PODCAST · music
Potzmusig
by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
«Potzmusig» ist bei Schweizer Radio und Fernsehen SRF das Zuhause der Schweizer Volksmusik. Radio SRF Musikwelle setzt unter dieser Marke die traditionelle Schweizer Volksmusik attraktiv in Szene und bringt sie so einem breiten Publikum näher.
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Jodelnd durch die Bergwelt mit Ueli Moor
In St. Stephan im Berner Oberland führt der erste Jodlerweg der Schweiz mitten in die Welt des Naturjodels. Die Idee dazu stammt vom bekannten Jodler, Komponisten und Dirigenten Ueli Moor. Der Jodlerweg in St. Stephan ist eine rund 7,7 Kilometer lange Themenwanderung auf der Alp Dürrenwald im Simmental. Besucherinnen und Besucher erfahren unterwegs Wissenswertes über Ursprung, Technik und Vielfalt des Jodelns. Die Idee entstand aus dem Wunsch, sowohl die Jodeltradition als auch die Alpkultur einer breiteren Öffentlichkeit näherzubringen. Gemeinsam mit dem Jodlerklub St. Stephan setzte Ueli Moor das Projekt um. Der Weg startet auf jener Alp, auf der Ueli Moor bereits als Kind das Jodeln gelernt hat. Dort entstanden später auch viele Melodien und Ideen für seine heute über 50 Jodellieder und Naturjutze. Entlang der Route warten Hörstationen, Informationen zur Jodelkultur und verschiedene Einblicke in das Leben auf der Alp. Ueli Moor gilt als einer der bekanntesten Jodler und Komponisten des Berner Oberlands. Seit 1988 dirigiert er den Jodlerklub St. Stephan und prägt mit seinen Kompositionen die Schweizer Jodelszene.
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30 Jahre Ländlerfest Appenzell – eine Erfolgsgeschichte
1995 fand in Appenzell das Eidgenössische Volksmusikfest statt. Das fand so grossen Anklang beim Publikum und den Musikanten, dass bereits 1996 das erste Appenzeller Ländlerfest über die Bühne ging. Das Appenzeller Ländlerfest ist fest in den Händen von jungen Leuten. Im OK sind viele Aktive in der Verantwortung, die noch jünger sind als das Festival selbst. Dies beweist die grosse Begeisterung welche das Appenzeller Ländlerfest seit Jahren ausmacht. Es wird richtig gefeiert – zu exzellenter Volksmusik in allen Stilen. Seit ein paar Jahren ist auch die SRF-Musikwelle mit einer Live-Sendung zu Gast, zum zweiten Mal im Kulturlokal INK von Fotograf und Musiker Thomas Biasotto. Dieses Jahr begrüsst Moderatorin Riccarda Trepp zwei arrivierte Formationen aus der Region: Die Brandhölzler Striichmusig aus dem Toggenburg und die Setteretalbuebe aus Appenzell. Auch die Jugend ist stark vertreten: Das Trio Total Allenspach mit den Jungtalenten Florian, Marco und Vater Renato, die Kapelle vom Innerschweizer Jungspund Damian Ruhstaller und die ohne Begleitung singenden Geschwister von Niederhäusern aus dem Kanton Fribourg.
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Ein Alphorn auf der Dufourspitze!
Diese verrückte Idee hat Dänu Wisler verwirklicht. Der 60-jährige Musiker und Autor beschäftigt sich intensiv mit Henri Dufour. Als Zeichen seiner Wertschätzung für die friedensstiftende Leistung des Gründers vom roten Kreuzes hat ihm Wisler auch eine Melodie gewidmet.
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«Sännebüeblä-Stimmig» das neue Album mit Sänger Chrigu Lussi
Trotz Anfragen für Auftritte gibt es die Sännebüeblä nicht live – sie sind und bleiben eine Studioproduktion. Dem Publikum aber gefällt ihre volkstümliche Ländler-Schlager-Musik – darum erscheint nun ihr bereits drittes Album.
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Laemu.ch – Volksmusikanten vernetzen sich
Niklaus Hess und Selina Strickler haben mit Laemu.ch eine Internet-Plattform entwickelt, die für Volksmusikanten keine Wünsche mehr offen lassen soll. Vor einem Monat wurde die Seite aufgeschaltet, die Reaktionen sind begeistert, das Potential hoch.
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Jodeln, wo man es nicht erwartet
Mit dem Projekt «Chur jodelt» bringt Seraina Hartmann eine alpine Tradition mitten in die Stadt. Was passiert, wenn man eine Stadt zum Jodeln einlädt? Seraina Hartmann wagt mit «Chur jodelt» genau dieses Experiment. Sie schafft dabei einen niederschwelligen Zugang zu dieser typisch schweizerischen Gesangsform. Im Zentrum steht dabei nicht die Perfektion, sondern das gemeinsame Erlebnis und die Freude an der Stimme. Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen kommen zusammen, um zu jodeln – oder es zumindest auszuprobieren. Der urbane Raum von Chur wird so zur Bühne für spontane Klänge und unerwartete Begegnungen. Hartmann versteht ihr Projekt als Einladung, kulturelle Grenzen zu hinterfragen und neu zu denken. Gerade für Anfängerinnen und Anfänger entsteht dabei ein Raum, in dem die Neugier zählt und Scheitern erlaubt ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten von befreienden Momenten und überraschenden Erfolgserlebnissen. «Chur jodelt» wirkt damit nicht nur musikalisch, sondern auch gesellschaftlich verbindend. Am Ende bleibt der Eindruck, dass Jodeln weit mehr ist als Folklore – nämlich ein lebendiger Ausdruck von Gemeinschaft.
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Ländlermusik unter freiem Himmel
Am 11. Juli feiert Bazenheid eine Premiere: Zum ersten Mal findet mit dem «Birk’n’Sound-Festival» ein Ländler-Openair statt. Wie klingt Volksmusik, wenn sie nicht im Saal, sondern draussen unter freiem Himmel erklingt? Genau das zeigt das «Birk’n’Sound-Festival» in Bazenheid. Die Organisatoren versprechen traditionelle Schweizer Ländlermusik, gepaart mit frischer Sommerluft, guter Gesellschaft und einer entspannten, herzlichen Atmosphäre. Sechs bestbekannte Formationen sorgen dabei mitten im Grünen für Stimmung, aufgelockert durch Alphorn-, Jodel- und Trychlerklänge. Als Moderations-Duo fungieren Andy Zellweger von Radio TOP sowie der Akkordeonist Gabriel Streule von der Appenzeller Kapelle «Holdrioo». Nicht nur für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt am ersten «Birk’n’Sound-Festival» in Bazenheid: Hartgesottene Schlachtenbummler können auch schon im Voraus ihre Wohnmobile, Wohnwagen oder Zelte in Stellung bringen. Ob die Erwartungen des organisierenden «12er-Clubs» erfüllt werden, wird sich zeigen. Die Zeichen dafür stehen aber gut. «Wir konnten im Vorverkauf bereits 400 Tickets unter die Leute bringen», erklärt der Präsident des Clubs, Sandro Götschi.
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«Ich war noch niemals in New York» – CD von Ländler-Panache
Ihre Musik ist vielseitig, tänzig und auch emotional. Die Berner Schwyzerörgeli-Formation Ländler-Panache lotet immer wieder ihre Grenzen aus und versucht sich in diversen Stilen. Mit verschiedenen Instrumenten und neu auch mit Gesang.
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Klassik trifft auf Volksmusik
Andermatt wird zur Bühne für ein besonderes Musikprojekt: Beim «Fest der Musik» treffen Vivaldis berühmte «Vier Jahreszeiten» auf eigens komponierte neue Volksmusik. Das «Swiss Orchestra» bringt den barocken Klassiker zusammen mit vier Uraufführungen auf die Bühne – geschrieben von Fränggi und Maria Gehrig, Dani Häusler, Nadja Räss und Christoph Pfändler. Jede und jeder von ihnen widmet sich einer Jahreszeit und steht dabei auch selbst als Solist oder Solistin im Fokus. Besonders spannend: Für die meisten dieser renommierten Volksmusikerinnen und Volksmusiker ist es das erste Mal, dass sie sich in dieser Form in ein sinfonisches Konzertprojekt einbringen. Im Konzert wechseln sich Vivaldis Originale direkt mit den neuen Stücken ab – ein lebendiger Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. Eingebettet ist das Ganze in den Aktionstag «Fest der Musik», der mit Live-Musik, Kulinarik und entspannter Stimmung zum Verweilen einlädt. Ein Event für alle, die Klassik lieben – und offen sind für neue Klänge.
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«Potzmusig» live vom Heirassa-Festival 2026
Nach der Aera Carlo Brunner und Willi Valotti sind nun erstmals ihre Nachfolger Dani Häusler und Severin Barmettler als musikalische Leiter für das Festival verantwortlich. Nach wie vor gilt: Wo Heirassa draufsteht, ist Heirassa drin! Das gilt natürlich auch für die «Potzmusig» Live-Sendung. Folgende Formation treten auf und garantieren zwei schöne und abwechslungreiche Stunden: Quasi als Showorchester fungieren die bekannten Dorfspatzen aus Oberägeri, das Trio Claudia Muff und das Trio von Dani Bösch präsentieren konzertante Ländlermusik. Urchiger geht es beim Ländlertrio Tanzboden mit dem Handorgel- und Schwyzerörgelivirtuosen Simon Lüthi zu und den Nachwuchs vertritt die Familienkapelle Stalder aus dem Urnerland. Klarinettist Patrick Stalder trat schon mehrmals in Jungmusikanten-Projekten am Heirassa-Festival auf. Nun spielt er offiziell am Festival und in der Radiosendung. Moderatorin Riccarda Trepp fühlt dann auch den beiden neuen musikalischen Leitern Dani Häusler und Severin Barmettler auf den Zahn und befragt Mister Heirassa-Festival Seppi Odermatt zum Stand seiner Amtszeit. Mit dabei auch Doris Pfrunder, als Social-Media-Verantwortliche bringt sie frischen Wind in die virtuelle Sichtbarkeit des Festivals.
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Ein «Kunz-Hit» für das Eidgenössische Trachtenchorfest 2026
Die Eidgenössiche Trachtenvereinigung hat einen Sprung ins modernere Genre gewagt – einen Kompositionsauftrag an Mundart-Sänger Kunz. Und der hat mit «Höt esch Tanz» geliefert.
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10 Jahre Heiden Festival – Vom Experiment zum etablierten Anlass
Was einst als innovatives Wagnis begann, ist heute ein Magnet für Musikfans und Neugierige aus der ganzen Schweiz. Seit einem Jahrzehnt bringt das Heiden Festival Musik, Kunst und Begegnungen in die Gassen von Heiden AR. Die besondere Nähe zwischen Publikum und Künstlern macht dabei den Reiz aus. Unter dem Motto «Dieci» treffen auch dieses Jahr internationale Formationen auf regionale Klangschätze, und dies während über 80 Stunden auf sieben verschiedenen Bühnen. Vom Appenzellerland über das Mendrisiotto bis nach Finnland, Frankreich und Polen verschmilzt hier aktuelle Volksmusik mit Weltmusik. In den letzten zehn Jahren hat sich das Programm stetig weiterentwickelt, ohne seine Wurzeln zu verlieren. Das Jubiläumsjahr setzt nun noch einen drauf: mit neuen Formaten, erweiterten Spielorten und einer Hommage an die Anfänge. So blickt das Heiden Festival nicht nur zurück, sondern zeigt, wie lebendig Kultur im ländlichen Raum sein kann.
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Schweizergarde am Eidgenössischen Musikfest
Ein besonderer Höhepunkt ist der Auftritt der Päpstlichen Schweizergarde in Biel. Normalerweise ist der wichtigste Einsatz des Spiels die alljährliche Vereidigungszeremonie der neuen Gardisten im Vatikan. Anlässlich des Eidgenössischen Musikfests präsentiert sich die Garde aber auch in Biel. Weiter in der Sendung: Was machen die Musikvereine, wenn ihre Wettspiele vorüber sind? Dann können es die Musikantinnen und Musikanten auch mal geniessen. Die «Potzmusig» begleitet die Musikgesellschaft Seuzach auf ihrem Ausflug nach Erlach.
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Die Rigi Stubete kehrt zurück
Die legendäre Rigi Stubete erlebt ein Comeback. Nach 23 Jahren der Pause wird das Traditionsfest auf der «Königin der Berge» neu aufgelegt – mit frischem Konzept und viel musikalischer Energie. Die Rigi Stubete galt über Jahrzehnte als einer der wichtigsten Treffpunkte für Volksmusikfans aus der ganzen Schweiz. Beat Halter, Initiator und grosser Förderer der Volksmusik, organisierte diesen exklusiven Anlass in seinem Chalet «Bärghuis» auf Rigi Kaltbad zwischen 1964 und 2003. Nun wird das Fest in modernisierter Form wiederbelebt, ohne seine Wurzeln zu verlieren. An der ersten Revival-Ausgabe am 16. Mai 2026 spielen Formationen aus dem Emmental, der Innerschweiz und der Ostschweiz auf verschiedenen Bühnen. Neu dazu gesellen sich junge Talente, die traditionelle Klänge mit zeitgenössischen Elementen verbinden. Die Rigi Stubete soll damit wieder zu einem kulturellen Höhepunkt im Alpenraum werden. Organisiert wird die Neuauflage von der Rigi Plus AG in Zusammenarbeit mit dem Verband Schweizer Volksmusik Schwyz und dem Kulturwerk aus Gersau.
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Musikalische Schätze in Winterthur – Zukunft ungewiss
Das Leihnoten-Archiv vom verstorbenen Dirigenten Reto Parolari in Winterthur umfasst nahezu das ganze unterhaltungmusikalische Schaffen der Schweiz im 20. Jahrhundert. Die freiwilligen Mitarbeiter kümmern sich nun um die Zukunft. Zwei von ihnen sind vor Kurzem verstorben, nun kümmern sich Hanspeter von Siebenthal und Paul Haug zusammen mit Hilde Rechsteiner um die Zukunft des Leihnoten-Archivs. Ende Jahr müssen sie den 150 Quadratmeter grossen Kellerraum in Winterthur verlassen was die Sache zusätzlich erschwert. Die Örtlichkeit aber ist nicht das grosse Problem – schwieriger ist die personelle Situation. Das Leihnoten-Archiv sollte institutionalisiert werden, um die ehrenamtlichen Helfer der letzten 20 Jahre zu entlasten.
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Blasmusik soll sich nicht verstecken
Mit der zweiten «Woche der Blasmusik» möchte der Emmentalische Musikverband die Blasmusik für alle erlebbar machen. Vom 27. April bis zum 3. Mai finden im Emmental 45 Blasmusik-Veranstaltungen statt. «Der Verband macht die Dachkampagne, damit das Engagement der Vereine wahrgenommen wird», sagt Christian Siegenthaler, Co-Präsident des Emmentalischen Musikverbands EMV. Die einzelnen Anlässe werden dann von den einzelnen Vereinen in Eigenregie organisiert. Der Fantasie der Vereine sind dabei keine Grenzen gesetzt. Für die zweite «Woche der Blasmusik» hat der Emmentalische Musikverband beim Komponisten Jan Müller eigens eine Hymne in Auftrag gegeben: «Vo Höger u Chräche», heisst sie. Diese Hymne ist in der Potzmusig auf der SRF Musikwelle erstmals im Radio zu hören.
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IG Schweizer Blaskapellen trifft sich in Aarberg
An der Hauptversammlung in Aarberg wird unter anderem der Austragungsort für das Schweizerische Blaskapellentreffen 2028 bestimmt. Die Suche nach einem Austragungsort für dieses Treffen hat sich für die IG Schweizer Blaskapellen (ISB) als schwierig erwiesen. Inzwischen konnte jedoch ein Organisationskomitee gefunden werden. «Wir freuen uns sehr darüber, denn was wäre die ISB ohne das Schweizerische Blaskapellentreffen?», schreibt Verbandspräsidentin Erika Staub in ihrem Jahresbericht. Zudem wird in Aarberg an der ISB-Hauptversammlung über die bessere Integration von Kleinformationen in die ISB informiert. «Dieses Thema wurde im vergangenen Verbandsjahr im Vorstand und in der Musikkommission intensiv behandelt», so die ISB. Konkret geht es um die Frage, wie Kleinformationen am Schweizerischen Blaskapellentreffen in die Wettspiele integriert werden können. Das Schweizerische Blaskapellentreffen findet alle zwei Jahre statt. In diesem Jahr trifft sich die Schweizer Blaskapellenszene in Schüpfheim, vom 11. bis 13. September 2026.
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Alpengroove – Album «Volksmusik – ächt vielsiitig»
Seit 2019 betreibt Top-Akkordeonist Remo Gwerder sein Projekt «Alpengroove». Durch die moderne Technik ist er in der Lage, sein Akkordeon wie eine ganze Band erklingen zu lassen. Nun ist ein erstes Album erschienen. Zu Hören auf den gängigen Streaming-Plattformen.
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Das jodelnde Klassenzimmer
Seit dem 11. Dezember 2025 gehört der Schweizer Jodel zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit – eine grosse Ehre, die aber auch Verpflichtungen mit sich bringt. Wer einmal mit Bräuchen und Traditionen als immaterielles Kulturerbe auf der UNESCO-Liste steht, kann sich nicht einfach auf seinen Lorbeeren ausruhen. Vielmehr hat sich die Schweiz im Rahmen sogenannter «Bewahrungsmassnahmen» dazu verpflichtet, den Jodel nicht nur zu erhalten, sondern aktiv zu fördern und sichtbar zu machen. So entstand letztes Jahr das Projekt «Das jodelnde Klassenzimmer», das nachhaltige Strukturen für die Förderung und Weitergabe des Jodelns schafft. Dabei sollen Grundlagen entstehen, welche das Jodeln als Teil der gelebten Volkskultur im Schweizer Bildungssystem integrieren und verankern. Ein besonderes Augenmerk legte die dafür zuständige Arbeitsgruppe auf geeignete Lehrpersonen mit Jodelerfahrung, die bereit waren, das Jodeln während des Schuljahres 2025/26 in ihren Unterricht einzubringen. Aus diesen Erkenntnissen soll ersichtlich werden, ob und in welcher Form das Bedürfnis nach Unterrichtsmaterial und Weiterbildungsangeboten für Lehrpersonen besteht. Durch das Projekt «Jodelndes Klassenzimmer» sollen künftig auch nichtjodelnde Lehrpersonen motiviert werden, das Jodeln mit ihrer Schulklasse aufzugreifen.
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50 Jahre fasziniert vom Alphorn – das Alphorntrio Mühlrüti
Begonnen hat alles in der Dorfmusik. Dort haben die Brüder Johann und Georg Hollenstein zusammen mit Sepp Meile Musik gemacht. Schon damals spielten sie mit ihren Blechblasinstrumenten gerne in der Natur, der Schritt zum Alphorn war also nicht mehr weit. Nun treten sie seit 50 Jahren als Alphorntrio Mühlrüti auf und feiern dies mit einem grossen Konzert in der heimischen Kirche. Am Ostersonntag um 15 Uhr beginnt das Konzert, musikalisch unterstützt werden die drei Jubilaren vom Bergsonnechörli und vom Jodelchörli Heimetfreud Mosnang, von den jungen Musikantinnen der Toggeburger Meitle Musig und der innerschweizer Jodlerin Monika Frank. Von allen gemeinsam ist auch eine neue CD erschienen.
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Zupfmusik-Verband geht neue Wege
Seit über 100 Jahren bündelt der Zupfmusik Verband Schweiz die Kräfte von Mandolinen , Gitarren und Zitherensembles im ganzen Land. Jetzt richtet er den Blick entschlossen nach vorn – mit neuen Projekten und einem ambitionierten Festivalplan. Der Zupfmusik Verband Schweiz wurde 1921 gegründet und ist heute die zentrale Anlaufstelle für alle, die sich der Mandolinen-, Gitarren- und Zithermusik verschrieben haben. Er vernetzt Ensembles, fördert den musikalischen Nachwuchs und setzt sich für die Sichtbarkeit dieser traditionsreichen Instrumente ein. Aktuell steht ein besonders wichtiges Projekt im Mittelpunkt: Das internationale Zupfmusik-Festival im süddeutschen Bruchsal. Um mit dem Verbandsorchester zupf.helvetica an diesem Grossereignis teilnehmen zu können, startete der Verband ein Crowdfunding. Dadurch konnte unter anderem die Uraufführung eines Werkes des renommierten Basler Komponisten Mike Svoboda sichergestellt werden. Mit diesem Schritt zeigt der Verband, dass er nicht nur Traditionen pflegt, sondern aktiv neue Impulse setzt – für eine starke Zukunft der Zupfmusik in der Schweiz.
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Bestes Jugendförderungsprojekt: «Madretsch chante!»
Das Quartierprojekt «Madretsch chante!» wurde vom Schweizer Jugendmusikverband zum besten Jugendförderungsprojekt 2025 gekürt. Über mehrere Monate hinweg probten 17 Klassen der Schulen Madretsch, vom Kindergarten bis zur 6. Klasse, gemeinsam. Aufgeführt wurden Lieder aus allen Kontinenten und in sechs Sprachen. Geübt wurde im Unterricht, in Tandems und während einer speziellen Musikprojektwoche. Dabei erhielten die Teilnehmenden Unterstützung von professionellen Gesangscoaches sowie dem JUBIS, dem Jugendensemble der Bieler Stadtmusik. Durch «Madretsch chante!» wurde die Zusammenarbeit zwischen Schule und Musikverein gestärkt und langfristig verankert. Den Abschluss bildeten drei Konzerte, die eindrücklich zeigten, wie Musik Gemeinschaft schafft.
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Bühne weg – was nun?
Volksmusikanten treten häufig und gerne in Beizen auf. Nah am Publikum spielen sie ihre meist unverstärkte Musik. Schade ist, wenn ein etabliertes Lokal die Tore schliesst -– aktuell die Tschuppi‘s Wonderbar in Luzern und in einem Jahr der Windstock in der Nähe von Schwyz.
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«NextGen» – Junge Volksmusik aus St. Antönien
Das «Volksmusighus» fördert junge Bündner Musikerinnen und Musiker mit einem speziellen Projekt: Eine neue CD-Produktion zeigt, wie viel Talent im Kanton steckt. In St. Antönien läuft derzeit ein besonderes Volksmusikprojekt: «NextGen» bringt junge Bündner Formationen ins Rampenlicht. Unter der fachkundigen Leitung von Andrea Thöny hatten sich insgesamt 16 Gruppen aus dem ganzen Kanton zu CD-Aufnahmen zusammengefunden. Die Musikerinnen und Musiker sind zwischen zehn und achtzehn Jahre alt und spielen mit beeindruckender Leidenschaft. Ihr Instrumentarium reicht vom Schwyzerörgeli über Klarinette und Saxofon bis hin zu Geige und Harfe. Einige der Jugendlichen sind bereits routiniert, andere entdeckten die Volksmusik erst durch dieses Projekt. Aufgenommen wurde im mobilen Tonstudio des «Volksmusighus» – live, ohne Schnitte, ohne Playback, ohne Effekte. Nur ein Profi-Tontechniker sorgte für den finalen Klang. Von den Jungmusikantinnen und -musikanten verlangte dies fehlerfreies Spielen und dürfte bei manchen für ordentlich Nervosität gesorgt haben. Doch genau diese Echtheit macht diese musikalische Bestandesaufnahme so besonders und zeigt, wie lebendig die junge Volksmusik in Graubünden ist.
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Hinter den Kulissen von «Viva Volksmusik»
Gespräche, Musik und Gesang prägen am Samstagnachmittag die Stimmung in der Bodensee-Arena Kreuzlingen. Moderator Nicolas Senn, hochkarätige Volksmusikanten und vielversprechende Nachwuchskünstler bereiten sich auf die Show «Viva Volksmusik» vom Abend vor.
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