PODCAST
SWR Kultur lesenswert - Literatur
by SWR
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936
Kleiderhaufen als Tatort einer Affäre: „Auf den Bildern“ von Annie Ernaux und Marc Marie
Ein ungewöhnlicher Text der Literaturnobelpreisträgerin: Annie Ernaux und Marc Marie schreiben über Fotos ihrer Kleiderhaufen, den Spuren ihrer leidenschaftlichen Affäre.
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935
Neue Bücher von Annie Ernaux, Maria Reva, Norbert Scheuer, Clemens J. Setz und Banu Mushtaq
Mit neuen Büchern von Annie Ernaux und Clemens J. Setz, Stories der Booker-Prize-Gewinnerin Banu Mushtaq, einer Schneckenforscherin in der Ukraine und mit dem Autor Norbert Scheuer auf Krater-Expedition in der Eifel
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934
Lebensrealität muslimischer Frauen in Südindien
Endlich sind Banu Mushtaqs Erzählungen „Meistens bleibt ja die Frau zu Hause“ auf Deutsch erschienen. Die Gewinnerin des International Booker Prize prangert das Patriarchat in Heimat Indien an.
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933
Clemens J. Setz: „Man ist rettungslos allein und doch haben wir die Kunst“
Clemens J. Setz ist bekannt für seine rätselhaften Texte. In seinem neuen Erzählband „Mein Leben als Noiseband“ treffen wir auf Figuren, die dem Autor nicht unähnlich sind.
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932
Norbert Scheuer: „Das hat sich tief bei mir eingegraben, und es war nur eine Frage der Zeit, bis das in einen Roman einfließt“
In seinem so poetischen wie unheimlichen neuen Roman „Holunderholz“ erzählt Norbert Scheuer von einer gewaltigen Explosion und ihren Folgen.
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931
Schnecken, Katalogbräute und ein Krieg: Maria Revas „Ein Königreich für eine Schnecke“
Schneckenschützerin Jewa und Aktivistentochter Nastja entführen Heiratstouristen aus Kiew in der Nacht der russischen Invasion. Maria Revas Roman ist rabenschwarz und klug.
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930
Ein Heimatdichter im besten Sinne: Walle Sayers neuer Gedichtband
Der im Schwarzwald lebende Walle Sayer ist ein Dichter in Randlage, mit Blick für das Überraschende. Sein neuer Band „Etwas wie ein Koffer, aus dem ein Hemdzipfel schaut“ überzeugt.
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929
Zen, Zorn und Zeitgeist: Kathrin Fischers „Achtsam geht die Welt zugrunde“
Achtsamkeit als Selbsttäuschung der Mittelklasse: Kathrin Fischers „Achtsam geht die Welt zugrunde“ ist ein wütender Essay über Rückzug, Privilegien und politische Ohnmacht.
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928
Erzählen gegen den Tod: „Mein privates Glück“ von Michael Köhlmeier
Ein Lebensbuch. Ein Erinnerungsbuch. Ein Buch über das Leben und den Tod: Michael Köhlmeier legt mit „Mein privates Glück“ viel mehr als nur eine Autobiographie vor. Es ist ein Roman über die Kraft des Erzählens.
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927
Wie China Taiwan erobern könnte: „Wenn China angreift“ von Andreas Fulda
Wie würde ein chinesischer Angriff auf Taiwan ablaufen? Der Politologe Andreas Fulda entwirft ein Szenario und fragt, wie sich die Inselrepublik verteidigen könnte.
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926
Neue Bücher von Eva Menasse, Hannah Mann, Sara Rai, Eka Kurniawan und ein Lesetipp von Anne Weber
Wir verkaufen mit Eva Menasse ein Haus und lesen mit Hannah Mann und Sara Rai Familiengeschichten. Anne Weber empfiehlt Robert Walser. Und Eka Kurniawan will nicht mehr beten.
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925
Im Treibsand der Vergangenheit
Eine indische Autorendynastie, die an die Manns erinnert: Die Autorin Sara Rai erzählt ihre Familiengeschichte, zu der auch Nationaldichter Munshi Premchand gehört, ihr Großvater.
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924
Heinrich Manns Urenkelin legt ihr Debüt vor mit „Zeppelin und Karpfen“
West-Berlin 1988. In ihrem autobiographisch inspirierten Debüt erzählt Hannah Mann von der Heimatsuche einer Familie mit osteuropäischen Wurzeln.
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923
Konfliktreiches Coming-of-Age in Indonesien: „Bellende Katzen“ von Eka Kurniawan
Sato Reang will nicht mehr beten. Doch sein Vater zwingt ihn in die Moschee. Kurniawan liefert mit „Bellende Katzen“ ein konfliktreiches Coming-of-Age im muslimischen Indonesien.
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922
Die Autorin Anne Weber empfiehlt Robert Walser
Regelmäßig fragen wir Autorinnen und Autoren, welche Bücher ihnen zuletzt gefallen haben. Anne Weber hat Robert Walsers „Der Räuber“ wiedergelesen und liebt seine Sprunghaftigkeit.
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921
Eine Satire auf Wettbewerb und Leistung in Bonbonfarben
In ihrer Graphic Novel „Ich will nicht arbeiten“ schickt die Zeichnerin Nele Jongeling ihre Figuren in ein so absurdes wie komisches Auswahlverfahren. Es geht um Selbstoptimierung und den vermeintlichen Traumjob für jeden. Eine Satire auf Arbeit als Lebenszweck - in Bonbonfarben mit herrlich überzeichneten Figuren.
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920
Rosarote Barbie-Welt? Von wegen! Tarpley Hitt über Barbie-Produzent Mattel
Der Kino-Hit „Barbie“ erzählt von einer abenteuerlichen Reise aus der rosaroten Barbie-Welt in die der Menschen. Weniger phantasievoll, aber mindestens genauso turbulent und filmreif ist die von erbitterten Machtkämpfen und fragwürdigen Erfolgsstrategien geprägte Geschichte des Herstellers Mattel, die die Journalistin Tarpley Hitt in „Barbieland“ nacherzählt. Schnell wird klar: Die Barbiepuppe entwickelte sich unter deutlich weniger harmonischen Bedingungen, als es ihr unbedarftes und immerzu fröhliches Gemüt vermuten lässt.
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919
Auf der Suche nach dem Weg ins Leben
Die Banlieues, die tristen Vorstädte französischer Metropolen: sie sind die Sackgasse für Hunderttausende jugendlicher Einwanderer. Der Algerienfranzose Mokhtar Amoudi erzählt in seinem Debütroman von Skander, der in diesem Milieu dennoch seinen Weg sucht.
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918
Urszenen des Kapitalismus
Bevor die britische Regierung die Kolonialherrschaft in Indien übernahm, übte dort eine Londoner Aktiengesellschaft, gestützt auf eine starke Militärmacht, die Hoheitsrechte aus. Diese erstaunliche Geschichte erzählt William Dalrymple in „Anarchie. Der verhängnisvolle Aufstieg der East India Company“.
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917
„Man kann ja nicht nur dasitzen und vor sich hin leiden.“
Coming-of-age in Harare: Jedza zieht in die Stadt und sucht dort seine verschwundene Schwester. Ein von viel Musik inspirierter Debütroman.
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916
Etiketten sind etwas für Apotheker: Jeet Thayil über „Chelsea Girls“
Jeet Thayil empfiehlt „Chelsea Girls“ von Eileen Myles. „Das Buch ist bewegend“, sagt Thayil, der das internationale literaturfestival berlin kuratiert und Myles eingeladen hat.
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915
Neue Bücher von Vikram Seth, Eileen Myles, Kiran Desai, Devika Rege, Farai Mudzingwa und Marlene van Niekerk
Wir besprechen neue Bücher aus Indien und dem südlichen Afrika. Die aber alle auch von den USA und Europa erzählen. Historische Verflechtung!
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914
Der Versroman „Golden Gate“ von Vikram Seth
Ein 300-seitiger Versroman! Vikram Seth hat mit „Golden Gate“ ein unzeitgemäßes Reimwunder vollbracht. Übersetzer Christophe Fricker steht ihm sprachspielerisch in nichts nach.
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913
Masala und Diskurs – Zwei neue indische Großromane
Kiran Desai und Devika Rege erzählen in neuen Romanen vom Indien der Gegenwart. Booker-Preisträgerin Desai enttäuscht jedoch erzählerisch, während die Debütantin Rege überzeugt.Kiran Desai - Die Einsamkeit von Sonia und Sunny Aus dem Englischen von Robin Detje S. Fischer (752 Seiten, 28 Euro) ISBN 978-3-10-015338-8 25. März 2026 Devika Rege - Die rastlosen Jahre Aus dem indischen Englisch von Barbara und Stefan Weidle CulturBooks (432 Seiten, 28 Euro) ISBN 978-3-95988-249-1 16. April 2026
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912
Ein Augenblick der Schwäche
Ein Roman über das Glück und wie leicht man es verspielen kann: Dror Mishanis neues Buch „Nicht“ ist ein raffiniertes Spiel um die Frage, wie Zufälle und fatale Entscheidungen ein Leben aus dem Gleichgewicht bringen können.
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911
„Blühende Landschaften“ – wie Schlagworte ein Land prägen
Wirtschaftswunder“, „Blühende Landschaften“ oder „Wir schaffen das“ – das sind wohlbekannte Parolen. Bruno Preisendörfer erzählt entlang solcher Schlagworte deutsche Nachkriegsgeschichte neu und zeigt hintergründig, witzig und substantiell, wie Schlüsselworte von gestern Realität von heute formen.
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910
Zorniger Trip durch Putins Reich
Der russische Schriftsteller Viktor Jerofejew begibt sich auf eine Besichtigungstour durch die Schreckenszonen der russischen Gegenwart. Sein Reisebericht heißt: „Die neue Barbarei. Romanfantasie über die russische Schuld“.
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909
Weit weg sein und zu sich kommen: Martina Zschockes „Reisepsychologie“
Wieso fahren wir in Urlaub? Mit vielen Fragen rund um das Reisen befasst sich die Psychologin Martina Zschocke in ihrer umfassenden, dabei praxisnahen und gut lesbaren Darstellung.
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908
Özge Inan: „Ich mache mich als Autorin mitschuldig an dem, was ich beschreibe“
Im Roman „Die Dichterin“ geraten eine gefeierte Lyrikerin und eine junge Journalistin aneinander. Wie viel Lüge braucht der Literaturbetrieb?
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907
Wie Literatur Halt gibt, wenn Hass die Öffentlichkeit vereinnahmt: „Lesen per se ist schon widerständig“
Das Sachbuch „Und jetzt queer! Lesen jenseits der Norm“ von Bianca-Maria Braunshofer, Marlon Brand und Tobi Schiller zeigt, wie Literatur queeres Leben sichtbar macht.
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906
Neue Bücher von Liz Nugent, Yael Inokai, Slata Roschal und Özge Inan
Von Luxushotel bis Nobelkaufhaus: Vier neue Romane über Lügen, Klassenkampf, Mord und ein Sachbuch über queere Literatur
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905
„Wenn ich dieses Buch lesen würde, würde ich es gegen die Wand werfen“
Die Wahrheit kann alles zerstören: Liz Nugents neuer Roman „Die Wahrheit über Ruby Cooper“ entfaltet seinen psychologischen Sog mit enormer Wucht.
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904
Lieben mit Preisschild
Was passiert mit der Liebe, wenn der eine nie über Geld nachdenken musste und die andere jeden Euro zweimal umdreht? Ruth Maria Thomas erzählt in „Die zweitgrößte Liebe“ von einer Beziehung, in der Gefühle und Geld untrennbar miteinander verwoben sind.
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903
Tod des Autors im Luxushotel: Slata Roschals neuer Roman
Ausbeutung und Selbstausbeutung in Arbeitsmigration und Literaturbetrieb: Slata Roschals dritter Roman erzählt von der Welt der feinen Unterschiede.
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902
Spannend, komisch, traurig und klug: Yael Inokais neuer Roman „Die Auster“
Ein nobles Kaufhaus und ein rätselhafter Mord in Berlin. Yael Inokai setzt auf Reduktion und beeindruckt durch die ungewöhnliche Erzählperspektive.
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901
Auf der Suche nach „Zukunftsmut“. Gabriele von Arnims Tagebuch der Polykrise
„Wie können wir uns angesichts der Ereignisse in der Welt Mut und Zuversicht bewahren?“ fragt sich Gabriele von Arnim in ihrem Tagebuch des Jahres 2025, in dem die politische Welt sich veränderte.
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900
Wie eine Frau gegen ihre Seelenqualen kämpft
Die namenlose Erzählerin führt ein scheinbar normales Leben, bis ein Ereignis sie völlig aus der Bahn wirft. Diagnose: Posttraumatische Belastungsstörung. Der Roman „Aus dem Dunkel“ von Naja Marie Aidt schildert sehr berührend, wie sich die Protagonistin zurück ins Leben kämpft.
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899
Macht und Sex im antiken Rom
Valeria Messalina entstammte dem römischen Hochadel. Mit ihrem Ehemann Claudius bestieg sie 42 nach Christi den Thron. Messalina war schön, sexuell aktiv und eine mächtige Intrigantin. Doch zum Symbol von Nymphomanie und Habgier stilisierten sie später römische Geschichtsschreiber. Die Historikerin Honor Cargill-Martin macht sie auf die Spur Messalinas, um ein anderes, geschichtlich fundiertes Bild von ihr zu erstellen.
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898
Wie kann man einen Krieg verhindern? Odd Arne Westadts „Der kommende Sturm“
Welche Lehren aus dem Ersten Weltkrieg helfen, heute einen Krieg zwischen Großmächten zu verhindern? Historiker Odd Arne Westad geht dieser Frage in „Der kommende Sturm“ nach.
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897
Italien mit der Seele suchend: „Olevano“ von Golo Maurer
Im frühen 19. Jahrhundert erfanden Maler in einem italienischen Bergdorf die deutsche Kunst - so Kunsthistoriker Golo Maurer, er führt uns von Weimar über Rom nach Olevano.
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896
lesenswert Magazin mit neuen Büchern von Şeyda Kurt, Heinz Strunk, Louise K. Böhm und einer Reportage über das ganz besondere Lesegefühl im Sommerurlaub
Wir sprechen über das besondere Sommergefühl beim Lesen von Urlaubslektüre, einem gescheiterten Metzger und einem missglückten Urlaub in Heidelberg.
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895
„Das Erschreckendste ist, dass es gar keine Monster gibt“
Klassische Monster gibt es in „Zeit der Monster“ eigentlich nicht. Im Mittelpunkt steht eine Gemeinschaft in einem Viertel, über dem eine Weltuntergangsprophezeiung schwebt. Şeyda Kurt spricht über Endzeitstimmung, Köln-Kalker Geschichte und die wahren Monster unserer Zeit.
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894
Die Geschichte eines sehr speziellen Metzgers
Tiere schlachten als schöne Kunst betrachtet – dieser schmale Roman aus den Niederlanden bietet einen überraschend perspektivreichen Blick auf ein kontroverses Thema.
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893
Von Linien, die uns zeichnen: Geertjan de Vugt über Fingerabdrücke
Wer sein Handy entsperren oder Ländergrenzen überschreiten will, ist auf ihn angewiesen: den Fingerabdruck. In seinem Buch erzählt Geertjan de Vugt von Spuren und Identität.
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892
Sommerlektüre: Ist das wirklich ein Beach Read?
Türkisblaues Cover, Frau im Pool, Sehnsucht nach Meer: Warum Verlage mit „Sommerbüchern“ locken – und schwere Stoffe dennoch zu Urlaubsbüchern werden können.
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891
Das Ende einer Freundschaft: „Kaskaden” – Romandebüt von Louise K. Böhm
Eine DVD in einer durchsichtigen Hülle, eine Beerdigung und eine Freundschaft, die längst zerbrochen ist. Louise K. Böhms Debütroman Kaskaden erzählt von Jojo, die ihr Innerstes hinter Laborprotokollen und Desinfektionsritualen verbirgt. Ein Roman, der mit schneidender, ungeschönter Sprache unter die Haut geht.
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890
Unwegsamkeiten in Stadt und Land: Xaver Bayers neuer Roman „Hauch“
Veit und Dora leben getrennt; sie in der Großstadt, er am Land. Sie schreiben einander Briefe, angesichts der fortschreitenden Naturzerstörung finden sie Mut in der Gelassenheit.
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889
Für die Demokratie in die Schlacht ziehen: Paul Ingendaays „Entscheidung in Spanien“ | Buchkritik
Ein Krieg, dessen Geschichte von den Verlierern geschrieben wurde: Paul Ingendaay erzählt packend von der internationalen Bewegung zur Verteidigung der spanischen Republik.
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888
Affen als Herausforderung für die Literatur: Lara Rüters Essay „Affenliebe”
Eine Dichterin, die auf Affen schaut: Lara Rüter erzählt in „Affenliebe" von ihrer Zeit in einem Primatenforschungsinstitut und vom Ringen um eine gemeinsame Sprache mit den Affen.
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887
Ein neuer Tech-Faschismus? „Der amerikanische Albtraum" von Klaus Brinkbäumer
Klaus Brinkbäumer hat sich einem ambitionierten Projekt hingegeben. Durch die Sprunghaftigkeit des US-Präsidenten wurde das Buch von Ereignissen überholt, kaum war es erschienen.
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