PODCAST · music
SRF Musikwelle Brunch
by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
SRF Musikwelle lädt jeden Sonntag einen Gast zum «SRF Musikwelle Brunch» ein und präsentiert eine Stunde lang variantenreiche Musik.Die Gäste erzählen Geschichten aus ihrem Leben, was sie persönlich und aktuell beschäftigt und stellen ihre Lieblingsmusik vor.
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Roger De Win feiert sein Jubiläum mit Sound aus Nashville
Seit 20 Jahren schlägt das Herz von Roger De Win für den Schlager. Mit seiner neuen EP «From Nashville to Amriswil» erfüllt sich der Thurgauer einen Kindheitstraum. Die Texte und Melodien stammen aus der Bodenseeregion, aufgenommen wurden die Songs jedoch mit Musikern in Nashville, Tennessee. Im SRF Musikwellen-Brunch erzählt der Schlagersänger, weshalb ihm genau dieser Sound so wichtig ist. 1982 kaufte sich Roger De Win seine erste Schallplatte: eine LP von Elvis Presley. Dessen Musik und der typische Nashville-Sound haben ihn bis heute geprägt. Nun liess der Schlagersänger seine eigenen Lieder mit Musikern aus Nashville neu aufnehmen und verwirklichte damit einen lang gehegten Traum. Die EP «From Nashville to Amriswil» ist zugleich ein besonderes Jubiläumsprojekt. Seit zwei Jahrzehnten ist Roger De Win auf zahlreichen Schlagerbühnen und Festivals anzutreffen und gehört dort längst zum festen Bestandteil. Trotz seiner Leidenschaft für die Musik stand für ihn die Familie immer an erster Stelle. So entschied er sich einst gegen einen Auftritt mit den Calimeros, um bei seinem fieberkranken Sohn zu bleiben. Die Musik begleitet Roger De Win seit seiner Kindheit. Vor rund sechs Jahren legte er jedoch eine kreative Pause ein. Während der Pandemie machte er sich viele Gedanken über seine musikalische Zukunft. Seine Frau erkannte schnell, dass ihm die Musik fehlte, und ermutigte ihn, wieder zur Gitarre zu greifen und neue Lieder zu schreiben. Seither konzentriert sich der heute 52-Jährige vermehrt auf das Komponieren von Songs für andere Künstler. Mit der EP «From Nashville to Amriswil» hat er zudem die Freude an seinen eigenen Liedern neu entdeckt. Die Aufnahmen in den traditionsreichen Studios von Nashville verleihen seinen Schlagern einen authentischen amerikanischen Klang.
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Monney's: Vom Jodlerfest übers Hallenstadion bis nach New York
Für die TV-Sendung «Stubete around the World» reisten Natascha und Maruschka Monney kürzlich nach New York. Dort tauchten die Schwestern in die Welt des Gospels ein. Für die erste Folge von «Stubete around the World» am Freitag, 18. September sind die Geschwister Monney aus dem Sensebezirk in die USA gereist. Dort trafen sie mit ihren Trachten auf die Welt des afroamerikanischen Gospels und gingen der Frage nach, was Gospel und Schweizer Jodel miteinander verbindet. Im «SRF Musikwelle Brunch» erzählen sie von bewegenden Begegnungen, musikalischen Überraschungen und einer Reise, die ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Als die Anfrage für das SRF-Projekt kam, mussten die beiden nicht lange überlegen. Neue Kulturen, andere Musikstile und die Begegnung mit Menschen über Musik hinweg entsprechen genau ihrer offenen Art. In Harlem und Brooklyn trafen sie Sängerinnen und Sänger, die Musik als Ausdruck von Gemeinschaft, Hoffnung und Identität leben. Dabei stellten die Schwestern fest, dass zwischen Gospel und Jodel weit mehr Gemeinsamkeiten bestehen, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Es entstanden Freundschaften, emotionale Momente und Begegnungen, die weit über das gemeinsame Musizieren hinausgingen. Wer Natascha und Maruschka Monney kennt, weiss, dass Offenheit und Neugier schon immer zu ihrem musikalischen Weg gehört haben. Aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus im Sensebezirk, sangen die Schwestern schon als Kinder gemeinsam. Die Liebe zur Volksmusik und zum Jodeln wurde ihnen von ihrer Mutter mitgegeben und prägt sie bis heute. Gleichzeitig waren sie stets offen für andere Einflüsse und neue Ideen. Diese Haltung widerspiegelt sich auch in ihrem neuen Projekt Monney's. Erstmals präsentieren sich die beiden Schwestern mit eigenen Liedern und einem eigenständigen musikalischen Profil. Ihre Mundartsongs bewegen sich zwischen Folk, Americana, Pop und Schweizer Musiktradition. Jodelelemente haben dabei ihren festen Platz, werden jedoch selbstverständlich und zeitgemäss in die eigenen Kompositionen eingebunden. Für die beiden geht mit Monney's ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: eigene Geschichten erzählen, eigene Songs schreiben und ihren ganz persönlichen musikalischen Ausdruck finden. Neben ihrem eigenen Projekt stehen Natascha und Maruschka Monney regelmässig auf grossen Bühnen. Ein Höhepunkt waren die Auftritte als Background-Sängerinnen von Trauffer im mehrfach ausverkauften Zürcher Hallenstadion. Dass sie vor mehreren zehntausend Menschen auftreten würden, hätten sie sich als junge Jodlerinnen kaum vorstellen können. Dennoch sagen sie heute rückblickend lachend: «Im Hallenstadion waren wir weniger nervös als an einem Jodlerfest.» Im Gespräch erklären sie, weshalb gerade Auftritte vor Fachpublikum und Menschen aus der eigenen Szene manchmal mehr Respekt einflössen als eine riesige Arena. In den vergangenen Jahren durften die beiden aussergewöhnliche Erfahrungen sammeln. Ihre Musik führte sie zur Neueröffnung der Schweizer Botschaft nach Moskau, an ein internationales Folklorefestival nach China und sogar an ein Jodelfestival nach Südkorea. Dazu kamen zahlreiche Fernsehauftritte, unter anderem bei «Potzmusig», beim «Donnschtig-Jass» oder in der Dokumentation «Typisch Volksmusik?». Auch Projekte wie «Jetz singe wimer eis» oder «Jodel meets Classic» mit Konzerten bis ins KKL Luzern zählen zu den prägenden Stationen ihrer bisherigen Laufbahn. Trotz aller Reisen und grossen Bühnen sind die beiden fest in ihrer Heimat verwurzelt geblieben. Der Sensebezirk, die Familie, die Natur und die Gemeinschaft im Jodelklub Echo vom Rüttihubel spielen in ihrem Leben bis heute eine zentrale Rolle. Vielleicht sind es gerade diese starken Wurzeln, die es ihnen ermöglichen, musikalisch immer wieder Neues zu entdecken. Im «SRF Musikwelle Brunch» sprechen Natascha und Maruschka Monney über ihre besondere Beziehung als Schwestern und beste Freundinnen, über ihre Reise nach New York, über das neue Projekt Monney's, grosse Bühnen, kleine Herzensmomente und darüber, weshalb Musik Menschen überall auf der Welt miteinander verbinden kann. Dazu präsentieren sie ihre persönlichen Lieblingsmelodien und Geschichten aus ihrem Leben.
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Schweizer Blaskapellen treffen sich in Schüpfheim
Schüpfheim im Entlebuch empfängt 47 Schweizer Blaskapellen zum zweijährlichen Treffen, in welchem jeweils auch die beste Formation erkoren wird. «Das Publikum wird in rund 80 «Freikonzerten» und dem offiziellen Wettspiel bestens unterhalten werden» freut sich OK-Präsident und Tubist bei der organisierenden Blaskapelle «schüpfig-lüpfig» Hanspeter Staub. «Schüpfheim ist parat, wir freuen uns auf ein wunderbares Wochenende». Seine OK-Kollegin Ruth Müller pflichtet ihm bei: «Nach etlichen Stunden Vorarbeit freue ich mich nun riesig darauf, dass «unser» Blaskapellentreffen bald stattfindet. Die böhmisch/mährische Blasmusik ist so lebensfroh und publikumsnah, das passt zu uns Entlebuchern».
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Dani Wigger: Der diskrete und versierte Ländlerpianist
Als Bub schlug sein Herz für Fussball, doch sein älterer Bruder drängte ihn ans Klavier. So entstand die familieneigene Kapelle Michi und Willi Wigger. Heute ist der 45-jährige Entlebucher ein gefragter Klavierspieler in verschiedenen Formationen. Dani Wigger verbindet urbane Wurzeln mit einer tiefen Verbundenheit zur Natur. Aufgewachsen in der Stadt Zürich, zog es ihn der Liebe und der familiären Heimat wegen ins Entlebuch nach Finsterwald, wo er heute mit seiner Frau Regula und den beiden gemeinsamen Kindern lebt. Sein kompetentes Spiel nimmt er gelassen – ganz wie seine berufliche Laufbahn vom gelernten Forstwart zum Mehrwertsteuerprüfer beim Bund.
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Florian Walser, Vater der «Stubete am See»
Florian Walser ist künstlerischer Leiter der «Stubete am See» in der Tonhalle Zürich. Die Stubete findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Es ist eine Erfolgsgeschichte. Florian Walser spielt seit 36 Jahren Klarinette im Zürcher Tonhalleorchester, in zwei Jahren wird er pensioniert. Die zehnte und für ihn wohl letzte «Stubete am See» mitorganisieren zu dürfen, erfülle ihn mit grosser Freude. Es sei eines seiner Highlights des Jahres, so Walser. Die «Stubete am See» bietet experimentellen Volksmusikerinnen und Volksmusiker eine exklusive Bühne.
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Hugo Bigi spielt sich als Secondo in die Herzen der Schweiz
Viele haben Hugo Bigi bewundert, nicht nur für sein Akkordeonspiel, auch für seine wunderschönen Kompositionen. Am 16. August 2026 hätte dieser Virtuose seinen 100. Geburtstag gefeiert. Sein gleichnamiger Sohn nimmt uns im SRF Musikwellen-Brunch mit auf eine Zeitreise. Hugo Bigi jun. ist vielen bekannt als Moderator bei Talk Täglich auf Tele Züri und Mitgründer des privaten Fernsehsenders. Er ist zu Gast im SRF-Musikwellen-Brunch und blickt zurück auf viele Momente mit seinem Vater. So begleitete er 1984 in der TV-Sendung «Oisi Musig» seinen Vater Hugo Bigi sen. am Klavier und lacht heute immer noch über den fast verpassten Einsatz zu Beginn des Stücks. Beindruckt ist Hugo Bigi jun. aber auch heute noch davon, wie sein Vater sich als Secondo auf seinem Akkordeon in die Herzen der Schweiz gespielt hat. Als in den 1920er Jahren im Wägital die Mauer zum Stausee gebaut wurde, kam der Grossvater des Brunchgasts Hugo Bigi in die Schweiz. Als Maurer verdiente er dann sein Geld für die ganze Familie, welche damals in Wangen SZ gelebt hat. Der spätere Akkordeonvirtuose Hugo Bigi sen. kam als jüngster Sohn am 16. August 1926 auf die Welt. Schon während seiner Kindheit hatte die Musik viel Platz eingenommen. Im Kindergartenalter lernte er Schwyzerörgeli spielen und danach folgte das Akkordeon. Bereits mit 17 Jahren kam es schon zu seinen ersten Tanzmusikauftritten. Als Hugo Bigi dann 1949 seine erste Kapelle gründete, startete er eine unvergleichliche Karriere, in der er weit über 700 Kompositionen hinterliess.
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Mitten im Leben – die Akkordeonistin Jacqueline Wachter
Einem breiten Publikum bekannt wurde Jacqueline Wachter als Bandleaderin vom «Echo vom Leutschenbach». Mit dieser Formation begleitete sie ab 2015 die TV-Sendung SRF bi de Lüt-Live. In der Volksmusik tätig ist sie aber seit ihrer Jugend. Kein Wunder – Jacqueline Wachter wurde vor 40 Jahren in das Musikhaus Wachter-Rutz ihrer Eltern in Rorschach SG hineingeboren. Das heisst, sie wurde durch Musik geweckt und ging auch wieder mit Musik schlafen. Heute noch spielt sie gemeinsam mit ihren Eltern im Akkordeon-Duo Heidi und Ruedi Wachter-Rutz. Nach ihrem Musikstudium in Feldkirch konzentrierte sich Jacqueline Wachter wieder voll auf die Volksmusik – als Lehrerin, Verlegerin von Akkordeon- und Schwyzerörgelinoten, Gründerin einer ersten Online-Örgelischule, Komponistin und Interpretin. Nebenher interessierte sie sich aber auch immer für den Menschen als Ganzes. So arbeitet sie heute auch für internationale Genossenschaften wie Terra Nova Helvetica.
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Zu Besuch bei Älplerin Gabi Elmer-Freuler auf der Alp Empächli
Zwischen Käsekessi, Kuhglocken und Harmonie sprechen wir mit Gabi Elmer-Freuler über ihre Sommer auf der Alp. Der Tag auf der Alp Empächli beginnt früh. Wenn Gabi Elmer-Freuler morgens um fünf Uhr den Stall betritt, warten 43 Kühe darauf, gemolken zu werden. Zwölf Schweine möchten gefüttert – und natürlich gekrault werden. Später wird Käse gemacht, gemistet, geputzt und wieder gemolken. Bis am Abend um 22 Uhr reiht sich eine Arbeit an die nächste. Seit zehn Sommern verbringt Gabi Elmer-Freuler gemeinsam mit ihrem Mann Christian die Alpsaison auf der Alp Empächli oberhalb von Elm. Aus der frischen Milch entstehen hier rund 900 Laibe Alpkäse sowie Mutschli und Glarner Alpkäse AOP. Damit aus Milch ein hochwertiger Käse wird, braucht es viel Erfahrung, sauberes Arbeiten und höchste Sorgfalt – jeden einzelnen Tag. Doch der Musikwelle Brunch zeigt noch eine andere Seite der Älplerin. Gabi kennt jede ihrer Kühe. Sie merkt sofort, wenn es einer nicht gut geht. Beim Melken wird nicht einfach gearbeitet – sie beobachtet, fühlt und hört hin. Beim Käsen wird jeder Handgriff zum Ritual. Harmonie, sagt sie, sei wichtig. Sie zeichnet mit dem Käselab eine liegende Acht in die Milch, lebt bewusst im Hier und Jetzt und vertraut oft auch auf die Kraft der Homöopathie. Dabei spricht sie offen über das Leben auf der Alp. Darüber, was ihr sprichwörtlich manchmal «stinkt», warum sie den Duft des Stalls trotzdem liebt, weshalb sie am Abend müde, aber glücklich ins Bett fällt – und warum sie sich nach einem intensiven Alpsommer ebenso auf den Herbst im Tal freut. Denn unten wartet ein ganz anderer Beruf auf sie: Als ComeS-Therapeutin begleitet sie Menschen mit derselben Ruhe, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, die sie auch auf der Alp lebt. Der Musikwelle Brunch begleitet Gabi Elmer-Freuler auf der Alp – vom Melken über das Käsen bis zu den zwölf neugierigen Hausschweinen, ihren ganz persönlichen «Followern». Es ist eine Begegnung voller Humor, Ehrlichkeit und eindrücklicher Einblicke in einen Alltag, der oft romantisiert wird, in Wirklichkeit aber viel Einsatz, Verantwortung und Herzblut verlangt. Am Montag, 3. August, meldet sich die Musikwelle direkt von Bergrestaurant Ämpächli mit dem traditionellen Älpler-Wunschkonzert.
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Die Kapelle Illgauergruess grüsst zum letzten Mal aus ihrem Dorf
Nach 56 Jahren beendet die beliebte Kapelle Illgauergruess ihre Karriere. Sebi Heinzer (75, Klarinette) und Christian Rickenbacher (65, Handorgel) werden aber privat noch weiter zusammen musizieren. In Illgau, dem wunderschönem Dorf zwischen Schwyz und Muotathal, ist man nach wie vor sehr musikalisch. Waren früher vorwiegend Ländlerkapellen und die Feldmusik Illgau aktiv, gibt es heute auch viele moderne Bands. Eine der bekanntesten Formationen allerdings zieht sich jetzt zurück: die Kapelle Illgauergruess. Sebi Heinzer erklärt: «Ich bin nun 75 geworden und bin dankbar, dass ich so lange mit meinen Kollegen auftreten durfte. Seit einigen Jahren beschäftigt mich der Rücktritt – nun ist der richtige Moment.» Da ihnen das Musikmachen in keiner Weise «verleidet» ist, wollen sie sich von nun an privat zum Musizieren treffen.
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Sie kennt die schönste Badi
Jenny Keller ist Architektur-Journalistin und hat die 50 schönsten Freibäder der Schweiz portraitiert. Im Musikwelle-Brunch spricht sie über die Geschichte der Badikultur und über die aussergewöhnlichsten Freibäder der Schweiz. Jenny Keller hat die 50 schönsten Freibäder der Schweiz portraitiert. Diese Protraits mit Fotos und spannenden Infos zur Geschichte und den Gebäuden sind im handlichen Führer «Die schönsten Bäder» des Schweizer Heimatschutz zu finden. Der Titel des Büchleins sei auch provokativ gemeint, sagt Keller, die Architektur-Journalistin ist, schliesslich liege Schönheit ja im Auge des Betrachters oder der Betrachterin. Keller erzählt im Musikwelle-Brunch von der vielfältigen Schweizer Badikultur, von den ersten Freibädern, die der Hygiene dienten und wie sie erst später zu Freizeitsätten wurden. In den 50er- und 60er-Jahren sei die Wasserqualität in gewissen Gewässern so schlecht gewesen, dass man lieber ins Schwimmbad ging als im See zu baden. Wir haben ausserdm verschiedene Schweizer Badis besucht und stellen sie auf der SRF Musikwelle vor. Vom gigantischen Pool im «Weyerli» in Bern bis zum letzten Arbeiter-Bad Europas in Tennwil.
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Vereinscoach Hanu Fehr über Gemeinsamkeit und Geselligkeit
«Ohne Vereine würde die Schweiz nicht so laufen, wie sie läuft.» Davon ist Vereinscoach Hanu Fehr überzeugt. Die Schweiz gilt als Land der Vereine – doch viele kämpfen heute mit sinkenden Mitgliederzahlen und der schwierigen Suche nach engagierten Vorstandspersonen. Hanu Fehr kennt die Vereinswelt von Grund auf. Schon als Kind war er im Turnverein aktiv, später übernahm er selbst Verantwortung im Vorstand. Heute begleitet er als Vereinscoach Vereine in herausfordernden Situationen und unterstützt sie bei der Suche nach neuen Perspektiven. Zudem leitet er beim Sportamt Thurgau Vereinsschmiede-Kurse für Vereinsvorstände. Im «SRF Musikwelle Brunch» spricht Hanu Fehr über die Stärken und Herausforderungen des Schweizer Vereinswesens. Warum geraten Vereine unter Druck? Weshalb ist es manchmal schwierig, Freiwillige für Ämter zu gewinnen? Und was braucht es, damit Vereine auch in Zukunft das Herzstück des gesellschaftlichen Lebens bleiben? Freuen Sie sich auf ein spannendes Gespräch über eine Institution, die die Schweiz seit Generationen prägt: die Vereine.
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Maja Brunner: 75 und «voll im Saft»
Am Vortag ihres 75. Geburtstags ist die beliebte Sängerin und Schauspielerin zu Gast bei Moderator Christian Klemm. Sie schaut zurück auf ihr bisheriges Leben und Wirken. Maja Brunner lässt ihr Leben im «SRF Musikwelle Brunch» Revue passieren: die glückliche Kindheit in Küsnacht ZH, die immerwährende Liebe zur Musik und den Durchbruch als Sängerin mit Mitte dreissig. Musikalisch wird der Bogen von einer frühen Aufnahme mit dem Radioorchester Beromünster über ihren grössten Hit «Das chunnt eus spanisch vor» bis zu einem aktuellen Duett mit Trauffer gespannt. Und zu guter Letzt stellt sich Maja Brunner zwölf Fragen nach dem Muster «Bergwanderung oder Strandtag?» - spontan und authentisch, wie man sie kennt.
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Marianne Leibundgut und Carlo Conti sind bereit fürs Jodlerfest
Eigentlich hätte bereits 2020 in Basel das Eidgenössische Jodlerfest stattfinden sollen. Nun ist es endlich so weit. Nur wenige Tage vor dem Start des 32. Eidgenössischen Jodlerfests Basel steht der SRF Musikwelle Brunch ganz im Zeichen des grössten Volkskultur-Anlasses der Schweiz. Vom 26. bis 28. Juni werden in Basel rund 12'000 Aktive und etwa 200'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Unter dem Motto «Stadt und Land mitenand» verwandelt sich die Basler Innenstadt in ein grosses Festgelände mit Jodlerdorf, Jodlermeile und Jodlerberg. Zu Gast bei Sämi Studer ist Carlo Conti, der OK-Präsident des Eidgenössischen Jodlerfests. Für ihn geht mit dem Fest ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Bereits 2020 und später nochmals 2021 hätte Basel Gastgeber des Eidgenössischen Jodlerfests sein sollen. Nun kann der Grossanlass endlich stattfinden. Carlo Conti spricht über die letzten Vorbereitungen, die Herausforderungen eines Fests dieser Grösse und seine persönlichen Höhepunkte. Ebenfalls zu Gast ist Marianne Leibundgut, Präsidentin des Jodlerklubs Echo Basel. Der Verein gehört zu den sechs Trägervereinen des Eidgenössischen Jodlerfests und steht stellvertretend für die lebendige Jodelszene der Region. Während in Basel in den vergangenen Jahren mehrere Jodlerchöre mangels Nachwuchs verschwunden sind, entwickelt sich der Jodlerklub Echo Basel erfreulich. Zum Verein gehören heute auch Mitglieder mit ausländischen Wurzeln, darunter zwei Ukrainerinnen. Marianne Leibundgut erzählt, wie Tradition und Offenheit zusammenfinden und weshalb das Jodeln Menschen unterschiedlichster Herkunft begeistern kann.
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20 Jahre Haus der Volksmusik – eine Erfolgsgeschichte
Dokumentation, Vermittlung und Förderung – dies sind die drei wichtigsten Aufgaben vom Team des Haus der Volksmusik in Altdorf UR. Mit grossem Elan und viel Herzblut wird gespielt, unterrichtet und geforscht. Seit 2013 ist Markus Brülisauer (42) Geschäftsführer des Haus der Volksmusik. «Ich kam sehr spontan zu diesem Job. Mein Vorgänger Johannes Schmid-Kunz hat mich mal beiläufig darauf angesprochen, kurze Zeit später kam die offizielle Anfrage. Als Historiker und leidenschaftlicher Akkordeon-Spieler griff ich sofort zu». Seither durfte er viele tolle Projekte aufgleisen und durchziehen. Speziell am Herzen liegt ihm die Nachlassverwaltung von Musikanten, welche unter seiner Führung wesentlich ausgebaut und perfektioniert wurde. Erst seit Kurzem im Amt als Präsidentin ist Simone Felber (33). Die aufstrebende professionelle Sängerin und Jodlerin übernimmt die Aufgabe mit grossem Elan: «Ich traf auf ein gut eingespieltes Team mit vielen guten Ideen. Konzerte, Kurse und Nachlassverwaltung laufen soweit gut, ich freue mich nun darauf mich vermehrt einzubringen. Das Haus der Volksmusik kümmert sich erfolgreich um alle Regionen der Schweiz, ich versuche dann noch Kontakte im Ausland zu knüpfen».
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Martin Candinas: Mittendrin statt nur dabei
Bis zum 5. Juli 2026 steht Chur im Zeichen des Eidgenössischen Schützenfestes: 35’000 Schützinnen und Schützen, rund 100’000 Besucherinnen und Besucher, ein Anlass mit 14 Millionen Franken Budget – an der Spitze des Organisationskomitees steht Nationalrat Martin Candinas. Im SRF Musikwelle Brunch erzählt der 45-Jährige von seinen Wurzeln in der Surselva, seiner starken Verbindung zur Heimat – und warum er sich mit vollem Einsatz für ein Fest engagiert, bei dem Menschen zusammenkommen und gemeinsam anpacken. Martin Candinas lebt in Chur, ist Vater von drei Kindern und seit 15 Jahren im Bundeshaus tätig. Was viele nicht wissen: Candinas konnte keinen Militärdienst leisten, wegen starker Kurzsichtigkeit wurde er als untauglich eingestuft – etwas, das er bis heute bedauert. Für ihn steht beim Schützenfest nicht nur das Sportliche im Vordergrund, sondern das Verbindende: Tradition, Verantwortung und Gemeinschaft. Aufgewachsen in Rabius in der Surselva, zwischen Familienbetrieb und Heuen beim Onkel in Falera, lernte er früh mitanzupacken. In der Musikgesellschaft Rabius spielte er Cornet, später in der Kadettenmusik Chur – das Vereinsleben hat ihn geprägt. Heute trägt er als OK-Präsident Verantwortung für ein Fest, das Schweizer Traditionen pflegt, Generationen verbindet und das gesellschaftliche Miteinander stärkt.
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Denise Hintermann und Josy Riedweg im Trachtenfieber
Das Schweizer Trachtenwesen ist in Feierlaune: Einerseits findet dieses Jahr das 100 Jahr-Jubiläum der Schweizerischen Trachtenvereinigung statt, andererseits steigt an diesem Wochenende in Sursee das Schweizerische Trachtenchorfest Im «Brunch» auf der SRF Musikwelle ist die Vorfreude von Denise Hintermann, Präsidentin der Schweizerischen Trachtenvereinung, und von Josy Riedweg, OK-Vizepräsidentin des Trachtenchorfests, mit Händen zu greifen. Gastgeber Christian Klemm erfährt aber auch, wie frei man bei der Wahl der eigenen Tracht ist, ob seine beiden Gäste schon mit der Tracht in der Wiege gelegen haben und wie sie sich fühlen, wenn sie ihre Tracht tragen. Zusätzlich werden drei Exemplare des «Schweizer Trachtenbuchs» verlost, welches im Juni erscheinen wird.
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Jagdbläser aus Leidenschaft – Martin Thommen und Manfred Bertini
Der eine ist Vize-OK-Präsident des Eidgenössischen und Internationalen Jagdbläserfestes Liestal, der andere nimmt Teil – gemeinsam ist ihnen die Begeisterung für die Jagd und das Jagdhorn. Am Eidgenössischen und Internationalen Jagdhornbläserfest in Liestal werden am Samstag, 30. Mai 2026 rund 450 Jagdhornbläserinnen und Bläser in 35 Gruppen erwartet. Sie stellen sich einem Wettspiel, geniessen gemeinsam die wunderbaren Klänge und fachsimpeln über die Jagd und das Jagdhornspielen.
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Robert Biedermann: Seit 70 Jahren Blasmusikant
Der Euphonist der MG Kappelen-Werdt nimmt in Biel bereits zum zehnten Mal an einem Eidgenössischen Musikfest teil. Mit 70 Jahren als aktiver Musikant darf sich der 86-Jährige «Eidgenössischer Ehrenveteran» nennen. Das ist die höchste Auszeichnung, die ein Blasmusikant in der Schweiz erhalten kann. Sie wird vom Schweizer Blasmusikverband SBV verliehen. Während all der Jahre blieb er nicht nur der Blasmusik, sondern auch seinem Verein treu. Begonnen hat er mit dem Flügelhorn. «Damals bekam man einfach ein Instrument zugeteilt», erinnert er sich im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Später spielte er Es-Bass, Tenorhorn und heute Euphonium. Das Eidgenössische Musikfest in Biel im Jahr 1976 war sein erstes Eidgenössisches: «Damals war es heiss, anders als heute», erinnert er sich. «Ich fühle mich immer noch gut, die Gesundheit und der Atem sind das Wichtigste», sagt Robert Biedermann. Er freut sich, dass er in der MG Kappelen-Werdt immer noch mitspielen kann. Die Kameradschaft im Verein geniesse er sehr. Und natürlich die Musik: «Ich höre gerne Blasmusik, sie tut meiner Seele gut», sagt er und schmunzelt: «Das Musizieren hält mich jung.»
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Dirigentin Isabelle Gschwend: «Musikwettbewerbe sind eine grosse Chance»
Isabelle Gschwend ist Dirigentin, Jurorin, Musikpädagogin und Kinderbuchautorin – und eine von nur vier Frauen unter rund 60 teilnehmenden Vereinen in der ersten Stärkeklasse am Eidgenössischen Musikfest (EMF). Die klare Mehrheit der Vereine wird von Männern dirigiert. Woran liegt das? «Ich vermute, dass es wegen fehlender Vorbilder auch weniger Frauen gibt, die sich das zutrauen», sagt Isabelle Gschwend. Sie selbst ist genau so ein Vorbild. Über zehn Jahre leitete sie das regionale Jugendblasorchester Oberer Sempachersee und engagierte sich dabei stark in der Nachwuchsförderung. Sie hat unter anderem eine Kinderbuchreihe mit musikalischer Begleitung geschrieben. «Beim Musizieren sollen sich die Kinder auch bewegen dürfen», erzählt sie. So will sie schon die Kleinsten für die Blasmusik begeistern und gewinnen. Im SRF Musikwelle Brunch spricht Isabelle Gschwend über ihre Anfänge als «stolze Jugendmusikantin», über ihre Faszination fürs Dirigieren und darüber, wie bereichernd sie ihre Arbeit als Jurorin erlebt. Und sie macht deutlich, wie wichtig Wettbewerbe für Musikvereine sind.
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Linda Fäh: Neustart in Mundart, ausgezeichnet mit dem Prix Walo
Nach 15 Jahren Karriere, vier Alben und dem Titel Miss Schweiz 2009 schlägt Linda Fäh ein neues Kapitel auf: Sie singt erstmals in Mundart. Kürzlich wurde sie für ihre 15-jährige Laufbahn mit dem Schlager Prix Walo ausgezeichnet – ein Moment des Innehaltens vor einem sehr persönlichen Neustart. Der neue Song ist poppig, modern und dennoch tief verwurzelt. Alphorn-Klänge und Örgeli treffen auf zeitgemässen Sound. Mitgeschrieben hat unter anderem Bligg (Marco Bliggensdorfer), mit dem sie intensiv an mehreren Titeln gefeilt hat. Linda ist dabei stark ins Songwriting eingebunden. Inhaltlich geht es um Herkunft, Zusammenhalt und Dankbarkeit. Ihrem Heimatdorf Benken SG, das sie 2009 nach ihrer Wahl zur Miss Schweiz feierte wie eine Königin, widmet sie musikalisch ein Denkmal. «I mim chline Dorf» ist Ausdruck dieser Verbundenheit. Auch heute lebt ihre Familie dort – ihre Grossmutter, die 2024 im Alter von 100 Jahren verstorben ist, prägte sie ebenso wie ihr Vater, der selbst Musiker ist. Im Keller der Waschküche probte er – Linda sang mit. Heute lebt sie in Einsiedeln, ist Mutter eines dreijährigen Sohnes und macht neben der Musik auch ihre eigene Kreationen für Bühnenoutfits mit dem Modelabel «Birds of Love Fashion». Muttersein, Familie und Bodenständigkeit sind für sie Anker und Inspiration zugleich. Mit der neuen Mundartmusik möchte sie noch näher an die Menschen rücken – echt, persönlich und im Hier und Jetzt. Das Musikvideo zu «I mim chline Dorf» erscheint am 8. Mai um 20:00 Uhr auf YouTube.
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Maria da Vinci schaut auf eine schwierige Zeit zurück
Vor anderthalb Jahren nahm ihr eine Gesichtslähmung einen Teil ihres Lächelns, was bei einer Schlagersängerin natürlich besonders schwer wiegt. Ihr neues Lied «Sonnentanz» steht für viel mehr als einfach eine weitere Neuveröffentlichung. Das Lied «Sonnentanz» steht für ein Mit-sich-ins-Reine-Kommen, für einen Sieg über Selbstzweifel und Verunsicherung. Im Gespräch mit Moderator Christian Klemm erzählt die quirlige Schaffhauserin auch von ihrem ganz normalen (Erwerbs-)Leben neben Tonstudio und Bühne, wie sie heute zu ihren Liedern aus der Zeit des «Grandprix der Volksmusik» steht und sie präsentiert einige ihrer liebsten Lieder und Melodien von anderen Künstlerinnen und Künstlern.
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Beat Blättler – vom Akkordeonist zum Fagottist
Beat Blättler (68) war schon als Akkordeonist sehr talentiert und gewann Schweizerische Wettbewerbe. Dann mit 15 Jahren kam er zufällig zum Fagott. Nun übte er noch exzessiver und begann keine zwei Jahre später sein Musikstudium am Konservatorium Luzern. Als 22-Jähriger erhielt Beat Blättler die Fagottstelle im Orchester in Luzern, welche er über 40 Jahre lang innehatte. Nebenbei unterrichtete er Akkordeon und Fagott an Musikschulen und Hochschulen, dirigierte die Feldmusik Kerns und war stets für jede musikalische Herausforderung zu haben. Seine gesellige und bodenständige Art machten ihn zeitlebens zu einem gefragten und bewunderten Musiker. Heute ist er pensioniert, spielt Golf und dirigiert die Operette in Arth, die Brass-Band Hasle LU und das Seniorenorchester Luzern.
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Erich Studer - zwischen musikalischer und technischer Begabung
Klarinettist und Saxofonist Erich Studer (55) hat seit seiner Jugend zwei Leidenschaften: die Musik und die Technik. Beide hat er zu seinem Beruf gemacht. Den Lebensunterhalt verdient er als Ingenieur für medizinische Geräte; die Arbeit als Klarinettist würde er nun gerne wieder intensivieren. Sein Vater Sepp Studer war ein bekannter Tambour mit nationalem Erfolgsausweis, von ihm hat Erich Studer die Liebe zur Ländlermusik mitbekommen. Vor allem in den Ferien in Engelberg konnte er schon früh musikalische Erfahrungen sammeln. Seine Vorbilder waren die dort heimischen Feierabends, aber auch die in den 80er-Jahren sehr erfolgreiche Kapelle Dünner-Nauer. Nach einer Elektroniker-Lehre und dem Klarinettenstudium gründete Erich Studer seine Firma. Diese fordert ihn seither; die Musik aber, insbesondere die Schweizer Volksmusik, ist für ihn der wichtigste Ausgleich neben seiner Familie.“
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Simu Lüthi – vom Vater geprägt, den eigenen Weg gefunden
Simon «Simu» Lüthi ist mit der Musik aufgewachsen – wortwörtlich. Schon als Kind war er mit seinem Vater unterwegs, wenn dieser als Musiker auftrat. Später standen die beiden dann gemeinsam auf der Bühne – als «Simu & Simu». Eine Zeit, die ihn geprägt hat, musikalisch und persönlich. Als sich sein Vater 2014 aus der Musik zurückzog, wurde aus dem gemeinsamen Weg ein eigener. Lüthi nutzte den Moment für einen Neustart und gründete mit Alain Boog die Band VolXRoX. Der Stil: eine eigenständige Mischung aus Mundart, Rock und volkstümlichen Elementen. Musik, die verbindet und direkt ankommt. VolXRoX funktioniert bewusst anders: Die Band organisiert sich selbst, produziert eigenständig und entwickelt ihre Songs gemeinsam. Der Erfolg kam Schritt für Schritt, bis hin zum Nummer-1-Album in den Schweizer Charts. Mit dem Song «Go, Odi, Go» schrieb Lüthi zudem eine Hymne für den Schweizer Skirennfahrer und mehrfachen Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt. Lüthi lebt heute in Welschenrohr und ist neben der Bühne vor allem eines: Familienvater. Mit seiner Frau und den beiden Söhnen versucht er, Musik und Alltag bewusst zu verbinden. Oft ist die Familie mit dabei – ganz nah am Geschehen, nicht zuhause wartend. Im Musikwelle Brunch spricht Simon Lüthi über diesen Weg zwischen Tradition und Eigenständigkeit – und bringt auch neue Musik von VolXRoX mit.
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Stefan Schwarz: 60 Jahre im Zeichen der Musik
Ob auf der Bühne als Musiker oder hinter den Kulissen als Musikproduzent und Musikjournalist – Stefan Schwarz hat die Schweizer Volksmusikszene aktiv mitgeprägt. Als kreativer Kopf bei vielen Kompositionen, als Musiker bei Ohalätz, Schabernack und Wybergstürm beispielsweise oder als Journalist beim Brauchtums-Magazin «Typisch» – Stefan Schwarz lebt die Volksmusik. In den letzten Jahren hat sich aber einiges im Leben des Musikers verändert. CD’s und Printmedien haben an Bedeutung verloren, entsprechend ist ein Teil seines Geschäfts heute nicht mehr so gefragt. «Die Digitalisierung hat mich eingeholt», sagt Stefan Schwarz im SRF Musikwelle Brunch. Den Kopf deswegen in den Sand stecken? Nein, das ist nicht Stefan Schwarz. Er hat neue Ideen und Pläne, die er jetzt umsetzen möchte. Und mehr Zeit zu haben, hat ja auch Vorteile. Zum 60. Geburtstag erzählt Stefan Schwarz von den Veränderungen und er verrät, warum die Formation Schabernack nach sechsjähriger Pause wieder «auf Zack» ist. Ein spannendes Gespräch mit einem Menschen, der sein Leben der Musik gewidmet hat.
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Pepe Lienhard – der Mann an der Seite von Weltstars
Der Bandleader, Musiker und Arrangeur stand mit Weltstars auf der Bühne und begleitete mit seinem Orchester über 37 Jahre Udo Jürgens' Tourneen. Am Tag vor seinem 80. Geburtstag schaut der sympathische Aargauer zurück und erzählt Gastgeber Christian Klemm wie er seinen runden Geburtstag feiert, was er mit seiner "Celebration"-Tour vorhat, was er bis heute an Udo Jürgens bewundert und wann aus Peter eigentlich Pepe Lienhard wurde. Zu hören gibt es natürlich auch Musik seiner Big Band, Lieder von Udo Jürgens und last but not least die «Celebration»-Version von «Swiss Lady», ein brandneues Remake des Hits aus dem Jahr 1977.
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Im Dienst der Streichmusik – Barbara Betschart
Als Kind war für Barbara Betschart (60) das Appenzellerland eine Feriendestination. Heute bearbeitet sie als Leiterin mit ihrem Team vom Roothuus in Gonten die Volksmusik in vielfältiger Weise: akribisch im Archiv und feinfühlig in der Praxis. Dabei lebt Barbara Betschart in Schwyz. Dort begeisterte sie sich in ihrer Jugend für die klassische Musik und liess sich am Konservatorium zur Geigerin ausbilden. Durch ihren Mann, den bekannten Schwyzerörgeler Markus Flückiger, entdeckte sie vor rund 20 Jahren die Schweizer Volksmusik neu. Nach jahrelanger Tätigkeit als Geigenlehrerin und Musikschulleiterin bekam sie 2014 die Stelle im Roothuus in Gonten, wo sie ihre Berufung gefunden hat.
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Goldener Violinschlüssel 2026
Alle Jahre vergibt der Verein goldener Violinschlüssel seinen Preis. Der neu ausgezeichnete Akkordeonist Fredy Reichmuth ist am Sonntag um 11 Uhr zu Gast bei Dani Häusler im SRF Musikwelle-Brunch.
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Goran Kovacevic, Akkordeonprofessor aus Schaffhausen
Der aussergewöhnliche Akkordeonist Goran Kovacevic hat kürzlich zusammen mit dem Appenzeller Echo die CD «dörigehnt» produziert. Von dieser Zusammenarbeit und Stationen seiner eindrücklichen Karriere erzählt der 47-Jährige als Gast bei Beat Tschümperlin im «SRF Musikwelle Brunch».
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«UNISONO»-Chefin Deborah Annema ist nahe bei den Menschen
Vor gut einem Jahr übernahm die 44-jährige Deborah Annema die Chefredaktion der Schweizer Blasmusikzeitschrift «UNISONO». Sie hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst nahe beim Zielpublikum zu sein. Die Zugerin mit holländischen Wurzeln spielt selber Es-Bass und kam dank einer Brass Band in die Schweiz.
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Zu Gast: René Jakober, Klarinettist und Saxofonist aus Obwalden
Mit Jahrgang 1973 gehört René Jakober aus Sachseln OW zur jungen Generation der Klarinettisten und Saxofonisten innerhalb der Ländlermusik. Bereits mit 10 Jahren erlernte er das Klarinettenspiel bei Lado Holosek in der Musikschule Sarnen. René Jakober eiferte schon früh seinen Vorbildern Fritz Dünner und Carlo Brunner nach und gründete als 16-Jähriger zusammen mit dem Akkordeonisten Walter Gerig die Kapelle Jakober-Gerig. Dann machte René Jakober auch Bekanntschaft mit dem legendären Heirassa-Musiker Alois Schilliger. Mit Alois am Klavier und Martin Suter am Akkordeon bestritt er verschiedene Auftritte. 1996 folgte in dieser Besetzung eine von Alois Schilliger organisierte Amerika-Tournee.
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Stefan Schwarz hat nicht nur Schabernack im Sinn
Zurzeit hat er alle Hände voll zu tun: Der Publizist, Journalist und Musiker Stefan Schwarz aus Lommiswil SO ist mit seiner Volksmusikformation «Schabernack» gerade dabei, eine neue CD abzumischen. Gleichzeitig verschafft er der Zeitschrift «Stubete» ein neues Gesicht. Fortan nennt sich die Schweizer Zeitung über Volksmusik und Volkskultur «Land&Musig». Die Idee dazu erarbeitete Schwarz zusammen mit seinem Kollegen Hanspeter Eggenberger. Unter diesem neuen Auftritt und frisch herausgeputzt ist gerade die Februar/März-Ausgabe erschienen. Sie zeichnet sich durch hohe Qualität sowohl in Text als auch in Bild aus. Der zweifache Familienvater Stefan Schwarz berichtet im «SRF Musikwelle Brunch» nicht nur über seine journalistische und publizistische Arbeit für die Folklore-Zeitschrift. Neben den aktuellen Volksmusikformationen Schabernack und Ohalätz führten ihn die blasmusikalischen Aktivitäten zu einem eigenen Blasorchester und zur 10-jährigen Tätigkeit als Dirigent der Stadtmusik Solothurn.
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Madlene Husistein gewinnt den «Viva Nachwuchspreis»
Am Samstagabend präsentierte Nicolas Senn live aus der Bodenseearena die grosse Show «Viva Volksmusik».In der Sendung wurde Solojodlerin Madlene Husistein mit dem «Viva Nachwuchspreis» ausgezeichnet. Heute ist sie zu Gast bei Sämi Studer. Im November fand in Niedergösgen der Wettbewerb «Folklorenachwuchs 2015» statt, welcher auch live auf der SRF Musikwelle zu hören war. Bei der Fachjury am besten abgeschnitten haben damals die Äntlibuecher Bergklänge, die Alphornsolistin Anna Rudolf von Rohr sowie Solojodlerin Madlene Husistein. Diese drei konnten in der Fernsehsendung «Viva Volksmusik» nochmals gegeneinander antreten – wo das Fernsehpublikum ihren Favoriten bestimmen konnte. Am Ende der Sendung durfte Solojodlerin Madlene Husistein die Auszeichnung entgegennehmen.
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Lorenz Hehlen bringt Folk fürs Volk
Er zählt zu den jungen, virtuosen Schwyzerörgelispielern der Gegenwart. Der Berner Oberländer Lorenz Hehlen ist Mitbegründer der Örgelifründe Stockenfluh. Ebenso spielt und komponiert er für die Formation Prohuditschupp und bringt so innovativen Folk fürs Volk. Mit «Tradart» erschien erst kürzlich die aktuelle CD der sechs Giele von Prohuditschupp. Der nächste grosse TV-Auftritt ist bei «Viva Volksmusik» für den 30. Januar 2016 vorgesehen. Schon vorher besucht Lorenz Hehlen aber Moderator Beat Tschümperlin im «SRF Musikwelle Brunch».
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SRF Musikwelle lädt jeden Sonntag einen Gast zum «SRF Musikwelle Brunch» ein und präsentiert eine Stunde lang variantenreiche Musik.Die Gäste erzählen Geschichten aus ihrem Leben, was sie persönlich und aktuell beschäftigt und stellen ihre Lieblingsmusik vor.
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Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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