PODCAST · leisure
Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast
by Mitteldeutscher Rundfunk
Du liebst Gärtnern oder willst damit anfangen? Dann ist "Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast" genau das Richtige für dich! Jede Woche Freitag sprechen die Hosts Maria und Tobi über praktische Tipps, naturnahes Gärtnern und spannende Garten-Experimente – entweder miteinander oder mit Gästen, die jede Menge Ideen und Inspiration für dich haben. Jetzt reinhören und mitgärtnern – im Garten, auf dem Balkon oder natürlich auch im Wohnzimmer!
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Auf Balkon und Terrasse: So baust du Gemüse im Kübel an
"Salat geht immer", sagt Sabrina Nitsche, Gärtnerin und Moderatorin der Garten-Sendung "Querbeet" beim Bayerischen Rundfunk (BR). Sie erklärt Tobi in der neuen Podcastfolge, was zu tun ist, damit nicht nur Salat, sondern auch Radieschen, Zucchini und Tomaten in Töpfen auf Balkon oder Terrasse wachsen und reiche Ernte liefern.Unser Podcast-Tipp: "Buchgefühl - Lesung und Gespräch": https://1.ard.de/buchgefuehlDu hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!
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Tolle Insektenpflanzen für deinen naturnahen Garten
Was haben Taubenskabiose, Brennnessel, Mannstreu und Akelei gemeinsam? Sie wirken wie ein Magnet für Bienen, Schmetterlinge und viele anderen Insekten im Garten und auf dem Balkon. Tobi und Maria stellen uns diesmal ihre liebsten Insektenpflanzen für den naturnahen Garten vor. Und wir erfahren auch, wer sich im Brennnesselwald herumtreibt und wo der Bienenwolf lauert.Unser Podcast-Tipp: "Die Lösung" - Der Psychologie-Podcast der ARD: https://1.ard.de/die-loesungDu hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!
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So wird dein Balkon zum Lieblingsplatz
Gärtnern auf kleinem Raum: Zu Gast ist diesmal Fernsehgärtner und Influencer Horst Mager, bekannt aus "Horst sein Schrebergarten", der seinen Nordbalkon in Berlin in einen kleinen Garten verwandelt hat. Horst erklärt in dieser Folge, wie wichtig eine durchdachte Planung und Standortanalyse, große Kübel mit der richtigen Erde, die passenden Pflanzen und maßvolles Düngen sind. Dazu gibt Horst praktische Tipps zur Pflanzenpflege und zur Gestaltung eines gemütlichen Balkons, der so zum richtigen Lieblingsort wird.Unser Podcast-Tipp "Herz ohne Filter". Hört doch mal rein: "https://1.ard.de/herz-ohne-filter-cpDu hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!
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Wenig Arbeit, gute Ernte: Gemüse mit wenig Aufwand anbauen
Marktgärtnerin Lucia Schauerhammer erklärt in dieser Podcast-Folge, welches Gemüse fast ohne Gießen und Pflege funktioniert - im großen Garten genauso wie auf wenigen Quadratmetern Balkon. Mit vielen Sortenempfehlungen, pfiffigen Mulchtricks und rankenden "Ertragswundern", die sogar im Schatten gedeihen. Eine Folge für alle, die viel ernten wollen - ohne großen Zeitaufwand.Die Sortenempfehlungen aus dem Podcast zum Nachlesen findest du hier.Unser Podcast-Tipp: https://1.ard.de/kaff-crimes Du hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!
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Wildbienen: So fühlen sie sich im Garten wohl
In dieser Folge wird es wuselig: Es geht um Wildbienen. Tobi spricht mit dem Ökologen und Wildbienenexperten Sebastian Hopfenmüller. Sebastian erklärt, worin sich Wildbienen von Honigbienen unterscheiden, wie Wildbienen leben und ob Wildbienen gefährlich sind.Sebastian verrät, wie gute Nisthilfen aufgebaut sein müssen, wie man bestehende "Insektenhotels" schonend renoviert und welche Balkon- und Gartenpflanzen Wildbienen zuverlässig anlocken.Unser Podcast-Tipp: "WDR 5 - Alles in Butter" - Das Magazin zum Genießen für Gernesser: https://1.ard.de/alles-in-butterDu hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!
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Ostern im Garten: Die Natur dekoriert sich selbst
In dieser Folge sprechen unsere Hosts Maria und Tobi über einen bunten Osterstrauß voller Gartenideen: vom richtigen Zeitpunkt für den Rosenschnitt über Frühblüher, die rechtzeitig gesteckt werden wollen bis hin zu fliegenden Grashalmen. Dahinter steckt die Schneckenhaus-Mauerbiene, eine seltene Gartenbesucherin. Dies und einiges mehr hörst du in dieser Folge.Unser Podcast-Tipp: Reisegeschichten-Hörbücher hier hören: https://1.ard.de/schoenegruesse Hören Sie doch mal rein!Du hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!
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Rasen im Frühling - mit René Wadas
Rasenpflege ist genau genommen ein kleiner Kampf gegen die Natur, wie "Pflanzenarzt" René Wadas sagt. Denn die Natur wünscht sich Artenvielfalt. Warum der Experte zu mehr Gelassenheit rät und was er in Sachen Rasenpflege rät, ist Thema dieser Folge. Darin erklärt Wadas Podcasterin Maria Scholz, wie der Rasen so gedüngt und gepflegt wird, dass er sich gegen zu viel Moos und allerlei Wildkräuter behaupten kann. Denn: Stärkt man die Rasenpflanzen mit Dünger im Frühjahr, dem "Frühstück", haben sie mehr Kraft, schön zu bleiben.Unser Podcast-Tipp: "Die schwarze Tulpe" auf "Kult! - Klassiker der Weltliteratur" hören: https://1.ard.de/kult. Hören Sie doch mal rein!Du hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!
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Von Winterruhe zu Gartenfieber: Frühlingsstart im Garten
Unsere "Neuen" stellen sich vor: In dieser Folge geht es um den ganz persönlichen Start für Maria und Tobi in die Gartensaison - und ihren neuen Podcast rund ums entspannte und naturnahe Gärtnern. Beide sind aktive Kleingärtner und im Vorstand ihrer Vereine. Hier erzählen sie, wie sie überhaupt zum Gärtnern gekommen sind. Und es geht in der Folge darum, worauf sie beim Start in die Gartensaison achten: Während Maria die ersten Blüten fotografiert und schon eifrig Tomaten vorzieht, freut sich Tobi darauf, die Totholz-Hecke im Garten zu erweitern.Tobis Podcast-Tipp "Wir dachten, wir könnten fliegen" hier hören: https://www.mdr.de/s/qpx Du hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!
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Neu: Kompost & Konfetti - der ARD Garten-Podcast
Wir starten voller Energie in den Frühling - mit unseren neuen Podcast-Hosts Maria und Tobi, einem anderen Namen und frischen Ideen für ganz viele Tipps rund ums naturnahe Gärtnern. Im Trailer stellen die beiden sich kurz vor und erzählen, worauf du dich freuen kannst. Egal ob du einen Balkon, Kleingarten, ein Hochbeet oder ein Wohnzimmer hast - jede Woche gibt's hier Inspiration, Ideen und Hacks für dich. Ab sofort erscheint unser ARD Garten-Podcast jeden Freitag!Du hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!
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So legst Du einen Kompost an
In jeden Garten gehört ein Kompost - oder sogar mehrere. Mit dem "Gärtnergold" lässt sich zum Beispiel eigene Erde mischen oder düngen. Jetzt im März nutzen viele das milde Wetter, um ihren Kompost um- oder neu aufzusetzen. Was es dabei zu beachten gibt, darüber hat sich Hostin und Kleingärtnerin Nadine Witt mit Staudengärtner Pascal Klenart unterhalten. Hier geht's zum Hörspielspeicher der ARD: https://1.ard.de/hoerspielspeicherDu hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!
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Saatgut aussuchen und richtig lagern
Die Gartensaison geht bald los - ab Februar mit der Anzucht im Haus. Also ist es wichtig, sich jetzt mit Saatgut zu versorgen. Das Angebot und die Sortenvielfalt sind riesig - im Fachhandel, online oder bei Tauschbörsen, wo es Saatgut gibt, das Gartenbegeisterte selbst gewonnen haben.Doch Saatgut ist nicht gleich Saatgut: Es gibt samenfeste Sorten, F1-Hybride, Saatgut aus konventionellem und Bio-Anbau. Wo die Unterschiede sind und worauf es bei der Auswahl ankommt, darum geht es in dieser Folge. Kleingärtnerin und Hostin Nadine Witt war im Erfurter Traditionsbetrieb N.L. Chrestensen Samen- und Pflanzenzucht und hat sich von Mitinhaber Lars Chrestensen Orientierungshilfe geholt. Für diese Best-of-Folge haben wir eine frühere Episode gekürzt und kompakt zusammengestellt.Hier geht's zum Hörspielspeicher der ARD: https://1.ard.de/hoerspielspeicherDu hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!
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Tipps rund um die Gartenplanung
Mit der richtigen Planung kann man teure oder ärgerliche Fehler im Garten vermeiden - und die Fläche optimal ausnutzen. Was es bei der Gartenplanung zu beachten gibt, wie Gartenbesitzer erfolgreich mit Gestaltern zusammenarbeiten können und welche Kosten in etwa zu erwarten sind, ist Thema dieser Best-of-Folge. Dazu hat Hostin Nadine Witt mit der Landschaftsarchitektin Gabriella Pape von der Königlichen Gartenakademie Berlin gesprochen. Für die Folge haben wir eine frühere Episode gekürzt und kompakt zusammengestellt.Hier geht's zum Hörspielspeicher der ARD: https://1.ard.de/hoerspielspeicherDu hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!
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Gießen im Winter
Die sind erfroren, heißt es meist, wenn Pflanzen den Winter nicht überlebt haben. Doch häufig sind Stauden, Sträucher oder Hecken nicht erfroren, sondern vertrocknet. Denn wenn die Sonne scheint, verdunsten immergrüne Pflanzen und Nadelgehölze trotz niedriger Temperaturen Wasser. Die Wurzeln können aus dem gefrorenem Boden aber keinen Nachschub saugen. Deshalb ist es wichtig, verschiedene Gartenpflanzen auch im Winter mit Wasser zu versorgen. Die besten Profi-Tipps vom Gärtnermeister und früheren Leiter des Egaparks in Erfurt, Horst Schöne, gibt's in dieser Podcast-Folge mit Hostin Nadine Witt. Dafür haben wir eine frühere Episode gekürzt und kompakt zusammengestellt.Hier geht's zum Hörspielspeicher der ARD: https://1.ard.de/hoerspielspeicherDu hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!
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Profi-Tipps zur Anzucht von Jungpflanzen
Ab Februar können wir endlich wieder loslegen und die ersten Jungpflanzen aus Samen vorziehen. Doch wann genau säe ich welches Gemüse aus? Was hilft mir bei der Anzucht im Haus, brauche ich extra Licht? Und wie verhindere ich, dass Trauermücken meine Jungpflanzen überfallen? Hier sind die besten Profi-Tipps rund ums Vorziehen von Chili, Paprika, Tomaten und anderen Jungpflanzen von Gartenfachberaterin Brigitte Goss im Gespräch mit Hostin Nadine Witt. Für diese Best-of-Folge haben wir mehrere Podcast-Epidosen neu zusammengestellt.Hier geht's zum Hörspielspeicher der ARD: https://1.ard.de/hoerspielspeicher
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Wer hat in meinen Garten gemacht?
Ein Häufchen Kot im Garten ist kein erfreulicher Anblick. Doch von wem stammt die Kacke - Katze, Hund, Igel oder Marder? Lässt sich der Verursacher ermitteln? Und sind die Kackhäufchen schädlich? Hostin Nadine Witt hat sich Försterin Uta Krispin vom Revier Erfurt in ihren Kleingarten eingeladen und ist mit ihr auf Spurensuche gegangen. Wie die Tierlosung unterschieden wird und was zu tun ist, wenn ein tierischer Gast in den Garten gemacht hat, das ist Thema in dieser Podcast-Folge.Nadine Podcast-Tipp: Über ein Abenteuer in eisigen Höhen berichten diesmal die Bergfreundinnen ab dem 27.12.2025 in der Folge "Expedition Skandinavien - Special": https://1.ard.de/bergfreundinnen-skandinavien
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Was macht ein Kleingartenfachberater?
Wisst Ihr, welche Aufgaben ein Kleingartenfachberater hat, wozu man ihn braucht und wie man selbst ein Kleingartenfachberater werden kann? Kurz zusammengefasst: Der Kleingartenfachberater ist eine Person im Verein, die ausgebildet ist, um die Mitglieder gartenfachlich zu beraten. Er (oder sie) ist Ansprechperson für alle Fragen rund um den Garten: von der Pflege der Jungpflanzen bis zur erlaubten Höhe der Hecke.Wie man Gartenfachberater werden kann, darüber hat Kleingärtnerin und Host Nadine Witt mit Thomas Kleinworth gesprochen. Er ist Bundesfachberater beim Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands e.V. und erklärt, was es mit dem Job auf sich hat.Was ein Gartenfachberater genau macht, lest ihr auch in unserem Artikel: https://www.mdr.de/s/gartenfachberatungNadines Podcastempfehlung "Podcast Faust Forward - Der Teufel steckt im Detail" kannst du in der ARD Audiothek anhören: https://1.ard.de/faust-forwardDu hast einen Themenvorschlag für unseren Podcast? Dann schreibe uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!
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Weintrauben im Garten
Weintrauben im Garten bieten Sichtschutz, versprühen südliches Flair und liefern perfektes Naschobst im Herbst. Doch Traube ist nicht gleich Traube: Es gibt Tafeltrauben und Keltertrauben. Aus den Keltersorten wird Wein gemacht und Tafeltrauben sind zum Naschen gedacht. Dabei gibt es Sorten mit und ohne Kerne. Geeignete Sorten, Anbau, Pflege und Schnitt von Trauben sind diesmal Thema im Podcast mit Kleingärtnerin Nadine Witt. Sie spricht darüber mit Isolde Keil-Vierheilig von der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöchheim - denn Tafeltrauben sind eine absolute Empfehlung für den Kleingarten!Unseren Artikel zum Thema Weintrauben liest du hier: https://www.mdr.de/s/traubenanbauHier findest du die Infobroschüre von der Bayerischen Gartenakademie Veitshöchheim zum Anbau von Tafeltrauben: https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/gartenakademie/dateien/tafeltrauben_haus.pdfNadines Podcastempfehlung: 15 Minuten - der Tagesschau Podcast. Zusammengefasst in 15 Minuten hörst du Themen, die im Alltag wichtig sind: https://1.ard.de/15Minuten
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Ziergräser für jeden Garten
Ziergräser gehören einfach in jeden Garten, findet Staudengärtner Horst Schöne. Mit ihm unterhält sich ARD Garten-Podcasterin Nadine Witt über die Vielfalt von Ziergräsern. Gräser sind absolut anfängergeeignet und pflegeleicht. Sie gliedern und lockern Staudenbeete auf und sind wunderbare Begleitpflanzen für Stauden oder Herbstblüher.Gräser wachsen in der Sonne, im Halbschatten und auch im Schatten: Es gibt hunderte Arten und für jeden Standort im Garten das passende Gras. Wie Ziergräser gepflegt und überwintert werden und wie sie im Garten am besten zur Geltung kommen, das hört ihr in dieser Folge.Unseren Artikel rund um Ziergräser kannst du hier lesen: https://www.mdr.de/s/graeservielfaltE-Auto, Wärmepumpe, Hitzeanpassung - Klimaschutz erhitzt die Gemüter. Im ARD Klima Update erfahrt ihr, was sich hinter den aktuellen Debatten verbirgt: https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?cp=garten
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Hortensien - die Stars im Herbstgarten
Hortensien sind der Star im Herbstbeet. Sie blühen von Frühsommer bis in den November hinein. Kleingärtnerin und Host Nadine Witt möchte auch Hortensien in ihrem Garten haben. Doch die Auswahl fällt schwer. Denn es gibt unzählig viele verschiedene Hortensienarten mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen. Peter Thiede-Arlt ist Hortensienexperte und arbeitet als Versuchsleiter Zierpflanzen im Versuchszentrum Gartenbau Straelen der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Von ihm hat sich Nadine in dieser Folge wichtige Tipps zu Hortensien-Arten und -Sorten erklären lassen. Ob es in Nadines Garten eine Bauern- oder Ballhortensie, eine Tellerhortensie, Samt- oder Rispenhortensien wird, das hörst du in dieser Folge.Nadines Podcast-Tipp: "Fragen an den Autor" hier hören:https://kurz.sr.de/FadATipps rund um Pflanzung, Pflege, Schnitt und Sorten bei Hortensien gibt es hier:https://mdr.de/s/hortensien
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Safran - das teure Gewürz im Garten anbauen
Safran ist eines der teuersten Gewürze in der Welt. Die dünnen, roten Gewürzfäden wachsen im Safrankrokus und sie lassen sich auch im eigenen Garten anbauen. Die Pflanze ist auch für Gartenanfänger gut geeignet, da sie nur einen sonnigen Platz im Beet und sonst nicht viel braucht. Für den Eigenbedarf reichen ein bis zwei Quadratmeter mit Safrankrokussen aus. Um ein Gramm getrocknetes Safrangewürz zu ernten, braucht es ungefähr 200 Blüten. Was beim eigenen Anbau, bei der Ernte und der Lagerung von Safran zu beachten ist, das hat sich Kleingärtnerin und Podcasterin Nadine Witt von Andrea Wagner erklären lassen. Sie ist die Geschäftsführerin der W3-Wandelwerte-Wege und baut Safran auf 5.000 Quadratmetern im thüringischen Altenburg an.Nadines Podcast-Tipp: "Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher" hier hören:https://1.ard.de/zweiseiten-podcast Mehr über den Anbau und die Ernte von Safran:https://mdr.de/s/safrankrokus
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Pilzerkrankungen an Pflanzen - erkennen und vorbeugen
Pilzerkrankungen an unseren Pflanzen im Garten haben ganz unterschiedliche Gesichter: Flecken oder mehlige Beläge, Verfärbungen, Welken oder faulende, matschige Früchte. Neben den bekannten Pilzerkrankungen wie Braunfäule an Tomaten, Mehltau an Gurken oder Birnengitterrost gibt es noch eine ganze Reihe mehr. Doch was hilft gegen die am weitesten verbreiteten Pilzkrankheiten? Welche kranken Pflanzen kann ich kompostieren? Über die Vielfalt der Pilzerkrankungen an Pflanzen hat Kleingärtnerin und Podcasterin Nadine Witt mit Isolde Keil-Vierheilig von der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöchheim gesprochen. In dieser Folge bekommst du einen Überblick über Pilzerkrankungen, erfährst wie man sie erkennt, was man dagegen tun und wie man erfolgreich vorbeugen kann. Nadines Podcast-Tipp: "Bergfreundinnen" hier hören: https://www.ardaudiothek.de/sendung/bergfreundinnen/urn:ard:show:95449e1fc5c91446/
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Feigen wachsen auch bei uns
Feigen haben einen unvergleichlichen Geschmack. Die exotischen Früchte wachsen nicht nur am Mittelmeer, sondern auch bei uns. Gartenbautechnikerin und Feigenliebhaberin Brigitte Goss baut sie seit Jahren in ihrem Garten in Unterfranken an. Feigen sind laut Brigitte Goss auch für Anfänger geeignet, wenn man ein paar Dinge beachtet. Der Standort ist dabei das A und O: sonnig und windgeschützt, idealerweise an einer Südwand. Feigen wachsen die ersten vier bis fünf Jahre am besten im Topf. Sie brauchen wenig Dünger und unbedingt einen Winterschutz. Welche Sorten Brigitte Goss empfiehlt, worauf es beim Anbau und der Pflege ankommt, hat sich Podcast-Host Nadine Witt von ihr ganz ausführlich erklären lassen. Nadines Podcast-Tipp: "Hormongesteuert" hier hören: https://1.ard.de/hormongesteuert
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So einfach geht Heide im Garten
Heide, auch bekannt als Erika, sieht man im Herbst und Winter gefühlt in jedem Blumenkasten. Aber Heidekraut wächst auch wunderbar im Garten, wenn Standort und Boden passen. Das Beste daran: Viele Arten und Sorten sind winterhart und auch bienenfreundlich. Heide ist außerdem pflegeleicht und eine ideale Anfängerpflanze, sofern du ihre Bedürfnisse beachtest. Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich für diese Folge Profitipps von Ines Grünberg geholt. Sie betreibt eine eigene Heidegärtnerei in Coswig. Die Expertin sagt: Die Heidepflanze braucht vor allem einen sauren Boden. Wer den nicht im Garten hat, sollte sein Heidekraut in Rhododendronerde setzen, denn beide Pflanzen haben ähnliche Ansprüche an den Boden. Nadines Podcasttipp "Das Wissen" (SWR) kannst du hier hören: https://1.ard.de/das-wissen
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Problemgemüse Kohl - was lohnt sich?
Kleingärtnerin Nadine Witt setzt im Frühjahr kleine Kohl-Pflänzchen, hegt und pflegt sie über Monate - und am Ende gibt’s keine Ernte. Ob Blumenkohl, Spitzkohl oder Grünkohl, das Gemüse will einfach nicht gedeihen! Damit sich das künftig ändert, hat die Podcasterin sich Tipps zum Kohl-Anbau vom Profi geholt und ist in die Biogärtnerei Niedermaier von Sebastian Niedermaier in Bamberg gefahren. Was er empfiehlt, damit die Kohl-Ernte im Garten gelingt, hörst du in dieser Folge.Ganz wichtig für Kohl: Das Gemüse braucht guten Boden, volle Sonne, Dünger, Wasser und Schutz vor Schädlingen. Bewährt haben sich engmaschige Schutznetze, die den Kohl von Anfang an bedecken. Doch lohnt sich der ganze Aufwand überhaupt? Sebastian Niedermaier sagt: ja! Denn selbst geernteter Brokkoli, Kohlrabi oder Rosenkohl schmeckt einfach unvergleichlich.Nadines Podcast-Tipp "Mit Tieren sprechen" hier hören: https://1.ard.de/mit-tieren-sprechen
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Ameisen im Garten - nützlich oder einfach nur nervig?
Ameisen im Garten sind nicht weiter dramatisch - aber in der Wiese, an Pflanzen oder im Kübel können sie ganz schön nerven. Sollte man etwas gegen Ameisen im Garten unternehmen? Host Nadine Witt hat sich Andreas Tränkner in ihren Garten eingeladen. Er ist Diplom-Biologe und Entomologe, also Insektenforscher. Und er sagt, dass man sich grundsätzlich keine Sorgen machen muss, wenn man Ameisen im Garten hat. Ameisen sind nützlich! Wenn sich jedoch ein Volk in einem Kübel ausgebreitet hat, kann das für die Pflanze zum Problem werden. Durch die Gänge bekommen die Wurzeln dann nicht mehr genug Nährstoffe und Wasser. Dann sollten die Ameisen am besten an einen anderen Platz umsiedeln. Wie so ein Umzug funktioniert und noch viel mehr Wissenswertes über Ameisen im Garten, hört ihr in dieser Folge. Ganz viele spannende Tiergeschichten gibt es auch im Podcast von Elefant, Tiger und Co. Hört mal rein!
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Garten in hohen und kühlen Lagen: Was wächst wo am besten?
Starke Winde, schnelle Wetterwechsel, eine kurze Vegetationsperiode und karge Böden - wer in hohen Lagen lebt und dort gärtnern will, hat es nicht leicht. Es müssen Pflanzen gepflanzt werden, die über Jahrhunderte von Menschen ausgelesen wurden und sich in der Höhe bewährt haben. Worauf es ankommt, um erfolgreich im Gebirge zu gärtnern, das hat sich Garten-Podcasterin Nadine Witt von Expertin Cornelia Pacalaj vom Lehr- und Versuchszentrum Gartenbau in Erfurt erklären lassen. Wo welche alpinen Pflanzen gut wachsen, ist in einer Datenbank aufgelistet. Mehr Wissen und irre Fakten gibt's auch im SWR-Podcast Fakt ab!
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Wespen im Garten: Was hilft?
Zehn verschiedene Wespen-Arten gibt es in Deutschland, aber nur vier davon kommen häufig vor: die Feldwespe, die Sächsische Wespe, die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Welche Arten harmlos sind, was gegen lästige Wespen im Garten hilft und warum Gelassenheit wichtig ist, erklärt Wespen- und Hornissenberaterin Jana Wunderlich in dieser Folge. Kleingärtnerin und Podcasterin Nadine Witt hat mit ihr über die spannenden Insekten gesprochen. Vor allem Deutsche und Gemeine Wespe lieben Kaffeetafel und Grillteller. Sie brauchen Zucker und Eiweiß. Gefährlich werden sie dann, wenn man nach ihnen schlägt oder pustet - und sie sich bedroht fühlen. Deshalb heißt es beim Anblick einer Wespe: Ruhe bewahren! Keine hektischen Bewegungen, nicht pusten oder schlagen. Töten solltest du sie auch nicht, da Wespen als Wildtiere geschützt sind. Haben sich Wespen im Gartenhaus oder Schuppen eingenistet, sollte man einen Wespenberater kontaktieren. Die gibt es in fast jedem Landkreis. Du kannst auch bei der Unteren Naturschutzbehörde anrufen oder beim NABU auf die Seite schauen. Die ehrenamtlichen Berater kommen im Bedarfsfall. Oft kann schon im Vorfeld geklärt werden, ob die Wespen bleiben können - oder ob eine andere Lösung gefunden werden muss.
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Superfood Ingwer selbst anbauen
Ingwer gilt als Superfood und verleiht vielen Gerichten ein besonderes Aroma. Er wärmt als Tee im Winter und erfrischt als Limonade im Sommer. Schade, dass Ingwer meist lange Transportwege zurücklegt. Doch das muss nicht sein. Denn Ingwer gedeiht auch bei uns in Deutschland. Sebastian Martins Niedermaier baut Ingwer schon viele Jahre in seiner Biogärtnerei in Bamberg an. Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich von ihm erklären lassen, wie das funktioniert und wie aus 20 Gramm Ingwer ganze 200 Gramm werden.
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Eichhörnchen: Wie wir den Wildtieren im Garten helfen
Eichhörnchen leben in Parks, in der Stadt und auch in vielen Gärten. Ob mit rotem oder dunklem Fell: Beide Varianten sind bei uns heimisch. Wie ein sicherer Garten für Eichhörnchen aussieht, in dem sie sich gut beobachten lassen, klärt Kleingärtnerin Nadine Witt in dieser Podcast-Folge. Sie spricht mit Biologin Juliane Balmer, die selbst kleine Eichhörnchen-Findelkinder aufpäppelt. Denn jetzt im Juni laufen die Telefone beim Eichhörnchen-Notruf heiß: Manchmal findet sich ein Eichhörnchenbaby im Garten, das in Not geraten ist. Was dann zu tun ist, ist ebenfalls Thema in dieser Podcast-Folge. Falls Sie ein hilfebedürftiges Eichhörnchen finden, können Sie sich an den Eichhörnchennotruf wenden: 0700 - 200 200 12.
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Zucchini: Tipps für eine reiche Ernte
Zucchini eignen sich sehr gut für Gemüse-Anfänger. Doch welche Sorten sind die besten? Wie viele Pflanzen brauche ich zur Selbstversorgung, wie pflege ich die Zucchini richtig und wie gehe ich mit einer Zucchinischwemme um? Und was ist zu tun, wenn die Pflanzen Mehltau oder andere Krankheiten bekommen? Diese und andere Fragen klärt Kleingärtnerin und Podcast-Host Nadine Witt mit Gemüsegärtnerin Elise Marwitz von der Gärtnerei "Gemüsebande" in Weimar-Schöndorf. Dort baut Elise zusammen mit ihrem Partner Ferenc Benke auf circa 2.800 Quadratmetern Gemüse, Blumen und Kräuter an. Das Gemüse wird dann nach dem Prinzip der sogenannten SoLaWi - Solidarischen Landwirtschaft - verkauft. Zucchini dürfen dabei nicht fehlen. Worauf es bei dem Einsteiger-Gemüse ankommt, ist Thema in dieser Podcast-Folge.
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Brennnessel: Darum sollte sie in jedem Garten wachsen
Brennnesseln im Garten gelten als lästiges Unkraut. Sie wirken eher schlicht, schmerzen beim Anfassen und verbreiten sich gern. Aber die Brennnessel ist eine wichtige Pflanze für viele Schmetterlinge und andere Insekten. Sie ist ein Superfood mit vielen gesunden Inhaltsstoffen, eine traditionelle Faserpflanze und liefert guten Dünger für unser Gemüse im Garten. Nadine Witt ist mit Sebastian König, Landesgeschäftsführer des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Thüringen, durch ihren Kleingarten gegangen. Dabei hat sie viel Wissenswertes über die Brennnessel erfahren. Welche Wildkräuter im Garten du noch essen kannst, statt dich darüber zu ärgern, erfährst du in dieser Podcast-Folge.
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Wer durchlöchert mein Gemüse? Drahtwürmer loswerden
Löcher in Kartoffeln, Möhren und Roter Bete, abgefressene Wurzeln bei Salat, Mais, Erbsen, Fenchel und Lauch: Solche Spuren hinterlassen Drahtwürmer. Diese "Würmer" sind eigentlich die Larven des Schnellkäfers. Im Podcast unterhält sich Kleingärtnerin und Gartenredakteurin Nadine Witt mit Gärtnerin und Gartenbautechnikerin Brigitte Goss über die Schädlinge im Gemüsebeet. Denn die Fraßstellen des Drahtwurms sind nicht nur unschön, sondern auch eine Eintrittspforte für Krankheiten. Daher rät Brigitte Goss zu einer "Lockenwickler-Falle", um den Drahtwurm einzufangen. Wie das geht, was Drahtwürmer genau sind und wie lang die Larven schlimmstenfalls im Boden ihr Unwesen treiben, das gibt's in unserem Podcast zu hören.
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Rasen: Welches Grün für welche Fläche?
Wer eine Grünfläche im Garten möchte, sollte sich zuerst fragen: Was will ich? Top gepflegten Rasen, der neidvoll von den Nachbarn betrachtet wird? Oder eine Rasenfläche, die ich nutzen, auf der ich herumlaufen und spielen kann? Es gibt Zierrasen, Golfrasen, Gebrauchsrasen, Strapazierrasen und Landschaftsrasen. Je nachdem, welchen Anspruch ich an den Rasen habe, kann er eben extrem kurz gemäht sein, intensiv gepflegt werden oder hochwachsen. In dieser Folge unterhält sich Kleingärtnerin Nadine Witt mit Dr. Harald Nonn, dem Vorsitzenden der Deutschen Rasengesellschaft. Er ist Diplom-Agraringenieur und beschäftigt sich schon sein ganzes Berufsleben mit dem Thema Rasen. Hier erfährt du Wissenswertes zum Rasen und auch wie man eine bestehende Rasenfläche aufwerten, verbessern oder umbauen kann. Und auch um Rollrasen geht es in dieser Folge.
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Mietbeete: Eine Saison Gemüse anbauen
Kein Platz für den Gemüseanbau? Mietbeete sind eine Möglichkeit, sich trotzdem mit Gemüse selbst zu versorgen. In ganz Deutschland kann man Beete mieten, auf denen schon Gemüse gesät und gepflanzt ist. Wer so ein Saisonbeet mietet, muss es nur noch pflegen, gießen und später das Gemüse ernten. In dieser Folge unterhält sich Kleingärtnerin Nadine Witt mit Natalie Kirchbaumer von der Firma "Meine Ernte" über das Prinzip Mietbeet. "Meine Ernte" ist einer von vielen Anbietern von Mietbeeten in Deutschland. Das Prinzip ist überall ähnlich: Mietbeete oder Mietgärten werden saisonal an garteninteressierte Menschen vermietet. In dieser Podcast-Folge hörst du, wie genau das funktioniert, wie viel ein Mietbeet kostet und für wen das Angebot geeignet ist.
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Stauden teilen: Warum, wie und wann?
Viele Gartenpflanzen kannst du teilen, um sie zu vermehren oder einzutopfen. Was du beim Teilen deiner Stauden beachten solltest, hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Gartenbautechnikerin Sabrina Nitsche besprochen. Sabrina ist Expertin und Moderatorin der Gartensendung Querbeet des BR. Grundsätzlich gilt: Stauden, die im Frühjahr blühen, werden im Herbst geteilt, und alle Stauden, die im Herbst blühen, teilst du am besten im Frühjahr. Aber es gibt auch Ausnahmen. Du solltest Stauden nur alle paar Jahre teilen, wenn es nötig wird. Frisch gepflanzte Stauden werden frühestens nach drei bis vier Jahren geteilt. Stauden werden zum Beispiel geteilt, wenn es zu eng im Beet geworden ist, die Blühfreudigkeit nachlässt oder die Stauden vergreisen (in der Mitte kahl werden). Am besten teilt man Stauden mit der Grabegabel. Nutze dafür einen trockenen Tag, damit die Erde nicht so sehr an den Wurzeln klebt. Du hast Lust auf weitere spannende Podcasts? Dann hör' doch mal bei Kemferts Klima-Podcast rein. Die Energie- und Klimaökonomin Claudia Kemfert spricht konstruktiv, ehrlich und lebensnah über die Herausforderungen der Klimakrise.
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Pfingstrosen - so bekommst du tolle Blüten
Pfingstrosen blühen erst im April, Mai und Juni. Aber wer sich diese Blütenpracht gern in den Garten holen möchte, kann jetzt noch pflanzen. MDR Gartenredakteurin und Kleingärtnerin Nadine Witt ist dazu in die Erfurter Staudengärtnerei Klenart gefahren und hat sich über Pfingstrosen-Sorten, Standort und Pflege informiert. In den Gärtnereien gibt es Pfingstrosen im Topf. Sie können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Die Auswahl fällt schwer und sollte gut überlegt sein. Es gibt Staudenpfingstrosen, Strauchpfingstrosen und Hybriden. Staudenpfingstrosen blühen im Mai und Juni, mögen es sonnig und ziehen im Winter ihre Blätter komplett ein. Strauchpfingstrosen werden bis zu zwei Meter hoch und verholzen. Sie blühen bereits im April. An einem halbschattigen Platz können sie 50 Jahre alt werden. Wie man seine persönliche Lieblingspfingstrose findet, diese richtig pflegt und was man tun kann, wenn die Pfingstrose nicht blüht, erklärt Staudengärtner Pascal Klenart.
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Maulwürfe - nützliche Helfer im Garten
Im Podcast spricht Nadine Witt mit Anne Berger vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung über die Grabekünstler. Sie sagt: Gärtnerinnen und Gärtner, freut euch über Maulwürfe! Denn die Tiere zeigen, dass der Boden gesund ist. Dank zahlreicher Kleinlebewesen bietet gesunder Boden dem Maulwurf eine Nahrungsgrundlage. Der unterirdische Gartenbewohner lebt von Regenwürmern und Raupen. Er frisst außerdem Schädlinge wie Schnecken, Engerlinge und Larven, aber auch Spinnen und Mäuse. Wurzeln oder Gemüsepflanzen interessieren den Maulwurf nicht - also ein ausgesprochener Helfer im Garten. Maulwürfe sind per Gesetz geschützt. Mit seinen typischen Erdhügeln macht sich der nur etwa 16 Zentimeter große Grabekünstler allerdings unbeliebt. Die auffälligen kleinen Erdhäufchen sind das Aushubmaterial: Beim Bau seiner Gänge, Schlaf-, Nest- und Vorratskammern schiebt der Maulwurf die Erde mit dem Kopf aus dem Untergrund nach oben. Maulwurfshügel helfen somit die Gänge zu belüften - und den Boden gleich mit. Deshalb die Hügel nicht festklopfen, sonst erstickt der Maulwurf. Die Erde können Sie hingegen vorsichtig abtragen: sie ist unkrautfrei und geeignet als Blumenerde im Kübel. Besonders für Gärtner haben die unterirdischen Röhren einen positiven Nebeneffekt: Sie lockern den Boden auf und wirken wie ein Drainagesystem, über das Wasser besser abfließen kann. Du hast selbst einen Maulwurf oder dessen Revier gesichtet? Dann kannst du die Meldung über diesen Link beim bürgerwissenschaftlichen Projekt des Naturschutzbundes (Nabu) einreichen.
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#105: Heckenschnitt - was ist erlaubt?
Wer Hecken und Bäume im Garten hat und noch schneiden möchte, muss sich ran halten. Denn zwischen dem 01. März und 30. September gilt ein Heckenschnittverbot. Das sagt Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes. Denn viele Singvögel brüten in Hecken und damit sie dabei nicht gestört werden, ist ein radikaler Rückschnitt einer Hecke oder komplette Entfernen nur in der Zeit von Oktober bis Februar erlaubt. Bäume in Haus- oder Kleingärten sind vom Schnittverbot ausgenommen und können grundsätzlich das ganze Jahr über gefällt oder zurückgeschnitten werden. Allerdings nicht uneingeschränkt: Paragraph 44 des Bundesnaturschutzgesetzes sagt, dass man sich vorher vergewissern muss, ob nicht in dem Baum ein Nest ist und gebrütet wird. Hecken dürfen grundsätzlich nicht innerhalb der Nist- und Brutzeit geschnitten werden.
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#104: Paprika und Chili anbauen
Ob gelb, grün oder rot, Paprika und Chili sind aus unseren Küchen und Gärten nicht mehr wegzudenken. Sie müssen schon Ende Januar, Anfang Februar vorgezogen werden, denn sie brauchen vier bis sechs Monate von der Aussaat bis zur ersten Ernte. Was es beim Anbau zu beachten gibt, welche Sorten gut im Freiland und welche besser im Gewächshaus gedeihen, das hat sich Podcasthost und Kleingärtnerin Nadine Witt von Kerstin Scharf-Goldammer vom Biohof Scharf in Ollendorf erklären lassen. Aussaat - die Kurzanleitung Bevor ausgesät werden kann, haben Gärtner die Qual der Wahl. Die Auswahl ist bei Paprikasorten groß, bei Chilis riesig. Die Samen kommen in Anzucht-Töpfe mit nährstoffarmer Anzuchterde und werden leicht mit Erde bedeckt. Die Erde gleichmäßig feucht halten. An einem warmen, hellen Ort keimen die Samen nach 10 bis 14 Tagen. Sie wachsen dann im Haus, bis sie groß genug und die Eisheiligen vorbei sind. Bevor sie ins Freie dürfen, müssen die Jungpflanzen abgehärtet werden. Sie dürfen erstmal nur ein paar Stunden ins Freie, bevor sie entgültig in den Garten umziehen.
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#103: Schädlinge im Winterquartier
Unsere Kübelpflanzen stehen vor Frost geschützt im Winterquartier. Doch vor Schädlingen sind sie beim Überwintern leider nicht sicher. Warum Oleander, Zitrone, Physalis und andere Kübelpflanzen im Winterquartier von Schädlingen überfallen werden, wie man diese erkennt, bekämpft und was man vorbeugend tun kann, darüber spricht Kleingärtnerin Nadine Witt mit MDR Garten-Expertin Brigitte Goss in dieser Folge. In erster Linie fehlt den Pflanzen Licht. Wenn sie im Dunklen wachsen, haben sie viel zu weiche Blätter und Triebe. Zudem fehlen gerade bei Kübelpflanzen einfach die Gegenspieler der Schädlinge. Diese hat man sich meist im Herbst mit ins Haus geholt. Woll- und Schmierläuse sowie Schildläuse fallen erst nicht auf und sind dann schwer wieder loszuwerden. Blattläuse saugen gern am zarten neuen Pflanzengewebe. Spinnmilben, obwohl sie so klein sind und Engerlinge, die man sich im Topf mit eingeschleppt hat, können eine Pflanze sogar töten. Thripse befallen vorwiegend Zimmerpflanzen. Betroffene Pflanzen sollten unbedingt behandelt werden. Ob ein Rückschnitt neuer Triebe, Abbrausen oder Behandeln mit verschiedenen Hausmitteln oder gekauften Präparaten mit Raps- oder Orangenöl - Gartenprofi Brigitte Goss erklärt im Podcast, wann welche Maßnahmen notwendig sind. Vorbeugend gilt: Beikräuter aus den Töpfen entfernen, Pflanzenhygiene beachten - und regelmäßig kontrollieren.
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#102: Superfood direkt aus dem Garten
Ob Chiasamen, Quinoa, Açai- oder Goji-Beeren: Superfood sind Pflanzen, die besonders viele Mineralien, Vitamine oder sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe enthalten und als sehr gesund gelten. Doch viele exotische Superfoods haben eine lange Reise hinter sich, bis sie bei uns auf dem Tisch landen. Teilweise sind sie zudem mit Schadstoffen belastet. Zum Glück wachsen viele Nüsse, Gemüse und Früchte in unseren Gärten, die den Vergleich mit weit gereisten Superfoods nicht scheuen müssen. Kohl enhält viel Vitamin C, Folsäure und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Brennnesselsamen stecken voller Antioxidantien. Nüsse enthalten wertvolle Fette. Johannisbeeren und Blaubeeren bringen viele Vitamine mit. Was in Superfood steckt und welche heimischen Alternativen es gibt, darüber hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt mit Laura Müller unterhalten, Fachberaterin Lebensmittel und Ernährung von der Verbraucherzentrale Thüringen.
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#101: Kleine Gärten planen und gestalten
Wie lässt sich ein kleiner Garten oder ein sehr schmales Grundstück am besten gestalten? Und wie schafft man es, einen kleinen Garten größer wirken zu lassen? Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich darüber mit Tanja Minardo unterhalten, Garten- und Landschaftsarchitektin aus Steinhagen bei Bielefeld. Ganz wichtig: Räume gestalten und den Blick des Betrachters durch den Garten lenken, zum Beispiel durch Sitzgruppen, blühende Sträucher und Hecken, geschwungene Wege und Beete sowie Sichtschutzelemente.
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#100: Was ist ein Garten wert?
Wir feiern die 100. Folge MDR Gartenpodcast!!! Was für ein schöner Grund zu feiern. Der Garten selbst steht in der neuen Podcastfolge im Mittelpunkt. In Deutschland gibt es laut Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands knapp 900.000 Kleingärten. Und die sind richtig wertvoll - für die Gärtner selber, aber auch für die Gesellschaft, für Tiere, fürs Klima. Dr. Malte Welling hat den Wert von Kleingärten im Rahmen des Projekts "Gartenleistungen" untersucht. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und hat die verschiedenen Aspekte und Gartenfunktion genauer betrachtet. Auch den finanziellen Wert von Gärten hat er berechnet und der ist erstaunlich hoch. Podcasterin und Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich mit ihm über den Wert des Gartens unterhalten.
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#99: Verbrennen und Lagerfeuer im Garten
Im Herbst fällt viel Laub und Schnittgut von Sträuchern, Bäumen und Hecken an. Man könnte diese Gartenabfälle in einer Benjeshecke verarbeiten, sie schredden und auf dem Kompost entsorgen oder zum Grüncontainer bringen. Aber wie sieht es mit dem Verbrennen aus? Was erlaubt ist und was nicht, darüber hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Ute Dauert gesprochen. Sie ist Fachgebietsleiterin für die Beurteilung der Luftqualität im Umweltbundesamt und kennt sich mit den Risiken des Verbrennens aus. Grundsätzlich gilt: Das Verbrennen von Laub und Gartenabfällen ist gesetzlich verboten und nur in Ausnahmefällen erlaubt, weil dadurch sehr viele Schadstoffe und Feinstaub freigesetzt werden - genau wie beim Lagerfeuer. Was erlaubt ist und was nicht und wie wir es uns trotzdem an der Feuerschale im Garten gemütlich machen können, das ist Thema in dieser Folge.
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#98: Eine Benjeshecke aus Totholz anlegen
Im Herbst fällt viel Schnittgut im Kleingarten an: Äste von Obst- und anderen Bäumen, Zweige, Sträucher. Dieses Holz muss nicht gehäckselt oder weggebracht werden. Wir bauen daraus lieber einer Totholzhecke, auch Benjeshecke genannt. Woher der Begriff kommt, wie so eine Totholzhecke angelegt wird und wem sie alles Lebensraum bietet, darüber hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Julian Heiermann gesprochen. Er ist Teamleiter Naturschutz- und Umweltinformationen beim Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU). Der Ursprung der Benjeshecke geht zurück auf Feldhecken, wie sie früher in der Landwirtschaft üblich waren. Bauern stapelten ihr Schnittgut als Grenzmarkierung an den Rändern von Weide- und Ackerland. Die Brüder, Landschaftsgärtner und Naturschützer Hermann und Heinrich Benjes haben das Prinzip der Feldhecke in den 1980er-Jahren wiederentdeckt und publik gemacht. Vorteile der Benjeshecke:- Lebensraum für Tiere: Vögel, Igel, Frösche und andere Lebewesen- Zaunersatz - ökologischer Sicht- und Windschutz- nachhaltige Entsorgung von Schnittmaterial - kostengünstig- geringer Pflegeaufwand Eine Benjeshecke sollte mindestens eine Tiefe von einem halben bis einem Meter und eine Höhe von ein bis anderthalb Meter haben. Die Länge ist beliebig und richtet sich nach der Größe des Gartens. Wichtig: grobe Äste mit dünneren Zweigen gut vermischen. Dicke und schwere Äste nach unten legen, damit die Hecke nicht kopflastig wird und umfällt. Schnittgut von Brombeeren, Brennnesseln oder Kanadischer Goldrute sollte nicht in die Benjeshecke, weil sie sich zu stark ausbreiten.
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#97: Igel im Garten
Der Igel ist das Wildtier des Jahres 2024. Diese Auszeichnung sollte Grund zur Freude sein. Aber dem Igel geht es nicht gut, der Bestand sinkt stetig. Das liegt zum einen daran, dass Igel immer weniger Nahrung finden und zum anderen an den vielen lebensbedrohlichen Gefahren, etwa durch Mähroboter und Rasentrimmer. Wer einen verletzten Igel findet, kann sich an Igelvereine wenden. Sie wissen, wie man einem Igel in Not helfen kann. Wichtig: Keine verletzten Tiere einfach vor die Tür stellen! Es braucht genaue Angaben zum Fundort und Zustand des Tieres. Ziel der Vereine ist es, die Tiere gesund zu pflegen und dann wieder auszuwildern. Gartenredakteurin und Kleingärtnerin Nadine Witt hat mit Sandra Reichmann vom Verein Igelherzen Nordthüringen über die stacheligen Tiere gesprochen. Sie kümmert sich mit ihrem Verein ehrenamtlich um verletzte Igel und weiß, wie den Tieren im Garten geholfen kann.
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#96: Kürbis anbauen, ernten und lagern
Herbstzeit ist Kürbiszeit! Weltweit gibt es hunderte Kürbisarten und -sorten - rund 200 davon sind essbar, so wie der beliebte Hokkaido, die restlichen sind leider nur ungenießbare Zierfrüchte. Botanisch gesehen sind Kürbisse kein Gemüse, sondern Beerenfrüchte. Die Spanier haben sie im 16. Jahrhundert aus Lateinamerika nach Europa gebracht. Wie man Kürbisse im Garten anbaut, erntet und lagert, hat sich Gartenredakteurin und Kleingärtnerin Nadine Witt von Kürbisbauer Günther Linzer erklären lassen. Kleine Früchte haben festeres Fruchtfleisch und weniger Fasern sowie einen intensiveren Geschmack als große Früchte. Ein reifer Kürbis klingt beim Klopfen leicht hohl und hat einen verholzten Stiel. Die Erntezeit hängt von der Sorte und den Witterungsbedingungen ab. Nicht ausgereifte Kürbisse schmecken fad und welken, weil sich die Schale nicht vollständig ausgebildet hat. Früchte ohne Stiel können schneller faulen oder austrocknen und sind nicht lagerfähig. Kürbis sollte keine weichen Stellen oder Druckstellen haben. Sie sollten bei Temperaturen über 15 Grad Celsius gelagert werden. Minustemperaturen vertragen auch Dekokürbisse nicht. Kürbisse sind ein ertragreiches Gemüse mit den größten Früchten. Sie sind recht einfach im Anbau, man kann sie vielseitig zubereiten und gut lagern. Wer keinen Platz mehr im Beet frei hat, kann den Kürbis auf dem Kompost anbauen und sich das Düngen sparen. Kürbisse wachsen am besten an einem sonnigen, etwas geschützten Standort. Weil über die großen Blätter viel Wasser verdunstet und auch die Früchte einen hohen Wasserbedarf haben, sollte der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden. Kürbisse wachsen auf humusreichen, gleichmäßig feuchten Böden und gehören zu den Starkzehrern und brauchen viele Nährstoffe. Sie sollten erst drei Wochen vor den Eisheiligen vorgezogen werden und dann ausgepflanzt werden, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist. Der Boden sollte im Frühjahr mit Kompost vorbereitet werden.
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#95: Gründüngung
Jetzt im Herbst kann man mit Pflanzen den Boden pflegen und verbessern. Und zwar mit Gründüngung. Viele Pflanzen sind in der Lage, auch schwierige Böden, die sandig oder sehr lehmig sind, langfristig ertragreicher zu machen. Gründüngung ist in vielen landwirtschaftlichen Betrieben ein fester Bestandteil der Kulturfolge und eine wichtige Stickstoffquelle. Auch im Haus oder Kleingarten kann man die wertvolle Bodenpflege durch Gründüngung anwenden. Was sie bewirkt und wieso sie auch im eigenen Garten eingesetzt werden sollte, das hört ihr in dieser Folge. Gartenredakteurin und Kleingärtnerin Nadine Witt unterhält sich mit Isolde Keil-Vierheilig von der Bayerischen Gartenakademie über die Bodenverbesserung mit Pflanzen. Bei der Gründüngung werden spezielle Pflanzen ausgesät, um eine Bodenverbesserung zu erreichen. Genaugenommen handelt es sich nicht um Dünger, sondern eher um einen Bodenpfleger. Zum Dünger wird das Ganze erst dann, wenn die Pflanzen später in den Boden eingearbeitet werden. Das fördert das Bodenleben und den Humusaufbau und macht den Gartenboden fruchtbarer. Vorteile der Gründüngung: - Verbesserung des Bodens- Bodenbedecker: lebendige Alternative zum Mulch- Schützt vor Verschlämmung- Wurzelmasse der Pflanzen lockert und belüftet den Boden- Schwere, tonige Böden werden durch tiefwurzelnde Pflanzen aufgebrochen- Bei schnell wachsenden Gründüngern, wie Senf oder Phacelia, wird auch das Aufgehen von Unkräutern unterdrückt- Schützt in Hanglagen gegen Erosion und Nährstoffauswaschung- Leguminosen, wie Klee oder Wicken reichern Stickstoff im Boden an Wirkung von Gründüngungspflanzen: - Sonnenblume, Lupine oder Ölrettich lockern und durchlüften den Boden- Tagetes und Ringelblumen können Fadenwürmer vertreiben - Leguminosen wie Klee, Wicken oder Lupinen, liefern Stickstoff- Mehrfachnutzen: aus Ringelblume, Malve oder Sonnenblume kann man Tee machen, Senf, Kresse, Feldsalat, Spinat oder Erbsen kann man essen. Sonnenblumen, Malven, Phacelia, Klee oder Senf sind nützlich für Insekten und Nützlinge. Diese Pflanzen eignen sich als Gründünger: - Ackerbohne: Stickstoffsammler, Tiefwurzler, winterhart, Aussaat: März bis Juni- Buchweizen: Bienenweide, rasche Bodenbedeckung, Aussaat: Mai bis August- Feldsalat: winterhart, viel Wurzelmasse, Aussaat: August bis September - Gelbsenf: schnellwachsend, gute Durchwurzelung, Aussaat: März bis September- Hafer: Aussaat: März bis August - Kresse: schnellwachsend, Aussaat: März bis September- Inkarnatklee: winterhart, Stickstoffsammler, Aussaat: März bis August - Lein: gute Bodenlockerung, Aussaat: April bis Juli- Lupinen: Stickstoffsammler, Tiefwurzler, Aussaat: April bis August- Ölrettich: Tiefwurzler, viel Grünmasse, Aussaat: Mai bis September- Persischer Klee: Stickstoffsammler, Bienenweide, Aussaat: April bis August- Phacelia: Bienenweide, Aussaat: März bis September- Ringelblume: hilft gegen Nematoden, Aussaat: März bis August- Sommerwicke: Unkrautunterdrückung, Stickstoffsammler, Aussaat: Mai bis August - Sonnenblume: Tiefwurzler, zieht Schadstoffe aus dem Boden, Aussaat: April bis Juli - Spinat: winterhart, Aussaat: März bis September- Tagetes: hilft gegen Nemathoden, Aussaat: Mai bis August - Winterraps: Tiefwurzler, winterhart, Aussaat: September bis Oktober - Winterroggen: winterhart, gute Durchwurzelung, Aussaat: September bis Oktober - Zottelwicke: winterhart, Stickstoffsammler, Aussaat: September bis Oktober
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#94: Efeu
In jedem Garten sollte Efeu wachsen! Dafür plädiert der berühmte Kriminalbiologe und Insektenexperte Dr. Mark Benecke. Mit ihm hat Kleingärtnerin Nadine Witt über diese Superpflanze gesprochen. Zum Teil verschrien als Grabpflanze, bietet Efeu Nahrung und Wohnung für viele Insekten und Vögel. Efeu ist eine wertvolle Pflanze und wegen seiner Langlebigkeit ein Symbol der Liebe. Wo Efeu her kommt und noch mehr Wissenswertes, das hört ihr in dieser Folge.
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#93: Waschbär-Alarm
Was mache ich, wenn ich einen Waschbären im Garten habe? Diese Frage beschäftigt aktuell Kleingärtnerin Nadine Witt. In ihrem Garten treibt ein Waschbär sein Unwesen und jetzt stellt sich die Frage: Was tun? Waschbären gelten in der EU als invasive Art. Sie übertragen Krankheiten, haben bei uns keine natürlichen Feinde und bedrohen als Allesfresser unser Ökosystem. Waschbären sind zudem nicht ungefährlich. Soll man mit ihnen in wilder Wohngemeinschaft leben oder sie bekämpfen? Darüber spricht Nadine Witt mit Jagdberater Thomas Werneburg in dieser Podcastfolge.
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Mitteldeutscher Rundfunk
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