SWR Kultur lesenswert - Literatur

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SWR Kultur lesenswert - Literatur

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  1. 943

    Zum 80. – Alles über Udo Lindenberg – Von Alkohol bis Zigarre

    Biografische Kurzgeschichten über einen Rockstar, der die Bundesrepublik, ihre Gesellschaft, ihre Denkweise, verändert hat – durch seine Musik, vor allem aber durch sein gnadenlos unprätentiöses Menschsein. Kundig, witzig und scharfsinnig erzählt sein enger Freund Benjamin von Stuckrad-Barre von Aufstieg, Absturz, Wiederauferstehung Udo Lindenbergs.

  2. 942

    Eine Lektion über Gehorsam

    Der Elefant im Raum ist das, was nicht sein darf. Obwohl groß und dick, scheint er unsichtbar wie Luft. Bei dem belarussischen Exilschriftsteller Sasha Filipenko steht der Elefant für die Bedrohung der Freiheit. Je unbekümmerter die Bürger die Beschneidung ihrer Freiheit hinnehmen, desto dicker wird ihr Elefant im Raum.

  3. 941

    Liebe Deinen Nächsten. Diarmaid MacCullochs brisante Sexualgeschichte des Christentums

    Der Kirchenrechtler Diarmaid MacCulloch ist ein streitbarer Theologe, der das Wirken der christlichen Kirchen genau unter die Lupe nimmt. Sein neuestes Werk „Niedriger als die Engel. Eine Sexualgeschichte des Christentums“ beschreibt die historische Entwicklung und hinterfragt den Wert der Moralgebote für heute.

  4. 940

    Mit neuen Büchern von Farhad Showghi, Aliyeh Ataei, Sharon Dodua Otoo, Leye Adenle und Gary Victor

    Los geht’s in der näheren Umgebung. Dann bereisen wir das afghanisch-iranische Grenzgebiet. Wir ermitteln in Lagos/Nigeria und Haiti. Ein paar Morde sind dabei nicht zu vermeiden.

  5. 939

    Leye Adenles letzter Teil der Lagos-Trilogie „Schatten der Schuld“

    Anwältin Amaka Mbadiwe lebt in Lagos und legt sich mit einer einflussreichen Mega-Church an. Leye Adenles neuer Thriller „Schatten der Schuld“ ist knallhart und kompromisslos. Aus dem Englischen von Yasemin Dinçer InterKontinental Verlag (400 Seiten, 24,50 Euro) ISBN 978-3-9113610-4-0 19. März 2026

  6. 938

    Aliyeh Ataei – Im Land der Vergessenen

    „Im Land der Vergessenen“ heißt Aliyeh Ataeis Erzählband über das Leben in Afghanistan und Iran. Rezensentin Maryam Aras ist auch Autorin („Dinosaurierkind“) und empfiehlt den Band.

  7. 937

    Ein Essay über das Stottern: David Hugendicks „Jetzt sag doch endlich was“

    David Hugendick stottert. In seinem autobiografischen Essay „Jetzt sag doch endlich was: Über das Stottern“, setzt er sich mit diesem gesellschaftlichen Imperativ auseinander.

  8. 936

    Lukas Rietzschel: Sanditz

    Eine Kleinstadt im Lausitzer Braunkohlerevier. Eine Familie und deren wendungsreiche Biografien quer durch die Jahrzehnte. Lukas Rietzschel zeichnet Menschen und Landschaften mit großem Feingefühl und Respekt.

  9. 935

    Thomas Hettche: Liebe

    Max ist 63, Anna etwas jünger. Er ist allein, sie ist verheiratet. Sie lernen sich kennen, werden ein Paar. Ihre Liebe hat etwas berührend Selbstverständliches. So beschreibt Hettche sie auch, in all ihren Facetten, in allen Details.

  10. 934

    George Sand: Nanon

    George Sand, die Autorin in Männerkleidern. „Nanon“ ist ein später Roman, erschienen 1872 und nun in Elisabeth Edls frischer Neuübersetzung auf Hochglanz gebracht. Ein historischer Roman, ein Abenteuerbuch, die Geschichte einer revolutionären Frau.

  11. 933

    Anna Felnhofer: Prosopon

    „Prosopagnosie“ ist der Fachausdruck für das Phänomen der Gesichtsblindheit. Die Psychologin und Schriftstellerin Felnhofer erzählt davon, wie jemand, der kein Verhältnis zu sich selbst aufbauen kann, auch im familiären Kontext scheitert.

  12. 932

    SWR Bestenliste Mai

    Literaturdiskussion im schönsten Ambiente: Im gut besuchten Künstlerhaus Edenkoben stehen vier Werke der SWR Bestenliste im Mai auf dem Prüfstand.

  13. 931

    Die Universität als Sprachgrab: Dario Ferraris Roman „Die Pause ist vorbei“

    Ein Taugenichts im Herzen der Forschung – in der Universitätssatire „Die Pause ist vorbei“ konfrontiert Dario Ferrari den akademischen Betrieb mit seinen eigenen Widersprüchlichkeiten.

  14. 930

    Frauen, die zurückschlagen: Andrea Böhms „Fighting like a Woman“

    Die ZEIT-Redakteurin Andrea Böhm berichtet aus Krisengebieten in Afrika und dem Nahen Osten. Sie teilt ihre Erfahrungen auf Angriffe gefasst zu sein in „Fighting like a Woman“.

  15. 929

    Gedankenhäkeln im Labyrinth der Psyche: Benjamin Maacks Depressionstagebuch | Buchkritik

    Depression in Sprache: Benjamin Maack zeigt in „Bewerbungen um einen Job als Mensch“ die unsichtbare Krankheit als verworrenes Textgewebe – ein Labyrinth aus „gehäkelten Knubbeln“.

  16. 928

    Das Misstrauen wächst – Eine bedrohliche Analyse von Aladin El-Mafaalani

    Gerade in Krisenzeiten braucht die Gesellschaft Vertrauen. Doch das Misstrauen wächst, diagnostiziert Aladin El-Mafaalani in „Misstrauensgemeinschaften“ und sucht nach Auswegen.

  17. 927

    Zwischen Niedergang und Anarchie

    Ein verrückter Trip nach Manchester, voll von jugendlichem Leichtsinn. Und 40 Jahre später eine Entscheidung, die eine Lebensfreundschaft neu justiert.

  18. 926

    Kiezlegenden und ein Virus, das Erinnerungen frisst

    Neue Bücher von Douglas Stuart, Andrew O’Hagan und Claire Fuller. Außerdem sprechen wir über den neuen Band der Bestseller-Reihe von Beatrice Salvioni und enthüllen mit Shelly Kupferberg das Geheimnis um eine Hauserbin.

  19. 925

    Beatrice Salvioni setzt mit „Malacarne“ ihre Bestseller-Reihe fort

    Ihr Debütroman „Malnata“ wurde in 35 Sprachen übersetzt. Jetzt schreibt Beatrice Salvioni in „Malacarne“ die Geschichte zweier ungleicher Freundinnen fort.

  20. 924

    Das Mädchen mit dem Aufwärtshaken: Maja Iskras Debütroman „Uppercut“

    Dorćol, Belgrad, 1990er Jahre: In ihrem eindrucksvollen Debütroman „Uppercut“ erzählt Maja Iskra von einer Mädchen-Kindheit zwischen Gewalt und Loyalität, Boxring und Betonruine.

  21. 923

    Geheimnisvolle Kiezlegende – Shelly Kupferberg über ihren Roman „Stunden wie Tage“

    Martha war eine Berliner-Legende. Zahlreiche Gerüchte gab es über sie. Angeblich soll die unscheinbare Frau Millionärin sein. Wer sie wirklich war, davon erzählt Shelly Kupferberg.

  22. 922

    Eine zerfallende Welt - Claire Fullers „Das Gedächtnis der Tiere“

    Ein Virus. Freiwillig Infizierte. Eine Frau erwacht, als die Welt schon unterging. Claire Fullers „Das Gedächtnis der Tiere“ lässt uns Überleben – und Erinnern – neu denken.

  23. 921

    „John of John” von Douglas Stuart: Verlorener Sohn kehrt auf Hebriden-Insel zurück

    In der calvinistischen Strenge einer schottischen Insel wirkt der schwule Cal wie ein Webfehler im Harris-Tweed. In „John of John“ fragt Douglas Stuart: Wie viel Freiheit ist in einem traditionellen Umfeld möglich?

  24. 920

    Anschaulich: Richard Dawkins' „Das große Buch der Evolution“

    Die Evolution des organischen Lebens ist ein faszinierender Prozess. Richard Dawkins fängt sie in „Das große Buch der Evolution“ anschaulich und gut lesbar ein.

  25. 919

    Ein kollektives Traumarchiv: „Träume in Europa“ von Wolfram Lotz

    Wolfram Lotz’ Buch „Träume in Europa“ gleicht einem kollektiven Traumarchiv: Er sammelt anonyme Erzählungen aus ominösen Traumforen; eine Collage aus Realem und Fantastischem.

  26. 918

    Geschichte eines außergewöhnlichen Lebens: Patti Smiths „Bread of Angels“

    Die US-amerikanische Musikerin Patti Smith blickt erneut auf ihr Leben zurück. Mit „Bread of Angels“ begibt sie sich nun noch einmal auf eine durchaus aufregende Memory Lane.

  27. 917

    Unterwegs durch Spanien, Italien und Lateinamerika: Fritz Rudolf Fries' „Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies“

    Fritz Rudolf Fries ist losgelöst von Zeit und Raum in „Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies“. Elf Jahre nach seinem Tod ediert Helmut Böttiger seine „Texte zur Literatur“.

  28. 916

    Ein Denkmal für die Revolution: Lídia Jorges Roman „Die Stunde der Nelken“

    Die portugiesische Autorin Lídia Jorge setzt in „Die Stunde der Nelken“ den Helden der Nelkenrevolution ein Denkmal. Mit großem psychologischem Gespür fragt sie danach, was aus den Träumen und Hoffnungen von einst geworden ist.

  29. 915

    Auf den Spuren Heinrich Heines

    Kein Wunder, dass sich Steffen Kopetzky auf seiner Wanderung durch den Harz immer mal wieder verirrt, haben sich hier Ost und West auf seltsame Weise vertauscht: Steffen Kopetzky entdeckt blühende Landschaften in der einstigen DDR, Tristesse und Verfall im Westen.

  30. 914

    Sehnsucht als Motor: „Reisen“ von Felicitas Hoppe

    In „Reisen“ schreibt Büchnerpreisträgerin Felicitas Hoppe über das Phänomen des Unterwegsseins. Ein persönlicher Text, der die gesellschaftlichen Aspekte des Reisens im Blick hat.

  31. 913

    Mit neuen Büchern von Felicitas Hoppe, Lídia Jorge, Helmuth Kiesel und mehr

    Ein Gespräch mit Felicitas Hoppe über das Reisen, ein neues Standardwerk zur Literatur im Nationalsozialismus sowie Bücher von Lídia Jorge, Steffen Kopetzky und Peggy Mädler.

  32. 912

    Von Zwängen und Illusionen

    Kybernetik und Planwirtschaft, Aufbruchsstimmung und Desillusion – Peggy Mädlers erzählt die DDR so ungewöhnlich wie brillant.

  33. 911

    Zwischen Exil und Anpassung: „Schreiben in finsteren Zeiten“ von Helmuth Kiesel

    Mit „Schreiben in finsteren Zeiten“ hat der Heidelberger Literaturwissenschaftler Helmuth Kiesel ein bahnbrechendes Werk über die Literatur im Nationalsozialismus vorgelegt.

  34. 910

    Mit Ozempic alles gut? Die US-Philosophin Kate Manne rebelliert gegen Fatshaming

    In ihrem Buch „Größe zeigen. Wie wir Fettfeindlichkeit bekämpfen können“ plädiert die amerikanische Philosophin Kate Manne für einen selbstbewussten Umgang mit dem Dicksein.

  35. 909

    Katastrophen in East Harlem: „Lazarus Man" von Richard Price

    In East Harlem brechen Häuser ein, doch die Menschen kämpfen um Halt. Mit großer Empathie erzählt Richard Price in „Lazarus Man“ von Würde, Überleben und Zusammenhalt.

  36. 908

    Lernen, mit dem Klimawandel zu leben: Klimabuch „Eis gegen heiß“

    Der Klimawandel ist da und verändert unser Leben. Dieses Buch zeigt, wie Gesellschaft und Einzelne sich anpassen können, mit anschaulichen Illustrationen und Strategien.

  37. 907

    „Was willst du in Berlin?“: Reiseprotokoll des Germanisten Klaus Kanzog

    Eine anonyme Todesanzeige führt den Arzt Bernhard nach 50 Jahren zurück nach Berlin. Klaus Kanzog erzählt in einem Spiel aus Fiktion und Autobiografie von Erinnerung und Herkunft.

  38. 906

    Filmemacherin Irene Langemann empfiehlt Ulla Hahn

    Die Filmemacherin Irene Langemann mag die Romane von Ulla Hahn. Hahns Roman „Das verborgene Wort“ inspirierte Langemann auch zu ihrem eigenen Roman „Das Gedächtnis der Töchter“.

  39. 905

    Zeitreise in die Sklaverei: „Verbunden“ von Octavia Butler

    In „Verbunden“ schickt Octavia Butler die Afroamerikanerin Dana aus den 1970er Jahren auf eine Zeitreise in die Südstaaten des 19. Jahrhunderts.Dort erlebt sie die Sklaverei.

  40. 904

    Mit neuen Büchern von Aiki Mira, Octavia Butler, Nadine Schneider und Alisha Gamisch – und einem Lesetipp von Irene Langemann

    Umkehr der Zeit: Wir beginnen mit neuer Science Fiction. Dann arbeiten wir uns immer weiter in die Vergangenheit vor und lesen neue rumänien- und russlanddeutsche Geschichten.

  41. 903

    Alisha Gamischs Roman „Parasiti“

    Vertreibung und Unterdrückung wirken über Generationen nach. Das zeigt Alisha Gamisch in ihrem Roman „Parasiti“ anhand der Geschichte dreier russlanddeutscher Frauen.

  42. 902

    Warum der Osten Schluss macht – Jana Hensel zieht eine schonungslose Bilanz

    Warum wächst die Enttäuschung im Osten? Jana Hensel findet in „Es war einmal ein Land“ Antworten, die wehtun: verpasste Chancen, westdeutsche Arroganz und ein Gefühl der Missachtung. Ein aufrüttelnder Blick auf eine fragile Demokratie.

  43. 901

    Spannend und informativ: „Die Buchhandlung der Exilanten“ von Uwe Neumahr

    Mit dem Einfall der Deutschen in Paris 1940 gerät auch die Literatur in Gefahr. Die beiden Buchhändlerinnen Adrienne Monnier und Sylvia Beach setzten alles daran sie zu retten.

  44. 900

    Aufwachsen in Westberlin: „Kann gehörig wehtun“

    Michael Wildenhain führt in „Das Ende vom Lied“ nach Berlin-Schöneberg im Jahr 1969: Rivalisierende Jugendgangs, Freundschaft, Liebe und Verrat zeichnen ein neues Bild von Berlin.

  45. 899

    Norbert Gstrein: „Im ersten Licht“

    Norbert Gstreins Roman „Im ersten Licht“ erzählt ein Jahrhundert durch Adrian Reiter, der Kriege nur indirekt erlebt. Auf Platz 2 der SWR Bestenliste im April.

  46. 898

    Wolfram Lotz: „Träume in Europa“

    Wolfram Lotz' „Träume in Europa“ versammelt Traumschilderungen aus Internetforen. Auf Platz 6 der SWR Bestenliste im April.

  47. 897

    Molly Keane: „Das gute Benehmen“

    Molly Keanes Roman „Das gute Benehmen“ erzählt von der widerspenstigen Protagonistin Aroon im Irland der 1920er. Auf Platz 2 der SWR Bestenliste im April.

  48. 896

    Siri Hustvedt: „Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung“

    Siri Hustvedts Erinnerungsroman „Ghost Stories“ handelt von ihrem verstorbenen Ehemann Paul Auster und ist auf Platz 1 der SWR Bestenliste im April.

  49. 895

    SWR Bestenliste April 2026 - Diskussion über vier Bücher

    Die SWR Bestenliste April in Friedrichshafen über „Testfälle für die Literaturkritik“: Mit Büchern von Siri Hustvedt, Norbert Gstrein, Molly Keane und Wolfram Lotz.

  50. 894

    Von Feministinnen aus Lateinamerika lernen: „Revolution der Frauen“ von Sophia Boddenberg

    Sophia Boddenberg beschreibt das Entstehen der feministischen Massenbewegung auf dem Subkontinent und ihre vielfältigen Formen des Widerstands gegen die Frauen bedrohende Gewalt.

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