Rettungsdienst FM

PODCAST · health

Rettungsdienst FM

Der Audiopodcast für den Rettungsdienst, mit Themen rund um den Rettungsdienst.

  1. 73

    Kindeswohl?

    – im Gespräch mit Arthur Schröder – Wir wagen uns an ein schwieriges Thema: Missbrauch und Misshandlung von Kindern.Naturgemäß sind Notfälle mit Kindern für die meisten Mitarbeiter im Rettungsdienst stark emotional besetzt. Zudem sind Kindernotfälle nicht sehr häufig und damit für viele von uns außerhalb der Routine.Wenn wir dann feststellen oder den Verdacht haben, dass Missbrauch oder Misshandlung im Raum steht, wird der Notfall schnell zu einer sehr belastenden Situation. In dieser Podcast-Folge berichtet uns Arthur Schröder von seinen Erfahrungen als Kinderarzt in einer Notaufnahme. Er schildert echte Fälle und wir beginnen zu begreifen, dass es nicht hilft, wütend Vorwürfe zu erheben. Wenn wir den betroffenen Kindern wirklich helfen wollen, braucht es eine ruhige und sachliche Herangehensweise.Gerade die Misshandlung ist nicht Ausdruck des Bösen, sondern oft eine Falle, in die Eltern und Sorgende und eigentlich alle Menschen, aus Überforderung mit ihren Kindern geraten können.Missbrauch und Misshandlung ziehen sich durch alle Sozial-, Bildungs- und Gesellschaftsschichten. Es gibt jedoch Risikofaktoren, für die wir unsere Aufmerksamkeit schärfen können. Wenn es gelingt, durch Unterstützungs- und Hilfsangebote Eltern und Sorgeberechtigte zu entlasten, kann oft wieder ein intaktes Zuhause entstehen, in dem Kinder gesund und sicher aufwachsen können.Nüchtern betrachtet, sind Missbrauch und Misshandlung meist Symptome einer Krankheit, an der eine Familie leidet. Mit besonnener Arbeit können wir dazu beitragen, diese zu heilen. Es gilt also, wie immer, einen kühlen Kopf zu bewahren und den kurzen Augenblick, den wir im Leben des betroffenen Kindes haben, zu nutzen. Arthur Schröder ist Facharzt für Pädiatrie und befindet sich derzeit in der Facharztausbildung zum Anästhesisten.Vor seinem Medizinstudium arbeitete Arthur als Rettungsassistent. Er blieb der Notfallmedizin treu und ist jetzt als Notarzt tätig.Obendrein engagiert er sich als Instruktor für verschiedene Kursformate wie PHTLS, EPC, PALS, ACLS etc. Gerne möchte er einmal die Pädiatrie mit der Anästhesie verbinden, denn ein kindgerechter Umgang in der Medizin, ohne Stress, Schmerzen oder Zwang, liegt ihm am Herzen. Wie alle Ärzte hat auch Arthur kein gescheites Foto von sich, aber immerhin ein tolles Hemd. Praktische Hilfe zum Thema findet ihr bei der medizinischen Kinderschutz-Hotline. Wie den Giftnotruf erreicht ihr die Hotline 24/7 über das Internet, via iOS- oder Android App und per Telefon. https://kinderschutzhotline.de Kindeswohl? by Frank Weilbacher und Julius Hohmann is licensed under CC BY-NC-ND 4.0

  2. 72

    Die Avantgarde – Teil 2

    Es ist unglaublich, mit ihrer Hilfsorganisation – ‚Awangarda – polscy medycy na froncie‘ – begibt sich Katarzyna Daniszewska direkt ins Auge des Orkans. Dabei müssen sie, oft übermenschliches leisten, wenn die Verletzten in Wellen ihren Versorgungspunkt überfluten und herkömmliche Triagekonzepte versagen. Was motiviert Katarzyna und ihre Gefährten, was hoffen sie dort zu finden, ausser Grauen und Leid? Was macht es mit einem, wenn man in einer solchen Umgebung arbeitet? Wie hält man das aus? Welchen Sinn hat eine Tätigkeit in diesem sinnlos aufgezwungenen Krieg, der noch nicht einmal der eigene ist. Im Gespräch mit Katarzyna wird klar, sie brennt für ihre Arbeit, sie will genau dort sein. Möglicherweise ist dies ein Schlüssel, die Neugierde, die Begeisterung und der Wunsch die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und die Grenzen zu verschieben. Und dort im Donbass unmittelbar an der ukrainischen Front haben Katarzyna und ihre Kammeraden etwas gefunden, womit man an einem solch lebensfeindlichem Ort nicht rechnet. Freundschaft, Kameradschaft, Opferbereitschaft, Dankbarkeit, Menschlichkeit. Bitte unterstützt die Arbeit von Awangarda! Ihr könnt spenden und damit die Arbeit von Awangarda an der ukrainischen Front direkt unterstützen. BIC BREXPLPWMBK IBAN PL69114020040000321220559335 Teilt und Liked ihre Beiträge auf Instagram und Facebook, das verschafft ihnen Aufmerksamkeit für potentielle Unterstützer. https://www.facebook.com/awangardamedycy https://www.instagram.com/awangardamedycy?igsh=ejJmbDBhdTI2azlk

  3. 71

    Die Avantgarde – Teil 1

    Polnische Medics an die Front Der Russische Angriffskrieg auf die Ukraine tobt nun seit über zwei Jahren. Haben wir uns zunächst die Augen gerieben, überrascht vom Wiederstandswillen der Ukrainie, so ist das nun vorherrschende Gefühl wohl eher Enttäuschung und Medienmüdigkeit. Enttäuschung, weil die Ukrainier ihr Momentum nicht in einer wirksamen Gegenoffensive entfalten konnten, Enttäuschung, weil die westliche Welt es nicht schafft, ihre Versprechen zu halten und gemeinsam der russischen Agression etwas entgegen zu setzten. Es entsteht der Eindruck man beschränke sich auf große Worte und Zauderhaftigkeit. Auf die Ukrainer könnte das Sprichwort zutreffen, „Wer solche Freunde hat…“ Nun gibt es Menschen, die begnügen sich nicht damit, dem Treiben von der Couch aus, am Fernseher zu folgen, sie werfen ihr ganzes Leben über den Haufen und werden aktiv. Katarzyna Daniszewska, ist ein solcher Mensch. Kurz nach Ausbruch des Krieges wurde sie aktiv. Und nicht nur das, sie gründete einfach ihre eigene Hilfsorganisation. Awangarda – polscy medycy na froncie Es ist leicht zu erraten was der Name aussagt. Und tatsächlich handelt es sich bei Katarzyna und ihren Mitstreitern um eine Avantgarde, eine Gruppe von Freiwilligen die voranschreitet um Menschen denen ihr Schicksal aufgezwungen wurde zu helfen. Ganz konkret den Soldaten die für ihr Land und um ihr eigenes Überleben kämpfen. Wer nun einen bedrückendes schwermütiges Interview erwartet der wird überrascht sein. Katarzyna berichtet mit einer fröhlichen Leichtigkeit die einen packt und nicht mehr loslässt. Man beginnt zu fühlen was wohl ihre Gefährten bewegt, sich mit ihr auf diese gefährliche Mission zu begeben. Für ihre Verdienste wurden Katarzyna und ihre Mitstreiter mit ihrer Hilfsorganisation vom polnischen Präsidenten Andrzej Duda mit der Medaille für „Opfer und Mut“ ausgezeichnet. Diese Medaille wird an Menschen verliehen, welche ihr eigenes Leben riskiert haben um anderen zu helfen. Ihr könnt Awangarda auf mehrere Wege unterstützen. Teilt und Liked ihre Beiträge auf Instagram und Facebook, das verschafft ihnen Aufmerksamkeit für potentielle Unterstützer. https://www.facebook.com/awangardamedycy https://www.instagram.com/awangardamedycy?igsh=ejJmbDBhdTI2azlk Ihr könnt spenden und damit die Arbeit von Awangarda an der ukrainischen Front direkt unterstützen. BIC BREXPLPWMBK IBAN PL69114020040000321220559335 Interessante Vokabeln, die vielleicht nicht jedem geläufig sind: Casualty – Opfer/Verletzte CCP – Casualty Collection Point – Opfer/Verletztensammelstelle Stabilisation Point – Stabilisierungspunkt MedEvac – Medizinische Evakuierung von Verletzten, normalerweise mit Hubschraubern, in der Ukraine derzeit nicht möglich. TCCC – Tactical Combat Casualty Care Trenches – Schützengraben Medic – medizinisches Sanitätspersonal, es können Sanitäter aber auch Ärzte sein Main Medic – Einsatzleiter, Trupp- Gruppenführer Shrapnel – Splitter von Explosivkörpern oder Fragmente aller Art die bei einer Explosion fortgeschleudert werden Second hit – nach erfolgtem Angriff zum Beispiel mit einer Rakete, erfolgt mit zeitlichem Verzug ein zweiter Angriff um die Helfer zu treffen Tactical driver – Taktischer Fahrer Mortar – Mörser/Granatenwerfer Limb – Gliedmaße Blast injury – Explosionsverletzung Die Avantgarde – Teil 1 by Julius Hohmann und Frank Weilbacher is licensed under CC BY-NC-ND 4.0

  4. 70

    Telenotarzt?

    Frederik Hirsch im Interview Dr. med. Frederik Hirsch, ist Facharzt für Anästhesie und Notfallmedizin, und Senior Manager – Customer Relations bei der umlaut telehealthcare GmbH – Part of Accenture. Die Umlaut telehealthcare GmbH wurde 2014 aus der universitären Forschung heraus gegründet und gehört seit 2021 zum Geschäftsbereich Accenture Industry X. Als erster Anbieter eines Telenotarzt-Dienstes in Deutschland blickt sie auf über 50.000 telenotärztliche Einsätze zurück. Ihr Telenotarzt-System gilt als das bekannteste und etablierteste in der telenotärztlichen Versorgung. Das Unternehmen entwickelt digitale Lösungen und Services entlang der Rettungskette und besteht aus einem interdisziplinären Team aus Medizinern, Notfall- und Rettungssanitätern, Ingenieuren und Strategen. Ihre Produkte und Services sind unter dem Namen „connect4rescue – Im Notfall besser vernetzt“ bekannt und umfassen unter anderm den Telenotarzt, die Ersthelferalarmierungs-App corhelper und EMSix Docu. In dieser Folge sprechen wir mit Frederik Hirsch über seine Arbeit bei umlaut telehealthcare. Als Telenotarzt seit 2014 und langjähriger Experte im Bereich Telemedizin im Rettungsdienst, ist er verantwortlich für das Kundenmanagement, Ausschreibungsmanagement sowie die Etablierung des Telenotarztes in verschiedenen Rettungsdienstbereichen. Darüber hinaus bietet er Fort- und Weiterbildung für Telenotärzte und Rettungsdienstmitarbeiter. Telenotarzt Freddy Hirsch Es erwarten euch spannende Einblicke in die Welt der Telemedizin und mit Freddy haben wir jemanden der uns das Konzept Telenotarzt aus erster Hand erklären kann! Mehr Informationen findet ihr unter www.telenotarzt.de und www.corhelper.de. Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

  5. 69

    Digitales Lernen und Simulation – Christoph Clauß zu Gast

    Christoph Clauß stolperte als Zivildienstleistender in den Rettungsdienst und hätte nie gedacht dass er selbst mal Medizin studieren würde. Seine Leidenschaft für Notfallmedizin und Lehre flammte auf, als ihm ein Rettungsdienst-Kollege zum richtigen Zeitpunkt Feuer unter dem Hintern machte. Heute engagiert er sich, neben seiner ärztlichen Tätigkeit als Anästhesist, für die Firma MEDI-LEARN (www.medi-learn.de), in verschiedenen Kursformaten als Dozent und Kursleiter, er betreut Kurse für aktiv im Rettungsdienst Tätige, für Notärzte, Organisatorische Leiter, CRM, NASIM oder Kindernotfallkurse. Der Bereich des digitalen Lernens ist mit Corona stark gewachsen, über die Vor- und Nachteile der neuen Möglichkeiten diskutieren wir in dieser Folge. Christoph ließ sich von uns breitwillig vom Thema abbringen und so wurde es ein wilder Ritt durch die digitale und physische Fortbildungslandschaft. P.S. Christoph beabsichtigt ein Buch zu veröffentlichen, soviel sei verraten es wird kein Fachbuch sein.

  6. 68

    MIC Update – Das ECMO-Tool kommt zur Einsatzstelle

    Diese Folge dient als Handreichung für alle Rettungsdienst Kollegen in Heidelberg und im Raum Rhein-Neckar. Ab sofort können Notärzte und Notfallsanitäter, in einer Reanimationssituation den Einsatz einer ECMO anfordern. Das Team des ‚Medical Intervention Car Heidelberg‘ bringt das Tool ‚eCPR‘ und die Expertise an die Einsatzstelle und ergänzt damit das „Advanced Life Support“ vor Ort um die Extrakorporale Membranoxygenierung. Welcher Rettungsdienst Mitarbeiter kennt das nicht, Patienten mit kurzer Downtime und eigentlich guter Prognose, lassen sich trotz massiver Anstrengung des ALS Teams vor Ort nicht zurück holen. Mit der Anwendung der ECMO am Einsatzort öffnet sich für den Patienten eine neue Tür zurück ins Leben. Alle Details zur Alarmierung, zur Indikationsstellung und zum Verfahren selbst findet ihr in dieser Folge. Ein PDF mit kompakten Informationen erhaltet ihr auf unserer Homepage. Praktische Infos zum ECMO-Einsatz mit dem MIC Heidelberg als PDF Praktische Informationen zum Start eCPR UKHD 2023-01-22Herunterladen Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Zukunft der Reanimation – Reanimation der Zukunft Hypothermie – Teil 1 Medical Intervention Car – eCPR/ECMO auf die Straße?!

  7. 67

    Neujahrsspecial

    In unserer ersten Folge im neuen Jahr dreht sich alles um eure Fragen. Diesmal haben wir keinen Gast, sondern einen Moderator, der uns durch die Sendung führt. Der eine oder andere wird Marcels Stimme aus den Werbepausen vergangener Folgen kennen. Seid gespannt auf schwierige, ungewöhnliche und lustige Fragen von euch, unseren Hörern. Wir wünschen euch ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr, mit vielen spannenden Einsätzen. Bleibt uns treu und empfehlt uns weiter. Verbrennung von C bis Analgesie Hämorrhagischer Schock Teil 1 Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

  8. 66

    Hüter der Arbeitszeit – Teil 2

    Interview mit Uwe C. Wehding In diesem zweiten Teil geht es ans Eingemachte. Uwe führt uns durch den Arbeitszeit- und Dienstplandschungel. Und wir begegnen den ungewöhnlichsten Wildtieren, wie dem ‚Urlaub‘, oder der ‚Wochenarbeitszeit‘. Und tief im Herzen des Urwaldes, treffen wir auf Ungetüme wie dem Rahmen- oder dem Rasterdienstplan. Uwe gibt uns praktische Tipps zur Dienstplangestaltung und blickt mit uns in die Zukunft, wo automatisierte Dienstplanung eine große Rolle spielen wird.  Am Ende bleibt die Erkenntnis: Eine gute Dienstplanung geht auf die Mitarbeiter und ihre vielfältigen Bedürfnisse ein. Kontakt: Uwe C. Wehding [email protected]

  9. 65

    Hüter der Arbeitszeit – Teil 1

    Interview mit Uwe C. Wehding Wir arbeiten unter Zeitdruck, wir fahren mit Blaulicht, wir halten die Hilfsfrist, denn „Time is Brain“. „ … Ach Sie haben diese Beschwerden seit 3 Wochen? Verzeihen Sie, aber das geht mir um diese Time nicht mehr ins Brain! …“  Kurze Zeit später, „… In welchem Status bist Du so?“ „Späte 8 natürlich, die scheuchen uns schon den ganzen Tag, ohne Unterbrechung! …“ und während wir uns um die „1“ drücken, quatschen wieder mal alle von Pausen die nicht stattfinden, Schichten die nicht besetzt werden, Dienstplänen die zu spät erscheinen und natürlich hat jeder ein Schichtmodell zur Hand, damit wäre einfach alles besser.  „… Bei Dir piept es wohl schon wieder! Du kannst den Status 8 drücken wann Du willst, der interessiert die Leitstelle schon lange nicht mehr!“ Und viel später auf der Wache,  „… Übrigens, könntest Du vielleicht morgen ne Stunde früher kommen? Ruhezeit? Gar Kein Problem, heute bist Du doch ne Stunde länger geblieben und morgen klappt’s bestimmt mit der Pause. Danke schön! Du bist unser bestes Pferd im Stall, ich meinte natürlich der Dumme am Ende.“ Es wäre doch mal interessant, mal mit jemanden zu sprechen, der sich wirklich auskennt.  Uwe C. Wehding arbeitet seit langem im Bereich Arbeitszeitmanagement und Dienstplanung. Dabei ist es ihm gelungen, sich eine besondere Nische zu erschließen: Bei der Erstellung von Arbeitszeitlösungen, berät er vor allem Betriebsräte. Kontakt: Uwe C. Wehding [email protected] Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

  10. 64

    Medical Intervention Car – eCPR/ECMO auf die Straße?! (Video)

    In dieser Folge werden wir euch einen konservierten Frank auftischen. Jeden Monat kommt der Arbeitskreis Notfallmedizin der Uniklinik Heidelberg zusammen. Im April gab es zudem eine Sonderveranstaltung. Das Thema: die eCPR. Deshalb werdet ihr zuerst einen Refresher über die ECMO allgemein bekommen und dann geht Frank ans Eingemachte. Vorab als Info: diesmal könnt ihr entweder ganz normal Franks Vortrag anhören oder aber auch z.B. auf unserer Homepage als Präsentation in Videoform anschauen.   Und nun endlich die Auflösung der Frage, was denn nun auf euch zukommen wird. Es wird präsentiert, wie im Rahmen einer MIC-Nachforderung die Erfolgsquote einer gut laufenden jedoch stagnierenden ALS-Reanimation durch eine eCPR gesteigert werden kann. Ihr werdet somit in den Genuss erster Grundlagenvermittlungen kommen und final eines „optimalen“ Einsatzablaufs mit der eCPR. Schritt für Schritt von dem Zeitpunkt des MIC-Eintreffens bis zur Transportphase.  Wohl bekomms und viel Spaß!

  11. 63

    Medical Intervention Car – eCPR/ECMO auf die Straße?!

    Audioversion In dieser Folge werden wir euch einen konservierten Frank auftischen. Jeden Monat kommt der Arbeitskreis Notfallmedizin der Uniklinik Heidelberg zusammen. Im April gab es zudem eine Sonderveranstaltung. Das Thema: die eCPR. Deshalb werdet ihr zuerst einen Refresher über die ECMO allgemein bekommen und dann geht Frank ans Eingemachte. Vorab als Info: diesmal könnt ihr entweder ganz normal Franks Vortrag anhören oder aber auch z.B. auf unserer Homepage als Präsentation in Videoform anschauen.   Und nun endlich die Auflösung der Frage, was denn nun auf euch zukommen wird. Es wird präsentiert, wie im Rahmen einer MIC-Nachforderung die Erfolgsquote einer gut laufenden jedoch stagnierenden ALS-Reanimation durch eine eCPR gesteigert werden kann. Ihr werdet somit in den Genuss erster Grundlagenvermittlungen kommen und final eines „optimalen“ Einsatzablaufs mit der eCPR. Schritt für Schritt von dem Zeitpunkt des MIC-Eintreffens bis zur Transportphase.  Wohl bekomms und viel Spaß!

  12. 62

    Verbrennung von Fläche bis keine Flammazine

    In unserem vorerst letzten Teil unserer Serie zum Thema Verbrennung, gehen wir auf den Bereich ein, an den man bei diesem Thema eigentlich zuerst denken würde, nämlich die verbrannte Haut. Wie können wir Brandwunden zuverlässig einschätzen, wie können wir ein Monitoring sicherstellen und was machen wir, wenn auf der verbrannten Haut überhaupt nichts kleben will. Auch bei der Wahl der richtigen Zielklinik müssen wir uns fragen was im Vordergrund steht, die Verbrennung oder ein Trauma dessen Folge die Verbrennung ist? Fahren wir ins weit entfernte Verbrennungszentrum oder in den nahe gelegenen Schockraum? Dies und noch mehr erfahrt ihr in dieser Folge. Quellen Lund and Browder Tabelle https://en.wikipedia.org/wiki/Lund_and_Browder_chart Burn Med Pro App https://burn.med.jhmi.edu Flammazine Salbe https://s3.eu-central-1.amazonaws.com/prod-cerebro-ifap/media_all/68305.pdf Débridement https://de.wikipedia.org/wiki/Débridement Hauttransplantation https://de.wikipedia.org/wiki/Hauttransplantation Waterjel https://www.rescue-tec.de/files/downloads/info/Water%20Jel%20Informationsmappe.pdf

  13. 61

    Verbrennung von C bis Analgesie

    Im zweiten Teil unserer aktuellen Serie folgen wir weiter unserem Notfall-ABC. Auch in dieser Folge steht uns Mark weiter tapfer Rede und Antwort und erträgt geduldig den ein oder anderen emotionalen Ausbruch unsererseits. Diesmal erfahren wir u.a., wie eine gute Infusionstherapie aussehen kann und wie wir bei der Etablierung eines Zugangs vorgehen sollten. Bei alledem sollte man natürlich nicht vergessen, dass der Verbrennungsthematik möglicherweise ein Trauma zugrunde liegt und wir das keinesfalls übersehen und vernachlässigen dürfen! Eine andere Kontroverse ist sicherlich auch eine gute Analgesie – hier gibt es viele Ideen und Ansätze. Welche Konzepte uns dahingehend wirklich überzeugt haben, erfahrt ihr in dieser Folge! Wikipediaartikel zum Kompartmentsyndrom https://de.wikipedia.org/wiki/Kompartmentsyndrom Wikipediaartikel zum Kapillarlecksyndrom https://de.wikipedia.org/wiki/Kapillarlecksyndrom Brooke Formel https://flexikon.doccheck.com/de/Brooke-Formel PiCCO Monitoring https://de.wikipedia.org/wiki/PiCCO Wikipediaartikel zu Albumin https://de.wikipedia.org/wiki/Hypalbumin%C3%A4mie Beispiele für Infusionswärmer https://www.medicalexpo.de/medizin-hersteller/infusionswaermer-2373.html Wikipediaartikel zur Cyanidvergiftung https://de.wikipedia.org/wiki/Cyanidvergiftung#Pharmakologische_Entgiftung Bild zur Rotorresttherapie https://media.springernature.com/original/springer-static/image/chp:10.1007%2F978-3-662-50444-4_39/MediaObjects/6376_9_De_39_Fig3_HTML.jpg Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

  14. 60

    Verbrennung von A bis B

    Brennend haben wir wieder auf Besuch gewartet, der uns feurige Infos geben kann. Und das bedeutet: Mark Schieren ist wieder zu Gast! In den letzten Wochen und Monaten hatten wir immer wieder Themen gehabt, die um ein Thema sehr häufig kreisten: Verbrennung. Mark ist hierfür wiedermal ein toller Gesprächspartner. Die Klinik in Köln/Merheim an der er tätig ist, ist ein Zentrum für die Versorgung von Schwerbrandverletzten.  Deshalb werden wir uns mal allgemein mit Verbrennungen als auch speziell mit den einhergehenden A- und B-Problematiken beschäftigen. Wann spricht man denn wirklich von einem „richtigen“ Inhalationstrauma? Wie konsequent ist das Dogma der Intubationspflicht und wie war das nochmal mit dem Kühlen? Also verwandelt euren RTW in ein türkisches Dampfbad und genießt den ersten Teil dieser Serie!  Quellen Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin https://verbrennungsmedizin.de/brandverletztenzentren awmf Leitlinie “Behandlung thermischer Verletzungen des Erwachsenen“ https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/044-001l_S2k_Behandlung-thermischer-Verletzungen-des-Erwachsenen_2021-07.pdf awmf Leitlinie „zur Behandlung thermischer Verletzungen im Kindesalter (Verbrennung, Verbrühung)“ https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/006-128l_S2K_Thermische_Verletzungen_Kinder_2015-04-abgelaufen.pdf

  15. 59

    Das Bohren dicker Knie – Teil 2

    Es geht in die zweite und letzte Umdrehung mit dem Bohrer. Nachdem wir letztes Mal über das „Ob“ und „Was“ gesprochen haben, gehen wir nun in das „Wie“ über.  Es geht mitunter in die Themen „Punktionstechnik“ und in strategische Überlegungen. Rumfingern nicht erlaubt, Fortbildung zum qualifizierten Folterknecht beim Anspülen bzw. beim Aspirieren unter Umständen garantiert. Wet-Tshirt-Contest vermeiden und zuletzt am besten Herr der Ringe sein.  Welche Farbe nehme ich nochmal bei Mops-Tibias und welche bei kachektischen Patienten? Welche Punktionsstellen machen wann Sinn? Ist Bohren für Analgesie sinnvoll? Wie bekommt man die Nadel eigentlich wieder raus, ohne dass die Bilder im Raum von den Wänden fallen? Und ganz zum Schluss: Nicht nur Quatschen, sondern auch Machen – klingt trivial, aber wenn man’s übt, klappt’s meistens besser. Wenn nicht: am Ende der Folge haben wir einen heißen Tipp für euch, wie man über den Hersteller Fortbildungsstunden bekommt.  Viel Spaß! Quellen Die intraossäre Infusion in der Notfallmedizin – M.Helm, J.T.Gräsner, A.Gries, M.Fischer, B.W.Böttiger, C.Eich, B.Landsleitner, M.Weiss, J.Strauß, C. Höhne, K.Becke, M.Bernhard, – S1-Leitlinie 001-042: Stand: 11/2017 Der intraossäre Zugang – Eine rechtsmedizinische Studie mit Einfluss auf das präklinische Notfallmanagement – Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg – Jan-Philipp Heinrich – Hamburg 2018 Serious Complications of Intraosseous Access during Infant Resuscitation – Jiri Molacek, Karel Houdek, Václav Opatrný, Jiri Fremuth, Lumir Sasek, Inka Treskova – European Journal of Pediatric Surgery Reports Vol. 6 No. 1/2018 Arrow EZ-IO Der intraossäre Gefäßzugang – Kurzanleitung – 2016 Teleflex Adult Intraosseous Access: An Idea Whose Time Has Come – Marvin A. Wayne, MD, FACEP, FAAEM* – Israeli Journal of Emergency Medicine – Vol. 6, No. 2 May 2006 Intraossäre Infusion beim Erwachsenen – B.A. Leidel, · C. Kirchhoff – Chirurg 2008 · 79:315–326 DOI 10.1007/s00104-007-1445-y Online publiziert: 6. Februar 2008 © Springer Medizin Verlag 2008

  16. 58

    Das Bohren dicker Knie

    Eine ausführliche Betrachtung des intraossären Zugangs „Es gibt einen Stich“ *Klicken des Staubands*  Jeder, der i.v.-Zugänge legt, hat so seine „Ankündigungsfloskel“. Jeder, der i.v.-Zugänge legt, hat so seine „Lieblingsstellen“. Und weil wir uns hier in unserer Komfortzone bewegen, fällt es uns schwer rechtzeitig auf andere Zugangswege auszuweichen. Weil es uns auch so geht, dachten wir uns: machen wir doch eine neue  Selbsthilfe-Serie. In dieser Folge liefern wir den Auftakt mit einer Zugangsart, die nicht nur die eigenen Knie erzittern lässt, sondern auch meistens die des Patienten: den i.o.-Zugang. Dabei hatte er seine Hochzeit im 2. Weltkrieg!  Neben Geschichtsunterricht und fragwürdigen Ideen mit i.o.Zugangs-Materialien, werden wir uns primär auf den EZIO konzentrieren und darüber philosophieren, warum es manchmal vielleicht doch besser wäre, diese Wahl zu treffen. Getreu dem Motto „Lieber ein Nagel in der Wand, als akupunktiert bis zum Dach“. Kurzum: wir wagen einen thematischen 360-Grad-Rundumschlag – ganz wie der Bohrer selbst. Viel Spaß! Keine Quelle dafür ein Gruß an alle die ihre Zeit mit Corona in der Quarantäne verbringen. Quellen Intraossärer Zugang: S1-Leitlinie. Foamina Blog https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/001-042.html

  17. 57

    Ninja Rules Teil 2 (Audioversion)

    Auch in unserem zweiten Teil präsentieren wir Tipps und Tricks, die oft unerwartet einfach sind. Es geht nicht darum sich was zu trauen, auch nicht darum alles zu beherrschen oder alles zu können. Wir denken oft so unglaublich kompliziert und faseln irgendwas von Risiko, Teamressourcen, High Performance, dringender Notfall, Blaulichtwasser, etc. Rettungsdienst ist ein Mannschaftssport, vergleichbar mit Fußball, es geht darum sich einzubringen, den Ball zu passen, auch mal die eigene Position zu verlassen, die Vorlage zu spielen und das Ding rein zu machen. Es zählt das Tor egal wer es schießt. Man braucht sich nur um zu schauen und findet jenseits vom Fußball zahllose Analogien, von denen man lernen kann. Würde ein Pilot abheben ohne vorher seine Checkliste durchgegangen zu sein? Welche Gedanken würde sich wohl ein Bergsteiger machen, bevor er zu Gipfelbesteigung aufbricht? Würde ein Ganove, der vor dem Juweliergeschäft auf seine Kollegen wartet, den Motor seines Fluchtfahrzeuges abstellen? Und warum darf ich meine herzkranke Oma eigentlich nicht mit in die Achterbahn nehmen? Viel Spaß! Dieser Beitrag ist auch als Video auf unserer Homepage verfügbar. Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

  18. 56

    Ninja Rules Teil 2

    Auch in unserem zweiten Teil präsentieren wir Tipps und Tricks, die oft unerwartet einfach sind. Es geht nicht darum sich was zu trauen, auch nicht darum alles zu beherrschen oder alles zu können. Wir denken oft so unglaublich kompliziert und faseln irgendwas von Risiko, Teamressourcen, High Performance, dringender Notfall, Blaulichtwasser, etc. Rettungsdienst ist ein Mannschaftssport, vergleichbar mit Fußball, es geht darum sich einzubringen, den Ball zu passen, auch mal die eigene Position zu verlassen, die Vorlage zu spielen und das Ding rein zu machen. Es zählt das Tor egal wer es schießt. Man braucht sich nur um zu schauen und findet jenseits vom Fußball zahllose Analogien, von denen man lernen kann. Würde ein Pilot abheben ohne vorher seine Checkliste durchgegangen zu sein? Welche Gedanken würde sich wohl ein Bergsteiger machen, bevor er zu Gipfelbesteigung aufbricht? Würde ein Ganove, der vor dem Juweliergeschäft auf seine Kollegen wartet, den Motor seines Fluchtfahrzeuges abstellen? Und warum darf ich meine herzkranke Oma eigentlich nicht mit in die Achterbahn nehmen? Viel Spaß! Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

  19. 55

    Ninja Rules Teil 1 (Audioversion)

    Ihr erlebt eine Jam-Session auf eine Präsentation, die wir für das Kölner AINS-Kolloquium gehalten haben. Mark Schieren (HAI 2020) fragte nach unseren „Regeln, Riten und Routinen“ im Notfalleinsatz. Nach 20 Minuten Vortrag waren Frank und ich uns einig, das in dieser Präsentation noch viel mehr steckt. Wir bewundern Sanitäter wie Notärzte, die vermeintlich mit Leichtigkeit, das Team durch komplexe und chaotische Einsätze hindurch führen, unbeeindruckt von den zahllosen Fallstricken und Möglichkeiten Fehler zu machen. Scheinbar haben diese Kollegen die Grundprinzipien hinter den Dingen erkannt und potente Regeln für sich abgeleitet. Das ist jedoch meist ein Ergebnis von viel Erfahrung und auch von so manchem leidvollen Erlebnis. In dieser und der kommenden Folge, bieten wir euch ein Substrat an „Regeln, Riten und Routinen“, unsere ganz persönlichen „Ninja Rules“. Denn Erfolg bereitet man vor, so wie kein Ziel ohne Weg ist. Und wenn es ganz dick kommt, beschränken wir uns auf das Wesentliche. Teil 2 folgt im Februar. Dieser Beitrag ist auch als Video auf unserer Homepage verfügbar. https://rettungsdienstfm.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_2218.MOV AINS Kolloquium https://www.kliniken-koeln.de/Merheim_Anaesthesie_Veranstaltungen_extern.htm Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

  20. 54

    Ninja Rules Teil 1

    Ihr erlebt eine Jam-Session auf eine Präsentation, die wir für das Kölner AINS-Kolloquium gehalten haben. Mark Schieren (HAI 2020) fragte nach unseren „Regeln, Riten und Routinen“ im Notfalleinsatz. Nach 20 Minuten Vortrag waren Frank und ich uns einig, das in dieser Präsentation noch viel mehr steckt. Wir bewundern Sanitäter wie Notärzte, die vermeintlich mit Leichtigkeit, das Team durch komplexe und chaotische Einsätze hindurch führen, unbeeindruckt von den zahllosen Fallstricken und Möglichkeiten Fehler zu machen. Scheinbar haben diese Kollegen die Grundprinzipien hinter den Dingen erkannt und potente Regeln für sich abgeleitet. Das ist jedoch meist ein Ergebnis von viel Erfahrung und auch von so manchem leidvollen Erlebnis. In dieser und der kommenden Folge, bieten wir euch ein Substrat an „Regeln, Riten und Routinen“, unsere ganz persönlichen „Ninja Rules“. Denn Erfolg bereitet man vor, so wie kein Ziel ohne Weg ist. Und wenn es ganz dick kommt, beschränken wir uns auf das Wesentliche. Teil 2 folgt im Februar. AINS Kolloquium https://www.kliniken-koeln.de/Merheim_Anaesthesie_Veranstaltungen_extern.htm Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

  21. 53

    Urapidil ?

    Under Pressure – Urap(i)dil oder der Corpus Delicti vieler Synkopen „Boah, da bekomm ich Blutdruck, wenn ich das sehe!“ Etwa so wird sich wohl Frank in der neuen Folge gefühlt haben, als Julius live bei Frau Müller war und den Wilden Westen hat wieder aufleben lassen. Diesmal geht es darum, warum es keine gute Idee ist die Alte Schule mit Nitrospray und „Urapdil“ weiter leben zu lassen, wenn ein zu hoher Blutdruck in Form von Frau Müller im Raum steht. Hinzukommend erklärt Frank, was es eigentlich mit der Kontraindikation der Aortenisthmusstenose auf sich hat. Julius freut das, denn er kann in diesem Hinblick wieder seinem Frust über zu seltenes Auskultieren Luft machen. Ebenso geben beide Tipps und Tricks, wie man Notärzte und Kollegen zwischenzeitlich bespaßen kann, damit nicht doch noch Frau Müller nicht nur vom Glauben sondern auch vom Druck abfällt. Aber mal im Ernst: Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen einer hypertensiven Entgleisung und einem hypertensiven Notfall? Was ist eine hypertensive Dringlichkeit? Muss man denn immer den Blutdruck senken oder macht es manchmal auch Sinn den Blutdruck einfach mal so zu belassen, wie er ist? Eine ganze Ampulle voller Fragen, Überlegungen und Antworten! von L Quellen ESC Council on hypertension position document on the management of hypertensive emergencies https://academic.oup.com/ehjcvp/article/5/1/37/5079054 ESC /ESH Pocket Guidelines – Management der arteriellen Hyptertonie, Version 2018 Pocket-Leitlinie: Management der arteriellen Hypertonie (Version 2018) Urapidil Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Urapidil Alpha 1 Adrenozeptor https://de.wikipedia.org/wiki/%CE%911-Adrenozeptor 5-HT-Rezeptor https://de.wikipedia.org/wiki/5-HT-Rezeptor Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

  22. 52

    FOAM what …? (Audioversion)

    Das Video wird dir möglicherweise nicht angezeigt. Du findest es auf unserer Homepage. „Du machst doch einen Podcast…Du weißt doch bestimmt, ob…“ dabei wusste noch vor ein paar Jahren kaum jemand, was ein Podcast ist.  Frank und Julius waren kürzlich als Referenten zum Akademiekongress der Universitätsmedizin Mannheim eingeladen. Das Thema „Moderne Zugänge zu medizinischen Inhalten“.  Eben an Rosa, Grün oder Orange gedacht? Zugegeben: es fällt einem eher schwer seine Rettungsdienst-Nerd-Denkweise abzulegen. Diesmal geht es aber um andere Zugänge. Früher hat man meist Lehrbücher zu Rate gezogen oder auf erfahrene Kollegen gesetzt. Heute kann man über die modernen Medien (zunehmend auch mit Spaß als nur aus Pflichtgefühl) quasi „nebenher“  Wissen erlangen. Warum eigentlich? Woher kommen die Blogs, Audio- und Videobeiträge? Wer steckt dahinter? Sobald ein Lehrbuch auf dem Markt ist, ist es quasi schon wieder veraltet. Zeitschriften und Wissenschaftsliteratur stehen hinter Pay-Walls und gute Fortbildungen sind teuer. Aktuelles Fachwissen ist somit nicht für jeden zugänglich. Man muss sich wirklich genau überlegen, wann man sich, wie und in welcher Form weiterbilden will und kann. Mit Podcasts, Videos & Co jedoch, kann man schnell mal beinahe nebenher interessantes und aktuellstes Wissen konsumieren. An sich also eine tolle Sache und ein guter Ersatz für Printmedien, Buchstaben-Kursen & Co oder? Als Mike Cadogan 2012, in einem Pub in Dublin, tief in sein Bier blickte und überlegte, wie er die Bewegung, von in der Notfallmedizin Tätigen, für einen „ICEM“ Vortrag, beschreiben könnte, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen, über die sozialen Medien teilten, fand er das Akronym „FOAM“ Free Open Acces Meducation. FOAM beschreibt eine Bewegung von in der Notfallmedizin und zunehmend auch in allen anderen Bereichen der Medizin Tätigen, die für alle, die am Patienten tätig werden, hochwertiges Wissen Erfahrungen und Lerninhalte zur Verfügung stellen. Dabei handeln die Akteure in der FOAM Bewegung durchaus aus unterschiedlichster Motivation heraus. Für die einen ist es eine Freude sich mit wissenschaftlichen Inhalten zu beschäftigen, andere treibt ein journalistisches Interesse, wieder andere möchten Veränderung herbeiführen, manche erarbeiten Inhalte zunächst für sich selbst. Allen gemein ist jedoch das sie das was sie tun und schaffen, was sie motiviert und begeistert, mit der Gemeinschaft der in der Medizin Tätigen teilen. FOAM ist somit Kommunikation und Diskurs von Fachthemen und zwar für alle frei zugänglich. Da Frank verhindert war, musste Julius den Vortrag im Mannheimer Rosengarten alleine halten. Damit Frank aber auch zu Wort kommt, spielen euch die beiden den Vortrag als Videospräsentation nach. Hierbei lernt ihr die FOAM-Bewegung kennen, erfahrt warum Frank und Julius dieser eher zufällig angehörgen und wie ihr FOAM als wertvolle Ressource in euer eigenes Lernen integrieren könnt. Viel Spaß! Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

  23. 51

    FOAM what …?

    „Du machst doch einen Podcast…Du weißt doch bestimmt, ob…“ dabei wusste noch vor ein paar Jahren kaum jemand, was ein Podcast ist.  Frank und Julius waren kürzlich als Referenten zum Akademiekongress der Universitätsmedizin Mannheim eingeladen. Das Thema „Moderne Zugänge zu medizinischen Inhalten“.  Eben an Rosa, Grün oder Orange gedacht? Zugegeben: es fällt einem eher schwer seine Rettungsdienst-Nerd-Denkweise abzulegen. Diesmal geht es aber um andere Zugänge. Früher hat man meist Lehrbücher zu Rate gezogen oder auf erfahrene Kollegen gesetzt. Heute kann man über die modernen Medien (zunehmend auch mit Spaß als nur aus Pflichtgefühl) quasi „nebenher“  Wissen erlangen. Warum eigentlich? Woher kommen die Blogs, Audio- und Videobeiträge? Wer steckt dahinter? Sobald ein Lehrbuch auf dem Markt ist, ist es quasi schon wieder veraltet. Zeitschriften und Wissenschaftsliteratur stehen hinter Pay-Walls und gute Fortbildungen sind teuer. Aktuelles Fachwissen ist somit nicht für jeden zugänglich. Man muss sich wirklich genau überlegen, wann man sich, wie und in welcher Form weiterbilden will und kann. Mit Podcasts, Videos & Co jedoch, kann man schnell mal beinahe nebenher interessantes und aktuellstes Wissen konsumieren. An sich also eine tolle Sache und ein guter Ersatz für Printmedien, Buchstaben-Kursen & Co oder? Als Mike Cadogan 2012, in einem Pub in Dublin, tief in sein Bier blickte und überlegte, wie er die Bewegung, von in der Notfallmedizin Tätigen, für einen „ICEM“ Vortrag, beschreiben könnte, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen, über die sozialen Medien teilten, fand er das Akronym „FOAM“ Free Open Acces Meducation. FOAM beschreibt eine Bewegung von in der Notfallmedizin und zunehmend auch in allen anderen Bereichen der Medizin Tätigen, die für alle, die am Patienten tätig werden, hochwertiges Wissen Erfahrungen und Lerninhalte zur Verfügung stellen. Dabei handeln die Akteure in der FOAM Bewegung durchaus aus unterschiedlichster Motivation heraus. Für die einen ist es eine Freude sich mit wissenschaftlichen Inhalten zu beschäftigen, andere treibt ein journalistisches Interesse, wieder andere möchten Veränderung herbeiführen, manche erarbeiten Inhalte zunächst für sich selbst. Allen gemein ist jedoch das sie das was sie tun und schaffen, was sie motiviert und begeistert, mit der Gemeinschaft der in der Medizin Tätigen teilen. FOAM ist somit Kommunikation und Diskurs von Fachthemen und zwar für alle frei zugänglich. Da Frank verhindert war, musste Julius den Vortrag im Mannheimer Rosengarten alleine halten. Damit Frank aber auch zu Wort kommt, spielen euch die beiden den Vortrag als Videospräsentation nach. Hierbei lernt ihr die FOAM-Bewegung kennen, erfahrt warum Frank und Julius dieser eher zufällig angehörgen und wie ihr FOAM als wertvolle Ressource in euer eigenes Lernen integrieren könnt. Viel Spaß! Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

  24. 50

    Ertrinken Teil 2

    Endlich geht es weiter mit unserem Thema „Ertrinken“ und hoffen, dass ihr weiterhin durstig auf Wissen seid! In Teil 2 erwarten euch viele spannende Fakten und Überlegungen hinsichtlich der möglichen Buchstabenproblematiken, die mit einem Ertrinkungsunfall einhergehen können. Zudem stellen wir uns u.a. die Fragen, in welcher Achse man eigentlich Patienten am besten aus dem Wasser retten und wie man diese allgemein sinnvoll transportieren sollte. Aber nicht nur das „Wie“ wird behandelt, sondern auch das „Warum“. Denn wer denkt denn wirklich im Eifer des Gefechtes an die Ursache, warum ein Ertrinkungsunfall geschieht? Krampfanfälle, Stürze, etc.; sie alle birgen Ursachen, weshalb ein Patient sprichwörtlich baden gehen kann. Und was benötigt der Patient nach einer Rettung mit am meisten? Richtig: Luft und einen (Wärme-)Burrito! Ob solche Patienten Kandidaten für eine ECMO wären und eins auf die 12 (Ableitungen) bekommen sollten…? Quellen British Journal of Anaesthesia 1997; 79: 214–225Immersion, near-drowning and drowningF. ST C. GOLDEN, M. J. TIPTON AND R. C. SCOTThttps://www.researchgate.net/publication/13880424_Immersion_near-drowning_and_drowning Resuscitation 84 (2013) e31– e32Letter to the EditorDrowning: guidelines extant, evidence-based risk for rescuers?https://www.resuscitationjournal.com/article/S0300-9572(12)00826-X/fulltext The Water Incident Database (WAID) 2012 to 2019: A Systematic Evaluationof the Documenting of UK DrowningsSamuel HillsBournemouth UniversityMatthew HobbsUniversity of CanterburyMichael TiptonUniversity of PortsmouthMartin Barwood([email protected])Leeds Trinity Universityhttps://www.researchsquare.com/article/rs-602220/v1 https://www.dlrg.de/informieren/die-dlrg/presse/statistik-ertrinken/ Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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    Ertrinken Teil 1

    Schere, Stein,… Brunnen? Was soll das? Ertrinken scheint kein häufiges Notfallbild darzustellen. Überhaupt denkt man beim Thema Ertrinken an ferne Gewässer und Küstengebiete. Wenn man sich jedoch in seinem Umfeld umhört, stellt man schnell fest, dass jeder, nicht nur eine Geschichte berichten kann, von einem Freund, einem Angehörigen oder von sich selbst, bei der es sich um einen Ertrinkungsnotfall gehandelt hat. Die Flutkatastrophe im Ahrtal, im Juli diesen Jahres mit 133 Toten hat uns in schockierender Weise vor Augen geführt, wie schnell und unvermittelt, auch hierzulande, die eigene Existenzgrundlage und sogar das Leben selbst, einfach weggespült werden kann. Laut WHO ertrinken Weltweit jährlich 372.000 Menschen, davon 37.000 in europäischen Regionen. Als Todesursache, trifft Ertrinken vor allem Länder mit geringem und mittlerem Einkommen aber vor allem Kinder, bei den 5 bis 14 Jährigen ist es die Zweit häufigste Todesursache.   Und wenn man in die Statistiken schaut, so stellt man sich unvermittelt die Frage ob die 22.200 Flüchtlinge die seit 2014 im Mittelmeer ertrunken sind auch in den Zahlen abgebildet sind. Es würde nicht verwundern, wenn dies nicht der Fall wäre, denn Ertrinken ist ein leiser und einsamer Tod. Unbemerkt und langsam verschwindet man einfach von der Oberfläche. Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Eine überzeugende Interpretation der Kälte Schock Reaktion

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    Rettungsdienst FM – Karriere

    Vom Rettungsingeneur zum BayZBE Max Zeuch zu Gast In unserer Folge zum 100 Jährigen Jubiläum der Bergwacht, konnten wir Max bereits als engagiertes Mitglied der Bergwacht kennenlernen. In dieser Episode berichtet Max von seinem Studium zum Rettungsingenieur, an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Sicherlich eine attraktive Möglichkeit, für alle die sich fragen, was denn sonst noch so an beruflicher Weiterentwicklung im Rettungsdienst möglich ist. Das Studium des Rettungsingenieurwesens ist breit gefächert und öffnet Türen in Bereiche, die man vielleicht zuvor nicht im Blick hatte. Max führte seine Bachelor-Arbeit zu seinem heutigen Arbeitgeber, dem „Bayrischen Zentrum für besondere Einsatzlagen“. Was es mit diesem Zentrum auf sich hat und welche besonderen Einsatzlagen gemeint sind, dass erfahrt ihr in dieser Folge. Quellen https://www.haw-hamburg.de/studium/studiengaenge-a-z/studiengaenge-detail/course/courses/show/rettungsingenieurwesen/Studieninteressierte/ https://de.wikipedia.org/wiki/Rettungsingenieurwesen http://www.rescue-engineers.de/ Startseite Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

  27. 47

    In der Hitze der Nacht – Hyperthermie

    Seid ihr auch in den letzten Tagen und Wochen einfach nur dahingeschmolzen? Mit vielen schweißtreibenden Wortspielen, die einem beim Hören die Ohren glühen lassen, melden wir uns pünktlich mit dem Thema Hyperthermie und hitzeassoziierten Krankheitsbildern zurück.  Die immer häufiger werdenden Hitzewellen in Deutschland sind nicht nur Thema für Fridays for Future, sondern auch ein wichtiges Thema für unseren Beruf. Die Anzahl der Einsätze mit hyperthermischer Ursache erscheint erstmal gering, oder? Betrachtet man jedoch z.B. Einsätze mit älteren Patienten, die im Rahmen des demographischen Wandels zunehmen werden, so erscheint die Häufigkeit an Hyperthermie bedingten Einsätzen gar nicht mehr so gering; im Gegenteil. Während Frank in dieser Folge wieder seine Hot Topics der Physiologie und Physik auspackt, schweift Julius gedanklich in die Badewelt ab. Das ist aber gar nicht mal so verkehrt, denn wer sich an die beiden Folgen zur Hypothermie erinnern kann, wird bereits wissen, dass das Thema Temperatur in Verbindung mit unserem Körper ein ziemlich komplexes, aber auch ein gleichzeitig sehr wichtiges und spannendes Thema ist! Hypothermie – Teil 1 Was geschieht denn im Körper, wenn einem die Hitze zu Kopfe steigt? Welche Gefahren drohen explizit bei hyperthermischen Einsätzen? Und vor allem die Frage aller Fragen: was tun, wenn (…)? Das und vieles mehr erfahrt ihr in dieser Folge. Achja, noch etwas! An dieser Stelle soll der Mythos ganz offiziell gebannt werden: Medikamente wie Paracetamol, Ibuprofen oder Metamizol helfen nicht bei Hitze induzierter Hyperthermie!!! Gerngeschehen Geschockt? Wer vorher noch ein Cool down braucht, kann sich auch erst noch(mal) die beiden Folgen über Hypothermie anhören – Viel Spaß! Hypothermie – Teil 2 Quellen: https://www.erc.edu/ Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). Hitzebedingte Gesundheitsstörungen in der hausärztlichen Praxis. AWMF-Leitlinien-Nr. 053-052. S1, Stand 2020. www.awmf.org https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/053-052.html Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM). Arbeit unter klimatischer Belastung: Hitze. AWMF-Leitlinien-Nr. 002-039. S1, Stand 2012 (abgelaufen). www.awmf.org https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/002-039.html https://www.amboss.com/de/wissen/Hitzschlag_und_Sonnenstich_-_AMBOSS-SOP Alles nur Wasser Ordentlich Einheizen Inspiriert und Abgeschweift:

  28. 46

    Rettung im Königreich – Teil 2

    Es geht weiter. Von Marcus Yalman erfahren wir, wie der Rettungsdienst in Großbritannien finanziert wird. Der Eine oder Andere dürfte in tiefe Depressionen verfallen, wenn er von den Arbeitsbedingungen im britischen Rettungsdienst erfährt. Da darf es dann gerne auch etwas hölzern sein. COVID-19 ist auch in England nicht wegzudenken und Marcus musste ganz spezielle Erfahrungen mit dem Virus machen.

  29. 45

    Rettung im Königreich – Teil 1

    Mit etwas Verspätung kommt hier unsere neue Folge und diesmal wird es very british! Schnappt euch einen Gin, einen Earl Grey oder ein Ale, denn diesmal reden wir über den Rettungsdienst unter der britischen Krone.  Wir begrüßen Marcus Yalman – früher Rettungsassistent in Deutschland, heute Specialist Paramedic in England – und mit ihm werden wir den britischen und den deutschen Rettungsdienst genauer unter die Lupe nehmen. Doch was ist eigentlich genau ein Specialist Paramedic? In England existieren seit 2019 drei Stufen des Paramedic: Consultant, Advanced und Specialist, in welche man nochmal eine Fachrichtung hinsichtlich Urgent Care, als auch Critical Care wählen kann. Marcus beispielsweise ist im Critical Care-Sektor Specialist Paramedic, sodass dieser vor allem dann auch zum Einsatz kommt, wenn besonders kritische Einsätze vonstattengehen: über die Hälfte der Einsätze sind Reanimationen, ein knappes weiteres Viertel stellen Traumata dar (gemäß den Zahlen aus 2020). Doch wie unterschiedlich sind diese und wie entwickelt sich der britische Rettungsdienst in die Zukunft? Haben wir beide vielleicht ähnliche Strukturprobleme und können wir etwas voneinander lernen? Aber ebenso für Sanis, die schon einmal daran gedacht haben, mal Englands Regelrettung am eigenen Leib erleben zu wollen, ist diese Folge etwas! Hier erfahrt ihr nämlich auch, welche Anforderungen man erfüllen muss, wie britische Sanis arbeiten, wie diese ebenfalls ausgebildet werden, aber auch welche Aufstiegsmöglichkeiten man geboten bekommt. Was jedoch auch nicht fehlen darf: wie sieht denn eigentlich der Alltag dort aus?  Somit ein all-inclusive-Paket in zwei Teilen mit dem hoffentlich nicht nur die Queen amused sein wird, sondern auch ihr! Viel Spaß beim Hören!  Um einen Eindruck zu gewinnen eine Reality Doku der BBC.

  30. 44

    100 Jahre Bergwacht

    – Interview mit Max Zeuch – Die Osterzeit steht uns kurz bevor und, unter normalen Bedingungen, stünde in diesem Zusammenhang auch der Skiurlaub in den Osterferien an. Wir haben uns unter anderem gefragt, was passiert, wenn in einem Gelände, wie den Bergen, medizinische Hilfe benötigt wird, weil  beispielsweise eine Lawine entstanden ist, oder wer einem zu Hilfe kommt, wenn man verloren ginge. Und so kamen wir diesmal dazu unsere Folge über die Bergwacht handeln zu lassen. Gegründet wurde die Bergwacht im Hofbräuhaus München im Jahr 1920 und hat folglich vergangenes Jahr 100jähriges Bestehen feiern können. Dabei entsprach das Verständnis der Bergwacht ursprünglich einer Natur- und Sittenwacht und wurde als solches mit dem Ziel gegründet, wieder geordnete Verhältnisse einkehren zu lassen, nachdem, nach Ende des 1. Weltkriegs, u.a. Wilderei, Vieh- sowie Holzdiebstähle, als auch Hütteneinbrüche Überhand nahmen. Durch die Gründung dieser Organisation wollte man somit gewissermaßen primär die Natur wieder in seine Ursprünge zurückführen und allgemein auch vor dem Menschen schützen. Erst im Laufe der Zeit entwickelte sich die Organisation zum heutigen Bergrettungsdienst. In diesem Zusammenhang erfahrt ihr in dieser Folge unter anderem: Was ist die Bergwacht, welche Aufgabe hat diese und wie ist diese organisiert? Wann übernimmt diese die Rettung und wo liegen die Grenzen zwischen z.B. Feuerwehr und Rettungsdienst und wie häufig wird die Bergwacht tatsächlich tätig? Was macht die Bergretter aus und was sind so „typische“ Bergwachteinsätze? Wir hatten wirklich sehr viele Fragen und bekamen glücklicherweise von unserem Gast, Max Zeuch, seit nun fast zehn Jahren bei der Bergwacht im Frankenjura aktiv, Antworten darauf und konnten dadurch wirklich tolle Einblicke in ein doch eher, vom klassischen Regelrettungsdienst aus der Großstadt ausgehend, fern-liegenderes Thema erhaschen! Vielen Dank an Max und viel Spaß beim Hören – und diesmal auch wieder beim Rätseln! https://www.facebook.com/bergwacht.frankenjura https://www.instagram.com/bergwacht.frankenjura/

  31. 43

    Medical Intervention Car – Zwischenfazit nach 2 Jahren

    Interview mit Niko Schneider – Teil 2 Auch der zweite Teil bleibt spannend. Niko berichtet von echten MIC-Einsätzen und malt uns Bilder einer perfekten Rettungsdienstwelt in der Zukunft. Was die Zukunft bringen wird, ist zwar nicht klar, aber das MIC-Projekt wird weitergehen und sicherlich seinen Platz in der Rettungsdienstlandschaft etablieren. Auf diesem Bild sieht man zwei im positiven Sinne Verrückte. Hier gehts zu Teil 1 Medical Intervention Car – Zwischenfazit nach 2 Jahren Wie alles begann, erfahrt ihr hier … Medical Intervention Car Heidelberg

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    Medical Intervention Car – Zwischenfazit nach 2 Jahren

    Unterschätzter Game Changer?! Interview mit Niko Schneider – Teil 1 Eine junge Frau fällt an der Supermarktkasse um und ist sofort reanimationspflichtig. Augenzeugen beginnen umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Obwohl RTW und NEF nach 6 Minuten vor Ort sind, verläuft die Reanimation frustran. Es kommt zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Männern. Plötzlich zieht ein Beteiligter ein Messer und sticht es einem der Rädelsführer in die Brust. Dieser sinkt zu Boden und ist nach wenigen Augenblicken bewußtlos. Ein Kleinkind zieht einen vollen Wasserkocher am Kabel herab und übergießt sich selbst Gesicht, Hals und Oberkörper mit kochendem Wasser. Bei Eintreffen von RTW und NEF schreit das Kind bereits nicht mehr und ringt pfeifend nach Luft. Die Mutter hält panisch kreischend ihr Kind umklammert und lässt keine Untersuchung zu. Ein junger Mann kommt bei schlechter Witterung mit seinem PKW von der Straße ab und prallt mit der Fahrertür gegen einen Baum. Bei Eintreffen des NEF ist der eingeklemmte Patient kaltschweißig und grau und reagiert nicht mehr auf Ansprache. Eine Angestellte ist alleine im Büro und stolpert mit einer Schere in der Hand. Als die Kollegen aus der Mittagspause zurückkehren, liegt die Dame nach Luft schnappend in einem See aus Blut. Die angedeuteten Einsatzszenarien lassen sich in ähnlicher Art in der Presse wiederfinden. Und jeder der eine gewisse Zeit im Rettungsdienst arbeitet, kann auf vergleichbare Einsätze zurückblicken. Einsätze hochdramatisch, deren fataler Ausgang sich meist fast nicht mehr abwenden lässt. Genau für u.a. solche Szenarien wurde das MIC-Projekt (Medical Intervention Car) in Heidelberg 2019 ins Leben gerufen. Um Patienten mit infauster Prognose, vielleicht doch noch zu retten. Auch wenn das MIC-Projekt inzwischen doch einige beeindruckende Erfolge vorzuweisen weiß, so wird das Projekt bis heute skeptisch beäugt, ähnlich wie das erste NEF oder die Anfänge der Frühdefibirillation. Wenn sich die nichtärztliche Ausbildung auch, allmählich, vom San B, über den Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter weiterenwickelt hat, so hat sich doch die notärztliche Ausbildung wenig weiterentwickelt. Bis heute gibt es im Rettungsdienst keinen Facharztstandard. So bleibt der Rettungsdienst bis heute noch ein wenig wilder Westen, wo Machbarkeitsstudien wie das MIC-Projekt, ähnlich wie der unbekannte Fremde in Daisy-Town, nicht mit offenen Armen empfangen werden. Wie steht es nun um das MIC nach bald zwei Jahren? Wir sprechen mit dem Projektinitiator Niko Schneider. Freut euch auf ein launiges Gespräch, mit einem der wirklich nicht müde wird, die gleichen Fragen immer wieder zu beantworten. https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/klinik-fuer-anaesthesiologie/ueber-uns/notfallmedizin/notaerztliche-taetigkeit/medical-intervention-car-mic Medical Intervention Car Heidelberg Teil 2 erscheint am 15. März, hier und überall wo es Podcasts gibt.

  33. 41

    RettungsdienstFM goes international

    Wusstet ihr, dass man Kiwis auch mit Schale essen kann?  Diesmal sollte es aber nur indirekt um Kiwis an sich gehen, nämlich spezieller um den Kiwi-Rettungsdienst, hierfür haben wir Trisha Morrissey eingeladen, die uns aus dem Nähkästchen plauderte, wie man sich den neuseeländischen Rettungsdienst, vor allem im Vergleich zum deutschen Rettungsdienst, vorstellen kann, und auch, was sie am deutschen Rettungsdienst sogar teilweise besser findet; auch bezüglich der Ausbildung! Trisha Morrissey hat ihr Paramedic-Diplom in Australien gemacht, hat später in Neuseeland gearbeitet, bis sie schließlich von Down Under fortging, um in Deutschland als NotSan und als Dozentin zu arbeiten. Aktuell konzipiert sie zudem ihren eigenen Englischkurs speziell für Rettungsdienstpersonal. Hört rein in die neue Folge und erfahrt, wie Trisha es schafft, Frank und Julius in wahre Gefühlshöhen mit der Erwähnung des Flying Doctor zu versetzen und weshalb man neuseeländischen Sanis, ohne große Mühen, Schweißtropfen auf die Stirn zaubern kann, sobald man vor ihnen unsere heiß geliebte  Ketanest-Dormicum-Kombi erwähnt.  Viel Spaß! Mobile Intensive Care Ambulance celebrates 45 years of service https://de.qaz.wiki/wiki/Emergency_medical_services_in_New_Zealand

  34. 40

    Hypothermie – Teil 2

    In der heutigen Folge und somit Teil 2 der Hypothermie-Reihe wird es wieder frostig! Diesmal erfahrt ihr, warum der NEF-Fahrer mit der übergrossen Supraspritze, der die RTW-Seitentür aufreisst, die Körperkerntemperatur von Frank und Julius höher steigen lässt und warum manchmal der Kraftstoff im RTW-Tank nicht nur bei Load-and-Go-Einsätzen nützlich ist.  Das alles und noch vieles mehr – auch was Sommerservietten im RTW zu suchen haben – erfahrt ihr in dieser Folge!  Wenn ihr lesen möchtet, wie man einen Rettungswagen vernünftig heizen und den Patientenraum warm halten kann, dann findet ihr hier einen Artikel zu dem Thema. Ordentlich Einheizen

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    Hypothermie – Teil 1

    Anna On The Rocks Frieren – Erfrieren – Gefrieren – Schein- tod Der Wecker klingelt, ihr geht in das Badezimmer und tretet barfüssig auf kalte Fliesen. Ziemlich unangenehm, oder?! Wie würde es nun sein, wenn man selbst in eine Situation käme, in welcher man unter einer dicken Eisschicht gefangen und final nur noch eine eigene Körperkerntemperatur von ca. 13’C hätte? Die Stimmung wäre…wohl ziemlich eisig… Frisch wie Morgentau recken wir unsere Mikros optimistisch für das neue Jahr und für Euch empor und fangen auch mit etwas Frischem an: Hypothermie! In Teil 1 der Hypothermie-Serie geht es darum, warum es immer praktisch ist, darauf zu achten, was der Notarzt/die Notärztin trägt, warum Frank aus einem Physikbuch Märchenstunde hält und warum jeder Mensch für seine Umwelt „heiss“ ist. Das und vieles mehr, unter anderem auch, warum Frank den Gegenwert von mehreren hunderttausend T-Shirts aus unserem neuen Onlineshop berechnen will, erfahrt ihr in unserer ersten Folge des Jahres 2021!  Quellen Anna Bagenholm https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Bågenholm Wilderness Medical Society Clinical Practice Guidelines for the Out-of-Hospital Evaluation and Treatment of Accidental Hypothermia: 2019 Update https://www.wemjournal.org/action/showPdf?pii=S1080-6032%2819%2930173-5 “Cold Card” to Guide Responders in the Assessment andCare of Cold-Exposed Patients https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S1080603218301212?token=4EB7EF0BD3E7DEEAFC415DE819642743F5521DA6005F2468338522B6E757DF2C6D0E0B9355AA5E64AC31EF463E608BDF ERC-Guidelines 2015 https://cprguidelines.eu/ Akzidentelle Hypothermie – LAWINENMEDIZIN Von Peter Paal et al.* Österreichisches Ärzteblatt ED ECMO Podcast zum Fall Anna Bågenholm https://edecmo.org/edecmo-29-subarctic-ecmo-torvinde/ LITFL: Osborn Wave https://litfl.com/osborn-wave-j-wave-ecg-library/ https://de.wikipedia.org/wiki/Hypothermie https://de.wikipedia.org/wiki/Kaltwasserimmersion https://de.wikipedia.org/wiki/Schüttelfrost Rettungsdecke https://www.mdpi.com/2079-6412/10/4/375/htm

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    GzFWR who?

    – Interview mit Thomas Hofmann – Sollte es in Zukunft lieber nur studierte NotSan in Deutschland geben? Welche Vorteile bietet die Akademisierung des Rettungsdienstes der deutschen Versorgungspraxis? Und Moment mal…ist beim Titel schreiben eine Katze über die Tastatur gelaufen? In der heutigen Folge stellen wir euch die GzFWR vor; genauer gesagt: die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft im Rettungsdienst.  Thomas Hofmann ist erster Vorstand und war 2019 einer der Gründer der GzFWR. Gemeinsam sprechen wir darüber, weshalb die Entwicklung und Etablierung der sogenannten Rettungswissenschaften als junger Wissenschaftszweig für den Rettungsdienst unabdingbar ist, wie die GzFWR diese vorantreibt und was wir, nicht nur für die Praxis, daraus schöpfen können. https://www.gzfwr.org/podcast-o/

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    NOW TO GO meets FOAM-Hacks „Special-K“

    Am 24.10.2020 waren wir wieder zu einer Session bei NOW TO GO eingeladen. Hierbei waren eine ganze Reihe namhafter Vertreter aus der FOAMEd-Szene eingeladen einen Kurzvortrag zu halten. Unter der Überschrift „FOAM-Hacks“ haben alle Teilnehmer kreative und überraschende Konzepte aus der Szene vorgestellt. Unser Beitrag in Anlehnung an unsere Podcast-Serie „Special-K“: Wir stellen in diesem Kurzvortrag erneut die revolutionäre Ketamin-Kurzinfusion vor und sprechen über den Kobinationsvorteil von Ketamin und Opioid. Hier findet ihr eine Übersicht aller Vorträge: NowtoGo meets FOAM – FOAM-Hacks

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    HAI 2020 digital – Update 4

    Das finale Update mit Mark zum HAI 2020. Warum Claudia Schiffer nicht kommen kann, aber Heidi vielleicht… Unerwartete Details erwarten euch! Wir verlosen Karten für den HAI 2020! Die Gewinner erhalten Zugang zu allen drei Kongresstagen und können ein halbes Jahr lang alle Beiträge anschauen und dabei CME-Punkte sammeln. Wenn ihr eine Karte gewinnen möchtet unterstützt uns mit einer Rezension auf iTunes, Facebook, Twitter oder wo auch immer. Schickt uns bis zum 16.09.20 einen Screenshot an [email protected] Die drei Rezensionen, die wir am Lustigsten und Kreativsten finden, erhalten je eine Karte für den HAI 2020!

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    Special K – Teil 2

    In dieser Folge gehen wir auf konkrete Anwendungsbeispiele für Ketamin ein. Wie funktioniert die Ketamin-Kurzinfusion? Ein hierzulande noch weitgehend unbekanntes Konzept, das aber deutliche Vorteile gegenüber der Bolusgabe verspricht. Das Beste aus zwei Welten: Ketamin in Kombination mit Opiaten – Gemeinsam ist weniger mehr. Was ist eigentlich Ketofol/Ketafol? Wann ist die Anwendung von Ketamin intramuskulär sinnvoll? Wie lässt sich Ketamin bei Status Asthmaticus sinnvoll einsetzen? Und schließlich: Ketamin als chemische Fessel für den gefährlich agitierten Patienten. Wenn nix mehr geht, dann braucht es ein Blasrohr…oder Ketamin. Hört euch zu diesem Beitrag weitere passende Podcastfolgen an. https://rettungsdienstfm.de/2020/08/09/special-k-teil-1/ https://rettungsdienstfm.de/2019/11/30/midazolam/ Quellen Ketamine: How to Use it Fearlessly For All its Indications by Reuben Strayer The Ketamine Brain Continuum Sub-dissociative dose ketamine administration for managing pain in the emergency department Sergey Motov  1 , Jefferson Drapkin  1 , Antonios Likourezos  1 , Joshua Doros  1 , Ralph Monfort  1 , John Marshall  1 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30181791/

  40. 34

    HAI 2020 digital – Update 3

    Wir sprechen wieder mit Mark Schieren, dem wissenschaftlichen Koordinator des HAI 2020. Mark führt uns durch das Programm der drei Kongresstage. Mit kleinen Appetithäppchen aus zahlreichen Vorträgen macht er Lust auf die digitale Variante des HAI. Es wird für jeden etwas dabei sein und die meisten werden keine Mühe haben, sich über die ganze Kongressdauer hinweg spannende Themen auszusuchen. Das Programm ist online und eine Anmeldung ist inzwischen möglich! http://www.hai2020.de/index.php Hört euch auch die vorherigen Updates an. https://rettungsdienstfm.de/2020/07/24/hai-2020-digital-update-2/ https://rettungsdienstfm.de/2020/06/23/hai-2020-berlin-update/

  41. 33

    Special K – Teil 1

    Ketamin – der unbekannte Altbekannte. Jeder weiß ein Schauermärchen von einem Horrortrip zu berichten. In der Hand des Notfallsanitäters heikel, denn einen Patienten stoned in der Ambulanz abzugeben macht keinen guten Eindruck. Auch Notärzte benutzen Ketamin eigentlich nur präklinisch, entsprechend sind bei den jungen Ärzten die Vorbehalte. Dabei gehört Ketamin zu den laut WHO unverzichtbaren Medikamenten. Wahrscheinlich gibt es präklinisch kein anderes Schmerzmittel, das so sicher und fehlerverzeihend ist, wie Ketamin. Es ist wie immer: man muss wissen wie. Hört von alternativen Anwendungen, alternativen Dosierungen und wilden Kombinationen. Zur Vor- und Nachbereitung: unsere Midazolamfolge … https://rettungsdienstfm.de/2019/11/30/midazolam/

  42. 32

    HAI 2020 digital – Update 2

    Mark Schieren ist wieder zu Gast bei Rettungsdienst FM. Noch vor wenigen Wochen haben wir gehofft der „Hauptstadtkongress der DGAI für Anästhesiologie und Intensivtherapie 2020“ könne vielleicht doch stattfinden. Die Corona-Pandemie fordert auch hier ihren Tribut und die Organisatoren des HAI 2020 sahen sich gezwungen den Kongress in seiner Präsenzform abzusagen. Umso erfreulicher kam die Ankündigung bei uns an, den Kongress nun in die digitale Form zu transformieren! Nach dem Motto: wenn wir die Teilnehmer schon nicht zum HAI nach Berlin holen können, dann kommt der HAI eben zu den Teilnehmern nach Hause. Und die Vorsätze klingen durchaus vollmundig und lassen gespannt aufhorchen: HAI 2020 goes digital!• 3 Tage• 2 Programmstränge• 69 Vorträge• 31 Sitzungen• CME-zertifiziert• On-Demand verfügbar! Einen dreitägigen Kongress im Internet abzuhalten ist ein bemerkenswertes Vorhaben und Mark erklärt uns, wie wir uns das vorstellen können und was uns erwarten wird. So viel sei gesagt: es wird spannend und man bekommt Lust auf mehr! Do., 24. Sept. 2020 – Sa., 26. Sept. 2020 www.hai2020.de

  43. 31

    Fahrzeugcheck und Bestandskontrolle

    Wer im Rettungsdienst arbeitet kennt das Problem: man übernimmt ein Einsatzfahrzeug und immer wieder stimmt irgend etwas nicht. Nicht selten stellt man den Fehler erst im Notfalleinsatz fest und es kommt zu kritischen Situationen bei der Patientenversorgung. Oft sind Unmut und Streit im Kollegium die Folge. Auf einem Rettungswagen fahren zwischen 1000 und 2000 Einzelteile mit. Es stellt eine große Herausforderung dar zu Dienstbeginn zu entscheiden, ob denn alle wichtigen Teile dabei sind und ob das Fahrzeug einsatzklar ist. Dennoch gilt der Fahrzeugcheck und das Auffüllen von Material als trivial und das Thema findet wenig Beachtung in der Ausbildung. Aus der Not heraus werden undurchdachte Dienst- und Arbeitsanweisungen definiert, die zum Teil eine unerträgliche Gängelei für den Mitarbeiter darstellen oder zumindest deren Zeit verschwenden. Fahrzeugcheck und Bestandskontrolle werden so zu Reizthemen, mit denen sich niemand länger als nötig beschäftigen möchte. Dabei ist es eigentlich einfach: wer ein paar Grundregeln beachtet, hat mit wenigen Blicken und Handgriffen immer alles unter Kontrolle -versprochen! Regel Nr. 1 „Der Teufel ist ein Eichhörnchen.“ eine nicht ganz ernst gemeinte Quelle https://squirrelsnutbutter.com/

  44. 30

    HAI 2020 Berlin – Update

    Aktuelles zum Hauptstadtkongress der DGAI für Anästhesiologie und Intensivtherapie Wir feiern ein Wiederhören mit Mark Schieren! Mark präsentiert Neuigkeiten vom HAI 2020. Wir erfahren von einer geplanten FOAM-Session. Der Arbeitstitel der interaktiven Live-Session lautet: „Zukünftig unverzichtbar im Rettungsdienst!?“ So viel sei noch verraten: moderiert wird die Session von namhaften FOAM-Vertetern: Philipp Gotthardt – NERDfallmedizin Björn Hossfeld – News Papers Throben Doll – pin-up-docs – don’t panic http://www.hai2020.de/index.php https://nerdfallmedizin.blog/ https://news-papers.eu/ https://pin-up-docs.de/

  45. 29

    FOAM on the HAI

    – Interview mit Mark Schieren – Seit 1999 findet alljährlich der „Hauptstadtkongress für Anästhesiologie und Intensivtherapie“ (HAI) statt. Mark ist der wissenschaftliche Koordinator für den Hauptstadtkongress und kann als solcher über die Arbeiten hinter den Kulissen berichten. Was der HAI und FOAM miteinander zutun haben und ob der HAI trotz Corona Krise stattfinden kann, das erfahren wir in dieser Podcast Folge. Dr. Mark Schieren ist als Facharzt für Anästhesie an der Universität Witten/Herdecke tätig. Was es mit Großkatzen und ihren Raubtieren auf sich hat, erfahrt ihr im Podcast.

  46. 28

    Corona und COVID-19 Teil 2

    In Teil 2 geht es um Themen wie Meldepflicht und Therapie, aber auch Verschwörungstheorien wecken unser Interesse. Stoßen wir nun endlich auf Wahrheiten? Wohnte Frank während seines Medizinstudiums in einer WG mit dem Krümelmonster? Hat Julius wirklich zwei linke Hände? Ist die gemeinsame Oma von Frank und Julius Angela Merkel? All das werden wir in dieser Folge nicht herausfinden. Wem das zu blöd ist, dem seien unsere Quellen ans Herz gelegt. Wem nicht, der kann sich schon mal die Alufolie zurechtlegen und uns neben dem Basteln zuhören. Quellen COVID-19 Dashboard https://corona.rki.de/ Meldepflicht https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Empfehlung_Meldung.html Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von Patienten mit COVID-19 https://link.springer.com/article/10.1007/s00063-020-00674-3 Positionspapier zur praktischen Umsetzung derapparativen Differenzialtherapie der akutenrespiratorischen Insuffizienz bei COVID-19 – Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) https://pneumologie.de/fileadmin/user_upload/COVID-19/20200417_DGP__app._Differenzialtherapie_ARI_bei_COVID-19.pdf Ein herausragender Podcast: „Das Coronavirus-Update mit Christian Drosten“ von NDR-Info https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html Wer sich für Verschwörungstheorien interessiert: Richard David Precht im Gespräch mit Prof. Harald Lesch https://www.zdf.de/gesellschaft/precht/precht-186.html

  47. 27

    Corona und COVID-19 Teil 1

    Der Coronavirus hat längst unser aller Leben kräftig durcheinander gebracht. Auch die Arbeit im Rettungsdienst hat sich gehörig verändert. Was macht das Coronavirus so besonders, welche Übertragungswege gibt es? Wie können wir uns schützen? Auf diese und weitere Fragen gehen wir in dieser Folge ein.

  48. 26

    Just Culture

    – Interview mit Thomas Werner – Der Rettungsdienst und die Notfallmedizin sind wie die Medizin selbst Gebilde aus ineinander verzahnten komplexen Systemen. Ob beim Fahrzeugcheck, bei der Disponierung des Einsatzes, der Patientenversorgung, der Übergabe im Schockraum oder bei der Einsatznachbereitung, überall arbeiten Menschen und wo Menschen arbeiten, da geschehen Fehler. Doch wie gehen wir mit Fehlern um? Auch wenn meist weder Absicht noch Bosheit hinter einem Fehler stecken, wird genau dies oft unterstellt und die Strafe folgt auf dem Fuß. Braucht es nicht ein anderes Menschenbild, eine andere Kultur des Umgangs miteinander, geprägt von Vertrauen und Ehrlichkeit? Braucht es vielleicht eine Fairnesskultur, um Fehler erfolgreich und dauerhaft auf ein Minimum zu reduzieren? Und gibt es das nicht vielleicht schon? Thomas Werner berichtet uns von dem Führungskonzept „Just Culture“. Dieses Konzept hat seine Wurzeln in der Hochrisikoindustrie und ausgerechnet dort, wo ein Fehler katastrophale Folgen nach sich ziehen kann, eben dort hat sich eine Fairnesskultur etabliert. von links nach rechts: Thomas Werner, Frank und Julius Medienempfehlung ED ECMO Podcast https://edecmo.org/ Quellen Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Just_culture BBC Radio 4 – Analysis, Just Culture https://www.bbc.co.uk/programmes/b04n31d2 Wie Piloten eine konstruktive Fehler- und Vertrauenskultur schaffen https://www.springerprofessional.de/just-culture-in-organisationen/16620376

  49. 25

    Hämorrhagischer Schock Teil 3

    Das Epos geht weiter. Im vorläufig letzten Teil unserer Serie erfahren wir einiges über das Superkolloid ‚Blut‘. Welche der sogenannten Blutprodukte lassen sich präklinisch einsetzen? Was wäre sinnvoll und was ist praktikabel? Es kommt sogar zu einem kurzen Wiedersehen mit dem Heidelberger Medical Intervention Car. Quellen https://de.wikipedia.org/wiki/Blutprodukt Medienempfehlung Medical Stuff – ein amerikanischer Podcast, der von zwei Paramedics gehostet wird https://medicalstuff.simplecast.com/episodes/corona-virus-MB6O36Nb

  50. 24

    Hämorrhagischer Schock Teil 2

    Bei der Versorgung des hämorrhagischen Schocks macht, wie immer, ein strukturiertes Vorgehen Sinn: Das XABC ist ein bewährtes und schnelles Schema. Aber Moment mal! Wer oder was ist X? Oder geht es hier um die Ex? Diese und weitere Fragen klären wir in dieser Episode und dabei, wer hätte das gedacht, stoßen wir nach über zwanzig Folgen auf universelle Wahrheiten. Die Diagnose ist oft nicht einfach, sondern ein Puzzle.Einzelwerte führen meist nicht zum Ziel.Der „One-Size-Fits-All“-Approach funktioniert ganz ganz selten.Lösbare Probleme zügig lösen und dann schauen, dass man vom Acker kommt. Quellen Polytraumaleitlinie https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/012-019.html

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Der Audiopodcast für den Rettungsdienst, mit Themen rund um den Rettungsdienst.

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