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SWR Kultur lesenswert - Literatur

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Episodes

  1. Die Grenzen des grünen Kapitalismus

    Jeden Verbrenner durch ein Elektroauto ersetzen? Das ist nicht die Lösung, meint die US-amerikanische Politökonomien Thea Riofrancos. Sie hat ein Buch über Lithium, grünen Extraktvismus und neokoloniale Ausbeutung geschrieben.

  2. Auf „alten Pfaden“ zu neuen Wegen: Alexa Hennig von Langes neuer Roman

    Schottische Highlands, sture Köpfe und schmerzliche Erinnerungen – Alexa Hennig von Lange erzählt in ihrem neuen Roman „Alte Pfade“ von einer Abschiedsreise, die Hoffnung macht.

  3. Blättern in einem fremden Familienalbum

    Das Private ist politisch. Aber nicht alles Private ist interessant. Gerhard Henschel legt mit „Oma Jever“ einen Band mit Briefen aus dem eigenen Familienarchiv vor. Die Lektüre ist so, als blätterte man in einem fremden Fotoalbum. Hoffmann & Campe (320 Seiten, 23 Euro) ISBN 978-3-455-02140-0 6....

  4. Neue Bücher von Jarka Kubsova, Jonáš Zbořil, Dora Kaprálová, Dorota Ambrožová und Ondřej Hübl

    Was erzählt die Literatur über ein Land? Wir reisen nach Tschechien und entdeckt eine Literaturlandschaft zwischen großer Erzähltradition und überraschend schrägen Gegenwartsromanen.

  5. Blick aufs Dasein aus der Fliegenperspektive

    Eine Fliege als Erzählerin – und eine ganze Stadt als Schauplatz: In „Die Mariborhypnose“ blickt Dora Kaprálová aus ungewöhnlicher Perspektive auf das slowenische Maribor.

  6. „Eine sehr tschechische Art, nichts ernst zu nehmen“

    Wie macht man aus der stalinistischen Vergangenheit eine schwarze Komödie? Und wie übersetzt man tschechischen Humor ins Deutsche? Übersetzerin Daniela Pusch erzählt von einem Roman, der mit Geschichte spielt – und doch sehr nah an die Gegenwart kommt.

  7. Die schwierigen Jahre: „Göre“ von Dorota Ambrožová

    Hanka ist fünfzehn und verliebt sich in einen verheirateten Mann. Die tschechische Autorin Dorota Ambrožová erzählt in „Göre“ von Begehren, Selbstsuche und dem schwierigen Erwachsenwerden.

  8. Der neueste Weird-Fiction-Erfolg aus Tschechien

    Ein junges Paar findet ein unheimliches Wesen, aus dessen Körper dünne Kabel ragen wie Insektenbeine. Sie nennen es Flora. Und schon bald entwickelt „sie“ sich zu einer düsteren Mahnung davor, was es heißt, die Grenzen der Natur zu überschreiten. Der Weird-Fiction-Erfolg aus Tschechien.

  9. „Die Viktorka ist immer eine Leerstelle“

    Wer war die wirkliche Viktorka? In ihrem neuen Roman „Im Licht des neuen Tages“ begibt sich Jarka Kubsova auf die Spuren einer Frau, deren Geschichte durch Božena Němcovás berühmten Roman „Die Großmutter“ geprägt wurde. Im Gespräch erzählt sie von historischem Unrecht, ihrer eigenen...

  10. Leseland Tschechien

    Tschechinnen und Tschechen lesen viel und gerne – doch die digitale Ablenkung bedroht die Lesekultur. Die Schulen steuern dagegen und nutzen dafür die traditionellen Lesetagebücher, die oft über Generationen weitergegeben werden.

  11. Die Widerständigkeit der ukrainischen Literatur. Ukrainische Erzählungen zusammengestellt von Katja Petrowskaja

    Zurück zu dem, was einmal Zukunft war: Die 13 Erzählungen im Band „Der Schaffner wollte die Kerzen nicht anzünden“ führen uns in die Ukraine des frühen 20. Jahrhunderts. Ausgewählt von Katja Petrowskaja, lassen sie uns teilhaben an Fortschritt, Umbrüchen und Revolution.

  12. „Das Pfarrhaus“ - Carys Davies erzählt von Indien und seinen Konflikten

    Mitten in einer Lebenskrise reist der englische Bibliothekar Hilary Byrd nach Indien. Dort verliebt er sich und wird in die Glaubenskämpfe im Land verwickelt.

  13. Eine literarische Baumumarmung

    Aya Kōda und die Bäume - eine Verbindung, die weit über die bloße Betrachtung der Natur hinausgeht und in die Sphären von Erinnerung, Identität und Sinnsuche vordringt.

  14. Auf der Suche nach den Lücken in der Hundeheimat

    Neue Bücher von Shida Bazyar, Don Pablo Mulemba, Valeria Gordeev und Emma Cline - und „Frankenstein“ als wunderschöner Comic

  15. Brückenbauen statt „Traumastriptease“: Don Pablo Mulemba über „Hundeheimat“

    Die unbeschwerten 2000er? Journalist und Podcaster Don Pablo Mulemba schreibt in seinem Buch auch von dem Rassismus, den er als Heranwachsender im Osten Deutschlands erlebt hat.

  16. Der neue Schriftstellerroman von Michael Kleeberg: „Achilles in Taormina“

    Michael Kleeberg begleitet einen von Hemingway besessenen Forscher bei seinen obsessiven Recherchen. Diese zeigen einen Mann voller Widersprüche jenseits gängiger Mythen und Klischees.

  17. Kühner Roman von Emma Cline: „In die Schweiz“

    Wie erinnert man sich an sein Leben, wenn man seiner Wahrnehmung nicht mehr trauen kann? Emma Cline erzählt in ihrem kühnen Roman „In die Schweiz“ von einem Demenzkranken, der sterben will.

  18. Mary Shelleys „Frankenstein" als Comic

    Mary Shelleys „Frankenstein“ ist über 200 Jahre alt und doch zeitlos. Der französische Künstler David Sala hat die Geschichte über Menschlichkeit als faszinierenden Comic umgesetzt.

  19. Geistreich und herrlich grotesk: „Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“ von Valeria Gordeev

    Lange wurde der Debütroman der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin erwartet. Nun hat die in Tübingen geborene Autorin Valeria Gordeev eine großartige Geschichte vorgelegt, die zwischen Berlin und Moskau changiert und eine Vielzahl absurder Episoden in Gang setzt.

  20. Die Vergangenheit mitdenken – Shida Bazyar und ihr Roman „Die Lücken“

    Shida Bazyar füllt die Lücken in der Geschichte eines Ortes mit Erzählungen von Fremdheit, Zugehörigkeit, Vertreibung und Heimat. Ein Panorama der letzten hundert Jahre.

  21. Ein komisch-zärtlicher Roman über zwei Brüder: „Frankie und Freddie“ von Sven Regener

    Eine verschwundene Tasche und zwei Brüder im Westberliner Winter: In „Frankie und Freddie“ macht Sven Regener aus einer kleinen Odyssee eine große Geschichte über Familie, Angst und Veränderung – menschlich, melancholisch und sehr komisch.

  22. Wie hältst du es mit Europa? „Spaltungslinien“ von Philip Manow

    Der Politikwissenschaftler Philip Manow hält links und rechts für ungeeignet, heutige Konflikte zu erklären. Er empfiehlt auf die Haltung der Parteien zu Europa zu schauen.

  23. Rekonstruktion eines kurzen Lebens: „Cedrick“ von Gish Amit

    Ein israelischer Lehrer erfährt vom Tod eines ehemaligen Schülers im Gaza-Krieg. Cedrick, Sohn philippinischer Gastarbeiter, war Reservist der Armee - keine Selbstverständlichkeit.

  24. Freddie Mercurys Leben in seinen Liedern: „Ein Leben in Songs" von Mary Austin

    Notizbücher, Skizzen und bisher unveröffentlichtes Material, darunter alternative oder verworfene Strophen zu Songs von Freddie Mercury. Fotos und Anekdoten über den Künstler und seine Band Queen. Aufgeschrieben und zusammengestellt von seiner langjährigen Freundin Mary Austin.

  25. Der Krieg mit anderen Mitteln: „Die Liebeshungrigen“ von Karine Tuil

    Sie sind berühmt und fürchten den Absturz. Ex-Präsident Dan Lehmann ist schon im freien Fall, die Frauen um ihn kämpfen noch. Davon erzählt Karine Tuil in „Die Liebeshungrigen“.

  26. Freiheit, Barbarei und Aliens

    Mit neuen Büchern von Maxim Biller und Dana Vowinckel, mit einem Gespräch mit Ingo Schulze und mit einem Überraschungsbestseller der Science-Fiction-Literatur.

  27. Fortwährender Hass auf Juden – Maxim Billers „Schwarze Samstage“

    Der „Roman eines Jahres“, der ein Roman des Jahres ist: Maxim Biller schreibt in „Schwarze Samstage“ über einen uralten Hass, der nicht aus der Welt zu schaffen ist.

  28. Und täglich grüßt das Sommerhaus

    Mit seinem Roman Jetzt beginnt das Leben setzt sich der schwedische Autor Alex Schulman einmal mehr mit der Kindheit auseinander.

  29. Zurecht gehyped? Sci-Fi-Reihe „Dungeon Crawler Carl“

    Monster, Gaming und schwarzer Humor: Matt Dinnimans Erfolgsreihe ist unterhaltsam und offenbart dabei einige blinde Flecken.

  30. Die Welt in einer Kneipe

    Wieviel Güte ist in der Welt? Die Norwegerin Vigdis Hjorth macht in ihrem neuen Roman „Der gute Mensch von Sandvika“ eine Kneipe zum Zentrum des Geschehens.

  31. „Anton und Alma“ – Der neue Roman von Dana Vowinckel

    Dana Vowinckel erzählt in ihrem zweiten Roman die herzzerreißende Geschichte von Anton und Alma – eine Liebe, die an den fatalen Verhältnissen unserer Zeit zerbricht.

  32. Fundiert Fluchen: „Die hohe Kunst des Schimpfens“

    Von der Antike bis heute: Der bibliophile Band „Die hohe Kunst des Schimpfens“ versammelt virtuose, bösartige und witzige Beschimpfungen und zeigt die Sprachkunst des Fluchens.

  33. 500 Jahre gewaltsame Kulturkontakte: Karin Harassers „Des Teufels Leibspeise“

    500 Jahre gewaltsame Kulturkontakte: Karin Harrasser erzählt selbstreflexiv und herausfordernd „Verschlingungsgeschichten“ zwischen Südamerika und Europa.

  34. Ein vielschichtiges und lebendiges Bild des Sudan

    Wie sah das Leben im Sudan bis in die 1980er Jahre hinein aus? Stella Gaitano verbindet in ihrem klugen Roman „Eddos goldenes Lächeln“ Familien- mit Zeitgeschichte.

  35. Hitlers ungeliebter Nobelpreisträger: Der jüdische Krebsforscher Otto Warburg

    Wie konnte ein jüdischer Wissenschaftler im nationalsozialistischen Deutschland weiterforschen – und dabei die Krebsforschung nachhaltig prägen? Sam Apple erzählt die faszinierende Geschichte von Otto Warburg, Nobelpreisträger, Außenseiter und eine der widersprüchlichsten Figuren der...

  36. Kleiderhaufen als Tatort einer Affäre: „Auf den Bildern“ von Annie Ernaux und Marc Marie

    Ein ungewöhnlicher Text der Literaturnobelpreisträgerin: Annie Ernaux und Marc Marie schreiben über Fotos ihrer Kleiderhaufen, den Spuren ihrer leidenschaftlichen Affäre.

  37. Neue Bücher von Annie Ernaux, Maria Reva, Norbert Scheuer, Clemens J. Setz und Banu Mushtaq

    Mit neuen Büchern von Annie Ernaux und Clemens J. Setz, Stories der Booker-Prize-Gewinnerin Banu Mushtaq, einer Schneckenforscherin in der Ukraine und mit dem Autor Norbert Scheuer auf Krater-Expedition in der Eifel

  38. Lebensrealität muslimischer Frauen in Südindien

    Endlich sind Banu Mushtaqs Erzählungen „Meistens bleibt ja die Frau zu Hause“ auf Deutsch erschienen. Die Gewinnerin des International Booker Prize prangert das Patriarchat in Heimat Indien an.

  39. Clemens J. Setz: „Man ist rettungslos allein und doch haben wir die Kunst“

    Clemens J. Setz ist bekannt für seine rätselhaften Texte. In seinem neuen Erzählband „Mein Leben als Noiseband“ treffen wir auf Figuren, die dem Autor nicht unähnlich sind.

  40. Norbert Scheuer: „Das hat sich tief bei mir eingegraben, und es war nur eine Frage der Zeit, bis das in einen Roman einfließt“

    In seinem so poetischen wie unheimlichen neuen Roman „Holunderholz“ erzählt Norbert Scheuer von einer gewaltigen Explosion und ihren Folgen.

  41. Schnecken, Katalogbräute und ein Krieg: Maria Revas „Ein Königreich für eine Schnecke“

    Schneckenschützerin Jewa und Aktivistentochter Nastja entführen Heiratstouristen aus Kiew in der Nacht der russischen Invasion. Maria Revas Roman ist rabenschwarz und klug.

  42. Ein Heimatdichter im besten Sinne: Walle Sayers neuer Gedichtband

    Der im Schwarzwald lebende Walle Sayer ist ein Dichter in Randlage, mit Blick für das Überraschende. Sein neuer Band „Etwas wie ein Koffer, aus dem ein Hemdzipfel schaut“ überzeugt.

  43. Zen, Zorn und Zeitgeist: Kathrin Fischers „Achtsam geht die Welt zugrunde“

    Achtsamkeit als Selbsttäuschung der Mittelklasse: Kathrin Fischers „Achtsam geht die Welt zugrunde“ ist ein wütender Essay über Rückzug, Privilegien und politische Ohnmacht.

  44. Erzählen gegen den Tod: „Mein privates Glück“ von Michael Köhlmeier

    Ein Lebensbuch. Ein Erinnerungsbuch. Ein Buch über das Leben und den Tod: Michael Köhlmeier legt mit „Mein privates Glück“ viel mehr als nur eine Autobiographie vor. Es ist ein Roman über die Kraft des Erzählens.

  45. Wie China Taiwan erobern könnte: „Wenn China angreift“ von Andreas Fulda

    Wie würde ein chinesischer Angriff auf Taiwan ablaufen? Der Politologe Andreas Fulda entwirft ein Szenario und fragt, wie sich die Inselrepublik verteidigen könnte.

  46. Neue Bücher von Eva Menasse, Hannah Mann, Sara Rai, Eka Kurniawan und ein Lesetipp von Anne Weber

    Wir verkaufen mit Eva Menasse ein Haus und lesen mit Hannah Mann und Sara Rai Familiengeschichten. Anne Weber empfiehlt Robert Walser. Und Eka Kurniawan will nicht mehr beten.

  47. Im Treibsand der Vergangenheit

    Eine indische Autorendynastie, die an die Manns erinnert: Die Autorin Sara Rai erzählt ihre Familiengeschichte, zu der auch Nationaldichter Munshi Premchand gehört, ihr Großvater.

  48. Heinrich Manns Urenkelin legt ihr Debüt vor mit „Zeppelin und Karpfen“

    West-Berlin 1988. In ihrem autobiographisch inspirierten Debüt erzählt Hannah Mann von der Heimatsuche einer Familie mit osteuropäischen Wurzeln.

  49. Konfliktreiches Coming-of-Age in Indonesien: „Bellende Katzen“ von Eka Kurniawan

    Sato Reang will nicht mehr beten. Doch sein Vater zwingt ihn in die Moschee. Kurniawan liefert mit „Bellende Katzen“ ein konfliktreiches Coming-of-Age im muslimischen Indonesien.

  50. Die Autorin Anne Weber empfiehlt Robert Walser

    Regelmäßig fragen wir Autorinnen und Autoren, welche Bücher ihnen zuletzt gefallen haben. Anne Weber hat Robert Walsers „Der Räuber“ wiedergelesen und liebt seine Sprunghaftigkeit.

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