PODCAST · science
Land.Schafft.Wissen.
by Zukunftszentrum Holzminden-Höxter
Ländliche Räume nicht nur zu erforschen, sondern Transformationsprozesse und die Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume zu begleiten und mitzugestalten ist der Anspruch des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH). Als länderübergreifende Forschungseinrichtung der niedersächsischen Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst HAWK und der nordrhein-westfälischen Technischen Hochschule OWL forscht das ZZHH zu Themen ländlicher Räume und entwickelt im inter- und transdisziplinären Dialog zukunftsfähige Lösungen für ihre Entwicklung. In diesem Podcast möchte das ZZHH Einblick in aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse geben und diese mit Forscher*innen und Akteur*innen des ländlichen Raums diskutieren, um gemeinsam Transfermöglichkeiten, Potentiale und Zukunftschancen zu identifizieren und auszuarbeiten. Weitere Informationen sowie Begleitmaterial zu den einzelnen Folgen finden Sie unter www.das-zukunftszentrum.de. Da das ZZHH von der Idee getragen wird, dass Zukunft nur gemeinsam gestalte
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Dörfer in Westfalen-Lippe – Bestandsaufnahme und Situationsanalyse
Was macht ein Dorf heute eigentlich aus? Und wie zukunftsfähig sind die Dörfer in Westfalen-Lippe? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die 13. Folge des Podcasts Land.Schafft.Wissen. des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH). Im Mittelpunkt steht die wissenschaftliche Studie „Dörfer in Westfalen-Lippe – Bestandsaufnahme und Situationsanalyse“ der HAWK in Göttingen. Die Studie wurde in den Jahren von 2022 bis 2025 im Auftrag der Geographischen Kommission für Westfalen durchgeführt und durch die LWL-Kulturstiftung und die Stiftung Sparkasse Münsterland Ost gefördert. Es wurde erstmals umfassend untersucht, wie viele Dörfer es in Westfalen-Lippe überhaupt gibt, wie sich die Dörfer der Region entwickeln – insbesondere seit der kommunalen Gebietsreform im Jahr 1975 in Nordrhein-Westfalen -, welche Herausforderungen sie prägen – und warum sie auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden. Die aktuelle Podcast-Folge zeigt, dass Dörfer in Westfalen-Lippe keineswegs „Auslaufmodelle“ sind. Im Gegenteil: 3,2 Millionen Menschen, also 38 % der Bevölkerung, leben in dörflich geprägten Strukturen. Gleichzeitig stehen viele Orte vor großen Herausforderungen – vom demografischen Wandel über Mobilität bis hin zu Überlegungen, wie Gemeinschaft und Ehrenamt langfristig erhalten werden können. Im Gespräch wird deutlich, dass die wissenschaftliche Forschung inzwischen differenzierter auf ländliche Räume blickt als noch vor einigen Jahren. Statt einfacher Klischees vom „sterbenden Dorf“ zeichnen die Forschenden ein vielschichtiges Bild: manche Dörfer wachsen und entwickeln neue Ideen, andere kämpfen mit Leerständen oder Infrastrukturproblemen. Gerade deshalb, so die Botschaft der Podcast-Folge, lohnt sich ein genauer Blick auf die Entwicklung des ländlichen Raums. Eine wesentliche Erkenntnis der Studie ist, dass Dörfer die Chance bieten, „den Krisen unserer Zeit von ganz unten an der Basis etwas entgegenzusetzen“ (Harteisen). Damit verbunden ist ein eindeutiger Appell an die Politik, die Menschen in den Dörfern kontinuierlich zu unterstützen.
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Projekt Seesonar: Forschungsreise nach Venda in Südafrika
In der zwölfte Folge fragt die bekannte Moderatorin Katrin Degenhardt die Forscher Prof. Klaus Maas und Prof. Christian Jolk von der Th OWL: „Welche Win-Win-Situation ergibt sich aus der gemeinsamen Forschung der TH OWL und der Universität Venda in Südafrika für den Umgang mit unser wichtigsten Ressource Wasser? Was können beide Seiten voneinander lernen?“ Die beiden Wissenschaftler geben Einblicke in das Projekt Seesonar und die Vermessung von See- und Flussgründen mit Hilfe eines dafür entwickelten Wasserultraschallgerätes, einer sogenannten Wasserdrohne. Das Ziel ist die Generierung von Daten zur Optimierung des Wassermanagements in den untersuchten Gebieten. Prof. Maas und Prof. Jolk berichten von den Messungen im Kreis Höxter und von denen im Nord-Osten Südafrikas während ihres Forschungsaufenthaltes und sie beschreiben die Unterschiede und Herausforderungen bei ihrer Arbeit in diesen unterschiedlichen Regionen. Beide betonen die Wichtigkeit solcher internationalen Kooperationen - sowohl für die Forschungsergebnisse, ihren gemeinsamen Nutzen und das Von-einander-Lernen als auch für die Studierenden, die dabei wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft machen können. Shownotes https://www.th-owl.de/forschung/transfer/trinnovation-owl/formate/impulsprojekte/seesonar/ https://www.wbgu.de/de/publikationen/publikation/eu-wasserpolitik https://www.unesco.de/themen/wissenschaft/wasser-und-ozeane/weltwasserbericht/ https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/fluesse/ueberwachung-bewertung/wie-wird-der-hydromorphologische-zustand-bewertet#undefined https://www.umweltbundesamt.de/monitoring-zur-das/handlungsfelder/wasserhaushalt#zur-bedeutung-des-handlungsfelds
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Co-Creation: Gestaltungsmacht „von unten“!
Die elfte Folge vermittelt vielseitige Einblicke in den Prozess Co-Creation, der das gemeinsame und demokratische, aber auch systematische Gestalten von Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik fördern kann. Im Gespräch mit Moderatorin Katrin Degenhardt sind diesmal die Wissenschaftlerinnen Professorin Dr. Alexandra Engel und Dr. Agnes Kriszan von der HAWK und die Autorin Katrin Elster. Gemeinsam ist Ihnen das Anliegen, die Gestaltungsmacht der engagierten Akteure des gelingenden Alltags – egal ob in Wirtschaft, Verein oder Kommunalpolitik – zu stärken. In einem spannenden Gespräch gehen die Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Alexandra Engel und Dr. Agnes Kriszan, die Autorin Katrin Elster und die Moderatorin Katrin Degenhardt der Frage nach, warum etablierte Partizipationsformate heute nicht mehr ausreichen, um die komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer heutigen Zeit zu bewältigen und wie Co-Creation echte Teilhabe aller Menschen unserer Gesellschaft ermöglichen kann. Als geeigneten Ansatz erläutert Katrin Elster die Bedeutung und die Dimensionen von Co-Creation: systematisches und gemeinsames Gestalten von Lösungen und Veränderungen über disziplinäre, hierarchische und kulturelle Grenzen hinweg durch die Verteilung von Gestaltungsmacht auf alle Beteiligten. Sie zeigt auf, welche Wertvorstellungen für Co-Creation erforderlich sind, wie die Vorgehensweise in co-kreativen Prozessen ist und dass eine methodische Unterstützung zu ihrem Gelingen unerlässlich ist. Dr. Agnes Kriszan gewährt daran anknüpfend Praxiseinblicke in aktuelle Forschungsarbeiten und erklärt, dass Co-Creation durch erweiterte Teilhabemöglichkeiten und Perspektivwechsel für die Bewältigung von Herausforderungen in ländlichen Räumen ein vielsprechender Lösungsansatz sein kann. Der spannenden Darstellung von Co-Creation aus verschiedenen Blickrichtungen folgt das gemeinsame Fazit, dass für co-kreative Veränderungen die Auseinandersetzung mit dem Begriff Macht, die Bereitschaft zur Machtabgabe und nicht zuletzt finanzielle Ressourcen für die methodische Begleitung erforderlich sind.
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Berufswahl-Unterstützung für junge Menschen: Projekt ReBiNet - Regionale Bildungslandschaften aus Netzwerkperspektive
In einem spannenden Gespräch gehen Katrin Degenhardt (Moderation) und Heike Gumz dem Einfluss lokaler Netzwerke auf die Bildungsqualität und auf die individuellen Bildungsverläufe von Jugendlichen vor dem Hintergrund räumlicher Ungleichheiten nach. Heike Gumz (Diplom-Sozialpädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZZHH; Zukunftszentrum Holzminden-Höxter) berichtet über ihre Forschung und zeigt auf, wie Berufswahlprozesse gut unterstützt werden können und welche Rolle Netzwerke dabei für junge Menschen spielen. Zentral sind unter anderem die richtigen Settings, ein guter und individueller Dialog vor dem Schreiben der Bewerbungen, eine Offenheit für die Ideen der Jugendlichen oder kreative methodische Ideen, die Jugendliche fördern, ihre Ideen zu äußern. Die Ergebnisse der Studie sprechen dafür, sehr frühzeitig Räume zu eröffnen, in denen Jugendliche fernab von Schulkontext und Leistungsorientierung ausprobieren und entwickeln können. Die regionalen Netzwerke sind dabei förderlich, benötigen jedoch eine verlässliche Finanzierung und Arbeitsteilung. Dabei müssen Jugendliche selbst oder Berufsgruppen, die sie vertreten, beteiligt sein.
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Projekt FAkuBi: Zwischen Rahmen, Zugängen und Lücken. Akteur*innen der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche in ländlichen Räumen
In der neunten Folge der Podcastreihe LAND.SCHAFFT.WISSEN. stellt Katrin Degenhardt die Frage: "Welche Zugänge, aber auch Lücken entstehen aus den Rahmenbedingungen für Akteurinnen und Akteure, die kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche in ländlichen Räumen gestalten – und welche Konsequenzen hat das?" Die drei Forscherinnen Dr. Katja Drews (HAWK), Heike Gumz (Uni Kassel/BTU) und Claudia Arndt (BTU) stellen die Ergebnisse ihrer regionalvergleichenden Studie über Arrangements, Praxis und Praktiken kultureller Bildung in Einrichtungen, Projekten, Vereinen und Initiativen in drei ausgewählten ländlichen Räumen vor: dem Weserbergland, dem Südwestvorharz und der Lausitz. Die Forschungsergebnisse beleuchten zudem, warum in Regionen mit einem geringen Angebot und erschwerten Bedingungen für kulturelle Bildungsarbeit auch das Risiko steigt, dass undemokratische Kräfte leichter Zugang zu Jugendlichen finden.
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Berufsorientierung in ländlich-peripheren Räumen: JOLanDA als digitale Unterstützung für Jugendliche
In einem spannenden Gespräch gehen die Moderatorin Katrin Degenhardt und ihr Gast Jan Schametat detailliert auf die Herausforderungen der Berufsorientierung an sich und die besonderen Schwierigkeiten für Jugendliche in ländlich-peripheren Räumen in diesem Kontext ein. Dabei beleuchten sie auch die Bedeutung ihrer Abwanderung für die betroffenen Regionen. Jan Schametat erläutert, was sich hinter dem Akronym JOLanDA verbirgt, was an diesem Projekt die Neuartigkeit im Umgang mit dem Thema Berufsorientierung ausmacht und welche Unterstützungsmöglichkeiten für Jugendliche die digitale Applikation bietet.
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Regionale Ernährungsresilienz: Gemeinschaftsaufgabe im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung
In der neuen Folge der Podcastserie „Land.Schafft.Wissen.“ des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH) geben Prof. Dr. Ulrich Harteisen und Dr. Swantje Eigner-Thiel Einblick in die angewandte Forschung am ZZHH und erläutern das Konzept regionaler Ernährungsresilienz sowie die Bedeutung für eine nachhaltige Regionalentwicklung. „Resilienz – Trendwort oder Zukunftskonzept?“, mit diesen Worten begrüßt Moderatorin Katrin Degenhardt ihre Gäste Prof. Dr. Ulrich Harteisen, Professor für Regionalmanagement und regionale Geografie und Direktoriumsmitglied am ZZHH, und Dr. Swantje Eigner-Thiel, Koordinatorin der Forschungsgruppe "Ländliche Räume und Dorfentwicklung". In einem spannenden Gespräch führen die beiden Forschenden in den Begriff der Resilienz und das unterschiedliche disziplinäre Verständnis ein. Was genau sich hinter dem Begriff der Ernährungsresilienz versteckt und wie sich Ernährung und Regionalentwicklung miteinander verknüpfen lassen und gegenseitig befruchten, legen sie anhand ihrer Vorstudie mit dem Titel „Regionale Ernährungsresilienz als Gemeinschaftsaufgabe im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung“ dar. Darin hat das Team um Prof. Harteisen betrachtet, welche Hemmnisse und Chancen sich für den Aufbau einer regionalen Versorgungskette am Beispiel Brot unter der Perspektive von Nachhaltiger Entwicklung und Resilienz ergeben. Beleitmaterial und Kontaktdaten: Freie Bäcker e.V: www.die-freien-baecker.de GOSLOWKAL: https://www.goslowkal.de/ Forschung zum Thema „Ländliche Räume“ an der HAWK: https://blogs.hawk-hhg.de/dorfforschung/
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Von Start-up bis Nachfolge: Unternehmertum im ländlichen Raum
„An sich selbst glauben und mit Freude dabei sein“, so lautet der Tipp an Gründungs- und Nachfolgeinteressierte von Seriengründer Henning Meyer, der seine unternehmerische Karriere mit nur 15 Jahren in der Region Holzminden-Höxter begann. In der neuen Podcast-Folge „Von Start-up bis Nachfolge: Unternehmertum im ländlichen Raum“ aus der Serie „Land.Schafft.Wissen.“ des ZZHHs gibt Herr Meyer gemeinsam mit der Jungunternehmerin Anne Engel, die zusammen mit ihrem Bruder die Nachfolge im Familienunternehmen Bäckerei Engel antritt, spannende Einblicke in die Gedankenwelt und Erfahrungen junger Unternehmer*innen. Neben ganz persönlichen Geschichten, erzählen die beiden unterhaltsam was es bedeutet sich für das Unternehmersein, nicht nur im ländlichen Raum, zu entscheiden [38:57:00]. Prof. Dr. Jörg Lahner von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) erklärt im Gespräch mit der Moderatorin Katrin Degenhardt praxisnah die Vielfalt ländlicher Räume als Wirtschaftsraum und die Bedeutung von Gründungen und Nachfolge[00:46:01]. Welche Rolle Netzwerke dabei spielen und wie gut diese in der Region Holzminden-Höxter funktionieren, berichten Imke Müller-Stauch, Netzwerkmanagerin des Innovationsnetzwerks, und Mark Becker, Unternehmer in der Region [13:39:34]. Begleitmaterial und Kontaktdaten: www.das-zukunftszentrum.de Innovationsnetzwerk HOL/HX: www.weserallianz.de Anne Engel: www.baeckerei-engel.com Henning Meyer: www.linkedin.com/henningmeyer Mark Becker: www.gebr-becker.com
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Forschung und Wissensproduktion für ländliche Räume: Wie Transfer und Kommunikation gelingen können!
Für viele Menschen ist Wissenschaft ein abstrakter Begriff. Es gibt vermeintlich nur wenige Berühgungspunkte. Fachbegriffe oder Fremdwörter erschweren das Verstehen und sorgen für eine noch größerer Distanz. Dabei profitieren wir im täglichen Leben von Erkentnissen wissenschaftlicher Arbeit und gleichzeitig richtet sich Forschung an den Bedarfen der Gesellschaft aus. Wie kann man also diese Brücke schlagen? In der neuen Folge der Podcastserie „Land.Schafft.Wissen.“ des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH) berichten Dr. Agnes Kriszan, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZZHH, und Julia Wunderlich, Mitarbeiterin für Forschungskommunikation an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, nicht nur wie Wisschenschaflterinnen ihre Erkentnisse an Büger*innen, Wirtschaft oder auch Politik weitergeben können, sie erklären auch, wie ein echter Dialog entstehen kann, von dem beide Seiten profitieren. Anschaulich erläutern sie mit Beispielen aus der Arbeit am ZZHH und der Hochschule wie wissenschaftliche Erkentnisse praxisnah Anwendung finden und wie besonders ländliche Regionen davon profitieren können. Prof. Dr. Klaus Maas, Direktoriumsmitglied des ZZHH, berichtet von der Gründungsidee des ZZHH: eine Forschungseinrichtung im ländlichen Raum für ländliche Räume mit dem Anspruch diese Regionen nicht zu beforschen, sondern aktiv mitzugestalten. Als weiterer Interviewpartner konnte Ulrich Ueckerseifer, Wirtschaftsredakteur beim WDR, gewonnen werden. In einem Exkurs erläuterer er, wie es gelingen kann, komplexe Sachverhalte „einfach zu erklären“. Timecodes: 00:45:92 Das ZZHH (Prof. Dr. Klaus Maas) 11:19:67 Wissenschaftskommunikation und Transfer (Dr. Agnes Kriszan und Julia Wunderlich) 40:01:72 Einfach erklären (Ulrich Ueckerseifer) 49:39:54 Fazit und Ausblick (Prof. Dr. Klaus Maas) Weiterführende Informationen sowie Begleitmaterial finden Sie unter www.das-zukunftszentrum.de. Da das ZZHH von der Idee getragen wird, dass Zukunft nur gemeinsam gestaltet werden kann, freut sich das Redaktionsteam auf Rückmeldungen, Ideen und Austausch an [email protected] Herausgebende: Prof.in Dr. Alexandra Engel Prof. Dr. Ulrich Harteisen Prof. Dr. Klaus Maas Moderation: Katrin Degenhardt Musik und technische Bearbeitung: André Föller, Audionaut Tonstudio Grafikdesign: Angelika Pierenkemper Redaktion und Schnitt: Verena Weber - [email protected]
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Kultur in ländlichen Räumen: (K)ein Platz für „Nix los“?
Die vierte Folge der Podcastreihe Land.Schafft.Wissen. des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH) steht ganz im Zeichen der Kultur in ländlichen Räumen. Moderatorin Katrin Degenhardt – selbst vormals hauptberufliche Sängerin – führt dazu ein angeregtes Gespräch mit Kulturwissenschaftlerin Dr. Katja Drews vom Zukunftszentrum Holzminden-Höxter und drei weiteren Gästen aus den Bereichen Kunst und Kultur. Wieviel und was genau ist da „los“, in den ländlichen Regionen was Theater, Musik, Museen oder Kunst betrifft? Welche Kunst- und Kulturformen gibt es abseits der klassischen Kultursparten besonders in kleinen Gemeinden? Die Rahmenbedingungen der „freiwilligen Leistung Kultur“ in den öffentlichen Haushalten werden ebenso betrachtet wie die Akteurskonstellationen als eigene Potenziale von Kreativität in unverdichteten Landstrichen. Kulturpolitik und –förderung, aber auch die vitale Soziokultur ländlicher Räume beleuchtet Interviewpartnerin und Kulturwissenschaftlerin Dr. Beate Kegler mit aktuellen Forschungsergebnissen. Darüber hinaus sprechen aus der Praxis des eigenen Kunstschaffens und der eigenen Biografie: Matthias Meffert, professioneller Musicaldarsteller, aufgewachsen an einer Freilichtbühne, im ländlichen NRW. Daneben die Regisseurin Marianne Cornil, die mit dem „TheatreFragile“ schon lange partizipatives Theater im öffentlichen Raum und jüngst eine Inszenierung im Wald realisiert hat. Am Ende fragt es sich: Was ist für die Zukunft der Kultur in ländlichen Räumen wünschenswert und was ist der spezifische Beitrag, den die Kultur für ländliche Räume leistet? 00:46:20: Zur Einführung: Kultur und wie man sie beforscht (Dr. Katja Drews) 00:21:57. Ein Gespräch über Kultur in ländlichen Räumen (Dr. Beate Kegler und Dr. Katja Drews): Aktuelles Wissen über Kunst und Kultur in ländlichen Räumen, Soziokultur, Kulturpolitik und –förderung 00:45:00: Von der Laienbühne zum Profi in den Metropolen: eine Künstlerbiografie (Matthias Meffert) 01.06:43: Darstellende Kunst im öffentlichen Raum: Engagiertes Theater für und mit allen – auch der Natur (Marianne Cornil/TheatreFragile) 01:32.44: Forschung zur Kultur ländlicher Räume am ZZHH: Projekt FAkuBi (Dr. Katja Drews) 01.41.43: Ausblick: Für die Zukunft von Kultur in ländlichen Räumen (Beate Kegler, Matthias Meffert, Marianne Cornil, Dr. Katja Drews)
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Das Dorf - ein unterschätzer Wirtschaftsstandort?
Das Dorf - ein unterschätzer Wirtschaftsstandort? Die Themen mit den Timecodes: 2:21.70: Vorstellung des Forschungsprojekts durch Prof. Dr. Ulrich Harteisen 14:53.76: Vorstellung des Untersuchunggebiets, der Forschungsmethode und ausgewählten Ergebnissen zur Wirtschaftsstruktur und Standortqualität durch Dr. Tobias Behnen 24:04.33: Sandra Lindemann präsentiert ausgewählte Ergebnisse zu Vernetzungsstrukturen, Kommunikation sowie räumliche und soziale Einbindung im Dorf 34:09.88: Marcus Cordier skizziert Erkentnisse aus den Schwerpunktbranchen Landwirtschaft und Forstwirtschaft 42:08.54: Prof. Dr. Jörg Lahner stellt übertragbare Handlungsempfehlung vor 50:51.30: Fazit und Ausblick mit Prof. Dr. Ulrich Harteisen Viele Jahrhunderte haben die Menschen in den Dörfern gewohnt und gearbeitet. Das Dorf war immer ein Wirtschaftsstandort mit Land- und Forstwirtschaft sowie mit dorftypischem Handwerk und Dienstleistungsbereich. Spätestens seit Mitte des 20. Jahrhunderts haben dann viele Dörfer ihre Funktion als Wirtschaftsstandort zunehmend verloren. Im Zuge des wirtschaftsstrukturellen Wandels sind aus ehemals lebendigen ländlichen Gemeinden oft sogenannte „Schlafdörfer“ geworden. Viele Menschen verlassen am frühen Morgen das Dorf und pendeln zur Arbeit in die nächste Stadt und kommen erst am Abend zurück ins Dorf. Aber muss das so sein oder gibt es nicht auch heute noch viel mehr unternehmerische Aktivitäten in den Dörfern als man auf den ersten Blick sieht? Kann vielleicht die Digitalisierung eine neue Chance für den Wirtschaftsstandort Dorf im 21. Jahrhundert darstellen und wie bewerten Unternehmerinnen und Unternehmer selbst den Wirtschaftsstandort Dorf? Diesen Fragen ist ein Wissenschaftler*innenteam der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) im Forschungsvorhaben „Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Dorf“ nachgegangen. Das Forschungsvorhaben wurde mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Mitteln des Landes Niedersachsen über drei Jahre gefördert. Unter www.das-zukunftszentrum.de finden interessierte Hörerinnen und Hörer auch Begleitmaterial, wie den ZZHH-Bericht zur Studie „Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Dorf“, und weiterführende Informationen zu den einzelnen Folgen. Da das ZZHH von der Idee getragen wird, dass Zukunft nur gemeinsam gestaltet werden kann, freut sich das Redaktionsteam auf Rückmeldungen, Ideen und Anregungen. Herausgebende: Prof.in Dr. Alexandra Engel, Prof. Dr. Ulrich Harteisen, Prof. Dr. Klaus Maas Moderation: Katrin Degenhardt Musik und technische Bearbeitung: André Föller, Audionaut Tonstudio Grafikdesign: Angelika Pierenkemper Foto: Hans-Ulrich Wiese Redaktion und Schnitt: Verena Weber - [email protected]
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Den Rücken stärken! Kommunale Engagementförderung in ländlichen Regionen
In Deutschland engagiert sich rund die Hälfte der Bevölkerung freiwillig. Ob in der Unterstüzung von Geflüchteten, in der freiwilligen Feuerwehr oder im Sportverein – bürgerschaftlich Engagierte bilden das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. In der zweiten Folge der Podcastreihe „Land.Schafft.Wissen.“ des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH) mit dem Titel „Den Rücken stärken! Kommunale Engagementförderung in ländlichen Regionen“ führt Professorin Dr. Alexandra Engel, Direktorin des Zukunftszentrums und Leiterin der Forschungsgruppe Engagement in ländlichen Räumen am ZZHH, in Theorie und Empirie bürgerschaftlichen Engagements, zugespitzt auf eine strategische Engagementförderung, ein. Im Gespräch mit der Moderatorin Katrin Degenhardt beschreibt sie, was Engagierte antreibt und erläutert auch die besonderen Herausforderungen in ländlichen Regionen. Der Landkreis Göttingen und die Forschungsgruppe haben ein Modellprojekt zur kommunalen Engagementförderung mit dem Namen „GIVE – gut informiert, vernetzt engagiert“ entwickelt, welches im Rahmen des Verbundprojekts „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert wird. Frau Regina Meyer, Demografiebeauftrage des Landkreis Göttingen, und Frau Beate Böcker, Leiterin des Projekts „Give“, berichten von ihren Erfahrungen aus dem Landkeis Göttingen und diskutieren gemeinsam mit Frau Prof. Engel die Ergebnisse der Begleitforschung zum Projekt. Dazugeschaltet ist auch Marcel Riethig, Sozialdezernent des Landkreises Göttingen, der die Notwendigkeit guter Engagementförderung aus Perspektive der politischen Verantwortungsträger erläutert. Weiterführende Informationen sowie Begleitmaterial finden Sie unter www.das-zukunftszentrum.de. Da das ZZHH von der Idee getragen wird, dass Zukunft nur gemeinsam gestaltet werden kann, freut sich das Redaktionsteam auf Rückmeldungen, Ideen und Austausch an [email protected] <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Herausgebende: <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Prof.in Dr. Alexandra Engel Prof. Dr. Ulrich Harteisen Prof. Dr. Klaus Maas <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Moderation: Katrin Degenhardt <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Musik und technische Bearbeitung: André Föller, Audionaut Tonstudio <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Grafikdesign: Angelika Pierenkemper <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Redaktion und Schnitt: Verena Weber - [email protected]
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VivAge - Lebensabend auf dem Bauernhof - Folge 1 Land.Schafft.Wissen.
In der ersten Folge "Land.Schafft.Wissen." präsentiert die Wissenschaftlerin Claudia Busch Ergebnisse des Forschungsprojekts VivAge. Dabei wurden die Möglichkeiten von Seniorenangeboten auf landwirtschaftlichen Betrieben untersucht und daraus konkrete Praxiskonzepte und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Ein realistischer Blick auf Chancen und Hindernisse ermöglicht die Umsetzung jenseits von romantisierenden Vorstellungen ländlicher Idylle und damit Optionen für einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität von Senioren und der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen. Gleichzeitig werden Chancen für den Erhalt landwirtschaftlicher Hofanlagen ersichtlich. Weiterführende Informationen sowie Begleitmaterial finden Sie unter www.das-zukunftszentrum.de. Da das ZZHH von der Idee getragen wird, dass Zukunft nur gemeinsam gestaltet werden kann, freut sich das Redaktionsteam auf Rückmeldungen, Ideen und Austausch an [email protected] <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Herausgebende: <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Prof.in Dr. Alexandra Engel <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Prof. Dr. Ulrich Harteisen <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Prof. Dr. Klaus Maas <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal"> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Moderation: Katrin Degenhardt <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Musik und technische Bearbeitung: André Föller, Audionaut Tonstudio <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Grafikdesign: Angelika Pierenkemper <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Redaktion und Schnitt: Verena Weber - [email protected]
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Trailer
Land.Schafft.Wissen. - der Podcast des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter Im Trailer hören Sie Professorin Alexandra Engel, Direktoriumsmitglied des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter und Professorin für Sozialpolitik und soziale Problemlagen Erwachsener, die das ZZHH und das Format des Podcasts vorstellt: „Mit dieser Podcastreihe werden wir allen Akteurinnen und Akteuren in ländlichen Räumen aktuelle Ergebnisse aus unseren Forschungsprojekten und auch den Studien anderer Institutionen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume vorstellen und Möglichkeiten des Transfers, des konkreten Nutzens vor Ort auch mit Praktikerinnen und Praktikern diskutieren." <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Herausgebende: <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Prof.in Dr. Alexandra Engel <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Prof. Dr. Ulrich Harteisen <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Prof. Dr. Klaus Maas <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal"> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Moderation: Katrin Degenhardt <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Musik und technische Bearbeitung: André Föller, Audionaut Tonstudio <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Grafikdesign: Angelika Pierenkemper <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height: normal">Redaktion und Schnitt: Verena Weber - [email protected]
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