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Major Li Podcast
by Sven Tetzlaff
Ein Fortsetzungsroman: Major Li CiWen war ein erfolgreicher Ermittler in der chinesischen Metropole Qingdao. Durch widrige Umstände wird er - nach oben zur Seite - befördert und versetzt. In seiner neuen Dienststelle auf der Insel Xiamen arrangiert er sich mit dieser Situation. Doch dann wird er zu einem mysteriösen Fall gerufen. Als Leiter der SoKo 3-8-21 beginnt für ihn eine turbulente Zeit. Die Ermittlungen führen ihn zuerst nach Hongkong auf das Schiff seines Freundes Lim Tok. Von dort geht die Jagd weiter nach Rostock und schließlich nach Hiddensee. Was nur ein kleiner Kreis Eingeweihter weiß, der Fall rührt an eines der größten Geheimnisse. Dieses reicht weit in die Vergangenheit bis in die ehemalige deutsche Kolonie Kiautschou zurück. Der Major hat in Deutschland alte Verbündete, die ihn auf dieser gefährlichen Reise zurück durch die Zeit unterstützen. Doch auch die Verbindungen seiner mächtigen Gegner reichen weit zurück ...
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Kapitel 23 - Showdown
Melanie Veit, Hiddensee, 7. Februar Melanie hatte es plötzlich eilig. Sie hatte am Anleger die Situation mit Li CiWen und Christine Thomas mitbekommen. Sie war sich sicher, dass das ganze Geplänkel an dem Pier und dann mit der Thomas dazu dienen sollte, ihre ungeteilte Aufmerksamkeit zu erlangen. Melanie nahm ebenfalls die beiden militärisch aussehenden Männer wahr, die die Fähre verlassen hatten. Darum würde sie sich später kümmern müssen. Zuerst musste sie ein paar dringende Anrufe machen.
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Kapitel 22 - Bockwurst
Li CiWen, Hiddensee, 7. Februar Maren und Charlotte hatten Li am Abend nach ihrer Rückkehr aus Rostock von der Pension aus angerufen und die freudige Nachricht überbracht, dass die Fähren am nächsten Tag wieder fahren würden. Außerdem schilderte ihm Charlotte detailliert, wie die Gegenüberstellung gelaufen war. ...
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Kapitel 21 - Nachtjogger
Melanie Veit, Hiddensee, 7. Februar Melanie fuhr auf. An der Tür klopfte jemand energisch. Gleichzeitig wimmerte ihr Handy. Sie schaute auf die Uhr – zehn nach sieben. Sind hier alle verrückt geworden oder was sollte dieser Terror mitten in der Nacht? Sie hatte noch eine dreiviertel Stunde bis zum Termin. Ihr reichte das völlig. Sie nahm das Telefon ab und zog sich einen Bademantel über, um die Tür zu öffnen. Papa war am Telefon.
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Kapitel 20 - W50
Melanie Veit, Rostock, 6. Februar 2004 Die Gegenüberstellung sollte gleich nach der Mittagspause in der Polizeiinspektion in der Ulmenstraße stattfinden. Melanie versuchte, die Zeit zu dehnen. Es gab eine Zeit, da hieß die Ulmenstraße noch Fiete-Schulze-Straße. Damals wurde sie der Adresse zugeführt, wie das im DDR-Jargon hieß. Ihr Vergehen: ein kleiner Aufnäher auf ihrem Shell-Parka mit einem Bibelspruch aus Micha 4.
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Kapitel 19 - Räucheraal
Li CiWen, Rostock, 4. Februar 2004 Lis Telefon klingelte. „Der Engländer ist tot“, sagte Maren aufgeregt. Li war irritiert. „Was ist los? Wie ist das geschehen? Woher weißt du das? Wer war das?“, sprudelte es aus ihm heraus. „Ich habe keine Ahnung, was da los ist“, antwortete Maren. „Charlotte rief mich eben an und erzählte, dass ein Toter am Ostseestrand gefunden wurde. Die Polizei war schon in der Pension.“
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Kapitel 18 - Mütterberatung
Melanie Veit, Rostock, 6. Februar 2004 Melanie und Charlotte verließen die Insel in aller Frühe. Vor Sonnenaufgang erreichte das Polizeiboot Stralsund. Ohne Zeit zu verschwenden, setzen sie sich in den Dienstwagen und brausten nach Rostock. Melanie hatte sich im Godewind ein Lunchpaket mit einer großen Thermoskanne mit süßem Kaffee machen lassen. Sie wollte keine Zeit auf Raststätten verschwenden. ...
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Kapitel 17 - Friedemann
Josephine Hinrichs, Berlin, Juli 1954 Josephine wartete mit ihrer sichtbar schwangeren Tochter Anne in der Blumenstraße, Ecke Lichtenberger. Sie konnten die Delegation gut sehen. Li Li und Henselmann folgten der Gruppe um Zhou Enlai und Friedrich Ebert. Hermann Henselmann nutzte zum Erzählen den gesamten Körper.
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Sondersendung: Lis Orte - von Hongkong nach Hiddensee
Zwei Zonendödel reisen NICHT von "Hamburg nach Haiti" -im Kopf, mit dem Finger auf der Landkarte- sondern von Hongkong nach Hiddensee. Jan von Rissenbeck lebt schon eine Weile auf einer kleinen Insel in Hongkong. Er erzählt, was hinter den Spielorten von "Li und der Schatz" steckt und gibt ein paar touristische Tipps. ...
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Kapitel 16 - Jetlag
Li CiWen, Deutschland, Februar 2004 Das Treffen mit John Chow verlief so, wie sie es geplant hatten. Keine unangenehmen Überraschungen, keine Nachverhandlungen. Alles so, wie es sein sollte. John Chow erwies sich als eine Ausnahmeerscheinung. Überdurchschnittlich intelligent, sorgten sein tapsiges Äußeres und seine hohe freundliche Stimme dafür, dass man ihn, ohne es verhindern zu können, sträflich unterschätzte.
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Kapitel 15 - Yellowfacing
Melanie Veit, Hiddensee, 5.-6. Februar 2004 Melanie informierte die Drei, die akribisch das Appartement durchsuchten, über Charlottes Anruf. Höflich wie sie waren, richteten sie kein Chaos an, sondern hinterließen jeden durchsuchten Platz so, wie sie ihn vorgefunden hatten. Das war gut gemeint, aber kostete enorm Zeit. ...
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Kapitel 14 - Brunnen
Hans Hinrichs, Berlin, 1933 „Ein frohes Neues Jahr wünsche ich euch“, sagte Hans. Meyerfeld und Netty blickten auf. Klaus Meyerfeld sagte: „Oh, wir haben dich gar nicht kommen sehen. Schleichst du dich neuerdings an?“ „Eher nicht, anscheinend seid ihr in den Politikteil des Berliner Tageblattes so vertieft, dass ihr nicht mal einen hereinkommenden Elefanten hören würdet.“
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Kapitel 13 - Meerbrasse
Li CiWen, Hong Kong, Februar 2004 Die Ausbeute ihres Ausfluges war überwältigend. Nachdem Lim Tok die Bilder entwickelt und vergrößert hatte, gaben sie die Filme an einen Kurier, der sie nach Xiamen bringen würde. Dank eines brandneuen Trommelscanners hätten sie in wenigen Tagen extrem hochaufgelöste digitale Aufnahmen. Beijing würde entscheiden, was davon an Hong Kong, Interpol oder andere Polizeibehörden weitergegeben werden konnte.
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Sondersendung: Bang Bang Hörbuch
Dies ist ein Crossover von Umlauts Diary und dem Major-Li-Podcast. Es geht um Hörbücher. Hörbücher selber machen? Machen lassen? Oder irgendwas dazwischen? Ein Interview mit Dirk Jacobs: Voice-Actor und Hörbuchproduzent.
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Kapitel 12 - Seewespe
Melanie Veit, Hiddensee, 5. Februar 2004 „Tja, Frau Veit, Sie taten wirklich gut daran, die Leiche so schnell zu uns zu bringen. Die Vermutung des Inselkollegen traf direkt ins Schwarze. Der Mann ist vergiftet worden. Der Vektor ist ebenfalls klar. Wir haben auf dem Kopf zahlreiche kleine punktartige Verletzungen gefunden. Stellen Sie sich einen Schwamm vor, der mit hunderten Nadeln gespickt ist. Schwamm für Fakire quasi.“ ...
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Kapitel 11 - Siheyuan
Hans Hinrichs, Yuantou, Berlin, 1923 Hans sah sich im Tientsin um. Dunkle Holzstühle, weiße Tischdecken, deutsche Kellner im weißen Frack und kein Chinakitsch. An den Tischen saßen gut gekleidete, junge chinesische Männer – offensichtlich Studenten – meist in Begleitung von ebenfalls gut aussehenden europäischen Frauen.
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Kapitel 10 - Nudelimbiss
Li CiWen, Hong Kong, Frühlingsfest 2004 Li hatte, trotz leichter Dünung, ausgezeichnet geschlafen. Vielleicht aber auch genau deshalb. Das Boot hatte ihn nach dem gestrigen Bier und wohl auch etwas Baijiu, in den Schlaf gewiegt. Aber nicht nur das, der Schlaf behielt ihn auch bis zum Morgen bei sich.
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Kapitel 9 - Sinologie
Melanie Veit, Hiddensee, 4. Februar 2004 „Woher wissen Sie so viel über China?“, fragte Melanie Charlotte. „Ich hatte keine Lust zu arbeiten, und da habe ich mir ein Orchideenfach zum Studieren gesucht. Sinologie kam da gerade recht,“ antwortete Charlotte bierernst.
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Kapitel 8 - Drei Siegel
Hans Hinrichs, Tsingtau, Mai 1914 „Es wird Krieg geben!“, sagte Meyerfeld. Hans mochte es nicht, wenn Meyerfeld vor seiner Frau und Tochter über solche Dinge sprach. Eigentlich wollte er selbst nichts davon hören. Ja, die Welt war unruhig geworden....
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Kapitel 7 - Boshanlu
Li CiWen, Xiamen/ Hong Kong, Januar 2004 „Was haben wir bislang?“, fragte Li Ciwen in die Runde. „Ou Kuanli, fang Du bitte an.“ „Also gut“, begann er, „wir haben in allen alten Clans der Drei Harmonien verstärkte Aktivität bezüglich der Reiseprofile und in der Kommunikation. Wir wissen sicher, dass es nicht um größere Drogenlieferungen geht. Die Beijinger haben uns versichert, dass in den Quellgebieten nichts läuft, was ...
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Kapitel 6 - Zugereiste
Melanie Veit, Hiddensee, 4. Februar 2004 Die Spurensicherung war bereits dabei, ihre Sachen zusammenzuräumen. Viel konnten sie hier nicht mehr ausrichten. Zudem kam Wind auf und zerrte an dem Zelt. Es konnte nicht mehr lange dauern, da würden nur noch Fetzen davon übrig sein und der Strand würde bis zu den Dünen überschwemmt.
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Kapitel 5 - Persil
Persil - Hans Hinrichs, Tsingtau, April 1908 Im Postamt war reger Verkehr. Kulis, Boys und Amahs, Boten, Soldaten und Offiziere, liefen in der Halle scheinbar ohne Ziel durcheinander. Alle Schalter waren geöffnet und doch bildete sich an jedem Einzelnen eine immer länger werdende Schlange. Die letzten Tage hatte es nur geregnet.
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Kapitel 4 - Baozi
Baozi - Li CiWen, Xiamen, Januar 2004 Es waren nur noch wenige Tage bis zum Frühlingsfest. Eigentlich müsste er bald zu seiner Familie nach Qingdao fahren. Die Tochter würde aus den USA zu Besuch kommen, aber so rechte Lust auf große Familientreffen hatte er seit seiner Scheidung nicht mehr. Plötzlich schien er in den Augen seiner Familie wieder zwanzig zu sein und sollte unbedingt aufs Neue verkuppelt werden. Nun gut, äußerlich betrachtet war sein Leben gerade etwas aus den Fugen. Die Karriere stagnierte, dann die Scheidung natürlich und Freunde hatte er hier in der Fremde keine. ...
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Kapitel 3 - DDR-Blues
DDR-Blues - Melanie Veit, Hiddensee, 4. Februar 2004 Tote werden immer zu einer Unzeit gefunden. Vielleicht hingen Geburt und Tod auf diese Weise zusammen. Entbindungen fanden ebenso wenig zu normalen Zeiten statt. 2:20 Uhr nachts ging die Meldung in Stralsund ein; eine Leiche am Ostseestrand von Vitte. Eine halbe Stunde später stand vor der Wohnung von Kriminalhauptkommissarin Melanie Veit der Wagen ihres Kollegen. Warum nicht mal ein 9to5-Leichenfund, fragte sie sich, als sie sich missmutig anzog. Hiddensee - das bedeutete eine Stunde auf einem schaukelnden Boot, im Schneeschauer und mit leerem Magen. Letzteres war wahrscheinlich gut so. ...
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Kapitel 2 - Pleite
Hans Hinrichs, Rostock, Tsingtau, 1898 Er konnte es kaum glauben. Eben noch in der mecklenburgischen Provinz und nun steht er mit seiner Frau Lisa auf der Gangway ihres liebgewonnenen Schoners. Sie schauten auf eine neue Heimat, die fremdartiger nicht sein könnte. Die Farben sind anders, die Geräusche haben nichts Vertrautes und die Gerüche erst. Verwest da was oder wo kam dieser Gestank her,2 fragte sich Hans. Noch nie hatte er so etwas gerochen. Es war heiß, bestimmt 40°C und dabei ist es erst Juni. ...
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Kapitel 1 - Zigarrenduft
Li CiWen, Yinge, Mai 2005 Major Li CiWen stand auf dem Balkon seiner Ferienwohnung und schaute über die Yinge-Bucht. Unter ihm lärmten die Zikaden. Die Luft war mit Feuchtigkeit gesättigt. Obwohl erst Mai, war es für die Insel erstaunlich heiß. Er schob seinen braunen Ledersessel an die Brüstung und setzte sich hinein. ...
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Das ist der Anfang einer langen Reise
Um was geht es in diesem Podcast? Wer ist der Podcaster? Ist das ein Cozy-Krimi? ... Wie gehts weiter?
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Ein Fortsetzungsroman: Major Li CiWen war ein erfolgreicher Ermittler in der chinesischen Metropole Qingdao. Durch widrige Umstände wird er - nach oben zur Seite - befördert und versetzt. In seiner neuen Dienststelle auf der Insel Xiamen arrangiert er sich mit dieser Situation. Doch dann wird er zu einem mysteriösen Fall gerufen. Als Leiter der SoKo 3-8-21 beginnt für ihn eine turbulente Zeit. Die Ermittlungen führen ihn zuerst nach Hongkong auf das Schiff seines Freundes Lim Tok. Von dort geht die Jagd weiter nach Rostock und schließlich nach Hiddensee. Was nur ein kleiner Kreis Eingeweihter weiß, der Fall rührt an eines der größten Geheimnisse. Dieses reicht weit in die Vergangenheit bis in die ehemalige deutsche Kolonie Kiautschou zurück. Der Major hat in Deutschland alte Verbündete, die ihn auf dieser gefährlichen Reise zurück durch die Zeit unterstützen. Doch auch die Verbindungen seiner mächtigen Gegner reichen weit zurück ...
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Sven Tetzlaff
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