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PODCAST · society

Kontrafunk: Dreiländereck

Der Kontrafunk ist ein Dreiländersender für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Doch obwohl es in allen drei Ländern viele gemeinsame und gleichartige Probleme gibt, bestehen doch auch gewaltige Unterschiede, die historisch, kulturell und völkerpsychologisch bedingt sind. Es ist eben ein Irrtum zu glauben, daß die deutschprachigen Nachbarländer sich bloß in ein paar mundartlichen Besonderheiten unterscheiden. Daraus ergibt sich das Vorhaben der Sendung Dreiländereck: wir wollen einander erzählen, wie anders die Dinge jeweils aufgefaßt und gehandhabt werden in unseren drei Heimaten.

  1. 42

    Leidenschaft Autofahren als Feindbild der Politik

    In der Kontrafunk-Sendung „Dreiländereck“ diskutieren die Kraftfahrzeug-Liebhaber Oliver Lauter aus Deutschland, Richard Wladecker aus Österreich und Daniel Seiler aus der Schweiz die Bedeutung des Autos zwischen Emotion und politischem Wandel. Während das Auto für viele weiterhin Freiheit und Identität symbolisiert, wächst der politische Druck durch Klimaziele, Regulierung und Elektromobilität. Kritisiert werden zunehmende Eingriffe wie Tempolimits, Verkehrsverknappung und technische Bevormundung moderner Fahrzeuge. Die Elektromobilität wird differenziert bewertet: sinnvoll im urbanen oder gewerblichen Einsatz, jedoch problematisch bei Infrastruktur, Kosten und Alltagstauglichkeit. Zudem thematisiert die Runde kulturelle Unterschiede, die Oldtimer-Szene sowie Entwicklungen wie Tuning und Statusdenken. Fazit: Viele Autofahrer fühlen sich politisch unter Druck, während individuelle Mobilität weiterhin als unverzichtbar angesehen wird.

  2. 41

    Dreiländereck: Hinterzimmer statt Leistung – so entstehen politische Karrieren

    Ronald Friedrich Schwarzer aus Wien, Claudio Zanetti aus der Schweiz und Tilo Schneider aus Deutschland diskutieren über Freunderlwirtschaft und politische Netzwerke. Es geht um persönliche Loyalität, Machtstrukturen und die Frage, wo legitimes Vertrauen endet und Korruption beginnt. Anhand konkreter Beispiele aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zeigen die Teilnehmer, wie unterschiedlich damit umgegangen wird und welche Folgen das für Staat und Gesellschaft hat. Im Mittelpunkt stehen auch Medien, Transparenz und die Rolle des Bürgers in der Kontrolle politischer Eliten. Ist Vetternwirtschaft unvermeidbar oder ein Zeichen eines aus dem Gleichgewicht geratenen Systems? Eine kontroverse Diskussion mit grundlegenden Fragen zur Funktionsweise moderner Demokratien.

  3. 40

    Dreiländereck: Apotheken vor ungewisser Zukunft

    Immer mehr Apotheken schließen, viele kämpfen ums Überleben, und von der Politik ist kaum Hilfe zu erwarten. Die traditionelle Rolle als Versorger im Gesundheitssystem steht auf dem Spiel. Was muss geschehen, um die Apotheke um die Ecke zu retten? Oder gehört die Zukunft einfach dem digitalen Handel – und die persönliche Beratung bleibt auf der Strecke? Zu Gast dazu sind Thomas Luft (Deutschland), Gerhard Kaniak (Österreich) und Lorenz Schmid (Schweiz).

  4. 39

    Dreiländereck: Rückkehr der Atomkraft

    Die Kernenergie erlebt europaweit einen neuen Aufschwung. Welche Aussichten in unserem Sendegebiet bestehen, diskutieren Björn Peters (Deutschland), Dominic Wipplinger (Österreich) und Walter Rüegg (Schweiz). Zuerst werden die Fragen nach Sicherheit, realen Risiken und der Rolle von Fukushima in der öffentlichen Wahrnehmung geklärt. Die Experten erläutern technische Fortschritte, moderne Reaktorkonzepte und die tatsächlichen Auswirkungen von Unfällen. Zudem geht es um Kosten, politische Rahmenbedingungen und die Bedeutung der Kernenergie für Versorgungssicherheit und Industrie. Die Diskussion macht deutlich, wie stark politische Narrative und Informationsdefizite die Debatte prägen. Letztlich schildern die Fachleute nachvollziehbar, weshalb die Atomkraft für die menschliche Zivilisation wichtig und vor allem beherrschbar ist – und die Zukunft prägen wird.

  5. 38

    Dreiländereck: Schulische Inklusion – Verhindert Ideologie eine sinnvolle Bildung?

    Weg mit den Sonderschulen, alle Kinder unter einem Dach, unabhängig von ihren körperlichen und geistigen Voraussetzungen: Seit Jahrzehnten wird die Inklusion als einzig wahrer Weg verkauft. Die Kritik daran wächst aber bei Lehrkräften und Eltern. Denn das pädagogische Dogma Inklusion löst seine Versprechungen in der Realität nicht ein: Schwächere profitieren nicht, Stärkere werden zu wenig gefördert. Elke Rauh-Reinschmidt (Deutschland), Horst Ganitzer (Österreich) und Riccardo Bonfranchi (Schweiz) diskutieren über die Auswirkungen der Inklusion, die Ideologie hinter dem Konzept und Wege aus der Sackgasse.

  6. 37

    Dreiländereck: Teuerung frisst Einkommen auf: Was Bürger in drei Ländern jetzt erleben

    In dieser Ausgabe von Dreiländereck zeichnet Moderator Florian Machl gemeinsam mit Thilo Schneider, Wolfgang Kieslich und Olivier Kessler das Bild eines Alltags, der für immer mehr Menschen zur Belastungsprobe wird. Sprit, Energie, Mieten, Lebensmittel und Versicherungen ziehen an, während am Monatsende selbst bei soliden Einkommen immer weniger übrig bleibt. Die Gäste sprechen über einen schleichenden Verlust von Wohlstand, über steigende Steuer- und Abgabenlast, über politische Fehlsteuerung und über einen Staat, der nach ihrer Darstellung immer tiefer in Wirtschaft und Alltag eingreift, ohne die Lage zu entschärfen. Diskutiert werden auch die Folgen für Familien, Eigentum, Altersvorsorge und Geburtenentwicklung. Während Deutschland und Österreich unter besonders starkem Kostendruck stehen, erscheint die Schweiz in Teilbereichen stabiler, doch auch dort wächst die Sorge vor Verschuldung, Sozialausbau und Kaufkraftverlust. Die Teuerung wirkt sich inzwischen überall massiv auf das Leben der Bürger aus.

  7. 36

    Dreiländereck: Landwirte zwischen Stall, Traktor und Bürokratie-Wahnsinn

    Bauernproteste quer durch Europa haben in den letzten Jahren immer wieder Schlagzeilen gemacht. Verändert hat sich für die Landwirtschaft seither wenig – und wenn, dann zum Schlechteren. Neben der harten Arbeit im Stall und auf dem Feld gilt es, Förderanträge auszufüllen, immer strengere Auflagen zu erfüllen und zu dokumentieren und mit dem Handel um faire Preise zu ringen. Drei Landwirte, Anthony Lee (Deutschland), Paul Pree (Österreich) und Urs Hans (Schweiz), diskutieren über aktuelle Herausforderungen, die Rolle des Staats und mögliche Wege aus einer Spirale, die das Bauerntum zur aussterbenden Branche machen könnte.

  8. 35

    Dreiländereck: Universitäten – Aktivismus im Hörsaal, wer bestimmt, was gesagt werden darf?

    In dieser Ausgabe blicken wir auf den Zustand der Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Drei Professoren aus Recht, Physik und Psychologie diskutieren, warum das klassische Ideal der Hochschule unter Druck steht: weniger offene Debatten, mehr Konformität, mehr Sprachregelungen und politischer Erwartungsdruck. Während aus Österreich betont wird, dass technische Universitäten noch stark auf Ausbildung und Praxis setzen, schildert die Schweizer Perspektive einen wachsenden Anpassungszwang durch Leitbegriffe, Förderlogiken und ideologische Vorgaben. In Deutschland wird zudem kritisiert, dass Hochschulpolitik und aktivistische Gruppen die Atmosphäre prägen und Themen setzen. Am Ende steht die Frage: Wie kommt die freie, neugierige Wissenschaft zurück – und was muss sich dafür ändern?

  9. 34

    Dreiländereck: Akademische Doktorspiele

    Noch immer spielt der Doktortitel im öffentlichen Leben eine Rolle – besonders wenn er Schwindlern schmachvoll aberkannt wird. Doch es gibt Unterschiede: Während in Deutschland die Zeichenfolge „Dr.“ zum amtlichen Namensbestandteil wird und bei Hotelreservierungen, auf Grabsteinen und im mündlichen Verkehr durchaus Verwendung findet, lässt man in der Schweiz solchen Imponierschmuck meistens weg. In Österreich wird man auch ohne universitären Hintergrund sowieso als Doktor angesprochen. Burkhard Müller-Ullrich erörtert mit dem Germanisten Prof. Dr. Peter J. Brenner, dem Journalisten Dr. Philipp Gut und dem Philosophen Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann, ob eine Promotion wirklich Würde verleiht und welchen Nimbus wissenschaftliche Arbeit überhaupt noch hat.

  10. 33

    Dreiländereck: Weg mit den Schottergärten! Die Lust des Staats am Verbot

    Wenn es Spaß macht, muss es verboten werden, wenn es einen anderen stören könnte, dann erst recht: Der Verbotswahn grassiert. Ob Lebensmittel, Gartengestaltung, Feuerwerk oder auch nur eine bestimmte Haltung: Der Staat scheint immer mehr von dem verbannen zu wollen, was früher selbstverständlich und akzeptiert war. Woher kommt diese Lust an Einschränkungen, was versprechen sich Regierungen davon – und weshalb lassen wir das mit uns machen? Das diskutieren aus der Schweiz der Berner Kantonsparlamentarier Mathias Müller, aus Deutschland der Publizist Detlef Brendel und aus Österreich der Journalist Richard Schmitt.

  11. 32

    Dreiländereck: Das Kopftuch - islamistischer Zwang oder friedliches Symbol?

    Das islamische Kopftuch steht wie kaum ein anderes Symbol im Zentrum gesellschaftlicher Konflikte. In dieser Ausgabe von „Dreiländereck“ geht es um Macht, Kontrolle und den gar nicht mehr so stillen Zwang, dem viele Frauen ausgesetzt sind. Die Sendung beleuchtet religiöse Begründungen ebenso wie soziale Realitäten – von familiärem Druck bis zu staatlicher Untätigkeit. Wie freiwillig ist das Kopftuch wirklich? Wo endet Toleranz, wo beginnt Wegsehen? Anhand der Rechtslage in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird deutlich, wie sehr Politik und Gesellschaft vor einer unbequemen Debatte zurückschrecken. Gemeinsam mit Prof. Susanne Schröter, Prof. Ednan Aslan und Saida Keller-Messahli ordnet Moderator Florian Machl die Entwicklungen ein und diskutiert, welche Folgen unterschiedliche Regelungen für Schule, Öffentlichkeit und Integration haben. Eine fundierte Bestandsaufnahme zu einem Thema, das Europa seit Jahren bewegt.

  12. 31

    Dreiländereck: Renaissance des Glaubens?

    Missbrauchsskandale, Vertrauensverlust während Corona, politisierte Gottesdienste: Immer mehr Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wenden sich von den großen Kirchen ab. Aber heißt das auch, dass sie die Sinnsuche aufgegeben haben? Einzelne Entwicklungen zeigen in eine andere Richtung: Freikirchen gewinnen an Zulauf, Glaubensfestivals ziehen viele junge Menschen an. Spiritualität scheint also weiter hoch im Kurs, doch es sind nicht die christlichen Kirchen, die davon profitieren. Über die vielschichtigen Gründe und Wege aus der Krise sprechen Martin Grichting (Schweiz), David Berger (Deutschland) und Jan Ledóchowski (Österreich).

  13. 30

    Dreiländereck: Die teure Energiewende

    In dieser Folge prallt die Realität der Strompreise frontal auf die Versprechen der Energiewende. Deutschland bleibt nach Atomausstieg, Abgaben und Netzausbau Europas teuerstes Stromland – viele zahlen um die 39 Cent pro Kilowattstunde. In Österreich treibt die Kopplung an den EU-Großhandel die Kosten, trotz Wasserkraft, nach oben und schwächt Industrie und Haushalte. Die Schweiz wirkt zunächst stabil, doch Winterlücken und Importabhängigkeit machen verwundbar. Die Gesprächsteilnehmer warnen vor einer gefährlichen Mischung aus Flatterstrom, teurer Parallelstrukturen, Smart-Meter-Kontrolle und Versorgungslücken. Die Frage ist: Gelingt eine Kurskorrektur – oder ist aufgrund ideologisch unbelehrbarer Politiker der nächste Schock unausweichlich?

  14. 29

    Dreiländereck: Die hausgemachte Wohnungskrise

    Bezahlbarer Wohnraum wird im gesamten deutschen Sprachraum immer knapper, vor allem in den Ballungsgebieten. Hohe Baukosten, steigende Zinsen und überbordende Bürokratie nehmen vielen Unternehmen die Lust, in Wohnbauten zu investieren. Das Bevölkerungswachstum, nicht zuletzt durch die Zuwanderung, verschärft die Lage zusätzlich. Wurde das Problem verschlafen und heizen angebliche Lösungsrezepte die Situation sogar zusätzlich an? Darüber diskutieren Suzanne Hussmann (Deutschland), Andreas Glarner (Schweiz) und Wolfgang Kieslich (Österreich).

  15. 28

    Dreiländereck: Ist "woke" vorbei?

    Im „Dreiländereck“ diskutiert Florian Machl mit Stefan Paetow, Bernhard Heinzlmaier und Claudio Zanetti, ob der Woke-Trend seinen Höhepunkt überschritten hat. Die Gäste beleuchten Ursprung und Begriffsklärung, den Einfluss von Universitäten, Medien, Unternehmen und Kirchen sowie die Rolle von Symbolen wie der Regenbogenflagge. Woke ist und bleibt eine diffuse Wolke von allem, das sich für links hält – und damit schwer einzugrenzen. An Beispielen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wird erörtert, wie Bevölkerung und Jugend reagieren, welche politischen Folgen sichtbar werden und ob finanzielle Ströme den Kulturkampf antreiben.

  16. 27

    Dreiländereck: Heiligabend – war da was?

    Der Auftakt in die Weihnachtstage ist in vielen guten Stuben ein Ausnahmezustand. Es gilt, den Baum zu schmücken, den Festtagsbraten zu präparieren und sich auf die Verwandtschaft vorzubereiten. Wie viel Besinnlichkeit steckt noch in Heiligabend, welche Funktion hat er in einer zunehmend verrückten Welt, wie wichtig sind die Bräuche und Traditionen, die wir damit verbinden? Und sind die Antworten auf diese Fragen in Deutschland, Österreich und der Schweiz identisch? Es diskutieren: Dietmar Bittrich (Hamburg), Ronald Friedrich Schwarzer (Wien) und Ralph Weibel (St. Gallen).

  17. 26

    Dreiländereck: Der Weg zur Waffe

    Gewalttaten nehmen zu – und immer erschallt der Ruf nach einer Verschärfung des Waffenrechts. Dass es sich dabei um reine Symbolpolitik handelt, sieht man schon daran, dass in der Schweiz mit ihrem liberalen Waffenrecht keineswegs mehr Bluttaten geschehen als anderswo. Aber wie gelangt man in Deutschland, Österreich und der Schweiz legal an eine Waffe? Und wie ist die Stellung von Jägern und Sportschützen in der Gesellschaft? (Wiederholung). Es diskutieren: Rechtsanwalt Dr. Heiko Granzin (Hamburg), Markus Melzl, ehemaliger Kriminalkommissar (Basel), Rechtsanwalt Dr. Raoul Wagner (Wien). Gesprächsleitung: Burkhard Müller-Ullrich. (Wiederholung vom 14. Mai 2024)

  18. 25

    Dreiländereck: Justiz – die wahre Macht im Staat?

    In dieser Ausgabe diskutieren Juristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz den Zustand der Justiz im deutschsprachigen Raum. Alle drei Länder kämpfen mit politischer Einflussnahme, mangelnder Gewaltentrennung und struktureller Befangenheit. Richterwahlen nach Parteibuch, weisungsgebundene Staatsanwälte und mediale Druckkulissen prägen zunehmend Entscheidungen. Besonders während Corona zeigte sich, wie Gerichte staatliche Maßnahmen eher stützten als kritisch prüften. Die Debatte reicht vom Einfluss der Europäischen Union über ideologisch geprägte Ermittlungen bis hin zur Frage, ob das staatliche Justizmonopol reformiert oder aufgebrochen werden sollte. Die Experten fordern tiefgreifende strukturelle Änderungen, um echte Unabhängigkeit zu sichern.

  19. 24

    Dreiländereck: Erinnerungsorte

    Burkhard Müller-Ullrich im Gespräch mit Philipp Gut, Günther Kleinhanns und René NehringJedes Volk, jede Nation hat „heilige Stätten“: Sie prägen die Identität und das historische Bewusstsein. Solche Erinnerungsorte können Denkmäler, Gebäude oder Schlachtfelder sein, aber auch Eisenbahnstrecken oder Landschaften. Sie können an Triumphe oder Niederlagen erinnern, an Schönes wie an Schreckliches. Allerdings greift in manchen Ländern eine Art Abscheu gegenüber der eigenen Geschichte um sich. Deutschland mit seinem „Sündenstolz“ auf den Nationalsozialismus ist das prominenteste Beispiel. Gibt es ähnliche Tendenzen auch in Österreich und in der Schweiz? Darüber diskutieren Philipp Gut (Schweiz), Günther Kleinhanns (Architekt und Denkmalpfleger, Österreich) und René Nehrung (Chefredakteur der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“).

  20. 23
  21. 22

    Dreiländereck: Sprechen wir deutsch?

    Deutschland, Österreich und die Schweiz sind getrennt durch ihre gemeinsame Sprache. Aber es geht nicht nur um dialektale Färbungen und Unterschiede in Vokabular und Syntax, sondern auch um ein unterschiedliches Verhältnis zur deutschen Sprache überhaupt. Wieso machen Schweizer bei der Genderei besonders eifrig mit? Oder sind derlei Erörterungen vielleicht obsolet angesichts der durch die Migration hereinbrechenden Bildungskatastrophe an den Schulen? Darüber diskutieren die schweizerische Schriftstellerin und Psychologin Julia Onken, der deutsche Literaturwissenschaftler und Bildungsforscher Prof. Peter J. Brenner sowie der österreichische Germanist und Gymnasiallehrer Dr. Tomas Kubelik.

  22. 21

    Dreiländereck: Jenseits der staatlichen Schulen

    Homeschooling, Freilernen und Privatschulen gewinnen seit der Coronakrise neuen Zulauf. Wie unterschiedlich Deutschland, Österreich und die Schweiz mit Bildungsfreiheit umgehen, diskutiert Florian Machl mit seinen Gästen: Rechtsanwalt Andreas Vogt, Experte für Schulrecht und Homeschooling in Deutschland, dem Schweizer Historiker und Bildungsrat Klaus Rüdiger sowie dem Vorarlberger Pädagogen Erwin Rigo. Eine Sendung über staatliche Kontrolle, pädagogische Freiheit und die Zukunft des Lernens im deutschsprachigen Raum.

  23. 20

    Dreiländereck: Wie mit dem Islam umgehen?

    Deutschland, Österreich und die Schweiz verzeichnen alle seit Jahren einen markanten Zuwachs beim Anteil der Muslime in der Gesellschaft. Mit den entstehenden Herausforderungen wird aber unterschiedlich umgegangen. Die einen setzen auf Instrumente für Dialog und Austausch, die anderen auf Überwachungsmaßnahmen rund um den politischen Islam oder Gesetze und Einschränkungen wie beim Thema Kopftuch. Welche Erfahrungen sind positiv, wo bleiben Probleme bestehen – und wie sieht die weitere Entwicklung aus? Das diskutieren die deutsche Ethnologin Susanne Schröter, die Schweizer Islamkritikerin Saida Keller-Messahli und der Journalist Manfred Maurer aus Österreich.

  24. 19

    Dreiländereck: Bürger in Uniform

    Die Wehrpflicht ist für junge Menschen ein einschneidendes Erlebnis: Drill, Befehl und Zurücknahme der eigenen Person treffen auf Kameradschaft, sportliche Ertüchtigung und ein Leben in Lage und Gelände. Doch wie unterschiedlich erleben die Wehrpflichtigen ihre Zeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz? Der ehemalige schweizerische Nationalrat Dr. Ulrich Schlüer, der deutsche Oberstleutnant der Reserve Sascha Rauschenberger und der österreichische Historiker Dr. Stephan Karl Sander-Faes haben alle noch selbst Wehrpflicht abgeleistet. Im Gespräch stellen sie fest, wie groß die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten in der Wahrnehmung und im Alltag der Wehrpflichtigen sind.

  25. 18

    Dreiländereck: Die Antifa - Schattenarmee der Linken

    Florian Machl im Gespräch mit Hans-Georg Maaßen, Ronnie Grob und Heinrich Sickl. Die Antifa ist ein zentraler Akteur im „Kampf gegen rechts“. Von manchen wird sie als politische Vorfeldorganisation der Linken wahrgenommen, zumindest aber als ein ihnen willkommener Helfer. Befürworter sehen in der Gruppierung ein Frühwarnsystem gegen autoritäre Strömungen, das rechte Netzwerke aufdeckt und die Demokratie schützt. Kritiker halten dagegen, die Antifa bewege sich selbst jenseits demokratischer Spielregeln, da sie Gewalt als Mittel politischer Auseinandersetzung rechtfertigt und zunehmend auch anwendet. Welche unterschiedlichen Rollen spielt die Antifa in Deutschland, der Schweiz und Österreich?

  26. 17

    Dreiländereck: Wie steht es um die Pflege?

    In dieser Ausgabe steht die Pflege im Mittelpunkt. Deutschland, Österreich und die Schweiz sehen sich dabei ähnlichen, aber unterschiedlich ausgeprägten Herausforderungen gegenüber: Der demografische Wandel lässt in allen drei Ländern den Bedarf an Pflegeleistungen steigen, der Fachkräftemangel setzt die Versorgung unter Druck. Welche Unterschiede gibt es in Finanzierung, Ausbildung und gesellschaftlicher Wertschätzung? Wie können Strukturen so verändert werden, dass Pflegekräfte nicht nur funktionieren, sondern ihre Arbeit als erfüllend erleben? Und was sagt der Zustand der Pflege über den Zusammenhalt und die Prioritätensetzung einer Gesellschaft aus?

  27. 16

    Dreiländereck: Verhältnis Stadt - Provinz

    In dieser Ausgabe geht es um das Verhältnis von Stadt und Land. Zwischen den urbanen Zentren und der ländlichen Peripherie herrscht seit je ein Spannungsverhältnis – hier die Stadt als selbsternannter Leuchtturm des Fortschritts, dort die Provinz als ihr Hinterhof voll Gartenzwergen und Traktoren. Der Konflikt zwischen beiden spiegelt sich in Stereotypen: Hipster versus Hinterwäldler, konservativ versus progressiv, Innovationen versus Strukturschwäche. Die Unterschiede in den wirtschaftlichen Strukturen, den sozialen Milieus und den kulturellen Bedingungen führen nicht selten zwischen beiden Seiten zu Missverständnissen und dazu, dass die jeweils eine Seite der anderen neidet, was sie selbst nicht hat.

  28. 15

    Dreiländereck: Animositäten

    Alle reden von Völkerverständigung. Wir reden auch von Missverständnissen und Aversionen. Ösis, Piefke, Kuhschweizer und Sauschwaben: Zwischen den deutschsprachigen Völkern gibt es eine Hassliebe, die gewaltige Mentalitätsunterschiede offenbart. Wo kommen die her? Wie geht man damit um? Und kennen wir sie überhaupt? Oskar Freysinger (Schweiz), Gerald Grosz (Österreich) und Wolfgang Koydl (Deutschland) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über dieses heikle Thema.

  29. 14

    Carte blanche: Aufregen oder Annehmen? Über die Fähigkeit, auch in Krisenzeiten gelassen zu bleiben

    Zu Zeiten der sogenannten Corona-Pandemie haben wir als Menschen in verschiedenen Bereichen und an unterschiedlichen Orten zahlreiche Erfahrungen gemacht. Manches bleibt in schmerzhafter Erinnerung, mit einem Kopfschütteln und dem Begleitgedanken: „Dass so etwas möglich ist, hätte ich nie gedacht.“ Als Vater eines Sohnes, der während der „Pandemie“ zur Bundewehr wollte, als Lehrer an einer Mittelschule und als Boxtrainer in Leipzig erzählt Ralf Reinschmied, wie er die Corona-Zeit erlebt hat, wie er mit den neuen Herausforderungen dieser Zeit umgeht und wie er es schafft, trotz allem Kopfschütteln ruhig zu bleiben.

  30. 13

    Weltwunderforum: Kreuzfahrt durch die Karibik

    In unserer Reihe „Weltwunderforum“ erkunden wir mit dem Schriftsteller und früheren Lehrer Ludwig Witzani ferne Orte auf der Erde. Witzani reist seit vielen Jahren um die Welt. Über seine Erlebnisse in Indien und Tibet, am Amazonas und in Afrika schrieb er zahlreiche Berichte für die Feuilletons großer deutscher Zeitungen. Heute arbeitet er an einer reiseerzählerischen Weltenzyklopädie, die auf 25 Bände angelegt ist und von der bereits sechzehn Bände erschienen sind. Den überwiegenden Teil dieser Reisen in Asien, Afrika und Amerika hat Witzani selbst organisiert unternommen, bevorzugt mit Bussen oder Eisenbahnen, den Transportmitteln der normalen Leute vor Ort.Erst relativ spät kam Witzani mit einer Reiseform in Kontakt, die in ihrer luxuriösen Rundumbetreuung eigentlich seiner Reisephilosophie widerspricht: der Kreuzfahrtreise. Auf zwei Kreuzfahrtreisen durch die Karibik macht er als absoluter Kreuzfahrtnovize völlig neue Reiseerfahrungen. Von überdimensionierten, labyrinthisch anmutenden Gängen über hervorragendes Essen und Kreuzfahrtbenimmregeln bis hin zu traumhaften Ausblicken und therapeutischem Entertainment als Gegengewicht zur hohen sozialen Anforderung – Ludwig Witzani schildert mit gewohnter Schärfe das Dasein auf den Schiffen „Aida Diva“ und „Mein Schiff 6“. Es liest David Bunners. (Wiederholung vom 2. Mai 2023)

  31. 12

    Carte blanche: Dr. Hans Hofmann-Reinecke – Das Atom ist Dein Freund

    Unsere Sendereihe „Dreiländereck“ wird zurzeit neu organisiert. Wir bringen stattdessen einen Beitrag von Dr. Hans Hofmann-Reinecke unter dem Titel „Das Atom ist Dein Freund“. Der Kernphysiker und frühere Mitarbeiter der Internationalen Atomenergie-Organisation in Wien vertritt die Auffassung, dass eine naturwissenschaftlich gebildete Bevölkerung weniger anfällig für politische Manipulationen bei Themen wie Klima und Energiewende sei. Kostspielige Fehler in Klima- und Energiepolitik könnten vermieden und nachhaltige Lösungen gefunden werden. Sein Buch „Die Farbe des Scheiterns“ ist im Oktober bei Amazon Kindle erschienen.

  32. 11

    Weltwunderforum: Die Achse der Welt – auf der Seidenstraße durch die Epochen

    Der Schriftsteller und frühere Lehrer Ludwig Witzani reist seit vielen Jahren um die Welt. In dieser Ausgabe berichtet er von seinen Erlebnissen auf der Seidenstraße. Sein Weg führt vom zentralasiatischen Kaschgar zu Oasen und Buddha-Grotten am Rande der Taklamakan-Wüste bis zum Koko Nor, dem heiligen Meer der Tibeter und Mongolen. Es liest David Bunners.

  33. 10

    Dreiländereck: Christian Hörburger – „Zauberei auf dem Sender“ – hundert Jahre deutsches Hörspiel

    Unsere Sendereihe „Dreiländereck“ wird zurzeit neu organisiert. Hören Sie heute stattdessen einen Beitrag von Christian Hörburger mit dem Titel „Zauberei auf dem Sender – hundert Jahre deutsches Hörspiel. Der Medienwissenschaftler und Hörspielexperte beschreibt in seinem Essay die Entwicklung des deutschen Hörspiels von seinen Anfängen im Jahr 1924 bis zur Gegenwart. Dabei hat die Radiokunst in ihrer hundertjährigen Geschichte Höhen und Tiefen durchmessen. Es gab Glanzpunkte, die mit den Namen Günter Eich oder Ernst Jandl verbunden sind, aber auch institutionelle Eingriffe, die mit Zensur oder Bevormundung des Hörspiels einhergingen. Es spricht Christian Hörburger.

  34. 9

    Dreiländereck: Impfen, impfen, impfen

    Die Mainstream-Medien rühren schon wieder die Werbetrommel für die nächste Corona-Welle. Schon wieder werden jede Menge Genspritzen verkauft. Machen wieder alle mit? Oder kommt die Wahrheit über den Impfbetrug endlich ans Licht? Wie wird das Thema Covid-19 in Deutschland, Österreich und der Schweiz heute, im Herbst 2024, betrachtet? Inzwischen gibt es ja dank neuer Wahlergebnisse auch einen politischen Druck zur Aufarbeitung. Es diskutieren: Dr. med. Maria Hubmer-Mogg (Österreich), Richard Koller, Initiator von „Stopp Impfpflicht“ (Schweiz), Dr. med. Lothar Krimmel (Deutschland). Gesprächsleitung: Burkhard Müller-Ullrich. (Wiederholung)

  35. 8

    Dreiländereck: Älter werden wir alle

    Wir wollen alle älter werden, aber nicht alt sein. Wie lebt es sich im vorgerückten Alter in Deutschland, Österreich und der Schweiz? Wo werden alte Menschen respektiert, wo übersehen oder ausgelassen? Nützen wir die Weisheit des Alters in unserer Gesellschaft ausreichend, oder ist sie nur ein Klischee? Warum sprechen Politiker in höchsten Tönen von den leistungsbereiten früheren Generationen – und dennoch steigt die Altersarmut? Über diese und weitere Fragen diskutieren Hedwig François-Kettner, ehemalige Pflegeleiterin der Charité in Berlin und Fachfrau für Pflege im Alter, Konrad Paul Liessmann, emeritierter Philosophieprofessor an der Universität Wien und Publizist, sowie François Höpflinger, emeritierter Professor für Soziologie der Universität Zürich, Fachgebiet Gerontologie.

  36. 7

    Dreiländereck: Bahnfahren

    Die Eisenbahn wurde in Deutschland erfunden. Aber in der Schweiz funktioniert sie am besten. Warum ist die Deutsche Bahn so heruntergekommen? Und wie sieht die Zukunft des Schienenverkehrs in Österreich aus? Ist der Bahnverkehr eine Staatsaufgabe, oder wird er besser privatwirtschaftlich betrieben? Sind Hochgeschwindigkeitszüge wirklich so wichtig, und welche Faktoren sind entscheidend für die Pünktlichkeit? Neben solchen Sachfragen geht es aber auch um gewisse Gefühlswerte des Bahnfahrens.Es diskutieren:Lorenz Degen, Journalist und Historiker, Vorstandsmitglied „Bahnjournalisten Schweiz“Wolf Drechsel, Unternehmer, lange Tätigkeit als Verkehrsplaner für öffentliche Verkehrsmittel in DeutschlandOtfried Knoll, Fachhochschulprofessor für Mobilität in St. Pölten, ÖsterreichGesprächsleitung: Burkhard Müller-Ullrich

  37. 6

    Dreiländereck: Wahlverfahren, Wahlfälschungen

    Freie, gleiche und geheime Wahlen sind das Herzstück der Demokratie. Doch in letzter Zeit mehren sich Vorkommnisse, die Zweifel am korrekten Ablauf erwecken. Wie weit ist dieser Erosionsprozess in Deutschland, Österreich und der Schweiz schon fortgeschritten? Gibt es Unterschiede? Gibt es Abhilfe? Die Möglichkeit der Briefwahl ist ebenso komfortabel wie problematisch, denn zur Gefahr des Auszählungsbetrugs kommt die der Wählerbeeinflussung hinzu. Es diskutieren:Marcel Luthe (Good Governance Gewerkschaft, Deutschland) Max Pucher (Union Souveränität, Österreich) Claudio Zanetti (Schweizerische Volkspartei) Gesprächsleitung: Burkhard Müller-Ullrich

  38. 5

    Dreiländereck: Umgang mit Tod und Sterben

    Der Tod ist unausweichlich. In Kunst und Kultur gibt es haufenweise Geschichten, die sich mit dem Sterben, dem Tod als Person oder dem Wunsch nach ewigem Leben beschäftigen. Doch wie gehen Schweizer, Deutsche und Österreicher landesspezifisch mit dem Thema um? Grundsätzlich und im Alltag? Inwieweit hat Corona den Blick auf den Tod verändert? Welche Rolle spielt der Humor in Verbindung mit dem Sterben? Und wie geht die Gesellschaft in Form von Feiertagen mit dem Tod um? Über diese Fragen unterhalten sich Moderator Gernot Danowski, der deutsche Kulturwissenschaftler und Programmleiter des Oderbruch-Museums Altranft in Brandenburg, Kenneth Anders, der Schweizer Theologe und Philosoph Philippe Schultheiss und der österreichische Arzt und Autor Dr. Günther Loewit.

  39. 4

    Dreiländereck: Das Selbstbild des Militärs

    Das Thema, das wir in unseren drei Ländern betrachten wollen, ist das Selbstverständnis und das Selbstbild der Schweizer Armee, des österreichischen Bundesheeres und der deutschen Bundeswehr. Alle drei Länder haben eine Armee, allerdings mit unterschiedlichen Traditionen, Denkweisen, Moral und Auftrag. Wir wollen dieses Mal also klären: Wie sehen sich die Armeen selbst? Welchen Anspruch haben sie an sich, wo klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander und womit tun sich die Armeen schwer? Unsere Gesprächspartner sind: Stellvertretend für die deutsche Perspektive: Richard Drexl, Bundeswehroberst a. D. und Präsident des Bayerischen Soldatenbundes. Für die Schweiz: Dr. Ulrich Schlüer, ehemaliger Nationalrat für die Schweizer Volkspartei und Herausgeber der „Schweizerzeit“, er war zwölf Jahre in der Sicherheitskommission im Nationalrat. Und für Österreich spricht Günther Greindl, er ist ehemaliger General des Bundesheeres.

  40. 3

    Dreiländereck: Bargeld lacht – Bares ist Wahres!

    In der aktuellen Sendung „Dreiländereck“ widmen wir uns dem Thema Bargeld – etwas im wahrsten Sinne des Wortes Greifbares. Wie fest ist das Bargeld verankert? Wie beliebt ist es? Welche Konkurrenz hat es bekommen? Und welche persönliche Beziehung haben meine Gäste? Die österreichische Perspektive präsentiert Dr. Barbara Kolm, ehemalige Vizepräsidentin des Generalrates der Österreichischen Nationalbank und frischgebackenes Nationalratsmitglied. In der Schweiz begrüßen wir Samuel Kullmann, er ist Politologe, Mitglied der Partei Eidgenössisch-Demokratische Union und arbeitet als Finanzberater. Und den deutschen Standpunkt vertritt Carlos Gebauer, der für den Journalisten und Finanzblogger Norbert Häring neun Jahre juristisch für das Bargeld gekämpft hat.

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