PODCAST · science
NACHGEFORSCHT – Die Liveschalte ins Labor
by Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften - ISAS - e.V.
»NACHGEFORSCHT – Die Live-Schalte ins Labor« berichtet aus dem Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS e.V.). Herzkreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Autoimmunerkrankungen – im Podcast geht es um Analyseverfahren für die Gesundheitsforschung. Dafür kombinieren die Forschenden am ISAS ihr Wissen aus Biologie, Chemie, Medizin, Pharmakologie, Physik und KI bzw. Informatik. Im Podcast öffnen Mitarbeitende ihre Labortüren und geben einen Einblick, wie sie in Dortmund gemeinsam daran forschen, die Prävention, Frühdiagnose und Therapie von Volkskrankheiten und seltenen Erkrankungen zu verbessern.
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Episode 12 – Less Is More, at Least When It Comes to the Number of Cells
Möglichst wenig – das ist das Ziel von Susmita Ghosh, Doktorandin in der Arbeitsgruppe Biofluoreszenz am Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAs). Warum sie im Labor nicht nach mehr, sondern nach weniger strebt, erläutert die Biologin im Kontext ihrer Forschung zu neutrophilen Granulozyten, kurz Neutrophile. Diese Immunzellen spielen bei der Abwehr von Infektionen und bei Tumoren, Schlaganfällen oder Herzinfarkten eine Rolle. Warum die Arbeit mit kleinen Zellzahlen entscheidend ist und was Tabascosauce mit Neutrophilen zu tun hat, berichtet Ghosh in der englischsprachigen Episode von »NACHGEFORSCHT – DIE LIVESCHALTE INS LABOR«.
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Episode 11 – Probenrotor liefert Rundumblick bei Immun- & Gefäßzellen
Wie macht man unsichtbare Strukturen sichtbar? In Folge 11 des ISAS-Podcasts »NACHGEFORSCHT – DIE LIVESCHALTE INS LABOR« erklärt Dr. Malte Roeßing von der Arbeitsgruppe Bioimaging, wie Hightech-Mikroskopie neue Einblicke in Zellen und Organe eröffnet und – was das für die Forschung zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedeutet.
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Episode 10 – Resource Awareness in Biomedical Image Analysis (English episode)
The responsible use of resources is a key issue for health research. Particularly in the field of artificial intelligence (AI), which already plays a key role in the analysis of medical data, the question of sustainability arises. The more complex the microscope data, for example, and the more powerful the AI models become, the more resources they tie up. Dr. Jianxu Chen, head of the AMBIOM - Analysis of Microscopic BIOMedical Images research group, talks about this challenge and possible solutions in the institute's first podcast episode in English. Deutsch: Der schonende Umgang mit Ressourcen ist ein zentrales Thema für die Gesundheitsforschung. Besonders im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), die schon jetzt eine tragende Rolle bei der Analyse von medizinischen Daten spielt, stellt sich die Frage nach der Nachhaltigkeit. Je komplexer beispielsweise Mikroskopdaten und entsprechend leistungsfähiger die KI-Modelle werden, desto mehr Ressourcen binden sie. Von dieser Herausforderung und möglichen Lösungen berichtet Dr. Jianxu Chen, Leiter der Forschungsgruppe AMBIOM – Analysis of Microscopic BIOMedical Images, in der ersten englischsprachigen Podcast-Folge von »NACHGEFORSCHT – DIE LIVESCHALTE INS LABOR«.
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Episode 9 – Hinter den Kulissen der Mikroskopie: die Arbeitswelt einer Technischen Assistentin
Winzig kleine Dinge sichtbar machen – das hat Luisa Röbisch schon immer fasziniert. Bereits im Grundschulalter untersuchte die Biotechnologin erste Proben unter dem Lichtmikroskop. Ihre Leidenschaft führte sie 2022 ans ISAS, wo sie seitdem als Technische Assistentin in der Arbeitsgruppe Bioimaging tätig ist. Am ISAS arbeitet sie nicht nur mit hochmodernen Mikroskopen, sondern vor allem auch mit vielen verschiedenen Menschen zusammen. Als Technische Assistentin kümmert sich die 31-Jährige um einen reibungslosen Ablauf im Labor und ist häufig die erste Ansprechpartnerin bei Problemen aller Art. Wieso sie in ihrem Alltag neben technischem Know-how immer auch eine Prise Kreativität benötigt, berichtet Röbisch in der neunten Folge des Podcasts »NACHGEFORSCHT – DIE LIVESCHALTE INS LABOR«.
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Episode 8 - Unterschätzte Tausendsassa unter den Molekülen: Lipide
Bei Sven Heiles steht Fett hoch im Kurs. Genauer gesagt beschäftigt sich der 39-jährige Chemiker und Professor täglich mit einer Vielzahl von Fetten, auch Lipide genannt. Was den Leiter der Nachwuchsgruppe Lipidomics an den molekularen Alleskönnern begeistert, ist ihr Potenzial für die Vorhersage und Therapie von Erkrankungen wie Hautkrebs. Was er als Wissenschaftler zur Lipid-Forschung beiträgt und warum Lipide lange unterschätzt wurden, verrät er im Interview mit Eva Mühle bei Folge 8 von »NACHGEFORSCHT – DIE LIVESCHALTE INS LABOR«.
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Episode 7 - Ungeahnter Durchblick: transparente Organe für die Rheuma-Forschung
Rheumatoide Arthritis ist eine schmerzhafte und die weltweit häufigste Autoimmunerkrankung. Wieso so viele Menschen daran erkranken, ist bis heute größtenteils unklar. Prof. Dr. Anika Grüneboom, Leiterin der ISAS-Forschungsgruppe Bio-Imaging, möchte dies ändern. Schwerpunkt ihrer Forschung zur rheumatoiden Arthritis ist die Kommunikation von Immunzellen untereinander. Grüneboom untersucht unter anderem die Innenschicht der Blutgefäße unter dem Lichtblattfluoreszenz-Mikroskop. Sie analyisiert damit ganze Organe von beispielsweise Mäusen – ohne die Probe zu zerstören. Das klappt, weil die Immunologin ein chemisches Verfahren mit Zimtsäureethylester entwickelt hat, das Knochen und Gewebe transparent macht. Ihre Methode ist einmalig und kommt inzwischen auch außerhalb ihres Labors, weltweit, zum Einsatz. Mithilfe des Lichtblattfluoreszenz-Mikroskops und weiterer Analysemethoden ist es der 36-Jährigen gelungen, Einblicke in Knochen- und Gewebestrukturen zu erhalten, die bis dato unerforscht waren. Wie das alles funktioniert und was sie an ihrer Arbeit fasziniert, berichtet Grüneboom im Interview bei Folge 7 von »NACHGEFORSCHT – DIE LIVESCHALTE INS LABOR«.
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Episode 6 - Die rechte Hand von Forschenden
Folge 6 von »NACHGEFORSCHT – DIE LIVESCHALTE INS LABOR« gibt einen Einblick, wer außer Wissenschaftler:innen an Forschungsprojekten beteiligt ist. Zu Gast ist Svenja Idel, die als Biologisch-Technische Assistentin (BTA) am ISAS arbeitet. „Ich bin praktisch universell einsetzbar“, sagt sie über ihren Job. Die 30-Jährige hat ihre Finger bei vielen Forschungsprojekten im Spiel: egal ob aus einer Blutprobe Thrombozyten (Blutplättchen) isoliert, Zellkulturen angelegt oder Massenspektrometer feinjustiert werden sollen. Weil Idel nicht nur gerne mit jungen sowie etablierten Forschenden zusammenarbeitet, sondern auch Freude daran hat, Wissen zu vermitteln, absolviert sie eine Weiterbildung zur Chemietechnikerin. Bereits jetzt lernt sie Master-Studierende oder Doktorand:innen im Labor an, indem sie ihnen praktische Handgriffe zeigt. Eine Karriere als Wissenschaftlerin kam für Idel nie infrage. Worin sich ihre Arbeit von der einer Forscherin unterscheidet, und warum Nachwuchswissenschaftler:innen vor dem Studium von einer Ausbildung profitieren können, berichtet sie im Gespräch.
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Episode 5 - Wissenschaft oder Industrie: Worauf es für Doktorand:innen ankommt
Mehrfach stand der Immunologe Matthias Gunzer (53) als junger Forscher kurz davor, von der Wissenschaft in die Industrie zu wechseln. Dass er heute Direktor des Instituts für Experimentelle Immunologie und Bildgebung sowie des Imaging Centers am Universitätsklinikum Essen ist, hat für den Universitätsprofessor unter anderem mit einer Publikation zu tun, die ihm viele Türen geöffnet hat. Der Leiter der ISAS-Abteilung Biospektroskopie verrät in der fünften Folge von »NACHGEFORSCHT – DIE LIVESCHALTE INS LABOR«, warum Doktorand:innen für ihre Forschung brennen sollten.
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Episode 4 - Sommerpause
»NACHGEFORSCHT – DIE LIVESCHALTE INS LABOR« legt im August eine kurze Pause ein. Im September geht es mit neuen Personen aus dem ISAS weiter. Neue Geschichten rund um unsere Forschung gibt es bis dahin unter https://www.isas.de/kompakt
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Episode 3 - Studieren als Arbeiterkind: Von Zweifeln zur Blitzpromotion
In der dritten Folge von »NACHGEFORSCHT – DIE LIVESCHALTE INS LABOR« ist Dr. Alexander Knodel, Arbeiterkind und rasanter Promovend, zu Gast. Im Podcast berichtet er, was seine Forschung als Medizinphysiker mit Lasern und Backöfen zu tun hat. Und er verrät, was ihm bei seiner Studienwahl und während der Promotion am ISAS geholfen hat.
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Episode 2 - Ausgezeichnete Promotion: Mit dem Looping Plasma zum Erfolg
In der zweiten Folge von »NACHGEFORSCHT – DIE LIVESCHALTE INS LABOR« geht es um Technologien, mit denen sich beispielsweise Cholesterin besser untersuchen ließe als bisher. So berichtet Dr. Sebastian Brandt, wieso er für seine Doktorarbeit eine neue Ionisierungsquelle für die Massenspektrometrie entwickelt hat - und was seine Erfindung für die Gesundheitsforschung bedeutet.
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Episode 1 - Endometriose: Auf die Ursache kommt es an!
Dr. Brenda Krishnacoumar arbeitet am ISAS an einem Frühtest für Endometriose, der anschlägt, bevor die Symptome auftreten. Damit möchte sie Frauen nicht nur bei der Therapie der chronischen Erkrankung helfen, sondern ihnen auch mehr Zeit verschaffen.
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»NACHGEFORSCHT – Die Live-Schalte ins Labor« berichtet aus dem Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS e.V.). Herzkreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Autoimmunerkrankungen – im Podcast geht es um Analyseverfahren für die Gesundheitsforschung. Dafür kombinieren die Forschenden am ISAS ihr Wissen aus Biologie, Chemie, Medizin, Pharmakologie, Physik und KI bzw. Informatik. Im Podcast öffnen Mitarbeitende ihre Labortüren und geben einen Einblick, wie sie in Dortmund gemeinsam daran forschen, die Prävention, Frühdiagnose und Therapie von Volkskrankheiten und seltenen Erkrankungen zu verbessern.
HOSTED BY
Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften - ISAS - e.V.
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