PODCAST · society
Mösenbüro
by Christin Spormann, Heide Hammer
Wir besetzen das Büro neu. Im Mösenbüro analysieren wir die Welt aus einer kompromisslos feministischen Perspektive. Wir zerlegen patriarchale Strukturen in der Politik, schauen uns Trends in der Popkultur an und üben lautstark Gesellschaftskritik – direkt aus Wien.Unsere Agenda im Büro:* Morning Meeting Hottake: Wir starten mit einer scharfen Analyse der aktuellen Schlagzeilen. Schnell, direkt und ohne Blatt vor dem Mund.* Mitarbeiter*in des Monats: Wir holen Personen vor den Vorhang, die den Diskurs prägen, Widerstand leisten oder schlichtweg gefeiert werden müssen.* Die Kaffeepause: Unser Interview-Format. Wir laden Expert*innen und spannende Persönlichkeiten zum Deep Talk ein – bei einer Melange und viel Tiefgang.Hier wird Solidarität nicht nur großgeschrieben, sondern praktiziert. Wir liefern den Deep Dive zu den Themen, die brennen, versuchen dabei klüger zu werden und knüpfen unsere Sisterhood Netze enger.Shoutout:Der Name des Podcasts ist inspiriert von RawCat's Song Mös
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#2 mit Sheri Avraham über Community, Care & radical love und warum Fine Arts eine exkludierende Klassenfrage ist
Klassenfragen, Gender und Kunst beschäftigen uns vorneweg und im Gespräch mit Sheri. Aspekte, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, ergeben ein Ensemble, also vielmehr Ergänzungen als Widersprüche. An Sheris Biographie zeigt sich auch, dass gute soziale Infrastruktur einen wirklichen Unterschied machen kann. Wenn wir an einer universalistischen Zielperspektive festhalten wollen – einem guten Leben für alle – dann geht es um ein Ringen nach dem UND. Wir Profanisieren und feiern das Leben in einem Spannungsfeld von Care, Community, Individuum und Verantwortung mit dem Songtrack von Dana International. Denn Antisemitismus ist kein Babyelefant und rosa ist er auch nicht, trotz aller Pink-Washing Vorwürfe und Boycott Aufrufen gegenüber Israel. Shownotes: HERSTORY – Frauen und Queers in die Geschichtsbücher herstorypod.de Denice Bourbon: Cheers! Stories of a Fabulous Queer Femme in Action. Wien: zaglossus 2013. an.schläge. Das feministische Magazin https://anschlaege.at/ pccc* The Politically Correct Comedy Club https://www.instagram.com/pccc.comedy/ Sheri Avraham in der malmoe: Der 7. Oktober aus einer queeren arabisch-jüdischen Perspektive https://www.malmoe.org/2024/08/12/gefahren-einseitiger-geschichten/ Sheri Avraham in wina. Das jüdische Stadtmagazin: https://www.wina-magazin.at/auch-als-kuenstlerin-bleibe-ich-ein-arbeiterkind/ Sheri Avraham (Club Havara): ze_R0!Ayns https://www.instagram.com/club_havera?igsh=c29tOXVnNWZxdGhv&utm_source=qr Sheri Avraham im Jüdischen Museum Wien: https://www.jmw.at/events/sheri_avraham_mizrachi_futurism_situated_systems Sheri Anvraham am 26., 27. Und 29. Juni im Theater Hamakom: https://www.hamakom.at/produktionen/mizrachi-futurismus-2 Dana International: Diva – Winner of the ESC 1998 https://www.youtube.com/watch?v=4No1oClTp_E
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#1 mit Nora Hasan über materialistischen Feminismus & Antirassismus und warum Solidarität keine Selbstinszenierung ist
Noch haben wir uns nicht genügend an den Widersprüchen queer-feministischer Identitätspolitiken abgearbeitet. Da wir doch gemeinsam klüger werden wollen, hilft Nora uns mit materialistischem Feminismus auf die Sprünge. Und wir blicken uns um in der Stadt: Alle reden vom Antirassismus, doch wer tut was? Wer vom Zuckerfest, Pessach oder Ostern noch ein paar Kreuzer - Scheine, Plus am Konto - eins davon übrig hat, kann Gutes tun und Queerbase: https://friends.queerbase.at/spenden/ oder SOS Balkanroute: Paypal: [email protected] unterstützen. Das macht die Seele zwar noch nicht gesund, doch wird hier Solidarität praktisch und darum geht es doch. Nora springt übrigens auch gern ins kalte Wasser und fordert mehr Mut und mehr Respekt! Shownotes: Queer Base Wien queerbase.at Angela Davis: Women, Race and Class. NYC: Random House 1981. Eleonora Roldán Mendívil (Hg.): Die Diversität der Ausbeutung. Zur Kritik des herrschenden Antirassismus. Berlin: Dietz 2023. Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Phänomenologie des Geistes. Moshe Postone: Nationalsozialismus und Antisemitismus. Ein theoretischer Versuch. In: Dan Diner (Hrsg.): Zivilisationsbruch. Denken nach Auschwitz. Frankfurt am Main 1988, S. 242ff., aus: Merkur. 1, 1982, S. 13–15. ders., Deutschland, die Linke und der Holocaust. Politische Interventionen. Freiburg: Ça ira 2005. Michel Foucault: H is for Heterotopia via Theoretical Puppets. https://www.youtube.com/watch?v=V5jVCJ5OVrc&t=188s Karl Held am Konkret Kongress 1993. https://www.youtube.com/watch?v=MC_96aKSFVE
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Warum wir mehr gewaltfrei wütend sein müssen & Christin über Körper, Tattoos & die DDR
Die Frage der Gewalt ist für Linke und Feminist:innen ein alter Hut, der immer wieder angepasst werden will: Wie gehen wir miteinander um, wenn wir doch mehr werden wollen und es um Lösungen für die Vielen geht? Im Interview mit Christin kommt auch die Freiheit zu wählen, wie und mit wem man zusammen leben will, ausführlich zur Sprache. Welcher Ausdruck von Dialog in Tatoos sichtbar wird, auch damit hilft uns Christin auf die Sprünge. Die Warmduscher:innen empfehlen ab und an den Sprung ins kalte Wasser – etwas Neues ausprobieren und nicht immer in alten Fahrwassern plantschen. Wir schneiden unsere Folgen mit viel Herzblut selbst. Da wir noch im "Trial and Error"-Modus sind, empfehlen wir für den vollen Genuss diese Folge über Lautsprecher oder mit zwei Kopfhörern zu hören. Danke für eure feministische Nachsicht! Viel Spaß im Büro, danke für euer Ohr und Zuhören!
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Warum Intersektionalität tot ist & Heide über Identitätspolitik
Das Büro ist eröffnet – Christin und Heide richten sich an ihrem Arbeitsplatz ein. Im Morning Meeting Hot Take werden identitätspolitische Verwirrungen angefasst und Errungenschaften festgehalten, denn: Wer wirft schon einen löchrigen Pulli weg, solange es kalt ist? Die Mitarbeiterin des Monats – Celebrate your local Feminist Heroine, diesmal Vicky Spielmann. Kaffeepause: Erst mal hören, mit wem wir es hier zu tun haben, here we go: Heide (und Christin) Wir schneiden unsere Folgen mit viel Herzblut selbst. Da wir noch im "Trial and Error"-Modus sind, empfehlen wir für den vollen Genuss diese Folge über Lautsprecher oder mit zwei Kopfhörern zu hören. Danke für eure feministische Nachsicht! Viel Spaß im Büro, danke für euer Ohr und Zuhören!
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Willkommen im Mösenbüro!
Heide und Christin servieren frischen Queerfeminismus, zerlegen patriarchale Strukturen in der Politik und machen inspirierende Kaffeepausen mit den tollsten Queerfeminist*innen Wiens. Jeden letzten Sonntag im Monat – das Büro ist eröffnet!
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Wir besetzen das Büro neu. Im Mösenbüro analysieren wir die Welt aus einer kompromisslos feministischen Perspektive. Wir zerlegen patriarchale Strukturen in der Politik, schauen uns Trends in der Popkultur an und üben lautstark Gesellschaftskritik – direkt aus Wien.Unsere Agenda im Büro:* Morning Meeting Hottake: Wir starten mit einer scharfen Analyse der aktuellen Schlagzeilen. Schnell, direkt und ohne Blatt vor dem Mund.* Mitarbeiter*in des Monats: Wir holen Personen vor den Vorhang, die den Diskurs prägen, Widerstand leisten oder schlichtweg gefeiert werden müssen.* Die Kaffeepause: Unser Interview-Format. Wir laden Expert*innen und spannende Persönlichkeiten zum Deep Talk ein – bei einer Melange und viel Tiefgang.Hier wird Solidarität nicht nur großgeschrieben, sondern praktiziert. Wir liefern den Deep Dive zu den Themen, die brennen, versuchen dabei klüger zu werden und knüpfen unsere Sisterhood Netze enger.Shoutout:Der Name des Podcasts ist inspiriert von RawCat's Song Mös
HOSTED BY
Christin Spormann, Heide Hammer
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