PODCAST · arts
Museum am Sofa
by Salzburg Museum Podcast
Das Salzburg Museum hat seinen ersten eigenen Podcast namens „Museum am Sofa“. Jeden zweiten Samstag werden interessante und mitunter kuriose Geschichten aus den vergangenen Jahrhunderten erzählt.
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Entstehung des Tourismus in der Region Salzburg
„Sei bescheiden in deinen Ansprüchen, denn je weniger du begehrst, desto zufriedener bist du.“ – Die Salzburger Chronik veröffentlichte vor 130 Jahren 10 Gebote für die Sommerfrischler*innen. Nach der bereits gehörten Nummer 6 kam Gebot Nummer 7 [Zitat] „Spotte nicht über Einfalt und Natürlichkeit der Landleute, du kannst von ihnen lernen.“ Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Exportschlager Marmor
Was haben das österreichische Parlament in Wien und die ehemalige Reichskanzlei der Nationalsozialisten in Berlin gemeinsam? Ich stelle Ihnen heute eine Gemeinsamkeit vor, die Ihnen vielleicht nicht sofort in den Sinn kommt: In beiden Gebäuden ist beziehungsweise war ein Material verbaut, das aus Salzburg stammt. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Silber- und Gold aus Salzburgs Bergen
Ich weiß: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Dennoch rede ich heute über Silber und Gold, jene beiden Edelmetalle, die sich in Redewendungen, aber auch in den begehrtesten Medaillen wiederfinden – und die generell die begehrtesten Edelmetalle der Menschheitsgeschichte sind. Genauer gesagt, besprechen wir heute die kurze, aber sehr ergiebige Erfolgsgeschichte des Gold- und Silberbergbaus in Salzburg . Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Salz aus den Bergen – Salzburgs weißes Gold
Hall, Hallein, Hallstadt, Salz-burg, Salz-ach – das weiße Gold hat nicht nur für Jahrhunderte, sondern seit Jahrtausenden die Region geprägt. Ob als Konservierungsmittel, als Geschmacksverstärker oder als heilende Substanz im Thermalwesen: Damals wie heute stellt das Salz ein viel gefragtes Handelsgut dar. Wir begeben uns heute auf Spurensuche: Wo hat man einst Salz gewonnen? Wie funktionierte das in der Praxis? Und was hat es mit dem Salzburger Salzkrieg auf sich? Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Papierfischchen und Co – Gefahren für das Buch
Und? Sind Sie auch ein Bücherwurm? Diese eigentlich charmante Bezeichnung für Leseratten und Büchernarren und -närrinnen klingt in den Ohren von Restaurator*innen nicht so schmeichelhaft wie für andere Menschen. Warum dem so ist, erzählt uns heute eine Expertin, die sich immer wieder mal mit Bücherwürmern und all den anderen Gefahren für Bücher herumschlägt. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Salzburger Bibliotheken
„Durch geöffnete Türen gehen Kenntnisse nicht nur hinaus, sondern fließen auch hinein.“ – so poetisch hat es der Salzburger Zukunftsforscher Robert Jungk formuliert. Er hat dieses Zitat sicherlich nicht nur auf die von ihm gestiftete Bibliothek bezogen, sondern ganz allgemein auf die Öffnung von Wissenseinrichtungen. Über hundert öffentlich zugängliche Bibliotheken gibt es aktuell im Bundesland Salzburg – seit vielen Jahrhunderten versorgen sie die Menschen mit Wissen und Unterhaltung. Wir sehen uns um: Seit wann gibt es in Salzburg Bibliotheken? Welche ist die größte? Und wie viele Bücher werden dort ausgeliehen? Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Ein langer Weg – Wie der Buchdruck nach Salzburg kam
Haben Sie heute schon ein Buch aufgeschlagen? Eine Tätigkeit, die für uns seit unserer Kindheit ganz selbstverständlich ist. So selbstverständlich, dass wir nicht über das Aufschlagen nachdenken müssen, sondern eher, was uns dann in dem Buch erwartet. Aber wie kommt es überhaupt dazu, dass wir heute ganz selbstverständlich gedruckte Bücher haben? Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs – und darüber hinaus.
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Der Bauernkrieg als Element der NS-Propaganda
Was ist das „größte Jahr in der Geschichte Salzburgs“? Wenn es nach dem 1981 verstorbenen Karl Springenschmid geht, dann war es 1526, das zweite Jahr der Aufstände im Salzburger Fürsterzbistum. Das verwundert nicht, huldigte der Autor doch in zahlreichen Werken der Landbevölkerung. Mit der Erinnerung an 1525/26 reiht er sich ein in eine Glorifizierung der Aufständischen während der Zeit des Nationalsozialismus. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Der Bauernkrieg im Spiegel der Kunst
Historische Aufarbeitung, künstlerisches Interesse oder als Propagandamittel – es gab und gibt sehr unterschiedliche Gründe, sich mit dem Bauernkrieg der Jahre 1525 und 1526 zu beschäftigen. In der Gastspielausstellung des Salzburg Museum, „Heroisch und verklärt – der Bauernkrieg im Spiegel von Kunst und Diktatur“ wird ein Teil der vielfältigen Rezeptionsgeschichte präsentiert. In dieser Folge stelle ich Ihnen ein paar der in der Ausstellung gezeigten Werke und ihre Geschichten vor. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum.
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Bauernkrieg in Salzburg 1525/1526
Vor fünfhundert Jahren eskalierten in weiten Teilen des deutschsprachigen Raums die Konflikte zwischen Herrschenden und der Bevölkerung. Meist nennt man diese komplexen und vielschichtigen Aufstände einfach „Bauernkrieg“. Sie gelten als die größten Aufstände gegen die Herrschenden vor der Französischen Revolution. Etwas später als an anderen Orten in Europa begannen auch die Menschen in Salzburg gegen die Herrschaft des Fürsterzbischofs zu protestieren.
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Ein Zigarettenbildersammelalbum – das perfekt Propagandamittel
Denken Sie kurz an Ihre Kindheit zurück. Ich bin fast überzeugt, zu einem bestimmten Zeitpunkt haben sie Abziehbilder gesammelt. Seien es Blumen, Tiere oder elaborierte Sammelalben: Seit vielen Jahrzehnten ist das Sammeln von Abziehbildern insbesondere bei Kindern beliebt. Auch Sie kennen vermutlich die Panini-Fußballbilder. Bereits im 19. Jahrhundert verbreitete die Firma Stollwerck Bilder zum Sammeln. Es verwundert folglich nicht, dass auch die nationalsozialistische Propaganda das Sammeln von Bildern für sich entdeckt hatte. Herzlich willkommen zu Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute knapp über die Grenze ins benachbarte Bayern – genauer gesagt auf den Obersalzberg.
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Die Dokumentation Obersalzberg
Wie gestaltet man heute eine Ausstellung zum Nationalsozialismus an einem historisch maximal aufgeladenen Ort? Vor diese Frage waren die Historiker*innen der Dokumentation Obersalzberg vor wenigen Jahren gestellt. Das bisherige Museum platzte aufgrund des hohen Interesses aus allen Nähten. Es war folglich an der Zeit, in aufwändiger Arbeit eine neue Dauerausstellung zu konzipieren. Eine der Herausforderungen hierbei: zahlreiche interessante Objekte so auszustellen, dass sie die Propaganda des Nationalsozialismus nicht reproduzieren. Herzlich willkommen zu Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder knapp über die Grenze ins benachbarte Bayern – genauer gesagt auf den Obersalzberg.
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Der Obersalzberg – Vom Täter*innen- zum Erinnerungsort
Adolf Hitler auf der Terrasse des Berghofs. Neben ihm wahlweise seine Schäferhündin Blondie, seine Partnerin Eva Braun sowie nationale oder internationale Politiker. Es sind Propagandabilder wie diese, die sich in das kollektive Gedächtnis zum Obersalzberg eingeschrieben haben. Doch was hat es mit der Region oberhalb von Berchtesgaden wirklich auf sich? Und was geschah nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Areal? Herzlich willkommen zu Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute knapp über die Grenze ins benachbarte Bayern – genauer gesagt auf den Obersalzberg.
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Erinnerungskultur(en) in Salzburg und Oberbayern
Wenn man heute durch die Salzburger Altstadt spaziert oder ins Berchtesgadener Land fährt, sieht man fast überall Postkartenmotive: prachtvolle Barockarchitektur, glitzernde Seen und hoch erhobene Berglandschaften. Aber, hinter dieser pittoresken Kulisse verbergen sich auch Spuren der dunkelsten Jahre des 20. Jahrhunderts. Örtlichkeiten, die in der Zeit des Nationalsozialismus ideologisch aufgeladen, für Propagandazwecke inszeniert oder zu Orten der Verfolgung und des Terrors wurden. Wie wird aber nun seither an die Verbrechen der NS-Terrorherrschaft vor dieser Postkartenkulisse erinnert? Welche Konflikte und Brüche zeigen sich in der Erinnerungskultur seit Kriegsende? Und ist es überhaupt möglich, von DER Erinnerungskultur zu reden oder sind es vielmehr Erinnerungskulturen? Herzlich willkommen zu Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder in die Geschichte Salzburgs und knapp über die Grenze ins benachbarte Bayern – genauer gesagt auf den Obersalzberg.
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Die Restitutionsgeschichte der Rothschild-Objekte
Stellen Sie sich zu Beginn bitte mehrere private Kunstsammlungen vor, jede davon so umfangreich und kostbar, dass sie in Fachkreisen als einzigartig gelten: Sie beinhalteten unter anderem Gemälde, wie „das Porträt eines Mannes“ des niederländischen Malers Frans Hals, verschiedene Skulpturen sowie Waffen – darunter ein kostbarer Rundschild aus dem 16. Jahrhundert. Im März 1938 wurden sie ihren Besitzer*innen geraubt und sind zum Teil knapp neunzig Jahre später immer noch nicht bei ihren Eigentümer*innen, sondern in den Depots verschiedener Museen zu finden – unter anderem im Salzburg Museum. Wobei: Das ist gar nicht so sicher. Eventuell sind die Objekte, von denen ich Ihnen heute erzähle, zum Zeitpunkt, an dem Sie den Podcast hören, bereits restituiert. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner, und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Zeitgenössische Antworten auf Restitution und NS-Raubkunst
Was erzählen uns Objekte in unserer Umgebung? Manche erscheinen uns vielleicht banal und alltäglich, ja vielleicht sogar unbedeutend – und doch verbergen sie eventuell viele Schichten Geschichte in sich; Spuren von verschiedenen Orten und unterschiedlichen Menschen, die über Jahre, Jahrzehnte oder sogar Jahrtausende hinweg interagiert haben. Die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann bringt es wie folgt auf den Punkt: „Die Gegenstände, mit denen wir umgehen und die uns ans Herz gewachsen sind, sind keine toten Objekte, sondern die ebenso intime wie lebendig pulsierende Peripherie unserer Person.“ Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Eine kleine Geschichte der Restitution
Wem gehört ein Kunstwerk? Sind alle Objekte, die sich im Besitz von Museen befinden, tatsächlich rechtmäßig dort gelandet? Und wie kam das „Porträt eines jungen Mannes“ von Raffael eigentlich an die Wand hinter Ihnen? Bei der Beantwortung dieser Fragen kommen Museen, Institutionen und private Sammler*innen hin und wieder in Erklärungsnot. Vor allem, wenn die Werke in der Zeit des Nationalsozialismus in ihren Besitz gelangt sind. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Gedenken und Erinnern – 1945-2025: Franz Kulstrunk
„Kaum ein Salzburger hat nicht zumindest ein Stück Tracht in seinem Besitz.“ – das behauptet zumindest die Salzburger Land Tourismus. Und weiter: „[…] bei der Tracht hat jede Region ihre eigene Ausprägung in Farbe, Stickerei oder Schnitt. Doch Tracht und Brauchtum verbindet und schafft Zusammenhalt zwischen den Regionen, denn der Tradition wird im gesamten Salzburger Land die Treue gehalten.“ Wir begeben uns heute zurück zu den Ursprüngen der Salzburger Trachten – und dafür müssen wir in der Geschichte gar nicht so weit zurückgehen. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Volkskundler*innen des Salzburg Museum
Bereits 1904 wurde die Volkskundliche Abteilung des Salzburger Museum Carolino Augusteum eröffnet. Ziel war es, eine Sammlung aufzubauen, in der das vermeintlich ursprüngliche bäuerliche Landleben verewigt wird – mit all seinen Bräuchen und Traditionen, so wie sie bereits seit hunderten von Jahren, unverändert dort gelebt wurde. Oder vielleicht doch nicht? Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Hitlers Exekutive
„Polizei: Freund und Helfer.“ Bestimmt haben Sie diesen Spruch schon einmal gehört. Doch wussten Sie, dass dieser Ausspruch in der Zeit des Nationalsozialismus ein offizieller Slogan der Polizei war, der in allen Ansprachen und Schriften Verwendung fand? Aber wem hat die Polizei im NS-System tatsächlich geholfen? Und welche Rolle nahm sie bei Kriegsverbrechen und Genozid ein? Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Leopoldskron
„Fürsterzbischof lässt Schloss im Moor errichten.“ So oder so ähnlich würden heutzutage wohl die Schlagzeilen der Zeitungen lauten. Denn genau dies beauftragte Leopold Anton Eleutherius Reichsfreiherr von Firmian im Jahr 1736: Den Bau von Schloss Leopoldskron, nicht unweit der stadtabgewandten Seite des Festungsbergs. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Volksgarten
Zwischen Schwemmgebiet und Spielplatz: Der Volksgarten ist mehr als nur grün. Seine lange Geschichte erzählt vom städtischen Wandel und dem Wunsch nach öffentlichem Raum. Was einst eine Au war, wurde mit der Zeit ein Platz für Bewegung und Begegnung. Inmitten von alten Bäumen und neuen Spielgeräten spiegelt sich die Entwicklung Salzburgs, unserer Gesellschaft – und unserer Vorstellungen davon, wie gemeinsames Leben im öffentlichen Raum aussehen kann. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Aigner Park
Stellen Sie sich vor: Es ist Spätfrühling in Salzburg. Die Bäume sind grün und die Blumen blühen in den verschiedensten Farben. Unter dem Mozartsteg rauscht die Salzach und die Sonne strahlt von oben herab. Das schöne Wetter lockt nicht nur Sie ins Freie, sondern auch zahlreiche andere Sonnenanbeter*innen. Immer mehr Menschen sind in der Stadt unterwegs. Eventuell ein paar zu viele für Ihren Geschmack!? Entfliehen Sie doch mit mir dem Trubel der Innenstadt und folgen Sie mir auf einen Ausflug in den „Zauberpark“. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder in die Geschichte Salzburgs.
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Fotomotive in Salzburg im Wandel der Zeit
Josef Kirchner:“ Ich lehne mich mal ein wenig aus dem Fenster – das meistfotografierte Motiv in Salzburg sieht folgendermaßen aus: Im Vordergrund der Mirabellgarten. Dahinter der Salzburger Dom neben anderen Kirchen und Türmen der Altstadt. Im Hintergrund erhebt sich die Festung – links und rechts davon Bergsilhouetten. Auch auf der Startseite der Homepage des Salzburger Tourismusverbandes findet man diese Ansicht. Ganz ähnliche Darstellungen gibt es übrigens bereits aus dem 19. Jahrhundert – als Foto sowie als Gemälde.“ Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Unser Kollege Josef Kirchner begibt sich mit euch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Salzburger Fotoateliers
Wir befinden uns im Jahr 1839: Am 7. Jänner stellt Louis Daguerre das nach ihm benannte Fotografie-Verfahren in der Académie des sciences de l’Institut de France in Paris erstmals vor. Im selben Jahr trifft die französische Regierung eine folgenreiche Entscheidung: Sie kauft die Rechte an dem Verfahren und macht sie – quasi als Geschenk an die Welt – gemeinfrei. Das ist der Startschuss für die Entwicklung der Fotografie zum Massenmedium. Doch wie lange dauerte es eigentlich, bis es das neue Medium bis nach Salzburg geschafft hat? Es mag erstaunen, aber es dauerte gar nicht so lang. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Anfänge der Fotografie
Erinnern Sie sich noch an das erste Mal, als Sie fotografiert wurden? Wahrscheinlich nicht. Oftmals dauert es keine Stunde bis frisch gebackene Eltern oder anderweitige Verwandtschaft zur Kamera greifen und ihr Kind zum ersten Mal für die Nachwelt fotografisch in Szene setzen – ein Leben ohne Kameras und Schnappschüsse ist heute praktisch nicht mehr vorstellbar. Als das Fotografieren selbst noch in den Kinderschuhen steckte, war eine Aufnahme dagegen noch mit deutlich mehr Aufwand verbunden. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Hartkäsehirsch
Für diese Ausgabe von Museum am Sofa empfehle ich eine Speisebegleitung: Bereiten Sie sich doch noch eine Käseplatte vor. Vermutlich ist Ihre Anordnung allerdings nicht so dekorativ wie das Objekt, das ich Ihnen heute vorstelle. Außerdem darf ich heute mit Christian Flandera über allerlei kuriose Fundstücke, aus den Sammlungen des Salzburg Museum sprechen, die in der Salzburg Museum Gastspielausstellung Rar und Bizarr, in der Landesgalerie Kunst im Traklhaus präsentiert werden. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Salzburger Glasflaschen der Späten Neuzeit
Kleine und große, bauchige und eckige Flaschen, braunes, grünes und weißes Glas: es scheint keine Flaschenform zu geben, die sich nicht im Depot des Salzburg Museum befindet. Ein paar davon werden in der Ausstellung Rar und Bizarr, in der Landesgalerie Traklhaus ausgestellt. Auf den ersten Blick könnte diese Ansammlung an eine Altglas-Sammlung erinnern, die dringend zum Container gebracht werden sollte. Aber das wäre wohl zu voreilig. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Der Affenfell-Muff
Wissen Sie, was ein Muff ist, oder haben Sie eventuell sogar selbst noch einen daheim? Dann liegt dieser vermutlich recht weit hinten in Ihrem Schrank oder schon auf dem Dachboden oder im Keller. Ich möchte Ihnen heute eine ganz besondere Schenkung vorstellen, die das Salzburg Museum 2023 erhalten hat. Auch dieser Muff wurde offensichtlich nicht mehr genutzt, so dass der Geschenkgeber ihn bei Aufräumarbeiten im eigenen Haushalt gefunden hat. Aufgrund seines Alters gibt der Muff einiges über längst vergangene Modetrends im Salzburg des 19. Jahrhunderts preis. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Mops & Co
Wir beginnen diesen Podcast mit dem vielleicht am schwierigsten auszusprechenden Text in der Geschichte von Museum am Sofa. „ottos mops trotzt otto: fort mops fort ottos mops hopst fort otto: soso“ Das ist der Anfang von Ernst Jandls Gedicht „ottos mops“ aus dem Jahr 1963. Der österreichische Experimentallyriker setzte dem Vierbeiner damit ein ganz besonderes Denkmal. Aber woher kommt eigentlich diese Hunderasse? Inspiriert von einem Mops am Sofa blicken wir auf die Kulturgeschichte dieses speziellen besten Freundes des Menschen. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner begibt sich auch heute wieder gemeinsam mit euch in die Geschichte Salzburgs.
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Rudolph
Dasher, Dancer, Prancer … und? Kennen Sie die Namen der neun Rentiere des Weihnachtsmanns? Ein Name, der Ihnen vermutlich gleich in den Sinn kommt, ist Rudolph – Sie wissen schon, dieses rotnasige Rentier, welches mit seiner leuchtenden Nase allen voran das Gespann mit den vielen Geschenken sicher durch Schnee und Nebel manövriert. Schnallen Sie sich gut an, denn wir folgen heute der Geschichte des schnellen Tiers. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Maria Empfängnis
Kennt ihr die Freude, wenn ein Feiertag so fällt, dass er ein verlängertes Wochenende ermöglicht? Es kommt einem kleinen, geschenkten Kurzurlaub gleich. In manchen Jahren verhält es sich auch so mit dem Feiertag von Mariä Empfängnis am 8. Dezember. Heuer leider nicht, denn er fällt auf einen Sonntag. Deswegen sind heuer ausnahmsweise auch alle Geschäfte an diesem sonst einkaufsoffenen Feiertag geschlossen. Aber wisst ihr, warum wir diesen Feiertag überhaupt feiern? Oder dass dieser Tag noch gar nicht so lange ein Feiertag ist? Und wer hat hier eigentlich wen empfangen? Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner begleitet euch wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Starke Frauen - Helma Schimke
An Christi Himmelfahrt 1939 hielt die 13-jährige Helma Zagler in ihrem Tagebuch fest [Zitat]: „Ich bin traurig, weil ich meine Mutter kränkte. Sie hat entdeckt, dass ich in der Kirche statt eines Gebetsbuches einen Kletterführer las. Es tut mir so leid, aber ich weiß nicht, warum ich den lieben Gott nicht nur beim Altar, sondern hoch oben unter den Wolken suche und warum ich mir einen Himmel ohne Berge nicht vorstellen kann.“ Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner ist euer Begleiter in dieser Folge und durchforstet mit euch die Geschichte Salzburgs.
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Podcast Starke Frauen IV – Auguste Caroline Lammer
Mit derzeit rund 470 Banken und 3 200 Zweigstellen ist das Bankennetz in Österreich zwar kontinuierlich schrumpfend, aber immer noch beachtlich. Noch beachtlicher ist es aber, dass von den unzähligen Banken, die es in Österreich bereits gab und teilweise immer noch gibt, erst eine einzige von einer Frau gegründet wurde. Dass es eben jene Bank heute nicht mehr gibt, hängt auch damit zusammen, dass die Geschichte von Auguste Caroline Lammer in der „Strengen Kerkerhaft“ endete. Doch wer war die einst als „Königin von Zell am See“ betitelte Frau? Herzlich willkommen bei Museum am Sofa. Dem Podcast des Salzburg Museum. Begleiten Sie unseren Kollegen Josef Kirchner durch die Geschichte Salzburgs.
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Starke Frauen - Margarethe Schütte-Lihotzky
Vermutlich kennen sie das: Sie stehen das erste Mal in der Küche von Bekannten und trotzdem ist Ihnen sofort klar, wo Sie beim Grillabend die Gläser für das Kaltgetränk oder den Mülleimer finden. Der Elektroherd mit darunterliegendem Backrohr ist in eine große Arbeitsplatte eingelassen und auf Kopfhöhe reihen sich Hängekästen aneinander. Doch Küchen haben nicht immer so ausgesehen. Die Revolution fand vor knapp 100 Jahren statt. Ausgelöst durch die erste Architektin Österreichs. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner begibt sich wieder mit euch in die Geschichte Salzburgs.
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Grafik im Fokus - Künstlerinnen
In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts waren Künstlerinnen in Ausstellungen des Salzburger Museums Carolino Augusteum deutlich unterrepräsentiert. Dies lag allerdings nicht daran, dass es keine Werke von Frauen gegeben hätte, die ausstellungswürdig waren, sondern viel mehr an einer von vorrangig männlichen Akteuren dominierten Kunstszene, in der Man(n) nur sehr wenig Platz für andere gelassen hat – ganz im Sinne des damaligen Zeitgeists. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner begibt sich mit euch wieder gemeinsam in die Kunstgeschichte Salzburgs.
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Grafik im Fokus
Sucht man in Salzburg nach Parallelen zwischen den Jahren 2024 und 1945, so wird man glücklicherweise nicht sehr fündig. Ein Umstand ist beiden Jahren allerdings gemein: Das Haupthaus des Salzburg Museum bzw. des Museums Carolino Augusteum ist für mehrere Jahre geschlossen. In der Nachkriegszeit waren es Kriegsschäden, nun ist ein mehrjähriger, wohl geplanter Umbau die Ursache dafür – der Umgang mit dieser besonderen Situation ist in beiden Fällen ähnlich: Es werden andere Orte gesucht, an denen man Objekte in Ausstellungen präsentieren kann. Und beide Male ist bzw. war das Salzburg Museum zu Gast im Museumspavillon, im Mirabellgarten. Damit herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mehr zu unserer aktuellen Ausstellung „Grafik im Fokus“ erzählt euch jetzt unser Kollege Josef Kirchner.
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Vom Vogelhaus zum Museumspavillon
Ein Zwitschern und Pfeifen erfüllt den Raum. Der Blick streift durch ein geometrisches Gitterwerk nach oben und endet im blauen Himmel. Von draußen weht ein frischer Blumenduft herein. In der Ferne plätschert das Wasser. Ein Ort, der zum Verweilen einlädt! Haben Sie eine Vermutung, um welchen Ort es sich handeln könnte? Nein, er ist nicht in Hellbrunn. Der beschriebene Raum befindet sich mitten in der Stadt Salzburg. Um ihn jedoch so wie beschrieben zu erleben, müssten wir ungefähr 300 Jahre in der Geschichte zurückreisen – in das fürsterzbischöfliche Vogelhaus im Mirabellgarten. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Unser Kollege Josef Kirchner ist wieder aus der Sommerpause zurück und begibt sich wieder mit euch gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Volkskunde Museum
Vor ziemlich genau hundert Jahren, am 28. Mai 1924, öffnete in Salzburg ein neues Museum seine Tore für die Öffentlichkeit – das Volkskunde Museum auf dem Hellbrunner Berg. Die Intention der ersten Ausstellung war es, Objekte zu zeigen, die mit Salzburger Traditionen in Verbindung gebracht werden. Die Trachten, Masken und Wachsfigürchen sollten den Besucher*innen Urtümliches und Althergebrachtes aus Salzburg zeigen. Doch was bedeutet eigentlich „Volkskultur“? Wer entscheidet, was dazu zählt und was nicht? Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum.
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Hellbrunner Park
Das Schloss Hellbrunn mit seinen Wasserspielen und der weitläufigen Parkanlage zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen in Salzburg. Zahlreiche Besucher*innen aus aller Welt kommen nicht nur im Sommer zu diesem Tourismus-Hotspot. Aber auch Stadt-Salzburger*innen dient der Park als Naherholungsgebiet – mit großem Spielplatz und der Möglichkeit für Picknicks mit Freund*innen und Familie. Heute möchte ich Sie zu einem kleinen Spaziergang abseits des Schlosses und der Wasserspiele einladen. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Das Monatsschlössl
„Volkskunde in idyllischer Lage“ ist die Kurzbeschreibung auf Google Maps. Besser könnte man das Monatsschlössl in Hellbrunn nicht beschreiben. Seit 100 Jahren befindet sich dort das Volkskundemuseum, vor 409 Jahren ist es angeblich in nur einem Monat erbaut worden. Aber stimmt das wirklich? Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner begleitet euch durch die Geschichte Salzburgs.
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Der erste Turnverein Österreichs
Wenn Sie in der Stadt Salzburg durch den Kurgarten spazieren, dann könnte Ihnen einiges auffallen – so zum Beispiel die beeindruckenden Bäume und Pflanzen oder die Mengen an Tourist*innen, die im Mirabellgarten flanieren. Wenn Sie genauer hinsehen, entdecken Sie auch einige Skulpturen und Kunstwerke. Darunter auch ein Denkmal für Friedrich Ludwig Jahn – besser bekannt als „Turnvater Jahn“. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum dieses Denkmal hier, am Fuße des Rosenhügels, gegenüber dem Paracelsus Bad steht? Tatsächlich wurde der erste Turnverein Österreichs in der Stadt Salzburg gegründet. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum, mit Josef Kirchner.
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Austria Salzburg
Kathi, Hannes und Joschi sind auf einem Schulausflug in der Stadt Salzburg. Die drei Leoganger Kinder wollen aber eigentlich nur eines: das Fußballspiel der Austria Salzburg gegen Vorwärts Steyr sehen. Also büxen sie kurzerhand aus, um ins Lehener Stadion zu gehen. Damit beginnt der Kinderfilm „Ein Rucksack voller Lügen“ des Salzburger Regisseurs Wolfram Paulus von 1997. Er zeigt uns, welche Anziehungskraft dieser Fußballverein Mitte der 1990er-Jahre ausgeübt hat. Ein Verein, der vor 30 Jahren sogar im Finale des UEFA-Cups stand. Und damit herzlich willkommen bei einer neuen Ausgabe von Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. WIe immer ist t Josef Kirchner ihr Begleiter durch die Folge. Viel Spaß!
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Josef Bradl und der Skisprung im Nationalsozialismus
Wer ist der aktuelle Rekordhalter im Skisprung? OK, … eine vor allem für die Salzburger*innen viel zu leichte Frage. Das ist natürlich Stefan Kraft. Machen wir es also etwas schwerer: Wer war der erste Skispringer, der über 200 Meter flog? Je nachdem, wen man fragt, war es entweder der Finne Toni Nieminen oder der Oberösterreicher Andreas Goldberger – der aber beim Aufsprung in den Schnee griff. Noch eine letzte Quizfrage: Wem gelang die erste Landung über hundert Meter vom Schanzentisch entfernt? Hier fällt die Antwort eindeutig aus: Josef „Bubi“ oder „Sepp“ Bradl. Doch wer war dieser „Adler vom Hochkönig“? Herzlich willkommen bei Museum am Sofa. Dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner begibt sich mit euch auch heute wieder gemeinsam in die Sportgeschichte Salzburgs.
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Automobil-Bergrennen in Salzburg
„Die große sportliche Sensation ist vorbei.“ – so beginnt die Tageszeitung „Salzburger Wacht“ am Montag, den 9. September 1929, ihren Bericht vom ersten Gaisbergrennen tags zuvor – und fährt weiter fort: [Zitat] „Die Pracht der Umgebung trug ihr Teil dazu bei, um den Aufenthalt auf dem Gaisberg sehr schön zu gestalten. Ganze Kolonnen von Automobilen, Motorrädern und Fußgängern zogen seit 6 Uhr morgens zur Gaisbergstraße. […] Der Anfang, die neue Bergstraße für internationale Rennen zu verwenden, ist gemacht und geglückt.“ Herzlich Willkommen bei Museum am Sofa. Dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner begleitet euch durch die Sportgeschichte Salzburgs.
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Die Festung Hohensalzburg heute
Nach Jahrhunderten des Aus- und Umbaus vollzog die Festung Hohensalzburg in den letzten zweihundert Jahren eine für sie ganz neue Art der Transformation: Die einstige Wehranlage verwandelte sich von der Kaserne zum Tourismusmagnet. Neu war nicht nur, wer sich nun mit welcher Absicht auf der Festung bewegte, auch in die bauliche Substanz wurde tief eingegriffen, um Besucher*innen im wahrsten Sinne des Wortes den Weg zu ebnen. Herzlich Willkommen bei Museum am Sofa. Dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner begibt sich wieder mit euch in die Geschichte Salzburgs.
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Die Festung in der Neuzeit
Vom Kapitelplatz über die Festungsgasse und den Hohen Weg – in gut 10 Minuten ist man vom Salzburger Dom in der Festung Hohensalzburg. Oder man steigt in die Festungsbahn. Lieferungen gelangen über den Reißzug in die Burg – und selbst mit dem Auto könnte man die Festung einnehmen. Das war aber nicht immer so. Eigentlich sollte die Festung ja genau das Gegenteil sein – nämlich unneinnehmbar. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Heute begeben wir uns wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
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Der Festungsberg
Quizfrage: Welcher Salzburger Berggipfel befindet sich im Inneren eines Gebäudes? Der im Vergleich eher kleine Festungsberg in der Stadt Salzburg ist weithin sichtbar, sein Gipfel hingegen nicht. Denn seine höchste Stelle liegt innerhalb des sogenannten Hohen Stocks im Zentrum der Festung Hohensalzburg. Ein Gipfelkreuz ist dort aus praktischen Gründen nicht zu finden, dafür aber das meistbesuchte Tourismusziel Österreichs außerhalb Wiens. Wie begeben uns heute wieder mit Josef Kirchner in die Geschichte Salzburgs.
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Judentum heute
Die Synagoge in der Lasserstraße, der jüdische Friedhof in Aigen oder der Marko-Feingold-Steg im Zentrum der Stadt: Jüdisches Leben ist nach wie vor in Salzburg sichtbar. So aussichtslos die Situation nach der Shoah und dem Zweiten Weltkrieg war, so beeindruckender ist es, dass sich in der unmittelbaren Nachkriegszeit die jüdische Gemeinde wieder formiert hat – und bis heute besteht.
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Judentum um 1900
Nachdem die letzten jüdischen Salzburger*innen aus Stadt und Land vertrieben wurden, vergingen über 350 Jahre, in denen es Juden und Jüdinnen verboten war, in Salzburg zu leben. Wer waren die Menschen, die sich danach in Salzburg niederließen und wie lebten sie hier? Und wie begegneten ihnen die christlich geprägten Salzburger*innen? Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die jüdische Geschichte Salzburgs.
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