PODCAST · music
Potzmusig
by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
«Potzmusig» ist bei Schweizer Radio und Fernsehen SRF das Zuhause der Schweizer Volksmusik. Radio SRF Musikwelle setzt unter dieser Marke die traditionelle Schweizer Volksmusik attraktiv in Szene und bringt sie so einem breiten Publikum näher.
-
10
Die Rigi Stubete kehrt zurück
Die legendäre Rigi Stubete erlebt ein Comeback. Nach 23 Jahren der Pause wird das Traditionsfest auf der «Königin der Berge» neu aufgelegt – mit frischem Konzept und viel musikalischer Energie. Die Rigi Stubete galt über Jahrzehnte als einer der wichtigsten Treffpunkte für Volksmusikfans aus der ganzen Schweiz. Beat Halter, Initiator und grosser Förderer der Volksmusik, organisierte diesen exklusiven Anlass in seinem Chalet «Bärghuis» auf Rigi Kaltbad zwischen 1964 und 2003. Nun wird das Fest in modernisierter Form wiederbelebt, ohne seine Wurzeln zu verlieren. An der ersten Revival-Ausgabe am 16. Mai 2026 spielen Formationen aus dem Emmental, der Innerschweiz und der Ostschweiz auf verschiedenen Bühnen. Neu dazu gesellen sich junge Talente, die traditionelle Klänge mit zeitgenössischen Elementen verbinden. Die Rigi Stubete soll damit wieder zu einem kulturellen Höhepunkt im Alpenraum werden. Organisiert wird die Neuauflage von der Rigi Plus AG in Zusammenarbeit mit dem Verband Schweizer Volksmusik Schwyz und dem Kulturwerk aus Gersau.
-
9
Musikalische Schätze in Winterthur – Zukunft ungewiss
Das Leihnoten-Archiv vom verstorbenen Dirigenten Reto Parolari in Winterthur umfasst nahezu das ganze unterhaltungmusikalische Schaffen der Schweiz im 20. Jahrhundert. Die freiwilligen Mitarbeiter kümmern sich nun um die Zukunft. Zwei von ihnen sind vor Kurzem verstorben, nun kümmern sich Hanspeter von Siebenthal und Paul Haug zusammen mit Hilde Rechsteiner um die Zukunft des Leihnoten-Archivs. Ende Jahr müssen sie den 150 Quadratmeter grossen Kellerraum in Winterthur verlassen was die Sache zusätzlich erschwert. Die Örtlichkeit aber ist nicht das grosse Problem – schwieriger ist die personelle Situation. Das Leihnoten-Archiv sollte institutionalisiert werden, um die ehrenamtlichen Helfer der letzten 20 Jahre zu entlasten.
-
8
Blasmusik soll sich nicht verstecken
Mit der zweiten «Woche der Blasmusik» möchte der Emmentalische Musikverband die Blasmusik für alle erlebbar machen. Vom 27. April bis zum 3. Mai finden im Emmental 45 Blasmusik-Veranstaltungen statt. «Der Verband macht die Dachkampagne, damit das Engagement der Vereine wahrgenommen wird», sagt Christian Siegenthaler, Co-Präsident des Emmentalischen Musikverbands EMV. Die einzelnen Anlässe werden dann von den einzelnen Vereinen in Eigenregie organisiert. Der Fantasie der Vereine sind dabei keine Grenzen gesetzt. Für die zweite «Woche der Blasmusik» hat der Emmentalische Musikverband beim Komponisten Jan Müller eigens eine Hymne in Auftrag gegeben: «Vo Höger u Chräche», heisst sie. Diese Hymne ist in der Potzmusig auf der SRF Musikwelle erstmals im Radio zu hören.
-
7
IG Schweizer Blaskapellen trifft sich in Aarberg
An der Hauptversammlung in Aarberg wird unter anderem der Austragungsort für das Schweizerische Blaskapellentreffen 2028 bestimmt. Die Suche nach einem Austragungsort für dieses Treffen hat sich für die IG Schweizer Blaskapellen (ISB) als schwierig erwiesen. Inzwischen konnte jedoch ein Organisationskomitee gefunden werden. «Wir freuen uns sehr darüber, denn was wäre die ISB ohne das Schweizerische Blaskapellentreffen?», schreibt Verbandspräsidentin Erika Staub in ihrem Jahresbericht. Zudem wird in Aarberg an der ISB-Hauptversammlung über die bessere Integration von Kleinformationen in die ISB informiert. «Dieses Thema wurde im vergangenen Verbandsjahr im Vorstand und in der Musikkommission intensiv behandelt», so die ISB. Konkret geht es um die Frage, wie Kleinformationen am Schweizerischen Blaskapellentreffen in die Wettspiele integriert werden können. Das Schweizerische Blaskapellentreffen findet alle zwei Jahre statt. In diesem Jahr trifft sich die Schweizer Blaskapellenszene in Schüpfheim, vom 11. bis 13. September 2026.
-
6
Alpengroove – Album «Volksmusik – ächt vielsiitig»
Seit 2019 betreibt Top-Akkordeonist Remo Gwerder sein Projekt «Alpengroove». Durch die moderne Technik ist er in der Lage, sein Akkordeon wie eine ganze Band erklingen zu lassen. Nun ist ein erstes Album erschienen. Zu Hören auf den gängigen Streaming-Plattformen.
-
5
Das jodelnde Klassenzimmer
Seit dem 11. Dezember 2025 gehört der Schweizer Jodel zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit – eine grosse Ehre, die aber auch Verpflichtungen mit sich bringt. Wer einmal mit Bräuchen und Traditionen als immaterielles Kulturerbe auf der UNESCO-Liste steht, kann sich nicht einfach auf seinen Lorbeeren ausruhen. Vielmehr hat sich die Schweiz im Rahmen sogenannter «Bewahrungsmassnahmen» dazu verpflichtet, den Jodel nicht nur zu erhalten, sondern aktiv zu fördern und sichtbar zu machen. So entstand letztes Jahr das Projekt «Das jodelnde Klassenzimmer», das nachhaltige Strukturen für die Förderung und Weitergabe des Jodelns schafft. Dabei sollen Grundlagen entstehen, welche das Jodeln als Teil der gelebten Volkskultur im Schweizer Bildungssystem integrieren und verankern. Ein besonderes Augenmerk legte die dafür zuständige Arbeitsgruppe auf geeignete Lehrpersonen mit Jodelerfahrung, die bereit waren, das Jodeln während des Schuljahres 2025/26 in ihren Unterricht einzubringen. Aus diesen Erkenntnissen soll ersichtlich werden, ob und in welcher Form das Bedürfnis nach Unterrichtsmaterial und Weiterbildungsangeboten für Lehrpersonen besteht. Durch das Projekt «Jodelndes Klassenzimmer» sollen künftig auch nichtjodelnde Lehrpersonen motiviert werden, das Jodeln mit ihrer Schulklasse aufzugreifen.
-
4
50 Jahre fasziniert vom Alphorn – das Alphorntrio Mühlrüti
Begonnen hat alles in der Dorfmusik. Dort haben die Brüder Johann und Georg Hollenstein zusammen mit Sepp Meile Musik gemacht. Schon damals spielten sie mit ihren Blechblasinstrumenten gerne in der Natur, der Schritt zum Alphorn war also nicht mehr weit. Nun treten sie seit 50 Jahren als Alphorntrio Mühlrüti auf und feiern dies mit einem grossen Konzert in der heimischen Kirche. Am Ostersonntag um 15 Uhr beginnt das Konzert, musikalisch unterstützt werden die drei Jubilaren vom Bergsonnechörli und vom Jodelchörli Heimetfreud Mosnang, von den jungen Musikantinnen der Toggeburger Meitle Musig und der innerschweizer Jodlerin Monika Frank. Von allen gemeinsam ist auch eine neue CD erschienen.
-
3
Zupfmusik-Verband geht neue Wege
Seit über 100 Jahren bündelt der Zupfmusik Verband Schweiz die Kräfte von Mandolinen , Gitarren und Zitherensembles im ganzen Land. Jetzt richtet er den Blick entschlossen nach vorn – mit neuen Projekten und einem ambitionierten Festivalplan. Der Zupfmusik Verband Schweiz wurde 1921 gegründet und ist heute die zentrale Anlaufstelle für alle, die sich der Mandolinen-, Gitarren- und Zithermusik verschrieben haben. Er vernetzt Ensembles, fördert den musikalischen Nachwuchs und setzt sich für die Sichtbarkeit dieser traditionsreichen Instrumente ein. Aktuell steht ein besonders wichtiges Projekt im Mittelpunkt: Das internationale Zupfmusik-Festival im süddeutschen Bruchsal. Um mit dem Verbandsorchester zupf.helvetica an diesem Grossereignis teilnehmen zu können, startete der Verband ein Crowdfunding. Dadurch konnte unter anderem die Uraufführung eines Werkes des renommierten Basler Komponisten Mike Svoboda sichergestellt werden. Mit diesem Schritt zeigt der Verband, dass er nicht nur Traditionen pflegt, sondern aktiv neue Impulse setzt – für eine starke Zukunft der Zupfmusik in der Schweiz.
-
2
Bestes Jugendförderungsprojekt: «Madretsch chante!»
Das Quartierprojekt «Madretsch chante!» wurde vom Schweizer Jugendmusikverband zum besten Jugendförderungsprojekt 2025 gekürt. Über mehrere Monate hinweg probten 17 Klassen der Schulen Madretsch, vom Kindergarten bis zur 6. Klasse, gemeinsam. Aufgeführt wurden Lieder aus allen Kontinenten und in sechs Sprachen. Geübt wurde im Unterricht, in Tandems und während einer speziellen Musikprojektwoche. Dabei erhielten die Teilnehmenden Unterstützung von professionellen Gesangscoaches sowie dem JUBIS, dem Jugendensemble der Bieler Stadtmusik. Durch «Madretsch chante!» wurde die Zusammenarbeit zwischen Schule und Musikverein gestärkt und langfristig verankert. Den Abschluss bildeten drei Konzerte, die eindrücklich zeigten, wie Musik Gemeinschaft schafft.
-
1
Bühne weg – was nun?
Volksmusikanten treten häufig und gerne in Beizen auf. Nah am Publikum spielen sie ihre meist unverstärkte Musik. Schade ist, wenn ein etabliertes Lokal die Tore schliesst -– aktuell die Tschuppi‘s Wonderbar in Luzern und in einem Jahr der Windstock in der Nähe von Schwyz.
-
0
«NextGen» – Junge Volksmusik aus St. Antönien
Das «Volksmusighus» fördert junge Bündner Musikerinnen und Musiker mit einem speziellen Projekt: Eine neue CD-Produktion zeigt, wie viel Talent im Kanton steckt. In St. Antönien läuft derzeit ein besonderes Volksmusikprojekt: «NextGen» bringt junge Bündner Formationen ins Rampenlicht. Unter der fachkundigen Leitung von Andrea Thöny hatten sich insgesamt 16 Gruppen aus dem ganzen Kanton zu CD-Aufnahmen zusammengefunden. Die Musikerinnen und Musiker sind zwischen zehn und achtzehn Jahre alt und spielen mit beeindruckender Leidenschaft. Ihr Instrumentarium reicht vom Schwyzerörgeli über Klarinette und Saxofon bis hin zu Geige und Harfe. Einige der Jugendlichen sind bereits routiniert, andere entdeckten die Volksmusik erst durch dieses Projekt. Aufgenommen wurde im mobilen Tonstudio des «Volksmusighus» – live, ohne Schnitte, ohne Playback, ohne Effekte. Nur ein Profi-Tontechniker sorgte für den finalen Klang. Von den Jungmusikantinnen und -musikanten verlangte dies fehlerfreies Spielen und dürfte bei manchen für ordentlich Nervosität gesorgt haben. Doch genau diese Echtheit macht diese musikalische Bestandesaufnahme so besonders und zeigt, wie lebendig die junge Volksmusik in Graubünden ist.
-
-1
Hinter den Kulissen von «Viva Volksmusik»
Gespräche, Musik und Gesang prägen am Samstagnachmittag die Stimmung in der Bodensee-Arena Kreuzlingen. Moderator Nicolas Senn, hochkarätige Volksmusikanten und vielversprechende Nachwuchskünstler bereiten sich auf die Show «Viva Volksmusik» vom Abend vor.
No matches for "" in this podcast's transcripts.
No topics indexed yet for this podcast.
Loading reviews...
ABOUT THIS SHOW
«Potzmusig» ist bei Schweizer Radio und Fernsehen SRF das Zuhause der Schweizer Volksmusik. Radio SRF Musikwelle setzt unter dieser Marke die traditionelle Schweizer Volksmusik attraktiv in Szene und bringt sie so einem breiten Publikum näher.
HOSTED BY
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
CATEGORIES
Loading similar podcasts...