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PODCAST · society

Systemfragen

Die Welt ist komplex. Von Bürokratie über Rechtsextremismus bis Wohnungsnot - wir schauen auf Wissen aus der Forschung: Warum läuft es, wie es läuft? Und wie ginge es anders? Jede Woche ein Thema, rund 20 Minuten.

  1. 28

    Geschlechterrollen - Warum wir mehr auf "normale" Männer schauen sollten

    Bei Männlichkeit geht es oft um Extreme, zum Beispiel um toxische Männlichkeit. Das ist auch in der Forschung so. Dabei fordern Gleichstellung und gesellschaftlicher Wandel auch die Männer in der gesellschaftlichen Mitte heraus. Müller, Paulus www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  2. 27

    Soziologe Reusswig - Wir brauchen mehr konservativen Klimaschutz

    Die Klimakrise macht Hitze im Sommer extremer. Fritz Reusswig, der seit mehr als 30 Jahren zu Klimathemen forscht, ist vor allem über den Kurs von CDU und CSU besorgt. Die Union regiere an ihrer Wählerschaft vorbei, denn Klimaschutz sei Heimatschutz. Kühn, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  3. 26

    Klimakrise - Warum Klimaschutz gerechter werden muss

    Die Bekämpfung des Klimawandels gilt vielen als notwendig. Doch immer mehr Menschen fragen sich, ob die Lasten fair verteilt sind. Wo ist Klimaschutz in Deutschland ungerecht? Welche Lösungen berücksichtigen soziale Unterschiede stärker als bisher? Schröder, Tomma; Kühn, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  4. 25

    Unsichere Zeiten - Worum es bei Vertrauen wirklich geht

    In unserer Gesellschaft fehlt es an Vertrauen: Diesen Eindruck hat zumindest Systemfragen-Hörer Manfred Rieken, der sich deshalb Sorgen macht. Doch was ist Vertrauen eigentlich? Es ist nicht so einfach, diesen Wert zu messen. Hinrichs, Dörte www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  5. 24

    Niedrige Geburtenrate - Was bringt mehr Menschen zum Kinderkriegen?

    Die Zahl der Geburten sinkt nicht nur in Deutschland - mit Folgen für die gesamte Gesellschaft. Politik könnte hier einiges ändern. Und vielleicht braucht es auch weniger hohe Erwartungen an Eltern. Kühn, Kathrin; Westerhaus, Christine www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  6. 23

    Gesundheit - Der Fokus liegt zu stark auf Krankheit

    Das deutsche Gesundheitssystem ist teuer. Ein Grund dafür ist, dass Krankheiten und ihre Behandlung im Mittelpunkt stehen. Was wäre möglich, wenn man mehr auf das Gesundbleiben achten würde? Köster, Bettina; Schmude, Magdalena www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  7. 22

    Psychische Störungen - Wirklich ein Risiko für Gewalt?

    Amokfahrten, Messerangriffe - und dann stellt sich mitunter heraus: Der Täter hat eine psychiatrische Diagnose. In den Diskussionen über solche Gewalttaten sind Fakten oft Mangelware. Wie groß ist das Risiko also wirklich? Kühn, Kathrin; Kohlenbach, Lukas www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  8. 21

    Autismus und Stigma - Wie Sprache neurodivergente Menschen abwertet

    "Voll der Autist!". Sprache kann schnell stigmatisieren und ausgrenzen - mit Folgen für Betroffene. Forschung zeigt, wie auch medizinische Begriffe neurodivergente Menschen abwerten. Allerdings ändert sich allmählich etwas. Opitz, Till; Grampes, Timo; Kühn, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  9. 20

    Kulturkampf - Warum der Streit um Werte eskaliert

    Ob Sprache, Symbole oder Lebensweisen: Immer häufiger eskalieren öffentliche Debatten zu Grundsatzfragen. Der Begriff Kulturkampf ist dabei allgegenwärtig. Was treibt diese Konflikte an – und warum verlaufen sie heute anders als früher?

  10. 19

    Fehlende Wohnungen - Warum sich bei der Wohnungsnot so wenig tut

    In Deutschland fehlen günstige Wohnungen. Und das Problem wird größer, obwohl Wohnen ein soziales Recht ist. Woran liegt das? Auf der Suche nach Antworten kommt man an einem Einflussfaktor nicht vorbei. Müller, Paulus; Hufen, Uli www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  11. 18

    Hass und Polarisierung - Wie Konzerne Forschung zu Social Media behindern

    Welche negativen Folgen haben soziale Medien? Diese drängende Frage lässt sich kaum beantworten, denn die Forschung kommt nur schwer an Daten. Manche vergleichen die Lage sogar mit der Verschleierungstaktik der Tabak- oder Ölindustrie. Kühn, Kathrin; Rehse-Knauf, Luca www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  12. 17

    Berufswahl - Warum das Handwerk nicht mehr unterschätzt wird

    Akademiker zu werden, galt vielen lange als sicherer Karriereweg - mit einem guten Image. Doch auch unter Abiturienten steigt das Interesse am Handwerk wieder. Das hat auch mit der Entwicklung und dem Einsatz künstlicher Intelligenz zu tun. Hinrichs, Dörte; Götz, Eva-Maria www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  13. 16

    Regelungswut - Wann Bürokratie von allein wächst

    Die Zahl der Gesetze und Verordnungen nimmt zu. Der oft beschworene Bürokratieabbau gelingt jedoch kaum. Es scheint, als würde sich das menschliche Bedürfnis nach möglichst viel Kontrolle durchsetzen. Doch warum ist das so? Kühn, Kathrin; Fishman, Robert www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  14. 15

    Maximalbelastung - Politik als Knochenjob - wer hält den Druck aus?

    70-Stunden-Wochen, kein Urlaub - und dazu Hass und Hetze. Die Arbeitsbedingungen in der Politik sind hart. Studien zeigen: Für Frauen, aber auch in der Kommunalpolitik ist der Druck besonders hoch. Köster, Bettina; Schulz, Josephine www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  15. 14

    Reaktanz - Wieso Klimamaßnahmen teils das Gegenteil bewirken

    Für die meisten Menschen ist Klimaschutz wichtig. Bei konkreten Maßnahmen hört es aber oft auf. Ein Grund liegt im sozialpsychologischen Phänomen der Reaktanz. Einige Menschen fühlen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt oder gar bedroht.  Opitz, Till; Schröder, Tomma www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  16. 13

    Sozialer Schmerz - Wann wir besonders einsam sind

    Einsamkeit war lange ein Tabu. Heute wissen wir viel darüber: Wer besonders betroffen ist und was helfen kann. Eine Sonderfolge der Systemfragen mit Psychologin Maike Luhmann von der Leipziger Buchmesse. Kühn, Kathrin; Müller, Paulus www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  17. 12

    Veränderung meistern (4/4) - Offen für Neues bleiben

    Veränderung geschafft – und dann erst mal Ruhe? So läuft das Leben nicht. Wer so wie Zubaida aus Afghanistan oder Ludmila mit DDR-Vergangenheit akzeptiert, dass einem das Leben immer wieder Neues abverlangt, bewältigt neue Herausforderungen leichter. Hinrichs, Dörte; Götz, Eva-Maria www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  18. 11

    Veränderung meistern (3/4) - Wo ist Heimat?

    Sich heimisch fühlen ist wichtig für Veränderung. Wer sich an einem Ort wohlfühlt, kann sich besser entfalten. Doch wer gehört wo dazu? Darüber entscheiden auch die, die schon da sind. Müller, Paulus; Götz, Eva-Maria www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  19. 10

    Veränderung meistern (2/4) - Neue Freiheit und Zukunftsängste

    Immer wenn ich Angst hatte, bin ich aktiv geworden. Das sagt Ludmila aus Bautzen – die heute 67-Jährige hat sich nach der Wende selbstständig gemacht. Und ihr Werdegang zeigt: Für Veränderung braucht es den Willen, auch Widerstände zu überwinden. Hinrichs, Dörte; Götz, Eva-Maria www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  20. 9

    Veränderung meistern (1/4) - Ankommen in einem neuen Land

    Veränderungen fallen uns allen schwer. Zubaida ist 2018 aus Afghanistan zum Studium nach Deutschland gekommen. Ludmila aus Bautzen hat sich nach der Wende selbstständig gemacht. Was hat ihnen auf ihrem Weg geholfen? Müller, Paulus; Götz, Eva-Maria www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  21. 8

    Vermüllung - Wie wir mit dem Wegwerfen umgehen

    Überquellende Mülleimer, Coffee-to-go-Becher im Gebüsch, wuchernder Sperrmüll: Öffentlicher Müll wird zum Symbol einer Wegwerfmentalität, die viele frustriert. Forschende zeigen, wie Unordnung unser Verhalten prägt - und was man dagegen tun kann. Köster, Bettina; Storost, Ursula www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  22. 7

    Fakten und Meinungen - Darum sind wir Menschen nicht objektiv

    Es ist eigentlich eine Binsenweisheit: Wir Menschen sind nicht objektiv. Eine neue Studie zur Migrationspolitik zeigt, wie schwer es ist, zu unterscheiden: Was sind Fakten, was ist Meinung. Kühn, Kathrin; Rehse-Knauf, Luca www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  23. 6

    Konflikte lösen - Worauf es beim Verzeihen ankommt

    In einer Welt voller Konflikte kann Verzeihen Frieden bringen. Das ist nicht nur emotional herausfordernd, sondern braucht gute Kommunikation. Zuhören und ein Perspektivwechsel helfen, um nachhaltig verzeihen zu können. Opitz, Till; Walch-Nasseri, Friederike www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  24. 5

    Konsum - Warum Produkte für uns ständig neu inszeniert werden

    Ob Bier, Fahrräder oder Kleidung – fast alle Produkte werden inszeniert, damit wir sie kaufen. Werden dabei dieselben Dinge immer wieder neu erfunden, damit sie in den Zeitgeist passen? (Erstsendung: 03.07.2025) Müller, Paulus; Storost, Ursula www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  25. 4

    Hunderttausende Tote - Die humanitären Folgen von Sanktionen

    Sanktionen gelten als Alternative zu Militäreinsätzen. Doch sind derartige Strafmaßnahmen auch humaner? Eine umfangreiche Analyse von Ökonomen deutet darauf hin, dass Sanktionen genauso viele Menschenleben kosten wie Kriege. Müller, Paulus; Hufen, Uli www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  26. 3

    Suche nach Wahrheit - Ab wann Wissenschaft politisch ist

    Forschung sollte ergebnisoffen sein. Wer danach fragt, wann das nicht so ist, kommt bei diesen Punkten an: Komplexität, gesellschaftliche Folgen von Forschung und auch persönliche Einstellungen. Kühn, Kathrin; Waltz, Manuel www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  27. 2

    Steffen Mau - Soziologe: "Der Glaube an rein evidenzbasierte Politik ist naiv"

    Ab wann ist Forschung zu politisch? Für den Soziologen Steffen Mau ist es wichtig, selbst ergebnisoffen zu sein. Zu seinem Buch mit der Grünen-Politikerin Ricarda Lang sagt er: Besser offen diskutieren als hinter verschlossenen Türen! Kühn, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  28. 1

    Fakten vs. Bauchgefühl - Was unsere Angst vor Kriminalität prägt

    Die Angst, Opfer eines Verbrechens zu werden, ist oft groß. Diese Angst deckt sich aber nur teilweise mit den Kriminalitätszahlen. Aktuelle Forschungen zeigen, dass auch psychologische, sozioökonomische und mediale Faktoren hier eine Rolle spielen. Hinrichs, Dörte; Schulz, Josephine www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  29. 0

    Zusammenhalt - Warum Nachbarschaft so wichtig ist

    Nachbarschaften sind Orte, an denen Menschen aufeinander treffen. Die Forschung zeigt: Vor allem Ältere und Familien profitieren von einem guten Miteinander. Und wirklichen Streit unter Nachbarn gibt es seltener, als man vermuten würde. Köster, Bettina www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  30. -1

    Bundeswehr - Wer für Deutschland kämpft

    Die Bundeswehr sucht dringend Personal. Das neue Wehrpflichtgesetz soll Abhilfe schaffen. Doch wer will Soldatin oder Soldat werden? Und wer dient aktuell in der Truppe? Die Datenlage ist ziemlich dünn. Opitz, Till; Beckmann, Andreas www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  31. -2

    Öffentlicher Raum - Warum Toiletten eine Frage gesellschaftlicher Teilhabe sind

    Das Thema ist tabuisiert, dabei betrifft es so viele Menschen: öffentliche Toiletten. Von ihnen hängt auch soziale Teilhabe ab, zum Beispiel für Demenzerkrankte. Ein pflegender Angehöriger erzählt, was das bedeutet. Kühn, Kathrin; Jandik, Mirjana www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  32. -3
  33. -4

    Dating - Der Status ist in Partnerschaften immer noch relevant

    Die Gleichberechtigung nimmt zu, allerdings nicht beim Dating. Beruflicher Status spielt hier weiterhin eine große Rolle. Dabei zeigt sich: Erfolgreiche Frauen bleiben häufiger Single, Männer mit eher klassischen Rollenvorstellungen ebenso. Müller, Paulus; Kim, Bo Hyun www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  34. -5

    Berufsleben - Worum es bei Work-Life-Balance wirklich geht

    Manche Politiker setzen Work-Life-Balance mit laxer Arbeitsmoral gleich. Der Begriff verschleiert deshalb, worum es wirklich geht, sagt Organisationspsychologin Gudrun Reindl - nämlich um eine Balance der Belastungen. Kühn, Kathrin; Storost, Ursula www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  35. -6

    Spaltung im Netz - Wie viel Einfluss Algorithmen bei Social Media wirklich haben

    Algorithmen sind vermeintlich schuld an vielem – mehr Hass, mehr Polarisierung. Neue Forschung zu Social Media zeigt: So einfach ist es nicht. Der Fokus auf Algorithmen verschleiert noch größere Probleme. Hinrichs, Dörte; Rehse-Knauf, Luca www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  36. -7

    Gleichberechtigung - Wie Frauen gesellschaftlichen Wandel beeinflussen können

    Gleichberechtigung verändert ganze Gesellschaften. Auf dieser Annahme basieren viele politische Förderprogramme weltweit. Studien zeigen: Das gilt zum Beispiel dann, wenn nicht nur Frauen aus ohnehin privilegierten Schichten mehr Macht bekommen. Walch-Nasseri, Friederike; Köster, Bettina www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  37. -8

    Mitte-Studie 2025 - So verbreitet sind rechtsextreme Einstellungen

    In Deutschland ist nur ein kleiner Teil der Bevölkerung rechtsextrem. Viele teilen jedoch anschlussfähige Einstellungen zu Nationalstolz, politischer Gewalt und Zweifeln an der Demokratie. Das macht den Wissenschaftlern der neuen Mitte-Studie Sorgen. Kühn, Kathrin; Seibel, Patric www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  38. -9

    Politologe Arzheimer - Viele Menschen stehen fest auf dem Boden der Demokratie

    Der Politikwissenschaftler Kai Arzheimer teilt die Sorge der neuen Mitte-Studie, dass sich extreme Positionen normalisieren könnten. Er warnt aber davor, die Einstellungen der Menschen mit der Politik von Rechtsaußen gleichzusetzen. Kühn, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

  39. -10

    Rechtsextremismus - Warum die radikale Rechte so stark wird

    Warum wählen so viele Menschen Parteien der radikalen Rechten? Forschung zum politischen Verhalten zeigt: Es liegt nicht daran, dass sich die Einstellungen geändert haben. Diese waren die ganze Zeit da und können jetzt nur offener gelebt werden. Kühn, Kathrin; Seibel, Patric www.deutschlandfunk.de, Systemfragen

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Die Welt ist komplex. Von Bürokratie über Rechtsextremismus bis Wohnungsnot - wir schauen auf Wissen aus der Forschung: Warum läuft es, wie es läuft? Und wie ginge es anders? Jede Woche ein Thema, rund 20 Minuten.

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