PODCAST · society
Lebensretter - Ein Podcast der Björn Steiger Stiftung
by ABC Communication
In diesem Podcast geht es um die Arbeit der Björn Steiger Stiftung und die Bedeutung einer funktionierenden Notfallhilfe. Wir sprechen mit Experten, Betroffenen und den Machern hinter den Kulissen. Zur Geschichte der Stiftung: Mai 1969. Auf dem Rückweg vom Schwimmbad wird der 8-jährige Björn Steiger von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt. Es dauert fast eine Stunde, bis endlich ein Rettungswagen eintrifft. Björn Steiger stirbt – nicht an seinen Verletzungen, sondern an den Folgen eines Schocks.Die Eltern Ute und Siegfried Steiger gründen erst einen gemeinnützigen Verein, später entsteht daraus die Björn Steiger Stiftung. Durch ihr unerlässliches Engagement wurden bis heute Millionen Menschenleben gerettet und vergleichbare Schicksalsschläge vermieden.
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Zwischen Intensivstation und Landtag - mit Dr. Michael Preusch
Wie bringt man die Perspektive eines Intensivmediziners in die Gesundheitspolitik? Und was passiert, wenn jemand jeden Tag Leben rettet – sowohl auf der Intensivstation als auch im Parlament? In dieser Folge spricht Moderator Béla Anda mit Dr. Michael Preusch, Kardiologe, Intensivmediziner am Universitätsklinikum Heidelberg und Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg. Es geht um die Herausforderungen der Notfallversorgung, notwendige Reformen im Gesundheitswesen und darum, warum jeder Mensch Leben retten kann – wenn er den Mut hat, im entscheidenden Moment zu handeln. Außerdem erzählt Dr. Preusch, weshalb ihm die Einführung von Wiederbelebungsunterricht an Schulen so wichtig ist und warum die Zusammenarbeit mit der Björn Steiger Stiftung dabei eine entscheidende Rolle spielt.
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90 Minuten bis zur Lebensrettung
Was wäre, wenn Leitstellen in einem Notfall nicht nur hören, sondern auch sehen könnten, was am Einsatzort passiert? Genau diese Frage stellte sich Viktor Huhle nach einem schweren Motorradunfall seiner Eltern – und entwickelte daraus eine Innovation, die heute bereits Leben rettet. In dieser Folge von Lebensretter erzählt er Béla Anda, wie aus einem persönlichen Schicksalsschlag das System EmergencyEye entstand und warum moderne Kommunikation im Notfall über Leben und Tod entscheiden kann.
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Überleben auf 8000 m - mit Höhenbergsteigerin Tamara Lunger
In dieser Folge sprechen wir mit einer Frau, die den Tod mehrfach vor Augen hatte – und trotzdem immer wieder den Weg zurück ins Leben gefunden hat. Tamara Lunger zählt zu den bekanntesten Höhenbergsteigerinnen Europas. Sie stand an den gefährlichsten Bergen der Welt, kämpfte sich durch extreme Wetterbedingungen, traf Entscheidungen zwischen Gipfelglück und Überleben und erlebte Verluste, die ihr Leben für immer verändert haben. Im Gespräch mit Ina Tenz erzählt sie von ihrer außergewöhnlichen Karriere im Höhenbergsteigen, von Intuition als Lebensretterin, von traumatischen Erfahrungen am K2 und Nanga Parbat sowie von ihrem persönlichen Weg aus Angst, Trauer und Leistungsdruck zurück zu mehr Leichtigkeit und Lebensfreude. Eine bewegende Folge über Mut, Grenzerfahrungen, mentale Stärke und die Frage, was wirklich zählt, wenn alles auf dem Spiel steht.
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Fußball-WM und Herzinfarkt - Emotionen im Stadion und KI-Notfalldiagnostik
WM-Zeit - Infarktzeit. Gefühlt brechen immer mehr Menschen auf dem Fußballplatz, in Stadien und auch bei Fanfesten, vor dem TV und an sonstigen Screens mit Herzproblemen zusammen. Doch ist das wirklich so? Wie verhält sich das Aufkommen von Herzinfarkten in besonders fußballintensiven Zeiten mit den Perioden ohne internationale Länder-Wettbewerbe? Darüber spricht spricht Béla Anda In dieser Folge von „Lebensretter“ mit Dr. Sascha Macherey-Meyer, der dazu eine umfangreiche Studie veröffentlicht hat. Außerdem geht es um die Zukunft der Herzinfarktdiagnostik. Künstliche Intelligenz kann schon heute dabei helfen, lebensbedrohliche Herzinfarkte schneller und präziser zu erkennen - und damit wertvolle Minuten der Rettung zu gewinnen. Wie verändert KI die Notfallmedizin? Welche Chancen bietet sie für Rettungsdienste und Kliniken? Und wo liegen ihre Grenzen? Ein Podcast über medizinische Innovationen, digitale Unterstützung und die Frage, wie Technologie künftig Leben retten kann.
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Amoklauf in Graz
Was passiert eigentlich in den ersten Minuten einer Katastrophe? Wer entscheidet, welche Einsatzkräfte alarmiert werden, welche Krankenhäuser informiert werden und wie Menschen in akuter Lebensgefahr unterstützt werden? In dieser Folge spricht Béla Anda mit Thomas Gangl, Leiter der Rettungsleitstelle Steiermark. Anlass ist die Reflexion eines der schwersten Einsatzereignisse der vergangenen Jahre: des Amoklaufs in Graz. Thomas Gangl gibt einen seltenen Einblick in die Arbeit einer modernen Leitstelle, berichtet von den ersten Minuten nach dem Notruf, erklärt die Koordination eines Großeinsatzes und zeigt, wie standardisierte Notrufabfragen, digitale Systeme und menschliche Expertise zusammenwirken, um Leben zu retten. Außerdem sprechen wir über die Besonderheiten des österreichischen Rettungswesens, die Rolle der Leitstellen als Steuerungszentren im Gesundheitswesen und darüber, warum trotz aller Digitalisierung der Mensch immer im Mittelpunkt stehen muss. Eine Folge über Verantwortung, Krisenmanagement, Innovation – und die Menschen hinter den Notrufen.
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30 Jahre Rettungsdienst - was in unseren Notaufnahmen wirklich schief läuft
Wenn wir an Notfallmedizin denken, denken wir an Rettungswagen, Notaufnahmen oder Hubschrauber. Wir denken an Geschwindigkeit. An Entscheidungen in Sekunden. An Menschen, die Leben retten. Doch eine der größten Herausforderungen der modernen Akutmedizin ist ein System, das noch immer zu oft nebeneinander statt miteinander arbeitet. Deutschland verfügt über hochmoderne Kliniken, hervorragend ausgebildete Einsatzkräfte und spezialisierte Zentren. Aber was passiert zwischen Notruf, Leitstelle, Rettungsdienst und Klinik? Warum gehen gerade dort oft wertvolle Minuten verloren? Darüber spricht Béla Anda in dieser Folge mit Priv.-Doz. Dr. Stephan Kurz — Facharzt für Anästhesie, Public-Health-Experte, Rettungsmediziner und Notarzt in der Luftrettung. Es geht um die Zukunft der Notfallversorgung, über intelligente Patientensteuerung, Netzwerkmedizin, künstliche Intelligenz im Rettungswesen — und darüber, warum moderne Leitstellen künftig vielleicht kein Ort mehr sind, sondern ein digitales Netzwerk.
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Die digitale Rettung - was Patienten jetzt vom Gesundheitssystem erwarten
Wie digital ist das deutsche Gesundheitswesen wirklich – und was erwarten Patientinnen und Patienten heute von Kliniken, Arztpraxen und Krankenkassen? In dieser Folge von „Lebensretter“, dem Podcast der Björn Steiger Stiftung spricht Béla Anda mit Jörg Asma, Partner bei PwC und Experte für Digital Healthcare und Cyber Security. Grundlage des Gesprächs ist das Healthcare Barometer, das zeigt, wie Menschen in Deutschland über Krankenhäuser, Krankenkassen, Digitalisierung, Prävention und die Zukunft der Versorgung denken. Es geht um elektronische Patientenakten, Gesundheits-Apps, Telemedizin, künstliche Intelligenz, Datenschutz und die Frage, warum unser Gesundheitssystem oft besser ist, als es sich für viele anfühlt. Gleichzeitig wird deutlich: Die Erwartungen der Patientinnen und Patienten verändern sich massiv – und die digitale Patientenreise beginnt längst nicht mehr erst im Krankenhaus.
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Vom Rampenlicht in den Rettungswagen - Sänger Joey Heindles Zeit als Sanitäter
Zu Gast in dieser Folge ist jemand, den viele aus der Öffentlichkeit kennen – aber der während der Corona-Pandemie eine ganz andere, sehr wichtige Rolle übernommen hat: Joey Heindle. Er ist nicht nur Musiker und Entertainer, sondern hat sich in einer herausfordernden Zeit bewusst dafür entschieden, als Rettungssanitäter Verantwortung zu übernehmen – direkt am Menschen, direkt im Einsatz. Wir sprechen heute darüber, was ihn zu diesem Schritt bewegt hat, was er im Rettungsdienst erlebt hat und warum Erste Hilfe für jeden von uns so entscheidend ist. Außerdem wollen wir herausfinden, wie wir als Gesellschaft besser vorbereitet sein können – und warum Wegschauen im Notfall keine Option ist.
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42 Kilometer im Ausnahmezustand- Die unsichtbaren Lebensretter beim Marathon
Tausende Läuferinnen und Läufer, 42 Kilometer Strecke, volle Straßen, Emotionen im Ziel — und im Hintergrund ein hochkomplexes Sicherheits- und Rettungssystem. In dieser Folge spricht Béla Anda mit Carsten Krebs, Geschäftsführer der eichels Event GmbH, über die Organisation des ADAC Hannover Marathon und darüber, was passieren muss, wenn bei einer Großveranstaltung plötzlich ein medizinischer Notfall eintritt. Es geht um minutiöse Planung, Zusammenarbeit mit Rettungsdiensten, kritische Streckenabschnitte, Kreislaufprobleme, Reanimationen, mediale Aufmerksamkeit — und die Frage, wie Veranstalter dafür sorgen, dass aus einem sportlichen Ausnahmezustand ein möglichst sicheres Erlebnis für alle wird.
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Gesundheit, die wir uns leisten können - Wege aus der Klinikkrise
Deutschland gibt viel Geld für Gesundheit aus – doch die Ergebnisse bleiben oft hinter den Möglichkeiten zurück. Warum ist das so? Und welche Reformen braucht ein System, das unter Druck steht: in Kliniken, Pflege, Notfallversorgung und Arztpraxen? In dieser Folge spricht Béla Anda mit Gesundheitsökonom Prof. Dr. Jonas Schreyögg über Wege aus der Pflege- und Klinikkrise. Es geht um bessere Patientensteuerung, stärkere Hausarztmodelle, neue Rollen für Pflegefachpersonen, internationale Vorbilder, die Reform der Notfallversorgung – und darum, warum künstliche Intelligenz Ärztinnen und Ärzte nicht ersetzen, aber sehr wohl unterstützen kann.
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Die App, die Leben rettet - Warum wir digitale Ersthelfer brauchen
Beim plötzlichen Herzstillstand zählen Minuten – oft sogar Sekunden. Noch bevor Rettungsdienst oder Notarzt eintreffen, entscheidet sich, ob ein Mensch überlebt und mit gutem neurologischem Ergebnis zurück ins Leben findet. Doch genau hier entsteht eine gefährliche Lücke: Der Rettungsdienst braucht im Schnitt mehrere Minuten, irreversible Schäden können aber schon nach drei bis fünf Minuten auftreten. In dieser Folge spricht Béla Anda mit Prof. Dr. Michael Müller, Gründer und erster Vorsitzender von Region der Lebensretter e. V.. Er erklärt, warum appbasierte Ersthelfersysteme ein entscheidendes Glied in der Rettungskette sind, wie qualifizierte Helferinnen und Helfer in der Nähe alarmiert werden, welche Rolle Defibrillatoren spielen – und warum Deutschland dringend flächendeckende Lösungen braucht.
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Wenn der Rettungsdienst selbst Hilfe braucht - Zeit für eine Systemreform!
Was passiert eigentlich, wenn im Notfall jede Minute zählt – und die Strukturen dahinter trotzdem nicht sauber ineinandergreifen? In dieser Folge von Lebensretter spricht Béla Anda mit Christof Constantin Chwojka, Geschäftsführer Rettungsdienst der Björn Steiger Stiftung, über die dringend notwendige Reform des Rettungswesens in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen grundlegende Fragen: Warum ist der Rettungsdienst in Deutschland bis heute Teil der Gefahrenabwehr und nicht der medizinischen Versorgung? Weshalb wird gute präklinische Behandlung oft schlechter vergütet als ein bloßer Transport? Und was müsste sich bei Leitstellen, Finanzierung, Digitalisierung und politischen Zuständigkeiten endlich ändern? Ein Gespräch über Systemfehler, verpasste Chancen, internationale Vorbilder – und darüber, warum Deutschland beim Thema Notfallversorgung kein Erkenntnis-, sondern vor allem ein Umsetzungsproblem hat.
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Teil 2: Die Kraft der Stammzellen - Wie wir uns in Zukunft selbst heilen
Nachdem Bela Anda mit Prof. Alt in der ersten Folge über seine wegweisenden Entwicklungen in der Herzmedizin, seine Erfindungen und den Aufbau seines eigenen Klinikums gesprochen haben, richten wir heute den Blick nach vorn. Im Mittelpunkt stehen Professor Alts Arbeit in den USA, seine Forschung auf dem Gebiet der regenerativen Medizin und die Frage, wie Stammzellen künftig dabei helfen könnten, geschädigtes Gewebe zu heilen, statt nur Symptome zu behandeln. Außerdem geht es um Innovationskultur, den Forschungsstandort Deutschland und die großen Chancen, aber auch Hürden moderner Medizin.
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Teil 1: Pionier der Kardiologie - Von Herzschrittmachern und dem Traum vom eigenen Klinikum
Unser Gast ist Prof. Eckhard Alt: Arzt, Forscher, Unternehmer und Innovator. Seit vielen Jahren pendelt er zwischen Deutschland und den USA, forscht unter anderem an Stammzelltherapien in Houston, hat zahlreiche medizinische Entwicklungen mitgeprägt, Hunderte Patente angemeldet und in München mit dem Isar Klinikum eine Klinik aufgebaut, die Medizin, Innovation und Menschlichkeit zusammenbringen will. In diesem ersten Teil der Folge spricht er mit Béla Anda über seinen außergewöhnlichen Lebensweg, über seine Anfänge in der Herzchirurgie und Kardiologie, über die Entwicklung minimalinvasiver Verfahren, Stents und moderner Herzschrittmacher – und über die Frage, was einen Menschen antreibt, der Medizin nicht nur anwenden, sondern grundlegend weiterentwickeln will. Es geht um Neugier, Erfindergeist, Verantwortung gegenüber Patientinnen und Patienten – und um den Anspruch, medizinischen Fortschritt immer auch praktisch nutzbar zu machen.
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Vom Ersthelfer zum Patienten: Wenn Lebensretter selbst gerettet werden müssen
Wenn Menschenleben auf dem Spiel stehen, entscheiden oft die ersten Minuten. In dieser Folge geht es um zwei außergewöhnliche Rettungsgeschichten, die auf bewegende Weise zeigen, wie wichtig schnelle Hilfe, Wiederbelebung und mutige Ersthelfer sind. Zu Gast bei Béla Anda ist Dr. Harald Genzwürker, Notarzt und engagierter Verfechter der Laienreanimation. Er erzählt von einem Einsatz auf einem Fußballplatz im Odenwald, bei dem ein Mann mit Herzstillstand dank sofortiger Hilfe überlebt. Jahre später kommt es zu einer fast unglaublichen Wendung: Der Ersthelfer von damals gerät selbst in Lebensgefahr – und erneut ist es Dr. Genzwürker, der mit seinem Team zur Stelle ist. Diese Folge macht deutlich: Prüfen. Rufen. Drücken. Jede und jeder kann Leben retten. Und Nichtstun ist der einzige wirkliche Fehler.
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Der Kampf gegen Kinderkrebs: die harte Realität der Kinderonkologie
In diesem Podcast geht es nicht nur um die Arbeit von Erstrettern und Notfallhelfern in Akutsituationen, sondern Béla Anda spricht auch mit herausragenden Persönlichkeiten, Ärzten und Forschern, die sich tagtäglich einsetzen, um Menschenleben zu retten. Zu Gast ist Professor Dr. Christian Kratz, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Gespräch erklärt er, was „Leben retten“ in der Kinderonkologie konkret bedeutet, warum Krebs bei Kindern oft schnelles Handeln erfordert und welche Fortschritte die Medizin in den vergangenen Jahrzehnten gemacht hat. Es geht um Heilungschancen, die Belastung für Familien und Behandlungsteams, die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit — und um die Frage, welche medizinischen Durchbrüche in Zukunft möglich sind. Eine eindrucksvolle Folge über Verantwortung, Forschung, Teamarbeit und den unbedingten Willen, jungen Patientinnen und Patienten eine Zukunft zu ermöglichen.
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Gefahr im Schnee - wie Lawinen und Kälte den Körper an die Grenze bringen
In dieser Folge von „Lebensretter – der Podcast der Björn Steiger Stiftung“ spricht Béla Anda mit Prof. Dr. Hermann Brugger, einem der renommiertesten Experten für alpine Notfallmedizin. Als Gründer des Instituts für Alpine Notfallmedizin und langjähriger Präsident der internationalen Gesellschaft für Alpine Medizin erklärt er, warum die aktuelle Lawinensituation in den Alpen so kritisch ist, welche Fehler im freien Gelände besonders häufig passieren und warum bei Lawinenunfällen oft die ersten Minuten über Leben und Tod entscheiden. Außerdem geht es um die Unterschiede zwischen Skitourengehen und Variantenskifahren, um die Risiken von Gruppendruck und Fehleinschätzungen im Gebirge sowie um die faszinierenden Besonderheiten der Kälte- und Höhenmedizin. Prof. Brugger gibt zudem konkrete Hinweise, wie sich Menschen in den Bergen sicherer verhalten können — und warum defensives Entscheiden dort oft lebensrettend ist.
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Profis im Dunkeln - Wie Höhlenretter ausgebildet werden
In dieser Folge geht es buchstäblich unter die Erde: Unser Gast Thomas Berquet ist Landesbeauftragter für Höhlenrettung der Bergwacht Bayern. Er koordiniert die Höhen- und Höhlenrettungsstrukturen in mehreren Regionen, verantwortet Ausbildung und Prüfung neuer Höhlenretterinnen und -retter, kümmert sich um Material und Standards – und vertritt die Bergwacht Bayern auch international. Besonders: Thomas Berquet kommt direkt aus einer 12-Stunden-Nachtschicht im Rettungsdienst – mit Einsätzen nach starkem Schneefall, Glätte und Verkehrsunfällen. Mit Béla Anda spricht er darüber, was Höhlenrettung wirklich bedeutet: welche Fähigkeiten man braucht, wie Ausbildung und Auswahl ablaufen, warum Standardisierung und leichtes Material im Einsatz entscheidend sind – und was jede*r beachten sollte, der aus Neugier „nur mal kurz“ in eine Höhle schauen will.
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Extremeinsätze unter der Erde - Wenn die Höhle zur Falle wird
In dieser Folge geht es um Rettung dort, wo kaum jemand hinkommt: tief unter der Erde – in Höhlen, Schächten und engen Gängen. Zu Gast bei Béla Anda ist Andreas Wolf von der Bergwacht Bayern – Höhlenexperte, Höhlentaucher und Mitaufbauer der Höhlenrettung innerhalb der Bergwacht. Sie sprechen über Ausrüstung und Sicherheitsregeln beim Höhlengehen, über die Herausforderungen von Einsätzen ohne Funk und Handy – und über einen der spektakulärsten Rettungseinsätze Europas: die Riesending-Schachthöhle. Außerdem: Klimaveränderungen in den Alpen und was Ereignisse wie der Einsturz der Eiskapelle am Watzmann für Bergsport und Rettung bedeuten.
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Kampf um jede Sekunde - der Alltag im Schockraum
Was passiert, wenn Sekunden über Leben und Tod entscheiden? Wenn acht Menschen gleichzeitig um einen schwerverletzten Patienten kämpfen – koordiniert, konzentriert, hochprofessionell? In dieser Folge von „Lebensretter – Der Podcast der Björn Steiger Stiftung“ spricht Béla Andamit Dr. Michaela Wilhelmi, Oberärztin in der Unfallchirurgie und Bereichsleiterin der Intensivstation an der Medizinische Hochschule Hannover. Sie erzählt von ihrem Weg vom pferdebegeisterten Mädchen mit klarer Berufung zur habilitierten Intensivmedizinerin, von Karriere und Familie, von Teamarbeit in Extremsituationen – und von den Momenten, die selbst erfahrene Ärztinnen nicht kaltlassen. Ein ehrliches Gespräch über Belastung, Verantwortung, medizinischen Fortschritt – und über das, was Kraft gibt, weiterzumachen.
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Vom Gründer zum Inselretter - Wie man Rettungsdienst neu denkt
In dieser Folge spricht Béla Anda mit Markus Müller vom DRK Mittelhessen – einem Macher, der seit den 80ern Rettungsdienst und Patiententransport mit aufgebaut und weiterentwickelt hat. Wie kommt es, dass ein Rettungsdienst aus Mittelhessen auch auf den Nordseeinseln Langeoog und Spiekeroog Verantwortung trägt? Und was bedeutet es in der Praxis, Rettungsdienst dort zu organisieren, wo Gezeiten den Takt vorgeben, Wohnraum knapp ist und Patientinnen und Patienten im Zweifel stundenlang nicht evakuiert werden können? Wir schauen außerdem auf Markus Müllers unternehmerische Anfänge, auf die Entwicklung der Notfallversorgung in Deutschland – und auf die zentrale Frage: Wie muss Rettungsdienst neu gedacht werden, damit er wieder stärker am tatsächlichen Bedarf der Menschen ausgerichtet ist – gerade in einer alternden Gesellschaft?
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Blackout und Krisen: sind wirklich vorbereitet?
n dieser Episode ist ein echter Pionier zu Gast: Dr. med. Roland Huf, langjähriger Facharzt für Chirurgie sowie Intensiv- und Notfallmedizin – und einer der Wegbereiter der Intensiv-Patienten-Luftrettung. Mit Béla Anda spricht er darüber, wie aus der Idee „Hubschrauberrettung“ ein Konzept wurde, das Intensivmedizin auf höchstem Niveau auch in der Luft möglich macht – inklusive Technik, Teamwork und den Widerständen, die es anfangs zu überwinden galt. Außerdem geht es um den „klassischen“ Rettungsflug, Nachtflugbetrieb und um ein Thema, das uns alle betrifft: Katastrophenvorsorge – was man wirklich braucht, um bei Blackout & Co. handlungsfähig zu bleiben, und welche gefährlichen Fehler man vermeiden sollte.
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Wettlauf gegen die Zeit - die tückische Gefahr der Aortendissektion
In dieser Folge spricht Béla Anda über einen medizinischen Notfall, der häufig unterschätzt wird – weil er sich manchmal schleichend entwickelt, schwer zu erkennen ist und dennoch extrem gefährlich ist: die akute Aortendissektion Typ A. Zu Gast ist Priv.-Doz. Dr. Stephan Kurz – Anästhesist, Intensiv- und Notfallmediziner, ehemaliger Chefarzt an der Caritas-Klinik Dominikus in Berlin, habilitiert an der Charité, und Mitbegründer des „Aortentelefons“ am Deutschen Herzzentrum der Charité. Ein Gespräch über Vernichtungsschmerz, Minuten, die Leben entscheiden – und darüber, wie Prozesse und Strukturen im Rettungswesen Patientinnen und Patienten retten können. Die akute Aortendissektion Typ A ist ein hochgefährlicher Notfall – oft schwer von einem Herzinfarkt zu unterscheiden und unbehandelt nahezu immer tödlich. Priv.-Doz. Dr. Stephan Kurz erklärt, was im Körper passiert, welche Warnsignale entscheidend sind, warum die Erstdiagnose im Rettungsdienst so viel Zeit spart – und wie das „Aortentelefon“ am Deutschen Herzzentrum der Charité nachweislich die Versorgung verbessert hat.
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Streitfall Tempo 30
Diesmal ist ein vertrauter und sehr geschätzter Gast erneut dabei: Siegfried Bockmann, Verkehrsexperte und Unfallforscher. Er bringt eine neue, umfassende Metastudie mit – zum hoch diskutierten Thema Tempo 30. Für die einen ist Tempo 30 ein Symbol vermeintlicher Bevormundung, für die anderen ein zentraler Baustein moderner Verkehrssicherheit. Doch was sagen die Daten wirklich? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Einzelstudien aus einzelnen Städten oft nur begrenzt aussagekräftig sind, was eine Metastudie leisten kann – und welche Effekte Tempo 30 tatsächlich hat: auf Unfallzahlen, die Schwere von Unfällen, Personenschäden, Verkehrsfluss und Umweltbelastung. Außerdem diskutiert Béla Anda mit Siegfried Brockmann, wie ein belastbarer Modellversuch in Deutschland aussehen müsste – und warum es beim Thema Verkehr letztlich nicht um Ideologie, sondern um Fürsorge, Sicherheit und pragmatische Lösungen geht.
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Jahresrückblick
In dieser Episode spricht Béla Anda mit Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung. Gemeinsam blicken sie auf das Jahr 2025 – und vor allem nach vorn: Warum braucht Deutschland aus Sicht der Stiftung eine grundlegende Reform des Rettungsdienstes? Was läuft strukturell falsch – und warum sind Leitstellen, Patientensteuerung und bundesweit einheitliche Qualitätsstandards der Schlüssel für bessere Versorgung? Steiger erklärt, weshalb Deutschland international beim Rettungswesen zunehmend zurückfällt, welche Lösungen andere Länder (insbesondere Österreich) längst etabliert haben – und warum die Stiftung den Weg bis nach Karlsruhe geht. Außerdem geht es um positive Meilensteine: die Kooperation mit dem DFB für mehr Reanimationsschulungen, neue Impulse für „Herzsicher“ sowie innovative Projekte wie das Medical Intervention Car. Zum Schluss wird es persönlich: ein Plädoyer für Ehrenamt, Gemeinschaftssinn – und warum gesellschaftliches Engagement wieder selbstverständlicher werden sollte.
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Der Mensch hinter dem Helfer - ein Lebensweg
Nachdem wir beim letzten Mal sehr intensiv über die Arbeit in der Krisenintervention gesprochen haben, geht es heute um den Menschen dahinter: Andreas Hänsel. Er war Theaterintendant, hat Burnout erlebt, hat im Wald gearbeitet, sich neu erfunden und schließlich seinen Weg in die Krisenintervention gefunden. Béla Anda spricht mit ihm darüber, wie Biografie, Brüche und Umwege einen Menschen prägen – und warum kein Umweg im Leben umsonst ist.
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Wenn die Welt stehenbleibt. Über die Arbeit des Kriseninterventionsteams
In dieser Folge sprechen wir über Einsätze, in denen für andere Menschen buchstäblich nichts mehr ist, wie es vorher war: Attentate, schwere Unfälle, Katastrophen. Zu Gast bei Béla Anda ist Andreas Hänsel – einer der erfahrensten Kriseninterventionshelfer Deutschlands. Er war unter anderem im Einsatz nach dem Tsunami in Thailand, beim Amoklauf am Münchner Olympia-Einkaufszentrum und beim Eishallen-Unglück in Bad Reichenhall. Wir sprechen darüber, was in den ersten Stunden nach einem Schockereignis passiert, wie man Menschen in ihrer schlimmsten Lebenssituation überhaupt erreichen kann – und wie er selbst mit den Belastungen dieser Arbeit umgeht. Eine Fortsetzung mit Teil 2 dieser Folge gibt es in der kommenden Woche.
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Wie die Politik das Rettungssystem erstickt
Wie zukunftsfest sind unsere Rettungs- und Notfallsysteme in Deutschland – und was läuft in unseren Krankenhäusern grundlegend schief? Immer mehr Regeln, immer mehr Bürokratie, gleichzeitig Personalmangel, wachsende Gewalt gegen medizinisches Personal und eine Digitalisierung, die im internationalen Vergleich hinterherhinkt: Droht unser System an seiner eigenen Komplexität zu scheitern? Darüber spricht Béla Anda mit Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Wir reden über Vertrauen statt Micromanagement, über die große Krankenhausreform, die Rolle von Telemedizin – und darüber, warum Prävention und Gesundheitskompetenz viel stärker in den Mittelpunkt rücken müssen, wenn unser System stabil bleiben soll.
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Vom Rettungsschwimmer zum Alpinmediziner
In dieser Folge spricht Béla Anda mit Dr. Peter Paal: Was unterscheidet Rettungseinsätze im Gebirge vom urbanen Umfeld? Warum sind Helikopter oft schneller als jede Bodeneinheit? Wieso steigen die Unfallzahlen – und welche Rolle spielen E-Bikes, Social Media und Klimawandel? Als Präsident des Kuratoriums für Alpine Sicherheit erklärt Dr. Paal, wie gute Tourenplanung, realistische Selbsteinschätzung und ein paar klare Regeln Leben retten können. Außerdem: Ausbildung in Berg- und Flugrettung, ein Blick hinter die Kulissen der Einsatzentscheidungen – und sein wichtigster Rat für eine sichere Winter- und Sommersaison in den Bergen.
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Special Olympics - Sport für alle!
In dieser Folge spricht Béla Anda mit Sven Albrecht, dem Geschäftsführer von Special Olympics Deutschland (SOD). Seine Organisation schafft Sport- und Begegnungsräume für Menschen mit geistiger Behinderung – von lokalen Angeboten bis zu großen Weltspielen. Gemeinsam beleuchten wir: - was Special Olympics ist – und warum es etwas völlig anderes ist als die Paralympics, - wie Sport Türen öffnet, Selbstbewusstsein stärkt und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht, - warum 92 % der Menschen mit geistiger Behinderung keinen Zugang zu Sportangeboten haben, - welche Barrieren im Alltag, in Schulen, Vereinen und im Gesundheitssystem bestehen, - wie Special Olympics mit Leistungsgruppen faire Wettbewerbe schafft – unabhängig von der Behinderungsform, - und wie die Björn-Steiger-Stiftung und SOD gemeinsam daran arbeiten, Menschen mit Behinderung sicherer im Umgang mit Notfällen zu machen.
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9/11, Terror und Krisenhilfe
Am Morgen des 11. September 2001 blickt Prof. Florian Holsboer aus seinem Hotelzimmer in New York – und sieht ein Flugzeug in den World-Trade-Center-Turm stürzen. Sekunden, die die Welt veränderten. Und ein Tag, der ihn selbst tief erschütterte: der Staub, die Angst, die Sprachlosigkeit – und der Versuch, mitten im Chaos Normalität zu finden, sei es bei einem Sandwich oder beim Friseur um die Ecke. In dieser Folge spricht Prof. Holsboer mit Béla Anda darüber, wie er diesen Tag erlebte, wie nah Katastrophen plötzlich kommen können und warum ihn dieses Erlebnis bis heute begleitet. Wir sprechen darüber, was Traumen in Menschen auslösen, wie sich die Sicht auf Depression in den letzten Jahrzehnten verändert hat – und weshalb er überzeugt ist, dass wir eines Tages nicht nur besser behandeln, sondern Depression sogar verhindern können.
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Psychologische Hilfe nach Katastrophen
In dieser Folge sprechen wir über ein Ereignis, das sich tief in das Gedächtnis vieler Menschen in Deutschland eingebrannt hat: das Attentat am Olympia-Einkaufszentrum in München im Sommer 2016. Neun Menschen verloren ihr Leben, viele wurden verletzt – und unzählige weitere haben bis heute mit den seelischen Folgen zu kämpfen. Zu Gast ist Prof. Dr. Dr. Florian Holsboer, einer der renommiertesten Psychiater und Depressionsforscher. Er berichtet, wie er und sein Team damals innerhalb kürzester Zeit psychologische Hilfe für traumatisierte Augenzeugen organisiert haben, erklärt, was ein Trauma im Innersten mit uns macht, wie sich eine posttraumatische Belastungsstörung äußert – und warum es so gefährlich ist, schwere Gewalttaten vorschnell mit psychischen Erkrankungen zu erklären. Wir reden über seelische Wunden, über Angst, Schuld und Ohnmacht – aber auch darüber, welche Hoffnung es für Menschen mit Trauma und Depression gibt.
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Mit Schauspielerin Kristin Meyer: Zwischen Not-Kaiserschnitt, Frühgeburt und Dankbarkeit
Heute sprechen wir über einen Moment, in dem jede Sekunde zählt – und darüber, wie nah Leben und Lebensrettung manchmal beieinander liegen. Zu Gast ist die Schauspielerin Kristin Meyer. Viele kennen sie aus Serien wie GZSZ, Alles was zählt oder SOKO Leipzig. Mit Béla Anda spricht sie über eine sehr persönliche Geschichte: Kristin Meyer ist Mutter von Zwillingen – Zwillingen, die zehn Wochen zu früh auf die Welt kamen. Sie erzählt, wie sie selbst schwer krank wurde, wie plötzlich alles sehr schnell gehen musste, welche Rolle ein Level-1-Krankenhaus, engagierte Pflegekräfte und moderne Medizin gespielt haben – und wie es ist, wenn man gleichzeitig um das eigene Leben und das der Kinder bangt. Wir sprechen darüber, warum Ruhe manchmal der größte Schutz für Frühgeborene ist, warum Vertrauen ins Gesundheitssystem so wichtig sein kann – und wie ein ganz alltäglicher DM-Einkauf sie schließlich zur Björn Steiger Stiftung und zum Babynotarztwagen „Felix“ geführt hat. Eine Folge über Angst und Erleichterung, über Dankbarkeit – und darüber, was gute Versorgung im Notfall für Familien wirklich bedeutet.
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Zu alt, zu krank? Unfälle mit Senioren
Heute sprechen wir über ein Thema, das uns alle betrifft – spätestens, wenn Eltern oder Großeltern noch Auto fahren: Wie sicher sind Seniorinnen und Senioren am Steuer? Bei uns zu Gast bei Béla Anda ist Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Björn Steiger-Stiftung. Er hat zuletzt mit einer bundesweiten Studie zu E-Scootern Schlagzeilen gemacht – und bringt heute neue, brisante Erkenntnisse mit: Warum steigt das Unfallrisiko ab etwa 75 Jahren deutlich an? Welche Rolle spielen kognitive Fähigkeiten – und vor allem: akute medizinische Ereignisse wie Ohnmacht, Unterzuckerung oder Herzinfarkt am Steuer? Wir sprechen darüber, wie Fahrerassistenzsysteme und KI-gestützte Überwachung von Blick, Spur und Vitalwerten Leben retten können, welche Aufgaben Hausärzte realistisch übernehmen, und wie Familien das sensible Gespräch führen – ohne Bevormundung, aber mit Verantwortung. Und wir fragen: Was muss Politik und Autoindustrie tun, damit ältere Menschen mobil und sicher bleiben?
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Herzinfarkt bei Frauen
Frauenherzen ticken anders – auch medizinisch. Kardiologin Dr. Jolanta Siller-Matula erklärt Béla Anda, warum die Herzinfarkt-Behandlung nicht nach dem „One-Size-fits-all“-Prinzip funktionieren darf. Wir sprechen über typische vs. untypische Symptome (Brustschmerz links, aber auch Atemnot, Übelkeit, Rücken-/Kieferschmerz), neue Herzinfarkt-Formen wie MINOCA, Tako-Tsubo („gebrochenes Herz“) und spontane Koronardissektion (SCAD) – und weshalb diese besonders häufig Frauen betreffen. Außerdem: Warum Frauen später Infarkte bekommen (Östrogen-Schutz, Lebensstil) und dennoch in der Akutphase ein höheres Blutungsrisiko haben, wie Diagnostik sicher gelingt (EKG, Troponin) und weshalb der Zugang über das Handgelenk oft besser ist als über die Leiste. Dr. Siller-Matula gibt klare Präventions-To-dos rund um Menopause, Blutdruck & LDL, erklärt sinnvolle Checks ab 35 und ihren wichtigsten Rat: Symptome ernst nehmen und früh Hilfe holen.
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Wie gefährlich sind E-Scooter?
E-Scooter sind praktisch – und riskanter, als viele denken. Eine neue Studie der Björn Steiger Stiftung zeigt: Nahezu die Hälfte der Unfälle sind Alleinunfälle, Kopfverletzungen treten häufig auf, und Alkohol spielt dabei eine größere Rolle als vermutet. Zugleich geht es um Regeln und Technik – von Abstellzonen bis zu größeren Rädern. In dieser Folge spricht Béla Anda mit Siegfried Brockmann, Leiter Unfallforschung & Unfallprävention der Stiftung und Mitautor der aktuellen E-Scooter-Studie. Es geht darum, wie sicher E-Scooter wirklich sind, wo die größten Risiken lauern, was Städte, Verleiher und Politik jetzt ändern sollten – und was Fahrer:innen sofort besser machen können.
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Zwischen Herzstillstand und Neubeginn
Willkommen zu Teil 2 mit Tamara Schwab. In Teil eins hat Tamara uns mitgenommen durch ihren ersten Herzstillstand, die schmerzhaftesten Schocks des Defibrillators, Reha, Diagnosen – bis zu dem Moment, an dem einfach nichts mehr ging. In dieser Folge spricht Béla Anda mit Tamara Schwab über den tiefsten Punkt und den letzten Hoffnungsanker: die Herztransplantation. Was passiert, wenn Ärztinnen und Ärzte sagen: „Mehr können wir nicht tun“ – und man trotzdem nicht aufgibt? Wie kämpft man sich auf die Warteliste, wie fühlt sich das monatelange Warten an, und was geht in einem vor, wenn plötzlich jemand ins Zimmer kommt und sagt: „Es geht los – Ihr neues Herz ist da“? Eine Geschichte über Mut, Eigenverantwortung und warum eine Entscheidung zur Organspende Leben verändern kann.
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Herzstillstand
Tamara Schwab erleidet mit Mitte 20 im Fitnessstudio einen Herzstillstand – 45 Minuten lang kämpfen Fremde um ihr Leben. Danach folgen Koma, Reha, Rückschläge und Fehldiagnosen. Tamara spricht mit Béla Anda darüber, wie sie sich zurückkämpft, warum schnelle Laienreanimation den Unterschied gemacht hat und wieso ein implantierter Defibrillator erst zur Belastung – und dann zur Hilfe wurde. Eine Geschichte über Angst, Mut und zweite Chancen – und darüber, was wir alle tun können, wenn Sekunden zählen.
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Facharzt für Notfallmedizin - Warum Deutschland jetzt handeln muss
In dieser Folge spricht Béla Anda mit Dr. Janosch Dahmen, Bundestagsabgeordneter und erfahrener Notfallmediziner, über die dringend notwendige Reform der Notfallmedizin in Deutschland. Warum gibt es hierzulande – anders als in fast allen anderen europäischen Ländern – keinen eigenen Facharzt für Notfallmedizin? Dr. Dahmen berichtet, warum er seinen Austritt aus der DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) erklärt hat, welche strukturellen Probleme er in der Notfallversorgung sieht und wie eine moderne, patientenzentrierte Notfallmedizin aussehen könnte. Außerdem erfahren wir, wie seine Einsätze als Notarzt – auch in der Luftrettung – ihn erden und seine politische Arbeit im Bundestag prägen.
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Die Bedeutung von Ersthelfern in der Notfallmedizin
Gast in dieser Folge ist einer der profiliertesten Notfallmediziner Deutschlands und Europas: Prof. Dr. Jan-Thorsten Gräsner. Er leitet das Institut für Rettungs- und Notfallmedizin der Universitätsmedizin Kiel sowie das deutsche und europäische Reanimationsregister. Er spricht mir Béla Anda über Zahlen und Fakten zur Wiederbelebung, Ersthelfer-Quoten, die Rolle von Leitstellen – inklusive Telefon-/KI-Unterstützung –, Ausbildungsfragen im Rettungsdienst, ethische Entscheidungen am Notfallort und die eine Botschaft, die bleibt: Handeln rettet Leben.“
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Einblicke in das schwere Zugunglück von Eschede
In dieser Folge spricht Béla Anda mit Martin Agendorf, ehemaligem Leiter einer Flughafenfeuerwehr und langjährigem Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Hannover. Martin war unter anderem beim ICE-Unglück von Eschede (1998) im Einsatz – der schwersten Zugkatastrophe der deutschen Nachkriegsgeschichte. Er berichtet, wie er inmitten eines Trümmerfeldes den Überblick behalten musste, welche Strukturen damals entstanden und welche Lehren die Einsatzorganisationen daraus für zukünftige Großlagen gezogen haben.
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Zwischen Lebensrettung und Gewalt: ein Tag bei der Berliner Feuerwehr
In dieser Folge des Podcasts der Björn-Steiger-Stiftung geht es in die größte Stadt Deutschlands – nach Berlin – und zu einer der ältesten und zugleich modernsten Berufsfeuerwehren der Welt. Béla Anda spricht mit Jessica Lotze, Oberärztin bei der Berliner Feuerwehr, und Vinzenz Kasch, Pressesprecher der Berliner Feuerwehr, über Alltag und Ausnahmezustände, über Lebensrettung, Belastung, Technik und die besonderen Herausforderungen im Einsatzgebiet Berlin. Themen der Folge: Die Dimensionen der Berliner Feuerwehr: über 5.500 Berufsfeuerwehrleute, 1.600 Freiwillige, 35 Wachen und rund 2.300 Einsätze am Tag. Zusammenarbeit von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr: warum Berlin beide dringend braucht. Großlagen wie Stürme oder Unwetter: wie die Feuerwehr in den Ausnahmezustand geht. Der Rettungsdienst im Dauerstress: Frequent User, Priorisierung von Notrufen und neue Notfallkategorien. Badeunfälle und Nichtschwimmer: warum Prävention so wichtig ist. Gewalt gegen Einsatzkräfte: Erfahrungen in Silvesternächten und im Alltag, sowie Präventionsprojekte in den Kiezen. Persönliche Einblicke: Wie Notärztin Jessica Lotze mit belastenden Einsätzen umgeht. Frauen bei der Feuerwehr: Chancen, Anforderungen und der erste Hauptstadtretterinnen-Tag. Technik und Innovation: Drohnen, digitale Einsatzdokumentation und mögliche Exoskelette. Geschichte: Von der geteilten Stadt mit zwei Feuerwehren bis zur geeinten Berliner Feuerwehr heute. Erwartungen an die Bevölkerung: Was jeder beitragen kann, um Einsätze zu erleichtern – von Resilienz bis Rücksichtnahme.
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Wenn die Toten sprechen - die Realität der Rechtsmedizin
In dieser Folge tauchen wir ein in eine Welt, die viele fasziniert, manche aber auch schaudern lässt – die Rechtsmedizin. Unser Gast ist Prof. Dr. Claas Buschmann, stellvertretender Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel. Er zählt zu den führenden Rechtsmedizinern in Deutschland und kennt beide Seiten: den Kampf ums Leben im Rettungsdienst – und die Suche nach der Wahrheit im Obduktionssaal. Béla Anda spricht mit ihm über spektakuläre und bewegende Fälle, über die enge Zusammenarbeit mit Polizei und Justiz, und darüber, was die Arbeit mit den Toten uns Lebenden lehren kann. Außerdem erfahren wir, wie man als Mensch mit den härtesten Momenten dieses Berufs umgeht.
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Pionier der Notfallmedizin: Prof. Christoph Redelsteiner
In dieser Folge trifft Béla Anda auf einen echten Pionier der Notfallmedizin: Professor Christoph Redelsteiner. Vom Notfallsanitäter über den Sozialarbeiter bis hin zum Hochschullehrer hat er die präklinische Versorgung in Österreich maßgeblich geprägt – und dabei immer die Praxis mit der Theorie verbunden. Ein zufälliger Aufenthalt in den USA brachte ihn zu den Paramedics und inspirierte Entwicklungen, die bis heute in Europa wirken. Wir sprechen über Street Credibility, psychosoziale Aspekte im Rettungsdienst, die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft und warum Akademisierung im Rettungswesen mehr ist als nur ein Titel.
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Metal, Matsch und medizinische Notfälle
Diesmal nehmen wir euch wieder mit hinter die Kulissen des Wacken Open Air – dorthin, wo der Matsch in diesem Jahr knöcheltief stand, die Musik ohrenbetäubend war und 85.000 Metal-Fans feierten. Unser Gast: Florian Ernst, Notfallsanitäter und Leiter des Behandlungsplatzes auf dem Festival. Er erzählt, wie er und sein Team aus über 560 Einsatzkräften zwischen Blasenpflastern, umgeknickten Füßen und der einen oder anderen „Hopfenbrause“-Überdosis dafür sorgen, dass die Besucher sicher weitermachen können. Erfahrt, was den besonderen Teamgeist der Helfer ausmacht, welche Einsätze unvergessen bleiben – und warum Wacken für ihn jedes Jahr ein bisschen wie Familie ist.
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Das Wacken-Festival: Sicherheit und Notfallversorgung
Diesmal sind wir mittendrin in einem Ausnahmezustand mit Ansage: Wacken 2025. 85.000 Menschen, zehn Bühnen, 200 Bands – und eine riesige logistische Herausforderung, vor allem wenn es regnet, so wie in diesem Jahr. In dieser Folge spricht Béla Anda mit Holger Hübner, dem Mitgründer und Festivalchef des Wacken Open Air. Gemeinsam werfen wir einen Blick hinter die Kulissen: Wie bereitet man sich auf medizinische Notfälle bei einem Festival dieser Größe vor? Welche Rolle spielen Sanitäter, Feuerwehr, Polizei und Ehrenamtliche – von der mobilen Not-OP bis zur Seelsorge im Zelt? Und wie gelingt Inklusion, wenn selbst der Weg zur Bühne eine Herausforderung wird? Sicherheit ist mehr als ein Rettungswagen am Rand – es ist Teamwork, Technik und jahrelange Erfahrung. Es geht um Metal, Matsch – und um das Team, was hinter den Kulissen dafür sorgt, dass alle heil wieder nach Hause kommen.
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Telemedizin im Rettungsdienst
In dieser Folge geht es um ein Thema, das Leben retten kann: Telemedizin im Rettungsdienst. Was früher vor allem mit abgelegenen Regionen oder Extremsituationen assoziiert wurde, wird heute zunehmend ein fester Bestandteil moderner Notfallmedizin. Doch was genau bedeutet das? Wie funktioniert Telemedizin im Einsatzwagen? Und wie verändert sie die Arbeit von Notfallsanitätern, Leitstellen und Klinikpersonal? Béla Anda spricht mit Patrick Andreas Eder, Innovationsmanager am Zentrum für Telemedizin in Karlsruhe. Er begleitet digitale Entwicklungen von der ersten Idee bis zur konkreten Anwendung im Einsatzalltag – und gibt uns spannende Einblicke, wo Telemedizin heute schon wirkt, welche Hürden noch bestehen und wie die Zukunft der Rettungskette aussehen könnte. Diese Folge zeigt, wie Technologie, Daten und Vernetzung die Notfallversorgung revolutionieren – und warum flächendeckende Mobilfunkabdeckung dabei keine Nebensache ist, sondern zur Lebensfrage werden kann.
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Die Flutkatastrophe an der Ahr 2021
Im Juli 2021 versank das Ahrtal in den Fluten – über 130 Menschen starben, ganze Orte wurden ausgelöscht, tausende verloren alles. Es war eine der schlimmsten Naturkatastrophen der Nachkriegszeit. In dieser Folge spricht Béla Anda mit zwei Menschen, die mittendrin waren: Daniel Gronwald vom THW Sinzig und Ronja Kreft aus der Landeskoordination des THW Nordrhein-Westfalen erzählen, was in jener Nacht geschah, wie Rettung funktioniert, wenn Systeme zusammenbrechen – und was wir aus dieser Katastrophe gelernt haben. Ein Gespräch über Mut, Überforderung, Menschlichkeit – und darüber, warum das Ehrenamt im Katastrophenschutz unersetzlich ist.
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Rettung auf hoher See
In dieser Folge spricht Béla Anda mit Patrick Morgenroth. Er ist freiwillige rVormann bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger – der DGzRS – und seit über 20 Jahren auf der Ostsee als Seenotretter im Einsatz. Mit beeindruckender Leidenschaft berichtet Patrick von seinen Anfängen an der Seite seines Vaters, von nächtlichen Rettungsfahrten bei Sturm, der Ausbildung neuer Freiwilliger – und von dem einen Einsatz, den er nie vergessen wird. Ein Gespräch über Mut, Verantwortung, Teamgeist – und über das unerschütterliche Vertrauen in Technik, Crew und Menschlichkeit auf hoher See.
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Fortschritte in der Notfallversorgung
In dieser Folge spricht Béla Anda mit Dr. Mario Krammel, Chefarzt der Berufsrettung Wien und Präsident des Vereins PULS. Gemeinsam werfen wir einen Blick nach Wien – eine Stadt, die nicht nur für ihre hohe Lebensqualität bekannt ist, sondern auch für wegweisende Ansätze in der Notfallversorgung. Wie schafft es eine Millionenstadt, die Überlebenschancen nach einem plötzlichen Herztod signifikant zu verbessern? Welche Rolle spielen dabei Laienhelfer – und warum sind die ersten drei Minuten nach einem Herzstillstand entscheidend? Dr. Krammel gibt uns spannende Einblicke in das Wiener Modell: Von Defibrillator-Netzwerken und Lebensretter-Apps über Schulprojekte bis hin zur Angst vor dem Helfen – und wie man diese überwindet. Es geht um Mut, medizinische Innovation – und warum es manchmal einfach nur auf drei Worte ankommt: Rufen. Drücken. Schocken.
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ABOUT THIS SHOW
In diesem Podcast geht es um die Arbeit der Björn Steiger Stiftung und die Bedeutung einer funktionierenden Notfallhilfe. Wir sprechen mit Experten, Betroffenen und den Machern hinter den Kulissen. Zur Geschichte der Stiftung: Mai 1969. Auf dem Rückweg vom Schwimmbad wird der 8-jährige Björn Steiger von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt. Es dauert fast eine Stunde, bis endlich ein Rettungswagen eintrifft. Björn Steiger stirbt – nicht an seinen Verletzungen, sondern an den Folgen eines Schocks.Die Eltern Ute und Siegfried Steiger gründen erst einen gemeinnützigen Verein, später entsteht daraus die Björn Steiger Stiftung. Durch ihr unerlässliches Engagement wurden bis heute Millionen Menschenleben gerettet und vergleichbare Schicksalsschläge vermieden.
HOSTED BY
ABC Communication
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