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PODCAST · music

Sounds!

Neue Musik entdecken, täglich mit SRF 3: Die «Sounds!»-Crew mit Lea Inderbitzin, Andi Rohrer und Luca Bruno präsentiert das volle Programm in Sachen Indie, Pop, Electronica, Hip-Hop, Dubstep, Global Beats, Folk, Rock und Punk. Der SRF 3-Musikabend pflegt den Umgang mit fliessenden Grenzen: der vollumfassende Service Musique.Jeden Montag von 21 bis 23 Uhr, und von Dienstag bis Freitag von 20 bis 23 Uhr. Und natürlich jederzeit im «Sounds!»-Podcast.

  1. 14

    Bongeziwe Mabandla: Südafrikas feinste Indie-Stimme ist zurück

    Bongeziwe Mabandla zeigt, wie man back to the roots und back to the future zugleich ist. Sein neuestes Album «Ndingubani» beginnt mit einer Rückkehr in seine Heimat Tsolo in der südafrikanischen Provinz Ostkap und katapultiert ihn in die musikalische Zukunft. Eine Dualität, die wunderbar aufgeht.

  2. 13

    Manic Pixxies: «Wir wollen uns laufend upgraden»

    Was, wenn es in der Musikszene an Vorbildern fehlt? «Fuck it, wir machens selber!» sagen die Manic Pixxies aus Zürich. Das Debüt «I know my headphones really well» glänzt mit Riot Grrrl-Punk, Psych-Rock, Frische und Kompromisslosigkeit. Ein enorm wichtiges - voilà - Upgrade für die Schweizer Musik.

  3. 12

    Das Sounds! Album der Woche gehört Olivia Rodrigo

    Auf ihrem dritten Album fährt Olivia Rodrigo die Pop-Punk-Anleihen ihres letzten Albums zurück. Dafür erinnern ihre Songs nun an The Smashing Pumpkins, LCD Soundsystem oder The Cure. Und das gleich doppelt: Robert Smith schaut auf «what's wrong with me» sogar persönlich vorbei. The Kids are Alright! Und weil wir es in der Sounds!-Redaktion lieben, wenn Klänge, die man sonst nur im Sounds! hört, plötzlich auch bei den ganz grossen Popstars auftauchen, küren wir «you seem pretty sad for a girl so in love» zum wichtigsten Album der Woche. Heute vergleichen wir Referenzen und nehmen Anspielungen unter die Lupe, dazu gibt's die ganze Woche durch Vinyl und CDs zu gewinnen – jeden Abend ab 20 Uhr, exklusiv im Radio.

  4. 11

    Feinste Importware am New Music Friday

    Österreich (Sofie Royer), Südafrika (Bongeziwe Mabandla), Kanada (Finn Wolfhard), Deutschland (DJ Koze) oder doch USA (Olivia Rodrigo)? Die Sounds!-Importbox hat alles auf Lager - absolut zollfrei. Wir hören uns durch die musikalischen Highlights des New Music Friday.

  5. 10

    B-Sides 2026: Line-up-Highlights & Ticketverlosung

    Vor genau einem Jahr stand die Zukunft der Luzerner Indie-Festivalinstitution noch auf wackligen Beinen. Die Jubiläumsausgabe musste per Crowdfunding gerettet werden. 12 Monate später sieht alles wieder viel besser aus – und das Team hat ein hervorragendes Programm für die 21. Ausgabe gebucht. Zusammen mit Benedikt Geisseler und Sam Aebi vom B-Sides Festival (Donnerstag, 18. bis Samstag, 20. Juni) hören wir uns heute durch die Highlights des Line-ups, das nächste Woche auf dem Sonnenberg über Kriens bei Luzern gastiert (Nation of Language! PVA! Luzai! Kumo 99!), und klären, mit welchen Challenges der gegenwärtigen Bookingkultur ein kleines Festival zu kämpfen hat. Oh, und natürlich wollen wir wissen, ob die Entscheidung, am Donnerstagabend auch den Nati-Match der Fussball-WM zu zeigen, intern für Diskussionen gesorgt hat.

  6. 9

    Primavera Sound 2026: Regenchaos und Olivia Rodrigo-Überraschung

    Eigentlich regnet es in Barcelona um diese Jahreszeit ja nur selten – und doch fiel der Start des Megafestivals ins Wasser. Zwar wurden Ponchos verteilt, trotzdem fielen zahlreiche Gigs aus. Doch dem Musikgenuss tat das keinen Abbruch. Was nehmen wir vom Startschuss in den Festivalsommer mit? Im Gegensatz zum grossen Pop-Feuerwerk der letztjährigen Ausgabe mit Carpenter, Roan und XCX waren die Pop-Girls am Primavera Sound dieses Jahr eher rar gesät – bis auf eine Ausnahme: Ohne Vorankündigung und ohne auf dem Line-up zu stehen, tauchte Olivia Rodrigo am Samstag auf und gab in einem Surprise-Gig einen Vorgeschmack aufs kommende Album. Inklusive Kurzauftritt von und Weltpremiere mit Robert Smith... ...der natürlich bereits am Tag zuvor im Einsatz war. Das 2,5-Stunden-Marathonset von The Cure gehörte zu den strahlenden Höhepunkten der diesjährigen Ausgabe – zusammen mit überzeugenden Gigs von The xx, Big Thief, Baxter Dury und vielen mehr. Nur bei Kneecap wollte der Funken nicht so ganz überspringen. Und ob die zahlreichen Influencerinnen und Influencer, die von Haarprodukte- und Jeansmarken-Sponsoren ans Festival eingeflogen wurden, nun ebenfalls zum festen Inventar gehören? Auch das muss natürlich diskutiert werden.

  7. 8

    Vince Staples: Mit Gitarren gegen institutionellen Rassismus

    Ja, Vince Staples’ siebtes Album darf man durchaus als Rap-Rock-Album bezeichnen. Aber nicht so, wie ihr jetzt vielleicht meint. Mit Rage Against the Machine oder *schauder* Limp Bizkit haben die groovigen und tighten Full-Band-Instrumentals seiner politischen neuen Platte wenig gemeinsam.

  8. 7

    Sounds! Album der Woche: Widowspeak «Roses»

    Sieben Alben, internationale Gigs, immernoch Schreiner und Kellnerin: Widowspeak wollen sich das Leben in New York City leisten und dabei unabhängig vom musikalischen Erfolg leben. «Nur so bekommt die Band den nötigen Raum, sich frei zu entwickeln.» Das neue Album beweist, dass das Konzept aufgeht.

  9. 6

    Kurt Vile: Komfortzone, einfach, bitte!

    «Philly’s constant hitmaker» und Sounds! Album der Woche-Titelsammler (4) Kurt Vile muss nichts neu erfinden. So smooth, so traditionsverbunden und nicht zuletzt witzig - man wünscht sich sein Americana-Update ganz einfach wie immer. Ist das neue «dihai»-Album vielleicht sogar sein bestes? Das 10. Album «Philadelphia’s been good to me» ist aber nicht einfach nur easy zu Hause rumhängen, sondern existentiell. Nichts ist für den Menschen wichtiger als ein sicherer Heimathafen. Wenn Kurt Vile also in seinem Keller-Studio «OKV» (=«Overnight Kurt Vile») gefühlt einfach drauflos jammt, hören wir einem Musiker zu, der neben seinen ganz persönlichen und unverpackten Gefühlen, auch sein gesamtes Hab und Gut in dieses Album steckt.

  10. 5

    Iceage: Warum sollte man sich jetzt noch zurückhalten?

    Die dänischen Post-Punk-Dandys Iceage taumelten schon immer auf der Grenze zwischen Anmut und Zusammenbruch. Mittlerweile befindet sich das gesamte Welttheater genau auf diesem Limit, also wird erst recht auf dem Grat getanzt. Ein Energieausbruch. Ein Spontan-Album. Geschrei. Geflöte. Grazie. Hört heute im Sounds! einige Highlights aus «For Love of Grace & the Hereafter» - ein Album, das auch wunderbar an Sänger Elias Bender Rønnenfelts folk-inspirierte Solo-Projekte «Heavy Glory» (2024) und «Speak Daggers» (2025) anknüpft.

  11. 4

    Können sich Turnover endlich wieder fangen?

    2015 veröffentlichte die US-amerikanische Band Turnover mit «Peripheral Vision» ein Album, das zum modernen Klassiker für Indie-Girls und Sad-Boys wurde. Die darauffolgende Platte konnte noch einigermassen mithalten, doch danach floppte alles Weitere. Gelingt ihnen mit «Down On Earth» das Comeback?

  12. 3

    Sounds! Album der Woche: Boards of Canada «Inferno»

    Die schottischen Soundtüftler veröffentlichen ihr erstes Album seit 13 Jahren. Es klingt wahlweise wie der Soundtrack zur ersten bemannten Marsmission, zum Erstkontakt mit Aliens oder wie letzte Radiosignale vor der Apokalypse. Nichts Bahnbrechendes – aber weiterhin aus der ganz eigenen Umlaufbahn. Diese Einzigartigkeit muss gefeiert werden! «Inferno» ist unser neues Sounds! Album der Woche: wir verlosen Vinyl und CDs, jeden Abend nur live im Radio.

  13. 2

    New Music Friday mit «Glut» in der glimmenden Hitze

    Glut als flammenlose Masse oder aus dem Englischen als Übersättigung – beides passt zum neuesten Album der Zürcher Band District Five, die sich auf «Glut» durch die spätkapitalistischen Welt zu navigieren versuchen. Wir hören Highlights aus dieser und vielen weiteren Platten am New Music Friday.

  14. 1

    Odd Beholder & Annie Taylor im grossen Doppelinterview

    Eigentlich haben sie wenig gemeinsam: Odd Beholder, das kühle Electropop-Projekt von Daniela Weinmann, und die Zürcher Rock'n'Roller Annie Taylor. Ausser, dass beide am 22. Mai ein neues Album veröffentlicht haben – und seit Jahren zum Besten gehören, was die CH-Indie-Szene zu bieten hat. Und wenn man etwas genauer hinschaut – beziehungsweise hinhört –, entdeckt man dann doch Parallelen zwischen den neuen Alben «Out of Scale» (Annie Taylor) und «Honest Work» (Odd Beholder): das Motiv des Wassers, das immer wieder auftaucht, oder Durchhaltestrategien in einer Welt, in der Menschen zwischen Verbindungssuche und Selbstoptimierung verloren zu gehen drohen. So haben wir sie im Gespräch also doch gefunden: die Gemeinsamkeiten zwischen Annie-Taylor-Frontfrau Gini Jungi und Daniela Weinmann, die wir aus Platzgründen (verflixte Eishockey-WM!) zum ungewöhnlichen, aber schlussendlich spassigen Doppelinterview eingeladen haben.

  15. 0

    New Music Friday: The Cure vs. The Cure

    Nein, heute nichts Neues von den britischen Berufsgoths selbst. Aber gleich zwei neue Songs mit dem Titel «The Cure» - von der Zürcher Rock-Institution Annie Taylor und von Popstar Olivia Rodrigo. Wir lassen beide gegeneinander antreten und hören uns durch viele weitere Releases des Releasefreitags.

  16. -1

    Rostam erzählt «American Stories»: Eigentlich gut, aber...

    Rostam Batmanglij, Ex-Mitglied von Vampire Weekend und mittlerweile Starproduzent (u. a. für Clairo, HAIM oder Vagabon), veröffentlicht ein neues Soloalbum. Die Geschichte bleibt dieselbe: tolle Produktion, tolle Melodien… wenn da bloss nicht seine limitierte Stimme wäre.

  17. -2

    Sounds! Album der Woche: Kevin Morby «Little Wide Open»

    Kevin Morby ist weitgereist und hat immer wieder Orte vertont: Los Angeles, New York, Kansas City oder jüngst Memphis. Jetzt sinniert er über die Provinz und seine persönlichen Wurzeln – und kreiert eine warme Heimat für alle. Hilfe bekommt er dabei von einer regelrechten Käffli-Allstar-Truppe: Aaron Dessner (aus Ohio) von The National hat produziert, Justin Vernon (Wisconsin) von Bon Iver und Amelia Meath (North Carolina) von Sylvan Esso singen mit. Inspiriert wurde das «Homecoming»-Album übrigens einerseits von einem Wegzug – Morby (aufgewachsen in Missouri) lebt mit seiner Partnerin, der Musikerin Waxahatchee (Alabama!) neuerdings wieder in Los Angeles – und andererseits von einer kleinen Ankunft: Die beiden werden demnächst zum ersten Mal Eltern.

  18. -3

    Weird Girl Folk: Aldous Harding «Train on the Island»

    Aldous Harding ist die Musikerin mit den hundert Stimmen - und hundert Gesichtsausdrücken. Auf dem fünften Album «Train on the Island» zeigt sie ein neues Gesicht: weg vom Goth Folk hin zum Weird Girl Folk.

  19. -4

    The Lemon Twigs: Der Geist von Brian Wilson (und anderen Helden)

    Während sie anfangs noch etwas gar minutiös zitierten, haben sich The Lemon Twigs aus New York mittlerweile ihre ganz eigene 60ies-Pop-Welt gebaut, in der alle mit Herz für die Beatles, Beach Boys, Big Star o.ä. sofort ihre Highlights entdecken. Das 6. Album «Look for Your Mind!» ist pure vibes. Die D'Addario-Brüder nannten ihren Sound kürzlich spasseshalber «Mersey Beach» - eine Zusammenführung des Anfang der 60er-Jahre in Liverpool populär gewordenen «Mersey Beat» und dem von den Beach Boys geprägten «California Sound» aus der selben Epoche. Mit dem neusten Werk haben The Lemon Twigs ihre «Erfindung» sozusagen vollendet: Eingängig, verspielt und ansteckend - und nicht im geringsten verstaubt.

  20. -5

    Sounds! Album der Woche: Lykke Li «The Afterparty»

    24 Minuten. Den Längenrekord in unserer Kategorie für den wichtigsten Release der Woche bricht die schwedische Indie-Ikone garantiert nicht. Für ihr sechstes – und, wenn wir ihr glauben dürfen, letztes – Album zündet Lykke Li zwar ein Hitfeuerwerk, ja, aber ein ultrakurzes. Denn auch wenn schwere und traurige Themen den Grundstein für die Songs bilden, hat die Schwedin auf der Platte, die erneut in enger Zusammenarbeit mit Björn Yttling von Peter Bjorn and John entstand, zahlreiche Ohrwürmer parat. Wir laden ein zu «The Afterparty»: Bis und mit Mittwoch gibt's das neue Lykke-Li-Album bei uns live in der Sendung zu gewinnen.

  21. -6

    Neue Little Simz-EP & ein Lebenszeichen aus der Beastie Boys-Ecke

    Neue Alben von Broken Social Scene, Lykke Li, Social Distortion, Action Bronson, MUNA – klar, alles geil. Aber, how about that: Beastie-Boys-Legende Mike D spannt mit seinen Söhnen zusammen und veröffentlicht mit «Switch Up» das erste neue Stück Musik aus dem Beastie-Boys-Universum seit 15 Jahren!

  22. -7

    The Black Keys: Trost aus der Plattensammlung

    Auf ihrem neuen (und insgesamt dritten) Coveralbum «Peaches!» pflücken The Black Keys gut gereifte Früchte aus der privaten Vinylsammlung: Delta-Blues aus der Mississippi-Region hat Gitarrist Dan Auerbach über den Verlust seines Vaters hinweg getröstet. Mehr Trauerarbeit als Hitalbum.

  23. -8

    Interview mit Kneecap: Wieviel Politik verträgt Rap?

    Palästina-Solidaritätsbekundungen, Vorwürfe der Terrorismusunterstützung, ein Gerichtsverfahren mit Freispruch: Kaum eine andere Band hat in den letzten 12 Monaten so viele Schlagzeilen geschrieben wie Kneecap. Am Raptrio aus Nordirland scheiden sich die Geister. Höchste Zeit, genauer hinzuhören. Wir sprechen mit Mo Chara, einem der beiden Kneecap-Rapper, über die Vorwürfe gegen die Band und darüber, wie Kneecap ihre politische Positionierung begründen – und ordnen die Argumente kritisch ein. Zudem spiegeln wir das Gespräch mit SRF-Grossbritannien-Korrespondent Michael Gerber und hören Songs vom neuen Album «FENIAN», das – Kontroverse(n) hin oder her – mit seinem Mix aus Prodigy-esken Hau-drauf-Beats und experimentellen Sounds in der aktuellen Raplandschaft ziemlich einzigartig klingt.

  24. -9

    American Football: Midwest-Emo in der Midlife-Crisis

    Bombast und Zerbrechlichkeit für ein schweres Herz: American Football vertonen auf «LP 4» Sänger Mike Kinsellas Gefühlswelt, nachdem der zweifache Vater mit einer Affäre die heile Familienwelt zerstört hat. Unerfüllt wird zu unbeholfen und unverzeihlich. Wohin nur, wenn der Schaden angerichtet ist?

  25. -10

    Sounds! Album der Woche: Kacey Musgraves «Middle of Nowhere»

    335 Tage ohne Sex: harte Zeiten (oder eben nicht?) für Kacey Musgraves, wie sie jüngst auf «Dry Spell», der ersten Single ihres siebten Albums, verrät. Die neue Platte ist eine Kurskorrektur: weg vom Pop, zurück Richtung Country – mit Gästen wie Miranda Lambert und Willie Nelson. Einziger Wermutstropfen: Ausser Lambert sind die Gäste – u. a. auch Gregory Alan Isakov oder Billy Strings – so tief im Mix oder so dezent eingesetzt, dass man sie kaum wahrnimmt. «Middle of Nowhere» ist das neue Sounds! Album der Woche. Vinyl? CDs? Haben wir beides! Gibt's zu gewinnen für euch – exklusiv, ein Mal pro Abend in unserer Livesendung.

  26. -11

    New Music Friday all over the World: Lagos, Texas, Belfast

    Während am 1. Mai in der Schweiz vielerorts Feiertag ist, wurde anderswo das digitale Neuheitenregal aufgefüllt. Wir haben die Highlights: Afrobeats mit sexy Bläsereinsatz (Asake), Country-Pop-Hochgefühle (Kacey Musgraves), politischer Aggro-Rap (Kneecap) u. v. m.

  27. -12

    Gia Margaret «Singing»: Sie singt wieder, aber alles ist anders

    Die Songwriterin aus Chicago hat wegen einer Erkrankung vor 7 Jahren ihre Gesangsstimme verloren und sich mit Ambient- und Klavierkompositionen getröstet. Die alte Stimme ist zurück - aber Gia ein anderer Mensch als damals. «Singing» ist eine berührende Auseinandersetzung mit dem jüngeren Selbst.

  28. -13

    TV Star im Radio? Muss man nicht sehen, muss man hören

    TV Star heisst der neuste Export aus Seattle. Ihr Debütalbum «Music For Heads» spielt mit 90s-Flanell-Flair zwischen The Sundays und The Verve.

  29. -14

    Wieso, weshalb, warum? Die Sounds! Playlist für alle Fragen

    Auf SRF 3 laufen heute nur Songs, die Fragen stellen? Da machen wir natürlich mit! Nach einem Tauchgang ins Archiv präsentiert eure Sendung mit dem Ausrufezeichen heute zwei Stunden pure Vibes mit Fragezeichen - von und mit Ramones, Cate Le Bon, Oasis, Röyksoopp, PJ Harvey, DJ Koze und vielen mehr!

  30. -15

    Sounds! Album der Woche: Metric «Romanticize the Dive»

    Der perfekte Song ist genau 3 Minuten und 33 Sekunden lang – das zumindest behauptet Metric-Sängerin Emily Haines. Und sie muss es wissen: Schliesslich hat die Frontfrau der kanadischen Indie-Veteranen schon einige geschrieben. Das neue Album ihrer Band ist bereits das zehnte in ihrer Karriere. Und es ist eine Art musikalische Rückbesinnung für die Band aus Toronto geworden. Nach den beiden eher experimentellen Alben «Formentera» (2022) und «Formentera II» (2023) verliebte sich die Band auf der begleitenden Jubiläumstour erneut in ihr viertes Album «Fantasies» – und drehte jetzt für die neue Platte das Rad der Zeit zurück: gleicher Produzent, gleiches Studio wie damals 2009. Gelingt der Blick zurück? «Romanticize the Dive» ist das neue Sounds! Album der Woche: Jeden Abend gibt’s Vinyl und CDs zu gewinnen – nur live in der Sendung.

  31. -16

    New MusiCH Friday

    Starker Schweizer New Music Friday: Aino Salto, Alwa Alibi, Anger Management - die hAilige DrAifAltigkeit für eure neue helvetisch gewürzte Playlist.

  32. -17

    Yaya Beys «Fidelity»: Stolz, Schmerz und Storytelling

    Ihre lyrische Spannweite reicht von strukturellem Rassismus bis zur puren Partylust, die Beats von RnB über Reggae bis Jazz. Yaya Bey aus Queens vereint auch auf dem 6. Album eine enorme Dichte an Inhalten mit ihrem unendlich relaxten Gesangsstil, so dass man wählen darf: Verzweifeln oder Verweilen?

  33. -18

    Nine Inch Nails + Boys Noize = NINE INCH NOIZE

    Heute etwas Mathe: Man nehme die legendäre Industrial-Rock Band Nine Inch Nails und addiere den Hamburger Techno-Produzenten Boys Noize. Fertig ist ein brachiales und stellenweise vom-Sockel-hauendes Update diverser NIN-Songs. Seit der Uraufführung am Coachella Festival gibt es das gemeinsame Album.

  34. -19

    100 Prozent Prince: die lila Lieblingssongs

    Heute ist es auf den Tag genau 10 Jahre her, seit Prince Rogers Nelson von dieser Welt gegangen ist. In unserem monothematischen Tribut versuchen wir zuerst, Princes Werk auf eine Stunde herunterzudestillieren (unmöglich!) – und gleich danach seid ihr dran: mit 2 Stunden eurer Prince-Favorites.

  35. -20

    Sounds! Album der Woche: Jessie Ware «Superbloom»

    Einst war sie Musikerin, heute ist sie Podcasterin, die nebenbei auch noch Musik macht. Jessie Ware, die mit ihrer Mutter den erfolgreichen «Table Manners»-Podcast hostet, hat wieder neue Retro-Disco-Pop-Songs aufgenommen – bereits zum dritten Mal seit ihrer (erfolgreichen) Neuerfindung. Nach drei eher mittelmässigen Pop-Würfen in den 2010er-Jahren orientierte sich die mittlerweile 41-jährige Britin 2020 neu – mit Erfolg. «What’s Your Pleasure» war ihr erstes Album mit Disco-Sounds, die sie seither weiter verfeinert. Auf ihrer sechsten Platte «Superbloom» entzücken vor allem die Songs mit schwelgerischen Streicherarrangements. «Superbloom» ist das Sounds! Album der Woche – bis und mit Freitag. Heisst: neues Futter für eure Tonträgerregale! Wir verlosen jeden Abend eine CD, nur live in der Sendung.

  36. -21

    New Music Friday und Record Store Day: Ab in den Plattenladen!

    Morgen Samstag ist der Record Store Day 2026 zum Support all unserer unabhängigen Plattenläden. Also gehet und kaufet. Aber was denn? In Sachen Neuheiten bekommt ihr wie immer freitags im Sounds! die Übersicht: Dick anstreichen sollte man Nine Inch Noize (Vinyl tba), Jessie Ware und Ziggy Marley.

  37. -22

    Zerdrück uns, Gretel

    Während fünf Jahren geschrieben, in fünf Tagen aufgenommen: Gretels Debütalbum «Squish»! Die Britin ist ihrem früheren Alias Gretel Hänlyn entwachsen, nennt sich auf der Bühne nur noch beim Vornamen und fühlte sich beim Machen des Albums gleichermassen wie ein Cry-Baby und Zen-Oma, wie sie sagt.

  38. -23

    Brown Horse «Total Dive»: Jason Molina, wiedergeboren

    Indie-Bands mit hörbarem Country-Einschlag gibt es mittlerweile ja einige – nur kommen die meisten aus den USA, nicht aus Norwich. Dort, im Osten Englands, ist das Quartett Brown Horse – sie bezeichnen ihre Musik als «Slacker Twang» – zuhause und veröffentlicht ein neues Album. Schon wieder. «Schon wieder», weil: «Total Dive» ist bereits ihr drittes Album in ebenso vielen Jahren. Sattgehört haben wir uns an dieser Band aber noch lange nicht. Auch, weil in den emotionalen, herzzerreissenden Vocals von Sänger Patrick Turner immer wieder Songwriter-Gott Jason Molina (R.I.P.), aka Songs: Ohia aka Magnolia Electric Co., durchschimmert.

  39. -24

    Punchbag: Drama, Baby, Drama!

    Das Londoner Geschwister-Duo Punchbag macht keine halben Sachen: Ihre zweite EP «I Am Obsessed» liefert die *ganz* grossen Gefühle. Irgendwo zwischen Katy Perrys «Teenage Dream», Scooters «Endless Summer» und Icona Pops «I Love It».

  40. -25

    Sounds! Album der Woche: Yet No Yokai «Endlich Senden»

    Für ihr neues Album hat die Luzerner Band, die sich selbst (liebevoll!) als «Feierabend-Projekt» bezeichnet, alles selbst gemacht. «Endlich Senden» klingt dennoch alles andere als amateurhaft: 11 catchy Psych-Rock-Tunes, druckvoll arrangiert, mit einer Prise Mk.gee-Gitarren und IDLES-Drums gewürzt! «Endlich Senden» erscheint in einer Mini-Vinyl-Auflage: nur 50 Stück wurden gepresst – und ganze fünf davon gibt’s in dieser Sounds!-Woche zu gewinnen. Jeden Abend ein Exemplar, jeweils ab 20 Uhr, nur live im Radio.

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