Kleine Patienten, große Themen – Kinderchirurgie im Gespräch

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Kleine Patienten, große Themen – Kinderchirurgie im Gespräch

In diesem Podcast der Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Brandenburg sprechen wir über das, was uns jeden Tag bewegt: Kinder, ihre Familien und die Kunst, Chirurgie mit Herz und Verstand zu verbinden. Wir berichten aus dem Klinikalltag, erklären kindgerechte Operationen verständlich, stellen neue Therapien und Studien vor und geben Einblicke in Forschung, Ausbildung und Teamarbeit. Ob Phimose, Hodenhochstand, Fehlbildungen, Darmprobleme oder seltene Syndrome – wir erzählen die Geschichten hinter den Fällen und sprechen mit Expertinnen, Pflegenden und Eltern.Begleiten Sie uns in den OP, in die Sprechstunde und manchmal auch hinter die Kulissen unseres Teams.

  1. 21

    KI in der Medizin: Das ethische Dilemma menschlicher Fehlbarkeit

    Der Autor Carlos A. Reck Burneo kritisiert in seinem Text die aktuelle KI-Debatte im Gesundheitswesen, die sich einseitig auf technologische Risiken konzentriert und dabei das massive Problem menschlicher Fehlleistungen im Klinikalltag ignoriert. Er argumentiert, dass KI oft nicht menschliche Expertise ersetzt, sondern dort Wissenslücken schließt, wo sonst gar keine Information eingeholt würde. Anstatt den Einsatz neuer Werkzeuge durch übermäßige Bürokratie zu blockieren, fordert er eine ethische Neubewertung, die den Verzicht auf hilfreiche Technologie als eigentliches Risiko betrachtet. Eine ehrliche Diskussion müsse daher die Fehlerrate des Status quo direkt gegen die potenziellen Verbesserungen durch KI-Systeme abwägen. Letztlich plädiert der Text dafür, Medizinern die Urteilskraft zuzutrauen, KI ebenso verantwortungsbewusst wie Skalpelle oder Medikamente zum Wohle der Patienten einzusetzen.

  2. 20

    Wenn der Bauch blockiert: Hilfe für kleine Bäuche

    Dieser Elternratgeber von Dr. Carlos A. Reck Burneo bietet eine umfassende medizinische Orientierung bei kindlichen Darmbeschwerden wie Verstopfung und Stuhlzurückhaltung. Der Autor erläutert verständlich die biologischen Abläufe der Verdauung und beleuchtet dabei auch seltene organische Ursachen wie den Morbus Hirschsprung. Neben fachlichen Erklärungen fokussiert sich das Werk auf die psychische Belastung für die gesamte Familie und gibt praktische Tipps für ein entspanntes Toilettentraining. Ein strukturierter 5-Schritte-Plan hilft Eltern dabei, den Teufelskreis aus Schmerz und Angst durch gezieltes Darmmanagement zu durchbrechen. Das Buch dient somit als praktisches Survival-Kit, das medizinische Expertise mit einfühlsamer Begleitung für den Alltag verbindet.https://amzn.eu/d/0h9ln7DU

  3. 19

    Zurück zur Kontrolle – Die Schließmuskel-Rekonstruktion nach Morbus-Hirschsprung-Operationen

    Die iatrogene Überdehnung des Analsphinkters während einer primären Pull-through-Operation bei Morbus Hirschsprung kann zu lebenslanger Stuhlinkontinenz und einem klaffenden Anus führen. Da diese anatomischen Defekte oft nicht auf herkömmliches medizinisches Management ansprechen, wurde eine neue chirurgische Technik zur Sphinkter-Rekonstruktion entwickelt. Bei diesem Verfahren werden mehrere langfristig absorbierbare Fäden verwendet, um den äußeren Schließmuskel zirkulär an der Darmwand zu fixieren und so den Analkanal zu verengen. Die Ein-Jahres-Ergebnisse dieser Methode sind vielversprechend: Patienten zeigten bei anorektalen Manometrien objektiv höhere Pressdrücke und verbesserte Werte auf der Baylor Continence Scale. Über die klinischen Daten hinaus berichten Betroffene von einer erheblichen Steigerung der Lebensqualität, da sie nun Sport treiben, auswärts übernachten können und weniger auf tägliche Einläufe angewiesen sind. Obwohl weitere Studien mit größeren Gruppen notwendig sind, bietet diese Technik eine neue Hoffnung für Patienten, deren Kontinenzmechanismus durch vorangegangene Operationen geschädigt wurde.Möchten Sie, dass ich ein Audio-Overview (Podcast) zu diesem Thema erstelle, um die Details dieser medizinischen Innovation noch vertiefter zu hören? Alternativ kann ich Ihnen auch ein Quiz oder Flashcards erstellen, um Ihr Wissen über dieses chirurgische Verfahren zu testen.

  4. 18

    Akutes Abdomen im Kindesalter: Diagnostik und Management

    Dieser medizinische Fachartikel thematisiert die Herausforderungen bei der Diagnose und Behandlung von akuten Bauchschmerzen bei Kindern. Da die Ursachen stark vom Alter des Patienten abhängen, reicht das Spektrum von harmlosen Beschwerden bis hin zu lebensbedrohlichen chirurgischen Notfällen. Die Autoren betonen, dass Warnsignale wie galliges Erbrechen oder starke lokale Schmerzen eine sofortige operative Abklärung erfordern. Zur Unterstützung der Diagnose werden neben körperlichen Untersuchungen vor allem strahlungsfreie Ultraschalluntersuchungen und spezifische Labortests empfohlen. Mithilfe von standardisierten Bewertungssystemen können Mediziner zudem das Risiko für Erkrankungen wie Blinddarmentzündungen präziser einschätzen. Insgesamt dient der Text als Leitfaden, um die notwendige Dringlichkeit im klinischen Alltag sicher zu bestimmen.

  5. 17

    Nissen-Fundoplikatio: Verbesserung von Wachstum und Ernährung bei behinderten Kindern

    In dieser Studie aus dem World Journal of Surgery wird untersucht, wie sich die Nissen-Fundoplikation auf Kinder mit neurologischen Beeinträchtigungen auswirkt, die an krankhaftem Rückfluss von Magensäure leiden. Die medizinische Analyse von 76 jungen Patienten belegt, dass dieser chirurgische Eingriff sowohl das körperliche Wachstum als auch den Ernährungszustand ein Jahr nach der Operation maßgeblich verbessert. Neben steigenden Werten bei Gewicht, Körpergröße und dem Proteinspiegel im Blut verzeichneten die Forscher einen deutlichen Rückgang der Häufigkeit von Krankenhausbesuchen. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Operation die Lebensqualität betroffener Kinder steigert, indem sie refluxbedingte Komplikationen wie Lungenentzündungen reduziert. Somit dient die Untersuchung als wertvolle Orientierungshilfe für die therapeutische Beratung von Familien mit pflegebedürftigen Kindern.

  6. 16

    Digitale Souveränität im deutschen Gesundheitswesen

    Dieser Text kritisiert die massive Abhängigkeit des deutschen Gesundheitswesens von US-amerikanischen Software-Monopolen und fordert eine politische Kehrtwende hin zu europäischer digitaler Souveränität. Der Autor bemängelt, dass ineffiziente, rein auf Abrechnung fokussierte IT-Systeme den klinischen Alltag durch Inkompatibilität und hohen Zeitaufwand massiv behindern. Statt die Patientenversorgung zu verbessern, führen veraltete Strukturen und steigende Lizenzkosten zu einer beruflichen Überlastung des medizinischen Personals. Als Lösung wird die gezielte Förderung von Open-Source-Alternativen vorgeschlagen, um Transparenz zu schaffen und finanzielle Mittel in Europa zu halten. Letztlich wird die Digitalisierung nicht als technisches, sondern als ethisches und politisches Problem definiert, das die Qualität der medizinischen Ausbildung und Behandlung gefährdet. Nur durch eine strukturierte Neuausrichtung kann laut dem Text ein System entstehen, das wieder dem Menschen statt rein marktwirtschaftlichen Interessen dient.

  7. 15

    Optimierung des Patientenflusses bei Pylorusstenose

    Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um einen chirurgischen Forschungsartikel, der sich mit der Optimierung des Behandlungsprozesses für Säuglinge mit diagnostizierter hypertrophen Pylorusstenose (HPS) befasst. Die Autoren analysierten die Daten von 406 Patienten und stellten fest, dass, obwohl die Mehrheit der Säuglinge nach der Erstversorgung angemessen reanimiert und für den Eingriff bereit war, weniger als die Hälfte tatsächlich am Tag der Aufnahme operiert wurde. Der Hauptfaktor für die Verzögerung der Operation war der Zeitpunkt der Diagnose, wobei nachmittags (zwischen 12 und 18 Uhr) diagnostizierte Patienten deutlich häufiger erst am nächsten Tag operiert wurden. Diese Verzögerung der chirurgischen Versorgung führte zu einer signifikant längeren Gesamtaufenthaltsdauer im Krankenhaus, die von 32 Stunden bei einer Operation am ersten Tag auf 47 Stunden anstieg. Darüber hinaus stellten die Forscher fest, dass selbst isolierte Elektrolytanomalien wie Hyperkaliämie die Operation nicht verzögern sollten, da sie das Komplikationsrisiko nicht erhöhten. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Krankenhäuser modifizierbare logistische Hindernisse beseitigen sollten, um eine Pyloromyotomie am selben Tag sicher durchzuführen und so die Effizienz zu steigern und die Verweildauer der Säuglinge zu verkürzen.

  8. 14

    Chirurgen-Selbstvertrauen: Manuskript versus Video-Lernen

    Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um Auszüge aus einem Originalforschungsartikel von Frontiers in Surgery aus dem Jahr 2018, der sich mit der chirurgischen Ausbildung befasst. Die Studie verglich die Auswirkungen des Lesens eines detaillierten Manuskripts mit dem Ansehen eines Operationsvideos auf das selbstberichtete Vertrauen eines Chirurgen bei der Durchführung komplexer pädiatrischer Eingriffe. Die Untersuchung mit 101 teilnehmenden Chirurgen und Stipendiaten ergab, dass beide Methoden das globale Vertrauen in die Durchführung der Operation signifikant erhöhten. Allerdings verbesserte das Lesen des Manuskripts das Vertrauen in fast alle Aspekte der Chirurgie besser, während das Operationsvideo insbesondere für Chirurgen in der Ausbildung (Trainees) am vorteilhaftesten war. Im Gegensatz dazu gewannen erfahrene Chirurgen durch keine der beiden Lernformen deutlich an zusätzlichem Vertrauen in ihre Fähigkeiten. Die Autoren schlussfolgern, dass die Wirksamkeit der Lehrmethode stark vom Grad der Vorerfahrung des Chirurgen abhängt.

  9. 13

    Chirurgie und Management von Kloaken- und Anorektalfehlbildungen

    Die beiden Quellen behandeln die chirurgische Versorgung und das Versorgungsmanagement von pädiatrischen Patienten mit komplexen angeborenen Beckenfehlbildungen. Eine Quelle konzentriert sich spezifisch auf die seltenen Kloakenfehlbildungen, wobei sie die Notwendigkeit einer präzisen präoperativen Bildgebung zur Bestimmung der Länge des gemeinsamen Kanals und der Harnröhre hervorhebt. Basierend auf diesen Messungen schlägt der Artikel einen klaren Algorithmus vor, der zwischen der reproduzierbaren Totalen Urogenitalen Mobilisation (TUM) und der technisch anspruchsvolleren Urogenitalseparation zur Trennung der Trakte unterscheidet. Die zweite Quelle bewertet den Nutzen eines spezialisierten multidisziplinären Zentrums für die Behandlung dieser komplexen Anomalien, zu denen auch anorektale Missbildungen gehören. Die Autoren belegen, dass ein kollaborativer Ansatz die Belastung für die Patienten erheblich reduziert, indem er signifikant weniger chirurgische Eingriffe, Narkoseereignisse und Klinikbesuche erfordert. Diese Reduktion unterstreicht den positiven Einfluss spezialisierter Zentren auf die Verbesserung der Patientenversorgung und die Minimierung der Gesundheitsbelastung.

  10. 12

    EAU Leitlinien Kinderurologie 2023

    Die vorliegenden Auszüge stammen aus den umfassenden Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Urologie zur pädiatrischen Urologie aus dem Jahr 2023. Sie bieten detaillierte und evidenzbasierte Anweisungen zur Diagnose, Klassifikation und Therapie einer breiten Palette von urologischen Erkrankungen bei Kindern. Zu den abgedeckten Zuständen gehören häufige Anomalien wie Phimose und Hodenhochstand, aber auch komplexe Themen wie die Behandlung von Neurogenen Blasenfunktionsstörungen und Harnsteinen. Umfangreiche Abschnitte widmen sich urologischen Notfällen wie dem Akuten Skrotum und der Verwaltung von Paedriatrischen Traumata der Nieren und Harnwege. Die Richtlinien legen Wert auf multidisziplinäre Betreuung, insbesondere bei Angeborenen Störungen der Geschlechtsentwicklung (DSD), und beinhalten spezifische Empfehlungen für das Perioperative Management. Jede Erkrankung wird strukturiert von der Epidemiologie über die diagnostische Bewertung (z. B. Ultraschall und Urodynamik) bis hin zur chirurgischen und konservativen Behandlung abgehandelt.

  11. 11

    Internationaler Konsens zur endoskopischen Pilonidalsinus-Behandlung

    Die vorliegenden Quellen behandeln die Behandlung der chronischen Pilonidalsinuserkrankung (PSD) und konzentrieren sich insbesondere auf die minimal-invasive Endoskopische Pilonidalsinusbehandlung (EPSiT) als Alternative zu konventionellen Verfahren. Eine internationale Delphi-Konsensstudie legt Expertenempfehlungen für die Anwendung von EPSiT fest, wobei Bereiche wie die routinemäßige präoperative Antibiotikagabe und die Notwendigkeit der Integration des Verfahrens in chirurgische Ausbildungsprogramme konsolidiert werden. Im Vergleich zu traditionellen Operationstechniken weist EPSiT Vorteile wie eine schnellere Genesung, geringere Komplikationsraten und weniger Schmerzen auf, auch wenn die kurzfristigen Rezidivraten vergleichbar sind. Eine separate Studie untersuchte die frühen Ergebnisse einer kombinierten Behandlung, bei der EPSiT mit der Lasersinusablation (SiLaC®) kombiniert wurde. Diese Kombination zeigte in einer Kohorte von 83 Patienten eine sehr niedrige Rezidivrate (3,6 %) und eine schnelle Heilung innerhalb von durchschnittlich 17 Tagen, was ihre Sicherheit und Wirksamkeit für primäre und rezidivierende Fälle unterstreicht. Insgesamt fördern die Ergebnisse die stärkere Akzeptanz und Standardisierung minimal-invasiver Techniken in der Chirurgie der Pilonidalsinus.

  12. 10

    RAND/UCLA Angemessenheitsmethode

    Benutzerhandbuch aus dem Jahr 2001, das die RAND/UCLA Angemessenheitsmethode (RAM) beschreibt, ein systematisches Verfahren zur Bewertung der Nutzung medizinischer und chirurgischer Eingriffe. Diese Methode, eine Modifikation der Delphi-Technik, stützt sich auf eine umfassende Literaturrecherche und die Bewertung spezifischer klinischer Szenarien (Indikationen) durch ein Expertengremium. Die Eingriffe werden anhand des Verhältnisses von Nutzen zu Schaden als angemessen, unsicher oder unangemessen eingestuft, wobei auch die Uneinigkeit der Sachverständigen eine zentrale Rolle spielt. Darüber hinaus verwendet die RAM strengere Kriterien, um die Notwendigkeit von Verfahren zu messen und so sowohl Über- als auch Unterversorgung zu ermitteln. Das Handbuch liefert detaillierte Anweisungen zur Durchführung des RAM-Prozesses, von der Zusammenstellung des Panels bis hin zur Nutzung von Software-Tools für die Datenanalyse in retrospektiven Studien oder zur Entwicklung prospektiver Entscheidungshilfen. Es werden auch methodologische Fragen wie die Zuverlässigkeit der Ergebnisse und die Auflösung von Inkonsistenzen behandelt, um die Validität der Kriterien sicherzustellen.

  13. 9

    Operation und Ergebnisse von Leistenhernien bei Jugendlichen

    Die bereitgestellte Quelle ist ein wissenschaftlicher Artikel mit dem Titel „Surgical methods and outcomes of inguinal hernia repair in children, adolescents and young adults in a retrospective cohort study“ (Chirurgische Methoden und Ergebnisse der Leistenhernienreparatur bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in einer retrospektiven Kohortenstudie), der sich mit der Behandlung von Leistenhernien in dieser Altersgruppe befasst. Die retrospektive Kohortenstudie untersuchte 3249 Patienten unter 25 Jahren in China, die zwischen 2015 und 2021 operiert wurden, um chirurgische Methoden und langfristige Ergebnisse wie Reoperation und postoperative Komplikationen zu analysieren. Es wurde festgestellt, dass die laparoskopische Sakus-Hochligatur die dominierende Methode bei jüngeren Kindern (unter 13 Jahren) war, während bei älteren Patienten offene und laparoskopische spannungsfreie Reparaturen häufiger angewandt wurden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sowohl der laparoskopische als auch der offene Ansatz sicher und wirksam waren, mit einer niedrigen Inzidenz von Komplikationen und Reoperationen. Zudem identifizierte die Studie Alter unter 3 Jahren, unilaterale Hernie und Anämie als unabhängige Risikofaktoren für eine Reoperation.

  14. 8

    Präoperative Betreuung in der Kinderchirurgie: Stressreduktion und Sicherheit

    Beschreibung: In dieser Folge spricht Dr. Carlos A. Reck, Chefarzt der Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Brandenburg, über die sensible Phase der Operationsvorbereitung bei Kindern. Gemeinsam mit dem Moderator wird erläutert, warum Kinder anders auf den OP-Prozess reagieren als Erwachsene und wie man Ängste, Stress und medizinische Risiken verringern kann.Themen der Folge:Warum präoperative Vorbereitung bei Kindern so entscheidend istIdealer Zeitpunkt der OP-FreigabeWichtige Punkte in der Anamnese und RisikoerfassungWann Blutabnahmen wirklich nötig sindUmgang mit Atemwegsinfekten vor einer geplanten OperationAktuelle Empfehlungen zu NüchternzeitenKommunikation mit Eltern und Kindern zur StressvermeidungZiel der Folge: Eltern und medizinischem Personal einen klaren, praxisnahen Überblick geben, wie gute Vorbereitung die Sicherheit und das Wohlbefinden von Kindern im Operationsprozess verbessert.

  15. 7

    Gezielte Therapien für Infantile Hämangiome: Fortschritte und Strategien

    Dieser wissenschaftliche Artikel erörtert die jüngsten Fortschritte bei gezielten Therapien für infantile Hämangiome (IHs) und beleuchtet die Herausforderungen herkömmlicher medikamentöser Behandlungen wie Propranolol, die systemische Nebenwirkungen verursachen können. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung zielgerichteter Wirkstoffabgabesysteme – einschließlich passiver und aktiver Targeting-Strategien unter Verwendung verschiedener Nanoträger wie Liposomen und Nanopartikel – um die Wirksamkeit zu steigern und die Nebenwirkungen zu reduzieren. Die Autoren stellen die Vorteile dieser gezielten Formulierungen dar, wie etwa die konzentrierte Lokalisierung des Medikaments am Läsionsort, die verlängerte Freisetzungszeit und die verbesserte Biokompatibilität. Obwohl die besprochenen gezielten Wirkstoffe derzeit nur in präklinischen Studien untersucht werden, bietet der Artikel einen Überblick übe

  16. 6

    Harmonisierte Terminologie der Kolonmotorik

    Das Expert Consensus Document präsentiert die Ergebnisse eines internationalen Konsenses, der ins Leben gerufen wurde, um die Terminologie und Definitionen der Dickdarmmotilität bei Tieren und Menschen zu harmonisieren, die mit manometrischen und anderen Techniken untersucht werden. Die Autoren stellen fest, dass Veränderungen der Dickdarmmotorik bei verschiedenen Darmerkrankungen eine Rolle spielen, aber unser Verständnis normaler Bewegungsmuster begrenzt ist und durch unterschiedliche Studientechniken und Protokolle erschwert wird. Der Bericht diskutiert eingehend myogene und neurogene Bewegungsmuster in isolierten Dickdarmpräparaten von Tieren und Menschen sowie in vivo bei Erwachsenen und Kindern, wobei er die Möglichkeiten und Grenzen von Hochauflösungsmanometrie (HRM) und nicht-manometrischen Methoden wie Szintigraphie und MRT untersucht. Ziel des Konsenses war es, ein gemeinsames konzeptionelles Verständnis zu fördern und die Forschung sowie die Entwicklung neuer Therapien für Motilitätsstörungen zu unterstützen.

  17. 5

    ERAS Leitlinien Neonatale Darmchirurgie

    Diese wissenschaftliche Übersicht präsentiert die Konsensleitlinien für die perioperative Versorgung bei neonataler Darmchirurgie (Enhanced Recovery After Surgery, ERAS), entwickelt von einer multidisziplinären internationalen Gruppe. Da es zuvor keine ERAS-Leitlinien speziell für die Pädiatrie gab, wurde dieses Dokument erstellt, um die Versorgungsqualität bei Darmresektionen bei Neugeborenen zu verbessern. Die Autoren verwendeten einen rigorosen Ansatz, der systematische Überprüfungen, gezielte Suchen und Expertenkonsens umfasste, um siebzehn abschließende Empfehlungen zu entwickeln. Diese Empfehlungen decken Bereiche wie antibiotische Prophylaxe, Schmerzbehandlung, Temperaturkontrolle und Ernährungsversorgung ab. Obwohl die unterstützende Evidenz oft von geringer bis mäßiger Qualität ist, soll diese Leitlinie eine Grundlage für zukünftige ERAS-Entwicklungen in der pädiatrischen Chirurgie bilden.

  18. 4

    Developing pediatric surgery in low- and middle-income countries

    Der akademische Artikel „Developing pediatric surgery in low- and middle-income countries“ von Marilyn W. Butler untersucht und bewertet verschiedene zeitgenössische Modelle für Bildung und Patientenversorgung in der pädiatrischen Chirurgie in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs). Er beleuchtet zunächst den enormen, oft unerfüllten Bedarf an chirurgischer Versorgung für Kinder in diesen Regionen, wobei statistische Diskrepanzen bei der Verfügbarkeit von Gesundheitsfachkräften und Ressourcen hervorgehoben werden. Anschließend erörtert der Text die Vorteile und Nachteile unterschiedlicher Hilfsmodelle, darunter kurzfristige chirurgische Einsätze, Partnerschaften und akademische Kooperationen sowie der Einsatz von Telemedizin. Ein zentrales Anliegen ist die Entwicklung lokaler Kapazitäten zur Schaffung nachhaltiger chirurgischer Versorgung, wobei der Artikel auch die ethischen Bedenken im Zusammenhang mit humanitären chirurgischen Bemühungen anspricht.

  19. 3

    Diagnose und Therapie Funktioneller Verstopfung bei Kindern - ESPGHAN und NASPGHAN

    Die klinische Leitlinie zur Bewertung und Behandlung der funktionellen Obstipation bei Säuglingen und Kindern, erstellt von der ESPGHAN und NASPGHAN. Sie präsentiert evidenzbasierte Empfehlungen und Algorithmen für die diagnostische Abklärung und therapeutische Strategien. Die Autoren diskutieren die Definition der Obstipation anhand der Rom-III-Kriterien, untersuchen den Nutzen verschiedener diagnostischer Tests wie die rektale Untersuchung und die Kolontransitzeitmessung und geben Empfehlungen für medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlungen, wobei Polyethylenglykol (PEG) als Erstlinientherapie bei Stuhlimpaktion und als Erhaltungstherapie bevorzugt wird. Darüber hinaus werden Prognosefaktoren erörtert und die Indikationen für fortgeschrittene Verfahren bei hartnäckiger Obstipation, wie die Kolonmanometrie und antegrade Einläufe, beleuchtet.

  20. 2

    Anorektale Fehlbildungen: Praxisübersicht für Kinderärzte

    Anorektale Fehlbildungen (ARM) betreffen etwa 1 von 5000 Neugeborenen underfordern eine spezialisierte, langfristige Betreuung. Eine sachgerecht e DiagnostikumfasstdasVAC TERL-Screening, bildgebende Verfahren und die Evaluation von Sakrumund Rückenmark. Die Krickenbeck-Klassifikation ermöglicht eine präzise Einteilungund Prognoseabschätzung. Während die operative Korrektur in spezialisierten Ze ntrenerfolgen sollte , kommt der postoperativen Langzeitbetreuung durch Kinderärzteentscheidende Bedeutung zu. Strukturierte Darmmanagement-Pr ogramme zeigennach weislich signifikante Verbesserungen der Kontinenzrat en und Lebensqualitätbei gleichzeitiger Reduktion von Notaufnahmebesuchen und Gesundheitskosten. Einmultidisziplinärer Ansatz mit prokinetischen Medikamenten, Vermeidung chronischerObstipation und psychosozialer Unterstützung ist essenziell für gute funktionelleErgebnisse. Auch bei anhaltender Inkontinenz bestehen therape utische Optionen zurErreichung sozialer Kontinenz.

  21. 1

    Einsatz in Ecuador

    Inhalt Warum internationale Kooperationen in der Kinderchirurgie wichtig sindEinblicke in komplexe Eingriffe: Hirschsprung, Cloacal-Exstrophie, entzündliche DarmerkrankungenWie Teamarbeit und Improvisation Leben verändernUnterschiede im Klinikalltag zwischen Deutschland und EcuadorPersönliche Reflexionen: Was man als Arzt aus solchen Missionen mitnimmtZitat der Folge„Man lernt Demut, wenn man sieht, was mit wenig Mitteln möglich ist, wenn Herz und Können zusammenkommen.“

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