzungen.Digitalisierung als Brücke zwischen Produktion und NachhaltigkeitWipak sieht die Kombination aus Materialinnovation und Datenintegration als strategischen Wendepunkt. Das Ziel ist eine „intelligente Folie“, die sowohl recyclingfähig als auch datenfähig ist. Über QR- oder Digimarc-Systeme können Verbraucher Informationen zu Herkunft, Entsorgung oder Produktverantwortung abrufen. Gleichzeitig nutzen Abpacker diese Codes für interne Traceability-Prozesse.Michael Martin erklärt: „Wir verstehen Verpackung zunehmend als Informationsmedium. Der Barcode der Zukunft ist bereits im Material enthalten.“ Damit verändert sich die Rolle der Folienhersteller – sie liefern nicht mehr nur Material, sondern auch Datenkompetenz.
-
89
Farbkonsistenz als Erfolgsfaktor im Verpackungsdruck
Die Anforderungen an Marken und Druckereien steigen: Farben müssen über Materialien, Verfahren und Standorte hinweg konstant bleiben. Auf der Fachpack erläuterten Johannes Betz und Michael Weihing von GMG, wie moderne Farbmanagement-Software den Druckprozess in der Verpackungsindustrie optimiert.GMG versteht sich als Beratungs- und Softwareunternehmen für Farbkommunikation. Ziel ist, Farbverbindlichkeit zu schaffen – unabhängig davon, ob auf Flexo-, Tief- oder Digitaldruckmaschinen produziert wird. „Wir wollen die bestmögliche Druckqualität losgelöst vom Verfahren sicherstellen“, betont Weihing. Gerade im Verpackungsbereich, wo viele Substrate, Veredelungen und Drucktechnologien im Einsatz sind, sei Standardisierung entscheidend.Markenartikler kommen zu GMG mit einem klaren Wunsch: Markenfarben müssen reproduzierbar bleiben, auch wenn Verpackungen künftig nachhaltiger oder auf neuen Materialien gedruckt werden. Betz beschreibt den Wandel: „Neue Druckverfahren und nachhaltige Verpackungslösungen verändern die Farbwirkung. Hier helfen wir, das Markenbild konsistent zu halten.“Für Druckereien bedeutet das handfeste Vorteile. Durch automatisierte Farbprofile und präzise Simulationen lassen sich Rüstzeiten und Ausschuss reduzieren, Prozesse werden stabiler und wirtschaftlicher. So entsteht ein gemeinsamer Qualitätsstandard, den Marken, Druckereien und Veredler verstehen und anwenden können.Die Farbkommunikation wird damit zum strategischen Bindeglied zwischen Design, Marke und Produktion. Lösungen wie GMG ColorProof oder GMG OpenColor ermöglichen verbindliche Soft- und Hardproofs, die exakt den finalen Druck simulieren. Das schafft Vertrauen – auch in einer Branche, die zunehmend digital, international und nachhaltigkeitsorientiert agiert.Für Anwender aus der Druck- und Verpackungsindustrie bietet dieses Know-how einen klaren Mehrwert: stabile Prozesse, transparente Kommunikation und reproduzierbare Ergebnisse – egal ob im Labor, beim Andruck oder in der Großproduktion.Michael wird auch beim Expertentreff Verpackungsdruck in Minden sprechen: https://inno-meeting.de/events/VD-11-25/
-
88
Kooperation für nachhaltige Papierverpackungen: one.five und Barsch im Praxiseinsatz
Auf der Fachpack 2025 demonstrierten one.five und Barsch, wie Papierfolien effizient auf modularen FFS-Maschinen verarbeitet werden können. Das Ergebnis: stabile, bedruckbare und recyclingfreundliche Verpackungen aus Papier – gefertigt auf anpassungsfähiger Maschinentechnik.Philip Esser von one.five führte am Stand von Barsch die Verarbeitung eines neuen Papiermaterials vor. Das gezeigte Flow-Pack-System nutzt das Material “Glass Leaf”, ein transparentes, festeres Papier, das speziell für Lebensmittelverpackungen entwickelt wurde. Ziel ist es, Kunststoffe durch papierbasierte Lösungen zu ersetzen, ohne Einbußen bei Stabilität oder Maschinengängigkeit.Das Besondere: Barsch druckt inline direkt in der Maschine. Dadurch lassen sich saisonale Motive wie Weihnachts- oder Halloween-Designs flexibel realisieren. Diese modulare Bauweise erlaubt es, Druck-, Schneid- und Verpackungseinheiten je nach Anwendung zu kombinieren und anzupassen.Frank Lindenstruth (Barsch) erläuterte, dass das Unternehmen konsequent auf modulare Maschinenkonzepte setzt. Auf der Messe wurde eine Kombination aus einem Schubert-Cobot und einer Barsch-Flow-Pack-Einheit gezeigt – ein Beispiel für die zunehmende Integration automatisierter Prozesse in der Verpackungsproduktion.Für Markenartikler bedeutet das: nachhaltige Materialien wie die Papiere von one.five lassen sich in bestehende Produktionsprozesse integrieren, ohne auf Geschwindigkeit oder Flexibilität zu verzichten.Fazit:Die Kooperation zwischen one.five und Barsch zeigt, wie sich Nachhaltigkeit und industrielle Effizienz verbinden lassen. Papierverpackungen werden mit modularer Technik zur echten Alternative – praxisnah, flexibel und serienreif.
-
87
PLIXXENT im Fokus: Polyurethan-Innovationen für nachhaltige Klebstofflösungen in der Flexpack-Industrie
PLIXXENT hat sich in nur fünf Jahren als unabhängiges Systemhaus für Polyurethan-Chemie etabliert. Im Gespräch mit Carsten Wörner (CSO) und Javier Tortosa (Business Manager Flex Adhesives) erfahren wir, wie das Unternehmen mit High-Performance-Kaschierklebstoffen, nachhaltigen PU-Systemen und Innovationskraft die Flexpack-Industrie prägt. Themen der Episode: Kaschierklebstoffe von lösemittelhaltig bis wässrig Nachhaltige Lösungen für Monomaterial-Strukturen und Design-for-Recycling Die Pure³-Familie mit den Säulen Reduce, Reuse, Recycle Bis zu 94 % erneuerbare, recycelte oder wiederverwendete Rohstoffe Innovationspotenziale in herausfordernden Zeiten Das Motto „Better Together“ steht dabei im Mittelpunkt: Nur mit neuen Lösungen, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Performance verbinden, bleibt die Branche zukunftsfähig. Jetzt reinhören und Impulse für nachhaltige Klebstoffe im Flexpack-Markt mitnehmen. Startseite - PLIXXENT
-
86
KI-gestützte Flexpack Entwicklung– one.five auf der Fachpack 2025
Wie entwickelt man nachhaltige, flexible Verpackungen datenbasiert?Im Gespräch mit Philipp Esser, Business Development Manager bei one.five, geht es um den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Materialentwicklung und um die Frage, wie papierbasierte Lösungen industrietauglich werden.one.five kombiniert Laborversuche, Maschinenlauftests und ein eigenes KI-Tool, um Verpackungslösungen gezielt auf Anforderungen wie Barriereeigenschaften und Maschinenlaufbarkeit abzustimmen. Das Ziel: reproduzierbare, ressourcenschonende und marktfähige Alternativen zu Kunststoffverbunden.Ein spannender Einblick in die Schnittstelle zwischen Materialwissenschaft, KI und Verpackungspraxis – und ein Vorgeschmack auf den Beitrag von one.five beim Inno-Meeting 2026 (IM-02-26).Themen:• KI in der Verpackungsentwicklung• Papierbasierte Flexpack-Lösungen• Datenbasierte Materialoptimierung• Nachhaltigkeit und Maschinenlaufbarkeit#Flexpack #Papierverpackung #KI #Nachhaltigkeit #InnoMeeting #InnoformPodcast
-
85
Gold ohne Gold: Recycelbare Kaffeeverpackung mit 7C-Druck und MDO-PE
In dieser Episode sprechen Vertreter von Siegwerk, Saueressig und Windmöller & Hölscher über ein gemeinsames Pionierprojekt: eine vollständig recycelbare Kaffeeverpackung aus MDO-PE, bedruckt mit Polyurethanfarben und 7C-Technologie. Hierbei wird sogar ein Gold dargestellt, das aber gar nicht als Sonderfarbe eingesetzt wird.Erfahren Sie, wie das möglich ist, Verpackungen recyclingfähig werden und Hochbarrieren realisieren können.Kernaussage:Wenn selbst komplexe Kaffeeverpackungen recyclingfähig werden, ist die Vision einer vollständig kreislauffähigen Flexpack-Welt greifbar. #Flexpack #Kaffeeverpackung #MDOPE #7CDruck #Recycling #DesignForRecycling#InnoformPodcast
-
84
Retrofit und MDO – Hendrik Steen, W&H
In dieser Episode spricht Karsten Schröder mit Hendrik Steen von Windmöller & Hölscher über zwei Schlüsselthemen der Flexpack-Branche: Retrofit-Lösungen und die MDO-Technologie.Themen im Überblick:Hendriks Weg zu W&H: vom dualen Studium bis in den VertriebRetrofit: Extrusionsanlagen nachrüsten statt neu kaufen – mehr Leistung, Energieeffizienz und NachhaltigkeitPraxisbeispiel Bischof + Klein: Modernisierung einer 15 Jahre alten AnlageMDO (Machine Direction Orientation): Monoaxiale Orientierung für recyclingfähige Folien, bessere Barriereeigenschaften und BedruckbarkeitBeitrag von MDO zu PPWR und KreislaufwirtschaftAusblick auf die K-Messe mit Neu- und NachrüstlösungenRetrofit und MDO zeigen, wie sich flexible Verpackungen fit für die Zukunft machen lassen – effizient, nachhaltig und recyclinggerecht.
-
83
Marissa Schwinn (traceless materials) – Neues Material für Flexpack
In dieser Episode des Innoform-Podcasts spricht Karsten Schröder mit Marissa Schwinn, International Sales Manager von traceless materials, über die Chancen und Herausforderungen einer neuen Generation nachhaltiger Materialien. Themen der Episode: Marissas Weg vom Film- ins Verpackungsbusiness Was hinter traceless® steckt: biobasiert, heimkompostierbar, schadstofffrei Einsatzmöglichkeiten: Papierbeschichtungen, Folien, Spritzgussprodukte Materialeigenschaften: Barrieren, Siegelbarkeit, Limitierungen Nachhaltigkeit: bis zu 95 % weniger CO₂-Emissionen im Vergleich zu neu hergestelltem Kunststoff Kooperationen mit Partnern wie Mondi und aktuelle Entwicklungsprojekte Skalierung: von der Pilotanlage zur Industrieanlage bis 2028 Regulatorische Aspekte: Food Contact Approval, SUPD, PPWR Unternehmenskultur bei traceless materials: Vielfalt, Gleichstellung und Impact-Orientierung Appell an Markenhersteller: Mut zeigen und als Pioniere den Wandel zu nachhaltigen Materialien gestalten. Diese Episode bietet spannende Einblicke in die Welt neuer Materialien – plastikfrei, biobasiert und heimkompostierbar - und zeigt, wie Innovation, Nachhaltigkeit und Unternehmenskultur Hand in Hand gehen können. traceless | plasticfree materials designed for nature
-
82
Prof. Dr. Rainer Dahlmann: Plasmabeschichtungen für flexible Verpackungen
Prof. Dr. Rainer Dahlmann, Wissenschaftlicher Direktor am IKV – Institut für Kunststoffverarbeitung, RWTH AachenHost: Karsten Schröder, Innoform GmbHProf. Dahlmann zeigt, wie hauchdünne SiOx-Plasmaschichten ganz neue Wege für recyclingfreundliche Barrierefolien eröffnen. Gemeinsam beleuchten wir den Technologie-Status, aktuelle Forschungsergebnisse und Industrie-Perspektiven.Karriereweg: Vom Physiker zum Leiter der IKV-Plasmatechnik – warum Praxis-nähe entscheidend ist.SiOx statt EVOH: Glasähnliche Nanobeschichtungen (≈ 50 nm) liefern EVOH-ähnliche Barriere, lassen sich aber im alkalischen Bad rückstandsfrei ablösen – das erleichtert werkstoffliches Recycling.Roll-to-Roll unter Vakuum: Eigenentwickelte Schleusen- und Bahnführungstechnik ermöglicht homogene Schichten über große Breiten ohne Kontamination.Rezyklat als Substrat: Erfolgreiche SiOx-Beschichtung von Folien aus Gelber-Sack-Granulat; gute Sauerstoff- und Wasserdampf-Barrieren trotz minderwertigem Grundmaterial.PE-CVD-Flexibilität: Prozessparameter wie Gasgemisch, Druck und RF-Leistung lassen sich feinjustieren – ideal für Polyolefine, Multilayer oder Rezyklate.Offenes Technikum: Industriepartner können am IKV Machbarkeitsstudien, Pilot-Runs und neue Anlagenkonzepte realisieren.Blick nach vorn: KI-gestützte Verarbeitung (Projekt KI-Optipack) und nachhaltige Gesamt-Wertschöpfungsketten im Fokus.
-
81
Alina Kleiner: Fortbildung zum Packmittelexperten
Verpackungswissen praxisnah vermitteln – Alina Kleiner im GesprächIn dieser InnoTalk-Episode begrüßt Karsten Schröder die Verpackungsexpertin Alina Kleiner. Gemeinsam beleuchten sie die Bedeutung praxisorientierter Weiterbildung in der Verpackungsbranche – mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit und industrielle Anwendung. Alina Kleiner berichtet von ihrer Arbeit am Sustainable Packaging Institute (SPI) der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und ihrem Engagement in der berufsbegleitenden Fortbildung zum „Packmittelexperten“.Themen dieser Episode:Verpackungsgestaltung und Nachhaltigkeit – strategisch und praxisnahBerufsbegleitende Qualifikation zum Packmittelexperten in SigmaringenInhalte der Fortbildung: Materialien, Prozesse, Nachhaltigkeit, RechtBedeutung regionaler Kooperationen zwischen Forschung, Wirtschaft und IndustrieWeiterbildung als Schlüssel für nachhaltige VerpackungslösungenStruktur der Fortbildung „Packmittelexperte“:Grundlagen VerpackungenGrundlagen NachhaltigkeitPackstoffe und Packmittel (Kunststoffe, Papier/Pappe/Karton, Metall, Glas)Regulatorische Rahmenbedingungen (online)Verpackungsprozesse und -technologienProjekt- und QualitätsmanagementPraxisworkshops und Case StudiesFazit:Die Episode zeigt, wie Weiterbildung gezielt zur nachhaltigen Transformation der Verpackungswirtschaft beitragen kann – praxisnah, industrienah und mit starkem Fokus auf zukünftige Anforderungen.Mehr Informationen: In12 Wochen zum zertifizierten Packmittelexperten. - Fortbildung zum Packmittelexperten
-
80
Wasserfarben für Flexpack – Im Gespräch mit André Altevogt von Follmann
In dieser Folge spreche ich mit André Altevoogt, Janine König und Roland Geiselhardt über die Rolle von wasserbasierten Farben im Flexodruck. André ist kürzlich von Bischoff & Klein zu Follmann gewechselt und bringt spannende Einblicke in die Welt der wasserbasierten Farbsysteme mit – unter anderem durch seinen Vortrag beim 22. Inno-Meeting in Osnabrück.🖌️ Themen dieser Episode:Warum Wasserfarben heute eine echte Alternative zu konventionellen Farbsystemen sindDie kaschierfähigen Eigenschaften von WasserfarbenBeeindruckende Druckmuster und stabile FarbqualitätUmweltvorteile gegenüber NC-Farben: Keine Nitrosamine, bessere CO₂-Bilanz, kein Bedarf an NachverbrennungsanlagenDer strukturierte 5-Schritte-Plan von Follmann für den Umstieg auf wasserbasierte FarbenPraktische Begleitung beim Umstellungsprozess direkt in der Druckerei🌱 Fazit:Wasserfarben bieten nicht nur technische Leistungsfähigkeit, sondern auch ökologische Vorteile. Follmann zeigt, wie der Umstieg gelingen kann – mit Expertise, Begleitung und Innovationsgeist.
-
79
Helmut Schaeidt Murga von Morchem: Vollautomatische Klebstoffherstellung
In unserer neuesten Podcast-Episode hatten wir dasVergnügen, Helmut Schaeidt-Murga, einen langjährigen Wegbegleiter und Geschäftsführer von Morchem, zu interviewen. Unser Gespräch fand in der Nähe von Madrid, Guadalajara, statt, wo Morchem kürzlich ein neues Werk eröffnet hat. Helmut gab uns einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Entwicklung des Unternehmens sowie in die Herausforderungen und Erfolge derChemieindustrie. Von Barcelona nach Madrid: Die Expansion von MorchemMorchem begann seine Reise 1985 in Barcelona. Mit der Zeitwuchs das Unternehmen und benötigte mehr Kapazitäten. Aufgrund der politischen Situation in Barcelona entschied sich Morchem, ein neues Werk in der Nähe von Madrid zu errichten. Diese Region erwies sich als äußerst industriefreundlich und bot ideale Bedingungen für den Aufbau des neuen Werks. Die Herausforderungen der BürokratieEin zentrales Thema unseres Gesprächs war die Bürokratie,die oft als Hindernis für die Industrie angesehen wird. Helmut erzählte uns von seinen positiven Erfahrungen mit der Regionalregierung, die ihm eine direkte Verbindung zur Administration bot und so den Prozess erheblich beschleunigte. Die Bedeutung der NachhaltigkeitNachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle in derChemieindustrie. Morchem hat sich diesem Trend verschrieben und produziert bis zu 30% seiner Energie selbst durch Photovoltaikanlagen. Zudem bezieht dasUnternehmen kohlenstofffreie Energie von seinem Lieferanten. Globale Präsenz und zukünftige PläneMorchem ist mittlerweile weltweit vertreten, mit Vertriebs-und Produktionsstandorten in den USA, Indien, dem Nahen Osten und China. Helmut sprach über die Pläne, weitere Werke in Indien und den USA zu errichten, um die globale Präsenz weiter auszubauen789. Innovationen und EntwicklungenEin weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war dieInnovationskraft von Morchem. Das Unternehmen hat sich auf die Produktion von Klebstoffen und Coatings spezialisiert, die in der flexiblen Verpackungsindustrie eingesetzt werden. Besonders beeindruckend sind die Entwicklungen im Bereich der recycelbaren Klebstoffe, die sowohl leistungsfähig als auch umweltfreundlich sind. FazitUnser Gespräch mit Helmut Scheidt-Murga bot einentiefen Einblick in die Chemieindustrie und die beeindruckende Entwicklung von Morchem als bedeutenden Klebstofflieferanten für flexible Verpackungen. Das Unternehmen zeigt, wie wichtig Innovation, Nachhaltigkeit und eine gute Zusammenarbeit mit der Regierung für den Erfolg von Industrieansiedlung sind.Wir freuen uns darauf, die zukünftigen Entwicklungen von Morchem weiter zu verfolgen.
-
78
Dagmar Glatz: Recycling und Nachhaltigkeit bei dm Drogeriemarkt
In unserer neuesten Podcast-Episode hatten wir dasVergnügen, Dagmar Glatz von dm Drogeriemarkt zu begrüßen. Dagmar ist Verpackungsexpertin und teilt ihre wertvollen Einblicke in die Welt des Recyclings und der nachhaltigen Verpackungen bei dm.Einführung in die Welt der nachhaltigen VerpackungenDagmar Glatz begann ihre Karriere in der Kunststofftechnikund hat sich seitdem auf die Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen spezialisiert. Bei dm ist sie seit 2018 tätig und arbeitet intensiv an der Weiterentwicklung der dm-Markenverpackungen sowie an Projekten wie dem Forum Rezyklat.Herausforderungen und Erfolge im RecyclingEin zentrales Thema unseres Gesprächs war die Recyclingfähigkeit von Verpackungen. Dagmar erläuterte, warum einige Produktverpackungen im Durchschnitt bereits40% Rezyklat enthalten, während es bei flexiblen Verpackungen nochHerausforderungen gibt. Besonders die Druckfarbe stellt ein Problem dar, und Dagmar betonte die Bedeutung von Kooperationen und Innovationen in diesem Bereich.Persönliches Engagement und MotivationDagmar Glatz ist nicht nur beruflich, sondern auch privatstark engagiert. Sie erzählte uns von ihrer Motivation, die Welt für zukünftige Generationen zu einem besseren Ort zu machen. Ihre Leidenschaft für Nachhaltigkeit spiegelt sich in ihrer Arbeit und ihrem Engagement in der solidarischen Landwirtschaft wider.Die Rolle von dm in der Gesellschaftdm Drogeriemarkt hat sich als Unternehmen fest in der Mitteder Gesellschaft positioniert. Dagmar sprach über die Firmenkultur und das Engagement von dm, insbesondere im Bereich der Demokratie und der Umweltlastenkalkulation. Sie betonte, dass dm stets bestrebt ist, einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben.Zukunftsperspektiven und InnovationenZum Abschluss unseres Gesprächs warfen wir einen Blick indie Zukunft. Dagmar Glatz sprach über neue Materialien und Technologien, die das Potenzial haben, die Verpackungsindustrie zu revolutionieren. Besondersinteressant fand sie das Thema CO2-Recycling und die Möglichkeit, aus recyceltem CO2 neue Kunststoffe herzustellen.www.inno-talk.de
-
77
Dr. Benedikt Hauer: Barriere-Schichtdicken inline messen
Dr. Benedikt Hauer – Barriere-Schichtdicken inline messen Zu Gast: Dr. Benedikt Hauer, Physiker am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM (Freiburg) Thema: Entwicklung einer optischen Messtechnik zur Inline-Erfassung hauchdünner Barriereschichten (SiOx, AlOx) auf Verpackungen 1. Hintergrund & Motivation Herausforderung in der Verpackungsindustrie: Extrem dünne Barriere-Schichten (u. a. gegen Feuchtigkeit oder Sauerstoff) sind unsichtbar und müssen genau gemessen werden. Bisherige Verfahren: Oft nur stichprobenartig und langsam (z. B. Röntgenfluoreszenz). Fehlende Inline-Lösungen für die laufende Produktion. Ziel: Schnelle, kontinuierliche Qualitätskontrolle, um Ausschuss zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. 2. Fraunhofer IPM und seine Expertise Institut in Freiburg: Spezialisierung auf optische Messtechnik, traditionsreiches Fraunhofer-Institut. Dr. Benedikt Hauer: Physiker mit Schwerpunkt Nahfeld-Optik. Zusammenarbeit: Enge Kooperation mit anderen Fraunhofer-Instituten (z. B. IVV in Freising) sowie Industriepartnern (z. B. Plasma Electronic). 3. Optische Inline-Messtechnik Funktionsprinzip: Bestimmung der Schichtdicke durch Messung der Reflektivität bzw. Absorption im Infrarotbereich. Genauigkeit: Auf wenige Nanometer präzise – entscheidend bei dünnen Barrieren aus Siliziumoxid (SiOx) oder Aluminiumoxid (AlOx). Vorteile: Real-Time-Messung im laufenden Prozess (Inline) Hohe Wiederholgenauigkeit und schnelle Auswertung Keine gesundheitsschädliche Strahlung wie bei Röntgenverfahren 4. Anwendung in der Industrie Erste Integration: In Beschichtungsanlage von Plasma Electronics. Ergebnis: Nachweisbare Inline-Messung von Siliziumoxid-Schichten mit Nanometerpräzision. Aktuelle Entwicklung: Erhöhung der Messrate auf mehrere Kilohertz, um selbst hochdynamische Prozesse erfassen zu können. 5. Potenzial für die Folienindustrie Rolle-zu-Rolle-Prozesse: Dominierendes Verfahren für flexible Verpackungen. Nächster Schritt: Ausbau von Punktmessungen zur flächendeckenden Bahnüberwachung mit mehreren Sensoren. Langfristige Vision: Vollständige Qualitätskontrolle über die gesamte Materialbreite in Echtzeit. 6. Marktreife & Ausblick Verfügbarkeit: Sensor für Batch-Prozesse (statisch, z. B. in Beschichtungsanlagen) ist bereits erhältlich. Rolle-zu-Rolle-Lösung noch in der Optimierung (Herausforderungen: mechanische Bewegung, „Bahnflattern“, Langzeitstabilität). Testmöglichkeiten: Fraunhofer IPM bietet Machbarkeitsstudien für interessierte Unternehmen an. Proben können zur Analyse eingesendet werden.7. Fazit & Ausblick Revolution in der Qualitätskontrolle: Inline-Messtechnik ermöglicht kontinuierliche Überwachung ultradünner Schichten in Echtzeit. Relevanz: Steigende Anforderungen an Recyclingfähigkeit und Ressourceneffizienz machen präzise Messtechnik unverzichtbar. Nächste Gelegenheit: Live-Präsentation bei Expertentreff Barrierefolien in Würzburg, Vortrag von Benedikt Hauer zu diesem spannenden Thema. Kontakt & weitere Infos: Fraunhofer IPM: www.ipm.fraunhofer.de (Informationen zu aktuellen Projekten und Kooperationen) Viel Spaß beim Hören und Entdecken neuer Technologietrends in der Verpackungsbranche!
-
76
Dennis Hughill: Barrierebeschichtugnen von Monomaterialien und Papier
Innovationen und Nachhaltigkeit bei BOBST Gast: Dennis Hughill, Verkaufsleiter bei Bobst Manchester Moderator: Karsten Schröder, Innoform Metallisierung auf neuen Materialien: Einsatz von Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Papier als nachhaltige Alternativen. Barrierebeschichtungen: Aluminiumoxid (Alox), Siliziumoxid und deren Vorteile für Recycling und Nachhaltigkeit. Technologische Entwicklungen: Einführung von "oneBARRIER"-Lösungen für Monomaterialien und Papier. Die Bedeutung von Nassbeschichtungen und metallisierten Plattformen. Fortschritte in der Automatisierung mit dem "Intelligent Metallizing Assistant". Nachhaltigkeit: Herausforderungen und Lösungen für recyclingfähige Verpackungsmaterialien. Kooperationen mit Partnern zur Entwicklung umweltfreundlicher Technologien. Praxisbeispiele: Papier als Barriere-Material mit Sauerstoff- und Wasserdampfbarrieren von kleiner als 0,1 cm³/m²xd. Flexibilität und Effizienz bei der Produktion von metallisierten Folien und Papieren. Innovationen bei BOBST: Dennis gibt spannende Einblicke in die Entwicklungen bei BOBST, darunter der Einsatz von AluBond für eine verbesserte Haftung und Barriereleistung. Partnerschaften und Nachhaltigkeitsinitiativen: BOBST arbeitet eng mit Kunden und Partnern zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Anforderungen zu bieten. Herausforderungen in der Industrie: Die Rolle unterschiedlicher globaler Regularien und der Wunsch nach mehr Einheitlichkeit für Recycling und Nachhaltigkeit. Für wen ist diese Episode interessant? Fachleute aus der Verpackungsindustrie Hersteller und Veredler von flexiblen Verpackungsmaterialien Alle, die an nachhaltigen Verpackungslösungen und Barrierebeschichtungen interessiert sind Kontakt und Feedback: Haben Sie Fragen oder Anregungen? Möchten Sie Teil dieser Initiative für mehr Wissen in der Flexpack-Industrie werden? Melden Sie sich bei Karsten Schröder: [email protected]. Podcast abonnieren: Vergessen Sie nicht, den Podcast zu abonnieren, um keine Folge zu verpassen!
-
75
Albin Kaelin: Linearen zum Zirkulären und die Zukunft des nachhaltigen Designs
Albin Kaelin, CEO des Beratungsunternehmens epeaswitzerland, das sich auf Cradle to Cradle (C2C) Prinzipien spezialisiert hat. In dieser Episode interviewt Karsten Albin Kaelin, einen Pionier im Bereich der Kreislaufwirtschaft und des Cradle to Cradle Designs. Kaelin teilt seine umfangreichen Erfahrungen und Einblicke in die Transformation von Industrien hin zu nachhaltigen Praktiken, die sowohl der Gesellschaft als auch der Umwelt zugutekommen. 1. Einführung und Hintergrund: o Vorstellung von Albin Kaelin und seiner Rolle als CEO mit Fokus auf Cradle to Cradle Prinzipien. o Bedeutung der Kreislaufwirtschaft und der Unterschied zu traditionellen linearen Modellen. 2. Cradle to Cradle und Kreislaufwirtschaft: o Erklärung des Cradle to Cradle (C2C) Konzepts und dessen langanhaltende Wirkung. o Der Wechsel vom linearen zum zirkulären Denken zur Ressourcenschonung und Reduzierung von Toxizität. 3. Herausforderungen und Innovationen: o Diskussion über die Umweltbelastung der Textilindustrie. o Erfolgsgeschichten der Implementierung von C2C-Prinzipien, wie z.B. saubereres Abwasser in der Textilproduktion. 4. Anwendung auf die Verpackungsindustrie: o Wie C2C-Prinzipien auf das Verpackungsdesign angewendet werden können. o Notwendigkeit innovativer Designs, integrierter Lieferketten und Systeme zur Rücknahme und Wiederverwendung von Materialien. 5. Downcycling vs. Upcycling: o Unterschied zwischen Downcycling (Qualitätsverlust von recycelten Materialien) und Upcycling (Verbesserung der Materialqualität). o Potenzial des chemischen Recyclings zur Erreichung von Upcycling trotz seiner Herausforderungen. 6. Beispiele und Fallstudien: o Der Nachfüllbeutel von Werner & Mertz als Modell für recycelbare und gesundheitlich unbedenkliche Verpackungen. o Bedeutung des Aufbaus von Vertrauensnetzwerken unter den Beteiligten zur Erreichung der Ziele der Kreislaufwirtschaft. 7. Zukunftsausblick und Buch: o Diskussion über Kaelins neues Buch "From Rebel to Radical Innovator", das Werkzeuge und Fallstudien zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft bietet. o Notwendigkeit neuer Buchhaltungssysteme, um den Wert von Materialien in einer Kreislaufwirtschaft widerzuspiegeln. 8. Abschließende Gedanken: o Systemische Veränderungen, die für eine nachhaltige Zukunft erforderlich sind. o Förderung von Führung und Innovation zur Transformation hin zur Kreislaufwirtschaft. Zitate: · "Wir müssen vom linearen Denken wegkommen und die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft übernehmen, um Ressourcen zu schonen und Toxizität zu reduzieren." · "Cradle to Cradle bedeutet, Produkte zu schaffen, die sicher für biologische oder technische Kreisläufe sind und der Gesellschaft und der Umwelt zugutekommen." · Schauen Sie sich Albin Kaelins Buch "From Rebel to Radical Innovator" an, um praktische Werkzeuge und Fallstudien zur Kreislaufwirtschaft zu erhalten. · Überlegen Sie, wie Ihr Unternehmen Cradle to Cradle Prinzipien übernehmen kann, um zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen. Links und Ressourcen: · Albin Kaelins Buch: From Rebel to Radical Innovator · www.epeaswitzerland.com Kontaktinformationen: · Moderator: Karsten Schröder [email protected] · Gast: Albin Kaelin [email protected]
-
74
Recycling und Spouts: Gespräch mit Lea Middendorf
In dieser Episode sprechen wir mit Lea Middendorf von Pöppelmann FAMAC® über innovative Entwicklungen im Bereich der Einschweiß-Ausgießer für Standbodenbeutel, auch bekannt als Spouts. Lea gibt spannende Einblicke in die Materialauswahl, nachhaltige Lösungen und technologische Herausforderungen bei der Herstellung recycelbarer Verpackungen. Themen dieser Episode: Materialvielfalt für Spouts:Spouts können aus mechanisch recyceltem Material, Post-Consumer-Rezyklaten (PCR) oder Neuware gefertigt werden – je nach Einsatzbereich. Post-Consumer-Material (z. B. aus dem Gelben Sack) wird für die Non-Food-Industrie verwendet. PCR-Artikel haben leichte Farbabweichungen, die durch Farbmasterbatches ausgeglichen werden können. Nachhaltigkeit und Innovation:Ein Highlight ist die neue Kappe ohne Originalitätssicherung (17,5 mm), gefertigt aus PCR-PE. Diese reduziert die Treibhausgas-Emissionen um 49% im Vergleich zur PE-Neuware – ein wichtiger Schritt für nachhaltige Verpackungslösungen. Verschweißbarkeit von recycelten Materialien: Herausforderungen wie Chargenschwankungen bei PCR-Materialien werden durch das Know-how von Pöppelmann TEKU® bewältigt, das auf jahrzehntelange Erfahrung mit recycelten Materialien zurückgreifen kann. Die patentierte Wellenstruktur der Spouts erleichtert das Verschweißen in Monomaterial-Beuteln und sorgt für schonende Verarbeitung. Neue Entwicklungen bei Kappen:Pöppelmann produziert Kappen standardmäßig aus Polypropylen (PP), bietet aber auch Varianten aus Polyethylen (PE) an, um vollständig recycelbare Monomaterial-Beutel zu ermöglichen. Ausblick:Aktuell sind PCR-Spouts und -Kappen nicht für Lebensmittelverpackungen zugelassen. Doch Lea ist optimistisch, dass sich mit fortschreitender Technologie und gesetzlicher Entwicklung hier neue Möglichkeiten ergeben könnten. Vielen Dank an Lea Middendorf für die spannenden Einblicke und das Teilen ihrer Expertise. Diese Episode zeigt, wie innovative Verpackungslösungen den Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft ebnen können. Links: https://www.poeppelmann.com/de/famac/produkte/einschweiss-ausgiesser-ae-001-002-003-004-005-007 https://www.poeppelmann.com/de/famac/Nachhaltigkeit/Praxisbeispiel/Schraubkappe-aus-Post-Consumer-Rezyklat.html https://www.poeppelmann.com/de/famac/Produkte/Einschweissausgiesser
-
73
Sustainability and digital printing with Josep Isart from HP Indigo
In dieser Episode sprechen wir mit Josep Isart von HP Indigo über die neuesten Innovationen im Bereich Digitaldruck und Nachhaltigkeit. Das Gespräch fand auf der 8th European Pouch Conference statt, die von Innoform organisiert wurde. Hier sind die Highlights der Folge: Nachhaltigkeit als MegatrendWie HP Indigo Nachhaltigkeit als Business Enabler nutzt, um greifbare Vorteile für Unternehmen zu schaffen.Schwerpunkte: Nachhaltige Produktion, nachhaltige Produkte und der Einfluss von Analysen und Geschäftsmodellen. Umstellung auf den Digitaldruck bei BeutelnDie Verlagerung von starren Kunststoffverpackungen zu flexiblen Verpackungslösungen und wie Digitaldruck kleine Auflagen und kurze Durchlaufzeiten unterstützt. Die HP Indigo Digital Pouch FactoryEine Lösung, die die Markteinführungszeit verkürzt und gleichzeitig die Geschäftseffizienz steigert. Josep erklärt den Vorteil, Prozesse zu optimieren – ähnlich wie bei der frühzeitigen Flugbuchung. Innovative DrucktechnologienMöglichkeiten des beidseitigen Drucks, Kompatibilität mit Standard-Laminierungsverfahren und Flexibilität für unterschiedliche Verpackungsanforderungen. Neue Geschäftsmodelle in der VerpackungsindustrieDer Trend zur Diversifikation: Vom klassischen Etikettendruck hin zu flexiblen Verpackungen – unterstützt durch Fortschritte in Laminierungs- und Drucktechnologien. HP Indigo setzt Maßstäbe in der Verpackungsindustrie durch eine Kombination aus Innovation und Nachhaltigkeit. Besonders die Digital Pouch Factory wird Unternehmen helfen, effizienter und umweltfreundlicher zu arbeiten. Hört rein, um mehr über die spannende Zukunft des Digitaldrucks und nachhaltiger Verpackungslösungen zu erfahren! 🌍✨ Mehr über HP Indigo: Website von HP Indigo Veranstalter der Konferenz: Innoform Bleibt mit uns in Kontakt: Podcast abonnieren 🎧 Habt ihr Fragen oder Anregungen? Schreibt uns! Wir freuen uns auf euer Feedback. [email protected]
-
72
Folie, Spout und Maschine aus einer Hand – Lutz Neugebauer, Südpack
Auf der 8. Europäischen Standbeutelkonferenz in Wien stellten Südpack und SN Maschinenbau ihr schlüsselfertiges Gesamtkonzept für eine Standbeutelproduktion mit Ausgießer vor. Ein Schwerpunkt lag dabei auf recycelbaren Monomaterialien aus Polypropylen (PP), die eine Recyclingfähigkeit von 96% erreichen. Besonders interessant für Kunden ohne Erfahrung in der Sackherstellung ist die umfassende Unterstützung durch Südpack. Das Konzept eignet sich für die Heißabfüllung und Pasteurisation von Lebensmitteln wie Fruchtpüree. Polypropylen bietet gegenüber PET-Aluminium-Verbunden Vorteile in der Kreislaufwirtschaft. Die Beutel können sowohl mechanisch als auch chemisch recycelt werden, wobei letzteres im Lebensmittelbereich bevorzugt wird. Folie, Spout und Maschine aus einer Hand – Gespräch mit Lutz Neugebauer, Südpack – InnoTalk
-
71
Hermann Ultraschall bei der 8. Europäischen Standbeutel-Konferenz
In dieser Episode sprechen wir mit Hermann Ultraschall, einem der Sponsoren der achten Europäischen Standbeutelkonferenz. Michael Baumann und Jochen Groschinski Einblicke in das Verfahren des Ultraschallschweißens und die Anwendungsmöglichkeiten in der Verpackungsindustrie. Ultraschallschweißen: Michael erklärt das Verfahren und zeigt ein Demogerät, das die Kopfnaht und die Kosmetiknaht eines Standbodenbeutels in einem Aufgang versiegelt. Anwendungsmöglichkeiten: Jürgen spricht über die Vorteile des Ultraschallschweißens bei kontaminierten Rändern und Monomaterialien. Technische Details: Diskussion über die Geschwindigkeit und Effizienz des Verfahrens, sowie die Möglichkeit, verschiedene Materialien zu verschweißen. Einsatzgebiete: Aktuelle Fokussierung auf Kopf- und Kosmetiknähte, sowie mögliche zukünftige Anwendungen. Nachhaltigkeit: Michael erläutert, wie das Verfahren zur Nachhaltigkeit beiträgt, indem es dichte Beutel und einwandfreie Produkte ermöglicht. Highlights: Demonstration des Ultraschallschweißens mit einem Laborgerät. Diskussion über die Herausforderungen und Lösungen beim Schweißen von Monomaterialien. Einblicke in die Märkte, die Hermann Ultraschall bedient, einschließlich Getränkeverpackungen und Kaffeekapseln. Ein spannendes Interview mit vielen technischen Details und Einblicken in die Zukunft des Ultraschallschweißens. Vielen Dank an Hermann Ultraschall für die Teilnahme!
-
70
Innoform zu Gast bei Gemischtes Pack
Gemischtes Pack - Nachhaltigkeit und Recycling Beschreibung: In dieser Episode von "Gemischtes Pack" begrüßen Julian und Marcus ihren besonderen Gast Karsten Schröder, Geschäftsführer und Gründer von Innoform. Karsten teilt seine faszinierende Reise von Osnabrück nach Tarifa, seine Leidenschaft für flexible Verpackungen und seine Erfahrungen im Bereich Kunststoffrecycling und Testlabor. Highlights der Episode: Julian und Marcus stellen Karsten Schröder vor und sprechen über seine beeindruckende Karriere und seine Rolle bei Innoform. Karstens Hintergrund: Karsten erzählt von seinem Umzug nach Spanien und wie er es geschafft hat, sich wieder auf das Fachliche zu konzentrieren, während seine Kollegen Klaus Behringer und Team die Organisatorischen Dinge vor Ort übernehmen. Karstens Karriereweg: Von der Fachhochschule Osnabrück über Bischof und Klein bis hin zur Gründung von Innoform und dem Innoform Testservice in Oldenburg. Familienleben und Sabbatjahr: Karsten spricht über die Herausforderungen der Kindererziehung und wie ein geplantes Sabbatjahr in Tarifa zu einem dauerhaften Umzug wurde. Veranstaltungen und Weiterbildung: Diskussion über die Trends in der Veranstaltungsbranche, die Auswirkungen von Corona und die Bedeutung von Weiterbildung in der Flexpack-Industrie. Persönliche Interessen: Karsten teilt seine Leidenschaft für Wassersportarten wie Windsurfen und Kitesurfen und wie diese Aktivitäten ihm helfen, eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu finden. Bücher und Weiterbildung: Karsten spricht über die Bücher und Autoren, die ihn geprägt haben, und die Bedeutung von kontinuierlicher Weiterbildung. www.innoform-testservice.de www.innoform-coaching.de www.inno-talk.de www.inno-meeting.de
-
69
Fachpack24 Episode 3: ppg, Neemann & Labelisten
Schwimmsinktrennung bei PPG: Jan Grevé erklärt das Verfahren zur Rückgewinnung von Polyester durch Schwimmsinktrennung. Demonstration der Deckelfolie, die schwimmt, und des Pads, das sinkt. Ziel: Rezyklatqualität verbessern und Rückstände vermeiden. Druckfarben und Recycling: Diskussion über die Herausforderungen bei der Verwendung von Druckfarben im Recyclingprozess. Vorstellung eines Verfahrens, das mit warmem Wasser funktioniert, um Druckfarben zu entfernen. Nehmann Verpackung und PPWR: Cord Nehmann erläutert die EU-Verordnung und deren Auswirkungen auf die Verpackungsindustrie. Einsatz von Rezyklaten in sensiblen Verpackungen wie Babywindelverpackungen. Überwachung von 450 Substanzen zur Sicherstellung der Verpackungssicherheit. Technische Herausforderungen bei PCR-Einsatz: Diskussion über mechanische Kennwerte und Druckveränderungen bei der Verwendung von PCR in Verpackungen. Entwicklung von Counter Jail Printing zur Verbesserung der Druckqualität. 6:19 Nachfrage nach recycelten Verpackungen: Hohe Nachfrage nach recycelten Lösungen im Hygienebereich. Einsatz von über 2000 Tonnen recyceltem Material bei Nehmann Verpackung. Labelisten und Digitalisierung: Nicolai Erhart von Labelisten stellt das Konzept der digitalisierten Standbodenbeutel vor Standardisierung von Verbunden und Beutelgrößen zur Effizienzsteigerung. Vorteile des Digitaldrucks und schnelle Lieferzeiten. Technologie und Software bei Labelisten: Frank erklärt die Entwicklung von Etiketten- zu Verpackungsdruck und die Bedeutung der Druckqualität. Einsatz von Thermolaminat und die Bedeutung der Siegelschicht. Digitalisierung und Softwareentwicklung als Kernkompetenz. Labelisten werden auch in Wien bei der 8. Europäischen Standbeutelkonferenz mit dabei sein: InnoMeeting
-
68
Fachpack24 Episode 2: Wipf & Coim
Ultraschall-Siegeltechnologie und Monomaterialien: Stefano von Wipf spricht über die Vorteile der Ultraschall-Siegeltechnologie, insbesondere im Zusammenhang mit Monomaterialien und deren Recyclingfähigkeit. Diese Technologie verbessert die Verarbeitbarkeit und Maschinengängigkeit. 0:34 Lösemittelfreie Triplex-Kaschiertechnologie: Wipf stellt eine neue lösemittelfreie Triplex-Kaschiertechnologie vor, die ab Oktober 2024 installiert wird. Diese Technologie soll die CO2-Emissionen erheblich reduzieren. Hier werden 3-lagige Verbundfolien lösemittelfrei in einem Arbeitsgang kaschiert (verklebt) Science Based Targets Initiative (SBTi): Wipf hat die Ziele für Scope 1 und Scope 2 erreicht und konzentriert sich nun auf Scope 3, das die gesamte Lieferkette betrifft. Integration von Inks bei Coim: Frank Reinisch erklärt, warum Coim Druckfarben in ihr Portfolio aufgenommen hat, insbesondere Polyurethan-basierte Druckfarben, die zu ihrem chemischen Know-how passen. Bedeutung von Coatings: Coatings spielen eine immer wichtigere Rolle, insbesondere bei der Entwicklung von Monomaterialstrukturen. Coim erweitert kontinuierlich ihr Portfolio an funktionalen Coatings. Recyclingfähigkeit und Klebstoffe: Coim arbeitet daran, die Recyclingfähigkeit ihrer Klebstoffe zu verbessern und hat bereits mehrere Systeme zertifiziert.
-
67
Fachpack24 Episode 1: Morchem, Duoplast, Südpack
Willkommen zur ersten Folge unseres Podcasts von der Fachpark Nürnberg 2024. In dieser Folge führen wir Sie durch spontane Gespräche über innovative Entwicklungen in der Flexpack-Industrie. Station 1: MorchemInterviewpartner: Jürgen ScheperjansThema: Rezyglas-Zertifizierung für Kaschierklebstoffe Nachhaltigkeit wird für Kunden immer wichtiger. Morchem hilft, Verpackungen so zu gestalten, dass sie recycelbar sind. Rezyglas entwickelt sich zum Industriestandard, obwohl es noch keinen gesetzlichen Rahmen gibt. Klebstoffe spielen beim werkstofflichen Recycling eine wichtige Rolle, indem sie die Menge an Fremdstoffen minimieren. Beispiel eines Monomaterials: MDO PE bedruckt und kaschiert mit zertifiziertem Haftkleber. Der Klebstoff muss hitzebeständig und in der Schmelze dispergierbar sein, um die Recyclingfähigkeit zu gewährleisten. Station 2: DuoplastAnsprechpartner: Mika SangThema: Recyclingfolie aus dem Gelben Sack Verwendung von Systalen, einem Material aus der haushaltsnahen Sammlung (Gelber Sack). Die Stretch-Folie enthält 30% PCR und wurde mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet. Die Färbung der Folie resultiert aus dem Systalen-Material. Eine Plug-and-Play-Umstellung auf dieses Material ist möglich, allerdings kann es zu minimalen Leistungseinbußen kommen. Preislich sind die PCR-Materialien konkurrenzfähig. Station 3: SüdpackAnsprechpartner: Holger HossThema: Recyclebare Folien für Spouted Pouches Entwicklung eines Konzeptes für Monomaterial Spouted Pouches, die inhouse produziert werden können. Fokus auf Heißabfüllung und Pasteurisation zur Sicherstellung der Recyclingfähigkeit. Einsatz von Polypropylen für hitzebeständige Anwendungen. Zusammenarbeit mit SN Maschinenbau und Menson für aufeinander abgestimmte Komponenten. Langfristiges Engagement und Unterstützung bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung. Vielen Dank fürs Zuhören. Wir hoffen, Ihnen hat dieser Einblick in die neuesten Entwicklungen der Flexpack-Industrie gefallen. Bleiben Sie dran für weitere spannende Episoden aus dem Fachpark Nürnberg 2024.
-
66
Verpacken von Industriegütern mit Maximilian Haschke
Max Haschke berichtet über seinen Weg in die Verpackungsindustrie und seine Erfahrungen an der Maschine. - Persönliche Interessen: Kochen und kulinarische Experimente mit Familie und Freunden. Beruflicher Werdegang: - Einstieg in die Verpackungsindustrie durch Zufall und Leidenschaft für Technik und Maschinen. - Erfahrungen in der Wellpappenindustrie und die Bedeutung von Teamarbeit und pragmatischen Lösungen. Selbständigkeit und Beratungsansatz: - Gründung eines Beratungsunternehmens für Verpackungslösungen für Industriegüter. - Vergleich der Beratertätigkeit mit einem Reiseführer, der dem Kunden neue Perspektiven und Lösungen aufzeigt. - Betonung der Bedeutung von Kommunikation und Netzwerken in der Branche. Spezifische Herausforderungen der Branche: - Unterschiede zwischen flexiblen Lebensmittelverpackungen und Industrieverpackungen. - Bedeutung von Produktschutz, Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit. - Entwicklung von Einstoffverpackungen und die Herausforderung der Recyclingfähigkeit. Typische Entwicklungsprozesse: - Vorgehensweise bei neuen Kundenprojekten: Problemerkennung, Lösungsfindung und Optimierung von Verpackungsprozessen. - Zusammenarbeit mit Experten bei der Prozessoptimierung. Projekterfolge und Beispiele: - Beschreibung eines aktuellen Projektes zur Effizienzsteigerung im Verpackungsprozess eines kleinen Industriebetriebes durch den Einsatz von Maschinentechnik. - Bedeutung der richtigen Balance zwischen verschiedenen Verpackungsmaterialien und der Optimierung von Logistikketten. Sein Appell an die Verpackungshersteller, sich stärker zu spezialisieren und ihre Nischenkompetenz auszubauen, deckt sich mit dem Konzept von Innoform. Die Vorbereitung auf die kommenden regulatorischen Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Verpackungs- und Abfallverordnung (VVA), sei dringend erforderlich. Gemeinschaftsveranstaltungen mit Max und Innoform finden Sie hier: Maximilian Haschke| Verpackungsmittel Referent (innoform-coaching.de) Kontaktinformationen: https://www.linkedin.com/in/maximilian-haschke/ https://inno-talk.de/podcast/
-
65
Segmentierte Messwalzen von Norbert Schilling, FMS
In dieser Episode des Innoformo Podcasts begrüßen wir Norbert Schilling, Produktmanager und Leiter Marketing bei FMS Force Measuring Systems AG. In einem technisch fokussierten Gespräch diskutieren wir über die segmentierte Messwalzentechnik von FMS, deren Einsatz entlang der Lieferkette, ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit und die Rolle der Digitalisierung. - Entstehung aus der Firma FAG Kugelfischer im Jahr 1993.- Aufbau des Unternehmens mit Standorten weltweit und einem Hauptsitz in der Schweiz.- Norbert Schilling als Produktmanager und Leiter Marketing bei FMS seit knapp 10 Jahren. - Kernkompetenz der Kraftmessung, insbesondere bei bahnförmigen Materialien.- Spezialisierung auf Bahnzugmessung in der Papier- und Folienindustrie sowie Draht- und Kabelindustrie.- Einsatz in der Schüttgutindustrie für Förderbandwaagen. - Funktionsweise und Vorteile der segmentierten Messwalze gegenüber konventionellen Methoden.- Flexibilität in der Segmentierung und Anpassung an verschiedene Materialien und Anwendungen.- Praktische Beispiele aus der Industrie, wie das Projekt mit Bischof und Klein zur Verbesserung der Produktionsqualität. - Optimierung und Erweiterung der konventionellen Zugmessungen.- Einsatz von Online-Tools und Softwarelösungen zur Visualisierung und Auswertung der Messdaten.- Trends in der Digitalisierung und die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Produktion. - Umgang mit Schwingungen und Hängekanten in der Materialverarbeitung.- Anwendungen in High-Speed-Maschinen und spezielle Anforderungen in der Papierindustrie.- Kalibrierung und Wartung der Messsysteme, inklusive praxisnaher Tipps und Empfehlungen. - Leidenschaft für Motorräder und Restaurierung alter englischer Motorräder.- Engagement in der Landwirtschaft und der Natur im Schwarzwald und den Alpen. Norbert Schilling betont die Bedeutung der genauen Kenntnis des Spannungsverlaufs in Materialbahnen und ermutigt potenzielle Kunden, sich intensiver mit den Möglichkeiten der segmentierten Messwalzentechnik auseinanderzusetzen. #Flexpack #Messtechnik #SegmentierteMesswalze #Nachhaltigkeit #Digitalisierung #FMS #Bahnzugmessung Hauptthemen:Einführung und Hintergrund von FMS:Produktportfolio und Anwendungen: Technische Details zur segmentierten Messwalze FMS-segFORCE:Innovationen und Entwicklungen:Praktische Herausforderungen und Lösungen.. www.fms-technology.com
-
64
Südpack – Einstofflösungen und Verbundstrukturen haben Zukunft
Lutz Neugebauer spricht über umweltfreundliche Kunststoffverpackungen unter besonderer Berücksichtigung des CO2-Fußabdrucks. Dies tut er aus Sicht eines Flexpack-Herstellers. Er diskutiert den Einsatz von Life Cycle Assessment (LCA) für die Produktions- und Entsorgungsanalyse und vergleicht verschiedene Verpackungskonzepte. Das Potenzial von Drop-In-Polymeren zur CO2-Reduzierung wird ebenso beleuchtet wie der Fokus des Unternehmens auf Polyamid-PE Verbundfolien, wo diese einen echten Mehrwert bedeuten. Zu den Strategien gehören die Umstellung auf Einstofflösungen, Einsatz von Polypropylen, die Nutzung erneuerbarer Energiequellen und das Recycling durch mechanische Prozesse aber auch die Pyrolyse. Dieses Interview haben wir im Rahmen der Tagung: Umweltgerechte Kunststoffverpackungen am 11. Juni 2024 in Würzburg aufgenommen.
-
63
Das IQpak Projekt beim Inno-Meeting 2024
Interview mit Johan A. Löning und Dr. Christian Beinert In dieser Episode sprechen wir mit den führenden Köpfen hinter dem faszinierenden Projekt IQpak – Johann A. Löning und Dr. Christian Beinert. Erfahren Sie aus erster Hand, wie dieses Projekt die Welt der Verpackungen erweitert, von den Anfängen bis zu den aktuellen Entwicklungsstadien. Tauchen Sie ein in die Tiefe der Forschung, die Herausforderungen und die visionären Ziele, die das Team anstrebt. Lassen Sie sich begeistern von der Idee mit Flexpack und Rigid-Verpackungen gemeinsam Mehrwegsysteme mit Pfand zu etablieren und dabei zahlreiche Zusatznutzen durch Datengenerierung und -austausch zu erzielen. Highlights der Episode - Einführung in das IQ-Pack Projekt: - Was es ist und wie es gestartet ist. - Einblicke in die Inspiration und die treibenden Kräfte hinter dem Projekt. Aktueller Stand der Entwicklung: Wo steht das Projekt heute, und was sind die nächsten Schritte? Die Bedeutung für die Verpackungsindustrie: Wie IQ-Pack die Standards für Verpackungslösungen neu definieren könnte. Wir hoffen, dass Sie nach dem Anhören dieser Episode ein tieferes Verständnis für das Potenzial und die Bedeutung von modernen Mehrwegsystemen und des IQ-Pack Projekts gewinnen. Verpassen Sie nicht diese Gelegenheit, von den Pionieren selbst zu lernen und einen Blick in die Zukunft der Mehrweg-Verpackungstechnologie zu werfen, bei der Flexpack eine besondere Bedeutung zukommt. https://www.iqpak.com/
No matches for "" in this podcast's transcripts.
No topics indexed yet for this podcast.
Loading reviews...
ABOUT THIS SHOW
Neues und Interessantes aus der Flexiblen Verpackungsindustrie, den Abpackern, Lebensmittelherstellern, Markeninhabern und dem Handel. Karsten Schröder spricht mit Experten entlang der Lieferketten der Flexpack-Industrie über Trends und Geschichten aus dem wahren #flexpack Leben. Persönliche Hintergrundinformationen, Produktneuheiten aber auch teils politische Einordnungen sind das Salz in der Suppe.
HOSTED BY
Innoform, Karsten Schröder
CATEGORIES
Loading similar podcasts...