PODCAST · news
Politik mit Herz
by Maria Elisabeth Rieder
#PolitikmitHerz - der erste Südtiroler Polit-PodcastMaria Elisabeth Rieder kommt aus dem Ahrntal und arbeitete viele Jahre im Gesundheitsbezirk Bruneck. Im Oktober 2018 wurde sie für das Team Köllensperger in den Südtiroler Landtag gewählt.Maria Elisabeth Riedersetzt sich für die großen Probleme aber auch für kleine Gruppen und Einzelpersonen ein. Sie engagiert sich für Verteilungsgerechtigkeit und die Möglichkeit Chancen wahrzunehmen. Das sind die Grundpfeiler einer „gerechten Gesellschaft". Grundlegend dafür ist Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung und in der Folge gleiche Karrierechancen, Zugang zu einer modernen Gesundheitsbetreuung und zu Pflege im Alter sowie Umsicht im Umgang mit Familien und älteren Menschen.
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84 - Raus aus dem Klassenzimmer, rein ins Leben
Zu Gast ist diesmal Marlene Kranebitter – Direktorin der Landeshotelfachschule Bruneck sowie Psychologin, Notfallseelsorgerin und Autorin. Gemeinsam sprechen wir über die Entwicklung einer Schule, die weit mehr ist als ein Ausbildungsort: ein Ort, an dem junge Menschen Selbstständigkeit lernen, Verantwortung übernehmen und auf eine sich rasant verändernde Arbeitswelt vorbereitet werden. Im Mittelpunkt stehen dabei spannende Fragen: Wie viel Praxis braucht gute Bildung? Welche Chancen eröffnen neue Ausbildungsmodelle vor Ort? Und wie gelingt es, junge Menschen auf eine Zukunft vorzubereiten, die sich ständig verändert – von Digitalisierung bis hin zu Künstlicher Intelligenz? Ein besonderes Beispiel: das Schulrestaurant Vegabula, in dem Theorie und Praxis aufeinandertreffen – und Schülerinnen und Schüler echte Erfahrungen sammeln, die weit über den Unterricht hinausgehen.
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83 - Die aktuelle Bildungsdebatte: zu kurz gedacht?
Andrea Perger ist Lehrerin am Realgymnasium in Schlanders und Sprecherin der Initiativgruppe „Qualitätsmarke Bildung Südtirol". In dieser Folge von Politik mit Herz sprechen wir über die zentralen Herausforderungen im Südtiroler Bildungssystem – jenseits der oft einseitig geführten Gehaltsdebatte. Wir sprechen über zunehmenden Lehrermangel, steigende Komplexität in den Klassen, fehlende multiprofessionelle Teams und die unzureichende Verzahnung von Bildung und Betreuung. Wir sprechen darüber, dass Schule heute weit mehr leisten muss als reine Wissensvermittlung – sie gibt Stabilität, Orientierung und bereitet junge Menschen auf die Zukunft vor. Wir sprechen über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und den dringenden Bedarf an langfristigen politischen Gesamtkonzepten statt kurzfristiger Einzellösungen. Und wir sprechen darüber, warum Engagement, Vernetzung und demokratische Mitgestaltung entscheidend sind, um echte Veränderungen anzustoßen.
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82 - Viele brauchen Hilfe – kaum jemand spricht darüber
In dieser Folge bin ich bei der Lebensmittelausgabe „LeO" in Bruneck – einem Ort, der zeigt, wie nah soziale Not tatsächlich ist. Seit 2014 werden hier Menschen unterstützt, die ihren Alltag finanziell nicht mehr bewältigen können. Rund 140 Erwachsene und bis zu 60 Kinder werden aktuell versorgt – organisiert von 50 Ehrenamtlichen, die Woche für Woche im Einsatz sind. Im Gespräch mit Josef Unteregelsbacher, dem Koordinator vor Ort, wird deutlich: Armut ist oft unsichtbar. Viele Betroffene brauchen lange, bis sie sich Hilfe holen – aus Scham, aus Angst oder aus Stolz. Gleichzeitig zeigt sich, wie sich die soziale Lage verändert: Immer mehr Familien sind betroffen, besonders alleinerziehende Frauen mit Kindern geraten unter Druck, Alleinlebende und auch Menschen mit Mindestrente kommen oft nicht mehr über die Runden „LeO" ist dabei weit mehr als eine Lebensmittelausgabe: Es ist ein Ort der Unterstützung, aber auch ein System mit klaren Regeln, um die Würde für alle zu sichern.
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81 - Ausbildung im Ausland – gehen, um zu bleiben?
Pauline und Lena, zwei junge Studentinnen aus Südtirol, studieren Krankenpflege an der Fachhochschule für Gesundheit in Innsbruck – ein großer Schritt mit vielen spannenden Fragen. Was hat sie nach Innsbruck geführt? Ist es die besonders praxisnahe Ausbildung? Das lebendige Studentenleben in einer Universitätsstadt? Oder sind es schlicht bessere Rahmenbedingungen? Im Gespräch wird schnell klar: Es geht um weit mehr als um die Wahl eines Studienortes. Wir sprechen über berufliche Perspektiven, über Anerkennungsverfahren und Wettbewerbe, über Gehaltsunterschiede – und über die zentrale Frage, wie attraktiv Südtirol für gut ausgebildete Pflegekräfte tatsächlich ist. Bleiben sie nach dem Abschluss in Österreich? Kehren sie in die Heimat zurück? Und was müsste sich ändern, damit „gehen" nicht automatisch „wegbleiben" bedeutet?
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80 - Folgen: Ein Meilenstein und ein ganz besonderes Gespräch
In der 80. Folge von meinem Podcast spreche ich mit Matthias Strolz über Politik, Leben und die Frage, wie wir in herausfordernden Zeiten Orientierung finden können. Ausgehend von seinem Weg als Mitbegründer von NEOS und ehemaliger Parteichef sprechen wir über seinen Ausstieg aus der Politik, über Verantwortung, Familie und darüber, wie wichtig es ist, dem eigenen Inneren treu zu bleiben. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht der Mensch: seine Potenziale, seine Ängste, aber auch seine Fähigkeit, bewusst zu gestalten. Wir sprechen über Vertrauen in die Politik, über den Verlust von Orientierung und darüber, warum echter Wandel immer bei uns selbst beginnt. Matthias Strolz lädt dazu ein, Kopf, Herz und Intuition wieder stärker miteinander zu verbinden und den eigenen Beitrag für ein gutes Zusammenleben zu leisten. Es ist eine Einladung zum Innehalten, zum Nachdenken und dazu, das eigene Leben und Wirken neu zu betrachten.
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79 - Zwei Frauen. Zwei Stimmen. Ein Dialog.
Politik ist oft laut und konfliktreich – doch manchmal spielt sie sich ganz leise ab. Zum Beispiel auf einem Stockwerk, zwischen Bürotüren, Kopiergeräten und der Frage, wem man eigentlich den Wohnungs- oder Büroschlüssel anvertrauen würde. In dieser besonderen Folge von Politik mit Herz geht es nicht um Debatten im Landtag, sondern um das tägliche Miteinander in der Politik. Was passiert, wenn politische Konkurrentinnen gleichzeitig Nachbarinnen sind? Wenn man sich im Plenum hart begegnet, sich auf dem Flur des Landtags jedoch freundlich grüßt? Mit ehrlichen Einblicken sprechen wir darüber, wie Nähe und Distanz, Respekt und Reibung sowie Vertrauen und klare Grenzen im politischen Alltag zusammenfinden. Eine Folge über Politik mit Herz, Haltung – und die Kunst, auch im politischen Alltag eine gute Nachbarschaft zu pflegen.
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78 - Gewalt hat viele Gesichter – sexualisierte Gewalt im Fokus
Jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt – und dennoch wird darüber oft erst gesprochen, wenn etwas Unwiederbringliches geschehen ist. Die meisten dieser Erfahrungen bleiben unsichtbar: Angst, Scham und alte Rollenbilder verhindern, dass Betroffene überhaupt den Mut finden zu sprechen. Zum heutigen Tag gegen Gewalt an Frauen spreche ich mit Lea Hainz. Die junge Juristin hat ihre Abschlussarbeit zur sexuellen Gewalt im italienischen Recht verfasst. Wir sprechen darüber, warum ein „Nein" in der Realität oft nicht reicht, warum die Beweissicherung bei sexueller Gewalt so schwierig ist, warum Betroffene fürchten, nicht ernst genommen oder gar in Frage gestellt zu werden – und weshalb die Debatte um „Nur Ja heißt Ja" nicht nur ein juristisches Detail ist, sondern ein kultureller Wendepunkt: weg von der Verantwortung der Opfer, hin zur Pflicht der Täter, eine klare Zustimmung einzuholen.
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77 - Wenn die Eltern alt werden: Ein Leben zwischen Fürsorge und Verantwortung
Was, wenn die Kinder weit weg von zu Hause leben? In dieser Podcastfolge spreche mit Michael Lasta über seine sehr persönliche Erfahrung als pflegender Sohn. Er lebt in Sterzing, seine Mutter in Bruneck – und als Einzelkind pendelt er ständig hin und her, um ihre Betreuung sicherzustellen. Obwohl seine Mutter geistig noch fit ist, ist sie körperlich eingeschränkt. Michael erzählt von der täglichen Organisation zwischen Beruf, Familie und Pflege über die psychische Belastung bis hin zu den fehlenden Unterstützungsangeboten, etwa beim Transport oder bei der Tagesbetreuung. Wir sprechen auch über die finanziellen Fragen, die Rolle der sogenannten Badanti und darüber, wie schwierig es oft ist, passende Strukturen zu finden. Gleichzeitig werfen wir einen Blick nach vorne: Welche Angebote braucht es, damit Angehörige in solchen Situationen nicht alleine gelassen werden? Ein Gespräch, das zeigt, welche politischen Antworten dringend gefragt sind.
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76 - Pflege kennt keinen Feierabend
Nach Hause zu kommen – zur „Mutti", die mittlerweile auch 86 Jahre alt ist – das war der größte Wunsch von Barbaras Schwester. Barbara, selbst Krankenpflegerin im Krankenhaus Bruneck, wollte diesen Wunsch unbedingt erfüllen. Nach einem Schlaganfall vor zweieinhalb Jahren verbrachte ihre Schwester lange Zeit in der Neuroreha in Sterzing, und endlich konnte sie wieder nach Hause. Der Weg dorthin war alles andere als einfach: viele Behördengänge und viel „Zettelwirtschaft". Jetzt aber kann Barbaras Schwester zu Hause gepflegt werden. Viel Zeit und Kraft sind dafür nötig – und manchmal auch ein bisschen Selbstfürsorge, damit man sich zwischen Arbeit und Pflege nicht selbst vergisst.
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75 - Was bleibt, wenn das Gedächtnis geht?
Dr.in Edith Moroder - langjährige Lehrerin, Autorin, Kulturjournalistin und Vizepräsidentin des Vereins Alzheimer Südtirol Alto Adige (ASAA) erzählt in einem sehr persönlichen und offenen Gespräch von ihrer Erfahrung als pflegende Angehörige ihrer an Demenz erkrankten Mutter. Wir sprechen über die anfängliche Hilflosigkeit, den oft übersehenen emotionalen und organisatorischen Kraftakt, den pflegende Familien leisten, und darüber, wie wichtig es ist, sich frühzeitig zu informieren und Unterstützung anzunehmen. Dr.in Moroder gibt wertvolle Einblicke in den Umgang mit der Krankheit, die Rolle von Selbsthilfegruppen sowie die gesellschaftliche Wahrnehmung von Demenz und Pflegearbeit in Südtirol. Ein eindrucksvolles Gespräch über Fürsorge, familiären Zusammenhalt und die Notwendigkeit, Pflege sichtbarer zu machen – fachlich fundiert und mit einem klaren Appell an Politik und Gesellschaft.
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74 - Die größte Aufgabe für die größte Minderheit
Anna Faccin bezeichnet sich selbst als Inklusionsaktivistin. Sie lebt mit der sogenannten Schmetterlingskrankheit, Epidermolysis Bullosa. Vor 20 Jahren gründete ihre Mutter den Verein DEBRA, um Menschen mit dieser seltenen Erkrankung zu unterstützen. Nach deren plötzlichem Tod trat Anna in ihre Fußstapfen und führt den Verein seither als Präsidentin weiter. Doch sie kämpft nicht nur für Betroffene von EB, sondern für alle Menschen mit Behinderungen – für ein selbstbestimmtes Leben, ohne ständig auf die Hilfe von Familie oder Freiwilligen angewiesen zu sein. Sie erklärt, was persönliche Assistenz bedeutet, warum echte Teilhabe so wichtig ist und weshalb Menschen mit Behinderungen viel lauter werden müssen. Denn obwohl sie die größte Minderheit der Welt darstellen, werden sie oft übersehen. Ihre Geschichte berührt und inspiriert. Sie zeigt uns, warum es an der Zeit ist, genauer hinzusehen – und Inklusion endlich als das zu verstehen, was sie ist: ein Menschenrecht.
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73 - Mit Herz und Verstand - 40 Jahre im Dienst der Gesundheit
Als ehemalige Kinderkrankenpflegerin blickt Dorothea Kurz auf über 40 Jahre im Südtiroler Sanitätsbetrieb zurück – viele davon im Krankenhaus Bozen und Schlanders. Trotz zahlreicher Veränderungen, die nicht immer zum Besseren waren, denkt sie mit Freude an ihre Zeit im Gesundheitswesen. Mit großer Leidenschaft teilt sie ihre Erfahrungen, spricht über die Entwicklungen der letzten Jahre und setzt sich für den Erhalt kleiner Krankenhäuser, besonders in Schlanders, ein. Ihren Ruhestand nutzt sie, um ihr Wissen weiterzugeben und dafür zu kämpfen, dass das Krankenhaus Schlanders auch künftig für die Menschen im Vinschgau erhalten bleibt. „Da rattert's in meinem Kopf", wie die sympathische Vinschgauerin selbst sagt.
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72 - Pflege: Was nun?
Betreuungs- und Pflegebedürftigkeit stellt Betroffene und Angehörige vor große Herausforderungen. In der Anlaufstelle im Sprengel Bruneck Umgebung steht Martha Gruber Angehörigen in einer oft von Unsicherheit und Überforderung geprägten Situation beratend zur Seite. Die Anlaufstelle für Pflege und Betreuung ist eine zentrale, bereichsübergreifende Beratungseinrichtung, die Informationen zu häuslicher Pflege, Entlastungsdiensten, finanziellen Unterstützungen und weiteren Angeboten bietet. Mit langjähriger Erfahrung und hoher Fachkompetenz unterstützt Martha Gruber dabei, individuelle Lösungen zu finden und die passende Versorgung für die zu pflegenden Angehörigen zu organisieren.
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71 - Ein Vierteljahrhundert für die Gemeinde Ahrntal
Hans Rieder, Gründer der Teldra Bürgerliste, blickt auf 25 Jahre Gemeindepolitik zurück – davon 10 Jahre in der Opposition. Mit dem Ende dieser Legislaturperiode zieht er eine persönliche Bilanz und teilt seine Erfahrungen, denn für ihn geht dieser Weg nun zu Ende. Bürgerlistler sind Idealisten, kritische Köpfe mit unterschiedlichen Meinungen und Perspektiven, die ihre Entscheidungen unabhängig und frei treffen. Auf einer Bürgerliste zu kandidieren, erfordert nicht nur Idealismus und Durchhaltevermögen, sondern auch eine ordentliche Portion „Schnaid". Trotz aller Herausforderungen blickt Hans Rieder auf eine Zeit zurück, die ihm zahlreiche wertvolle Begegnungen und positive Erfahrungen beschert hat. „Unterschiedliche Meinungen zu haben bedeutet nicht zu streiten, sondern es ist ein Ansporn, gemeinsam nach den besten Lösungen für die Gemeinde zu suchen." Dieser Grundsatz hat ihn immer wieder motiviert, weiterzumachen. Wie er seine Zeit im Gemeinderat erlebt hat und welche Erkenntnisse er aus dieser langen und intensiven Erfahrung mitnimmt, erfahrt ihr in diesem Podcast.
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70 - Klar und direkt
Wilma Huber, Bürgermeisterkandidatin für das Team K bei den Gemeinderatswahlen in Bruneck, ist in einer Touristiker Familie aufgewachsen. Schon früh entdeckte sie ihre soziale Ader und entschied sich deshalb, beruflich ihren eigenen Weg zu gehen. Als Gewerkschafterin im Bereich Bau und Holz sammelte sie wertvolle Erfahrungen in einem von Männern dominierten Umfeld. Danach übernahm sie für zwei Jahre die Leitung von zwei Flüchtlingseinrichtungen und sammelte dort wichtige Erfahrungen in der sozialen Arbeit. Ihre anschließende Tätigkeit in einer Jugendherberge ermöglichte ihr tiefere Einblicke in den Jugendbereich und die Jugendarbeit. Nach dieser bereichernden Zeit kehrte sie zu ihren Wurzeln zurück und arbeitet heute an der Rezeption eines Campingplatzes. Als Fraktionssprecherin des Team K hat sie durch ihre berufliche Laufbahn gelernt, sich mit Menschen auseinanderzusetzen und ihre Anliegen zu vertreten. Ihr Herz schlägt einerseits für das Unternehmertum, andererseits für den sozialen Aspekt – beides sollte ihrer Meinung nach Platz finden. Ihr Motto lautet: „Klar und direkt bleiben, keiner Lobby dienen und immer das Wohl der Gemeinschaft im Blick haben."
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69 - Nicht jammern, tun!
Seit Ende Oktober ist die Petition zur „Inflationsanpassung der Gehälter aller öffentlich Bediensteten in Südtirol – sofort und real!" in vollem Gange. Mit mehr als 17.000 gesammelten Unterschriften wurde die Forderung nach einem gerechten Ausgleich der Kaufkraft nun offiziell dem Arbeitgeber Land übergeben. Es geht um eine sachliche, faktenbasierte Forderung nach einer Inflationsanpassung – keine Polemik, sondern eine Reaktion auf die steigenden Lebenshaltungskosten. Wie wurde in Bozen auf diese Forderung reagiert? Welchen Stellenwert hat der öffentliche Dienst in Südtirol? Sonja Hartner, Mitinitiatorin der Petition, spricht offen über ihre Erwartungen an den Arbeitgeber Land und die Rolle des öffentlichen Dienstes in Südtirol.
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68 - Studentenleben: Mehr als nur Hörsaal und Dolce Vita?
Alexander von Walther ist Vorsitzender der HochschülerInnenschaft und studiert Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck. Er kennt beide Seiten. Viele denken, studieren? Das bedeutet doch lange schlafen, ab und zu in der Bibliothek sitzen und abends feiern! Aber trifft das wirklich zu? Für Alexander ist diese Vorstellung weit von der Realität entfernt. Viele Studierende arbeiten nebenbei, kämpfen mit hohen Wohnkosten, Prüfungsstress und der drängenden Frage: Wie geht es danach weiter? Wie stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Werden wir überhaupt ernst genommen? Was beschäftigt junge Studierende wirklich? Welche Sorgen und Hoffnungen haben sie? Und was muss sich ändern? Genau darüber spreche ich mit ihm in meinem Podcast.
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67 - Die Geschichte vom Schüttelbrot - nach einem Märchen aus Norwegen
Passend zur festlichen Jahreszeit erwartet euch in diesem Podcast etwas ganz Besonderes. Ein Märchen aus Norwegen - erzählt von Heike Vigl aus Oberbozen. Heike Vigl ist eine musizierende Erzählerin / erzählende Musikerin. Sie studierte Querflöte am Konservatorium, Russisch und Englisch an der Uni und arbeitete in Russland und Sibirien. Sie ist eine wahre Meisterin der Erzählkunst, die Geschichten auf einzigartige Weise lebendig werden lässt. Erzählen ist für sie ein Gesamtkunstwerk. Sie schöpft aus einem reichen Erfahrungsschatz, der ihre Erzählungen besonders fesselnd macht. Sie erzählt in Dialekt, auf Deutsch, Italienisch, Russisch und Englisch. Ihre Leidenschaft für das Erzählen spiegelt sich in jeder Geschichte wider und macht ihre Auftritte zu einem unvergesslichen Erlebnis. Freut euch auf eine stimmungsvolle und märchenhafte Weihnachtsgeschichte
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66 - Wege aus der Gewalt in ein selbstbestimmtes Leben
Sabine Ruedl ist Rechtsanwältin und seit einigen Jahren Präsidentin des Frauenhauses Meran. In einem beeindruckenden Gespräch zeigt sie uns verschiedene Perspektiven und Strategien auf, wie es gelingen kann, sich aus einem gewaltbelasteten Umfeld zu befreien und die Kontrolle über das eigene Leben zurückzugewinnen. Vielen Frauen wird erst in der Beratung bewusst, in welcher Gewaltsituation sie sich befinden. Informationen über persönliche und rechtliche Aspekte helfen den betroffenen Frauen, eine bewusste Entscheidung zu treffen. Sabine Ruedl gibt wertvolle Einblicke in psychologische, soziale und rechtliche Unterstützungsansätze und zeigt, wie der Weg in ein selbstbestimmtes Leben trotz aller Widrigkeiten möglich ist.
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65 - Mamazone: Früherkennung rettet Leben
Eine Krebsdiagnose verändert das Leben von Betroffenen und ihren Familien schlagartig. Besonders Brustkrebs betrifft viele Frauen – jede 8. wird im Laufe ihres Lebens damit konfrontiert. Mit rund 29% ist er die häufigste Krebserkrankung bei Frauen und leider auch die häufigste Todesursache unter den weiblichen Tumorerkrankungen. Doch es gibt Hoffnung: Brustkrebs hat im Vergleich zu vielen anderen Krebsarten einen günstigen Krankheitsverlauf – 87% der Betroffenen überleben. Der Verein Mamazone unterstützt Frauen in dieser schwierigen Lebensphase und bietet eine Vielzahl an Hilfestellungen. Erika Laner, Mitgründerin und Sprecherin von Mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs ist selbst Betroffene. Mamazone setzt sich für die Überlebensperspektiven von Frauen mit Brustkrebs ein, unterstützt betroffene Frauen, fördert frauengerechte Medizin und verbessert die Qualität in Diagnostik, Therapie und Nachsorge.
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64 - Handwerk - mit Kopf und Herz
Das Handwerk - eine Branche mit jahrhundertealter Tradition und nach wie vor fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Doch in Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern sich die Anforderungen. Für Fachkräfte bedeutet das: Neue Technologien und digitales Wissen sind mindestens genauso gefragt wie handwerkliches Geschick. In dieser Folge spreche ich mit Hannes Mussak, Inhaber der Firma Bautec und Vizepräsident des LVH. Gemeinsam diskutieren wir über die Entwicklungen im Handwerk. Die Digitalisierung hat den Arbeitsalltag verändert, sodass digitale Kompetenzen in vielen Berufen mittlerweile unerlässlich sind. Hannes Mussak gibt Einblicke in seine Arbeit und schildert, mit welchen hohen Anforderungen die Betriebe konfrontiert sind. Wir sprechen auch über die Herausforderungen, die der hohe bürokratische Aufwand mit sich bringt und über den Nachwuchsmangel, den viele Handwerksbetriebe spüren.
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63 - Alltag auf 1500 Metern Höhe
Angelika Holzer lebt auf ihrem Bergbauernhof in Lanebach, einem Hof mit 150 Erschwernispunkten. Diese Höfe befinden sich oft in steiler Lage, sind abgelegen und werden meist ohne Maschinen bewirtschaftet. Die harten Arbeitsbedingungen und die schwierigen Wetter- und Bodenverhältnisse machen die Landwirtschaft auf diesen Höfen besonders herausfordernd. Als berufstätige Mutter von zwei Kindern erzählt sie, wie es ist, in unberührter Natur zu leben und gleichzeitig die Herausforderungen eines abgelegenen Hofes zu meistern. Die damit verbundene Unabhängigkeit ist ein wichtiger Teil für das Leben auf dem Berg was aber auch bestimmte Freiheiten mit sich bringt. Sie beschreibt, wie sie die tägliche Arbeit auf dem Hof mit ihrem Beruf, dem Schulalltag ihrer Kinder und deren Freizeitaktivitäten in Einklang bringt. Trotz der vielen Herausforderungen beschreibt sie das einfache, aber erfüllte Leben in den Bergen als bereichernd. Für die Familie überwiegen die positiven Seiten und sie gehen das anspruchsvolle Leben auf dem Hof mit Freude, aber auch mit einer spürbaren Gelassenheit und Zufriedenheit an.
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62 - Starke Gewerkschaften brauchen starke Mitglieder
Priska Auer arbeitet seit 45 Jahren beim Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbund. In dieser Zeit hat sich viel verändert, vor allem die Übernahme zahlreicher Dienstleistungen und die Bewältigung der zunehmenden Bürokratie nehmen einen großen Teil der Arbeit ein. Mit Sorge betrachtet sie die Entwicklung im öffentlichen Dienst, die Pensionierungen schreiten voran und Nachwuchs ist schwer zu gewinnen. Die Entwicklung der letzten Jahre im öffentlichen Dienst bezeichnet sie als nicht nachvollziehbar. Fehlende Gehaltserhöhungen und die ständigen Ankündigungen der Politik treiben viele in die Privatwirtschaft. Dennoch ist sie davon überzeugt, dass die Arbeitnehmerschaft durch Geschlossenheit viel bewegen kann und hofft, dass der Wert der Gewerkschaften und ihre hart erkämpften Errungenschaften wieder stärker anerkannt werden.
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61 - Wenn Man(n) alleinerziehend ist
Als Unternehmer und alleinerziehender Vater von zwei Kindern steht Martin Pichler vor einer Herausforderung, die nicht alltäglich ist. Seine Partnerin leidet an einer unheilbaren Krankheit und lebt in einer Pflegeeinrichtung, weshalb er seit einigen Jahren den Alltag mit den beiden Kindern alleine meistern muss. Martin spricht offen über seine Erfahrungen im Umgang mit dieser großen Verantwortung und darüber, wie er langsam in seine Rolle hineingewachsen ist. Er scheut sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, und hat sich ein unterstützendes Netzwerk aufgebaut, das ihm in schwierigen Zeiten zur Seite steht.
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60 - Frauenpower im Handwerk
Schon als Kind war Dagmar Dantone durch die Malerwerkstatt ihres Vaters im Privathaus eng mit dem Handwerk verbunden. Ob Telefondienst, Schriften schneiden oder gestalterische Aufgaben – sie war immer mittendrin und lernte so die Abläufe von Grund auf kennen. Obwohl eine klassische Malerlehre für Frauen damals nicht üblich war, hat sie sich mit ihrer Ausbildung zur Grafikerin und technischen Zeichnerin das nötige Rüstzeug geholt, um heute gemeinsam mit ihrem Vater den Malerbetrieb auf ihre Weise zu führen und zu gestalten. Den Mut aufzubringen, sich bei technischen Gesprächen in einer von Männern dominierten Branche einzubringen, war eine ihrer großen Herausforderungen. Aber auch hier ist sie ihren eigenen Weg gegangen und fühlt sich, wie sie sagt, mittlerweile sehr wohl in ihrer Rolle.
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59 - Klimabürgerrat Südtirol: Partizipation für die Zukunft
Partizipation für Südtirols Klimazukunft bedeutet mitgestalten, mitentscheiden, mitreden, mitdiskutieren, aber auch Meinungsvielfalt. Teil dieses Prozesses zu sein und die Südtiroler Klimapolitik aktiv mitzugestalten, war für den St. Lorenzner Gemeinderat Dietmar Demichiel eine neue Erfahrung. Er war einer der 50 Südtiroler und Südtirolerinnen, der für den Klimabeirat ausgewählt wurde. Fünf Arbeitsgruppen hatten sich seit Jänner in fünf Arbeitssitzungen intensiv mit den fünf Schwerpunkten Energie, Wohnen, Mobilität, Konsum und Produktion sowie Ernährung und Landnutzung beschäftigt und Maßnahmen zur Umsetzung des Klimaplans Südtirol 2040 erarbeitet. Nun sind die Arbeiten vorerst abgeschlossen und Dietmar Demichiel gibt uns einen kleinen Einblick in diesen spannenden Beteiligungsprozess.
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58 - Stark - mutig - alleinerziehen(d)
Du weißt nicht, wie es ist in meinen Schuhen zu stecken! Dieser Satz einer alleinerziehenden Mutter, die anonym bleiben möchte, hat sich eingeprägt. Sie hat diesen mutigen Schritt gewagt und ihre Beziehung beendet. Diesen, ihren eigenen Weg zu gehen, hat ihr viel abverlangt und es erforderte vor allem sehr viel Stärke. Denn die Folgen für alleinerziehende Elternteile sind oft wirtschaftliche, rechtliche und emotionale Herausforderungen. Doch heute ist sie eine glückliche Alleinerziehende und lässt sich trotz der Stigmatisierung nicht in eine Schublade stecken.
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57 - Moderne Bildungskonzepte erfordern eine zeitgemäße Ausbildung
Die ladinische Schule blickt auf eine 75-jährige Geschichte zurück. Das Modell der Mehrsprachigkeit hat sich in dieser Zeit bewährt und gilt als ein vorbildliches Beispiel für die Förderung von Mehrsprachigkeit als eine der Kernkompetenzen. Ingeborg Dejaco ist passionierte Grundschullehrerin, die sich auch mit der Frage auseinandersetzt, weshalb der Lehrerberuf für viele junge Menschen oft nicht mehr attraktiv genug ist. Das Studium sowie die fehlenden Aufstiegsmöglichkeiten stellen dabei lediglich zwei Faktoren dar, die zu einem Nachwuchsmangel beitragen. Es besteht ein erheblicher Aufholbedarf hinsichtlich der Ausbildung. Ihre Erfahrung als Dozentin in der Lehrerausbildung zeigt, dass sich Studierende mehr praktische Ausbildung wünschen. Aus diesem Grund spricht sie sich für eine verstärkte Einbeziehung von Praxis in die Ausbildung aus.
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56 - Bildung mit Herz und Verstand
Jakob Rieder ist begeisterter Grundschullehrer. Schon seit der ersten Klasse wollte er diesen Beruf ausüben. Von 100 Studierenden seines Jahrgangs in Bildungswissenschaften für den Primarbereich waren nur drei männlich. Das zeigt, dass das Denken in „Frauenberufen" und „Männerberufen" auch in seiner Generation noch weit verbreitet ist. Er ist überzeugt, dass es für Kinder wichtig ist, sowohl weibliche als auch männliche Vorbilder zu haben. Deshalb findet er es schade, dass nur wenige Männer den Beruf des Grundschullehrers wählen. Für ihn ist es einer der kreativsten Berufe, die es gibt. Er kann seine Ideen umsetzen und dadurch viel zur Entwicklung der Kinder beitragen. Das motiviert ihn jeden Tag aufs Neue, sein Bestes zu geben.
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55 - Auf die Plätze, fertig, Sommerbetreuung
Der Sommer steht vor der Tür und die Eltern sind auf der Suche nach einer erlebnisreichen und abwechslungsreichen Sommerbetreuung für ihre Kinder. Hildegard Felder, stellvertretende Obfrau der Sozialgenossenschaft „Kinderfreunde Südtirol", ist eine der Ansprechpartner:innen im Verwaltungssitz. Als Expertin mit langjähriger Erfahrung kümmert sie sich um die Organisation und Planung der verschiedenen Angebote und Projekte. Für sie stehen der Spaß und unvergessliche Erlebnisse für die Kinder im Vordergrund. Deshalb ist eine frühzeitige Planung der Sommerbetreuung entscheidend und der Erfolg gibt ihr Recht. In 17 Gemeinden mit insgesamt 32 Einrichtungen sind die Kinderfreunde heuer wieder am Start. Was das für die Planung, die Suche nach qualifiziertem Personal und vor allem für die Finanzierung bedeutet, darüber sprechen wir in meinem Podcast.
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54 - Die Rente sicher im Blick
Die finanzielle Absicherung und Planung für den Ruhestand sind Aspekte, die uns alle betreffen, unabhängig von unserem Alter oder unserer aktuellen Lebenssituation. Der Übergang vom Arbeitsleben in den wohlverdienten Ruhestand ist ein bedeutsamer Lebensabschnitt, der eine gründliche Vorbereitung und Planung erfordert. Mit dem erfahrenen Pensionsexperten Alexander Oberkofler spreche ich darüber, wie bereits junge Menschen die Weichen für eine sichere und effektive Rentenplanung stellen können. Es ist nie zu früh, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Denn nur so kann man im Alter einen finanziell stabilen und angenehmen Ruhestand genießen.
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53 - Wie viel Verkehr verträgt das Pustertal?
Gerhard Elzenbaumer aus Bruneck ist seit Jahren Vorsitzender der Umweltorganisation Plattform Pro Pustertal. Ziel der Organisation ist es, Straßenprojekte im Pustertal kritisch zu betrachten und sich für den Schutz der Umwelt und für eine verbesserte Lebensqualität der Pusterer einzusetzen. Auch er stellt sich die Frage, wie ausbaufähig das Pustertal ist und wie man die Bevölkerung dazu bewegen kann, vermehrt auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Besonders in ländlichen Gebieten gestaltet sich diese Sensibilisierung als Herausforderung. Er setzt auf ein zuverlässiges öffentliches Verkehrsnetz, auf zukünftige Elektromobilität, aber auch auf die Bereitschaft in der Bevölkerung, dass ein Umdenken stattfindet.
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52 - Der Traum vom Medizinstudium
Der Traum vom Medizinstudium ist für viele angehende Studierende ein Lebensziel. Emma Stricker aus dem Vinschgau ist eine engagierte junge Frau, die schon früh den Traum hatte, Ärztin zu werden. Letztes Jahr hat sie bereits einen Aufnahmetest für das Medizinstudium gemacht, so als Erfahrungswert, sagt sie. Heuer will sie den Medizinaufnahmetest in Innsbruck schaffen und dafür bereitet sie sich schon seit einiger Zeit vor. Doch immer wieder denkt die angehende Studentin darüber nach, wie man jungen Menschen in Südtirol den Zugang zum Medizinstudium erleichtern könnte. Und die Überlegungen der jungen Vinschgerin sind sehr durchdacht und vor allem nachvollziehbar.
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51 - Ist Südtirol eine Insel der Seligen?
Dr. Armin Toll ist Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in Bozen. Als erfahrener Experte und Unternehmer bringt er seine Expertise ein, um einen fundierten Einblick in die aktuelle wirtschaftliche Situation Südtirols zu geben. Inmitten globaler Wirtschaftskrisen und steigender Inflationsraten scheint Südtirol bisher relativ stabil zu bleiben. Ein wesentlicher Faktor dafür ist der florierende Tourismussektor, der trotz steigender Preise weiterhin Besucher aus aller Welt anzieht. Wir diskutieren, wie die Bevölkerung trotz zunehmendem Unmut über verstopfte Straßen und überfüllte Almen vom großen Tourismuskuchen profitieren kann und werfen einen Blick auf die wirtschaftlichen Perspektiven für die kommende Legislaturperiode.
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50 - Mut zur Selbstständigkeit
Dein Weg - dein Erfolg Selbstständigkeit in der Arbeitswelt ist nicht immer ganz einfach. Die finanzielle Belastung ist für Betriebe enorm, und die Planbarkeit gestaltet sich oft schwierig. Besonders im Bereich des Handels sind die Herausforderungen vielfältig. Doch für Michi Theiner, die Inhaberin zweier Boutiquen, ist die Selbstständigkeit ihre Leidenschaft. Seit 20 Jahren ist sie Unternehmerin und ihr Herz schlägt für den Verkauf und den täglichen Kontakt mit ihrer Kundschaft. „Es ist ihr Traumjob", sagt sie und trotz der Hürden kann sie sich nichts Schöneres vorstellen. Sie liebt es, ihre Kund:innen zu beraten. Für sie sind ihre Boutiquen nicht nur Orte des Einkaufens, sondern auch des Austauschs und des Wohlfühlens.
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49 - Expertin durch Erfahrung
Dorothea Passler ist eine zertifizierte EX - IN - Genesungsbegleiterin. EX - IN steht für den englischen Begriff 'Experienced Involvement' und bedeutet übersetzt „die Beteiligung Erfahrener in der psychiatrischen Arbeit". Als ehemals Betroffene einer psychischen Erkrankung kann sie Betroffene auf ihrem Genesungsweg unterstützen und begleiten. Inmitten einer psychischen Krise wirkt häufig alles aussichtslos und düster. Doch was, wenn jemand an der Seite ist, der diese Hoffnungslosigkeit kennt und selbst erlebt hat, dass es wieder aufwärts gehen kann? Dorothea Passler zeigt Wege auf und hilft diesen Menschen wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu finden.
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48 - Kinderbetreuung für ALLE - ein Wunschdenken?
Eine zugängliche Kinderbetreuung ist entscheidend für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere für berufstätige Mütter. Magdalena Plass aus Brixen ist berufstätige Mutter zweier Kinder und setzt sich seit vielen Jahren aktiv für eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung in ihrer Heimatgemeinde ein. Sowohl als Elternvertreterin in der Direktion des Kindergartens als auch in ihrer aktuellen Funktion als Präsidentin im Schulrat Brixen/Milland betont Magdalena Plass die Bedeutung eines verbesserten Zugangs zur Kinderbetreuung. Sie kennt die Herausforderungen aus eigener Erfahrung und weiß, dass Eltern heute mehr denn je auf eine verlässliche Kinderbetreuung angewiesen sind, um ihren beruflichen Verpflichtungen nachkommen zu können und im Familienalltag entlastet zu werden.
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47 - Gemeinsam allein erziehen
Wir sind da. Wir geben Zuversicht. Unter diesem Motto entstand im Jahr 1994 die Südtiroler Plattform für Alleinerziehende. Eine Trennung der Eltern stellt oft eine einschneidende und traumatische Erfahrung für die Kinder dar. In dieser Lebensphase sind Beratung, rechtliche Unterstützung und Mediation von entscheidender Bedeutung. Der ehrenamtliche Verein setzt sich für die Belange allein- und getrenntlebender Eltern sowie deren Kinder und Patchworkfamilien ein. Romy Brugger und Astrid Ceol erzählen über die zahlreichen Hürden und Mehrbelastungen, mit denen Alleinerziehende konfrontiert sind und warum Unterstützung in dieser Phase so wichtig ist.
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46 - Beruf(ung) Krankenpflege
Katia Trevisani ist eine erfahrene diplomierte Krankenpflegerin im Krankenhaus Bozen und sie übt ihren Beruf seit über 32 Jahren mit Passion aus. Die Rolle der Krankenpfleger:innen hat sich im Laufe der Zeit maßgeblich gewandelt. Sie sind hochqualifizierte Fachkräfte, weit mehr als nur Assistenzpersonal der Ärzte. Dank ihrer fundierten Ausbildung übernehmen sie entscheidende Aufgaben im Gesundheitswesen und ihre Rolle geht weit über die medizinische Versorgung hinaus. Als Schlüsselfiguren im interdisziplinären Team tragen Krankenpfleger:innen maßgeblich zur ganzheitlichen Betreuung und Verbesserung der Patientenergebnisse bei. Katia Trevisani spricht mit großer Leidenschaft über ihren Beruf, trotz der widrigen Umstände in den letzten Jahren würde sie sich immer wieder für diesen Beruf entscheiden.
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45 - Von der politischen Newcomerin zur Bürgermeisterkandidatin
Sabine Mahlknecht ist engagierte Lehrerin für Recht und Wirtschaft. Sie findet ihre Berufung nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch als Gemeinderätin des Team K im Gemeinderat in Brixen. Die Doppelrolle als Pädagogin und Gemeinderätin sieht die Brixnerin in vielerlei Hinsicht als Bereicherung, vor allem wenn es darum geht, pragmatische Lösungen für die Anliegen der Bürger:innen zu finden. Oppositionsarbeit gestaltet sich dabei oft besonders schwer und schnell kommt man in der Realität des politischen Alltags. Sabine Mahlknecht hat diese Herausforderungen nicht gescheut und stellt sich für die kommende Legislatur als Bürgermeisterkandidatin des Team K zur Verfügung.
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44 - Gewalt an Frauen - wenn Angst ein ständiger Begleiter ist
Gewalt gegen Frauen ist nicht immer sichtbar. Statistisch erfährt jede dritte Frau einmal in ihrem Leben Gewalt. Ulli Velano ist eine leidenschaftliche Filmemacherin und mit ihr spreche ich über ihre neue Filmproduktion auf Rai Südtirol. Ihre aktuelle Dokumentation beleuchtet die unsichtbare Seite von Gewalt gegen Frauen, zeigt, warum sie im Verborgenen bleibt, und fordert uns auf, genauer hinzusehen. Wo und wann beginnt Gewalt? Ein tiefgehendes Gespräch über ein wichtiges Thema, das in unserer Gesellschaft zu oft vernachlässigt wird. Denn da, wo die Würde anderer verletzt wird, beginnt Gewalt.
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43 - Unzufriedenheit trotz Wohlstand
Unzufriedenheit trotz Wohlstand ist ein Phänomen, das derzeit in vielen Gesellschaften anzutreffen ist. Gründe dafür können zu hohe Erwartungen und soziale Vergleiche sein, aber auch die eigene Wahrnehmung der persönlichen Zufriedenheit. Wie beeinflusst der soziale Druck unser Konsumverhalten? Ist es Jammern auf hohem Niveau? Viele Menschen fühlen sich ärmer als frühere Generationen, obwohl es uns eigentlich besser geht. Im Gespräch mit Christian Pfeifer spreche ich über die Diskrepanz zwischen dem, was als Wohlstand betrachtet wird, und dem Gefühl der Unzufriedenheit.
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42 - Studium - Herausforderungen und Perspektiven
Das Studium kann eine aufregende und herausfordernde Phase im Leben eines jungen Menschen sein. Die Kosten eines Studiums sind beträchtlich und der akademische Druck während des Studiums kann hoch sein. Prüfungen, Hausarbeiten und Projekte erfordern viel Engagement und harte Arbeit. Ich spreche mit Lea über die Herausforderungen und Perspektiven von Studierenden. Für die Studentin hängen die Herausforderungen und Perspektiven des Studiums von vielen Faktoren ab, unter anderem vom gewählten Studienfach, den persönlichen Zielen und den individuellen Lebensumständen.
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41 - Geht der Wert der Gewerkschaften verloren?
Barbara Perri ist von Beruf Schulbibliothekarin und geht derzeit einer Gewerkschaftstätigkeit nach. Sie beschreibt ihre Arbeit als erfüllend, da sie in ihrer beruflichen Tätigkeit oft Unterstützung bieten kann und somit auch vielen Menschen aus einer Notlage hilft. Allerdings stellt sie fest, dass der Gewerkschaftsgedanke insbesondere bei jüngeren Kolleg:innen nicht mehr so stark ausgeprägt ist. Viele Mitglieder verlassen die Gewerkschaft, wodurch sie an Einfluss und Bedeutung verliert, denn die Macht der Gewerkschaften basiert auf der Anzahl seiner Mitglieder.
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40 - Gewalt gegen Frauen – Aufklärung und Sensibilisierung für Veränderung
Giada Del Marco ist Unternehmerin und leidenschaftliche Aktivistin. Sie setzt sich nicht nur für soziale und gesellschaftliche Themen ein, sondern engagiert sich auch aktiv für Frauen in Gewaltsituationen. Gemeinsam mit anderen Frauen hat sie mit der gemeinnützigen Organisation "Es geat di a un - tocca a te" ein Netzwerk geschaffen, um Betroffenen Unterstützung zu bieten. Durch ihre langjährige Arbeit als Vereinspräsidentin, hat sie die Zunahme der Gewalt gegen Frauen hautnah miterlebt. In dieser Podcast-Episode erfahren wir mehr über ihre Arbeit und wie jeder von uns dazu beitragen kann, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Es geht darum, nicht wegzuschauen, sondern darüber nachzudenken, wie wir aktiv helfen können.
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39 - Kinder und Jugendliche sind immer ein Spiegel der Gesellschaft
Tanja Rainer ist Kindergartenpädagogin und arbeitet ehrenamtlich mit Jugendlichen. Sei es in ihrer Arbeit mit Kindern als auch in ihrer Arbeit mit Jugendlichen steht sie immer wieder vor der gleichen Aufgabe. Wie können wir Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung fördern. Die Antwort darauf ist "Beteiligung". Denn je mehr Kinder und Jugendliche mitreden und auch mitbestimmen können, umso stärker fühlen sie sich zugehörig und ernst genommen. Das hat langfristig auch positive Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.
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38 - Besondere Kinder brauchen starke Eltern
Als Lucia Russo und ihre Familie die Diagnose erhielten, dass ihr Sohn an einer Autismus-Spektrum-Störung leidet, wurde das Familienleben auf eine harte Probe gestellt. Die Suche nach Hilfe und Unterstützung erwies sich als sehr schwierig. Mit viel Mühe und persönlichem Einsatz ist es der Familie gelungen, ein gutes Netzwerk aufzubauen, um ihrem Sohn die bestmögliche Förderung in seiner Entwicklung zukommen zu lassen. In einem sehr offenen Gespräch sprechen wir über die täglichen Herausforderungen mit diesen besonderen Kindern.
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37 - Mein Podcast - Rückblick auf 5 Jahre Politik mit Herz
Im Interview mit Alexandra Aschbacher tausche ich die Rollen. Nach fünf Jahren im Südtiroler Landtag ist es Zeit für einen Rückblick. In meiner neuen Podcast-Episode sprechen wir über Erfahrungen und Herausforderungen meiner politischen Arbeit. Kann ich zufrieden auf diese 5 Jahre zurückblicken? Ja, denn was mir wichtig war und ist, ist die Arbeit und der Einsatz für die Menschen und diesem Grundsatz bin ich treu geblieben und nur das zählt.
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36 - Aktiv in der Gemeindepolitik
Südtirol braucht mehr Frauen in der Politik Dass Frauen nicht in die Politik drängen, liegt wohl zum einen an der schwierigen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zum anderen am weniger positiven Image der Politik. Dabei sind Frauen bereit, sich politisch zu engagieren. Das beweist Judith Caneppele. Die Grundschullehrerin und junge Mutter ist die neue Vizebürgermeisterin von Sand in Taufers. Mit Kompetenz, Sachlichkeit und viel Bodenhaftung hat sie diese Herausforderung angenommen.
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35 - Lebenslanges Lernen – Investition in die eigene Zukunft
Angefangen als Lehrling in der Apotheke hat sich Karl Kirchler mit Ehrgeiz, Disziplin und Eigenmotivation durchs Leben gearbeitet. Mit der Ausbildung zum Berufsschullehrer vor über 30 Jahren begann seine berufliche Weiterbildung. Nach unzähligen Aus- und Weiterbildungen hat er sich in der Erwachsenen- und Lehrerbildung einen Namen gemacht. Nach dem Abschluss zum Handelsfachwirt absolvierte er mit Mitte 40 das Bachelorstudium der Pädagogik an der Universität Innsbruck. Heute ist der Berufsschullehrer an der Fakultät für Bildungswissenschaften in Brixen in der Lehrerausbildung tätig. Wieso er sich für den 2. Bildungsweg entschieden hat, was seinen beruflichen Werdegang geprägt hat, erzählt er hier.
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ABOUT THIS SHOW
#PolitikmitHerz - der erste Südtiroler Polit-PodcastMaria Elisabeth Rieder kommt aus dem Ahrntal und arbeitete viele Jahre im Gesundheitsbezirk Bruneck. Im Oktober 2018 wurde sie für das Team Köllensperger in den Südtiroler Landtag gewählt.Maria Elisabeth Riedersetzt sich für die großen Probleme aber auch für kleine Gruppen und Einzelpersonen ein. Sie engagiert sich für Verteilungsgerechtigkeit und die Möglichkeit Chancen wahrzunehmen. Das sind die Grundpfeiler einer „gerechten Gesellschaft". Grundlegend dafür ist Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung und in der Folge gleiche Karrierechancen, Zugang zu einer modernen Gesundheitsbetreuung und zu Pflege im Alter sowie Umsicht im Umgang mit Familien und älteren Menschen.
HOSTED BY
Maria Elisabeth Rieder
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