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Deutschsprachige Kurzgeschichten — gelesen von professionellen Sprechern und den Autoren selbst. Science Fiction, Cyberpunk, Fantasy, Horror, Thriller. Literatur für unterwegs.
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Frank Hebben: Verlassenes Haus. Gelesen von Vanessa Ebertowski.
Diese schreckliche Nacht, als sie kamen, um das Dorf zu besetzen, nur um dann weiterzuziehen, zu irgendeinem Schlachtfeld, mit ihren Gewehren und Kanonen.Autor: Frank HebbenGelesen von: Vanessa EbertowskiGenre: PH | letslisten.de
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Frank Hebben: Eigengrau. Gelesen von Ramon Klein.
Nachts liege ich wach und starre in die Leere, die nie ganz schwarz, sondern anthrazit ist, obwohl ein Rollladen das Straßenlicht abschirmt von grellen Werbetafeln und Laternen – und es wird niemals völlig still.Autor: Frank HebbenGelesen von: Ramon KleinGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Katja Willebrand: L'Isolée. Gelesen von Franziska Bock.
▶ Wir gehen zügig, das Seil locker, gerade, dass es den Boden nicht berührt. Und wie wir aufsteigen, wird erst vor uns, dann um uns herum das Eis sichtbar, die große, weiße Fläche, der Gletscher des Riesen, so heißt er: Glacier du Géant.Autor: Katja WillebrandGelesen von: Franziska BockGenre: Alltag | letslisten.de
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Andreas Gruber: Onkel Ismael und Großvater Drösel. Gelesen von Martin Kels.
▶ "Es war damals im Sommer, an unserem vorletzten Schultag."Autor: Andreas GruberGelesen von: Martin KelsGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Carsten Schmitt: Das Lethe Quantum. Gelesen von Christopher Peters.
▶ „Ich hätte mir keinen besseren Ort wünschen können, um mir das letzte Geleit zu geben. In der Empfangshalle des Hospizes roch es nach getrockneten Rosenblättern aus den schweren Glasschalen, die jemand geschmackvoll im Raum arrangiert hatte. Die freiliegenden Eichenbalken und die Wandervertäfelungen aus Fichtenholz erinnerten an ein bayerisches Gasthaus.“Diese Geschichte ist erschienen im NOVA-Magazin Nr. 34.Autor: Carsten SchmittGelesen von: Christopher PetersGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Uwe Hermann: Die End of Life-Schaltung. Gelesen von David Günther.
▶ »Du bringst einen Roboter mit?«Diese Geschichte ist erschienen am 18/05 (2023) im Exodus-Magazin Nr. 46. Aktuell nominiert für den "Kurd Laßwitz-Preis 2024", die Abstimmungen laufen ...Autor: Uwe HermannGelesen von: David GüntherGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Andreas Eschbach: Die Prinzessin und der Drache. Gelesen von Johanna Schmoll.
▶ Es war heiß und dunkel. Sie lag auf gestampftem Boden, der unter ihr zitterte und glühte, und sie war nackt.///© Andreas Eschbach: studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik; arbeitete als Softwareentwickler und Unternehmer, bis sein Erfolg als Schriftsteller es ihm erlaubte, sich auf das Schreiben zu konzentrieren. Seit 2003 lebt er in der Bretagne. Eschbachs ersten veröffentlichten Roman Die Haarteppichknüpfer (1995) kann man auch als eine Sammlung von Kurzgeschichten lesen, die alle im selben Science-Fiction-Universum spielen. Eschbachs erster, großer Erfolg ist das Buch Das Jesus Video (1998). Seitdem ein Garant für Bestseller – auch Jugendbücher wie Aquamarin oder die Out-Trilogie, die von einer kopfvernetzten Welt handelt.Als erster von mehreren Gastautoren schrieb er 1998 den 1935. Band der Perry-Rhodan-Serie und konnte sich damit einen Jugendtraum erfüllen. Danach weitere Gastromane bis heute.Über viele Jahre hat Andreas Eschbach sich als leitender Referent auf Schreibseminaren aktiv für den schriftstellerischen Nachwuchs engagiert.http://www.andreaseschbach.de/Autor: Andreas EschbachGelesen von: Johanna SchmollGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Katja Willebrand: Zoe. Gelesen von Alexandra Begau.
▶ Die Galerie war nicht geheizt, natürlich, hier stellten Studenten aus und Leute wie der verrückte Jörg. Die Betreiber konnten sich keine Heizung leisten. Ich stellte mich in eine vom Eingang entfernte Ecke. Wenigstens zog es hier nicht.///© Katja Willebrand, geboren im Teutoburger Wald, geflohen, aufgewachsen in Paris, studierte Französisch und Englisch in Heidelberg. Anschließend Arbeit als Dolmetscherin im In- und Ausland für diverse NGOs und Bundesinnenminister Otto Schily. Nach einer Theaterausbildung in London arbeitete sie als Regisseurin und Dramaturgin für Circus Krone München, für den Deutschen Pavillon 2000, Ruhrfestspiele, Sophiensaele, Freilichtmuseum Detmold u.a. Ab 2004 Theaterpädagogin und Dozentin. Bearbeitung und Inszenierung von Texten von Brecht, Hoffmann, Dürrenmatt, Beckett, Shakespeare u.a. für Patiententheatergruppen in allgemeinen und forensischen Psychiatrien. Seit 2018 ist sie Bergwanderführerin und Reiseleiterin. Sie lebt mit einem Engländer und zwei deutschen Katzen in Piemont. Dort schreibt sie.Autor: Katja WillebrandGelesen von: Alexandra BegauGenre: Alltag | letslisten.de
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Thorsten Küper: Valerius von Arbogast und sein fabelhafter Krakun. Gelesen von Werner Wilkening.
Die Welt unter uns, ein zu Kristall erstarrter Traum aus Mondlicht. Monolithen aus blauem Eis trieben auf einem Ozean aus schwarzem Glas. Die Eisberge spiegelten sich in den stets gleichmütigen Augen des Krakun. Er hing seinen alten Gedanken nach und scherte sich wenig um das Hier und Jetzt.„Sind das nicht wundervolle Menschen, Captain Shaffer?“Die tanzenden Paare auf dem transparenten Boden des Ballsaals drehten lächeln ihre Runden im Dreiviertel Takt eines Wiener Walzers. Schwebend, fünfhundert Fuß über dem eisigen Meer.Autor: Thorsten KüperGelesen von: Werner WilkeningGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Michael Marrak: Dominion. Gelesen von Christopher Peters.
Richard Madenbach war ein ausgewachsener, wenn auch für sein Alter recht unscheinbarer Säbelzahntiger des späten Pliozäns ...Autor: Michael MarrakGelesen von: Christopher PetersGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Frank Hebben: Astronaut. Gelesen von Christopher Peters & Johanna Schmoll.
"Jetzt, nach Zwölf, ist es leiser geworden, weniger CD-Player und Ghettoblaser, die noch Metal oder Grunge rausplärren – endlich keine grelle Kraterlandschaft, auf denen die Ameisenkolonie errichtet wurde für zwei endlos lange Festivaltage auf einem toten Flugplatz, der nur aus Gras und grauem Dreck besteht.Ich will nicht hier sein."Autor: Frank HebbenGelesen von: Christopher Peters & Johanna SchmollGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Ralph C. Doege: Balkonstaat. Gelesen von Christopher Peters.
Julia zog ihren Kopf zurück.„Was tust du?“ fragte ich.„Das nennt man ‚küssen’.“„Das weiß ich“, ich war verwirrt. Von kleinauf hatte man uns beigebracht, dass körperlicher Kontakt unhygienisch sei. Ich sagte: „Geh zurück an deinen Bildschirm!“, aber sie lachte nur, zögerte einen Moment und setzte sich auf meinen Schoß. Ich lag regungslos auf der durchgelegenen Matratze. Sie zog die dünne Sommerdecke über unsere Köpfe, und dann küsste sie mich erneut. Ich versuchte auszuweichen und die Lippen nicht zu öffnen, gab aber schließlich dem Drängen ihrer Zunge nach. Ich spürte Julias raschen Herzschlag. Mir wurde ganz zittrig und heiß. Es erregte mich, etwas Verbotenes zu tun.Autor: Ralph C. DoegeGelesen von: Christopher PetersGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Aiki Mira: Vorsicht Synthetisches Leben!. Gelesen von Christopher Peters & Johanna Schmoll.
▶ Im Flur wartete ein verschlossener Karton auf mich. Aus umweltfreundlicher Pappe, nicht größer als ein Umzugskarton. Claire machte sich nie die Mühe, ihre Geschenke auch einzupacken. Für so was, erklärte sie mir einmal, sei sie einfach zu rational. Sie zückte ihr Smartphone, suchte nach Vätergruppen in der Nähe, fand eine und meldete mich an.Autor: Aiki MiraGelesen von: Christopher Peters & Johanna SchmollGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Frank Hebben: Das Lied der Grammophonbäume. Gelesen von Clemens Weichard.
Nahe unserem Dorf steht die Ruine eines Bauernhofs, ausgebrannt im Ersten Weltkrieg, nachdem eine Fliegerbombe die Scheune getroffen hatte. Nur die Mauern sind heil geblieben, in deren Fugen noch Ruß klebt – wie Schatten. An der Stelle, wo die Familie einst mit klappernden Tellern beim Essen saß, blühen die Kornblumen; Efeu umrankt den blinden Kamin, und in den Spalten nisten die Elstern.Autor: Frank HebbenGelesen von: Clemens WeichardGenre: Science Fiction | letslisten.de
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C. J. Knittel: Der lange Marsch. Gelesen von Christoph Lewicki.
Wir hockten im Dickicht des Dschungels, fünfundzwanzig Kilometer vor den Toren der Stadt. Es war mitten in der Nacht. Der Himmel funkelte wie bei einem Feuerwerk, doch zu feiern gab es nichts. Es waren die Explosionen der Raketen und Jets, die im Orbit um die Herrschaft über diese Welt kämpften.Autor: C. J. KnittelGelesen von: Christoph LewickiGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Horst Pukallus: Tango is a Virus. Gelesen von Eric Dearnley.
Am Anfang stand eine Einladung zu einem Meeting der RuhrCity-Sozialethikkommission. Eine so artifizielle und inhomogene Kopfgeburt wie RuhrCity braucht natürlich eine eigene Sozialethikkommission. Sie dürfte ungefähr ähnlich nützlich sein wie ein Säulenheiliger. Jedenfalls hatte ich durch meine Monografie Grundzüge einer erotischen Ethik der Raumfahrt ihre Aufmerksamkeit erregt. Doch offenbar kannte man nicht meine Biografie. [...] Da saßen sie also im Gremium, die Vertreter dreier Generationen, die seit Anno Tobak kein Vorbild mehr hervorgebracht hatten, und diskutierten, was sage ich?, debattierten in ihrem elaborierten Akademikerjargon die Problematik der Delinquenz. Was anstellen mit Schwerstsexualstraftätern, die gegen jede Therapie, selbst hormonregulative Pharmazeutika, resistent sind, keinerlei Einsicht zeigen, die auf Lebenszeit in Hochsicherheitsgefängnissen einsitzen und aus diesem Grund jährlich Summen kosten, die dem monetären Aufwand für die im vergangenen Jahr gestartete Jupiter-Expedition gleichen?Autor: Horst PukallusGelesen von: Eric DearnleyGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Lukas Iskariot: Trope V2. Gelesen von Alex Bolte.
Die Sonne brennt in Schweißtropfen, blendet das brennende Auge, das den Horizont absucht, ob etwas wäre, das nicht grün ist und schlingend. Die Hitze brütet sich auf unserer Haut aus und die Haut hat Flügel, sie summt und surrt.Das dicke Wasser verstopft den Fluss, es wimmelt. Der Fluss ist Fruchtwasser, lebt und verwest in einem Atemzug, der Gestank des Lebens hängt in der Luft, ein Fleischbaldachin, den Pedro kaut, weil die Luft in Millionen Moskitos sich in seinen Hals drängt, er spuckt sie aus. Die Luft ist Seim tausender Blüten, die ihre faulige Süße, ihr Triefendes, in die zerrissenen Mäuler speichelt. Alles ist voller Leben, übervoll, dass es sich selbst wegwirft und die Luft wird wahnsinnig von Vogelgeschrei.Autor: Lukas IskariotGelesen von: Alex BolteGenre: Cyberpunk | letslisten.de
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Lukas Iskariot: Trope V1. Gelesen von Birgit Arnold.
Die Sonne brennt in Schweißtropfen, blendet das brennende Auge, das den Horizont absucht, ob etwas wäre, das nicht grün ist und schlingend. Die Hitze brütet sich auf unserer Haut aus und die Haut hat Flügel, sie summt und surrt.Das dicke Wasser verstopft den Fluss, es wimmelt. Der Fluss ist Fruchtwasser, lebt und verwest in einem Atemzug, der Gestank des Lebens hängt in der Luft, ein Fleischbaldachin, den Pedro kaut, weil die Luft in Millionen Moskitos sich in seinen Hals drängt, er spuckt sie aus. Die Luft ist Seim tausender Blüten, die ihre faulige Süße, ihr Triefendes, in die zerrissenen Mäuler speichelt. Alles ist voller Leben, übervoll, dass es sich selbst wegwirft und die Luft wird wahnsinnig von Vogelgeschrei.Autor: Lukas IskariotGelesen von: Birgit ArnoldGenre: Cyberpunk | letslisten.de
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André Nagerski: Als die Aliens zum Fußball vorbeikamen. Gelesen von Alex Bolte.
Mein lieber Sohn! Heute möchte ich dir erzählen, wie das war, als die Außerirdischen zum Fußball vorbeikamen! Ja, genau, zum Fußballspielen, stell dir vor! Nun, was ihr eigentlicher Grund war, uns zu besuchen, weiß niemand so genau. Niemand! Es wurde natürlich wild spekuliert, aber mich hat kein Grund überzeugt. Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass sie wirklich... aber ich glaub, ich fang erst mal von vorne an ...Autor: André NagerskiGelesen von: Alex BolteGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Uwe Post: Ausflugsraumschiff Pflaume. Gelesen von Johanna Schmoll.
Die Steuerungssoftware des vollautomatischen Raumschiffs übermittelt mir eine Datei namens Notfallplan.pdf (mit 0 Bytes Länge) und einen vorgefertigten Beileidsbekundungstext zwecks Weiterleitung an die Eltern der Unfallopfer. Meine eigene Datenbank liefert zur Stichwortsuche nach »Raumschiff Absturz Hilfe!« nur einen Treffer, und der führt zu einer Webseite mit dem Titel »Kaufen Sie hier modische Raumschiff Absturz Hilfe, 20% Rabatt nur heute exklusiv für Sie!«Davon abgesehen schlägt mein Hauptprogramm vor, jetzt sofort »Eins, Zwei, Drei, das Spielen ist vorbei« zu singen. Ich will gerade damit anfangen, da klopft mir die kleine Anna ans Bein. »Po? Ist das da ein Mond?« Sie meint damit den runden Felsbrocken, der sich auf dem Hauptbildschirm rasend schnell in pittoreske Gebirgsketten verwandelt.»Kein Mond«, sage ich. »Ein Planet.«»Erklärst du mir den Unterschied?«Autor: Uwe PostGelesen von: Johanna SchmollGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Melanie Hebben: Feuerkinder. Gelesen von Ina Lachnitt.
Die Diebstähle hatten vor fünf Monaten angefangen, erst verschwand nur ab und zu Kreide, ein Schwamm; Papiertücher wurden aus den Behältern an den Waschbecken geklaut, dann plötzlich ein Stuhl und in unregelmäßigen Abständen immer mehr Gegenstände. Einmal fehlten sogar zwei Tische. Die Lehrer taten so, als wäre es nicht weiter schlimm, und schafften einfach neue Sachen ran. Aber die Schüler merkten genau, dass in der Schule etwas vor sich ging, was sie sich nicht erklären konnten.„Wir müssen endlich etwas tun, Leute“, rief Enno. Er stand im Klassenzimmer direkt unter einem der vielen Gemälde des Gründers der Schule und ehemaligen Rektors, umringt von seinen Mitschülern. Enno gestikulierte wild, wollte sie mit seinem Eifer mitreißen.Autor: Melanie HebbenGelesen von: Ina LachnittGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Andreas Winterer: Galactic Tentacles. Gelesen von Alex Bolte.
Deswegen war es gut, dass wir unseren Raumhafen hatten. Der war schön dunkel und irgendwie auch gruselig, weil er nicht vier Wände hatte, sondern fünf. Die waren auch noch alle schief und krumm und auch die Decke hing ein bisschen schräg runter. Als ob die hier voll gepfuscht hätten. Und wenn man genau hinschaute, hatte man irgendwie ein ungutes Gefühl, aber man musste ja nicht. Die eigentlichen Hingucker waren eh die Spielautomaten.Autor: Andreas WintererGelesen von: Alex BolteGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Karla Schmidt: Dämmerzone. Gelesen von Katja Eberhardt.
Ich liege, Hände hinter dem Kopf verschränkt, in meinem Sessel und betrachte die wenigstens sechs oder sieben Monate alten Proteinspritzer an der Decke über mir. Die Sonification ist wegen der harten Strahlung auf den jammernden Gesang des Unterriesen rechts von uns, wegen des Profits auf das gleichmäßig wummernde Gold unter uns und wegen potenzieller Landestellen auf die Darstellung von Fließbewegungen und Oberflächenstrukturen eingestellt. Ich mag es, wenn die Brücke vom Knacken, Knurren und Wispern des Weltraums aus allen Nähten platzt. Ohne Ton kommt emotional einfach nichts rüber. Die Spritzer an der Decke wische ich nicht weg, weil sie mich an die Zeit erinnern, als ich allein geflogen bin, Vorschriften mir egal waren und ich noch zugleich essen und manövrieren konnte, ohne mir sinnlose Nörgeleien anhören zu müssen.Autor: Karla SchmidtGelesen von: Katja EberhardtGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Frank Hebben: Imperium Germanicum. Gelesen von Werner Wilkening.
Der Tod ist Maschinist, die Pest ist Chemiker geworden, und wir Soldaten sind die Ratten, graben Schützengräben quer durchs verstrahlte Vaterland, von Elsass-Lothringen bis zur Elbe und weiter, hoch zum Skagerrak, auch östlich nach Sankt Petersburg, der Blutpumpe des Zarenreichs, in der Hindenburg sein Leben ließ, 1923. Bodennebel, es wird Nacht.Ich setze meinen Bleistift ab.Autor: Frank HebbenGelesen von: Werner WilkeningGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Markus Müller: Regenmädchen. Gelesen von Anja Klukas.
Kein Zweifel, der Blaue Stern hatte seine besten Zeiten schon eine Weile hinter sich. Die Grenze war dicht, und ansonsten gab es hier nicht viel, was eine so lange Fahrt gelohnt hätte. Das einzige, was sich gehalten hatte, war ein im Flackern sterbender Leuchtdioden verhallendes Echo jener Zeiten, als hier selbst Absteigen wie der Blaue Stern brummende Geschäfte gemacht hatten; genug zumindest, dass sich die Betreiber dereinst einen vom Tempel konfektionierten Mainframe mit unbegrenzter Garantie hatten leisten können, was auch erklärte, warum der Account trotz allem noch immer gültig war. Der Tempel stand zu seinem Wort.Autor: Markus MüllerGelesen von: Anja KlukasGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Thorsten Küper: Radio Orbit. Gelesen von Eric Dearnley.
In den Momenten nach dem Aufwachen, die Augen noch geschlossen, erinnerte er sich. Er erinnerte sich an blauen Himmel. Er erinnerte sich an Regen auf seiner Haut. Er erinnerte sich an Lärm auf der Treppe eines Hauses. Er erinnerte sich an ein zersplitterndes Fenster. Er erinnerte sich, einem Mann ins Gesicht geschossen zu haben.Autor: Thorsten KüperGelesen von: Eric DearnleyGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Anja Bagus: Das Plix-Plax Ventil. Gelesen von Katja Eberhardt.
Es war alles so schnell gegangen! Einen Moment lang schwebten sie noch ruhig brummend über dieser endlosen Ebene und dann spielte plötzlich alles verrückt. Das war wohl der Preis, wenn man mit einem experimentellen Luftschiff flog.Autor: Anja BagusGelesen von: Katja EberhardtGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Uwe Hermann: Das Internet der Dinge. Gelesen von Alexander Christian Senf.
»Die Milch ist schlecht«, sagte der Kühlschrank.Niemand in der Küche hielt es für notwendig, ihm zu antworten. Nur dieSekundenanzeige des Küchenradios geriet für einen winzigen Moment aus dem Takt.Der Kühlschrank schickte eine Bestandsanfrage über das Netzwerk an dieVorratskammer und wartete auf die Antwort. Es herrschte tiefste Nacht. Abgesehen vondem Monitor, der in die Tür des Kühlschranks eingelassen war und dessen Inhaltanzeigte, war es stockduster.Autor: Uwe HermannGelesen von: Alexander Christian SenfGenre: Cyberpunk | letslisten.de
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Helmuth W. Mommers: Ruhe in Frieden. Gelesen von Werner Wilkening.
91. Ich hasse Begräbnisse, habe sie immer schon gehasst. Erst recht, wenn sie an einem feuchtkalten Novembertag stattfinden, bei Nieselregen. So wie heute. Da steht man dann, die Schultern hochgezogen, die Linke mit dem Regenschirm angewinkelt, haucht Kondenswolken und betet, der Geistliche möge mit den Lebenden Erbarmen haben und sich kurz fassen, bevor die Pfützen rund um das dünne Schuhwerk die Beine hochklettern. Wie Raben mit angelegten Flügeln schart sich die Trauergemeinde um den Sarg des Verblichenen, das Antlitz fahl angesichts des Todes, die Gedanken schwer vor Gram – oder Angst um das eigene kreatürliche Dasein, während der einsetzende Hunger die Gedärme verknotet.Endlich! Das Amen besiegelt die Zeremonie, befreit schöpft man aus dem Erdreich und lässt einen Abschiedsgruss auf den Sarg plumpsen.Nichts für mich.Autor: Helmuth W. MommersGelesen von: Werner WilkeningGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Frank Hebben: Lorem Ipsum. Gelesen vom Autor.
Geschwindigkeit ist der Kick, den ich brauche, stärker als jeder Kaffee oder die klitzekleine, blaue Pille unter meiner Zunge: kilometerweit über den Dingen zu schweben, zu sehen, zu spüren, wie sich unter mir die Erde dreht – mit doppelter Schallgeschwindigkeit über die Kontinente zu gleiten für ein Treffen in einem Szenelokal in Berlin, in New York oder Tokyo, am anderen Ende der Welt, mit den alten oder neuen Geschäftsfreunden. Heute nach Johannesburg, zum ersten Mal. Ich verfolge, wie die Wolken vorbeidriften: riesige Bergketten aus Träumen und Schäumen; nippe am Becher; genieße die Reise im Ledersessel mit Massagefunktion, diese Annehmlichkeiten der ersten Klasse, fernab vom Pöbel, der gerade Weihnachtspunsch aus Eimern säuft oder so … Kann endlich entspannen.— — —© Frank Hebben (* 1975 in Neuss) ist ein deutscher Science-Fiction-Autor.Frank Hebben studierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Germanistik und Philosophie, ist Magister und Technischer Redakteur (tekom). Er arbeitete als Werbetexter in Düsseldorf (u. a. bei BBDO Proximity) und Bielefeld. Heute lebt er in Bielefeld und veröffentlicht Kurzgeschichten unter anderem in den Zeitschriften c’t, Phantastisch! und Nova, bei der er zeitweise auch als Mitherausgeber fungierte. Besucht seine Website: www.schwarzfall.de— — —© Alex Bolte: www.hoerstimme.deAutor: Frank HebbenGelesen vom Autor.Genre: Cyberpunk | letslisten.de
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Melanie Hebben: Der Heizer. Gelesen von Constanze Buttmann.
Minna zeichnete mit einem Kohlestift auf ein Blatt Papier: Spitze Berge, eine Eisenbahn, die sich in seichten Kurven durch die hügelige Landschaft schlängelte, und Schiffe, die auf richtigem Wasser fuhren, nicht in der Luft. So stellte sie sich die Erde vor. Sie saß direkt am Schreibtisch neben einer Luke und sah zwischendurch hinaus. Von hier war nicht viel von der Welt dort unten zu erkennen, sie hatte nur Geschichten gehört und Schwarz-Weiß-Aufnahmen gesehen, von Menschen mit prächtigen Kleidern - nicht viel anders als hier -, bis hin zu den ärmlichsten Schichten, mit einfachen grauen Gewändern.Mit dem letzten Stück Kohle schraffierte sie den Dampf, den die Eisenbahn erzeugte, wie sie ihn aus den unteren Schiffsbereichen steigen sah, um ihre Welt oben zu halten. Es fehlten noch die Wolken am Himmel und Häuser in verschiedenen Landschaftsecken. Sie musste hinunter in die Antriebswerke, um von dort einen besseren Blick zur Erde zu bekommen. Es gab Kristallfenster im untersten Deck, als würde man mitten in der Luft stehen - mit nichts als dem Abgrund unter einem. Wenn die Sicht klar war, würde sie vielleicht heute mehr Dinge zum Zeichnen entdecken.Autor: Melanie HebbenGelesen von: Constanze ButtmannGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Frank Hoese: Botch. Gelesen von Christopher Peters.
Der riesige rote Mond über dem Horizont hüllte die Dünen in ein sanftes Licht, das den Wüstensand zum Funkeln brachte. Der Sandgleiter holperte über die Dünenkämme auf eine Ansammlung von Felszacken zu, die ihnen lange, spitze schwarze Schatten entgegen warfen. Weit entfernt heulte ein Shak’mar seine Klage dem Mond entgegen, und das passte zu der Traurigkeit, die Balfor in seiner Brust spürte wie eine trübe Wolke.Immer wieder hatte der Androide ihn gefragt, was er dort tun sollte, und Balfor war keine Antwort eingefallen. Dort gab es eigentlich nicht viel; lediglich eine Höhle, die Botch tagsüber vor der zerstörerischen Strahlung schützen sollte, und nachts einen prächtigen Sternenhimmel. Botch war dort oben sein Leben lang unterwegs gewesen. Ob es gut war, ihn mit diesem Himmel allein zu lassen?Autor: Frank HoeseGelesen von: Christopher PetersGenre: Cyberpunk | letslisten.de
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Andreas Eschbach: Die Kralle von Java. Gelesen von Alex Bolte.
▶ Es war heiß und dunkel. Sie lag auf gestampftem Boden, der unter ihr zitterte und glühte, und sie war nackt.///© Andreas Eschbach: studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik; arbeitete als Softwareentwickler und Unternehmer, bis sein Erfolg als Schriftsteller es ihm erlaubte, sich auf das Schreiben zu konzentrieren. Seit 2003 lebt er in der Bretagne. Eschbachs ersten veröffentlichten Roman Die Haarteppichknüpfer (1995) kann man auch als eine Sammlung von Kurzgeschichten lesen, die alle im selben Science-Fiction-Universum spielen. Eschbachs erster, großer Erfolg ist das Buch Das Jesus Video (1998). Seitdem ein Garant für Bestseller – auch Jugendbücher wie Aquamarin oder die Out-Trilogie, die von einer kopfvernetzten Welt handelt.Als erster von mehreren Gastautoren schrieb er 1998 den 1935. Band der Perry-Rhodan-Serie und konnte sich damit einen Jugendtraum erfüllen. Danach weitere Gastromane bis heute.Über viele Jahre hat Andreas Eschbach sich als leitender Referent auf Schreibseminaren aktiv für den schriftstellerischen Nachwuchs engagiert.http://www.andreaseschbach.de/Autor: Andreas EschbachGelesen von: Alex BolteGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Michael Marrak: Ein Schattenmärchen. Gelesen von Alexander Christian Senf.
Seid gegrüßt, Kinder. Folgt meiner Stimme. Keine Angst vor dem Rauch, er verhüllt die Wirklichkeit und vertreibt die lästigen kleinen Blutsauer. Ihr findet mich dahinter. Seid leise und gebt Acht beim Klettern, das Gestein ist locker und seine Kanten scharf. Nehmt eure Jungen auf den Rücken, seid behutsam und zügelt eure Gedanken. Kommt näher, ich will eure Gesichter sehen. Schart euch dicht ums Feuer, denn meine Stimme ist wertvoll. Ich muss euch etwas über die Gefallenen erzählen – und euch warnen. Tretet heran, doch denkt nicht an Gott oder die Erlösung, denn das sind die Gedanken, die sie als erstes hören – und die sie zu euch führen …Niemals dürfen sie mich hier unten bei euch finden.Niemals!Autor: Michael MarrakGelesen von: Alexander Christian SenfGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Niklas Peinecke: Imago. Gelesen von Frauke Kestner.
Eines Morgens verloren alle Leute ihr Gesicht.Lysa war auf dem Weg zur Arbeit quer durch den riesigen Flughafen, als sie ein stechender Kopfschmerz innehalten ließ. Sie keuchte und lehnte sich gegen ein Schaufenster. Doch das kühle Glas an ihrer Stirn half nichts. Sie drehte sich wieder zur Straße, da sah sie die Menschen, mit ihren schmutzigen, fettglänzenden, großporigen, schiefen Gesichtern. Entsetzen füllte sie wie flüssiges Gestein.Mein Imago-Implantat muss kaputt sein!Autor: Niklas PeineckeGelesen von: Frauke KestnerGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Markus Jendrossek: Die Hölle ganz für mich allein. Gelesen von Philip Bösand.
Es war eigentlich viel einfacher als man erwarten sollte und um ehrlich zu sein, frage ich mich manchmal, warum nicht früher jemand auf die Idee gekommen ist. Wer weiß, was uns dann alles erspart geblieben wäre. Mir wäre dann auf jeden Fall eine Menge erspart geblieben. Zum Beispiel dieser Mistkäfer, der in meinem linken Ohr sitzt und ständig kommunistische Lieder singt. Oder die dreiäugige Schlange, die meinen Zeigefinger Millimeter für Millimeter abkaut. Ziemlich eklig eigentlich, aber es tut nicht sonderlich weh. Irgendwann habe ich mich vermutlich an den Schmerz gewöhnt.Autor: Markus JendrossekGelesen von: Philip BösandGenre: Horror | letslisten.de
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Uwe Post: Beschluss 4/7/90. Gelesen von Alex Bolte.
"Ich stelle meine Sporttasche ab, ziehe die kleine Flasche Club Cola hervor. Ist warm geworden. Kocht quasi. Egal. Heute ist alles egal. Morgen fahre ich zu Onkel Andreas, in die Datsche in der Nähe von Jüterbog. Onkel Andreas ist ein dreckiger Ochse. Aber in seiner Datsche hat er nicht nur Strom, sondern auch einen Robotron-KC 91/4. Ich höre ihn fast rufen: Jeremy, komm zu mir, spiel mit mir. Bring Farbe in dein Leben."© Uwe Post, Jahrgang 1968, wohnt im Ruhrgebiet, hat ein Diplom in Physik und Astronomie, arbeitete früher als Journalist und in diversen IT-Unternehmen, ist derzeit Chefentwickler der Spieleschmiede Ludetis und übernimmt diverse Projekte im IT-Umfeld. Er schreibt seit den 90er Jahren hauptsächlich satirische Science Fiction und ist Chefredakteur von deutsche-science-fiction.de. Diverse Kurzgeschichten veröffentlicht u.a. in c´t, NOVA, EXODUS, Wurdack-Anthologien und VISIONEN. Außerdem mehrere Romane und erfolgreiche Fachbücher. Uwe Post ist verheiratet mit der Autorin Nadine Boos und hat eine Tochter und einen Sohn.Besucht seine Website:www.upcenter.de/© Alex Bolte:www.hoerstimme.de/Autor: Uwe PostGelesen von: Alex BolteGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Frank Hebben: Memories. Gelesen von Charly Koch.
Die Stimme eines alten FilmsDumpfes Mono, zwei Takte MusikEin Regenlicht am FensterIch kaufe sie«, sagte das Mädchen mit den Schmetterlingsaugen.»Wie viele Fragmente wird das kosten?«Der Händler beugte sich über den Transmitter, ein Gerät in der Form eines Kubus, links und rechts die Drähte und goldene Haftungen für die Stirn. »Fünfzehn.«»Was, fünfzehn?« Mit zwei Fingern knibbelte das Mädchen die Haftung ab. »Das sind ja mehr als drei Erinnerungen.«»In bester Qualität«, ergänzte der Händler und setzte sein Verkaufslächeln auf. »Glasklare Bilder, saubere Gefühle. Wir nehmen nur Alpha-Memories.«»Teuer, teuer.«»Und zu Recht!« Der Händler öffnete die Hände. »Diese Erinnerung stammt aus dem Jahr 1964, Westeuropa, Frankreich vielleicht; sie ist mehr als zweihundert Jahre alt.« Sein Lächeln wurde breiter. »La Bohème, wenn Sie wissen, was ich meine.«»La Bohème«, wiederholte das Mädchen nachdenklich. »Gut, okay, tauschen Sie auch schlechte?«»Kommt drauf an.«— — —© Frank Hebben (* 1975 in Neuss) ist ein deutscher Science-Fiction-Autor.Frank Hebben studierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Germanistik und Philosophie, ist Magister und Technischer Redakteur (tekom). Er arbeitete als Werbetexter in Düsseldorf (u. a. bei BBDO Proximity) und Bielefeld. Heute lebt er in Bielefeld und veröffentlicht Kurzgeschichten unter anderem in den Zeitschriften c’t, Phantastisch! und Nova, bei der er zeitweise auch als Mitherausgeber fungierte. Besucht seine Website: www.schwarzfall.de— — —© charly Koch, Jahrgang 1982, lebt und liebt seit 2016 in Berlin.Prinzessin mit Boots und Glatze, introvertiert, polyamor, neurodivergent, Katzenmensch, interessiert sich für Psychologie, DIY, Gewaltfreie Kommunikation, Inklusionspolitik, LGBTQ*+, Feminismus und Sozialrecht. Als 80er- Jahre Kassettenkind sind Hörspiele und Hörbücher ihr "Ding", weshalb sie beschloss, selbst ans Mikro zu treten und diversen Rollen mit ihrer Stimme Leben einzuhauchen.Twitter: @oxytocinatedAutor: Frank HebbenGelesen von: Charly KochGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Dirk van den Boom: Ribas. Gelesen von Matthias Ubert.
"Ribas saß alleine vor den Bauklötzen. Niemand verstand genau, warum er sie so angeordnet hatte. Er hatte ein sternfömiges Bauwerk errichtet, das sich über die ganze Platte erstreckte. Die anderen Kinder hatten sich beschwert, dass Ribas alle Klötze genommen und den Spieltisch für sich allein in Anspruch genommen hatte, doch war dies nur kleinlaut und vorsichtig geschehen. Ein Blick aus seinen tiefschwarzen Augen hatte sie unwillkürlich zum Verstummen ge-bracht. Ribas hatte sie nur kurz angesehen und sich dann seinem Bauwerk zugewandt."Autor: Dirk van den BoomGelesen von: Matthias UbertGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Peter Lancester: Aliens aßen meinen Nudelsalat. Gelesen von Alex Bolte.
An einem schönen Sommertag – ich hatte mit meiner Shotgun von der Veranda aus bereits drei Krähen, einen Geier und einen Berglöwen abgeknallt – erschien Sams klappriger Mini-Truck im Vorgarten, und wenige Sekunden später quoll auch der Fahrer heraus, sein Lunch baumelte ihm dabei wie immer in zwei Metalldosen an einer Fahrradkette um den Hals.Onkel Sam war so fett, daß er eine eigene Postleitzahl brauchte. Dennoch konnte er sich so flink bewegen wie ein Wiesel und war bei der Maisernte eine große Hilfe. Nur seine unkontrollierten Fürze waren bisweilen eine Plage, weshalb keiner mit ihm zusammenarbeiten wollte. Das blieb dann an mir hängen. Aber ein ehemaliger Marine mit dreistelligem Bodycount kennt keinen Schmerz. Ich bin nämlich auf Draht, wissen Sie.Autor: Peter LancesterGelesen von: Alex BolteGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Thomas A Sieber: Enola in Ewigkeit. Gelesen von Birgit Arnold.
An Enolas letztem Abend, als der Westwind von den verglasten Kratern der thermonuklearen Bomben herüber weht und die Dämmerung das Grau des atomaren Winters mit einem Hauch von Rosa koloriert, liegt der Säumige Jon vor seiner Werkstatt und betrachtet mit freudlosem Blick das Land, das ihn umgibt.Im Süden, hinter Mel's Roadhouse, sind die zerstörten Einkaufszentren und Militäranlagen der Konzernokratie zu sehen, die wie verlassene Inseln im Ozean des chinesischen Soja schwimmen.Autor: Thomas A SieberGelesen von: Birgit ArnoldGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Marcus Hammerschmitt: Vor dem Fest oder Brief an Mathilde. Gelesen von Sven Matthias.
Meine liebe Mathilde, mach dir keine Sorgen. Selbstverständlich ist es in Ordnung, dass du mir einen Brief schreibst. [...] Bevor ich mit dem Beantworten deiner Fragen beginne, lass mich erwähnen, dass ich persönlich an die Humortheorie glaube. Was die Gäste tun oder lassen, was sie uns erlauben oder verwehren, auf jeden Fall ihre Anwesenheit hier und vielleicht ihre ganze Existenz – ein einziger großer Witz. Ein Witz, dessen Pointe wir nicht verstehen.Autor: Marcus HammerschmittGelesen von: Sven MatthiasGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Peter Biedermann: Fahrräder an der Tankstelle. Gelesen von Alex Bolte.
„Wenn man vom Dach des Motels hinunter in das Tal sieht, dann wirkt es sehr friedlich. Vor allem jetzt, da die Sonne untergeht und dem diesigen Nebel über dem Wald einen goldenen Glanz verleiht. Aber mag das Tal neben der Pinienallee noch so schön sein, ich weiß, dass das täuscht. Die Grenze liegt im Wald und sie rückt jeden Tag näher. Wir sind nahe genug am Gürtel, dass ich Wache halten muss. Wahrscheinlich muss man jetzt sowieso Wache halten, egal wo man ist. Plünderer gibt es zuhauf, ich habe richtig üble Geschichten von Banden gehört, die durch das Land ziehen und sehr brutal sein sollen.“© Peter Biedermann, Jahrgang 1978, Exobotaniker aus Leidenschaft und Hobbyautor. Er ist ein großer Science Fiction-Fan, liest und schaut so ziemlich alles, was er dazu in die Finger kriegt.Zu meinen Favoriten zählt dabei Andrej Tarkovsky, der nicht nur sein Lieblingsbuch Solaris umgesetzt hat, sondern auch Picknick am Wegesrand von den Gebrüdern Strugazki. Seine Fahrräder sind eine Hommage an dieses Werk. Neben dem Schreiben leitet er leidenschaftlich gern Rollenspielrunden.© Alex Bolte, über sich: „Ich bin wohl das, was man einen ambitioniert quereingestiegenen Schausprecher nennt: Das Sprechen ist eine Leidenschaft von mir. Ich spreche Hörspiele, Hörbücher, Imagefilme, Voice over, Werbetexte und sonstige Vertonungen, in meinem Studio (aber auch in externen Studios) mit hochwertigem Recording Equipment ein. Textanalyse, Stimmhygiene, Atemtechnik und Satzmelodie sind für mich keine Fremdworte, auch habe ich neben einer Sprecherausbildung immer wieder vertiefende Studio-, bzw. Hörbuchsprecher Workshops und Seminare besucht, um den Anforderungen professioneller Arbeit eines Mediensprechers gerecht zu werden."Oder faktisch kurz:2009 – 2017 Theater2016 Hörbuchsprecher Workshop bei P.E. Reichel in Berlin2016 Studiosprecher Workshop Toneworx Hamburg2017 Studiosprecher Semester Deutsche PopHomepage: www.hoerstimme.deAutor: Peter BiedermannGelesen von: Alex BolteGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Karla Schmidt: Der Hype. Gelesen von Birgit Arnold.
Hypes – lokale Ereignisse, in denen kollektive Vorstellungen real werden können: In Berlin waren es Tiere gewesen, die die Stadt erobert haben. Nur noch wenige Menschen leben hier in gut geschützten Refugien. In dieser Postapokalypse versucht Lona, eine ausgebrochene Straftäterin, zu überleben, und findet Menschen, die versuchen, die Folgen des Hypes zu neutralisieren.© Karla Schmidt lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Berlin. Sie ist hauptberuflich Entwicklungs-Lektorin und unterrichtet in der von ihr entwickelten Roman-Werkstatt der ‚Schule des Schreibens‘. Nebenberuflich schreibt sie Romane und Kurzgeschichten, die in kleinen und großen Verlagen veröffentlicht wurden. Im Jahr 2009 erhielt sie den Deutschen Science Fiction Preis für die beste Erzählung. Zuletzt erschien die von Lara Harmon in Amerikanische übersetze Erzählung „Alone, on the Wind“ im Clarkesworld-Magazine. Die Hörbuchversion (in Englisch) gibt es kostenlos hier: http://clarkesworldmagazine.com/audio_08_16e/Homepage: http://www.karla-schmidt.deAutor: Karla SchmidtGelesen von: Birgit ArnoldGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Niklas Peinecke: Unter den Regenbogendrähten. Gelesen von Clemens Weichard.
"Das Array war verloren. Die dreiundachtzig Sonnen und ihre über zweihundert Welten: verloren. Die fünfzehn Kolonien: verloren. Die sechsundzwanzig planetaren Basen der Menschheit, die einundachtzig Orbitalbasen mit ihren zweihunderfünfzigtausend Soldaten: verloren. Die einhundertzwanzigtausend Zivilisten, die sich um Verwaltung, Infrastruktur, Unterhaltung und geistlichen Beistand der Streitkräfte gekümmert, und die sie stets wie ein Schwarm treuer Putzerfische begleitet hatten: verloren."© Niklas Peinecke, Jahrgang 1975, hat Mathematik, Informatik und Soziologie studiert. Er schreibt hauptsächlich Science-Fiction, seltener Geschichten in anderen Genres. Seine Werke sind bisher in diversen Magazinen und Anthologien erschienen, unter anderem c’t, Nova und im Wurdack-Verlag.semantomorph.wordpress.com/Autor: Niklas PeineckeGelesen von: Clemens WeichardGenre: Cyberpunk | letslisten.de
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Christian Günther: Blutspuren. Gelesen von Philip Bösand.
"Jenseits der Felder war das nächste Dorf fünf Kilometer entfernt – Wiegersen war vor einigen Monaten schon gefallen, kurz bevor sie hier den Wall verstärkt hatten. Eine streunende Horde hatte das Dorf nachts heimgesucht. Sie waren in Häuser und Scheunen eingedrungen und hatten die Bewohner gnadenlos angegriffen. Die meisten waren ihnen zum Opfer gefallen und fanden sich jetzt wahrscheinlich in den Reihen der Untoten wieder, während nur wenige sich in den Wald hatten flüchten können."© Christian Günther, Jahrgang 1974, lebt in der Nähe von Hamburg und arbeitet dort als selbständiger Grafiker und Web-Entwickler.In seinen beiden ersten Romanen „under the black rainbow“ und „Rost“ sowie in zahlreichen Kurzgeschichten zeichnete er das Bild eines düster-futuristischen Norddeutschlands. Derzeit hat er sich der Fantasy zugewandt und entwickelt dort seine eigene Welt „Faar“.Der erste Roman „Die Aschestadt“ erschien 2016 und wurde für die Longlist des Seraph 2017 nominiert.www.cyberpunk.dewww.fantasypunk.deAutor: Christian GüntherGelesen von: Philip BösandGenre: Horror | letslisten.de
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Thorsten Küper: In der Glaszsphäre. Gelesen von Thorsten Küper.
Die Welt unter uns, ein zu Kristall erstarrter Traum aus Mondlicht. Monolithen aus blauem Eis trieben auf einem Ozean aus schwarzem Glas. Die Eisberge spiegelten sich in den stets gleichmütigen Augen des Krakun. Er hing seinen alten Gedanken nach und scherte sich wenig um das Hier und Jetzt.„Sind das nicht wundervolle Menschen, Captain Shaffer?“Die tanzenden Paare auf dem transparenten Boden des Ballsaals drehten lächeln ihre Runden im Dreiviertel Takt eines Wiener Walzers. Schwebend, fünfhundert Fuß über dem eisigen Meer.Autor: Thorsten KüperGelesen von: Thorsten KüperGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Frank Hebben: Fromme Küchengeräte. Gelesen vom Autor.
»Seid gegrüßt, Allherrscher!«, rief mir freudig der Toaster entgegen, als ich in aller Herrgottsfrühe verkatert in meine Küche schlurfte; gestern Weihnachtsfeier. »Oh, Freude, Freude, Euch dienen zu dürfen!«Ich war sprachlos, stand wie vom Donner gerührt. Bis jetzt hatte mein Toaster immer nur: »Zwei Buttertoasts, goldbraun« hervorgebracht. Ich starrte den Metallkasten an; seine Diode blinkte rötlich, er hatte sich selber eingeschaltet. »Was zum ...?!«»Ich möchte Euer Leben bereichern, oh Herr«, informierte mich der Toaster. »Das ist meine Bestimmung.«Frank Hebben (* 1975 in Neuss) ist ein deutscher Science-Fiction-Autor.Frank Hebben studierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Germanistik und Philosophie, ist Magister und Technischer Redakteur (tekom). Er arbeitete als Werbetexter in Düsseldorf (u. a. bei BBDO Proximity) und Bielefeld. Heute lebt er in Bielefeld und veröffentlicht Kurzgeschichten unter anderem in den Zeitschriften c’t, Phantastisch! und Nova, bei der er zeitweise auch als Mitherausgeber fungierte. Besucht seine Website: www.schwarzfall.deAutor: Frank HebbenGelesen vom Autor.Genre: Alltag | letslisten.de
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Christian Günther: Dreistern Blau. Gelesen von Thomas Franke.
Das Meer brachte einen öligen Geruch mit sich. Weiter draußen, wo der Nebel dichter war und sich die Wasseroberfläche in seinen weißen Schleiern verlor, waren schemenhaft die Wracks mehrerer gestrandeter Frachter zu erahnen. Stürme hatten sie ans Ufer geworfen. Auch die vergangenen Tage waren unruhig gewesen. Regen und peitschender Wind hatten jeden Wachgang zur Qual gemacht. Doch heute war es verhältnismäßig ruhig, der Sturm war weiter gezogen.„Wann suchen wir eigentlich endlich die defekten Leitungen?“ Dejans Stimme schnarrte in Amirs Helmlautsprecher.© Christian Günther, Jahrgang 1974, lebt in der Nähe von Hamburg und arbeitet dort als selbständiger Grafiker und Web-Entwickler.In seinen beiden ersten Romanen „under the black rainbow“ und „Rost“ sowie in zahlreichen Kurzgeschichten zeichnete er das Bild eines düster-futuristischen Norddeutschlands. Derzeit hat er sich der Fantasy zugewandt und entwickelt dort seine eigene Welt „Faar“.Der erste Roman „Die Aschestadt“ erschien 2016 und wurde für die Longlist des Seraph 2017 nominiert.www.cyberpunk.dewww.fantasypunk.deAutor: Christian GüntherGelesen von: Thomas FrankeGenre: Science Fiction | letslisten.de
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Marc Späni: Dr. Kojima's Cybersymphonic Orchestra. Gelesen vom Autor.
Auf der Suche nach seiner verschwundenen Freundin, Studentin an einer renommierten japanischen Musik-Akademie, trifft ein junger Musiker immer wieder auf das Roboter-Orchester des sagenumwobenen Dr. Kojima. Ein Verdacht kommt auf.Sprecher: Marc SpäniVertonung: Marc Späni (Keyboard, Windcontroller)Produktion: Marc Späni 2015Sounds: hoerspielbox.de1972 in St. Gallen geboren. Studium der Literaturwissenschaft in Zürich, ein Zwischenjahr an der Garonne, später Spezialisierung auf ältere Literatur: Dissertation über barocke Schelmenromane, sogar noch ein jähriger Abstecher in die Welt der Mittelalterforschung an der Uni Fribourg. Gedankenspiele um eine Habilitation, dann aber doch Entschluss für ein gesichertes Einkommen, sprich: Lehrdiplom, und jetzt Deutschlehrer am ‚Gymi‘; bald auch die Erkenntnis, dass der Beruf erstaunlich viele schöne Seiten hat, z.B. diese eine Lehrerkollegin: Gemeinsame Reisen nach Afrika und Asien, und immer wieder ins geliebte Südengland und auf Jersey. Dann Hochzeit, kurz darauf Tim, zwei Jahre später Dominic, zum Schluss Ben; und nachdem die Wohnung im Zürcher Kreis 6 zu eng wurde, ein Häuschen in einer Neubausiedlung in Otelfingen. Alles ist gut.http://www.marcspaeni.ch/Autor: Marc SpäniGelesen vom Autor.Genre: Cyberpunk | letslisten.de
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