PODCAST · science
Ö1 Radiokolleg
by ORF Ö1
Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg
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Effektiver Altruismus (1)
Wer die Geschichte des US-amerikanischen Software-Giganten OpenAI erzählen will, stößt früher oder später auf eine Denkbewegung, die weit über das Unternehmen hinausreicht: den Effektiven Altruismus. Was als philosophische Debatte beginnt, entwickelt sich zu einem internationalen Netzwerk aus Wissenschaftlern, Unternehmern, Investoren und Philanthropen. Die zweiteilige Radiokolleg-Reihe zeichnet den Aufstieg dieser Bewegung von ihren idealistischen Anfängen bis zu ihrem Einfluss auf einige der mächtigsten Akteure des Silicon Valley nach.Gestaltung: Sarah Kriesche. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 19. 08. 2026.
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Effektiver Altruismus (2)
Was geschieht, wenn eine Bewegung, die glaubte, die richtigen Antworten gefunden zu haben, plötzlich selbst infrage gestellt wird?Der Zusammenbruch der Handelsplattform FTX erschüttert auch den Effektiven Altruismus. Mit Sam Bankman-Fried verliert die Bewegung ihr bekanntestes Gesicht. Doch die Krise reicht tiefer. Aus der ursprünglichen Idee, mit Vernunft und wissenschaftlichen Methoden möglichst viel Gutes zu bewirken, sind unterschiedliche Strömungen entstanden, die nicht mehr konkrete Probleme wie Armut oder Krankheiten, sondern KI, globale Katastrophenrisiken oder die Zukunft künftiger Generationen in den Mittelpunkt stellen.Gestaltung: Sarah Kriesche. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 20. 08. 2026.
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Trendsport Klettern (1)
Der Klettersport boomt seit einigen Jahren. Gerade in den Städten öffnen immer mehr Boulderhallen, und in den Alpen sieht man zahlreiche Kletterbegeisterte. Doch welche Ursachen hat diese Faszination und wie schmal ist der Grat zwischen Höhenrausch und Risiko?Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 10. 08. 2026.
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Trendsport Klettern (2)
Klettern mit KindernAls Kinder verstehen wir ganz intuitiv, durch das Klettern Hürden zu meistern. Kraft und Geschicklichkeit werden in jungen Jahren geschult. Der Mensch lernt als Heranwachsender auch, seine körperliche und kognitive Selbstwahrnehmung zu trainieren. Das riskante Spielen hilft uns Grenzen auszuloten. Kinder lernen dabei intelligente und passende Lösungen für unausweichliche Kletterprobleme zu finden. Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 11. 08. 2026.
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Trendsport Klettern (3)
Im HöhenrauschDas Flow-Erleben ist ein Bewusstseinszustand, den der Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi erstmals formulierte. Ein mentaler Zustand völliger Vertiefung, bei dem wir alles rund um uns vergessen, um in einer bestimmten Tätigkeit vollends aufzugehen. Ein Gefühl, das auch zur Selbsttranszendenz führen kann, wie es der Psychologe Viktor Frankl einmal beschrieben hat: "Ganz er selbst wird der Mensch, wo er sich selbst übersieht und vergisst." Der begeisterte Kletterer Frankl suchte dieses Erlebnis von Selbstwerdung vor allem am Berg.Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 11. 08. 2026.
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Trendsport Klettern (4)
Risiko und Freiheitsdrang"Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz zu erfüllen", schreibt Albert Camus 1942 in seinem Mythos des Sisyphos. Eine Lebensmetapher, die in der Felswand real wird. Beim Klettern werden zwar nicht in Endlosschleife Steine den Berg hinaufgerollt, doch das Glück wird vor allem in der Betätigung erlebt. Gleichzeitig zeigt die Unfallstatistik ein düsteres Bild. Den Mut zum Risiko müssen viele mit schweren Verletzungen oder sogar mit dem Leben bezahlen. Ein Risiko ist auch die Umweltbelastung durch das Klettern. Der Freiheitsdrang führt zu Verunreinigungen. Bestimmte Magnesia, die beim Sport verwendet werden, belasten die Natur.Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 6. 08. 2026.
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Alpine Interventionen (1)
Weltklasse im Verborgenenpenraum steht vor ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Doch hier entstehen auch zukunftsweisende Antworten: Pionier:innen entwickeln vernetzte Lösungen für nachhaltige Landwirtschaft, regionale Wirtschaftskreisläufe und soziale Resilienz. In vielen Bereichen verbinden sich Innovation, Verantwortung und Regionalität. So entstehen Strukturen, die ökologische Stabilität, kulturelle Vielfalt und wirtschaftliche Stärke sichern. Tradition und Moderne, Lokalität und Globalität treffen zu einem zukunftsfähigen Alpenraum zusammen. Ein Lokalaugenschein.Gestaltung: Johannes Kaup. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 3.08. 2026.
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Alpine Interventionen (2)
Pionierinnen des WandelsKarin Buchart, Theresia Oblasser, Elisa Thurner - drei Frauen, drei Lebenswege und doch eine gemeinsame Geschichte: die vom Mut, gegen den Strom zu schwimmen, wo alle sagen: Das geht nicht.Drei Generationen, drei völlig unterschiedliche Wege - und doch verbindet sie dieselbe Kraft: die Überzeugung, dass Tradition kein Gefängnis sein muss, sondern ein Fundament, auf dem sich Neues bauen lässt.Gestaltung: Johannes Kaup. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 4.08. 2026
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Alpine Interventionen (3)
Richtungsweisende ArchitekturDie alpine Gegenwartsarchitektur erlebt derzeit eine bemerkenswerte Transformation: Weg vom folkloristischen Chalet-Klischee, hin zu einer präzisen, materialbewussten und landschaftssensiblen Baukultur. In Regionen wie Vorarlberg, Südtirol und Graubünden hat sich eine Architektursprache etabliert, die Tradition nicht kopiert, sondern weiterdenkt.Gestaltung: Johannes Kaup. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 5.08. 2026.
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Alpine Interventionen (4)
Kleine Sprache, große Stärke.Die ladinische Kultur in Südtirol und im Schweizer Engadin gilt als eine der kleinsten und zugleich widerstandsfähigsten Sprach- und Kulturgemeinschaften Europas. Trotz Globalisierung, Tourismusdruck und dominanter Mehrheitskulturen behauptet sie bis heute ihre Eigenständigkeit - in Sprache, Alltag und gesellschaftlicher Organisation.Gestaltung: Johannes Kaup. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 6.08. 2026.
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Alte weise Frauen: Hildegunde Piza (12)
In der Chirurgie geht es um Millimeterarbeit, um Präzision und nicht zuletzt um Leben und Tod - und lange Zeit vor allem ausschließlich um Männer. Wenn man in den Operationssaal blickt, stellt sich nicht nur die medizinische Frage nach dem Eingriff, sondern auch die soziopolitische: Wer hat das Skalpell in der Hand? Geboren wurde Hildegunde Piza 1941 in Gröbming, in der Steiermark. In einer Welt, die von "Göttern in Weiß" dominiert wurde, musste sie sich ihren Platz am Operationstisch erkämpfen. Hildegunde Piza war in vielen Bereichen und Positionen die erste Frau: 1999 wurde Hildegunde Piza zur Vorständin der Universitätsklinik für Plastische und Wiederherstellungschirurgie in Innsbruck ernannt - die erste Leiterin einer derartigen Klinik im deutschsprachigen Raum und die erste Frau, die zur Universitätsprofessorin für Plastische Chirurgie ernannt wurde. Sie spricht mit Gastgeberin Alexandra Augustin über ihren Lebensweg. Und sie steht auch mit 85 Jahren noch im OP.
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Alte weise Frauen: Beatrix Neundlinger (11)
In der Musik wie in der Gesellschaft gilt oft: Wer am lautesten schreit, wird gehört. Doch den "Ton anzugeben" bedeutet weit mehr, als nur die Lautstärke zu bestimmen. Es geht um Haltung, um Resonanz und um die Frage, wie man als Frau in einer oft männlich dominierten Branche den Takt vorgibt, ohne die eigene Stimme zu verlieren. Niemand verkörpert diesen Weg authentischer als Beatrix Neundlinger, Jahrgang 1947. Ihre Stimme prägt Österreich seit Jahrzehnten, politisch als auch musikalisch. Als Gründungsmitglied der legendären Formationen "Milestones" und "Schmetterlinge" schrieb sie österreichische Musikgeschichte, vor allem mit der "Proletenpassion". In dieser Folge von "Alte weise Frauen" spricht Beatrix Neundlinger mit Gastgeberin Alexandra Augustin über die Kunst, die eigene Stimme zu finden und sie beharrlich einzusetzen - auch für jene, deren Stimmen oft überhört werden.
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Alte weise Frauen: Heidi Kastner (10) extended version
Wut hat ein Imageproblem - besonders wenn sie weiblich ist. Während ein wütender Mann oft als durchsetzungsstark, leidenschaftlich oder autoritär wahrgenommen wird, ernten wütende Frauen schnell Attribute wie "hysterisch" und "schwierig". Und Wut scheint aktuell wieder in Mode zu sein, zumindest in den Führungsetagen und in der Politik. Die renommierte forensische Psychiaterin Heidi Kastner, Jahrgang 1962, hat in ihrer Karriere in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele geblickt und widmet sich seit Jahren der Analyse menschlicher Emotionen. In ihrem Bestseller "Wut: Plädoyer für ein verpöntes Gefühl" räumte sie mit dem Vorurteil auf, dass dieses Gefühl per se nur destruktiv sei. Sie spricht mit Gastgeberin Alexandra Augustin über weibliche Wut, gesellschaftliche Rollenbilder, aber auch über die zunehmende Gewalt gegen Frauen und darüber, wieso gerade so viele autokratisch gestrickte Männer an der Macht sind. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 28.07.2026.
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Alte weise Frauen: Heidi Kastner (10)
Wut hat ein Imageproblem - besonders wenn sie weiblich ist. Während ein wütender Mann oft als durchsetzungsstark, leidenschaftlich oder autoritär wahrgenommen wird, ernten wütende Frauen schnell Attribute wie "hysterisch" und "schwierig". Und Wut scheint aktuell wieder in Mode zu sein, zumindest in den Führungsetagen und in der Politik. Die renommierte forensische Psychiaterin Heidi Kastner, Jahrgang 1962, hat in ihrer Karriere in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele geblickt und widmet sich seit Jahren der Analyse menschlicher Emotionen. In ihrem Bestseller "Wut: Plädoyer für ein verpöntes Gefühl" räumte sie mit dem Vorurteil auf, dass dieses Gefühl per se nur destruktiv sei. Sie spricht mit Gastgeberin Alexandra Augustin über weibliche Wut, gesellschaftliche Rollenbilder, aber auch über die zunehmende Gewalt gegen Frauen und darüber, wieso gerade so viele autokratisch gestrickte Männer an der Macht sind. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 28.07.2026.
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Alte weise Frauen: Dorli Muhr (9)
Wein ist bekanntlich das einzige Kunstwerk, das man trinken kann und Österreich ist international für seine exzellente Weinqualität bekannt. Lange war die Weinwelt fest in Männerhand, doch das wandelt sich. Aber: Wie wird man eine namhafte - vielleicht weltbekannte - Winzerin? Darüber kann Dorothea (Dorli) Muhr viel berichten: Sie ist Jahrgang 1965 und in Rohrau, Carnuntum aufgewachsen. 1991 gründete sie mit nur 26 Jahren eine Agentur für Wein-Marketing: Wine+Partners. Ab 1995 baute sie den brachliegenden Familienweingarten wieder auf. Heute bewirtschaftet ihr Weingut 12 Hektar und sie produziert Blaufränkisch, angebaut in biologischer Wirtschaftsweise. Sie spricht in dieser Folge der "Alten weisen Frauen" mit Podcast-Gastgeberin Alexandra Augustin darüber, wie man sich als Frau das Feld erobert. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27.07.2026.
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Alte weise Frauen: Elisabeth Lukas (8)
Die "Sinnzentrierte Psychotherapie", auch als Logotherapie oder Existenzanalyse bekannt, ist eine von Viktor Frankl begründete Therapieform, die sich auf die Suche nach Sinn und Bedeutung im Leben konzentriert. Sie geht davon aus, dass der Mensch von Natur aus nach Sinn strebt und dass das Fehlen von Sinn zu psychischen Problemen führen kann. Eine seiner wichtigsten Schülerinnen war Elisabeth Lukas: Sie gilt heute als eine der bedeutendsten österreichischen Psychotherapeutinnen und klinischen Psychologinnen und als Expertin für Logotherapie. Ihre Arbeit hat die Logotherapie international maßgeblich beeinflusst. Sie ist in dieser Ausgabe der "Alten weisen Frauen" zu Gast und spricht mit Alexandra Augustin darüber, wie man ein sinnerfülltes Leben lebt. Diese am 28.07.2026 auf Ö1 Campus gestreamte Sendung ist Teil des zeit- und kulturgeschichtlichen Archivs von oe1.ORF.at.
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Alte weise Frauen: Andrea Brem (7)
27 Femizide und 41 Mordversuche an Frauen: So lautete Ende 2024 die traurige Bilanz. Alle zwei Wochen ermordet in Österreich ein Mann eine Frau, oft die eigene, denn Gewalt gegen Frauen spielt sich oft innerhalb der eigenen Familie ab. Was Gewalt gegen Frauen angeht, liegt Österreich EU-weit im traurigen Spitzenfeld. Nicht immer gab es Hilfe für diese Frauen. Geändert hat sich das in Österreich 1978, als das erste Frauenhaus in Wien gegründet wurde. Andrea Brem hat viele Frauenhäuser mit aufgebaut. Von 2001 bis 2024 war Brem Geschäftsführerin im Verein Wiener Frauenhäuser. In dieser Ausgabe der "Alten weisen Frauen" spricht Gastgeberin Alexandra Augustin mit Andrea Brem über die zunehmende Gewalt gegen Frauen. Diese am 28.07.2026 auf Ö1 Campus gestreamte Sendung ist Teil des zeit- und kulturgeschichtlichen Archivs von oe1.ORF.at.
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Alte weise Frauen: Brigitte Ederer (6)
Siemens - ein großer Name, der einst eng mit dem Wiener Wirtschaftsstandort und dem Aufstieg der Elektroindustrie verbunden ist. Und ein großer Name in der Geschichte von Siemens ist Brigitte Ederer: Geboren wurde Ederer 1956 als Tochter einer alleinerziehenden Mutter in Wien. Ederer studierte Volkswirtschaft und machte sich in der SPÖ stark. Mit nur 27 Jahren zog sie 1983 in den Nationalrat ein - die erste Abgeordnete unter 30. Im April 1992 wurde Ederer unter Vranitzky Staatssekretärin für europäische Integration und Entwicklungszusammenarbeit und trug maßgeblich zu den EU-Beitrittsverhandlungen bei. 2005 wurde Ederer Generaldirektorin und Vorstandsvorsitzende von Siemens Österreich - und somit eine der mächtigsten Managerinnen Europas. Sie spricht mit Gastgeberin Alexandra Augustin darüber, wie man CEO wird. Diese am 28.07.2026 auf Ö1 Campus gestreamte Sendung ist Teil des zeit- und kulturgeschichtlichen Archivs von oe1.ORF.at.
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Alte weise Frauen: Helga Kromp-Kolb (5)
Die "alten weißen Männer" sind in aller Munde. Ein Reiz-Begriff, der Männer meint, die aufgrund ihrer Hautfarbe und ihres Geschlechts gesellschaftliche Privilegien genießen, diese aber wenig reflektieren. Es handelt sich aber weniger um einen oder mehrere konkrete Männer, sondern noch viel mehr um ein Mindset, ein System, vor allem in patriarchal strukturierten Gesellschaften. Männer können mit knapp 80 Jahren noch Präsident werden und auch mit wenig Erfahrung Kanzler. Im Beruf geht es stets nach oben. Das gilt für ältere Frauen nicht. Das "Radiokolleg" lässt daher "alte weise Frauen" zu Wort kommen, um über gesellschaftspolitische Themen zu reflektieren - mit einer feministischen Note und Blick auf ihre eigene Biografie. Diesmal: Die Klimawandelforscherin Helga Kromp-Kolb. Sie spricht mit Alexandra Augustin darüber, wie man sich gegen alle Widerstände durchsetzt. Diese am 28.07.2026 auf Ö1 Campus gestreamte Sendung ist Teil des zeit- und kulturgeschichtlichen Archivs von oe1.ORF.at.
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Alte weise Frauen: Lore Hostasch (4)
Erstmals mehr Bürgermeisterinnen als "Franz und Hans": so lautete im März 2023 eine Zeitungsschlagzeile. Was hatte es damit auf sich? Die Anzahl der Bürgermeisterinnen ist gestiegen - auf 218 insgesamt. Zwei Jahre zuvor gab es noch mehr Bürgermeister mit dem Vornamen Franz und Hans als Frauen im Amt. Hohe Poltische Ämter sind immer noch hauptsächlich männlich besetzt, aber es gibt hierzulande einige nennenswerte, politische Pionierinnen, etwa Elenora "Lore" Hostasch. Hostasch war die erste Frau als Gewerkschaftsvorsitzende (1989, GPA) und Arbeiterkammerpräsidentin (1994). 1997 wurde sie Sozialministerin. Lore Hostasch spricht in dieser Folge mit Gastgeberin Alexandra Augustin darüber, wie Frauen an die Macht kommen. Diese am 28.07.2026 auf Ö1 Campus gestreamte Sendung ist Teil des zeit- und kulturgeschichtlichen Archivs von oe1.ORF.at.
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Alte weise Frauen: Monika Rosen (3)
Die "alten weißen Männer" sind als Schlagwort seit den 2010er-Jahren allerorts ein Begriff. Gemeint sind damit Männer, die ihre gesellschaftlichen Privilegien nicht reflektieren und Ungleichgewichte nicht anerkennen. Der Ö1-Interviewpodcast "alte weise Frauen" ist eine Gegenantwort darauf: Zu Gast bei Alexandra Augustin sind ausschließlich Frauen über 60, um über gesellschaftspolitische Zustände im Kontext ihres eigenes Lebens zu reflektieren. Diesmal: Die Börsenexpertin Monika Rosen. Sie war über zwei Jahrzehnte lang Chefanalystin der Unicredit Bank Austria AG und nach insgesamt 33 Jahren am Börsenparkett ist Rosen seit 2022 im Un-ruhestand. In dieser Folge spricht Monika Rosen mit Alexandra Augustin darüber, wie Frauen finanzielle Unabhängigkeit erreichen können. Diese am 27.07.2026 auf Ö1 Campus gestreamte Sendung ist Teil des zeit- und kulturgeschichtlichen Archivs von oe1.ORF.at.
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Alte weise Frauen: Elfriede Hammerl (2)
Die "alten weißen Männer" sind als Schlagwort seit den 2010er-Jahren allerorts ein Begriff. Gemeint sind damit Männer, die ihre gesellschaftlichen Privilegien nicht reflektieren und Ungleichgewichte nicht anerkennen. Der Ö1-Interviewpodcast "alte weise Frauen" ist eine Gegenantwort darauf: Zu Gast bei Alexandra Augustin sind ausschließlich Frauen über 60, um über gesellschaftspolitische Zustände im Kontext ihres eigenes Lebens zu reflektieren. Der Ruf nach Gleichberechtigung, nach gleichen Rechten, gleichem Lohn und nach Anerkennung der Arbeit für Haushalt und Familie zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeit der Journalistin und Buchautorin Elfriede Hammerl. Seit den 1970er-Jahren verfasst Elfriede Hammerl ihre feministischen Kolumnen und Bücher. In dieser Folge spricht sie mit Alexandra Augustin darüber, was Frauen alles leisten. Diese am 27.07.2026 auf Ö1 Campus gestreamte Sendung ist Teil des zeit- und kulturgeschichtlichen Archivs von oe1.ORF.at.
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Alte weise Frauen: Christine Haiden (1)
Den Begriff der "alten weißen Männer" hat der US-amerikanische Altphilologe Bernard MacGregor Walker Knox einst geprägt: "The Oldest Dead White European Males" lautet sein 1993 erschienes Buch. Die "alten weißen Männer" sind als Schlagwort seit den 2010er-Jahren allerorts ein Begriff. Gemeint sind damit Männer, die ihre gesellschaftlichen Privilegien nicht reflektieren und Ungleichgewichte nicht anerkennen. Der Ö1-Interviewpodcast "alte weise Frauen" ist eine Gegenantwort darauf: Zu Gast sind ausschließlich Frauen über 60, um über gesellschaftspolitische Zustände im Kontext ihres eigenes Lebens zu reflektieren. In dieser Folge kommt die österreichische Journalistin und Autorin Christine Haiden zu Wort: Sie war fast 30 Jahre lang Chefredakteurin der Welt der Frauen . Sie spricht mit Gastgeberin Alexandra Augustin darüber, wie Frauen leben wollen. Diese am 27.07.2026 auf Ö1 Campus gestreamte Sendung ist Teil des zeit- und kulturgeschichtlichen Archivs von oe1.ORF.at.
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Fußball. Spiel des Lebens (1)
Fußball - einst der englischen Oberschicht vorbehalten - eroberte Europa und dann die ganze Welt. Warum fasziniert das Spiel? Ist es die Vogelschau? Die tiefgehende Analyse? Die hochemotionale Begeisterung für etwas, das eigentlich keine Rolle spielt? Der Umstand, dass auf dem Fußballplatz und den Rängen alle gleich und vereint sind? Was lernen wir aus dem Spiel - für uns selbst, über die Gesellschaft und für das Leben?Episode 1: Teamarbeit.Gestaltung: Sabine Nikolay. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 29. 06. 2026.
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Fußball. Spiel des Lebens (2)
Politik und Widerstand.Gestaltung: Sabine Nikolay. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 30. 06. 2026.
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Fußball. Spiel des Lebens (3)
Politik und Widerstand.Gestaltung: Sabine Nikolay. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am1. Juli 2026.
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Fußball. Spiel des Lebens (4)
Fankultur in Krieg und Frieden.Gestaltung: Sabine Nikolay. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am2. Juli 2026.
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Gipfelstürmer - Ideologie im Rucksack (1)
Die Geschichte des Bergsteigens ist auch eine Geschichte der ideologischen Instrumentalisierung: Von der Selbstermächtigung der Arbeiterklasse bis hin zu den Helden im Dienste des Nationalsozialismus wurden die Gipfel immer wieder von der Politik überhöht. Das Bergsteigen heute ist auch nicht ideologiebefreit. Der neoliberale Geist macht sich auch im Gebirge breit. Die Berge werden zur Selbstdarstellung und als Action-Spielfeld genutzt.Episode 1: Der Berg und der Kapitalismus Gestaltung: Ilse Huber, Ulrike Schmitzer, Andreas Wolf. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 29.06. 2026.
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Gipfelstürmer - Ideologie im Rucksack (2)
Der Berg und der Sozialismus.Gestaltung: Ilse Huber, Ulrike Schmitzer, Andreas Wolf. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 30.06. 2026.
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Gipfelstürmer - Ideologie im Rucksack (3)
Der Berg und der Nationalsozialismus.Gestaltung: Ilse Huber, Ulrike Schmitzer, Andreas Wolf. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 01.07. 2026.
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Gipfelstürmer - Ideologie im Rucksack (4)
Der Berg und der Neoliberalismus.Gestaltung: Ilse Huber, Ulrike Schmitzer, Andreas Wolf. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 02.07. 2026.
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Ingeborg Bachmann - Die Qualen der Freiheit (1)
Ein Leben zwischen Freiheitsdrang und Zerrissenheit: Ingeborg Bachmann zählt zu den prägenden Stimmen der europäischen Nachkriegsliteratur. Zum 100. Geburtstag der Dichterin wird ihr Werk aus verschiedenen Blickwinkeln neu beleuchtet. Sichtbar wird eine Autorin, die bei allem Streben nach Emanzipation in den Verstrickungen ihrer Zeit gefangen blieb - existenziell und künstlerisch.Episode 1: Die Kärntner Jahre.Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ute Maunböck. Gesendet in Ö1 am 22.03. 2026.
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Ingeborg Bachmann - Die Qualen der Freiheit (2)
Aufbruch und Ankommen.1946 übersiedelt Ingeborg Bachmann nach Wien - in eine zerstörte Stadt und ein neues Leben. Die junge Frau studiert Philosophie, sie arbeitet für den Rundfunk und schreibt Gedichte und Hörspiele. Schnell findet sie Anschluss an die literarische Szene, wird Teil der Gruppe 47 und macht sich einen Namen. Der Durchbruch folgt Anfang der 1950er-Jahre: Bachmanns Lyrik wird gefeiert, Preise und Einladungen führen sie durch halb Europa.Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 23. 06. 2026.
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Ingeborg Bachmann - Die Qualen der Freiheit (3)
Liebe - Bruch - Abgrund.Die Begegnung mit ihrem Schriftstellerkollegen Max Frisch wird zur Schlüsselerfahrung für Ingeborg Bachmann - künstlerisch wie persönlich. Eine leidenschaftliche, aber konfliktreiche Beziehung beginnt. Zwischen Zürich und Rom suchen sie nach einem gemeinsamen Leben, doch Nähe und Abhängigkeit werden zur Belastung für beide.Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 24. 06. 2026.
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Ingeborg Bachmann - Die Qualen der Freiheit (4)
Die italienischen Jahre.Rom wird für Ingeborg Bachmann in den 1960er Jahren zum Lebensmittelpunkt - ein Ort zwischen Rückzug und Aufbruch. 1973 stirbt die Schriftstellerin im Ospedale Sant'Eugenio in Rom, nachdem sie, vollgepumpt mit Barbituraten, in ihrer Wohnung mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen war. Ihr früher Tod beendet ein Leben, das von Brüchen und zahllosen Zusammenbrüchen, aber auch von äußerster Konsequenz im Schreiben und Denken geprägt war.Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 25. 06. 2026.
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Mit Hirn durchs Leben (7)
Werde ich noch gebraucht, wenn KI alles kann?KI kann nicht alles. Kreative Arbeit und zwischenmenschliche Kommunikation kann keine Künstliche Intelligenz ersetzen, hieß es eine Zeit lang. Doch Kreative wie Grafiker oder Musiker sehen einen Teil ihrer Arbeit schon von der KI erledigt. Wird die Persönlichkeit des Menschen bald wichtiger wie sein Leistungsprofil? Werden wir auf antike Tugenden zurückgeworfen? Lisz Hirn befragt die Schriften des Philosophen Aristoteles oder des Informatikers Peter Reichl, der sich in seiner "homo cyber"- Reihe Gedanken über technologische Zukunft macht.Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 23. 06. 2026 gesendet. Weitere Informationen - auch zu den Fragen der nächsten Staffel zum Mitdenken: https://oe1.orf.at/mithirn
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Mit Hirn durchs Leben (8)
Muss ich immer meiner Meinung sein?Der deutsche Liedermacher Wolf Biermann sagte mal: "Ich bin immer häufiger nicht mehr meiner Meinung". Das Denken darf auch mal die Richtung ändern. Muss man zu allem eine Meinung haben? Warum ist es so schwierig zu sagen: "Ich weiß es nicht" oder einfach mal zu schweigen. Was meinen Philosophen wie Sokrates oder Friedrich Nietzsche dazu?Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 23. 06. 2026 gesendet. Weitere Informationen - auch zu den Fragen der nächsten Staffel zum Mitdenken: https://oe1.orf.at/mithirn
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Mit Hirn durchs Leben (9)
Brauche ich wirklich noch mehr von allem?Glück ist nicht von materiellem Besitz abhängig. Wer weniger besitzt, ist freier und daher weniger korrumpierbar. Und er sichert sich ein Mehr an persönlicher Integrität. Stimmt das auch? Bieten die "kynischen" bzw "zynischen Philosophen" der Antike mit diesem Appell zur Genügsamkeit einen brauchbaren Ansatz, um unserem Konsumwahn und unserem ausschweifenden Lebensstil etwas entgegen zu setzen? Lisz Hirn befragt die Denker Diogenes, Epikur und den Soziologen und Philosophen Herbert Marcuse.Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer.Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 24. 06. 2026 gesendet. Weitere Informationen - auch zu den Fragen der nächsten Staffel zum Mitdenken: https://oe1.orf.at/mithirn
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Mit Hirn durchs Leben (10)
Darf ich noch Kinder in die Welt setzen?Manche Menschen entscheiden sich ganz bewusst gegen das Kinderkriegen. Die Bewegung der Antinatalisten vertritt die Vorstellung, dass Fortpflanzung unethisch sei. Ist das philosophisch zu begründen? Lisz Hirn sucht Antworten bei den großen Denkerinnen wie Simone de Beauvoir, Hannah Arendt oder der französischen Feministin Elisabeth Badinter, selbst Mutter von drei Kindern und Autorin des Standardwerks "Die Mutterliebe" (1981).Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer.Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 25. 06. 2026 gesendet. Weitere Informationen - auch zu den Fragen der nächsten Staffel zum Mitdenken: https://oe1.orf.at/mithirn
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Im Warteraum der EU (1)
Die EU will wachsen. Aber ist sie wirklich bereit, neue Mitglieder aufzunehmen? Macht sie das in einer Welt, die mit Donald Trump immer mehr von Großmachtsansprüchen geprägt ist, stärker? Oder droht sie, daran zu zerbrechen, wenn zu viele Länder mit am Tisch sitzen? Auf dem Balkan warten sechs Länder seit fast einem Vierteljahrhundert auf ihre Mitgliedschaft. Der so genannte Westbalkan ist weniger geografische Region als ein riesengroßes Wartezimmer, in dem rund 20 Millionen Menschen leben. In 8 Folgen reisen wir einmal quer durch den Warteraum und in jene Länder, die seit den Nullerjahren in die EU eintreten möchten.Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 18. 05. 2026.
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Im Warteraum der EU (2)
Kosovo: junger Staat, alte Probleme.Mit 18 Jahren ist der Kosovo der jüngste Staat Europas. Der Kurs ist klar: Die mehrheitlich albanische Bevölkerung will in die EU. Aber Kosovo hat einen Klotz am Bein - den Nachbarn Serbien, der die 2008 erklärte Unabhängigkeit nie anerkannt hat. Nirgendwo lässt sich das besser verstehen als in Mitrovica, einer Stadt, die seit Ende des Krieges zwischen Albanern und Serben geteilt ist. Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 19. 05. 2026.
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Im Warteraum der EU (3)
Nordmazedonien und seine nervigen Nachbarn.Der Weg in die EU hat sich für Nordmazedonien in ein Labyrinth verwandelt. Und das, obwohl das Land bereits im April 2001 einen Stabilisierungs- und Assoziierungsvertrag mit der EU unterzeichnet hat - ein halbes Jahr früher als Kroatien, das 2013 beitrat. Der Grund für die Verzögerung war ein historischer Streit mit dem südlichen Nachbarn Griechenland. Um diesen beizulegen, änderte Mazedonien seinen Namen in Nordmazedonien. Mit Bulgarien legte der nächste Nachbar ein Veto ein. Das Resultat: Die EU verliert an Popularität und Glaubwürdigkeit. Im kleinen Nordmazedonien lässt sich beobachten, warum die Erweiterung ein so lähmender Prozess ist: Länder, die bereits im "Club" sind, können jederzeit ein Veto einlegen.Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 20. 05. 2026.
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Im Warteraum der EU (4)
Montenegro - kurz vor dem Ziel.Der höchste Diplomat in Montenegro ist ein Österreicher. Johann Sattler leitet in Podgorica die EU-Vertretung. Er sagt über seinen Job: "Ich hoffe, dass es ihn in ein paar Jahren nicht mehr geben wird." Montenegro ist derzeit der aussichtsreichste Kandidat von allen sechs Bewerbern auf dem Balkan. Ministerpräsident Milojko Spajic, der zuvor als Finanzanalyst in Tokio und Singapur gearbeitet hat, schwebt ein ambitioniertes Ziel vor Augen: Montenegro soll bis 2028 das 28. Mitglied der Union sein.Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 21. 05. 2026.
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Im Warteraum der EU (5)
Serbien - Studis gegen VucicSeitdem in Serbien im November 2024 das Vordach des Bahnhofs in Novi Sad einstürzte und insgesamt 16 Menschen starben, ist nichts mehr, wie es war. Durch das größte Land auf dem Balkan rollt eine Protestbewegung, die für Europa einzigartig ist. Die Menschen fordern von der Regierung des langjährigen Machthabers Aleksandar Vucic Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und öffentliche Kontrolle. All das sind Kriterien, die auch die EU im Beitrittsprozess hochhält. Und doch - bei den Protesten in Serbien sind weit und breit keine EU-Flaggen zu sehen. Die Serb:innen sind von der EU enttäuscht, weil sie Vucic jahrelang gestützt hat. Was erhoffen sich junge Menschen, die sich den Bürgerprotesten angeschlossen haben? Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 15. 06. 2026.
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Im Warteraum der EU (6)
Bosnien-Herzegowina - Versöhnung durch Fußball?Bosnien-Herzegowina ist im Fußballfieber. Das kleine Land mit knapp 3,5 Millionen Menschen hat sich für die WM qualifiziert. Es ist ein Moment der kollektiven Einigkeit, den viele herbeisehnen. Denn BiH (Bosna i Hercegovina) gilt auch als einer der kompliziertesten Staaten der Welt. Seine Verfassung ist ein Resultat des Krieges in den 1990er Jahren. Seitdem hat das Land zwei Entitäten und ein äußerst komplexes Machtverteilungssystem. Eine Entität, die Republika Srpska, drohte immer wieder mit Abspaltung. Wie überbrückt das Land, mehr als dreißig Jahre nach dem Krieg, seine Spaltung? Und kann der Fußball ein einendes Element für alle Ethnien sein?Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 16. 06. 2026.
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Im Warteraum der EU (7)
Albanien – Eine Justizreform, die wehtut.Albaniens Ministerpräsident Edi Rama hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Im letzten Wahlkampf ließ er auf Plakaten im ganzen Land die folgende Botschaft drucken: Albanien bis 2030 in der EU! Nur mit Edi Rama! Ein Hindernis gibt es aber: Korruption. Eine Reihe von Skandalen wurde publik. Ist Albanien ein Beispiel dafür, dass echte Reformen möglich sind?Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 17. 06. 2026.
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Im Warteraum der EU (8)
Beziehungsstatus "kompliziert".Monatelang sind wir über den Westbalkan gereist, haben unterschiedliche Menschen getroffen und uns gefragt: Sind diese Länder bereit, der EU beizutreten? In dieser letzten Episode fliegt Franziska Tschinderle nach Brüssel, dreht den Spieß um und fragt: Ist die EU bereit für diese Länder?Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 18. 06. 2026.
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Elementarpädagogik (1) - Wie wir unsere Chancen für die Zukunft vergeben
In Österreich gibt es rund 4.700 Kindergärten mit knapp 240.000 Kindern. Mehr als 90 Prozent der Kinder bis zum Alter von 5 Jahren besuchen bundesweit einen Kindergarten. Für die Kinder und die Gesellschaft ist das eine große Chance, denn je früher Entwicklungsstörungen und Defizite erkannt werden, desto rascher, nachhaltiger und kostengünstiger können sie behoben werden. Doch in Österreich wird, im Gegensatz zu anderen Ländern, dieser umfassende gesellschaftspolitische Ansatz weitgehend ignoriert.Folge 1: Überfordert von Anfang an.Trotz sinkender Geburtenraten ist Österreich seit dem Jahr 2000 um etwa 1,2 Millionen Menschen gewachsen. Das Bevölkerungswachstum resultiert also ausschließlich aus Zuwanderung. Vor allem in den Kindergärten führt diese Entwicklung zu einem Problem. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 08.06.2026.
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Elementarpädagogik (2) - Wie wir unsere Chancen für die Zukunft vergeben
Lernen von Skandinavien.Eine pädagogisch hochwertige und umfassende Betreuung von Klein- und Kindergartenkindern erhöht die Chancengleichheit, fördert spätere Berufs- und Bildungskarrieren, verbessert sprachliche und soziale Kompetenzen und steigert die Erwerbstätigkeit der Eltern. Spätere Korrekturen sind nur mit geringerem Erfolg, sowie deutlich höherem finanziellen und personellen Aufwand möglich. Diesen gesellschaftlich-ökonomischen Zusammenhang hat man in Skandinavien schon seit Langem erkannt. Dementsprechend gilt die Elementarpädagogik als Grundlage für die positive Entwicklung der Gesellschaft. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika kalcsics.. Gesendet in Ö1 am 09. 11. 2026.
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Elementarpädagogik (3) - Wie wir unsere Chancen für die Zukunft vergeben
Mangelberuf mit Stigma.Die Ausbildung erfolgt in den fünfjährigen Bildungsanstalten für Elementarpädagogik. Allerdings nur 20 Prozent der, vor allem Absolventinnen, bleiben im Berufsfeld, deshalb werden im Rahmen von bezahlten Ausbildungs-Kollegs Quereinsteiger gesucht. Doch auch hier dominiert die Frauenquote. Der Hauptgrund für das geringe Interesse ist die häufige gesellschaftliche Vorverurteilung von Männern, die intensiv mit Kindern arbeiten. Ein weiteres Problem der Elementarpädagogik sind gesellschaftspolitische Interessen. So fehlt es in manchen Bundesländern nach wie vor an elementarpädagogischen Betreuungseinrichtungen, oder es orientieren sich die Öffnungszeiten der Kindergärten nicht an den Arbeitszeiten der Eltern, was wiederum die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einschränkt. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 10. 06. 2026.
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Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg
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