PODCAST · news
Sustainability To Go
by UmweltDialog.de
In unserer Podcastreihe beleuchten wir spannende Aspekte zu Nachhaltigkeitsmanagement, Wirtschaftsethik und Verbraucherthemen. Mehr dazu auch online unter Umweltdialog.de
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Aufrüstung und Nachhaltigkeit - wie passt das zusammen?
Aufrüstung und Nachhaltigkeit – ein Widerspruch? Prof. Dr. Stefan Beyer erklärt, warum beides zusammengehört. Steigende Verteidigungsbudgets, neue Waffensysteme, sicherheitspolitische Zeitenwende – und gleichzeitig der Druck, Emissionen zu senken und die Wirtschaft klimaneutral umzubauen. Was wie ein fundamentaler Widerspruch klingt, ist für Prof. Dr. Stefan Beyer vom German Institute for Defense and Strategic Studies in Hamburg eine strategische Herausforderung, die sich nur gemeinsam lösen lässt. In dieser Folge von Sustainability to go spricht Elmer Lenzen mit dem Verteidigungsökonomen über sein Konzept der „Sustainable Defense": Wie wird der Klimawandel zum unsichtbaren Sicherheitsrisiko? Warum macht Unabhängigkeit von fossilen Energien Streitkräfte operativ stärker? Und weshalb könnte militärische Aufrüstung – richtig gedacht – zum Innovationstreiber für die grüne Transformation werden? Beyer analysiert die strukturellen Zwänge des Bundeshaushalts, den Präventionsfluch bei Verteidigungsausgaben und das Potenzial von Dual Use bis hin zu Multiple Use. Eine kluge Diskussion über die blinden Flecken in der aktuellen Zeitenwende-Debatte.
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All in? Energiewende auf dem Prüfstand
In ihrem Buch ‚All in!‘ stellt unser heutiger Gast Prof. Estelle Herlyn eine unbequeme Diagnose: Der deutsche ‚All-Electric‘-Ansatz könnte global betrachtet ein Irrweg sein. Denn die Schwellenländer werden sich kaum verbieten lassen, ihre Ressourcen für den Aufstieg zu nutzen – so wie wir es über Jahrzehnte getan haben. Wir müssen uns fragen: Was ist wirklich bezahlbar? Was ist nachhaltig akzeptabel? Und wie schaffen wir es, wieder unvoreingenommen über technische Optionen zu reden, ohne dass sofort die ideologischen Alarmsirenen schrillen?
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The Green ROI – Wie Unternehmen mit Klimaschutz Gewinn machen
In jüngster Zeit galt Nachhaltigkeit in Unternehmen als moralische Pflicht oder regulatorische Last – ein Kostenfaktor, der sich nur schwer mit Wettbewerbsfähigkeit vereinbaren ließ. Der aktuelle Draghi-Report zur europäischen Wirtschaft hat diese alte Dichotomie wiederbelebt: Mehr Klimaschutz koste Wachstum, so der Tenor. Ein intellektueller Rückschritt, sagen Kritiker, denn längst zeigt sich, dass ökologisches Handeln ökonomisch sinnvoll sein kann. Energieeffizienz, Ressourcenschonung und resiliente Lieferketten sind nicht nur gut fürs Klima, sondern lnagfristig entscheidend für den Markterfolg. In diesem Podcast widmen wir uns deshalb ausführlich der wirtschaftlichen Dimension nachhaltiger Transformation. Wie misst man den Return on Investment von Klimaschutz? Welche Projekte rechnen sich besonders schnell – und wo zeigt sich der Nutzen erst langfristig? Wir sprechen mit Melanie Kubin-Hardewig darüber, wie die Telekom Nachhaltigkeit in ihre Investitionslogik integriert, warum CO₂-Vermeidung auch betriebswirtschaftlich sinnvoll ist und wie sich Resilienz und Innovationskraft in Euro und Cent übersetzen lassen.
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Von Null auf Plus: Warum Interface mehr will als Klimaneutralität
Klimaneutral? Das reicht längst nicht mehr. Während die Baubranche noch über CO₂-Kompensationen diskutiert, geht Interface einen radikalen Schritt weiter: Der Bodenbelagshersteller will bis 2040 CO₂-negativ werden – ganz ohne Ausgleichszahlungen. Mehr Kohlenstoff speichern als ausstoßen, lautet die Devise. Carbon Net Positive statt Net Zero. Doch wie realistisch ist diese Vision in einer Industrie, die noch immer auf Bitumen und fossile Rohstoffe setzt?
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Ist Nachhaltigkeit Unsinn? Michael Braungart im Podcast
Unser heutiger Gast sagt: Nachhaltigkeit ist gescheitert. Und er sagt das nicht leichtfertig. Michael Braungart ist Chemiker, Unternehmer, Buchautor — und einer der radikalsten Vordenker, wenn es um Umwelt, Wirtschaft und Innovation geht. Er hat das Cradle-to-Cradle-Konzept entwickelt, das weltweit Unternehmen und Designer inspiriert.
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Welche Rechte haben Tiere?
Die auf Tierrechte spezialisierte Anwälte Daniela Müller und Nils Michael Becker vermitteln in ihrem Podcast, dass Tiere als fühlende Wesen eigene Rechte besitzen und nicht länger als Sache gelten dürfen. Sie zeigen anhand aktueller Gerichtsurteile und behördlicher Praxis, wie das Tierwohl zunehmend ins Zentrum rückt und welche juristischen Mittel Tierhalter und Tierschützer einsetzen können, um artgerechte Haltung durchzusetzen und Missstände aufzudecken.
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Ist Nachhaltigkeit tot? Nachgefragt bei Georg Kell
Geopolitische Krisen, populistische Rückschritte und eine regulatorische Rolle rückwärts in Brüssel – die Nachhaltigkeitsdebatte steht unter Druck. Doch ist sie damit am Ende? Im Gespräch mit UmweltDialog zieht Georg Kell, Gründungsdirektor des UN Global Compact, eine kritische, aber optimistische Bilanz. Seine These: Nicht Regulierung, sondern Märkte, Technologie und Natur selbst werden zur eigentlichen Triebkraft für die Transformation.
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Defekt? Nicht gleich Müll! Das Recht auf Reparatur
Mal ehrlich – wer kennt das nicht? Der Handy-Akku gibt den Geist auf, aber ein Ersatz-Akku? Kaum machbar. Oder die Waschmaschine streikt, doch niemand fühlt sich zuständig. Reparieren? Fehlanzeige! Stattdessen heißt es: Wegwerfen und neu kaufen. So läuft unser Wirtschaftssystem – aber mal ganz ehrlich, das ist doch Wahnsinn! Ökonomisch fragwürdig, ökologisch eine Katastrophe. Warum sind wir in dieser Wegwerfspirale gefangen? Und vor allem: Wie kommen wir da raus? Ein Ausweg ist das neue EU-Recht auf Reparatur und vor allem der wachsende Refurbish-Markt in Deutschland.
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Lieferketten richtig einbinden – was muss ich beachten?
Die Idee könnte nicht ehrgeiziger sein: Sowohl in der deutschen als auch der europäischen Gesetzesbegründung wird die Verbesserung der weltweiten Menschenrechtslage entlang von Lieferketten als zentrales Ziel genannt. Die Reaktion der Wirtschaftsverbände ist bisher vernichtend: Mit Schlagworten wie „Bürokratiemonster“, „übereilt“ und „Musterbeispiel für Unberechenbarkeit“ warnen sie eindringlich vor negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft. Hat der Gesetzgeber also beim Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz selbst nicht sorgfältig genug gearbeitet? Nachfragen bei Prof. Dr. Frank Ebinger von der Technischen Hochschule Nürnberg, der sich seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigt.
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Alles neu am Bau? Die neue Bauproduktenverordnung erklärt
Wir sind jeden Tag ständig von unzähligen Baustoffen umgeben – ob der Türgriff, das Fenster, die Wände, Bodenbeläge oder Heizkörper. Aber haben sie sich schon einmla gefragt, wie nachhaltig diese Materialien sind, wie viel CO2 darin steckt und was damit bei der Entsorgung geschieht?
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KI - Fluch oder Segen für die Umwelt?
Um den Megatrend Künstliche Intelligenz – kurz KI - kommt keiner mehr herum. In der Diskussion sind wir meistens schnell bei Themen wie Nutzerdaten, Fake News und anderen ethischen Fragen. Aber auch die Umweltauswirkungen sind erheblich: KI könnte den weltweiten CO2 Fußabdruck der Digitalbranche auf bis zu 20 Prozent steigern. Sind wir bei KI-Anwendungen zu naiv? Unser heutiger Gast ist Melanie Kubin-Hardewig hat Antworten darauf.
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Geht es uns ohne Globalisierung besser?
Ungezügelte Märkte und Hyper-Globalisierung haben uns in die totale Abhängigkeit des Weltmarkts geführt. Aber wie wegkommen von Rohstoff-Raubbau, Soja, Fast Fashion und anderen billigen Import-Drogen? Und jetzt auch noch die Dekarbonisierung schaffen? Ist das der Todesstoß für unsere Industrie? Es ist eine echte Chance, meint Nikolaus Kowall.
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Kennen Sie Scope 4?
Wahrscheinlich haben Sie bereits von Scope 1, 2 und 3-Emissionen gehört. Aber kennen Sie Scope-4 Emissionen? In unserem heutigen Podcast werden wir uns damit auseinandersetzen und erläutern, wie dieser Begriff verwendet wird und was dahinter steckt. Unser Gesprächsparter ist Benjamin Arndt von Aquila Capital.
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Warum Lichtsmog so schlecht ist
Jedes Jahr knipst die Welt bei der sogenannten Earth Hour für eine Stunde am Abend das Licht aus. Damit will man ein Zeichen gegen den Klimawandel und für mehr Nachhaltigkeit setzen. Das Problem: Ist die Earth Hour vorbei, geht alles weiter wie gewohnt. Ob in Parkhäuser oder Tiefgaragen, Treppenhäuser oder Hauseingänge: Vielerorts brennt das Licht oft die ganze Nacht. Was also tun?
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Wirtschaft ohne fossile Rohstoffe: Ist das überhaupt möglich?
Kunststoffe, Kosmetikprodukte, Kleidung, Urlaub, Autos - die Palette der Dinge unseres täglichen Lebens, die fossile Rohstoffe wie Kohle oder Erdöl enthalten, ist groß. Unaufhaltsam haben sich in den letzten 200 Jahren Kohle, Gas und Öl in unseren Alltag eingeschlichen. Bei der Verbrennung entstehen große Mengen an Treibhausgasen. Klimaschützer fordern deshalb, die weltweiten Gas- und Ölreserven zu begrenzen. Immerhin, die Energiewende ist eingeleitet. Doch was ist mit den unzähligen chemisch hergestellten Stoffen und Materialien, die auf fossilen Rohstoffen basieren? Ist also eine Welt ohne fossile Rohstoffe überhaupt denkbar? Ja, das sagt unser heutiger Gast Rainer Janz von der Firma Hermann Bantleon GmbH mit Sitz in Ulm. Das Unternehmen ist ein Entwickler und Hersteller von Hochleistungsschmierstoffen. Auch hier denkt man bereits in Richtung CO2-freie Produktion. Den Weg dahin erläutert er uns in unserer heutigen Podcastfolge.
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Ist Nachhaltigkeit ohne HR nur PR?
Unternehmen, die „Corporate Social Responsibility“ in ihre Unternehmensstrategie aufgenommen haben und den daran geknüpften Anspruch glaubhaft leben, sind attraktiver für hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wettbewerbsfähiger am Markt. Angesichts solcher Befunde ist es nicht weiter erstaunlich, dass sich zunehmend mehr Unternehmen weit über gesetzliche Pflichten hinaus für Arbeitsbedingungen, Gesellschaft und Umwelt einsetzen.
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Woran erkenne ich nachhaltige Handys, Tablets & Co.?
Immer mehr Lebensbereiche unseres Alltags werden digital. Zugleich steckt der Nachweis von Nachhaltigkeit bei Informations- und Kommunikationstechnologie noch in den Kinderschuhen. Doch jetzt tut sich endlich was. Die industriellen Prozesse werden durch Errungenschaften des Informationszeitalters wie 5G, künstliche Intelligenz, Datenanalyse und Cloud Computing verändert. Diese Fortschritte haben das Potenzial, den Energieverbrauch zu reduzieren, Energiekosten und CO2-Emissionen zu senken und ein effizienteres sowie sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen. Schätzungen zufolge können Informations- und Kommunikationstechnologien wie Smartphone, Tablet und Co. dazu beitragen, die weltweiten Treibhausgasemissionen bis 2030 um bis zu 15 % zu senken. Zugleich hat die Branche aber auch einen erheblichen Anteil am wachsenden CO2-Fußabdruck. Wir brauchen deshalb dringend elektronische ICT-Produkte, die nachhaltiger sind. Das Problem ist dabei, dass es derzeit für private oder gewerbliche Verbraucherinnen und Verbraucher kaum bekannte, geschweige denn verlässliche Siegel gibt, an denen sie sich orientieren können. Die Deutsche Telekom will das mit den Labeln #GreenMagenta und #GoodMagenta ändern. Sie sollen zeigen, ob und wie Telekom-Endgeräte und digitale Lösungen ihrer Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft gerecht wird. Die beiden Label ergänzen damit bekannte Umweltzeichen wie den „Blaue Engel“ oder „TÜV Green“ Produkte. Darin spielen auch Energieeinsparungen, Kreislaufwirtschaft oder ein „zweites Leben“ dank professioneller Aufbereitung eine wichtige Rolle. Gute Ideen, von denen am Ende die Umwelt genauso profitiert wie Konsumenten und auch Unternehmen. Experten sind sich nämlich sicher: Die Kombination aus Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist “the next big thing” in der Branche. Jeder Anbieter, die sich als Erstes auf diesen Trend setzt, könnte am Markt einen langfristigen Vorsprung von 5-10 Jahren im Wettbewerb erlangen. Unser heutiger Gesprächspartner ist Michael Werner. Er arbeitet im Nachhaltigkeitsteam der Deutschen Telekom AG.
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So wird Weihnachten nachhaltig
Es ist wieder Weihnachtszeit. Für die einen riecht das nach Zimt und Gebäck. Für die anderen nach Stress. Weihnachten ist das Fest des Schenkens - aber auch des Konsums. Unser Tipp: Macht es anders! Laut einer aktuellen Studie sind Menschen, die an Weihnachten ihren Konsum verändern, glücklicher. Schon ein nachhaltiger Weihnachtsbaum oder ein Weihnachtsessen mit regionalen Lebensmitteln wirke sich demnach positiv auf die Zufriedenheit aus.
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Nachhaltigkeit und Online-Handel – ein Widerspruch?
Beim Thema Online-Handel denken wir schnell an große Konzerne, bergeweise unnötiger Retouren und Verpackungsmüll. Dabei geht das Ganze auch nachhaltig, wie das Beispiel des bayrischen Versandhändlers memo zeigt. 1991 startete die heutige memo AG als „memo – der Firmenausstatter für Umweltbewusste“ ins Versandhandelsgeschäft. Damals war Nachhaltigkeit noch ein Nischenthema und memo ein Pionier: Die Greußenheimer waren zum Beispiel die ersten, die nachhaltige Versandboxen einführten, um dem Verpackungsmüll etwas entgegenzusetzen. memo war auch der erste Versandhändler, der ein breites Sortiment an nachhaltigen Produkten anbieten konnte: Dafür mussten oft erst einmal Hersteller aufwändig gesucht und geprüft werden. Mehr als 40 Jahre später ist Nachhaltigkeit in aller Munde, und die Zahl der nachhaltigen Versandhändler steigt täglich. Woran erkennt der Kunde, dass ein Anbieter glaubwürdig und gut ist? Was unterscheidet hellgrüne von dunkelgrünen Anbietern? Und warum setzt memo gerade in Zeiten von Digitalisierung und KI weiterhin auf das gute alte, persönliche Gespräch? Darüber sprechen wir mit Henning Rook, Vorstandsmitglied der memo AG, in unserer heutigen Podcastausgabe.
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Bedroht der Klimawandel den Kaffeeanbau?
Kaffee ist weit mehr als nur ein beliebtes Getränk. Er steht für Kultur und Gemeinschaft und fördert den Austausch zwischen Menschen. Kein Wunder also, dass die Deutschen den Kaffee so sehr lieben. Doch um weiterhin Kaffee genießen zu können, bedarf es gemeinschaftlicher Anstrengungen. Denn vielen ist nicht bewusst, dass die Kaffeebohne ein wertvoller Rohstoff ist, der von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist und in Zukunft immer knapper werden könnte.
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Unverzeihlich? Wenn Politik Fehler macht
Politikerinnen und Politiker haben unterschiedliche Strategien, um Fehlentscheidungen und persönliche Fehltritte zu behandeln. Einige entscheiden sich dafür, ihre Fehler zu vertuschen, abzustreiten oder auszusitzen. Andere wählen die Salamitaktik und gestehen ihre Fehler nur nach und nach ein. Erst wenn die Kritik massiv wird, werden diese offensiv benannt. Die Konsequenzen solcher Handlungen sind oft Politikverdruss und Misstrauen in die politische Führung. "Die Glaubwürdigkeit der Politik steht auf dem Spiel", warnt deshalb Helene Bubrowki. Die FAZ-Politikkorrespondentin. hat ihre Erwartungen in dem Buch "Die Fehlbaren: Politiker zwischen Hochmut, Lüge und Unerbittlichkeit" zusammengetragen.
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Woran erkenne ich nachhaltige Haushaltsgeräte?
Seit den Siebzigerjahren hat sich der globale Ressourcenverbrauch verdreifacht, die Elektroschrottmengen haben sich vervierfacht. Allein die jährlich in der EU gekauften Haushaltsgroßgeräte, die sogenannte Weiße Ware, ergäben aneinandergereiht eine Strecke, die einmal um den Erdball reicht. Es ist höchste Zeit, über nachhaltige Hausgeräte nachzudenken. Aber woran erkannt man sie? Darüber sprachen wir mit Christoph Wendtker, Vice President Corporate Sustainability bei Miele.
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Wie funktioniert der CO2-Grenzausgleich?
Zukünftig werden Unternehmen, die umweltschädliche Güter wie Stahl und Zement importieren möchten, dazu verpflichtet sein, CO2-Zertifikate zu erwerben. Mit dieser Maßnahme soll ein Beitrag zum Schutz unseres Klimas geleistet werden. Der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) wird große Teile der deutschen Industrie betreffen. Für Waren mit einem besonders hohen Energieverbrauch wie Stahl, Zement, Eisen, Düngemittel, Aluminium und Elektrizität wurde eine neue Vorschrift erlassen. Unternehmen, die diese Güter einführen möchten, müssen nun Zertifikate erwerben, um die Kohlenstoffdioxidemissionen ihrer Produkte zu kompensieren.
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Richtig fragen
Es heißt, es gäbe keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. So die landläufige Meinung. Unser heutiger Gast Harald Nikutta hat sich näher mit dem Themenkomplex Fragen beschäftigt und dabei interessante Einsichten zu den Fähigkeiten, Verhaltensweisen und Erfahrungen des wirksamen Fragens gewonnen.
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Haftung wegen mangelnder Corporate Social Responsibility?
Seitdem die EU im Rahmen des Green Deals die Regeln für Unternehmen ordentlich nachschärft, wird intensiv über Fragen zu Haftung, Strafen und Klagemöglichkeiten diskutiert. In unserer heutigen Podcastausgabe sprechen wir deshalb mit einem Juristen, um herauszubekommen, was justiziabel ist und was nicht.
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Retten wir das Klima über den Klageweg?
Der Kampf gegen den Klimawandel wird immer häufiger vor Gericht geführt. Mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens im Jahr 2015 haben sich die Vertragsstaaten zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels verpflichtet. Wer das nicht einhält, kann verklagt werden. Und das passiert immer öfter: Derzeit gibt es weltweit über 1.500 Klimaklagen, davon etwas mehr als 1.000 in den USA. Ist es also möglich, dass wir uns einen besseren Klimaschutz vor Gericht erstreiten? In unserer heutigen Podcast-Ausgabe sprechen wir darüber mit Jörg Fedtke. Er ist Professor am Lehrstuhl für Common Law und Dekan der juristische Fakultät der Universität Passau.
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Ab in den Kreislauf! Nachhaltige Arbeitskleidung
„Je länger ich Kleidung nutze, desto weniger muss ich neu herstellen.“ Dieser Satz ist so simple wie einleuchtend. Dennoch landen alleine in deutschen Privathaushalten jährlich 1,3 Millionen Tonnen Kleidung im Müll. Kein Land produziert mehr Textilmüll als Deutschland. Um nachhaltiger zu werden und eine Textilwende einzuleiten, muss die Branche kreislauffähig werden. Doch wo ansetzen? Zum Beispiel bei der Berufsbekleidung.
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Mission "Closed Loop"
Kaufen, nutzen, wegwerfen. So leben die meisten von uns. Doch nachhaltig ist das nicht. Hersteller produzieren immer neue Waren, womit die ohnehin knappen Rohstoffe sich weiter verknappen und die Klimakrise sich weiter verschärft. Dass wir nicht in Bergen von Plastik und Einwegartikeln versinken, dafür sorgt unter anderem Kristina Kölling. Sie ist bei Tchibo dafür verantwortlich, dass sich dort immer mehr um Reduce, Reuse, Repair und Recycle dreht.
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Wasser für die Megacities
Weltweit ziehen immer mehr Menschen in die Städte. Laut einer Schätzung von UN-Habitat werden im Jahr 2030 fast zwei Drittel aller Menschen in urbanen Räumen leben. Die Wilo Gruppe trägt mit ihren innovativen Pumpen und Pumpensystemen dazu bei, in den Städte eine Wasserversorgung zu entwickeln, um das Leben und Arbeiten dort zukunftsfähig zu gestalten.
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Was ist Greenwashing?
Nicht nur sauber, sondern rein. Weißer als weiß. Nichts ist unmöglich. Jeder von uns kennt Werbung, ihre Sprüche und ihre Übertreibungen. Auch mit Nachhaltigkeit werben heute immer mehr Firmen. Wie man echten Einsatz von Greenwashing unterscheiden kann, erklärt uns unser heutiger Gast Prof. Dr. Wolfgang Merkle.
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Sind B Corps die besseren Unternehmen?
Unternehmen als Kraft für das Gute? Was bedeutet das und warum ist das heute so wichtig? Um solche Fragen geht es bei der neuen Ausgabe unserer Podcastreihe "Sustainability to go". Im Blickpunkt stehen heute innovative Unternehmensformen wie B Corps, die gerade einen regelrechten Boom erleben. Über die Idee dahinter sagt Jay Coen Gilbert, einer der Gründer von B Lab: "Wir suchen nach einem Systemwechsel, um von einer veralteten und gescheiterten Version des Kapitalismus aus dem 20. Jahrhundert, genannt Shareholder Capitalism, zu einer Version des Kapitalismus für das 21. Jahrhundert zu kommen."
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Doppelte Materialität: Was ist das und warum ist es wichtig?
Für viele Berichterstatter sind Wesentlichkeitsanalysen eine lästige Pflicht auf dem Weg zum eigentlichen CSR-Report. Dabei sind es wirkungsvolle Instrumente, um die strategische Basis für Nachhaltigkeit zu legen. Sowohl die Ergebnisse als auch der Entstehungsprozess geben gute Rückschlüsse, wie Untergehen vom Umfeld wahrgenommen werden. Die Tücken liegen in der Praxis: Woher wie eine Firma, ob die eigenen Auswirkungen auf das Klima oder die Umwelt im weiteren Sinne wesentlich sind oder was genau eine wesentliche Auswirkung ist? Unser heutiger Gast Nicolette Behncke von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Deutschland bringt Licht ins Dunkle vieler Fragen.
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Kann Geld die Welt verbessern?
Die Gesamtsumme nachhaltiger Geldanlagen in Deutschland stieg im Jahr 2020 um 25 Prozent auf 335,3 Milliarden Euro. Das ist ein neuer Rekordwert. Mit dem Kundeninteresse wächst auch die Zahl der Angebote - und nicht alle sind wirklich nachhaltig. Eine besonders engagierte Anlageform ist das Impact Investing. Damit sind Investitionen gemeint, die neben der finanziellen Rendite einen messbaren sozialen und ökologischen Beitrag leisten. Unsere heutigen Gesprächspartner sind Stefan Fritz und Berenice Brügel von der GLS Bank. Stefan Fritz ist Spezialist für Investmentfonds mit dem Fokus auf Sustainable Finance Regulatorik. Berenice Brügel ist im Nachhaltigkeitsresearch der GLS Investments tätig. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Prüfung von Unternehmen.
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Globalisierung am Ende - und jetzt?
Globalisierung bedeutete lange Zeit, dass die Welt zusammenwächst. Jetzt zerfällt sie wieder in Einflusssphären. Grund ist die wachsende Politisierung der Wirtschaft. Daher drängen jetzt alle darauf, sich von kritischen Geschäftspartnern unabhängig zu machen. Für die betroffenen Unternehmen kommt es dabei zu ganz harten Unterbrechungen, von denen niemand heute genau weiß, wie man das betriebswirtschaftlich auffängt. Fakt ist: Die EU hat begonnen, ihre Außenbeziehungen radikal neu auszurichten. Der Schlingerkurs, den China in der Ukraine-Krise fährt, zeigt allerdings auch, dass es noch nicht eindeutig ist mit der Blockbildung. Im Besten Fall macht Globalisierung also gerade eine Pause, im schlechtesten Fall erleben wir eine Rückabwicklung. In unserer heutigen Podcastausgabe sprechen wir darüber mit Dr. Cora Francisca Jungbluth und Dr. Thieß Petersen. Sie arbeiten beide für die Bertelsmann Stiftung. Cora Jungbluth ist studierte Silologin und Senior Expert International Trade and Investment. Thieß Petersen ist von Hause aus Volkswirt und derzeit Senior Advisor für Nachhaltige Soziale Marktwirtschaft. Für Nachhaltigkeitsthemen sehen die beiden harten Zeiten anbrechen: In Kriegszeiten rutschen der Klimawandel oder Artenschutz unweigerlich in den Hintergrund. In welchem Ausmaß globale Herausforderungen auch in Zukunft noch globale Unterstützung finden werden, ist dabei offen: Ob multipolar und multilateral gut miteinander harmonieren, haben wir noch nicht wirklich ausprobiert. Für einen Kurswechsel fehlen uns vor allem an leistungsfähige Institutionen. Immerhin eine gute Nachricht haben die beiden für uns: Wer seine Wirtschaft als erster von nicht-erneuerbaren Rohstoffen frei bekommt, hat in Zukunft die Nase vorn.
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Wie überzeugen Sie Ihren CEO von Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie?
Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Das macht es aber nicht immer leichter. Wenn auf allem und jedem das Etikett "Nachhaltigkeit" klebt, fehlt es an Zielrichtung, Struktur und Qualität. Für Unternehmer wird es immer unübersichtlicher, hier die richtigen Schritte zu gehen. Nachhaltigkeit ist und bleibt ein komplexes Thema. Das schreckt viele ab – sei es, weil der thematische Zugang zu kompliziert erscheint oder sei es, weil das Tagesgeschäft keine Zeit für solche "Extras" zulässt. Genau diese Barrieren gilt es zu durchbrechen. Das ist die Aufgabe von Nachhaltigkeitsbeauftragen oder externen Beratern. Wie diese Überzeugungsarbeit im Alltag aussehen kann und abläuft, darüber sprechen wir heute mit Kersten Karl Barth, Director Sustainability Solutions Deutschland bei ENGIE Impact. Er erklärt uns, welche Schritte man gehen muss, um die Geschäftsführung langfristig von der notwendigen Nachhaltigkeitstransformation zu überzeugen. Kersten Karl Barth war zuvor 16 Jahre bei Siemens, dort auch Director Corporate Sustainability, und hat viele Geschäftsführer und Geschäftsbereiche Kommen und Gehen sehen. Eine Konstante ist ihm dabei aufgefallen: Programme mit der höchsten Rendite weisen eine Gemeinsamkeit auf – Sie werden alle von der Geschäftsführung unterstützt. Ohne diese Unterstützung ist ein Scheitern meist vorprogrammiert. Auch wenn Nachhaltigkeit oft noch nicht das Thema der Führungsetage ist, so ist deren Unterstützung aber ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategie. Dabei hilft es ungemein, dass es heute immer mehr konkrete Daten gibt, die den positiven finanziellen Ertrag einer langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie belegen können. Daher liegt darin für die Geschäftsführung inzwischen nicht länger nur eine Chance, sondern es ist eine wettbewerbsbedingte Notwendigkeit. Die Frage ist jetzt nur: Wie überzeugen Sie Ihren CEO von Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie?
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Was macht eigentlich ein CO2-Buchhalter?
Immer mehr Unternehmen und Organisationen entscheiden sich für ein Klimamanagement, ergreifen eine Klimastrategie oder schlagen den Weg zur Klimaneutralität ein. Doch die wenigsten wissen, was sie wirklich tun müssen, welche Instrumente längst da sind – und welche wirken. In der Praxis bestehen deutliche Qualitätsunterschiede und sehr viele Begriffe, Konzepte und Methoden schwirren durch die Diskussionen. Das verunsichert oder schreckt sogar ab. Helfen können hier CO2-Bilanzierer. Unser heutiger Interviewpartner Svend Andersen ist so ein Treibhausgas-Buchhalter und hat als einer der ersten vor über 20 Jahren diese Ausbildung absolviert, die bis heute in Deutschland weitgehend unbekannt ist. Ursprünglich stammt Svend aus Hamburg, lebt aber seit einigen Jahren in seiner Wahlheimat Kanada. Svend Andersen ist überzeugt, dass wir den Klimawandel nur dann aufhalten können, wenn wir die größten Verursacher von Treibhausgasen in die Verantwortung nehmen: Das sind die Strom- und Wärmeproduzenten. Rund 75 Prozent der heute emittierten Treibhausgase sind hier zu verorten. Sein Credo: Strom und Wärme müssen als Produkte mit Umwelteigenschaften verstanden werden. Über eine umfassende Regulierung der Emissionen als Teil des ordnungspolitischen Tagesgeschäfts und ein auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierendes Carbon Accounting ließe sich damit der Klimawandel flächendeckend bekämpfen. Diesen Ansatz möchte er auch in Deutschland bekannter machen.
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Wie nachhaltig ist Kaffee?
168 Liter Kaffee trinkt jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr. Das entspricht fast 26.000 Kaffeetassen pro Minute. Damit trinken wir Deutschen übrigens mehr Kaffee als Wasser. Vor allem Medienberufe, Polizisten und Lehrer – in dieser Reihenfolge – haben den höchsten Tagesverbrauch. Am liebsten übrigens trinken wir ihn als klassischen Filterkaffee. Aber auch Extravagantes wie Cold Brew und Kombinationen mit Limonaden liegen im Trend. Vor allem boomen jedoch Kaffeesorten und -hersteller, die eine Geschichte erzählen können: Viele Konsumentinnen und Konsumenten achten nämlich heute beim Kauf von Kaffee bewusst auf Nachhaltigkeits-Aspekte. Dabei geht es ihnen um wirtschaftliche Aspekte wie faire Löhne, von denen man auch Leben kann. Also sogenannte Living Wages. Es geht um den Ausbau von gemeinschaftlichen Strukturen in ländlichen Gebieten wie etwa Schulen, um Krankenversicherung und Krankenversorgung. Und nicht zuletzt geht es auch um ökologische Nachhaltigkeit: Weniger Pestizide und weniger Wasserverbrauch, Artenschutz und Schutz der Böden. Vor allem der Klimawandel setzt den Kaffeeanbaugebieten rund um den Äquator zu. Dort weicht man immer öfter auf neue Anbaugebiete und neue Lagen aus. Hierzulande wird in Laboren an neuen und resistenteren Züchtungen geforscht. Nachhaltiger Kaffee ist also ein wichtiger Trend am Markt, aber – wie bei manch anderem Lebensmittel auch – es fehlt noch der letzte Schritt zum Durchbruch: So ist das Produktionsvolumen von Rainforest-Alliance-zertifiziertem Rohkaffee zwischen den Jahren 2010 und 2018 um 199 Prozent gestiegen. Im Anbauland Brasilien macht nachhaltiger Kaffee bereits ein Drittel der Ernte aus. In Guatemala und Peru dagegen erst fünf Prozent. In unserem heutigen Podcast sprechen wir mit Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes, und Dr. Marco Lescher, Customer Care & Services Director von Nespresso Deutschland. Sie erklären uns unter anderem, warum man Brotbäume zwischen Kaffeesträucher pflanzen sollte, es keinen Sinn macht, in den Anbauregionen den Kaffee zu rösten, und warum Kaffeehersteller vor Ort viel in die Bildung der Bauern investieren.
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Offene oder autoritäre Gesellschaften - Wer löst Probleme besser?
Ob Corona oder Klimakrise - immer wieder stellt sich die Frage: Sind unsere Strukturen in den westlichen Demokratien zu langsam, um die großen Herausforderungen zu meistern? Machen das autoritäre Systeme nicht besser? Da wir nicht lange debattiert, sondern durchregiert. Wir sprachen darüber mit dem Club of Rome-Mitglied Stefan Brunnhuber. Insbesondere die Corona-Pandemie stellt eine Zäsur dar. Auch in demokratischen Staaten werden Bürgerrechte außer Kraft gesetzt. Freiheit ist zwar wichtig, aber es gibt noch wichtigeres, so lautet der Tenor. Und aus Angst vor Krankheit, Tod oder unkontrollierbarem Klimachaos sind viele von uns nur zu gern bereit, unsere Freiheiten zurückzustellen. Immer öfter wird dabei ein Gegensatzpaar zwischen „Gerechtigkeit“ und „Freiheit“ aufgebaut. Aber Freiheit ist kein Ballast in Krisenzeiten. Sie sind auch kein Privileg, sondern ein Grundrecht. Das findet unser heutiger Gast Prof. Dr. Dr. Stefan Brunnhuber. Er ist von Hause aus sowohl Mediziner und Psychologe als auch Wirtschaftssoziologe. Er ist zugleich auch Mitglied des hochgeachteten Club of Rome. Als Dahrendorf-Schüler ist Brunnhuber ein Verfechter offener Gesellschaften. Von Gegensatzbeziehungen Klima oder Gesundheit vs. Freiheit hält er deshalb nicht viel. Dennoch ist die offene Gesellschaft heutzutage alles andere als ein Selbstläufer. Vor allem von autoritären Modellen sieht Brunnhuber Gefahren für uns alle aufziehen: Wir sprachen deshalb mit ihm darüber, - ob uns ein Jahrhundert des Autoritarismus bevorsteht, wie Dahrendorf gewarnt hat, - ob Nachhaltigkeit nur etwas für Bessersituierte ist und - wie eine ökologische Transformation überhaupt klappen soll in einer Welt, in der die meisten Menschen nicht von Demokraten, sondern von Autokraten regiert werden.
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Worauf sollte man in einer Unternehmens-Partnerschaft achten?
Die Welt ist nicht perfekt. Überall müssten wir anpacken: beim Klimaschutz, beim Ressourcenverbrauch, in der Bildung, bei Arbeitsbedingungen in Lieferketten etcetera pp. Die Liste der gesellschaftlichen Aufgaben ist lang, aber die finanziellen Möglichkeiten des Staates sind begrenzt. Immer mehr Menschen fordern deshalb auch von Unternehmen, dass sie ihren Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Damit rücken Partnerschaften zwischen Wirtschaft und der Zivilgesellschaft und/oder dem Staat immer stärker in den Fokus. Man spricht hierbei von Public-Private Partnerships oder auch Multi-Akteurs-Partnerschaften. Insbesondere für das Erreichen der UN-Entwicklungsziele sind solche Partnerschaften entscheidend. Denn die globalen Herausforderungen sind gewaltig und reichen weit über die staatlichen Landesgrenzen hinaus. Weltweit agierende Unternehmen und UN-Organisationen arbeiten deshalb immer öfter gemeinsam an Lösungen. Eine solche Partnerschaft pflegen zum Beispiel seit mehr als zwanzig Jahren UNICEF und IKEA: Gemeinsam will man durch Bildungsprogramme die Rechte der Kinder stärken. Ziel in Deutschland ist es beispielsweise, in Schulen die UN-Kinderrechtskonvention sowohl im Unterricht als auch in ihrem Schulalltag zu verankern. Auch andere Unternehmen können sich an solchen Initiativen ein Beispiel nehmen. Doch bevor man allzu schnell eine Partnerschaft eingeht, sollte man einiges beachten. Passt das Projekt zu meinem Unternehmen? Was gebe ich auf? Was bringe ich ein? An welchen Stellen bin ich bereit, mich beeinflussen zu lassen? UmweltDialog-Chefredakteur Dr. Elmer Lenzen spricht in unserer heutigen Podcast-Ausgabe mit den Verantwortlichen von UNICEF Deutschland und IKEA Deutschland über ihre Erfahrungen und Empfehlungen.
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Was bedeutet die EU Taxonomie für Unternehmen?
Schluss mit Larifari - Die EU will gesetzlich verbindlich bis 2050 klimaneutral werden. Ab dann sollen also keine neuen Treibhausgase aus Europa mehr in die Atmosphäre gelangen. Erst jüngst wurde dazu die Klimaziele bis zur nächsten Etappe 2030 nachgeschärft. Mittlerweile folgen auch immer mehr Gerichte diesen Argumenten. Die Klimaziele werden im sogenannten Green Deal festgehalten. Um diese zu erreichen will die EU ihre bisherige Wirtschaftsweise umkrempeln und dabei sämtliche Wirtschaftszweige und Branchen einbeziehen. Konkrete Maßnahmenkataloge und Regeln sollen die Transformation überwachsen. Dazu zählt insbesondere die sogenannte "Klimataxonomie", die festlegt, welche Geschäftstätigkeiten in Zukunft mit Klimaneutralität vereinbar sind und welche zu den Auslaufmodellen gehören. Um das und andere Aspekte der Unternehmensverantwortung zu kontrollieren, wird die Corporate Sustainability Reporting Direktive, kurz CSRD, deutlich verschärft.
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Rettet die Grüne 1 unser Klima?
Die Wirtschaft leidet massiv unter den Folgen der Corona-Pandemie. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist 2020 um fünf Prozent gesunken. Mehr als eine Million Menschen haben ihre Arbeit verloren, allein 398.000 im Bereich Hotellerie und Gastronomie. Doch jetzt soll es wieder aufwärts gehen: Dank massiver staatliche Hilfe und weiterhin guter Auftragslage in der Industrie erwarten Experten für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent. Sind die volkswirtschaftlichen Schäden der Corona-Krise also nur „halb so schlimm“? Und können wir das nicht sogar als Chance für einen ökologischen Spurwechsel nutzen? Viele Expertinnen und Experten sind sich einig: Große Wiederaufbauprogramme sind nötig – am besten gekoppelt mit der Förderung von mehr Klimaschutz und Digitalisierung. So sieht es auch die Europäische Union: Ihr Corona-Recoverypaket umfasst sage und schreibe 1,8 Billionen Euro und soll zu einem Drittel Klimaschutzmaßnahmen finanzieren. Gast unserer heutigen Podcast-Folge ist der Mitgründer der Initiative Neues Wirtschaftswunder, Dr. Moritz Kraemer. Er ist Senior Fellow am Centre for Sustainable Finance der University of London und Chief Economist der Länder- und ESG-Risiko-Plattform countryrisk.io. Im Gespräch mit unserem Redakteur Ulrich Klose erläutert er, warum der öffentliche Kapitalstock gerade jetzt saniert werden muss und warum es gut für den Klimaschutz ist, wenn wir die dafür notwendige Finanzierung über 100 Jahre strecken.
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Brauchen wir heute noch Nachhaltigkeitsberichte?
Unternehmen dürfen sich nicht vor ihrer Verantwortung drücken. Sie sollen zeigen, was sie tun. Zum Beispiel im Nachhaltigkeitsbericht. Soweit die Theorie. In der Praxis macht die Lektüre der Berichte oft nur wenig Spaß. Ist das Thema damit durch? Nein! Tatsächlich erstellen immer mehr Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht. In den meisten Fällen geschieht dies, weil neue Rechtsverordnungen aus Brüssel und Berlin die Firmen immer öfter dazu verpflichten. Unser heutiger Gast ist Riccardo Wagner. Er blickt auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Journalismus, Medienproduktion, Unternehmenskommunikation und Marketing zurück. Heute unterrichtet er als Professor an der Fresenius Hochschule Köln und leitet dort die Media School. Als Kommunikationsprofi weiß Riccardo Wagner: Nachhaltigkeitsberichte beinhalten fast immer schöne Bilder und Erfolgsgeschichten. Das reicht aber nicht, findet er. Wer nicht guckt, dass er mit seinen eigenen Themen in den Fahrersitz kommt, wird bei allen künftigen Entwicklungen immer nur vom Rand zuschauen. Wie schaffe ich es also, mit meinen Nachhaltigkeitsthemen in die Öffentlichkeit zu kommen? Was kann ein Bericht dabei überhaupt leisten? Und was nicht? Und warum ist es manchmal klüger, nicht immer nur Erfolgsgeschichten zu erzählen?
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50 Shades of Hate
Ob Hass, Wut oder Aggressionen - das Netz ist voll davon. In den letzten Jahren haben sogenannte Hassreden insbesondere auf den Social Media-Plattformen sprunghaft zugenommen. Das liegt auch an einem deutlich veränderten Meinungsklima. Die Grenzen des vermeintlich „Sagbaren“ werden immer weiter verschoben. Der meiste Hass ist persönlich, mobbt, beleidigt und greift den Einzelnen an. Anlässe dafür gibt es viele, aber eigentlich keine: Es reichen meist schon Nichtigkeiten, um die Empörungswellen loszutreten. Wenn sich die Social-Media-Maschine aber einmal in Bewegung setzt, geht es bekanntermaßen immer ad personam. In unserer heutigen Podcastausgabe "50 shades of hate" wollen wir uns im Gespräch mit Barbara Costanzo in diese Hasswelten vortasten. Frau Costanzo ist Vice President Group Social Engagement bei der Deutschen Telekom. Zu diesem sperrigen Job-Titel gehört auch die Verbindung zwischen Medienkompetenz und Demokratiekompetenz bzw. digitaler Zivilcourage. Barbara Costanzo ist davon überzeugt, dass die Telekom nicht nur für Produkte und Dienstleistungen verantwortlich ist, sondern auch für den angemessenen Umgang damit.
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Frauen in der Arbeitswelt: Vorhang auf für die Ungleichheit
Jedes Jahr am 8. März ist Weltfrauentag. An diesem Tag erinnern wir an die Rechte von Frauen und daran, dass vieles noch gar nicht so lange erstritten ist: Erst seit 1962 dürfen Frauen in Deutschland eigenständig ein Konto eröffnen und bis 1977 brauchten sie die Einwilligung ihres Mannes, um arbeiten zu gehen. Das ist heute besser. Gut so! Aber noch immer verdienen Frauen im Schnitt fast ein Fünftel weniger als ihre männlichen Kollegen. Für diesen Gender Pay Gap steht der Equal Pay Day – 2021 ist er am 10. März und damit zwei Tage nach dem Weltfrauentag. Rein rechnerisch haben die Frauen in Deutschland also bis zum 10. März ohne Bezahlung gearbeitet. Dabei wären Investitionen in Frauenrechte wirtschaftlich viel klüger: Unternehmen, die auf Vielfalt und Inklusion setzten, sind laut einer Studie 22% produktiver, haben eine 27% höhere Rentabilität und eine 39% höhere Zufriedenheit von Kundinnen und Kunden. Leider sieht die die Realität häufig anders aus. Gerade die Corona-Pandemie führt uns das aktuell mehr als deutlich vor Augen: Zusätzlich zu ihrer im Schnitt 21% schlechter bezahlten Job leisten Frauen viele Stunden unbezahlte Pflege-Arbeit. Durch die Schließung von Schulen, Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen während des Lockdowns hat sich diese Situation für Frauen deutlich verschlechtert. Deshalb warnt die Soziologin und Präsidentin des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung Jutta Allmendinger, dass "Frauen durch COVID-19 bei der Gleichstellung um 30 Jahre zurückgeworfen werden". Reden wir darüber mit Jutta Rump! Sie ist Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule Ludwigshafen. Seit 2007 gehört sie zu den „40 führenden Köpfen des Personalwesens“ und zu den 8 wichtigsten Professor*innen für Personalmanagement im deutschsprachigen Raum. Dieser Podcast entstand in Kooperation mit dem Deutschen Global Compact Netzwerk, dem wir dafür ganz herzlich danken. Das Gespräch führt deren Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, Claudia van den Berg.
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Kaffee, Kapseln und Kritik: Ist Recycling die Lösung?
Tonne auf – Müll rein. Beim Thema Abfall sind wir Deutschen Spitze: Pro Kopf verursachen die Privathaushalte hierzulande direkt hinter Dänemark den meisten Müll. Nämlich rund 535 KG im Jahr. Wachsende Probleme bereitet vor allem das Thema Verpackungen. Gerade beim Thema Kaffeekapseln aus Aluminium sind viele Verbraucher in den letzten Jahren deshalb sensibler geworden. Das macht auch den großen Playern wie Nespresso zu schaffen. Nespresso-Kapseln sind für viele ein Synonym unserer Wegwerfgesellschaft. Wir spräche darüber mit Sebastian Klaus. Er ist Professor für Verpackungstechnik an der Beuth Hochschule in Berlin. Unser zweiter Gast ist Tim Decken. Er ist Nachhaltigkeitsmanager bei Nespresso Deutschland.
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Ist das Purpose oder kann das weg?
Manche glauben: Ohne einen Purpose würden Millennials sich gar nicht erst bewerben, langfristig orientierte Investoren das Unternehmen meiden und die Mitarbeiterinnen lustlos ihrer sinnentleerten Arbeit nachgehen. Und auch die Konsumenteninnen entschieden immer öfter nach Purpose-Kriterien.Die Suche nach dem Sinn respektive "Purpose" erstrahlt in vielen Chefetagen in so positivem Licht, dass dabei selten hinterfragt wird, warum das so ist. Der Purpose-Trend kommt aus den USA, aus den Start-ups und Digitalkonzernen des Silicon Valley, die Hippiekultur und Sinnsuche mit Konzernhierarchie und Kapitalismus gemixt haben. Die US-Werbelegende Joey Reiman hat den Begriff purpose maßgeblich geprägt und auch in einem Buch beschrieben hat. Dessen vollständiger Titel lautet übersetzt: „Die Geschichte des Zwecks: Der Weg zur Schaffung einer strahlenderen Marke, einer größeren Firma und eines dauerhaften Vermächtnisses“. Wir finden auch in Deutschland viele Beispiele für Purpose. Sehr bekannt ist etwa die Kampagne der Volksbanken und Raiffeisenbanken aus dem Jahr 2009: „Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt“ war der Slogan und auch hier ging es um Bestimmung und Zweck. Dieser Slogan lässt sich 1:1 auch auf Unternehmen übertragen: Auch jedes Unternehmen hat etwas, das es antreibt und zusammenhält. Gutes tun und dabei gut dastehen - diese Kombination hat die Purpose-Diskussion von Anfang an begleitet. Sind das am Ende also alles nur leere PR-Versprechen, um die Generation Greta zu beeindrucken? Und wie steht es mit der Antwort auf die Fragen: Warum arbeiten wir hier? Was ist der Sinn dieses Unternehmens? Reichlich Gesprächsstoff für die beide Teilnehmer dieser Podcast-Ausgabe: Das Gespräch führt Silke Düwel-Rieth, die das Thema UN Entwicklusziele im Deutschen Global Compact Netzwerk leitet. Ihre Interviewparter ist Prof. Dr. Timo Meynhardt. Er hat den Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie und Führung an der Leipzig Graduate School of Management inne. Bekannt ist Prof. Meynhardt insbesondere für seine Studien zum Thema Public Value. Dieser Podcast entstand in Kooperation mit dem Deutschen Global Compact Netzwerk, dem wir dafür ganz herzlich danken.
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Welche Rolle spielt der Klimawandel im Tagesgeschäft?
Stärker denn je steht der Klimawandel als eine der drängendsten globalen Herausforderungen unserer Zeit im Fokus. Das Intergovernmental Panel on Climate Change, oder kurz IPCC, zeigt in seinem 2019 veröffentlichten Sonderbericht, dass sich die Erde seit Ende des 19. Jahrhunderts global bereits um etwa 1 Grad Celsius erwärmt hat. Die Folgen dieser Überhitzung sind bereits deutlich spürbar. So nehmen Hitzewellen und Starkregenereignisse in verschiedenen Regionen der Welt bezüglich Häufigkeit und Intensität zu. Selbst ein halbes Grad kann hier einen dramatischen Unterschied machen, zum Beispiel, ob sich das Klima um 1,5 oder 2 Grad erwärmt. Angesichts dieser Entwicklungen setzen sich immer mehr Unternehmen mit Klimafragen auseinander: Viele haben erkannt, dass sie mit entsprechenden Strategien und Maßnahmen auch eigene Risiken senken und neue Geschäftschancen erschließen lassen. In der Praxis gibt es zahlreiche Stellschrauben: • Kosteneinsparungen durch höhere Energie- und Ressourceneffizienz, • Zukunftsfähigkeit durch proaktiven Umgang mit Klimarisiken, auch entlang der Wertschöpfungskette, • und die Erschließung von Geschäftspotenzialen durch neue Produkte, Dienstleistungen oder Technologien. Jede Menge Themenfelder für unser Gespräch! Unser heutiger Gesprächspartner ist Ernst Rauch. Er ist Chef Klima- und Geowissenschaftler bei der Münchner Rückversicherung. Global Head Climate & Public Sector Business Development nennt sich seine Position offiziell. Dieser Podcast entstand in Kooperation mit dem Deutschen Global Compact Netzwerk, dem wir dafür ganz herzlich danken. Das Gespräch führt deren Leiterin des Bereiches Umwelt, Klima und Reporting, Lena Kern.
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In unserer Podcastreihe beleuchten wir spannende Aspekte zu Nachhaltigkeitsmanagement, Wirtschaftsethik und Verbraucherthemen. Mehr dazu auch online unter Umweltdialog.de
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