Kontrafunk: Schweizerstunde

PODCAST · news

Kontrafunk: Schweizerstunde

«Schweizerstunde» ist unser wöchentliches Magazin für eidgenössische Aktualität. Der Kontrafunk ist nicht nur in der Schweiz domiziliert, sondern kümmert sich intensiv um Fragen schweizerischer Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – und zwar aus betont bürgerlicher Perspektive. Die Themen werden so verhandelt, dass sie auch für Hörer in Deutschland und Österreich nachvollziehbar sind.

  1. 170

    Schweizerstunde: Ein Altlinker rechnet mit der SP ab

    Der Politologe Professor Wolf Linder ist seit Jahrzehnten Mitglied der SP, bekundet aber immer mehr Mühe mit seiner Partei. Bei der Neutralitätsinitiative steht er auf der anderen Seite und erklärt, warum. Der Bund musste Beschaffungsverträge für Covid-Impfstoffe offenlegen. Was darin steht und was nun für Aufregung sorgt, hat der Rechtsanwalt Philipp Kruse analysiert.

  2. 169

    Schweizerstunde: Wie korrupt ist das öffentliche Beschaffungswesen?

    Stadler Rail zieht einen Rekurs gegen die Vergabe eines Milliardenauftrags durch die SBB an die deutsche Siemens nicht weiter. Nationalrat Lukas Reimann kennt die Gründe, kritisiert die Korruptionsanfälligkeit bei öffentlichen Aufträgen und fordert, dass vermehrt nationale Hersteller zum Zug kommen. Ausserdem: Jung-SVP-Präsident Nils Fiechter über das Versagen der Medien im Fall Patrick Fischer und Kantonsrat Hans Egli über die Affäre um das Impfobligatorium im Kanton Zürich.

  3. 168

    Schweizerstunde: Großmoschee in St. Gallen – Projekt mit gesellschaftlicher Sprengkraft

    Ein Bauprojekt in St. Gallen sorgt für Diskussionen: Geplant ist eine Großmoschee einer albanisch geprägten Gemeinschaft für mehrere Hundert Besucher. Im Fokus stehen Finanzierung, Bedeutung im urbanen Raum und Fragen zum Zusammenleben. Zudem wird das Verbandsbeschwerderecht beleuchtet: Es schützt Umwelt und Landschaft, steht aber wegen Missbrauchs durch Umweltorganisationen und problematischer Machtbalance in der Kritik.

  4. 167

    Schweizerstunde: Schlampige Recherchen um Schweizer Schlapphüte

    Um eine Räuberpistole zu erzählen, stützen sich Journalisten gerne nur auf bruchstückhafte Informationen und verzichten auf Gegenrecherchen. Von drei Vorfällen kann Ralph Bosshard, früherer Operationsoffizier bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, berichten. Er wurde zu Unrecht des Landesverrats bezichtigt. Ein Sparwille im Bereich Kommunikation ist in der Bundesverwaltung nicht zu erkennen, sie gibt über hundert Millionen Franken pro Jahr aus. „Diese Informationsdominanz ist eine Gefahr für die Demokratie“, sagt Kommunikationswissenschaftler Stephan Russ-Mohl. Im dritten Thema geht der Kontrafunk den Gründen nach, weshalb im Käseland Schweiz auch Käsebetriebe vor dem Aus stehen.

  5. 166

    Schweizerstunde: Was ist das Schweizerkreuz auf Produkten noch wert?

    Die Regeln zur Verwendung des Schweizerkreuzes wurden gelockert. Neu muss ein Produkt für das Label nicht mehr im eigenen Land hergestellt werden. Der Schuhproduzent Claudio Minder kritisiert diesen Schritt, fertigt sein Unternehmen doch komplett in der Schweiz zu höheren Kosten. Philippe Schultheiss hat einst Wirtschaft studiert und wurde später als Quereinsteiger reformierter Pfarrer. Er spricht über diesen ungewöhnlichen Werdegang und die Vorteile einer unkonventionellen Kombination im Pfarrberuf.

  6. 165

    Schweizerstunde: Souveränitätsmüde Elite in Bundesbern und Clankriminalität in der Schweiz

    Unternehmer Giorgio Behr zerlegt die Argumente der Befürworter der EU-Unterwerfungsverträge in ihre Einzelteile: Die Schweiz fahre besser, wenn sie an ihrer vergleichsweise liberalen Wirtschaftsordnung festhalte und sich nicht dem Bürokratie-Moloch Brüssel ausliefere. Deutliche Worte findet Behr auch für die politischen Unterwerfungsfantasien der Politelite: Wer freiwillig nichts mehr zu sagen haben wolle, sei ein „Fall für den Psychiater“. Unser zweiter Gast, Valentin Landmann, bekannt als „Milieuanwalt“, gewährt exklusive Einblicke in die Welt krimineller Clans, die sich auch in der Schweiz ausbreiten.

  7. 164

    Schweizerstunde: Rückkehr der Atomkraft? Ständerat ebnet Weg für neue Kraftwerke

    Der Ständerat will das Verbot für den Bau neuer Atomkraftwerke aus dem Gesetz streichen – ein möglicher Kurswechsel in der Energiepolitik. Zugleich sorgen neue Badevorschriften im Kanton Genf, die faktisch ein Burkini-Verbot darstellen, sowie Debatten über Kopftücher an Zürcher Schulen für hitzige Diskussionen über Freiheit, Integration und die Grenzen staatlicher Regulierung.

  8. 163

    Schweizerstunde: Weitere Annäherung an die EU durch die Hintertür?

    Die Schweiz hat ein Abkommen mit der EU über die Teilnahme an zivilen und militärischen Friedensmissionen unterzeichnet. SVP-Nationalrat Mike Egger sieht darin einen neuen Schritt zu Annäherung an die EU und eine weitere Aushöhlung der Neutralität. Die Migros Zürich hat ihr Auslandabenteuer mit der Lebensmittelkette Tegut in Deutschland beendet. Der Ökonom Beat Kappeler analysiert den teuren Rückzug und die Folgen für die Expansionspolitik des Einzelhändlers.

  9. 162

    Schweizerstunde: Die Covid-Impfverträge müssen offengelegt werden

    Die Verträge der Schweiz mit den Herstellern der Covid-Impfstoffe müssen endlich offengelegt werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht angeordnet. Nationalrat und Rechtsanwalt Rémy Wyssmann leuchtet in der „Schweizerstunde“ die Hintergründe aus und sagt, wovor sich die Behörden am meisten fürchten. Im militanten Feminismus zeigen sich offen antisemitische Tendenzen, zuletzt etwa an gewalttätigen Demonstrationen am Weltfrauentag in Zürich oder Lausanne. Die Journalistin Joyce Lopes analysiert die Lage.

  10. 161

    Schweizerstunde: Einschränkung der Meinungsfreiheit – der Digital Services Act als Vorlage für ein neues Bundesgesetz

    Ein Sexualkundeunterricht mit einer fünften Primarklasse im toggenburgischen Bütschwil hat eine heftige Debatte ausgelöst. Eltern protestieren, im St. Galler Kantonsrat wurde eine Interpellation eingereicht, und es wurde Strafanzeige gemäß Artikel 187 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs erstattet. Der Bundesrat will die Meinungs- und Redefreiheit in der Schweiz massiv einschränken. Angelehnt an den Digital Services Act der Europäische Union, soll das Bundesgesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen (KomPG) geschaffen werden. Dagegen formiert sich Widerstand.

  11. 160

    Schweizerstunde: Irrsinn in der Schweizer Entwicklungshilfe und Folgen der Integration des Islam

    Die Schweiz unterstützt Funktionäre in Simbabwe bei der Gleichstellung der Geschlechter mit mehreren Millionen Franken. Der Thurgauer SVP-Kantonsrat und Rechtsanwalt Hermann Lei hat den Fall aufgedeckt und geht davon aus, dass es nicht der einzige dieser Art ist. Seine Kritik an der Entwicklungszusammenarbeit erläutert er im Gespräch. Der Islamwissenschaftler Mounir Hikmat ist vom Islam zum Christentum konvertiert und gehört zu den lautesten Kritikern seiner früheren Religion. Er sieht den Islam in erster Linie als Ideologie. Im Interview warnt er vor den gesellschaftlichen Folgen, wenn man dieser zu viel Raum gibt.

  12. 159

    Schweizerstunde: Nachteile der Individualbesteuerung, Bargeld ist Freiheit

    Die Volksabstimmung vom 8. März über die Individualbesteuerung schlägt hohe Wellen. Das Anliegen ist unbestritten: die sogenannte Heiratsstrafe abzuschaffen. Doch diese Vorlage sei völlig verfehlt, sagt SVP-Nationalrätin Monika Rüegger. Sie benachteilige nicht nur Familien, sondern auch Alleinerziehende und unverheiratete Paare. Außerdem würde sie ein Bürokratiemonster schaffen – mit 1,7 Millionen zusätzlich auszufüllenden Steuererklärungen und 1600 neuen Steuervögten. Warum der Schweizer Franken in der Verfassung verankert werden soll und warum Bargeld Freiheit bedeutet, erklärt SVP-Nationalrat Roland Rino Büchel im zweiten Teil der Sendung.

  13. 158

    Schweizerstunde: Die Silvester-Brandkatastrophe von Crans-Montana – hätte sie verhindert werden können?

    In der Bar Le Constellation im Walliser Top-Skiort Crans verloren in der Silvesternacht über vierzig junge Menschen ihr Leben, mehr als hundert wurden teilweise schwer verletzt. Kommunikationsberater und Publizist Lukas Joos sagt: „Die Katastrophe hätte verhindert werden können, wenn die Bar jedes Jahr feuerpolizeilich kontrolliert worden wäre.“ Dass es jahrelang keine Kontrollen gab, ist fehlendem Arbeitsethos geschuldet, und leider ist dies nicht das einzige Beispiel für mangelnde Fürsorgepflicht. Welches sind die Folgen des starken Frankens? Das erklärt Finanzexperte Prof. Martin Janssen in der Sendung. Wohl ist es eine gute Zeit für Investitionen, doch wie schützen Sie Ihr Erspartes, das Ferienkässeli oder Ihre Hypothek? Der Zürcher Ökonom hat nützliche Tipps.

  14. 157

    Schweizerstunde: Der Fall Jacques Baud und das Versagen der Schweiz

    Jacques Baud, ehemaliger Mitarbeiter des Schweizer Nachrichtendienstes, wurde von der EU wegen angeblicher prorussischer Propaganda mit harten Sanktionen belegt. Die offizielle Schweiz hat darauf spät und zögerlich reagiert. SVP-Nationalrat Franz Grüter will diese Vorgänge politisch aufarbeiten und erklärt die Gründe. Das Mercosur-Abkommen setzt die Schweizer Landwirtschaft unter Druck. Wie die Bauern damit und mit weiteren Herausforderungen umgehen, schildert Hans Bieri von der Schweizerischen Vereinigung Industrie und Landwirtschaft.

  15. 156

    Schweizerstunde: Showdown zur SRG-Initiative und neue Ideen zur Steuerung der Zuwanderung

    Vor der Volkabstimmung am 8. März erklärt SVP-Schweiz-Präsident Marcel Dettling, warum 200 Franken Gebühren für die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) mehr als genug sind. Die SRG sende vieles, was die Privaten genauso gut könnten und was nicht zu ihrem Grundauftrag gehöre. Stoßend sei weiter, dass auch Unternehmen Gebühren bezahlen müssten – und dies nicht zu knapp: bis zu 49.000 Franken. Der Ökonom Reiner Eichenberger fordert „Kurtaxe“ für Zuwanderer. Die Schweiz weist ein Vielfaches an Zuwanderung auf im Vergleich etwa zu Deutschland. Eichenberger stellt in unserer Sendung innovative Ideen vor, wie der Zustrom intelligent bewältigt und gesteuert werden könnte.

  16. 155

    Schweizerstunde: Buße für Impfunwillige

    In der Vorlage des aktuellen Gesundheitsgesetzes des Kantons St. Gallen gibt es einen neuen Artikel. Diejenigen, die sich einer angeordneten Impfpflicht widersetzen, sollen mit einer Buße von 20.000 Franken bestraft werden. Zur Gesetzesvorlage sind zahlreiche Vernehmlassungsantworten bei der Regierung eingegangen, unter anderem von der St. Galler SVP. Kantonsrat Bruno Dudli spricht über die Details. Und in den Schweizer Alpen trafen sich diesen Monat rund 3000 Führungskräfte zum 56. World Economic Forum. Wie sich die Welteliten unsere Zukunft vorstellen, berichtet der Ökonom Dr. Markus Krall.

  17. 154

    Schweizerstunde: Stromabkommen mit der EU – Schluss mit der Souveränität?

    Mit dem geplanten Stromabkommen mit der Europäischen Union droht die Schweiz ihre Selbständigkeit im Energiebereich aufzugeben. Das ist der Vorwurf von Kritikern wie dem Walliser Mitte-Ständerat Beat Rieder. Er führt aus, was dem Land dann bevorsteht und wie die Alternative aussieht. Juden in der Schweiz berichten von einem Aufflammen des offenen Antisemitismus. Woher dieser kommt, wie er sich äussert und welche Gegenstrategien es gibt, sagt der Zürcher Gemeinderat Ronny Siev.

  18. 153

    Schweizerstunde: Die Eidgenossenschaft im Sturm – und wie sie heil wieder herauskommt

    Das Politjahr 2026 wird spektakulär. Im Juni stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz“ ab, die die Zuwanderung begrenzen will. SVP-Nationalrat Andreas Glarner erklärt, was in diesem Bereich alles schiefläuft, wer dafür verantwortlich ist und wie die Missstände beseitigt werden können. Brandkatastrophe von Crans-Montana, US-Zolldeal, Anbindung an die EU, Druck auf die Neutralität: Die Schweiz ist in Turbulenzen. Was ist da los? Welche Entwicklungen und Trends zeichnen sich ab? Und was muss die Schweiz tun, um erfolgreich zu sein und zu bleiben? Entspannte Auskünfte von Wirtschaftshistoriker Prof. Tobias Straumann.

  19. 152

    Schweizerstunde: Was bedeuten die EU-Verträge für die Bauern?

    Die Schweiz debattiert die neuen Rahmenverträge mit der EU in erhitzter Stimmung. Die Landwirtschaft spielt im Dossier offiziell eine untergeordnete Rolle, ist aber in vielen Teilbereichen dennoch direkt betroffen. Der Präsident des Schweizer Bauernverbands und Nationalrat der Mitte-Partei, Markus Ritter, hat klare Forderungen für Nachbesserungen der Verträge. Organisationen können in vielen Schweizer Kantonen Steuerbefreiung beantragen und erhalten diese auch oft, wenn sie gemeinnützig tätig sind. Warum Spenden für Greenpeace und Co. aber oftmals in Wahrheit politische Kampagnen finanzieren, erläutert uns Dominik Feusi vom „Nebelspalter“. (WDHL vom 20. November 2025)

  20. 151

    Schweizerstunde: Der Ausblick auf das Jahr 2026

    Was wartet auf die Schweiz im angebrochenen neuen Jahr politisch und wirtschaftlich? Die Beziehungen zur EU standen in den letzten Monaten im Fokus und werden auch 2026 prägen. Gleichzeitig ringt das Land um seine Position zwischen den Blöcken und um den richtigen Umgang mit der Neutralität. Der Journalist Dominik Feusi vom „Nebelspalter“ und der Finanzökonom Martin Janssen schauen voraus auf das neue Jahr.

  21. 150

    Schweizerstunde: „Gott kommt zu uns“ – die Botschaft von Weihnachten und die weltgeschichtliche Leistung des Christentums

    Dass Gott Mensch werde und zu uns komme, sei die Kernbotschaft von Weihnachten, sagte der pensionierte Pfarrer Peter Ruch, der auch als Autor und Bibelkolumnist der „Weltwoche“ in Erscheinung tritt. In dieser „Schweizerstunde“ zum Weihnachtstag erzählt er, wie sich die Weihnachtsbräuche über die Jahrhunderte entwickelt haben, was wir über Jesus von Nazareth wissen und worin er die zivilisatorische und menschheitsgeschichtliche Bedeutung des Christentums sieht. Ruch, politisch freiheitlich denkend und dem klassischen Liberalismus verpflichtet, hat auch eine dezidierte Meinung zum grassierenden Linksdrall der Kirchen. Er erklärt, warum Sozialabbau sozial ist und legt den Zuhörern ein Best-of der unterhaltsamsten biblischen Geschichten vor. Lassen Sie sich ein auf eine Stunde voller Einsichten, besinnlich und doch von prickelnder Geistesschärfe.

  22. 149

    Schweizerstunde: Steht die FDP vor der Zerreißprobe nach ihrem EU-Entscheid?

    Die Freisinnigen unterstützen die geplanten Rahmenverträge der Schweiz mit der EU bereits in einer frühen Phase grundsätzlich. Das gefällt nicht allen Liberalen. An der Basis brodelt es, einige FDP-Mitglieder drohen mit dem Austritt oder haben diesen bereits vollzogen. Der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger, Präsident der kantonalen FDP, gehört zu den Kritikern der Verträge und spricht über die aktuelle Verfassung der Partei. Weiter in der Sendung: In Zürich sollen neben den christlichen Landeskirchen künftig auch andere Glaubensgemeinschaften wie Muslime mit Staatsgeldern unterstützt werden. Der Pfarrer und Kirchenrechtler Martin Grichting warnt vor diesen Plänen und plädiert für eine völlige Trennung von Kirche und Staat. (Wiederholung vom 30. Oktober 2025)

  23. 148

    Schweizerstunde: Beziehungsstress zwischen Regierung und Volk

    Traut das Schweizer Volk der Regierung noch über den Weg? Welchen Schaden richtet es an, wenn Volksentscheide einfach nicht umgesetzt werden und die politische Elite allmählich den Bezug zum einfachen Bürger verliert? Wie kann die Schweiz sich ihren Status als vorbildliche Demokratie wieder zurückerkämpfen? Das sind Themen, mit denen sich der Historiker Prof. Oliver Zimmer und der Ökonom Bruno S. Frey seit vielen Jahren beschäftigen und zu denen sie im Gespräch mit Stefan Millius Stellung nehmen.

  24. 147

    Schweizerstunde: Bernardas göttliche Stimme der Vernunft und ein SBB-Auftrag an Siemens

    Die Nichtberücksichtigung von Stadler Rail bei einem über zwei Milliarden Franken schweren SBB-Auftrag bewegt weiter. Rund zwei Drittel der Bevölkerung lehnen die Vergabe an Siemens ab. Im Kontrafunk übt Jürg Streuli, Autor der „Schweizer Eisenbahn-Revue“, scharfe Kritik am SBB-Management unter CEO Vincent Ducrot. Er bezweifelt die Nachhaltigkeit des Siemens-Angebots und betont die Zuverlässigkeit der Stadler-Züge. Die blinde Sängerin Bernarda Brunović steht im Halbfinale von „The Voice of Germany“. In der „Schweizerstunde“ spricht sie über ihren schwierigen Weg und ihren Glauben und singt ein kleines Ständchen.

  25. 146

    Schweizerstunde: In Polizeimeldungen soll neu die Nationalität von Tätern in allen Kantonen angegeben werden

    Der Nationalrat hat eine parlamentarische Initiative von SVP-Nationalrat Benjamin Fischer angenommen. Die Initiative will, dass die Polizei in Medienmitteilungen in allen Kantonen die Nationalität der Täter benennen muss. Die Fachstelle für Diversität, Integration und Antirassismus der Stadt Zürich beschäftigt fast zwanzig Mitarbeiter. Was machen sie alle den ganzen Tag? Journalist und Autor René Zeyer wollte es genau wissen. Und der Verein Freie Landschaft Schweiz hat zwei Initiativen eingereicht. Eine zum Schutz des Waldes beim Bau von Windkraftanlagen und eine zum Schutz des Mitbestimmungsrechts der Bevölkerung, wenn es darum geht, ob solche Anlagen auf dem Boden ihrer Gemeinden gebaut werden dürfen. Dem Bundesrat gehen beide Initiativen zu weit.

  26. 145

    Schweizerstunde: Was bedeuten die EU-Verträge für die Bauern?

    Die Schweiz debattiert die neuen Rahmenverträge mit der EU in erhitzter Stimmung. Die Landwirtschaft spielt im Dossier offiziell eine untergeordnete Rolle, ist aber in vielen Teilbereichen dennoch direkt betroffen. Der Präsident des Schweizer Bauernverbands und Nationalrat der Mitte-Partei, Markus Ritter, hat klare Forderungen für Nachbesserungen der Verträge. Organisationen können in vielen Schweizer Kantonen Steuerbefreiung beantragen und erhalten diese auch oft, wenn sie gemeinnützig tätig sind. Warum Spenden für Greenpeace und Co. aber oftmals in Wahrheit politische Kampagnen finanzieren, erläutert uns Dominik Feusi vom Nebelspalter.

  27. 144

    Schweizerstunde: Verrät die FDP ihr freisinniges Erbe, Frau Vincenz-Stauffacher?

    Die Delegierten der Freisinnigen haben sich in einem Grundsatzentscheid für die Rahmenverträge der Schweiz mit der EU und gegen das Ständemehr bei der Volksabstimmung ausgesprochen. Verrät die Staatsgründerpartei FDP ihr freisinniges Erbe? Die neue Co-Parteipräsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher stellt sich den Fragen von Philipp Gut. In Genf wurde ein friedlicher Schweigemarsch im Gedenken an die Opfer des Hamas-Terrors von den Behörden abgesagt, aus Angst vor pro-palästinensischen „Aktivisten“. Selbst Bundesräte werden an solchen Auftritten gehindert und attackiert. Walter L. Blum, Zentralsekretär der Gesellschaft Schweiz-Israel, beleuchtet die Hintergründe.

  28. 143

    Schweizerstunde: Erleben wir eine schleichende Islamisierung der Schweiz?

    Von den knapp 500.000 Muslimen in der Schweiz leben bisher die wenigsten ihren Glauben aktiv. Doch nun scheint die Bedeutung des Glaubens wieder wichtiger zu werden. In Presseberichten zeigen Fotos aus Schweizer Moscheen praktisch nur noch verschleierte Frauen und Mädchen. Die tunesisch-schweizerische Islamismus-Expertin Saida Keller-Messahli schildert ihre Eindrücke. Die Juso-Erbschaftssteuer-Initiative ist aus der Sicht eines breit abgestützten Nein-Komitees eine Bedrohung für Schweizer Unternehmen. Sie strebt eine Steuer von fünfzig Prozent auf Schenkungen und Erbschaften über fünfzig Millionen Franken an. Dazu spricht der Unternehmer und SVP-Nationalrat Franz Grüter.

  29. 142

    Schweizerstunde: Steht die FDP vor der Zerreissprobe nach ihrem EU-Entscheid?

    Die Freisinnigen unterstützen die geplanten Rahmenverträge der Schweiz mit der EU bereits in einer frühen Phase grundsätzlich. Das gefällt nicht allen Liberalen. An der Basis brodelt es, einige FDP-Mitglieder drohen mit dem Austritt oder haben diesen bereits vollzogen. Der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger, Präsident der kantonalen FDP, gehört zu den Kritikern der Verträge und spricht über die aktuelle Verfassung der Partei. Weiter in der Sendung: In Zürich sollen neben den christlichen Landeskirchen künftig auch andere Glaubensgemeinschaften wie Muslime mit Staatsgeldern unterstützt werden. Der Pfarrer und Kirchenrechtler Martin Grichting warnt vor diesen Plänen und plädiert für eine völlige Trennung von Kirche und Staat.

  30. 141

    Schweizerstunde: Eine parteiübergreifender Vorstoß will verhindern, dass Lehrerinnen mit Kopftuch unterrichten

    Im Kanton St. Gallen soll es Lehrerinnen untersagt werden, mit Kopftuch vor die Klasse zu treten. Dies, nachdem ein Fall in der Gemeinde Eschenbach landesweit für Schlagzeilen gesorgt hat. Die entsprechende Motion im Kantonsrat fand überraschend breite Unterstützung. Philipp Gut unterhält sich mit Erstunterzeichner Sascha Schmid, Fraktionschef der SVP, über die Hintergründe und die Erfolgsaussichten des Vorstoßes. Weiter in der Sendung: Claudio Zanetti stellt den neuen Leonhard-Kreis vor, ein Verein nach Schweizer Recht, der sich für Freiheit, Demokratie und die Rechte des Bürgers stark macht. Mit von der Partie sind prominente Aushängeschilder des freiheitlichen Lagers aus verschiedenen Ländern: alt Bundesrat Ueli Maurer, Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maassen oder der Beststellerautor Thilo Sarrazin.

  31. 140

    Schweizerstunde: Warum verlieren die Landeskirchen so viele Mitglieder?

    Der Gesundheitsökonom Prof. Konstantin Beck berichtet über die Teilrevision des Schweizer Epidemiengesetzes. Dabei sollen die Gesundheitsvorschriften der WHO und Teile des Covid-19-Gesetzes in das Regelwerk eingebracht werden. Das stößt auf Widerstand zahlreicher Organisationen. Weiter geht es um den Mitgliederschwund bei den Landeskirchen. Allein die römisch-katholische Kirche hat seit 2016 eine Million Mitglieder verloren. Bischof Marian Eleganti aus Zürich teilt seine Einschätzung, woran das liegen könnte.

  32. 139

    Schweizerstunde: Wie weiter bei der E-ID?

    Eine knappe Mehrheit hat bei der Abstimmung Ende September Ja gesagt zur elektronischen Identitätskarte E-ID. Doch die Gegner akzeptieren das Resultat nicht. Denn im Vorfeld des Urnengangs war es zu Ungereimtheiten gekommen. Nils Fiechter, Präsident der Jungen SVP, nimmt im Gespräch mit Stefan Millius Stellung zu den Stimmrechtsbeschwerden und dem weiteren Vorgehen. Die Schuldenbremse, in der Schweiz 2003 eingeführt, hat sich zum Exportartikel entwickelt. Doch selbst im Erfinderland ist der Druck groß. Kritiker wollen das Instrument aufweichen. Was das für Folgen hätte, erläutert Mark Schelker, Professor für Volkswirtschaftslehre.

  33. 138

    Schweizerstunde: Die neuen Schweiz-EU-Verträge

    In diesem neuen Kontrafunk-Format informieren wir Sie jede Woche über die interessantesten Aktualitäten und Persönlichkeiten aus der Schweiz. Erfahren Sie von unseren Gästen, was das Land bewegt. Als ersten Gesprächspartner begrüsst Philipp Gut den ehemaligen Bundesrichter Hansjörg Seiler. Er sagt, die neuen Schweiz-EU-Verträge müssten zwingend auch das sogenannte Ständemehr erreichen. Weitere Themen: Zieht die UBS aus Zürich nach New York? Finanzexperte Hans Kaufmann erläutert, was dieses Szenario für den Schweizer Finanzplatz bedeuten würde. Und der Berner Emanuel Brünisholz berichtet von seiner Verurteilung zu einer zehntägigen Gefängnisstrafe – wegen seiner Auffassung, es gebe Mann und Frau.

  34. 137

    Schweizerzeit: Die Aufarbeitung der Corona-Krise wird in der Schweiz weitergehen

    Die Aufarbeitung der Corona-Krise ist auch in der Schweiz ein großes Anliegen vieler Akteure, die unermüdlich recherchieren, Informationen zusammentragen und kommunizieren. Immer häufiger finden auch große Symposien mit namhaften Referenten, auch aus Deutschland, statt, die eine hohe Anzahl von Interessierten anziehen, wie zum Beispiel das Corona-Symposium in Bern, das dieses Jahr zum zweiten Mal sehr erfolgreich über die Bühne gegangen ist. Organisiert wurden diese Veranstaltungen von Dr. Daniel Beutler, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, praktizierend als Hausarzt in Thun.Für das nächste Jahr plant er eine noch größere, länderübergreifende Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Impfschäden durch mRNA-Impfstoffe. In der „Schweizerzeit“ spricht Daniel Beutler über sein bisheriges Engagement und die Pläne für die Zukunft.

  35. 136

    Schweizerzeit: E-ID-Gesetz unter der Lupe – ein Sicherheitsfachmann warnt

    Am 28. September 2025 entscheidet die Schweiz über das neue E-ID-Gesetz. Regierung, Parteien und Medien feiern die Vorlage als Fortschritt – doch kritische Fachleute warnen vor Überwachung, Datenmissbrauch und schleichender Pflicht. In der „Schweizerzeit“ diskutiert Anian Liebrand mit Sicherheitsinformatiker Christian Huber, warum die E-ID weniger harmlos sein könnte, als viele glauben.

  36. 135

    Schweizerzeit: Die Schweizer Bevölkerung muss ein zweites Mal über die E-ID abstimmen

    Der elektronische Identitätsnachweis (E-ID) wurde 2021 von über 64 Prozent der Schweizer Stimmberechtigten abgelehnt. Hauptkritik war, dass private Unternehmen die E-ID ausstellen sollten, was zu einem erheblichen Vertrauensverlust führte. Daraufhin entwickelte die Regierung eine neue Variante unter staatlicher Kontrolle, doch die Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Missbrauch der Passdaten und Massenüberwachung bestehen weiterhin. Deshalb wurde auch gegen diese neue Version das Referendum ergriffen, über das Ende dieses Monats abgestimmt wird. In der „Schweizerzeit“ erläutert Nils Fiechter, Präsident der Jungen SVP, die Risiken einer digitalen Identität.

  37. 134

    Schweizerzeit: EU-Vertragspaket – werden die Gründungskantone entrechtet?

    [Ulrich Schlüer im Gespräch mit Heidi Z’graggen]Heidi Z’graggen, Mitte-Ständerätin des Kantons Uri, verteidigt das Ständemehr als Kern der direkten Demokratie. Sie warnt vor dem Abbau des Föderalismus, der mit dem geplanten EU-Vertragspaket einhergehen kann. Im Gespräch mit Ulrich Schlüer bezieht Z’graggen klar Stellung zur Schweizer Neutralität in Zeiten globaler Krisen.

  38. 133

    Schweizerzeit: „Die wichtigste Aufgabe für Politiker - Nein sagen, Müll verhindern“

    Der Staat wird immer fetter. Viele Politiker gehen in ihrem Mandat auf und machen nichts anderes. Der Kontakt zu den Bürgern und zur Realität gehe verloren, sagt SVP-Nationalrat Benjamin Fischer. Er fordert, das Milizsystem sei wieder zu stärken. Die wichtigste Aufgabe der Parlamentarier sei es, „nein zu sagen und Müll zu verhindern“. Hoffnung setzt er auf die Jugend: Als Hauptmann der Schweizer Armee begegne er vielen talentierten und engagierten jungen Menschen.

  39. 132

    Schweizerzeit: Die Schweizer Regierung setzt beim elektronischen Patientendossier Druck auf

    Seit Mitte 2015 gibt es in der Schweiz das elektronische Patientendossier EPD – nur will es keiner haben. Seit der Einführung haben nur 117.017 Schweizer ein solches EPD für sich eröffnet, das entspricht etwa 1,3 Prozent der Bevölkerung. Nun will die Regierung Druck aufsetzen. Das Schweizer Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier befindet sich derzeit in einer Totalrevision, und diese will, dass in Zukunft alle Bürger ein solches Dossier erhalten und behalten, es sei denn, sie widersprechen aktiv. Dagegen wehrt sich die Schweizerische Volkspartei SVP vehement. Thomas de Courten, Nationalrat und langjähriges Mitglied der Gesundheitskommission, erklärt in der „Schweizerzeit“, warum.

  40. 131

    Schweizerzeit: Dystopisches Zürich anno 2048 – wie daraus entfliehen?

    In einer beklemmenden Dystopie aus dem Jahr 2048 entfaltet sich eine Geschichte über Überwachung, Rebellion, Liebe. Darum geht es im Buch „Befreiungsschlag: Hoffnungsschimmer für eine verloren geglaubte Welt“, das der Ökonom und Publizist Olivier Kessler vor kurzem veröffentlicht hat. Der Hauptcharakter Mike, ein sogenannter 2-Sterne-Bürger, muss sich weit über seine erlaubten Grenzen hinauswagen, um einem totalitären System zu entkommen. Im Gespräch mit Anian Liebrand spricht Kessler über seinen Roman und seine Begeisterung für den Liberalismus.

  41. 130

    Schweizerzeit: Das Auftreten von Karin Keller-Sutter kam in Mar al Lago nicht gut an

    Was sind die möglichen Gründe dafür, dass die USA Strafzölle von 39 Prozent auf Schweizer Güter erhoben haben? Kein anderes Industrieland ist höheren Strafzöllen ausgesetzt als die Schweiz. Es könne durchaus sein, dass das Auftreten von Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter den US-Präsidenten Donald Trump beleidigt habe und er aus Trotz gehandelt habe, sagt der Schweizer Arzt, Unternehmer und Manager Dr. Stephan Rietiker im Gespräch mit Corinna Zigerli. Er vernehme das aus dem Umfeld des US-Aussenministers. Im Weiteren führt Rietiker in der Schweizerzeit aus, warum die neuen Rahmenabkommen mit der EU auf keinen Fall in Kraft treten dürfen.

  42. 129

    Schweizerzeit: Der „Unterwerfungsvertrag“ mit Brüssel

    „Meine Kunden im Ausland beschwören mich alle, nur ja dafür zu sorgen, dass die Schweiz draußen bleibt und diese EU-Regulierungen nicht auch noch übernehmen muss“: SVP-Nationalrätin und Unternehmerin Magdalena Martullo-Blocher spricht Klartext zum „Unterwerfungsvertrag“ mit Brüssel. Die EMS-Chemie-Chefin zerpflückt im „Schweizerzeit“-Gespräch mit Dr. Philipp Gut die Mythen und falschen Versprechen der EU-Turbos in Bundesrat und Parlament. Eine institutionelle Anbindung an das „sinkende Schiff“ Europa wäre politisch und wirtschaftlich eine Katastrophe für die Schweiz, so Martullo-Blocher.

  43. 128

    Schweizerzeit: Das Schweizer Epidemiengesetz – zum Schaden der Bevölkerung

    Was in der sogenannten Corona-Pandemie passiert ist, werden wir nicht vergessen. Unnützes Maskentragen, schädliche Lockdowns, widersinnige Abstandsregeln, das Drangsalieren der Kinder, übergriffige Kontrollmechanismen und nicht zuletzt die neuartigen Gentherapeutika, die uns als Impfungen verkauft werden. Der Schaden, der durch all das verursacht worden ist, ist immens. Doch genau diese Maßnahmen will der Bundesrat jetzt mit der Teilrevision des Epidemiengesetzes in Schweizer Recht überführen. Das Aktionsbündnis freie Schweiz engagiert sich für die Bekanntmachung dieses Vorhabens. Die erfahrene Rechtsanwältin Andrea Staubli erklärt in der „Schweizerzeit“, was der Bevölkerung mit dem Epidemiengesetz aufgebürdet werden soll. Sie leitet das juristische Team des Aktionsbündnisses freie Schweiz.

  44. 127

    Schweizerzeit: Die Neutralität der Schweiz – Teil 2

    Die Neutralität ist Identitätsmerkmal der Schweiz und eng mit der Geschichte dieses Kleinstaates, des „Sonderfalls Schweiz“, verbunden. Doch wo sind die Ursprünge der schweizerischen Neutralität, und welche Meilensteine haben die Entwicklung des Landes entscheidend geprägt? Anian Liebrand interviewt den promovierten Historiker Dr. Ulrich Schlüer in einem umfangreichen Gespräch, das interessante Antworten liefert.

  45. 126

    Schweizerzeit: Die Neutralität der Schweiz – Teil 1

    Die Neutralität ist Identitätsmerkmal der Schweiz und eng mit der Geschichte dieses Kleinstaates, des „Sonderfalls Schweiz“, verbunden. Doch wo sind die Ursprünge der schweizerischen Neutralität und welche Meilensteine haben die Entwicklung des Landes entscheidend geprägt? Anian Liebrand interviewt den promovierten Historiker Dr. Ulrich Schlüer in einem umfangreichen Gespräch, das interessante Antworten liefert.

  46. 125

    Schweizerzeit: Klimawahn – Stromabkommen zwischen Bern und Brüssel

    SVP-Nationalrat Christian Imark ist bei der Volkspartei zuständig für das immer wichtiger werdende Energiedossier. Er sagt: „Die Energiewende entbehrt jeder strategischen Weitsicht und muss rückgängig gemacht werden.“ Im „Schweizerzeit“-Gespräch mit Dr. Philipp Gut erläutert Imark die Chancen und Risiken des neuen bilateralen Stromabkommens und einer vollständigen Liberalisierung des Marktes. Und er äußert sich zum Comeback der Kernenergie und dazu, wie eine vernünftige Klimapolitik aussehen müsste.

  47. 124

    Schweizerzeit: Unbemerkt von der Öffentlichkeit – Schweiz betreibt einziges WHO-Biolabor

    Das Labor Spiez hat vor wenigen Tagen bekanntgemacht, dass es seit 2021 den weltweit einzigen WHO-Bio-Hub unterhält – nicht etwa mit einer Medienmitteilung, sondern still und heimlich mit einem Eintrag auf der Website. Das BLS4-Hochsicherheitslabor ist für den Umgang mit biologischen Stoffen der höchsten Risikogruppe konzipiert. In solchen Laboren werden hochpathogene Erreger erforscht, die beim Menschen und bei Tieren schwere, oft tödliche Erkrankungen verursachen können. Beispiele für solche Erreger sind das Ebola-, das Marburg-, das Krim-Kongo- und das Lassa-Virus. Die Viren werden dort gezüchtet, katalogisiert, tiefgefroren und an Einrichtungen weltweit verteilt – unter Koordination der WHO. Brisant: Am gleichen Tag der Bekanntmachung des BSL4-Labors in Spiez hat der Bundesrat die Internationalen Gesundheitsvorschriften der WHO angenommen. Der Schweizerische Verein WIR hat dies öffentlich gemacht. Corinna Zigerli spricht mit dem Gründer des Vereins, Christian Oesch.

  48. 123

    Schweizerzeit: Verschuldungsorgien der Staaten – Wie rette ich mein Vermögen?

    Wer in Wertmetalle wie Silber und Gold investiert, sichert sich ab, wenn Währungen kollabieren. Wer auf Silber setzt, profitiert von dessen Wertsteigerung als industriell vielfältig benötigter Rohstoff. Gold bleibt die klassische Vermögensabsicherung.

  49. 122

    Schweizerzeit: Die Bedeutung von Bargeld ist für eine freie Gesellschaft enorm wichtig

    Immer mehr Leute bezahlen ihre Einkäufe mit Karten oder Apps auf dem Handy. Vor allem in nordischen Ländern wie Schweden oder Norwegen spielt Bargeld im Alltag kaum noch eine Rolle, und das ist kritisch zu betrachten. Denn was passiert in einer Krise, wenn zum Beispiel kein Strom mehr fließt? Dann ist das Bargeld entscheidend wichtig, und das soll auch so bleiben. Deshalb hat die Freiheitliche Bewegung Schweiz die Bargeld-Initiative „Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten (Bargeld ist Freiheit)“ auf den Weg gebracht, über die die Stimmbevölkerung abstimmt. Der Gründer der Freiheitlichen Bewegung Schweiz, Richard Koller, erzählt in der „Schweizerzeit“ über sein langjähriges politisches Engagement in der Schweiz und warum der Erhalt des Bargelds unabdingbar ist.

  50. 121

    Schweizerzeit: SVP-Nationalrat Lukas Reimann – „Bundesrat missachtet Volk und Parlament“

    SVP-Nationalrat Lukas Reimann kritisiert im Gespräch mit Dr. Philipp Gut die Schweizer Regierung scharf: Die vom Bundesrat ausgehandelten und geheim gehaltenen Verträge mit der Europäischen Union würden die direkte Demokratie der Eidgenossenschaft begraben. Eine ähnliche Missachtung demokratischer Regeln und Mitwirkung sieht Reimann in Form einer Verschleierungs- und Verzögerungstaktik bei den Internationalen Gesundheitsvorschriften der WHO. Der Souverän müsse mitbestimmen können, fordert er.

Type above to search every episode's transcript for a word or phrase. Matches are scoped to this podcast.

Searching…

No matches for "" in this podcast's transcripts.

Showing of matches

No topics indexed yet for this podcast.

Loading reviews...

ABOUT THIS SHOW

«Schweizerstunde» ist unser wöchentliches Magazin für eidgenössische Aktualität. Der Kontrafunk ist nicht nur in der Schweiz domiziliert, sondern kümmert sich intensiv um Fragen schweizerischer Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – und zwar aus betont bürgerlicher Perspektive. Die Themen werden so verhandelt, dass sie auch für Hörer in Deutschland und Österreich nachvollziehbar sind.

HOSTED BY

Kontrafunk AG

CATEGORIES

URL copied to clipboard!