Kontrafunk: Wirtschaft und Gesellschaft

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Kontrafunk: Wirtschaft und Gesellschaft

Wirtschaft und Gesellschaft

  1. 70

    Wirtschaft und Gesellschaft: Auf dem Weg in die Kriegstüchtigkeit … und dann?

    Unsere Gesellschaft werde von Russland bedroht, wir müssten kriegstüchtig werden, stellt die deutsche Politik fest und investiert in Rüstungsgüter. Dies schränke den Handel ein, mache die Menschen arm, entziehe ihnen Freiheit und Kaufkraft und führe zum Staatssozialismus, so die These von Prof. Antony P. Mueller, die er mit verschiedenen Beispielen begründet. Die Parallelen zum „Kriegssozialismus“ zur Zeit des Ersten Weltkrieges seien verblüffend und klar. Wie wird eine Gesellschaft auf den Krieg vorbereitet? Geschieht das bereits bei uns, und wie wirkt sich das auf die Wirtschaft aus?

  2. 69

    Wirtschaft und Gesellschaft: Deutschland – quo vadis?

    Die Zahl der Insolvenzen steigt, die Flucht der Firmen ins Ausland reißt nicht ab, die chemische Industrie wird bald nur noch eine Erinnerung sein an schöne Tage. Immer dringlicher stellt sich die Frage: Welche Wirtschafts- und Energiepolitik macht die Regierung? Welche müsste sie machen, und warum fürchtet sie die richtige Wirtschaftspolitik wie der Teufel das Weihwasser? Darüber spricht Klaus-Rüdiger Mai mit Sahra Wagenknecht.

  3. 68

    Wirtschaft und Gesellschaft: Rettet unser Bargeld

    „Die Freiheit der Bürger wird eingeschränkt, ja gefährdet“, sagt der Investor und Finanzwissenschaftler Prof. Max Otte. Er spricht von einer politischen Elite und einer Finanzelite, die ein Interesse daran hat, die Menschen zu überwachen und zu leiten. Das geschieht weltweit. Digitales Geld hinterlässt Spuren, gibt Hinweise auf das Persönliche, ja das Politische des Einzelnen. Wenn Geld hauptsächlich und immer mehr digital ausgegeben, überwiesen und verwaltet wird, dann kann es auch „abgeschaltet“ werden. Dann ist es für den Sparer, den Investor nicht mehr verfügbar. „Rettet unser Bargeld“, fordert Max Otte in seinem neuen Buch. Er erklärt, welche Möglichkeiten es noch gibt, sich gegen den Kontrollverlust zu wehren.

  4. 67

    Wirtschaft und Gesellschaft: Familienunternehmen

    Familienunternehmen zeichnen sich durch eine besondere Resilienz aus: Diese beschreibt der Familienunternehmensforscher Prof. Heiko Kleve in seinem neuen Buch „Die Kraft der Generationen“. Im Zentrum steht die sogenannte Treuhändermentalität – die Haltung, Unternehmensanteile nicht zu besitzen, sondern für künftige Generationen zu hüten und weiterzugeben. Dabei betont Kleve die zentrale Rolle von Werten wie Bescheidenheit, Empathie und langfristiges Denken, die von Generation zu Generation vermittelt werden müssen, und zeigt auf, wie der Staat durch Erbschaftsteuer, hohe Regulierung und fehlende moralische Anerkennung des Unternehmertums dieses Modell gefährdet.

  5. 66

    Wirtschaft und Gesellschaft: Arbeit und Ärger – das Kunststück der kleinen Restaurants

    Kleine, inhabergeführte Restaurants sind heute die Abwechslung unter all den Systemgastronomen. Im Haithabu-Restaurant in Timmendorfer Strand betreibt Tina Merz seit über zwanzig Jahren eine Form von Selbstausbeutung, von riskantem Unternehmertum. Dabei ist sie fröhlich und selbstbewusst. Die Bürokratie setzt ihr zu, die Kontrollen, das staatliche Misstrauen auf vielen Ebenen. Das Finanzamt hält Kleingastronomen für Steuerhinterzieher, die Politik fordert Kassensysteme, die ein Vermögen kosten und den Laden kontrollieren. Die Politik senkt scheinbar unternehmerfreundlich die Mehrwertsteuer, doch die übrigen steigenden Kosten vernichten diese Steuersenkung.

  6. 65

    Wirtschaft und Gesellschaft: Selbstbedienungsladen Bundestag

    Joana Cotar spricht über ihr neues Buch „Inside Bundestag: Wie ich in acht Jahren im Zentrum der Macht das Vertrauen in unsere Demokratie verlor“. Im Gespräch wird deutlich, wie der Staat zum Selbstbedienungsladen der Parteien geworden ist, wie der Bundestag Geld verschwendet und mit welcher Doppelmoral in der Corona-Zeit Partys im Bundestag gefeiert wurden. Schließlich geht es um die Frage, ob und wie dieses System noch zu retten ist.

  7. 64

    Wirtschaft und Gesellschaft: Hat die Regierung den wirtschaftlichen Verstand verloren?

    Bundeskanzler Merz schließt eine Mehrwertsteuererhöhung nicht mehr aus, Finanzminister Klingbeil will sich als Reformer darstellen, doch er hat kein schlüssiges Konzept, und seine „Reformen“ sagen nichts anderes aus als „ich will mehr Geld haben“. Zu riesigen Löchern führt die Klimaplanwirtschaft, die Finanzierung von allem Möglichen und Unmöglichen auf der Welt und ein Sozialsystem, das aus dem Ruder läuft. Offensichtlich ist in der SPD Panik ausgebrochen. Unser Gast Heiner Flassbeck war von 1998 bis 1999 Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen und von 2003 bis 2012 Chefvolkswirt bei der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung in Genf.

  8. 63

    Wirtschaft und Gesellschaft: Digitale Knechtschaft

    In dieser Ausgabe sprechen wir mit dem Autor Dr. Ulrich Horstmann über Themen seiner Bücher. Wir diskutieren die Gefahren des digitalen Euro und einer digitalen Knechtschaft. Ferner erörtern wir die Leistung Ludwig Erhards, wie seine Wirtschaftsreformen Deutschland vorangebracht haben und warum nicht der Marshallplan verantwortlich für das „Wirtschaftswunder“ war.

  9. 62

    Wirtschaft und Gesellschaft: Österreich – der Blick in den Spiegel

    Prof. Barbara Kolm ist Wirtschaftswissenschaftlerin, war Vizepräsidentin der österreichischen Notenbank und sitzt für die freiheitliche FPÖ im österreichischen Parlament. Der EU-Kommission wirft Kolm Übergriffigkeit und eine grundfalsche Wirtschaftspolitik vor. Der Iran-Krieg werde Auswirkungen auf die ökonomische Lage in Österreich haben. Und Österreich ist ein Blick in den Spiegel für Deutschland. Dr. Barbara Kolm rechnet mit einer „kreativen Zerstörung“. Die große Teuerung kommt. Danach kann aufgebaut werden.

  10. 61

    Wirtschaft und Gesellschaft: Per Gesetz in die Klimaplanwirtschaft

    Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig vertritt in einem Beschluss die Auffassung, dass das sogenannte Klimaschutzprogramm der Bundesregierung von 2023 nicht ausreiche und die Regierung zusätzliche Maßnahmen zum „Klimaschutz“ ergreifen müsse. Alle Wirtschaftsdaten belegen, dass Merkels grüne Energiewende den Wirtschaftsstandort Deutschland zerstört, was unter anderem an der ideologisch gewollten Verteuerung der Energie liegt. Zunehmend werden die Eingriffe in die Wirtschaft und die Griffe in den Geldbeutel der Bürger juristisch begründet. Über die Klimagesetzgebung und den zunehmenden Aktivismus von Richtern berichtet der Jurist und Rechtswissenschaftler Prof. Volker Boehme-Neßler.

  11. 60

    Wirtschaft und Gesellschaft: Schreibmaschinen-Kult

    [Frank Wahlig im Gespräch mit Raphael Störchli]Das typische Geklappere ist zu einem nostalgischen Geräusch geworden. Im Ohr ist es einem noch, aber im praktischen Leben spielt die Schreibmaschine keine Rolle mehr. Der Schweizer Raphael Störchli repariert diese feinmechanischen Wunderwerke und lebt gut davon. Was macht die Schreibmaschine in Benutzung mit dem Nutzer, wie verändert ein solches Schreiben die Gedanken? Ein Gespräch über Schreiben, Denken und Tippen.

  12. 59

    Wirtschaft und Gesellschaft: Weltraumkapitalismus

    Die staatlichen Raumfahrtprogramme haben versagt. Die Eroberung des Weltraums wird privat sein, wie Dr. Rainer Zitelmann in seinem neuen Buch „Weltraumkapitalismus“ ausführt. Private Investoren waren schon immer an der Erforschung des Weltraums beteiligt. Neue private Unternehmen wie Elon Musks SpaceX leisten dabei Großartiges. Der Abbau von Rohstoffen auf Asteroiden oder die Besiedelung des Mars sind möglich. Bedingung dafür ist Privateigentum im All.

  13. 58

    Wirtschaft und Gesellschaft: Friedhofsgärtner der überflüssigen Daten

    Es begann vor fünfzehn Jahren in einer Klitsche in Berlin. Sie sammelten Daten. Ihr Beruf: Friedhofsgärtner der überflüssigen Daten. Heute beschäftigt Emanuel Böminghaus 200 Spezialisten in Berlin und in Bangalore, Indien. Das Geschäft weitet sich aus, viele DAX-Konzerne geben dem Unternehmen Avendata ihre alten, überflüssigen Datensätze zum Aufbewahren. Und als Unternehmer weiß Böminghaus, dass nicht nur Daten schnell sind, sondern auch Leistungsträger und Unternehmen.

  14. 57

    Wirtschaft und Gesellschaft: Wie funktioniert Russlands Wirtschaft?

    Warum glauben viele deutsche Medien, dass die Sanktionen gegen Russland ein voller Erfolg sind? Das „Handelsblatt“ frohlockt, dass das ukrainische Wirtschaftswachstum am russischen Wirtschaftswachstum vorbeizieht. Seriöser ist eine Erhebung des Russischen Verbands der Industriellen und Unternehmen, die sagt: Nur 4 Prozent der teilnehmenden russischen Firmen schätzen die Geschäftslage im Land noch als gut ein. Ein Drittel der Betriebe klagt über eine rückläufige Nachfrage. Lag das Wirtschaftswachstum 2023 noch bei 4,08 Prozent und im Jahr 2024 sogar bei 4,34 Prozent, so fiel es im Jahr 2025 auf 0,61 Prozent. Wie funktioniert Russlands Wirtschaft, und wie ist es um sie tatsächlich bestellt?

  15. 56

    Wirtschaft und Gesellschaft: Der große Klimaschwindel

    [Frank Wahlig im Gespräch mit Axel Göhring]Welcher Weltuntergang darf es denn sein? Die Erde brennt, und die Menschheit fackelt ab. Der Meeresspiegel steigt, und sintflutgleich sterben die Menschen in den Küstenregionen. Das Klima wandelt sich. Das tut es immer schon. Aber stimmen denn die Alarmmeldungen der Klimaaktivisten, stimmen die Computermodelle, die einen menschengemachten Klimawandel belegen wollen? Frank Wahlig spricht mit dem Naturwissenschaftler Dr. Axel Göhring über die Liebe der Deutschen zum Weltuntergang und darüber, welche brillanten Geschäfte sich damit einfädeln lassen.

  16. 55

    Wirtschaft und Gesellschaft: Wohlstand, Wachstum, Wettbewerb

    [Philipp Bagus im Gespräch mit Stefan Kooths] „Marktwirtschaft: Wohlstand, Wachstum, Wettbewerb“ ist der Titel des jüngsten Buches von Prof. Stefan Kooths. In unserer Sendung erörtern wir mit dem Autor, warum die Akzeptanz der Marktwirtschaft so gering ist. Wir diskutieren über Arbeitsteilung und Marktversagen und fragen, ob die Finanzkrise Ausdruck eines marktwirtschaftlichen Versagens ist, warum Preise und Eigentum grundlegend für eine Marktwirtschaft sind und welche Funktionen sie haben.

  17. 54

    Wirtschaft und Gesellschaft: Politische Unbeweglichkeit, wirtschaftlicher Stillstand

    Axel Turck ist Unternehmer. Aluminiumverarbeitung in Lüdenscheidt, NRW. Als Mittelständler hat er mit all dem zu kämpfen was auch grössere Firmen an den Rand der Verzweiflung oder gar in den Ruin treibt. Im Gespräch mit Frank Wahlig erklärt Turck was ihn manchmal verzweifeln lässt: Energiepreise, politische Unbeweglichkeit, Bürokratie.

  18. 53

    Wirtschaft und Gesellschaft: Wirtschaft und Leben in Venezuela

    [Klaus-Rüdiger Mai mit Thilo Schmitz]Seit Trumps Eingreifen in Venezuela und der Entmachtung von Diktator Nicolás Maduro ist Venezuela in aller Munde. Über Trumps Aktion reden alle, über die Lage in Venezuela, über das Leben der Bürger, die Lebensverhältnisse und die Situation der Wirtschaft niemand. Laut einem Bericht der UN von 2024 leben fast 82 Prozent der Venezolaner in Armut, 53 Prozent davon in extremer Armut. Im Jahr 2018 betrug die Inflationsrate 1.000.000 Prozent und ähnelte damit der Lage in Deutschland 1923. Unser Gast zu diesem Thema ist Thilo Schmitz, der als Unternehmer in Venezuela tätig ist.

  19. 52

    Wirtschaft und Gesellschaft: Große Erwartungen an das Jahr 2026

    Der Bürger und Wähler atmet erst einmal tief durch, das beruhigt. Aufregend wird das neue Jahr so oder so werden. Also Ruhe und Entschlossenheit, bevor es in den kommenden Monaten turbulent werden wird. Es soll ein Ausblick auf das neue Jahr werden, und ist eine Abrechnung mit der Politik eines zögerlichen und zaudernden Kanzlers geworden. Frank Wahlig spricht mit dem Unternehmer, Energie- und Politexperten Marc März. Er ist von einer fast gelassenen Hoffnungslosigkeit, was Gutes in diesem Jahr betrifft, aber meint auch: Irgendwann werde sie kommen müssen, die Veränderung.

  20. 51

    Wirtschaft und Gesellschaft: Merkels Werk (Wdhl. vom 9.9.25)

    Er hat sie studiert und ihr zugehört. Der Frau, die „Wir schaffen das“ sagte und meinte: Viel Spaß mit dem Ärger. Der österreichische Publizist und Bestsellerautor Gerald Grosz meint, Angela Merkel hat die muslimische Massenmigration 2015 gewollt, vielleicht sogar beabsichtigt. Die deutsche Nation, die österreichische Nation sei ihr nichts wert. Im Gegenteil – Merkel wolle die Auflösung der Nationen, so Grosz im Gespräch mit Frank Wahlig. (Wiederholung vom 9. September 2025)

  21. 50

    Wirtschaft und Gesellschaft: Gibt es Recht ohne Staat? (Wiederholung vom 2. September 2025)

    Im Gespräch mit Prof. David Dürr geht es um sein Buch „2048 – Schlussbericht“ und folgende Fragen: Wie können innere und äußere Sicherheit ohne Staat bereitgestellt werden? Muss es ein letztes Wort bei Konflikten geben? Wie würden Bedürftige ohne Staat unterstützt? Gibt es Recht ohne Staat, und woher kommt das Recht? (Wiederholung vom 2. September 2025)

  22. 49

    Wirtschaft und Gesellschaft: Im deutschen De-Industrialisierungswunder retten wir das Klima. Nur welches?

    Die Bildzeitung erfreute uns gerade mit der Schlagzeile: „Aus für Verbrenner-Aus beschlossen“. In Brüssel hat Manfred Weber der Bild gesagt, dass „bei Neuzulassungen ab 2035 (…) nun statt 100 Prozent eine 90-prozentige Reduktion des CO₂-Ausstoßes für die Flottenziele der Automobilhersteller verpflichtend werden.“ Das „Verbrenner-aus“ ist also vom Tisch. Es wird eben nur sehr viel weniger Verbrenner geben und die werden auch viel teurer. Und dann der Industriestrompreis. Der ist letztendlich eine Förderung für das Klima-Kartell. Thyssen Krupp wird die Produktion von Elektrostahl zeitweilig stilllegen. Die chemische Industrie wandert ab. Ein Hauptgrund dafür ist die Energiewende und die treibt Deutschland für das Klima voran. Über die Hintergründe, über Fakt oder Fake der Klima-Politik, darüber wie wissenschaftlich die Klimapolitik ist, spreche ich mit dem Wissenschaftsredakteur der Welt Axel Bojanowski.

  23. 48

    Wirtschaft und Gesellschaft: Die Findigkeit Ungarns

    Ungarn wird seit fünfzehn Jahren von Viktor Orbán und seiner Fidesz-Partei regiert. Orbán steht für eine Ungarn-zuerst-Politik. Das Land hat aber eine schlechte Presse. Warum eigentlich? Weil es nicht auf die Anweisungen der Europäischen Kommission hört? Vielleicht. Weil es einen eigenen ungarischen Weg in der Migrations- und Innenpolitik verfolgt? Darüber spricht Frank Wahlig mit Bence Bauer, Leiter des Deutsch-Ungarischen Instituts für Europäische Zusammenarbeit am Mathias Corvinus Collegium in Budapest.

  24. 47

    Wirtschaft und Gesellschaft: Die Psychologie der Politik

    [Philipp Bagus im Gespräch mit Dr. Andreas Tiedtke]Der Autor des Buches „Die Erlöser: Eine kurze Psychologie der Politik“, Dr. Andreas Tiedtke, behandelt im Gespräch die Abgrenzung zwischen Praxeologie und Psychologie und warum die politische Krise unserer Zeit eine geistig-seelische Krise ist. Es geht um infantile Haltungen wie Schuld, Scham, Ungenügen und Angst, die dazu führen, dass Menschen über andere Macht ausüben. Zudem wird erörtert mit Rückgriff auf Murray Rothbards Doppelstrategie und Idee des Rechtspopulismus, was der Ausweg aus dieser Krise sein kann.

  25. 46

    Wirtschaft und Gesellschaft: Kehrt die Planwirtschaft nach Ostdeutschland zurück?

    Die deutsche Wirtschaft schwächelt. Auch im Oktober steigt die Zahl der angemeldeten Insolvenzverfahren. Laut des Statistischen Bundesamtes sind es 6,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für Ostdeutsche entsteht der Eindruck, beispielsweise wenn man auf das Gebäudeenergiegesetz oder die Novellierungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes schaut, dass die sozialistische Planwirtschaft als Klimaplanwirtschaft zurückkehrt und dass Subventionen und Interventionen die Freiheit des Marktes zerstören. Im Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Saskia Ludwig geht es um die wirtschaftliche Entwicklung in Brandenburg als Beispiel für die Bundesrepublik. Dr. Saskia Ludwig war Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Brandenburger Landtages und gehört seit dieser Legislaturperiode dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages an.

  26. 45

    Wirtschaft und Gesellschaft: Kapital sucht Freiheit

    Frank Wahlig spricht mit dem Finanzanalysten Rolf Pieper über den wirtschaftlichen Weg der Bundesrepublik in Zeiten der Krise. Der Finanzberater Pieper erlebt in seinem beruflichen Umfeld, dass immer mehr wohlhabende Kunden nach Wegen fragen, wie man sein Vermögen erhalten und es außer Landes in Sicherheit bringen kann. Menschen und Kapital suchen nach einem Weg, das Land zu verlassen. Und dieser Weg wird von vielen gefunden und eingeschlagen.

  27. 44

    Wirtschaft und Gesellschaft: Javier Milei - die ersten sechzehn Monate

    In dieser Ausgabe von „Wirtschaft und Gesellschaft“ geht es um Argentinien und Javier Milei. Gast ist Dr. Stephan Ring, Autor des Buches „Die Rettung Argentiniens. Javier Milei: Die ersten 16 Monate“. Im Gespräch geht es um die Maßnahmen des ersten libertären Präsidenten der Welt und die Ergebnisse seiner Reformpolitik. Zudem werden die Zukunftsaussichten für das südamerikanische Land nach den für Milei so erfolgreichen Zwischenwahlen diskutiert.

  28. 43

    Wirtschaft und Gesellschaft: Das Leid mit der Gesundheit – die kranken Kassen

    Die Krankenkassenbeiträge steigen. Das Gesundheitssystem leidet. Manche Experten sagen, es rausche an die Wand. Zu viele Kranke, zu viele Profiteure – zu wenig Beitragszahler. Warum ist das so? Dr. Lothar Krimmel weiß als Allgemeinmediziner um die Fehler im System der Versorgung. Im Gespräch mit Frank Wahlig spricht er über Versäumnisse der Politik, die Kosten der Migration und wie sich das System der Krankenkassen reformieren ließe.

  29. 42

    Wirtschaft und Gesellschaft: Chinas neue Stärke

    In letzter Zeit drängt sich das Bild auf, dass der chinesische Drache erwacht sei. Der Drache steht im chinesischen Denken für Reichtum, Glück, für Güte und Intelligenz. Abseits der Poesie ist China inzwischen in der Lage, die USA herauszufordern, mit den Vereinigten Staaten um die weltpolitische und weltwirtschaftliche Führungsrolle zu kämpfen. Nüchtern betrachtet befinden wir uns in einem Kalten Krieg zur Erringung der Vorherrschaft, einen Krieg, an dem wir zwar beteiligt sind, auf den aber Deutschland und Europa wenig Einfluss haben. Über die Wirtschaftskraft Chinas berichtet Uwe Leuschner, der als Logistiker in China gelebt und gearbeitet hat, so auch für die Deutsche Bahn, und das Reich der Mitte nicht nur vom heimischen Schreibtisch kennt.

  30. 41

    Wirtschaft und Gesellschaft: Eigentum als Grundlage der Freiheit

    Was geschieht mit einer Gesellschaft, wenn so etwas bislang Selbstverständliches wie Eigentum nicht mehr garantiert ist. Deutsche Politiker stellen fest, dass Vermögen ungleich verteilt ist und folgern, dass dieses besser auf jeden Einzelnen verteilt werden müsse. So kommt es, dass höhere Erbschaftssteuer diskutiert wird, dass eine Vermögensabgabe her soll, dass Reiche höhere Steuern und Abgaben entrichten sollen. Prof. Antony Mueller, Wirtschaftswissenschaftler, emeritierter Hochschullehrer an der staatlich brasilianischen Universität UFS, spricht mit Frank Wahlig über das Eigentum als Grundlage der Freiheit.

  31. 40

    Wirtschaft und Gesellschaft: Wenn man dem Wohlstand den Stecker zieht

    Energie ist die Grundlage für Wohlstand und Wertschöpfung. Das gilt ums so mehr, wenn Deutschland an der neuen industriellen Revolution teilnehmen will. Denn die Rechenzentren, die für die KI die Grundlage bilden, sind äußerst energieintensiv. Was für den Körper das Blut ist, ist für die Wirtschaft die Energie. Fließt das Blut nicht mehr durch alle Körperteile, sterben diese Körperteile ab.Mit Prof. Dr. Fritz Vahrenholt spreche ich über das deutsche Energie-Desaster, darüber, wie wir in diese Situation geraten konnten, und darüber, was die Regierung Merz dringend anpacken muss, damit Deutschland nicht zum Entwicklungsland wird.

  32. 39

    Wirtschaft und Gesellschaft: Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt

    [Philipp Bagus mit Kristian Niemietz] Immer wieder behaupten Sozialisten, dass die real existierenden sozialistischen Staaten gar keinen richtigen Sozialismus hatten. So jüngst auch Heidi Reichinnek in Bezug auf die DDR. In seinem Buch „Sozialismus: die gescheiterte Idee, die niemals stirbt“ zeigt Dr. Kristian Niemietz auf, dass es drei Phasen im Verhältnis der linken Intellektuellen zu sozialistischen Staaten gibt. Auf die Flitterwochen folgen Ausflüchte, bis es dann zur Behauptung kommt, es sei kein richtiger Sozialismus gewesen. Niemietz erklärt, warum sich die sozialistischen Ideen trotz ihres offensichtlichen Scheiterns weiter halten können.

  33. 38

    Wirtschaft und Gesellschaft: Gehört der Elektromobilität die Zukunft?

    Die Zukunft des Autos ist elektrisch. Das jedenfalls meint die Politik. Warum wissen die Verbraucher das noch nicht? Noch immer ist nicht einmal jedes fünfte neue Auto rein elektrisch. Unser Gast Oliver Lauter kennt die Antwort: unkomfortables Laden, schlechte Reichweite und ein Wust an unterschiedlichen Systemen. Der Dieselfahrer Lauter trifft in unserer Sendung auf einen Elektroauto-Pionier. Horst Lüning wurde 2013 zum Tesla-Fan und später zum Tesla-Influencer. Er hat einen ganzen Fuhrpark an E-Autos und reiste damit bereits nach Afrika und ans Nordkap. Lauter und Lüning debattieren die Elektromobilität.

  34. 37

    Wirtschaft und Gesellschaft: Woran das Gesundheitssystem krankt

    Carsten Ubbelohde stammt aus altem Berliner CDU-Adel. Sein Vater war Bezirksbürgermeister, er selbst dreißig Jahre lang Mitglied der CDU. Seine Ehrenurkunde für die langjährige Mitgliedschaft nahm er nicht mehr in Empfang, sondern trat der AfD bei. Nun sitzt er seinen ehemaligen Parteifreunden im Berliner Abgeordnetenhaus gegenüber und bringt sich kenntnisreich und engagiert in gesundheitspolitische Debatten ein. In „Wirtschaft und Gesellschaft“ spricht Carsten Ubbelohde über das malade Gesundheitssystem und wie es Besserung erfahren könnte.

  35. 36

    Wirtschaft und Gesellschaft: Angriffe im digitalen Raum

    Der Bildschirm bleibt schwarz, die Maus reagiert nicht, und selbst der Affengriff geht ins Leere. Plötzlich taucht ein Text auf dem Computerbildschirm auf: eine Lösegeldforderung. Kriminelle sind auf dem Rechner und drohen mit der Löschung aller Daten. Diese Gefahr trifft nicht nur Privatnutzer, sondern vor allem Unternehmer. Cyberangriffe können enorme Schäden verursachen, selbst Insolvenzen drohen. Wir sprechen darüber mit Dr. Christoph von Gamm. Der Unternehmensberater für IT-Sicherheit und Strategie erklärt typische Angriffe und welche Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Vor allem aber geht es um die Prävention. Aus seiner Sicht ist nicht die Frage, ob die Attacke kommt, sondern wann.

  36. 35

    Wirtschaft und Gesellschaft: Merkels Werk

    Er hat sie studiert und ihr zugehört. Der Frau, die „Wir schaffen das“ sagte und meinte: Viel Spaß mit dem Ärger. Der österreichische Publizist und Bestsellerautor Gerald Grosz meint, Angela Merkel hat die muslimische Massenmigration 2015 gewollt, vielleicht sogar beabsichtigt. Die deutsche Nation, die österreichische Nation sei ihr nichts wert. Im Gegenteil – Merkel wolle die Auflösung der Nationen, so Grosz im Gespräch mit Frank Wahlig.

  37. 34

    Wirtschaft und Gesellschaft: Gibt es Recht ohne Staat?

    [Philipp Bagus im Gespräch mit Prof. David Dürr] Im Gespräch mit Prof. David Dürr geht es um sein Buch „2048 – Schlussbericht“ und folgende Fragen: Wie können innere und äußere Sicherheit ohne Staat bereitgestellt werden? Muss es ein letztes Wort bei Konflikten geben? Wie würden Bedürftige ohne Staat unterstützt? Gibt es Recht ohne Staat, und woher kommt das Recht?

  38. 33

    Wirtschaft und Gesellschaft: Der Preis der Schönheit

    Das Geschäft mit der Schönheit ist ein Milliardenmarkt. Die Branche boomt. Es geht dabei nicht nur um faltenreduzierende Cremes und Abnehmspritzen, es geht auch um Operationen, es geht um Botox und Hyaluron für straffere Haut und „besseres“ Aussehen. Die Fachärztin für ästhetische und plastische Chirurgie Dr. Mariam Omar aus Berlin spricht über ihre Arbeit am Red Cross War Memorial Children’s Hospital in Kapstadt, über die Illusionen ihrer Kunden und über den Preis der Schönheit.

  39. 32

    Wirtschaft und Gesellschaft: Der Sozialstaat als Droge

    [Frank Wahlig im Gespräch mit Daniel Witzeling] Der moderne Staat ist der Sozialstaat. In den letzten fünfzig Jahren ist der Sozialstaat gewachsen und verbraucht Unsummen. Diese Gelder gehen an „Bedürftige“, zugewiesen von immer mehr Beamten, die den Sozialetat verwalten. Dieses System kommt an ein Ende. In Deutschland und in Österreich sind über Sozialleistungen Abhängigkeiten entstanden, die sich nur schwer auflösen lassen. Magister Daniel Witzeling hat sich als Psychologe und Buchautor mit den Auswirkungen des Sozialstaates auf die Menschen befasst. Geld vom Staat kann wie eine Droge wirken. Der Entzug ist notwendig, wird aber für Staat und Bürger hart.

  40. 31

    Wirtschaft und Gesellschaft: Der Preis der Aufrüstung

    Wer rüsten will, der muss verzichten. Äußere Sicherheit kostet und muss aus dem Inneren finanziert werden. Diese Erkenntnis gab es noch im Kalten Krieg. Im Konflikt mit der Sowjetunion waren die Rüstungsausgaben höher als heute. Nun wird wieder aufgerüstet – aber vor allem über Schulden. Die ohnehin strapazierten Haushalte werden mit Zinslasten weiter an die Grenzen getrieben. Welche Auswirkungen das hat, erklärt Beat Kappeler. Der Ökonom und Wirtschaftsjournalist sieht finstere Zeiten aufziehen. Sollte der Westen nicht entbürokratisieren und den Gürtel enger schnallen, droht ein Niedergang in Dekadenz.

  41. 30

    Wirtschaft und Gesellschaft: Die Krise am Bau

    Die Ampelregierung war baupolitisch eine Katastrophe: sowohl für Wohnungssuchende als auch für Investoren. Das Bauen wurde komplizierter, bürokratischer und durch die Energiewende auch wesentlich teurer. Die Folge, trotz aller schönen Reden einer Bauministerin, die nicht vom Fach war: Die Anzahl der Bauanträge ging dramatisch zurück. Die Bauunternehmerin Suzanne Hußmann zeigt sich im Gespräch mit Frank Wahlig pessimistisch, was die Zukunft des Bauens betrifft. Als Bauunternehmen haben wir soziale Verantwortung, dem müsse die Politik Rechnung tragen und Reformen zum bürokratiearmen Bauen einleiten, sagt Hußmann.

  42. 29

    Wirtschaft und Gesellschaft: Libertarismus in der Organisationsentwicklung

    Ganz dem Titel verpflichtet, veröffentlichte der Ökonom, Ingenieur und Manager Prof. Götz Piwinger sein Buch „Libertarismus in der Organisationsentwicklung“ als freie Publikation ohne Verlag. Was ist der Libertarismus, und wie unterscheidet er sich vom Liberalismus? Inwieweit kann der Libertarismus bei der Organisationsentwicklung behilflich sein? Was können Organisationen von Hayeks Ideen lernen? Wieso ist bei vielen der gesunde Menschenverstand abhandengekommen, und was hat das mit dem Staat zu tun? Hören Sie die Antworten in dieser Sendung.

  43. 28

    Wirtschaft und Gesellschaft: Neue EU-Altautoverordnung

    [Benjamin Gollme im Gespräch mit Oliver Stock] Der Gebrauchtwagenhandel stöhnt, der Autoverkauf wird zur Schikane, die EU greift in das Eigentum der Bürger ein. Derzeit herrscht Aufregung wegen einer neuen Altautoverordnung, die in Brüssel diskutiert wird. Denkbar ist ein Zwangsgutachten, bevor ein Auto verkauft werden darf. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs der EU-Regulierung. Immer neue Regeln, Gebote und Verbote prasseln auf die Wirtschaft ein. Würgen Bürokraten die Marktwirtschaft ab? Wie steht es um die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft? Stehen wir vor einer KI-Revolution? Antworten hören Sie von Oliver Stock, Herausgeber der Zeitschrift „Business Punk“, die sich auf Zukunftsthemen und Start-ups spezialisiert hat. Außerdem schreibt Stock als Korrespondent für „Weltwoche“ und „Focus“ online und fährt selbst ein altes Auto.

  44. 27

    Wirtschaft und Gesellschaft: Geldschleuder Berlin

    Abgeordnete des Bundestages bekommen ihr Geld gewissermaßen automatisch. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Joana Cotar eröffnet im Gespräch mit Frank Wahlig eine interessante Sichtweise: Der Berliner Politkosmos ist eine Geldverteilmaschine. Wer einmal ein Rädchen darin ist, möchte weiter Rädchen sein: als Lobbyist, als Mitglied einer NGO oder als treuer Diener der Mächtigen seiner Partei.

  45. 26

    Wirtschaft und Gesellschaft: Vergeht dem Bargeld bald das Lachen?

    Bargeld lacht! Nur wie lange noch? Freunden der Barzahlung vergeht das Lachen zusehends. In immer mehr Geschäften wird Kartenzahlung verlangt. Busunternehmen und Parkuhren nehmen kein Bargeld mehr. Direktbanken fördern Karten- und kontaktlose Bezahlung. Doch nicht nur die digitalen Zahlungssysteme bedrohen Münzen und Scheine, auch der digitale Euro steht in den Startlöchern. Hansjörg Stützle will das Bargeld besser schützen lassen und hat für seine Petition prominente Unterstützer gefunden. In dieser Sendung beantwortet er die Frage, wie der Krieg gegen das Geld läuft und wie lange wir noch bar bezahlen. Und Sie erfahren, was Stützle zu den Nachteilen des Bargelds sagt.

  46. 25

    Wirtschaft und Gesellschaft: Kosten unbeschränkter Migration

    Es ist das Großthema unserer Zeit, in Deutschland genauso wie in Österreich und der Schweiz: Migration und was sie mit der Gesellschaft macht. Die finanziellen Kosten der illegalen Migration sind enorm, hinzu kommt das Unbehagen vieler im öffentlichen Raum, der immer weiter verlorenzugehen scheint. Der deutsch-schweizerische forensische Psychiater Dr. Frank Urbaniok hat relevante Statistiken in den drei deutschsprachigen Ländern zusammengeführt und ausgewertet: über Kriminalität, über Straftatbestände und über die Frage, was illegale massenhafte Migration mit einer Gesellschaft macht.

  47. 24

    Wirtschaft und Gesellschaft: Geld nach Plan

    Das staatliche Geldsystem wird planwirtschaftlich gesteuert. Warum eigentlich? Und welches sind die Konsequenzen? Philipp Bagus diskutiert mit Benjamin Mudlack, dem Autor von „Neues Geld für eine freie Welt“, über Konjunkturzyklen, monetäre Umverteilung und Teuerung sowie über die Frage, was getan werden muss, um zu einem freien Geldsystem zu kommen. Außerdem geht es im Gespräch um die Risiken der mehrmaligen Verwendung von Wertpapieren als Sicherheiten im Derivategeschäft.

  48. 23

    Wirtschaft und Gesellschaft: Das Demografie-Dilemma

    Warum sollten wir überhaupt noch Kinder bekommen? Das fragt Dr. Harald Michel, Leiter des Instituts für Angewandte Demographie. Michel skizziert einen jahrzehntelangen Bevölkerungsrückgang, dessen Wurzeln weit über hundert Jahre zurückliegen. Kann die Politik mit Elterngeld und Kinderbetreuung gegensteuern? Nein. Die Deutschen werden weniger. Das Land ändert sich drastisch, und Lösungen werden nicht einmal diskutiert. Das Dilemma begann bereits bei Konrad Adenauer und liegt mathematisch auf der Hand. Das Alter wird für viele arm und einsam. Wir fragen: Gibt es noch Hoffnung?

  49. 22

    Wirtschaft und Gesellschaft: Eines ist nicht sicher – die Rente

    Die Rente wird immer schwerer finanzierbar. Das liegt daran, dass deutsche Politiker nach der Agenda-Politik von SPD-Kanzler Schröder deren gute Ansätze verspielt haben. Die skandinavischen Länder haben da besser gearbeitet. Das deutsche Rentensystem werde scheitern, so Prof. Bernd Raffelhüschen, der an den Universitäten Freiburg und Oslo lehrt. Raffelhüschen fordert tiefgreifende Reformen an den Renten- und Sozialsystemen. Aber das werde wohl kaum geschehen, da die Politiker weder fähig noch willens seien, unpopuläre Dinge anzugehen.

  50. 21

    Wirtschaft und Gesellschaft: Made in Germany war gestern

    Malte Niebelschütz wohnt in Kalifornien, USA. Eine kleine Spielzeugmöwe, die er als Erinnerung an Deutschland nach Kalifornien mitgenommen hatte, führte zur Gründung eines Start-ups. Niebelschütz kennt die Szene in Deutschland, und die hat sich in zehn Jahren so verändert, dass die Gründung eines Unternehmens an persönliche und bürokratische Mauern stößt. Deutschland hat Potenzial, so Niebenschütz, aber über Deutschland liegt ein bleierner Schleier, und der erhobene Zeigefinger ist zum neuen deutschen Gruß geworden.

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