PODCAST · arts
Staatsoper Hamburg Podcasts
by Staatsoper Hamburg
Die Staatsoper auf dem Smartphone: In unseren Folgen hört ihr Gespräche, Werkeinführungen und musikalische Hintergrundinformationen aus der Welt der Oper - für zuhause und unterwegs.
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A von Zemlinsky, aus Florentinische Tragödie, Hörprobe No 2
DREI MEISTERWERKE – ZWEI JAHRHUNDERTE – EINE NARRATION Die Zeiten ändern sich, der Ort nicht. Schumanns Liederzyklus Frauenliebe und -leben – 1840: die Gefühle der namenlosen Frau kreisen um die Bedürfnisse eines Mannes. Ein Jahrhundert später bringt der jetzige Hausherr, Herzog Blaubart, eine neue Frau mit nach Hause – zwei mysteriöse Fremde, die sich magisch anziehen. Und wieder ein Zeitsprung: ins bürgerlich liberale Ehekonstrukt der Florentinischen Tragödie, wo eine ménage à trois eskaliert. Begehren wir in allen Zeiten gleich? Musikalische Leitung: Karina Canellakis Inszenierung: Tobias Kratzer Mit Kate Lindsey/Annette Dasch/Marlis Petersen/Vera-Lotta Boecker, Éric Le Sage/Wolfram Rieger/Stephan Matthias Lademann/Joseph Middleton, Johan Reuter, Annika Schlicht, Johan Reuter, Ambur Braid, Thomas Blondelle PREMIERE: So 12. April, 18:00 · Einführung 17:15 15./17./22./25. April, 15./20./22. Mai Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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B Bartók, aus Herzog Blaubarts Burg, Hörprobe No 1
DREI MEISTERWERKE – ZWEI JAHRHUNDERTE – EINE NARRATION Die Zeiten ändern sich, der Ort nicht. Schumanns Liederzyklus Frauenliebe und -leben – 1840: die Gefühle der namenlosen Frau kreisen um die Bedürfnisse eines Mannes. Ein Jahrhundert später bringt der jetzige Hausherr, Herzog Blaubart, eine neue Frau mit nach Hause – zwei mysteriöse Fremde, die sich magisch anziehen. Und wieder ein Zeitsprung: ins bürgerlich liberale Ehekonstrukt der Florentinischen Tragödie, wo eine ménage à trois eskaliert. Begehren wir in allen Zeiten gleich? Musikalische Leitung: Karina Canellakis Inszenierung: Tobias Kratzer Mit Kate Lindsey/Annette Dasch/Marlis Petersen/Vera-Lotta Boecker, Éric Le Sage/Wolfram Rieger/Stephan Matthias Lademann/Joseph Middleton, Johan Reuter, Annika Schlicht, Johan Reuter, Ambur Braid, Thomas Blondelle PREMIERE: So 12. April, 18:00 · Einführung 17:15 15./17./22./25. April, 15./20./22. Mai Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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R Schumann, Frauenliebe und -leben Op 42_ No 2 Er, der herrlichste von allen
DREI MEISTERWERKE – ZWEI JAHRHUNDERTE – EINE NARRATION Die Zeiten ändern sich, der Ort nicht. Schumanns Liederzyklus Frauenliebe und -leben – 1840: die Gefühle der namenlosen Frau kreisen um die Bedürfnisse eines Mannes. Ein Jahrhundert später bringt der jetzige Hausherr, Herzog Blaubart, eine neue Frau mit nach Hause – zwei mysteriöse Fremde, die sich magisch anziehen. Und wieder ein Zeitsprung: ins bürgerlich liberale Ehekonstrukt der Florentinischen Tragödie, wo eine ménage à trois eskaliert. Begehren wir in allen Zeiten gleich? Musikalische Leitung: Karina Canellakis Inszenierung: Tobias Kratzer Mit Kate Lindsey/Annette Dasch/Marlis Petersen/Vera-Lotta Boecker, Éric Le Sage/Wolfram Rieger/Stephan Matthias Lademann/Joseph Middleton, Johan Reuter, Annika Schlicht, Johan Reuter, Ambur Braid, Thomas Blondelle PREMIERE: So 12. April, 18:00 · Einführung 17:15 15./17./22./25. April, 15./20./22. Mai Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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A von Zemlinsky, aus Florentinische Tragödie, Hörprobe No 1
DREI MEISTERWERKE – ZWEI JAHRHUNDERTE – EINE NARRATION Die Zeiten ändern sich, der Ort nicht. Schumanns Liederzyklus Frauenliebe und -leben – 1840: die Gefühle der namenlosen Frau kreisen um die Bedürfnisse eines Mannes. Ein Jahrhundert später bringt der jetzige Hausherr, Herzog Blaubart, eine neue Frau mit nach Hause – zwei mysteriöse Fremde, die sich magisch anziehen. Und wieder ein Zeitsprung: ins bürgerlich liberale Ehekonstrukt der Florentinischen Tragödie, wo eine ménage à trois eskaliert. Begehren wir in allen Zeiten gleich? Musikalische Leitung: Karina Canellakis Inszenierung: Tobias Kratzer Mit Kate Lindsey/Annette Dasch/Marlis Petersen/Vera-Lotta Boecker, Éric Le Sage/Wolfram Rieger/Stephan Matthias Lademann/Joseph Middleton, Johan Reuter, Annika Schlicht, Johan Reuter, Ambur Braid, Thomas Blondelle PREMIERE: So 12. April, 18:00 · Einführung 17:15 15./17./22./25. April, 15./20./22. Mai Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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B Bartók, aus Herzog Blaubarts Burg, Hörprobe No 3
DREI MEISTERWERKE – ZWEI JAHRHUNDERTE – EINE NARRATION Die Zeiten ändern sich, der Ort nicht. Schumanns Liederzyklus Frauenliebe und -leben – 1840: die Gefühle der namenlosen Frau kreisen um die Bedürfnisse eines Mannes. Ein Jahrhundert später bringt der jetzige Hausherr, Herzog Blaubart, eine neue Frau mit nach Hause – zwei mysteriöse Fremde, die sich magisch anziehen. Und wieder ein Zeitsprung: ins bürgerlich liberale Ehekonstrukt der Florentinischen Tragödie, wo eine ménage à trois eskaliert. Begehren wir in allen Zeiten gleich? Musikalische Leitung: Karina Canellakis Inszenierung: Tobias Kratzer Mit Kate Lindsey/Annette Dasch/Marlis Petersen/Vera-Lotta Boecker, Éric Le Sage/Wolfram Rieger/Stephan Matthias Lademann/Joseph Middleton, Johan Reuter, Annika Schlicht, Johan Reuter, Ambur Braid, Thomas Blondelle PREMIERE: So 12. April, 18:00 · Einführung 17:15 15./17./22./25. April, 15./20./22. Mai Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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B Bartók, aus Herzog Blaubarts Burg, Hörprobe No 2
DREI MEISTERWERKE – ZWEI JAHRHUNDERTE – EINE NARRATION Die Zeiten ändern sich, der Ort nicht. Schumanns Liederzyklus Frauenliebe und -leben – 1840: die Gefühle der namenlosen Frau kreisen um die Bedürfnisse eines Mannes. Ein Jahrhundert später bringt der jetzige Hausherr, Herzog Blaubart, eine neue Frau mit nach Hause – zwei mysteriöse Fremde, die sich magisch anziehen. Und wieder ein Zeitsprung: ins bürgerlich liberale Ehekonstrukt der Florentinischen Tragödie, wo eine ménage à trois eskaliert. Begehren wir in allen Zeiten gleich? Musikalische Leitung: Karina Canellakis Inszenierung: Tobias Kratzer Mit Kate Lindsey/Annette Dasch/Marlis Petersen/Vera-Lotta Boecker, Éric Le Sage/Wolfram Rieger/Stephan Matthias Lademann/Joseph Middleton, Johan Reuter, Annika Schlicht, Johan Reuter, Ambur Braid, Thomas Blondelle PREMIERE: So 12. April, 18:00 · Einführung 17:15 15./17./22./25. April, 15./20./22. Mai Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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Gorislava 187_3_4 (Natalia Tanasii)
WIE KANN DIE HOFFNUNG EINER JUNGEN GENERATION GEGEN DIE GEWALT EINER KRIEGERISCHEN OBRIGKEIT BESTEHEN? Michail Glinkas Oper von 1842 liegt ein Märchen Puschkins zugrunde. Und wie jedes Märchen reicht sie weit über sich selbst, ihre Zeit, ihren Raum, ja ihre Sprache hinaus. Wie lässt es sich leben und lieben in einem restriktiven System, das die Behauptung von Sicherheit über das Grundbedürfnis von Freiheit und Gleichheit stellt? Diese brisante Fragestellung wirft Ruslan und Ljudmila heute auf. Die ungarischen Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka nähern sich ihr zeitgemäß in der Emanzipationserzählung einer jungen Generation, die aus dem engen Korsett allgemein anerkannter Lebenswege ausbrechen will. So werden aus Glinkas Zwergen gesellschaftliche Zwänge, an Stelle der Abhängigkeit vom Heldentum einer patriarchalen Ordnung rückt der Wunsch nach autonomer Selbstbefreiung. Musikalische Leitung: Azim Karimov Inszenierung: Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka Mit Barno Ismatullaeva, Ilia Kazakov, Alexei Botnarciuc, Nicky Spence, Artem Krutko, Kristina Stanek / Angela Denoke, Natalia Tanasii, Alexander Roslavets / Tigran Martirossian PREMIERE: Sa 9. November, 18:00 · Einführung 17:15 Mi 12./22./27. November, 2./11./13./19. Dezember Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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Ruslan 159_3_1 (Ilia Kazakov)
WIE KANN DIE HOFFNUNG EINER JUNGEN GENERATION GEGEN DIE GEWALT EINER KRIEGERISCHEN OBRIGKEIT BESTEHEN? Michail Glinkas Oper von 1842 liegt ein Märchen Puschkins zugrunde. Und wie jedes Märchen reicht sie weit über sich selbst, ihre Zeit, ihren Raum, ja ihre Sprache hinaus. Wie lässt es sich leben und lieben in einem restriktiven System, das die Behauptung von Sicherheit über das Grundbedürfnis von Freiheit und Gleichheit stellt? Diese brisante Fragestellung wirft Ruslan und Ljudmila heute auf. Die ungarischen Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka nähern sich ihr zeitgemäß in der Emanzipationserzählung einer jungen Generation, die aus dem engen Korsett allgemein anerkannter Lebenswege ausbrechen will. So werden aus Glinkas Zwergen gesellschaftliche Zwänge, an Stelle der Abhängigkeit vom Heldentum einer patriarchalen Ordnung rückt der Wunsch nach autonomer Selbstbefreiung. Musikalische Leitung: Azim Karimov Inszenierung: Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka Mit Barno Ismatullaeva, Ilia Kazakov, Alexei Botnarciuc, Nicky Spence, Artem Krutko, Kristina Stanek / Angela Denoke, Natalia Tanasii, Alexander Roslavets / Tigran Martirossian PREMIERE: Sa 9. November, 18:00 · Einführung 17:15 Mi 12./22./27. November, 2./11./13./19. Dezember Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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Ljudmilla 50_3_1 (Barno Ismatullaeva)
WIE KANN DIE HOFFNUNG EINER JUNGEN GENERATION GEGEN DIE GEWALT EINER KRIEGERISCHEN OBRIGKEIT BESTEHEN? Michail Glinkas Oper von 1842 liegt ein Märchen Puschkins zugrunde. Und wie jedes Märchen reicht sie weit über sich selbst, ihre Zeit, ihren Raum, ja ihre Sprache hinaus. Wie lässt es sich leben und lieben in einem restriktiven System, das die Behauptung von Sicherheit über das Grundbedürfnis von Freiheit und Gleichheit stellt? Diese brisante Fragestellung wirft Ruslan und Ljudmila heute auf. Die ungarischen Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka nähern sich ihr zeitgemäß in der Emanzipationserzählung einer jungen Generation, die aus dem engen Korsett allgemein anerkannter Lebenswege ausbrechen will. So werden aus Glinkas Zwergen gesellschaftliche Zwänge, an Stelle der Abhängigkeit vom Heldentum einer patriarchalen Ordnung rückt der Wunsch nach autonomer Selbstbefreiung. Musikalische Leitung: Azim Karimov Inszenierung: Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka Mit Barno Ismatullaeva, Ilia Kazakov, Alexei Botnarciuc, Nicky Spence, Artem Krutko, Kristina Stanek / Angela Denoke, Natalia Tanasii, Alexander Roslavets / Tigran Martirossian PREMIERE: Sa 9. November, 18:00 · Einführung 17:15 Mi 12./22./27. November, 2./11./13./19. Dezember Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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Ouvertüre (Philharmonisches Staatsorchester Hamburg)
WIE KANN DIE HOFFNUNG EINER JUNGEN GENERATION GEGEN DIE GEWALT EINER KRIEGERISCHEN OBRIGKEIT BESTEHEN? Michail Glinkas Oper von 1842 liegt ein Märchen Puschkins zugrunde. Und wie jedes Märchen reicht sie weit über sich selbst, ihre Zeit, ihren Raum, ja ihre Sprache hinaus. Wie lässt es sich leben und lieben in einem restriktiven System, das die Behauptung von Sicherheit über das Grundbedürfnis von Freiheit und Gleichheit stellt? Diese brisante Fragestellung wirft Ruslan und Ljudmila heute auf. Die ungarischen Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka nähern sich ihr zeitgemäß in der Emanzipationserzählung einer jungen Generation, die aus dem engen Korsett allgemein anerkannter Lebenswege ausbrechen will. So werden aus Glinkas Zwergen gesellschaftliche Zwänge, an Stelle der Abhängigkeit vom Heldentum einer patriarchalen Ordnung rückt der Wunsch nach autonomer Selbstbefreiung. Musikalische Leitung: Azim Karimov Inszenierung: Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka Mit Barno Ismatullaeva, Ilia Kazakov, Alexei Botnarciuc, Nicky Spence, Artem Krutko, Kristina Stanek / Angela Denoke, Natalia Tanasii, Alexander Roslavets / Tigran Martirossian PREMIERE: Sa 9. November, 18:00 · Einführung 17:15 Mi 12./22./27. November, 2./11./13./19. Dezember Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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Farlaf 144_1_1 (Alexei Botnarciuc)
WIE KANN DIE HOFFNUNG EINER JUNGEN GENERATION GEGEN DIE GEWALT EINER KRIEGERISCHEN OBRIGKEIT BESTEHEN? Michail Glinkas Oper von 1842 liegt ein Märchen Puschkins zugrunde. Und wie jedes Märchen reicht sie weit über sich selbst, ihre Zeit, ihren Raum, ja ihre Sprache hinaus. Wie lässt es sich leben und lieben in einem restriktiven System, das die Behauptung von Sicherheit über das Grundbedürfnis von Freiheit und Gleichheit stellt? Diese brisante Fragestellung wirft Ruslan und Ljudmila heute auf. Die ungarischen Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka nähern sich ihr zeitgemäß in der Emanzipationserzählung einer jungen Generation, die aus dem engen Korsett allgemein anerkannter Lebenswege ausbrechen will. So werden aus Glinkas Zwergen gesellschaftliche Zwänge, an Stelle der Abhängigkeit vom Heldentum einer patriarchalen Ordnung rückt der Wunsch nach autonomer Selbstbefreiung. Musikalische Leitung: Azim Karimov Inszenierung: Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka Mit Barno Ismatullaeva, Ilia Kazakov, Alexei Botnarciuc, Nicky Spence, Artem Krutko, Kristina Stanek / Angela Denoke, Natalia Tanasii, Alexander Roslavets / Tigran Martirossian PREMIERE: Sa 9. November, 18:00 · Einführung 17:15 Mi 12./22./27. November, 2./11./13./19. Dezember Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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Ruslan 156_1_1 (Ilia Kazakov)
WIE KANN DIE HOFFNUNG EINER JUNGEN GENERATION GEGEN DIE GEWALT EINER KRIEGERISCHEN OBRIGKEIT BESTEHEN? Michail Glinkas Oper von 1842 liegt ein Märchen Puschkins zugrunde. Und wie jedes Märchen reicht sie weit über sich selbst, ihre Zeit, ihren Raum, ja ihre Sprache hinaus. Wie lässt es sich leben und lieben in einem restriktiven System, das die Behauptung von Sicherheit über das Grundbedürfnis von Freiheit und Gleichheit stellt? Diese brisante Fragestellung wirft Ruslan und Ljudmila heute auf. Die ungarischen Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka nähern sich ihr zeitgemäß in der Emanzipationserzählung einer jungen Generation, die aus dem engen Korsett allgemein anerkannter Lebenswege ausbrechen will. So werden aus Glinkas Zwergen gesellschaftliche Zwänge, an Stelle der Abhängigkeit vom Heldentum einer patriarchalen Ordnung rückt der Wunsch nach autonomer Selbstbefreiung. Musikalische Leitung: Azim Karimov Inszenierung: Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka Mit Barno Ismatullaeva, Ilia Kazakov, Alexei Botnarciuc, Nicky Spence, Artem Krutko, Kristina Stanek / Angela Denoke, Natalia Tanasii, Alexander Roslavets / Tigran Martirossian PREMIERE: Sa 9. November, 18:00 · Einführung 17:15 Mi 12./22./27. November, 2./11./13./19. Dezember Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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Ljudmilla 57_2_1 (Barno Ismatullaeva)
WIE KANN DIE HOFFNUNG EINER JUNGEN GENERATION GEGEN DIE GEWALT EINER KRIEGERISCHEN OBRIGKEIT BESTEHEN? Michail Glinkas Oper von 1842 liegt ein Märchen Puschkins zugrunde. Und wie jedes Märchen reicht sie weit über sich selbst, ihre Zeit, ihren Raum, ja ihre Sprache hinaus. Wie lässt es sich leben und lieben in einem restriktiven System, das die Behauptung von Sicherheit über das Grundbedürfnis von Freiheit und Gleichheit stellt? Diese brisante Fragestellung wirft Ruslan und Ljudmila heute auf. Die ungarischen Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka nähern sich ihr zeitgemäß in der Emanzipationserzählung einer jungen Generation, die aus dem engen Korsett allgemein anerkannter Lebenswege ausbrechen will. So werden aus Glinkas Zwergen gesellschaftliche Zwänge, an Stelle der Abhängigkeit vom Heldentum einer patriarchalen Ordnung rückt der Wunsch nach autonomer Selbstbefreiung. Musikalische Leitung: Azim Karimov Inszenierung: Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka Mit Barno Ismatullaeva, Ilia Kazakov, Alexei Botnarciuc, Nicky Spence, Artem Krutko, Kristina Stanek / Angela Denoke, Natalia Tanasii, Alexander Roslavets / Tigran Martirossian PREMIERE: Sa 9. November, 18:00 · Einführung 17:15 Mi 12./22./27. November, 2./11./13./19. Dezember Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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Ratmir 202_1_3 (Artem Krutko)
WIE KANN DIE HOFFNUNG EINER JUNGEN GENERATION GEGEN DIE GEWALT EINER KRIEGERISCHEN OBRIGKEIT BESTEHEN? Michail Glinkas Oper von 1842 liegt ein Märchen Puschkins zugrunde. Und wie jedes Märchen reicht sie weit über sich selbst, ihre Zeit, ihren Raum, ja ihre Sprache hinaus. Wie lässt es sich leben und lieben in einem restriktiven System, das die Behauptung von Sicherheit über das Grundbedürfnis von Freiheit und Gleichheit stellt? Diese brisante Fragestellung wirft Ruslan und Ljudmila heute auf. Die ungarischen Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka nähern sich ihr zeitgemäß in der Emanzipationserzählung einer jungen Generation, die aus dem engen Korsett allgemein anerkannter Lebenswege ausbrechen will. So werden aus Glinkas Zwergen gesellschaftliche Zwänge, an Stelle der Abhängigkeit vom Heldentum einer patriarchalen Ordnung rückt der Wunsch nach autonomer Selbstbefreiung. Musikalische Leitung: Azim Karimov Inszenierung: Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka Mit Barno Ismatullaeva, Ilia Kazakov, Alexei Botnarciuc, Nicky Spence, Artem Krutko, Kristina Stanek / Angela Denoke, Natalia Tanasii, Alexander Roslavets / Tigran Martirossian PREMIERE: Sa 9. November, 18:00 · Einführung 17:15 Mi 12./22./27. November, 2./11./13./19. Dezember Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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Chor 29_1_1 (Chor der Hamburgischen Staatsoper)
WIE KANN DIE HOFFNUNG EINER JUNGEN GENERATION GEGEN DIE GEWALT EINER KRIEGERISCHEN OBRIGKEIT BESTEHEN? Michail Glinkas Oper von 1842 liegt ein Märchen Puschkins zugrunde. Und wie jedes Märchen reicht sie weit über sich selbst, ihre Zeit, ihren Raum, ja ihre Sprache hinaus. Wie lässt es sich leben und lieben in einem restriktiven System, das die Behauptung von Sicherheit über das Grundbedürfnis von Freiheit und Gleichheit stellt? Diese brisante Fragestellung wirft Ruslan und Ljudmila heute auf. Die ungarischen Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka nähern sich ihr zeitgemäß in der Emanzipationserzählung einer jungen Generation, die aus dem engen Korsett allgemein anerkannter Lebenswege ausbrechen will. So werden aus Glinkas Zwergen gesellschaftliche Zwänge, an Stelle der Abhängigkeit vom Heldentum einer patriarchalen Ordnung rückt der Wunsch nach autonomer Selbstbefreiung. Musikalische Leitung: Azim Karimov Inszenierung: Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka Mit Barno Ismatullaeva, Ilia Kazakov, Alexei Botnarciuc, Nicky Spence, Artem Krutko, Kristina Stanek / Angela Denoke, Natalia Tanasii, Alexander Roslavets / Tigran Martirossian PREMIERE: Sa 9. November, 18:00 · Einführung 17:15 Mi 12./22./27. November, 2./11./13./19. Dezember Mehr Infos unter: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de
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Kurz erklärt: "Maria Stuarda" von der Dramaturgin Rita Thiele
Kurz erklärt: "Maria Stuarda" von der Dramaturgin Rita Thiele by Staatsoper Hamburg
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Regisseurin Birgit Kajtna über "Mitridate, re di Ponto" an der Staatsoper Hamburg
Was, wenn in Zeiten von Krieg und Zerstörung sogar die eigene Familie zum Schlachtfeld wird und sich Misstrauen, Begehren und Verrat bahnbrechen? Der grausame, geniale und zugleich größenwahnsinnige König von Pontus, Mitridate, kämpft in einem aussichtlosen Krieg gegen die Römer, während seine beiden Söhne unter dem Druck des Vaters stehen und seine Verlobte Aspasia sich gegen ihre Pflicht und für ihre Gefühle entscheidet und sich von ihm abwendet. Mit Mitridate komponierte der 14-jährige Mozart seine erste abendfüllende Opera seria nach allen Regeln der damaligen Gepflogenheiten und zugleich ein Werk, in dem sein humanistisches Gespür bereits durchleuchtet.
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Kurz erklärt: Der Freischütz
In die dunkle Nacht der Verzweiflung führt "Der Freischütz", Erfolgsstück der deutschen romantischen Oper, seine Protagonisten: den Jägerburschen Max und die Förstertochter Agathe. Umgeben von einer Gesellschaft, die Traditionen pflegt und Regeln fordert, geleitet von übernatürlichen Mächten, suchen sie ihren Weg zum Glück. Den Stoff zu dieser Oper hatte Weber in einem alten Gespensterbuch entdeckt, mit ihrer Uraufführung 1821 traf er den Nerv der Zeit und noch heute berührt die Geschichte von Max, der sich dem Teufel verschreibt, um seine Braut zu gewinnen, menschliche Urängste. Der Wald, Inbegriff der „deutschen Seele“, wird dabei zum Kampfplatz zwischen Gut und Böse. Mit packender Emotionalität gestaltet Webers Musik die Nöte und Sehnsüchte der Menschen, die Hoffnung auf ein glückliches Ende wird voll Inbrunst beschworen. Romantisches Drama und Volksstück in einem, fasziniert Der Freischütz, angesiedelt zwischen Traum und Alptraum, bis heute.
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"Dollhouse" an der Staatsoper Hamburg: Eine Eine cute Oper von Clemens K. Thomas
Eine Stimme, ein Zimmer, ein Mädchen kurz vor ihrem 16. Geburtstag. Ein Haufen abgelegter Puppen. Dann Sprachnachrichten von außen, die schrillen Lacher einer Sitcom, die Urlaubsposts einer Avatarin und der Versuch des Mädchens, diese zu sein, eine andere zu werden, sich zu verkleiden, zu verändern. Wir betreten eine flauschige Welt, in der alles möglich ist. In der Puppen zum Leben erwachen und der Nachbar zur Puppe wird. In der Fleisch zu Plastik werden will und Objekte zu sprechen beginnen. Dollhouse erzählt von der empowernden Kraft der Cuteness und des Spiels. Wir werden Teil einer Suche nach Zugehörigkeit und Identität, jenseits von normativen (Familien-)Strukturen. „Der Lichtwecker simuliert den ersten Sonnenaufgang, Flugmodus aus, erste Nachrichten treffen ein“ – die Story beginnt.
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Kurz erklärt: Trionfi
Kurz erklärt: Trionfi by Staatsoper Hamburg
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Kurz erklärt: Ciboulette
„Ciboulette“ — zu Deutsch „Schnittlauch“, so nennt sich die Hauptperson der 1923 uraufgeführten Pariser Operette des französischen Komponisten Reynaldo Hahn. Ein Werk voller Humor und Nostalgie, melodischer Schönheit und sommerlichem Esprit. Regisseur Sascha-Alexander Todtner entführt mit den Sängerinnen und Sängern des Internationalen Opernstudios in die queere, genderfluide New Yorker Subkultur der 1980er, 1990er Jahre. Wir erleben die Welt des Drag und der Categories sowie Figuren, die in wechselnden Konstellationen neue Rollen und Identitäten annehmen, bis schließlich alle nicht nur die Liebe, sondern auch ihre Drag-Personality gefunden haben. Mit dieser Produktion in der opera stabile erklingt diese frivol-nostalgische Operette des Komponisten Reynaldo Hahn – Star der Pariser Belle Époque, Freund und Geliebter Marcel Prousts, Sohn eines jüdisch-stämmigen Hamburger Unternehmers – die jahrelang auf den Pariser Bühnen zu sehen war, endlich auch in der Hansestadt!
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Kurz erklärt: Saint François d'Assise
Ein Projekt von Kent Nagano und Georges Delnon Warum das Hässliche lieben? Das Natürliche preisen? Flehentlich darum bitten, Leid erfahren zu dürfen? – Zwischen Traumwelt und Glauben, halb Diesseits, halb Jenseits, spricht die Musik; fernab der Wirklichkeit tönt sie Wahrheit: „Du bist die Liebe. Du bist die Weisheit. Du bist die Demut. Du bist die Geduld. Du bist die Schönheit… Du bist all unser Reichtum zur Genüge…“ – Die Musik folgt den Farben, den Wundern, den Vögeln, um die wachsende Gnade in der menschlichen Seele zu finden und zu teilen. – Ein gewaltiges Werk. Die Summe eines Lebenswerkes, die den Synästheten Messiaen, der sich selbst als Komponist, Ornithologe und Rhythmiker bezeichnete, mit der berühmten Vogelpredigt des Franziskus zurück zu den Anfängen führt: „Hören Sie den Vögeln zu, das sind große Meister“, riet ihm sein Kompositionslehrer.
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Kurz erklärt: La clemenza di Tito
„Wenn für die Herrschaft ein strenges Herz vonnöten ist, nehmt mir entweder die Herrschaft oder aber gebt mir ein anderes Herz.“ Mit diesen Worten wendet sich Kaiser Titus an die Götter. Er, der die Welt mit Güte flutet, muss sie in Flammen sehen. Das Volk liebt seinen philanthropischen Herrscher, doch die Zeiten sind unruhig und Titus’ „clemenza“, seine Milde, womöglich der letzte Weg traditionelle Souveränität durchzusetzen. Selbst das missglückte Attentat auf ihn, geplant von Vitellia, die seine Kaiserin werden soll, (nicht) ausgeführt von seinem engsten Freund Sesto, verzeiht er und hält am humanistischen Glauben fest, befindet sich seine Welt auch unwiederbringlich im Untergehen. – Welch ein theatrales Fest der sich wandelnden Zeit, Mozarts Krönungsoper, gewidmet Kaiser Leopold II., der 1786 als Großherzog die Todesstrafe abschaffte und die Toskana damit zum ersten Staat ohne Hinrichtungen machte.
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"Kannst du pfeifen, Johanna" - Regisseurin Maike Schuster über Gordon KampesKinderoper
Ulf hat einen Tyrannosaurus Rex, eine Kaulquappe im Glas, zwei Euro, vier Golfbälle, einen Freund und einen Opa. Ein Opa ist super! Ungerecht nur, dass sein bester Freund Berra keinen hat. Deshalb beschließen die beiden Jungs: „Wir finden einen“! Bloß wo laufen viele Opas und Omas herum? Klar, im Altersheim. Also ziehen Berra und Ulf los und treffen dort Nils, einen richtigen Opa. Ein Opa der Schlager hört – „Kannst du pfeifen, Johanna …“ Mit ihm kann Berra endlich Drachen bauen, Geburtstag feiern, Kirschen klauen und pfeifen lernen. Doch wieviel gemeinsame Zeit haben die beiden noch? Mit Tango, Autohupen, einem Kaktus als Schlaginstrument und einer Arie à la Händel erzählt Gordon Kampes Kinderoper lautmalerisch und auf melancholisch-humorvolle Weise von einer generationenübergreifenden Freundschaft und davon, dass zum Leben das Älterwerden und Abschiednehmen dazugehört.
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Kurz erklärt: Das Tagebuch der Anne Frank
David Bösch inszeniert Graphic Opera "Das Tagebuch der Anne Frank". Alles scheint gesagt über sie, Bücher wurden geschrieben, Filme gedreht, Podcasts produziert, Fakten über Fakten gesammelt. Und doch bleibt eine Leerstelle, in die all die Fakten und Worte nicht vordringen können – wohl aber die Musik. David Bösch inszeniert nach der Weissen Rose mit seinem Team zum zweiten Mal eine Graphic Opera an der Staatsoper Hamburg, nun zum ersten Mal vor Publikum. Die Sopranistin Olivia Warburton steht in der Rolle der Anne Frank als einzige Protagonistin auf der Bühne und gibt dem Publikum eindrucksvoll einen Einblick in die Gefühlswelt der Anne Frank.
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Kurz erklärt: Don Carlos
Um den Frieden zwischen Frankreich und Spanien herbeizuführen, verzichtet Prinzessin Elisabeth de Valois auf ihre große Liebe: Anstelle von Don Carlos heiratet sie seinen Vater, den spanischen König Philipp II. Als dieser erfährt, dass sein Sohn nicht nur die eigene Frau begehrt sondern auch politisch gegen ihn intrigiert, will er ihn der Inquisition überlassen... Inszenierung: Peter Konwitschny Bühnenbild und Kostüme: Johannes Leiacker Licht: Hans Toelstede Dramaturgie: Werner Hintze Premiere am: 04.11.2001
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Kurz erklärt: Händel's Factory
Das Hallelujah aus Händels Oratorium Der Messias kennt jeder, vielleicht ohne zu wissen, woher es stammt. Händel war neben Bach und Telemann der genialste Komponist des Barock, ein Star nicht nur in seiner Wahlheimat England. Bei der Uraufführung des Messias mussten die Damen im Publikum wegen des Andrangs auf ausladende Reifröcke verzichten, damit mehr Menschen Platz finden konnten. Händel spendete sein Honorar zugunsten eines Armenkrankenhauses und der Insassen eines Gefängnisses. Selbst todkrank, hatte den Komponisten die Arbeit am Messias ins Leben zurückgeführt. Der Superstar des Barock war ein Mensch voller Widersprüche und Geheimnisse, die bis heute nicht gelüftet sind. In Händel’s Factory vermischen sich Stimmen der Vergangenheit und der Gegenwart auf den Spuren von Genie und Verzweiflung, von Liebe und Verlust.
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Kurz erklärt: Salome
Kurz erklärt: Salome by Staatsoper Hamburg
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Regisseurin Adriana Altaras über "Händel's Factory"
Das Hallelujah aus Händels Oratorium Der Messias kennt jeder, vielleicht ohne zu wissen, woher es stammt. Händel war neben Bach und Telemann der genialste Komponist des Barock, ein Star nicht nur in seiner Wahlheimat England. Bei der Uraufführung des Messias mussten die Damen im Publikum wegen des Andrangs auf ausladende Reifröcke verzichten, damit mehr Menschen Platz finden konnten. Händel spendete sein Honorar zugunsten eines Armenkrankenhauses und der Insassen eines Gefängnisses. Selbst todkrank, hatte den Komponisten die Arbeit am Messias ins Leben zurückgeführt. Der Superstar des Barock war ein Mensch voller Widersprüche und Geheimnisse, die bis heute nicht gelüftet sind. In Händel’s Factory vermischen sich Stimmen der Vergangenheit und der Gegenwart auf den Spuren von Genie und Verzweiflung, von Liebe und Verlust.
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Kurz erklärt: Boris Godunow
Als die „Zeit der Wirren“ werden in Russland die Jahre zwischen dem Tod Iwans des Schrecklichen und der Thronbesteigung der Romanows bezeichnet. In diesem Zeitraum drängt Boris Godunow mit unbedingtem Willen an die Macht. Jedoch die Geister der Vergangenheit holen ihn ein, er stirbt wahnsinnig und von allen verlassen und verraten. Das Land versinkt unterdessen immer tiefer in Korruption, Staatsstreichen und Intrigen. Eine neue „Zeit der Wirren“ bricht zu Lebzeiten Modest Mussorgskys an: Die alte Ordnung wankt und kann nicht länger Bestand haben, das spüren alle. In einer Periode politischer Umbrüche und geschüttelt durch dramatische Verwerfungen in seinem Privatleben schafft Mussorgsky ein Werk über die Arroganz der Macht und die Erotik des Verrats, das so widersprüchlich und faszinierend ist wie seine Persönlichkeit.
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"Die Kuh - doch halt, nein, nein!" Vladislav Parapanov über die Neuproduktuion
Ab dem 17.06. bringt das Internationale Opernstudio einen Telemann-Abend der besonderen Art auf die Bühne der opera stabile. In der Inszenierung von Vladislav Parapanov und unter der musikalischen Leitung von Johannes Gontarski werden mehr als 20 musikalische Werke Telemanns zu einer völlig neuen Oper zusammengefügt.
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Kurz Erklaert: Venere e Adone
Klänge aus der Stille. Sie kommen näher, bewegen sich und lösen sich in Dunkelheit auf. Ihre Natur ist das Sein und Nicht-Sein, das Entstehen und Vergehen – gleich aller Lebewesen in der ewigen Illusion von Leben und Tod. Es sind Klänge, wie sie die Menschen umgeben, eine naturnahe Musik. Sie erzählen von mythischen Gestalten: Venus und Mars, die einst Amor zeugten. Amor, der nun den betrogenen Vater rächen soll. Dem schönen Adonis, dem seine Liebe zu Venus zum Verhängnis wird. Und über allem: das Ungeheuer, das keine Zuneigung kennt, keine Liebe, keinen Hass, sich selbst am allerwenigsten. Es wartet, unbekannt und todbringend, malträtiert von den Stimmen der Welt. Eine uralte Geschichte windet sich durch das Dickicht mythologischer Verflechtungen und findet neue Pfade. Wer wird triumphieren, Liebe oder Tod?
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Kurz erklärt: Il trittico
Auf dem Weg zur Vorstellung noch schnell über die Oper schlau machen? Kein Problem, hier wird sie... kurz erklärt! Heute: Il trittico von Giacomo Puccini.
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Axel Ranisch Podcast
Am 15. März 2023 hat Axel Ranischs Inszenierung von Giacomo Puccinis Il trittico, im Rahmen der Italienischen Opernwochen, bei uns Premiere. Drei Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Eine Erbschleicherkomödie im Florenz des 13. Jahrhunderts, die Dantes Göttlicher Komödie entlehnt ist, ein Eifersuchtsdrama im Pariser Kleinbürgermilieu und schließlich die Tragödie einer jungen Frau, die um ihr Leben und ihr Kind betrogen wird. Bei allen Gegensätzen kreisen die drei Werke um die ewigen Fragen nach Liebe, nach Wahrheit, nach der Chance auf ein eigenes, selbstbestimmtes Leben. Mehr zu der Inszenierung könnt ihr hier hören.
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Kurz erklärt: Lady Macbeth von Mzensk
Eine Frau wird zur Mörderin, und doch gilt ihr die Sympathie des 26-jährigen Komponisten Schostakowitsch. Katerina Ismailowa – Täterin und Opfer zugleich – befreit sich aus der Kaufmannswelt voller Stumpfsinn, Habgier und Grausamkeit, indem sie ihren Schwiegervater vergiftet, um mit dem Geliebten leben zu können. Dazu eine Musik von radikaler Vitalität, die das Recht auf die eigene Lust, auf rücksichtslos gelebte Freiheit vehement zum Ausdruck bringt. Der internationale Erfolg von Leningrad bis New York, von Stockholm bis Zürich wurde jäh beendet, als Stalin sein Missfallen kundtat. Lady Macbeth von Mzensk wurde auch für den Komponisten zum Schicksalswerk.
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Mart van Berckel über Silvesternacht
„Silvesternacht“ unter der musikalischen Leitung von Johannes Harneit ist eine Eigenkomposition unter Einbeziehung musikalischer Gäste. Es ist eine perfekte Geschichte nach den Feiertagen, wo wir dazu tendieren, zurückzublicken und uns für das neue Jahr „neu zu erfinden“. In dem von Mart Van Berckel inszenierten Stück, sind auf der Bühne zu erleben: Marie-Dominique Ryckmanns, Ida Aldrian, Nicholas Mogg, Florian Panzieri, Peter Galliard, Tigran Martirossian und Gabriele Rossmanith.
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Peter Hofbauer: 35 Jahre Inspizient an der Staatsoper Hambrug
Was auf der Bühne geschieht, ist nicht mehr Peter Hofbauers Sache. Alles von der Pforte bis zum Bühnenrand hingegen schon: Wann muss wer wo stehen? Welcher Bühnenteil dreht sich in welche Richtung? Auf welche Art und Weise soll die Komparserie die Bühne betreten? Und wo sind schon wieder Tenor und Sopranistin, die doch gleich ihren Auftritt haben. Die Arbeit eines Inspizienten am Theater ist unübersichtlich, aber nach 35 Jahren an der Staatsoper Hamburg hat Peter Hofbauer gelernt, die Vorstellungen sicher von seinem Pult aus zu lenken. Peter Hofbauers Eintritt in den Ruhestand nehmen wir als Anlass, ihm mal selbst eine Bühne zu bieten. Wobei: Treuen Hörer*innen unseres Podcasts dürfte seine Stimme bestens bekannt sein...
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50 Jahre Hänsel und Gretel in Hamburg | Besucher*innen erzählen
Engelbert Humperdincks "Hänsel und Gretel" wird in der Inszenierung von Peter Beauvais heute 50 Jahre alt. Eine lange Zeit, in der sich viele Generationen von Besucher*innen vom magischen Charme des Märchens haben Verzaubern lassen. Manche wurden von Kindesbeinenan mitgenommen und sehen nun selbst ihre Enkel mit großen Augen die Geschichte des Geschwisterpares und der Knusperhexe verfolgen. Wir wollen diesen runden Geburtstag zum Anlass nehmen, einigen davon Gehör zu schenken. In unserem Podcast und unserem Blog.
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Kurz erklärt: Der fliegende Holländer
Und die nächste Folge unseres Podcastes „Kurz erklärt“ ist online. Dieses Mal eine Einführung vom Dramaturgen Ralf Waldschmidt zur Neuproduktion „Der Fliegende Holländer“ . Dieser erläutert unter anderem kurz die Handlung Richard Wagners Oper, verrät uns ein wenig über die Entstehungsgeschichte und Inspiration dieses Werkes und erklärt, warum es maßgebend in Stil und Konzept für spätere Opern Wagners ist. Mit Audiobeispielen aus Sentas Ballade und des Geisterchores!
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„Fast permanent nah am Wahnsinn“ Yoel Gamzou über Carmen an der Staatsoper Hamburg
Es ist das fünfte mal, dass Yoel Gamzou „Carmen“ dirigiert. Für Herbert Fritschs Neuinszenierung an der Staatsoper Hamburg hat er eine komplett leere Partitur gekauft und fing bei Null an, um herauszufinden, was die berühmte Oper wirklich erzählt. Das Ergebnis ist ein extremes Dirigat mit Tempi-Wechseln, die weiter gehen, als es das Publikum sie bisher kannte. „Hard-Cuts“ wie beim Film, nennt Gamzou diese Brüche, die die Handlung nicht nur begleiten, sondern vorantreiben. Dabei entstehe eine Intensität, die niemals nachlässt, sondern so weit geht, dass sie einen Zentimeter vor der Grenze stoppt, an der es affektiert wirkt. Die Suche nach der Gratwanderung.
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kurz erklärt: Carmen
Carmen wird am Ende sterben. Das ist gewiss und zwar dem Publikum wie auch Carmen selbst, die von einem unausweichlichen Schicksal spricht. Es ist das Schicksal einer attraktiven Fabrikarbeiterin aus Sevilla, einer umschwärmten, selbstbewussten Frau. In Don José trifft Carmen einen Mann, der ihr rettungslos verfällt, sie durch seine Liebe aber auch einengt. Im Konflikt zwischen ihrer Freiheit und dieser Liebe entscheidet sie sich für die Freiheit. Don José kann und will das nicht akzeptieren, er sieht – im wahrsten Sinne des Wortes – rot und tötet Carmen. Heute bezeichnet man eine solche Tat als Femizid: Frauen werden getötet, weil sie Frauen sind. Männer wähnen sich im Glauben, dass die Frau ihnen gehört und sie die totale Macht über sie haben. Letztendlich kann jeder Täter sein, wenn es um Liebe, um Raserei, um Eifersucht, um Obsession geht.
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Fucking Åmål – Unser Kleines Scheißkaff: Es Geht Um ...
Fucking Åmål – Unser Kleines Scheißkaff: Es Geht Um ... by Staatsoper Hamburg
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Fucking Åmål – Unser Kleines Scheißkaff: The Young ClassX – Der Chor
Fucking Åmål – Unser Kleines Scheißkaff: The Young ClassX – Der Chor by Staatsoper Hamburg
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Fucking Åmål – Unser Kleines Scheißkaff: Dramaturg Johannes Blum über die Musik
Fucking Åmål – Unser Kleines Scheißkaff: Dramaturg Johannes Blum über die Musik by Staatsoper Hamburg
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Videodesigner Jonas Link über die Uraufführung La Luna
Jonas Link ist ein Videodesigner, der auf die Illustration von Theaterstücken spezialisiert ist. Mit der Uraufführung von La Luna in der opera stabile der Staatsoper Hamburg arbeitet er nun erstmalig an einer Oper und beschreibt in unserem Podcast den Prozess. Neben seiner Erfahrung während der Proben Videokunst und Musik zu vereinen, berichtet er über die besondere Zusammenarbeit mit den jungen Sänger*innen des Internationalen Opernstudios Hamburg.
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Optimale Produktionsbedingungen — Werkstättenleiterin Stefanie Braun
In der neuen Podcast-Folge ist Stefanie Braun, die Leiterin der Werkstätten der Staatsoper zu Besuch. Wir und das Publikum sehen häufig nur das Endprodukt auf der Bühne. Das Bühnenbild, die Dekoration und vieles mehr. Aber welche Prozesse erstmal geschehen müssen, damit es entsteht, auf- und abgebaut sowie schließlich gelagert werden kann, bleibt häufig unentdeckt. Die Welt der Werkstätten und ihre Geheimnisse werden in der Folge von Stefanie Braun offengelegt. Außerdem erfahren wir, ob es im Laufe der Operngeschichte auch Trends in Gestaltung und Effekten gab und welche das sind.
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"Fucking Åmål" | Johannes Blum über die neue Jugendoper an der Staatsoper Hamburg
"Es geht um ein richtiges kleines Scheisskaff" – in der neuen Ausgabe des Podcast der Staatsoper Hamburg spricht Dramaturg Johannes Blum über die Neuproduktion "Fucking Åmål – Unser kleines Scheißkaff". Die Jugenoper basiert auf dem gleichnamigen Film von Lukas Moodysson von 1998 als Vorbild diente. Mit dem Felix Mendelssohn Jugendorchester und Mitglieder*innen des Young ClassX Ensembles feiert das Stück am 21.01.2022 Premiere.
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Elektra an der Staatsoper Hamburg: Aušriné Stundyté
Wie bereitet sich eine international tätige Sopranistin mit vollem Terminkalender auf ihre Rollen vor? „Ich gucke mir gerne meine Lieblingsfilme an“, so Aušriné Stundyté im Podcast. „In der Vorbereitung auf Elektra schaue ich mir gerne Hannibal Lecter in Schweigen der Lämmer an“, schmunzelt sie, „aber nur die Stellen mit Anthony Hopkins, weil seine Energie, seine Blicke, seine Konzentration sind für mich sehr nah an Elektra.“ Ab dem 28. November 2021 verkörpert sie die Titelpartie in Dmitri Tcherniakovs Elektra-Inszenierung unter der Musikalischen Leitung von Kent Nagano an der Staatsoper Hamburg und gibt damit ihr Hausdebüt.
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KS Renate Spingler feiert 35. Ensemblejubiläum an der Staatsoper Hamburg
Vor 35 Jahren entdeckte sie Rolf Liebermann. Er holte die damals frisch gebackene Gesangsabsolventin als liebestollen Pagen Cherubino an die Sommerakademie Salzburg und danach in das Ensemble der Staatsoper Hamburg. Hier gehöre die 2017 zur Hamburger Kammersängerin ausgezeichnete Mezzosopranistin nun zu den „Dinosauriern“, wie sie selbst sagt. Im Podcast spricht sie über Opernerlebnisse, ihren Lieblingsregisseur und dass eine solche Karriere nicht planbar sei – „auch Oper unterliegt einem Zeitgeschmack“!
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Olga Peretyatko über „Les Contes d'Hoffmann“ an der Staatsoper Hamburg
Olga Peretyatko begann ihre Karriere im Opernstudio der Staatsoper Hamburg. Nun kehrt sie anlässlich der Neuproduktion „Les Contes d’Hoffmann“ als weltweit gefeierter Star zurück in den Großen Saal an der Dammtorstraße. Im Interview mit Staatsopernintendant Georges Delnon spricht die Koloratursopranistin über die vier Partien, die sie verkörpert, die Inszenierung von Daniele Finzi Pasca und die Musik von Jacques Offenbach.
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Die Staatsoper auf dem Smartphone: In unseren Folgen hört ihr Gespräche, Werkeinführungen und musikalische Hintergrundinformationen aus der Welt der Oper - für zuhause und unterwegs.
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