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PODCAST · society

Schlagsahnentrauma

Schlagsahnentrauma – der Podcast über das Frau-Sein in all seinen Facetten.Wir – Pia Franzen und Hella Fischer – sprechen mit Frauen, die etwas zu sagen haben: über ihre Erfahrungen, ihre Brüche, ihre Kraft und ihre ganz eigenen Wege durchs Leben. Manche bringen Glaubenssätze mit, andere spannende Lebensgeschichten – und wieder andere einfach eine Stimme, die gehört werden sollte.Und manchmal reden wir auch nur wir zwei miteinander – über Themen, die uns Frauen beschäftigen: von Wechseljahren bis Weltbildern, von Körperempfinden bis Maria, Mutter Gottes. Über das, was uns prägt, irritiert, bewegt oder wütend macht. Und über das, was uns verbindet.Unser Podcast schaut unter das Sahnehäubchen aus Erwartungen, Rollenbildern und Tabus, das vieles weichzeichnet und so tut, als sei alles leicht. Wir wollen wissen, wie es wirklich ist. Wie Frauen leben, zweifeln, scheitern, wachsen und ihren Platz finden.Wir hören zu. Wir fragen nach. Wir schaffen Raum für Echtheit, Vielfalt und für Gespr

  1. 36

    Chaos, Struktur, Leichtigkeit

    Was tun, wenn ich als junger Mensch nicht weiß, wo es im eigenen Leben eigentlich lang gesehen soll? Wenn dieser Lebensweg - scheinbar vorgezeichnet - keinen Raum mehr für das eigene Ich lässt? In unserer neuen Folge sprechen wir mit Maya, 23 Jahre alt, Absolventin des Bachelor of Being. Maya hat fünf Monate im Kragenhof, einer "Raststätte am Rande der Bildungsautobahn", verbracht und dort eine Orientierungszeit belegt. Maya erzählt von ihren Erfahrungen, Herausforderungen, Visionen und Veränderungen in ihrer Zeit zum Bachelor of Being. Maya fragt nach dem Sinn: Was gibt meine Arbeit mir und den anderen Menschen? Ist es richtig, mich für den Job ganz aufzugeben? Erwartungen von außen geben hier scheinbar klare Antworten. Für Maya aber führen sie zu Chaos. Maya hilft sich mit Struktur. Maya spürt, dass da noch viel mehr ist. Ihre Einsamkeit, ihre Sehnsucht nach Freiheit und echter Gemeinschaft. Maya fordert sich heraus: Was braucht es von ihr selbst, um Teil der Gemeinschaft zu werden? Am Ende stehen Lebensfreude, Leichtigkeit und Kreativität. Freut Euch auf diese wunderbare Entwicklungsreise mit einer jungen Frau, die einen nachhaltigen, wertvollen Abschluss im Lebens-Sein gemacht hat, ohne jemals dafür eine Note zu bekommen. Jetzt reinhören, überall da, wo es Podcasts gibt.

  2. 35

    Am Ende wird alles gut

    Veränderung beginnt nicht mit Lösungen. Sondern mit Akzeptanz. In unserer neuen Folge von Schlagsahnentrauma sprechen wir mit Melanie, Integrationsberaterin bei der Agentur für Arbeit. Sie begleitet Menschen, die vor echten Umbrüchen stehen – nach Haft, mit Suchterkrankung oder nach Jahrzehnten im selben Job. Und sie macht etwas, das viele nicht aushalten: Sie bleibt im Tal der Tränen. Sie hört zu, statt sofort zu beraten. „Den Rucksack kann man nicht abnehmen – aber man kann helfen, ihn leichter zu machen.“ Was hilft in Veränderung? Mut Klarheit Verantwortung Und die Gewissheit: Es geht immer weiter.

  3. 34

    Bonnerin mit Herz definiert Integration neu

    „Das soll sich ändern.“ Ein Satz, der aus Schmerz eine Bewegung gemacht hat. Hülya Dogan kennt Vorurteile aus eigener Erfahrung. Heute stärkt sie mit dem Verein FIBEr e.V. Frauen – unabhängig von Herkunft, Religion oder Alter. Und das Besondere: FIBEr ist bewusst offen für alle. Keine Abgrenzung. Kein „nur für…“. Sondern ein Raum, in dem Vielfalt selbstverständlich ist. Was daraus entstanden ist? 21 Sprachen unter einem Dach Projekte, die direkt aus dem Bedarf der Frauen entstehen Hunderte Frauen, die jedes Jahr Unterstützung, Orientierung und Stärke finden Ob Mutter-Kind-Café, Schulstart, Persönlichkeitsentwicklung oder Traumabewältigung – hier geht es nicht um Konzepte. Sondern um echtes Leben. Was uns beeindruckt hat: Hülya bringt Menschen zusammen. Verlässlich. Offen. Auf Augenhöhe. Und sie denkt weiter: eigene Räume schaffen Wirkung langfristig sichern Eine Folge über Mut, Haltung und die Kraft, wirklich etwas zu verändern.

  4. 33

    Schlagfertig mit allen Sinnen

    Wehrbar statt nur stark. Warum Stimme, Körpersprache und Haltung darüber entscheiden, wie wir wahrgenommen werden. In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir mit Saskia Schottelius – Sprachwissenschaftlerin, Autorin und Karate-Trainerin für Frauen und Mädchen. Saskia verbindet zwei Welten, die auf den ersten Blick gar nicht zusammengehören: Kampfkunst und Kommunikation. Denn unsere Stimme, unsere Körpersprache und unsere innere Haltung bestimmen, wie wir auftreten – und wie wir in schwierigen Situationen wahrgenommen werden. Jeden Morgen beginnt sie mit Meditation und der Pippi-Langstrumpf-Tonleiter, um ihre Stimme aufzuwärmen. Denn unsere Stimme ist eines der kraftvollsten Mittel, mit denen wir unsere Persönlichkeit ausdrücken. Wir sprechen darüber, warum Kampfkunst mehr ist als Selbstverteidigung wie Stimme und Körpersprache unsere Wirkung verändern warum Achtsamkeit eigentlich Monotasking ist und wie Frauen lernen können, wehrbar statt nur reaktiv zu sein Denn Wehrbarkeit bedeutet nicht, sich zu rechtfertigen. Sie bedeutet, einen Status zu erreichen, der uns unangreifbar macht.

  5. 32

    Erst durch den Blick des Betrachters wird ein Bild kostbar

    Wann hast du dich das letzte Mal wirklich gespürt? Nicht zwischen Terminen. Nicht im Alltag. Sondern im ersten Licht des Morgens. In der Stille. Mit klopfendem Herzen. In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir mit Kathrin über außergewöhnliche Fotoreisen in kleine Gruppen – in die Polarregion, nach Japan oder Patagonien. Die Teilnehmenden stehen früh auf, gehen die letzten Meter zu Fuß, meiden überlaufene Spots und erleben Natur im Licht des Sonnenauf- oder -untergangs. Aber es geht um mehr als um perfekte Bilder. Es geht um: Gänsehaut Echtheit Fokus Einsamkeit und die Sehnsucht, sich selbst wieder zu fühlen Jetzt reinhören - link in der BIO Manche nehmen das Foto mit nach Hause. Andere neue Techniken. Und manche nehmen etwas viel Wertvolleres mit: einen Moment, der sie verändert hat.

  6. 31

    Der gedeckte Tisch – ein Plädoyer für mehr Gemeinschaft

    Was passiert eigentlich, wenn wir den Tisch bewusst decken? Nicht nur mit Tellern und Gläsern – sondern mit Haltung? In unserer neuen Folge sprechen wir mit Charlotte, Pfarrerin und gerade 30 geworden. Sie hat sich vorgenommen, eine gute Gastgeberin zu sein – nicht perfekter, sondern bewusster. Ein gedeckter Tisch bedeutet für sie: Vorfreude bei der Vorbereitung echte Begegnung, wenn Gespräche in die Tiefe gehen ein Ort, an dem Menschen sichtbar werden Früher gab es Dorfplätze, Eckkneipen, Orte, an denen man sich selbstverständlich begegnete. Heute wird die Welt größer – und oft anonymer. Der gedeckte Tisch ist eine Antwort darauf. Hier wird geteilt. Hier darf jede*r so sein, wie er oder sie ist. Hier entsteht Gemeinschaft – selbst dann, wenn jemand „nichts“ mitbringt. Gemeinschaft beginnt nicht mit Perfektion. Manchmal reicht es, Pizza zu bestellen, damit noch Kraft bleibt zuzuhören. Es geht nicht um das Essen. Es geht um das Miteinander. Und vielleicht darum, einen Platz frei zu halten – für den nächsten Gast.

  7. 30

    Je mehr Liebe man gibt, desto mehr kommt zurück

    Was hält uns innerlich lebendig? Was gibt Kraft – auch mit über 70? Wir haben mit Vera Anna gesprochen: Ärztin, frischgebackene Theologin – und eine Frau mit einer beeindruckend positiven Ausstrahlung. Ihr Geheimnis für Energie und Zuversicht: eine Aufgabe haben sich gebraucht fühlen das Gute sehen Hilfe annehmen nicht ausbrennen aus der Fülle heraus geben „Ich kann nur aus der Fülle heraus geben.“ Für sie ist das Glas nie leer: Solange noch ein paar Tropfen drin sind, ist alles gut. Sie jagt keinen fernen Zielen nach – sondern genießt, was schon da ist. Am Älterwerden entdeckt sie einen besonderen Gewinn: „Ich bin niemandem mehr Rechenschaft schuldig. Ich muss nichts mehr. Ich darf alles – und vieles kann ich noch.“ Getragen wird sie dabei von ihrem Glauben und von einer tiefen Zufriedenheit mit dem Leben. Diese Folge ist eine Einladung, das eigene Glas neu zu betrachten. 🥛 👉 Hör rein und sag uns: Was hält dein Glas gefüllt?

  8. 29

    Über das Vergnügen, eine gute Köchin zu sein

    Wieder war unsere Schwester Claudia zu Gast bei Schlagsahnentrauma. Dieses Mal ging es um ihr Glück, eine gute Köchin zu sein. Vor 40 Jahren ist sie nach Italien gezogen. Kochen hat sie von der Pike auf gelernt – in einem damals stark männerdominierten, körperlich harten Beruf. Anerkennung war kein Selbstläufer. Auch in Italien musste sie sich ihren Platz erkämpfen. Eine Zusatzausbildung als Sommelier war ein wichtiger Schritt – anspruchsvoll, aber lohnend. Claudias Haltung: Nicht versuchen, italienische Gerichte besser zu kochen als Italiener – sondern anders. Sie liebt deutsche wie italienische Küche. Ihre Lieblingsgerichte reichen von Heringssalat bis Parmigiana (Rezept in den Shownotes). In Italien bestimmt Essen den Tag, die Familie, das Miteinander. Gegessen wird gemeinsam – einfach, gut und mit Liebe. Claudia kauft am liebsten auf dem Markt ein, manchmal etwas zu viel. Die Lösung? Gäste einladen. Denn Menschen an einen Tisch zu bringen – das ist für sie echte Lebensfreude.

  9. 28

    Von Deutschland nach Italien

    Mit 21 einfach losfahren – und nie wieder zurück? Unsere Schwester Claudia ist der Liebe wegen nach Italien gezogen. Mit einem kleinen Auto, Bettzeug, einem Koffer, ihrem Hund – und einem kleinen Benjamin, der heute ein großer Baum ist. Was als Abenteuer begann, wurde ihr Leben. Italien bedeutete für sie: Farben, Essen, Lebensfreude – und Espresso im Stehen statt Müsli und Schwarzbrot Sie erzählt, wie Offenheit und Neugier ihr geholfen haben, anzukommen, warum sie schnell Italienisch lernen musste und wie großzügig ihr Missgeschicke verziehen wurden. Zugehörig fühlte sie sich endgültig mit der Geburt ihrer Kinder. Und doch hat dieses Leben einen Preis: das Loslassen der deutschen Familie und das Gefühl, zwischen zwei Welten zu stehen. Was wir von Italien lernen können? Probleme lösen, wenn sie da sind – und das Leben genießen. 🎧Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt.

  10. 27

    Maria - Mutter Gottes

    Weihnachten ist für uns ein guter Moment, Maria neu anzuschauen – jenseits von Glaubensfragen und frommen Bildern. Nicht nur sanft und bescheiden, sondern stark: auf der Flucht unter harten Bedingungen. In der Suche nach Verbundenheit – etwa mit Elisabeth. In Solidarität und geteilter Freude. In einer klaren politischen Haltung im Magnificat. Und in ihrer Fähigkeit, Initiative zu ergreifen und zu handeln. Maria ist mutig, politisch, handlungsfähig. Und sie ist komplex. Eine ihrer größten Stärken: sich zurücknehmen zu können, damit andere groß werden. Schreibt uns: Was denkt ihr ? Welche Haltung bräuchten wir heute mehr: Mut zum Handeln – oder die Fähigkeit, uns zurückzunehmen?

  11. 26

    Feliz Navidad

    Dieses Mal wird’s international – und richtig weihnachtlich. 🎄🌎 Wir hatten Besuch von einer wunderbaren Mexikanerin, die seit vier Jahren in Deutschland lebt. Mit ihr sprechen wir darüber, wie sie die Adventszeit hier erlebt – und wie Weihnachten in Mexiko wirklich gefeiert wird. Da sie noch nicht so gut Deutsch spricht, ist die Folge auf Englisch – und an manchen Stellen übersetzen wir für euch. 🎧 Was wir gelernt haben? Wie bunt und fröhlich Weihnachtsfeiern in Mexiko sind Welche Bedeutung die Virgen de Guadalupe hat Wie stark der US-Einfluss auf Weihnachtsdeko geworden ist Wie viele Menschen typischerweise zusammen feiern … und warum das beste Geschenk IMMER für die Mama ist Eine Folge voller Kultur, Herz und Weihnachtsmagie. Hört gern rein!

  12. 25

    Zuckerbäckerei ist Zuckermädchens´s Leidenschaft

    Zu Gast ist Natascha von Zuckermädchens Konditorei in Bonn – eine Konditorin mit klarer Haltung und ganz viel Liebe fürs Handwerk. Wir sprechen darüber, warum Konditorei in Deutschland Zukunft hat: gutes Essen wird wichtiger, Cafés werden kreativer und Torten müssen heute nicht nur schmecken, sondern auch instagrammable sein. Zwischen Buttercreme, Backshows und Social Media entsteht gerade ein frischer Wind, der das klassische Café neu erfindet. Natascha erzählt offen, wie sie den Spagat meistert: zwischen wirtschaftlichen Realitäten und perfekter Optik, zwischen Selbstbestimmtheit und Selbstfürsorge, zwischen hektischem Tagesgeschäft und der totalen Ruhe beim filigranen Verzieren am Abend. Ihr Qualitätsanspruch ist dabei unverhandelbar: keine zuckerfreien Experimente, keine fettreduzierten Kompromisse – echte Zutaten, echte Leidenschaft.

  13. 24

    Weibliche Utopien sichtbar machen -

    „Ich wollte etwas Lebendiges schaffen – und Frauen sichtbar machen.“ Marianne Pitzen ist Gründerin und Direktorin des ersten Frauenmuseums der Welt – und das schon seit 45 Jahren! Weil ihr die alten Museen zu langweilig waren, gründete sie ein Museum, das laut und leise zugleich sein darf – lebendig, mutig, emotional. Ein Ort, an dem Frauen, ihre Geschichten und Taten ins Licht gerückt werden. Aktuell zeigt sie im Frauenmuseum die Ausstellung „Sheroes“ – über Heldinnen, die anders sind als Helden. Heldinnen helfen, wo es nötig ist. Sie handeln, ohne nach Ruhm zu streben – und bringen sich dabei oft selbst in Gefahr. Marianne Pitzen sagt: „Rückschläge gehören dazu. Man muss sie aushalten – nur so wächst Mut und Kraft, weiterzumachen.“ Ihre Energie schöpft sie aus Begegnungen, aus Kunst, aus dem Leben selbst. Sie lenkt den Blick auf das Positive – und steckt mit ihrem Mut an.

  14. 23

    Erst die Kita - dann die Rolle

    Caroline Rouane ist Leiterin einer Kindertagesstätte – und das aus voller Überzeugung. Als Au-Pair-Mädchen kam sie nach Deutschland, entdeckte ihre Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern und blieb. Aus der Kinderpflegerin wurde eine Erzieherin – und schließlich eine Leiterin, die gar nicht nach dem Titel strebte, sondern Verantwortung aus Verbundenheit übernahm. Caroline führt ihr Team mit Ruhe, Herz und echtem Miteinander. Sie sagt: „Ich will, dass es in der Kita gut läuft, die Kinder glücklich sind – und dass wir fröhlich, miteinander und füreinander arbeiten.“ Wie sie diese Haltung lebt, warum sie gar nicht gestresst wirkt und was ihr Team so besonders macht – darum geht’s in der neuen Folge.

  15. 22

    Ab durch die Mitte

    Tanja de Wendt ist Stuntfrau und Schauspielerin – und eine Meisterin darin, im Moment zu leben. Ob sie sich in Brand setzt, mit Autos überschlägt oder aus großen Höhen springt: Sie ist ganz präsent und voller Energie. Aufgewachsen in einem patriarchalischen Umfeld, lernte sie zunächst, die Erwartungen anderer zu erfüllen. In der Pubertät begann sie zu rebellieren – und beschloss, ihr Leben nach eigenen Regeln zu gestalten. Heute lebt sie konsequent nach ihrem Glaubenssatz: Aufgeben ist keine Option. In dieser Folge erzählt Tanja, wie sie mit Angst umgeht, warum Routine ihr größter Feind ist, weshalb Sicherheit eine Illusion bleibt, und warum sie im Stuntteam ihr zweites Zuhause gefunden hat. Eine inspirierende Geschichte über Mut, Authentizität und die Kraft, Grenzen immer wieder zu verschieben.

  16. 21

    Mein Weg als Mann

    „Wann ist ein Mann ein Mann?“ Diese Frage bringt viele Männer eher in Enge als in Freiheit. Oliver Müller spricht in unserer neuen Folge darüber, wie schwer es sein kann, als Mann sein authentisches Selbst zu finden. Schon als Kind hat er gespürt: Die gesellschaftlichen Erwartungen passten nicht zu ihm – stark, sportlich, kämpferisch, leistungsorientiert. Doch er ging seinen eigenen Weg und fand zu einer wichtigen Erkenntnis: „Ich bin einzigartig – und ich darf so sein, wie ich bin.“ Heute setzt Oliver sich dafür ein, dass Männer einen geschützten Raum bekommen, um zu reflektieren – ohne bewertet zu werden. Denn das alte Bild vom „Kämpfer“ ist überholt, und viele der Angebote zum Thema Männlichkeit sind immer noch toxisch. Es geht um etwas anderes: Vertrauen in sich selbst. Ehrlichen Austausch. Und den Mut, zu sich zu stehen. Davon profitieren nicht nur Männer, sondern wir alle.

  17. 20

    Wechseljahre - warum wir darüber sprechen sollten!

    Nach unserem Summer Special zu den Wechseljahren bleiben wir am Thema dran: Dieses Mal sprechen wir mit der Gynäkologin Madeleine Pieper-Kretz, der dieses Thema besonders am Herzen trägt. Viele Frauen erleben Beschwerden, die oft nicht richtig zugeordnet werden – weil kaum jemand dabei an die Wechseljahre denkt. Dabei geht es nicht nur um körperliche Symptome wie Gelenkschmerzen oder Schlafprobleme, sondern auch um langfristige Gesundheit, Arbeitsleben und Selbstwert. Madeleine Pieper-Kretz sagt: „Wechseljahre: Wir sollten darüber sprechen.“ Denn Aufklärung schafft Sicherheit – und nur wenn wir über diese Lebensphase sprechen, können wir Tabus überwinden, uns gegenseitig stärken und neue Wege für Gesundheit, Selbstbewusstsein und Lebensfreude eröffnen. Hör jetzt rein in unsere neue Folge – überall, wo es Podcasts gibt!

  18. 19

    Summer Special

    Diesmal haben wir keinen Gast eingeladen, sondern uns selbst ein Stück Pflaumenkuchen geschnappt und im Garten über ein Thema gesprochen, das viele betrifft und doch oft verschwiegen wird: die Wechseljahre. Wir haben uns gefragt: Was sind die Wechseljahre eigentlich? Welche Beschwerden können auftreten – und warum fällt es oft schwer, darüber zu reden? Wie lassen sie sich vom „allgemeinen Altern“ unterscheiden? Welche Glaubenssätze schweben unter dem Thema? – und wie könnten wir sie neu betrachten? Und natürlich ging es auch um unsere ganz persönlichen Erfahrungen. Können die Wechseljahre vielleicht sogar ein Wendepunkt sein – eine Zeit, in der wir den Fokus neu ausrichten und mehr auf uns selbst schauen? Hör rein in unser Summer Special – locker, ehrlich und mit einem Stück Kuchen in der Hand.

  19. 18

    Pass nicht nur die Kür an, sondern auch die Pflicht

    39 Jahre im Einsatz für Gerechtigkeit. Christel Steylaers ist seit fast vier Jahrzehnten kommunale Gleichstellungsbeauftragte – und kämpft unermüdlich dafür, dass Frauen die gleichen Chancen bekommen wie Männer. Sie identifiziert Benachteiligungen, benennt sie klar – und arbeitet an ihrer Beseitigung. Besonders am Herzen liegt ihr: Mehr Frauen in Führungspositionen. Und weil das notwendig ist, müssen die Führungspositionen häufig neu definiert werden und an die Lebensrealitäten angepasst werden. Am Anfang wurde ihre Arbeit oft belächelt – vor allem von Männern. Doch Christel hat sich davon nicht entmutigen lassen. Ihre stärkste Waffe? Ihre Worte – und eine unerschütterliche Leidenschaft für Gerechtigkeit. In unserem Gespräch erzählt sie, warum Quoten oft nicht greifen wie sie mit Widerständen umgeht und warum eine To-Do-Liste manchmal auch zum Streichen da ist. Ein inspirierendes Gespräch mit einer Frau, die sich seit ihrer Kindheit nicht mit Ungerechtigkeit abfinden will – damals schon, als die Brüder nicht abtrocknen mussten. 😉

  20. 17

    Ich schreibe das Ave Maria um - Für eine Gesellschaft in Balance: Weibsbilder sichtbar machen

    Künstlerin Ruth Jung möchte Weibsbilder sichtbar machen – kraftvoll, sinnlich, widersprüchlich. Sie bricht mit dem engen Ideal der braven, stillen Maria und fragt: Wo bleibt die lustvolle, schöpferische Kraft im weiblichen Bild? In ihrer Kunst und in ihrem Denken stellt Ruth neue Göttinnen ins Licht – fernab von Anpassung und Zurückhaltung. Mit einem klaren „Grüß Göttin!“ lädt sie uns ein, alten Glaubenssätzen wie „Nimm dich nicht so wichtig“ die Stirn zu bieten – und uns selbst in all unseren Facetten zu begegnen. Ein Gespräch über Spiritualität, Selbstermächtigung und den Mut, das eigene Bild von Weiblichkeit neu zu malen.

  21. 16

    Curare - Wenn Berufung zum Beruf wird

    Vom Kindertraum zur Pflegedirektorin Mit 11 Jahren wusste sie, was sie später einmal tun möchte: Für Menschen da sein – mit Herz, Verstand und Hingabe. Nach einem Krankenhausaufenthalt als Kind war für unsere heutige Gästin klar: Sie wird Krankenschwester. Der Wunsch blieb. Und wurde Wirklichkeit. Heute ist sie Pflegedirektorin – und lebt noch immer genau die Eigenschaften, die sie als Kind so tief beeindruckt haben: ❤️ Menschlichkeit 🌟 Herzlichkeit 🔥 Leidenschaft im Beruf Was sie dabei nie aus den Augen verloren hat: Die Nähe zur Pflege. Sie hat sich nie von ihrem Ursprung gelöst – will auch als Führungskraft mittendrin bleiben, im echten Pflegealltag, bei den Menschen, mit den Teams. Nicht von oben herab, sondern gemeinsam gestalten, mit anpacken, mitfühlen und mitverantworten. Ihre Haltung: Wertschätzung ist kein Extra – sie ist die Grundlage für alles. Sie nimmt ihre Mitarbeitenden mit, feiert Erfolge mit dem Team – und weiß: Wenn das Miteinander stimmt, ist Erfolg ein Gemeinschaftsprojekt. 🎧 In dieser Folge sprechen wir über ihren beeindruckenden Weg, über Führung in der Pflege – und darüber, wie man sich selbst und seiner Haltung auch in verantwortungsvollen Positionen treu bleiben kann.

  22. 15

    Liebe schafft Verbundenheit, lässt uns vertrauen und hoffen, gerade in Zeiten von Trauer und Leid

    „Ich war drei, als ich im Bunker saß – und Schutt und Asche schmeckte.“ In dieser Folge erzählt eine beeindruckende Frau von ihren Kindheitserinnerungen im Zweiten Weltkrieg: Vom Bangen vor dem Radio, vom Warten auf den Vater – vergeblich. Von der Kraft ihrer Mutter, von der Liebe, die blieb. Und davon, wie der Ukrainekrieg alte Gefühle wachruft – schmerzhaft nah. Eine Folge über Verlust, Verbundenheit und die Spuren der Vergangenheit. Jetzt bei Schlagsahnentrauma.

  23. 14

    Ich mache einen großartigen Job - und deshalb bin ich Profi!

    Unsichtbar trotz Erfolg – die Geschichte hinter dem Spitzenfohlen ⠀ In dieser Folge sprechen wir mit einer leidenschaftlichen Pferdezüchterin, die trotz kleinem Zuchtbetrieb und wenig Sichtbarkeit echte Qualität liefert. Vor drei Jahren gelang ihr ein großer Erfolg: Ein Spitzenfohlen aus ihrer Zucht wurde über die Auktion des Verbandes verkauft. Doch statt Anerkennung gab es Enttäuschung. Nicht sie, sondern der Vorbesitzer der Mutterstute als Züchter in den Papieren eingetragen – ein Schlag ins Gesicht, der tiefer ging, als sie damals zugeben wollte. Und vielleicht war es kein Zufall, dass sich in einem eng verwobenen Netzwerk aus alten Bekanntschaften nicht die Züchterin mit dem neuen Namen durchsetzte. Heute hat sie den Mut, darüber zu sprechen. Über Gerechtigkeit, Stolz, Selbstzweifel – und den Weg zurück zu ihrer eigenen Stärke. Denn inzwischen weiß sie: Sie ist eine Züchterin mit Herz, Verstand und Können. Und sie ist Profi – weil sie es lebt.

  24. 13

    Geliebt werden reicht nicht aus. - Ich trete für mich ein.

    Hebamme Nadine Wiedmann liebt ihren Beruf – und bekommt viel Wertschätzung von den Familien. Doch das allein reicht nicht aus. Nadine spricht mit uns über Überlastung im Geburtssystem, fehlende Anerkennung und ihren Weg, trotzdem mit Leidenschaft Hebamme zu bleiben: mit klugen Angeboten, klaren Grenzen und dem Mut, für faire Bedingungen einzustehen. Eine ehrliche Geschichte über Selbstbehauptung, kreative Lösungen und die Stärke, die entsteht, wenn man nicht nur geliebt, sondern auch gerecht bezahlt wird.

  25. 12

    Augen auf für das, was da noch gelebt werden kann

    Was passiert, wenn das, worüber man sich ein Leben lang definiert hat, plötzlich nicht mehr funktioniert? Unser Gast im Podcast ist mit Musik aufgewachsen, stand national und international auf Bühnen. Ihre Stimme war ihr Zuhause – bis sie sie teilweise verlor. Jahrelange Ungewissheit, Arztbesuche, Trauer. Und dann? Ein neuer Weg. Heute begleitet sie andere Menschen als Vocal Coach, Gesangslehrerin und Persönlichkeits-Coach – mit Empathie, Erfahrung und echter Leidenschaft. Eine Geschichte über Verlust, Wandlung – und neue Stärke.

  26. 11

    Glaub an dich, dann schaffst du das!

    In dieser Episode spricht eine beeindruckende Frau über ihr Leben mit LRS. Sie teilt offen, wie belastend die Diagnose sein kann – weil so viele Lebensbereiche betroffen sind und man schnell das Gefühl hat, nicht gut genug zu sein. Doch sie hat ihren Weg gefunden: mit Kraft, Energie und Zielstrebigkeit. Heute ist sie stolz auf das, was sie erreicht hat. Und: Sie begleitet nun auch ihre Tochter, die ebenfalls von LRS betroffen ist – empathisch, stark und voller Mut. Eine berührende Geschichte, die zeigt: LRS ist keine Sackgasse. Es gibt Wege, und es lohnt sich, sie zu gehen.

  27. 10

    Mit Captain-Ich auf Kurs Glücklich - Glaube versetzt Berge

    In dieser Folge erzählt Marion Eckel beeindruckend, wie sie in einer persönlichen Krise den Weg zu sich selbst gefunden hat. Statt das eigene Glück vom Urteil anderer abhängig zu machen, hat sie gelernt, auf ihre inneren Bedürfnisse zu hören. Sie trennt heute bewusst das Außen vom Innen – ein Prozess, der nicht leicht war, aber heilsam. Ihre Erkenntnisse gibt sie als Lehrerin und Resilienz-Trainerin weiter – an Kinder wie Erwachsene. Besonders am Herzen liegen ihr ihre Ermutigungskurse für Kinder, in denen sie Selbstwert, Stärke und Vertrauen vermittelt. Eine Folge über Mut, Selbstfürsorge und innere Stärke.

  28. 9

    Du musst halt wissen, was du willst.

    erzählt, wie sie Studium, Arbeit und Karriere gut unter einen Hut bringt. Und nicht nur das. Sie schafft es dabei auch, sich und ihre Partnerschaft nicht in den Hintergrund treten zu lassen.

  29. 8

    Laut, bunt, vehement und queer

    „Bloß nicht auffallen“ – mit diesem Satz ist Mäx groß geworden. Heute lebt sie laut, bunt und queer – auf ihrem Weg zur Pfarrerin. In einem Umfeld, das man als konservativ erwartet. Mäx zeigt: Glaube und queere Identität schließen sich nicht aus. Im Gegenteil. 💜

  30. 7

    Anders und stark - Strategien für das Gefühl, nicht dazu zu gehören

    Wie ist das, wenn man sich ganz oft anders fühlt als alle anderen? Nicht ganz passend in die Erwartungen der Umgebung? Nicht dazugehört? Unsere heutige Interviewpartnerin kennt dieses Gefühl nur zu gut. Sie erzählt, wie es ist, wenn man merkt, dass man anders denkt, anders fühlt, anders aussieht – und wie sie gelernt hat, genau das als Stärke zu nutzen. Wir sprechen über Identität, Selbstakzeptanz und Mut, den eigenen Weg zu gehen. Ein Gespräch, das inspiriert und Mut macht!

  31. 6

    Leidenschaft - Intuition - Liebe

    Yvonne Meyer-Lohr arbeitet als Autorin und Gestalterin in Düsseldorf. Sie entwickelt, gestaltet und realisiert seit über zwei Jahrzehnten individuelle Corporate Design-Projekte und außergewöhnliche Bildbände für Künstler, Fotografen und Architekten. Viele ihrer Bücher wurden mit Preisen ausgezeichnet. Seit fast 10 Jahren gibt es für sie neben dem Leben als Designerin in der Stadt auch ein Leben auf dem Land und mit Kühen. In diesem Frühjahr übernimmt sie ihre eigene kleine Kuhherde, vorerst bestehend aus drei ehemaligen Milchkühen und einem Ochsen, denen sie ein sorgloses Leben ohne wirtschaftlichen Nutzen ermöglicht. Von diesem ungewöhnlichen Spannungsfeld, dem Pendeln zwischen zwei Welten, viel Leidenschaft, Intuition, Liebe, Disziplin und Ausdauer erzählt diese Folge unseres Podcastes.

  32. 5

    Spannung erzeugt Musik

    Schwester Ursula erzählt wie wichtig, wie wichtig Spannung an sich für Weiterentwicklung ist. Spannung auszuhalten, statt wegzudiskutieren verändert uns und lässt uns neue Perspektiven erkennen.

  33. 4

    Tun, was getan werden muss

    Wie ist das, wenn man plötzlich und unerwartet mit 4 Kindern alleine dasteht? Wie soll man das Leben meistern? Wie den Kindern eine gute Perspektive geben? Wie die Erinnerung liebevoll im Blick behalten und das alles ohne zu zerbrechen und in Liebe zurückzuschauen? Benita von der Schulenburg erzählt.

  34. 3

    Kim, die sich aufgemacht hat zu reisen und zu wachsen

    Was macht das mit einem, wenn man von seinen Eltern hört "Ich kann erst gut schlafen, wenn du unter der Haube bist!" Was passiert mit dem Selbstbewusstsein? Und wie befreit man sich aus seinen eigenen Grenzen? Kim ist losgegangen. Sie ist immer weiter gegangen, immer länger gereist. Sie hat gelernt, was sie alles ganz alleine schafft und, dass sie sich sehr viel zutrauen kann. Sie erzählt von ihren Reisen in ferne Länder und zu sich selbst.

  35. 2
  36. 1

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