Lange Ohren - Albertina Podcast

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Lange Ohren - Albertina Podcast

Lange Ohren – der Podcast der Albertina lädt ein zu kleinen Zeitreisen durch die Kunstgeschichte und die Sammlung der Albertina : Ausgehend von einem Werk aus der Sammlung führen Clarissa Stadler und Ralph Gleis in jeder Folge durch faszinierende Geschichten und aktuelle Ausstellungen der Albertina. Jetzt überall, wo es Podcasts gibt.

  1. 10

    Gottfried Helnwein – Kunst und Comic

    In dieser Folge tauchen wir ein in die Welt von Comics, Cartoons und Kunstwerken, die sich damit beschäftigen. Der österreichische Künstler Gottfried Helnwein erinnert, welchen Stellenwert die Welten von Mickey Mouse und Donald Duck in der grauen Nachkriegswelt seiner Wiener Kindheit für ihn spielten, warum die Unterscheidung in „high“ and „low“ in Bezug auf Kunst sinnlos ist und was Comics zu einer Weltsprache macht. Dabei schlagen wir den Bogen von Poussin im Rokoko, über Honoré Daumier im 19. Jahrhundert und Lyonel Feininger im frühen 20. Jahrhundert bis zu den Künstlerinnen und Künstlern, die aktuell in der Ausstellung KAWS Art & Comix ausgestellt sind. Mehr erfahren? Die Ausstellung KAWS. Art & Comix untersucht die Wechselwirkung von Comics, Bildergeschichten, Cartoons und Kunst. Die Ausstellung rückt den US-amerikanischen Künstler KAWS in einen Dialog mit ausgewählten Positionen der Gegenwart und betont die künstlerische Autonomie seiner Charaktere, die Pop-, kommerzielle und öffentliche Kunst miteinander verbinden.

  2. 9

    Bewegte Körper, bleibende Bilder: Die Poesie des Tanzbilds

    Diese Folge führt in einen Moment zwischen Bewegung und Stillstand. Tanzfotografien aus der Sammlung der Albertina zeigen Körper, die sich der Zeit einschreiben – als Pose, als Spannung, als Ausdruck. Im Gespräch mit der Tanzwissenschaftlerin Gabriele Brandstetter geht es um die Frage, wie sich eine flüchtige Kunstform überhaupt festhalten lässt und was in diesen Bildern sichtbar wird: Dynamik, Inszenierung und die Spuren ihrer Epoche. Ausgehend von der Ausstellung Tanzbild entfaltet sich eine Geschichte von Befreiung und Transformation. Von den frühen Atelieraufnahmen des 19. Jahrhunderts über die expressive Avantgarde der 1920er Jahre bis hin zu Figuren wie Isadora Duncan, Grete Wiesenthal oder Anita Berber wird Tanz als Ausdruck gesellschaftlicher Umbrüche lesbar. Es geht um neue Körperbilder, um weibliche Selbstermächtigung und um die enge Verbindung von Tanz, Fotografie und bildender Kunst. Mehr erfahren? Die Ausstellung Tanzbild in der ALBERTINA MODERN zeigt historische Tanzfotografien aus der Sammlung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Zwischenkriegszeit und eröffnet einen vielschichtigen Blick auf Bewegung, Bild und Zeitgeschichte.

  3. 8

    Honoré Daumier

    In dieser Folge des Albertina Podcasts „Lange Ohren“ reisen wir ins Paris des 19. Jahrhunderts - in eine Epoche politischer Spannungen, gesellschaftlicher Umbrüche und neuer Medien. Im Gespräch mit Albertina-Generaldirektor Ralf Gleis spricht Clarissa Stadler über den französischen Künstler Honoré Daumier, dessen Lithografien zu den wichtigsten Beispielen politischer Karikatur des 19. Jahrhunderts zählen. Mit scharfem Humor und künstlerischer Präzision kommentierte Daumier Macht, Korruption und soziale Ungleichheit und prägte damit eine Bildsprache, die politische Kritik und Kunst auf einzigartige Weise verbindet. Ausgehend von der Ausstellung in der Albertina geht es um die berühmte „Birne“ als Symbol politischer Satire, um Karikatur als Instrument der öffentlichen Meinungsbildung und um Daumiers ironischen Blick auf das Leben im modernen Paris. Seine Arbeiten nehmen Politik, Gesellschaft und den Alltag der Großstadt unter die Lupe und zeigen, wie aktuell seine Beobachtungen bis heute geblieben sind. Mehr erfahren? Die Ausstellung „Honoré Daumier“ in der ALBERTINA präsentiert rund 200 Werke des französischen Künstlers und gilt als eine der umfassendsten Präsentationen seiner Lithografien und Zeichnungen. Sie zeigt Daumier als scharfsinnigen Chronisten des 19. Jahrhunderts und als Pionier der politischen Karikatur.

  4. 7

    Mensch und Kosmos auf Papier

    Papier ist eines der grundlegendsten Medien unserer Kultur und zugleich eines der wandelbarsten. In dieser Folge von Lange Ohren sprechen Clarissa Stadler und Ralph Gleis über die Ausstellung Faszination Papier in der Albertina und über ein Material, das seit Jahrhunderten Kunst, Wissen und Vorstellungskraft prägt.
 Ausgehend von der einzigartigen Sammlung der Albertina führt die Folge zu überraschenden Objekten: von einem 26 Meter langen japanischen Leporello über geschnittene Andachtsbilder, Klappfiguren und frühe Vorläufer des Films bis hin zu Sternenkarten, Stadtansichten und Selbstbildnissen von Rembrandt. Papier erscheint hier als Spielmaterial, wissenschaftliches Instrument und künstlerisches Experiment – als Medium, mit dem Menschen die Welt, den Kosmos und sich selbst zu begreifen versuchen.
 Die Ausstellung Faszination Papier ist vom 11. Dezember 2025 bis 22. März 2026 in der Albertina zu sehen.

  5. 6

    Leiko Ikemura

    Diese Folge führt in einen Raum der Entschleunigung. Leiko Ikemuras Arbeiten öffnen Landschaften, in denen Körper, Natur und Identität ineinander übergehen und feste Zuschreibungen an Bedeutung verlieren. Im Gespräch spricht sie über Verwandlung als künstlerisches Prinzip, über eine universelle Vorstellung von Schöpfung und über das Beobachten des Menschen – und ihrer selbst – als Ausgangspunkt ihrer Kunst. Ausgehend von der Ausstellung Motherscape erzählt Ikemura von Seelenlandschaften, hybriden Wesen und einem Denken, in dem Mensch, Tier, Pflanze und Element miteinander verbunden sind. Es geht um Zeitreisen, um Transformation und um eine Haltung, die Weiblichkeit, Spiritualität und Natur nicht trennt, sondern zusammendenkt. Mehr erfahren? Die Ausstellung Leiko Ikemura: Motherscape in der ALBERTINA ist bis zum 6. April 2026 zu sehen und bietet einen poetischen Querschnitt durch Ikemuras Werk zwischen Ost und West, Körper und Landschaft

  6. 5

    Marina Abramović

    Wie verwandelt sich eine Kunst, die einst radikal an die Grenzen des Körpers ging, in eine Praxis, die Lebensenergie, Humor und Verbundenheit in den Mittelpunkt stellt? In dieser Folge erzählt Marina Abramović von ihrem Weg durch fünf Jahrzehnte Performancekunst, von frühen Arbeiten, in denen Schmerz, Risiko und strenge Selbsterforschung dominierten, bis hin zu aktuellen Werken, die Offenheit, Achtsamkeit und die Kraft menschlicher Nähe feiern. Mehr erfahren? Die aktuelle Retrospektive in der ALBERTINA MODERN, Marina Abramović, zeichnet diesen Wandel eindrucksvoll nach, von frühen Performances bis zu neuen großformatigen Arbeiten, die den Körper als Quelle von Energie, Erinnerung und Hoffnung sichtbar machen.

  7. 4

    Gothic Modern – Teil 2

    GOTHIC MODERN – Die Moderne neu gesehen Die aktuelle Ausstellung der ALBERTINA GOTHIC MODERN eröffnet einen überraschenden Blick auf die Moderne – aus nordeuropäischer Perspektive. Von van Goghs Rauchendem Totenschädel über Kirchners Rheinbrücke bis zu Akseli Gallen-Kallelas Altarbildern finnischer Mystik entfaltet sich ein faszinierendes Zeitbild. Und was hat der Kölner Dom mit der nordischen Moderne zu tun? Diesen Fragen gehen Clarissa Stadler und Ralph Gleis im Podcast Lange Ohren nach. Sie beleuchten die Sinnsuche um die Jahrhundertwende – eine Epoche zwischen Aufbruch und Zukunftsangst, in der Künstler:innen wie Paula Modersohn-Becker, Käthe Kollwitz, Edvard Munch, Egon Schiele oder Helen Schjerfbeck eine neue Tiefe im Rückgriff auf mittelalterliche Themen und Formen fanden. Das Mittelalter ist hier kein Gegensatz zur Moderne, sondern Quelle emotionaler, spiritueller Erfahrung und formaler Innovation. Rund 200 Werke vom 15. bis 20. Jahrhundert zeigen, wie die Kunst der Moderne das Mittelalter nicht als Gegensatz, sondern als Resonanzraum verstand: als Quelle für Emotion, Spiritualität und Innovation. GOTHIC MODERN – in der ALBERTINA bis 11. Jänner 2025.

  8. 3

    Gothic Modern – Teil 1

    Was verbirgt sich hinter dem Ausstellungstitel „Gothic Modern“? Und wie genau spielt sich jene Begegnung von Gotik und Moderne in der neuen Ausstellung der Albertina ab? Was faszinierte die um 1900 lebenden Künstler:innen wie Ernst-Ludwig Kirchner, Edvard Munch, Paula Modersohn-Becker, Vincent van Gogh und Käthe Kollwitz so sehr an den Darstellungen von Tod, Natur und Liebe in der mittelalterlichen Kunst von Hans Baldung Grien, Lucas Cranach oder Hans Holbein? Clarissa Stadler und Ralph Gleis begeben sich in dieser Folge von Lange Ohren auf eine neue Zeitreise, die sie dieses Mal in die Zeit der Jahrhundertwende um 1900 und von hieraus ins Mittelalter und die Frührenaissance führt. Die großangelegte Themenausstellung beleuchtet anhand von rund 200 Werken eine Entwicklung in der Zeit von 1875 bis 1925, in der sich zahlreiche Kunstschaffende wie Paula Modersohn-Becker, Max Beckmann, Otto Dix, Vincent van Gogh, Gustav Klimt, Käthe Kollwitz, Edvard Munch, Egon Schiele oder Helen Schjerfbeck bewusst von der ausdrucksstarken Kunst eines Holbein, Dürer, Cranach oder Baldung Grien inspirieren ließen. Die Begegnung mit der mittelalterlichen Ästhetik rief große Gefühle hervor und eröffnete den Künstler:innen neue Wege, sich mit den grundlegenden Fragen des menschlichen Daseins auseinanderzusetzen. Die Ausstellung Gothic Modern in der ALBERTINA ist ab sofort geöffnet und noch bis 11. Jänner 2026 zu sehen.

  9. 2

    Heimische Berge, ferne Länder

    Warum sind wir fasziniert von Orten, die wir (noch) nicht kennen? In der Sommerhitze Wiens begeben sich Clarissa Stadler und Ralph Gleis auf eine gedankliche Reise durch die Jahrhunderte – in der aktuellen Ausstellung Fernweh treffen romantische Sehnsüchte auf reale Strapazen.

  10. 1

    Der Hase und der Hai

    In der ersten Folge des neuen ALBERTINA-Podcasts „Lange Ohren“ reisen Moderatorin Clarissa Stadler und Generaldirektor Ralph Gleis ins Jahr 1502 – zu dem Moment, als Albrecht Dürer seinem berühmten Feldhasen Leben auf Papier verlieh. Noch heute, 500 Jahre später, scheint es fast, als könnte das Tier jeden Moment vom Blatt springen.

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